Ostbörsen im Fokus (siehe auch www.eaststock.de)

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Interview- und Termin-Hinweise

Das nächste ESI-Ostbörsen-Seminar "Go East - in der Krise liegt die Chance" findet am 28. November 2108 in FRM gleich nach dem EK-Forum statt. Info und Anmeldung bei www.eaststock.de, unter der Rubrik "Seminare"

Andreas Männicke wurde am 5. November 2018 von Börsen Radio Network über die neuen Chancen in Osteuropa befragt.

Das nächste Radio-Interview von Andreas Männicke ist am 21. Januar 2018 in Börsen Radio Networks.

Andreas Männicke wurde am 14. September 2018 von Michael Mross in MMnews über Russland, den Rubel und das Verhätnis Russland zum Westen anläßlich der Rede des russischen Außenminsters Sergej Lawrow im Hotel Adlon in Berlin befragt.

Andreas Männicke wurde am 27. August 2018 um 13.00 Uhr in Börse Radio Networks über die neuen Channcen in Osteuropa befragt. Dabei kamen auch die Exotenbörsen aus Georgien, Armenien und Aserbaidschan zu Sprache, aber auch die Auswirkungen der neuen US-Sanktionen gegen Russland.

Das nächste Interview in Börsen Radio Networks ist am 5. November 2018.

Andreas Männicke wurde am 9. Juli 2018 von Börsen Radio Networks um13.00 Uhr über die Chancen in Osteuropa befragt.

Andreas Männicke wurde am 24. Mai 2018 in NTV/Telebörse über Rohstoffe und Russland befragt.

Andreas Männicke wird am 13. Juni 2018 um 18.15 Uhr in WeltTV von Dietmar Deffner anläßlich der Fussballweltmeisterschaft über die Chancen in Russland befragt,

Das nächste Interview für Börsen Radio Networks wird am 2 Juli 2018 um 13.00 Uhr sein.

Andreas Männicke wurde am 2. Maí 2018 in Börsen Radio Networks über die neuen Chancen in Osteuropa, aber auch die Sanktionen gegen Russland befragt.

Andreas Männicke wurde am 19. März 2018 um 13.15 Uhr live in NTV/Telebörse über die Chancen in Russland nach der Präsidentchaftswahl befragt.

Ab Oktober 2013 können Sie unter Eingabe von "EastStockTV" bei www.youtube.de die aktuellen Kommentare von Andreas Männicke zu den Aussichten an den Welt- und Ostbörsen kostenlos abrufen. Abonnieren Sie einfach den Kanal bei www.youtube.de.

Ab Mai 2014 können mit Herrn Männicke über www.go.guidants.com auch interaktiv in Kontakt treten und Fragen zu den Ostbörsen stellen.

Verpassen Sie die Outperformancechancen in Osteuropa nicht und bestellen Sie jetzt den monatlich erscheinenden Börsenbrief EAST STOCK TRENDS unter www.eaststock.de. Ein Probe-Abo (3 Ausgaben kosten nur 15 €). Die beiden Muster-Depots erzielten seit Februar 2009 eine Performance von über 320% im Muster-Depot 1 (konservativer Osteuropa-Basket) bzw. über 350% im Muster-Depot 2 (spekulativer Osteuropa-Basket, das sind über 40% p.a. seit 2009. In den neuen Muster-Depots ab 2015 wude eine Performance von über 130% bzw über 80% erzielt. Das neue "goldige" Muster-Depot erreichte immerhin ein Plus von 66% ab 2016.

Zudem können Sie sich alle bisherigen TV-Inteviews von Andreas Männicke in diesem Jahr runterladen unter den Links der Rubrik "Interviews".

  • Neu: Swiss Commodities Index-Zertifikat – jetzt zeichnen!

    Sonntag, 04. März 2018 18:08:00

    Mit dieser Aussage lagen wir vollkommen richtig: Das Jahr 2018 dürfte sehr volatil bei Aktien werden. Sinnvoll erscheint daher jetzt mehr denn je eine Diversifikation in ein gut gemanagte Long/Short-Rohstoff-Hedge Produkt, wo sie unabhängig von der Aktienkursentwicklung sind. Der DAX ist schon fast 8% im Minus!

    Die Zeichnungsfrist wurde verlängert, da einige Dokumente wegen MIDFID II nachgeliefert werden mussten. Sie können das neue Tracker Zertifikat auf den Swiss Commodities Investment Index von LEONTEQ Securities AG als Private Placement also noch zeichnen (ISIN CH0385003030, Swiss Security Number 38500303). Der Ausgabepreis beträgt weiterhin 100 USD. Das Zertifikat wird also in USD herausgegeben.

    Im Backtest erwirtschafte das Zertifikat bzw. zugrundeliegende das Handelssystem eine Performance von 33,31% p.a. nach Kosten in den letzten 16 Jahren. In 2017 wurden die von einem Handelsprogramm generierten Kauf- und Verkaufs-Signale ganzjährig aktiv getestet und es wurde eine Performance von über 50%% nach allen Kosten erzielt. Es gab kein Verlustjahr im Backtest. In diesem Jahr wurde schon ein Plus von 15% erzielt. Dabei wurde bei 23 Rohstoffen nach einem mathematischen Modell Long und Short an den Terminmärkten gegangen, also auf steigende oder fallende Kurse gesetzt, wobei die Postionen in der Regel mehrere Monate gehalten wurden.

    Gehandelt wurde über den bekannten Broker Interactive Brokers. Jetzt wird die Plattform von LEONTEQ benutzt Die Handelsergebnisse und der Wert des Zertifikats sind täglich bei LEONTEQ Securities GmbH (www.leonteq.de ) einsehbar. Das Produkt kann auch täglich bei Leonteq ge- und verkauft werden.

    Zeichnungen können über Ihre Depotbank in direktem Kontakt mit LEONTEQ Securities AG (Schweiz) jetzt vorgenommen werden. Sie brauchen nur Ihre Depotbank anweisen, dass Sie unter der oben genannten ISIN das Zertifikat mit dem von Ihnen gewünschten Betrag bei LEONTEQ Securities AG zeichnen wollen. Bei Fragen steht Ihnen der verantwortliche Vermögensverwalter Adrian Morger von der Falknis Wealth Management AG gerne zur Verfügung (bitte ihm vorab eine Email zusenden).

    Bei Interesse wenden Sie sich bitte an die ESI GmbH bzw. EST-Redaktion unter 040-657 0883 oder direkt an

    Adrian Morger
    CEO / Partner
    Falknis Wealth Management AG
    Schloss Brandis 2A
    CH 7304 Maienfeld, Schweiz
    +41 79 516 20 41
    adrian.morger@falkniswm.ch

  • Kommt erst ein Handelskrieg und dann ein „richtiger Krieg“?

    Samstag, 03. März 2018 16:50:00

    Der US-Präsident Donald Trump will die Importzölle bei Stahl auf 25 Prozent und bei Aluminium auf 10 Prozent erhöhen. Wenn dies von Trump tatsächlich umgesetzt wird, will die EU scharf mit Gegenmaßnahmen reagieren und die Zölle für einige US-Produkte erhöhen. Auch China und Kanada protestieren gegen die protektionistischen Maßnahmen. Ist dies etwa der Beginn eines Handelskriegs als Vorstufe für einen „richtigen Krieg“?

    Zum anderen warnt Trump Nord-Korea, die Phase 2 gegen Nord-Korea einzuläuten, was zunächst verschärfte Sanktionen gegen Nord-Korea bedeuten würde, wobei er sich auch militärische Optionen offenhält. Gleichzeitig demonstriert Russland militärische Stärke mit seinem modernisierten Atomwaffen-Arsenal als Reaktion der US-Aufrüstungspolitik. Auch das beunruhigte die Anleger an den Aktienmärkten, die in der vergangenen Woche auf breiter Front kräftig nachgaben. Die Wahl in Italien und SPD-Mitgliederentscheid verunsicherte zusätzlich die Anleger in Europa. Gold und Silber konnten von der Unsicherheit nicht profitieren. Kryptowährungen erholten sich. Die Moskauer Börse blieb auch nach der Korrektur einer der Top-Performer unter den Weltbörsen. Das neue Swiss Commodities Index Zertifikat bietet eine Alternative zu stark schwankenden Aktien- und Anleihenmärkten.

    Aktienmärkte geben auf breiter Front nach

    Seit dem 26. Februar brach der Dow Jones Industrial Index (DJI) von 25.800 auf unter 24.300 Indexpunkte im Tief ein, was immerhin 1500 DJI-Punkte in 1 Woche sind. Das war dann nun die zweite große Verkaufswelle nach dem 5. und 9. Februar an fast allen Weltbörsen. Beim DJI gibt es bei unter 24.000 Indexpunkten ein weiteres Verkaufssignal. Das Tief war am 9. Februar intraday bei 23.400 Indexpunkten. Am Freitag schloss der DJI „nur“ mit 0,29 Prozent schwächer bei 24.538 Indexpunkten.

    Der DAX gab am Freitag um 0,7 Prozent auf 11.994 Indexpunkte und damit in der vergangenen Woche von 12.600 auf 11.900 Indexpunkte nach, was 1300 DAX-Indexpunkte waren. Falls der DAX nachhaltig unter 11.800 Indexpunkte fallen sollte, droht eine weitere Verkaufswelle oder ein zweiter Flash-Crash wie am 5. Februar an der Wall Street.

    Der NASDAQ 100 Index bildete im Februar ein Doppel-Top bei 7000 Indexpunkten und gab dann vergangene Woche auf unter 6800 Indexpunkte nach. Er verlor damit nur etwas über 200 Indexpunkte und konnte sich auch am Freitag recht gut behaupten. Damit ist der NASDAQ 100 Index immer noch mit 5 Prozent seit Jahresbeginn im Plus und auch der S&P-Index noch mit 0,15 Prozent während der DJI seit Jahresbeginn mit 0,91 Prozent nun knapp ins Minus rutschte. Der DAX gab hingegen seit Jahresbeginn schon um fast 8 Prozent nach und der EuroStoxx um etwa 5 Prozent. Der Nikkei-Index brach seit Jahresbeginn um fast 7 Prozent ein.

    Moskauer Börse gut behauptet

    Dagegen konnte sich der russische Aktienmarkt sehr gut behaupten und ist noch mit über 8 Prozent im Plus. Der RTX-Index, ein Kunstprodukt der Wiener Börse für russische Blue Chips, stieg seit Jahresbeginn um fast 9 Prozent auf 2196 Indexpunkte, war im Hoch aber schon über 12 Prozent im Plus. Die Moskauer Börse bleibt damit einer der Top-Performer unter den Weltbörsen, obwohl der Brentölpreis zuletzt von 68 auf 64 US-Dollar/Barrel leicht nachgab.

    Gold und Silber im Minus – Bitcoins kräftig erholt

    Gold und Silber konnten wiederum wie schon zuvor nicht von den Kursturbulenzen profitieren. Im Gegenteil: der Goldpreis fiel in der vergangenen Woche von 1340 US-Dollar/Unze im Hoch am 27. Februar auf nunmehr 1322 US-Dollar/Unze und Silber von 16,7 auf 16,55 US-Dollar/Unze. In den letzten 5 Jahren gab der Goldpreis in US-Dollar damit um 16 Prozent nach und der Silberpreis sogar um über 42 Prozent. Bitcoins erholten sich hingegen schon wieder auf fast 9000 € bzw. 11.500 US-Dollar, was ein Kursanstieg von über 60 Prozent seit dem Tief Anfang Februar bedeutet. Damit stiegen Bitcoins in 1 Jahr trotz der scharfen Korrektur im Januar und Februar immerhin noch um 668 Prozent in 1 Jahr.

    Wahl in Italien belastet im Vorfeld, ebenso wie die SPD-Entscheidung zu „GroKo“

    Nun warten alle deutschen Anleger zu einem auf die Mitglieder-Entscheidung der SPD zur „GroKo“ und anderseits auf das Wahlergebnis in Italien am 4. März. Hier wird es auch zu schwierigen Koalitionsverhandlungen kommen, wer auch immer das Rennen dort machen wird. Viele erwarten ein Comeback des 81-jährigen Ex-Präsidenten Silvio Berlusconi, aber auch mit einem starken Abschneiden der rechtspopulistischen, europafeindlichen 5 Sterne Partei. Dies wird auch als Richtungsentscheid für Europa gewertet.

    In Deutschland werden nun auch italienische Verhältnisse befürchtet und damit eine schwierige Regierungsbildung. Die SPD befindet sich weiterhin in einem Stimmungstief und ist nun bei den Umfragen sogar unter die AfD gerutscht. Das Thema „Fahrverbot für Diesel-Fahrzeuge“ beschäftigt zwar die Medien, aber nicht so sehr die Anleger.

    Etablierte Parteien im Stimmungstief – drohen nun Weimarer Verhältnisse?

    Es gibt einen globalen Trend weltweit, dass etablierte Parteien abgewählt und neue „Bewegungen“ an Stimmen gewinnen, was aber auch die Unzufriedenheit der Bevölkerung mit den jeweiligen Regierungen ausdrückt. Das war in den USA der Fall, aber auch in Frankreich. Auch dies ist nicht ganz ungefährlich, denn die Lehren der Weimarer Republik sollte alle noch in Erinnerung haben, wo das Suchen nach einem „starken Mann“ letztendlich zu einem Weltkrieg führte. Hier kann man nur warnen: Wehret den Anfängen!

    Kommt jetzt ein Handelskrieg …

    Noch mehr Sorgen macht die EU aber die Ankündigung von Trump, dass er nun für Stahlimporte einen Importzoll von 25 Prozent und für Aluminium von 10 Prozent verlangen will. Die EU erwägt jetzt Gegenmaßnahmen und will auf einige amerikanische Produkte neue Zölle erheben. Das könnte der Beginn eines Handelskriegs zwischen den USA und China bzw. den USA und Europa werden. Auch hier kann man nur warnen: Wehret den Anfängen, denn dies war der Beginn der Weltwirtschaftskrise in den 20-er Jahren.

    Viele Amerikaner warnen auch vor einem Handelskrieg, obwohl Trump meint, er könne ihn leicht gewinnen. Bei einem richtigen Handelskrieg gibt es aber keine Gewinner, da der Welthandel einbrechen könnte und dann auch die Weltbörsen, worunter auch die USA früher oder später auch selbst leiden würden. Trump würde mit diesen protektionistischen Maßnahmen also ein gewaltiges Eigentor schießen, das dann auch nicht mehr rückgängig gemacht werden kann. Genau davor haben auch die Anleger Angst und verkauften auf breiter Front Aktien. Auch wird im März eine neue Zinserhöhung der FED befürchtet, obwohl die Inflationsrate zuletzt nicht sonderlich strak in den USA anstieg.

    … als Vorstufe zu einem „richtigen“ Krieg?

    Neben der Gefahr eines neuen Handelskriegs besteht die Gefahr eines verschärften Konflikts der USA mit Nord-Korea, da Trump nun mit der Phase 2, also verschärften Sanktionen gegen Nord-Korea droht, wenn Nord-Korea nicht mit dem Bau von Atomwaffen aufhört. Auch gegen den Iran behält sich Trump verschärfte Sanktionen vor. Zudem könnte sich die Spannungen zu Russland erhöhen, zumal der Ukrainekonflikt auch noch nicht gelöst ist, erst recht nicht der Syrien-Konflikt, wo aber Russland das Zepter in der Hand zu haben scheint. Die Waffenruhe wird in Syrien nicht eingehalten. Israel droht dem Iran mit einem Militärschlag, wenn es durch iranische Drohnen angegriffen wird oder Iran an einer Atombombe bauen sollte. Der Nahe Osten bleibt ein Pulverfass. Die anhaltenden Bürgerkrieg in Jemen mit über 15 Millionen hungernden und notleidenden Menschen gerät dabei fast in Vergessenheit, was ein Stellvertreter-Krieg Saudi-Arabien gegen den Iran bedeutet wobei Russland wiederum den Iran und die USA Saudi-Arabien unterstützen.

    Es gab und gibt jetzt mehrere subtile Stellvertreterkriege Russland gegen USA in der Ukraine und in Syrien. Fraglich ist, ob es zu einem Einsatz von UN-Blauhelmen in der Ukraine kommen wird. Die USA wollen nun „Verteidigungs“-Waffen in die Ukraine schicken, um Russland als mutmaßlichen Aggressor dort abzuwehren. Zudem gibt es anhaltende Cyberkriege im Hintergrund. Wenn nun noch Nord-Korea als Kriegsherd hinzukäme, ist es nicht mehr weit zu einem „richtigen“ dritten Weltkrieg, zumal sich dort auch China einschalten würde. China will verhindern, dass die USA nicht zu nah an China heranrücken.

    Cyberattacken und – kriege nehmen zu

    Neben diesen Drohungen gegen Nord-Korea, die Trump auch umsetzen könnte, war die deutsche Regierung über einen Cyberangriff besorgt, der diesmal das Sicherheitsnetz der Bundesregierung – und hier wiederum besonders das Auswärtige Amt - betraf und nicht nur wie zuvor den Bundestag. Aber auch das Baltikum und einige skandinavische Länder wurden offensichtlich erfolgreich von Hackern schon seit Ende 2016 angegriffen. Auch hier werden wieder Hackerattacken des russischen Geheimdienstes FSB vermutet ohne dies beweisen zu können.

    USA und Russland rüsten auf – wozu?

    Putin brüstet sich nun, eine neue Generation von Atomwaffen präsentieren zu können, die angeblich von keinem Radarsystem mehr erfasst werden kann. Hier ging die Drohung klar in Richtung der USA, was wiederum zu scharfen Protesten in den USA führte. Die USA wollen mit einem Etat von 700 Milliarden US-Dollar nun auch das Atomarsenal modernisieren, was zu einem neuen Rüstungswettlauf führen kann.

    Dagegen sind die NATO und vor allem das deutsche Militär nicht auf dem neuesten technischen Stand, was U-Boote, Hubschrauber und auch Funkgeräte angeht. Eine Modernsierung wird hier im Zweifel viel zu lange dauern. Russland wird seitens der NATO immer noch als Feind und nicht als strategischer Partner angesehen. Auch das militärische Verhalten der Türkei wirft weitere ungelöste Fragen als NATO-Partner (?) auf, was den Kurdistan-Konflikt angeht. Leidtragender ist in jedem Krieg immer nur die Bevölkerung.

    Kann aus einem „kalten Krieg“ ein „heißer Krieg“ der Großmächte werden?

    Der „kalte Krieg“ zwischen Russland und den USA geht damit in den nächste Runde. Man kann nur hoffen, dass aus einem „kalten Krieg“ nicht irgendwann doch einmal ein heißer Krieg der beiden Großmächte wird. Auch ein Krieg der USA gegen Nord-Korea könnte einen Flächenbrand oder sogar einen Weltkrieg auslösen, da China und Russland eher Nord-Korea als die USA unterstützen würden.

    Am 18. März finden Präsidentschaftswahlen in Russland statt, wo Putin wohl mit klarer Mehrheit wiedergewählt wird, da es so gut wie keine nennenswerte Opposition in Russland gibt. Über seine neuen strategischen Ziele darf man gespannt sein. Auch die russische Wirtschaft muss dringend modernisiert werden, um wettbewerbsfähig zu blieben. Daher ist auch in Russland die Digitalisierung ein großes Thema.

    Alternativen abseits der Aktien- und Anleihenmärkte gesucht

    Aufgrund der zunehmenden Kursschwankungen an den Aktien- und Anleihenmärkten könnten jetzt Produkte abseits der Aktien- und Anleihenmärkte mehr gesucht werden wie das neue Swiss Commodities Index-Zertifikat von LEONTEQ (Schweiz), das im Backtest bei Long- und Short-Postionen bei 23 Rohstoff-Terminmärkten hohe Renditen von über 30 Prozent p.a. ohne ein Verlustjahr seit 2000 erzielte. Das Zertifikat steht jetzt im Rahmen eines Private Placements zur Zeichnung bei LEONTEQ an. Ansprechpartner ist hier Adrian Morger von der Falknis Wealth Management AG aus Maienfeld in der Schweiz.

    Erst informieren, dann investieren

    Informieren Sie sich jetzt auch ausführlich über die Hintergründe und die Entwicklung der Ukraine/Russland-Krise, aber auch das zukünftige Erholungspotential der unterbewerteten Aktien aus Osteuropa. Auch in Kasachstan und der Ukraine gibt es neue Chancen, wobei die jeweiligen Aktienindices noch seit Jahresbeginn beide im Plus sind. So konnten sich einige ukrainische Agraraktien seit 2016 im Kurs schon mehr als verdoppeln. Die Aktien aus Kasachstan zählten 2017 zu den Top-Performern der Welt (+56 Prozent) und der KTX-Index ist jetzt auch schon wieder mit 5 Prozent im Plus. Gute Chancen gab es 2017 aber auch in Zentralosteuropa wie in Polen (+28 Prozent), wobei die Märkte dort jetzt auch korrigierten.

    Bestellen Sie jetzt auch ein Probe-Abo (3 Ausgaben per Email für nur 15 €) des monatlich erscheinenden Börsenbriefs EAST STOCK TRENDS (EST) mit einem weiteren Ukraine/Russland-Special und einem Dividenden-Special sowie mit vielen Hintergrund-Informationen und neuen Anlage-Vorschlägen wie mit der "Aktie des Monats“ und lukrativen Zertifikaten unter www.eaststock.de, dort unter Börsenbrief. Der letzte EST erschien am 26. Februar 2018 mit der Vorstellung einer russischen Öl-Aktie und einer Metallaktie als „Aktie des Monats“. Auch „Aktie des Monats August 2017“ Severstal konnte schon um über 10 Prozent im Kurs zulegen. Die Muster-Depot-Aktien RuSal und Yandex stiegen in 2017 um über 30 Prozent, was selektiv die großen Chancen in Russland aufzeigt. Auch in diesem Jahr liegt das neue Muster-Depot mit russischen „Dividendenperlen“ schon mit fast 10 Prozent im Plus.

    Der russische Aktienmarkt stieg seit August schon über 30 Prozent und erholte sich damit prächtig. Insgesamt war der RTX-Index in USD in 2018 zwar mit 10,06 Prozent im Plus und in Euro immer noch um 8,82 Prozent im Plus. Damit blieb er einer der Top-Performer der Welt.

    Das goldige „Muster-Depot“ des EST aus dem Jahr 2016 liegt auch nach der Korrektur noch 62 Prozent im Plus und die Goldaktie Highland Gold Mining um über 100 Prozent seit 2016. Die Muster-Depots aus dem Jahr 2015 liegen mit 101 Prozent, 70 Prozent und 116 Prozent ebenfalls immer noch kräftig im Plus, wobei die Muster-Depot-Aktien Aeroflot seit 2015 auch nach der Korrektur sogar um über 300 Prozent zulegen konnte, aber auch die Sberbank mit über 300 Prozent.

    Interview-Hinweise: Das letzte TV-Interview mit Andreas Männicke war am 25. Januar 2018 im Aktionärs-TV. Das nächste TV Interview ist am 19. März 2018 in NTV-Telebörse. Sie können sich die Interviews jetzt bei www.eaststock.de, dort unter der Rubrik „Interviews“ runterladen, ebenso wie das gleichnamige EastStockTV-Video, Folge 146.

    Literatur-Hinweis: Andreas Männicke verfasste eine ausführliche Artikel über die Chancen der osteuropäischen Aktienmärkte im „Wegweiser für Kapitalanlagen 2018“, der von Hans A. Bernecker herausgeben wird und nun im Bernecker-Verlag erworben werden kann.

    Seminar-Hinweis: das nächste Ostbörsen-Seminar „Go east – Hochprozentiges aus Osteuropa“ ist am 23. Mai 2018 um 17.00 Uhr in Frankfurt/M.

    Diskutieren Sie jetzt auch mit Herrn Männicke interaktiv unter http://go.guidants.com/de#c/Andreas_Maennicke .

  • Kommt nach dem Bitcoin-Crash ein Anleihen-Crash und dann ein Aktien-Crash?

    Sonntag, 04. Februar 2018 23:57:00

    Am 2. Februar 2018 korrigierte Wall Street zum ersten Mal seit langem wieder über 2 Prozent an einen Tag aufgrund von Zinsängsten. Bei den Arbeitsmarktdaten fiel auf, dass die Lohnkosten relativ stark gestiegen waren, was einen inflationären Schub geben könnte. Zudem waren die Ölpreise und einige Rohstoffe zuletzt stark gestiegen. Um über 50 Prozent brach sogar der Bitcoin-Kurs in der letzten Woche ein. Steht nun wohl auch ein Aktien-Crash bevor?

    Moskauer Börse bleibt top

    Am Freitag fielen die Kurse an der Wall Street zum ersten Mal seit langen über 2 Prozent. Auslöser des Kureinbruchs waren „zu gute“ Arbeitsmarktdaten. Bis zum 1. Februar stiegen aber die Börsen zum Teil auf neue Allzeit-Hochs. 6 Börsen aus Osteuropa zählten schon wieder unter den 30 am besten performenden Aktienmärkten der Welt. Die Moskauer Börse stieg sogar schon über 10 Prozent, da der Brentölpreis fast auf 70 US-Dollar/Barrel anstieg. Am Freitag erhielten die Osteuropa-Börsen aber auch einen ersten Dämpfer und gaben im Gleichklang mit der Wall Street nach.

    Trump blieb diesmal im Hintergrund – GroKo als Non event

    Dabei war der Us-Präsident Donald Trump diesmal nicht ausschlagend für die staken Kursausschläge an der Wall Street, obwohl die Veröffentlichung eines Geheimdokuments, was den FBI verunglimpfen sollte, hohe Wogen schlug. Dafür tätigte er relativ moderate Reden in Davos und auch in den USA zur Lage der Nation. Das „Kremlingate“ wird de Börsen aber auch in Atem halten, denn demnächst wird Trump vom Sonderermittler des FBI interviewt werden. In Deutschland wird es wohl bald ein GroKo geben, aber auch das war nicht kursrelevant. Auch die gerade laufende Berichtssaison in den USA trat in den Hintergrund.

    Aktien weltweit unter Druck

    Ausschlagend waren hingegen die aufkeimenden Zinsängste nach den Arbeitsmarktdaten. So fiel der Dow Jones-Industrial-Index um 2,54 Prozent auf 25.520 Indexpunkte und der X-DAX um 2,16 Prozent auf 12.697 Indexpunkte. Auch er CECE-Index mit Polen, Ungarn und Tschechien im Boot gab um 1,38 Prozent auf 1979 Indexpunkte nach, nachdem er im letzten Jahr noch über 30 Prozent zulegen konnte. Der russische RTS-Index fiel zwar auch um 1,57 Prozent auf 1272 Indexpunkten, stieg damit aber noch um 10 Prozent seit Jahresbeginn.

    Kommt jetzt die Zinswende?

    Aufgrund der relativ stark gestiegenen Lohnkosten wird nun eine höhere Inflation und infolge dessen auch höhere Zinsen erwartet. Die FED wird zwar erst im März die Zinsen weiter erhöhen Dennoch stieg schon jetzt die Anleihen–Rendite sowohl in den USA als auch in Europa am Freitag auch auf ein neues Jahres-Hoch. Diese sind zwar im historischen Vergleich zwar immer noch relativ niedrig, aber es wir jetzt eine Zinswende erwartet.

    Haussetrends an den Aktienmärkten bleiben auch nach der Korrektur intakt

    Die Hausse-Trends an den Aktienmärkten sind zwar auch nach der Korrektur am 2. Februar noch voll intakt; dennoch ist dies ein erstes Warn-Signal auch für den Aktienmarkt. So fiel der Euro-Bond-Future auf ein neues Jahres-Tief von 158 (zuvor 161) und der T-Bond-Future auf 145 (zuvor 150). Viele Anleger befürchten jetzt den Beginn eine Zinswende aufgrund steigender Inflation.

    Auch Gold und Silber gaben wegen Zinsängsten nach

    Noch gefährlicher als steigende Zinsen wäre aber eine inverse Zinsstruktur, also dass die kurzfristigen Anleihen höher rentieren als die langfristigen, aber davon ist es noch weit entfernt. Dennoch sind steigende Zinsen Gift für die Börsen. Aber auch bei Gold und Silber machten sich die Zinssteigerungen negativ bemerkbar. So gab der Goldpreis um 1,31 Prozent auf 1331 US-Dollar/Unze und Silber brach sogar um 3,7 Prozent auf 16,59 US-DollarUnze ein. Auch Nickel fiel um 3,2 Prozent auf 13.500 US-Dollar/Tonne.

    Bitcoinkurs halbiert- alle Kryptowährungen brechen ein!

    Wesentlich stärker brachen aber schon zuvor alle Kryptowährungen ein. So fiel de Bitcoin-Kus an 2. Februar um 10,5 Prozent auf 6600 €, erholte sich am Wochenende aber wieder auf fast 7500 €. Wenn der Bitcoin unter 6000 € fällt, könnte der Kurs weiter einbrechen. Im März letzten Jahres war er noch bei etwa 1000 €. Erst seit April 2017 stiegen dann alle Kryptowährungen sehr stark und es wurden immer mehr Kryptowährungen entwickeln darunter auch viele unsinnige. Es gibt sogar schon einen Putin-Coin und einen Trump-Coin. Der Ripple hat aber eine wesentlich geringerer Transaktionszeit als de Bitcoin und wird auch mehr unter verschiedenen Banken benutzt. Dennoch bleibt der Bitcoin die Leit-Kryptowährung, nach der sich im Moment alle richten und der Bitcoin brach im Kurs in 1 Monat brutal ein, was aber auch zu erwarten war nach dem rasanten Kursanstieg zuvor.

    Damit fiel der Bitcoin in 1 Wochen um über 20 Prozent und in Monat sogar um über 50 Prozent von 12.500 auf 6600 €. Die andere Kryptowährungen zeigte ähnliche Kursverläufe. So stieg der Ripple zwar seit dem 12. Dezember von 0,25 USD auf 3 USD, brach jetzt aber auf 0,85 USD ein. Der Ripple-Kurs brach sogar in 1 Monat um über 67 Prozent (!) ein von 2,75 US-Dollar auf 0,81 US-Dollar. Über 1 US-Dollar entsteht aber schon wieder ein Kaufsignal. Auch nach dem Kurseinbruch werden Kryptowährungen im Gespräch bleiben und die Blockchaine-Technologie wird die Finanzwelt noch revolutionieren. Jetzt beginnen aber erst einmal die „närrischen Zeiten“.

    Erst informieren, dann investieren

    Informieren Sie sich jetzt auch ausführlich über die Hintergründe und die Entwicklung der Ukraine/Russland-Krise, aber auch das zukünftige Erholungspotential der unterbewerteten Aktien aus Osteuropa. Auch in Kasachstan und der Ukraine gibt es neue Chancen. So konnten sich einige ukrainische Agraraktien seit 2016 im Kurs schon mehr als verdoppeln Die Aktien aus Kasachstan zählten 2017 zu den Top-Performern der Welt (+56 Prozent). Gute Chancen gibt es aber auch in Zentralosteuropa wie in Polen (+28 Prozent).

    Bestellen Sie jetzt auch ein Probe-Abo (3 Ausgaben per Email für nur 15 €) des monatlich erscheinenden Börsenbriefs EAST STOCK TRENDS (EST) mit einem weiteren Ukraine/Russland-Special und einem Dividenden-Special sowie mit vielen Hintergrund-Informationen und neuen Anlage-Vorschlägen wie mit der "Aktie des Monats“ und lukrativen Zertifikaten unter www.eaststock.de, dort unter Börsenbrief. Der letzte EST erschien am 29. Dezember 2017 mit der Vorstellung einer russischen Öl-Aktie als „Aktie des Monats“, die hernach schon in 2 Wochen um über 10 Prozent anstieg. Die „Aktie den Monats August“ Severstal konnte jeweils auch schon um 8 Prozent im Kurs zulegen. Die Muster-Depot-Aktien RuSal und Yandex stiegen in 2017 um über 30 Prozent, was selektiv die großen Chancen in Russland aufzeigt.

    Der russische Aktienmarkt stieg seit August schon über 20 Prozent und erholte sich damit prächtig Insgesamt war der RTX-Index in USD in 2017 zwar mit 0,6 Prozent im Plus aber in Euro mit 12,1 Prozent im Minus, da der Euro zum Rubel auf 69 EUR/RUB anstieg, was hohe Währungsverluste für deutsche Anleger in 2017 bedeutete. In 2018 war der RTX-Index aber mit einem Plus von fast 10 Prozent einer der Top-Performer der Welt.

    Das goldige „Muster-Depot“ des EST aus dem Jahr 2016 liegt auch nach der Korrektur noch 62 Prozent im Plus und die Goldaktie Highland Gold Mining um über 100 Prozent seit 2016. Die Muster-Depots aus dem Jahr 2015 liegen mit 101 Prozent, 70 Prozent und 116 Prozent trotz des jetzt schwachen Gesamtmarktes in Russland ebenfalls immer noch kräftig im Plus, wobei die Muster-Depot-Aktien Aeroflot seit 2015 auch nach der Korrektur sogar um über 290 Prozent zulegen konnte, aber auch die Sberbank mit über 327 Prozent.

    Interview-Hinweise: Das letzte Radio-Interview mit Andreas Männicke in Börsen Radio Network über Osteuropa war am 15. Januar 2018 und das letzte TV-Interview am 25. Januar 2018 im Aktionärs-TV. Das nächste TV Interview ist am 19. März 2018 in NTV-Telebörse. Sie können sich die Interviews jetzt bei www.eaststock.de, dort unter der Rubrik „Interviews“ runterladen, ebenso wie das gleichnamige EastStockTV-Video, Folge 145. Literatur-Hinweis: Andreas Männicke verfasste eine ausführliche Artikel über die Chancen der osteuropäische Aktienmärkte im „Wegweiser für Kapitalanlagen 2018“, der von Hans A. Bernecker herausgeben wird und nun im Bernecker-Verlag erworben werden kann..

    Seminar-Hinweis: das nächste Ostbörsen-Seminar „Go east – Hochprozentiges aus Osteuropa“ ist am 23. Mai 2018 um 17.00 Uhr in FRM

    Diskutieren Sie jetzt auch mit Herrn Männicke interaktiv unter http://go.guidants.com/de#c/Andreas_Maennicke .

  • Die Party geht weiter – nur wie lange noch?

    Sonntag, 14. Januar 2018 00:15:00

    Die Wall Street hatte wie viele Weltbörsen in den ersten beiden Handelswochen einen tollen Start und schloss am Freitag auf neuem Allzeit-Hoch. Aufgrund der US-Steuerreform sind jetzt die Erwartungen bei den Gewinnsteigerungen sehr hoch und auch Bei der Steigerung des Wirtschaftswachstums in den USA.

    Trump reist jetzt Ende Januar sogar nach Davos um seinen Standpunkte „America first“ der Weltgemeinschaft klar zu machen. Zudem gab es nach 2 Jahren erstmals wieder direkte Gespräche zwischen Nord- und Südkorea nach dem Motto: „Dialog ist kostengünstiger als Krieg“. Die Moskauer Börse wurde durch den stark gestiegenen Ölpreis unterstützt und wurde zum Jahresbeginn sogleich Top-Performer unter den Weltbörsen. Aber auch die „Kryptomanie“ hält an, wobei hier der Ripple zuletzt Furore machte.

    Partystimmung an den Weltbörsen hält an

    Der Dow Jones Industrial Index (DJI) stieg am 12. Januar um 200 Indexpunkte bzw. fast 1 Prozent auf das neue Allzeit-Hoch von 25.803 Indexpunkten, während der DAX mit 13.240 Indexpunkten am Freitag nicht von der Stelle kam. Dennoch stieg auch der DAX seit Jahresbeginn schon über 3 Prozent und der DJI und über 4 Prozent an. Auch der CECE-Index mit Polen, Ungarn und Tschechien im Boot stieg schon wieder um über 3 Prozent, nachdem der CECE-Index schon im letzten Jahr um über 30 Prozent zulegen konnte.

    Nord- und Südkorea sorgen für Entspannung

    Von den Anlegern positiv aufgenommen wurde, dass es nach 2 Jahren erstmals Gespräche zwischen hochrangigen Politkeren aus Nord- und Süd-Korea gab nach dem Motto: „Dialog ist besser und kostengünstiger als Krieg“. Nord-Korea will auch bei den Olympischen Winterspielen in Süd-Korea teilnehmen. Nord-Korea will aber das Atom-Arsenal beibehalten und ausweiten, wobei die Atombombe nur gegen die USA gerichtet sei, nicht gegen Japan oder Süd-Korea.

    Trump reist nach Davos zum WEF-Treffen

    Auch zwischen Deutschland und der Türkei gab es bei den Außenministern freundliche Worte, die auf eine Entspannung hinarbeiten. Sehr gespannt und frostig ist allerding noch das Verhältnis zwischen den USA und Russland, wobei Trump jetzt sogar Waffen in die Ukraine schicken lassen will. Trump will mit etwa 1500 Mitreisenden als zweiter US-Staatspräsidenten bei den WEF-Gesprächen in Davos Ende Januar teilnehmen, was von den Anlegern begrüßt wurde. Ob er dort auch von allen freundlich empfangen wird, bleibt abzuwarten.

    Trump hält am Iran-Deal zunächst fest

    Trump hält zunähst an dem Iran-Deal fest, stellt aber Forderungen an die EU. So sollen die Hisbollah als Terrorismusorganisation eingestuft werden Zudem sollen die Auflagen für den Iran innerhalb von 4 Monaten verschärft werden. Damit kam er der EU entgegen. Wenn seinen Forderungen aber nicht erfüllt werden, will er den Iran-Vertrag in 4 Monaten kündigen und verschärfte Sanktionen anordnen Aber auch diese Nachricht sorgte für gute Stimmung an den Weltbörsen, da nun eine unmittelbare Konfrontation der USA mit dem Iran nicht bevorsteht.

    Moskauer Börse als Top-Performer zum Jahresstart

    Der japanische Nikkei 225-Index konnte mit dem neuen Jahres-Hoch von 23.810 Indexpunkten sogar ein Plus von fast 5 Prozent erreichen. Am besten schnitt aber der russische Aktienmarkt mit einem Plus von fast 10 Prozent in € und in US-Dollar ab. So stiegen der RTS-Index auf US-Dollarbasis um 9,65 Prozent auf 1261 Indexpunkte und der RTX-Index auf Euro-Basis um 9,58 Prozent auf 2126 Indexpunkte.

    Am 18. März finden Präsidentschaftswahlen in Russland statt und im Sommer die Fußball-Weltmeisterschaft. Schon deswegen wird die Moskauer Börse jetzt wieder mehr im Rampenlicht sein, nachdem sie im letzten Jahr nicht performen konnte.

    Russische Öl- und Gasaktien nachgefragt

    Während in den USA die Anleger auf eine Steigerung der US-Unternehmensgewinne infolge der neuen US-Steuerreform und ein stärkeres BSP-Wachstum setzen, war in Russland der um über 5 Prozent angestiegene Ölpreis auf fast 70 US-Dollar/Barrel (Marke Brent, bei WTI: 64 US-Dollar/Barrel) ausschlaggebend. Daher stieg auch der Rubel zum Euro auf 68,70 EUR/RUB. Von dem stark gestiegenen Ölpreis profitierten wiederum besonders die russischen Öl- und Gasaktien wie Gazprom, LUKoil und Rosneft. So konnte der sonst sehr schwerfällige Gasgigant Gazprom seit Jahresbeginn um 10,5 Prozent von 3,8 auf 4,2 € im Kurs zulegen.

    „GroKo“ nach erfolgreicher Sondierung in greifbarer Nähe

    In Deutschland waren die Anleger etwas zurückhaltender, obwohl es jetzt erstmals positive Signale gab, dass die Sondierungsgespräche der SPD mit der CDU/CSU erfolgreich verlaufen waren und dass man nun in Koalitionsverhandlungen eintreten will, die bis Ostern abgeschlossen sein sollen. Allerdings muss hierüber auch noch der SPD-Parteitag befinden, wobei der Jusos nach wie vor gegen eine „GroKo“ sind.

    Gold kommt allmählich wieder

    Da der Goldpries auch am 12. Dezember um 1,12 Prozent wieder etwas auf 1338 US-Dollar/Feinunze anzog und der Silberpreis bei 17,25 US-Dollar/Unze immerhin seitwärts tendierte, stiegen auch Gold- und Silberaktien wieder etwas an. Allerdings sind die Inflationsraten in den westlichen Industrieländern immer noch sehr gering. So tendiert Silber seit Jahresbeginn bei etwa 17 US-Dollar/Unze nur seitwärts, während der Goldpreis um über 3 Prozent zulegen konnte. Der Goldpreis stieg in 1 Jahr um 11,5 Prozent in US-Dollar während er in € immer noch im Minus ist in 1 Jahr.

    Wesentlich besser entwickelte sich in der jüngsten Vergangenheit der Palladiumpreis, der am 12. Januar um 3,39 Prozent und damit schon um 46 Prozent in 1 Jahr zulegen konnte. Anleger können von gestiegenen Rohstoffreisen über sogenannte Exchange Traded Commodities (ETC) der BNP Paribas partizipieren, wobei die Ergebnisse in € wesentlich schlechter sind als in US-Dollar. Eine gute Alternative im Rohstoffsektor könnte in Zukunft das neue Swiss Commodities Index-Zertifikat, das von dem Schweizer Vermögensverwalter Adrian Morger von der Falknis Wealth Management AG als Private Placement imitiert wurde und demnächst an der Schweizer Börse kotiert werden soll. Das Produkt hat im Backtest in den letzten 16 Jahren eine Rendite von über 30 Prozent p.a. nach Kosten erwirtschaftet.

    Ripple der neue Star unter den Kryptowährungen

    Starke Kurssprünge nach oben und unten machten zum Jahresbeginn aber auch schon wieder einige Kryptowährungen. Die von der Marktkapitalisierung bedeutsamsten Kryptowährungen sind immer noch Bitcoins, Etherum und Ripples, die sich zu Jahresbeginn aber sehr unterschiedlich entwickelten. So erholte sich der Bitcoin nach dem Kurseinbruch im Dezember auf nunmehr 11709 €. Er fiel damit aber 17,7 Prozent in einem Monat.

    Etherum konnte in diesem Jahr bereits um über 70 Prozent im Kurs auf 1089 € zulegen und in 1 Jahr damit sogar um 11219 Prozent. Ripple war der Top-Performer in 1 Monat mit einem Plus von 325 Prozent auf 1,68 €. Anfang Dezember war er noch bei 0,24 €, was ein Plus von 600 Prozent bedeutet. In 1 Jahr stieg der Ripple um über 5400 Prozent, also weit mehr als der Bitcoin.

    Es kann gut sein, dass der Ripple, der von einem US-Team entwickelt wurde und vornehmlich unter Banken angewendet wird, bald den Bitcoin als „Marktführer“ auch von der Marktkapitalisierung ablöst. Die gesamte Marktkapitalisierung beträgt jetzt etwas mehr als 500 Milliarden US-Dollar bei den Kryptowährungen, was in gesamten Finanzsektor noch ein sehr kleiner Betrag ist. Der ganz große Bubble ist der von den Notenbanken imitierte Anleihen-Bubble, der wesentlich gefährlicher ist als der Hype bei Kryptowährungen. Leider warnt hier die BaFin aber nicht in erforderlichem Maß.

    Wird der Bitcoin-Handel in China bald verboten?

    Während es auf Bitcoins und Etherum schon Finanzprodukte gibt, ist dies bei Ripple leider noch nicht der Fall. Es wird aber nicht mehr lange dauern bis es den ersten Bitcoin-ETF geben wird. Der ab Mitte Dezember jetzt mögliche Handel der Bitcoins in Chicago an den Terminmärkten gestaltet sich noch sehr schwierig, weil es zu wenige Short-Seller gibt. So ist der Spread zwischen Ask und Bid noch sehr hoch.

    Auf der anderen Seite gibt es auch immer wieder Gerüchte, dass China und auch Süd-Korea den Handel mit Bitcoins gänzlich verbieten wollen und die Chinesen sind die Marktführer beim Mining-Prozess, also der Herstellung von Bitcoins. Wäre dies der Fall würde der Bitcoin-Kurs sofort einbrechen und sich nicht mehr so stark erholen wie zuvor. Auch äußerte sich der russische Präsident Putin zuletzt sehr kritisch gegenüber den Kryptowährungen und er fordert mehr regulatorische Maßnahmen und mehr Transparenz, damit Kryptowährungen nicht von Terroristen, Kriminellen und Geldwäschern genutzt werden können.

    Erst informieren, dann investieren.

    Informieren Sie sich jetzt auch ausführlich über die Hintergründe und die Entwicklung der Ukraine/Russland-Krise, aber auch das zukünftige Erholungspotential der unterbewerteten Aktien aus Osteuropa. Auch in Kasachstan und der Ukraine gibt es neue Chancen. So konnten sich einige ukrainische Agraraktien seit 2016 im Kurs schon mehr als verdoppeln Die Aktien aus Kasachstan zählten 2017 zu den Top-Performern der Welt (+56 Prozent). Gute Chancen gibt es aber auch in Zentralosteuropa wie in Polen (+28 Prozent).

    Bestellen Sie jetzt auch ein Probe-Abo (3 Ausgaben per Email für nur 15 €) des monatlich erscheinenden Börsenbriefs EAST STOCK TRENDS (EST) mit einem weiteren Ukraine/Russland-Special und einem Dividenden-Special sowie mit vielen Hintergrund-Informationen und neuen Anlage-Vorschlägen wie mit der "Aktie des Monats“ und lukrativen Zertifikaten unter www.eaststock.de, dort unter Börsenbrief. Der letzte EST erschien am 29. Dezember 2017 mit der Vorstellung einer russischen Öl-Aktie als „Aktie des Monats“, die hernach schon in 2 Wochen um über 10 Prozent anstieg. Die „Aktie den Monats August“ Severstal konnte jeweils auch schon um 8 Prozent im Kurs zulegen. Die Muster-Depot-Aktien RuSal und Yandex stiegen in 2017 um über 30 Prozent, was selektiv die großen Chancen in Russland aufzeigt.

    Der russische Aktienmarkt stieg seit August schon über 20 Prozent und erholte sich damit prächtig Insgesamt war der RTX-Index in USD in 2017 zwar mit 0,6 Prozent im Plus aber in Euro mit 12,1 Prozent im Minus, da der Euro zum Rubel auf 69 EUR/RUB anstieg, was hohe Währungsverluste für deutsche Anleger in 2017 bedeutete. In 2018 war der RTX-Index aber mit einem Plus von fast 10 Prozent einer der Top-Performer der Welt.

    Das goldige „Muster-Depot“ des EST aus dem Jahr 2016 liegt auch nach der Korrektur noch 62 Prozent im Plus und die Goldaktie Highland Gold Mining um über 100 Prozent seit 2016. Die Muster-Depots aus dem Jahr 2015 liegen mit 101 Prozent, 70 Prozent und 116 Prozent trotz des jetzt schwachen Gesamtmarktes in Russland ebenfalls immer noch kräftig im Plus, wobei die Muster-Depot-Aktien Aeroflot seit 2015 auch nach der Korrektur sogar um über 290 Prozent zulegen konnte, aber auch die Sberbank mit über 327 Prozent.

    Interview-Hinweise: Das letzte Radio-Interview mit Andreas Männicke in Börsen Radio Network über Osteuropa ist am 12. Dezember 2017. Das nächste Radio-Interview in Börsen-Radio Networks ist am 15. Januar 2018 und das nächste TV Interview im Aktionärs TV ist am 25. Januar 2018. Sie können sich die Interviews jetzt bei www.eaststock.de, dort unter der Rubrik „Interviews“ runterladen, ebenso wie das gleichnamige EastStockTV-Video, Folge 144. Herr Männicke wird auch am 24./25. Januar 2018 beim Fondskongress in Mannheim anwesend sein.

    Literatur-Hinweis. Andreas Männicke verfasste eine ausführliche Artikel über die Chancen der osteuropäische Aktienmärkte im „Wegweiser für Kapitalanlagen 2018“, der von Hans A. Bernecker herausgeben wird und nun im Bernecker-Verlag erworben werden kann..

    Diskutieren Sie jetzt auch mit Herrn Männicke interaktiv unter http://go.guidants.com/de#c/Andreas_Maennicke .

  • Danke (Trump?) - das war ein Jahr der Superlative!

    Sonntag, 31. Dezember 2017 21:53:00

    Nachdem Trump nun zum Jahresschluss die seiner Ansicht nach „historische“ US-Steuerreform durchgebracht hat, schloss der Dow Jones Industrial Index nahe dem Allzeit-Hoch bei etwas unter 24.800 Indexpunkten, was ein Plus von 25 Prozent seit Jahresbeginn bedeutet. Der DAX gab am letzten Handelstag durch Gewinnmitnahmen deutlicher nach und schloss nachbörslich bei 12.861 Indexpunkten deutlich unter der „magischen“ 13.000-er Marker. Er stieg damit „nur“ um 12,8 Prozent in 2017.

    Dieses Jahr war das Jahr der Superlative für Aktienanleger, denn die Wall Street und auch der DAX, aber auch viele Emerging Markets erreichten neue historische Allzeit-Hochs. 5 Börsen aus Osteuropa konnten 2017 dabei den DAX outperformen. Die Aktien aus Kasachstan konnten sogar um über 50 Prozent zulegen. Die beste Geldanlage der Welt waren aber in diesem Jahr Kryptowährungen mit über Kursverzehnfachungen in diesem Jahr, wobei der Ripple sogar um 5284 Prozent in 1 Jahr und damit weit mehr als de Bitcoin mit + 1148 Prozent ansteigen konnte.

    Wall Street im Trump-Fieber

    Nach vielen politischen Niederlagen konnte Trump zum Jahresschluss noch einen großen Erfolg mit seiner „historischen“ Steuerreform erreichen, indem nun auch der US-Kongress für die US-Steuerreform stimmte. Nun muss der US-Kongress aber auch die Schuldengrenze von über 20 Billionen US-Dollar anheben, um einen „Goverment Shut down“, also die temporäre Zahlungsunfähigkeit der USA zu vermeiden. Die Anleger an der Wall Street blicken nun hoffnungsvoll in das Jahr 2018. Unter Trump stieg der Dow Jones Industrial Index immerhin um 25 Prozent seit Jahresbeginn 2017 und der NASDAQ-Index sogar um 27 Prozent. 2017 war auch das Jahr der Technologieaktien wie „FANG & Co. wobei die chinesischen Internetaktien also Alibaba & Co noch besser abschnitten, während der Shanghai Composite Index mit 3296 Indexpunkten nur ein Plus von 6,5 Prozent erreichte. Der marktbreitere S&P-Index schaffte in den USA ein Plus von 18,9 Prozent. Genauso strak stieg der Nickei 225-Index in 2017. Der Euro Stoxx blieb mit einem Plus von 7,2 Prozent in 2017 wie schon in den Vorjahren deutlicher Underperformer. Ob die US-Steuerreform nun ein Fluch oder Segen ist, wird sich erst in 2018 entscheiden, je nachdem wie das BSP-Wachstum und die US-Unternehmensgewinne gesteigert werden kann oder nicht.

    Überbewerteter US-Aktienmarkt durch Aktien-Rückkaufprogramme und Rekord-Wertpapier-Kredite

    Nach wie vor ist der US-amerikanische Aktienmarkt mit einem Kurs-Gewinn-Verhältnis von 25 sehr hoch bewertet. Angetrieben wurde die Aktien-Hausse auch durch die fortgesetzten Aktienrückkaufprogramme und die Rekord-Wertpapierkredite in den USA im Volumen von über 500 Milliarden US-Dollar. Da die amerikanische Notenbank den Zins im Dezember 2017 auf 1,5 Prozent anhob und zudem ab 2018 dem Markt wieder Liquidität entziehen und die Zinsen weiter anheben will, könnte diese künstliche Hausse in 2018 etwas geringer ausfallen oder die Kurse könnte sogar kräftig nachgeben. Auf der anderen Seite schwimmen viele US-Unternehmen aufgrund der expansiven Geldpolitik der FED in Liquidität. So schiebt alleine Apple eine Kriegskasse von über 200 Milliarden US-Dollar vor sich her, die zum Teil genutzt wird, eigene Aktien weiter aufzukaufen. Zudem kommen in 2018 Rekord-Dividenden zur Wiederanlage auf den Markt-

    EZB manipuliert die Aktienmärkte weiter durch fragwürdige Anleihen-Aufkäufe

    In Europa will der EZB-Chef Mario Draghi weiterhin bis zu 30 Milliarden Euro (zuvor 60 Milliarden Euro) in den Markt pumpen, wobei das Anleihen-Portfolio eine immer schlechtere Qualität aufweist, wie der Flop der Anleihe von Steinhoff (Poco) mit 10 Mrd. € Verlust zeigte. Aber eine Notenbank kann bekanntlich nicht Pleite gehen, da sie beliebig weiter Geld drucken kann. Die größten „bad banks“ der Welt mit vielen Schrottanleihen im Portfolio der Welt sind aber die Notenbanken, was ganz eindeutig eine dauerhafte Marktmanipulation darstellt, die hoffentlich bald ein Ende hat. Der Weg zur „Normalisierung“, also der Ausstieg aus der „Drogenpolitik der Notenbanken“, wird aber sehr steinig und beschwerlich werden.

    Geopolitische Spannungen nehmen zu - der IS ist nicht tot

    Zunächst steigt durch die US-Steuerreform aber auch die US-Staatsverschuldung enorm an, was die Anleger noch viel zu wenig im Auge haben. Zudem drohen in 2018 einige geopolitische Konflikte der USA mit Nord-Korea, dem Iran und auch in der Ukraine mit Russland, nachdem Trump entschieden hat, auch Waffen zur „Selbstverteidigung“ in die Ukraine zu schicken. Auch mit der Erklärung von Jerusalem zur Hauptstadt von Israel hat Trump die „Büchse der Pandora“ in Nahen Osten geöffnet. Auch wenn der IS aus dem Irak mit amerikanischer Hilfe und Syrien mit russischer Hilfe vertrieben wurde, wird sich der IS mit Terroranschlägen wieder melden wie zuletzt in Afghanistan, St. Petersburg und in Kairo.

    Politische Unwägbarkeiten in Europa

    Zudem gibt es in Europa einige politische Unwägbarkeiten wie die schwierige Regierungsbildung in Deutschland – wird es wohl eine „GroKo“ werden und wie teuer wird sie ggf. für die deutsche Wirtschaft? - und die Parlamentswahlen am 4. März in Italien. Zudem bleibt es abzuwarten, ob die EZB im Laufe des Jahres 2018 einen ähnlichen Weg zur Normalisierung beschreiten wird, wie es die amerikanische Notenbank FED in 2018 versuchen wird. Zudem muss Europa den Brexit verkraften und Großbritannien auch. Abzuwarten bleibt ob sich Macrons Europa-Visionen, die auf Eurobonds, mehr Zentralismus (EU-Finanzminister) und mehr Durchschlagskraft in Europa (sprich Brüssel) hinauslaufen, durchsetzen lässt oder nicht.

    Osteuropa wächst mehr als Westeuropa und ist geringer verschuldet: CECE-Index als Outperformer in 2017

    Die osteuropäischen Länder wachsen weiter am dynamischsten in Europa mit BSP-Wachstumsraten von 3 bis 5 Prozent und dies bei wesentlich geringer Staatsverschuldung. So können die meisten osteuropäischen Länder die Maastricht-Stabilitäts-Kriterien erfüllen, wovon die meisten westeuropäischen Länder weit entfernet sind. So verwundert es nicht, dass der CECE-Index, ein Kunstprodukt der Wiener Börse mit Polen Ungarn und Tschechien im Boot, mit einem Plus von 34,5 Prozent den DAX mit einem Plus von 12,8 Prozent klar outperformen konnten. Am besten schnitten aber die Aktienmärkte aus Kasachstan (+57 Prozent in Euro und +77 Prozent in USD) und in Lettland (+40 Prozent in Euro) ab und dies nicht nur in Europa, sondern in der ganzen Welt.

    „Kryptomanie“ hält an

    Die beste Geldanlage der Welt bleiben aber trotz den starken Kursschwankungen im Dezember die Kryptowährungen, wobei der Wert der Bitcoins in 1 Jahr auch nach der Korrektur von 17.000 auf 10.625 € um 1148 Prozent, der von Ripple aber um 5284 Prozent und der von Etherum um 8900 Prozent zulegen konnte. Viele neue Kryptowährungen gibt es noch nicht sehr lange, da sie erst in diesem Jahr auf den Markt kamen. Immer mehr junge Leute zocken hier jetzt mit, was schon wieder an die Zeiten des neuen Marktes erinnert, der hernach brutal einbrach. Die „big player“ in dem Spiel-Casino kommen aber auch China und aus Russland.

    Am längsten gibt es Bitcoins, die in 5 Jahren um 11.661 Prozent im Kurs anstiegen. Ob die „Kryptomanie“ auch in 2018 anhalten kann, bleibt abzuwarten. Die BaFin warnte zuletzt schon von den allzu spekulativen Exzessen, womit sie Recht hat. Dennoch lohnt es sich für alle Anleger, mit der geradezu revolutionären Blockchain-Technologie intensiver auseinander zu setzen, auch wenn Bitcoins & Co eine Blase sein sollte. Tenbagger-Chancen gab es aber nicht nur bei Bitcoins und Blockchain-Aktien, sind auch bei einigen Modetrends wie bei Lithium- und Cannabis-Aktien, die sich im Kurs vervielfachten.

    Gold und Silber als Underperformer leicht erholt

    Der Goldpreis konnte sich zwar jetzt wieder auf über 1300 USD-Dollar/Unze erholen und Silber auf fast 17 US-Dollar/Unze, aber damit stieg Gold in 1 Jahr nur um 13,1 Prozent und Silber um 3,9 Prozent in US-Dollar. Gold war also als Geldanlage klarer Underperformer wie auch schon in den Vorjahren, wobei Gold vor allem in Deutschland als Währungsschutz weiterhin gefragt bleibt. Aber auch China, Russland und die Türkei kaufen Gold weiterhin in großen Stil auf. Wird es wohlmöglich in Zukunft einen goldgedeckten Yuan oder Rubel geben, was den USA gar nicht behagen würde. In Euro waren Gold und Silber sogar im Minus und damit als Geldanlage ein noch größerer Underperformer als in US-Dollar. In den letzten 5 Jahren gab der Goldpreis sogar in US-Dollar um 22,2 Prozent nach und Silber um 44, 3 Prozent gefallen.

    Rohstoffe kommen wieder: ETC als profitable Geldanlage

    Dagegen stieg das Edelmetall Palladium um fast 50 Prozent in diesem Jahr auf 1064 US-Dollar. Auch in 5 Jahren stieg Palladium um 51 Prozent. Kupfer stieg in diesem Jahr um 32 Prozent auf 7207 US-Dollar/Tonne, ist aber in 5 Jahren noch mit 8,5 Prozent im Minus. Auch Nickel konnte in diesem Jahr um 25 Prozent auf 12.705 US-Dollar/Tonne ansteigen, wobei er in 5 Jahren noch mit 27,6 Prozent im Minus ist. In Euro waren die Kurssteigerungen bei den Rohstoffen nicht so stark, da der Euro zum US-Dollar in 2017 um 14,4 Prozent auf 1,20 EUR/USD gestiegen ist. So stieg der Palladiumpreis in Euro nur um 33 Prozent und Kupfer um 15 Prozent in Euro. Dies war aber immer noch mehr als der DAX. Anleger können and steigende Rohstoffen über die Exchange Traded Commodities (ETC) der BNP Paribas teilnehmen.

    Swiss Commodities Index-Zertifikat von LEONTEQ als Alternative für 2018

    Das Jahr 2018 dürfte sehr viel volatiler werden, Insofern bieten sich als Alternative und zur sinnvollen Diversifikation gut managte Long/Short-Rohstoff-Anlagen wie das neue Swiss Commodities Index-Zertifikat von LEONTEQ Securities AG mit der ISIN CH385003030 an, das nun bis zum 15. Januar bei LEONTEQ gezeichnet werden kann. Im Backtest erwirtschaftete das Produkt in den letzten Jahren einen Performance von über 30 Prozent p.a. (nach Kosten), wobei es kein Verlustjahr gab. In 2017 wurde sogar eine Performance von über 50 Prozent (nach Kosten) erreicht.

    Erst informieren, dann investieren.

    Informieren Sie sich jetzt auch ausführlich über die Hintergründe und die Entwicklung der Ukraine/Russland-Krise, aber auch das zukünftige Erholungspotential der unterbewerteten Aktien aus Osteuropa. Auch in Kasachstan und der Ukraine gibt es neue Chancen. So konnten sich einige ukrainische Agraraktien seit 2016 im Kurs schon mehr als verdoppeln Die Aktie aus Kasachstan zählen 2017 zu den Top-Performern der Welt (+56 Prozent). Gute Chancen gibt es aber auch in Zentralosteuropa wie in Polen (+28 Prozent).

    Bestellen Sie jetzt auch ein Probe-Abo (3 Ausgaben per Email für nur 15 €) des monatlich erscheinenden Börsenbriefs EAST STOCK TRENDS (EST) mit einem weiteren Ukraine/Russland-Special und einem Dividenden-Special sowie mit vielen Hintergrund-Informationen und neuen Anlage-Vorschlägen wie mit der "Aktie des Monats“ und lukrativen Zertifikaten unter www.eaststock.de, dort unter Börsenbrief. Der letzte EST erschien am 29. Dezember 2017 mit der Vorstellung einer russischen Öl-Aktie als „Aktie des Monats“. Die „Aktie den Monats August“ Severstal konnte jeweils schon um 8 Prozent im Kurs zulegen, Die Muster-Depot-Aktien RuSal und Yandex stiegen in 2017 um über 30 Prozent, was selektiv die großen Chancen in Russland aufzeigt.

    Der russische Aktienmarkt stieg seit August schon über 15 Prozent und erholte sich damit prächtig, tendiert jetzt aber nur seitwärts. Insgesamt war der RTX-Index in USD in 2017 zwar mit 0,6 Prozent im Plus aber in Euro mit 12,1 Prozent im Minus, das der Euro zum Rubel auf 69 EUR/RUB anstieg, was hohe Währungsverluste für deutsche Anleger bedeutete.

    Das goldige „Muster-Depot“ des EST aus dem Jahr 2016 liegt auch nach der Korrektur noch 62 Prozent im Plus und die Goldaktie Highland Gold Mining um über 100 Prozent seit 2016. Die Muster-Depots aus dem Jahr 2015 liegen mit 101 Prozent, 70 Prozent und 116 Prozent trotz des jetzt schwachen Gesamtmarktes in Russland ebenfalls immer noch kräftig im Plus, wobei die Muster-Depot-Aktien Aeroflot seit 2015 auch nach der Korrektur sogar um über 290 Prozent zulegen konnte, aber auch die Sberbank mit über 327 Prozent.

    Interview-Hinweise: Das letzte Radio-Interview mit Andreas Männicke in Börsen Radio Network über Osteuropa ist am 12. Dezember 2017. Das nächste TV Interview im Aktionärs TV ist am 25. Januar 2018. Sie können sich die Interviews jetzt bei www.eaststock.de, dort unter der Rubrik „Interviews“ runterladen, ebenso wie das gleichnamige EastStockTV-Video, Folge 143

    Literatur-Hinweis. Andreas Männicke verfasste eine ausführliche Artikel über die Chancen der osteuropäische Aktienmärkte im „Wegweiser für Kapitalanlagen 2018“, der von Hans A. Bernecker herausgeben wird und nun im Bernecker-Verlag erworben werden kann..

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