Ostbörsen im Fokus (siehe auch www.eaststock.de)

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Interview- und Termin-Hinweise

Andreas Männicke wird am 8. Oktober 2019 über die neuen Chancen in Osteuropa befragt

Andreas Männicke wurde von Börsen Radio Networks am 29. Juli 2019 um 13.00 Uhr über die neuen Chancen in Russland und der Ukraine befragt.

Andreas Männicke wurde am 21, Mai 2019 um 13.00 Uhr in Börsen Radio Networks über die neuen Entwicklungen in Osteuropa befragt.

Andreas Männicke wurde zusammen mit Volker Meinel von der BNP Paribas am 29. Januar 2019 in NTV/Telebörse über Rohstoffe (Öl, Gold, u.a.) und Rohstoffaktien befragt.

Andreas Männicke wurde am 21. Janaur 2019 von Börsen Radio Networks über die neuen Chancen an den Osteuropa-Börsen befragt. Das nächste Interview mit Börsen Radio Networks wird am 4. März 2019 um 13.00 Uhr sein.

Ab Oktober 2013 können Sie unter Eingabe von "EastStockTV" bei www.youtube.de die aktuellen Kommentare von Andreas Männicke zu den Aussichten an den Welt- und Ostbörsen kostenlos abrufen. Abonnieren Sie einfach den Kanal bei www.youtube.de.

Ab Mai 2014 können mit Herrn Männicke über www.go.guidants.com auch interaktiv in Kontakt treten und Fragen zu den Ostbörsen stellen.

Verpassen Sie die Outperformancechancen in Osteuropa nicht und bestellen Sie jetzt den monatlich erscheinenden Börsenbrief EAST STOCK TRENDS unter www.eaststock.de. Ein Probe-Abo (3 Ausgaben kosten nur 15 €). Die beiden Muster-Depots erzielten seit Februar 2009 eine Performance von über 320% im Muster-Depot 1 (konservativer Osteuropa-Basket) bzw. über 350% im Muster-Depot 2 (spekulativer Osteuropa-Basket, das sind über 40% p.a. seit 2009. In den neuen Muster-Depots ab 2015 wude eine Performance von über 130% bzw über 80% erzielt. Das neue "goldige" Muster-Depot erreichte immerhin ein Plus von 66% ab 2016.

Zudem können Sie sich alle bisherigen TV-Inteviews von Andreas Männicke in diesem Jahr runterladen unter den Links der Rubrik "Interviews".

  • Trump schickt die Börsen auf Talfahrt

    Sonntag, 04. August 2019 18:11:00


    Die FED senkte zwar den Leitzins wie erwartet um 0,25 Basispunkte am 31. Juli, was die erste Zinssenkung nach 10 Jahren war. Sehr viel bedeutsamer für alle Weltbörsen war aber die Ankündigung vom US-Staatspräsident Donald Trump, dass er die Zölle für alle chinesischen Importe an 1. September um 10 Prozent erhöhen wird. Gleichzeitig kündigte er aber neue Verhandlungsgespräche am 1. September an. Die Weltbörsen reagierten am 2. August mit sehr schwachen Kursen. Dafür gab es eine Flucht in Gold, Kryptowährungen und in Staatsanleihen.


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  • Notenbanken kämpfen gegen Rezession, Deflation und dem drohenden Finanzkollaps

    Montag, 29. Juli 2019 17:23:00

    Alle Anleger warten gespannt auf die nächste Sitzung der amerikanischen Notenbank FED am 31. Juli, wo eine Zinssenkung von 0,25 Basispunkten, wenn nicht sogar 0,5 Basispunkten erwartet wird. Die meisten Anleger vergessen aber dabei, dass die letzte große Zinssenkung der FED um 0,5 Basispunkte in 2008 war und es einen globalen Finanz-Crash gab. Wenn die Notenbank den Zins senkt, tut sie das auch, um eine Rezession oder gar Deflation zu verhindern. Die EZB-Chef-Draghi könnte am 12. September sogar den Zinssatz um 0,2 Basispunkte auf -0,6 Prozent senken als letzten Rettungsanker.

    Es ist aber nicht davon auszugehen, dass dadurch ein großer Konjunkturaufschwung imitiert wird. Die Wall Street stieg schon vor der FED-Zinsentscheidung auf neue Allzeit-Hochs. Die Anleger „wetten“ daher im Moment falsch. Das erste Alarmzeichen ist, dass Gold steigt. Aber auch die Moskauer Börse erweist sich als sehr robust. Der Rubel ist in diesem Jahr einer der stärksten Währungen der Welt, obwohl der Rubel nicht sonderlich rollt.

    Neue Allzeit-Hochs an der Wall Street

    Die Wall Street erreichte in den letzten Tagen in der Hoffnung auf eine Zinssenkung der FED ein neues Allzeit-Hoch. Der S&P Index stieg am 26. Juli erstmals auf 3022 Indexpunkte das intraday aber auch schon am 15. Juli erreicht wurde. Seit dem 15. Juli tendiert der S&P-Index nahe dem neuem Allzeit-Hoch stabil seitwärts in der Nähe von 3020 Indexpunkten, so auch in den letzten Tagen zwischen 2960 und 3025 Indexpunkten. Damit stieg der S&P-Index bereits um 20 Prozent in diesem Jahr.

    Noch besser schnitt wieder einmal der NASDAQ Composite Index mit einem Plus von 25 Prozent seit Jahresbeginn. Das NASDAQ Comp. Index stieg am Freitag sogar auf ein neues Allzeit-Hoch von 8330 Indexpunkten, korrigierte aber leicht am Montag. FANG & Co waren also wieder gefragt trotz des ungelösten US-Handelskonflikts mit China. Dabei wird von den meisten Anlegern eine Zinssenkung um 0,25 Basispunkte erwartet. Kommt sie nicht, dürfte der Aktienmarkt enttäuscht den Rückwärtsgang einlegen.

    Drohen jetzt „japansicher Verhältnisse“?

    Noch ist aber der Aufwärtstrend in den USA voll intakt, was erstaunt, da er schon 10 Jahre alt ist und die schwachen Konjunkturdaten und Gewinnentwicklungen eher zur Vorsicht mahnen. Bisher haben es die Notenbanken geschafft, eine große Konjunktur- und Finanzkrise seit 10 Jahren zu vermeiden. Dabei ist aber die Unternehmensverschuldung in den USA enorm gestiegen. Drohen jetzt etwa „japanische Verhältnisse“, also eine Dauer-Stagnation mit dauerhaft Null-Prozent-Zinsen?

    DAX robust, aber noch nicht auf neuen Jahres-Hoch

    Der DAX konnte zwar auch im Freitag um 0,47 Prozent leicht auf 12.417 Indexpunkte zulegen, was ein Plus von fast 18 Prozent seit Jahresbeginn bedeutet; er erreichte damit aber noch kein neues Jahres-Hoch. Der IFO-Geschäftslima-Index fiel jetzt schon viermal in Folge. Der EZB-Chef Mario Draghi kündigte weitere geldpolitische Maßnahmen an, weil er erkennt, dass die Konjunktur in Europa nicht in Schwung kommen will und die Inflation zu gering bleibt. Zudem lauern neue Gefahren im Fall eines harten Brexit unter den dem neuen Primier Johnson.

    Die Negativzinsen der EZB werden zum Ertragsproblem für die Geschäftsbanken

    Durch die Null-. und Negativ-Zinspolitik drohen allen europäischen Banken, auch den deutschen Sparkassen und Genossenschaftsbanken, dass das Geschäftsmodell entzogen wird. Die ab Dezember 2019 neue EZB-Chefin Christine Lagarde, noch amtierende IWF-Chefin, wird den Kurs von Draghi notgedrungen wohl fortsetzen müssen, um einen globalen Finanzkollaps zu vermeiden. Wenn Italien aus dem Euro herausgehen sollte, ist der Euro tot. Dann muss wohl der deutsche Sparer für die vielen Bankpleiten später einmal aufkommen, was ihm aber auch schwer fallen wird. Das Konzept des Bail-In, also dass die Aktienbesitzer und Gläubiger für die Verbindlichkeiten aufkommen sollen und nicht der Staat, ist bei Großbanken wegen der Gefahr eines Bankenruns jedenfalls eine Illusion. Am sprichwörtlich „seidenen Faden“ hängen nicht nur einige italienische Großbanken, sondern auch die Deutsche Bank AG als systemrelevante Bank. Daher jetzt auch die angekündigte Radikalkur vor allem im Bereich Investmentbanking..

    Gold erholt, aber noch ein Underperformer

    Zudem wird der Sparer faktisch schleichend enteignet und eine Altersvorsorge über normales Sparen ist nicht möglich. Positiv ist diese Entwicklung aber für den Goldpreis, der negative Realzinsen braucht, um anzusteigen, was er zuletzt auch tat mit einem Goldpreis von über 1420 USD/Unze. Der Goldpreis stieg damit in USD um 10 Prozent, in Euro aber um 14 Prozent, da der Euro im Tief auf 1,11 EUR/USD fiel. Damit schnitt Gold immer noch schlechter in der Performance ab als der DAX geschweige denn als der S&P-Index oder NASDAQ-Index. .

    Silber auch erholt, aber ein Underperformer – insbesondere zu Kryptowährungen

    Dafür machte Silber zuletzt endlich nach über 7-jähriger Dauer-Flaute eine erfreuliche Rally bis auf das neue Jahres-Hoch von 16,4 USD/Unze (im Hoch 16,65 USD/Unze). Damit stieg der Silberpreis zwar um 7,2 Prozent in 1 Monat, aber „nur“ um 6 Prozent seit Jahresbeginn. Auch Silber bleibt damit ein relativer Underperformer.

    Die Kryptowährung Bitcoin fiel hingegen im Wert von 12.000 auf unter 10.000 USD, weil Trump sich per Twitter gegen den Bitcoin ausgesprochen hat und auch den Libra von Facebook nicht begrüßt. Seit Jahresbeginn bleibt aber der Bitcoin die beste Geldanlage der Welt und die stärkste Währung der Welt mit einer Kursverdoppelung, falls man den Bitcoin überhaupt als eine Geldanlage bzw Währung bezeichnen darf, was umstritten ist. Zum Jahresbeginn war der Bitcoin noch bei 4000 BTC/USD. Er hatte sich im Hoch im Wert als schon verdreifacht und daher sein Comeback eindrucksvoll bewiesen. Im Börsenbrief EAST STOCK TRENDS wurden bereits verschiedene Finanzprodukte auf Kryptowährungen erwähnt, die sich schon sehr gut entwickelt haben. Ein „Investment“ in Kryptowährungen bleibt aber sehr spekulativ und wenig kalkulierbar.

    Hohes Volumen an Anleihen mit einem Negativzins

    Das Volumen von Anleihen im negativen Bereich hat mit 13 Billionen € (!) einen neuen historischen Rekordwert erreicht. Die Geschäftsbanken müssen nun die Gebühren in anderen Bereichen enorm erhöhen, um überhaupt ertragreich zu werden. Ob der Kahlschlag bei der Deutschen Bank AG mit der Radikalkur im Investmentbereich gelingt ist fraglich, denn der Wettbewerb im normalen Kreditgeschäft wird immer größer und risikoreicher. 3 Mrd. € Buchverlust und ein Kurs von nur noch 7 € sprechen jedoch eine deutliche Sprache.

    Viele Gewinnwarnungen bei deutschen DAX-Unternehmen

    In Deutschland gab es schon eine Reihe von Gewinnwarnungen wie bei BAYER, BASF, Lufthansa, ThyssenKrupp und Continental mit erheblichen Kurseinbußen. Dies könnte demnächst aber auch in den USA der Fall sein. Durch die niedrigen Zinsen entstehen „Zombi-Unternehmen“ mit einer viel zu hohen Verschuldung, was sich bei steigenden Zinsen, aber auch bei einer Rezession, rächen könnte.

    Griechische und italienische Anleihen und Aktien als Outperformer

    Den größten Zinsrückgang in den 6 Monaten gab es in dem am höchsten verschuldeten Ländern der Welt In Italien sanken die Renditen für 10-jährige Anleihen seit Dezember von 3,5 auf 1,5 Prozent und in Griechenland von 4,6 auf 2 Prozent. Dies waren dann auch die Aktiemärkte, die mit am besten auf der Welt performen, nämlich in Griechenland mit einem Plus von über 40 Prozent und in Italien von über 20 Prozent, weit besser als der DAX. Die Anleger vergessen aber, dass es sich dabei um von den Notenbaken künstlich manipulierte Aktien- und Anleihenmärkte handelt. Aber was spricht dagegen, dass die Notenbaken die Aktien- und Anleihenmärkte weiter manipulieren werden? Darauf setzen auch die Anleger im Moment an der Wall Street.

    Verrückte Welt: erstmals Hypothekenkredite mit Negativ-Zinsen in der Schweiz!

    In der Schweiz gibt es jetzt auch schon Kantonalbanken, die bei Krediten, sogar auch bei Hypothekenkrediten, im Einzelfall bei Großkunden Negativ-Zinsen für Kredite anbieten. Dies ist völlig verrückt und unnormal. Wenn die EZB nun den Zins auf -0,5 senken sollte, ist dies als letzter Rettungsanker zu verstehen, um eine Rezession oder Deflation in Europa zu verhindern. Auch ist es wahrscheinlich, dass Draghi in der Not wieder zu dem Instrument der Anleihen-Käufe greifen wird, die er eigentlich beenden wollte. In Wahrheit wird es für die Notenbanken jetzt immer schwieriger, neue Wachstumsimpulse auszulösen. Dies müssten flankiert werden mit neuen fiskalpolitischen Maßnahmen, wobei hier die Spar-Doktrin der Regierungen und die schon zu hohe Staatsverschuldung dagegen sprechen. Dies ist ein Dilemma, aus dem sowohl die Notenbanken als auch die Regierungen so schnell nicht wieder herauskommen. Pessimisten nennen das dann das absehbare „end game“.

    Moskauer Börse bleibt auch ein Oupterformer

    Die Moskauer Börse blieb im Juli auch nach einer leichten Korrektur einer der Top-Performer unter den Weltbörsen mit einem Plus von 25 Prozent auf USD-Basis, aber über 30 Prozent auf Euro-Basis. Dies kam durch den um über 20 Prozent angestiegenen Ölpreis. Die Moskauer Börse hat immer noch die niedrigsten Bewertungen und höchsten Dividendenrenditen von allen großen Aktienmärkten auf der Welt. Zudem blieb der Rubel einer der stärksten Währungen der Welt. Neben hohen Kursgewinnen an der Moskauer Börse kamen also auch hohe Währungsgewinne hinzu, denn der Euro fiel zum Rubel von 78 auf nunmher 70 EUR/RUB. Insofern lohnt sich auch der Kauf von hochrentierlichen Rubelanleihen, die auch im Börsenbrief EAST STOCK TRENDS (kurz EST, www.eaststock.de ) empfohlen wurden.

    Achtung: für Russland drohen neue US-Sanktionen!

    Es drohen für Russland nun aber neu US-Sanktionen, denn im US-Repräsentantenhaus wurde ein neues Gesetz eingereicht, dass den Kauf von russischen Staatsanleihen wegen der angeblichen Wahlbeeinflussung gänzlich verbieten soll. Wenn dieses Gesetz in Kraft tritt, würde dies den Rubel erneut schwächen und die Moskauer Börse auch. Es ist daher jetzt Vorsicht angebracht, der den „kalte Krieg“ zwischen den USA und Russland geht dann in die nächste Runde.

    Hinzu kommen demnächst wohl auch Vorwürfe der USA, dass es bei russischen und syrischen Luftangriffen in Idlib auch zu Toten beim Krankenwagen und Krankenhäusern kam. Auch die Situation im Iran ist weiter angespannt und es kann auch hier zu militärischen Auseinandersetzungen kommen, wobei Russland hier wieder auf der Seite des Iran ist. Es gibt auch jetzt wieder mehr Proteste auf der Straße in Russland gegen Putin auch wegen seiner Rentenreform, die bei der Bevölkerung nicht gut ankam. Es gibt zudem Gerüchte, dass der oppositionelle Rechtsanwalt und Putin-Gegner Nawalny vergiftet worden sein soll.

    Schafft der neue Präsident in der Ukraine die Wende?

    Der neue ukrainische Präsident Selinski hat nun auch ähnlich wie Macron in Frankreich aus dem Nichts mit seiner neuen Partei die Mehrheit im Parlament. Er kann damit quasi nun „durchregieren“. Es handelt sich dabei aber überwiegend um junge, unerfahrene Politiker in seinen eigenen Reihen. Er will Gespräche mit Putin, aber im Beisein von Vertretern der USA und Großbritannien. Ob es ihm gelingt, in der Ost-Ukraine Frieden zu schaffen, bleibt abzuwarten. Es wäre beiden Ländern, der Ukraine und Russland, sehr zu wünschen.

    Top-Performance im Börsenbrief EAST STOCK TRENDS

    Bisher konnte der mutige Anleger in Russland aber sehr zufrieden sein. Im Börsenbrief EAST STOCK TRENDS (www.eaststock.de ) gibt es zwei Muster-Depots und zwar eins, das nur auf russische Gold- und Silberaktien setzt und eins dass nur auf ertragsstarke und niedrig bewerte „Dividendenperlen“ aus Russland setzt. Beide sind mit 32 bzw fast 40 Prozent kräftig im Plus, wobei jetzt Teilgewinne mitgenommen werden können.

    Intelligente Anlage-Alternativen aus der Schweiz

    Falls es an den Weltbörsen nicht mehr so rund wie zuletzt laufen sollte, gibt es aber intelligente Anlage-Alternativen, die Sie bei der EST-Redaktion erfragen können. So können sich Anleger jetzt an einem Pre-IPO eines Schweizer Biotechnologie-Unternehmen beteiligen, dass im nächsten Jahr an die New Yorker Börse gehen will oder übernommen wird auf. Zudem gibt es das neuen „Active Managed Certificate“ (AMC), das Basis eines eigenen Handelssystems an 23 Rohstoff-Terminmärkten und 11 Aktien-Futuremärkten auf steigende und fallende Kurse setzen kann. Die Renditeerwartungen liegen hier jeweils bei über 20 Prozent p.a., ganz gleich wie sich die Weltbörsen in Zukunft entwickeln. Wenn Sie diese neuen Anlagemöglichkeiten aus der Schweiz interessiert, melden Sie sich bitte bei der EST-Redaktion unter Email: info@eaststock.de.

    Erst informieren, dann investieren

    Informieren Sie sich jetzt auch ausführlich über die Hintergründe und die Entwicklung der Ukraine/Russland-Krise aber auch das zukünftige Erholungspotential der unterbewerteten Aktien aus Osteuropa. Auch im Baltikum, Rumänien und der Ukraine gibt es neue Chancen, wobei die jeweiligen Aktienindices seit Jahresbeginn 2019 alle im Plus sind. So konnten sich einige ukrainische Agraraktien seit 2016 im Kurs schon mehr als verdoppeln und in 2018 stieg der PFTS-Index schon wieder über 70 Prozent. Die Aktien aus Kasachstan zählten 2017 zu den Top-Performern der Welt (+56 Prozent), nicht aber in 2018 und auch nicht in 2019.

    In 2018 zählten aber schon wieder 10 Aktienmärkte aus Osteuropa zu den besten am performenden Aktienmärkten der Welt, die alle den DAX und auch den US-Aktienmarkt klar outperformen konnten. Nun ist die Moskauer Börse schon wieder der klare Outperformer unter allen Weltbörsen mit einem Plus von über 30 Prozent in Euro. Aber auch die Bukarester Börse (Rumänien) stieg schon um fast 20 Prozent. Es lohnt sich also weiterhin ein Blick über den Tellerand nach Osteuropa.

    Bestellen Sie daher jetzt auch ein Probe-Abo (3 Ausgaben per Email für nur 15 €) des monatlich erscheinenden Börsenbriefs EAST STOCK TRENDS (EST) mit einem weiteren Ukraine/Russland-Special und einem Dividenden-Special sowie mit vielen Hintergrund-Informationen und neuen Anlage-Vorschlägen wie mit der "Aktie des Monats“ und lukrativen Zertifikaten unter www.eaststock.de, dort unter Börsenbrief.

    Der letzte EST erschien am 10. Juli 2019. Die neuen Muster-Depots des EST konnten bereits um 32 und 40 Prozent im Wert zulegen. Das Muster-Depot des EST war zuletzt in 2018 mit 6 Prozent im Plus. Die „Aktie des Monats“ aus dem September 2018 Polyus Gold stieg bereits um über 50 Prozent in 7 Monaten. Nun wurde ein neues „goldiges“ Muster-Depot im EST aufgemacht, das bereits mit 39 Prozent in Plus ist. Die „Dividendenperle“ Gazprom stieg sogar um über 40 Prozent in wenigen Tagen im Mai nach der Ankündigung der Dividendenerhöhung.

    Interview-Hinweise: Das letzte Radio Interview war am 29. Juli 2019 in Börsen Radio Networks. Das nächste Radio-Interview wird im am 8. Oktober 2019 auch in Börsen Radio Networks sein Sie können sich die Interviews jetzt bei www.eaststock.de, dort unter der Rubrik „Interviews“ runterladen, ebenso wie das gleichnamige EastStockTV-Video, Folge 168. By the way: haben Sie schon den Kanal EaststockTV bei YouTube abonniert?

  • Trump kämpft an (zu) vielen Fronten – auch beim G 20 Gipfel in Japan!

    Dienstag, 25. Juni 2019 21:21:00

    Die Vorbereitungen auf den nächsten G20 Gipfel m 28./29. Juni in Osaka (Japan) laufen auf Hochtouren. Der US-Präsident Donald Trump kämpft im Moment an vielen Fronten. Die wichtigsten Gesprächspartner für Trump sind der chinesische Staatspräsident Xi Jinping zur Lösung des Handelskonflikt und mit dem russischen Präsidenten Putin zur Besprechung vieler brisanter geopolitischer Themen wie der Konflikt mit dem Iran, Venezuela, Nord-Korea und Syrien. Wichtig wird aber auch das Gespräch mit dem türkischen Präsidenten Erdogan.

    Immerhin konnte Trump einen vom Militär bereits vorbereiteten Militärschlag nach dem Abschuss einer amerikanischen im Finanzsektor deutlich erhöht. Neuer britischer Primier wird wahrscheinlich der ehemalige britische Außenminister Johnson, der einen harten Brexit ohne Deal mit der EU bis 31. Oktober.

    Die Weltbörsen nehmen diese brisanten Themen bisher noch sehr gelassen hin. Die Wall Street ist schon fast wieder auf Allzeit-Hoch. Die Anleger setzen hier auf eine Zinssenkung der amerikanischen Notenbank FED im Juli. Auch die EZB will die Zinsen senken. Die Notenbanken kämpfen damit gegen eine mögliche Rezession. Stark gestiegen sind aber in den letzten Wochen neben den Weltbörsen auch Kryptowährungen wie Bitcoins, aber auch erstmals seit langen Gold mit einem neuen 5 Jahres-Hoch. Die Moskauer Börse bleibt Outperformer an den internationalen Aktienmärkten mit einem Kursanstieg von 30 Prozent seit Jahresbeginn.

    Kommen beim G 20-Gipel in Japan neue Signale und Weichenstellungen?

    Die Vorbereitungen für den G20-Gipfel in Japan laufen auf Hochtouren. Noch ist immer nicht ganz klar, mit wem der US-Präsident Trump dann wie lange sprechen wird. Gesprächsstoff gibt es genug, denn es gibt eine Reihe von brisanten und bedrohlichen Themen, die auch für die Weltwirtschaft und Weltbörsen von Bedeutung sind, denn Trump kämpft im Moment an viele Fronten und nicht wenige meinen an zu vielen Fronten. Es ist kaum zu erwarten, dass schon beim G 20-Gipfel in Japan viele bedeustame Konflikte behoben werden können, aber möglicherweise kommen einige ermutigende neue Signale und Weichenstellungen.

    Verschärfte US-Sanktionen gegen den Iran

    So hat Trump gegen den Iran die Sanktionen im Finanzsektor nochmals deutlich erhöht. Immerhin konnte er einen von dem amerikanischen Militär bereits vorbereitten Militärschlag gegen den Iran in letzter Minute wieder zurückpfeifen. Geplant war der Militärschlag wegen des Abschusses einer US-Drohne, wobei die USA davon ausgehen, dass der Abschuss auf internationalen Gewässern war und der Iran davon überzeugt ist, dass dies bei einer Grenzüberschreitung geschah. In der Abwägung von möglichen 150 Toten entschied sich Trump zunächst dafür, keinen Militärangriff gegen den Iran zu befehlen, weil dies im Vergleich zu einer Drohne unverhältnismäßig sei. Dennoch hat er die Sanktionen gegen den Iran im Finanzsektor erhöht, was angeblich aber nicht im Zusammenhang mit dem Drohnenabschuss war. Der Brentölpreis stabilisierte sich bei 64 USD/Barrel.

    Kommt dich noch ein Iran-Krieg?

    Schon zuvor wurde der Iran verdächtigt, 2 Tanker in der Meerenge von Hormus beschossen zu haben. Der Iran wiederum dementiert die Vorwürfe. Wenn es zu einem Militärschlag gegen den Iran oder gar einem Iran-Krieg kommen sollte, brennt der ganze Nahen Osten. Israel und Saudi-Arabien würden einen Militärschlag gegen den Iran sicherlich begrüßen, wenn nicht, sogar initiieren. Auch

    Iran lehnt nun Gespräche mit Trump ab und setzt auf einen gefährlichen Konfrontationskurs. Bei einem neuen Vorfall kann es sehr schnell zu einem Krieg kommen, der von keinem gewonnen werden kann. Möglicherweise gerät dann aber auch wieder die Straße von Hormus unter Beschuss oder wird gar geschlossen. Dann würden die Ölpreise wieder explodieren.

    Erdogans erste große Wahlschlappe in Istanbul

    Diese brisanten Themen wird Trump sicherlich auch mit Putin am 28./29. Juni in Osaka besprechen. Trump wird möglicherweise in Osaka auch den türkischen Präsidenten Erdogan treffen, der am Sonntag mittelbar eine herbe Wahlniederlage bei der Bürgermeisterwahl in Istanbul hinnehmen musste, da sein Verteuer Binali Yildirim von der AKP klar gegen den oppositionelle Ekem Imamogul von der Republikanischen Volkspartei verloren hatte. Dies wird zwar als Sieg der Demokratie gewertet, aber dennoch ist die Türkei noch weit davon entfernt, sich zu einem Rechtstaat mit europäischen Standards zu entwickeln. Die Wirtschaft entwickelt sich weiterhin sehr schlecht in der Türkei, was nun auch die Bevölkerung zu spüren bekommt mit einer sehr hohen Inflationsrate und Abwertung der türkischen Lira.

    Viel Zündstoff beim geplanten Gespräch zwischen Trump und Putin

    Trump ist in Konflikt mit Erdogan, weil dieser von Russland ein Raketenabwehrsystem bestellt hat. Dagegen rücken Erdogan und Putin nun enger zusammen. Mit Putin wird Trump auch sprechen, wobei es viele brisante Gesprächsthemen gibt wie über Syrien, Iran, Ukraine, aber auch Nord-Korea und Venezuela, wo Russland überall auch ein Wort mitreden will. Aber auch über einen neuen Atomabrüstungsvertrag möglicherweise in Kombination mit China wieder wohl diskutiert werden, nachdem der alte aufgekündigt wurde.

    Kann Trump in Japan den US-Handelskonflikt mit China lösen?

    Das wichtigste Gespräch wird Trump aber mit dem chinesischen Präsidenten Xi Jinping haben, denn da geht es um die Lösung des Handelskonflikts zwischen den USA und China geht. Das Wachstum der beiden größten Volkswirtschaften der Welt kühlte zuletzt ein wenig ab. Dies veranlasste die amerikanische Notenbank bereits, nun über eine Zinnsenkung im Juli nachzudenken, was wiederum eine Stütze für die Aktienmärkte ist.

    Auch die europäische Zentralbank EZB denkt über eine Zinssenkung nach, wobei hier nicht viel Spielraum mehr ist. Die Notenbanken wollen mit allen Mitteln eine globale Rezession verhindern, denn dann wäre die Gefahr sehr groß, dass es zu Staatsbankrotten und großen Unternehmensinsolvenzen aufgrund der in den letzten Jahren stark angestiegen Unternehmens- und Staatsverschuldung kommt.

    EU vor Spaltung und großen Herausforderungen

    Bisher sehen die Anleger an den Weltbörsen das alles noch sehr gelassen mit den möglichen Rezessionsgefahren. Noch kaum zur Kenntnis genommen haben die Börsen, dass der neue britische Primier wahrscheinlich der ehemalige Außenminister Johnson sein wird, der auch einen harten Brexit bis zum 31. Oktober befürworten würde. Noch ungeklärt ist, wer der Nachfolger von dem EU-Kommissionspräsidenten Jean-Claude Junker und der neue EZB-Chef sein wird. Es gab hier noch keine Einigung zischen Merkel und Macron, die unterschiedliche Auffassungen haben, was „gut“ und notwendig für Europa ist. Auch die EU könnte in eine Rezession schlittern, falls sich die Handelskonflikte mit den USA noch einmal zuspitzen sollten. Die größten Gefahren in Europa gehen weiterhin von Italien aus, die möglicherweise ein Strafverfahren wegen zu großer Verschuldung und nachlassender Haushaltsdisziplin über sich ergehen lassen müssen.

    Wall Street setzt auf Zinssenkungen der FED

    Der DAX stieg seit Jahresbeginn immerhin noch über 15 Prozent bei einem Indexstand von über 12.200 Indexpunkten und der Dow Jones Industrial Index über 13 Prozent bei einem Indexstand von über 26.500Iindexpunkten, was nun auch nicht mehr weit vom Allzeit-Hoch entfernt ist. Noch besser schnitt wiederum der NASDAQ-Index, also FANG & Co, ab.

    Gold auf neuem 5-Jahres-Hoch

    Aufgrund der zunehmenden Unsicherheiten und möglichen Zinssenkungen stieg der Goldpreis in US-Dollar auf ein neues 5-Jahres-Hoch von 1420 USD/Unze bzw. in Euro sogar auf das 6-Jahres-Hoch von 1260 €/Unze. Damit überwand Gold seit Jahren auch erstmals wieder die charttechnisch bedeustame 1400 USD-Marke. Silber stieg zwar auch auf über 15 USD/Unze, ist damit im Vergleich zu Gold so preiswert wie zuletzt vor 27 Jahren. Gold dümpelte über 5 Jahre lang nur seitwärts und konnte nun endlich die 1400 USD-Marke knapp überwinden. Im Fahrtwind des Goldpreises stiegen auch viele Goldaktien stark an.

    Neuer Boom bei Kryptowährungen – Bitcoin schon wieder mehr als verdreifacht!

    Am meisten stieg aber seit Jahresbeginn der Wert von Kryptowährungen. So konnte der Bitcoin erstmals in diesem Jahr wieder die "magische" 10.000 USD-Marke überwinden und stieg nun sogar auf das neue Jahres-Hoch von 11.400 USD. Im Tief war der Bitcoin bei etwa 3500 USD, so dass er sich schon in diesem Jahr mehr als verdreifachte. Facebook will im nächsten Jahr auch eine eigene Kryptowährung namens Lipra herausbringen, über den Zahlungen jeglicher Art möglich sein sollen. Auch diese Nachricht beförderte den neuen Boom beim Kryptowährungen.

    Moskauer Börse bleibt ein Outperformer

    Unter den großen Aktienbörsen der Welt bleibt die Moskauer Börse der Top-Performer mit einem Plus von 31,48 Prozent beim RTX-Index, ein Kunst-Produkt der Wiener Börse für russische Aktien, der auf das Jahres-Hoch von über 2600 Indexpunkten anstieg. Stark zulegen konnte neben Gazprom dabei auch russischen Goldaktien wie Polyus Gold. Da der Brentölpreis zuletzt auch wegen der Unsicherheiten im Iran auf über 64 USD/Barrel wieder etwas anstieg, konnte auch der Rubel wieder etwas zulegen auf 71,3 EUR/RUB. Der Rubel bleibt damit in diesem Jahr einer der stärksten Währungen der Welt. Der Euro war zum US-Dollar zuletzt recht stabil bei 1,13 EUR/USD. Insgesamt schwächte sich der US-Dollar zuletzt etwa ab, was auch positiv für den Goldpreis war.

    Auch Bukarester Börse top

    Sehr gut abgeschnitten hat in diesem Jahr aber auch die Bukarester Börse trotz vieler Korruptionsvorfälle und politischer Spannungen in Rumänien. Der ROTX-Index, ebenfalls ein Kunstprodukt der Wiener Börse für rumänische Aktien, stieg in € um 15,52 Prozent auf 10.765 Indexpunkte. Die beiden Muster-Depots des Börsenbrief EAST STOCK TRENDS erreichten neue Jahres-Höchststände. Es lohnte sich also auch in diesem Jahr, selektiv in Osteuropa sein Geld anzulegen.

    Erst informieren, dann investieren

    Informieren Sie sich jetzt auch ausführlich über die Hintergründe und die Entwicklung der Ukraine/Russland-Krise aber auch das zukünftige Erholungspotential der unterbewerteten Aktien aus Osteuropa. Auch im Baltikum, Rumänien und der Ukraine gibt es neue Chancen, wobei die jeweiligen Aktienindices seit Jahresbeginn 2019 alle im Plus sind. So konnten sich einige ukrainische Agraraktien seit 2016 im Kurs schon mehr als verdoppeln und in 2018 stieg der PFTS-Index schon wieder über 70 Prozent. Die Aktien aus Kasachstan zählten 2017 zu den Top-Performern der Welt (+56 Prozent), nicht aber in 2018 und auch nicht in 2019.

    In 2018 zählten aber schon wieder 10 Aktienmärkte aus Osteuropa zu den besten am performenden Aktienmärkten der Welt, die alle den DAX und auch den US-Aktienmarkt klar outperformen konnten. Nun ist die Moskauer Börse schon wieder der klare Outperformer unter allen Weltbörsen.

    Bestellen Sie daher jetzt auch ein Probe-Abo (3 Ausgaben per Email für nur 15 €) des monatlich erscheinenden Börsenbriefs EAST STOCK TRENDS (EST) mit einem weiteren Ukraine/Russland-Special und einem Dividenden-Special sowie mit vielen Hintergrund-Informationen und neuen Anlage-Vorschlägen wie mit der "Aktie des Monats“ und lukrativen Zertifikaten unter www.eaststock.de, dort unter Börsenbrief.

    Der letzte EST erschien am 14. Juni 2019. Die neuen Muster-Depots des EST konnten bereits um 16 und 18 Prozent im Wert zulegen. Das Muster-Depot des EST war zuletzt in 2018 mit 6 Prozent im Plus. Die „Aktie des Monats“ aus dem September 2018 Polyus Gold stieg bereits um über 40 Prozent in 6 Monaten. Nun wurde ein neues „goldiges“ Muster-Depot im EST aufgemacht, das bereits mit 16 Prozent in Plus ist. Die „Dividendenperle“ Gazprom stieg sogar um über 40 Prozent in wenigen Tagen im Mai nach der Ankündigung der Dividendenerhöhung.

    Interview-Hinweise: Das letzte Radio Interview war am 21. Mai 2019 in Börsen Radio Networks. Das nächste Radio-Interview wird im Juli 2019 auch in Börsen Radio Networks sein Sie können sich die Interviews jetzt bei www.eaststock.de, dort unter der Rubrik „Interviews“ runterladen, ebenso wie das gleichnamige EastStockTV-Video, Folge 167.

    Diskutieren Sie jetzt auch mit Herrn Männicke interaktiv unter http://go.guidants.com/de#c/Andreas_Maennicke .

  • Europa nach der Wahl vor großen Herausforderungen

    Montag, 27. Mai 2019 23:06:00

    Bei den Wahlen für das Europäische Parlament zeichnete sich genau das ab, was vorher erwartet wurde. Die Rechtspopulisten können an Stimmen gewinnen und die etablierten Parteien wie die EVP (bzw CDU in Deutschland) und die Sozialisten (bzw. mit der SPD in Deutschland) verloren an Stimmen und Vertrauen. In Deutschland gewannen vor allem die Grünen an Stimmen, wobei das Thema Klimawandel auch in anderen Ländern ein immer wichtigeres Wahlkampfthema wird. Mit den Liberalen könnten die EVP und Sozialisten, die immer noch die meisten Stimmen erholten, eine Koalition bilden. Die Wahlbeteiligung war mit 60 Prozent deutlich höher als bei der letzten EU-Wahl mit 48 Prozent. Kurz vor der Wahl erklärte zudem der englische Primier May den Rücktritt, was die Gefahr eines harten Brexit ohne Deal mit der EU erhöht.

    Der US-Präsident Donald Trump kämpft weiterhin an verschiedenen Fronten wie mit China, Nord-Korea, Venezuela, Mexiko, Russland dem Iran und im eigenen Land gegen die Demokarten und Medien. Es ist keinesfalls gewiss, dass er mit seiner „harten“ Linie überall Erfolg haben wird, wobei der Handelsstreit mit China von besonderer Bedeutung ist. Wenig verwunderlich war es aber, dass die Weltbörsen in den beiden letzten Wochen aufgrund der zunehmenden Unsicherheiten ein wenig korrigierten. Nur die Moskauer Börse konnte wieder zulegen und bleibt ein deutlicher Outperformer. Aber auch Bitcoins stiegen kräftig im Wert an während Gold nicht von den politischen vielfältigen Unsicherheiten profitieren konnte.

    Etablierte Volksparteien verlieren an Vertrauen und Glaubwürdigkeit

    Die hohe Wahlbeteiligung von 60 Prozent bei der Europa-Wahl kann als Sie der Demokratie bezeichnet werden, denn bei der letzten EU-Wahl gingen nur 48 Prozent zur Wahl. Dennoch zeichnen sich in einigen Ländern große Spannungen ab, die die Demokratien erneut auch auf nationaler Ebene herausfordern werden. In Frankreich musste Macron eine Wahlniederlage gegenüber den Rechtspoplisten Marine Le Pen hinnehmen. In Großbritannien gewannen ausgerechnet die Brexit-Partei die meisten Stimmen, die für einen schnellen und „harten“ Brexit ist. Großbritannien bleibt bei der Brexit-Frage gespalten, aber die Gefahr eines „harten“ Brexit bis 31. Oktober ohne Deal mit der EU erhöht sich nun.

    YouTuber Rezo spricht von der „Zerstörung der CDU“

    Die politische Landschaft wird in vielen europäischen Ländern unstabiler. Das Parteispektrum wird immer bunter und heterogener. Der Niedergang der großen Volksparteien nimmt überall in Europa zu, aber auch die Protestwähler, die sich vor allem am rechten Rand wiederfinden. Der "YouTuber" Rezo sprach in seinem YouTube-Video mit mittlerweile über 12 Millionen Klicks schon von der „Zerstörung der CDU“; es wurde aber zunächst nur der Untergang der SPD. Für die Parteien scheint das Internet ein zunehmend wichtiges Werbeinstrument zu werden. Die CDU wusste zunächst keine Antwort auf das Rezo-Video, was bei der Jugend auch Stimmen kostete.

    Rechtspopulisten vor allem in Italien und Frankreich auf dem Vormarsch

    In Italien haben die Rechtspopulisten Lega den Stimmenanteil von 16 auf 34 Prozent erhöht. Vor einigen Jahren spielte diese Parte noch keine Bedeutung. Die Rechtspopulisten konnten in Deutschland mit AfD nur ein wenig an Stimmen gewinnen. Immerhin wurde die AfD in Brandenburg und Sachsen die stärkste Partei in den jeweiligen Bundesländern. In den Großstädten konnte die AfD aber nicht so punkten wie selbst erhofft. Die Rechtspopulisten und EU-Gegner würden in einer Allianz nur etwa 120 von 750 Abgeordneten im EU-Parlament aus sich vereinigen.

    Wer wird neuer EU-Kommissions-Präsident nach Juncker?

    Die spannende Frage ist nun auch, ob der CSU Politiker Manfred Weber nun auch den amtierenden EU-Kommissionspräsidenten Juncker ablösen wird und ob er dann auch die Zukunft der EU positiv gestalten kann. Der Europäische Rat wird nun wohl einen Kandidaten dem EU-Parlament vorschlagen.

    Gefahr der Spaltung in der EU

    Dringend erforderlich wäre gerade im Verhältnis zu USA und China mehr Souveränität der EU bei den nächsten geopolitischen Konflikten, wie er nun auch mit dem Streit der USA mit Iran droht. Aber selbst wenn es hier ein Konsens auch bei der Wahl des EU-Präsidenten geben sollte, besteht die Gefahr der Spaltung der EU auf nationaler Ebene durch die zerfahrene Situation in Italien und in Frankreich, wo Rechtspopulisten knapp die Mehrheit haben bzw. bekommen könnten.

    SPD mit dem historisch schlechtestes Wahlergebnis

    Insgesamt steht das Projekt EU aber auf tönernen Füssen. Die EU wird in den nächsten Jahren vor gewaltigen Herausforderungen stehen, wobei Italien und Frankreich die Hauptproblemländer bleiben werden. Es deuten sich zudem in vielen europäischen Ländern aufgrund der Wahlen Regierungskrisen an. In Deutschland haben die Wähler unter 60 die Grünen zur stärksten Partei noch vor der CDU in Deutschland gemacht. Auch droht die Gefahr, das auch die Koalition in Deutschland nicht mehr lange von Bestand ist, den CDU fiel auf ca. 30 Prozent und die SPD liegt nur knapp übe 15 Prozent, was das schlechteste Wahlergebnis der SPD ist.

    Klimawandel bleibt ein wichtiges Wahlkampthema vor allem bei der Jugend

    Das Thema Klimawandel beherrschte hier zwar den Wahlkampf, aber es gibt auch viele andere dringende Probleme der Zukunftsgestaltung, auf die die Regierung bald eine Antwort geben muss. Auffallend ist weiterhin der große Verlust an Glaubwürdigkeit und Vertrauen bei den etablierten Volksparteien.

    Trump kämpft an (zu) vielen gefährlichen Fronten gleichzeitig

    Aber nicht nur Europa steht vor großen demokratischen und demografischen Herausforderungen, sondern auch die USA, die dank Trump sich nun in immer mehr geopolitischen Konflikten mit großer Tragweite befindet. Trump kämpft nun an weiterhin vielen Fronten und nicht wenige meinen an zu vielen. Auch in den USA bekommt er nun ordentlich Gegenwind durch die Demokraten und Medien. Unklar is auch, ob er sich zeitnah im Handelskonflikt mit China einigen kann. Die ersten Bremsspuren des Konflikts sind jetzt schon an den schwächeren Frühindikatoren in den USA und China ablesbar. Aber auch der Handelskonflikt mit Europa (Stichwort Importzölle für Autos) könnte im Sommer noch einmal hochkochen.

    Kommt nun ein Iran-Krieg?

    Gibt es Krieg der USA/Israel gegen Iran? Trump will nun 1500 Soldaten in den Nahen Osten zusätzlich schicken. Er steht zusammen mit Israel mit dem Iran sprichwörtlich auf Kriegsfuß. Da China und Russland aber den Iran unterstützen, stehen die USA auch auf dem Kriegsfuß mit Russland. Ähnlich verhalten is sich mit Nord-Korea und Venezuela. Man kann nur hoffen, das es hier zu keinen weiten Stellvertreter Kriegen und Brandherden kommt wie zuvor in Syrien, Jemen und der Ukraine, wobei auch dort die letzte Schlacht noch nicht gewonnen ist.

    Russland drohen neue US-Sanktionen

    Am 20, Juni werden sich Putin und Trump beim G 20-Gipfel wahrscheinlich in Japan treffen. Gesprächsstoff gibt es genug, was die Thema Nord-Korea, Venezuela und Iran angeht. Aber auch das Atomabrüstungsprogramm in Kooperation mit China steht auf der Agenda. Der „kalte Krieg“ zwischen den USA und Russland wird im Sommer wohl in den nächste Stufe gehen, denn die USA haben schon lange Sanktionen gegen den Bau der Nordischen Pipeline angekündigt. Auch hier geht es den USA vorrangig darum, Ihre eigenen Rohstoffinteressen beim Export von Flüssiggast durchzusetzen. Man kann nur hoffen, dass die deutsche Regierung hier genug Rückgrat besitzt und nicht wieder wie so oft zum Vasallen der USA zu wird, was auch den Iran-Konflikt angeht.

    Anleger an den Weltbörsen bleiben bisher gelassen

    Die Weltbörsen reagierten bisher sehr gelassen auf die drohenden geopolitischen Gefahren, auf die sich verschlechternde wirtschaftliche Situation, auf das politische Chaos in Großbritannien und Österreich und den Vertrauensverlust bei den großen Volksparteien.

    Der DAX stieg am 27. Mai sogar leicht auf über 12.000 Indexpunkte an, was immer noch ein Plus von 14 Prozent seit Jahresbeginn ist. Der Dow Jones Industrial Index stabilisierte sich bei etwa über 25.500 Indexpunkten, was ein Plus von knapp 10 Prozent seit Jahresbegin bedeutet. Im Hoch war der DAX Anfang Mai freilich noch bei etwas über 12.400 Indexpunkten und der Dow Jones Industrial Index bei 26.600 Indexpunkten. Seit Anfang Mai gaben fast alle Weltbörsen etwas nach, so dass die Börsenweisheit „Sell on May and go away“ bisher stimmte. Der Euro stabilisierte sich zum US-Dollar bei etwas unter 1,12 EUR/USD.

    Bitcoin top, Gold Flop

    Gold konnte von den zunehmenden politischen und wirtschaftlichen Unsicherheiten bisher nicht sonderlich profitieren. Auch der der Europa-Wahl dümpelt der Goldpreis weiter bei 1286 USD/Unze seitwärts. Im Gegenteil: Die ETF-Gold-Anleger verkauften am Freitag sogar 5 Tonnen Gold. Aber auch Silber kommt nicht aus dem Keller heraus bei einem Preis von 14,57 USD/Unze, was alle Gold- und Silberanhänger enttäuscht. Damit ist der Goldpreis nur auf dem Niveau wie zu Jahresbeginn und Silber ist in USD sogar mit 6 Prozent im Minus.

    Der Bitcoin stieg jedoch auf ein neues Jahres-Hoch von 7800 BTC/EUR, was ein Plus von 130 Prozent allein in den letzten 3 Monaten bedeutete. Auch anderen Kryptowährungen zogen im Kurs in den letzten Wochen kräftig an und setzten damit das Comeback und den Turn-around fort. Dieses mögliche Comeback des Bitcoins wurde aber auch im Börsenbrief EAST STOCK TRENDS (www.eaststock.de) rechtzeitig angekündigt und erwartet.

    Moskauer Börse bleibt klarer Outperformer

    Unter den großen Aktienmärkten konnte sich wiederum die Moskauer Börse am besten behaupten, obwohl der Brent-Ölpreis in der vergangenen Woche kräftig von 74 auf unter 68 US-Dollar/Barrel nachgab. In Russland erhalten Sie mit die höchsten Dividendenrenditen auf der Welt und das bei einer immer noch sehr niedrigen Bewertung der Aktien.

    Gazprom mit starkem Kurssprung

    Nachdem Gazprom bekannt gab, die Dividende um 30 Prozent zu erhöhen, sprang auch der Kurs von Gazprom im Mai um fast 30 Prozent von 4,6 auf 5,63 € in die Höhe. Die Aktie bleibt aber immer noch unterbewertet, ebenso wie viele andere Rohstoffaktien in Russland. Der Rubel stabilisierte sich zuletzt bei 72 EUR/RUB, so dass es in diesem Jahr sogar hohe Währungsgewinne für ausländische Anleger in Russland gab. Der RDX-Index, ein Kunstprodukt der Wiener Börse für russische Aktien, stieg auf 1584 (im Hoch 1600) Indexpunkte, was ein Plus von 22,33 Prozent seit Jahresbeginn bedeutet. Damit konnte die Moskauer Börse wieder einmal alle großen Weltbörsen outperformen.

    Erst informieren, dann investieren

    Informieren Sie sich jetzt auch ausführlich über die Hintergründe und die Entwicklung der Ukraine/Russland-Krise aber auch das zukünftige Erholungspotential der unterbewerteten Aktien aus Osteuropa. Auch im Baltikum, Rumänien und der Ukraine gibt es neue Chancen, wobei die jeweiligen Aktienindices seit Jahresbeginn 2019 alle im Plus sind. So konnten sich einige ukrainische Agraraktien seit 2016 im Kurs schon mehr als verdoppeln und in 2018 stieg der PFTS-Index schon wieder über 70 Prozent. Die Aktien aus Kasachstan zählten 2017 zu den Top-Performern der Welt (+56 Prozent), nicht aber in 2018.

    In 2018 zählten aber schon wieder 10 Aktienmärkte aus Osteuropa zu den besten am performenden Aktienmärkten der Welt, die alle den DAX und auch den US-Aktienmarkt klar outperformen konnten. Nun ist die Moskauer Börse schon wieder der klare Outperformer unter allen Weltbörsen.

    Bestellen Sie daher jetzt auch ein Probe-Abo (3 Ausgaben per Email für nur 15 €) des monatlich erscheinenden Börsenbriefs EAST STOCK TRENDS (EST) mit einem weiteren Ukraine/Russland-Special und einem Dividenden-Special sowie mit vielen Hintergrund-Informationen und neuen Anlage-Vorschlägen wie mit der "Aktie des Monats“ und lukrativen Zertifikaten unter www.eaststock.de, dort unter Börsenbrief.

    Der letzte EST erschien am 10. Mai 2019. Die neuen Muster-Depots des EST konnten bereits um 14 und 13 Prozent im Wert zulegen. Das Muster-Depot des EST war zuletzt in 2018 mit 6 Prozent im Plus. Die „Aktie des Monats“ aus dem September 2018 Polyus Gold stieg bereits um über 35 Prozent in 5 Monaten. Nun wurde ein neues „goldiges“ Muster-Depot im EST aufgemacht, das bereits mit 14 Prozent in Plus ist.

    Interview-Hinweise: Das letzte Radio Interview war am 21. Mai 2019 in Börsen Radio Networks. Das nächste Radio-Interview wird im Juli 2019 auch in Börsen Radio Networks sein Sie können sich die Interviews jetzt bei www.eaststock.de, dort unter der Rubrik „Interviews“ runterladen, ebenso wie das gleichnamige EastStockTV-Video, Folge 166.

    Diskutieren Sie jetzt auch mit Herrn Männicke interaktiv unter http://go.guidants.com/de#c/Andreas_Maennicke .

  • US-Präsident Trump kämpft jetzt an allen Fronten – mit Erfolg?

    Samstag, 11. Mai 2019 16:07:00

    Der US-Präsident Donald Trump kämpft im Moment an verschiedenen Fronten. Gegenüber China erhöhte er die Zölle gewaltig, womit der Handelskrieg eskalieren könnte, wenn China nicht bald einlenkt. Zudem droht eine kriegerische Auseinandersetzung mit dem Iran. Der nord-koreanische Präsident Kim provoziert Trump mit weiteren Raketentests mit Langstrecken-Raketen. In Venezuela droht ein Bürgerkrieg. Falls sich Russland in Venezuela oder dem Iran zu stark einmischt, drohen auch Russland weitere Sanktionen.

    Weltbörsen reagieren (noch) gelassen auf zunehmende geopolitische Gefahren und US-Handelskriege

    In Anbetracht der Anhäufung von geopolitischen Gefahren ist es erstaunlich, wie gelassen bisher die Weltbörsen reagieren. Dee DAX stieg am Freitag sogar um 0,87 Prozent auf 12.187 Indexpunkte und der Dow Jones Industrial Index um 0,44 Prozent auf 25.942 Indexpunkte. Der Euro blieb zum US-Dollar stabil bei 1,12 EUR/USD,

    Auch Gold konnte bisher von den Unsicherheiten kaum profitieren und blieb immer noch unter der 1300 USD-Marke. Am Freitag tendiert er nur seitwärts und schloss bei 1286 Indexpunkte. Dafür stiegen Bitcoins rasant um über 7 Prozent auf den neuen Jahres-Höchstkurse von 6011 BTC/EUR. Damit stieg der Bitcoin schon über 60 Prozent in den letzten 3 Monaten. Der RDX-Index – ein Kunstprodukt der Wiener Börse für russischen Aktien- stieg seit Jahresbeginn um 14,68 Prozent und bleibt damit ein Outperformer unter den Weltbörsen.

    Erst informieren, dann investieren

    Informieren Sie sich jetzt auch ausführlich über die Hintergründe und die Entwicklung der Ukraine/Russland-Krise im Asowschen Meer, aber auch das zukünftige Erholungspotential der unterbewerteten Aktien aus Osteuropa. Auch im Baltikum, Rumänien und der Ukraine gibt es neue Chancen, wobei die jeweiligen Aktienindices seit Jahresbeginn 2019 alle im Plus sind. So konnten sich einige ukrainische Agraraktien seit 2016 im Kurs schon mehr als verdoppeln und in 2018 stieg der PFTS-Index schon wieder über 70 Prozent. Die Aktien aus Kasachstan zählten 2017 zu den Top-Performern der Welt (+56 Prozent), nicht aber in 2018.

    In 2018 zählten aber schon wieder 10 Aktienmärkte aus Osteuropa zu den besten am performenden Aktienmärkten der Welt, die alle den DAX und auch den US-Aktienmarkt klar outperformen konnten. Nun ist die Moskauer Börse schon wieder der klare Outperformer unter allen Weltbörsen.

    Bestellen Sie daher jetzt auch ein Probe-Abo (3 Ausgaben per Email für nur 15 €) des monatlich erscheinenden Börsenbriefs EAST STOCK TRENDS (EST) mit einem weiteren Ukraine/Russland-Special und einem Dividenden-Special sowie mit vielen Hintergrund-Informationen und neuen Anlage-Vorschlägen wie mit der "Aktie des Monats“ und lukrativen Zertifikaten unter www.eaststock.de, dort unter Börsenbrief.

    Der letzte EST erschien am 10. Mai 2019. Die neuen Muster-Depots des EST konnten bereits um 14 und 13 Prozent im Wert zulegen. Das Muster-Depot des EST war zuletzt in 2018 mit 6 Prozent im Plus. Die „Aktie des Monats“ aus dem September 2018 Polyus Gold stieg bereits um über 35 Prozent in 5 Monaten. Nun wurde ein neues „goldiges“ Muster-Depot im EST aufgemacht, das bereits mit 14 Prozent in Plus ist.

    Interview-Hinweise: Das letzte Radio Interview war am 21. Januar 2019 in Börsen Radio Networks. Das nächste Radio-Interview wird am 21. Mai 21019 auch in Börsen Radio Networks sein Sie können sich die Interviews jetzt bei www.eaststock.de, dort unter der Rubrik „Interviews“ runterladen, ebenso wie das gleichnamige EastStockTV-Video, Folge 165.

    Diskutieren Sie jetzt auch mit Herrn Männicke interaktiv unter http://go.guidants.com/de#c/Andreas_Maennicke .

 

 

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08.10.2019
Andreas Männicke in Börsen Radio Networks über Osteuropa

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