Ostbörsen im Fokus (siehe auch www.eaststock.de)

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Interview- und Termin-Hinweise

Das nächste ESI-Ostbörsen-Seminar "Go East - in der Krise liegt die Chance" findet am 28. November 2108 in FRM gleich nach dem EK-Forum statt. Info und Anmeldung bei www.eaststock.de, unter der Rubrik "Seminare"

Andreas Männicke wurde am 5. November 2018 von Börsen Radio Network über die neuen Chancen in Osteuropa befragt.

Das nächste Radio-Interview von Andreas Männicke ist am 21. Januar 2018 in Börsen Radio Networks.

Andreas Männicke wurde am 14. September 2018 von Michael Mross in MMnews über Russland, den Rubel und das Verhätnis Russland zum Westen anläßlich der Rede des russischen Außenminsters Sergej Lawrow im Hotel Adlon in Berlin befragt.

Andreas Männicke wurde am 27. August 2018 um 13.00 Uhr in Börse Radio Networks über die neuen Channcen in Osteuropa befragt. Dabei kamen auch die Exotenbörsen aus Georgien, Armenien und Aserbaidschan zu Sprache, aber auch die Auswirkungen der neuen US-Sanktionen gegen Russland.

Das nächste Interview in Börsen Radio Networks ist am 5. November 2018.

Andreas Männicke wurde am 9. Juli 2018 von Börsen Radio Networks um13.00 Uhr über die Chancen in Osteuropa befragt.

Andreas Männicke wurde am 24. Mai 2018 in NTV/Telebörse über Rohstoffe und Russland befragt.

Andreas Männicke wird am 13. Juni 2018 um 18.15 Uhr in WeltTV von Dietmar Deffner anläßlich der Fussballweltmeisterschaft über die Chancen in Russland befragt,

Das nächste Interview für Börsen Radio Networks wird am 2 Juli 2018 um 13.00 Uhr sein.

Andreas Männicke wurde am 2. Maí 2018 in Börsen Radio Networks über die neuen Chancen in Osteuropa, aber auch die Sanktionen gegen Russland befragt.

Andreas Männicke wurde am 19. März 2018 um 13.15 Uhr live in NTV/Telebörse über die Chancen in Russland nach der Präsidentchaftswahl befragt.

Ab Oktober 2013 können Sie unter Eingabe von "EastStockTV" bei www.youtube.de die aktuellen Kommentare von Andreas Männicke zu den Aussichten an den Welt- und Ostbörsen kostenlos abrufen. Abonnieren Sie einfach den Kanal bei www.youtube.de.

Ab Mai 2014 können mit Herrn Männicke über www.go.guidants.com auch interaktiv in Kontakt treten und Fragen zu den Ostbörsen stellen.

Verpassen Sie die Outperformancechancen in Osteuropa nicht und bestellen Sie jetzt den monatlich erscheinenden Börsenbrief EAST STOCK TRENDS unter www.eaststock.de. Ein Probe-Abo (3 Ausgaben kosten nur 15 €). Die beiden Muster-Depots erzielten seit Februar 2009 eine Performance von über 320% im Muster-Depot 1 (konservativer Osteuropa-Basket) bzw. über 350% im Muster-Depot 2 (spekulativer Osteuropa-Basket, das sind über 40% p.a. seit 2009. In den neuen Muster-Depots ab 2015 wude eine Performance von über 130% bzw über 80% erzielt. Das neue "goldige" Muster-Depot erreichte immerhin ein Plus von 66% ab 2016.

Zudem können Sie sich alle bisherigen TV-Inteviews von Andreas Männicke in diesem Jahr runterladen unter den Links der Rubrik "Interviews".

  • Brennende Wälder, brennende Autos, brennende Aktienmärkte – wer löscht jetzt?

    Dienstag, 11. Dezember 2018 18:00:00


    In Kalifornien brannten die Wälder und machten erneut auf die verheerenden Folgen des Klimawandels aufmerksam, die Trump nicht wahr haben will. In Paris brannten die Autos aufgrund der Reformen von Macron, was Macron nicht wahrhaben will, weil er sich mehr mit dem Ausland und der EU beschäftigt. Die Aktienmärkte brennen aufgrund der Markttechnik und vieler Fehlentwicklungen in der Wirtschaft, was viele Anleger nicht wahr haben wollen.



    Es brennt in vielen Regionen der Welt. In Australien brechen die Immobilienp...

    Abonnieren Sie jetzt kostenlos den Andreas Männicke Newsletter, um den vollständigen Inhalt per E-Mail zu erhalten.

  • G 20 = Trump gegen alle

    Montag, 03. Dezember 2018 19:00:00

    Die Welt blickte am Wochenende voller Spannung nach Argentinien, ein Land, das selbst hochverschuldet ist und am Tropf des IWF hängt. Die Ergebnisse des G 20 Treffens waren zwar enttäuschend, da es kein klares Bekenntnis zum freien Welthandel und zur Bekämpfung des Klimawandels gab, wobei man wieder einmal den Eindruck hatte, dass der US-Präsident Donald Trump die entscheidenden Figur war, die einen gemeinsame Absichtserklärung behinderte bzw. nicht möglich machte. Man einigte sich auf den kleinsten Nenner mit dem Bekenntnis zu einem „multilateralen Handelssystem“.

    Immerhin wurde zumindest bei dem G 20-Treffen ein Waffenstillstand beim Handelskrieg der USA gegen China und Europa beschlössen, worauf die Aktienkurse am 3. Dezember zunächst in die Höhe sprangen, vor allem bei Automobilaktien. Wie lange dieser Waffenstillstand anhält, ist aber fraglich.

    G 20-Treffen enttäuscht trotz Waffenstillstand

    Die Abschlusserklärung des G 20 Treffens in Argentinien war so allgemein und unverbindlich, dass es die Welt bei den dringenden Problemen der Welt nicht voranbringt, sei es freier Handel, sei es Migration und erst recht nicht beim Klimawandel, wo die USA dank Trump schon lange ausgeschieden sind und auch keine gemeinsame Erklärung zu erwarten war.

    Gar nicht oder nur am Rande angesprochen wurde die Überschuldung vieler Länder, also das globale Verschuldungsproblem, was uns aber in den nächsten Jahren sehr beschäftigen wird, vor allem in Italien, aber auch in dem Austragungsland des G20 Treffens Argentinien. Positiv überraschend war, dass es so gewaltsame Protestaktionen wie beim letzten G20 Treffen in Hamburg nicht gab.

    Protestwelle in Paris nimmt nicht ab, die Brutalität aber zu

    Dafür spielen sich jetzt Hetzjagden der „Gelbjacken“, also der Protestbewegung gegen Macron, gegen die Polizei in Paris ab, wo die Gewaltbereitschaft gegen die Polizei offensichtlich schon sehr stark zugenommen hat. Die Gelbjacken fordern Steuersenkungen und eine Erhöhung des Mindestlohns. Auslöser der gewaltsamen Aktionen war die geplante Erhöhung der Benzinsteuer in Frankreich.

    Die brutale Vorgehensweise und die brennenden Polizeiautos erinnern schon fast an einen Bürgerkrieg in Paris, Macron wird es auch schwer haben, im eigenen Land für Ruhe und Besonnenheit zu sorgen. Immerhin konnten sich die USA und China wohl darauf einigen, dass eine Verschärfung des Handelskriegs kurzfristig vermieden wird.

    Kommen doch noch Importzölle für deutsche Autos?

    Wie Trump aber mit den Importzöllen für europäische Autos in Zukunft verfahren wird, ist noch unklar. Man einigte sich zunächst auf einen Waffenstillstand beim US-Handelskrieg gegen China und die Europäische Union. Das bedeutet aber auch, dass Trump weiter verhandeln und seinen Forderungen später Nachdruck verleihen wird. Um eine Importsteuer in Höhe von 20 Prozent für deutsche Autos zu vermeiden, flogen die Chefs von VW, BMW und Daimler nach dem G20-Treffen ins Weiße Haus, um direkt mit Trump über die Folgen eines solchen Importzolls zu sprechen. Diesen Alleingang kritisierte wiederum EU-Chef Jean-Claude Junker. BMW will eine neue Autofabrik in den USA bauen, um den Zoll auch in Zukunft zu umgehen.

    Krim-Krise von Poroschenko bewusst geplant?

    Auch die Lösung des Krim-Konflikts wurde nur am Rande bei G 20-Treffen diskutiert, wobei Russland wieder einmal als der "böse Bube" dargestellt wurde und nun mit weiteren Sanktionen vor allem der USA rechnen muss. Trump sagte das geplante Treffen mit Putin ab. Gerade jetzt wäre aber ein intensiver und konstruktiver Dialog erforderlich, damit es nicht wieder einen neuen Krieg in der Ost-Ukraine gibt. Da die gefangen genommenen ukrainischen Soldaten noch nicht frei gelassen wurden und nun in Russland strafrechtlich vor Gericht kommen, muss Russland wohl nun mit neuen Sanktionen seitens der USA rechnen.

    Genauso wie beim US-Handelskrieg wäre eine Deeskalation auch beim Ukraine-Konflikt und viel Besonnenheit jetzt wünschenswert, um einen unnötigen Krieg zu vermeiden. Aber vielleicht hat Putin auch recht und Poroschenko will unbedingt einen Krieg herbeiführen, um die Präsidentschaftswahl zu verzögern und den Ausnahmezustand aufzurufen.

    Julia Timoschenko führt beim Wahlkampf in der Ukraine bei den Umfragen

    Putin betrachtet die Aktion im Asowschen Meer als eine von dem ukrainischen Präsidenten geplante Provokation, der auch mit dem nun von Parlament beschlossen Kriegsrecht übertreibe. Poroschenko hat jetzt sogar die Reservisten einberufen. Die Zustimmung und das Vertrauen in den ukrainischen Präsidenten sinken aber immer mehr bei der Bevölkerung. Die Zustimmung liegt nach Umfragen bei unter 10 Prozent und im März finden in der Ukraine Präsidentschaftswahlen statt, wo Julia Timoschenko im Moment bei den Umfragen führt. Die Beliebtheit von Petro Poroschenko in diesem Jahr stark gesunken - zum einen wegen der Geschichte um seinen Malediven-Urlaub, zum anderen wegen der Verfolgung gegen den mittlerweile aus der Ukraine ausgewiesenen Michail Saakaschwili.

    Weltbörsen reagieren erleichtert – Autoaktien stark gefragt

    Die Aktienmärkte reagierten am 3. Dezember zunächst erleichtert über den Waffenstillstand beim US-Handelskrieg, denn dies war besser als eine zuvor befürchtete Verschärfung des Handelskriegs mit höheren Zöllen. Vor allem die Automobilaktien von Daimler und BMW waren am 3. Dezember stark gefragt. Sie stiegen im Hoch jeweils um über 5 Prozent im Kurs. Nach der langen Flaute zuvor kam Hoffnung auf, dass die Importzölle seitens der USA doch noch vermieden werden können.

    Merz propagiert die Unterstützung der Aktienanlage für die Altersvorsorge

    Der DAX stieg im Tageshoch am 3. Dezember aber schon morgens um über 2 Prozent auf 11.550 Indexpunkten. Die Kurse bröckelten dann aber nachmittags wieder etwas auf 11.465 Indexpunkten ab, was immer noch ein kräftiges Plus von 1,32 Prozent war. Ausgehend vom Jahres-Hoch fiel der DAX aber um fast 30 Prozent. Am 8. März könnte der CDU-interne Wahlkampf für den Parteivorsitz je nach Ausgang auch neue Impulse für den deutschen Aktienmarkt geben.

    Der Kandidat Friedrich Merz, noch amtierender Aufsichtsratsvorsitzender vom größten Vermögensverwalter der Welt BlackRock, propagiert die Untersetzung der Aktienanlage zur Altersvorsorge, was viele Anleger wohl auch begrüßen würden. Dennoch führt im Moment Annegret Kramp-Karrenbauer bei den Umfragen als Nachfolger von Angela Merkel für den CDU-Parteivorsitz.

    DJI immer noch besser als Gold und Silber

    Der Dow Jones Industrial Index (DJI) stieg auch zum Handelsbeginn leicht um 0,8 Prozent auf 25.739 Indexpunkte Auch Gold erwachte ein wenig aus der Lethargie der letzten Monate und stieg um 0,94 Prozent auf 1232 USD/Unze ebenso wie Silber um 1,95 Prozent auf 14,42 USD/Unze. Dennoch sind Gold und Silber seit Jahresbeginn noch im Minus, ebenso wie der DAX und Eurostoxx. Der Euro stabilisierte such zum US-Dollar bei 1,13 EUR/USD.

    Nur der DJI stieg seit Jahresbeginn um 3 Prozent während der DAX, Eurostoxx, aber auch Gold und Silber seit Jahresbeginn noch kräftig im Minus sind. Ob nun noch eine Jahresendrally kommt, wird wiederum sehr viel von Trumps „Twittergewohnheiten“ abhängen. Auch bleibt abzuwarten, ob die FED die Zinsen jetzt nochmals im Dezember um 0,25 Basispunkte erhöhen wird.

    Kryptowährungen im freien Fall

    Der Bitcoin brach am 3. Dezember zum Euro erneut um fast 8 Prozent auf 3.381 BTC/EUR, was nahe dem Jahrestief ist. Aber auch andere Kryptowährungen wie der Ripple und Ethereum gaben erneut kräftig im Kurs um über 7 Prozent nach. Kryptowährungen befinden sich seit dem 19. November im freien Fall.

    Moskauer Börse bleibt top – Ölaktien stark gefragt -

    Am besten schnitt am 3. Dezember einmal wieder mehr die Moskauer Börse ab, weil der Brentölpreis um über fast 4 Prozent auf 61 USD/Barrel zulegen konnte. Katar will 2019 die OPEC verlassen. Der RDX-Index – ein Kunstprodukt der Wieser Börse für russische Standardaktien - stieg am 3. Dezember um 2,70 Prozent auf 1414 Indexpunkte. Besonders der Ölkonzern LUKoil überzeugte mit sehr guten Quartalszahlen. LUKoil stieg am 3. Dezember um 3 Prozent auf 66,7 €, was nahe dem Jahres-Hoch war. damit stieg die Aktie bereist um über 30 Prozent in diesem Jahr, wie viele Ölaktien aus Russland. Gazprom konnte immerhin um 2,8 Prozent auf 4,32 € im Kurs zulegen. Seit Jahresbeginn ist der RDX-Index um 5,82 Prozent, womit er wiederum zu den Top-Performern unter den Weltbörsen gehört und den DAX, EuroStoxx und auch DJI klar outperformen konnte.

    Börsen in Osteuropa als klare Outperformer

    Die Börsen in Osteuropa konnten selektiv weiter outperformen So sind die Börsen aus Russland, Ukraine, Slowenien, Rumänien, Litauen, Slowakei und Tschechien seit Jahresbeginn alle im Plus und können die meisten Weltbörsen-Indices, so auch den DAX und EuroStoxx, klar outperformen. Es lohnte sich also auch in diesem Jahr vor allem in Osteuropa sein Geld anzulegen, was sich die meisten deutschen Anleger aber nicht trauen, da sie sich nicht wagen, über den Tellerrand zu schauen. Das ist aber ein großer Fehler. So sind die Wachstumsraten in Osteuropa wesentlich höher als in Westeuropa, aber die Staatsverschuldung wesentlich geringer als in Westeuropa.

    Erst informieren, dann investieren

    Informieren Sie sich jetzt auch ausführlich über die Hintergründe und die Entwicklung der Ukraine/Russland-Krise, aber auch das zukünftige Erholungspotential der unterbewerteten Aktien aus Osteuropa. Auch im Baltikum, Rumänien und der Ukraine gibt es neue Chancen, wobei die jeweiligen Aktienindices seit Jahresbeginn alle kräftig im Plus sind. So konnten sich einige ukrainische Agraraktien seit 2016 im Kurs schon mehr als verdoppeln. Die Aktien aus Kasachstan zählten 2017 zu den Top-Performern der Welt (+56 Prozent). Mit Kazatonprom kam nun auch einer der weltgroßen Uranproduzenten aus Kasachstan an die Londoner Börse. Er wird im nächsten EAST STOCK TRENDS ausführlich vorgestellt. Gute Chancen gab es 2018 aber auch in Zentralosteuropa wie in Tschechien und den baltischen Börsen, wobei die Aktienmärkte aus Ungarn und Polen in diesem Jahr kräftig korrigierten.

    Bestellen Sie jetzt auch ein Probe-Abo (3 Ausgaben per Email für nur 15 €) des monatlich erscheinenden Börsenbriefs EAST STOCK TRENDS (EST) mit einem weiteren Ukraine/Russland-Special und einem Dividenden-Special sowie mit vielen Hintergrund-Informationen und neuen Anlage-Vorschlägen wie mit der "Aktie des Monats“ und lukrativen Zertifikaten unter www.eaststock.de, dort unter Börsenbrief.

    Der letzte EST erschien am 26. November 2018 mit der Vorstellung von einem bekannten IT-Wert und einer Fluggesellschaft als neue „Aktien des Monats“. Die Muster-Depot-Aktien RuSal und Yandex stiegen in 2017 um über 30 Prozent, was selektiv die großen Chancen in Russland aufzeigt. In diesem Jahr erreichten schon LUKoil, Tatneft, Gazpromneft und Novatek jeweils neue Jahreshöchstkurse. Das Muster-Depot des EST war zuletzt mit 6 Prozent im Plus. Die vorletzte „Aktie des Monats“ Polyus Gold stieg bereits um über 25 Prozent in 2 Monaten.

    Interview-Hinweise: Das letzte Radio Interview war am 5. November 2018 in Börsen Radio Networks. Sie können sich die Interviews jetzt bei www.eaststock.de, dort unter der Rubrik „Interviews“ runterladen, ebenso wie das gleichnamige EastStockTV-Video, Folge 157.

    Diskutieren Sie jetzt auch mit Herrn Männicke interaktiv unter http://go.guidants.com/de#c/Andreas_Maennicke .

  • Salami-Crash an den Weltbörsen - und nun?

    Sonntag, 28. Oktober 2018 23:15:00

    Die Wall Street erlebte vom 23. bis 26. Oktober nach dem Mini-Crash am 10. Oktober einen weiteren herben Rückschlag, was man als „Salami-Crash“ bezeichnen kann. Sogar relativ gute Quartalszahlen von Alphabet und Amazon wurde negativ aufgenommen Die kräftigen Kurskorrekturen gab es aber nicht nur an Wall Street, sondern an alle Weltbörsen. Besonders schwach war wieder einmal der DAX, weil hier Italien weiterhin große Sorgen macht. Weitere Kursverluste auf breiter Front sind möglich.

    Die Wahlen in Hessen zeigen das gleich Bild wie die Wahlen in Bayern zuvor. Die großen Volksparteien sind am Niedergang. Einige befürchten jetzt sogar „Weimarer“ oder „italienische Verhältnisse“, also und unstabil in westlichen Demokratien. Dies schlägt sich auch an den Weltbörsen nieder, die auch unstabil und äußerst volatil sind.

    Technologieaktien an der NASDAQ brechen ein

    Fast alle Börsen gaben in der vergangenen Woche erneut nach, was man schon einen „Salami-Crash“ nennen kann. Dabei verloren besonders die Technologieaktien an der NASDAQ-Börse in den USA enorm an Wert, obwohl die Quartalszahlen recht gut waren. So konnte Amazon den Quartalsgewinn zum Vorjahr auf 2,9 Mrd. US-Dollar fast verzehnfachen und auch den Umsatz erheblich steigern und dennoch wurde die Aktie abgestraft. Ähnlich erging aber auch anderen Technologieaktien. Der NASDAQ Composite Index gab am Freitag um 2 Prozent nach auf 7167 Indexpunkte nach. Ende September war der NASDAQ Comp.-Index noch auf einem neuen Allzeit-Hoch bei über 8000 Indexpunkten. Der Kursverlust betrug also mehr als 10 Prozent, aber eben nicht an einem Tag.

    Am 6. November 2018 finden in den USA wichtig Kongresswahlen statt, wo die Republikaner die hauchdünne Mehrheit im Senat verlieren können. Im Vorfeld gibt es Briefbombenanschläge gegen prominente Trump-Gegner. Das Land bleibt in den USA gespalten, was auch die Anleger verunsichert. Auch der Antisemitismus nimmt in den USA zu wie die Wahnsinnstat in Pittsburgh in einer jüdischen Synagoge mit 11 Toten zeigt. Der Hass nimmt in den USA auch in vielfacher Hinsicht zu, wobei von den Medien wie CNN auch Trump dafür mitverantwortlich gemacht.. Die USA befinden sich nun in der Schockstarre.

    Drohen in Deutschland Weimarer Verhältnisse?

    Die Markttechnik ist aber ebenso schlecht wie beim deutschen Aktienindex DAX, der am Freitag um 0,97 Prozent auf 11.197 Indexpunkte nachgab und damit in 1 Jahr schon um 14,7 Prozent verlor, während der NASDAQ Comp. Index noch mit 9,3 Prozent in Jahr im Plus ist. Die Landtagswahlen in Hessen bestätigten den allgemein Trend in Europa, dass Volksparteien immer mehr an Vertrauen und Zustimmung verlieren. Die Tage von Angela Merkel dürften gezählt sein und auch der Großen Koalition. Es drohen sogar „Weimarer Verhältnisse“ oder zumindest italienische Verhältnisse bei 6 Parteien in den Landtagen und im deutschen Bundestag, womit eine Regierungsbildung und Zukunftsgestaltung immer schwieriger wird.

    Bayer und Fresenius Medical Care durch Probleme in den USA im freien Fall

    Aber auch das verunsichert die Anleger in Deutschland zunehmend, ebenso wie die ungelösten Probleme „Brexit“ und Italien-Verschuldung. Zudem ist die Markttechnik sehr angeschlagen. So kam der Kurseinbruch auch nicht überraschend. Zudem belasten solchen Kursabstürze wie bei Bayer und Fresenius Medical Care wegen der Klagen bzw. Problemen in den USA in den USA. Der Kurs von Bayer brach im Oktober von 75 auf 66 € und der von Fresenius Medical Care sogar von 90 auf 70 €. Aber auch der neue DAX-Wert und vorherige Anleger-Liebling Wirecard brach von über 180 auf unter 160 € ein, obwohl hier die Zahlen weiter gut sind. Die Nervosität der Anleger wird jetzt offensichtlich immer größer, da bei schlechten Nachrichten weiter Kursverluste drohen. Der „Salami-Crash“ kann sich also fortsetzen.

    Goldpreis trotz Erholung immer noch im Minus

    Gold konnte nur leicht von 1200 auf 1235 US-Dollar/Feinunze im Hoch zulegen, konnte aber auch bisher nicht sonderlich von den Kursturbulenzen an den Weltbörsen profitieren. In einem Jahr ist der Goldpreis immer noch mit 5 Prozent in USD-Dollar im Minus und auch in Euro nur auf dem Niveau wie zu Jahresbeginn, was Goldanleger enttäuscht. Die meisten Goldaktien befinden sich nach wie vor im Keller. Auch der Silberpreis stieg nur um 2 Prozent zum Vormonat auf 14,7 US-Dollar/Feinunze; er ist aber auch seit Jahresbeginn mit 13 Prozent im Minus. Auch Kryptowährungen wie der Bitcoin, Ripple oder Ethereum tendieren nur seitwärts, sind als nicht die großen Gewinner des Salami-Crashs an den Weltbörsen bisher.

    Russische Ölaktien bleiben Outperformer trotz US-Sanktionen

    Der Brentölpreis fiel zwar im Oktober von 86 auf nunmehr 77 USD/Barrel, der russische Aktienmarkt und der Rubel blieben dennoch recht stabil. So ging der RDX-Index. Ein Kunstprodukt der Wiener Börse für russische Aktien, am Freitag mit 2 Prozent nach, er bleibt damit mit 3,4 Prozent in Euro immer noch im Plus und konnte damit den DAX erneut klar outperformen. Der Rubel stieg auf 74,5 EUR/RUB. Russischen Gas-/Ölaktien wie Gazprom, LUKOil und Rosneft bleiben weltweit unten den Outperformern, denn sie stiegen schon über 25 Prozent in diesem Jahr.

    Gute Chancen werden aber auch dem kanadischen Ölwert Saturn Oil & Gas eingeräumt, der gerade zu 0,24 CAD eine Kapitalerhöhung macht, um hernach zu expandieren. Jetzt kommt es sehr darauf an, ob die USA neue Sanktionen gegen die russischen Staatsbanken Sberbank und VTB Bank aussprechen, was wiederum den Rubel und die Moskauer Börse destabilisieren würde.

    Trump düpiert Putin, spricht aber mit ihm in Paris

    Der US-Präsident Trump will den Atomabrüstungsvertrag mit Russland aufkündigen. Trump wird den russischen Präsidenten Putin am 11. November in Paris treffen. Man darf gespannt sein, ob der „kalte Krieg“ zwischen den USA und Russland dann abgemildert werden kann und ob es Fortschritte beim Ukraine-Konflikt geben wird. Derweil wird in Norwegen gerade mit dem größten NATO-Manöver aller Zeiten, ein „richtiger Krieg (gegen Russland?) mit 50.000 Soldaten, davon 10,000 Soldaten aus Deutschland, geprobt. Man kann nur hoffen, dass aus einem „kalten Krieg“ irgendwann einen heißen Krieg geben wird. Auch die Ukraine rüstet jetzt mit Hilfe der USA erheblich auf.

    Börsen in Osteuropa als klare Outperformer

    Die Börsen in Osteuropa konnten selektiv weiter outperformen So sind die Börsen aus Russland, Ukraine, Slowenien, Rumänien, Litauen, Slowakei und Tschechien seit Jahresbeginn alle im Plus und können die meisten Weltbörsen-Indices, so auch den DAX und EuroStoxx, klar outperformen. Es lohnte sich also auch in diesem Jahr vor allem in Osteuropa sein Geld anzulegen, was sich die meisten deutschen Anleger aber nicht trauen, da sie sich nicht wagen, über den Tellerand zu schauen. Das ist aber ein großer Fehler. So sind die Wachstumsraten in Osteuropa wesentlich höher als in Westeuropa, aber die Staatsverschuldung wesentlich geringer als in Westeuropa.

    Erst informieren, dann investieren

    Informieren Sie sich jetzt auch ausführlich über die Hintergründe und die Entwicklung der Ukraine/Russland-Krise, aber auch das zukünftige Erholungspotential der unterbewerteten Aktien aus Osteuropa. Auch im Baltikum, Rumänien und der Ukraine gibt es neue Chancen, wobei die jeweiligen Aktienindices seit Jahresbeginn alle kräftig im Plus sind. So konnten sich einige ukrainische Agraraktien seit 2016 im Kurs schon mehr als verdoppeln. Die Aktien aus Kasachstan zählten 2017 zu den Top-Performern der Welt (+56 Prozent). Gute Chancen gab es 2018 aber auch in Zentralosteuropa wie in Tschechien und den baltischen Börsen wobei die Aktienmärkte aus Ungarn und Polen jetzt auch korrigierten.

    Bestellen Sie jetzt auch ein Probe-Abo (3 Ausgaben per Email für nur 15 €) des monatlich erscheinenden Börsenbriefs EAST STOCK TRENDS (EST) mit einem weiteren Ukraine/Russland-Special und einem Dividenden-Special sowie mit vielen Hintergrund-Informationen und neuen Anlage-Vorschlägen wie mit der "Aktie des Monats“ und lukrativen Zertifikaten unter www.eaststock.de, dort unter Börsenbrief. Der letzte EST erschien am 26. Oktober 2018 mit der Vorstellung von einem bekannten Energiewert und einem alten 2000% aus Georgien als „Aktien des Monats“. Die Muster-Depot-Aktien RuSal und Yandex stiegen in 2017 um über 30 Prozent, was selektiv die großen Chancen in Russland aufzeigt. In diesem Jahr erreichten schon LUKoil, Tatneft, Gazpromneft und Novatek jeweils neue Jahreshöchstkurse. Das Muster-Depot des EST war zuletzt mit 5 Prozent im Plus. Einer der Top-Performer war die vorletzte „Aktien des Monats“ Saturn Oil & Gas aus Kanada.

    Interview-Hinweise: Das nächste Radio Interview ist am 5. November 2018 in Börsen Radio Networks. Sie können sich die Interviews jetzt bei www.eaststock.de, dort unter der Rubrik „Interviews“ runterladen, ebenso wie das gleichnamige EastStockTV-Video, Folge 156.

    Seminar-Hinweis: das nächste ESI-Ostbörsen-Seminar „Go East!“ findet am 28. November 2018 um 17.00 Uhr in Frankfurt/M statt. Info und Anmeldung unter www.eatststock.de/Dinestleistungen/Seminare

    Diskutieren Sie jetzt auch mit Herrn Männicke interaktiv unter http://go.guidants.com/de#c/Andreas_Maennicke .

  • Mini-Crash an der Wall Street - und nun?

    Sonntag, 14. Oktober 2018 23:05:00

    Die Wall Street erlebte am 10. Oktober den größten Kurseinbruch seit langer Zeit. Der Dow Jones Industrial Index fiel um über 3 Prozent, ebenso wie der S&P Index, aber der NASDAQ-Index fast um 5 Prozent auch der DAX und EuroStoxx gaben auf breiter Front zu. Auch die asiatischen Märkte gingen kräftig ins Minus. Die Markttechnik bleibt negativ und angespannt. Dies war eine Reaktion auf die zunehmend restriktive Geldpolitik der FED, aber auch des Handelskrieg der USA mit China. US-Präsident machte die Notenbank FED für den Kurseinbruch verantwortlich. Dabei ist er selbst auch eine Ursache des Kurseinbruchs, indem er ständig den Handelskrieg mit China verschärft.

    Globaler Kurseinbruch auf breiter Front

    Am 6. November finden die Kongresswahlen in den USA statt. Donald Trump bekam mit dem Kurseinbruch an der Wall Street schon jetzt einen Dämpfer. Dies war der erste Kurseinbruch nach langer Zeit. Die Kurse brachen aber am 10. Oktober nicht nur an der Wall Street ein, sondern als Kettenreaktion auch in Asien und in Europa mit zum Teil über 3 Prozent an einem Tag. Auch am Folgetag ging es weiter global abwärts. Am Freitag konnten sich die Aktien aber global ein wenig erholen. So brach auch erst der Kurs des neuen deutschen Börsenlieblings und neuem DAX-Mitglied Wirecard erst von 185 auf 160 € ein, um sich dann am Freitag wieder um 5 Prozent auf 169 € zu erholen am Freitag zu. Die Volatilität der Aktien nahm deutlich zu.

    Goldpreis trotz Erholung immer noch im Minus

    Gold konnte nur leicht von 1200 auf 1224 US-Dollar/Feinunze im Hoch zulegen, enttäuscht aber die Goldanleger schon seit Jahren, da es trotz vieler Krisen nicht nachhaltig ansteigt, sondern eher seitwärts tendiert. So fiel der Goldpreis trotz des letzten Kursanstiegs immer noch um 8 Prozent in US-Dollar und um 4 Prozent in € in diesem Jahr. Die meisten Gold- und Silberaktien sind immer noch tief im Keller. Viele Weltbörsen hängen jetzt aber von der Markttechnik her am seidenen Faden.

    DAX schon über 10 Prozent im Minus

    Der DAX fiel am Freitag auf 11.523 Indexpunkte, was ein Minus von 10,87 Prozent seit Jahresbeginn bedeutet, der EuroStoxx auf 23194 Indexpunkte (= - 8,83 Prozent in 2018), der Nikkei 225 Index auf 22.699 Indexpunkte (=-0,29 Prozent in 2018), und der Shanghai A Index fiel sogar um 22 Prozent in diesem Jahr auf 2730 Indexpunkte. Der Dow Jones Industrial Index erreichte mit 25.226 Indexpunkte noch ein Plus von 1,24 Prozent in 2018 und der S&P-Index mit 27767 Indexpunkte ein Plus von 1,42 Prozent. Der NASDAQ 100 Index stieg zwar noch 8,83 Prozent auf 7154 Indexpunkte in 2018, aber es waren schon über 17 Prozent vor dem Mini-Crash am 10. Oktober. Der russische RDX-Index konnte mit einem Plus von 3 Prozent in 2018 die meisten Weltbörsen erst recht die meisten Schwellenländer-Börsen in diesem Jahr bisher klar outperformen.

    „Die FED is verrückt geworden“ (Trump)

    Trump machte die FED für den Kursennbruch am 11. Oktober verantwortlich: „Die FED ist verrückt geworden“, was sein Twitter-Kommentar nach dem Kurseinbruch. Die FED erhöhte jetzt schon 8-mal hintereinander die Zinsen und will die Zinsen auch weiter erhöhen. Zudem entzieht die FED dem Markt jetzt Liquidität. Das Geldemengenwachstum nahmen in den USA stark ab, was schon 1987 einer der Gründe für den Aktien-Crash war. Sicher ist das, was die FED jetzt versucht, nämlich den Weg zur „Normalsierung“ zu begehen, sehr steinig und destruktiv für die Weltbörsen-Kursentwicklung ist, weil dies auch den US-Dollar nach oben treibt, worunter viele Schwellenländer jetzt leiden, vor allem die Türkei und Argentinien.

    Aber nicht nur die FED war schuld an dem Kursdebakel am 10./11. Oktober an der Wall Street. Trump trug auch selbst zu dem Kurseinbruch bei, indem er China mit noch mehr Zöllen und Handelsrestriktionen drohte. Der IWF warnt davor, dass der Handelskrieg der USA mit China eskalieren könnte, worunter dann die ganze Welt leiden würde.

    US-Handelskrieg kann eskalieren und das Wachstum weltweit belasten

    Es werden jetzt durch den US-Handelskrieg an verschiedenen Fronten auch schon die Wachstumsprognosen für dieses und nächstes Jahr nach unten revidiert. Selbst die deutsche Regierung geht jetzt nur noch von einem BSP-Wachstum in Deutschland von 1,8 Prozent nach zuvor 2,2 Prozent aus.

    Desaster für CSU und SPD in Bayern

    Die deutsche Regierungs-Koalition ist zudem in einem Vertrauens- und Stimmungstief. Dies zeigt sich auch in dem Wahrergebnis in Bayern. Die CSU und die SPD verlor über 10 Prozent der Stimmen. Die SPD hat nun nur noch knapp 10 Prozent bekommen. Starker Stimmenzuwachs hat die Grüne und die AfD. Die CSU verlor die absolute Mehrheit, was auch politische folgen in Berlin haben dürfte. Der Thron von Angel Merkel beginnt zu wackeln. Die Erosion der etablierten Volksparteien nimmt in ganz Europa immer wieder, was eine Gefahr für die Demokratie ist, denn es drohen dann irgendwann „Weimarer Verhältnisse“ oder „italienische Verhältnisse“. Der Nationalismus und Populismus nimmt immer zu in vielen Ländern in Europa. Italien ist das beste Beispiel dafür, wo Rechtspopulisten und Nationalisten jetzt die Mehrheit haben.

    Italien bleibt in der Schuldenfalle

    Italien hat nun den neuen Haushalt mit großer Mehrheit beschlossen Die EU-Kommission forderte nur ein Haushaltsbilanzdefizit von 0,9 Prozent, es wurde nun aber ein Defizit von 2,6 Prozent beschlossen. Damit gibt es einen Kampf Brüssel gegen Rom. Brüssel kämpft aber auch mit Großbritannien. Nach dem Brexit könnte aber auch ein „Italexit“ kommen, was dann aber auch die EU und den Euro sprengen würde. Die logische Folge wäre dann aber auch wohl einen neue globale Bankenkrise durch die Domino-Effekte.

    Russische Ölaktien bleiben Outperformer

    Da der Ölpreis um 5 Prozent von 85 auf unter 81 USD/Barrel fiel, gab auch die Moskauer Börse etwas nach. Vor allem die russischen Ölaktien profitierten zuvor von dem stark gestiegenen Ölpreis und stiegen auf neue Jahres-Höchstkurse. Die russischen Ölaktien stiegen etwa um 30 Prozent in diesem Jahr. Der RDX-Index fiel zwar auf 1371 Indexpunkte; dies bedeutet aber immer noch ein Plus von 3,84 Prozent seit Jahresbeginn. Damit bleibt die Moskauer Börse einer der Top-Performer der Welt in diesem Jahr. Der RDX-Oil-Index – ein Kunstprodukt der Wiener Börse - stieg sogar um 34 Prozent auf 2409 Indexpunkte.

    Börsen in Osteuropa als klare Outperformer

    Die Börsen in Osteuropa konnten selektiv weiter outperformen So sind die Börsen aus Russland, Ukraine, Slowenien, Rumänien, Litauen, Slowakei und Tschechien seit Jahresbeginn alle im Plus und können die meisten Weltbörsen-Indices, so auch den DAX und EuroStoxx, klar outperformen. Es lohnte sich also auch in diesem Jahr vor allem in Osteuropa sein Geld anzulegen, was sich die meisten deutschen Anleger aber nicht trauen, da sie sich nicht wagen, über den Tellerand zu schauen. Das ist aber ein großer Fehler. So sind die Wachstumsraten in Osteuropa wesentlich höher als in Westeuropa, aber die Staatsverschuldung wesentlich geringer als in Westeuropa.

    Erst informieren, dann investieren

    Informieren Sie sich jetzt auch ausführlich über die Hintergründe und die Entwicklung der Ukraine/Russland-Krise, aber auch das zukünftige Erholungspotential der unterbewerteten Aktien aus Osteuropa. Auch im Baltikum, Rumänien und der Ukraine gibt es neue Chancen, wobei die jeweiligen Aktienindices seit Jahresbeginn alle kräftig im Plus sind. So konnten sich einige ukrainische Agraraktien seit 2016 im Kurs schon mehr als verdoppeln. Die Aktien aus Kasachstan zählten 2017 zu den Top-Performern der Welt (+56 Prozent). Gute Chancen gab es 2017 aber auch in Zentralosteuropa wie in Tschechien und den baltischen Börsen (+2 bis 7 Prozent), wobei die Aktienmärkte aus Ungarn und Polen jetzt auch korrigierten.

    Bestellen Sie jetzt auch ein Probe-Abo (3 Ausgaben per Email für nur 15 €) des monatlich erscheinenden Börsenbriefs EAST STOCK TRENDS (EST) mit einem weiteren Ukraine/Russland-Special und einem Dividenden-Special sowie mit vielen Hintergrund-Informationen und neuen Anlage-Vorschlägen wie mit der "Aktie des Monats“ und lukrativen Zertifikaten unter www.eaststock.de, dort unter Börsenbrief. Der letzte EST erschien am 17. September 2018 mit der Vorstellung von zwei russischen Goldaktien als „Aktien des Monats“. Die Muster-Depot-Aktien RuSal und Yandex stiegen in 2017 um über 30 Prozent, was selektiv die großen Chancen in Russland aufzeigt. In diesem Jahr erreichten schon LUKoil, Tatneft, Gazpromneft und Novatek jeweils neue Jahreshöchstkurse. Einer der Top-Performer war die vorletzte „Aktien des Monats“ Saturn Oil & Gas aus Kanada.

    Interview-Hinweise:. Das letzte Radio-Interview war am 27. August 2018 in Börsen Radio Networks. Zudem wurde Andreas Männicke am 14. September 2018 von Michael Mross in MMnews anlässlich der Rede des russischen Außenministers Sergej Lawrov in Berlin interviewt. Das nächste Radio Interview ist am 5. November 2018 in Börsen Radio Networks. Sie können sich die Interviews jetzt bei www.eaststock.de, dort unter der Rubrik „Interviews“ runterladen, ebenso wie das gleichnamige EastStockTV-Video, Folge 155.

    Seminar-Hinweis: das nächste ESI-Ostbörsen-Seminar „Go East!“ findet am 28. November 2018 um 17.00 Uhr in Frankfurt/M statt.

    Diskutieren Sie jetzt auch mit Herrn Männicke interaktiv unter http://go.guidants.com/de#c/Andreas_Maennicke .

  • Rekorde über Rekorde in den USA, aber wo führt das hin?

    Samstag, 22. September 2018 20:26:00

    Die Wall Street feiert im Moment einen neuen Rekord nach dem anderen. Der Dow Jones Industrial Index (DJI) stieg vergangene Woche auf ein neues Allzeit-Hoch. Zudem gab es Rekord-Übernahmen, wovon vor allem die großen US-Investmentbanken profitieren. Andere Weltbörsen hinken hingegen hinterher. Europa kommt mit dem Brexit nicht voran und Italien bleibt ein Dauer-Verschuldungsproblem. Zudem belastet die Türkei-Währungskrise. Gold verliert erneut an Wert. Osteuropa-Börsen bleiben selektiv Outperformer. Sogar die Moskauer Börse konnte den DAX trotz der neuen US-Sanktionen klar outperformen.

    Wall Street auf neuem All-Zeit-Hoch

    Der Dow Jones Industrial-Index (DJI) mit 30 Aktien im Index stieg am 21. September auf das neue Allzeit-Hoch von 26.750 Indexpunkten. Auch der marktbreitere S&P-Index mit 500 Aktien im Index erreichte mit fast 2940 Indexpunkten ein neues Allzeit-Hoch, konsolidierte dann aber wieder auf 2925 Indexpunkte und schloss damit am Freitag leicht im Minus. Der Technologie-Index NASDAQ Composite Index erreichte ein neues Allzeit-Hoch mit 8100 Indexpunkten schon am 31. August, gab jetzt aber leicht auf 7986 Indexpunkte nach. Damit ist der DJI jetzt seit Jahresbeginn mit 7,96 Prozent im Plus, der S&P-Index mit 9,62 Prozent und der NASDAQ-Index mit 17,64 Prozent. Die Haussetrends an der Wall Street sind alle noch voll intakt. Die große Frage ist nur, wie lange dieser Boom noch anhält.

    Japan gut erholt

    Gut erholen konnte sich in den letzten Wochen auch der japanische Nikkei-Index, der erst lange Zeit im Minus war, aber seit Mitte August kräftig anstieg und nun mit etwa 5 Prozent seit Jahresbeginn im Plus ist. Damit ist er nun der am besten performende asiatische Aktien- Index. Dagegen ist der Aktienmarkt in China immer noch mit 15 Prozent im Minus, weil der US-Handelskrieg weiterhin enorm belastet und auch noch nicht beendet ist.

    Trump darf triumphieren

    Insofern kann sich der US-Präsident Donald Trump rühmen, dass seine „America-first-Strategie“ bis jetzt zumindest an den globalen Aktienmärkten aufging. Seit seiner Wahl steig der S&P-Index schon um 35 Prozent Die Gründe liegen aber weniger in Trump begründet, sondern an der US-Steuerreform, die künstlich einmalige Gewinne in 2018 auslöste, aber auch in den Rekord-Aktien-Rückkäufen im Volumen von über 1 Billion US-Dollar, die die Gewinne pro Aktie künstlich steigen lässt, auch wenn die Gewinne absolut stagnieren. Zudem gab es Rekord-Übernahmen, die immer wieder für Fantasie sorgten und wovon auch die großen Investmentbanken in den USA profitierten.

    DAX und EuroStoxx bleiben Underperformer

    Aber die europäischen Aktienmärkte hinken nach wie vor hinterher. Der DAX konnte sich zwar im Sepetmber etwas erholen, ist aber bei 12.430 Indexpunkten immer noch mit 4,12 Prozent im Minus. Dem EuroStoxx erging es nicht viel besser. Auch er erholte sich zwar vergangene Wochen ein wenig, ist aber bei 3420 Indexpunkten immer noch mit knapp 2 Prozent im Minus seit Jahresbeginn. Dies hat auch gute Gründe: der Brexit ist auch nach den Gesprächen in Salzburg immer noch unklar, Italien steht weiterhin vor großen Verschuldungsproblemen und in der Türkei drohen wegen der Währungskrise und zu hohen Zinsen demnächst Insolvenzen. Der Welt-Aktien-Index ex USA ist sogar mit 15 Prozent im Minus, da viele Emerging Markets unter den starken US-Dollar und den fallenden Rohstoffpreisen litten.

    Gold und Silber enttäuschen weiter

    Auch Gold und Silber litten die letzten Wochen unter den steigenden US-Zinsen und dem starken US-Dollar. So fiel der Goldpreis schon wieder unter 1200 US-Dollar/Unze und der Silberpreis auf fast 14 US-Dollar, was nahe dem Tief von 2016 ist. Damit ist Gold seit Jahresbeginn in US-Dollar mit 8 Prozent im Minus (in Euro „nur“ mit 6 Prozent) und Silber sogar mit 15 Prozent. Auch fast alle Gold- und Silberaktien sind jetzt im tief Keller, was alle Gold- und Silberanleger enttäuscht. Dagegen waren Kryptowährungen selektiv wieder gefragt: so stieg der Ripple am Freitag um 67 Prozent an einem Tag. Zuvor tendierten Kryptowährungen aber auch schwächer.

    Börsen in Osteuropa als klare Outperformer

    Die Börsen in Osteuropa konnten selektiv weiter outperformen So sind die Börsen aus Slowenien, Rumänien, Litauen, Slowakei und Tschechien seit Jahresbeginn alle im Plus und können die meisten Weltbörsen-Indices, so auch den DAX und EuroStoxx, klar outperformen. Es lohnte sich also auch in diesem jahr vor allem in Osteuropa sein Geld anzulegen, was sich die meisten deutschen Anleger aber nicht trauen, da sie sich nicht wagen, über den Tellerand zu schauen. Das ist aber ein großer Fehler. So sind die Wachstumsraten in Osteuropa wesentlich höher als in Westeuropa, aber die Staatsverschuldung wesentlich geringer als in Westeuropa.

    Moskauer Börse trotz US-Sanktionen kräftig erholt

    Die Moskauer Börse leidet zwar weiter vor allem unter den neuen US-Sanktionen vom 22. August und dem schwachen Rubel. Dennoch zählt nun auch die Moskauer Börse nun wieder zu den Top-Performern der Welt. Der RDX-Index - ein Kunstprodukt der Wiener Börse für russische Aktien mit den 10 größten Standardwerten - stieg auf 1328 Indexunkte und ist damit in Euro mit 3,28 Prozent im Plus. Der RTX-Index, - ein weiteres Kunstprodukt der Wiener Börse- stieg auf 2080 Indexpunkte und ist nun mit 6,58 Prozent im Plus, nachdem der Index zuvor immer im Minus war (bis Ende August). Am besten schnitten die die russischen Öl-/Gasaktien ab. Der RDX Oil-Index, ein Branchen-Index nur mit russischen Öl- und Gas-Aktien, stieg schon um 27 Prozent in Euro in diesem Jahr. Aktien wie Tatneft und Novatek erreichten sogar neue 5 Jahres-Höchststände. Aber auch Aktien wie LUKoil, Rosneft und Gazpromneft überzeugen mit einem starke Kursanstieg während Gazprom etwas hinterherhinkt.

    Ölpreis kräftig erholt – zum Leidwesen von Trump

    Der Hauptgrund für die gute Performance der Moskauer Börse war der wieder auf 78 US-Dollar/Barrel gestiegen Brentölpreis, der Mitte August noch bei 70 USD-Dollar/Barrel im Tief war. Trump fordert von der OPEC per Twitter zwar einen niedrigeren Ölpreis, aber ob sich die OPEC daran halten wird, bliebt abzuwarten. In Rubel waren die Kursgewinne an der Moskauer Börse noch höher, da der Euro zum Rubel seit Anfang August von 72 auf 78 EUR/RUB anstieg, so dass es für ausländischen Anleger zu hohen Währungsverlusten kam.

    Großangriff in Idlip (Syrien) = neue Sanktionen für Russland?

    Wenn es nun infolge des geplanten Großangriff der syrischen Regierung zu einem Giftgasanschlag in Syrien kommen sollte – und sei es nur eine weitere False Flag-Attacke von Terroristen (oder gar dem britischen Geheimdienst bzw. den Weißhelmen) – werden wahrscheinlich weitere Sanktionen gegen Russland und ein militärischer Vergeltungsschlag in Syrien folgen. Insofern ist weiterhin Vorsicht angebracht.

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    Informieren Sie sich jetzt auch ausführlich über die Hintergründe und die Entwicklung der Ukraine/Russland-Krise, aber auch das zukünftige Erholungspotential der unterbewerteten Aktien aus Osteuropa. Auch im Baltikum, Rumänien und der Ukraine gibt es neue Chancen, wobei die jeweiligen Aktienindices seit Jahresbeginn alle kräftig im Plus sind. So konnten sich einige ukrainische Agraraktien seit 2016 im Kurs schon mehr als verdoppeln. Die Aktien aus Kasachstan zählten 2017 zu den Top-Performern der Welt (+56 Prozent). Gute Chancen gab es 2017 aber auch in Zentralosteuropa wie in Tschechien und den baltischen Börsen (+2 bis 7 Prozent), wobei die Aktienmärkte aus Ungarn und Polen jetzt auch korrigierten.

    Bestellen Sie jetzt auch ein Probe-Abo (3 Ausgaben per Email für nur 15 €) des monatlich erscheinenden Börsenbriefs EAST STOCK TRENDS (EST) mit einem weiteren Ukraine/Russland-Special und einem Dividenden-Special sowie mit vielen Hintergrund-Informationen und neuen Anlage-Vorschlägen wie mit der "Aktie des Monats“ und lukrativen Zertifikaten unter www.eaststock.de, dort unter Börsenbrief. Der letzte EST erschien am 17. September 2018 mit der Vorstellung von zwei russischen Goldaktien als „Aktien des Monats“. Die Muster-Depot-Aktien RuSal und Yandex stiegen in 2017 um über 30 Prozent, was selektiv die großen Chancen in Russland aufzeigt. In diesem Jahr erreichten schon LUKoil, Tatneft, Gazpromneft und Novatek jeweils neue Jahreshöchstkurse.

    Interview-Hinweise: Das letzte TV-Interview mit Andreas Männicke war am 13. Juni 2018 in WeltTV (zuvor N24) anlässlich der Fußballweltmeisterschaft in Russland. Das letzte Radio-Interview war am 27. August 2018 in Börsen Radio Networks. Zudem wurde Andreas Männicke am 14. September 2018 von Michael Mross in MMnews anlässlich der Rede des russischen Außenministers Sergej Lawrov in Berlin interviewt Sie können sich die Interviews jetzt bei www.eaststock.de, dort unter der Rubrik „Interviews“ runterladen, ebenso wie das gleichnamige EastStockTV-Video, Folge 154.

    Diskutieren Sie jetzt auch mit Herrn Männicke interaktiv unter http://go.guidants.com/de#c/Andreas_Maennicke .

 

 

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