Ostbörsen im Fokus (siehe auch www.eaststock.de)

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Interview- und Termin-Hinweise

Andreas Männicke wurde zusammen mit Volker Meinel von der BNP Paribas am 29. Januar 2019 in NTV/Telebörse über Rohstoffe (Öl, Gold, u.a.) und Rohstoffaktien befragt.

Andreas Männicke wurde am 21. Janaur 2019 von Börsen Radio Networks über die neuen Chancen an den Osteuropa-Börsen befragt. Das nächste Interview mit Börsen Radio Networks wird am 4. März 2019 um 13.00 Uhr sein.

Das nächste TV-Intreview mit Andreas Männicke ist am 30.1.19 in NTV/Telebörse

Andreas Männicke wurde am 5. November 2018 von Börsen Radio Network über die neuen Chancen in Osteuropa befragt.

Das nächste Radio-Interview von Andreas Männicke ist am 21. Januar 2019 in Börsen Radio Networks.

Andreas Männicke wurde am 14. September 2018 von Michael Mross in MMnews über Russland, den Rubel und das Verhätnis Russland zum Westen anläßlich der Rede des russischen Außenminsters Sergej Lawrow im Hotel Adlon in Berlin befragt.

Ab Oktober 2013 können Sie unter Eingabe von "EastStockTV" bei www.youtube.de die aktuellen Kommentare von Andreas Männicke zu den Aussichten an den Welt- und Ostbörsen kostenlos abrufen. Abonnieren Sie einfach den Kanal bei www.youtube.de.

Ab Mai 2014 können mit Herrn Männicke über www.go.guidants.com auch interaktiv in Kontakt treten und Fragen zu den Ostbörsen stellen.

Verpassen Sie die Outperformancechancen in Osteuropa nicht und bestellen Sie jetzt den monatlich erscheinenden Börsenbrief EAST STOCK TRENDS unter www.eaststock.de. Ein Probe-Abo (3 Ausgaben kosten nur 15 €). Die beiden Muster-Depots erzielten seit Februar 2009 eine Performance von über 320% im Muster-Depot 1 (konservativer Osteuropa-Basket) bzw. über 350% im Muster-Depot 2 (spekulativer Osteuropa-Basket, das sind über 40% p.a. seit 2009. In den neuen Muster-Depots ab 2015 wude eine Performance von über 130% bzw über 80% erzielt. Das neue "goldige" Muster-Depot erreichte immerhin ein Plus von 66% ab 2016.

Zudem können Sie sich alle bisherigen TV-Inteviews von Andreas Männicke in diesem Jahr runterladen unter den Links der Rubrik "Interviews".

  • Trump vor seinem wichtigsten „Deal“ – aber wie reagieren die Börsen?

    Sonntag, 10. März 2019 23:49:00


    Nachdem der „Deal“ über die Atomabrüstung zwischen dem nord-koreanischen Präsidenten Kim und dem US-Präsidenten Trump (noch) nicht zustande kam, weil Kim die sofortige Beendigung der US-Sanktionen forderte, blicken die Anleger nun gespannt auf die Verhandlungen der USA mit China. Das Ergebnis der Verhandlungen wird sehr wichtig sein, ob sich die Aufwärtsbewegung an den globalen Aktien- und Rohstoffmärkten in den nächsten Wochen und Monaten fortsetzen kann oder nicht. Hinzu kommt die wichtige Entscheidung Großbritanniens bis Ende März, ob es einen „harten“ oder „weichen“ Brexit oder gar ein neues Referendum über den Brexit geben wird.

    Abonnieren Sie jetzt kostenlos den Andreas Männicke Newsletter, um den vollständigen Inhalt per E-Mail zu erhalten.

  • Fondskongress Mannheim: Jetzt beginnt die Phase der wichtigen Entscheidungen für die Weltbörsen!

    Dienstag, 05. Februar 2019 19:55:00

    Nachdem der Chef der amerikanischen Notenbank FED Jerome Powel letzte Woche signalisierte, dass es keine weitere Zinserhöhung im ersten Halbjahr mehr gibt und das er auch dem Markt keine weitere Liquidität mehr erzielen will. Viele Fondsmanager gaben daher auf dem Fondskongress am 30./31. Januar in Mannheim einen verhalten positiven Ausblick für dieses Jahr und zwar sowohl für die Aktien- als auch die Rohstoffmärkte. Andere Referenten waren wiederum der Überzeugung, es wird weiter sehr volatil bleiben. Einige rechnen sogar mit einem Crash in 2019. Mit am besten schnitt bisher weiterhin die Moskauer Börse ab, aber auch Gold erholte sich ein wenig.

    Fondskongress im Mannheim mit überwiegend positivem Ausblick

    Beim wie immer sehr gut besuchten Fondskongress in Mannheim, wo über 120 Fondsmanager ihre Investmentideen vortrugen, war die Stimmung trotz des schwachen Aktienjahrs in 2018 sehr positiv und hoffnungsvoll. Für viel Diskussions- und Gesprächsstoff sorgten die absichtlich etwas provokativen Vorträge von Friedrich Merz, Aufsichtsratsvorsitzender von BlackRock, der vor allem auf die großen Herausforderungen für Europa aufgrund der starken Konkurrenz aus China auch im Technologiebereich einging und Thilo Sarrazin, der die Folgen der Migrationspolitik für Deutschland und Europa beschrieb, was sicherlich beides sehr wichtige Themen sind.

    Gute Chancen für Emerging Markets

    Anlass zur Hoffnung gaben aber auch Vorträge wie von dem bekannten Vermögensverwalter und Fondsmanager Dr. Jens Erhardt, der zumindest für das erste Halbjahr aufgrund der neuen monetären Entwicklung viel Spielraum nach oben sieht. Carlos von Hardenberg von Möbius Capital Markets glaubt daran, dass nun die beste Dekade für Emerging Marktes aufgrund der niedrigen Bewertung und guten Wachstumsaussichten beginnt, die im letzten Jahr aber noch enttäuschten. Der erst im letzen Jahr lancierte Emerging Market Fonds von Möbius setzt vor allem auf Small und Mid Caps in den Schwellenländern.

    China weiter sehr wichtig für die Rohstoffmärkte

    Eugen Weinberg, der Rohstoffexperte der Commerzbank AG, war aber auch sehr positiv für Rohstoffe gestimmt wegen der anhaltend hohen Nachfrage aus China und den enormen Infrastrukturinvestitionen wie das Projekt „One belt - one road“, also dem Seidenstraßenprojekt von China bis nach Duisburg, in den neben Russland auch fast 70 weitere Länder bei dem Bau von Straßen, Eisenbahnlinien, Häfen und Flughäfen , also großen Infrastrukturinvestitionen, einbezogen sind. Dieses Mega-Projekt ist den USA ein Dorn im Auge, weil es damit viele Länder auch mehr an China bindet. China wird nach seiner Meinung in einigen Jahren Marktführer auch in wichtigen Technologiebereich wie künstliche Intelligenz und E-Mobilität werden. Sie soll die Produktion von E-Autos von gegenwärtig 1 auf 7 Mio. Stück bis 2015 ansteigen. Dafür wird in Zukunft viel mehr Kupfer und Nickel gebraucht.

    Es mangelt aber auch nicht an Crash-Propheten

    Dagegen blieb der Vermögensverwalter und Fondsmanager Prof. Max Otte weiter skeptisch, indem er 2018 nur als Vorboten für eine noch bevorstehende „richtige Krise“ ansieht. Auf diese Krise freut er sich, weil er dann wieder billiger Qualitätsaktien aufkaufen kann. Von einem „End Game“ für die globalen Finanzmärkte aufgrund der zu hohen Verschuldung und einem Zusammenbruch des Euros bis 2023 sprachen die Crash-Propheten Mark Friedrich und Matthias Weik, die auch an eine Pleite der Deutschen Bank AG glauben. Ihr Thema war: „Nach der Krise ist vor der Krise“. Insofern gab es auch einige Warner mit einem sehr skeptischen Ausblick auf dem Fondskongress in Mannheim. In der Tat scheint das Money- und Risk-Management insbesondere in diesen volatilen Zeiten von immens großer Bedeutung zu sein, aber auch hier gibt es eine große Auswahl von Fonds, die dieses auch berücksichtigen, aber auch ein neues Zertifikat aus der Schweiz, was an den Aktien und Rohstoffmärkten auf Basis eines Handelsystems auf steigende und fallende Kurse setzen kann mit einer Renditeerwartung von 20 Prozent p.a..

    Politiker stehen vor wichtigen Entscheidungen und Weichenstellungen

    Nach dem guten Börsenstart stehen Politiker nun vor wichtigen Entscheidungen auch für die Weltwirtschaft wie der US-Handelskrieg mit China, der Brexit und der Streit um die Präsidentschaft in Venezuela. Die USA und Russland haben den Atomabrüstungsvertrag gekündigt, was nicht nur mehr Aufrüstung, sondern auch einen Verschärfung des „Kalten Krieges“ zwischen den USA und Russland bedeuten könnte. Aber auch Japan und China rüsten weiter gewaltig auf. In Venezuela droht ein Stellvertreterkrieg USA gegen Russland hinter den Kulissen, da der US Präsident Donald Trump auch eine militärische Option offen hält.

    FED sorgt für Rückenwind an den Aktienmärkten

    Etwas Rückenwind bekamen die Weltbörsen in der letzten Woche durch die 180 Grad-Drehung des US-Notenbankchef Jerome Powel, der nun auf die Sorgen der Finanzmärkte mehr hören will und die Geldpolitik flexibel und nicht mehr peer „Autopilot“ gestalten will. Zuvor wollte er dem Markt wie ein Autopilot 50 Mrd. USD im Monat durch Wertpapierverkäufe entziehen und auch die Zinsen in diesem Jahr noch zweimal anheben. Dies hätte die Gefahr einer inversen Zinsstruktur erhöht, was schon immer ein Vorbote für einen Rezession im nächsten Jahr wär. Diese Gefahr ist aber vorerst gebannt. Von beiden ist jetzt keine Rede mehr, sondern von einer Zinsanhebungspause im ersten Halbjahr 2019 und einer Beendigung der Wertpapierverkäufe. Nach der Meldung sprangen vor allem die US-Aktienmärkte zuletzt kräftig an.

    Weltbörsen mit sehr gutem Start zum Jahresbeginn

    Der Dow Jones Industrial Index (DJI)stieg auf über 25.300 Indexpunkte und der DAX auf über 11.300 Indexpunkte, was aber auch ein wichtiger Widerstand ist. Auch Gold konnte sich leicht auf über 1315 US-Dollar erholen, was in USD-Dollar immer noch ein Minus von 1 Prozent in 1 Jahr bedeutet. Noch viel besser schnitt aber wieder einmal die Moskauer Börse ab. Der DAX ist damit bisher mit 5,85% im Plus, der MDAX sogar mit 10,2 Prozent und der DJI mit 9,5 Prozent. Kräftig erholen konnte sich ab Montag der DAX-Wert Wirecard auf 132 € nachdem die Aktie in der Vorwoche um 25 Prozent auf etwas über 100 € wegen eines Berichts von der Financial Times wegen Unregelmäßigkeiten in Singapur eingebrochen war. Diese Unregelmäßigkeiten wurden am Montag aber vom Vorstand dementiert. Einen besseren Börsenstart hätte man sich ansonsten kaum vorstellen können, nachdem es im letzten Jahr fast nur Verlierer gab.

    Moskauer Börse bleibt klarer Outperformer

    Der RDX-Index, ein Kunstprodukt der Wiener Börse für russische Aktien, stieg aber sogar bereits um 13 Prozent auf 1464 Indexpunkte und schnitt damit weit besser ab als der DJI oder der DAX, genauso wie schon im letzten Jahr. Auch der Kurs von Gazprom stieg trotz der seitens der USA angedrohten Sanktionen für den Bau der Nordischen Pipeline auf 4,32 €, was ein neues-Jahres-Hoch bedeutet. Für Unterstützung für die russischen Ölaktien wie LUKoil sorgte der auf 62 USD-Dollar/Barrel gestiegene Ölpreis, der damit freilich noch 8 Prozent unter dem Niveau wie vor 1 Jahr liegt. Sorgen bereitet sicherlich die Kündigung des Atomabrüstungsvertrags zwischen den USA und Russland.

    Russische „Red Chips“ besser als deutsche Blue Chips

    Der Kurs von LUKoil stieg sogar auf ein neues 5-Jahres-Hoch von 71,4 € zur Freude aller Russlandanleger. Zu den Kursgewinnen kamen aber auch Währungsgewinne, da der Euro zum Rubel in diesem Jahr bereits von 79 auf unter 75 EUR/RUB fiel. Sehr viele deutsche Anleger verpassen aber immer wieder die großen Chancen, die der russische Aktienmarkt bietet, weil sie sich nicht trauen über den Tellerand zu schauen. Dabei haben die russischen Red Chips die deutschen Blue Chips in den letzten 3 Jahren um Längen geschlagen und outperformt.

    Erst informieren, dann investieren

    Informieren Sie sich jetzt auch ausführlich über die Hintergründe und die Entwicklung der Ukraine/Russland-Krise im Asowschen Meer, aber auch das zukünftige Erholungspotential der unterbewerteten Aktien aus Osteuropa. Auch im Baltikum, Rumänien und der Ukraine gibt es neue Chancen, wobei die jeweiligen Aktienindices seit Jahresbeginn 2019 alle im Plus sind. So konnten sich einige ukrainische Agraraktien seit 2016 im Kurs schon mehr als verdoppeln und in 2018 stieg der PFTS-Index schon wieder über 70 Prozent. Die Aktien aus Kasachstan zählten 2017 zu den Top-Performern der Welt (+56 Prozent), nicht aber in 2018.

    In 2018 zählten aber schon wieder 10 Aktienmärkte aus Osteuropa zu den besten am performenden Aktienmärkten der Welt, die alle den DAX und auch den US-Aktienmarkt klar outperformen konnten. Nun ist die Moskauer Börse schon wieder der klare Outperformer unter allen Weltbörsen. In 2019 ist nun wiederum die Moskauer Börse ein klarer Outperformer mit einem Plus von 13 Prozent

    Bestellen Sie daher jetzt auch ein Probe-Abo (3 Ausgaben per Email für nur 15 €) des monatlich erscheinenden Börsenbriefs EAST STOCK TRENDS (EST) mit einem weiteren Ukraine/Russland-Special und einem Dividenden-Special sowie mit vielen Hintergrund-Informationen und neuen Anlage-Vorschlägen wie mit der "Aktie des Monats“ und lukrativen Zertifikaten unter www.eaststock.de, dort unter Börsenbrief.

    Der letzte EST erschien am 23. Januar 2018 mit der Vorstellung der PayPal von Russland als neue „Aktie des Monats“. Die neuen Muster-Depots des EST konnten bereits um 5 und 8 Prozent im Wert zulegen. Das Muster-Depot des EST war zuletzt in 2018 mit 6 Prozent im Plus. Die „Aktie des Monats“ aus dem September 2018 Polyus Gold stieg bereits um über 35 Prozent in 4 Monaten. Nun wurde ein neues „goldiges“ Muster-Depot im EST aufgemacht.

    Interview-Hinweise: Das letzte TV-Interview mit Andreas Männicke war am 30. Januar 2019 in NTV/Telebörse. Zudem erschien ein Interview mit Andreas Männicke im Börsenmagazin Smart Investor über Osteuropa. Das letzte Radio Interview war am 21. Januar 2019 in Börsen Radio Networks. Sie können sich die Interviews jetzt bei www.eaststock.de, dort unter der Rubrik „Interviews“ runterladen, ebenso wie das gleichnamige EastStockTV-Video, Folge 162.

    Diskutieren Sie jetzt auch mit Herrn Männicke interaktiv unter http://go.guidants.com/de#c/Andreas_Maennicke .

  • Moskauer Börse schon wieder Top-Performer unter den Weltbörsen gleich zum Jahresbeginn

    Montag, 28. Januar 2019 00:03:00

    Die Moskauer Börse hatte mit dem besten Börsenstart aller Weltbörsen und stieg schon um 11 Prozent. Aber auch die Börsen aus Zentral-Osteuropa hatten einen guten Börsenstart wie insbesondere die Börsen aus Budapest und Warschau mit einem Plus von jeweils über 5 Prozent. Aber auch der DAX erholte sich um 6,85 Prozent seit Jahresbeginn, nachdem er im letzen Jahr noch mit 18 Prozent im Minus landete.

    In drei Jahren stieg der DAX allerdings nur um 16 Prozent während der russische Aktienmarkt um 75 Prozent im Durchschnitt ansteigen konnte. Alle Anleger setzen jetzt offensichtlich auf eine baldige Beendigung des Handelsstreits zwischen den USA und China. Der drohende „harte“ Brexit geriet dabei ins Hintertreffen bzw. wurde von den Anlegern bis jetzt ignoriert.

    Stark erholter Ölpreis und Rubel unterstützt die Rally an der Moskauer Börse

    Die Moskauer Börse erfreute die Anleger mit einem Plus von über 11 Prozent seit Jahresbeginn. Sie konnte damit sowohl den DAX (+6,85 Prozent) und auch den Dow Jones Industrial Index (kurz DJI, +7,24 Prozent) wie schon im letzten Jahr klar outperformen. Aber auch in drei Jahren stieg der russische Aktienmarkt um 75 Prozent sogar in US-Dollar, während der DAX „nur“ um 16 Prozent zulegen konnten und der DJI um 55 Prozent. Die Moskauer Börse war also in den letzten 3 Jahren einer der am besten performenden Aktienmärkte der Welt. Neben den russischen Öl-/Gasaktien stiegen auch die russischen Goldaktien kräftig an, die auch im Börsenbrief EAST STOCK TRENDS (www.eaststock.de) zum Kauf empfohlen wurden. So konnten auch die im EAST STOCK TRENDS empfohlen Muster-Depot-Aktien bereits kräftig um über 8% Prozent im Kurs zulegen.

    Der Goldpreis stieg zuletzt wieder auf 1300 US-Dollar/Unze, was eine wichtige Chartmarke ist. Unterstützt wurde die beeindruckende Jahresanfangsrally an der Moskauer Börse aber vor allem durch den wiederstarkten Ölpreis. Der Brentölpreis stieg von 52 auf 61 US-Dollar/Barrel und dem wiedererstarkten Rubel – der Euro fiel in diesem Jahr zum Rubel von 79 auf 75 EUR/RUB.

    Beate Sander (80) macht es deutschen Anlegern vor

    Allerdings waren die meisten deutschen Anleger wegen der US-Sanktionen, aber auch wegen dem permanenten Putin- und Russland-Bashing der Mainstream-Medien als Anleger nicht dabei, weil die politischen Risiken als zu hoch eingestuft wurden. Trotz der starken Kurssteigerungen bleibt der russische Aktienmarkt aber einer der am niedrigsten bewerten Aktienmärkte der Welt mit zudem den höchsten Dividendenrendite der Welt.

    Nur die 80-jährige Millionärin und Buchautorin Beate Sander setzt schon lange ganz mit großem Erfolg gezielt auf ertrags- und dividendenstarke russische Blue Chips wie Gazprom, LUKoil und Norilsk Nickel und sie ist damit bisher sehr gut gefahren.

    Auch andere Osteuropabörsen hatten einen guten Start

    Aber auch die zentralosteuropäischen Börsen aus Ungarn, Polen und Tschechien sowie die baltischen Börse aus Lettland, Litauen und Estland hatten alle einen guten Börsenstart mit einer Performance von 3 bis 5 Prozent seit Jahresbeginn. So konnte auch der CECE-Index (mit Polen, Ungarn und Tschechien im Boot) um 5,39 Prozent auf 1785 Indexpunkte zulegen. Sogar die Aktien aus Kasachstan stiegen um 5 Prozent seit Jahresbeginn beim KTX-Index, die im letzten Jahr aber wie die deutschen Aktien aus dem DAX unter die Räder kamen.

    Schafft Trump bald die Beendigung des US-Handelskriegs?

    Angefeuert wurden die Aktien an allen Weltbörsen durch die Hoffnung, dass sich der US-Präsident nun nach dem Shutdown endlich auch den Handelskrieg mit China beenden kann. Dies wird aber erst die nächste Verhandlungsrunde im Februar zeigen, wo sich Trump auch mit dem nordkoreanischen Präsidenten Kim treffen will. Der „kalte Krieg“ mit Russland dürfte aber fortgesetzt werden. So wurden auch die Drohungen für Sanktionen gegen alle europäischen Unternehmen bekräftigt, die sich aktiv am Bau des zweiten Strangs der Nordischen Pipeline von Gazprom beteiligen wollen. Die Amerikaner wollen ihr wesentlich teureres Fracking-Gas auch verstärkt in Europa verkaufen. Der drohende „harte“ Brexit im März wird von den Anlegern im Moment (noch) ignoriert.

    Droht ein neuer Stellvertreterkrieg in Venezuela?

    In Venezuela droht nun hinter den Kulissen ein weiterer Stellvertreterkrieg zwischen den USA und Russland, nachdem sich dort der Chef des entmachteten Parlaments Guaidó zum Interimspräsidenten von Venezuela selbst ernannt hat. Der US-Präsident Trump hat ihn schon einen Tag danach als legalen Präsidenten von Venezuela anerkannt, während der amtierende und vom Volk Präsident Maduro seine Macht nicht angeben will. Er macht alleine die USA für den Putschversuch verantwortlich. Deutschland und die EU plädieren nun auch für Neuwahlen. Werden diese nicht innerhalb von einer Woche von Maduro angekündigt, will auch Deutschland den Interimspräsidenten Guaidó anerkennen.

    Das Militär stellt sich aber (noch) hinter Maduro. Es könnte aber auch bald ein Militärschlag der Amerikaner folgen, wenn Maduro sein Amt nicht freiwillig abgibt. Aber auch russische Söldner sind angeblich schon unterwegs, um Maduro zu unterstützen. Von daher droht auch ein weiterer Stellvertreterkrieg zwischen den USA und Russland in Venezuela nach zuvor in Syrien und der Ukraine.

    Venezuela wieder von Russland und dem Iran unterstützt. Es kann gut sein, dass der Machtkampf nicht unblutig enden wird. Venezuela hat die größten Ölreserven der Welt noch vor Saudi-Arabien. Hier wollen die USA, die mit Venezuela schon lange auf Kriegsfuß stehen, auch Zugang zu haben.

    Erst informieren, dann investieren

    Informieren Sie sich jetzt auch ausführlich über die Hintergründe und die Entwicklung der Ukraine/Russland-Krise im Asowschen Meer, aber auch das zukünftige Erholungspotential der unterbewerteten Aktien aus Osteuropa. Auch im Baltikum, Rumänien und der Ukraine gibt es neue Chancen, wobei die jeweiligen Aktienindices seit Jahresbeginn 2019 alle im Plus sind. So konnten sich einige ukrainische Agraraktien seit 2016 im Kurs schon mehr als verdoppeln und in 2018 stieg der PFTS-Index schon wieder über 70 Prozent. Die Aktien aus Kasachstan zählten 2017 zu den Top-Performern der Welt (+56 Prozent), nicht aber in 2018.

    In 2018 zählten aber schon wieder 10 Aktienmärkte aus Osteuropa zu den besten am performenden Aktienmärkten der Welt, die alle den DAX und auch den US-Aktienmarkt klar outperformen konnten. Nun ist die Moskauer Börse schon wieder der klare Outperformer unter allen Weltbörsen.

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    Der letzte EST erschien am 23. Januar 2018 mit der Vorstellung der PayPal von Russland als neue „Aktie des Monats“. Die neuen Muster-Depots des EST konnten bereits um 5 und 8 Prozent im Wert zulegen. Das Muster-Depot des EST war zuletzt in 2018 mit 6 Prozent im Plus. Die „Aktie des Monats“ aus dem September 2018 Polyus Gold stieg bereits um über 35 Prozent in 4 Monaten. Nun wurde ein neues „goldiges“ Muster-Depot im EST aufgemacht.

    Interview-Hinweise: Das nächste TV-Interview mit Andreas Männicke ist am 30. Januar 2019 in NTV/Telebörse. Zudem erschien ein Interview mit Andreas Männicke im Börsenmagazin Smart Investor über Osteuropa. Das letzte Radio Interview war am 21. Januar 2019 in Börsen Radio Networks. Sie können sich die Interviews jetzt bei www.eaststock.de, dort unter der Rubrik „Interviews“ runterladen, ebenso wie das gleichnamige EastStockTV-Video, Folge 161.

    Diskutieren Sie jetzt auch mit Herrn Männicke interaktiv unter http://go.guidants.com/de#c/Andreas_Maennicke .

  • Die Bullen melden sich an der Börse zurück – nur wie lange noch?

    Sonntag, 06. Januar 2019 20:41:00

    Die Moskauer Börse war schon im letzten Jahr einer der Top-Performer unter den Weltbörsen und startete auch in 2019 – ganz ohne eigenes Zutun - mit am besten unter allen Weltbörsen. Die russischen Indices wie der RDX- und RTX-Index stiegen je nach Index um 3 bis 5 Prozent und damit weit mehr als der DAX, Euro-Stoxx oder S&P-Index – genauso wie schon im letzten Jahr.

    Auch andere Börsen in Osteuropa hatten vor allem durch die starken Kurssteigerungen eine positive Wertentwicklung. Die Wall Street hatte ebenso wie der deutschen Aktienmarkt anfangs einen schwachen Börsenstart, erholte sich aber kräftig am Freitag. Die Bullen meldeten sich am Freitag wegen guter US-Arbeitsmarktdaten also zurück. Die Frage ist nur, wie lange noch?

    Kaufpanik am Freitag an der Wall Street nach guten Arbeitsmarktdaten

    Die Wall Street hatte zum Jahresbeginn aufgrund der Umsatzwarnung von Apple und der globalen Konjunktursorgen einen schwachen Börsenstart. Die Aktie von Apple fiel nach der Umsatzwarnung um fast 10 Prozent auf unter 150 US-Dollar. Der Aktienkurs von Apple fiel damit seit dem Hoch von 225 auf nunmehr 148 US-Dollar, womit sich die Marktkapitalisierung auf 704 Mrd. USD verringerte. Damit verringerte sich die ehemalige 1 Billionen USD-Aktie um fast 300 Mrd. USD seit dem Hoch Anfang Oktober 2018.

    In den USA stiegen die „Nonfarm Payrolls“ am 4. Januar um 312.000 Stellen, was weit mehr als erwartet wurde. Dies war überraschend der größte Anstieg seit Februar 2018 am Arbeitsmarkt. Zudem gab es Hoffnungen, dass sich der US-Präsident Donald Trump mit China im Januar einigen und einen Handelskrieg damit vermeiden kann. Die Verlängerung des „Shutdowns“, also der Haushaltssperre infolge der nicht zustande gekommenen Einigung mit den Demokraten über die 5 Mrd. US-Dollar für den Bau einer Mauer für Mexiko, spielten eine untergeordnete Rolle am Freitag. Auch die neuen Drohungen des nord-koreanischen Präsidenten Kim, dass es seine Atomabrüstungspläne überdenken oder umändern werde, wenn die USA nicht bald die Sanktionen gegen Nord-Korea aufheben, wurde bisher nicht ernst genommen.

    Kräftige Erholung in intakten Bärmärkten

    Ausgehend von der Marktechnik handelte es ich am Freitag nur um eine technische Gegenreaktion eines zuvor überverkauften Marktes, wobei der Markt am Freitag schon wieder auch nach oben übertrieben hat, denn Kurssteigerungen von über 3 Prozent an einem Tag nach oben sind sehr selten an der Wall Street. Der übergeordnete Trend ist seit Oktober an der Wall Street weiterhin ein Bärmarkt mit einer fallenden 50-Tageslinie, wobei die meisten Kurse vor allem der Technologieaktien trotz der kräftigen Erholung immer noch unter der 50-Tageslinie sind. Der NASDAQ 100-Index stieg am Freitag sogar um 4,25 Prozent an einem Tag und damit um 2,12 Prozent seit Jahresbeginn.

    Es handelt sich also im eine „Bärmarktrally“, die es auch schon zu Weihnachten einmal gab, als der Dow Jones Industrial Index um 1000 Indexpunkte (!) und der NASDAQ-Index sogar um 6 Prozent an einem Tag anstieg. Die Frage bleibt aber ungewiss, wie sich die Konjunktur in 2019 in Anbetracht des drohenden US-Handelskriegs mit China tatsächlich entwickeln wird. Das Kursfeuerwerk vom Freitag kann schnell verpuffen, wenn neue Konjunkturdaten die Börsenstimmung wieder eintrüben.

    Sehr viel wird auch davon abhängen, ob sich Trump im Januar wirklich mit China einigen und einen Handelskrieg vermeiden kann. Andernfalls dürften die Weltbörsen wieder schnell kräftig nachgeben. Zudem rücken demnächst auch wieder andere Themen in den Vordergrund wie der Brexit, die Verschulungsprobleme in Italien, das Wachstum in China und die Geldpolitik der Notenbanken.

    Neue Cyberattacken zeigen die Schwächen der Digitalisierung deutlich auf

    Der DAX erholte sich am Freitag ebenfalls um 3,37 Prozent auf 10.767 Indexpunkte, wobei auch der DAX anfangs einen schwachen Börsenstart hatte und der intakte Bärmarkt seit Mai 2018 fortgesetzt wurde. Immerhin verblieb seit Jahresbeginn nun ein Plus von 1,98 Prozent beim DAX. Dabei spielte die Datenpanne und die neuen Cyberattacken gegen einige Bundestagsabgeordnete und Journalisten (noch) eine untergeordnete Rolle.

    Dies zeigt aber auch die Schwächen der Digitalisierung auf, denn die Datensicherheit ist nicht überall gewährleistet und sogar viele Unternehmen werden dadurch verwundbarer im Fall von Cyberattacken. Es kann aber auch einmal eine globale Cyberattacke gegen Börsen geben, die dann einige Weltbörsen über Nacht lahmlegen kann. Aber auch deutsche Anleger hoffen zunächst, dass Trump mit China einen Deal hinbekommt, weil dies für alle Weltbörsen von großer Bedeutung in diesem Jahr sein wird.

    Steigende Rohstoffpreise nur ein Strohfeuer?

    Darauf setzen nun auch die Terminhändler an den Rohstoffmärkten, wobei die meisten Industriemetalle am Freitag kräftig anstiegen. Gold gab hingegen leicht um 0,71 Prozent auf 1285 USD/Unze nach, nachdem es zuvor den höchsten Stand seit Juni 2018 erreicht hatte. Silber konnte sich bei 15,69 US-Dollar/Unze knapp behaupten. Dagegen stieg Palladium schon wieder um 2,56 Prozent auf 1300 US-Dollar/Tonne an, wobei der Palladiumpreis schon im letzten Jahr um etwa 20 Prozent anstieg und damit als Edelmetall weit besser als Gold performte.

    Auch der Brentölpreis konnte um 2,54 Prozent auf 57,31 USD/Barrel zulegen, nachdem er zuvor seit Oktober bis Ende 2018 von 85 auf 52 US-Dollar/Barrel im freien Fall war. Der Euro stabilisierte sich bei 1,13 EUR/USD fast unverändert und der Bitcoin bei 3360 BTC/EUR. Falls sich Trump im Januar aber nicht mit China einigen kann, dürften die Rohstoffpreise wieder stark nachgeben.

    Moskauer Börse schon wieder klarer Outperformer neben anderen Osteuropabörsen

    Aber nicht nur die Moskauer Börse konnte schon wieder outperformen, sondern auch noch einige andere Börsen aus Osteuropa wie vor allem der ungarische, tschechische und rumänische Aktienmarkt, die alle den DAX und DJI outperformen können mit einem Plus von jeweils über 2,5 Prozent seit Jahresbeginn. Der RTX-Index, ein Kunstprodukt der Wiener Börse für russische Originalaktien, konnte sogar seit Jahresbeginn um 5,22 Prozent ansteigen. Der Gazprom-Kurs stieg von 3,8 auf 4,02 € und LUKoil von 62 auf 65 € in der vergangenen Woche. Dabei gab es bis zum 6. Januar, den orthodoxen Weihnachtsferien, gar keinen Handel an der Moskauer Börse, sondern nur mit dem Ausland in London gehandelten Hinterlegungszertifikaten - ADR und GDR genannt.

    Osteuropa-Aktien weiterhin attraktiv

    Der Rubel stieg am Freitag leicht auf 77,67 EUR/RUB um 0,7 Prozent am Freitag an, nachdem er zuvor in 2018 kräftig an Wert verlor. Es lohnt sich also weiter ein Blick über den Tellerrand nach Osteuropa für risikoorientierte Anleger. Schon im letzten Jahr zählten die meisten Aktienmärkte aus Osteuropa zu den stabilsten der Welt. Der russische Aktienmarkt lockt weiterhin mit sehr niedrigen Bewertungen und sehr hohen Dividendenrenditen, wobei allerdings keiner weiß, wie weit die Amerikaner die US-Sanktionen noch steigern werden. Der politische Discount des russischen Aktienmarktes bleibt also sehr hoch.

    Erst informieren, dann investieren

    Informieren Sie sich jetzt auch ausführlich über die Hintergründe und die Entwicklung der Ukraine/Russland-Krise im Asowschen Meer, aber auch das zukünftige Erholungspotential der unterbewerteten Aktien aus Osteuropa. Auch im Baltikum, Rumänien und der Ukraine gibt es neue Chancen, wobei die jeweiligen Aktienindices seit Jahresbeginn 2019 alle im Plus sind. So konnten sich einige ukrainische Agraraktien seit 2016 im Kurs schon mehr als verdoppeln und in 2018 stieg der PFTS-Index schon wieder über 70 Prozent. Die Aktien aus Kasachstan zählten 2017 zu den Top-Performern der Welt (+56 Prozent), nicht aber in 2018. In 2018 zählten aber schon wieder 10 Aktienmärkte aus Osteuropa zu den besten am performenden Aktienmärkten der Welt, die alle den DAX und auch den US-Aktienmarkt klar outperformen konnten.

    Bestellen Sie daher jetzt auch ein Probe-Abo (3 Ausgaben per Email für nur 15 €) des monatlich erscheinenden Börsenbriefs EAST STOCK TRENDS (EST) mit einem weiteren Ukraine/Russland-Special und einem Dividenden-Special sowie mit vielen Hintergrund-Informationen und neuen Anlage-Vorschlägen wie mit der "Aktie des Monats“ und lukrativen Zertifikaten unter www.eaststock.de, dort unter Börsenbrief.

    Der letzte EST erschien am 28. Dezember 2018 mit der Vorstellung von einer Gasaktie (es ist nicht Gazprom!) und einem Uranwert aus Kasachstan als neue „Aktien des Monats“. Die Muster-Depot-Aktien Gazpromneft und LUKoil stiegen in 2018 um über 20 Prozent, was selektiv die großen Chancen in Russland aufzeigt. In diesem Jahr erreichten schon LUKoil, Tatneft, Gazpromneft und Novatek jeweils neue Jahreshöchstkurse. Das Muster-Depot des EST war zuletzt in 2018 mit 6 Prozent im Plus. Die „Aktie des Monats“ aus dem September 2018 Polyus Gold stieg bereits um über 28 Prozent in 3 Monaten. Nun wurde ein neues „goldiges“ Muster-Depot im EST aufgemacht.

    Interview-Hinweise: Das nächste TV-Interview mit Andreas Männicke ist am 30. Januar 2019 in NTV/Telebörse. Zudem erscheint demnächst ein Interview mit Andreas Männicke im Börsenmagazin Smart Investor über Osteuropa. Das letzte Radio Interview war am 5. November 2018 in Börsen Radio Networks. Sie können sich die Interviews jetzt bei www.eaststock.de, dort unter der Rubrik „Interviews“ runterladen, ebenso wie das gleichnamige EastStockTV-Video, Folge 160.

    Diskutieren Sie jetzt auch mit Herrn Männicke interaktiv unter http://go.guidants.com/de#c/Andreas_Maennicke .

  • Moskauer Börse klarer Outperformer in 2018, aber auch in 2019?

    Sonntag, 30. Dezember 2018 23:32:00

    Die Moskauer Börse endete in 2018 - je nach Index – trotz der US- und EU-Sanktionen entweder mit einem kleinen Minus oder mit einem kleinen Plus und ist damit im Vergleich zu den sehr schwankungsstarken Weltbörsen fast wie ein Fels in der Brandung. Russische Ölaktien stiegen sogar trotz seit Oktober stark fallender Ölpreise mit einem Plus von über 20 Prozent im Durchschnitt. Im 3 Jahresverglich ist die Moskauer Börse mit einem Plus von 41 Prozent gemessen am RTS-Index in US-Dollar sogar die am besten performende Börse der Welt unter den großen Weltbörsen-Indices, sogar besser als der NASDAQ-Index.

    9 Börsen aus Osteuropa zählen auch in diesem Jahr zu den 30 am besten performenden Aktienmärkten der Welt. Vor allem Aktien aus der Balkan-Region und dem Baltikum erwiesen sich erneut als „Oasen der Stabilität“, während nun auch die Wall Street zu einem Bärmarkt werden könnte.

    Moskauer Börse als „Fels in der Brandung“ in 2018

    Trotz US-Sanktionen, „kaltem Krieg“ und stark fallender Ölpreise – der Brentölpreis fiel seit Oktober wie ein Stein von 85 auf nunmher 52 USD/Barrel! - erwies sich die Moskauer Börse – allen Unkenrufen zum Trotz - in diesem Jahr insbesondere im Vergleich zu den sehr volatilen Weltbörsen sehr wertstabil und damit fast wie ein „Fels in der Brandung“. Je nachdem welchen russischen Index man zugrundelegt, endete die Moskauer Börse entweder knapp im Minus oder - gemessen am RTX-Index in Euro – sogar knapp im Plus. Der MICEX-Index der Moskauer Börse erzielte in Rubel sogar ein Plus von 12 Prozent in diesem Jahr.

    Freilich schwächte sich der Rubel wegen dem schwachen Ölpreis zuletzt deutlich auf 79 EUR/RUB ab, so dass es zu hohen Währungsverlusten von über 10 Prozent in diesem Jahr für deutsche Anleger kam. Zu Jahresbeginn war der Rubel noch bei 69 EUR/RUB, so dass der Euro zum Rubel um 14,4 Prozent anstieg.

    Moskauer Börse auch in 3 Jahren ein Top-Performer!

    In 3 Jahren ist die Moskauer Börse – gemessen am RTS-Index in US-Dollar – unter den großen Weltbörsen mit einem Plus von 41 Prozent die am besten performende Börse der Welt. Der NASDAQ-Index konnte in den letzten 3 Jahren hingegen „nur“ um 36 Prozent zulegen. Der DAX war in 3 Jahren mit 0,89 Prozent im Minus und der EuroStoxx mit sogar 8,29 Prozent.

    11 Osteuropabörsen können outperformen

    11 Börsen aus Osteuropa zählen in diesem Jahr schon wieder zu den 30 am besten performenden Aktienmärkten der Welt und zwar die Börsen aus der Ukraine, Bosnien-Herzegowina, Kroatien, Slowakei, Russland, Rumänien, Ungarn, Serbien, Slowenien, Lettland und Litauen, die alle den S&P-Index aus den USA outperformen konnten. Es lohnte sich also wieder einmal ein Blick über den Tellerrand, insbesondere ins benachbarte Osteuropa.

    DAX und Eurostoxx weiterhin im Bärmarkt

    Die meisten Weltbörsen befinden sich hingegen jetzt in intakten Bärmärkten, allen voran der DAX und EuroStoxx, aber auch der chinesische Shanghai Composite Index, die ebenso wie viele Schwelländerbörsen-Indices jeweils mit über 15 Prozent im Minus sind. Selbst solche sonst so soliden Qualitätsaktien wie BASF, Bayer, Fresenius, Fresenius Medical Care und Covestra brachen in den Kursen um 30 bis 50 Prozent ein. Das eine Commerzbank AG und Deutsche Bank AG erneut unter die Räder kam, verwundert jedoch nicht.

    Wall Street am Beginn eines Bärmarktes?

    Die Wall Street is hingegen erst am Beginn eines möglichen Bärmarktes. Hier erreichte die Aktienkurse sogar im September noch neue Allzeit-Hochs, um dann ab Oktober im Rahmen eines Salami-Crashs stark im Kurs einzubrechen, wobei besonders die zuvor strak überbewerten Technologieaktien „FAANG &Co“ im Kurs stark nachgaben.

    Trump gab für den Kurseinbruch alleine die restriktive Geldpolitik der FED die Schuld, die die Zinsen im Dezember erneut um 0,25 Basispunkte auf 2,5 Prozent anhob. Nachdem Trump in einer Fernsehansprache zu Weihnachten von „hervorragenden Einstiegsmöglichkeiten“ sprach und die Amerikaner zum Kauf von amerikanischen Aktien aufforderte, stieg der Dow Jones Industrial Index am 26. Dezember tatsächlich erstmals seit Bestehen über 1000 Indexpunkte bzw. über 4 Prozent und der NASDAQ-Index sogar über 6 Prozent an einem Tag. Dennoch sind alle amerikanischen Börsen-Indices noch im Minus.

    Flash boys sorgen für hohe Volatilität an der Wall Street

    Vor allem die sogenannten „Flash boys“, also die Hochfrequenztrader mit ihren Computer-Algorithmen sorgten im Oktober und im Dezember für eine sehr hohe Volatilität an der Wall Street. Dies dürfte auch in 2019 anhalten. Dagegen spielte der „Shutdown“, also die temporäre Haushaltssperre bisher noch keine großen Rolle. Trump wollte dem neuen Haushaltsplan nicht unterzeichnen, weil die Demokraten im Senat den Betrag von 5 Mrd. USD für den Bau der Mauer zu Mexiko nicht genehmigten. Jetzt soll es zu einer Einigung erst am 2. Januar kommen

    Einigt sich Trump mit China im Januar 2019?

    Dabei trägt auch Donald Trump mit seinem US-Handelskrieg gegen China und Europa auch zur Verunsicherung der Anleger bei. Ob er sich im Januar mit China im Januar einigen kann, bleibt abzuwarten. Einigt er sich, wird es wieder eine Kurserholung an der Wall Street und den Weltbörsen geben. Einigt er sich nicht, wird es ein Desaster und einen fortgesetzten Bärmarkt auch an der Wall Street geben. Genau zu beobachten sind auch die neuen Wachstumsdaten aus den USA und aus China.

    Bad News der Wirtschaft werden zu good news für die Börse in 2019

    Hier könnten in den USA aber „bad news“ für die Wirtschaft zu „good news“ für die Börsen werden. Denn bei einem schwachen BSP-Wachstum in den USA könnten die Anleger davon ausgehen, dass die FED die Zinsen nicht weiter erhöhen wird. Die FED kündigte zwei Zinserhöhungen in den USA für 2019 an, womit sich die Gefahr einer inversen Zinsstruktur in den USA erhöht, was fast immer im Folgejahr zu einer Rezession führt. Problematisch ist schon jetzt, dass das Wachstum der Geldmenge M1 immer geringer wird, weil die FED dem Markt durch Wertpapierverkäufe in jedem Monat bis zu 50 Mrd. US-Dollar an Liquidität entzieht. Dadurch nimmt auch die sogenannte Überschussliquidität ab.

    „Harter“ Brexit oder weicher „Brexit im März 2019?

    In Europa gilt es abzuwarten, ab es im März 2019 eine „harten“ oder „weichen“ Brexit geben wird. Ein harter Brexit wäre eine starke Belastung für Großbritannien und für Europa. Zudem muss beachtet werden, wie sich die Verschuldungsproblematik in Italien weiter entwickelt. Beides zusammen könnte sich im worst case in 2019 zu einem „black swan“ entwickeln. Das britische Pfund gab an Wert bereits kräftig auf 0,90 EUR/GBP ab und in Italien stiegen die Anleihenrenditen mit einer Laufzeit von 10 Jahren von 1,5 auf 3,5 Prozent, was beides erste Warnzeichen sind.

    Wird Frankreich wieder ein Problemland neben Italien in 2019?

    Neue Finanzlöcher könnte es neben in Italien aber auch in Frankreich geben, wenn die „Geldwesten“ weiterhin so „erfolgreich“ demonstrieren. Der französische Primier Macron steht jetzt schon mit dem Rücken zur Wand. Sein Reformprogramm könnte scheitern und auch seine kühnen Europa-Visionen. Bei den nächsten Europawahlen im Mai 2019 könnte es einen weiteren Rechtsrutsch geben, der das Projekt EU gefährden könnte. Westliche Demokratien stehen schon jetzt großen Herausforderungen. Die Migrationspolitik spaltet viele Länder in Westeuropa. Es drohen jetzt überall in Westeuropa „italienische Verhältnisse“.

    Müssen Deutsche Bank AG und Commerzbank AG mergen?

    Die europäischen Banken sind immer noch zu stark unterkapitalisiert – allen voran die Deutsche Bank AG -, um starke Finanz-Krisen bewältigen zu können. Möglicherweise müssen die Deutsche Bank AG und Commerzbank AG mergen, um die internationale Wettbewerbsfähigkeit erhalten zu können. Aufgrund der Nullzinspolitik der EZB sinken die Margen auf ein Minimum. Die Deutsch Bank AG fiel auf den neuen Jahrestiefststand von 6,80 € und die Commerzbank AG von 5,6 €.

    Beide Aktien konnten sich am Freitag nur leicht auf 6,96 bzw. 5,78 € erholen Die Börsenkapitalisierungen der Deutschen Bank AG und Commerzbank AG fiel damit auf nur noch 14,4 bzw. 7,24 Mrd. €. Damit sind beide Banken auch Übernahmekandidaten von ausländischen Großbanken. Die Aktien von Wirecard AG fiel zwar auch von über 190 auf 132 €, aber die Börsenkapitalisierung ist mit 16,4 Mrd € immer noch deutlich höher als bei der Deutschen Bank AG.

    Kommt eine neue Finanzkrise 2.0 und ein Crash in 2019?

    Die EZB wird die Zinsen nicht so schnell erhöhen, aber sie wird auslaufende Anleihen zurückkaufen und damit wohl auch Italien weiter retten können. Die Margen werden bei den Geschäftsbanken aber immer geringer. Daher nahm auch der Wert fast aller Bankaktien auf der Welt sehr stark ab. Sogar Goldman Sachs verlor in den USA über 30 Prozent an Wert ausgehend vom Höchstkurs.

    Erst wenn eine neue Bankenkrise droht, droht auch eine Finanzkrise 2.0, die aufgrund der stark zugenommen Verschuldung auf allen Ebenen schlimmer ausfallen kann als die Bankenkrise in 2008. Finanzkrise 2.0 bedeutet aber auch Crash in 2019. Die Notenbanken werden aber alles tun, um das zu verhindern – zur Not auch wieder die Gelddruckmaschinen starten, die zu einem Asset-Bubble bei Aktien, Anleihen und Immobilien geführt haben. Insbesondere in China droht ein Immobilien-Bubble und damit aber auch später eine neue Immobilienkrise, was dann immer auch eine Bankenkrise werden könnten

    Flucht ins Gold als „sichere Hafen“ – Kryptowährungen unter Druck

    Genau davor haben jetzt viele Anleger Angst und flüchten ins Gold als „sicherer Hafen“, während Kryptowährungen in diesem Jahr die Hauptverlierer mit einem Verlust von über 70 Prozent waren. Es gab wieder starke Zuflüsse bei Gold-ETFs. Der Bitcoin gab zuletzt auf 3300 BTC/EUR nach; er war im Tief aber auch schon unter 3000 BTC/EUR und zu Jahresbeginn aber noch bei über 12.000 BTC/EUR.

    In den letzten 3 Jahren stiegen Kryptowährungen dennoch immer noch über 700 Prozent (!) im Durchschnitt, während der Goldperis in 3 Jahren nur um 7 Prozent zulegen konnte. Am 28. Dezember stieg der Goldpreis zuletzt auf 1280 USD/Unze und ist damit erstmals seit langen wieder leicht im Plus in €. Silber konnte am Freitag sogar um über 5 Prozent auf 15,35 USD/Unze zulegen, ist damit seit Jahresbeginn aber immer noch im Minus.

    Russische Goldaktien kommen allmählich

    Auch Goldaktien konnten sich seit Oktober im Kurs wieder etwas erholen. Daher wird im neuen EAST STOCK TRENDS (ww.eaststock.de) ein Muster-Depot nur mit russischen Gold- und Silberaktien aufgemacht. Das alte Muster-Depot 2018 bestand nur aus 10 sehr ertragsstarken Dividendentitels aus Russland. Das Muster-Depot stieg bis kurz vor Weihnachten um 7 Prozent bzw. inklusive der hohen Dividendenausschüttungen mit über 12 Prozent.

    Neues Finanzprodukt aus der Schweiz als Alternative in Bärmärkten

    Aber auch mit den empfohlenen Put-Optionsscheinen auf den DAX, EuroStoxx, Nikkei 225- und NASDAQ-Index ließ sich – wie schon im Oktober - eine Performance von 50 bis 70 Prozent in 1 Monat erzielen. Hinzumischen sollten Anleger auch ein neues Finanzprodukt aus der Schweiz, das auf Basis eines Handelssystems mit Long- und Shortpostionen bei 11 Aktienmärkten und 23 Rohstoffmärkten eine Rendite von über 20 Prozent p.a. erzielen möchte. Wenn Sie das neue Long/Short-Produkt interessiert, melden Sie sich bei der Redaktion des EAST STOCK TRENDs (www.eaststock.de). Ansonsten ist immer eine hohe Cash-Quote in Bärmärkten ratsam.

    Erst informieren, dann investieren

    Informieren Sie sich jetzt auch ausführlich über die Hintergründe und die Entwicklung der Ukraine/Russland-Krise im Asowschen Meer, aber auch das zukünftige Erholungspotential der unterbewerteten Aktien aus Osteuropa. Auch im Baltikum, Rumänien und der Ukraine gibt es neue Chancen, wobei die jeweiligen Aktienindices seit Jahresbeginn alle kräftig im Plus sind. So konnten sich einige ukrainische Agraraktien seit 2016 im Kurs schon mehr als verdoppeln. Die Aktien aus Kasachstan zählten 2017 zu den Top-Performern der Welt (+56 Prozent).

    Mit Kazatonprom kam nun auch einer der weltgroßen Uranproduzenten aus Kasachstan an die Londoner Börse. Er wurde im letzten EAST STOCK TRENDS vom 28. Dezember ausführlich vorgestellt. Gute Chancen gab es 2018 aber auch in Zentralosteuropa und den baltischen Börsen, wobei die Aktienmärkte aus Ungarn, Polen und Tschechien zwar auch nachgaben, aber nicht so stark wie die Aktien in Westeuropa.

    Bestellen Sie jetzt auch ein Probe-Abo (3 Ausgaben per Email für nur 15 €) des monatlich erscheinenden Börsenbriefs EAST STOCK TRENDS (EST) mit einem weiteren Ukraine/Russland-Special und einem Dividenden-Special sowie mit vielen Hintergrund-Informationen und neuen Anlage-Vorschlägen wie mit der "Aktie des Monats“ und lukrativen Zertifikaten unter www.eaststock.de, dort unter Börsenbrief.

    Der letzte EST erschien am 28. Dezember 2018 mit der Vorstellung von einer Gasaktie (es ist nicht Gazprom!) und einem Uranwert aus Kasachstan als neue „Aktien des Monats“. Die Muster-Depot-Aktien RuSal und Yandex stiegen in 2017 um über 30 Prozent, was selektiv die großen Chancen in Russland aufzeigt. In diesem Jahr erreichten schon LUKoil, Tatneft, Gazpromneft und Novatek jeweils neue Jahreshöchstkurse. Das Muster-Depot des EST war zuletzt mit 6 Prozent im Plus. Die „Aktie des Monats“ aus dem September 2018 Polyus Gold stieg bereits um über 28 Prozent in 3 Monaten.

    Interview-Hinweise: Das nächste TV-Interview mit Andreas Männicke ist am 30. Januar 2019 in NTV/Telebörse. Das letzte Radio Interview war am 5. November 2018 in Börsen Radio Networks. Sie können sich die Interviews jetzt bei www.eaststock.de, dort unter der Rubrik „Interviews“ runterladen, ebenso wie das gleichnamige EastStockTV-Video, Folge 158.

    Diskutieren Sie jetzt auch mit Herrn Männicke interaktiv unter http://go.guidants.com/de#c/Andreas_Maennicke .