Moskauer Börse schon wieder Top-Performer unter den Weltbörsen gleich zum Jahresbeginn

Drucken Speichern

Montag, 28. Januar 2019 00:03:00

Die Moskauer Börse hatte mit dem besten Börsenstart aller Weltbörsen und stieg schon um 11 Prozent. Aber auch die Börsen aus Zentral-Osteuropa hatten einen guten Börsenstart wie insbesondere die Börsen aus Budapest und Warschau mit einem Plus von jeweils über 5 Prozent. Aber auch der DAX erholte sich um 6,85 Prozent seit Jahresbeginn, nachdem er im letzen Jahr noch mit 18 Prozent im Minus landete.

In drei Jahren stieg der DAX allerdings nur um 16 Prozent während der russische Aktienmarkt um 75 Prozent im Durchschnitt ansteigen konnte. Alle Anleger setzen jetzt offensichtlich auf eine baldige Beendigung des Handelsstreits zwischen den USA und China. Der drohende „harte“ Brexit geriet dabei ins Hintertreffen bzw. wurde von den Anlegern bis jetzt ignoriert.

Stark erholter Ölpreis und Rubel unterstützt die Rally an der Moskauer Börse

Die Moskauer Börse erfreute die Anleger mit einem Plus von über 11 Prozent seit Jahresbeginn. Sie konnte damit sowohl den DAX (+6,85 Prozent) und auch den Dow Jones Industrial Index (kurz DJI, +7,24 Prozent) wie schon im letzten Jahr klar outperformen. Aber auch in drei Jahren stieg der russische Aktienmarkt um 75 Prozent sogar in US-Dollar, während der DAX „nur“ um 16 Prozent zulegen konnten und der DJI um 55 Prozent. Die Moskauer Börse war also in den letzten 3 Jahren einer der am besten performenden Aktienmärkte der Welt. Neben den russischen Öl-/Gasaktien stiegen auch die russischen Goldaktien kräftig an, die auch im Börsenbrief EAST STOCK TRENDS (www.eaststock.de) zum Kauf empfohlen wurden. So konnten auch die im EAST STOCK TRENDS empfohlen Muster-Depot-Aktien bereits kräftig um über 8% Prozent im Kurs zulegen.

Der Goldpreis stieg zuletzt wieder auf 1300 US-Dollar/Unze, was eine wichtige Chartmarke ist. Unterstützt wurde die beeindruckende Jahresanfangsrally an der Moskauer Börse aber vor allem durch den wiederstarkten Ölpreis. Der Brentölpreis stieg von 52 auf 61 US-Dollar/Barrel und dem wiedererstarkten Rubel – der Euro fiel in diesem Jahr zum Rubel von 79 auf 75 EUR/RUB.

Beate Sander (80) macht es deutschen Anlegern vor

Allerdings waren die meisten deutschen Anleger wegen der US-Sanktionen, aber auch wegen dem permanenten Putin- und Russland-Bashing der Mainstream-Medien als Anleger nicht dabei, weil die politischen Risiken als zu hoch eingestuft wurden. Trotz der starken Kurssteigerungen bleibt der russische Aktienmarkt aber einer der am niedrigsten bewerten Aktienmärkte der Welt mit zudem den höchsten Dividendenrendite der Welt.

Nur die 80-jährige Millionärin und Buchautorin Beate Sander setzt schon lange ganz mit großem Erfolg gezielt auf ertrags- und dividendenstarke russische Blue Chips wie Gazprom, LUKoil und Norilsk Nickel und sie ist damit bisher sehr gut gefahren.

Auch andere Osteuropabörsen hatten einen guten Start

Aber auch die zentralosteuropäischen Börsen aus Ungarn, Polen und Tschechien sowie die baltischen Börse aus Lettland, Litauen und Estland hatten alle einen guten Börsenstart mit einer Performance von 3 bis 5 Prozent seit Jahresbeginn. So konnte auch der CECE-Index (mit Polen, Ungarn und Tschechien im Boot) um 5,39 Prozent auf 1785 Indexpunkte zulegen. Sogar die Aktien aus Kasachstan stiegen um 5 Prozent seit Jahresbeginn beim KTX-Index, die im letzten Jahr aber wie die deutschen Aktien aus dem DAX unter die Räder kamen.

Schafft Trump bald die Beendigung des US-Handelskriegs?

Angefeuert wurden die Aktien an allen Weltbörsen durch die Hoffnung, dass sich der US-Präsident nun nach dem Shutdown endlich auch den Handelskrieg mit China beenden kann. Dies wird aber erst die nächste Verhandlungsrunde im Februar zeigen, wo sich Trump auch mit dem nordkoreanischen Präsidenten Kim treffen will. Der „kalte Krieg“ mit Russland dürfte aber fortgesetzt werden. So wurden auch die Drohungen für Sanktionen gegen alle europäischen Unternehmen bekräftigt, die sich aktiv am Bau des zweiten Strangs der Nordischen Pipeline von Gazprom beteiligen wollen. Die Amerikaner wollen ihr wesentlich teureres Fracking-Gas auch verstärkt in Europa verkaufen. Der drohende „harte“ Brexit im März wird von den Anlegern im Moment (noch) ignoriert.

Droht ein neuer Stellvertreterkrieg in Venezuela?

In Venezuela droht nun hinter den Kulissen ein weiterer Stellvertreterkrieg zwischen den USA und Russland, nachdem sich dort der Chef des entmachteten Parlaments Guaidó zum Interimspräsidenten von Venezuela selbst ernannt hat. Der US-Präsident Trump hat ihn schon einen Tag danach als legalen Präsidenten von Venezuela anerkannt, während der amtierende und vom Volk Präsident Maduro seine Macht nicht angeben will. Er macht alleine die USA für den Putschversuch verantwortlich. Deutschland und die EU plädieren nun auch für Neuwahlen. Werden diese nicht innerhalb von einer Woche von Maduro angekündigt, will auch Deutschland den Interimspräsidenten Guaidó anerkennen.

Das Militär stellt sich aber (noch) hinter Maduro. Es könnte aber auch bald ein Militärschlag der Amerikaner folgen, wenn Maduro sein Amt nicht freiwillig abgibt. Aber auch russische Söldner sind angeblich schon unterwegs, um Maduro zu unterstützen. Von daher droht auch ein weiterer Stellvertreterkrieg zwischen den USA und Russland in Venezuela nach zuvor in Syrien und der Ukraine.

Venezuela wieder von Russland und dem Iran unterstützt. Es kann gut sein, dass der Machtkampf nicht unblutig enden wird. Venezuela hat die größten Ölreserven der Welt noch vor Saudi-Arabien. Hier wollen die USA, die mit Venezuela schon lange auf Kriegsfuß stehen, auch Zugang zu haben.

Erst informieren, dann investieren

Informieren Sie sich jetzt auch ausführlich über die Hintergründe und die Entwicklung der Ukraine/Russland-Krise im Asowschen Meer, aber auch das zukünftige Erholungspotential der unterbewerteten Aktien aus Osteuropa. Auch im Baltikum, Rumänien und der Ukraine gibt es neue Chancen, wobei die jeweiligen Aktienindices seit Jahresbeginn 2019 alle im Plus sind. So konnten sich einige ukrainische Agraraktien seit 2016 im Kurs schon mehr als verdoppeln und in 2018 stieg der PFTS-Index schon wieder über 70 Prozent. Die Aktien aus Kasachstan zählten 2017 zu den Top-Performern der Welt (+56 Prozent), nicht aber in 2018.

In 2018 zählten aber schon wieder 10 Aktienmärkte aus Osteuropa zu den besten am performenden Aktienmärkten der Welt, die alle den DAX und auch den US-Aktienmarkt klar outperformen konnten. Nun ist die Moskauer Börse schon wieder der klare Outperformer unter allen Weltbörsen.

Bestellen Sie daher jetzt auch ein Probe-Abo (3 Ausgaben per Email für nur 15 €) des monatlich erscheinenden Börsenbriefs EAST STOCK TRENDS (EST) mit einem weiteren Ukraine/Russland-Special und einem Dividenden-Special sowie mit vielen Hintergrund-Informationen und neuen Anlage-Vorschlägen wie mit der "Aktie des Monats“ und lukrativen Zertifikaten unter www.eaststock.de, dort unter Börsenbrief.

Der letzte EST erschien am 23. Januar 2018 mit der Vorstellung der PayPal von Russland als neue „Aktie des Monats“. Die neuen Muster-Depots des EST konnten bereits um 5 und 8 Prozent im Wert zulegen. Das Muster-Depot des EST war zuletzt in 2018 mit 6 Prozent im Plus. Die „Aktie des Monats“ aus dem September 2018 Polyus Gold stieg bereits um über 35 Prozent in 4 Monaten. Nun wurde ein neues „goldiges“ Muster-Depot im EST aufgemacht.

Interview-Hinweise: Das nächste TV-Interview mit Andreas Männicke ist am 30. Januar 2019 in NTV/Telebörse. Zudem erschien ein Interview mit Andreas Männicke im Börsenmagazin Smart Investor über Osteuropa. Das letzte Radio Interview war am 21. Januar 2019 in Börsen Radio Networks. Sie können sich die Interviews jetzt bei www.eaststock.de, dort unter der Rubrik „Interviews“ runterladen, ebenso wie das gleichnamige EastStockTV-Video, Folge 161.

Diskutieren Sie jetzt auch mit Herrn Männicke interaktiv unter http://go.guidants.com/de#c/Andreas_Maennicke .

 

Newsletter

Newsletter

Jetzt kostenlos anmelden und von Andreas' Männicke Wissen profitieren! weiter

Termine

03.12.2019, 17:00
Ostebörsen-Seminar "Go East- Hochprozentiges aus Osteuropa"

04.12.2019
Männicke in NTV/Telebörse über Rohstoffe und Osteuropa

09.12.2019
Männicke in Börsen Radio Networks über Osteuropa

Archiv

25.08.19 Der Handelskrieg USA/China eskaliert = Rezession in 2020?
04.08.19 Trump schickt die Börsen auf Talfahrt
29.07.19 Notenbanken kämpfen gegen Rezession, Deflation und dem drohenden Finanzkollaps
25.06.19 Trump kämpft an (zu) vielen Fronten – auch beim G 20 Gipfel in Japan!
27.05.19 Europa nach der Wahl vor großen Herausforderungen

Weitere Artikel im Archiv

Hotline

Tel.: 0900 - 1-86 14 001
(€1,86/Min aus dem Netz der DT AG, Anrufe aus dem Mobilfunknetz können abweichen)