Ostbörsen im Fokus (siehe auch www.eaststock.de)

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Interview- und Termin-Hinweise

Das nächste ESI-Ostbörsen-Seminar "Go East - in der Krise liegt die Chance" findet am 28. November 2108 in FRM gleich nach dem EK-Forum statt. Info und Anmeldung bei www.eaststock.de, unter der Rubrik "Seminare"

Andreas Männicke wurde am 5. November 2018 von Börsen Radio Network über die neuen Chancen in Osteuropa befragt.

Das nächste Radio-Interview von Andreas Männicke ist am 21. Januar 2018 in Börsen Radio Networks.

Andreas Männicke wurde am 14. September 2018 von Michael Mross in MMnews über Russland, den Rubel und das Verhätnis Russland zum Westen anläßlich der Rede des russischen Außenminsters Sergej Lawrow im Hotel Adlon in Berlin befragt.

Andreas Männicke wurde am 27. August 2018 um 13.00 Uhr in Börse Radio Networks über die neuen Channcen in Osteuropa befragt. Dabei kamen auch die Exotenbörsen aus Georgien, Armenien und Aserbaidschan zu Sprache, aber auch die Auswirkungen der neuen US-Sanktionen gegen Russland.

Das nächste Interview in Börsen Radio Networks ist am 5. November 2018.

Andreas Männicke wurde am 9. Juli 2018 von Börsen Radio Networks um13.00 Uhr über die Chancen in Osteuropa befragt.

Andreas Männicke wurde am 24. Mai 2018 in NTV/Telebörse über Rohstoffe und Russland befragt.

Andreas Männicke wird am 13. Juni 2018 um 18.15 Uhr in WeltTV von Dietmar Deffner anläßlich der Fussballweltmeisterschaft über die Chancen in Russland befragt,

Das nächste Interview für Börsen Radio Networks wird am 2 Juli 2018 um 13.00 Uhr sein.

Andreas Männicke wurde am 2. Maí 2018 in Börsen Radio Networks über die neuen Chancen in Osteuropa, aber auch die Sanktionen gegen Russland befragt.

Andreas Männicke wurde am 19. März 2018 um 13.15 Uhr live in NTV/Telebörse über die Chancen in Russland nach der Präsidentchaftswahl befragt.

Ab Oktober 2013 können Sie unter Eingabe von "EastStockTV" bei www.youtube.de die aktuellen Kommentare von Andreas Männicke zu den Aussichten an den Welt- und Ostbörsen kostenlos abrufen. Abonnieren Sie einfach den Kanal bei www.youtube.de.

Ab Mai 2014 können mit Herrn Männicke über www.go.guidants.com auch interaktiv in Kontakt treten und Fragen zu den Ostbörsen stellen.

Verpassen Sie die Outperformancechancen in Osteuropa nicht und bestellen Sie jetzt den monatlich erscheinenden Börsenbrief EAST STOCK TRENDS unter www.eaststock.de. Ein Probe-Abo (3 Ausgaben kosten nur 15 €). Die beiden Muster-Depots erzielten seit Februar 2009 eine Performance von über 320% im Muster-Depot 1 (konservativer Osteuropa-Basket) bzw. über 350% im Muster-Depot 2 (spekulativer Osteuropa-Basket, das sind über 40% p.a. seit 2009. In den neuen Muster-Depots ab 2015 wude eine Performance von über 130% bzw über 80% erzielt. Das neue "goldige" Muster-Depot erreichte immerhin ein Plus von 66% ab 2016.

Zudem können Sie sich alle bisherigen TV-Inteviews von Andreas Männicke in diesem Jahr runterladen unter den Links der Rubrik "Interviews".

  • Weltbörsen unentschieden

    Freitag, 06. Juni 2008 00:40:00

    +++Nachwehen im Bankensektor+++Zwangskapitalerhöhungen nehmen kein Ende+++Inflation wird zum Mega-Problem+++Kommt es zum Iran-Krieg?+++

    „Land unter in Süddeutschland – Sonnenschein in Norddeutschland“. Ebenso wechselhaft sind auch die Börsen im Moment. Einerseits drohen an den Weltbörsen Gewitterwolken, die beim Entladen ein Chaos anrichten können, anderseits gibt es sonnige Flecken, die „blühende Landschaften“ und glückliche Anleger zur Folge haben.

    Auf der Sonnenseite sind im Moment die Länder und Unternehmen, die von den hohen Öleinnahmen bzw hohen Rohstoffpreisen profitieren. Die Petrodollar sind es wiederum, die Finanzengpässe im Bankensektor finanzieren. Bisher sind von den Sovereign Waelth Funds (SWF), also den Staatsfonds, schon 60 Mrd. USD in den Banken- und Industriesektor geflossen, mehr als doppelt soviel wie letztes Jahr. Die SWF werden damit zum „Retter der Finanzwelt“. Das Vermögen der SWF, das überwiegend durch Petrodollar erwirtschaftet wurde, wird schon auf 3,3 Billionen USD geschätzt. Bis 2012 soll das Vermögen auf über 10 Billionen US-Dollar ansteigen. Damit werden die SWF zu einem maßgeblichen Bestimmungsfaktor für die Weltbörsen. Man sollte sie nicht verteufeln, sondern willkommen heißen, da sie langfristige Ziele verfolgen und somit eine stabilisierende Wirkung für die fragilen Welt-Finanzmärkte haben. Der Kuwait-Fonds soll jetzt auch weiter Kapitalspritzen bei Lehman Brothers geben, nachdem er schon bei der Citibank und Merrill Lynch rettend zur Seite stand. Auch britische und französische Banken werden weiter Kapitalspritzen nötig haben, um überleben zu können. Die Citibank Deutschland wird wohl an die Deutsche Bank verkauft werden.

    Die hohe Inflation hat Vor- und Nachteile für die Börsen. Durch Realzinsen nahe Null oder sogar negative Realzinsen lohnen keine Investments in Geldmarktsfonds oder Anleihen, so dass immer mehr Liquidität in Aktien angelegt wird. Einige Unternehmen können die steigenden Kosten auch an den Konsumenten weitergeben, so dass die Aktien einen gewissen Inflationsschutz bieten. Auf der einen Seite dürften die Zinsen steigen, was Gift für die Börse ist. Demnächst wird auch wieder auf die Hurrikan-Saison in den USA spekuliert werden. Diesmal soll es 9 schwere Hurrikane geben, die den Ölpreis auf neue Rekord-Hochs bringen könnten. Auch gibt es wieder Spekulationen, das US-Präsident Bush kurz Beendigung seiner Amtsperiode oder Israel im Alleingang den Wahnsinn betreiben und den Iran angreifen, falls der Iran beim Atomprogramm nicht einlenkt. Hier gibt es eine reale Kriegs-Gefahr, wie auch Ex-Außenminister Fischer meint. Zudem sammelt Bush Geld ein, um dem kriegserfahrenen Vietnam-Kämpfer Chaine eine neue, auch für Bush und seinem Öl-Clan vorteilhafte Bühne zu geben. Falls Obama Präsident wird, dürfte die Wall Street verschnupft reagieren. Auch Obama weiß kein Rezept gegen eine stark steigende Inflation in den USA.

    Schon jetzt ist die Inflation ein ernsthaftes Problem für die Weltwirtschaft. Die EZB könnte im nächsten Monat sogar die Zinsen anheben und damit ein Signal geben, dass den Börsianern weltweit nicht gefallen wird, da die US-Immobilienkrise noch nicht überstanden ist. Dabei gehen die osteuropäischen Notenbanken schon seit geraumer Zeit die Zinsen an. Eine galoppierende Inflation gibt es schon jetzt in Ländern wie Ukraine, Argentinien und Vietnam. Uns dürfte dieses Problem den ganzen Sommer beschäftigen.

    Im Grunde wollen die Börsen in Japan, Deutschland und vielen Ostbörsen nach oben, weil die Unternehmensgewinne weiter sehr robust und die KGV relativ niedrig sind. Maßgeblich werden aber wieder die Wall Street und die nächsten Frühindaktoren sein. Die Auftragseingänge der Industrie waren in den USA zuletzt recht ermutigend. Dagegen gibt es im Automobil- und Bankensektor in den USA noch große Probleme.

    Die europäischen Anleger sind jetzt mehr mit der Fußball-EM als der Börse befasst, wo übrigens osteuropäische Mannschaften wie Polen und Kroatien die nächsten Gegner der deutschen Nationalelf sind. Die niederträchtige Fotomontage in einer polnischen Zeitung zeigt, dass die Deutschen bei Polen nicht gerade sehr beliebt sind. Bei solchen Fotomontagen ging der erste Auslandbesuch des russischen Präsidenten Medwedew in Deutschland fast unter. Dabei kann man aus dem ersten Treffen durchaus guter Hoffung sein, das sich die deutsch-russischen Beziehungen deutlich verbessern.

    Mein Tipp: Setzen Sie auf die Börsen Moskau, aber auch auf Zagreb und Warschau – trotz der medialen Entgleisungen. Es wäre ein Fehler, die Osteuropäer zu unterschätzen, was gleichermaßen für das Fußballfeld und die Börse zutrifft. Nach einer Seitwärtsbewegung bestehen hier gute Performancechancen. Mein Tipp Deutschland gegen Polen: unentschieden - genau wie die Börse im Moment!

    Hinweise: Der Auto wird am 6. Juni um 11.45 Uhr in NTV/Telebörse über Polen und am 11. Juni um 18.15 Uhr in N25 über Kroatien/Ex-Jugoslawien befragt werden. Last Minute: Der Autor wird am 7. Juni anlässlich des Emerging Market Kongresses in München einen Vortrag über die „Neuen Investmentchancen in Osteuropa“ halten. Dort wird auch die Investment-Legende Dr. Mark Faber seine Einschätzung zu den Weltbörsen geben. Verpassen Sie diesen Termin nicht (Anmeldung www.investoren-akademie.de)! Trader können die Ostbörsen-Hotline 09001-861400-1 (1,86 Euro/Min) nutzen.

 

 

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Termine

28.11.2018, 17:00
Ostbörsen-Seminar "Go East" in Frankfurt/M

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22.09.18 Rekorde über Rekorde in den USA, aber wo führt das hin?
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