Ostbörsen im Fokus (siehe auch www.eaststock.de)

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Interview- und Termin-Hinweise

Andreas Männicke wurde am 17.9.20 von Swen Lorenz (www.undervalued-shares.com) über die neuen Chancen in Polen während einer Investment-Konferenz in Warschau interviewt (veröffentlich am 3.10.20)

Das nächste Interview mit Andreas Männicke ist am 1. Dezember 2020 in BRN.

Andreas Männicke wurde am 28. September 2020 in Börsen Radio Networks über die neuen Chancen in Polen und in Usbekistan befragt.

Andreas Männicke wurde am 7. August 2020 über die neuen Chancen in Osteuropa nach der Corona-Krise befragt.

Ab Oktober 2013 können Sie unter Eingabe von "EastStockTV" bei www.youtube.de die aktuellen Kommentare von Andreas Männicke zu den Aussichten an den Welt- und Ostbörsen kostenlos abrufen. Abonnieren Sie einfach den Kanal bei www.youtube.de.

Verpassen Sie die Outperformancechancen in Osteuropa nicht und bestellen Sie jetzt den monatlich erscheinenden Börsenbrief EAST STOCK TRENDS unter www.eaststock.de. Ein Probe-Abo (3 Ausgaben kosten nur 15 €). Die beiden Muster-Depots erzielten seit Februar 2009 eine Performance von über 320% im Muster-Depot 1 (konservativer Osteuropa-Basket) bzw. über 350% im Muster-Depot 2 (spekulativer Osteuropa-Basket, das sind über 40% p.a. seit 2009. In den neuen Muster-Depots ab 2015 wude eine Performance von über 130% bzw über 80% erzielt. Das neue "goldige" Muster-Depot erreichte immerhin ein Plus von 66% ab 2016.

Zudem können Sie sich alle bisherigen TV-Inteviews von Andreas Männicke in diesem Jahr runterladen unter den Links der Rubrik "Interviews".

  • Ostbörsen-Seminar „Go East – in der Krise liegt die Chance!“ am 27. Mai 2020 in FRM

    Montag, 11. Mai 2020 21:28:00

    Ostbörsen-Seminar

    „Go East – in der Krise liegt die Chance!“

    Die Corona-Krise ist das bestimmende Thema in diesem Jahr. Es droht aufgrund des Shut down bzw. Lockdown und damit einem globalen Wirtschaftsstillstand der größte Wirtschaftseinbruch in der Nachkriegszeit. Die Aktienmärkte reagierten im März mit einem in diesem Ausmaß noch nie dagewesenen Kurseinbruch von über 40%. Ab Ende März kam es auf der anderen Seite zu enormen Kursaufholen von bis zu 30%. Ein Eldorado für geübte Trader, aber eine große Herausforderung und Nervenprobe für Langfristinvestoren. Stehen wir nun vor einem Systemcrash oder bieten sich gerade jetzt sehr gute Investmentchancen – vor allem auch in Osteuropa?

    Auch in Osteuropa brachen die Börsen im März ein, wobei die Moskauer Börse durch den Ölpreiseinbruch zusätzlich besonders belastet wurde. Aber auch hier gab es schon wieder kräftige Kurserholungen von 30% und mehr ausgehend vom Tief. Das bereits Ende 2018 neu aufgelegte „goldige Muster-Depot im EAST STOCK TRENDS mit russischen Goldaktien erreichte sogar ein neues Allzeit-Hoch und ein Plus von 80%.

    In diesem Jahr wollen wir gemeinsam diskutieren, wie sich der Anleger jetzt verhalten soll, wo man den Anlageschwerpunkt setzen sollte, welche Anlagealternativen es gibt (wie das AMC-Zertifikat aus der Schweiz), welchen Chancen und Risiken sich auftun und wie sich die Finanzwelt nach der Pandemie wohl aussehen wird. Neben Investments in Aktien aus Osteuropa (mit Schwerpunkt in Russland) wird auch die Entwicklung von Rohstoffen (hier insbesondere Gold/Silber und Öl), aber auch Währungen (Rubel, Kryptowährungen) besprochen.

    Achtung: es kann gibt sein, dass das Seminar Corona bedingt verschoben werden muss. Wir werden dann zeitnah einen neuen Termin festlegen, an dem es möglich sein wird. Bitte melden Sie sich bei Interesse aber in jedem Fall jetzt aber schon an.

    Das detaillierte Seminarprogramm entnehmen Sie bitte dem beiliegenden Seminarprogramm. Das ESI-Seminar „Go East – In der Krise liegt die Chance!“ findet am 27. Mai 2020 in Frankfurt/M. um 17.00 Uhr statt (Dauer 4 Stunden). Das Seminar kostet 100 € (+MwSt) bis 1 Woche vor Seminarbeginn (danach und an der Abendkasse 120 €+ MwSt) für EST-Abonnenten, sonst 150 € (170 € +MwSt.) Aufgrund der begrenzten Teilnehmerzahl ist eine sofortige Anmeldung zu empfehlen. Info und Anmeldung bei der ESI East Stock Informationsdienste GmbH, Jüthornstr. 88, 22043 Hamburg, Tel: 040/6570883, Fax: 040/6570884, Email: info@eaststock.de oder online unter http://www.eaststock.de/Dienstleistungen/Seminare

    Ostbörsen-Seminar für Optimisten “Go East - In der Krise liegt die Chance!“

    Referent: Andreas Männicke (Gf der ESI GmbH, Chefredakteur vom EAST STOCK TRENDS)

    Ort: Frankfurt/M, Hotel Monopol, Mannheimer Str. 11-13
    Datum: 27. Mai 2020 um 17.00 Uhr
    Beginn: 17.00 Uhr (Dauer 4 Stunden), Kosten: 150 € +MwSt (vor Seminarbeginn), Abendkasse 170 €+MWST, EST- und EMT-Leser zahlen nur 100 €+MwSt, Abendkasse 120 € (+MwSt) (Kostenersparnis 50 €). Bei langjährigeren Seminarteilnehmern ohne MwSt!

    1. I. Coronavirus-Krise: Mega-Chance oder black swan?

    - Führt die globale Verschuldung zu einer Währungsreform? Sind Kryptowährungen (wie Bitcoins) eine Alternative? Wohin mit dem Geld im Krisenfall?

    - Konjunkturaufschwung oder System-Crash im 2. Halbjahr 2020?

    Das Horror-Krall- Szenario: erst Deflation (=Depression), dann Hyper-Inflation?

    - Wohin gehen die Rohstoffe Gold, Silber, Öl u.a.? ETC als neue Chance im Rohstoffsektor

    - Wohin gehen die Währungen (vor allem der Rubel)?

    - Wohin führt der Handels-, Finanz- und Währungskrieg USA gegen China/Russland?

    - Was bringt das Anti-Krisen-Programm von Putin in Russland?

    - Wozu führt die Drogenpolitik der Notenbank? Notenbanken hilflos?

    - Kann es in 2020 einen zweiten Mega-Crash geben und wie schütze ich mich davor?

    - Das neue AMC Zertifikat als Alternative

    1. II. Neue Chancen in Russland/Ukraine/Kasachstan

    Was bewirken Ölpreis und Sanktionen in Zukunft? Moskauer Börse – einsteigen oder aussteigen?

    1. III. Outperformancechancen an den Ostbörsen – Länder- und Branchen-Selektion – wo sind die nächsten 100%-er und Tenbagger der Zukunft?
    2. IV. Konkrete Anlagestrategien und Anlageempfehlungen - Top 10 Osteuropa
    3. V. Abschließende Diskussion: wie wird das Börsenjahr 2020?

    Melden Sie sich jetzt an bei der ESI GmbH, Jüthornstr. 88. 22043 Hamburg, Tel: 040/6570883, 0171-3575775 mobil, Fax, 040/6570884, E-Mail: info@eaststock.de oder unter www.eaststock.de .

    Anmeldung zum ESI-Seminar „Go east!“ am 27. Mai 2020 um 17.00 Uhr in Frankfurt/M. 100/150 € +MWT

    Name:……………………………………….. …………… Vorname…………………………………………

    Adresse:……………………………………………….………KdNr………………………

    Firma…………………………………………………………………mit ………..Personen:

    Ort, Datum Unterschrift

    Was sind Ihre Wünsche und Anregungen zum Seminar?:

    Welcher Ort und welcher Seminartermin wäre für Sie optimal, wenn Sie am 27.5.20 nicht nach FRM kommen könnten?

  • Es ist 5 vor 14 oder ist es schon 5 nach 12?

    Sonntag, 03. Mai 2020 23:25:00

    Nach wie vor beherrscht der Coronavirus CoVID-19 die Medien, die Politik, die Wirtschaft und die Weltbörsen. Es scheint kein anderes Gesprächsthema mehr zu geben. Alles dreht sich nur nach dem Coronavirus und alles richtet sich nach ihm nach den Empfehlungen der Virologen, die im Moment sagen, wo es lang geht. Der von fast allen Politikern der Welt angeordnete Shut down wird zu der schwersten Wirtschaftskrise in der Nachkriegszeit führen.

    Befürchtet werden Massenarbeitslosigkeit und eine Depression. Möglich ist im worst case aber auch ein System-Crash infolge von Bankenpleiten, den dann die Politiker mit zu verantworten hätten. Die Industrie und Wirtschaft fordert daher eine schnelle Lockerung, als es Angela Merkel und die Regierung vorsieht. Auch die FDP fordert das jetzt erstmals. Die Weltbörsen haben sich zwar etwas nach dem Corona-Crash erholt, stehen möglichweiser jetzt aber vor einen neuen Abwärtswelle, sobald die ersten großen Insolvenzen bekannt werden. Dennoch bietet die Corona-Krise auch Chancen, wie der Börsenbrief EAST STOCK TRNDS aufzeigt. Das „goldige“ Muster-Depot mit russischen Goldaktien stieg seit Anfang 2020 sogar um 80% auf ein neues Allzeit-Hoch. Andreas Männicke kommentiert die brisante du ernste Situation, aber auch die neuen Chancen auch in seinem neuen EastStockTV-Video, Folge 179 auf YouTube, aber auch im nächsten Börsenbrief EAST TOCK TRENDS (www.eaststock.de)

    Erste Lockerungen im Mai machen Hoffnung

    Angela Merkel gab nun endlich die ersten Lockerungen des Shut down bekannt: einige Läden dürfen wieder öffnen, die Schulen werden je nach Alter der Schüler wieder allmählich geöffnet und sogar Spielplätze und Gotteshäuser sollen wieder geöffnet werden, dies aber alles noch unter Einhaltung von Abstandsregeln, was das Einkaufen erschwert und vielen mehr Zeit kostet. Nicht nur bei Banken bilden sich jetzt lange Warteschlangen, womit die Wirtschaft auch nur sehr langsam wieder in Schwung kommen kann.

    Droht nun sogar ein System-Crash?

    Falls aber zu einer Pleitewell und Massenarbeitslosigkeit kommen sollte, droht sogar auch ein System-Crash, also eine Depression und Bankenpleiten, die einen Bankenrun auslösen können. Viele europäische Banken kommen schon jetzt in Not und schließen viele Filialen. Die Mitarbeiter werden ins Homeoffice geschickt. Die europäischen Banken haben im Gegensatz zu den US-Banken zu wenige Rückstellungen für eine schwere Krise gebildet.

    Die Rezession bringt viele neue Arbeitslose und erhöht die Armut weltweit

    In den USA gibt es schon 30 Millionen Arbeitslose und in Deutschland 10 Millionen Menschen, die Kurzarbeitergeld beziehen und damit einen erheblichen Einkommensverzicht hinnehmen müssen, was dann auch den Konsum belasten wird. In China gab das BSP um über 6 Prozent nach. In Deutschland und auch in den USA dürfte der Konjunktureinbruch noch stärker sein, was alle Frühindikatoren schon jetzt signalisieren wie ein äußert schwacher IFO-Geschäftsklima-Index. Die Rezession dürfte auch stärker aus fallen als nach der Bankenkrise im den Jahren 2008/9. Für Deutschland wird bis Jahresende auch ein Minus von über 6 Prozent des BSP erwartet. Vor allem die Armen sind von der Corona-Krise stark betroffen. In den USA droht vereinzelt sogar eine Hungersnot bei den Armen.

    Kaum ein US-Unternehmen wagt einen Ausblick während der Berichtssaison

    Die gerade laufende Berichtssaison in den USA verläuft zwar noch relativ positiv, aber kaum ein Unternehmen wagt einen Ausblick für das Gesamtjahr. Es kommt jetzt sehr darauf an, wie schnell die Lockerungen de Maßnahmen erfolgen und wie schnell sich dann de Wirtschaft unter Einhaltung der Hygiene- und Abstandsregeln auch in der zweiten Jahreshälfte erholen kann.

    War der Shut down in der Form wirklich notwendig?

    Immer mehr fragen sich jetzt, ob ein von den maßgeblichen Virologen empfohlener globaler Shut down wirklich notwendig war, zumal die wirtschaftlichen Folgen unabsehbar sind und im worst case sogar zu einem Systemcrash und einer Depression führen können. Es werden zwar von den Notenbanken und den Regierungen enorme Finanzmittel zur Verfügung gestellt, um einen Insolvenzwelle und Massenarbeitslosigkeit zu vermeiden, aber es ist die Frage, ob das ausreichen wird. Die großen Konzerne wie Lufthansa, wo sich der Staat jetzt mit 25 Prozent beteiligen will und 10 Mrd. € zur Verfügung stellen wird, werden sicher gerettet werden, aber viele Solounternehmer und auch mittelständische Betriebe könnten in die Insolvenz kommen.

    Ist der Shut down angemessen und verhältnismäßig?

    Es wird jetzt also von vielen jetzt kontrovers diskutiert, ob der von der Politik angeordnete Shut Down wirklich klug, maßvoll, angemessen und wirklich notwendig war, zumal er mit auch viele Freiheitsrechte und Grundrechte einschränkt. Die Gesundheit sollte immer an erster Stelle stehen; das ist wohl richtig. Und dennoch ist eine Diskussion vor allem mit den Virologen und Medizinern, Psychologen und Wirtschaftsfachleuten notwendig, die ein Konzept erarbeiten, so dass einen Schutz von vor alten Personen mit Vorerkrankungen geben kann ohne dass es zwangsweise zu einem Lock down kommt.

    Gesundheit geht vor, aber die Wirtschaft dabei zu Grunde

    Denn nach dem Hamburger Gerichtsmediziner Prof Püschel sterben an dem Coronavirus vor allem über 80-jährigen mit erheblichen Vorerkrankungen. Kann man diese nicht besser schützen ohne dass es zu einem Shut down der Wirtschaft kommt? Bei einem Shut down werden zu viele Unternehmen, vor allem auch Solo-Unternehmer, aber auch Künstler und Musiker in ihrer Existenz ernsthaft bedroht und damit aber auch Menschen, die ihre Familien ernähren müssen. Denn je länger der Shut down anhält um sehr mehr werden Milliarden von Menschen in ihre Existenz bedroht und Millionen von Unternehmen und Banken auch. Dies gilt es nun abzuwägen gegenüber dem berechtigten Schutz von alten Menschen mit Vorerkrankungen. Die neue „Normalität“ mit den Coronavirus zu leben soll angeblich mindestens 2 Jahre dauern, bis der Impfstoff da ist. Die Politik muss aufpassen, dass sie bei falschen und unangemessenen Maßnahmen nicht für einen System-Crash sorgt.

    Regierungen haben bei der Gesundheitsvorsorge weltweit versagt

    Fast alle Regierungen auf der Welt haben offensichtlich keine hinreichend Vorsorge für eine Pandemie. Dies trifft auch die die Bundesregierung zu, obwohl es doch ein Gutachten vom Robert-Koch-Institut gibt, das in einer Bundesdrucksache auch 2013 veröffentlich wurde. Es hat also schon im Jahr 2013 nach dem SARS-Virus vor den Folgen einer neuen Pandemie gewarnt, aber die Bundesregierung hat sich nicht an diese Warnung gehalten, sonst wäre sie besser vorbereitet gewesen.

    Deutschland als Bananenrepublik

    Es fehlt überall an Schutzmasken, Beatmungsmasken, Desinfektionsmittel, was eine Katastrophe für Deutschland als einen der reichsten Länder der Welt ist. Dies hatte man alles einlagern und vor allem eigenen Land produzieren können, auch wenn es teurer als im Inland ist. Die Fehler der Globalisierung werden nun offensichtlich, was zum Teil zur De-Globalsierung führen wird und muss. Hoffentlich lernt man auch aus der Corona-Krise und macht es nächstes Mal besser. Auch sollte für solchen Pandemie-Fälle zumindest eine staatliches Krankenhaus in einer Großstadt betreiben werden, das auch mit Verlusten arbeiten darf, dafür aber immer hinreichend Intensivbetten mit Beatmungsgeräten sofort zur Verfügung hat. Auch viel Arzneimittel sind jetzt nicht erhältlich, weil sie in China produziert werden. Hier agiert Deutschland planlos wie eine Bananenrepublik.

    Wer zahlt nachher die Zeche?

    Dann hätte so ein Shut down wohlmöglich vermieden werden können, er nun den Steuerzahler über 1 Billion € kosten wird. Damit könnte man leicht hunderte von defizitären Krankenhäusern finanzieren. Einige Millionen hätten dafür schon ausgereicht inklusive Testgeräte, Beatmungsgeräte, Desinfektionsmittel und Schutzmasken auf Vorrat. Dies hätte man selbstverständlich auch auf Vorrat für die Altenpflegeheime einlagern sollen, damit im Pandemiefall immer ausreichen zur Verfügung stehen. Die Frage ist zudem: wer zahlt nachher die Zeche? Natürlich der Steuerzahler, also wir alle!

    Viele offene Fragen, wenige Antworten

    Es bleiben trotz der täglichen Berichterstattung und den Pressekonferenzen des maßgeblichen Robert-Koch-Instituts viele Fragen offen, wie 1. Warum werden nicht alle sogenannten Corona-Tote obduziert, um herauszufinden, woran der Tote in Wahrheit gestorben ist? 2. Gibt es Corona-Tote ohne Vorerkrankungen, also Tote nur durch den Coronavirus gestorben? 3. Ist bisher die Gesamt-Mortalität gestiegen, zumal es jetzt immer weniger Verkehrstote und weniger Herzinfarkte gibt? 4. Wie schützt man alte Menschen mit Vorerkrankungen demnächst besser – vor allem in Altenpflegeheimen? Gibt es dafür ein Konzept? 5. Ist die Maskenpflicht wirklich sinnvoll? 6. Ist eine Impfpflicht sinnvoll oder dient das nur der „Big Pharma“? Was ist wenn ein neuer Virus in 2021 auftaucht und zur Pandemie wird? 7. Wie ist die Corona-Pandemie bis jetzt im Vergleich zu einer schweren Grippe-Welle einzustufen? Gibt es mehr oder weniger Tote? Die Zahl der Infizierten ist weder bei einer Grippe-Welle noch bei der Corona-Pandemie genau zu beziffern, da nicht alle getestet werden, die infiziert wurden. 8. Gibt es ein Konzept ohne Shut down bzw. Lock down, falls eine neue Pandemie oder zweite Pandemiewelle auftaucht? 9. Wann gib es endlich eine Corona-App, die es in andren Ländern wie Island schon gibt.

    Ist Island ein Vorbild?

    In Island wurde mittels der Corona-App ermittelt, dass von Kindern keine Übertragung des Virus stattgefunden hat. In Island gibt es übrigens schon wieder einen normalen Schulbetrieb ohne Abstandsregeln. Ist Island ein Vorbild? Diese und viele weitere ungeklärte Fragen sollte die Politiker jetzt mit ihren „Experten“ besprechen und darauf auch Antworten geben, denn es ist 5 vor 12.

    Unternehmen brauchen Planungssicherheit und Perspektive

    Ein dauerhafter und immer wieder kehrender Shut down verkraftet keine Wirtschaft. Kein Unternehmen wird investieren, wenn es bei jeder Pandemiewelle zum Stillstand gezwungen wird. Auch Unternehmer brauchen ein gewisses Maß an Planungssicherheit. Oder wollen die Regierungen dauerhaft Massenarbeitslosigkeit und eine Depression von oben anordnen? Dann kommt es unweigerlich früher oder später zum System-Crash mit weit schlimmeren Folgen als die Pandemie. Jetzt ist die Politik gefragt, kluge Antworten der Bevölkerung zu geben, sonst gehen die Menschen auf die Barrikaden wie jetzt schon in den Vororten in Paris oder vereinzelt sogar bewaffnet in den USA.

    In Deutschland keine Überlastung der Krankenhäuser und viele Leer-Kapazitäten

    Die gegenwärtigen Zahlen liegen weit unter den Schätzungen, was die WHO und auch die Bundesregierung zuvor uns glaubhaft machen wollte aber es könnte ja noch eine zweite Pandemiewelle im Herbst folgen, was abzuwarten bleibt. Bisher gibt es in Deutschland bei weitem keine Überlastung der Krankenhäuser durch Corona-Patienten. Im Gegenteil: Es stehen viele Betten für Intensivpflege mit Beatmungsgeräten leer und sie werden wohl auch nicht mehr voll. Daher sollen jetzt auch nicht mehr so viele Operationen verschoben werden.

    USA am meisten vom Coronavirus betroffen

    Weltweit sind bis 2. Mai etwa 3,4 Million vom Coronavirus infiziert, wobei nur die getesteten in die Statistik kommen. Davon sind über 1 Million schon genesen, aber 240.000 gestorben. Die meisten Infizierten gibt es den USA mit über 1 Million Infizierte und über 65.000 Toten. Da die USA am meisten betroffen sind, wollen sie nun China sanktionieren, da China die Welt belogen hat und den Virus auch zu spät bekämpft hat.

    Woher kommt der Coronavirus?

    Es gibt zudem Untersuchungen seitens der USA, ob der Coronavirus nicht doch aus ein Labor in Wuhan wesentlich verbreitet wurde oder ob er gar künstlich im Labor hergestellt wurde, um vor allem die USA zu schädigen. Anderseits untersucht China, ob die USA bei einem Militär-Sportfest in China mit Beteiligung von Amerikanern nicht absichtlich den Virus in Wuhan verbreitet hat. Diese gegenseitigen Beschuldigungen und Vermutungen können noch zu einer größeren Auseinandersetzung zwischen den USA und China führen. Hoffentlich führt das in letzter Konsequenz nicht zum 3. Weltkrieg.

    Afrika als neue Problemregion

    In ganz Europa gibt es 1,1 Millionen Infizierte und 140.000 Corona-Tote, immer als in den USA. Problemländer in Europa sind auch weiter Italien, Spanien und vor allem jetzt auch Großbritannien mit jeweils über 25.000 Toten hier sind aber auch überall die Gesundheitssysteme sehr schlecht. Noch gravierender werden wohl demnächst die Probleme in Afrika sein, wo nur die wenigsten getestet werden. Es bleibt abzuwarten, wo dort die Zahl der Toten demnächst steigt.

    Putin verlängert die „Corona-Ferien“

    In Russland gibt es bisher 135.000 Infizierte, 16.600 Genesene und 1280 Tote, was im europäischen Vergleich noch relativ gering ist. Allerdings steigen jetzt sehr stark die Zahlen der Infizierten vor allen in den Regionen, weil jetzt mehr getestet wird. Der Moskauer Bürgermeister Sergei Sobjanin hat laut Focus gesagt, dass es sogar 250.000 Infizierte in Russland gibt. Aber auch der russische Präsident Putin verlängerte die staatlich angeordneten „Corona-Ferien“ bis zum 11. Mai. Bis dahin dürfen bzw. müssen alle auf Staatskosten bei voller Lohnfortzahlung zu Hause bleiben. Jedes Land hat seine eigenen Maßnahmen, die aber aller zur Einschränkung und Freiheitsberaubung der Menschen und Unternehmen führen.

    Tourismusbranche bleibt in Not

    Es gibt auch hier kein einheitliches europäisches Vorgehen zur Bekämpfung der Pandemie, was vielfach kritisiert wird. Polen streitet darum, die Präsidentschaftswahlen am 10. Mai stattfinden zu lassen. In Deutschland wurde jetzt schon das Oktoberfest abgesagt. Die internationale Reisewarnung gilt bis zum 11. Mai. Man darf nun aber gespannt sein, wann die Grenzen wieder geöffnet werden und wann die ersten Urlaubsflüge wieder ermöglich werden. Solange die Flieger noch am Boden sind, bleibt auch die Wirtschaft am Boden. Der Shut down schadet vor allem den Tourismus, also auch Hotels, Restaurants, Bars, also der Gastronomiebereich, der immerhin 10 Prozent des weltweiten BSP ausmacht. Die Grenzen müssen so schnell wie möglich wieder geöffnet werden. Auch hier ist es 5 vor 12!

    Ist der schwedische Weg doch der bessere?

    Wesentlich besser in Europa und auf der ganzen Welt schneidet Deutschland unter den großen Industrienationen ab mit 165.000 Infizierten, 130.000 Genesenen und „nur“ über 6800 Toten ab. Die Reproduktionszahl liegt in Deutschland jetzt bei 0,78, was die maßgebliche Zahl ist, die weitere Lockerungen zulässt. In Schweden, die keinen vollständigen Shut down der Wirtschaft und Schulen beschlossen hat, gibt es bisher etwa 22.300 Infizierte und 2679 Corona-Tote, was im Verhältnis zu Deutschland etwa die Dreifache Zahlen an Toten ist. Aber die Zahl der Neuinfizierten sank im Mai dramatisch, so dass auch Schweden auf einem guten Weg zu sein scheint. Daher räumen einige Mitglieder der WHO jetzt ein, dass das schwedische Modell doch erfolgreich und besser sein könnte, da die Wirtschaft dort nicht an den Abgrund geführt wird. Noch besser scheint aber der Weg in Island zu sein - auch durch die Corona-App.

    Nach dem Corona-Crash starken Kurserholung an allen Weltbörsen

    Nach dem Corona-Crash im März erholten sich die Aktienkurse im April an den Weltbörsen kräftig. So stieg alleine der DAX ausgehend vom Tief um 28 Prozent von 8500 auf 1.200 Indexpunkte. Ähnlich stark war die Kurserholung an der Wall Street. So stieg der S&P 500 Index von unter 2300 auf über 2900 Indexpunkte, nachdem er im März wegen der Corona-Krise und es Shut down von 3400 auf 2300 Indexpunkte einbrach.

    Amazon und Netflix auf das Allzeit-Hoch

    Einige NASDAQ-Unternehmen erreichten sogar neue Allzeit-Hochs wie Amazon und Netflix. Der Online-Handel blüht jetzt weltweit. Die Berichtsaison für das erste Quartal 2020 verlief in den USA bisher zwar überwiegend positiv, aber fast kein Unternehmen wagt einen Ausblick, was verständlich ist, aber die Analysten und Anleger im Dunkel lässt.

    Kommt nun eine weite Abwärtswelle an den Weltbörsen?

    Am Freitag gab die der DAX schon wieder um 2,8 Prozent auf 10.800 Indexpunkte nach. Es ist zu befürchten, dass bei Bekanntgabe der schwachen Zahlen für das 2. Quartal die Kurse noch einmal nachgeben und sogar den Tiefstpunkt noch einmal unterschreiten können. Das wird insbesondere dann der Fall sein, wen die ersten Insolvenzen von Bedeutung gemeldet werden, die nicht vom Staat aufgefangen werden können. Erst recht werden die Kurse einbrechen, falls die erste Bank durch die Corona-Krise Pleite geht. Daher es auch für die Börsen jetzt 5 vor 12.

    Moskauer Börse stark abhängig vom Ölpreis

    Die Moskauer Börse litt nicht nur durch den Shut down der Wirtschaft, sondern auch durch den Ölpreisverfall Öl und Gas sind immer noch die wichtigsten Einnahmequellen für Russland. Der Brentölpreis brach in 1 Jahr um 63 Prozent bzw. in 3 Monaten um 51 Prozent auf 20,6 USD-Dollar/Barrel ein und der WTI-Ölpreis sogar um 68 Prozent auf unter 20 USD/Barrel.

    WTI-Öl-Terminpreis temporär sogar 30 Prozent im Minus

    Beim WTI-Terminkontrakt für April kamen die Preie sogar mit 30 Prozent in Minus, weil keine das per Termin gekaufte Öl kaufen wollte. Wer dann WTI-Öl kauft und es sich liefern ließ, bekam sogar also Geld, was es vorher noch nie gab. Die Lager waren überall voll und die Lagerung von Öl daher sehr teuer. Viele Luftfahrtgesellschaften lösten die Terminverträge auf, da die Flugzeuge am Boden blieben. Keiner wollte das per Termin gekaufte Öl also mehr abnehmen. Zu einer ähnlichen Konstellation kann es auch noch einmal jetzt im Mai beim WTI-Öl kommen, aber nicht bei der Sorte Brent. Da dort nicht geliefert werden muss.

    Auch im Ölsektor droht einen Pleitewelle

    Die OPEC beschloss zwar zusammen mit Russland die Fördermengen ab 1. Mai um 9,6 Mio. Barrel zu verringern. Es ist aber fraglich, ob dies ausreicht, denn die Nachfrage nach Öl brach weltweit um über übe 30 Prozent ein. Die Flugzeuge bleiben fast alle am Boden und es wurde viel weniger mit dem Auto gefahren wegen des Shut down. Der Ölpreis dürfte erst wieder nachhaltig steigen, wenn weltweit der Shut down abgeschafft wird. Wenn der Ölpreis so niedrig bleibt, könnte die gesamt Fracking-Industrie in den USA zusammenbrechen und dahinter stecken immerhin über 100 Mrd. USD an riskanten Anleihen. Aber Trump wird eine Pleiteweile bei US-Ölkonzernen wohl zu verhindern wissen, zumindest bei den großen Konzernen Aber auch hier ist es 5 vor 12.

    Gold und Goldaktien bleiben gefragt

    Aufgrund der starken gefallenen Ölpreisen brach der russiche RDX-Index im Februar/März von 2000 auf 1000 Indexpunkte ein, erholte sich aber wieder auf 1332 Indexpunkte, also ausgehend vom Tief sogar um 32 Prozent, wobei der RDX-Index am Freitag um 2,31 Prozent auf 132 Indexpunkte konsolidierte. Gazprom brach seit Februar von 7 auf 4 € ein, erholte sich nun aber wieder auf 4,6 €. LUKoil fiel von 90 auf 40 €, erholte sich jetzt aber wieder auf 58 €. Ähnlich waren die Kursverläufe bei anderen russischen Standartwerten. Nur die russischen Goldaktien konnten klar outperformen und erreichten zum sogar neuen Jahreshöchstkurse, da der Goldpreis auf über 1700 USD/Unze anstieg. Er stieg damit in 1 Jahr um 32 Prozent an. Die Gold-ETF bekamen starke Zuflüsse. In Deutschland war Gold als Anlage sehr begehrt und Goldmünzen zum Teil ausverkauft.

    „Goldiges“ Muster-Depot des EST auf neuem Allzeit-Hoch

    So konnte auch das „goldige“ Muster-Depot des Börsenbriefs EAST STOCK TRENDS (EST) mit russischen Goldaktien um über 80 Prozent seit Anfang 2019 ansteigen, was sogar ein neues Allzeit-Hoch bedeute. Aktie wie Petropavlovsk stieg seit Erstempfehlung im EST um 353 (!) Prozent und Polyus Gold, einer der größten Goldproduzenten der Welt, um 123 Prozent seit Ende 2018. Auch das zweite Muster-Depot mit den russischen Dividendenperlen ist trotz Corona-Crash noch mit 14 Prozent im Plus. Zudem wurden im EST rechtzeitig Stopp-Loss-Marken benannt, so dass bei Einhaltung die Kursverluste nicht allzu hoch sein dürften.

    Cash bleibt King

    Was ist also als Anleger nun zu tun? Zunächst Ruhe bewahren, nicht in Panik verfallen und überwiegend in Cash bleiben. Wer die Stopp-loss Marken im Börsenbrief EAST STOCK TRENDS (www.eaststock.de) beachtet hat, müsste jetzt sehr viel Cash haben und wer Cash im Crash hat, ist King. Es wird Sommer aber auch enorme Reboundchancen geben. Wo Sie jetzt investieren sollen und wie die nächsten Stopp-loss-Marken sind, die es zu beachten gilt können Sie im nächsten EAST STOCK TRENDS nachlesen. Melden Sie sich jetzt auch schon an zum nächsten Ostbörsen-Seminar „Go East- In der Krise liegt die Chance“ am 27. Mai in Frankfurt/M. Die Reboundchancen sind in Russland besonders groß, weil Russland die Assets jetzt wieder enorm preiswert zu haben sind.

    Osteuropabörsen können erneut selektiv outperformen

    10 Börsen auf Osteuropa zählen auch jetzt schon wieder zu den Top-Performern der Welt. wobei Top-Performer im März die Börsen sind, die am wenigsten Verluste gemacht haben wie die Börse Kiew, die baltischen Börsen (Estland, Litauen, Lettland) und einige Börsen aus Südosteuropa wie (Slowenien). Die Ukraine ist jetzt auch interessant, weil demnächst die nächsten Normandiegespräche im Sommer stattfinden sollen.

    Erst informieren, dann investieren

    Informieren Sie sich jetzt auch ausführlich über die Hintergründe und die Entwicklung der Ukraine/Russland-Krise aber auch das zukünftige Erholungspotential der unterbewerteten Aktien aus Osteuropa. Im März 2020 sollten die nächsten Normandiegespräche stattfinden, die nun aber verschoben wurden. Auch im Baltikum, Rumänien und der Ukraine gibt es neue Chancen, wobei die jeweiligen Aktienindices in 2019 alle im Plus waren. So konnten sich einige ukrainische Agraraktien seit 2016 im Kurs schon mehr als verdoppeln und in 2018 stieg der PFTS-Index schon wieder über 70 Prozent. Die Aktien aus Kasachstan zählten 2017 zu den Top-Performern der Welt (+56 Prozent), nicht aber in 2018 und auch nicht in 2019.

    In 2018 zählten bereits 10 Aktienmärkte aus Osteuropa zu den am besten performenden Aktienmärkten der Welt, die alle den DAX und auch den US-Aktienmarkt klar outperformen konnten. Die Moskauer Börse war in 2019 schon wieder der klare Outperformer unter allen Weltbörsen mit einem Plus von über 46 Prozent in Euro. Aber auch die Bukarester Börse (Rumänien) stieg schon um über 32 Prozent in 2019. Die Aktienmärkte in Südosteuropa und auch in den baltischen Ländern blieben sehr stabil im Plus (Kroatien +13 Prozent). Es lohnt sich also weiterhin nach dem Corona-Crash ein Blick über den Tellerand nach Osteuropa. Nach dem Corona-Crash im März gibt es demnächst wieder gute Einstiegmöglichkeiten auch in Osteuropa.

    Bestellen Sie daher jetzt auch ein Probe-Abo (3 Ausgaben per Email für nur 15 €) des monatlich erscheinenden Börsenbriefs EAST STOCK TRENDS (EST) mit einem weiteren Ukraine/Russland-Special und einem Dividenden-Special sowie mit vielen Hintergrund-Informationen und neuen Anlage-Vorschlägen wie mit der "Aktie des Monats“ und lukrativen Zertifikaten unter www.eaststock.de, dort unter Börsenbrief.

    Der letzte EST erschien am 24. April 2020. Die alten Muster-Depots des EST konnten bereits in 2019 kräftig zulegen. Das Muster-Depot des EST war zuletzt in 2018 mit 6 Prozent im Plus. Die „Aktie des Monats“ aus dem September 2018 Polyus Gold stieg bereits um über 120 Prozent in 12 Monaten und die Goldaktie Petropavlovsk sogar um über 300 Prozent im Hoch. Ende 2018 wurde ein neues „goldiges“ Muster-Depot im EST aufgemacht, das bereits mit 80 Prozent in Plus ist und das neue Depot mit Turnaround-Kandidaten stieg um 27 Prozent (bis 21. Februar). Hernach kann es jetzt aber auch zu starken Korrekturen und Kursverlusten um über 40 Prozent, wie auch an den Weltbörsen. Es ist jetzt mit 12 Prozent im Minus. Es wurden aber auch Gewinnmintahmen zuvor empfohlen und Stopp-loss–Marken benannt, die alle erreicht wurden.

    Interview-Hinweise Das letzte Radio-Interview war am 16. April 2020 in Börsen Radio Networks. Sie können sich die Interviews jetzt bei www.eaststock.de, dort unter der Rubrik „Interviews“ runterladen, ebenso wie das gleichnamige EastStockTV-Video, Folge 179. By the way: haben Sie schon den YouTube-Kanal EastStockTV abonniert?

    Seminar-Hinweis: das nächste Ostbörsen-Seminar „Go East – In der Krise liegt die Chance!“ findet am 27. Mai 2020 um 17.00 Uhr in Frankfurt/M. statt, wenn es nicht wegen der Corona-Krise verschoben werden muss. Info und Anmeldung unter Tel 040/6570883, Fax 040/6570884 oder per email an info@eastsstock.de

  • Die Lage ist ernst, sehr ernst sogar – auch wirtschaftlich!

    Sonntag, 22. März 2020 19:51:00

    Die Folgen der Corona-Pandemie sind sowohl gesundheitlich als auch wirtschaftlich weit dramatischer als wir uns das vorstellen können und gedacht haben. Dabei hatte Bill Gates schon 2015 eindringlich vor den gesundheitlichen und wirtschaftlichen Folgen einer Virus-Epidemie dieser Art eindringlich gewarnt. Auch die Bundesregierung hat in der Bundesdrucksache 12051 aus dem Jahr 2013 auf die dramatischen Folgen einer Virus-Epidemie rechtzeitig hingewiesen. Umso überraschender ist es, dass die Gesundheitsvorsorge in Europa nicht hinreichend vorbereitet auf die Epidemien war, vor allem nicht in Italien und Spanien, aber auch nicht in den USA.

    Aber auch die wirtschaftlichen Folgen wurden von vielem Experten im Februar noch unterschätzt. Wir werden wahrscheinlich im 1. Quartal 2020 den größten Wirtschaftseinbruch in der Nachkriegszeit erleben. Die große Frage ist, wann die Politiker die drastischen Maßnahmen wie Ausgangssperren und das Schließen von Läden wieder zurücknehmen. Wenn es zu spät ist, besteht die reale Gefahr einer großen Finanzkrise 2.0 und einen System-Crash durch einen Konkurswelle und Bankenpleiten, wobei ein System-Crash weit schlimmer ist und weitreichendere Folgen hat als ein Börsencrash. Andreas Männicke kommentierte die brisante du ernste Situation auch in seinem neuen EastStockTV-Video, Folge 178 auf YouTube, aber auch im nächsten Börsenbrief EAST TOCK TRENDS (www.eaststock.de)

    Angela Merkel auch in Quarantäne

    Die Ansprache der Bundeskanzlerin Angela Merkel war eindringlich und aufrüttelnd: Die Lage ist ernst, sehr ernst! Mit dieser Botschaft ermahnte sie die Bevölkerung, alle jetztigen beschlossenen Maßnahmen der Regierung zur Eindämmung der Corona-Epidemie konsequent zu befolgen. Es besteht seit dem 22. März ein Versammlungsverbot in Deutschland. Es dürfen nur maximal 2 Personen das Haus verlassen. Wir sind im Moment alle in der Hand der Virologen und des Robert-Koch-Instituts unter der Leitung von, denn nur anhand der Fallzahlen von Infizierten werden dramatischen Maßnahmen beschlossen, die die Wirtschaft zum Stillstand bringen kann. Angela Merkel muss nun seit dem 22. März selbst in Quarantäne und Deutschland von zu Hause aus regieren, nachdem sie sich bei ihrem Arzt angesteckt hat.

    Rasante Zunahme der Infizierten und Corona-Toten in Italien und Spanien

    Die Zahl der Infizieren und Toten steigt immer noch dramatisch an. Im Deutschland gab es bis 22. März 2020 22300 Infizierte, 84 Todesfälle und 239 Genesene, in Italien aber 53.578 Infizierte, 4825 Tote (!!) und 6062 Genesen. Weltweit gibt es jetzt 307.280 Infizierte, 13.049 Tote und 92.378 Genesene. Am 22. März gab es in Italien 630 weitere Tote, etwas weniger als am Vortag. Es ist ganz klar. dass diese Zahlen in den nächsten drei Wochen noch einmal drastisch ansteigen werden. Entscheidend hierfür ist die Verdoppelungszeit, in wie vielen Tagen sich die Zahl der Infizierten und Toten demnächst verdoppeln wird. Diese Verdoppelungszeit liegt bei 2 bis 4 Tagen Nach 2Monaten Quarantäne eines Landes müsste die Zahl der Infizierten Toten in einigen Ländern aber auch wieder dramastich abnehmen so wie es jetzt in China der Fall zu sein scheint, wo Neuinfizierten nur noch durch Heimkehrer aus Ausland zu verzeichnen wird.

    Bill Gates warnt 2015 eindringlich vor einer Epidemie

    Bill Gates hatte schon 2015 vor so einer Virusepidemie dieser Art gewarnt und auch davor, dass wir überhaupt nicht au so eine Epidemie vorbereitet sind. Das stimmt wie man jetzt sieht. Es fehlt an Krankenhausbetten, Personal, Schutzmasken, Desinfektionsmittel und an Arzneimitteln. Bei dem Event201 kamen im Herbst 2019 noch hohe Regierungsvertreter, Wirtschaftsbosse und hochrangige Vertreter aus dem Gesundheitssystem zusammen, um die möglichen Folgen einer Epidemie zu besprechen. Demnach kann es in 3 Jahren 65 Millionen Tote geben.

    Aber man sollte denn die Reiseverkehr wieder ermöglichen und en internationalen Handelsverkehr nicht einschränken um einen System-Crash und eine Währungsreform zu vermeiden und die Wirtschaft am Laufen zu halten. Auch die Globalisierung in der alten Form war ein Fehler und muss zurückgedreht werden. Es war ein großer Fehler über 80 Prozent aller Antibiotika in China produzieren zu lassen und sich damit zu einseitig abhängig zu machen- Lebensnotwenige Dinge sollten, wenn möglich regional und im eigenen Land produziert werden und nicht alle aus Kostengründen ins Ausland verlagert werden. Dazu zählen auch Arzneimittel .Über 80 Prozent aller Antibiotika werden in China produziert, die nun erheblich Probleme mit den Lieferketten haben. Daher kommen lebensnotwendige Arzneimitte an deutschen Apotheken nicht mehr an, worunter auch andere Schwerkranke nun leiden.

    Bundesregierung schlecht vorbereitet auf die Corona-Epidemie

    Überhaupt war die Bundesregierung offensichtlich überhaupt auf so eine Epidemie vorbereitet, obwohl sie in der Bundesdrucksache 12051 doch selbst auf die Gefahren einer Epidemie hingewiesen hat. Im Gegenteil: Es wurden Krankenhäuser aus Kostengründen stillgelegt und Personal im Gesundheitssektor eingespart. Auch wurden nicht genug Beatmungsgeräte, Desinfektionsmittel und Schutzmasken vorsorglich für so eine Epidemie eingelagert. Viele Maßnahmen kommen jetzt auch zu spät. Allerdings ist die Situation in Italien und Spanien noch wesentlich dramatischer als in Deutschland. Hoffentlich lernt man daraus in Zukunft!

    Stillstand in der Wirtschaft dir den Ausnahmezustand

    Wir haben jetzt aber durch die drastischen Maßnahmen des Ausnahmezustands aber auch einen Stillstand in der Wirtschaft, was sehr gefährlich ist und nicht von langer Dauer sein kann. Länger als 2 bis 3 Monate hält keine Wirtschaft einen totalen Stillstand aus. Es droht dann sonst eine Insolvenz- und Konkurswelle, wenn die Maßnahmen des Notstands zu lange anhalten. Dann muss die Regierung abwägen: wollen wir, dass das Gesundheitssystem kollabiert mit viele Toten von alten Menschen wegen der Corona-Krise oder wollen win einen System-Crash riskieren mit einer Banken- und Finanzkrise 2.0, die grösser sein wird als in den Jahren 2008/9 nach der Pleite von Lehman Brothers. Wir wären im Fall von Bankenpleiten sehr schnell bei den Szenarien von 1929 mit Massenarbeitslosigkeit und der Gefahr eines dritten Weltkriegs, den Nostradamus in diesem Jahr kommen sah, wenn man seine Zeilen richtig deutet.

    Notenbanken mit weiteren ungewöhnlichen Notmaßnahmen

    Die Notenbanken stemmen sich mit aller Macht gegen die kommende Liquiditätskrise, so gut es halt geht. Die FED will 1,5 Billionen USD in den Repo-.Markt pumpen und die EZB mit Anleihekäufen im Volumen von 750 Mrd. € stand by stehen. Es kann auch gut sein, dass wir demnächst sogar „Helikoptergeld“ in Europa wie zuvor in Hongkong bekommen, was auch die FED plant. Das bedeutet, wir bekommen wohlmöglich demnächst Geld auf unser Konto, um den Konsum zu beleben. Das wurde bereits zuvor in Hongkong beschlossen. Die Bundesregierung plant zudem einen Rettungsfonds im Volumen von 600 Mrd. € aufzulegen, um eine große Konkurswelle zu und Massenarbeitslosigkeit zu vermeiden. Die Summe ist wesentlich größer als der Bundeshaushalt Auch soll ein nachtragshalt beschlossen werden. Wenn viele Unternehmen pleitegehen, droht auch einen Credit Crunch. Anleihen und Kredite werden dann nicht mehr prolongiert, wenn es die Unternehmen am Nötigsten ahben.

    Droht eine Finanzkrise 2.0?

    Nach einer Konkurswelle können später auch Banken pleitegehen. Zudem droht einen Bankenrun, der durch Beruhigungspillen der Politiker nun sorgsam vermieden werden muss, genauso wie damals Angela Merkel und Finanzminister Steinbrück sich im TV hingestellt haben und kühn behauptet hatten, die Bankeinlagen seien für alle sicher. Sie wussten schon damals genau, dass das eine Notlüge war, die aber damals geholfen hatte. Im Grunde war schon im Jahr 2009 das gesamte globale Finanzsystem pleite, aber durch Staatsinterventionen konnte ein Systemcrash noch einmal vermieden werden. Jetzt sind wir vor der gleichen Situation, nur dass diesmal ein nicht zu kontrollierender Corona-Virus und nicht das Fehlverhalten von Investmentbankern der Auslöser war.

    Historische Kursverluste an den Aktienbörsen und Rohstoffmärkten

    Die Kursverluste waren ein einem Monat noch nie so groß wie jetzt, selbst bei den Crashs 198z, 2000/1, 2008/9 nicht. Die Kurseinbrüche sind aber nicht nur die Folge des Wirtschaftseinbruchs im 1. Quartal 2020, sondern auch von Margin Calls, die zu Zwangsliquidierungen führten. Auch wurden ETFs massenweise verkauft, was den Verkaufsdruck erhöhte. Der DAX gab in 1 Monat 35 Prozent auf 8647 Indexpunkte und der Dow Jones Industrial Index (DJI) um 34 Prozent auf 19.008 Indexpunkte. nach Auch am Freitag brach der DJI um über 5 Prozent durch eine weitere Verkaufswelle noch einmal ein, nachdem er anfangs noch im Plus war. . Der RTS-Index der Moskauer Börse gab sogar um über 40 Prozent in 1 Monat auf 924 Indexpunkte wegen des stark gefallenen Ölpreises nach. Der WTI-Ölpreis sank in 1 Monat um 58 Prozent, davon alleine noch einmal um 21 Prozent am Freitag und der Brentölpreis um 54 Prozent in 1 Monat aber nur um 3% am Freitag auf 27,21 USD/Barrel.

    Es gibt keine „sicheren Häfen“ mehr

    Es gab keine sogenannten „sicheren Häfen“ mehr, wobei der US-Dollar-Index stark anstieg. Der US-Dollar erwies sich also wieder einmal als gute Krisenwährung, aber ebenso der Yen. Alles wurde verkauft, was verkaufbar war durch Margin Calls. Auch der Bitcoin verlor im 1 Monat um 36 Prozent an Wert und fiel auf 6229 BTC/USD, im Tief sogar auf 4000 BTC(USD. Er stieg damit aber in 1 Jahr noch um 58 Prozent. und sogar Gold fiel in 1 Monat um 8,8 Prozent auf 1489 USD/Unze, was freilich in 1 Jahr noch ein Plus von 14,4 Prozent war. An der New Yorker Börse gibt es erstmals am Montag keine Parketthandel mehr, sondern nur noch Online-.Handel über Computer, fast alle Banken befinden sich im Home Office. Auch sowas gab es noch nie.

    Silber in freien Fall

    Sogar Silber verlor in 1 Monat um 32 Prozent an Wert und ist nun in 1 Jahr mit 19 Prozent im Minus. Auch der Platinkurs brach ein. Aber selbst die zuvor noch haussierenden Bundesanleihen, die bis 9. März noch die "Corangewinner" waren, wurden von institutionell Anleger verkauft und auch die US-Staattatanleihen. Daher fiel der Euro-Bund-Future seit dem 9. März von 179 auf 169 und der T-Bond-Future von 185 auf 176. Der Rohstoff das Jahres 2019 Palladium sank in 1 Monat um 40 Prozent stieg in 1 Jahr aber noch um 2 Prozent und in 3 Jahren um 108 Prozent auf 1642 USD/Tonne. Alle Industriemetalle brachen im letzten Monat auf breiter Front ein, was auch eine Wirtschaftskrise ungeahnten Ausmaßes signalisiert.

    Hedgefonds können selektiv outperformen

    Sehr gut schnitten hingegen einige Hedgefonds ab, die an den Aktien- und Rohstoffmärkten überwiegend auf der Shortseite aktiv waren. Hier konnten Gewinne von über 40 Prozent seit Jahresbeginn erzielt werden. Wer sich für so einen Hedgefonds-Produkt Rohstoffe Long/Short an den Terminmärkten interesseirt, kann sich bei mir melden

    Cash bleibt King

    Was ist also als Anleger nun zutun? Zunächst Ruhe bewahren, nicht in Panik verfallen und überwiegend in Cash bleiben. Wer die Stopp-loss Marken im Börsenbrief EAST STOCK TRENDS (www.eaststock.de) beachtet hat, müsste jetzt sehr viel Cash haben und wer Cash im Crash hat, ist King. Es wird Sommer aber auch enorme Reboundchancen geben. Wo Sie jetzt investieren sollen und wie die nächsten Stopp-loss-Marken sind, die es zu beachten gilt können Sie im nächsten EAST STOCK TRENDS nachlesen. Melden Sie sich jetzt auch schon an zum nächsten Ostbörsen-Seminar „Go East- In der Krise liegt die Chance“ am 27. Mai in Frankfurt/M Die Reboundchancen sind in Russland besonders groß, weil Russland bisher kaum am Coronavirus infiziert ist und die Assets jetzt wieder enorm preiswert zu haben sind.

    Osteuropabörsen können erneut selektiv outperformen

    7 Börsen auf Osteuropa zählen auch jetzt schon wieder zu den Top-Performern der Welt. wobei Top-Performer im März die Börsen sind, die am wenigsten Verluste gemacht haben wie die Börse Kiew (immer noch +4% beim PFTS-Index!), die baltischen Börsen (Estland, Litauen, Lettland) und einige Börse aus Südosteuropa (Slowenien). Die Ukraine ist jetzt auch interessant, weil demnächst die nächsten Normandiegespräche im Sommer stattfinden sollen.

    Hohe Kursverluste an der Moskauer Börse

    Die Moskauer Börse kam erst am 10. März unter die Räder, da am 9. März nicht gehandelt wurde: der russischen RTS-Index brach seit dem Hoch von 1640 Indexpunkte um über 40 Prozent auf nunmehr unter 924 Indexpunkte ein, davon allein am 10. März um 12 Prozent auf 1095 Indexpunkte. Der Grund dafür war der stark gefallene Ölpreis. Zudem brach der Rubel auf 85 EUR/RUB brutal ein. Mit der Nicht-Einigung mit der OPEC hat Putin ein Eigentor geschossen! Nun will Russland aber Italien in der Note helfen.

    Russische Goldaktien volatil, aber chancenreich

    Bis zum 25. Februar konnten noch russische Goldaktien sehr von den Unsicherheiten an den Weltbörsen profitieren. So stieg auch das „goldige“ Muster-Depot im EAST STOCK TRENDS (EST, www.eaststock.de) um 70 Prozent seit Ende 2018.Einzelaktie wie der drittgrößtes Goldproduzent Russlands Petropavlovsk stieg seit Dezember 2019 im Hoch schon um 50 Prozent und seit Erstempfehlung im Dezember 2029 sogar um über 280 Prozent. Petropavlovsk war aber auch die „Aktie des Monats“ im Dezember 2019 im Börsenbrief EAST STOCK TRENDS (EST, www.eaststock.de Aber auch das neue „Turn-Around-Portfolio konnte seit Dezember 2019 bis Mitte Februar noch um 27 Prozent zulegen. Ab den 25. Februar brachen aber auch hier durch den weltweiten Mini-Crash die Aktien um über 20 Prozent in breiter Front ein, so dass es heißt: wie gewonnen, so zerronnen, wer keine Teilgewinnmitnahmen wie empfohlen getätigt hatte.

    Erst informieren, dann investieren

    Informieren Sie sich jetzt auch ausführlich über die Hintergründe und die Entwicklung der Ukraine/Russland-Krise aber auch das zukünftige Erholungspotential der unterbewerteten Aktien aus Osteuropa. Im März 2020 sollten die nächsten Normandiegespräche stattfinden, die nun aber verschoben wurden. Auch im Baltikum, Rumänien und der Ukraine gibt es neue Chancen, wobei die jeweiligen Aktienindices in 2019 alle im Plus waren. So konnten sich einige ukrainische Agraraktien seit 2016 im Kurs schon mehr als verdoppeln und in 2018 stieg der PFTS-Index schon wieder über 70 Prozent. Die Aktien aus Kasachstan zählten 2017 zu den Top-Performern der Welt (+56 Prozent), nicht aber in 2018 und auch nicht in 2019.

    In 2018 zählten bereits 10 Aktienmärkte aus Osteuropa zu den am besten performenden Aktienmärkten der Welt, die alle den DAX und auch den US-Aktienmarkt klar outperformen konnten. Nun war die Moskauer Börse in 2019 schon wieder der klare Outperformer unter allen Weltbörsen mit einem Plus von über 46 Prozent in Euro. Aber auch die Bukarester Börse (Rumänien) stieg schon um über 32 Prozent in 2019. Die Aktienmärkte in Südosteuropa und auch in den baltischen Ländern blieben sehr stabil im Plus (Kroatien +13 Prozent). Es lohnt sich also weiterhin ein Blick über den Tellerand nach Osteuropa. Nach dem Crash im März gibt es demnächst wieder gute Einstiegmöglichkeiten auch in Osteuropa.

    Bestellen Sie daher jetzt auch ein Probe-Abo (3 Ausgaben per Email für nur 15 €) des monatlich erscheinenden Börsenbriefs EAST STOCK TRENDS (EST) mit einem weiteren Ukraine/Russland-Special und einem Dividenden-Special sowie mit vielen Hintergrund-Informationen und neuen Anlage-Vorschlägen wie mit der "Aktie des Monats“ und lukrativen Zertifikaten unter www.eaststock.de, dort unter Börsenbrief.

    Der letzte EST erschien am 21. Februar 2020. Die alten Muster-Depots des EST konnten bereits in 2019 kräftig zulegen. Das Muster-Depot des EST war zuletzt in 2018 mit 6 Prozent im Plus. Die „Aktie des Monats“ aus dem September 2018 Polyus Gold stieg bereits um über 70 Prozent in 12 Monaten und die Goldaktie Petropavlovsk sogar um fast 200 Prozent im Hoch. Ende 2018 wurde ein neues „goldiges“ Muster-Depot im EST aufgemacht, das bereits mit 71 Prozent in Plus ist und das neue Depot mit Turnaround-Kandidaten um 27 Prozent (bis 21. Februar). Hernach kann es jetzt aber auch zu starken Korrekturen und Kursverlusten um über 40 Prozent, wie auch an den Weltbörsen Es wurden aber auch Gewinnmintahmen zuvor empfohlen und Stopp-loss–Marken benannt, die alle erreicht wurden.

    Interview-Hinweise: Das letzte NTV-Telebörse-Interview war am 29. Januar 2020 beim Fondskongress in Mannheim, wo Herr Männicke auch schon mit Nachdruck auf die Gefahren des Corona-Virus hinwies. Das letzte Radio-Interview war am 19. Februar 2020 in Börsen Radio Networks. Am 22. Januar 2020 und am 1. März 2020 wurden auch die neuen Interviews von Andreas Männicke für BigEye veröffentlicht. Sie können sich die Interviews jetzt bei www.eaststock.de, dort unter der Rubrik „Interviews“ runterladen, ebenso wie das gleichnamige EastStockTV-Video, Folge 178. By the way: haben Sie schon den YouTube-Kanal EastStockTV abonniert?

    Seminar-Hinweis: das nächste Ostbörsen-Seminar „Go East – In der Krise liegt die Chance!“ findet am 27. Mai 2020 um 17.00 Uhr in Frankfurt/M. statt, wenn es nicht wegen der Corona-Krise verschoben werden muss. Info und Anmeldung unter Tel 040/6570883, Fax 040/6570884 oder per email an info@astsstock.de

  • Aktien- und Öl-Crash am Schwarzen Montag: jetzt kaufen oder verkaufen?

    Dienstag, 10. März 2020 17:59:00

    Am 9. März gab es eine Panik an den Weltbörsen infolge des Coronavirus. Zudem brach der Ölpreis um 25 Prozent an einem Tag ein, nachdem sich die OPEC nicht zusammen mit Russland auf eine Fördermengenverringerung einigen konnte. Zudem kündigte Saudi-Arabien einen Preiskrieg an, was den Ölpreis enorm unter Druck brachte. Dies war der größte Ölpreiseinbruch seit dem Golfkrieg 1991.

    Durch den Ölpreisschock gaben russische Ölaktien um über 20 Prozent an einem Tag nach. Durch den Ölpreisverfall brach auch der Rubel im Kurs wieder einmal ein. Viele Anleger befürchten nun eine globale Rezession. Welche neuen Chancen sich jetzt vor allen in Russland auftun, aber auch an den Weltbörsen auftun, wird im nächsten Börsenbrief EAST STOCK TRENDS (www.eaststock.de) genau beschrieben. Andreas Männicke gibt seine Einschätzung aber auch im neuen EastStockTV-Video, Folge 177 unter www.YouTube.com.

    Ölpreis-Schock tangiert auch die Weltbörsen

    Am 9. März brach der Brentölpreis um 25 Prozent auf 34 USD/Barrel (im Tief 32 USD/Barrel) ein, weil sich Russland dem Vorschlag der OPEC nicht zustimmte, die Fördermengen um weitere 1,5 Mio. Barrel zu senken. Russland hatte die OPEC 3 Jahre lange bei den Förderkürzungen als Nicht-OPE–Mitglied geholfen während die US-Frackingunternehmen ihre Produktion auf neue Rekordniveaus ausweitete. Das schmeckte Putin nicht.

    Nachdem der Deal mit Russland nicht zustande kam, kündigte Saudi-Arabien sogar an, die Fördermengen im April auf 10 Mio. Barrel auszuweiten. Da in China die Nachfrage nach Öl strak nachgaben wird, ist nun mit einem starken Überangebot an Öl auf dem Ölmarkt zu rechnen. Daher brach der Brentölpreis am 9. März um 25 Prozent -. in der Spitze sogar um 30 Prozent ein -, wobei vor allem die Terminhändler für den Preisverfall an den Terminbörsen sorgten. Am 10, März stabilisierte sich der Brentölpreis bei 36 USD/Barrel, während Gold leicht auf 1657 USD/Unze nachgab. Der Bitcoin stieg um 5 Prozent auf 7300 BTC/EUR, gab zuvor aber auch kräftig nach.

    Panik an den Weltbörsen

    Aber auch die Aktienanleger gerieten am 9. März in Panik. Der DAX brach um 8 Prozent ein und der Dow Jones Industrial Index auch. Der Kurs der Deutschen Bank AG fiel sogar um 13 Prozent auf ein neues Allzeit-Tief von unter 6 €. Der Aktien- und Ölpreis-Crash war wiederum eine unmittelbare Folge des Corona-Virus, der sich nun rasant in über 70 Ländern weltweit ausbreitet. Besonders stark ist die Ausbreitung neben in China jetzt vor allen in Südkorea, dem Iran, Italien und in Deutschland, wöbe es in Deutschland bisher dank des guten Gesundheitssystem bei über 1000 Infizierten nur 2 Todesfälle kam.

    Wird Italien eine Blaupause für ganz Europa?

    Wesentlich dramatischer ist die Situation in Nord-Italien, das nun vollständig abgeriegelt wird. So wird Mailand zu einer Geisterstadt. Sportveranstaltungen finden vor leeren Rängen statt, Skigebiete werden geschlossen. Auch Schulden und Universitäten werden temporär geschlossen, jetzt auch in Österreich, wo Italiener nicht mehr einreisen dürfen. Die Einbußen vor allem im Touristik- und Gastronomiebereich sind enorm. Auch in Deutschland kommt es zu Hamsterkäufen und Veranstaltungen mit über 1000 Personen sollen laut der Empfehlung des Gesundheitsministers Spahn abgesagt werden. Bayern macht diese Empfehlung schon zu einer Anordnung. Andere Bundesländer werden folgen. Auch in Deutschland gibt es dann Bundesligaspiele vor leeren Rängen. Die deutsche Regierung versucht mit Kurzarbeitergeld und staatlichen Bürgschaften den wirtschaftlichen Schaden so gering wie möglich zu hatten.

    Bundesregierung warnte schon 2013 vor dem neuen Virus

    In der Bundesdrucksache 17/21051 aus dem Jahr 2013 kann jeder nachlesen wie damals schon bei einem modifizierten SARS-Virus die Risikoeinschätzung der Bundesregierung in einem Seuchenfall ist. Demnach kann es in 3 Jahren bis zu 7 Mio. Toten und 24 Mio. Infizierten kommen. Der ARD-Wissenschaftler Ranga Jogeshwar geht davon aus, dass wir bis Mai in Deutschland über 1 Million Infizierte haben, wenn es keine drastischen Gegenmaßnahmen der Regierung wie jetzt in Italien und Österreich gibt. Wenn nur 5 Prozent davon eine Klinik benötigen, wäre unser Gesundheitssystem schon schnell überfordert. Schon jetzt fehlen Schutzmasken und Desinfektionsmittel. Es wird nun aber auch schwierig, alle Verdachtsfälle zu testen. Einen wirksamen und verträglichen Impfstoff wird es wohl erst im nächsten Jahr geben können. Nun hoffen alle auf einen heißen Sommer, damit sich der Virus nicht so schnell weiter verbreitet. Im Herbst könnte aber eine zweite Welle kommen.

    Die Pandemie beschleunigt sich nun auch außerhalb von China

    Weltweit gibt es bisher (bis zum 10 März) über 113.000 Fälle in über 70 Ländern - davon rund 80.900 in China, mehr als 7500 in Südkorea und rund 9100 in Italien. 4012 Menschen sind an Corona gestorben. Mehr als 3100 Menschen starben in China, 463 in Italien, 237 im Iran, aber nur zwei Deutsche sind bisher gestorben. Rund 62.000 Menschen haben die Infektion überwunden. Rund 46.000 Menschen davon leben in der chinesischen Region Hubei. In China werden Lieferketten unterbrochen, was sich durch die Globalisierung auch enorm auswirken wird auf die Weltwirtschaft.

    Crashtage sind Kauftage und dennoch ist Vorsicht geboten

    Viele Anleger fragen sich jetzt, ob die Panik auch bezüglich des Corana-Virus nicht übertrieben ist und sich jetzt neue Kaufgelegenheiten bieten. Am 10. März eröffnet die Börse in Deutschland auch mit einem Gap nach oben. Der DAX stieg in den Morgenstunden um fast 7 Prozent auf 10.943 Indexpunkte - wohlgemerkt mit einem Gap. Er korrigierte dann leicht auf unter 10.500 indexpinkte. Damit gab es mal wieder den berühmte Turnaround Tuesday., den Daytrader so gerne mögen. Aber die Kurserholung wird nicht nachhaltig sein Wer aber den Mut hatte, am Ende des Vortages auf dem Höhepunkt der Panik zu kaufen, hätt gleich am nächsten Morgen mit hohen Gewinn verkaufen können. Crashtage sind oft Kauftage, wenn sie auch nicht nachhaltig sein müssen. Ein Eldorado für geübte Trader. Der normale Privatanleger wundert sich jeden Tag nur über die enormen Kursauschläge und schaut den Kursen meist nur ratlos hinterher.

    Kommt nun eine globale Rezession?

    Drei wirtschaftliche Schaden des Corona-Virus ist zwar noch nicht genau absehbar. Klar is nur das viele Länder der Welt, vor allem aber China, einen enormen Wachstumsdämpfer erhalten. Nicht wenige befürchten sogar eine globale Rezession. In China brechen der Konsum und die Produktion ein. es werden 50 Prozent weniger Smartphones in China verkauft. Der Autoabsatz ist in China um 90 Prozent eingebrochen und auch die Umsätze von Adidas in China. Möglicherweise bekommt die „gelbe“ Gefahr demnächst einen ganz anderen Sinn, falls es eine Pleitewelle in China geben sollte. Denn die Unternehmensverschuldung war in China in den letzen Jahren stark gestiegen, was sich jetzt rächt.

    Finanzkrise 2.0 im Anmarsch!

    Aber auch in Deutschland gibt es viele „Zombieunternehmen“, also Unternehmen, die sich mit billigem Geld zu hoch verschuldet haben, aber im Fall einer schweren Rezession keine Überlebenschance aus eigener Kraft haben. Im Falle einer Rezession in Deutschland könnte es sein, dass viele Kredite und Anleihen nicht prolongierte werden und dann drohen die Insolvenzen wie bei Thoma Cook. Ganz Italien ist nun in Quarantäne, aber auch in einer schweren Rezession. Italien war schon vorher hoch verschuldet. Es drohen hohe Zahlungsausfälle, auch bei Banken. Es droht mithin eine schwere Banken- und Finanzkrise in Europa. So könnte der Corona Virus schnell zum Black swan (schwarzen Schwan) mutieren, was kein Anleger im Moment einplant.

    Mutiert der Coronavirus zum black swan?

    Wenn diese Zahlungsausfälle und Forderungsverluste massenhaft passieren, hat auch die EZB ein Problem, die Notlage aufzufangen. Die Banken haben in Europa zu wenige Rückstellungen gebildet und zu wenig Risikovorsorge betrieben. Es droht mithin eine neue Banken – und Finanzkrise in Europa, auch in Deutschland. Insofern könnet der Corona Virus zum black swan mutieren mit einer ähnlichen Notlage wie in 2008/9 nach der Insolvenz von Lehman Brothers. Man darf gespannt sein, was die neue EZB-Chefin Lagarde am Donnerstag aus dem Hut zaubert. Vielleicht sind wir nicht mehr weit entfernt von einem „Helikoptergeld“ wie in Hongkong. Dann bekämen die Bürger 1000 € geschenkt, um den Konsum zu beleben. Gekauft werden dann wohl vornehmen Konserven, Mehl, Nudeln und Klopapier, um die kommende Finanzkrise 2.0 irgendwie überleben zu können.

    Auch hohe Kursverluste an der Moskauer Börse

    Die Moskauer Börse kam erst am 10. März unter die Räder, da am 9. März nicht gehandelt wurde: der russischen RTS-Index brach seit dem Hoch von 1640 Indexpunkte um über 30 Prozent auf nunmehr unter 1095 Indexpunkte ein, davon allein am 10. März um 12 Prozent auf 1095 Indexpunkte. Der Grund dafür war der stark gefallene Ölpreis. Zudem brach der Rubel auf 85 EUR/RUB brutal ein. Mit der Nicht-Einigung mit der OPEC hat Putin ein Eigentor geschossen.

    Russische Goldaktien volatil, aber chancenreich

    Bis zum 25. Februar konnten noch russischen Goldaktien sehr von den Unsicherheiten an den Weltbörsen profitieren. So stieg auch das „goldige“ Muster-Depot im EAST STOCK TRENDS (EST, www.eaststock.de) um 70 Prozent seit Ende 2018.Einzelaktie wie der drittgrößtes Goldproduzent Russlands Petropavlovsk stieg seit Dezember 2019 im Hoch schon um 50 Prozent und seit Erstempfehlung im Dezember 2029 sogar um über 280 Prozent. Petropavlovsk war aber auch die „Aktie des Monats“ im Dezember 2019 im Börsenbrief EAST STOCK TRENDS (EST, www.eaststock.de Aber auch das neue „Turn-Around-Portfolio konnte seit Dezember 2019 bis Mitte Februar noch um 27 Prozent zulegen. Ab den 25 Februar brachen aber auch hier durch den weltweiten Mini-Crash die Aktien um über 20 Prozent in breiter Front ein, so dass es heißt: wie gewonnen, so zerronnen, wer keine Teilgewinnmitnahmen wie empfohlen getätigt hatte.

    Erst informieren, dann investieren

    Informieren Sie sich jetzt auch ausführlich über die Hintergründe und die Entwicklung der Ukraine/Russland-Krise aber auch das zukünftige Erholungspotential der unterbewerteten Aktien aus Osteuropa. Im März 2020 finden die nächsten Normandiegespräche statt. Auch im Baltikum, Rumänien und der Ukraine gibt es neue Chancen, wobei die jeweiligen Aktienindices in 2019 alle im Plus waren. So konnten sich einige ukrainische Agraraktien seit 2016 im Kurs schon mehr als verdoppeln und in 2018 stieg der PFTS-Index schon wieder über 70 Prozent. Die Aktien aus Kasachstan zählten 2017 zu den Top-Performern der Welt (+56 Prozent), nicht aber in 2018 und auch nicht in 2019.

    In 2018 zählten bereits 10 Aktienmärkte aus Osteuropa zu den am besten performenden Aktienmärkten der Welt, die alle den DAX und auch den US-Aktienmarkt klar outperformen konnten. Nun war die Moskauer Börse in 2019 schon wieder der klare Outperformer unter allen Weltbörsen mit einem Plus von über 46 Prozent in Euro. Aber auch die Bukarester Börse (Rumänien) stieg schon um über 32 Prozent in 2019. Die Aktienmärkte in Südosteuropa und auch in den baltischen Ländern blieben sehr stabil im Plus (Kroatien +13 Prozent). Es lohnt sich also weiterhin ein Blick über den Tellerand nach Osteuropa. Nach dem Crash im März gibt es demnächst wieder gute Einstiegmöglichkeiten auch in Osteuropa.

    Bestellen Sie daher jetzt auch ein Probe-Abo (3 Ausgaben per Email für nur 15 €) des monatlich erscheinenden Börsenbriefs EAST STOCK TRENDS (EST) mit einem weiteren Ukraine/Russland-Special und einem Dividenden-Special sowie mit vielen Hintergrund-Informationen und neuen Anlage-Vorschlägen wie mit der "Aktie des Monats“ und lukrativen Zertifikaten unter www.eaststock.de, dort unter Börsenbrief.

    Der letzte EST erschien am 21. Februar 2020. Die alten Muster-Depots des EST konnten bereits in 2019 kräftig zulegen. Das Muster-Depot des EST war zuletzt in 2018 mit 6 Prozent im Plus. Die „Aktie des Monats“ aus dem September 2018 Polyus Gold stieg bereits um über 70 Prozent in 12 Monaten und die Goldaktie Petropavlovsk sogar um fast 200 Prozent im Hoch. Ende 2018 wurde ein neues „goldiges“ Muster-Depot im EST aufgemacht, das bereits mit 71 Prozent in Plus ist und das neue Depot mit Turnaround-Kandidaten um 27 Prozent (bis 21. Februar). Hernach kann es jetzt aber auch zu starken Korrekturen und Kursverlusten um über 20 Prozent, wie auch an den Weltbörsen

    Interview-Hinweise: Das letzte NTV-Telebörse-Interview war am 29. Januar 2020 beim Fondskongress in Mannheim, wo Herr Männicke auch schön auf die Gefahren des Corona-Virus hinwies. . Das letzte Radio-Interview war am 19. Februar 2020 in Börsen Radio Networks. Am 22. Januar 2020 und am 1. März 2020 wurden auch die neuen Interviews von Andreas Männicke für BigEye veröffentlicht. Sie können sich die Interviews jetzt bei www.eaststock.de, dort unter der Rubrik „Interviews“ runterladen, ebenso wie das gleichnamige EastStockTV-Video, Folge 177. By the way: haben Sie schon den YouTube-Kanal EastStockTV abonniert?

  • Wird der Coronavirus zu einem black swan?

    Montag, 02. März 2020 00:02:00

    Der Coronavirus verbreitet sich jetzt nicht nur schnell in China, sondern vor allem auch in Ausland. Über 50 Länder sind infiziert. Die Hauptproblemländer sind neben China jetzt auch Südkorea, Japan, dem Iran, Italien und neuerdings sogar auch in Deutschland. Messen und Fußballspiele werden abgesagt, Schulden und Behörden werde regional geschlossen. Die Weltgesundheitsorganisation hat die höchste Alarmstufe ausgesprochen. Die Zahlen der Infizierten und Toten steigen täglich weltweit. Die Weltbörsen reagierten mit Panikverkäufen und auch der Ölpreis brach ein. Es bleibt die nagen

    Auch die Moskauer Börse blieb wegen der stark gefallenen Ölpreise von dem Sell.off nicht verschont. Der RTS-Index verlor über 10 Prozent an Wert, nachdem er im Vorjahr mit einem Plus von über 40 Prozent noch zu den Top-Performen zählt. Zuvor entwickelt sich beizender die russischen Goldaktien sehr positiv, dies aber auch nur bis zum 25. Februar. Die Muster-Depots des Börsenbrief EAST STOCK TRENDS (www.eaststocke.de) erreichten bis 21. Februar ein ein Plus von 71 Prozent beim Goldaktie-Depot, 49 Prozent bei Dividenden-Depot und 27 Prozent beim Turn around –Depot. Nun kam es aber auch zu kräftigen Kurseinbußen durch das Corona-Virus. Geht der Crash jetzt weiter oder mutiert der Corona Virus nun zu einem Schwarzen Schwan“? Andreas Männicke gibt seine Einschätzung aber auch im neuen EastStockTV-Video, Folge 175 unter www.YouTube.com.

    Coronavirus bereitet nicht nur der chinesischen Regierung Sorgen: Alarmstufe 1 weltweit!

    Der Coronavirus verbreitete sich jetzt nicht nur enorm schnell in China, sondern weltweit- Die WHO (Weltgesundheitsorganisation) hat zwar die höchste Alarmstufe herausgegeben, spricht aber noch nicht von Pandemie, obwohl es jetzt schon erkennbar eine ist. Der Coronavirus hat such mittlerweile in über 50 Ländern verbreitet. Es gab jetzt auch die ersten Tote in den USA und Australien. Es ist nur noch eine Frage der Zeit, bis er auch in den USA oder in Russland viral wird. gesundheitlich noch gefährlicher wäre es, wenn er in Afrika viral wird. Die Ansteckungsgefahr ist jedenfalls enorm hoch.

    Panik immer dort, wo es neue Infizierte und Tote gibt

    Neben in China breitet sich der Virus jetzt vor allen in Süd-Korea, Japan, dem Iran, Italien und neuerdings in Deutschland schon sehr stark aus. In Deutschland und der Schweiz werden die ersten großen Messen verboten. In Italien finden Fußballspiele ohne Zuschauer statt. Dort war der Virus viral wird, werden Schulen und Behörden temporär geschossen und es kommt zu Hamsterkäufen bei Lebensmittel und Desinfektionsmitteln. Regale in Supermärkten werden in kurzer Zeit leergefegt. Dort wo ein Corona-Virus auftaucht, werden vereinzelt sogar Betriebe temporär geschlossen, vor allem in China. Die Medien berichten nun täglich weltweit über das Corona-Virus, was die Ängste bei der Bevölkerung nur verstärkt. Viele fragen sich ob die regionale Panik übertreibe und die Maßnahmen überzogen sind.

    Immer mehr Infizierte auch in Deutschland

    In Deutschland grassiert der Virus bisher nur in 8 Bundesländern und zwar in Baden-Württemberg (14 Fälle) Bayern (14), Rheinland-Pfalz (1) Hessen (3), Schleswig-Holstein (2) Bremen (1), Niedersachsen (1) Hamburg (1) und vor allem in Nordrhein-Westfalen (45, jeweils bis Ende Februar (Tendenz steigend) In Nordrhein Westfalen sind über 1000 Menschen in Quarantäne, in Teneriffa sind in einem Hotel auch 1000 Menschen in Quarantäne, weil dort zweite Personen aus Italien auf den Virus positiv getestet wurden. In Heinsberg bleiben vorerst Schulden und Kindergärten geschlossen. Es gibt dort bisher 43 infizierte Personen (Tendenz steigend). 4 Kita-Kinder wurden in NRW infiziert. Auch dies wird einen Rattenschwanz an Untersuchungen und angeordneter Quarantäne nach sich haben In Bonn wird eine Ganztagsschule für 14 Tage geschlossen und 135 Kinder werden überprüft, weil dort ein Mitarbeiter infiziert wurde.

    Hohe Sterblichkeitsrate im Iran, relativ geringe in China

    In Hamburg wurde die Verleihung der Michelinsterne wegen des Coronavirus abgesagt. In Berlin wurde die Tourismusmesse gecancelt und in Köln die Messe für Fitnessgeräte. Solche Meldungen wird es jetzt täglich auch an anderen Orten geben in den nächsten Wochen. Bisher gibt es in Deutschland noch keine Toten zu beklagen. Ganz anders in Frankreich, Italien (und hier wiederum überwiegend Nord-Italien) und vor allem dem Iran, wo die Sterblichkeitsrate sogar sehr hohe 13,5% beträgt. In China beträgt sie „nur“ 3,5%. Beim SARS-Virus lag sie noch über 10 Prozent.

    Grenzkontrollen bewirken wenig

    Es gibt jetzt weltweit etwa 3000 Tote und 100.000 Infizierte, über 80 Prozent davon in China. Durch die Quarantäne befinden sich über 1 Mio. Menschen unter Beobachtung, die für die Zeit auch im Arbeitsprozess ausfallen. Gefährdet sind vor allem ältere Menschen über 60 Jahre mit einen schlechten Immunsystem bzw. mit Vorerkrankungen. Es ist die große Frage, wie man den Virus in den Griff bekommt und ein voraschreiten der Pandemie eingegrenzt. Kontrollen an Flughäfen und Grenzkontrollen bewirken wenig. Einige Länder haben ein Einreisetopp für China beschlossen wie die USA und Russland, aber sie müsste sie eigentlich jetzt auch für Nord-Italien, Süd-Korea und dem Iran beschließen, wo sich der Virus jetzt schnell ausbreitet - wohlmöglich demnächst auch für Deutschland.

    In Süd-Korea sind bereits über 3000 vom Virus infoziert, in Italien über 1600. Die Bevölkerung wird aufgefordert, am Wochenende zu Hause zu bleiben. Großveranstaltungen wie Konzerte wurde noch nicht verboten, aber es aufgefordert sie nicht zu besuchen.

    Wann kommt endlich ein Impfstoff?

    Bisher gibt es noch keinen Impfstoff gegen das Virus, das sich auch sehr resistent erweist. Der Innenminister Horst Seehofer ist der Meinung, dass die Entwicklung des Impfstoffes bis Ende des Jahres dauern kann. Auch weiß man noch nicht, ob der Virus mutieren kann und sich dann resistent gegen den Impfstoff erweist. In den Sommermonaten dürfte die Verbreitung aber global abnehmen, da die Viren bei Hitze nicht überleben bzw sich nicht so schnell übertragen. Das ist bei einer Grippewelle ähnlich. Allerdings ist der Chefvirologe der Berliner Charité Christian Drosten der Auffassung, dass in 2 Jahren 60 bis 70 Prozent mit dem Virus infiziert haben können. In Frankreich wird vorgeschlagen, dass das sonst übliche Küssen auf beide Wangen vorsichtshalber unterbleiben soll.

    Panik auch an den Weltbörsen

    Panik gab es aber nicht in den Orten, wo es die ersten Infizierten gab, sondern auch an die Börse wurden in der letzten Woche weltweit infiziert, wobei die Inkubationszeit auch hier etwa 2 Wochen betrug. Denn in der ersten Woche nach dem Bekanntwerden des Corona-Virus in China gab es zunächst Ende Januar/Anfang Februar noch neue Allzeit-Hochs an der Wall Street und auch beim DAX. Den ersten Kurseibruch gab es am 24. Januar, nachdem über das Wohnende bekannt wurde, wie stark der Virus auch im Ausland verbreitet. Auch an Deutschland ging Krug voller Viren nicht vorbei.

    Enorme Kursverluste weltweit wegen Rezessionsgefahren

    Seit dem 24. Februar brach der Dow-Jones Industrial Index um etwa 10 Prozent von 29.000 auf unter 25.500 Indexpunkte und der deutsche Aktienindex von um über 13 Prozent von 13.600 auf unter 12.000 Indexpunkte. Der DAX gab auch am vergangen Freitag noch einmal um 3,89 Prozent auf 11.886 Indexpunkte nach. Die Kursverluste wurden verschärfte weil es starke Rücknahmen bei ETFs gab. Die Börsen preisen damit eine möglich Rezession in China, aber auch in Deutschland schon jetzt ein. Der Einkaufsmanager Index in China brach für Februar 2020 auf 35,7 ein, was ein Rekordtief ist und eine Rezession andeutet. Dies ist sogar geringer als in der Krise 2008/9. Keiner will in einem solchem Umfeld investieren.

    Aktienbörsen in China überraschend stabil bisher

    Zur Überraschung vieler Anleger und Analysten war der Shanghai Composite Index am letzten Freitag gar nicht gefallen und in 1 Monat sogar noch 4,3 Prozent gestiegen. Also dort wo es die Pandemie ihren Ursprung hatte, gab es die geringsten Kursverluste. In der letzten Woche gab der Shanghai Composite Index nur um 3,4 Prozent auf 2991 Indexpunkte nach.

    Gibt es nun „Helikoptergeld“ als letzter Ausweg wie in Hongkong?

    China gab den Banken Liquiditätshilfen und senkte die Zinsen. Dies wird nun von der amerikanischen Notenbank FED auch erwartet. Die EZB hat hingen nur wenig Spielraum einzugreifen. Sie hofft auf fiskalpolitische Maßnahmen der betroffenen Länder. In Honkong gibt es schon Helikoptergeld in Höhe von etwas über 1000 € für jede Person vom Staat geschenkt, um den Konsum anzukurbeln und damit eine Rezession zu vermeiden. Wäre das wohl auch ein Vorbild für die EZB?

    Zum Monatsende auch starke Verluste bei Silber, Gold und Palladium

    Gold konnte zunächst vom Corona-Virus profitieren und stieg am 24 Februar auf ein neues Jahres-Hoch von 1660 US-Dollar/Unze, gab aber ab dem 25. Februar auch bis 27. Februar auf 1587 DU/Unze nach, davon alleine m Freitag um 3,52 Prozent. Die Ursachen könnten außer Gewinnmitnahmen Margin-Calls sein. Dann versilbert man in der Not halt alles, was man noch hat, auch Gold.

    Silber brach am Freitag sogar um 6,1 Prozent auf 16,66 US-Dollar/Unze ein. Sogar der vorherige Outperformer Palladium fiel am Freitag um 10 Prozent auf 2594 USD. in einem jahr stiegen der Palladiumpreise aber durch das „Dieselgate“ noch um 68,1 Prozent. Privatanleger können dies und andere Rohstoffe über die ETC (Exchange Traded Commodities) der BNP Paribas ausnutzen.

    Flucht in Staatsanleihen als „sicherer Hafen“

    So fielen durch den Corona-Virus fast alle Asset-Klasen. Gestiegen sind nur die Kurse von 10-jähigen Bundesanleihen, die nun um null Prozent rentieren und auch die Kurse von den 10-jährigen US-Staatspapieren, mit einer Rendite von nur noch 1,2 Prozent. Dadurch erhöht sich wiederum aber auch die Gefahr einer inversen Zinsstruktur in den USA.

    Ölpreise im freien Fall – was macht nun die OPEC?

    Alle Industriemetalle verloren auch erheblich an Wert in der vergangenen Woche. Auch hier wird eine Rezession eingepreist, besonders beim Ölpreis. So verlor der Brentölpreis in der vergangenen Woche 10 Prozent auf 50 USD/Barrel und der WTI-Ölpreis sogar um 13 Prozent-Selbst der Bitcoin gab in 1 Woche um 12,2 Prozent. In 1 Jahr stieg der Bitcoin aber noch um 134,7 Prozent und war damit die beste Geldanlage weltweit.

    Auch hohe Kursverluste an der Moskauer Börse

    Die Moskauer Börse kam aber auch in der vergangen Woche unter die Räder der russischen RTS-Index brach seit dem Hoch von 1640 Indexpunkte um fast 20 Prozent auf nunmehr unter 1300 Indexpunkte ein, davon allein am Freitag um 6,2 Prozent. Der Grund dafür war der stark gefallen Ölpreis. Russland selbst will sich durch einen Einreiseverbort von Chinesischen schützen. Ob dies dauerhaft gelingt, muss abgewartet werden.

    Kommt es zu einem neuen Krieg Türkei gegen Syrien?

    Erschwerend kam am Freitag aber auch die Tötung von 33 Soldaten auf syrischen Boden bei einem Luftangriff auf Idlib hinzu. Erdogan antworten mit Raketenbeschuss und der Tötung von 70 Syrern. Hier droht ein neuer Krieg Türkei gegen Syrien. Erdogan droht der U auch damit, 3,5 Mio. syrischen Flüchtlingen über die Grenze gen Westen zulassen, wenn er keine Unterstützung von der EU bekommt. Zudem fordert er Unterstützung von der NATO im Falle eines möglichen Krieges gegen Syrien. Demnächst werden sich Erdogan und Putin treffen, um eine Eskalation zu vermeiden.

    Was macht die OPEC gegen den Ölpreisverfall?

    Sehr wichtig ist aber auch das nächste Treffen der OPEC, um einen weiteren Verfall der Ölpreise zu verhindern. Saudi-Arabien wird wohl vorschlagen, die Fördermengen um 1 Mio. Barrel am Tag zu kürzen, wobei aber Russland möglicherweise nicht mitmachen würde. Hier kann es zu Streit zwischen der OPEC und Russland kommen. Im Fall einer Nichteinigung könnet der Ölpreis weitre einbrechen, worunter Russland und de Moskauer Börse aber auch der Rubel sehr leiden würde. Bisher gab der Rubel nur leicht auf 72 EUR/RUB nach.

    Russische Goldaktien volatil, aber chancenreich

    Bis zum 25. Februar konnten noch russischen Goldaktien sehr von den Unsicherheiten an den Weltbörsen profitieren. So stieg auch das „goldige“ Muster-Depot im EAST STOCK TRENDS (EST, www.eaststock.de) um 70 Prozent seit Ende 2018.Einzelaktie wie der drittgrößtes Goldproduzent Russlands Petropavlovsk stieg seit Dezember 2019 im Hoch schon um 50 Prozent und seit Erstempfehlung im Dezember 2029 sogar um über 280 Prozent. Petropavlovsk war aber auch die „Aktie des Monats“ im Dezember 2019 im Börsenbrief EAST STOCK TRENDS (EST, www.eaststock.de Aber auch das neue „Turn-Around-Portfolio konnte seit Dezember 2019 bis Mitte Februar noch um 27 Prozent zulegen. Ab den 25 Februar brachen aber auch hier durch den weltweiten Mini-Crash die Aktien um 10 bis 20 Prozent in breiter Front ein, so dass es heißt: wie gewonnen, so zerronnen, wer keine Teilgewinnmitnahmen wie empfohlen getätigt hatte.

    Erst informieren, dann investieren

    Informieren Sie sich jetzt auch ausführlich über die Hintergründe und die Entwicklung der Ukraine/Russland-Krise aber auch das zukünftige Erholungspotential der unterbewerteten Aktien aus Osteuropa. Auch im Baltikum, Rumänien und der Ukraine gibt es neue Chancen, wobei die jeweiligen Aktienindices in 2019 alle im Plus waren. So konnten sich einige ukrainische Agraraktien seit 2016 im Kurs schon mehr als verdoppeln und in 2018 stieg der PFTS-Index schon wieder über 70 Prozent. Die Aktien aus Kasachstan zählten 2017 zu den Top-Performern der Welt (+56 Prozent), nicht aber in 2018 und auch nicht in 2019.

    In 2018 zählten bereits 10 Aktienmärkte aus Osteuropa zu den am besten performenden Aktienmärkten der Welt, die alle den DAX und auch den US-Aktienmarkt klar outperformen konnten. Nun war die Moskauer Börse in 2019 schon wieder der klare Outperformer unter allen Weltbörsen mit einem Plus von über 46 Prozent in Euro. Aber auch die Bukarester Börse (Rumänien) stieg schon um über 32 Prozent in 2019. Die Aktienmärkte in Südosteuropa und auch in den baltischen Ländern blieben sehr stabil im Plus (Kroatien +13 Prozent). Es lohnt sich also weiterhin ein Blick über den Tellerand nach Osteuropa.

    Bestellen Sie daher jetzt auch ein Probe-Abo (3 Ausgaben per Email für nur 15 €) des monatlich erscheinenden Börsenbriefs EAST STOCK TRENDS (EST) mit einem weiteren Ukraine/Russland-Special und einem Dividenden-Special sowie mit vielen Hintergrund-Informationen und neuen Anlage-Vorschlägen wie mit der "Aktie des Monats“ und lukrativen Zertifikaten unter www.eaststock.de, dort unter Börsenbrief.

    Der letzte EST erschien am 21. Februar 2020. Die alten Muster-Depots des EST konnten bereits in 2019 kräftig zulegen. Das Muster-Depot des EST war zuletzt in 2018 mit 6 Prozent im Plus. Die „Aktie des Monats“ aus dem September 2018 Polyus Gold stieg bereits um über 70 Prozent in 12 Monaten und die Goldaktie Petropavlovsk sogar um fast 200 Prozent im Hoch. Ende 2018 wurde ein neues „goldiges“ Muster-Depot im EST aufgemacht, das bereits mit 71 Prozent in Plus ist und das neue Depot mit Turnaround-Kandidaten um 27 Prozent (bis 21. Februar). Hernach kann es jetzt aber auch zu starken Korrekturen.

    Interview-Hinweise: Das nächste NTV-Telebörse-Interview ist am 29. Januar 2020 beim Fondskongress in Mannheim, wo Herr Männicke anwesend sein wird. Das letzte Radio-Interview war am 19. Februar 2020 in Börsen Radio Networks. Am 22. Januar 2020 und am 1. März 2020 wurden auch die neuen Interviews von Andreas Männicke für BigEye veröffentlicht. Sie können sich die Interviews jetzt bei www.eaststock.de, dort unter der Rubrik „Interviews“ runterladen, ebenso wie das gleichnamige EastStockTV-Video, Folge 176. By the way: haben Sie schon den YouTube-Kanal EastStockTV abonniert?

 

 

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Andreas Männicke in BRN über Osteuropa

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02.08.20 Kommen jetzt die „goldenen“ Zeiten?
11.05.20 Ostbörsen-Seminar „Go East – in der Krise liegt die Chance!“ ist am 27. Mai 2020 in FRM
11.05.20 Ostbörsen-Seminar „Go East – in der Krise liegt die Chance!“ am 27. Mai 2020 in FRM

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