Ostbörsen im Fokus (siehe auch www.eaststock.de)

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Interview- und Termin-Hinweise

Neu: Das nächste Ostbörsen-Seminar "Go East - n der Krise liegt die Chance!" findettrotz Corona-Krise am 27. Mai 2020 in Frankfurt/M um 17.00 Uhr statt. Bitte jetzt anmelden unter https://www.eaststock.de/Dienstleistungen/Seminare

Andreas Männicke wird am 9. Juni 2020 um 11.30 Uhr in Börsen Radio Networks übe die Chnancen in Osteuropa befragt.

Andreas Männicke wurde am 14. April 2020 in Börsen Radio Networks über den Corona-Crash befragt.

Andreas Männicke wurde am 1. März 2020 in BigEye über die Auswirkungen des Coronavirus auf die Ostbörsen befragt.

Ab Oktober 2013 können Sie unter Eingabe von "EastStockTV" bei www.youtube.de die aktuellen Kommentare von Andreas Männicke zu den Aussichten an den Welt- und Ostbörsen kostenlos abrufen. Abonnieren Sie einfach den Kanal bei www.youtube.de.

Ab Mai 2014 können mit Herrn Männicke über www.go.guidants.com auch interaktiv in Kontakt treten und Fragen zu den Ostbörsen stellen.

Verpassen Sie die Outperformancechancen in Osteuropa nicht und bestellen Sie jetzt den monatlich erscheinenden Börsenbrief EAST STOCK TRENDS unter www.eaststock.de. Ein Probe-Abo (3 Ausgaben kosten nur 15 €). Die beiden Muster-Depots erzielten seit Februar 2009 eine Performance von über 320% im Muster-Depot 1 (konservativer Osteuropa-Basket) bzw. über 350% im Muster-Depot 2 (spekulativer Osteuropa-Basket, das sind über 40% p.a. seit 2009. In den neuen Muster-Depots ab 2015 wude eine Performance von über 130% bzw über 80% erzielt. Das neue "goldige" Muster-Depot erreichte immerhin ein Plus von 66% ab 2016.

Zudem können Sie sich alle bisherigen TV-Inteviews von Andreas Männicke in diesem Jahr runterladen unter den Links der Rubrik "Interviews".

  • Wird der Coronavirus zu einem black swan?

    Montag, 02. März 2020 00:02:00

    Der Coronavirus verbreitet sich jetzt nicht nur schnell in China, sondern vor allem auch in Ausland. Über 50 Länder sind infiziert. Die Hauptproblemländer sind neben China jetzt auch Südkorea, Japan, dem Iran, Italien und neuerdings sogar auch in Deutschland. Messen und Fußballspiele werden abgesagt, Schulden und Behörden werde regional geschlossen. Die Weltgesundheitsorganisation hat die höchste Alarmstufe ausgesprochen. Die Zahlen der Infizierten und Toten steigen täglich weltweit. Die Weltbörsen reagierten mit Panikverkäufen und auch der Ölpreis brach ein. Es bleibt die nagen

    Auch die Moskauer Börse blieb wegen der stark gefallenen Ölpreise von dem Sell.off nicht verschont. Der RTS-Index verlor über 10 Prozent an Wert, nachdem er im Vorjahr mit einem Plus von über 40 Prozent noch zu den Top-Performen zählt. Zuvor entwickelt sich beizender die russischen Goldaktien sehr positiv, dies aber auch nur bis zum 25. Februar. Die Muster-Depots des Börsenbrief EAST STOCK TRENDS (www.eaststocke.de) erreichten bis 21. Februar ein ein Plus von 71 Prozent beim Goldaktie-Depot, 49 Prozent bei Dividenden-Depot und 27 Prozent beim Turn around –Depot. Nun kam es aber auch zu kräftigen Kurseinbußen durch das Corona-Virus. Geht der Crash jetzt weiter oder mutiert der Corona Virus nun zu einem Schwarzen Schwan“? Andreas Männicke gibt seine Einschätzung aber auch im neuen EastStockTV-Video, Folge 175 unter www.YouTube.com.

    Coronavirus bereitet nicht nur der chinesischen Regierung Sorgen: Alarmstufe 1 weltweit!

    Der Coronavirus verbreitete sich jetzt nicht nur enorm schnell in China, sondern weltweit- Die WHO (Weltgesundheitsorganisation) hat zwar die höchste Alarmstufe herausgegeben, spricht aber noch nicht von Pandemie, obwohl es jetzt schon erkennbar eine ist. Der Coronavirus hat such mittlerweile in über 50 Ländern verbreitet. Es gab jetzt auch die ersten Tote in den USA und Australien. Es ist nur noch eine Frage der Zeit, bis er auch in den USA oder in Russland viral wird. gesundheitlich noch gefährlicher wäre es, wenn er in Afrika viral wird. Die Ansteckungsgefahr ist jedenfalls enorm hoch.

    Panik immer dort, wo es neue Infizierte und Tote gibt

    Neben in China breitet sich der Virus jetzt vor allen in Süd-Korea, Japan, dem Iran, Italien und neuerdings in Deutschland schon sehr stark aus. In Deutschland und der Schweiz werden die ersten großen Messen verboten. In Italien finden Fußballspiele ohne Zuschauer statt. Dort war der Virus viral wird, werden Schulen und Behörden temporär geschossen und es kommt zu Hamsterkäufen bei Lebensmittel und Desinfektionsmitteln. Regale in Supermärkten werden in kurzer Zeit leergefegt. Dort wo ein Corona-Virus auftaucht, werden vereinzelt sogar Betriebe temporär geschlossen, vor allem in China. Die Medien berichten nun täglich weltweit über das Corona-Virus, was die Ängste bei der Bevölkerung nur verstärkt. Viele fragen sich ob die regionale Panik übertreibe und die Maßnahmen überzogen sind.

    Immer mehr Infizierte auch in Deutschland

    In Deutschland grassiert der Virus bisher nur in 8 Bundesländern und zwar in Baden-Württemberg (14 Fälle) Bayern (14), Rheinland-Pfalz (1) Hessen (3), Schleswig-Holstein (2) Bremen (1), Niedersachsen (1) Hamburg (1) und vor allem in Nordrhein-Westfalen (45, jeweils bis Ende Februar (Tendenz steigend) In Nordrhein Westfalen sind über 1000 Menschen in Quarantäne, in Teneriffa sind in einem Hotel auch 1000 Menschen in Quarantäne, weil dort zweite Personen aus Italien auf den Virus positiv getestet wurden. In Heinsberg bleiben vorerst Schulden und Kindergärten geschlossen. Es gibt dort bisher 43 infizierte Personen (Tendenz steigend). 4 Kita-Kinder wurden in NRW infiziert. Auch dies wird einen Rattenschwanz an Untersuchungen und angeordneter Quarantäne nach sich haben In Bonn wird eine Ganztagsschule für 14 Tage geschlossen und 135 Kinder werden überprüft, weil dort ein Mitarbeiter infiziert wurde.

    Hohe Sterblichkeitsrate im Iran, relativ geringe in China

    In Hamburg wurde die Verleihung der Michelinsterne wegen des Coronavirus abgesagt. In Berlin wurde die Tourismusmesse gecancelt und in Köln die Messe für Fitnessgeräte. Solche Meldungen wird es jetzt täglich auch an anderen Orten geben in den nächsten Wochen. Bisher gibt es in Deutschland noch keine Toten zu beklagen. Ganz anders in Frankreich, Italien (und hier wiederum überwiegend Nord-Italien) und vor allem dem Iran, wo die Sterblichkeitsrate sogar sehr hohe 13,5% beträgt. In China beträgt sie „nur“ 3,5%. Beim SARS-Virus lag sie noch über 10 Prozent.

    Grenzkontrollen bewirken wenig

    Es gibt jetzt weltweit etwa 3000 Tote und 100.000 Infizierte, über 80 Prozent davon in China. Durch die Quarantäne befinden sich über 1 Mio. Menschen unter Beobachtung, die für die Zeit auch im Arbeitsprozess ausfallen. Gefährdet sind vor allem ältere Menschen über 60 Jahre mit einen schlechten Immunsystem bzw. mit Vorerkrankungen. Es ist die große Frage, wie man den Virus in den Griff bekommt und ein voraschreiten der Pandemie eingegrenzt. Kontrollen an Flughäfen und Grenzkontrollen bewirken wenig. Einige Länder haben ein Einreisetopp für China beschlossen wie die USA und Russland, aber sie müsste sie eigentlich jetzt auch für Nord-Italien, Süd-Korea und dem Iran beschließen, wo sich der Virus jetzt schnell ausbreitet - wohlmöglich demnächst auch für Deutschland.

    In Süd-Korea sind bereits über 3000 vom Virus infoziert, in Italien über 1600. Die Bevölkerung wird aufgefordert, am Wochenende zu Hause zu bleiben. Großveranstaltungen wie Konzerte wurde noch nicht verboten, aber es aufgefordert sie nicht zu besuchen.

    Wann kommt endlich ein Impfstoff?

    Bisher gibt es noch keinen Impfstoff gegen das Virus, das sich auch sehr resistent erweist. Der Innenminister Horst Seehofer ist der Meinung, dass die Entwicklung des Impfstoffes bis Ende des Jahres dauern kann. Auch weiß man noch nicht, ob der Virus mutieren kann und sich dann resistent gegen den Impfstoff erweist. In den Sommermonaten dürfte die Verbreitung aber global abnehmen, da die Viren bei Hitze nicht überleben bzw sich nicht so schnell übertragen. Das ist bei einer Grippewelle ähnlich. Allerdings ist der Chefvirologe der Berliner Charité Christian Drosten der Auffassung, dass in 2 Jahren 60 bis 70 Prozent mit dem Virus infiziert haben können. In Frankreich wird vorgeschlagen, dass das sonst übliche Küssen auf beide Wangen vorsichtshalber unterbleiben soll.

    Panik auch an den Weltbörsen

    Panik gab es aber nicht in den Orten, wo es die ersten Infizierten gab, sondern auch an die Börse wurden in der letzten Woche weltweit infiziert, wobei die Inkubationszeit auch hier etwa 2 Wochen betrug. Denn in der ersten Woche nach dem Bekanntwerden des Corona-Virus in China gab es zunächst Ende Januar/Anfang Februar noch neue Allzeit-Hochs an der Wall Street und auch beim DAX. Den ersten Kurseibruch gab es am 24. Januar, nachdem über das Wohnende bekannt wurde, wie stark der Virus auch im Ausland verbreitet. Auch an Deutschland ging Krug voller Viren nicht vorbei.

    Enorme Kursverluste weltweit wegen Rezessionsgefahren

    Seit dem 24. Februar brach der Dow-Jones Industrial Index um etwa 10 Prozent von 29.000 auf unter 25.500 Indexpunkte und der deutsche Aktienindex von um über 13 Prozent von 13.600 auf unter 12.000 Indexpunkte. Der DAX gab auch am vergangen Freitag noch einmal um 3,89 Prozent auf 11.886 Indexpunkte nach. Die Kursverluste wurden verschärfte weil es starke Rücknahmen bei ETFs gab. Die Börsen preisen damit eine möglich Rezession in China, aber auch in Deutschland schon jetzt ein. Der Einkaufsmanager Index in China brach für Februar 2020 auf 35,7 ein, was ein Rekordtief ist und eine Rezession andeutet. Dies ist sogar geringer als in der Krise 2008/9. Keiner will in einem solchem Umfeld investieren.

    Aktienbörsen in China überraschend stabil bisher

    Zur Überraschung vieler Anleger und Analysten war der Shanghai Composite Index am letzten Freitag gar nicht gefallen und in 1 Monat sogar noch 4,3 Prozent gestiegen. Also dort wo es die Pandemie ihren Ursprung hatte, gab es die geringsten Kursverluste. In der letzten Woche gab der Shanghai Composite Index nur um 3,4 Prozent auf 2991 Indexpunkte nach.

    Gibt es nun „Helikoptergeld“ als letzter Ausweg wie in Hongkong?

    China gab den Banken Liquiditätshilfen und senkte die Zinsen. Dies wird nun von der amerikanischen Notenbank FED auch erwartet. Die EZB hat hingen nur wenig Spielraum einzugreifen. Sie hofft auf fiskalpolitische Maßnahmen der betroffenen Länder. In Honkong gibt es schon Helikoptergeld in Höhe von etwas über 1000 € für jede Person vom Staat geschenkt, um den Konsum anzukurbeln und damit eine Rezession zu vermeiden. Wäre das wohl auch ein Vorbild für die EZB?

    Zum Monatsende auch starke Verluste bei Silber, Gold und Palladium

    Gold konnte zunächst vom Corona-Virus profitieren und stieg am 24 Februar auf ein neues Jahres-Hoch von 1660 US-Dollar/Unze, gab aber ab dem 25. Februar auch bis 27. Februar auf 1587 DU/Unze nach, davon alleine m Freitag um 3,52 Prozent. Die Ursachen könnten außer Gewinnmitnahmen Margin-Calls sein. Dann versilbert man in der Not halt alles, was man noch hat, auch Gold.

    Silber brach am Freitag sogar um 6,1 Prozent auf 16,66 US-Dollar/Unze ein. Sogar der vorherige Outperformer Palladium fiel am Freitag um 10 Prozent auf 2594 USD. in einem jahr stiegen der Palladiumpreise aber durch das „Dieselgate“ noch um 68,1 Prozent. Privatanleger können dies und andere Rohstoffe über die ETC (Exchange Traded Commodities) der BNP Paribas ausnutzen.

    Flucht in Staatsanleihen als „sicherer Hafen“

    So fielen durch den Corona-Virus fast alle Asset-Klasen. Gestiegen sind nur die Kurse von 10-jähigen Bundesanleihen, die nun um null Prozent rentieren und auch die Kurse von den 10-jährigen US-Staatspapieren, mit einer Rendite von nur noch 1,2 Prozent. Dadurch erhöht sich wiederum aber auch die Gefahr einer inversen Zinsstruktur in den USA.

    Ölpreise im freien Fall – was macht nun die OPEC?

    Alle Industriemetalle verloren auch erheblich an Wert in der vergangenen Woche. Auch hier wird eine Rezession eingepreist, besonders beim Ölpreis. So verlor der Brentölpreis in der vergangenen Woche 10 Prozent auf 50 USD/Barrel und der WTI-Ölpreis sogar um 13 Prozent-Selbst der Bitcoin gab in 1 Woche um 12,2 Prozent. In 1 Jahr stieg der Bitcoin aber noch um 134,7 Prozent und war damit die beste Geldanlage weltweit.

    Auch hohe Kursverluste an der Moskauer Börse

    Die Moskauer Börse kam aber auch in der vergangen Woche unter die Räder der russischen RTS-Index brach seit dem Hoch von 1640 Indexpunkte um fast 20 Prozent auf nunmehr unter 1300 Indexpunkte ein, davon allein am Freitag um 6,2 Prozent. Der Grund dafür war der stark gefallen Ölpreis. Russland selbst will sich durch einen Einreiseverbort von Chinesischen schützen. Ob dies dauerhaft gelingt, muss abgewartet werden.

    Kommt es zu einem neuen Krieg Türkei gegen Syrien?

    Erschwerend kam am Freitag aber auch die Tötung von 33 Soldaten auf syrischen Boden bei einem Luftangriff auf Idlib hinzu. Erdogan antworten mit Raketenbeschuss und der Tötung von 70 Syrern. Hier droht ein neuer Krieg Türkei gegen Syrien. Erdogan droht der U auch damit, 3,5 Mio. syrischen Flüchtlingen über die Grenze gen Westen zulassen, wenn er keine Unterstützung von der EU bekommt. Zudem fordert er Unterstützung von der NATO im Falle eines möglichen Krieges gegen Syrien. Demnächst werden sich Erdogan und Putin treffen, um eine Eskalation zu vermeiden.

    Was macht die OPEC gegen den Ölpreisverfall?

    Sehr wichtig ist aber auch das nächste Treffen der OPEC, um einen weiteren Verfall der Ölpreise zu verhindern. Saudi-Arabien wird wohl vorschlagen, die Fördermengen um 1 Mio. Barrel am Tag zu kürzen, wobei aber Russland möglicherweise nicht mitmachen würde. Hier kann es zu Streit zwischen der OPEC und Russland kommen. Im Fall einer Nichteinigung könnet der Ölpreis weitre einbrechen, worunter Russland und de Moskauer Börse aber auch der Rubel sehr leiden würde. Bisher gab der Rubel nur leicht auf 72 EUR/RUB nach.

    Russische Goldaktien volatil, aber chancenreich

    Bis zum 25. Februar konnten noch russischen Goldaktien sehr von den Unsicherheiten an den Weltbörsen profitieren. So stieg auch das „goldige“ Muster-Depot im EAST STOCK TRENDS (EST, www.eaststock.de) um 70 Prozent seit Ende 2018.Einzelaktie wie der drittgrößtes Goldproduzent Russlands Petropavlovsk stieg seit Dezember 2019 im Hoch schon um 50 Prozent und seit Erstempfehlung im Dezember 2029 sogar um über 280 Prozent. Petropavlovsk war aber auch die „Aktie des Monats“ im Dezember 2019 im Börsenbrief EAST STOCK TRENDS (EST, www.eaststock.de Aber auch das neue „Turn-Around-Portfolio konnte seit Dezember 2019 bis Mitte Februar noch um 27 Prozent zulegen. Ab den 25 Februar brachen aber auch hier durch den weltweiten Mini-Crash die Aktien um 10 bis 20 Prozent in breiter Front ein, so dass es heißt: wie gewonnen, so zerronnen, wer keine Teilgewinnmitnahmen wie empfohlen getätigt hatte.

    Erst informieren, dann investieren

    Informieren Sie sich jetzt auch ausführlich über die Hintergründe und die Entwicklung der Ukraine/Russland-Krise aber auch das zukünftige Erholungspotential der unterbewerteten Aktien aus Osteuropa. Auch im Baltikum, Rumänien und der Ukraine gibt es neue Chancen, wobei die jeweiligen Aktienindices in 2019 alle im Plus waren. So konnten sich einige ukrainische Agraraktien seit 2016 im Kurs schon mehr als verdoppeln und in 2018 stieg der PFTS-Index schon wieder über 70 Prozent. Die Aktien aus Kasachstan zählten 2017 zu den Top-Performern der Welt (+56 Prozent), nicht aber in 2018 und auch nicht in 2019.

    In 2018 zählten bereits 10 Aktienmärkte aus Osteuropa zu den am besten performenden Aktienmärkten der Welt, die alle den DAX und auch den US-Aktienmarkt klar outperformen konnten. Nun war die Moskauer Börse in 2019 schon wieder der klare Outperformer unter allen Weltbörsen mit einem Plus von über 46 Prozent in Euro. Aber auch die Bukarester Börse (Rumänien) stieg schon um über 32 Prozent in 2019. Die Aktienmärkte in Südosteuropa und auch in den baltischen Ländern blieben sehr stabil im Plus (Kroatien +13 Prozent). Es lohnt sich also weiterhin ein Blick über den Tellerand nach Osteuropa.

    Bestellen Sie daher jetzt auch ein Probe-Abo (3 Ausgaben per Email für nur 15 €) des monatlich erscheinenden Börsenbriefs EAST STOCK TRENDS (EST) mit einem weiteren Ukraine/Russland-Special und einem Dividenden-Special sowie mit vielen Hintergrund-Informationen und neuen Anlage-Vorschlägen wie mit der "Aktie des Monats“ und lukrativen Zertifikaten unter www.eaststock.de, dort unter Börsenbrief.

    Der letzte EST erschien am 21. Februar 2020. Die alten Muster-Depots des EST konnten bereits in 2019 kräftig zulegen. Das Muster-Depot des EST war zuletzt in 2018 mit 6 Prozent im Plus. Die „Aktie des Monats“ aus dem September 2018 Polyus Gold stieg bereits um über 70 Prozent in 12 Monaten und die Goldaktie Petropavlovsk sogar um fast 200 Prozent im Hoch. Ende 2018 wurde ein neues „goldiges“ Muster-Depot im EST aufgemacht, das bereits mit 71 Prozent in Plus ist und das neue Depot mit Turnaround-Kandidaten um 27 Prozent (bis 21. Februar). Hernach kann es jetzt aber auch zu starken Korrekturen.

    Interview-Hinweise: Das nächste NTV-Telebörse-Interview ist am 29. Januar 2020 beim Fondskongress in Mannheim, wo Herr Männicke anwesend sein wird. Das letzte Radio-Interview war am 19. Februar 2020 in Börsen Radio Networks. Am 22. Januar 2020 und am 1. März 2020 wurden auch die neuen Interviews von Andreas Männicke für BigEye veröffentlicht. Sie können sich die Interviews jetzt bei www.eaststock.de, dort unter der Rubrik „Interviews“ runterladen, ebenso wie das gleichnamige EastStockTV-Video, Folge 176. By the way: haben Sie schon den YouTube-Kanal EastStockTV abonniert?

  • Ist der Coronavirus eine Gefahr für die Börse und die Welt?

    Sonntag, 26. Januar 2020 17:41:00

    Der Coronavirus verbreitet sich jetzt wahnsinnig schnell in China. Es herrscht Alarmstufe 1. 3 Großstädte sind in Quarantäne, darunter auch Wuhan mit 11 Millionen Einwohnern. Bisher gibt es 56 Tote und fast 2000 Infizierte, darunter 250 Schwerinfizierte (bis 26. Januar 2020). Die Epidemie in China erinnert an die SARS-Pandemie in den Jahren 2002/3, die weltweit in den Medien für große Aufmerksamkeit sorgte. Damals starben 771 Menschen in einem halben Jahr, davon 41 außerhalb von Asien. Die ersten Fälle sind jetzt in Frankreich und Australien festgestellt worden.

    Die Weltgesundheitsorganisation hat aber noch keine Warnung ausgesprochen. Bisher hat die Epidemie in China noch keine großen Auswirkungen auf die Börse. Fragt sich nur wie lange noch? Die Wall Street ist weiter nahe der der Allzeit-Hochs und der DAX ebenfalls.

    Besonders gut performt bisher weiter die Moskauer Börse, was auch gute Gründe hat. Die Moskauer Börse bleibt top mit einer klaren Outperformance und einem Plus von über 40 Prozent im letzten Jahr und 4 Prozent seit Jahresbeginn. Die beiden Muster-Depots im Börsenbrief EAST STOCK TRENDS erreichten 2019 ein Plus von 51 Prozent bzw. 36 Prozent. Wie aber geht es weiter im nächsten Jahr der „Ratte“? Andreas Männicke gibt seine Einschätzung aber auch im neuen EastStockTV-Video, Folge 175 unter www.YouTube.com.

    Coronavirus bereitet der chinesischen Regierung Sorgen: Alarmstufe 1!

    Der Coronavirus verbreitete sich jetzt enorm schnell in China. Bisher gibt es 56 Tote und fast 2000 Infizierte. Täglich werden jetzt mehr hinzukommen. In Frankreich und in Australien gibt es jetzt die ersten Fälle mit dem Coronavirus, wobei aber bisher noch keiner gestorben ist. 3 Städte in China mit zusammen über 50 Millionen Einwohnern sind in Quarantäne. Es darf keiner die Stadt mit dem Auto verlassen. Am meisten betroffen ist die 11 Millionenstadt Wohan, wo der Virus auch zuerst aufgetreten ist. In Wohan sollen die Menschen zu Hause bleiben. Es ist verboten, das Auto zu benutzen. Der Virus ist so gefährlich, weil er von Mensch zu Mensch übertragbar ist. 15 Mediziner haben sich in China schon infiziert, wobei einer gestorben ist. Es gibt nicht genug Schutzanzüge und Masken.

    Kein Neujahrsfest in China als Vorsorgemaßnahme

    Jetzt rücken auch Militärärzte zu den am meisten betroffenen Großstädten heran. In Windeseile soll nun in wenigen Tagen ein neues Krankenhaus mit 1300 Betten gebaut werden, um die Infizierten aufnehmen zu können. Auch in Peking ist der Busverkehr in die Provinzen ausgesetzt und bei in den betroffenen Städten wurden die Schulen geschlossen. Beim Neujahrsfest am 23. Januar wurde die Feier auf der Straße verboten. Die Regierung tut also alles, um die Epidemie in den Griff zu bekommen.

    WHO sieht noch keine globale Gefahr

    Die Weltgesundheitsorganisation WHO sieht noch keine globale Gefahr und gibt auch keine globale Reisewarnung heraus. Auch jetzt berichten die Medien sehr stark über die Epidemie in China. Dabei wird oft vergessen, dass selbst bei einer normalen Grippe, der Influenza, jedes Jahr 8000 bis 10.000, im Extremfall sogar 25.000. Menschen streben.

    Weltbörsen vom Coronavirus noch nicht infiziert

    Dies alles erinnert sehr an die SARS-Pandemie in den Jahren 2002/3. Damals starben 771 Mensen, davon 41 im Ausland. Da dies die erste Pandemie war, wurde es in den Medien täglich mit großer Aufmerksamkeit berichtet. Das wird jetzt wohl auch der Fall sein. Damals war die Börse ohnehin in einem Bärmarkt. Jetzt ist die große Frage, ob die über 10 jährige Hausse durch die Epidemie in China gestoppt werden kann. Noch blieben die Indices in den USA und auch in Deutschland nahe der Allzeit-Hochs. Nur die Börse ein Hongkong gab ein wenig nach. Am besten entwickelt sich in diesem Jahr aber genauso wie im Vorjahr die Moskauer Börse mit einem Plus von über 40 Prozent im letzten Jahr und über 4 Prozent seit Jahresbeginn.

    Wall Street nahe der der Allzeit-Hochs

    Positiv stimmten die guten Unternehmenszahlen in den USA. Der Kurs von Intel konnte am Freitag nach guten Zahlen sogar um 8 Prozent zulegen. Der NASDAQ-Composite Index gab zwar am Freitag um 0,93 Prozent auf 9314 Indexpunkte nach. Er stieg damit aber noch um 31,7 Prozent in 1 Jahr und damit wesentlich mehr als der Dow Jones Industrial Index mit 18,1 Prozent und auch mehr als der DAX mit plus 22 Prozent.

    Trump sorgt weiter für gute Stimmung der der Wall Street, droht aber der EU mit neuen Autoimportzöllen

    Zuvor sorgte Trump für gute Stimmung an der Wall Street, indem er die erste Phase der Verhandlungen mit China erfolgreich abschloss ohne dass neue Zölle erhoben wurden. Beim Weltwirtschaftsgipfel in Davos ließ Trump aber bei einer Pressekonferenz anklingen, dass er nach China nun auch Europa ins Visier nehmen werde. Wenn die amerikanischen IT-Unternehmen mit einer Digitalsteuer in Europa belegt werden, will er auch die Zölle für europäische Autos erhöhen. In Davos war ansonsten die Klimawandel das Thema Nummer 1, wobei Trump sich von einer 17 -jährigen Greta Thunsberg nicht vorschreiben lassen will, wie die Klimapolitik auszusehen habe. Das gerade laufende Amtsenthebungsverfahren kann er wohl ganz gelassen entgegen sehen, obwohl ein neues belastendes Video aufgetaucht ist. Auch dies scheint die Börse ebenso wenig zu beindrucken wie der Coronavirus in China oder der kommende Brexit. Aber das kann sich beides noch ändern.

    Putin überrascht mit einem Paukenschlag zum Jahresbeginn

    Der russische Präsident Putin überraschte die Öffentlichkeit zu Jahresbeginn mit einer Regierungsumbildung. 15 von 31 Regierungsmitgliedern wurden ausgetauscht, darunter auch viele stellvertretende Ministerpräsidenten. Ausgetauscht wurde auch der ehemalige Primier Medwedew, der durch den Leiter der Steuerbehörde Mischustin ersetzt wurde. 8 Ministerposten wurden neu besetzt, darunter auch das Wirtschaftsministerium. Putin will, dass die neuen „Nationalen Projekte“ schneller umgesetzt werden, um mehr Wachstum zu generieren. Die Moskauer Börse blieb mit einem Plus der von 4 Prozent in diesem Jahr und über 40 Prozent im letzten Jahr einer der Outperformer unter den Weltbörsen. Der Russian Trading- Index (RTS-Index) stieg auf das neue 6 Jahres-Hoch von 1600 Indexpunkten.

    Neue Rekorddividenden im Öl-/Gassektor in Russland

    Die russischen Aktien sind wegen der geringen Bewertung und außerordentlich hohen Dividendenrenditen weiter sehr nachgefragt. Alleine der Öl-/Gassektor schüttete im letzten Jahr die Rekordsumme von 20 Mrd. USD für Dividenden aus, wovon auch die Aktienkure von Gazprom, Rosneft und LUKoil profitierten. Aktien wie der Ölkonzern Gazpromneft und der Rohstoffproduzent Norilsk Nickel erreichen immer noch Dividendenrenditen im zweistelligen Prozentbereich trotz neuer Allzeit-Hochs. LUKoil erreichte sogar ein neues Allzeit-Hoch von 96.66 € und Norilsk Nickel von 31 €. Besonders stark stieg zuletzt auch der Goldproduzent Petropavlovsk mit einem Kurssprung von fast 40 Prozent seit Jahresbeginn auf 0,20 € nach sehr guten operativen Zahlen. Petropavlovsk war auch die letzte „Aktie der Monats“ im Dezember 2019 im Börsenbrief EAST STOCK TRENDS.

    Auch Goldaktien bleiben in Russland interessant

    Im Börsenbrief EAST STOCK TRENDS (www.eaststock.de) werden sowohl die russischen „Dividendenperlen“, aber auch attraktive russische Goldaktien vorgestellt. Surgutneftegas war im Oktober 2019 meine „Aktie des Monats“ im EST und sie stieg seitdem schon über 30 Prozent! Aber auch das „goldige“ Muster-Depot mit russischen Goldaktien wie Polyus Gold u.a. stiegen um 51 Prozent und der Goldproduzent Petropavlovsk sogar um 134 Prozent. Das Depot mit den russischen „Dividendenperlen“ mit Gazprom, LUKoil & Co stieg schon um 36 Prozent im letzten Jahr. Im neuen EAST STOCK TTRENDs wurden nun einige attraktive Turn around-Aktien aus Russland in ein neues Muster-Depot genommen.

    Leider gibt es bankenseitig und auch von Vermögensberatern kaum eine Beratung für deutsche Anleger bei der Auswahl von russischen Aktien oder Russlandfonds. Daher haben die meisten deutschen Anleger das beindruckende Rally an der Moskauer Börse in diesem Jahr wohl schon wieder verpasst. Die Osteuropa-Börsen werden in den Medien immer noch sehr stiefmütterlich behandelt. Selbst etablierte Börsenmagazine nehmen sich diesem spannenden Thema nicht oft an. Eine rühmliche Ausnahme ist der „Aktionär“ mit seinem neuen Jahrbuch 2020, wo es einen langen Artikel über den russischen Aktienmarkt gibt mit einem Interview mit mir.

    Erst informieren, dann investieren

    Informieren Sie sich jetzt auch ausführlich über die Hintergründe und die Entwicklung der Ukraine/Russland-Krise aber auch das zukünftige Erholungspotential der unterbewerteten Aktien aus Osteuropa. Auch im Baltikum, Rumänien und der Ukraine gibt es neue Chancen, wobei die jeweiligen Aktienindices in 2019 alle im Plus waren. So konnten sich einige ukrainische Agraraktien seit 2016 im Kurs schon mehr als verdoppeln und in 2018 stieg der PFTS-Index schon wieder über 70 Prozent. Die Aktien aus Kasachstan zählten 2017 zu den Top-Performern der Welt (+56 Prozent), nicht aber in 2018 und auch nicht in 2019.

    In 2018 zählten bereits 10 Aktienmärkte aus Osteuropa zu den am besten performenden Aktienmärkten der Welt, die alle den DAX und auch den US-Aktienmarkt klar outperformen konnten. Nun war die Moskauer Börse in 2019 schon wieder der klare Outperformer unter allen Weltbörsen mit einem Plus von über 46 Prozent in Euro. Aber auch die Bukarester Börse (Rumänien) stieg schon um über 32 Prozent. Die Aktienmärkte in Südosteuropa und auch in den baltischen Ländern blieben sehr stabil im Plus (Kroatien +13 Prozent). Es lohnt sich also weiterhin ein Blick über den Tellerand nach Osteuropa.

    Bestellen Sie daher jetzt auch ein Probe-Abo (3 Ausgaben per Email für nur 15 €) des monatlich erscheinenden Börsenbriefs EAST STOCK TRENDS (EST) mit einem weiteren Ukraine/Russland-Special und einem Dividenden-Special sowie mit vielen Hintergrund-Informationen und neuen Anlage-Vorschlägen wie mit der "Aktie des Monats“ und lukrativen Zertifikaten unter www.eaststock.de, dort unter Börsenbrief.

    Der letzte EST erschien am 13. Januar 2020. Die neuen Muster-Depots des EST konnten bereits um 36 und 51 Prozent im Wert in 2019 zulegen. Das Muster-Depot des EST war zuletzt in 2018 mit 6 Prozent im Plus. Die „Aktie des Monats“ aus dem September 2018 Polyus Gold stieg bereits um über 60 Prozent in 12 Monaten und die Goldaktie Petropavlovsk sogar um 134 Prozent. Ende 2018 wurde ein neues „goldiges“ Muster-Depot im EST aufgemacht, das bereits mit 51 Prozent in Plus ist. Die „Dividendenperle“ Gazprom stieg sogar um über 40 Prozent in wenigen Tagen im Mai nach der Ankündigung der Dividendenerhöhung, Surgutneftegas nun aber auch, ebenso wie Norlisk Nickel mit einem neuen Allzeit-Hoch. die von den stark gestiegen Palladiumpreisen profitieren.

    Interview-Hinweise: Das nächste NTV-Telebörse-Interview ist am 29. Januar 2020 beim Fondskongress in Mannheim, wo Herr Männicke anwesend sein wird. Am 22. Januar 2020 wurde auch das neue Interview von Andreas Männicke für BigEye veröffentlicht. Sie können sich die Interviews jetzt bei www.eaststock.de, dort unter der Rubrik „Interviews“ runterladen, ebenso wie das gleichnamige EastStockTV-Video, Folge 175. By the way: haben Sie schon den YouTube-Kanal EastStockTV abonniert?

  • Crash 2020 – wie lange hält der Bullenmarkt?

    Sonntag, 29. Dezember 2019 13:53:00

    Die Sektkorken knallen zum Jahreswechsel auch für die Anleger. Das Börsenjahr 2019 hätte nicht besser ausfallen können: Neue Allzeit-Hochs an der Wall Street und neue Jahreshochs beim DAX. Die Moskauer Börse bleibt top mit einer klaren Outperformance und einem Plus von über 40 Prozent. Die beiden Muster-Depots im Börsenbrief EAST STOCK TRENDS erreichten ein Plus von 51 Prozent bzw. 36 Prozent. Wie aber geht es weiter im nächsten Jahr der „Ratte“? Andreas Männicke gibt seine Einschätzung aber auch im neuen EastStockTV-Video, Folge 174 unter www.YouTube.com.

    Sektkorken knallen an der Wall Street und der Moskauer Börse

    Die Sektkorken knallten am 27. Dezember bereits an der Wall Street schon vor dem Jahreswechsel: Der Dow Jones Industrial Index (DJI) erreichte am 27. Dezember ein neues Allzeit-Hoch mit erstmals 28.700 Indexpunkten und der NASDAQ Composite Index mit über 9000 Indexpunkten. Dies bedeutet ein Plus von 23,8 Prozent in 1 Jahr beim DJI und sogar 36,9 Prozent beim Technologie-Index in den USA. Aber auch der DAX erfreute die Anleger mit einem Plus von 28,5 Prozent in 1 Jahr bei einem Indexstand von 13.304 Indexpunkten, was nicht mehr weit vom Allzeit-Hoch von 13.600 Indexpunkten entfernt ist. Der bis 31. Januar wohl sicher stattfindende Brexit hat seinen Schrecken an den Weltbörsen verloren. Im Gegenteil:. das britische Pfund stieg auf ein neues Jahres-Hoch von 0,85 EUR/GBP

    Moskauer Börse bleibt top

    Noch viel besser schnitt, aber der russische Aktienmarkt ab: der Russian Trading-Index (RTS) stieg in 1 Jahr in US-Dollar sogar um 46,6 Prozent, wobei sich zu den Kursgewinnen auch hohe Währungsgewinne von über 10 Prozent gesellten. Insofern waren auch russische Rubelanleihen eine sehr attraktive Geldanlange mit Renditen von weit über 15 Prozent ungerechnet in Euro. Die gute Performance am russischen Aktien- und Anleihenmarkt war aber auch dem hohen Ölpreis zu verdanken. Nach den angekündigten Förderkürzungen der OPEC um 500.000 Barrel am Tag stieg der Brentölpreis in den letzten Wochen um über 10 Prozent von 60 auf 68 US-Dollar/Barrel Der WTI-Ölpreis stieg sogar um über 30 Prozent in diesem Jahr auf zuletzt 61 US-Dollar/Barrel.

    LUKoil mit neuen Allzeit-Hochs

    Der russische Öl-Konzern LUKoil erreichte daher auch ein neues Allzeit-Hoch mit knapp 90 € und der Gaskonzern Gazprom stieg in diesem Jahr um über 80 Prozent auf 7,4 €, da er zuvor die Dividende um 30 Prozent anhob. Der russische Aktienmarkt bleibt aber trotz der starken Kurssteigerungen der am niedrigsten bewertete Aktienmarkt der Welt mit den höchsten Dividendenrenditen der Welt.

    US-Sanktionen gegen Russland wegen des Baus der Nordischen Pipeline belasten

    Auch die neuen Sanktionen der USA gegen den Bau der Nordischen Pipeline konnten den Rubel und die Moskauer Börse nicht destabilisieren. Die USA wollen damit nur bezwecken, dass sie ihr wesentlich teureres Flüssiggas nach Europa verschiffen und verkaufen können. Aber auch Polen hat schon angekündigt, dass sie fortan kein Gas mehr von Gazprom erhalten wollen. Gazprom will nun die letzten 300 km in Eigenregie fertig bauen, was die Kosten aber erhöhen und die Fertigstellung verzögern wird.

    Die neuen US-Sanktionen gehören in die Kategorie „kalter Krieg“ zwischen den USA und Russland. Russland will sich daher jetzt immer mehr eine Festung aufbauen, auch im Internet. Der ukrainische Gaskonzern Naftogaz erhielt nun 2,9 Mrd. US-Dollar von Gazprom. Die Ukraine will aber auch fort an 2 Mrd. US-Dollar für die Transitgebühren bekommen, während Russland die Ukraine möglichst umgehen will.

    Normandiegespräche im März 2020 bedeutsam für die Ukraine und für Russland

    Wichtig für die Ukraine und Russland sind die nächsten Normandiegespräche im März 2020 und die Fortsetzung des sogenannten Minsk 2-Prozesses. Man darf gespannt sein, ob es dem neuen ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyi gelingt, der Donbas-Region einen Sonderstatus zu geben und freie Wahlen im nächsten Jahr in der Ost-Ukraine stattfinden zu lassen. Gelingt dies, könnte die EU sogar erstmals geneigt sein, die Sanktionen schrittweise abzumildern. Dafür muss die Ukraine aber auch wieder Zugriff über die Grenze zu Russland bekommen und schwere Waffen müssten abgezogen werden sowie das strittige Gebiet entlang der Demarkationslinie müsste von Minen geräumt werden.

    Macron fordert eine strategische Partnerschaft mit Russland

    Die letzten Normandiegespräche in Paris brachten zwar noch keinen Durchbruch, aber doch eine weitere Annäherung und Gesprächsbereitschaft, was besser ist, als nur die Waffen sprechen zu lassen. Der französische Präsident Macron fordert von der EU auch eine strategische Partnerschaft mit Russland, um Russland nicht in die Hände von China zu treiben, die jetzt schon gemeinsame Militärmanöver abhalten. Die NATO soll die alten Feindbilder ablegen und konstruktiver mit Russland ins Gespräch kommen.

    Südosteuropa glänzt mit guter Performance

    Sehr positiv entwickelten sich aber auch einige Aktienmärkte aus Osteuropa, wie vor allen die Balkanländer aus Südosteuropa. So erreichte der ROTX-Index, ein Kunstprodukt der Wiener Börse für die Bukarester Börse aus Rumänien, ein stattlichen Plus von über 32 Prozent. Er schnitt damit sogar noch besser ab als der DAX.

    Was machen die Notenbanken in 2020?

    Das nächste „Jahr der Ratte“ (nach dem chinesischen Horoskop bedeutet dies Cleverness, Raffinesse, Widerstandkraft und Zähigkeit) ist ein Wahljahr in den USA, was in der Regel immer gute Börsenjahre sind. Sehr viel wird davon abhängen, welche Erfolge Trump bei den fortgesetzten Handelsgesprächen mit China zu verzeichnen hat. Bleiben die Zölle so hoch wie jetzt, muss jeder Amerikaner durchschnittlich 1000 US-Dollar mehr im Jahr ausgeben, was die Inflation anheizen könnte. Wie darauf dann die FED reagieren wird, bleibt abzuwarten. Spannend wird es auch, on die EZB-Chefin Lagarde die Minuszinsen noch weiter erhöhen wird, was nicht nur schlecht ist für alle Sparer, sondern alle große Kapitalsammelstellen wie Pensionskassen, Versicherungen, Bausparkassen und Banken ist, denen das Geschäftsmodell entzogen wird. Es gibt immer wieder Gerüchte und Spekulationen, dass die Notenbanken im Ernstfall auch Aktien kaufen wie es die Schweizer Notenbank und japanische Notenbanke schon lange machen.

    Trump hat noch viele Baustellen fertigzustellen

    Da im nächsten Jahr im November ein neuer US-Präsident gewählt wird, wird das nächste Jahr nicht unbeeinflusst von politischen Ereignissen sein. Dabei hat Trump mehrere Herausforderungen zu meistern wie innenpolitisch das Amtsenthebungsverfahren und außenpolitisch auch einige Baustellen wie die ungelösten Konflikte mit Nord-Korea, Iran, Venezuela, Ukraine, China und Russland.

    Kommt Deutschland in 2020 in eine Rezession?

    In Deutschland bleibt es abzuwarten, ob Deutschland in eine Rezession schlitterrt oder nicht. Die Industrie schwächelt schon lange, vor allem der Maschinenbau und die Automobilindustrie. In Deutschland könnte es aber auch zu einer politischen Krise kommen, wenn die SPD das Handtuch wirft und die Koalition vorzeitig auflöst. Aber auch in Frankreich wird die Wirtschaft durch lang anhaltende Streiks geschwächt.

    Crash-Propheten nehmen zu

    Wenn Deutschland in eine Rezession kommt, kommt es sehr darauf an, wie die EZB darauf reagieren wird. Die Banken müssen in einer solchen schwierigen Phase gestärkt und nicht geschwächt werden. Die Ertragserosion der Banken ist aber schon jetzt unübersehbar und die Eigenkapitaldecke ist sehr dünn, was nicht ganz ungefährlich ist. Insofern sollte jeder Anleger sich auch Gedanken über die Warnungen von Marc Friedrich/Mathias Weik, Markus Krall und Prof. Max Otte machen. Einen „Draghi-Crash“ kann es freilich nicht mehr geben, höchstens einen „Lagarde-Crash“, was auf das Gleiche heraus kommt. Es gibt nicht wenige, die dann sogar Russland als relativ „sicheren Hafen“ im Fall einer neuen Bankenkrise in Europa betrachten. Die Sberbank ist schon in Staatshand und macht weiterhin hohe Gewinne in Russland

    Gold als sicherer Hafen bleibt in Deutschland gefragt – Bitcoin als Outperformer

    Gold und Kryptowährungen dürften auch von den Unsicherheiten am ohnehin relativ hoch bewerteten US-Aktienmarkt profitieren. Gold stieg in US-Dollar um 18 Prozent auf 1511 US-Dollar/Unze und 20 Prozent in Euro auf 1352 EUR/Unze. In Euro machte der Goldpreis schon ein neues Allzeit-Hoch, in US-Dollar freilich noch nicht. Vor allen in Deutschland bleibt Gold als „sicherer Hafen“ sehr gefragt. Die Nachfrage nach Gold ist bei Degussa stark gestiegen.

    Der Silberpreis enttäuschte hingegen in diesem Jahr, da er „nur“ um 15,4 Prozent auf 17,75 USD/Unze anstieg. Dagegen konnte Palladium um 51,9 Prozent in 1 Jahr auch wegen des „Dieselgate“ zulegen und Nickel um 34 Prozent, was beides gut war für den größten Palladiumproduzenten der Welt NorNickel aus Russland ist, der auch ein neues Allzeit-Hoch erreichte. Auch der Bitcoin stieg in 1 Jahr um 90 Prozent und war damit einer der besten Geldanlagen der Welt in 2019. Freilich war der Bitcoin-Kurs dieses Jahr schon bei fast 11.000 € und nun nur noch bei etwa 6500 €. Er bleibt damit sehr volatil und somit für den Handel ungeeignet.

    Auch Goldaktien bleiben in Russland interessant

    Im Börsenbrief EAST STOCK TRENDS (www.eaststock.de) werden sowohl die russischen „Dividendenperlen“, aber auch attraktive russische Goldaktien vorgestellt. Surgutneftegas war im Oktober 2019 meine „Aktien des Monats“ im EST und sie stieg seitdem schon über 30 Prozent! Aber auch das „goldige“ Muster-Depot mit russischen Goldaktien wie Polyus Gold u.a. stiegen um 49 Prozent und der Goldproduzent Petropavlovsk sogar um 134 Prozent. Das Depot mit den russischen „Dividendenperlen“ mit Gazprom, LUKoil & Co stieg schon um 36 Prozent in diesem Jahr. Im neuen EAST STOCK TTRENDs wurden nun einige attraktive Turn around-Aktien aus Russland in ein neues Muster-Depot genommen.

    Leider gibt es bankenseitig und auch von Vermögensberatern kaum eine Beratung für deutsche Anleger bei der Auswahl von russischen Aktien oder Russlandfonds. Daher haben die meisten deutschen Anleger das beindruckende Rally an der Moskauer Börse in diesem Jahr wohl schon wieder verpasst. Die Osteuropa-Börsen werden in den Medien immer noch sehr stiefmütterlich behandelt. Selbst etablierte Börsenmagazine nehmen sich diesem spannenden Thema nicht oft an. Eine rühmliche Ausnahme ist der „Aktionär“ mit seinem neuen Jahrbuch 2020, wo es einen langen Artikel über den russischen Aktienmarkt gibt mit einem Interview mit mir.

    Erst informieren, dann investieren

    Informieren Sie sich jetzt auch ausführlich über die Hintergründe und die Entwicklung der Ukraine/Russland-Krise aber auch das zukünftige Erholungspotential der unterbewerteten Aktien aus Osteuropa. Auch im Baltikum, Rumänien und der Ukraine gibt es neue Chancen, wobei die jeweiligen Aktienindices seit Jahresbeginn 2019 alle im Plus sind. So konnten sich einige ukrainische Agraraktien seit 2016 im Kurs schon mehr als verdoppeln und in 2018 stieg der PFTS-Index schon wieder über 70 Prozent. Die Aktien aus Kasachstan zählten 2017 zu den Top-Performern der Welt (+56 Prozent), nicht aber in 2018 und auch nicht in 2019.

    In 2018 zählten aber schon wieder 10 Aktienmärkte aus Osteuropa zu den am besten performenden Aktienmärkten der Welt, die alle den DAX und auch den US-Aktienmarkt klar outperformen konnten. Nun ist die Moskauer Börse schon wieder der klare Outperformer unter allen Weltbörsen mit einem Plus von über 46 Prozent in Euro. Aber auch die Bukarester Börse (Rumänien) stieg schon um über 32 Prozent. Die Aktienmärkte in Südosteuropa und auch in den baltischen Ländern blieben sehr stabil im Plus (Kroatien +13 Prozent). Es lohnt sich also weiterhin ein Blick über den Tellerand nach Osteuropa.

    Bestellen Sie daher jetzt auch ein Probe-Abo (3 Ausgaben per Email für nur 15 €) des monatlich erscheinenden Börsenbriefs EAST STOCK TRENDS (EST) mit einem weiteren Ukraine/Russland-Special und einem Dividenden-Special sowie mit vielen Hintergrund-Informationen und neuen Anlage-Vorschlägen wie mit der "Aktie des Monats“ und lukrativen Zertifikaten unter www.eaststock.de, dort unter Börsenbrief.

    Der letzte EST erschien am 20. Dezember 2019. Die neuen Muster-Depots des EST konnten bereits um 36 und 51 Prozent im Wert zulegen. Das Muster-Depot des EST war zuletzt in 2018 mit 6 Prozent im Plus. Die „Aktie des Monats“ aus dem September 2018 Polyus Gold stieg bereits um über 50 Prozent in 12 Monaten und die Goldaktie Petropavlovsk sogar um 134 Prozent. Ende 2018 wurde ein neues „goldiges“ Muster-Depot im EST aufgemacht, das bereits mit 51 Prozent in Plus ist. Die „Dividendenperle“ Gazprom stieg sogar um über 40 Prozent in wenigen Tagen im Mai nach der Ankündigung der Dividendenerhöhung, Surgutneftegas nun aber auch.

    Interview-Hinweise: Das letzte Radio-Interview fand am 9. Dezember 2019 in Börsen Radio Networks statt. Die letzten TV-Interviews in N-TV-Telebörse fanden am 4. Dezember 2019 statt ebenso wie ein Interview im Aktionärs TV. Sie können sich die Interviews jetzt bei www.eaststock.de, dort unter der Rubrik „Interviews“ runterladen, ebenso wie das gleichnamige EastStockTV-Video, Folge 174. By the way: haben Sie schon den YouTube-Kanal EastStockTV abonniert?

  • Neue TV- und Radio-Interviews von Andreas Männicke

    Montag, 09. Dezember 2019 18:55:00

    Hiermit informieren wir Sie über die letzten TV- und Radio-Interviews von Andreas Männicke
    Andreas Männicke wurde am 9. Dezember 2019 in Börsen Radio Networks von Heinrich Leben über die Top-Performer in 2019 in Osteuropa (siehe https://www.brn-ag.de/36688?), sodann am 4. Dezember 2019 in NTV/Telebörse von Friedhelm Tilgen über Rohstoffe (siehe https://www.n-tv.de/mediathek/sendungen/Zertifikate/Welche-Rolle-koennen-Rohstoffe-2020-fuer-den-Anleger-spielen-article21442323.html) und ebenfalls am 4. Dezember 2019 in AktionärsTV über die neuen Chancen in Russland (siehe auch auf YouTube unter https://www.youtube.com/watch?v=3SBFMNpDaq8) befragt.
    Bitte schauen Sie sich jetzt auch das letzte EastStockTV-Video, Folge 173 "Red Chips schlagen Blue Chips" auf www.YouTube.com und das neue Interview mit Andreas Männicke für BigEye an. Bitte diese neuen Videos auch gerne liken und in Ihren Nezwerk teilen, falls es Ihnen gefallen hat.
    Sie können alle TV- und Radio Interviews, aber auch die YouTube-Videos vom eigenen Kanal EastStockTV, jetzt runterladen auf der Homepage unter https://www.eaststock.de/Interviews .
    Am 17. Dezember wird ein ausführliches Interview von Andreas Männicke in einem Sonderheft vom "Aktionär" über die besten Chancen in Osteuropa befragt. Dieses Sonderheft wird bis März 220 am Kiosk käuflich zu erwerben sein
    .
    Wer den monatlich erscheinenden Börsenbrief EAST STOCK TRENDS noch nicht bestellt hat, sollte sich und seinen Bekannten/Verwandten jetzt eine Freude zu Weihnachten machen und ein Pro-Abo. des EST (3 Ausgaben für nur 15 Euro per email) unter https://www.eaststock.de/Dienstleistungen/EST-Boersenbrief bestellen.
    Die beiden Muster-Depots des EST erzielten schon in diesem Jahr eine Performance von über 50% (das "goldige Muster-Depot) bzw. fast 40% (das Muster-Depot der russischen "Dividenden-Perlen"). Im nächsten EST wird ein neues Mustre-Depot nur mit aussichtsreichen Turnaround-Aktien as Osteuropa aufgemacht. Bitte bestellen Sie daher jetzt ein Probe-Abo noch vor Weihmachten!
    Wir bedanken uns bei der Gelegenheit hiermit auch bei allen treuen EST-Leser und Seminarteilnehmern für Ihr Interesse an osteuropäischen Aktien. Unser Motto und Credo bleibt auch für 2020: "Go East!". Sie werden es nicht bereuen, diesem Motto zu folgen, obwohl Herr Männicke in 2020 sehr volatile Zeiten erwartet.
    Frohe Weihnachten und ein erfolgreiches, neues Jahr, vor allem aber Gesundheit wünscht Ihnen das EST-Team.
    Bitte bestätigen Sie den Eingang der E-Mail.
    Beste Grüße
    EST-Abo-Verwaltung
    ESI East Stock Informationsdienste GmbH
    Jüthornstr. 88
    22043 Hamburg
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    Tel: 040/6570883
    Fax: 040/6570884
    EastStockTV unter www.youtube.com

  • Russische "Red Chips" schlagen westliche „Blue Chips“ um Längen

    Sonntag, 17. November 2019 16:31:00

    Die Aktienindices an der Wall Street erreichten am 16. November ein neues Allzeit-Hoch. Der Dow Jones Industrial Index übersprang erstmals die 28.000-er Marke. Beflügelt wurden die Aktienkurse durch die Hoffnung, das sich der US-Präsident Donald Trump schon bald mit dem chinesischen Präsidenten Xi einigen und die Zölle abbauen könnte. Wie realistisch ist aber dieses Szenario wirklich?

    Wesentlich besser als der deutsche oder amerikanische Aktienmarkt schnitt in diesem Jahr jedoch die Moskauer Börse mit einem Plus von etwa 40 Prozent in Euro ab. Welche neuen Chancen und Risiken jetzt zu beachten sind, wird auch beim nächsten Ostbörsen-Seminar "Go East - Hochprozentiges aus Osteuropa" am 3.12.19 in Frankfurt/M diskutiert, aber auch im nächsten Börsenbrief EAST STOCK TRENDS (www.eaststock.de). Die beiden Muster-Depots im EST erreichten ein Plus von 51 Prozent bzw 37 Prozent. Andreas Männicke gibt seine Einschätzung aber auch im neuen EastStockTV-Video, Folge 173 unter www.YouTube.com.

    Sektkorken knallen an der Wall Street

    Sektkorken knallten am 16. November an der Wall Street. Erstmals überschritt der Dow Jones Industrial Index die Marke von 28.000 Indexpunkten und der marktbreitere S&P-Index erreichte auch ein neues Allzeit-Hoch von 3118 Indexunkten. Genährt wurde die Hoffnung von einer möglichen Annäherung bei USA-Handelstret mit China. Trumps Wirtschafberater Larry Kudlow äußerte sich optimistisch, dass die US-Regierung nur noch wenige Federstiche an einer Einigung entfernt sei. Aber auch die Berichtssaison fiel in den USA bisher überwiegend positiv aus.

    Ist die Euphorie zu früh?

    Nicht vergessen sollten dabei aber die Anleger, dass es sich beim US-Handelskonflikt mit China nur um die erste von 3 Phasen handelt, die nun einvernehmlich geregelt werden könnte. Wann und ob es einer Einigung für die Phase 2 und 3 gegeben kann, steht in den Sternen. Nicht wenige meinen, dass sich die Verhandlungen bis nach den Präsidentschaftswahlen hinzuziehen könnten und es bis dahin noch erhebliche Rückschläge geben kann.

    Zudem drohte Trump China erneut, dass er die Zölle zu China deutlich erhöhen werde, wenn es keine Einigung gäbe. In diesem Fall würden die Aktien an der Wall Street und weltweit wieder einbrechen so wie im Dezember letzten Jahres, wo auch der eskalierende Handelsstreit der Auslöser für einen Kurseinbruch an der Wall Street war.

    Trump steht auch wegen des drohenden Amtsenthebungsverfahrens unter Druck

    Wenig Sorgen scheint den Anlegern auch bis jetzt das von den Demokraten im Dezember angestrebte Amtsenthebungsverfahren gegen den US-Präsidenten Trump zu bereiten. Trump soll angeblich den ukrainischen Präsidenten eine Militärhilfe von 400 Mio. USD zurückbehalten haben, wenn der ukrainische Präsidenten Selinski nicht neue Ermittlungen gegen seinen demokratischen Widersacher Joe Biden aufnimmt.

    Auch das „Kremlingate“ ist noch offen

    Die bisherigen Anhörungen belasten Trump zwar schwer, aber solange die Republikaner ihm die Treue erweisen, ist es wenig wahrscheinlich, dass US-Trump tatsächlich des Amtes enthoben wird. Aber auch das sogenannte „Kremlingate“, also die Untersuchungen einer möglichen Wahlbeeinflussung Russlands durch Cyberangriffe im Wahlkampf, was Trump mit imitiert bzw gefördert haben soll, ist noch nicht abschließend behandelt und könnte auch Bestandteil des Amtsenthebungsverfahrens werden.

    Aktien top – Gold und Kryptowährungen schwach

    Die Börse reagierte bisher in keinster Weise auf das drohende Amtsenthebungsverfahren. Im Gegenteil: Durch die Hoffnungen auf eine baldige Einigung im US-Handelsstreit mit China erreichte der Dow Jones Industrial Index ein neues Allzeit-Hoch von über 28.000 Indexpunkten. Aber auch die amerikanischen Notenbank FED förderte die Hausse, indem sie zuvor den Zinsen um 0,25 Basispunkte senkte und dem Markt 60 Mrd. USD durch den Aufkauf von Offenmarktpapieren zuführt. Nun will die FED aber eine Zinspause einlegen. Auch die Europäischen Zentralbank (EZB) kaufte unter der neuen Führung der EZB-Chefin Christine Lagarde ab 1.Novmber Anleihen im Volumen von 20 Mrd. € auf.

    Der DAX stieg auf 13.246 Indexunkte und ist damit auch nicht mehr weit vom Allzeit-Hoch von etwas über 13.600 Indexpunkten entfernt. Gold und Kryptowährungen gaben hingegen zuletzt im Kurs deutlich nach. Gold fiel am Freitag auf 1468 USD/Unze und der Bitcoin auf 7800 BTC/EUR.

    Notenbanken sorgen für eine Blasenbildung

    Die künstlichen Eingriffe die Notenbanken führen aber auch zu einer Blasenbildung an den Aktien-, Anleihen und Immobilienmärkten weltweit. Die Aktienhausse basiert also nicht auf guten Wirtschaftsdaten, sondern auf vagen Hoffnungen und künstlichen Eingriffen der Notenbanken, was die Gefahr eines Kurseinbruches im nächsten Jahr erhöht. Noch sind die Anleger aber frohen Mutes, dass es nun nach der Super-Herbstrally auch eine Jahresendrally gibt.

    Russische „Red Chips“ schlagen klar westliche „Blue Chips“

    Noch wesentlich besser als die Aktienmärkte in den USA und Deutschland performte auch in diesem Jahr wieder einmal der russische Aktienmarkt, was aber von den deutschen Anlegern kaum genutzt wurden, da es hier seitens die Banken und Vermögensverwaltungen keine kompetente Beratung gibt. Zudem wird der russische Aktienmarkt in die Medien sehr stiefmütterlich behandelt. So ist es nicht verwunderlich, dass die meisten deutschen Anleger das Plus von über 40 Prozent im Durchschnitt beim russischen Aktienmarkt verpasst haben. Der RTX-Index, ein Kunstprodukt der Wiener Börse für russischen Aktien, wo überwiegend russischen Energiewerte vertreten sind, erreichte mit 2843 Indexpunkte sogar ein Plus von über 42 Prozent.

    Die russischen „Red Chips“, also die Standardwerte aus Russland, schlugen in der Performance klar die westlichen Blue Chips, also die Standardwerte im Westen. Aber das war in schon in den letzen 3 Jahren so und jeder Anleger hätte das mitmachen können. Freilich sind die politischen Risiken aber auch höher einzustufen

    Gazprom im Höhenflug

    Vor allem die russischen Öl-/Gaswerte zeigen sich immer aktionärsfreundlicher und schütten immer höher Dividenden aus. So stieg der Aktienkurs des Gasgiganten Gazprom bereits um über 80 Prozent(!) in diesem Jahr, weil zuvor die Dividende um 30 Prozent erhöht hatte. Zudem gab die dänischen Regierung jetzt endlich auch grünes Licht beim Bau der Nordischen Pipeline, die im nächsten Jahr fertiggestellt werden soll – trotz der Drohungen der USA mit weiteren Sanktionen zu reagieren.

    Dividendenfantasie sorgt für Kursprünge an der Moskauer Börse

    Ähnlich positive Effekte bei Dividendenerhöhungen gab es aber auch bei NorNickel, Surgutneftegas und LUKOil, die jeweils auch ein neues 5-Jahres-Hoch erreichte. Die vorletzte „Aktie des Monats“ Surgutneftegas im Börsenbrief EAST STOCK TRENDS“ (www.eaststock.de) erreichte im Oktober sogar ein Kursplus von 31 Prozent in 1 Monat und NorNickel von 16 Prozent in 1 Monat. NorNickel profitierte dabei auch von den wegen des Diesel-Skandals stark gestiegen Palladiumpreisen.

    Russischer Aktienmarlt bleibt attraktiv bewertet, ist aber auch ein „Politikum“

    Sehr wichtig für die Zukunft des russischen Aktienmarktes ist, ob es nun durch den neuen ukrainische Präsident Selinski im Rahmen der geplanten Normandie-Gespräche auch eine Beschleunigung beim sogenannten Minsk II-Prozess gibt, was aber wohl erst im nächsten Jahr entschieden wird. Noch steht der ukrainische Präsident unter Druck im Rahmen des Amtsenthebungsverfahrens von Trump. Wichtig für Russland ist aber auch, ob neue Sanktionen seitens der USA gegen Russland ausgesprochen werden oder nicht. In jedem Fall ist der russische Aktienmarkt trotz des Kursprungs der letzten Wochen – im Oktober um über 10 Prozent - immer noch der am niedrigsten bewertete Aktienmarkt mit den höchsten Dividendenrenditen auf der Welt, was ihn auch fortan weiter attraktiv machte.

    Auch Goldaktien bleiben in Russland interessant

    Im Börsenbrief EAST STOCK TRENDS (www.eaststock.de) werden sowohl die russischen „Dividendenperlen“, aber auch attraktive russische Goldaktien vorgestellt. Surgutneftegas war im vorletzten Monat meine „Aktien des Monats“ im EST und sie stieg seitdem schon über 30 Prozent! Aber auch das „goldige“ Muster-Depot mit russischen Goldaktien wie Polyus Gold u.a. stiegen um 51 Prozent im Durchschnitt und das Depot mit den russischen „Dividendenperlen“ schon um 37 Prozent in diesem Jahr. Leider gibt es bankenseitig und auch von Vermögensberatern kaum eine Beratung für deutsche Anleger bei der Auswahl von russischen Aktien oder Russlandfonds. Daher haben die meisten deutschen Anleger das beindruckende Rally an der Moskauer Börse in diesem Jahr wohl schon wieder verpasst. Die Osteuropa-Börsen werden in den Medien immer noch sehr stiefmütterlich behandelt. Selbst etablierte Börsenmagazine nehmen sich diesem spannenden Thema nicht oft an.

    Welche Aktien im nächsten Jahr aus Osteuropa outperformen könnten, aber auch welche globale Gefahren im nächsten Jahr drohen, wird im nächsten Ostbörsen-Seminar „Go east – Hochprozentiges aus Osteuropa am 3. Dezember 2019 um 17.00 UH in Frankfurt(M diskutiert.

    Erst informieren, dann investieren

    Informieren Sie sich jetzt auch ausführlich über die Hintergründe und die Entwicklung der Ukraine/Russland-Krise aber auch das zukünftige Erholungspotential der unterbewerteten Aktien aus Osteuropa. Auch im Baltikum, Rumänien und der Ukraine gibt es neue Chancen, wobei die jeweiligen Aktienindices seit Jahresbeginn 2019 alle im Plus sind. So konnten sich einige ukrainische Agraraktien seit 2016 im Kurs schon mehr als verdoppeln und in 2018 stieg der PFTS-Index schon wieder über 70 Prozent. Die Aktien aus Kasachstan zählten 2017 zu den Top-Performern der Welt (+56 Prozent), nicht aber in 2018 und auch nicht in 2019.

    In 2018 zählten aber schon wieder 10 Aktienmärkte aus Osteuropa zu den am besten performenden Aktienmärkten der Welt, die alle den DAX und auch den US-Aktienmarkt klar outperformen konnten. Nun ist die Moskauer Börse schon wieder der klare Outperformer unter allen Weltbörsen mit einem Plus von über 42 Prozent in Euro. Aber auch die Bukarester Börse (Rumänien) stieg schon um über 30 Prozent. Die Aktienmärkte in Südosteuropa und auch in den baltischen Ländern blieben sehr stabil im Plus (Kroatien +13 Prozent). Es lohnt sich also weiterhin ein Blick über den Tellerand nach Osteuropa.

    Bestellen Sie daher jetzt auch ein Probe-Abo (3 Ausgaben per Email für nur 15 €) des monatlich erscheinenden Börsenbriefs EAST STOCK TRENDS (EST) mit einem weiteren Ukraine/Russland-Special und einem Dividenden-Special sowie mit vielen Hintergrund-Informationen und neuen Anlage-Vorschlägen wie mit der "Aktie des Monats“ und lukrativen Zertifikaten unter www.eaststock.de, dort unter Börsenbrief.

    Der letzte EST erschien am 15. November 2019. Die neuen Muster-Depots des EST konnten bereits um 37 und 51 Prozent im Wert zulegen. Das Muster-Depot des EST war zuletzt in 2018 mit 6 Prozent im Plus. Die „Aktie des Monats“ aus dem September 2018 Polyus Gold stieg bereits um über 50 Prozent in 8 Monaten. Ende 2018 wurde ein neues „goldiges“ Muster-Depot im EST aufgemacht, das bereits mit 51 Prozent in Plus ist. Die „Dividendenperle“ Gazprom stieg sogar um über 40 Prozent in wenigen Tagen im Mai nach der Ankündigung der Dividendenerhöhung, Surgutneftegas nun aber auch.

    Interview-Hinweise: Das letzte Radio-Interview fand am 8. Oktober 2019 in Börsen Radio Networks statt. Das nächste TV-Interview in N-TV-Telebörse findet am 4. Dezember 2019 statt ebenso wie ein Interview im Aktionärs TV. Das nächste Radio-Interview in Börsen Radio Networks am 9. Dezember 2019. Sie können sich die Interviews jetzt bei www.eaststock.de, dort unter der Rubrik „Interviews“ runterladen, ebenso wie das gleichnamige EastStockTV-Video, Folge 173. By the way: haben Sie schon den Kanal EaststockTV bei YouTube abonniert?

    Seminar-Hinweis: das nächste Ostbörsen-Seminar „Go East – Hochprozentiges aus Osteuropa“ findet am 3. Dezember 2019 um 17.00 Uhr in Frankfurt/M statt. Info und Anmeldung unter https://www.eaststock.de/Dienstleistungen/Seminare .

 

 

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