Ostbörsen im Fokus (siehe auch www.eaststock.de)

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Interview- und Termin-Hinweise

Andreas Männicke wurde am 24. Mai 2018 in NTV/Telebörse über Rohstoffe und Russlan befragt.

Andreas Männicke wird am 13. Juni 2018 um 18.15 Uhr in WeltTV von Dietmar Deffner anläßlich der Fussballweltmeisterschaft über die Chancen in Russland befragt,

Das nächste Interview für Börsen Radio Networks wird am 2 Juli 2018 um 13.00 Uhr sein.

Andreas Männicke wurde am 2. Maí 2018 in Börsen Radio Networks über die neuen Chancen in Osteuropa, aber auch die Sanktionen gegen Russland befragt.

Andreas Männicke wurde am 19. März 2018 um 13.15 Uhr live in NTV/Telebörse über die Chancen in Russland nach der Präsidentchaftswahl befragt.

Ab Oktober 2013 können Sie unter Eingabe von "EastStockTV" bei www.youtube.de die aktuellen Kommentare von Andreas Männicke zu den Aussichten an den Welt- und Ostbörsen kostenlos abrufen. Abonnieren Sie einfach den Kanal bei www.youtube.de.

Ab Mai 2014 können mit Herrn Männicke über www.go.guidants.com auch interaktiv in Kontakt treten und Fragen zu den Ostbörsen stellen.

Verpassen Sie die Outperformancechancen in Osteuropa nicht und bestellen Sie jetzt den monatlich erscheinenden Börsenbrief EAST STOCK TRENDS unter www.eaststock.de. Ein Probe-Abo (3 Ausgaben kosten nur 15 €). Die beiden Muster-Depots erzielten seit Februar 2009 eine Performance von über 320% im Muster-Depot 1 (konservativer Osteuropa-Basket) bzw. über 350% im Muster-Depot 2 (spekulativer Osteuropa-Basket, das sind über 40% p.a. seit 2009. In den neuen Muster-Depots ab 2015 wude eine Performance von über 130% bzw über 80% erzielt. Das neue "goldige" Muster-Depot erreichte immerhin ein Plus von 66% ab 2016.

Zudem können Sie sich alle bisherigen TV-Inteviews von Andreas Männicke in diesem Jahr runterladen unter den Links der Rubrik "Interviews".

  • Gefährliche diplomatische und wirtschaftliche Eskalation - cui bono?

    Dienstag, 03. April 2018 15:37:00

    Der neue James Bond wird diesmal live gespielt. Nach dem ominösen Giftanschlag gegen den Ex-Spion Skripal auf englischen Boden kam eine Sanktionsspirale von Ausweisungen von Diplomaten in Gang, die an den "kalten Krieg" erinnert. Fast Gleichzeitig initiierte der US-Präsident Donald Trump durch seine Zollerhöhung vor allem gegen chinesische Produkte im Volumen von 50 Mrd. US-Dollar einen möglichen Handelskrieg in Gang, denn China reagierte sogleich mit der Erhöhung der Zölle für 123 amerikanische Produkte.

    Die Anleger an den Weltbörsen sind zunehmend verunsichert, wie es nun weitergehen wird und wie man aus diesem "Teufelskreislauf" wieder herauskommt. Der DAX und Dow Jones Industrial Index rutschte ins Minus. 9 Börsen aus Osteuropa konnten sich hingegen sehr gut behaupten und führen auch die Performancerangliste der Weltbörsen an, was die Medien und daher auch viele Anleger vernachlässigen. Eine gute Alternative ist auch das neue Swiss Commodities Index-Zertifikat.

    James Bond lässt grüßen

    James Bond wird live gespielt. Nach der ominösen Nervengiftattacke auf den russischen Ex-Spion Skripal auf britischen Boden kam nun eine Sanktionsspirale in Gang, die an den „kalten Krieg“ erinnert. Die britische Regierung machte sofort Russland und Putin für den Giftanschlag verantwortlich, obwohl der Kriminalfall keineswegs eindeutig geklärt ist. Die Vorverurteilung beruht bisher nur auf Vermutungen und nicht auf Beweisen. Russland wies nun auch über 50 ausländische Diplomaten aus, nachdem es zuvor zu einer Ausweisung von russischen Diplomaten anfangs nur aus Großbritannien gab. Die diplomatische Eiszeit zwischen Russland und den westlichen Ländern Großbritannien, der USA, Deutschland und Frankreich erinnert sehr an den „kalten Krieg“. Zudem gibt es einen Informationskrieg auf beiden Seiten, der dazu beiträgt, das Vertrauen gänzlich zu zerstören.

    Cyberkriege nehmen zu

    Im Hintergrund tobt zudem schon lange ein Cyberkrieg zwischen Russland und den USA, was auch schon zu fortgesetzten Sanktionen der USA gegenüber Russland wegen angeblicher Wahlbeeinflussung über Soziale Medien führte, wo auch Facebook eine nicht unbedeutende Rollen gespielt haben soll. Die Datenpanne von Facebook ist ein gutes Beispiel dafür, wie verwundbar die digitale Welt sein kann und wie Daten (auch für den Wahlkampf) missbraucht werden können. Dies wird zu weiteren Untersuchungen führen.

    „Kremlingate“ geht mit neuen Erkenntnissen in die nächste Runde

    Ebenso laufen die Untersuchungen des FBI-Sonderermittlers Robert Miller auf Hochtouren, der nun nachweisen will, dass Trump direkte Kontakte zu Russland hatte, die der Wahlbeeinflussung dienten. In die Hände spielt ihm nun ein Video des russischen Rechtsanwalts Nawalny, das Beweise liefern soll, dass es auf einer Yacht des russischen Oligarchen Oleg Deripaska im August 2016 Absprachen mit dem amerikanischen Ex-Wahlkampfmanger Paul Manafort gab. Dies zumindest soll eine Escort-Lady mit dem Künstlernamen Nastja Rybka und richtigen Namen Anastasia Waschukewitsch nun belegen, die ein Video aus dem Jahr 2016 auf Instagram unvorsichtigerweise hochgeladen hat. Zu sehen ist auf dem Video auch der russische Vizepremier Sergej Sergej Prichodko. Das Callgirl sitzt jetzt in Thailand in Untersuchungshaft, bittet aber die USA um Asyl, um dann auch in den USA auszusagen. Auch dies könnte Trump später im Rahmen des „Kremlingate“ in Bedrängnis bringen.

    Möglicher Handelskrieg zwischen den USA und China macht Sorgen

    Trump selbst löste nun durch die neuen Strafzölle gegen China einen Handelskrieg aus bzw. man ist kurz davor, denn auch China reagierte nun prompt mit der Erhöhung von Zöllen für 123 amerikanische Produkte. Die EU wurde noch einmal verschont, aber hier drohte auch schon ein Handelskrieg. Ähnlich protektionistischen Maßnahmen führten schon einmal zu in den 20-er Jahren zu einer Weltwirtschaftskrise und zu einem Weltkrieg. Die weltpolitische Situation war schon lange nicht mehr so angespannt wie jetzt. Fast ganz nebenbei toben weiter Stellvertreterkriege in Jemen und Syrien. Angeblich will Trump nun Truppen aus Syrien zurückziehen. Auch führt die Türkei weiterhin einen Angriffskrieg gegen Kurdistan. In Afghanistan gibt es ständig Terroranschläge und die Talliban gewinnen wieder an Macht und Einfluss, auch in Pakistan. Zudem brodelt es einmal wieder an der israelischen Grenze, wo Palästinenser für eine Rückkehr ins eigene Land protestieren. Bisher sind auch dort schon 12 Tote zu beklagen.

    Entspannung mit Nord-Korea oder neue Eskalation?

    Immerhin will sich Trump mit dem nord-koreanischen Präsidenten Kim im Mai treffen, der sich erst einmal „Rat“ in China eingeholt hat. Hier könnte es zu einer Entspannung und Abrüstung kommen. Es könnte aber auch dort wieder eskalieren, wenn die Gespräche schlecht laufen. Geplant ist auch ein Treffen zwischen Putin und Trump. Ob es hier zu einer Entspannung und Abrüstung kommt, ist fraglich. Zunächst trifft sich Putin jetzt aber mit dem türkischen Präsidenten Erdogan und dem iranischen Präsidenten, um das weitere Vorgehen in Syrien abzuklären. Unklar ist es auch, wie es jetzt in der Ost-Ukraine weiter gehen soll, wobei die Ukraine selbst mit amerikanischen Waffen weiter aufrüstet.

    Anleger an den Westbörsen verunsichert

    Die Anleger an den Weltbörsen werden durch die diplomatischen und geopolitischen Spannungen mit Russland zunehmend verunsichert, aber auch durch den drohenden Handelskrieg zwischen den USA und China. So sind jetzt alles bedeutenden westlichen Weltbörsen ins Minus gerutscht und zwar der DAX mit 6 Prozent, der EuroStoxx mit 4 Prozent, der Nikkei-Index mit 6 Prozent sowie die US-Indices Dow Jones Industrial Index, S&P-Index und NASDAQ-Index mit jeweils etwa 2 Prozent. Vor allem Tech-Aktien verloren an der NASDAQ am 2. April erheblich an Wert. Die Marktechnik ist nach wie vor angeschlagen, so dass es zu fortgesetzten Korrekturen oder auch zu einem Mini-Crash (wie am 5. Februar) in den nächsten Wochen kommen kann.

    9 Börsen aus Osteuropa können klar outperformen

    Dagegen sind 9 Börsen aus Osteuropa seit Jahresbeginn noch im Plus, namentlich die Börsen aus Rumänien, der Ukraine, Kasachstan, Russland, Bosnien, Estland, Litauen, Lettland, Tschechien und Slowakei. Sie konnten bisher alle den DAX klar outperformen Darüber wird in den Medien aber kaum berichtet. „Veilchen blühen bekanntlich im Verborgenen!“ Die russischen Aktien Tatneft und GlobalTrans erreichten sogar zuletzt neue Jahres-Höchstkurse.

    Gold und Bitcoins nur seitwärts

    Gold konnte von den politischen Wirren bisher kaum profierten und tendierte bei 1340 US-Dollar/Feinunze nur seitwärts ähnlich wie Silber bei 16,6 USD-Dollar/Feinunze. In Euro ist Gold in Jahr sogar mit 7 Prozent im Minus, was enttäuscht. Charttechnisch wäre bei Gold erst bei Überschreiten von 1370 US-Dollar der Weg nach oben frei. Goldaktien tendierten ebenfalls nur seitwärts bis leicht abwärts.

    Auch der Bitcoin schwankt im Moment nur volatil seitwärts um 6000 EUR/BTC. Im Hoch war er schon bei 15.000 EUR/BTC. Er hat sich also fast gedrittelt. Der Brentölpreis stieg noch bis Ostern auf fast 70 US-Dollar/Barrel an, gab jetzt aber wieder auf unter 68 USD/Dollar/Barrel nach. Der Euro tendiert auch schon lang nur seitwärts zum US-Dollar bei 1,23 EUR/USD.

    Alternativen abseits der Aktien- und Anleihenmärkte gesucht

    Aufgrund der zunehmenden Kursschwankungen an den Aktien- und Anleihenmärkten könnten jetzt Produkte abseits der Aktien- und Anleihenmärkte mehr gesucht werden wie das neue Swiss Commodities Index-Zertifikat von LEONTEQ (Schweiz, ISIN CH0385003030, Kurs 99,4 USD), das im Backtest bei Long- und Short-Postionen bei 23 Rohstoff-Terminmärkten hohe Renditen von über 30 Prozent p.a. ohne ein Verlustjahr seit 2000 erzielte. Ansprechpartner ist hier Adrian Morger von der Falknis Wealth Management AG aus Maienfeld in der Schweiz.

    Erst informieren, dann investieren

    Informieren Sie sich jetzt auch ausführlich über die Hintergründe und die Entwicklung der Ukraine/Russland-Krise, aber auch das zukünftige Erholungspotential der unterbewerteten Aktien aus Osteuropa. Auch in Kasachstan und der Ukraine gibt es neue Chancen, wobei die jeweiligen Aktienindices noch seit Jahresbeginn beide im Plus sind. So konnten sich einige ukrainische Agraraktien seit 2016 im Kurs schon mehr als verdoppeln. Die Aktien aus Kasachstan zählten 2017 zu den Top-Performern der Welt (+56 Prozent) und der KTX-Index ist jetzt auch schon wieder mit 5 Prozent im Plus. Gute Chancen gab es 2017 aber auch in Zentralosteuropa wie in Tschechien (+5 Prozent in 2018), wobei die Aktienmärkte aus Ungarn und Polen jetzt auch korrigierten.

    Bestellen Sie jetzt auch ein Probe-Abo (3 Ausgaben per Email für nur 15 €) des monatlich erscheinenden Börsenbriefs EAST STOCK TRENDS (EST) mit einem weiteren Ukraine/Russland-Special und einem Dividenden-Special sowie mit vielen Hintergrund-Informationen und neuen Anlage-Vorschlägen wie mit der "Aktie des Monats“ und lukrativen Zertifikaten unter www.eaststock.de, dort unter Börsenbrief. Der letzte EST erschien am 27. März 2018 mit der Vorstellung von zwei russischen Bankaktien als „Aktie des Monats“. Die Muster-Depot-Aktien RuSal und Yandex stiegen in 2017 um über 30 Prozent, was selektiv die großen Chancen in Russland aufzeigt. In diesem Jahr erreichten schon Tatneft und GlobalTrans jeweils neue Jahreshöchstkurse. Auch in diesem Jahr liegt das neue Muster-Depot mit russischen „Dividendenperlen“ schon mit fast 5 Prozent im Plus.

    Der russische Aktienmarkt stieg seit August schon über 30 Prozent und erholte sich damit prächtig. Insgesamt sind der RTX-Index und auch der RDX-Index noch mit über 6 Prozent in Euro im Plus. Damit blieb er einer der Top-Performer der Welt. Aber auch die Börse Bukarest erfreut die Anleger mit einem Plus von 13 Prozent beim ROTX-Index.

    Interview-Hinweise: Das letzte TV-Interview mit Andreas Männicke war am 25. Januar 2018 im Aktionärs-TV. Das nächste Radio-Interview ist am 2. Mai 2018 in Börsen Radio Networks TV Interview ist am 24. Mai 2018 in NTV-Telebörse. Sie können sich die Interviews jetzt bei www.eaststock.de, dort unter der Rubrik „Interviews“ runterladen, ebenso wie das gleichnamige EastStockTV-Video, Folge 147.

    Literatur-Hinweis: Andreas Männicke verfasste eine ausführliche Artikel über die Chancen der osteuropäischen Aktienmärkte im „Wegweiser für Kapitalanlagen 2018“, der von Hans A. Bernecker herausgeben wird und nun im Bernecker-Verlag erworben werden kann.

    Seminar-Hinweis: das nächste Ostbörsen-Seminar „Go east – Hochprozentiges aus Osteuropa“ ist am 23. Mai 2018 um 17.00 Uhr in Frankfurt/M.

    Diskutieren Sie jetzt auch mit Herrn Männicke interaktiv unter http://go.guidants.com/de#c/Andreas_Maennicke .

  • Neu: Swiss Commodities Index-Zertifikat – jetzt zeichnen!

    Sonntag, 04. März 2018 18:08:00

    Mit dieser Aussage lagen wir vollkommen richtig: Das Jahr 2018 dürfte sehr volatil bei Aktien werden. Sinnvoll erscheint daher jetzt mehr denn je eine Diversifikation in ein gut gemanagte Long/Short-Rohstoff-Hedge Produkt, wo sie unabhängig von der Aktienkursentwicklung sind. Der DAX ist schon fast 8% im Minus!

    Die Zeichnungsfrist wurde verlängert, da einige Dokumente wegen MIDFID II nachgeliefert werden mussten. Sie können das neue Tracker Zertifikat auf den Swiss Commodities Investment Index von LEONTEQ Securities AG als Private Placement also noch zeichnen (ISIN CH0385003030, Swiss Security Number 38500303). Der Ausgabepreis beträgt weiterhin 100 USD. Das Zertifikat wird also in USD herausgegeben.

    Im Backtest erwirtschafte das Zertifikat bzw. zugrundeliegende das Handelssystem eine Performance von 33,31% p.a. nach Kosten in den letzten 16 Jahren. In 2017 wurden die von einem Handelsprogramm generierten Kauf- und Verkaufs-Signale ganzjährig aktiv getestet und es wurde eine Performance von über 50%% nach allen Kosten erzielt. Es gab kein Verlustjahr im Backtest. In diesem Jahr wurde schon ein Plus von 15% erzielt. Dabei wurde bei 23 Rohstoffen nach einem mathematischen Modell Long und Short an den Terminmärkten gegangen, also auf steigende oder fallende Kurse gesetzt, wobei die Postionen in der Regel mehrere Monate gehalten wurden.

    Gehandelt wurde über den bekannten Broker Interactive Brokers. Jetzt wird die Plattform von LEONTEQ benutzt Die Handelsergebnisse und der Wert des Zertifikats sind täglich bei LEONTEQ Securities GmbH (www.leonteq.de ) einsehbar. Das Produkt kann auch täglich bei Leonteq ge- und verkauft werden.

    Zeichnungen können über Ihre Depotbank in direktem Kontakt mit LEONTEQ Securities AG (Schweiz) jetzt vorgenommen werden. Sie brauchen nur Ihre Depotbank anweisen, dass Sie unter der oben genannten ISIN das Zertifikat mit dem von Ihnen gewünschten Betrag bei LEONTEQ Securities AG zeichnen wollen. Bei Fragen steht Ihnen der verantwortliche Vermögensverwalter Adrian Morger von der Falknis Wealth Management AG gerne zur Verfügung (bitte ihm vorab eine Email zusenden).

    Bei Interesse wenden Sie sich bitte an die ESI GmbH bzw. EST-Redaktion unter 040-657 0883 oder direkt an

    Adrian Morger
    CEO / Partner
    Falknis Wealth Management AG
    Schloss Brandis 2A
    CH 7304 Maienfeld, Schweiz
    +41 79 516 20 41
    adrian.morger@falkniswm.ch

  • Kommt erst ein Handelskrieg und dann ein „richtiger Krieg“?

    Samstag, 03. März 2018 16:50:00

    Der US-Präsident Donald Trump will die Importzölle bei Stahl auf 25 Prozent und bei Aluminium auf 10 Prozent erhöhen. Wenn dies von Trump tatsächlich umgesetzt wird, will die EU scharf mit Gegenmaßnahmen reagieren und die Zölle für einige US-Produkte erhöhen. Auch China und Kanada protestieren gegen die protektionistischen Maßnahmen. Ist dies etwa der Beginn eines Handelskriegs als Vorstufe für einen „richtigen Krieg“?

    Zum anderen warnt Trump Nord-Korea, die Phase 2 gegen Nord-Korea einzuläuten, was zunächst verschärfte Sanktionen gegen Nord-Korea bedeuten würde, wobei er sich auch militärische Optionen offenhält. Gleichzeitig demonstriert Russland militärische Stärke mit seinem modernisierten Atomwaffen-Arsenal als Reaktion der US-Aufrüstungspolitik. Auch das beunruhigte die Anleger an den Aktienmärkten, die in der vergangenen Woche auf breiter Front kräftig nachgaben. Die Wahl in Italien und SPD-Mitgliederentscheid verunsicherte zusätzlich die Anleger in Europa. Gold und Silber konnten von der Unsicherheit nicht profitieren. Kryptowährungen erholten sich. Die Moskauer Börse blieb auch nach der Korrektur einer der Top-Performer unter den Weltbörsen. Das neue Swiss Commodities Index Zertifikat bietet eine Alternative zu stark schwankenden Aktien- und Anleihenmärkten.

    Aktienmärkte geben auf breiter Front nach

    Seit dem 26. Februar brach der Dow Jones Industrial Index (DJI) von 25.800 auf unter 24.300 Indexpunkte im Tief ein, was immerhin 1500 DJI-Punkte in 1 Woche sind. Das war dann nun die zweite große Verkaufswelle nach dem 5. und 9. Februar an fast allen Weltbörsen. Beim DJI gibt es bei unter 24.000 Indexpunkten ein weiteres Verkaufssignal. Das Tief war am 9. Februar intraday bei 23.400 Indexpunkten. Am Freitag schloss der DJI „nur“ mit 0,29 Prozent schwächer bei 24.538 Indexpunkten.

    Der DAX gab am Freitag um 0,7 Prozent auf 11.994 Indexpunkte und damit in der vergangenen Woche von 12.600 auf 11.900 Indexpunkte nach, was 1300 DAX-Indexpunkte waren. Falls der DAX nachhaltig unter 11.800 Indexpunkte fallen sollte, droht eine weitere Verkaufswelle oder ein zweiter Flash-Crash wie am 5. Februar an der Wall Street.

    Der NASDAQ 100 Index bildete im Februar ein Doppel-Top bei 7000 Indexpunkten und gab dann vergangene Woche auf unter 6800 Indexpunkte nach. Er verlor damit nur etwas über 200 Indexpunkte und konnte sich auch am Freitag recht gut behaupten. Damit ist der NASDAQ 100 Index immer noch mit 5 Prozent seit Jahresbeginn im Plus und auch der S&P-Index noch mit 0,15 Prozent während der DJI seit Jahresbeginn mit 0,91 Prozent nun knapp ins Minus rutschte. Der DAX gab hingegen seit Jahresbeginn schon um fast 8 Prozent nach und der EuroStoxx um etwa 5 Prozent. Der Nikkei-Index brach seit Jahresbeginn um fast 7 Prozent ein.

    Moskauer Börse gut behauptet

    Dagegen konnte sich der russische Aktienmarkt sehr gut behaupten und ist noch mit über 8 Prozent im Plus. Der RTX-Index, ein Kunstprodukt der Wiener Börse für russische Blue Chips, stieg seit Jahresbeginn um fast 9 Prozent auf 2196 Indexpunkte, war im Hoch aber schon über 12 Prozent im Plus. Die Moskauer Börse bleibt damit einer der Top-Performer unter den Weltbörsen, obwohl der Brentölpreis zuletzt von 68 auf 64 US-Dollar/Barrel leicht nachgab.

    Gold und Silber im Minus – Bitcoins kräftig erholt

    Gold und Silber konnten wiederum wie schon zuvor nicht von den Kursturbulenzen profitieren. Im Gegenteil: der Goldpreis fiel in der vergangenen Woche von 1340 US-Dollar/Unze im Hoch am 27. Februar auf nunmehr 1322 US-Dollar/Unze und Silber von 16,7 auf 16,55 US-Dollar/Unze. In den letzten 5 Jahren gab der Goldpreis in US-Dollar damit um 16 Prozent nach und der Silberpreis sogar um über 42 Prozent. Bitcoins erholten sich hingegen schon wieder auf fast 9000 € bzw. 11.500 US-Dollar, was ein Kursanstieg von über 60 Prozent seit dem Tief Anfang Februar bedeutet. Damit stiegen Bitcoins in 1 Jahr trotz der scharfen Korrektur im Januar und Februar immerhin noch um 668 Prozent in 1 Jahr.

    Wahl in Italien belastet im Vorfeld, ebenso wie die SPD-Entscheidung zu „GroKo“

    Nun warten alle deutschen Anleger zu einem auf die Mitglieder-Entscheidung der SPD zur „GroKo“ und anderseits auf das Wahlergebnis in Italien am 4. März. Hier wird es auch zu schwierigen Koalitionsverhandlungen kommen, wer auch immer das Rennen dort machen wird. Viele erwarten ein Comeback des 81-jährigen Ex-Präsidenten Silvio Berlusconi, aber auch mit einem starken Abschneiden der rechtspopulistischen, europafeindlichen 5 Sterne Partei. Dies wird auch als Richtungsentscheid für Europa gewertet.

    In Deutschland werden nun auch italienische Verhältnisse befürchtet und damit eine schwierige Regierungsbildung. Die SPD befindet sich weiterhin in einem Stimmungstief und ist nun bei den Umfragen sogar unter die AfD gerutscht. Das Thema „Fahrverbot für Diesel-Fahrzeuge“ beschäftigt zwar die Medien, aber nicht so sehr die Anleger.

    Etablierte Parteien im Stimmungstief – drohen nun Weimarer Verhältnisse?

    Es gibt einen globalen Trend weltweit, dass etablierte Parteien abgewählt und neue „Bewegungen“ an Stimmen gewinnen, was aber auch die Unzufriedenheit der Bevölkerung mit den jeweiligen Regierungen ausdrückt. Das war in den USA der Fall, aber auch in Frankreich. Auch dies ist nicht ganz ungefährlich, denn die Lehren der Weimarer Republik sollte alle noch in Erinnerung haben, wo das Suchen nach einem „starken Mann“ letztendlich zu einem Weltkrieg führte. Hier kann man nur warnen: Wehret den Anfängen!

    Kommt jetzt ein Handelskrieg …

    Noch mehr Sorgen macht die EU aber die Ankündigung von Trump, dass er nun für Stahlimporte einen Importzoll von 25 Prozent und für Aluminium von 10 Prozent verlangen will. Die EU erwägt jetzt Gegenmaßnahmen und will auf einige amerikanische Produkte neue Zölle erheben. Das könnte der Beginn eines Handelskriegs zwischen den USA und China bzw. den USA und Europa werden. Auch hier kann man nur warnen: Wehret den Anfängen, denn dies war der Beginn der Weltwirtschaftskrise in den 20-er Jahren.

    Viele Amerikaner warnen auch vor einem Handelskrieg, obwohl Trump meint, er könne ihn leicht gewinnen. Bei einem richtigen Handelskrieg gibt es aber keine Gewinner, da der Welthandel einbrechen könnte und dann auch die Weltbörsen, worunter auch die USA früher oder später auch selbst leiden würden. Trump würde mit diesen protektionistischen Maßnahmen also ein gewaltiges Eigentor schießen, das dann auch nicht mehr rückgängig gemacht werden kann. Genau davor haben auch die Anleger Angst und verkauften auf breiter Front Aktien. Auch wird im März eine neue Zinserhöhung der FED befürchtet, obwohl die Inflationsrate zuletzt nicht sonderlich strak in den USA anstieg.

    … als Vorstufe zu einem „richtigen“ Krieg?

    Neben der Gefahr eines neuen Handelskriegs besteht die Gefahr eines verschärften Konflikts der USA mit Nord-Korea, da Trump nun mit der Phase 2, also verschärften Sanktionen gegen Nord-Korea droht, wenn Nord-Korea nicht mit dem Bau von Atomwaffen aufhört. Auch gegen den Iran behält sich Trump verschärfte Sanktionen vor. Zudem könnte sich die Spannungen zu Russland erhöhen, zumal der Ukrainekonflikt auch noch nicht gelöst ist, erst recht nicht der Syrien-Konflikt, wo aber Russland das Zepter in der Hand zu haben scheint. Die Waffenruhe wird in Syrien nicht eingehalten. Israel droht dem Iran mit einem Militärschlag, wenn es durch iranische Drohnen angegriffen wird oder Iran an einer Atombombe bauen sollte. Der Nahe Osten bleibt ein Pulverfass. Die anhaltenden Bürgerkrieg in Jemen mit über 15 Millionen hungernden und notleidenden Menschen gerät dabei fast in Vergessenheit, was ein Stellvertreter-Krieg Saudi-Arabien gegen den Iran bedeutet wobei Russland wiederum den Iran und die USA Saudi-Arabien unterstützen.

    Es gab und gibt jetzt mehrere subtile Stellvertreterkriege Russland gegen USA in der Ukraine und in Syrien. Fraglich ist, ob es zu einem Einsatz von UN-Blauhelmen in der Ukraine kommen wird. Die USA wollen nun „Verteidigungs“-Waffen in die Ukraine schicken, um Russland als mutmaßlichen Aggressor dort abzuwehren. Zudem gibt es anhaltende Cyberkriege im Hintergrund. Wenn nun noch Nord-Korea als Kriegsherd hinzukäme, ist es nicht mehr weit zu einem „richtigen“ dritten Weltkrieg, zumal sich dort auch China einschalten würde. China will verhindern, dass die USA nicht zu nah an China heranrücken.

    Cyberattacken und – kriege nehmen zu

    Neben diesen Drohungen gegen Nord-Korea, die Trump auch umsetzen könnte, war die deutsche Regierung über einen Cyberangriff besorgt, der diesmal das Sicherheitsnetz der Bundesregierung – und hier wiederum besonders das Auswärtige Amt - betraf und nicht nur wie zuvor den Bundestag. Aber auch das Baltikum und einige skandinavische Länder wurden offensichtlich erfolgreich von Hackern schon seit Ende 2016 angegriffen. Auch hier werden wieder Hackerattacken des russischen Geheimdienstes FSB vermutet ohne dies beweisen zu können.

    USA und Russland rüsten auf – wozu?

    Putin brüstet sich nun, eine neue Generation von Atomwaffen präsentieren zu können, die angeblich von keinem Radarsystem mehr erfasst werden kann. Hier ging die Drohung klar in Richtung der USA, was wiederum zu scharfen Protesten in den USA führte. Die USA wollen mit einem Etat von 700 Milliarden US-Dollar nun auch das Atomarsenal modernisieren, was zu einem neuen Rüstungswettlauf führen kann.

    Dagegen sind die NATO und vor allem das deutsche Militär nicht auf dem neuesten technischen Stand, was U-Boote, Hubschrauber und auch Funkgeräte angeht. Eine Modernsierung wird hier im Zweifel viel zu lange dauern. Russland wird seitens der NATO immer noch als Feind und nicht als strategischer Partner angesehen. Auch das militärische Verhalten der Türkei wirft weitere ungelöste Fragen als NATO-Partner (?) auf, was den Kurdistan-Konflikt angeht. Leidtragender ist in jedem Krieg immer nur die Bevölkerung.

    Kann aus einem „kalten Krieg“ ein „heißer Krieg“ der Großmächte werden?

    Der „kalte Krieg“ zwischen Russland und den USA geht damit in den nächste Runde. Man kann nur hoffen, dass aus einem „kalten Krieg“ nicht irgendwann doch einmal ein heißer Krieg der beiden Großmächte wird. Auch ein Krieg der USA gegen Nord-Korea könnte einen Flächenbrand oder sogar einen Weltkrieg auslösen, da China und Russland eher Nord-Korea als die USA unterstützen würden.

    Am 18. März finden Präsidentschaftswahlen in Russland statt, wo Putin wohl mit klarer Mehrheit wiedergewählt wird, da es so gut wie keine nennenswerte Opposition in Russland gibt. Über seine neuen strategischen Ziele darf man gespannt sein. Auch die russische Wirtschaft muss dringend modernisiert werden, um wettbewerbsfähig zu blieben. Daher ist auch in Russland die Digitalisierung ein großes Thema.

    Alternativen abseits der Aktien- und Anleihenmärkte gesucht

    Aufgrund der zunehmenden Kursschwankungen an den Aktien- und Anleihenmärkten könnten jetzt Produkte abseits der Aktien- und Anleihenmärkte mehr gesucht werden wie das neue Swiss Commodities Index-Zertifikat von LEONTEQ (Schweiz), das im Backtest bei Long- und Short-Postionen bei 23 Rohstoff-Terminmärkten hohe Renditen von über 30 Prozent p.a. ohne ein Verlustjahr seit 2000 erzielte. Das Zertifikat steht jetzt im Rahmen eines Private Placements zur Zeichnung bei LEONTEQ an. Ansprechpartner ist hier Adrian Morger von der Falknis Wealth Management AG aus Maienfeld in der Schweiz.

    Erst informieren, dann investieren

    Informieren Sie sich jetzt auch ausführlich über die Hintergründe und die Entwicklung der Ukraine/Russland-Krise, aber auch das zukünftige Erholungspotential der unterbewerteten Aktien aus Osteuropa. Auch in Kasachstan und der Ukraine gibt es neue Chancen, wobei die jeweiligen Aktienindices noch seit Jahresbeginn beide im Plus sind. So konnten sich einige ukrainische Agraraktien seit 2016 im Kurs schon mehr als verdoppeln. Die Aktien aus Kasachstan zählten 2017 zu den Top-Performern der Welt (+56 Prozent) und der KTX-Index ist jetzt auch schon wieder mit 5 Prozent im Plus. Gute Chancen gab es 2017 aber auch in Zentralosteuropa wie in Polen (+28 Prozent), wobei die Märkte dort jetzt auch korrigierten.

    Bestellen Sie jetzt auch ein Probe-Abo (3 Ausgaben per Email für nur 15 €) des monatlich erscheinenden Börsenbriefs EAST STOCK TRENDS (EST) mit einem weiteren Ukraine/Russland-Special und einem Dividenden-Special sowie mit vielen Hintergrund-Informationen und neuen Anlage-Vorschlägen wie mit der "Aktie des Monats“ und lukrativen Zertifikaten unter www.eaststock.de, dort unter Börsenbrief. Der letzte EST erschien am 26. Februar 2018 mit der Vorstellung einer russischen Öl-Aktie und einer Metallaktie als „Aktie des Monats“. Auch „Aktie des Monats August 2017“ Severstal konnte schon um über 10 Prozent im Kurs zulegen. Die Muster-Depot-Aktien RuSal und Yandex stiegen in 2017 um über 30 Prozent, was selektiv die großen Chancen in Russland aufzeigt. Auch in diesem Jahr liegt das neue Muster-Depot mit russischen „Dividendenperlen“ schon mit fast 10 Prozent im Plus.

    Der russische Aktienmarkt stieg seit August schon über 30 Prozent und erholte sich damit prächtig. Insgesamt war der RTX-Index in USD in 2018 zwar mit 10,06 Prozent im Plus und in Euro immer noch um 8,82 Prozent im Plus. Damit blieb er einer der Top-Performer der Welt.

    Das goldige „Muster-Depot“ des EST aus dem Jahr 2016 liegt auch nach der Korrektur noch 62 Prozent im Plus und die Goldaktie Highland Gold Mining um über 100 Prozent seit 2016. Die Muster-Depots aus dem Jahr 2015 liegen mit 101 Prozent, 70 Prozent und 116 Prozent ebenfalls immer noch kräftig im Plus, wobei die Muster-Depot-Aktien Aeroflot seit 2015 auch nach der Korrektur sogar um über 300 Prozent zulegen konnte, aber auch die Sberbank mit über 300 Prozent.

    Interview-Hinweise: Das letzte TV-Interview mit Andreas Männicke war am 25. Januar 2018 im Aktionärs-TV. Das nächste TV Interview ist am 19. März 2018 in NTV-Telebörse. Sie können sich die Interviews jetzt bei www.eaststock.de, dort unter der Rubrik „Interviews“ runterladen, ebenso wie das gleichnamige EastStockTV-Video, Folge 146.

    Literatur-Hinweis: Andreas Männicke verfasste eine ausführliche Artikel über die Chancen der osteuropäischen Aktienmärkte im „Wegweiser für Kapitalanlagen 2018“, der von Hans A. Bernecker herausgeben wird und nun im Bernecker-Verlag erworben werden kann.

    Seminar-Hinweis: das nächste Ostbörsen-Seminar „Go east – Hochprozentiges aus Osteuropa“ ist am 23. Mai 2018 um 17.00 Uhr in Frankfurt/M.

    Diskutieren Sie jetzt auch mit Herrn Männicke interaktiv unter http://go.guidants.com/de#c/Andreas_Maennicke .

  • Kommt nach dem Bitcoin-Crash ein Anleihen-Crash und dann ein Aktien-Crash?

    Sonntag, 04. Februar 2018 23:57:00

    Am 2. Februar 2018 korrigierte Wall Street zum ersten Mal seit langem wieder über 2 Prozent an einen Tag aufgrund von Zinsängsten. Bei den Arbeitsmarktdaten fiel auf, dass die Lohnkosten relativ stark gestiegen waren, was einen inflationären Schub geben könnte. Zudem waren die Ölpreise und einige Rohstoffe zuletzt stark gestiegen. Um über 50 Prozent brach sogar der Bitcoin-Kurs in der letzten Woche ein. Steht nun wohl auch ein Aktien-Crash bevor?

    Moskauer Börse bleibt top

    Am Freitag fielen die Kurse an der Wall Street zum ersten Mal seit langen über 2 Prozent. Auslöser des Kureinbruchs waren „zu gute“ Arbeitsmarktdaten. Bis zum 1. Februar stiegen aber die Börsen zum Teil auf neue Allzeit-Hochs. 6 Börsen aus Osteuropa zählten schon wieder unter den 30 am besten performenden Aktienmärkten der Welt. Die Moskauer Börse stieg sogar schon über 10 Prozent, da der Brentölpreis fast auf 70 US-Dollar/Barrel anstieg. Am Freitag erhielten die Osteuropa-Börsen aber auch einen ersten Dämpfer und gaben im Gleichklang mit der Wall Street nach.

    Trump blieb diesmal im Hintergrund – GroKo als Non event

    Dabei war der Us-Präsident Donald Trump diesmal nicht ausschlagend für die staken Kursausschläge an der Wall Street, obwohl die Veröffentlichung eines Geheimdokuments, was den FBI verunglimpfen sollte, hohe Wogen schlug. Dafür tätigte er relativ moderate Reden in Davos und auch in den USA zur Lage der Nation. Das „Kremlingate“ wird de Börsen aber auch in Atem halten, denn demnächst wird Trump vom Sonderermittler des FBI interviewt werden. In Deutschland wird es wohl bald ein GroKo geben, aber auch das war nicht kursrelevant. Auch die gerade laufende Berichtssaison in den USA trat in den Hintergrund.

    Aktien weltweit unter Druck

    Ausschlagend waren hingegen die aufkeimenden Zinsängste nach den Arbeitsmarktdaten. So fiel der Dow Jones-Industrial-Index um 2,54 Prozent auf 25.520 Indexpunkte und der X-DAX um 2,16 Prozent auf 12.697 Indexpunkte. Auch er CECE-Index mit Polen, Ungarn und Tschechien im Boot gab um 1,38 Prozent auf 1979 Indexpunkte nach, nachdem er im letzten Jahr noch über 30 Prozent zulegen konnte. Der russische RTS-Index fiel zwar auch um 1,57 Prozent auf 1272 Indexpunkten, stieg damit aber noch um 10 Prozent seit Jahresbeginn.

    Kommt jetzt die Zinswende?

    Aufgrund der relativ stark gestiegenen Lohnkosten wird nun eine höhere Inflation und infolge dessen auch höhere Zinsen erwartet. Die FED wird zwar erst im März die Zinsen weiter erhöhen Dennoch stieg schon jetzt die Anleihen–Rendite sowohl in den USA als auch in Europa am Freitag auch auf ein neues Jahres-Hoch. Diese sind zwar im historischen Vergleich zwar immer noch relativ niedrig, aber es wir jetzt eine Zinswende erwartet.

    Haussetrends an den Aktienmärkten bleiben auch nach der Korrektur intakt

    Die Hausse-Trends an den Aktienmärkten sind zwar auch nach der Korrektur am 2. Februar noch voll intakt; dennoch ist dies ein erstes Warn-Signal auch für den Aktienmarkt. So fiel der Euro-Bond-Future auf ein neues Jahres-Tief von 158 (zuvor 161) und der T-Bond-Future auf 145 (zuvor 150). Viele Anleger befürchten jetzt den Beginn eine Zinswende aufgrund steigender Inflation.

    Auch Gold und Silber gaben wegen Zinsängsten nach

    Noch gefährlicher als steigende Zinsen wäre aber eine inverse Zinsstruktur, also dass die kurzfristigen Anleihen höher rentieren als die langfristigen, aber davon ist es noch weit entfernt. Dennoch sind steigende Zinsen Gift für die Börsen. Aber auch bei Gold und Silber machten sich die Zinssteigerungen negativ bemerkbar. So gab der Goldpreis um 1,31 Prozent auf 1331 US-Dollar/Unze und Silber brach sogar um 3,7 Prozent auf 16,59 US-DollarUnze ein. Auch Nickel fiel um 3,2 Prozent auf 13.500 US-Dollar/Tonne.

    Bitcoinkurs halbiert- alle Kryptowährungen brechen ein!

    Wesentlich stärker brachen aber schon zuvor alle Kryptowährungen ein. So fiel de Bitcoin-Kus an 2. Februar um 10,5 Prozent auf 6600 €, erholte sich am Wochenende aber wieder auf fast 7500 €. Wenn der Bitcoin unter 6000 € fällt, könnte der Kurs weiter einbrechen. Im März letzten Jahres war er noch bei etwa 1000 €. Erst seit April 2017 stiegen dann alle Kryptowährungen sehr stark und es wurden immer mehr Kryptowährungen entwickeln darunter auch viele unsinnige. Es gibt sogar schon einen Putin-Coin und einen Trump-Coin. Der Ripple hat aber eine wesentlich geringerer Transaktionszeit als de Bitcoin und wird auch mehr unter verschiedenen Banken benutzt. Dennoch bleibt der Bitcoin die Leit-Kryptowährung, nach der sich im Moment alle richten und der Bitcoin brach im Kurs in 1 Monat brutal ein, was aber auch zu erwarten war nach dem rasanten Kursanstieg zuvor.

    Damit fiel der Bitcoin in 1 Wochen um über 20 Prozent und in Monat sogar um über 50 Prozent von 12.500 auf 6600 €. Die andere Kryptowährungen zeigte ähnliche Kursverläufe. So stieg der Ripple zwar seit dem 12. Dezember von 0,25 USD auf 3 USD, brach jetzt aber auf 0,85 USD ein. Der Ripple-Kurs brach sogar in 1 Monat um über 67 Prozent (!) ein von 2,75 US-Dollar auf 0,81 US-Dollar. Über 1 US-Dollar entsteht aber schon wieder ein Kaufsignal. Auch nach dem Kurseinbruch werden Kryptowährungen im Gespräch bleiben und die Blockchaine-Technologie wird die Finanzwelt noch revolutionieren. Jetzt beginnen aber erst einmal die „närrischen Zeiten“.

    Erst informieren, dann investieren

    Informieren Sie sich jetzt auch ausführlich über die Hintergründe und die Entwicklung der Ukraine/Russland-Krise, aber auch das zukünftige Erholungspotential der unterbewerteten Aktien aus Osteuropa. Auch in Kasachstan und der Ukraine gibt es neue Chancen. So konnten sich einige ukrainische Agraraktien seit 2016 im Kurs schon mehr als verdoppeln Die Aktien aus Kasachstan zählten 2017 zu den Top-Performern der Welt (+56 Prozent). Gute Chancen gibt es aber auch in Zentralosteuropa wie in Polen (+28 Prozent).

    Bestellen Sie jetzt auch ein Probe-Abo (3 Ausgaben per Email für nur 15 €) des monatlich erscheinenden Börsenbriefs EAST STOCK TRENDS (EST) mit einem weiteren Ukraine/Russland-Special und einem Dividenden-Special sowie mit vielen Hintergrund-Informationen und neuen Anlage-Vorschlägen wie mit der "Aktie des Monats“ und lukrativen Zertifikaten unter www.eaststock.de, dort unter Börsenbrief. Der letzte EST erschien am 29. Dezember 2017 mit der Vorstellung einer russischen Öl-Aktie als „Aktie des Monats“, die hernach schon in 2 Wochen um über 10 Prozent anstieg. Die „Aktie den Monats August“ Severstal konnte jeweils auch schon um 8 Prozent im Kurs zulegen. Die Muster-Depot-Aktien RuSal und Yandex stiegen in 2017 um über 30 Prozent, was selektiv die großen Chancen in Russland aufzeigt.

    Der russische Aktienmarkt stieg seit August schon über 20 Prozent und erholte sich damit prächtig Insgesamt war der RTX-Index in USD in 2017 zwar mit 0,6 Prozent im Plus aber in Euro mit 12,1 Prozent im Minus, da der Euro zum Rubel auf 69 EUR/RUB anstieg, was hohe Währungsverluste für deutsche Anleger in 2017 bedeutete. In 2018 war der RTX-Index aber mit einem Plus von fast 10 Prozent einer der Top-Performer der Welt.

    Das goldige „Muster-Depot“ des EST aus dem Jahr 2016 liegt auch nach der Korrektur noch 62 Prozent im Plus und die Goldaktie Highland Gold Mining um über 100 Prozent seit 2016. Die Muster-Depots aus dem Jahr 2015 liegen mit 101 Prozent, 70 Prozent und 116 Prozent trotz des jetzt schwachen Gesamtmarktes in Russland ebenfalls immer noch kräftig im Plus, wobei die Muster-Depot-Aktien Aeroflot seit 2015 auch nach der Korrektur sogar um über 290 Prozent zulegen konnte, aber auch die Sberbank mit über 327 Prozent.

    Interview-Hinweise: Das letzte Radio-Interview mit Andreas Männicke in Börsen Radio Network über Osteuropa war am 15. Januar 2018 und das letzte TV-Interview am 25. Januar 2018 im Aktionärs-TV. Das nächste TV Interview ist am 19. März 2018 in NTV-Telebörse. Sie können sich die Interviews jetzt bei www.eaststock.de, dort unter der Rubrik „Interviews“ runterladen, ebenso wie das gleichnamige EastStockTV-Video, Folge 145. Literatur-Hinweis: Andreas Männicke verfasste eine ausführliche Artikel über die Chancen der osteuropäische Aktienmärkte im „Wegweiser für Kapitalanlagen 2018“, der von Hans A. Bernecker herausgeben wird und nun im Bernecker-Verlag erworben werden kann..

    Seminar-Hinweis: das nächste Ostbörsen-Seminar „Go east – Hochprozentiges aus Osteuropa“ ist am 23. Mai 2018 um 17.00 Uhr in FRM

    Diskutieren Sie jetzt auch mit Herrn Männicke interaktiv unter http://go.guidants.com/de#c/Andreas_Maennicke .

  • Die Party geht weiter – nur wie lange noch?

    Sonntag, 14. Januar 2018 00:15:00

    Die Wall Street hatte wie viele Weltbörsen in den ersten beiden Handelswochen einen tollen Start und schloss am Freitag auf neuem Allzeit-Hoch. Aufgrund der US-Steuerreform sind jetzt die Erwartungen bei den Gewinnsteigerungen sehr hoch und auch Bei der Steigerung des Wirtschaftswachstums in den USA.

    Trump reist jetzt Ende Januar sogar nach Davos um seinen Standpunkte „America first“ der Weltgemeinschaft klar zu machen. Zudem gab es nach 2 Jahren erstmals wieder direkte Gespräche zwischen Nord- und Südkorea nach dem Motto: „Dialog ist kostengünstiger als Krieg“. Die Moskauer Börse wurde durch den stark gestiegenen Ölpreis unterstützt und wurde zum Jahresbeginn sogleich Top-Performer unter den Weltbörsen. Aber auch die „Kryptomanie“ hält an, wobei hier der Ripple zuletzt Furore machte.

    Partystimmung an den Weltbörsen hält an

    Der Dow Jones Industrial Index (DJI) stieg am 12. Januar um 200 Indexpunkte bzw. fast 1 Prozent auf das neue Allzeit-Hoch von 25.803 Indexpunkten, während der DAX mit 13.240 Indexpunkten am Freitag nicht von der Stelle kam. Dennoch stieg auch der DAX seit Jahresbeginn schon über 3 Prozent und der DJI und über 4 Prozent an. Auch der CECE-Index mit Polen, Ungarn und Tschechien im Boot stieg schon wieder um über 3 Prozent, nachdem der CECE-Index schon im letzten Jahr um über 30 Prozent zulegen konnte.

    Nord- und Südkorea sorgen für Entspannung

    Von den Anlegern positiv aufgenommen wurde, dass es nach 2 Jahren erstmals Gespräche zwischen hochrangigen Politkeren aus Nord- und Süd-Korea gab nach dem Motto: „Dialog ist besser und kostengünstiger als Krieg“. Nord-Korea will auch bei den Olympischen Winterspielen in Süd-Korea teilnehmen. Nord-Korea will aber das Atom-Arsenal beibehalten und ausweiten, wobei die Atombombe nur gegen die USA gerichtet sei, nicht gegen Japan oder Süd-Korea.

    Trump reist nach Davos zum WEF-Treffen

    Auch zwischen Deutschland und der Türkei gab es bei den Außenministern freundliche Worte, die auf eine Entspannung hinarbeiten. Sehr gespannt und frostig ist allerding noch das Verhältnis zwischen den USA und Russland, wobei Trump jetzt sogar Waffen in die Ukraine schicken lassen will. Trump will mit etwa 1500 Mitreisenden als zweiter US-Staatspräsidenten bei den WEF-Gesprächen in Davos Ende Januar teilnehmen, was von den Anlegern begrüßt wurde. Ob er dort auch von allen freundlich empfangen wird, bleibt abzuwarten.

    Trump hält am Iran-Deal zunächst fest

    Trump hält zunähst an dem Iran-Deal fest, stellt aber Forderungen an die EU. So sollen die Hisbollah als Terrorismusorganisation eingestuft werden Zudem sollen die Auflagen für den Iran innerhalb von 4 Monaten verschärft werden. Damit kam er der EU entgegen. Wenn seinen Forderungen aber nicht erfüllt werden, will er den Iran-Vertrag in 4 Monaten kündigen und verschärfte Sanktionen anordnen Aber auch diese Nachricht sorgte für gute Stimmung an den Weltbörsen, da nun eine unmittelbare Konfrontation der USA mit dem Iran nicht bevorsteht.

    Moskauer Börse als Top-Performer zum Jahresstart

    Der japanische Nikkei 225-Index konnte mit dem neuen Jahres-Hoch von 23.810 Indexpunkten sogar ein Plus von fast 5 Prozent erreichen. Am besten schnitt aber der russische Aktienmarkt mit einem Plus von fast 10 Prozent in € und in US-Dollar ab. So stiegen der RTS-Index auf US-Dollarbasis um 9,65 Prozent auf 1261 Indexpunkte und der RTX-Index auf Euro-Basis um 9,58 Prozent auf 2126 Indexpunkte.

    Am 18. März finden Präsidentschaftswahlen in Russland statt und im Sommer die Fußball-Weltmeisterschaft. Schon deswegen wird die Moskauer Börse jetzt wieder mehr im Rampenlicht sein, nachdem sie im letzten Jahr nicht performen konnte.

    Russische Öl- und Gasaktien nachgefragt

    Während in den USA die Anleger auf eine Steigerung der US-Unternehmensgewinne infolge der neuen US-Steuerreform und ein stärkeres BSP-Wachstum setzen, war in Russland der um über 5 Prozent angestiegene Ölpreis auf fast 70 US-Dollar/Barrel (Marke Brent, bei WTI: 64 US-Dollar/Barrel) ausschlaggebend. Daher stieg auch der Rubel zum Euro auf 68,70 EUR/RUB. Von dem stark gestiegenen Ölpreis profitierten wiederum besonders die russischen Öl- und Gasaktien wie Gazprom, LUKoil und Rosneft. So konnte der sonst sehr schwerfällige Gasgigant Gazprom seit Jahresbeginn um 10,5 Prozent von 3,8 auf 4,2 € im Kurs zulegen.

    „GroKo“ nach erfolgreicher Sondierung in greifbarer Nähe

    In Deutschland waren die Anleger etwas zurückhaltender, obwohl es jetzt erstmals positive Signale gab, dass die Sondierungsgespräche der SPD mit der CDU/CSU erfolgreich verlaufen waren und dass man nun in Koalitionsverhandlungen eintreten will, die bis Ostern abgeschlossen sein sollen. Allerdings muss hierüber auch noch der SPD-Parteitag befinden, wobei der Jusos nach wie vor gegen eine „GroKo“ sind.

    Gold kommt allmählich wieder

    Da der Goldpries auch am 12. Dezember um 1,12 Prozent wieder etwas auf 1338 US-Dollar/Feinunze anzog und der Silberpreis bei 17,25 US-Dollar/Unze immerhin seitwärts tendierte, stiegen auch Gold- und Silberaktien wieder etwas an. Allerdings sind die Inflationsraten in den westlichen Industrieländern immer noch sehr gering. So tendiert Silber seit Jahresbeginn bei etwa 17 US-Dollar/Unze nur seitwärts, während der Goldpreis um über 3 Prozent zulegen konnte. Der Goldpreis stieg in 1 Jahr um 11,5 Prozent in US-Dollar während er in € immer noch im Minus ist in 1 Jahr.

    Wesentlich besser entwickelte sich in der jüngsten Vergangenheit der Palladiumpreis, der am 12. Januar um 3,39 Prozent und damit schon um 46 Prozent in 1 Jahr zulegen konnte. Anleger können von gestiegenen Rohstoffreisen über sogenannte Exchange Traded Commodities (ETC) der BNP Paribas partizipieren, wobei die Ergebnisse in € wesentlich schlechter sind als in US-Dollar. Eine gute Alternative im Rohstoffsektor könnte in Zukunft das neue Swiss Commodities Index-Zertifikat, das von dem Schweizer Vermögensverwalter Adrian Morger von der Falknis Wealth Management AG als Private Placement imitiert wurde und demnächst an der Schweizer Börse kotiert werden soll. Das Produkt hat im Backtest in den letzten 16 Jahren eine Rendite von über 30 Prozent p.a. nach Kosten erwirtschaftet.

    Ripple der neue Star unter den Kryptowährungen

    Starke Kurssprünge nach oben und unten machten zum Jahresbeginn aber auch schon wieder einige Kryptowährungen. Die von der Marktkapitalisierung bedeutsamsten Kryptowährungen sind immer noch Bitcoins, Etherum und Ripples, die sich zu Jahresbeginn aber sehr unterschiedlich entwickelten. So erholte sich der Bitcoin nach dem Kurseinbruch im Dezember auf nunmehr 11709 €. Er fiel damit aber 17,7 Prozent in einem Monat.

    Etherum konnte in diesem Jahr bereits um über 70 Prozent im Kurs auf 1089 € zulegen und in 1 Jahr damit sogar um 11219 Prozent. Ripple war der Top-Performer in 1 Monat mit einem Plus von 325 Prozent auf 1,68 €. Anfang Dezember war er noch bei 0,24 €, was ein Plus von 600 Prozent bedeutet. In 1 Jahr stieg der Ripple um über 5400 Prozent, also weit mehr als der Bitcoin.

    Es kann gut sein, dass der Ripple, der von einem US-Team entwickelt wurde und vornehmlich unter Banken angewendet wird, bald den Bitcoin als „Marktführer“ auch von der Marktkapitalisierung ablöst. Die gesamte Marktkapitalisierung beträgt jetzt etwas mehr als 500 Milliarden US-Dollar bei den Kryptowährungen, was in gesamten Finanzsektor noch ein sehr kleiner Betrag ist. Der ganz große Bubble ist der von den Notenbanken imitierte Anleihen-Bubble, der wesentlich gefährlicher ist als der Hype bei Kryptowährungen. Leider warnt hier die BaFin aber nicht in erforderlichem Maß.

    Wird der Bitcoin-Handel in China bald verboten?

    Während es auf Bitcoins und Etherum schon Finanzprodukte gibt, ist dies bei Ripple leider noch nicht der Fall. Es wird aber nicht mehr lange dauern bis es den ersten Bitcoin-ETF geben wird. Der ab Mitte Dezember jetzt mögliche Handel der Bitcoins in Chicago an den Terminmärkten gestaltet sich noch sehr schwierig, weil es zu wenige Short-Seller gibt. So ist der Spread zwischen Ask und Bid noch sehr hoch.

    Auf der anderen Seite gibt es auch immer wieder Gerüchte, dass China und auch Süd-Korea den Handel mit Bitcoins gänzlich verbieten wollen und die Chinesen sind die Marktführer beim Mining-Prozess, also der Herstellung von Bitcoins. Wäre dies der Fall würde der Bitcoin-Kurs sofort einbrechen und sich nicht mehr so stark erholen wie zuvor. Auch äußerte sich der russische Präsident Putin zuletzt sehr kritisch gegenüber den Kryptowährungen und er fordert mehr regulatorische Maßnahmen und mehr Transparenz, damit Kryptowährungen nicht von Terroristen, Kriminellen und Geldwäschern genutzt werden können.

    Erst informieren, dann investieren.

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    Der russische Aktienmarkt stieg seit August schon über 20 Prozent und erholte sich damit prächtig Insgesamt war der RTX-Index in USD in 2017 zwar mit 0,6 Prozent im Plus aber in Euro mit 12,1 Prozent im Minus, da der Euro zum Rubel auf 69 EUR/RUB anstieg, was hohe Währungsverluste für deutsche Anleger in 2017 bedeutete. In 2018 war der RTX-Index aber mit einem Plus von fast 10 Prozent einer der Top-Performer der Welt.

    Das goldige „Muster-Depot“ des EST aus dem Jahr 2016 liegt auch nach der Korrektur noch 62 Prozent im Plus und die Goldaktie Highland Gold Mining um über 100 Prozent seit 2016. Die Muster-Depots aus dem Jahr 2015 liegen mit 101 Prozent, 70 Prozent und 116 Prozent trotz des jetzt schwachen Gesamtmarktes in Russland ebenfalls immer noch kräftig im Plus, wobei die Muster-Depot-Aktien Aeroflot seit 2015 auch nach der Korrektur sogar um über 290 Prozent zulegen konnte, aber auch die Sberbank mit über 327 Prozent.

    Interview-Hinweise: Das letzte Radio-Interview mit Andreas Männicke in Börsen Radio Network über Osteuropa ist am 12. Dezember 2017. Das nächste Radio-Interview in Börsen-Radio Networks ist am 15. Januar 2018 und das nächste TV Interview im Aktionärs TV ist am 25. Januar 2018. Sie können sich die Interviews jetzt bei www.eaststock.de, dort unter der Rubrik „Interviews“ runterladen, ebenso wie das gleichnamige EastStockTV-Video, Folge 144. Herr Männicke wird auch am 24./25. Januar 2018 beim Fondskongress in Mannheim anwesend sein.

    Literatur-Hinweis. Andreas Männicke verfasste eine ausführliche Artikel über die Chancen der osteuropäische Aktienmärkte im „Wegweiser für Kapitalanlagen 2018“, der von Hans A. Bernecker herausgeben wird und nun im Bernecker-Verlag erworben werden kann..

    Diskutieren Sie jetzt auch mit Herrn Männicke interaktiv unter http://go.guidants.com/de#c/Andreas_Maennicke .

 

 

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