Ostbörsen im Fokus (siehe auch www.eaststock.de)

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Interview- und Termin-Hinweise

Neu: Das nächste Ostbörsen-Seminar "Go East - n der Krise liegt die Chance!" findettrotz Corona-Krise am 27. Mai 2020 in Frankfurt/M um 17.00 Uhr statt. Bitte jetzt anmelden unter https://www.eaststock.de/Dienstleistungen/Seminare

Andreas Männicke wird am 9. Juni 2020 um 11.30 Uhr in Börsen Radio Networks übe die Chnancen in Osteuropa befragt.

Andreas Männicke wurde am 14. April 2020 in Börsen Radio Networks über den Corona-Crash befragt.

Andreas Männicke wurde am 1. März 2020 in BigEye über die Auswirkungen des Coronavirus auf die Ostbörsen befragt.

Ab Oktober 2013 können Sie unter Eingabe von "EastStockTV" bei www.youtube.de die aktuellen Kommentare von Andreas Männicke zu den Aussichten an den Welt- und Ostbörsen kostenlos abrufen. Abonnieren Sie einfach den Kanal bei www.youtube.de.

Ab Mai 2014 können mit Herrn Männicke über www.go.guidants.com auch interaktiv in Kontakt treten und Fragen zu den Ostbörsen stellen.

Verpassen Sie die Outperformancechancen in Osteuropa nicht und bestellen Sie jetzt den monatlich erscheinenden Börsenbrief EAST STOCK TRENDS unter www.eaststock.de. Ein Probe-Abo (3 Ausgaben kosten nur 15 €). Die beiden Muster-Depots erzielten seit Februar 2009 eine Performance von über 320% im Muster-Depot 1 (konservativer Osteuropa-Basket) bzw. über 350% im Muster-Depot 2 (spekulativer Osteuropa-Basket, das sind über 40% p.a. seit 2009. In den neuen Muster-Depots ab 2015 wude eine Performance von über 130% bzw über 80% erzielt. Das neue "goldige" Muster-Depot erreichte immerhin ein Plus von 66% ab 2016.

Zudem können Sie sich alle bisherigen TV-Inteviews von Andreas Männicke in diesem Jahr runterladen unter den Links der Rubrik "Interviews".

  • Trump kämpft an (zu) vielen Fronten – auch beim G 20 Gipfel in Japan!

    Dienstag, 25. Juni 2019 21:21:00

    Die Vorbereitungen auf den nächsten G20 Gipfel m 28./29. Juni in Osaka (Japan) laufen auf Hochtouren. Der US-Präsident Donald Trump kämpft im Moment an vielen Fronten. Die wichtigsten Gesprächspartner für Trump sind der chinesische Staatspräsident Xi Jinping zur Lösung des Handelskonflikt und mit dem russischen Präsidenten Putin zur Besprechung vieler brisanter geopolitischer Themen wie der Konflikt mit dem Iran, Venezuela, Nord-Korea und Syrien. Wichtig wird aber auch das Gespräch mit dem türkischen Präsidenten Erdogan.

    Immerhin konnte Trump einen vom Militär bereits vorbereiteten Militärschlag nach dem Abschuss einer amerikanischen im Finanzsektor deutlich erhöht. Neuer britischer Primier wird wahrscheinlich der ehemalige britische Außenminister Johnson, der einen harten Brexit ohne Deal mit der EU bis 31. Oktober.

    Die Weltbörsen nehmen diese brisanten Themen bisher noch sehr gelassen hin. Die Wall Street ist schon fast wieder auf Allzeit-Hoch. Die Anleger setzen hier auf eine Zinssenkung der amerikanischen Notenbank FED im Juli. Auch die EZB will die Zinsen senken. Die Notenbanken kämpfen damit gegen eine mögliche Rezession. Stark gestiegen sind aber in den letzten Wochen neben den Weltbörsen auch Kryptowährungen wie Bitcoins, aber auch erstmals seit langen Gold mit einem neuen 5 Jahres-Hoch. Die Moskauer Börse bleibt Outperformer an den internationalen Aktienmärkten mit einem Kursanstieg von 30 Prozent seit Jahresbeginn.

    Kommen beim G 20-Gipel in Japan neue Signale und Weichenstellungen?

    Die Vorbereitungen für den G20-Gipfel in Japan laufen auf Hochtouren. Noch ist immer nicht ganz klar, mit wem der US-Präsident Trump dann wie lange sprechen wird. Gesprächsstoff gibt es genug, denn es gibt eine Reihe von brisanten und bedrohlichen Themen, die auch für die Weltwirtschaft und Weltbörsen von Bedeutung sind, denn Trump kämpft im Moment an viele Fronten und nicht wenige meinen an zu vielen Fronten. Es ist kaum zu erwarten, dass schon beim G 20-Gipfel in Japan viele bedeustame Konflikte behoben werden können, aber möglicherweise kommen einige ermutigende neue Signale und Weichenstellungen.

    Verschärfte US-Sanktionen gegen den Iran

    So hat Trump gegen den Iran die Sanktionen im Finanzsektor nochmals deutlich erhöht. Immerhin konnte er einen von dem amerikanischen Militär bereits vorbereitten Militärschlag gegen den Iran in letzter Minute wieder zurückpfeifen. Geplant war der Militärschlag wegen des Abschusses einer US-Drohne, wobei die USA davon ausgehen, dass der Abschuss auf internationalen Gewässern war und der Iran davon überzeugt ist, dass dies bei einer Grenzüberschreitung geschah. In der Abwägung von möglichen 150 Toten entschied sich Trump zunächst dafür, keinen Militärangriff gegen den Iran zu befehlen, weil dies im Vergleich zu einer Drohne unverhältnismäßig sei. Dennoch hat er die Sanktionen gegen den Iran im Finanzsektor erhöht, was angeblich aber nicht im Zusammenhang mit dem Drohnenabschuss war. Der Brentölpreis stabilisierte sich bei 64 USD/Barrel.

    Kommt dich noch ein Iran-Krieg?

    Schon zuvor wurde der Iran verdächtigt, 2 Tanker in der Meerenge von Hormus beschossen zu haben. Der Iran wiederum dementiert die Vorwürfe. Wenn es zu einem Militärschlag gegen den Iran oder gar einem Iran-Krieg kommen sollte, brennt der ganze Nahen Osten. Israel und Saudi-Arabien würden einen Militärschlag gegen den Iran sicherlich begrüßen, wenn nicht, sogar initiieren. Auch

    Iran lehnt nun Gespräche mit Trump ab und setzt auf einen gefährlichen Konfrontationskurs. Bei einem neuen Vorfall kann es sehr schnell zu einem Krieg kommen, der von keinem gewonnen werden kann. Möglicherweise gerät dann aber auch wieder die Straße von Hormus unter Beschuss oder wird gar geschlossen. Dann würden die Ölpreise wieder explodieren.

    Erdogans erste große Wahlschlappe in Istanbul

    Diese brisanten Themen wird Trump sicherlich auch mit Putin am 28./29. Juni in Osaka besprechen. Trump wird möglicherweise in Osaka auch den türkischen Präsidenten Erdogan treffen, der am Sonntag mittelbar eine herbe Wahlniederlage bei der Bürgermeisterwahl in Istanbul hinnehmen musste, da sein Verteuer Binali Yildirim von der AKP klar gegen den oppositionelle Ekem Imamogul von der Republikanischen Volkspartei verloren hatte. Dies wird zwar als Sieg der Demokratie gewertet, aber dennoch ist die Türkei noch weit davon entfernt, sich zu einem Rechtstaat mit europäischen Standards zu entwickeln. Die Wirtschaft entwickelt sich weiterhin sehr schlecht in der Türkei, was nun auch die Bevölkerung zu spüren bekommt mit einer sehr hohen Inflationsrate und Abwertung der türkischen Lira.

    Viel Zündstoff beim geplanten Gespräch zwischen Trump und Putin

    Trump ist in Konflikt mit Erdogan, weil dieser von Russland ein Raketenabwehrsystem bestellt hat. Dagegen rücken Erdogan und Putin nun enger zusammen. Mit Putin wird Trump auch sprechen, wobei es viele brisante Gesprächsthemen gibt wie über Syrien, Iran, Ukraine, aber auch Nord-Korea und Venezuela, wo Russland überall auch ein Wort mitreden will. Aber auch über einen neuen Atomabrüstungsvertrag möglicherweise in Kombination mit China wieder wohl diskutiert werden, nachdem der alte aufgekündigt wurde.

    Kann Trump in Japan den US-Handelskonflikt mit China lösen?

    Das wichtigste Gespräch wird Trump aber mit dem chinesischen Präsidenten Xi Jinping haben, denn da geht es um die Lösung des Handelskonflikts zwischen den USA und China geht. Das Wachstum der beiden größten Volkswirtschaften der Welt kühlte zuletzt ein wenig ab. Dies veranlasste die amerikanische Notenbank bereits, nun über eine Zinnsenkung im Juli nachzudenken, was wiederum eine Stütze für die Aktienmärkte ist.

    Auch die europäische Zentralbank EZB denkt über eine Zinssenkung nach, wobei hier nicht viel Spielraum mehr ist. Die Notenbanken wollen mit allen Mitteln eine globale Rezession verhindern, denn dann wäre die Gefahr sehr groß, dass es zu Staatsbankrotten und großen Unternehmensinsolvenzen aufgrund der in den letzten Jahren stark angestiegen Unternehmens- und Staatsverschuldung kommt.

    EU vor Spaltung und großen Herausforderungen

    Bisher sehen die Anleger an den Weltbörsen das alles noch sehr gelassen mit den möglichen Rezessionsgefahren. Noch kaum zur Kenntnis genommen haben die Börsen, dass der neue britische Primier wahrscheinlich der ehemalige Außenminister Johnson sein wird, der auch einen harten Brexit bis zum 31. Oktober befürworten würde. Noch ungeklärt ist, wer der Nachfolger von dem EU-Kommissionspräsidenten Jean-Claude Junker und der neue EZB-Chef sein wird. Es gab hier noch keine Einigung zischen Merkel und Macron, die unterschiedliche Auffassungen haben, was „gut“ und notwendig für Europa ist. Auch die EU könnte in eine Rezession schlittern, falls sich die Handelskonflikte mit den USA noch einmal zuspitzen sollten. Die größten Gefahren in Europa gehen weiterhin von Italien aus, die möglicherweise ein Strafverfahren wegen zu großer Verschuldung und nachlassender Haushaltsdisziplin über sich ergehen lassen müssen.

    Wall Street setzt auf Zinssenkungen der FED

    Der DAX stieg seit Jahresbeginn immerhin noch über 15 Prozent bei einem Indexstand von über 12.200 Indexpunkten und der Dow Jones Industrial Index über 13 Prozent bei einem Indexstand von über 26.500Iindexpunkten, was nun auch nicht mehr weit vom Allzeit-Hoch entfernt ist. Noch besser schnitt wiederum der NASDAQ-Index, also FANG & Co, ab.

    Gold auf neuem 5-Jahres-Hoch

    Aufgrund der zunehmenden Unsicherheiten und möglichen Zinssenkungen stieg der Goldpreis in US-Dollar auf ein neues 5-Jahres-Hoch von 1420 USD/Unze bzw. in Euro sogar auf das 6-Jahres-Hoch von 1260 €/Unze. Damit überwand Gold seit Jahren auch erstmals wieder die charttechnisch bedeustame 1400 USD-Marke. Silber stieg zwar auch auf über 15 USD/Unze, ist damit im Vergleich zu Gold so preiswert wie zuletzt vor 27 Jahren. Gold dümpelte über 5 Jahre lang nur seitwärts und konnte nun endlich die 1400 USD-Marke knapp überwinden. Im Fahrtwind des Goldpreises stiegen auch viele Goldaktien stark an.

    Neuer Boom bei Kryptowährungen – Bitcoin schon wieder mehr als verdreifacht!

    Am meisten stieg aber seit Jahresbeginn der Wert von Kryptowährungen. So konnte der Bitcoin erstmals in diesem Jahr wieder die "magische" 10.000 USD-Marke überwinden und stieg nun sogar auf das neue Jahres-Hoch von 11.400 USD. Im Tief war der Bitcoin bei etwa 3500 USD, so dass er sich schon in diesem Jahr mehr als verdreifachte. Facebook will im nächsten Jahr auch eine eigene Kryptowährung namens Lipra herausbringen, über den Zahlungen jeglicher Art möglich sein sollen. Auch diese Nachricht beförderte den neuen Boom beim Kryptowährungen.

    Moskauer Börse bleibt ein Outperformer

    Unter den großen Aktienbörsen der Welt bleibt die Moskauer Börse der Top-Performer mit einem Plus von 31,48 Prozent beim RTX-Index, ein Kunst-Produkt der Wiener Börse für russische Aktien, der auf das Jahres-Hoch von über 2600 Indexpunkten anstieg. Stark zulegen konnte neben Gazprom dabei auch russischen Goldaktien wie Polyus Gold. Da der Brentölpreis zuletzt auch wegen der Unsicherheiten im Iran auf über 64 USD/Barrel wieder etwas anstieg, konnte auch der Rubel wieder etwas zulegen auf 71,3 EUR/RUB. Der Rubel bleibt damit in diesem Jahr einer der stärksten Währungen der Welt. Der Euro war zum US-Dollar zuletzt recht stabil bei 1,13 EUR/USD. Insgesamt schwächte sich der US-Dollar zuletzt etwa ab, was auch positiv für den Goldpreis war.

    Auch Bukarester Börse top

    Sehr gut abgeschnitten hat in diesem Jahr aber auch die Bukarester Börse trotz vieler Korruptionsvorfälle und politischer Spannungen in Rumänien. Der ROTX-Index, ebenfalls ein Kunstprodukt der Wiener Börse für rumänische Aktien, stieg in € um 15,52 Prozent auf 10.765 Indexpunkte. Die beiden Muster-Depots des Börsenbrief EAST STOCK TRENDS erreichten neue Jahres-Höchststände. Es lohnte sich also auch in diesem Jahr, selektiv in Osteuropa sein Geld anzulegen.

    Erst informieren, dann investieren

    Informieren Sie sich jetzt auch ausführlich über die Hintergründe und die Entwicklung der Ukraine/Russland-Krise aber auch das zukünftige Erholungspotential der unterbewerteten Aktien aus Osteuropa. Auch im Baltikum, Rumänien und der Ukraine gibt es neue Chancen, wobei die jeweiligen Aktienindices seit Jahresbeginn 2019 alle im Plus sind. So konnten sich einige ukrainische Agraraktien seit 2016 im Kurs schon mehr als verdoppeln und in 2018 stieg der PFTS-Index schon wieder über 70 Prozent. Die Aktien aus Kasachstan zählten 2017 zu den Top-Performern der Welt (+56 Prozent), nicht aber in 2018 und auch nicht in 2019.

    In 2018 zählten aber schon wieder 10 Aktienmärkte aus Osteuropa zu den besten am performenden Aktienmärkten der Welt, die alle den DAX und auch den US-Aktienmarkt klar outperformen konnten. Nun ist die Moskauer Börse schon wieder der klare Outperformer unter allen Weltbörsen.

    Bestellen Sie daher jetzt auch ein Probe-Abo (3 Ausgaben per Email für nur 15 €) des monatlich erscheinenden Börsenbriefs EAST STOCK TRENDS (EST) mit einem weiteren Ukraine/Russland-Special und einem Dividenden-Special sowie mit vielen Hintergrund-Informationen und neuen Anlage-Vorschlägen wie mit der "Aktie des Monats“ und lukrativen Zertifikaten unter www.eaststock.de, dort unter Börsenbrief.

    Der letzte EST erschien am 14. Juni 2019. Die neuen Muster-Depots des EST konnten bereits um 16 und 18 Prozent im Wert zulegen. Das Muster-Depot des EST war zuletzt in 2018 mit 6 Prozent im Plus. Die „Aktie des Monats“ aus dem September 2018 Polyus Gold stieg bereits um über 40 Prozent in 6 Monaten. Nun wurde ein neues „goldiges“ Muster-Depot im EST aufgemacht, das bereits mit 16 Prozent in Plus ist. Die „Dividendenperle“ Gazprom stieg sogar um über 40 Prozent in wenigen Tagen im Mai nach der Ankündigung der Dividendenerhöhung.

    Interview-Hinweise: Das letzte Radio Interview war am 21. Mai 2019 in Börsen Radio Networks. Das nächste Radio-Interview wird im Juli 2019 auch in Börsen Radio Networks sein Sie können sich die Interviews jetzt bei www.eaststock.de, dort unter der Rubrik „Interviews“ runterladen, ebenso wie das gleichnamige EastStockTV-Video, Folge 167.

    Diskutieren Sie jetzt auch mit Herrn Männicke interaktiv unter http://go.guidants.com/de#c/Andreas_Maennicke .

  • Europa nach der Wahl vor großen Herausforderungen

    Montag, 27. Mai 2019 23:06:00

    Bei den Wahlen für das Europäische Parlament zeichnete sich genau das ab, was vorher erwartet wurde. Die Rechtspopulisten können an Stimmen gewinnen und die etablierten Parteien wie die EVP (bzw CDU in Deutschland) und die Sozialisten (bzw. mit der SPD in Deutschland) verloren an Stimmen und Vertrauen. In Deutschland gewannen vor allem die Grünen an Stimmen, wobei das Thema Klimawandel auch in anderen Ländern ein immer wichtigeres Wahlkampfthema wird. Mit den Liberalen könnten die EVP und Sozialisten, die immer noch die meisten Stimmen erholten, eine Koalition bilden. Die Wahlbeteiligung war mit 60 Prozent deutlich höher als bei der letzten EU-Wahl mit 48 Prozent. Kurz vor der Wahl erklärte zudem der englische Primier May den Rücktritt, was die Gefahr eines harten Brexit ohne Deal mit der EU erhöht.

    Der US-Präsident Donald Trump kämpft weiterhin an verschiedenen Fronten wie mit China, Nord-Korea, Venezuela, Mexiko, Russland dem Iran und im eigenen Land gegen die Demokarten und Medien. Es ist keinesfalls gewiss, dass er mit seiner „harten“ Linie überall Erfolg haben wird, wobei der Handelsstreit mit China von besonderer Bedeutung ist. Wenig verwunderlich war es aber, dass die Weltbörsen in den beiden letzten Wochen aufgrund der zunehmenden Unsicherheiten ein wenig korrigierten. Nur die Moskauer Börse konnte wieder zulegen und bleibt ein deutlicher Outperformer. Aber auch Bitcoins stiegen kräftig im Wert an während Gold nicht von den politischen vielfältigen Unsicherheiten profitieren konnte.

    Etablierte Volksparteien verlieren an Vertrauen und Glaubwürdigkeit

    Die hohe Wahlbeteiligung von 60 Prozent bei der Europa-Wahl kann als Sie der Demokratie bezeichnet werden, denn bei der letzten EU-Wahl gingen nur 48 Prozent zur Wahl. Dennoch zeichnen sich in einigen Ländern große Spannungen ab, die die Demokratien erneut auch auf nationaler Ebene herausfordern werden. In Frankreich musste Macron eine Wahlniederlage gegenüber den Rechtspoplisten Marine Le Pen hinnehmen. In Großbritannien gewannen ausgerechnet die Brexit-Partei die meisten Stimmen, die für einen schnellen und „harten“ Brexit ist. Großbritannien bleibt bei der Brexit-Frage gespalten, aber die Gefahr eines „harten“ Brexit bis 31. Oktober ohne Deal mit der EU erhöht sich nun.

    YouTuber Rezo spricht von der „Zerstörung der CDU“

    Die politische Landschaft wird in vielen europäischen Ländern unstabiler. Das Parteispektrum wird immer bunter und heterogener. Der Niedergang der großen Volksparteien nimmt überall in Europa zu, aber auch die Protestwähler, die sich vor allem am rechten Rand wiederfinden. Der "YouTuber" Rezo sprach in seinem YouTube-Video mit mittlerweile über 12 Millionen Klicks schon von der „Zerstörung der CDU“; es wurde aber zunächst nur der Untergang der SPD. Für die Parteien scheint das Internet ein zunehmend wichtiges Werbeinstrument zu werden. Die CDU wusste zunächst keine Antwort auf das Rezo-Video, was bei der Jugend auch Stimmen kostete.

    Rechtspopulisten vor allem in Italien und Frankreich auf dem Vormarsch

    In Italien haben die Rechtspopulisten Lega den Stimmenanteil von 16 auf 34 Prozent erhöht. Vor einigen Jahren spielte diese Parte noch keine Bedeutung. Die Rechtspopulisten konnten in Deutschland mit AfD nur ein wenig an Stimmen gewinnen. Immerhin wurde die AfD in Brandenburg und Sachsen die stärkste Partei in den jeweiligen Bundesländern. In den Großstädten konnte die AfD aber nicht so punkten wie selbst erhofft. Die Rechtspopulisten und EU-Gegner würden in einer Allianz nur etwa 120 von 750 Abgeordneten im EU-Parlament aus sich vereinigen.

    Wer wird neuer EU-Kommissions-Präsident nach Juncker?

    Die spannende Frage ist nun auch, ob der CSU Politiker Manfred Weber nun auch den amtierenden EU-Kommissionspräsidenten Juncker ablösen wird und ob er dann auch die Zukunft der EU positiv gestalten kann. Der Europäische Rat wird nun wohl einen Kandidaten dem EU-Parlament vorschlagen.

    Gefahr der Spaltung in der EU

    Dringend erforderlich wäre gerade im Verhältnis zu USA und China mehr Souveränität der EU bei den nächsten geopolitischen Konflikten, wie er nun auch mit dem Streit der USA mit Iran droht. Aber selbst wenn es hier ein Konsens auch bei der Wahl des EU-Präsidenten geben sollte, besteht die Gefahr der Spaltung der EU auf nationaler Ebene durch die zerfahrene Situation in Italien und in Frankreich, wo Rechtspopulisten knapp die Mehrheit haben bzw. bekommen könnten.

    SPD mit dem historisch schlechtestes Wahlergebnis

    Insgesamt steht das Projekt EU aber auf tönernen Füssen. Die EU wird in den nächsten Jahren vor gewaltigen Herausforderungen stehen, wobei Italien und Frankreich die Hauptproblemländer bleiben werden. Es deuten sich zudem in vielen europäischen Ländern aufgrund der Wahlen Regierungskrisen an. In Deutschland haben die Wähler unter 60 die Grünen zur stärksten Partei noch vor der CDU in Deutschland gemacht. Auch droht die Gefahr, das auch die Koalition in Deutschland nicht mehr lange von Bestand ist, den CDU fiel auf ca. 30 Prozent und die SPD liegt nur knapp übe 15 Prozent, was das schlechteste Wahlergebnis der SPD ist.

    Klimawandel bleibt ein wichtiges Wahlkampthema vor allem bei der Jugend

    Das Thema Klimawandel beherrschte hier zwar den Wahlkampf, aber es gibt auch viele andere dringende Probleme der Zukunftsgestaltung, auf die die Regierung bald eine Antwort geben muss. Auffallend ist weiterhin der große Verlust an Glaubwürdigkeit und Vertrauen bei den etablierten Volksparteien.

    Trump kämpft an (zu) vielen gefährlichen Fronten gleichzeitig

    Aber nicht nur Europa steht vor großen demokratischen und demografischen Herausforderungen, sondern auch die USA, die dank Trump sich nun in immer mehr geopolitischen Konflikten mit großer Tragweite befindet. Trump kämpft nun an weiterhin vielen Fronten und nicht wenige meinen an zu vielen. Auch in den USA bekommt er nun ordentlich Gegenwind durch die Demokraten und Medien. Unklar is auch, ob er sich zeitnah im Handelskonflikt mit China einigen kann. Die ersten Bremsspuren des Konflikts sind jetzt schon an den schwächeren Frühindikatoren in den USA und China ablesbar. Aber auch der Handelskonflikt mit Europa (Stichwort Importzölle für Autos) könnte im Sommer noch einmal hochkochen.

    Kommt nun ein Iran-Krieg?

    Gibt es Krieg der USA/Israel gegen Iran? Trump will nun 1500 Soldaten in den Nahen Osten zusätzlich schicken. Er steht zusammen mit Israel mit dem Iran sprichwörtlich auf Kriegsfuß. Da China und Russland aber den Iran unterstützen, stehen die USA auch auf dem Kriegsfuß mit Russland. Ähnlich verhalten is sich mit Nord-Korea und Venezuela. Man kann nur hoffen, das es hier zu keinen weiten Stellvertreter Kriegen und Brandherden kommt wie zuvor in Syrien, Jemen und der Ukraine, wobei auch dort die letzte Schlacht noch nicht gewonnen ist.

    Russland drohen neue US-Sanktionen

    Am 20, Juni werden sich Putin und Trump beim G 20-Gipfel wahrscheinlich in Japan treffen. Gesprächsstoff gibt es genug, was die Thema Nord-Korea, Venezuela und Iran angeht. Aber auch das Atomabrüstungsprogramm in Kooperation mit China steht auf der Agenda. Der „kalte Krieg“ zwischen den USA und Russland wird im Sommer wohl in den nächste Stufe gehen, denn die USA haben schon lange Sanktionen gegen den Bau der Nordischen Pipeline angekündigt. Auch hier geht es den USA vorrangig darum, Ihre eigenen Rohstoffinteressen beim Export von Flüssiggast durchzusetzen. Man kann nur hoffen, dass die deutsche Regierung hier genug Rückgrat besitzt und nicht wieder wie so oft zum Vasallen der USA zu wird, was auch den Iran-Konflikt angeht.

    Anleger an den Weltbörsen bleiben bisher gelassen

    Die Weltbörsen reagierten bisher sehr gelassen auf die drohenden geopolitischen Gefahren, auf die sich verschlechternde wirtschaftliche Situation, auf das politische Chaos in Großbritannien und Österreich und den Vertrauensverlust bei den großen Volksparteien.

    Der DAX stieg am 27. Mai sogar leicht auf über 12.000 Indexpunkte an, was immer noch ein Plus von 14 Prozent seit Jahresbeginn ist. Der Dow Jones Industrial Index stabilisierte sich bei etwa über 25.500 Indexpunkten, was ein Plus von knapp 10 Prozent seit Jahresbegin bedeutet. Im Hoch war der DAX Anfang Mai freilich noch bei etwas über 12.400 Indexpunkten und der Dow Jones Industrial Index bei 26.600 Indexpunkten. Seit Anfang Mai gaben fast alle Weltbörsen etwas nach, so dass die Börsenweisheit „Sell on May and go away“ bisher stimmte. Der Euro stabilisierte sich zum US-Dollar bei etwas unter 1,12 EUR/USD.

    Bitcoin top, Gold Flop

    Gold konnte von den zunehmenden politischen und wirtschaftlichen Unsicherheiten bisher nicht sonderlich profitieren. Auch der der Europa-Wahl dümpelt der Goldpreis weiter bei 1286 USD/Unze seitwärts. Im Gegenteil: Die ETF-Gold-Anleger verkauften am Freitag sogar 5 Tonnen Gold. Aber auch Silber kommt nicht aus dem Keller heraus bei einem Preis von 14,57 USD/Unze, was alle Gold- und Silberanhänger enttäuscht. Damit ist der Goldpreis nur auf dem Niveau wie zu Jahresbeginn und Silber ist in USD sogar mit 6 Prozent im Minus.

    Der Bitcoin stieg jedoch auf ein neues Jahres-Hoch von 7800 BTC/EUR, was ein Plus von 130 Prozent allein in den letzten 3 Monaten bedeutete. Auch anderen Kryptowährungen zogen im Kurs in den letzten Wochen kräftig an und setzten damit das Comeback und den Turn-around fort. Dieses mögliche Comeback des Bitcoins wurde aber auch im Börsenbrief EAST STOCK TRENDS (www.eaststock.de) rechtzeitig angekündigt und erwartet.

    Moskauer Börse bleibt klarer Outperformer

    Unter den großen Aktienmärkten konnte sich wiederum die Moskauer Börse am besten behaupten, obwohl der Brent-Ölpreis in der vergangenen Woche kräftig von 74 auf unter 68 US-Dollar/Barrel nachgab. In Russland erhalten Sie mit die höchsten Dividendenrenditen auf der Welt und das bei einer immer noch sehr niedrigen Bewertung der Aktien.

    Gazprom mit starkem Kurssprung

    Nachdem Gazprom bekannt gab, die Dividende um 30 Prozent zu erhöhen, sprang auch der Kurs von Gazprom im Mai um fast 30 Prozent von 4,6 auf 5,63 € in die Höhe. Die Aktie bleibt aber immer noch unterbewertet, ebenso wie viele andere Rohstoffaktien in Russland. Der Rubel stabilisierte sich zuletzt bei 72 EUR/RUB, so dass es in diesem Jahr sogar hohe Währungsgewinne für ausländische Anleger in Russland gab. Der RDX-Index, ein Kunstprodukt der Wiener Börse für russische Aktien, stieg auf 1584 (im Hoch 1600) Indexpunkte, was ein Plus von 22,33 Prozent seit Jahresbeginn bedeutet. Damit konnte die Moskauer Börse wieder einmal alle großen Weltbörsen outperformen.

    Erst informieren, dann investieren

    Informieren Sie sich jetzt auch ausführlich über die Hintergründe und die Entwicklung der Ukraine/Russland-Krise aber auch das zukünftige Erholungspotential der unterbewerteten Aktien aus Osteuropa. Auch im Baltikum, Rumänien und der Ukraine gibt es neue Chancen, wobei die jeweiligen Aktienindices seit Jahresbeginn 2019 alle im Plus sind. So konnten sich einige ukrainische Agraraktien seit 2016 im Kurs schon mehr als verdoppeln und in 2018 stieg der PFTS-Index schon wieder über 70 Prozent. Die Aktien aus Kasachstan zählten 2017 zu den Top-Performern der Welt (+56 Prozent), nicht aber in 2018.

    In 2018 zählten aber schon wieder 10 Aktienmärkte aus Osteuropa zu den besten am performenden Aktienmärkten der Welt, die alle den DAX und auch den US-Aktienmarkt klar outperformen konnten. Nun ist die Moskauer Börse schon wieder der klare Outperformer unter allen Weltbörsen.

    Bestellen Sie daher jetzt auch ein Probe-Abo (3 Ausgaben per Email für nur 15 €) des monatlich erscheinenden Börsenbriefs EAST STOCK TRENDS (EST) mit einem weiteren Ukraine/Russland-Special und einem Dividenden-Special sowie mit vielen Hintergrund-Informationen und neuen Anlage-Vorschlägen wie mit der "Aktie des Monats“ und lukrativen Zertifikaten unter www.eaststock.de, dort unter Börsenbrief.

    Der letzte EST erschien am 10. Mai 2019. Die neuen Muster-Depots des EST konnten bereits um 14 und 13 Prozent im Wert zulegen. Das Muster-Depot des EST war zuletzt in 2018 mit 6 Prozent im Plus. Die „Aktie des Monats“ aus dem September 2018 Polyus Gold stieg bereits um über 35 Prozent in 5 Monaten. Nun wurde ein neues „goldiges“ Muster-Depot im EST aufgemacht, das bereits mit 14 Prozent in Plus ist.

    Interview-Hinweise: Das letzte Radio Interview war am 21. Mai 2019 in Börsen Radio Networks. Das nächste Radio-Interview wird im Juli 2019 auch in Börsen Radio Networks sein Sie können sich die Interviews jetzt bei www.eaststock.de, dort unter der Rubrik „Interviews“ runterladen, ebenso wie das gleichnamige EastStockTV-Video, Folge 166.

    Diskutieren Sie jetzt auch mit Herrn Männicke interaktiv unter http://go.guidants.com/de#c/Andreas_Maennicke .

  • US-Präsident Trump kämpft jetzt an allen Fronten – mit Erfolg?

    Samstag, 11. Mai 2019 16:07:00

    Der US-Präsident Donald Trump kämpft im Moment an verschiedenen Fronten. Gegenüber China erhöhte er die Zölle gewaltig, womit der Handelskrieg eskalieren könnte, wenn China nicht bald einlenkt. Zudem droht eine kriegerische Auseinandersetzung mit dem Iran. Der nord-koreanische Präsident Kim provoziert Trump mit weiteren Raketentests mit Langstrecken-Raketen. In Venezuela droht ein Bürgerkrieg. Falls sich Russland in Venezuela oder dem Iran zu stark einmischt, drohen auch Russland weitere Sanktionen.

    Weltbörsen reagieren (noch) gelassen auf zunehmende geopolitische Gefahren und US-Handelskriege

    In Anbetracht der Anhäufung von geopolitischen Gefahren ist es erstaunlich, wie gelassen bisher die Weltbörsen reagieren. Dee DAX stieg am Freitag sogar um 0,87 Prozent auf 12.187 Indexpunkte und der Dow Jones Industrial Index um 0,44 Prozent auf 25.942 Indexpunkte. Der Euro blieb zum US-Dollar stabil bei 1,12 EUR/USD,

    Auch Gold konnte bisher von den Unsicherheiten kaum profitieren und blieb immer noch unter der 1300 USD-Marke. Am Freitag tendiert er nur seitwärts und schloss bei 1286 Indexpunkte. Dafür stiegen Bitcoins rasant um über 7 Prozent auf den neuen Jahres-Höchstkurse von 6011 BTC/EUR. Damit stieg der Bitcoin schon über 60 Prozent in den letzten 3 Monaten. Der RDX-Index – ein Kunstprodukt der Wiener Börse für russischen Aktien- stieg seit Jahresbeginn um 14,68 Prozent und bleibt damit ein Outperformer unter den Weltbörsen.

    Erst informieren, dann investieren

    Informieren Sie sich jetzt auch ausführlich über die Hintergründe und die Entwicklung der Ukraine/Russland-Krise im Asowschen Meer, aber auch das zukünftige Erholungspotential der unterbewerteten Aktien aus Osteuropa. Auch im Baltikum, Rumänien und der Ukraine gibt es neue Chancen, wobei die jeweiligen Aktienindices seit Jahresbeginn 2019 alle im Plus sind. So konnten sich einige ukrainische Agraraktien seit 2016 im Kurs schon mehr als verdoppeln und in 2018 stieg der PFTS-Index schon wieder über 70 Prozent. Die Aktien aus Kasachstan zählten 2017 zu den Top-Performern der Welt (+56 Prozent), nicht aber in 2018.

    In 2018 zählten aber schon wieder 10 Aktienmärkte aus Osteuropa zu den besten am performenden Aktienmärkten der Welt, die alle den DAX und auch den US-Aktienmarkt klar outperformen konnten. Nun ist die Moskauer Börse schon wieder der klare Outperformer unter allen Weltbörsen.

    Bestellen Sie daher jetzt auch ein Probe-Abo (3 Ausgaben per Email für nur 15 €) des monatlich erscheinenden Börsenbriefs EAST STOCK TRENDS (EST) mit einem weiteren Ukraine/Russland-Special und einem Dividenden-Special sowie mit vielen Hintergrund-Informationen und neuen Anlage-Vorschlägen wie mit der "Aktie des Monats“ und lukrativen Zertifikaten unter www.eaststock.de, dort unter Börsenbrief.

    Der letzte EST erschien am 10. Mai 2019. Die neuen Muster-Depots des EST konnten bereits um 14 und 13 Prozent im Wert zulegen. Das Muster-Depot des EST war zuletzt in 2018 mit 6 Prozent im Plus. Die „Aktie des Monats“ aus dem September 2018 Polyus Gold stieg bereits um über 35 Prozent in 5 Monaten. Nun wurde ein neues „goldiges“ Muster-Depot im EST aufgemacht, das bereits mit 14 Prozent in Plus ist.

    Interview-Hinweise: Das letzte Radio Interview war am 21. Januar 2019 in Börsen Radio Networks. Das nächste Radio-Interview wird am 21. Mai 21019 auch in Börsen Radio Networks sein Sie können sich die Interviews jetzt bei www.eaststock.de, dort unter der Rubrik „Interviews“ runterladen, ebenso wie das gleichnamige EastStockTV-Video, Folge 165.

    Diskutieren Sie jetzt auch mit Herrn Männicke interaktiv unter http://go.guidants.com/de#c/Andreas_Maennicke .

  • Moskauer Börse bleibt Outperformer

    Dienstag, 23. April 2019 00:06:00

    Die Moskauer Börse ist schon wieder einer der Top-Performer unter den Weltbörsen. Der stark gestiegene Ölpreis unterstützt die Hausse an der Moskauer Börse. Das neue Iran-Öl-Embargo könnte den Ölpreis jetzt weiter nach oben treiben. Aber auch die Wall Street steht kurz vor einem neuen Allzeit-Hoch, während der Goldpreis wieder nachgab. Dafür legte der Bitcoin-Kurs in den letzten 3 Monaten schon wieder um über 40 Prozent zu. Wer daran glaubt, dass nun schon wieder bald der Zenit bei den Aktienmärkten erreicht ist, gibt es einige intelligente Anlagealternativen zur Diversifikation.

    Moskauer Börse hebt ab - der Rubel rollt wieder!

    Die Wall Street strebt zwar nun mit großen Schritten neuen Allzeit-Hochs; noch besser schnitt in diesem Jahr – wie schon im letzten Jahr – die Moskauer Börse ab. Der RDX-Index, ein Kunstprodukt der Wiener Börse für russische Aktien stieg am 23. April um 0,43 Prozent auf 1555 Indexpunkte, was ein Plus von 20,03 Prozent seit Jahresbeginn bedeutet und der RTX-Index stieg sogar um 21,83 Prozent seit Jahresbeginn. Zu den hohen Kursgewinnes gesellten sich in diesem Jahr aber auch hohe Währungsgewinne, denn der Rubel ist bisher in diesem Jahr einer der stärksten Währungen der Welt, so dass ich auch der Erwerb von hochverzinslichen Rubelanleihe auszahlte.

    Die russischen Indices performten damit sogar ein wenig besser als die US-Indices und wesentlich besser als der DAX, der aber auch schon um über 15 Prozent auf 12.250 Indexpunkte zulegen konnten. Aber auch der KTX-Index, ein Kunstprodukt der Wiener Börse für Aktien aus Kasachstan, stieg bereits um 17,54 Prozent auf 358 Indexpunkten - dies wohlgemerkt alles in Euro. Am besten schnitt aber der Aktienmarkt aus China ab, der aber freilich im letzten Jahr auch zu den Top-Verlierern gehörte.

    Gold und Silber enttäuschen weiter – Kryptowährungen strak erholt

    Gold war hingen wenig nachgefragt und fiel auf 1274 USD/Unze. Auch Silber enttäuschte die Anleger mit einem Preis von unter 15 USD/Unze. Dafür stieg der Bitcoin seit Anfang April bereits um über 25 Prozent und in den letzten 3 Monaten sogar um über 40 Prozent auf 4750 BTC/EUR.

    5 gute Gründe für die Aktienhausse an den Weltbörsen

    5 Gründe waren ausschlaggebend für den starken Kursanstieg der meisten Weltbörsen in diesem Jahr: 1. Die FED machte eine 180-Grade-Drehung und wurde sehr „taubenhaft“, so dass jetzt viele Marktteilnehmer sogar von sinkenden anstatt von steigenden Zinsen in den USA ausgehen 2. Der Brexit bleibt bis zum Oktober 2019 ein Non-Event für die Börsen 3. Die Spekulationen um einen positiven Ausgang bei US-Handelskonflikt halten an. $. China meldete zuletzt sehr gute Konjunkturdaten mit einem BSP-Wachstum von 6,4 Prozent im 1. Quartal 2019 und 5. die Berichtsaison fiel bisher besser aus als erwartet.

    Wir befinden uns aber noch inmitten der US-Berichtsaison, wo keine Aktienrückaufprogramme erlaubt sind. In der Woche kommen die Zahlen von Facebook, Microsoft und Tesla, die mit Spannung erwartet werden. Je nachdem wie die Zahlen ausfallen werden, wird die Wall Street demnächst neue Allzeit-Hoch erreichen oder eben nicht.

    Neues Iran-Öl-Embargo treibt die Ölpreise nach oben

    Hinderlich dafür könnte der neue Iran-Konflikt werden; denn der US-Präsident Trump will die Ausnahmen für den Import von Schweröl aus dem Iran zurücknehmen. Der Iran exportiert 2 Mio. Barrel/Tag, die USA nur 2,5 Mio. Barrel/Tag. Wenn nun der Iran-Konflikt eskalieren sollte, könnten die Ölpreise weiter ansteigen. Dies wiederum wäre neuer Rückenwind für die russischen Öl-/Gasaktien, wobei LUKoil schon vor kurzen ein neues Allzeit-Hoch erreichte. Der WTI-Ölpreis erreiche mit 64 USD/Barrel bereist ein neues 5-Monats-Hoch.

    Bringt die Präsidentschaftswahl in der Ukraine die Wende im Ost-Ukraine-Konflikt?

    Positiv für Russland könnte sich aber auch auswirken, wenn der neu gewählte ukrainische Präsident Wladimir Selensky tatsächlich neue Friedensgespräche mit Russland über die Ost-Ukraine beginnen würde, was unter dem alten Präsidenten Petro Poroschenko mit seiner Kriegsrhetorik unmöglich wäre. Selinski gewann am Ostersonntag mit einer klaren Mehrheit von 70 Prozent der Stimmen die Stichwahl um die Präsidentschaft. Kurioserweise hatte Selinski genau dies in einem Film zuvor als Schauspeiler gemacht und auch die Korruption erfolgreich bekämpft. So können Filme auf einmal Wirklichkeit werden.

    Attraktive Anlageralternativen

    Wer aber glaubt, dass die Aktienkurse bald schon wieder ihren Zenit erreicht haben, dem bietet sich mit dem neuem „AMC“ Long/Short-Zertifikat aus der Schweiz eine gute Möglichkeit der Diversifikation. Bei dem Zertifikat werden an 11 ausgewählten Aktienmärkten und 23 Rohstoffmärkten über die Terminmärkte Long- und Short-Postionen eingegangen. Die Rendite auf dem Papier betrug in der Simulation in diesem Jahr betrug 17 Prozent. Ab dem 8. April wird mir realem Geld gehandelt. Ansprechpartner ist hier Adrian Morger von der Falknis Wealth Management AG in der Schweiz.

    Eine weitere gute Möglichkeit der Diversifikation mit guten Potentialen ist die vorbörsliche Beteiligung an einem Schweizer Pharmaunternehmen im Rahmen eines Pre-IPOs, das ein sehr wirksames Medikament gegen Entzündungen entwickelt hat und im nächsten Jahr an die New Yorker Börse gehen will. Hier besteht sogar eine Verdoppelungschance.

    Erst informieren, dann investieren

    Informieren Sie sich jetzt auch ausführlich über die Hintergründe und die Entwicklung der Ukraine/Russland-Krise im Asowschen Meer, aber auch das zukünftige Erholungspotential der unterbewerteten Aktien aus Osteuropa. Auch im Baltikum, Rumänien und der Ukraine gibt es neue Chancen, wobei die jeweiligen Aktienindices seit Jahresbeginn 2019 alle im Plus sind. So konnten sich einige ukrainische Agraraktien seit 2016 im Kurs schon mehr als verdoppeln und in 2018 stieg der PFTS-Index schon wieder über 70 Prozent. Die Aktien aus Kasachstan zählten 2017 zu den Top-Performern der Welt (+56 Prozent), nicht aber in 2018.

    In 2018 zählten aber schon wieder 10 Aktienmärkte aus Osteuropa zu den besten am performenden Aktienmärkten der Welt, die alle den DAX und auch den US-Aktienmarkt klar outperformen konnten. Nun ist die Moskauer Börse schon wieder der klare Outperformer unter allen Weltbörsen.

    Bestellen Sie daher jetzt auch ein Probe-Abo (3 Ausgaben per Email für nur 15 €) des monatlich erscheinenden Börsenbriefs EAST STOCK TRENDS (EST) mit einem weiteren Ukraine/Russland-Special und einem Dividenden-Special sowie mit vielen Hintergrund-Informationen und neuen Anlage-Vorschlägen wie mit der "Aktie des Monats“ und lukrativen Zertifikaten unter www.eaststock.de, dort unter Börsenbrief.

    Der letzte EST erschien am 22. April 2019. Die neuen Muster-Depots des EST konnten bereits um 14 und 13 Prozent im Wert zulegen. Das Muster-Depot des EST war zuletzt in 2018 mit 6 Prozent im Plus. Die „Aktie des Monats“ aus dem September 2018 Polyus Gold stieg bereits um über 35 Prozent in 5 Monaten. Nun wurde ein neues „goldiges“ Muster-Depot im EST aufgemacht, das bereits mit 14 Prozent in Plus ist.

    Interview-Hinweise: Das letzte Radio Interview war am 21. Januar 2019 in Börsen Radio Networks. Das nächste Radio-Interview wird am 21. Mai 21019 auch in Börsen Radio Networks sein Sie können sich die Interviews jetzt bei www.eaststock.de, dort unter der Rubrik „Interviews“ runterladen, ebenso wie das gleichnamige EastStockTV-Video, Folge 165.

    Diskutieren Sie jetzt auch mit Herrn Männicke interaktiv unter http://go.guidants.com/de#c/Andreas_Maennicke .

  • „Harter Brexit“ oder der Exit vom Brexit?

    Samstag, 06. April 2019 18:59:00

    Großbritannien konnte sich bis zum 31. März nicht entscheiden, was es eigentlich will. Die EU hat eine Verlängerung des EU-Austrittsdatums zunächst bis 12. April genehmigt. Nun soll die Entscheidung am 10. April fallen, wobei bisher keine Lösung in Sicht ist. Am 10. April kommt dann noch einmal ein EU-Sondergipfel zusammen, um den wahrscheinlichen Antrag von Primer May auf eine deutliche Verlängerung des EU-Beitritts zu besprechen. Einige EU-Politiker bereiten sich aber auch schon auf einen „harten Brexit“, also einen Brexit ohne Deal mit der EU vor.

    Die Aktienmärkte sehen das bisher noch sehr gelassen und stiegen sogar auf neue Jahreshöchststände. Am besten schnitt in diesem Jahr schon wieder die Moskauer Börse ab mit einem Plus von 16 Prozent in Euro. Wer daran glaubt, dass nun schon wieder bald der Zenit bei den Aktienmärkten erreicht ist, gibt es einige intelligente Anlagealternativen zur Diversifikation.

    Großbritannien – quo vadis?

    Der britische Primier May muss eine Niederlage nach der anderen hinnehmen. Viele Briten glauben an einen baldigen Rücktritt von Primier May, was die Brexit-Frage aber nicht klären würde. May kämpfte bis zum Schluss, konnte aber auch bei der letzten Abstimmung am 31. März keine Mehrheit auf sich vereinigen. Die nächste Abstimmung ist nun am 10. April, nachdem die EU eine Verlängerung des EU-Austrittsdatums bis 12. April genehmigt hat.

    Wahrscheinlich wird dann Primier May die zweite Verlängerung des EU-Austrittsdatums beantragen, wobei es zwei Varianten gibt. 1. Verlängerung des EU-Austrittsdatums bis 30. Juni und 2. Verlängerung des EU-Austritts um 1 oder 2 Jahre, um dann den EU-Austritt so zu vorzubereiten, dass Großbritannien zumindest in der EU-Zollunion bleiben kann. In beiden Fällen musste Großbritannien dann aber bei der Europa-Wahl im Mai mitmachen, was eine Farce ist, da es noch gar keine Kandidaten von Großbritannien für die Europa-Wahl gibt.

    Theoretisch möglich, aber wenig wahrschein ist auch immer noch der Exit vom Brexit durch ein neues Referendum. Immerhin gibt es eine Petition mit über 5 Mio. Unterschriften, die ein neues Referendum verlangen nach dem Motto: „Denn sie wussten nicht, was sie tun...“. Die EU will eine Verlängerung bis zum 22. Mai 2019 oder später aber nur zugstimmen, wenn es für ein Abkommen im britischen Parlament eine tragfähige Mehrheit gibt. Danach sieht es bis jetzt aber nicht aus.

    Das Unterhaus debattiert jetzt täglich, um Alternativen zu erarbeiten. Die Lager in Großbritannien sind nach wie vor gespalten und die Demonstration vor dem Parlament halten an bei beiden Lagern., Wenn früher oder später nicht eine Einigung gelingt, könnte es doch zu einem „harten Brexit“ kommen , also einen Brexit ohne einen Deal mit der EU, was im Grunde keiner will, auch die EU nicht. Der EU fehlen durch den Austritt Großbritannien 3 Mrd. € in der EU-Kasse. Nun will Deutschland hier für einen Ausgleich sorgen.

    Mutige Anleger setzten jetzt auf das britische Pfund, da sie nicht an einen „harten“ Brexit glauben. Der Euro fiel zum britischen Pfund seit Jahresbeginn bereits von 0,91 auf unter 0,86 EUR/GBP, wo das Pfund jetzt seitwärts tendiert.

    Anleger setzte auf eine baldige Einigung bei US-Handelsstreit mit China

    Aber auch der US-Handelskonflikt mit China ist noch nicht endgültig geklärt. Zu 90 Prozent sollen jetzt gegenseitige Vereinbaren abgeklärt sein, es fehlen aber noch 10 Prozent. Der Teufel steckt bekannt im Detail. Auch ist noch nicht geklärt, wie Trump hernach mit der Importsteuer für europäische Autos verfahren will. Einige Skeptiker warnen sogar vor einem China-Crash, falls sich der US-Handelskrieg fortsetzten sollte. In diesem Fall wäre dann auch Deutschland sehr negativ betroffen, da der Export nach China dann einbrechen würde. Deutschland könnte dann sogar in eine Rezession kommen. Bis jetzt wird aber noch ein BSP-Wachstum von 0,8 Prozent in Deutschland und 6 Prozent in China erwartet. China versucht gerade mit einem Steuersenkungsprogramm im Volumen von 300 Mrd. US-Dollar die lahmende Konjunktur zu verbessern.

    Aktienmärkte haussieren trotz hoher politscher und wirtschaftlicher Risiken

    Obwohl viele bedeutsame politische Fragen noch nicht geklärt sind und auch die Wachstumsprognosen überall nach unten revidiert wurden , stiegen die Aktienmärkte auf neue Jahreshöchstkurse und zwar der DAX auf 12.000 Indexpunkte, der Eurostoxx auf fast 3500 Indexpunkte und der Dow Jones Industrial Index auf über 26.400 Indexpunkte. Damit sind der DAX und Dow Jones Industrial Index über 13 Prozent und der EuroStoxx sogar über 14 Prozent. Der Nikkei225-Index aus Japan ist immerhin noch mit 8 Prozent im Plus. Der Euro stabilisierte zum US-Dollar bei 1,12 EUR/USD.

    Bestes Quartal an den Aktienmärkten seit 32 Jahren – und nun?

    Das war bis Ende März sogar der höchste Kursanstieg im 1. Quartal sei 32 Jahren an den Aktienmärkten. Das 4. Quartal 2018 war wiederum einer der schlechtesten Quartale im historischen Vergleich gewesen, zumindest bis Weihnachten 2018. Gold und Silber kamen hingegen wieder einmal nicht von der Stelle, weil auch hier bisher die Ängste über einen „harten Brexit“ oder ein Scheitern der US-Verhandlungen im Handelsstreit mit China abgenommen haben. Gold verharrte dabei bei etwas unter 1300 USD/Unze und Silber bei etwas über 15 USD/Unze. Damit tendiert Gold und Silber in diesem Jahr nur seitwärts. In 1 Jahr ist der Goldpreis damit aber noch mit 3,3 Prozent im Minus.

    Der Bitcoin stieg hingegen in den letzten 3 Monaten schon um 35 Prozent auf nunmehr fast 4500 BTC/€. Ende März war er nur noch bei 3750 BC/Euro. Auch andere Kryptowährungen wie der Ripple oder Ethereum konnten sich seit Ende März kräftig erholen.

    Attraktive Anlageralternativen

    Wer aber glaubt, dass die Aktienkurse bald schon wieder ihren Zenit erreicht haben, dem bietet sich mit dem neuem „AMC“ Long/Short-Zertifikat aus der Schweiz eine gute Möglichkeit der Diversifikation. Bei dem Zertifikat werden an 11 ausgewählten Aktienmärkten und 23 Rohstoffmärkten über die Terminmärkte Long- und Short-Postionen eingegangen. Die Rendite auf dem Papier betrug in der Simulation in diesem Jahr betrug 17 Prozent. Ab dem 8. April wird mir realem Geld gehandelt. Ansprechpartner ist hier Adrian Morger von der Falknis Wealth Management AG in der Schweiz.

    Eine weitere gute Möglichkeit der Diversifikation mit guten Potentialen ist die vorbörsliche Beteiligung an einem Schweizer Pharmaunternehmen im Rahmen eines Pre-IPOs, das ein sehr wirksames Medikament gegen Entzündungen entwickelt hat und im nächsten Jahr an die New Yorker Börse gehen will. Hier besteht sogar eine Verdoppelungschance.

    Ein Kurseinbruch um 14 Prozent musste am 4. April die kleine kanadische Ölgesellschaft Saturn Oil & Gas auf 0,76 € in Deutschland bzw 0,12 CAD in Kanada hinnehmen, obwohl der maßgebliche WTI-Ölpreis in diesem Jahr schon um 37 Prozent auf 63 USD/Barrel angestiegen ist und die Gesellschaft wahrscheinlich demnächst Rekordzahlen bei der Ölproduktion melden wird. Das Hoch lag bei der Aktie schon bei 0,3 CAD im September 2018. Seit der Kapitalerhöhung zu 0,24 CAD im Oktober 2018 ging es mit der Aktie aber nur noch abwärts und der Aktienkurs halbierte sich sogar hernach. Das 1. Quartal 2019 dürfte daher vom Ergebnis her diesmal sehr positiv ausfallen, das erst im Mai 2019 gemeldete 4. Quartal 2018 aber sehr schlecht.

    Die effektiven Finanzahlen werden aber immer erst sehr spät gemeldet. Damit ist die Aktie jetzt wieder auf dem Niveau der ersten Kapitalerhöhung, was für risikoorientierte Anleger eine gute Einstiegschance bzw. (Nach-)Kaufgelegenheit ist. Es ist zu vermuten, dass sich ein Großanleger am 4. April von der Gesellschaft aus internen Gründen verabschiedet hat. Der CEO John Jeffrey befindet sich auf Road Show und er hat auch auf der Messe „Invest“ am 5. April in Stuttgart im Rahmen der „Rohstoffnacht“ sein Unternehmen präsentiert. Es bleibt abzuwarten, ob er dadurch neue Investoren und mehr Vertrauen für sich gewinnen konnte. Bis Ende 2019 soll die durchschnittliche Ölproduktion von 1000 auf 2000 Barrel verdoppelt werden. Bei dieser Aktie braucht der Anleger aber viel Geduld und gute Nerven.

    Russischer Aktienmarkt bleibt top

    Sehr viel besser lief es aber bei den russischen Öl-Gesellschaften. So erreichte LUKoil sogar ein neues Allzeit-Hoch von 90 USD in London bzw. von 80 € an der Frankfurter Börse. Die Aktie befindet sich auch im Muster-Depot des Börsenbrief EAST STOCK TRENDS. Der RTS-Index für russische Aktien konnte in den letzten 3 Monaten zwar „nur“ um 9 Prozent in US-Dollar zulegen, der RDX-Index, ein Kunstprodukt der Wiener Börse für den russischen Aktienmarkt, stieg in Euro aber um 16,5 Prozent auf über 1500 Indexpunkte und der RTX-Index sogar um 17,4 Prozent, womit die Moskauer Börse schon wieder zu den Top-Performern unter den Weltbörsen zählt.

    Rubel einer der stärksten Währungen der Welt in 2019

    Einer der stärksten Währungen der Welt ist in diesem Jahr ist – man höre und staune - der russische Rubel. Der Euro gab in diesem Jahr zum Rubel schon von 79 auf 63 EUR/RUB nach. Dies liegt an der geringen Verschuldung und den hohen Handels- und Haushaltsbilanzüberschüssen Russlands, was wiederum eine direkte Folge des stark gestiegenen Ölpreises ist. Falls die USA aber neue Sanktionen gegen Russland beschließen, dürfte sich der Rubel wieder schnell abschwächen.

    Die möglichen US-Sanktionen, die ohnehin nichts bewirken, sind für Anleger eine unkalkulierbare Größe. Der „kalte Krieg“ zwischen den USA und Russland geht in die nächste Runde und wird möglicherweise demnächst in einem weiteren Stellvertreterkrieg in Venezuela ausgetragen, wo sich schon russische und chinesische Soldaten zum Schutz des amtierenden Präsidenten Maduro versammelt haben.

    „Kalter Krieg“ zwischen USA und Russland machen weiterhin Sorgen

    Der „kalte Krieg“ zwischen den USA und Russland ist nicht zu unterschätzen und könnte sogar den Weltfrieden gefährden, wenn eine der beiden Parteien einen militärisch großen Fehler macht. Der beidseitige Ausstieg aus dem Atomabrüstungsvertrag lässt nichts Gutes befürchten. Die NATO will jetzt gewaltig aufrüsten, was den Frieden auf der Welt nicht unbedingt sicherer macht und Deutschland macht dort als „Speerspitze“ mit. Hier wäre eine neue Entspannungspolitik dringlicher denn je. Immerhin eröffnete Daimler eine neue Produktionsstätte mit einem Investitionsvolumen von 250 Mio. € in Russland im Beisein von Präsident Putin, Wirtschaftsminister Altmaier und Daimler-Chef Zetsche, was hoffen lässt, dass die Vernunft obsiegt. Wandel durch Handel ist besser als Stagnation durch Konfrontation!

    Ekosem Agar GmbH mit hohen Anleihenrenditen

    Ein Vorbild zur deutsch-russischen Kooperation und Verständigung ist der Chef des deutschen Agrarunternehmen Ekosem Agar GmbH Stephan Dürr, der als deutscher Staatsbürger der größte Milchbauer in Russland mit einer landwirtschaftlichen Nutzfläche von über 500.000 Hektar geworden ist. Er bekam beim Deutsch-Russischen Forum am 18. März verdientermaßen den Dr. Friedrich Joseph Haass-Preis für sein Engagement in der deutsch-russischen Zusammenarbeit im Agrarbereich verliehen. Die an deutschen Börsen gehandelten Anleihen der Ekosem Agrar haben immerhin eine Rendite von fast 9 Prozent und eignen sich auch zur Depotbeimischung, denn operativ geht es mit der Ekosem Agar GmbH in Russland gut voran.

    Überraschender Wahlsieg eines Außenseiters bei der Präsidentschaftswahl in der Ukraine

    Bei den Präsidentschaftswahlen in der Ukraine, wo es auch eine Art Stellvertreterkrieg USA gegen Russland gibt, erhielt der Schauspielre Wladimir Selensky die meisten Stimmen mit 30 Prozent klar vor der politischen Elite. Nun kommt es zu einer Stichwahl mit dem noch amtierenden Präsidenten Petro Poroschenko, wobei Selensky die besseren Chancen eingeräumt werden, obwohl er politisch keine Erfahrungen hat. Im Gegensatz zu Poroschenko will Selensky das Verhältnis zu Russland verbessern und ohne neuen Krieg zu einer Lösung in der Ost-Ukraine kommen. Dies scheint die Mehrheit der ukrainischen Bevölkerung auch zu wollen. Zudem will er die Korruption effektiver bekämpfen, was Poroschenko bisher nicht gelang.

    Erst informieren, dann investieren

    Informieren Sie sich jetzt auch ausführlich über die Hintergründe und die Entwicklung der Ukraine/Russland-Krise im Asowschen Meer, aber auch das zukünftige Erholungspotential der unterbewerteten Aktien aus Osteuropa. Auch im Baltikum, Rumänien und der Ukraine gibt es neue Chancen, wobei die jeweiligen Aktienindices seit Jahresbeginn 2019 alle im Plus sind. So konnten sich einige ukrainische Agraraktien seit 2016 im Kurs schon mehr als verdoppeln und in 2018 stieg der PFTS-Index schon wieder über 70 Prozent. Die Aktien aus Kasachstan zählten 2017 zu den Top-Performern der Welt (+56 Prozent), nicht aber in 2018.

    In 2018 zählten aber schon wieder 10 Aktienmärkte aus Osteuropa zu den besten am performenden Aktienmärkten der Welt, die alle den DAX und auch den US-Aktienmarkt klar outperformen konnten. Nun ist die Moskauer Börse schon wieder der klare Outperformer unter allen Weltbörsen.

    Bestellen Sie daher jetzt auch ein Probe-Abo (3 Ausgaben per Email für nur 15 €) des monatlich erscheinenden Börsenbriefs EAST STOCK TRENDS (EST) mit einem weiteren Ukraine/Russland-Special und einem Dividenden-Special sowie mit vielen Hintergrund-Informationen und neuen Anlage-Vorschlägen wie mit der "Aktie des Monats“ und lukrativen Zertifikaten unter www.eaststock.de, dort unter Börsenbrief.

    Der letzte EST erschien am 22. März 2019 mit der Vorstellung der beiden russischen Großbanken als neue „Aktien des Monats“. Die neuen Muster-Depots des EST konnten bereits um 15 und 10 Prozent im Wert zulegen. Das Muster-Depot des EST war zuletzt in 2018 mit 6 Prozent im Plus. Die „Aktie des Monats“ aus dem September 2018 Polyus Gold stieg bereits um über 35 Prozent in 5 Monaten. Nun wurde ein neues „goldiges“ Muster-Depot im EST aufgemacht, das bereits mit 15 Prozent in Plus ist.

    Interview-Hinweise: Das letzte TV-Interview mit Andreas Männicke war am 30. Januar 2019 in NTV/Telebörse. Zudem erschien ein Interview mit Andreas Männicke im Börsenmagazin Smart Investor über Osteuropa. Das letzte Radio Interview war am 21. Januar 2019 in Börsen Radio Networks. Sie können sich die Interviews jetzt bei www.eaststock.de, dort unter der Rubrik „Interviews“ runterladen, ebenso wie das gleichnamige EastStockTV-Video, Folge 164.

    Diskutieren Sie jetzt auch mit Herrn Männicke interaktiv unter http://go.guidants.com/de#c/Andreas_Maennicke .

 

 

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