Japan-Crash - und dann?

Drucken Speichern

Sonntag, 13. März 2011 20:08:00

Japan-Crash - und dann?

 

Es ist davon auszugehen, dass es morgen Panikverkäufe erst in Tokio, wo eghandelt werden soll, und dannach uch an den Weltbörsen geben wird. Durch Notenbanken-Interventionen könnte dann aber auch eine Gegenbewegung kommen. Die im EAST STOCK TRENDS vorgegebenen Stopp-loss -Marken sollten beachtet werden. Ein black swan auch für de globalen Finanzmärkte ist im Anmarsch, denn Japan ist bereist übermaßen verschuldet. Beten wir alle für Japan, dass es nicht noch schlimmer wird.

Hier der aktuellle Newsticker aus Asien zu Vervollstndigung meiner letzten Kolumne:

Letzte News aus Japan:ASIA-Newsticker

  • Börse Tokio öffnet trotz befürchteten Crashs am Montag. Händler befürchten Chaos.
  • Finanzbehörden in Japan verbieten "naked shortselling"
  • Die meisten Firmen haben geschlossen, wegen Personalmangel und logistischer Schwierigkeiten
  • Im Land herrscht zum Teil Benzin-Rationierung, weil Raffinierien und Infrastruktur zerstört wurden -->Japan: Kein Benzin
  • In vielen Teilen des Landes immer noch Stromausfall, weil viele Kraftwerke abgestellt sind --> Japan: Kein Strom
  • Notsituationen auch in anderen Kernkraftwerken. --->AKW Onagawa und Tokai Notstand
  • Aufrufe zum Stromsparen
  • Toyota, Nissan, Honda stoppen Produktion ganz oder teilweise -->Toyota stoppt Produktion
  • Sony stoppt Produktion in acht Fabriken
  • Logistikketten teils unterbrochen. Straßen, Häfen, Eisenbahn teils zerstört
  • Mehr als 10000 Menschen getötet. Schätzungen sprechen von bis zu 50000 Toten.
  • 2 Millionen Menschen ohen Strom, 1,4 Millionen ohne Wasser
  • Regierung spricht von den größten Schäden seit dem 2. Weltkrieg
  • Die japanische Notenbank will offenbar mit einer massiven Geldspritze die wirtschaftlichen Folgen des verheerenden Erdbebens sowie des Tsunamis in den Griff bekommen. Bereits am Montag könnten die Währungshüter den Märkten mehrere Billionen Yen zur Verfügung stellen, um Engpässe an den Finanzmärkten zu vermeiden, berichtete die japanische Nachrichtenagentur Jiji Press.
 

Newsletter

Newsletter

Jetzt kostenlos anmelden und von Andreas' Männicke Wissen profitieren! weiter

Termine

05.11.2018
Männicke im Interview in Börsen Radio Networks

Archiv

26.06.18 US-Handelskrieg schickt Weltbörsen auf Talfahrt
17.06.18 Notenbanken und Trumps Handelskrieg im Fokus
02.06.18 Black swans ante portas?
01.05.18 Osteuropa-Börsen als Outperformer und „Oasen der Stabilität“
15.04.18 Erst Syrien, dann Iran, dann Russland – wie weit kann der „kalte Krieg“ eskalieren?

Weitere Artikel im Archiv

Hotline

Tel.: 0900 - 1-86 14 001
(€1,86/Min aus dem Netz der DT AG, Anrufe aus dem Mobilfunknetz können abweichen)