Ostbörsen im Fokus (siehe auch www.eaststock.de)

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Interview- und Termin-Hinweise

Am 3. Dezember 2019 findet das nächste Ostbörsen-Seminar "Go East - Hochprozentiges aus Osteuropa" um 17.00 Uhr in Frankfurt/M stattl. Bitte jetzt anmelden!

Andreas Männicke wird am 4. Dezember 2019 in NTV/Telebörse von Friedhelm Tilgen über Rohstoffe udn neue Chancen in Osteuropa begragt.

Andreas Männicke wird am 9. Dezmber 2019 in Börsen Radio Networks über die neuen Chancen in Osteuropa befragt.

Andreas Männicke wurde am 7. Oktober 2019 über die neuen Chancen in der Ukraine und in Russland befragt.

Andreas Männicke wurde von Börsen Radio Networks am 29. Juli 2019 um 13.00 Uhr über die neuen Chancen in Russland und der Ukraine befragt.

Ab Oktober 2013 können Sie unter Eingabe von "EastStockTV" bei www.youtube.de die aktuellen Kommentare von Andreas Männicke zu den Aussichten an den Welt- und Ostbörsen kostenlos abrufen. Abonnieren Sie einfach den Kanal bei www.youtube.de.

Ab Mai 2014 können mit Herrn Männicke über www.go.guidants.com auch interaktiv in Kontakt treten und Fragen zu den Ostbörsen stellen.

Verpassen Sie die Outperformancechancen in Osteuropa nicht und bestellen Sie jetzt den monatlich erscheinenden Börsenbrief EAST STOCK TRENDS unter www.eaststock.de. Ein Probe-Abo (3 Ausgaben kosten nur 15 €). Die beiden Muster-Depots erzielten seit Februar 2009 eine Performance von über 320% im Muster-Depot 1 (konservativer Osteuropa-Basket) bzw. über 350% im Muster-Depot 2 (spekulativer Osteuropa-Basket, das sind über 40% p.a. seit 2009. In den neuen Muster-Depots ab 2015 wude eine Performance von über 130% bzw über 80% erzielt. Das neue "goldige" Muster-Depot erreichte immerhin ein Plus von 66% ab 2016.

Zudem können Sie sich alle bisherigen TV-Inteviews von Andreas Männicke in diesem Jahr runterladen unter den Links der Rubrik "Interviews".

  • Trump enorm unter Druck – die Wall Street demnächst auch?

    Sonntag, 29. September 2019 23:34:00


    Dem US Präsidenten Donald Trump droht nun ein Amtsenthebungsverfahren, weil er angeblich in einem Telefonat den ukrainischen Präsidenten Selenskyi aufgefordert haben soll, Ermittlungen gegen seinen Widersacher John Biden vorzunehmen. Für die Demokraten ist die Abhörung des Telefonats ein gefundenes Fressen. Neben dem möglichen Amtsenthebungsverfahren muss Trump nun aber auch bei den neuen Gesprächen zur Schlichtung des Handels- und Zollkriegs mit China am 10. Oktober „liefern“, sonst droht eine Rezession in 2020. Der noch nicht gelöste Konflikt mit dem Iran tritt daher im Moment in den Hintergrund ebenso wie der geplante Brexit am 31. Oktober.

    Abonnieren Sie jetzt kostenlos den Andreas Männicke Newsletter, um den vollständigen Inhalt per E-Mail zu erhalten.

  • Der Handelskrieg USA/China eskaliert = Rezession in 2020?

    Sonntag, 25. August 2019 20:34:00

    China erhöhte am Freitag die Zölle für verschiedene US-Produkte im Volumen von 75 Mrd. US-Dollar. Der US-Präsident Trump reagierte prompt mit Zollerhöhungen von chinesischen Produkten im Volume von 300 Mrd USD. Damit eskaliert der US-Handelskrieg mit China erneut. Trump war aber auch sauer auf den FED-Chef Powel, der bisher noch keine weiter Zinssenkung im September ankündigt.

    Beim G7-Gipfel in Biarritz gab es auch wegen Trump wenig Gemeinsamkeiten. Der französische Präsident Macron verzichtete auf einen gemeinsame Erklärung, nicht einmal für die brennenden Wälder in Brasilien, aber auch beim Iran-Konflikt kam man auf keinen gemeinsamen Nenner. Macron suchte nach Wege der Deeskalation beim Handelskrieg, was bei Trump auf taube Ohren stieß. Die Weltbörsen gingen schon wieder wie auch Anfang August auf Talfahrt. Die große Frage ist nun, ob dieser Handelskrieg auch eine Rezession in 2020 auslösen wird.

    China schockt Trump vor dem G-7- Gipfel

    China will die Zölle für US-Produkte ab 1. September im Volumen von 75 Mrd. USD erhöhen, dabei für amerikanische Autos um 25 Prozent und einige Agrarprodukte wie Sojabohnen um 5 Prozent. Die Erhöhungen sollen gestaffelt am 1. September und 15. Dezember stattfinden. Trump reagierte prompt mit einer Erhöhung der Zölle für chinesische Produkte: die bisher eingeführten Strafzölle für den Import von chinesischen Produkten im Volumen von 250 Mrd. USD werden ab 1. Oktober von 25 auf 30 Prozent erhöht. Die Zölle, die am 1. September für chinesische Produkte eingeführt wurden, erhöhen sich ebenfalls um 5 Prozentpunkte im Volumen von 300 Mrd. USD. Zudem befahl Trump den amerikanischen Unternehmen, sich gänzlich aus China zurückzuziehen und sich nach anderen Alternativen umzuschauen oder in den USA zu produzieren. „Wir brauchen China nicht“ tönte Trump vorlaut. Die amerikanischen Wirtschafsverbände sprachen sogleich von einem unrealistischen Aufruf.

    Trump bezeichnet FED-Chef Powel als „Feind“

    Damit überspannt Trump eindeutig den Bogen. Werden diese Strafzölle ab 1. September tatsächlich eingeführt, droht eine Rezession in 2020. Zudem kritisierte Trump den FED-Chef Powell stark, der bisher noch keine Zinssenkung für September in Aussicht stellte. Powell senkt den Zins im Juli um 25 Prozentpunkte auf 2 Prozent, was Trump aber nicht hoch genug war. Powell sagte nur beim Treffen in Jackson Hole, dass er auf die jeweilige Konjunkturentwicklung angemessen reagieren werde, nicht aber auf den drohenden US-Handelskrieg mit China- Daraufhin ließ sich Trum per Twitter zu dem Satz herleiteten: „Wer ist nun unser größerer Feind: FED-Chef Powell oder der Vorsitzende Xi.“ Den eigenen Notenbankchef als Feind zu bezeichnen ist wohl auch einmalig in der amerikanischen Präsidentschaftsgeschichte.

    G7-Gipfel in Biarritz uneinig

    Auch auf dem G7-Gipel in Biarritz versuchte der französische Präsident Macron auf den US-Präsidenten Trump einzuwirken, um eine Eskalation beim Handelskrieg mit China zu vermeiden. Zudem wollte Macron, dass Trump auch bei den Walbränden in Brasilien ein Machtwort spricht. Aber bei beiden brisanten Themen stieß Macron bei Trump auf taube Ohren. So kam es zu ersten Mal auch zu keiner gemeinsamen Erklärung der G7-Länder. Trump will zwar, dass Putin das nächste Mal wieder bei einem G8-Treffen dabei sei, der britische Primier Johnson war aber strikt dagegen.

    Folgt nach der Eskalation beim Handelskrieg China/USD nun eine neuer Aufrüstungs-Wettlauf Russland/USA?

    Aber auch mit Russland drohen weitere Konflikte bei der Atomabrüstung. Die USA testeten zum ersten Mal wieder eine Mittelstreckenrakete, die auch Atomwaffen tragen kann. Putin will auf diesen zuvor nach dem INF-Vertag (Intermediate Range Nuclear Forces, zu Deutsch: nukleare Mittelstreckraketen) unerlaubten Test angemessen reagieren. Auch Nord-Korea testet weiter Mittelstreckenraketen, die mit Atomwaffen bestückt sein können. Die große Frage ist nun, ob es nun nach der Eskalation beim US-Handelskrieg mit China auch einem neuen Wettlauf beim Aufrüsten von atomaren Mittelstreckenraketen gibt, was für alle Beteiligte sehr kostspielig und gefährlich wäre.

    Weltfrieden und Weltwirtschaft zunehmend gefährdet

    Schon lange gibt es diesbezüglich den ungelösten Konflikt der USA mit dem Iran wegen des mutmaßlichen, unterirdischen Atomwaffenbaus, wo Trump wiederum in Europa kein Gehör findet, die Sanktionen gegen den Iran zu verschärfen. Man bekommt den Eindruck, man sei in einem Kindergarten. Aber leider handelt es sich um Präsidenten bzw Staatsmänner, die auch über Krieg und Frieden und die Fortentwicklung der Weltwirtschaft entscheiden können. Beides ist gefährdet: der Weltfrieden und die Weltwirtschaft, aber auch unsere Welt durch den Klimawandel, sei er durch den Menschen herbeigeführt oder nicht. Die volkswirtschaftlichen Schäden werden jedes Jahr immer größer. Auch die deutschen Bauern klagen schon wieder über eine schwache Ernte bei Getreide. Bei Raps gingen die Erträge um 70 Prozent zurück. Auch gibt es immer Schäden beim deutschen Wald. Wenn der Wald stirbt, stirbt unsere Welt!

    Macron: „Unser Haus brennt!“

    Bei dem G7-Gipfel in Biarritz meinte Macron im Hinblick auf die Umwelt-Katastrophe in Brasilien „Unser Haus brennt“. Macron und Merkel wollen alles dafür tun, um die Waldbrände in Brasilien einzudämmen, nur was können sie konkret tun? Nur mit der Aufkündigung des Freihandelsabkommen mit südamerikanischen Ländern zu drohen, ist wohl wenig wirksam.

    Anleihen-Bubble und inverse Zinsstruktur als Warnzeichen

    Die brennenden Wälder in den Amazonas von Brasilien, aber auch in Gran Canaria, sind aber auch ein Symbol für mögliche ansteckende Brände an den internationalen Kapitalmärkten. Der Bubble bei Anleihen ist unverkennbar. Der Euro-Bund-Future stieg auch fast auf ein neues Allzeit-Hoch von 178. Alle Laufzeiten sind bei Bundesanleihen jetzt schon im negativen Zinsbereich, was es zuvor nie gab. In den USA gibt es eine inverse Zinsstruktur, was oft ein Vorzeichen für eine kommende Rezession im nächsten Jahr ist. Es gibt also genug Warnzeichen.

    Kann Draghi´s neue Bazooka die Rettung sein?

    Der EZB-Chef Draghi plant als letzte Amthandlung im September noch einmal die große Bazooka rauszuholen, um einen Flächenbrand zu verhindern. Gelingt es ihm nicht, wird aber ein Flächenbrand entstehen. Deutschland wird dann ab 2020 im Auge des Sturms seins. Schon jetzt gibt es deutliche Abschwächungen vor allem im Maschinenbausektor und im Automobilsektor, was aber auch die beiden Kernebereiche für deutsche Exporterfolge waren und sind.

    Oder kommt einen neue globale Banken- und Finanzkrise in 2020?

    Allen ist bekannt, dass bisher nur durch die Geldspritzen der Notenbanken eine Rezession seit 10 Jahren vermieden werden konnte. Allen ist aber auch bekannt, dass die Verschuldung seit dem letzen Supergau in 2008 auf allen Ebenen enorm gestiegen ist. Im Falle einer Rezession droht dann der erneut Supergau in 2020/21, weil dann einige Zombie-Unternehmen nicht mehr ihre Schulden begleichen können. Dies wird dann auch die Banken in Bedrängnis bringen, die viel zu wenig Eigenkapital haben, allen voran die Deutsche Bank AG mit nur 2 Prozent Eigenkapital. Ein großes Warnzeichen ist schon die angedrohte Entlassung von 18.000 Mitarbeitern ab nächstem Jahr. Aber auch bei anderen Banken wird eine Entlassungswelle drohen, falls es eine scharfe Rezession in 2020 geben sollte.

    Erst Deflation und dann Inflation?

    Eine erneute große Bankenkrise führt aber zwangsläufig zu weiteren Staatsverschuldungen der Staaten, da das Konzept der Bankenunion des Feuerwehrfonds nicht ausreichen wird, um Bankenpleiten zu verhindern- Schlussendlich muss dann der Staat, sprich der Steuerzahler dann wieder einspringen, denn ein Bail-in bei Großbanen ist ein Illusion. Möglich ein solches Horror-Szenario sind dann auch Währungsreformen und Enteignung des Staates. Durch die Negativ-Zinspolitik der EZB geht das Geschäftsmodell der Banken nicht mehr auf und in einer Rezession würden die Margen noch mehr zusammenfallen oder sogar negativ werden.

    Crash in 2020/21?

    Bei einem deflationären Prozess wird es auch einen Aktien-Crash in 2020/21 geben. Alle Notenbanken haben Angst vor einen Deflation. Sie werden sich mit allen Mitteln versuchen, eine Deflation zu vermeiden, aber wenn die zentrifugalen Kräfte der Wirtschaft zu stark sind, können sie auch nichts mehr machen - die letzte Hoffnung bleibt, dass das japanische Modell mit einer dauerhaften Nullzinspolitik den Supergau nach hinten verschieben oder sogar dauerhaft verhindern kann.

    Weltbörsen schon wieder auf Talfahrt

    Bisher reagierten die Weltbörsen noch relativ moderat auf die drohenden Gefahren in 2020, die ein Rezensions-Szenario beinhalten. Der S&P Index fiel zwar am Freitag um 2,72 Prozent auf 2848 Indexpunkte ähnlich wie schon einmal Anfang August, wo auch der US-Handelskrieg mit China eskalierte; aber der S&P-Index ist damit mit 13,43 Prozent seit Jahresbeginn noch im Plus. Der NASDAQ Composite Index verlor sogar um 3 Prozent auf 7.751 Indexpunkte am Freitag, aber er ist damit sogar noch mit 16,29 Prozent in 2019 im Plus. Noch ist hier sprichwörtlich also noch nichts angebrannt.

    Auch der deutsche Aktienindex DAX gab am Freitag um 1,77 Prozent nach, ist damit aber auch noch seit Jahresbeginn mit fast 10 Prozent im Plus. Der EuroStoxx verlor sogar um 2,11 Prozent, ist aber auch noch mit 11,39 Prozent im Plus in 2019. Der japanische Nikkei-Index blieb noch recht stabil bei 20.710 Indexpunkten. Er wird aber erst am Montag auf den neu entflammten Handelskrieg zwischen den USA und China reagieren können. Am Montag werden daher auch noch einmal sehr schwache Kurse weltweit erwartet, aber vielleicht kommt dann am Dienstag der bekannte „Turn around-Dienstag, was Trader gerne ausnutzen.

    Die Alarmzeichen mehren sich

    Danach dürften die Aktien aber wieder fallen, da Trump und Xi jetzt nicht mehr so schnell zurückrudern können und beide ihr Gesicht wahren wollen und müssen. Damit können beide aber auch mitverantwortlich für eine globale Rezession in 2020 und einen möglichen Supergau an den internationalen Finanzmärkten werden. Die Notenbanken werden versuchen sich dagegen stemmen, aber wenn die Wirtschaft zu schwach werden sollte, werden ihre Mittel nicht ausreichen, um eine Rezession oder gar Deflation zu verhindern. Es gibt schon jetzt viele Alarmzeichen wie schwache Frühindikatoren und ein stark steigender Goldpreis. Gold stieg am Freitag um1,99 Prozent auf 1526 US-Dollar/Unze und Silber um 2,4 Prozent auf 1743 US-Dollar/Unze.

    Jetzt kommen die „goldigen“ Zeiten!

    Genau diese Entwicklung habe ich auch schon Ende Dezember vorausgesehen und daher im Börsenbrief EAST STOCK TRENDS ein Muster-Depot nur mit russischen Gold- und Silberaktien aufgemacht, das jetzt schon um 58 Prozent gestiegen ist. Russland ist der drittgrößte Goldproduzent der Welt und die russische Notenbank kauft so viel Gold auf wie kein anderes Land der Welt. Hier hat der Präsident Putin jetzt einen wahren Goldschatz angelegt, was auch als Festung dienen soll, falls es weitere unnötige US-Sanktionen beschlossen werden. Russland ist mit nur 12 Prozent vom BSP wesentlich geringer verschuldet als westliche Industrieländer und kann daher die nächste Krise besser überstehen als so manches westliches Industrieland. Aber abgesehen davon sind die russischen Aktien immer noch die preiswertesten Aktien mit den höchsten Dividendenrenditen auf der Welt.

    Chancen in Osteuropa: Moskauer Börse bliebt Outperformer

    Der RTS-Index in US-Dollar fiel zwar auch am Freitag um 1,11 Prozent, da auch der Brentölpreis um 1,60 Prozent auf 58,56 US-Dollar/Barrel nachgab; aber er ist damit seit Jahresbeginn noch um 16,71 Prozent gestiegen. Der RTX-Index, ein Kunstprodukt der Wiener Börse für russiche Blue Chips, fiel auch um 0,79 Prozent. Der RTX-Index stieg aber noch um 25,09 Prozent seit Jahresbeginn und bleibt damit einer der Top-Performer unter den Weltbörsen.

    Nur sind viele zu wenige deutsche Anleger dabei, weil deutsche Banken und Vermögensberater es meiden, russische Aktien zu empfehlen, was ein Fehler ist. Aber auch der ROTX-Index; ein Index für rumänische Aktien, stieg in diesem Jahr schon um 21,8 Prozent auf nunmehr 11.385 Indexpunkte, Nicht viel schlechter schnitt der SETX-Index für Aktien aus Sodosteuropa ab mit einem Plus von13,19 Prozent seit Jahresbeginn. Auch die baltischen Indices sind noch alle kräftig im Plus. Mein Motto „Go East!“ bleibt daher ein lohnendes Motto auch in 2019 für Anleger.

    Top-Performance im Börsenbrief EAST STOCK TRENDS

    Bisher konnte der mutige, risikogeneigte Anleger in Russland also sehr zufrieden sein. Im Börsenbrief EAST STOCK TRENDS (www.eaststock.de ) gibt es zwei Muster-Depots und zwar eins, das nur auf russische Gold- und Silberaktien setzt und eins dass nur auf ertragsstarke und niedrig bewerte „Dividendenperlen“ aus Russland setzt. Beide sind mit 30 bzw. 58 Prozent kräftig im Plus, wobei jetzt Teilgewinne mitgenommen werden können.

    Intelligente Anlage-Alternativen aus der Schweiz

    Falls es an den Weltbörsen nicht mehr so rund wie zuletzt laufen sollte, gibt es aber intelligente Anlage-Alternativen, die Sie bei der EST-Redaktion erfragen können. So können sich Anleger jetzt an einem Pre-IPO eines Schweizer Biotechnologie-Unternehmen beteiligen, das im nächsten Jahr an die New Yorker Börse gehen will oder übernommen wird.

    Zudem gibt es das neuen „Active Managed Certificate“ (AMC), das Basis eines eigenen Handelssystems an 23 Rohstoff-Terminmärkten und 11 Aktien-Futuremärkten auf steigende und fallende Kurse setzen kann. Die Renditeerwartungen liegen hier jeweils bei über 20 Prozent p.a., ganz gleich wie sich die Weltbörsen in Zukunft entwickeln. Wenn Sie diese neuen Anlagemöglichkeiten aus der Schweiz interessiert, melden Sie sich bitte bei der EST-Redaktion unter Email: info@eaststock.de.

    Erst informieren, dann investieren

    Informieren Sie sich jetzt auch ausführlich über die Hintergründe und die Entwicklung der Ukraine/Russland-Krise aber auch das zukünftige Erholungspotential der unterbewerteten Aktien aus Osteuropa. Auch im Baltikum, Rumänien und der Ukraine gibt es neue Chancen, wobei die jeweiligen Aktienindices seit Jahresbeginn 2019 alle im Plus sind. So konnten sich einige ukrainische Agraraktien seit 2016 im Kurs schon mehr als verdoppeln und in 2018 stieg der PFTS-Index schon wieder über 70 Prozent. Die Aktien aus Kasachstan zählten 2017 zu den Top-Performern der Welt (+56 Prozent), nicht aber in 2018 und auch nicht in 2019.

    In 2018 zählten aber schon wieder 10 Aktienmärkte aus Osteuropa zu den besten am performenden Aktienmärkten der Welt, die alle den DAX und auch den US-Aktienmarkt klar outperformen konnten. Nun ist die Moskauer Börse schon wieder der klare Outperformer unter allen Weltbörsen mit einem Plus von über 25 Prozent in Euro. Aber auch die Bukarester Börse (Rumänien) stieg schon um fast 22 Prozent. Die Aktienmärkte in Südosteuropa und auch in den baltischen Ländern blieben sehr stabil im Plus. Es lohnt sich also weiterhin ein Blick über den Tellerand nach Osteuropa.

    Bestellen Sie daher jetzt auch ein Probe-Abo (3 Ausgaben per Email für nur 15 €) des monatlich erscheinenden Börsenbriefs EAST STOCK TRENDS (EST) mit einem weiteren Ukraine/Russland-Special und einem Dividenden-Special sowie mit vielen Hintergrund-Informationen und neuen Anlage-Vorschlägen wie mit der "Aktie des Monats“ und lukrativen Zertifikaten unter www.eaststock.de, dort unter Börsenbrief.

    Der letzte EST erschien am 15. August 2019. Die neuen Muster-Depots des EST konnten bereits um 30 und 58 Prozent im Wert zulegen. Das Muster-Depot des EST war zuletzt in 2018 mit 6 Prozent im Plus. Die „Aktie des Monats“ aus dem September 2018 Polyus Gold stieg bereits um über 50 Prozent in 8 Monaten. Nun wurde ein neues „goldiges“ Muster-Depot im EST aufgemacht, das bereits mit 58 Prozent in Plus ist. Die „Dividendenperle“ Gazprom stieg sogar um über 40 Prozent in wenigen Tagen im Mai nach der Ankündigung der Dividendenerhöhung.

    Interview-Hinweise: Das letzte Radio Interview war am 29. Juli 2019 in Börsen Radio Networks. Das nächste Radio-Interview wird im am 8. Oktober 2019 auch in Börsen Radio Networks sein Sie können sich die Interviews jetzt bei www.eaststock.de, dort unter der Rubrik „Interviews“ runterladen, ebenso wie das gleichnamige EastStockTV-Video, Folge 170. By the way: haben Sie schon den Kanal EaststockTV bei YouTube abonniert?

  • Trump schickt die Börsen auf Talfahrt

    Sonntag, 04. August 2019 18:11:00

    Die FED senkte zwar den Leitzins wie erwartet um 0,25 Basispunkte am 31. Juli, was die erste Zinssenkung nach 10 Jahren war. Sehr viel bedeutsamer für alle Weltbörsen war aber die Ankündigung vom US-Staatspräsident Donald Trump, dass er die Zölle für alle chinesischen Importe an 1. September um 10 Prozent erhöhen wird. Gleichzeitig kündigte er aber neue Verhandlungsgespräche am 1. September an. Die Weltbörsen reagierten am 2. August mit sehr schwachen Kursen. Dafür gab es eine Flucht in Gold, Kryptowährungen und in Staatsanleihen.

    FED senkt erstmals die Zinsen nach 10 Jahren

    Die allseits erwartete Zinssenkung der amerikanischen Notenbank FED am 31. Juli um 0,25 Basispunkte war ein relatives Non-Event für die Weltbörsen, obwohl es die erste Zinssenkung seit 10 Jahren war. Viele Marktteilnehmer hatten sich auch einen noch größeren Zinnschritt und auch die Ankündigung von weiteren Zinsschritten seitens der FED erhofft, so auch US-Präsident Trump.

    Die europäische Zentralbank (EZB) kündigte ebenfalls weitere Maßnahmen im September an, was zu höheren Negativ-Zinsen und einem weiteren Aufkauf von Staatsanleihen führen kann. Dies wiederum aber schädigt das Geschäftsmodell der europäischen Geschäftsbanken und die Sparer werden schleichend enteignet.

    Trump läuft Amok gegen China

    Wesentlich bedeutsamer und gewichtiger war aber die Ankündigung von US-Präsident Trump am Folgetag, die Importe für chinesische Produkte im Volumen von 300 Mrd. USD am 1. September um 10 Prozent zu erhöhen. Wenn China darauf dann bald nicht mit einem positiven Verhandlungsregebnis reagieren wird, will Trump die Zölle sogar später um 25 Prozent erhöhen. Trump war sehr verärgert, dass seine US-Delegation in China schon wieder ohne Verhandlungsergebnisse nach Hause geschickt wurde.

    Der beim G20-Gipfel in Japan och überraschend verkündete Waffenstillstand ist damit nun wieder in einen offenen Handelskrieg übergegangen, was die Weltwirtschaft belasten wird. Damit würden sich aber auch viele Produkte wie IPhones aus China im Preis um 10 Prozent erhöhen, was den US-Konsum belasten und die Inflation antreiben könnte. Das wäre dann im Endergebnis ein fulminantes Eigentor für Trump.

    China will sich durch Trump nicht erpressen lassen

    Denn schließlich will Trump im November 2020 wiedergewählt werden und dafür braucht er auch gute Wirtschaftszahlen in den USA. Eine Rezession kann er sich daher nicht erlauben. Aber er glaubt wohl daran, dass er durch seinen massiven Druck auf China bis Ende des Jahres zu einem positiven Verhandlungsergebnis mit China kommt. Dauerhaft wird er die Zölle also kaum erhöhen. Er hat auch schon angekündigt, dass es am 1. September zu neuen Verhandlungen in China kommen soll.

    Die chinesische Regierung hat aber bereits angekündigt, dass sie sich von Trump nicht erpressen lassen will und mit entsprechenden Zollerhöhungen ihrerseits reagieren wird. Für europäische Autos hat Trump hingegen bisher nicht den Zoll erhöht, weil die EU nun zustimmte, mehr Rindfleich aus Amerika einzuführen. Dies schließt aber nicht aus, dass Trump auch in Zukunft mit seiner „Zollkeule“ weiter drohen wird.

    Aber auch Japan kündigt ein Handelsabkommen mit Südkorea auf, was Südkorea enttäuscht. Auch dies sind mittelbar Folgen des Handelsstreits zwischen USA und China. Auch in Japan nehmen die Im- und Export jetzt stark ab. Japan kann auch in eine Rezession kommen, wenn sich der Handelsstreit der USA mit China weiter zuspitzen sollte.

    Turbulenzen an den Aktienmärkten nach Trumps neuere Zollkeule

    Nach Trumps Ankündigung, die Zölle gegen China weiter erhöhen zu wollen, gab es starke Kursbewegungen an den Aktien-, Anleihen und Rohstoffmärkten. Die Aktienmärkte litten alle und gaben am Freitag kräftig um 1 bis 2 Prozent nach. Sie fiel der DAX um 1,49 Prozent auf 11.898 Indexpunkte, der Eurostoxx 50 um 1,55 Prozent auf 33.83 Indexpunkte, der S&P-Index um 0,95 Prozent auf 2930 indexpunkte und der Nikkei-Index sogar um 2,11 Prozent auf 21.087 Indexpunkte.

    Flucht in Gold, Kryptowährungen und Staatsanleihen

    Dagegen blieb Gold am 2. August nach dem neuen Jahres-Hoch von 1445 USD/Unze stabil bei 1441 USD/Unze während Silber um 0,91 Prozent auf 16,19 USD/Unze nachgab. Kryptowährungen wie Bitcoin stiegen um 2,8 Prozent auf 9699 BTC/EUR und der Euro Bund Future stieg auf ein neuen Allzeit-Hoch von 176. Schon in den Vortagen gab es eine Flucht in Gold, Kryptowährungen und Staatsanleihen.

    Industriemetalle und die Ölpreise leiden weiter

    Dagegen gaben einige Industriemetalle wie Kupfer wegen des eskalierenden US-Handelskriegs mit China kräftig im Wert nach. Auch der Brentölpreis brach um 1. August um 6 Prozent auf 60 USD/Barrel ein und konnte sich am Freitag auch nur um 1,8 Prozent auf 61,35 USD erholen. Diese Kursverläufe erinnern schon sehr an das schwache 4. Quartal 2018, wo auch die Aktien und Rohstoffmärkte wegen des drohenden US-Handelskrieges mit China einbrachen. Sollte sich das nun weiderholen?

    Moskauer Börse schwach

    Infolge des stark gefallenen Ölpreises brach auch die Moskauer Börse am 2. August ein, die zuvor noch einer der Top-Performer der Weltbörsen war. So gab der RTS-Index in US-Dollar am 2. August um 3,9 Prozent auf 12293 Indexpunkte nach und der RDX-Index in Euro sogar um 4,94 Prozent auf 1607 Indexunkte.

    In Moskau gibt es eine neue Protestwelle von Oppositionellen, die nicht zur Wahl zugelassen wurden. Die Polizei ging sehr hart gegen die nicht genehmigten Demonstrationen vor. Auch Putin steckt jetzt in einem Stimmungstief, weil die Wirtschaft nicht vorankommt und die Armut zunimmt. Zudem weiten sich die Waldbrände in Sibirien aus mit enormen volkswirtschaftlichen Schäden und für das Klima.

    Beginnt jetzt eine neue Aufrüstungsspirale USA gegen Russland/China?

    Am 1. August lief auch der INF-Atomabrüstungsvertrag für nukleare Mittelstreckenraketen aus und nicht wenige befürchten nun ein weiteres unsinniges Aufrüsten. Hier ist Trump aber zu Gesprächen mit Putin wegen eines neuen Vertrages bereit. Die USA bemängeln aber auch, dass China seine Militärmacht im pazifischen Raum ausweitet. Russland drohen aber auch neue US-Sanktionen, was den Rubel und die Aktienkurs ein Russland weiter schwächen könnte. Insofern sind weitere Gewinnmitnahmen jetzt ratsam; dies aber auch an den Weltbörsen.

    Top-Performance im Börsenbrief EAST STOCK TRENDS

    Bisher konnte der mutige Anleger in Russland aber sehr zufrieden sein. Im Börsenbrief EAST STOCK TRENDS (www.eaststock.de ) gibt es zwei Muster-Depots und zwar eins, das nur auf russische Gold- und Silberaktien setzt und eins dass nur auf ertragsstarke und niedrig bewerte „Dividendenperlen“ aus Russland setzt. Beide sind mit 32 bzw fast 40 Prozent kräftig im Plus, wobei jetzt Teilgewinne mitgenommen werden können.

    Intelligente Anlage-Alternativen aus der Schweiz

    Falls es an den Weltbörsen nicht mehr so rund wie zuletzt laufen sollte, gibt es aber intelligente Anlage-Alternativen, die Sie bei der EST-Redaktion erfragen können. So können sich Anleger jetzt an einem Pre-IPO eines Schweizer Biotechnologie-Unternehmen beteiligen, dass im nächsten Jahr an die New Yorker Börse gehen will oder übernommen wird auf. Zudem gibt es das neuen „Active Managed Certificate“ (AMC), das Basis eines eigenen Handelssystems an 23 Rohstoff-Terminmärkten und 11 Aktien-Futuremärkten auf steigende und fallende Kurse setzen kann. Die Renditeerwartungen liegen hier jeweils bei über 20 Prozent p.a., ganz gleich wie sich die Weltbörsen in Zukunft entwickeln. Wenn Sie diese neuen Anlagemöglichkeiten aus der Schweiz interessiert, melden Sie sich bitte bei der EST-Redaktion unter Email: info@eaststock.de.

    Erst informieren, dann investieren

    Informieren Sie sich jetzt auch ausführlich über die Hintergründe und die Entwicklung der Ukraine/Russland-Krise aber auch das zukünftige Erholungspotential der unterbewerteten Aktien aus Osteuropa. Auch im Baltikum, Rumänien und der Ukraine gibt es neue Chancen, wobei die jeweiligen Aktienindices seit Jahresbeginn 2019 alle im Plus sind. So konnten sich einige ukrainische Agraraktien seit 2016 im Kurs schon mehr als verdoppeln und in 2018 stieg der PFTS-Index schon wieder über 70 Prozent. Die Aktien aus Kasachstan zählten 2017 zu den Top-Performern der Welt (+56 Prozent), nicht aber in 2018 und auch nicht in 2019.

    In 2018 zählten aber schon wieder 10 Aktienmärkte aus Osteuropa zu den besten am performenden Aktienmärkten der Welt, die alle den DAX und auch den US-Aktienmarkt klar outperformen konnten. Nun ist die Moskauer Börse schon wieder der klare Outperformer unter allen Weltbörsen mit einem Plus von über 30 Prozent in Euro. Aber auch die Bukarester Börse (Rumänien) stieg schon um fast 20 Prozent. Es lohnt sich also weiterhin ein Blick über den Tellerand nach Osteuropa.

    Bestellen Sie daher jetzt auch ein Probe-Abo (3 Ausgaben per Email für nur 15 €) des monatlich erscheinenden Börsenbriefs EAST STOCK TRENDS (EST) mit einem weiteren Ukraine/Russland-Special und einem Dividenden-Special sowie mit vielen Hintergrund-Informationen und neuen Anlage-Vorschlägen wie mit der "Aktie des Monats“ und lukrativen Zertifikaten unter www.eaststock.de, dort unter Börsenbrief.

    Der letzte EST erschien am 10. Juli 2019. Die neuen Muster-Depots des EST konnten bereits um 32 und 40 Prozent im Wert zulegen. Das Muster-Depot des EST war zuletzt in 2018 mit 6 Prozent im Plus. Die „Aktie des Monats“ aus dem September 2018 Polyus Gold stieg bereits um über 50 Prozent in 7 Monaten. Nun wurde ein neues „goldiges“ Muster-Depot im EST aufgemacht, das bereits mit 39 Prozent in Plus ist. Die „Dividendenperle“ Gazprom stieg sogar um über 40 Prozent in wenigen Tagen im Mai nach der Ankündigung der Dividendenerhöhung.

    Interview-Hinweise: Das letzte Radio Interview war am 29. Juli 2019 in Börsen Radio Networks. Das nächste Radio-Interview wird im am 8. Oktober 2019 auch in Börsen Radio Networks sein Sie können sich die Interviews jetzt bei www.eaststock.de, dort unter der Rubrik „Interviews“ runterladen, ebenso wie das gleichnamige EastStockTV-Video, Folge 169. By the way: haben Sie schon den Kanal EaststockTV bei YouTube abonniert?

  • Notenbanken kämpfen gegen Rezession, Deflation und dem drohenden Finanzkollaps

    Montag, 29. Juli 2019 17:23:00

    Alle Anleger warten gespannt auf die nächste Sitzung der amerikanischen Notenbank FED am 31. Juli, wo eine Zinssenkung von 0,25 Basispunkten, wenn nicht sogar 0,5 Basispunkten erwartet wird. Die meisten Anleger vergessen aber dabei, dass die letzte große Zinssenkung der FED um 0,5 Basispunkte in 2008 war und es einen globalen Finanz-Crash gab. Wenn die Notenbank den Zins senkt, tut sie das auch, um eine Rezession oder gar Deflation zu verhindern. Die EZB-Chef-Draghi könnte am 12. September sogar den Zinssatz um 0,2 Basispunkte auf -0,6 Prozent senken als letzten Rettungsanker.

    Es ist aber nicht davon auszugehen, dass dadurch ein großer Konjunkturaufschwung imitiert wird. Die Wall Street stieg schon vor der FED-Zinsentscheidung auf neue Allzeit-Hochs. Die Anleger „wetten“ daher im Moment falsch. Das erste Alarmzeichen ist, dass Gold steigt. Aber auch die Moskauer Börse erweist sich als sehr robust. Der Rubel ist in diesem Jahr einer der stärksten Währungen der Welt, obwohl der Rubel nicht sonderlich rollt.

    Neue Allzeit-Hochs an der Wall Street

    Die Wall Street erreichte in den letzten Tagen in der Hoffnung auf eine Zinssenkung der FED ein neues Allzeit-Hoch. Der S&P Index stieg am 26. Juli erstmals auf 3022 Indexpunkte das intraday aber auch schon am 15. Juli erreicht wurde. Seit dem 15. Juli tendiert der S&P-Index nahe dem neuem Allzeit-Hoch stabil seitwärts in der Nähe von 3020 Indexpunkten, so auch in den letzten Tagen zwischen 2960 und 3025 Indexpunkten. Damit stieg der S&P-Index bereits um 20 Prozent in diesem Jahr.

    Noch besser schnitt wieder einmal der NASDAQ Composite Index mit einem Plus von 25 Prozent seit Jahresbeginn. Das NASDAQ Comp. Index stieg am Freitag sogar auf ein neues Allzeit-Hoch von 8330 Indexpunkten, korrigierte aber leicht am Montag. FANG & Co waren also wieder gefragt trotz des ungelösten US-Handelskonflikts mit China. Dabei wird von den meisten Anlegern eine Zinssenkung um 0,25 Basispunkte erwartet. Kommt sie nicht, dürfte der Aktienmarkt enttäuscht den Rückwärtsgang einlegen.

    Drohen jetzt „japansicher Verhältnisse“?

    Noch ist aber der Aufwärtstrend in den USA voll intakt, was erstaunt, da er schon 10 Jahre alt ist und die schwachen Konjunkturdaten und Gewinnentwicklungen eher zur Vorsicht mahnen. Bisher haben es die Notenbanken geschafft, eine große Konjunktur- und Finanzkrise seit 10 Jahren zu vermeiden. Dabei ist aber die Unternehmensverschuldung in den USA enorm gestiegen. Drohen jetzt etwa „japanische Verhältnisse“, also eine Dauer-Stagnation mit dauerhaft Null-Prozent-Zinsen?

    DAX robust, aber noch nicht auf neuen Jahres-Hoch

    Der DAX konnte zwar auch im Freitag um 0,47 Prozent leicht auf 12.417 Indexpunkte zulegen, was ein Plus von fast 18 Prozent seit Jahresbeginn bedeutet; er erreichte damit aber noch kein neues Jahres-Hoch. Der IFO-Geschäftslima-Index fiel jetzt schon viermal in Folge. Der EZB-Chef Mario Draghi kündigte weitere geldpolitische Maßnahmen an, weil er erkennt, dass die Konjunktur in Europa nicht in Schwung kommen will und die Inflation zu gering bleibt. Zudem lauern neue Gefahren im Fall eines harten Brexit unter den dem neuen Primier Johnson.

    Die Negativzinsen der EZB werden zum Ertragsproblem für die Geschäftsbanken

    Durch die Null-. und Negativ-Zinspolitik drohen allen europäischen Banken, auch den deutschen Sparkassen und Genossenschaftsbanken, dass das Geschäftsmodell entzogen wird. Die ab Dezember 2019 neue EZB-Chefin Christine Lagarde, noch amtierende IWF-Chefin, wird den Kurs von Draghi notgedrungen wohl fortsetzen müssen, um einen globalen Finanzkollaps zu vermeiden. Wenn Italien aus dem Euro herausgehen sollte, ist der Euro tot. Dann muss wohl der deutsche Sparer für die vielen Bankpleiten später einmal aufkommen, was ihm aber auch schwer fallen wird. Das Konzept des Bail-In, also dass die Aktienbesitzer und Gläubiger für die Verbindlichkeiten aufkommen sollen und nicht der Staat, ist bei Großbanken wegen der Gefahr eines Bankenruns jedenfalls eine Illusion. Am sprichwörtlich „seidenen Faden“ hängen nicht nur einige italienische Großbanken, sondern auch die Deutsche Bank AG als systemrelevante Bank. Daher jetzt auch die angekündigte Radikalkur vor allem im Bereich Investmentbanking..

    Gold erholt, aber noch ein Underperformer

    Zudem wird der Sparer faktisch schleichend enteignet und eine Altersvorsorge über normales Sparen ist nicht möglich. Positiv ist diese Entwicklung aber für den Goldpreis, der negative Realzinsen braucht, um anzusteigen, was er zuletzt auch tat mit einem Goldpreis von über 1420 USD/Unze. Der Goldpreis stieg damit in USD um 10 Prozent, in Euro aber um 14 Prozent, da der Euro im Tief auf 1,11 EUR/USD fiel. Damit schnitt Gold immer noch schlechter in der Performance ab als der DAX geschweige denn als der S&P-Index oder NASDAQ-Index. .

    Silber auch erholt, aber ein Underperformer – insbesondere zu Kryptowährungen

    Dafür machte Silber zuletzt endlich nach über 7-jähriger Dauer-Flaute eine erfreuliche Rally bis auf das neue Jahres-Hoch von 16,4 USD/Unze (im Hoch 16,65 USD/Unze). Damit stieg der Silberpreis zwar um 7,2 Prozent in 1 Monat, aber „nur“ um 6 Prozent seit Jahresbeginn. Auch Silber bleibt damit ein relativer Underperformer.

    Die Kryptowährung Bitcoin fiel hingegen im Wert von 12.000 auf unter 10.000 USD, weil Trump sich per Twitter gegen den Bitcoin ausgesprochen hat und auch den Libra von Facebook nicht begrüßt. Seit Jahresbeginn bleibt aber der Bitcoin die beste Geldanlage der Welt und die stärkste Währung der Welt mit einer Kursverdoppelung, falls man den Bitcoin überhaupt als eine Geldanlage bzw Währung bezeichnen darf, was umstritten ist. Zum Jahresbeginn war der Bitcoin noch bei 4000 BTC/USD. Er hatte sich im Hoch im Wert als schon verdreifacht und daher sein Comeback eindrucksvoll bewiesen. Im Börsenbrief EAST STOCK TRENDS wurden bereits verschiedene Finanzprodukte auf Kryptowährungen erwähnt, die sich schon sehr gut entwickelt haben. Ein „Investment“ in Kryptowährungen bleibt aber sehr spekulativ und wenig kalkulierbar.

    Hohes Volumen an Anleihen mit einem Negativzins

    Das Volumen von Anleihen im negativen Bereich hat mit 13 Billionen € (!) einen neuen historischen Rekordwert erreicht. Die Geschäftsbanken müssen nun die Gebühren in anderen Bereichen enorm erhöhen, um überhaupt ertragreich zu werden. Ob der Kahlschlag bei der Deutschen Bank AG mit der Radikalkur im Investmentbereich gelingt ist fraglich, denn der Wettbewerb im normalen Kreditgeschäft wird immer größer und risikoreicher. 3 Mrd. € Buchverlust und ein Kurs von nur noch 7 € sprechen jedoch eine deutliche Sprache.

    Viele Gewinnwarnungen bei deutschen DAX-Unternehmen

    In Deutschland gab es schon eine Reihe von Gewinnwarnungen wie bei BAYER, BASF, Lufthansa, ThyssenKrupp und Continental mit erheblichen Kurseinbußen. Dies könnte demnächst aber auch in den USA der Fall sein. Durch die niedrigen Zinsen entstehen „Zombi-Unternehmen“ mit einer viel zu hohen Verschuldung, was sich bei steigenden Zinsen, aber auch bei einer Rezession, rächen könnte.

    Griechische und italienische Anleihen und Aktien als Outperformer

    Den größten Zinsrückgang in den 6 Monaten gab es in dem am höchsten verschuldeten Ländern der Welt In Italien sanken die Renditen für 10-jährige Anleihen seit Dezember von 3,5 auf 1,5 Prozent und in Griechenland von 4,6 auf 2 Prozent. Dies waren dann auch die Aktiemärkte, die mit am besten auf der Welt performen, nämlich in Griechenland mit einem Plus von über 40 Prozent und in Italien von über 20 Prozent, weit besser als der DAX. Die Anleger vergessen aber, dass es sich dabei um von den Notenbaken künstlich manipulierte Aktien- und Anleihenmärkte handelt. Aber was spricht dagegen, dass die Notenbaken die Aktien- und Anleihenmärkte weiter manipulieren werden? Darauf setzen auch die Anleger im Moment an der Wall Street.

    Verrückte Welt: erstmals Hypothekenkredite mit Negativ-Zinsen in der Schweiz!

    In der Schweiz gibt es jetzt auch schon Kantonalbanken, die bei Krediten, sogar auch bei Hypothekenkrediten, im Einzelfall bei Großkunden Negativ-Zinsen für Kredite anbieten. Dies ist völlig verrückt und unnormal. Wenn die EZB nun den Zins auf -0,5 senken sollte, ist dies als letzter Rettungsanker zu verstehen, um eine Rezession oder Deflation in Europa zu verhindern. Auch ist es wahrscheinlich, dass Draghi in der Not wieder zu dem Instrument der Anleihen-Käufe greifen wird, die er eigentlich beenden wollte. In Wahrheit wird es für die Notenbanken jetzt immer schwieriger, neue Wachstumsimpulse auszulösen. Dies müssten flankiert werden mit neuen fiskalpolitischen Maßnahmen, wobei hier die Spar-Doktrin der Regierungen und die schon zu hohe Staatsverschuldung dagegen sprechen. Dies ist ein Dilemma, aus dem sowohl die Notenbanken als auch die Regierungen so schnell nicht wieder herauskommen. Pessimisten nennen das dann das absehbare „end game“.

    Moskauer Börse bleibt auch ein Oupterformer

    Die Moskauer Börse blieb im Juli auch nach einer leichten Korrektur einer der Top-Performer unter den Weltbörsen mit einem Plus von 25 Prozent auf USD-Basis, aber über 30 Prozent auf Euro-Basis. Dies kam durch den um über 20 Prozent angestiegenen Ölpreis. Die Moskauer Börse hat immer noch die niedrigsten Bewertungen und höchsten Dividendenrenditen von allen großen Aktienmärkten auf der Welt. Zudem blieb der Rubel einer der stärksten Währungen der Welt. Neben hohen Kursgewinnen an der Moskauer Börse kamen also auch hohe Währungsgewinne hinzu, denn der Euro fiel zum Rubel von 78 auf nunmher 70 EUR/RUB. Insofern lohnt sich auch der Kauf von hochrentierlichen Rubelanleihen, die auch im Börsenbrief EAST STOCK TRENDS (kurz EST, www.eaststock.de ) empfohlen wurden.

    Achtung: für Russland drohen neue US-Sanktionen!

    Es drohen für Russland nun aber neu US-Sanktionen, denn im US-Repräsentantenhaus wurde ein neues Gesetz eingereicht, dass den Kauf von russischen Staatsanleihen wegen der angeblichen Wahlbeeinflussung gänzlich verbieten soll. Wenn dieses Gesetz in Kraft tritt, würde dies den Rubel erneut schwächen und die Moskauer Börse auch. Es ist daher jetzt Vorsicht angebracht, der den „kalte Krieg“ zwischen den USA und Russland geht dann in die nächste Runde.

    Hinzu kommen demnächst wohl auch Vorwürfe der USA, dass es bei russischen und syrischen Luftangriffen in Idlib auch zu Toten beim Krankenwagen und Krankenhäusern kam. Auch die Situation im Iran ist weiter angespannt und es kann auch hier zu militärischen Auseinandersetzungen kommen, wobei Russland hier wieder auf der Seite des Iran ist. Es gibt auch jetzt wieder mehr Proteste auf der Straße in Russland gegen Putin auch wegen seiner Rentenreform, die bei der Bevölkerung nicht gut ankam. Es gibt zudem Gerüchte, dass der oppositionelle Rechtsanwalt und Putin-Gegner Nawalny vergiftet worden sein soll.

    Schafft der neue Präsident in der Ukraine die Wende?

    Der neue ukrainische Präsident Selinski hat nun auch ähnlich wie Macron in Frankreich aus dem Nichts mit seiner neuen Partei die Mehrheit im Parlament. Er kann damit quasi nun „durchregieren“. Es handelt sich dabei aber überwiegend um junge, unerfahrene Politiker in seinen eigenen Reihen. Er will Gespräche mit Putin, aber im Beisein von Vertretern der USA und Großbritannien. Ob es ihm gelingt, in der Ost-Ukraine Frieden zu schaffen, bleibt abzuwarten. Es wäre beiden Ländern, der Ukraine und Russland, sehr zu wünschen.

    Top-Performance im Börsenbrief EAST STOCK TRENDS

    Bisher konnte der mutige Anleger in Russland aber sehr zufrieden sein. Im Börsenbrief EAST STOCK TRENDS (www.eaststock.de ) gibt es zwei Muster-Depots und zwar eins, das nur auf russische Gold- und Silberaktien setzt und eins dass nur auf ertragsstarke und niedrig bewerte „Dividendenperlen“ aus Russland setzt. Beide sind mit 32 bzw fast 40 Prozent kräftig im Plus, wobei jetzt Teilgewinne mitgenommen werden können.

    Intelligente Anlage-Alternativen aus der Schweiz

    Falls es an den Weltbörsen nicht mehr so rund wie zuletzt laufen sollte, gibt es aber intelligente Anlage-Alternativen, die Sie bei der EST-Redaktion erfragen können. So können sich Anleger jetzt an einem Pre-IPO eines Schweizer Biotechnologie-Unternehmen beteiligen, dass im nächsten Jahr an die New Yorker Börse gehen will oder übernommen wird auf. Zudem gibt es das neuen „Active Managed Certificate“ (AMC), das Basis eines eigenen Handelssystems an 23 Rohstoff-Terminmärkten und 11 Aktien-Futuremärkten auf steigende und fallende Kurse setzen kann. Die Renditeerwartungen liegen hier jeweils bei über 20 Prozent p.a., ganz gleich wie sich die Weltbörsen in Zukunft entwickeln. Wenn Sie diese neuen Anlagemöglichkeiten aus der Schweiz interessiert, melden Sie sich bitte bei der EST-Redaktion unter Email: info@eaststock.de.

    Erst informieren, dann investieren

    Informieren Sie sich jetzt auch ausführlich über die Hintergründe und die Entwicklung der Ukraine/Russland-Krise aber auch das zukünftige Erholungspotential der unterbewerteten Aktien aus Osteuropa. Auch im Baltikum, Rumänien und der Ukraine gibt es neue Chancen, wobei die jeweiligen Aktienindices seit Jahresbeginn 2019 alle im Plus sind. So konnten sich einige ukrainische Agraraktien seit 2016 im Kurs schon mehr als verdoppeln und in 2018 stieg der PFTS-Index schon wieder über 70 Prozent. Die Aktien aus Kasachstan zählten 2017 zu den Top-Performern der Welt (+56 Prozent), nicht aber in 2018 und auch nicht in 2019.

    In 2018 zählten aber schon wieder 10 Aktienmärkte aus Osteuropa zu den besten am performenden Aktienmärkten der Welt, die alle den DAX und auch den US-Aktienmarkt klar outperformen konnten. Nun ist die Moskauer Börse schon wieder der klare Outperformer unter allen Weltbörsen mit einem Plus von über 30 Prozent in Euro. Aber auch die Bukarester Börse (Rumänien) stieg schon um fast 20 Prozent. Es lohnt sich also weiterhin ein Blick über den Tellerand nach Osteuropa.

    Bestellen Sie daher jetzt auch ein Probe-Abo (3 Ausgaben per Email für nur 15 €) des monatlich erscheinenden Börsenbriefs EAST STOCK TRENDS (EST) mit einem weiteren Ukraine/Russland-Special und einem Dividenden-Special sowie mit vielen Hintergrund-Informationen und neuen Anlage-Vorschlägen wie mit der "Aktie des Monats“ und lukrativen Zertifikaten unter www.eaststock.de, dort unter Börsenbrief.

    Der letzte EST erschien am 10. Juli 2019. Die neuen Muster-Depots des EST konnten bereits um 32 und 40 Prozent im Wert zulegen. Das Muster-Depot des EST war zuletzt in 2018 mit 6 Prozent im Plus. Die „Aktie des Monats“ aus dem September 2018 Polyus Gold stieg bereits um über 50 Prozent in 7 Monaten. Nun wurde ein neues „goldiges“ Muster-Depot im EST aufgemacht, das bereits mit 39 Prozent in Plus ist. Die „Dividendenperle“ Gazprom stieg sogar um über 40 Prozent in wenigen Tagen im Mai nach der Ankündigung der Dividendenerhöhung.

    Interview-Hinweise: Das letzte Radio Interview war am 29. Juli 2019 in Börsen Radio Networks. Das nächste Radio-Interview wird im am 8. Oktober 2019 auch in Börsen Radio Networks sein Sie können sich die Interviews jetzt bei www.eaststock.de, dort unter der Rubrik „Interviews“ runterladen, ebenso wie das gleichnamige EastStockTV-Video, Folge 168. By the way: haben Sie schon den Kanal EaststockTV bei YouTube abonniert?

  • Trump kämpft an (zu) vielen Fronten – auch beim G 20 Gipfel in Japan!

    Dienstag, 25. Juni 2019 21:21:00

    Die Vorbereitungen auf den nächsten G20 Gipfel m 28./29. Juni in Osaka (Japan) laufen auf Hochtouren. Der US-Präsident Donald Trump kämpft im Moment an vielen Fronten. Die wichtigsten Gesprächspartner für Trump sind der chinesische Staatspräsident Xi Jinping zur Lösung des Handelskonflikt und mit dem russischen Präsidenten Putin zur Besprechung vieler brisanter geopolitischer Themen wie der Konflikt mit dem Iran, Venezuela, Nord-Korea und Syrien. Wichtig wird aber auch das Gespräch mit dem türkischen Präsidenten Erdogan.

    Immerhin konnte Trump einen vom Militär bereits vorbereiteten Militärschlag nach dem Abschuss einer amerikanischen im Finanzsektor deutlich erhöht. Neuer britischer Primier wird wahrscheinlich der ehemalige britische Außenminister Johnson, der einen harten Brexit ohne Deal mit der EU bis 31. Oktober.

    Die Weltbörsen nehmen diese brisanten Themen bisher noch sehr gelassen hin. Die Wall Street ist schon fast wieder auf Allzeit-Hoch. Die Anleger setzen hier auf eine Zinssenkung der amerikanischen Notenbank FED im Juli. Auch die EZB will die Zinsen senken. Die Notenbanken kämpfen damit gegen eine mögliche Rezession. Stark gestiegen sind aber in den letzten Wochen neben den Weltbörsen auch Kryptowährungen wie Bitcoins, aber auch erstmals seit langen Gold mit einem neuen 5 Jahres-Hoch. Die Moskauer Börse bleibt Outperformer an den internationalen Aktienmärkten mit einem Kursanstieg von 30 Prozent seit Jahresbeginn.

    Kommen beim G 20-Gipel in Japan neue Signale und Weichenstellungen?

    Die Vorbereitungen für den G20-Gipfel in Japan laufen auf Hochtouren. Noch ist immer nicht ganz klar, mit wem der US-Präsident Trump dann wie lange sprechen wird. Gesprächsstoff gibt es genug, denn es gibt eine Reihe von brisanten und bedrohlichen Themen, die auch für die Weltwirtschaft und Weltbörsen von Bedeutung sind, denn Trump kämpft im Moment an viele Fronten und nicht wenige meinen an zu vielen Fronten. Es ist kaum zu erwarten, dass schon beim G 20-Gipfel in Japan viele bedeustame Konflikte behoben werden können, aber möglicherweise kommen einige ermutigende neue Signale und Weichenstellungen.

    Verschärfte US-Sanktionen gegen den Iran

    So hat Trump gegen den Iran die Sanktionen im Finanzsektor nochmals deutlich erhöht. Immerhin konnte er einen von dem amerikanischen Militär bereits vorbereitten Militärschlag gegen den Iran in letzter Minute wieder zurückpfeifen. Geplant war der Militärschlag wegen des Abschusses einer US-Drohne, wobei die USA davon ausgehen, dass der Abschuss auf internationalen Gewässern war und der Iran davon überzeugt ist, dass dies bei einer Grenzüberschreitung geschah. In der Abwägung von möglichen 150 Toten entschied sich Trump zunächst dafür, keinen Militärangriff gegen den Iran zu befehlen, weil dies im Vergleich zu einer Drohne unverhältnismäßig sei. Dennoch hat er die Sanktionen gegen den Iran im Finanzsektor erhöht, was angeblich aber nicht im Zusammenhang mit dem Drohnenabschuss war. Der Brentölpreis stabilisierte sich bei 64 USD/Barrel.

    Kommt dich noch ein Iran-Krieg?

    Schon zuvor wurde der Iran verdächtigt, 2 Tanker in der Meerenge von Hormus beschossen zu haben. Der Iran wiederum dementiert die Vorwürfe. Wenn es zu einem Militärschlag gegen den Iran oder gar einem Iran-Krieg kommen sollte, brennt der ganze Nahen Osten. Israel und Saudi-Arabien würden einen Militärschlag gegen den Iran sicherlich begrüßen, wenn nicht, sogar initiieren. Auch

    Iran lehnt nun Gespräche mit Trump ab und setzt auf einen gefährlichen Konfrontationskurs. Bei einem neuen Vorfall kann es sehr schnell zu einem Krieg kommen, der von keinem gewonnen werden kann. Möglicherweise gerät dann aber auch wieder die Straße von Hormus unter Beschuss oder wird gar geschlossen. Dann würden die Ölpreise wieder explodieren.

    Erdogans erste große Wahlschlappe in Istanbul

    Diese brisanten Themen wird Trump sicherlich auch mit Putin am 28./29. Juni in Osaka besprechen. Trump wird möglicherweise in Osaka auch den türkischen Präsidenten Erdogan treffen, der am Sonntag mittelbar eine herbe Wahlniederlage bei der Bürgermeisterwahl in Istanbul hinnehmen musste, da sein Verteuer Binali Yildirim von der AKP klar gegen den oppositionelle Ekem Imamogul von der Republikanischen Volkspartei verloren hatte. Dies wird zwar als Sieg der Demokratie gewertet, aber dennoch ist die Türkei noch weit davon entfernt, sich zu einem Rechtstaat mit europäischen Standards zu entwickeln. Die Wirtschaft entwickelt sich weiterhin sehr schlecht in der Türkei, was nun auch die Bevölkerung zu spüren bekommt mit einer sehr hohen Inflationsrate und Abwertung der türkischen Lira.

    Viel Zündstoff beim geplanten Gespräch zwischen Trump und Putin

    Trump ist in Konflikt mit Erdogan, weil dieser von Russland ein Raketenabwehrsystem bestellt hat. Dagegen rücken Erdogan und Putin nun enger zusammen. Mit Putin wird Trump auch sprechen, wobei es viele brisante Gesprächsthemen gibt wie über Syrien, Iran, Ukraine, aber auch Nord-Korea und Venezuela, wo Russland überall auch ein Wort mitreden will. Aber auch über einen neuen Atomabrüstungsvertrag möglicherweise in Kombination mit China wieder wohl diskutiert werden, nachdem der alte aufgekündigt wurde.

    Kann Trump in Japan den US-Handelskonflikt mit China lösen?

    Das wichtigste Gespräch wird Trump aber mit dem chinesischen Präsidenten Xi Jinping haben, denn da geht es um die Lösung des Handelskonflikts zwischen den USA und China geht. Das Wachstum der beiden größten Volkswirtschaften der Welt kühlte zuletzt ein wenig ab. Dies veranlasste die amerikanische Notenbank bereits, nun über eine Zinnsenkung im Juli nachzudenken, was wiederum eine Stütze für die Aktienmärkte ist.

    Auch die europäische Zentralbank EZB denkt über eine Zinssenkung nach, wobei hier nicht viel Spielraum mehr ist. Die Notenbanken wollen mit allen Mitteln eine globale Rezession verhindern, denn dann wäre die Gefahr sehr groß, dass es zu Staatsbankrotten und großen Unternehmensinsolvenzen aufgrund der in den letzten Jahren stark angestiegen Unternehmens- und Staatsverschuldung kommt.

    EU vor Spaltung und großen Herausforderungen

    Bisher sehen die Anleger an den Weltbörsen das alles noch sehr gelassen mit den möglichen Rezessionsgefahren. Noch kaum zur Kenntnis genommen haben die Börsen, dass der neue britische Primier wahrscheinlich der ehemalige Außenminister Johnson sein wird, der auch einen harten Brexit bis zum 31. Oktober befürworten würde. Noch ungeklärt ist, wer der Nachfolger von dem EU-Kommissionspräsidenten Jean-Claude Junker und der neue EZB-Chef sein wird. Es gab hier noch keine Einigung zischen Merkel und Macron, die unterschiedliche Auffassungen haben, was „gut“ und notwendig für Europa ist. Auch die EU könnte in eine Rezession schlittern, falls sich die Handelskonflikte mit den USA noch einmal zuspitzen sollten. Die größten Gefahren in Europa gehen weiterhin von Italien aus, die möglicherweise ein Strafverfahren wegen zu großer Verschuldung und nachlassender Haushaltsdisziplin über sich ergehen lassen müssen.

    Wall Street setzt auf Zinssenkungen der FED

    Der DAX stieg seit Jahresbeginn immerhin noch über 15 Prozent bei einem Indexstand von über 12.200 Indexpunkten und der Dow Jones Industrial Index über 13 Prozent bei einem Indexstand von über 26.500Iindexpunkten, was nun auch nicht mehr weit vom Allzeit-Hoch entfernt ist. Noch besser schnitt wiederum der NASDAQ-Index, also FANG & Co, ab.

    Gold auf neuem 5-Jahres-Hoch

    Aufgrund der zunehmenden Unsicherheiten und möglichen Zinssenkungen stieg der Goldpreis in US-Dollar auf ein neues 5-Jahres-Hoch von 1420 USD/Unze bzw. in Euro sogar auf das 6-Jahres-Hoch von 1260 €/Unze. Damit überwand Gold seit Jahren auch erstmals wieder die charttechnisch bedeustame 1400 USD-Marke. Silber stieg zwar auch auf über 15 USD/Unze, ist damit im Vergleich zu Gold so preiswert wie zuletzt vor 27 Jahren. Gold dümpelte über 5 Jahre lang nur seitwärts und konnte nun endlich die 1400 USD-Marke knapp überwinden. Im Fahrtwind des Goldpreises stiegen auch viele Goldaktien stark an.

    Neuer Boom bei Kryptowährungen – Bitcoin schon wieder mehr als verdreifacht!

    Am meisten stieg aber seit Jahresbeginn der Wert von Kryptowährungen. So konnte der Bitcoin erstmals in diesem Jahr wieder die "magische" 10.000 USD-Marke überwinden und stieg nun sogar auf das neue Jahres-Hoch von 11.400 USD. Im Tief war der Bitcoin bei etwa 3500 USD, so dass er sich schon in diesem Jahr mehr als verdreifachte. Facebook will im nächsten Jahr auch eine eigene Kryptowährung namens Lipra herausbringen, über den Zahlungen jeglicher Art möglich sein sollen. Auch diese Nachricht beförderte den neuen Boom beim Kryptowährungen.

    Moskauer Börse bleibt ein Outperformer

    Unter den großen Aktienbörsen der Welt bleibt die Moskauer Börse der Top-Performer mit einem Plus von 31,48 Prozent beim RTX-Index, ein Kunst-Produkt der Wiener Börse für russische Aktien, der auf das Jahres-Hoch von über 2600 Indexpunkten anstieg. Stark zulegen konnte neben Gazprom dabei auch russischen Goldaktien wie Polyus Gold. Da der Brentölpreis zuletzt auch wegen der Unsicherheiten im Iran auf über 64 USD/Barrel wieder etwas anstieg, konnte auch der Rubel wieder etwas zulegen auf 71,3 EUR/RUB. Der Rubel bleibt damit in diesem Jahr einer der stärksten Währungen der Welt. Der Euro war zum US-Dollar zuletzt recht stabil bei 1,13 EUR/USD. Insgesamt schwächte sich der US-Dollar zuletzt etwa ab, was auch positiv für den Goldpreis war.

    Auch Bukarester Börse top

    Sehr gut abgeschnitten hat in diesem Jahr aber auch die Bukarester Börse trotz vieler Korruptionsvorfälle und politischer Spannungen in Rumänien. Der ROTX-Index, ebenfalls ein Kunstprodukt der Wiener Börse für rumänische Aktien, stieg in € um 15,52 Prozent auf 10.765 Indexpunkte. Die beiden Muster-Depots des Börsenbrief EAST STOCK TRENDS erreichten neue Jahres-Höchststände. Es lohnte sich also auch in diesem Jahr, selektiv in Osteuropa sein Geld anzulegen.

    Erst informieren, dann investieren

    Informieren Sie sich jetzt auch ausführlich über die Hintergründe und die Entwicklung der Ukraine/Russland-Krise aber auch das zukünftige Erholungspotential der unterbewerteten Aktien aus Osteuropa. Auch im Baltikum, Rumänien und der Ukraine gibt es neue Chancen, wobei die jeweiligen Aktienindices seit Jahresbeginn 2019 alle im Plus sind. So konnten sich einige ukrainische Agraraktien seit 2016 im Kurs schon mehr als verdoppeln und in 2018 stieg der PFTS-Index schon wieder über 70 Prozent. Die Aktien aus Kasachstan zählten 2017 zu den Top-Performern der Welt (+56 Prozent), nicht aber in 2018 und auch nicht in 2019.

    In 2018 zählten aber schon wieder 10 Aktienmärkte aus Osteuropa zu den besten am performenden Aktienmärkten der Welt, die alle den DAX und auch den US-Aktienmarkt klar outperformen konnten. Nun ist die Moskauer Börse schon wieder der klare Outperformer unter allen Weltbörsen.

    Bestellen Sie daher jetzt auch ein Probe-Abo (3 Ausgaben per Email für nur 15 €) des monatlich erscheinenden Börsenbriefs EAST STOCK TRENDS (EST) mit einem weiteren Ukraine/Russland-Special und einem Dividenden-Special sowie mit vielen Hintergrund-Informationen und neuen Anlage-Vorschlägen wie mit der "Aktie des Monats“ und lukrativen Zertifikaten unter www.eaststock.de, dort unter Börsenbrief.

    Der letzte EST erschien am 14. Juni 2019. Die neuen Muster-Depots des EST konnten bereits um 16 und 18 Prozent im Wert zulegen. Das Muster-Depot des EST war zuletzt in 2018 mit 6 Prozent im Plus. Die „Aktie des Monats“ aus dem September 2018 Polyus Gold stieg bereits um über 40 Prozent in 6 Monaten. Nun wurde ein neues „goldiges“ Muster-Depot im EST aufgemacht, das bereits mit 16 Prozent in Plus ist. Die „Dividendenperle“ Gazprom stieg sogar um über 40 Prozent in wenigen Tagen im Mai nach der Ankündigung der Dividendenerhöhung.

    Interview-Hinweise: Das letzte Radio Interview war am 21. Mai 2019 in Börsen Radio Networks. Das nächste Radio-Interview wird im Juli 2019 auch in Börsen Radio Networks sein Sie können sich die Interviews jetzt bei www.eaststock.de, dort unter der Rubrik „Interviews“ runterladen, ebenso wie das gleichnamige EastStockTV-Video, Folge 167.

    Diskutieren Sie jetzt auch mit Herrn Männicke interaktiv unter http://go.guidants.com/de#c/Andreas_Maennicke .

 

 

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