Ostbörsen im Fokus (siehe auch www.eaststock.de)

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Interview- und Termin-Hinweise

Am 3. Dezember 2019 findet das nächste Ostbörsen-Seminar "Go East - Hochprozentiges aus Osteuropa" um 17.00 Uhr in Frankfurt/M stattl. Bitte jetzt anmelden!

Andreas Männicke wird am 4. Dezember 2019 in NTV/Telebörse von Friedhelm Tilgen über Rohstoffe udn neue Chancen in Osteuropa begragt.

Andreas Männicke wird am 9. Dezmber 2019 in Börsen Radio Networks über die neuen Chancen in Osteuropa befragt.

Andreas Männicke wurde am 7. Oktober 2019 über die neuen Chancen in der Ukraine und in Russland befragt.

Andreas Männicke wurde von Börsen Radio Networks am 29. Juli 2019 um 13.00 Uhr über die neuen Chancen in Russland und der Ukraine befragt.

Ab Oktober 2013 können Sie unter Eingabe von "EastStockTV" bei www.youtube.de die aktuellen Kommentare von Andreas Männicke zu den Aussichten an den Welt- und Ostbörsen kostenlos abrufen. Abonnieren Sie einfach den Kanal bei www.youtube.de.

Ab Mai 2014 können mit Herrn Männicke über www.go.guidants.com auch interaktiv in Kontakt treten und Fragen zu den Ostbörsen stellen.

Verpassen Sie die Outperformancechancen in Osteuropa nicht und bestellen Sie jetzt den monatlich erscheinenden Börsenbrief EAST STOCK TRENDS unter www.eaststock.de. Ein Probe-Abo (3 Ausgaben kosten nur 15 €). Die beiden Muster-Depots erzielten seit Februar 2009 eine Performance von über 320% im Muster-Depot 1 (konservativer Osteuropa-Basket) bzw. über 350% im Muster-Depot 2 (spekulativer Osteuropa-Basket, das sind über 40% p.a. seit 2009. In den neuen Muster-Depots ab 2015 wude eine Performance von über 130% bzw über 80% erzielt. Das neue "goldige" Muster-Depot erreichte immerhin ein Plus von 66% ab 2016.

Zudem können Sie sich alle bisherigen TV-Inteviews von Andreas Männicke in diesem Jahr runterladen unter den Links der Rubrik "Interviews".

  • Russische "Red Chips" schlagen westliche „Blue Chips“ um Längen

    Sonntag, 17. November 2019 16:31:00


    Die Aktienindices an der Wall Street erreichten am 16. November ein neues Allzeit-Hoch. Der Dow Jones Industrial Index übersprang erstmals die 28.000-er Marke. Beflügelt wurden die Aktienkurse durch die Hoffnung, das sich der US-Präsident Donald Trump schon bald mit dem chinesischen Präsidenten Xi einigen und die Zölle abbauen könnte. Wie realistisch ist aber dieses Szenario wirklich?



    Wesentlich besser als der deutsche oder amerikanische Aktienmarkt schnitt in diesem Jahr jedoch die Moskauer Börse mit einem Pl...

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  • Das Brexit-Chaos nimmt kein Ende – oder doch?

    Montag, 28. Oktober 2019 20:58:00

    Der britische Primier Johnson strebt Neuwahlen am 12. Dezember an, nachdem er den geplanten Brexit bis 31. Oktober nicht schaffte. Die EU räumt Großbritannien nun eine letzte Frist, eine sogenannte Flextension, bis zum 31. Januar 2020 an, um aus der EU auszutreten. Das britische Unterhaus hat klar entschieden, dass es keinen „No-Deal-Ausritt wünscht. Einer der Hauptstreitpunkte bliebt die offene oder geschlossene Grenze von Nord-Irland zur EU.

    In Deutschland bereitet die Wahl in Thüringen Kopfschütteln und Kopfzerbrechen bei den etablierten Parteien CDU/SPD, die auf Bundesebene einen weiteren Denkzettel bekommen haben. Eine Regierungsbildung in Thüringen mit der führenden Partei der Linken an der Spitze kann jetzt nur noch entweder mit 3 weiteren Parteien (SPD, Grüne und FDP als Zünglein an der Waage) oder mit einer Koalition der feindlichen Parteien Linke/CDU möglich werden, nachdem keinen mit dem eigentlichen Wahlsieg AfD koalieren will.

    Die Anleger in Deutschland nahmen aber sowohl die Brexit-Entscheidung als auch die Wahl in Deutschland als Non-Event auf, denn die Kurse beim deutschen Aktienindex DAX stiegen am Montag sogar auf neue Höchstkurse. Den Anlegern ist es wichtiger, ob die FED am Dienstag/Mittwoch die Zinsen nochmals um 0,25 Basispunkte senkt. Noch wesentlich besser als der DAX schnitt in diesem Jahr die Moskauer Börse ab.

    Welche neuen Chancen und Risiken jetzt zu beachten sind, wird auch beim nächsten Ostbörsen-Seminar "Go East - Hochprozentiges aus Osteuropa" am 3.12.19 in Frankfurt/M diskutiert, aber auch im nächsten Börsenbrief EAST STOCK TRENDS (www.eaststock.de). Die beiden Muster-Depots im EST erreichten sich ein Plus von 55 Prozent bzw 35 Prozent. Andreas Männicke gibt seine Einschätzung aber auch im neuen EastStockTV-Video, Folge 172 unter www.YouTube.com.

    Brexit verschoben aber nicht aufgehoben

    Der britische Premier Johnson unternahm im Unterhaus mehrere Versuche, den „harten“ Brexit zur Not mit einem No-Deal-mit der EU noch bis zum 31. Oktober durchzupeitschen, was auch sein Wahlversprechen war. Das britische Unterhaus machte ihm aber mehrfach einen Strich durch die Rechnung. Die EU verlängerte nun das Austrittsdatum auf den 31. Januar 2020. Johnson strebt für den 12. Dezember Neuwahlen an.

    Auch Neuwahlen könnten keine Klarheit schaffen

    Aber auch nach Neuwahlen dürfte sich der Brexit schwierig gestalten, denn bei Neuwahlen geht es nicht nur um den Brexit, sondern auch wem man es zutraut, Großbritannien wirtschaftlich in eine rosige Zukunft zu bringen und da hat die Labour-Partei unter der Führung von. Jeremy Corbyn wenig Chancen, zu gewinnen. Fairer wäre ein neues Referendum, was sich viele Briten wünschen, was aber politisch wohl nicht durchzusetzen ist. So bleibt der Brexit zunächst eine „unendliche Geschichte“, die für die Börsen im gegenwärtigen Stadium ein Nonevent bleibt.

    Landtagswahl in Thüringen als weiterer Warnschuss für die amtierende Regierungs-Koalition CDU/CSU/SPD.

    Aber auch nach der Bundestagswahl in Thüringen bleibt die politische Situation unsicher und unstabil. Zum ersten Mal wurde die Partei der Linken die stärkste Partei, nur reichen die Stimmen nicht für eine Fortsetzung der rot/rot/grünen Regierung in Thüringen. Erstmals muss der noch amtierende Regierungschef Bodo Ramelow entweder mit drei weiteren Parteien (SPD, Grüne und FDP) oder mit der CDU regieren oder eine Minderheitsregierung wagen, was alles einmalig wäre. Die AfD konnte zwar die Wählerstimmen verdoppeln auf fast 24 Prozent, aber mit der AfD will keiner koalieren. Die klaren Verlierer der Wahl waren wieder einmal die CDU und SPD, die in Deutschland immer mehr an Vertrauen verlieren. Die große Frage ist nun auch, ob diese Wahlergebnis die Fortsetzung der Koalition auf Bundesebene gefährdet oder auch hier im nächsten Jahr Neuwahlen anberaumt werden müssten, was die die deutsche Börsen belasten würde.

    Weltweite Spaltungsprozesse in 2 Lager

    Wir erleben im Moment aber weltweit Spaltungsprozesse und zwei unterschiedliche Lager sowie eine Zunahme von Proteststimmen. In Argentinien gewann der Sozialist Albert Angel Fernandez mit 48 Prozent der Stimmen klar vor dem vorherigen rechtsliberalen Präsidenten Maurico Macri mit nur noch 40,4 Prozent der Stimmen die Wahl. Vize-Präsidentin soll nun die umstrittene Ex-Präsidenten Christina Kirchner werden, die zuvor wegen Korruption verklagt wurde.

    Dient Argentinien als Blaupause für viele südamerikanische Länder?

    Argentinien steckt in einer schweren Wirtschaftskrise. Das Land befindet sich seit einem Jahr in einer Rezession. Die Arbeitslosenquote liegt bei 10,6 Prozent. Macri öffnete zuvor die Wirtschaft, einigte sich mit Gläubigern und beendete Kapitalkontrollen. Die Börse in Argentinien zählt daher in den letzten beiden Jahren zu den Top-Performern unter den Weltbörsen. Sie brach aber in diesem Jahr schon im Vorfeld der Wahlen ein. Das Land ist immer noch hoch verschuldet und hat Problem seine Anleihen zu verlängern. Die argentinische Währung Peso brach um die Hälfte ein. Die Inflation stieg auf 37 Prozent bis September enorm an. dabei erhielt das Land zuvor ein Rekorddarlehen von 56 Mrd. USD. Die Regierung geriet dennoch zunehmend in Geldnöte. Die Amtsübergabe ist am 10. Dezember geplant, aber ob der neue Präsident das Land aus der Krise führen kann, ist ungewiss. Möglich ist auch ein erneuter Staatsbankrott.

    Wirtschaftliche Ungleichverteilung als Hauptproblem nicht nur in Argentinien

    Ein Drittel der Bevölkerung lebt unter der Armutsgrenze. Dabei machte Macri in den Jahren zuvor noch Hoffnung an der Börse. Ein großes Problem ist aber die wirtschaftliche Ungleichheit in vielen Ländern in Lateinamerika. Deswegen kommt es auch zu Protesten in Chile und Ecuador. Viele der gewalttätigen Demonstranten wünschen sich sogar einen Systemwechsel. Die Korruption ist in diesen Ländern sehr verbreitet. Die schärfste Wirtschaftskrise mit einer Hyper-Inflation tobt nach wie vor in Venezuela, wo ein Machtwechsel bisher aber nicht zustande kommt.

    BörsenIndex Merval in Argentinien nach der Wahl leicht erholt

    Der argentinische Börsenindex Merval brach schon im Vorfeld der Wahlen im August von 45.000 auf 23.000 Indexpunkte ein, erholte sich aber seit Anfang September bereist um 47 Prozent (!) von 23.000 auf 34.500 Indexpunkte. Allerdings stieg der US-Dollar zum argentinischen Peso in 1 Jahr um 62 Prozent von 35 auf 60 USD/Peso und seit Anfang September von 55 auf 60 USD/Peso, so dass für ausländische Investoren von den Kursgewinnen an der Börse nicht viel übrig blieb. Nach der der Wahl stieg der Merval-Index um 3 Prozent auf 34.522 Indexpunkte.

    IS-Chef Baghdadi tot, aber nicht der IS

    Am 27. Oktober verkündet der selbst unter Druck stehende US-Präsident Donald Trump, dass der Chef der IS Abu Bakral Baghdadi sich mit einem Sprengstoffgürtel selbst umgebracht habe, nachdem US-Spezialeinheiten sein Versteck nahe der syrisch-türkischen Grenze in der Nähe der Stadt Idlip entdeckt hatten. Baghdadi rief als erster ein Kalifat auf, also einen islamischen Staat (IS) in Syrien aus. Durch den Militäreinsatz der Russen konnte die syrische Armee nun viele Gebiete des IS wieder einnahmen, wobei Idlip noch umkämpft bleibt.

    Die Kurden sind die Verlierer

    Die Kurden kämpften an der Seite der Amerikaner gegen den IS, wurden nun aber enttäuscht, weil sich Trump aus Kurdistan zurückzog, was den türkischen Präsidenten Erdogan erst ermöglichte, Krieg gegen die Kurden nahe der syrischen Grenze zu führen. Durch das Gespräch zwischen Putin und Erdogan übernehmen nun das türkische und russische Militär die Kontrolle über das zuvor umkämpfte Gebiet. Die Verlierer sind die Kurden, die zuvor erfolgreich gegen den IS kämpften.

    Gibt es IS-Schläfer in Deutschland?

    Wie der französische Präsident Macron richtig feststellte, ist der Tod von Baghdadi nur ein Etappensieg, denn der IS ist damit nicht ausgelöscht. Der IS wird sich bestimmt irgendwann mit Terroranschlägen zurückmelden, ähnlich wie die Talliban in Afghanistan. Viele IS-Krieger sind durch den Angriff der Türken aus den Gefängnissen geflohen und können sich nun jederzeit an dem Tod von Baghdadi rächen. Es ist zu vermuten, dass sich auch einige IS-Krieger durch die Migration und Flüchtlingswelle als Schläfer in Deutschland aufhalten und irgendwann zuschlagen, wenn keiner damit rechnet, auch als Racheakt für den Tod von Baghdadi. Die Sicherheitslage wird dadurch höchstens verschärft anstatt entschärft.

    FED vor weitere Zinssenkung – Hoffnung beim US-Handelsstreit mit China

    Einfluss auf die Börsenentwicklungen hat der Tod von Baghdadi kaum. Wichtiger ist hier, ob die FED am Mittwoch die Zinsen um weitere 0,25 Basispunkte senken wird, was vom Markt erwartet wird. Daher stieg die Wall Street schon am 28. Januar intraday zumindest gemessen am S&P-Index schon wieder auf ein neues Allzeit-Hoch an. Zudem erhofft sich Trump eine Einigung mit China beim nächsten AEPC-Gipfel in Asien. Der Goldpreis fiel daraufhin am 28. Oktober wieder unter die „magische“ 1500 USD/Unze-Marke auf 1492 USD/Unze, aber der Bitcoin gab um 2 Prozent auf etwa 8400 BTC/EUR nach, nachdem er 24. Oktober sogar um 13 Prozent anstieg. Zuvor brach der Bitcoin aber von 9000 auf 7000 € ein.

    Neues Jahres-Hoch bei DAX und neues Allzeit-Hoch beim S&P-Index

    Der DAX stieg auf das neuen Jahres-Hoch von fast 13.000 Indexpunkten und der S&-P-Index auf das neue Allzeit-Hoch von 3042 Indexpunkten. in Vorfeld der nächsten FED-Sitzung. Der 28. Oktober war aber auch der letzten Tag des EZB-Chef Mario Draghi. Die Nachfolgerin Lagarde wird aber den expansiven Kurs der EUB ab November fortsetzen und den Ankauf von Anleihen im Volumen von 20 Mrd. € starten, was die Börsen stimulierte.

    Moskauer Börse bleibt top

    Noch besser als in den USA und in Deutschland entwickelten sich die Kurse an der Moskauer Börse, da der Brentölpreis stabil über 60 USD/Barrel blieb. Der RDX-Index, ein Kunstprodukt der Wiener Börse für russische Aktien, stieg am 28. Oktober auf das neuen Jahres-Hoch von 1785 Indexpunkten, was ein Kursplus von 37 Prozent in € bedeutet. Der drittgrößter Ölproduzent Surgutneftegas stieg aufgrund von neuen Dividendenfantasien bei dem Stammaktien auf das neue Jahres-Hoch von 6,52 €. Damit verdoppelte sich der Kurs bereits fast seit August 2019. Die Dividendenfantasie hatte einen ähnlich positiven Effekt wie beim Gasgiganten Gazprom, dessen Kurs in diesem Jahr auch bereits um 70 Prozent von etwas über 4 auf nunmher 6,9 € anstieg.

    Im Börsenbrief EAST STOCK TREND werden sowohl solche „Dividendenperlen“ aber auch attraktive Goldaktien vorgestellt. Surgutneftegas war im letzten Monat meine „Aktien des Monats“ im EST und sie stieg seitdem schon über 30 Prozent! Aber auch das „goldige“ Muster-Depot mit russischen Goldaktien wie Polyus Gold u.a. stiegen um 55 Prozent im Durchschnitt und das Depot mit den russischen „Dividendenperlen“ schon um 35 Prozent in diesem Jahr. Leider gibt es bankenseitig und auch von Vermögensberatern kaum eine Beratung für deutsche Anleger bei der Auswahl von russischen Aktien oder Russlandfonds. Daher haben die meisten deutschen Anleger die beindruckenden Rally an der Moskauer Börse in diesem Jahr wohl schon wieder verpasst. Die Osteuropa-Börsen werden in den Medien immer noch sehr stiefmütterlich behandelt. Selbst etablierte Börsenmagazine nehmen sich diesem spannenden Thema nicht oft an.

    Welche Aktien im nächsten Jahr aus Osteuropa outperformen könnten, aber auch welche globale Gefahren im nächsten Jahr drohen, wird im nächsten Ostbörsen-Seminar „Go east – Hochprozentiges aus Osteuropa am 3. Dezember 2019 um 17.00 UH in Frankfurt(M vorgestellt.

    Top-Performance im Börsenbrief EAST STOCK TRENDS

    Bisher konnte der mutige, risikogeneigte Anleger in Russland also sehr zufrieden sein. Im Börsenbrief EAST STOCK TRENDS (www.eaststock.de ) gibt es zwei Muster-Depots und zwar eins, das nur auf russische Gold- und Silberaktien setzt und eins dass nur auf ertragsstarke und niedrig bewerte „Dividendenperlen“ aus Russland setzt. Beide sind mit 35 bzw. 55 Prozent kräftig im Plus.

    Intelligente Anlage-Alternativen aus der Schweiz

    Falls es an den Weltbörsen nicht mehr so rund wie zuletzt laufen sollte, gibt es aber intelligente Anlage-Alternativen, die Sie bei der EST-Redaktion erfragen können. So können sich Anleger jetzt an einem Pre-IPO eines Schweizer Biotechnologie-Unternehmen beteiligen, das im übernächsten Jahr an die New Yorker Börse gehen will oder übernommen wird.

    Zudem gibt es das neuen „Active Managed Certificate“ (AMC), das Basis eines eigenen Handelssystems an 23 Rohstoff-Terminmärkten auf steigende und fallende Kurse setzen kann. Die Renditeerwartungen liegen hier jeweils bei über 20 Prozent p.a., ganz gleich wie sich die Weltbörsen in Zukunft entwickeln. Wenn Sie diese neuen Anlagemöglichkeiten aus der Schweiz interessiert, melden Sie sich bitte bei der EST-Redaktion unter Email: info@eaststock.de.

    Erst informieren, dann investieren

    Informieren Sie sich jetzt auch ausführlich über die Hintergründe und die Entwicklung der Ukraine/Russland-Krise aber auch das zukünftige Erholungspotential der unterbewerteten Aktien aus Osteuropa. Auch im Baltikum, Rumänien und der Ukraine gibt es neue Chancen, wobei die jeweiligen Aktienindices seit Jahresbeginn 2019 alle im Plus sind. So konnten sich einige ukrainische Agraraktien seit 2016 im Kurs schon mehr als verdoppeln und in 2018 stieg der PFTS-Index schon wieder über 70 Prozent. Die Aktien aus Kasachstan zählten 2017 zu den Top-Performern der Welt (+56 Prozent), nicht aber in 2018 und auch nicht in 2019.

    In 2018 zählten aber schon wieder 10 Aktienmärkte aus Osteuropa zu den besten am performenden Aktienmärkten der Welt, die alle den DAX und auch den US-Aktienmarkt klar outperformen konnten. Nun ist die Moskauer Börse schon wieder der klare Outperformer unter allen Weltbörsen mit einem Plus von über 38 Prozent in Euro. Aber auch die Bukarester Börse (Rumänien) stieg schon um fast 30 Prozent. Die Aktienmärkte in Südosteuropa und auch in den baltischen Ländern blieben sehr stabil im Plus (Kroatien +13 Prozent). Es lohnt sich also weiterhin ein Blick über den Tellerand nach Osteuropa.

    Bestellen Sie daher jetzt auch ein Probe-Abo (3 Ausgaben per Email für nur 15 €) des monatlich erscheinenden Börsenbriefs EAST STOCK TRENDS (EST) mit einem weiteren Ukraine/Russland-Special und einem Dividenden-Special sowie mit vielen Hintergrund-Informationen und neuen Anlage-Vorschlägen wie mit der "Aktie des Monats“ und lukrativen Zertifikaten unter www.eaststock.de, dort unter Börsenbrief.

    Der letzte EST erschien am 14. Oktober 2019. Die neuen Muster-Depots des EST konnten bereits um 35 und 55 Prozent im Wert zulegen. Das Muster-Depot des EST war zuletzt in 2018 mit 6 Prozent im Plus. Die „Aktie des Monats“ aus dem September 2018 Polyus Gold stieg bereits um über 50 Prozent in 8 Monaten. Ende 2018 wurde ein neues „goldiges“ Muster-Depot im EST aufgemacht, das bereits mit 60 Prozent in Plus ist. Die „Dividendenperle“ Gazprom stieg sogar um über 40 Prozent in wenigen Tagen im Mai nach der Ankündigung der Dividendenerhöhung, Surgutneftegas nun aber auch.

    Interview-Hinweise: Das letzte Radio-Interview fand am 8. Oktober 2019 in Börsen Radio Networks statt. Das nächste TV-Interview in N-TV-Telebörse findet am 4. Dezember 2019 statt und das nächste Radio-Interview in Börsen Radio Networks am 9. Dezember 2019. Sie können sich die Interviews jetzt bei www.eaststock.de, dort unter der Rubrik „Interviews“ runterladen, ebenso wie das gleichnamige EastStockTV-Video, Folge 172. By the way: haben Sie schon den Kanal EaststockTV bei YouTube abonniert?

    Seminar-Hinweis: das nächste Ostbörsen-Seminar „Go East – Hochprozentiges aus Osteuropa“ findet am 3. Dezember 2019 um 17.00 Uhr in Frankfurt/M statt. Info und Anmeldung unter https://www.eaststock.de/Dienstleistungen/Seminare .

  • Trump enorm unter Druck – die Wall Street demnächst auch?

    Sonntag, 29. September 2019 23:34:00

    Dem US Präsidenten Donald Trump droht nun ein Amtsenthebungsverfahren, weil er angeblich in einem Telefonat den ukrainischen Präsidenten Selenskyi aufgefordert haben soll, Ermittlungen gegen seinen Widersacher John Biden vorzunehmen. Für die Demokraten ist die Abhörung des Telefonats ein gefundenes Fressen. Neben dem möglichen Amtsenthebungsverfahren muss Trump nun aber auch bei den neuen Gesprächen zur Schlichtung des Handels- und Zollkriegs mit China am 10. Oktober „liefern“, sonst droht eine Rezession in 2020. Der noch nicht gelöste Konflikt mit dem Iran tritt daher im Moment in den Hintergrund ebenso wie der geplante Brexit am 31. Oktober.

    Nun fragen sich viele Anleger, ob es einen Oktober-Crash aufgrund der zunehmenden Unsicherheiten geben könnte. Die Notenbanken haben geliefert, aber reicht das aus? Gold und Silber notieren seitwärts. Der Bitcoin gab zuletzt stark nach. Die Moskauer Börse bleibt aber einer der Top-Performer unter den Weltbörsen. "Red Chips" aus Russland performen bisher besser als westliche "Blue Chips"!

    Welche neuen Chancen und Risiken jetzt zu beachten sind, wird auch beim nächsten Ostbörsen-Seminar "Go East - Hochprozentiges aus Osteuropa" am 3.12.19 in Frankfurt/M diskutiert, aber auch im nächsten Börsenbrief EAST STOCK TRENDS (www.eaststock.de). Die beiden Muster-Depots im EST erreichten sich ein Plus von 60 Prozent bzw 38 Prozent. Andreas Männicke gibt seine Einschätzung aber auch im neuen EastStockTV-Video, Folge 171 unter www.YouTube.com.

    Trump droht wegen der Ukraine-Affäre ein Amtsenthebungsverfahren durch die Demokraten

    Dem US-Präsidenten Donald Trump droht ein von den Demokraten eingeleitetes Amtsenthebungsverfahren, weil er in einem Telefonat den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyi aufgefordert haben soll, neue Ermittlungen gegen seinen Widersacher Joe Biden vorzunehmen. John Biden hatte Anfang 2018 den damaligen ukrainischen Präsidenten Poroschenko unter Druck gesetzt, den damaligen Generalstaatsanwalt Schokin, da dieser Ermittlungen gegen das Erdgasunternehmen Burisma, wo Bidens Sohn Hunter Biden im Verwaltungsrat saß. Hunter Biden hatte keinerlei Kenntnisse im Erdgasgeschäft und wurde dort nur über die Beziehungen seines Vaters in den Verwaltungsrat von Burisma berufen. Hunter Biden ist das „schwarze Schaf“ der Familie, dem Sex- und Drogeneskapaden nachgesagt werden.

    Was ist die Geschichte hinter de Geschichte?

    Auf Druck von Joe Biden wurden hernach die Ermittlungen gegen das Energieunternehmen Burisma eingestellt, weil Joe Biden Poroschenko damals drohte, Milliarden-Kredite an Ukraine zu stoppen. Der damalige Generalstaatsanwalt Schokin wurde auch durch Poroschenko abgesetzt. Auch das dürfte in der Tat ein Fall des Amtsmissbrauchs durch Biden gewesen sein, denn Biden war damals immerhin schon Vize-Präsident hinter Obama. Nun aber muss sich Trump zunächst verantworten, dass er keinen Machtmissbrauch in dem besagten mit dem ukrainischen Präsidenten Selenskyi im Juli betreiben habe und auch keinen Druck auf den ukrainischen Präsidenten ausgeübt hat.

    Belauscht der CIA Trump?

    Noch unklar ist, wer der Whistleblower war. In jedem Fall war die Abhörung illegal. Angeblich war es ein CIA-Agent, der seine Identität nicht preisgegen will. Trumps Sondergesandte für die Ukraine Kurt Volker trat bereits zurück. Trump spricht von einer ungeheuren Hexenjagd gegen sich. In einer Video-Botschaft appelleirt er an seinen er an seine Wähler, das unredliche Vorgehen der Demokraten gegen ihn entsprechend zu würdigen.

    Trump droht China erneut beim Handelsstreit

    Neben dem möglichen Amtsenthebungsverfahren steht Trump am 10. Oktober unter Druck, bei US-Handelsstreit mit China endlich zu positiven Ergebnissen zu kommen, da es sonst zu einem starken wirtschaftlichen Abschwung im nächsten Jahr in den USA kommen könnte und dies will er in seinem Wahljahr tunlichst vermeiden. Trump droht schon chinesischen Unternehmen von der New Yorker Börse zu verdammen, obwohl er hierzu gar nicht die Befugnis hat. Eskalierte der Handelsstreit mit China erneut, könnten auch die Kurse an der Wall Street einbrechen. Auch der Ölpreis würden dann strak fallen, ebenso wie Industriemetalle.

    Notenbanken haben geliefert, aber reicht das?

    Die Notenbanken FED und EZB haben zwar zuletzt im September wie erwartet geliefert, in dem sowohl die FED als auch die EZB die Zinsen weiter senkten. Dabei bleiben die erhöhten Minus-Zinsen der EZB sehr umstritten, weil die europäischen Banken darunter sehr leiden. Aber die Aktienmärkte nahmen dies zunächst positiv auf.

    FED verhindert fast unbemerkt ein Finanzbeben

    Dennoch wurde in den letzten Tagen ein Finanzbeben an der Wall Street verhindert, indem die FED täglich 75 Milliarden US-Dollar in den Markt pumpte, um ein starkes Ansteigen der Repo-Sätze der FED im Zaum zu halten. Repo-Geschäfte sind Rückkaufvereinbarungen für US-Staatsanleihen, bei denen Wertpapiere gegen Liquidität verkauft werden, mit der Vereinbarung, dass dies zu einem bestimmten Zeitpunkt zurückgekauft wird. Meistens sind dies Übernachtgeschäfte der Banken. Die Zinssätze waren am 24./25. September auf über 10 Prozent nach oben geschossen Die Repo-Sätze waren stark gestiegen, weil es kaum Nachfrage nach amerikanischen Staatsanleihen gab. Dies war das erste Mal seit über 10 Jahren, dass die FED in dem Volumen von 75 Milliarden US-Dollar Geld in den Markt pumpte, um einen Anleihen-Crash zu verhindern. Zudem droht mancherorts schon wieder einen Immobilienkrise in den USA.

    Iran-Krise und Brexit traten in den Hintergrund, blieben aber eine Gefahr

    Durch das Amtsenthebungsverfahren gegen Trump gerieten die Iran-Krise und der bis 31. Oktober geplante Brexit in den Hintergrund. Aber auch hier bedarf es noch nach einer Lösung. Trotz all dieser Unsicherheitsfaktoren hielten sich die Aktienmärkte bisher noch sehr stabil. Der DAX verharrte stabil bei 12.330 Indexpunkten und der Dow Jones-Industrial Index bei 26.820 indexpunkten, was nur etwa 500 indexpunkte vom Allzeit-Hoch entfernt ist. Dennoch fragen sich jetzt viele Anleger, ob es im Oktober zu einem Crash kommen könnte, wenn die Unsicherheiten und Problem sich noch verschärften sollten.

    Moskauer Börse bleibt ein Outperformer

    Einer der Top-Performer unter allen Weltbörsen blieb die Moskauer Börse mit einem Plus von über 30 Prozent beim RDX-Index, einem Kunstprodukt der Wiener Börse für russische Aktien. Neben den dividendenstarken Aktien wie Gazprom überzeugten zuletzt insbesondere russischen Goldaktien wie Polyus Gold, da auch der Goldpreis in diesem Jahr stark anstieg. Auch der Rubel war in diesem jahr sehr stark zum Euro, zuletzt bei 70,5 EUR/RUB mit neuem Jahreshoch. Der US-Dollar stieg zum Euro auf den neuen Jahres-Hoch von 1,09 EUR/USD.

    Bukarester Börse bleibt top

    Viel Freude in Osteuropa macht aber auch weiterhin der Aktienmarkt aus Rumänien. Der ROTX-Index, ein Kunstprodukt der Wiener Börse für rumänische Aktien, stieg bereits um 27 Prozent in diesem Jahr und damit weit mehr als die Indices an der Wall Street oder als der DAX.

    NorNickel profitiert von stark steigenden Nickel- und Palladiumpreisen

    Der Goldpreis fiel am Freitag aber wieder unter 1500 USD/Unze und der Silberpreis unter 18 USD/Unze. Am meisten stieg in diesem jahr die Rohstoffe Nickel (+65 Prozent) und Palladium (+25 Prozent), wovon der größte Nickel- und Palladiumproduzent NorNickel profitierte. NorNickel stieg auf ein neues Jahreshoch von 23,4 e. Aber auch die Ölaktie Surgutneftegas überzeugte mit einem Kursprung von über 30 Prozent bei den Stammaktien, wobei die Dividende bei den Vorzügen verfünffacht wurde.

    Ölpreis gibt trotz ungelöster Iran-Krise nach

    Der Brentölpreis gab zuletzt non 66 auf 61 USD/Barrel nach, nachdem es einen Iran-Krieg wohl so bald nicht geben wird. dennoch bleibt die Lage im Nahen Osten angespannt, nachdem die größte Raffinerie von Saudi Aramco in Saudi-Arabien durch Drohnen strak beschäftigt wurden. Die USA machen den Iran dafür verantwortlich. Der Bitcoinpreis brach im September hingegen brutal von 9500 auf 7500 € ein. Zu Jahresbeginn waren aber unter 4000 €, so dass ich der Kurs immer noch verdoppelte.

    Jetzt kommen die „goldigen“ Zeiten!

    Der Goldpreis stieg in diesem Jahr bereits um 16 Prozent, in Euro sogar um 22 Prozent. Genau diese Entwicklung habe ich auch schon Ende Dezember vorausgesehen und daher im Börsenbrief EAST STOCK TRENDS ein Muster-Depot nur mit russischen Gold- und Silberaktien aufgemacht, das jetzt schon um 60 Prozent gestiegen ist. Russland ist der drittgrößte Goldproduzent der Welt und die russische Notenbank kauft so viel Gold auf wie kein anderes Land der Welt. Hier hat der Präsident Putin jetzt einen wahren Goldschatz angelegt, was auch als Festung dienen soll, falls es weitere unnötige US-Sanktionen beschlossen werden. Russland ist mit nur 12 Prozent vom BSP wesentlich geringer verschuldet als westliche Industrieländer und kann daher die nächste Krise besser überstehen als so manches westliches Industrieland. Aber abgesehen davon sind die russischen Aktien immer noch die preiswertesten Aktien mit den höchsten Dividendenrenditen auf der Welt.

    Top-Performance im Börsenbrief EAST STOCK TRENDS

    Bisher konnte der mutige, risikogeneigte Anleger in Russland also sehr zufrieden sein. Im Börsenbrief EAST STOCK TRENDS (www.eaststock.de ) gibt es zwei Muster-Depots und zwar eins, das nur auf russische Gold- und Silberaktien setzt und eins dass nur auf ertragsstarke und niedrig bewerte „Dividendenperlen“ aus Russland setzt. Beide sind mit 38 bzw. 60 Prozent kräftig im Plus, wobei jetzt Teilgewinne mitgenommen werden können.

    Intelligente Anlage-Alternativen aus der Schweiz

    Falls es an den Weltbörsen nicht mehr so rund wie zuletzt laufen sollte, gibt es aber intelligente Anlage-Alternativen, die Sie bei der EST-Redaktion erfragen können. So können sich Anleger jetzt an einem Pre-IPO eines Schweizer Biotechnologie-Unternehmen beteiligen, das im nächsten Jahr an die New Yorker Börse gehen will oder übernommen wird.

    Zudem gibt es das neuen „Active Managed Certificate“ (AMC), das Basis eines eigenen Handelssystems an 23 Rohstoff-Terminmärkten und 11 Aktien-Futuremärkten auf steigende und fallende Kurse setzen kann. Die Renditeerwartungen liegen hier jeweils bei über 20 Prozent p.a., ganz gleich wie sich die Weltbörsen in Zukunft entwickeln. Wenn Sie diese neuen Anlagemöglichkeiten aus der Schweiz interessiert, melden Sie sich bitte bei der EST-Redaktion unter Email: info@eaststock.de.

    Erst informieren, dann investieren

    Informieren Sie sich jetzt auch ausführlich über die Hintergründe und die Entwicklung der Ukraine/Russland-Krise aber auch das zukünftige Erholungspotential der unterbewerteten Aktien aus Osteuropa. Auch im Baltikum, Rumänien und der Ukraine gibt es neue Chancen, wobei die jeweiligen Aktienindices seit Jahresbeginn 2019 alle im Plus sind. So konnten sich einige ukrainische Agraraktien seit 2016 im Kurs schon mehr als verdoppeln und in 2018 stieg der PFTS-Index schon wieder über 70 Prozent. Die Aktien aus Kasachstan zählten 2017 zu den Top-Performern der Welt (+56 Prozent), nicht aber in 2018 und auch nicht in 2019.

    In 2018 zählten aber schon wieder 10 Aktienmärkte aus Osteuropa zu den besten am performenden Aktienmärkten der Welt, die alle den DAX und auch den US-Aktienmarkt klar outperformen konnten. Nun ist die Moskauer Börse schon wieder der klare Outperformer unter allen Weltbörsen mit einem Plus von über 30 Prozent in Euro. Aber auch die Bukarester Börse (Rumänien) stieg schon um fast 28 Prozent. Die Aktienmärkte in Südosteuropa und auch in den baltischen Ländern blieben sehr stabil im Plus (Kroatien +13 Prozent). Es lohnt sich also weiterhin ein Blick über den Tellerand nach Osteuropa.

    Bestellen Sie daher jetzt auch ein Probe-Abo (3 Ausgaben per Email für nur 15 €) des monatlich erscheinenden Börsenbriefs EAST STOCK TRENDS (EST) mit einem weiteren Ukraine/Russland-Special und einem Dividenden-Special sowie mit vielen Hintergrund-Informationen und neuen Anlage-Vorschlägen wie mit der "Aktie des Monats“ und lukrativen Zertifikaten unter www.eaststock.de, dort unter Börsenbrief.

    Der letzte EST erschien am 15. Sepetmber 2019. Die neuen Muster-Depots des EST konnten bereits um 38 und 60 Prozent im Wert zulegen. Das Muster-Depot des EST war zuletzt in 2018 mit 6 Prozent im Plus. Die „Aktie des Monats“ aus dem September 2018 Polyus Gold stieg bereits um über 50 Prozent in 8 Monaten. Ende 2018 wurde ein neues „goldiges“ Muster-Depot im EST aufgemacht, das bereits mit 60 Prozent in Plus ist. Die „Dividendenperle“ Gazprom stieg sogar um über 40 Prozent in wenigen Tagen im Mai nach der Ankündigung der Dividendenerhöhung, Surgutneftegas nun aber auch.

    Interview-Hinweise: Das letzte Radio Interview von Andreas Männicke war am 29. Juli 2019 in Börsen Radio Networks. Das nächste Radio-Interview wird im am 8. Oktober 2019 auch in Börsen Radio Networks sein Das nächste TV-Interview in N-TV-Telebörse findet am 4. Dezember 2019 statt. Sie können sich die Interviews jetzt bei www.eaststock.de, dort unter der Rubrik „Interviews“ runterladen, ebenso wie das gleichnamige EastStockTV-Video, Folge 171 By the way: haben Sie schon den Kanal EaststockTV bei YouTube abonniert?

    Seminar-Hinweis: das nächste Ostbörsen-Seminar „Go East – Hochprozentiges aus Osteuropa“ findet am 3. Dezember 2019 um 17.00 Uhr in Frankfurt/M statt. Info und Anmeldung unter https://www.eaststock.de/Dienstleistungen/Seminare .

  • Der Handelskrieg USA/China eskaliert = Rezession in 2020?

    Sonntag, 25. August 2019 20:34:00

    China erhöhte am Freitag die Zölle für verschiedene US-Produkte im Volumen von 75 Mrd. US-Dollar. Der US-Präsident Trump reagierte prompt mit Zollerhöhungen von chinesischen Produkten im Volume von 300 Mrd USD. Damit eskaliert der US-Handelskrieg mit China erneut. Trump war aber auch sauer auf den FED-Chef Powel, der bisher noch keine weiter Zinssenkung im September ankündigt.

    Beim G7-Gipfel in Biarritz gab es auch wegen Trump wenig Gemeinsamkeiten. Der französische Präsident Macron verzichtete auf einen gemeinsame Erklärung, nicht einmal für die brennenden Wälder in Brasilien, aber auch beim Iran-Konflikt kam man auf keinen gemeinsamen Nenner. Macron suchte nach Wege der Deeskalation beim Handelskrieg, was bei Trump auf taube Ohren stieß. Die Weltbörsen gingen schon wieder wie auch Anfang August auf Talfahrt. Die große Frage ist nun, ob dieser Handelskrieg auch eine Rezession in 2020 auslösen wird.

    China schockt Trump vor dem G-7- Gipfel

    China will die Zölle für US-Produkte ab 1. September im Volumen von 75 Mrd. USD erhöhen, dabei für amerikanische Autos um 25 Prozent und einige Agrarprodukte wie Sojabohnen um 5 Prozent. Die Erhöhungen sollen gestaffelt am 1. September und 15. Dezember stattfinden. Trump reagierte prompt mit einer Erhöhung der Zölle für chinesische Produkte: die bisher eingeführten Strafzölle für den Import von chinesischen Produkten im Volumen von 250 Mrd. USD werden ab 1. Oktober von 25 auf 30 Prozent erhöht. Die Zölle, die am 1. September für chinesische Produkte eingeführt wurden, erhöhen sich ebenfalls um 5 Prozentpunkte im Volumen von 300 Mrd. USD. Zudem befahl Trump den amerikanischen Unternehmen, sich gänzlich aus China zurückzuziehen und sich nach anderen Alternativen umzuschauen oder in den USA zu produzieren. „Wir brauchen China nicht“ tönte Trump vorlaut. Die amerikanischen Wirtschafsverbände sprachen sogleich von einem unrealistischen Aufruf.

    Trump bezeichnet FED-Chef Powel als „Feind“

    Damit überspannt Trump eindeutig den Bogen. Werden diese Strafzölle ab 1. September tatsächlich eingeführt, droht eine Rezession in 2020. Zudem kritisierte Trump den FED-Chef Powell stark, der bisher noch keine Zinssenkung für September in Aussicht stellte. Powell senkt den Zins im Juli um 25 Prozentpunkte auf 2 Prozent, was Trump aber nicht hoch genug war. Powell sagte nur beim Treffen in Jackson Hole, dass er auf die jeweilige Konjunkturentwicklung angemessen reagieren werde, nicht aber auf den drohenden US-Handelskrieg mit China- Daraufhin ließ sich Trum per Twitter zu dem Satz herleiteten: „Wer ist nun unser größerer Feind: FED-Chef Powell oder der Vorsitzende Xi.“ Den eigenen Notenbankchef als Feind zu bezeichnen ist wohl auch einmalig in der amerikanischen Präsidentschaftsgeschichte.

    G7-Gipfel in Biarritz uneinig

    Auch auf dem G7-Gipel in Biarritz versuchte der französische Präsident Macron auf den US-Präsidenten Trump einzuwirken, um eine Eskalation beim Handelskrieg mit China zu vermeiden. Zudem wollte Macron, dass Trump auch bei den Walbränden in Brasilien ein Machtwort spricht. Aber bei beiden brisanten Themen stieß Macron bei Trump auf taube Ohren. So kam es zu ersten Mal auch zu keiner gemeinsamen Erklärung der G7-Länder. Trump will zwar, dass Putin das nächste Mal wieder bei einem G8-Treffen dabei sei, der britische Primier Johnson war aber strikt dagegen.

    Folgt nach der Eskalation beim Handelskrieg China/USD nun eine neuer Aufrüstungs-Wettlauf Russland/USA?

    Aber auch mit Russland drohen weitere Konflikte bei der Atomabrüstung. Die USA testeten zum ersten Mal wieder eine Mittelstreckenrakete, die auch Atomwaffen tragen kann. Putin will auf diesen zuvor nach dem INF-Vertag (Intermediate Range Nuclear Forces, zu Deutsch: nukleare Mittelstreckraketen) unerlaubten Test angemessen reagieren. Auch Nord-Korea testet weiter Mittelstreckenraketen, die mit Atomwaffen bestückt sein können. Die große Frage ist nun, ob es nun nach der Eskalation beim US-Handelskrieg mit China auch einem neuen Wettlauf beim Aufrüsten von atomaren Mittelstreckenraketen gibt, was für alle Beteiligte sehr kostspielig und gefährlich wäre.

    Weltfrieden und Weltwirtschaft zunehmend gefährdet

    Schon lange gibt es diesbezüglich den ungelösten Konflikt der USA mit dem Iran wegen des mutmaßlichen, unterirdischen Atomwaffenbaus, wo Trump wiederum in Europa kein Gehör findet, die Sanktionen gegen den Iran zu verschärfen. Man bekommt den Eindruck, man sei in einem Kindergarten. Aber leider handelt es sich um Präsidenten bzw Staatsmänner, die auch über Krieg und Frieden und die Fortentwicklung der Weltwirtschaft entscheiden können. Beides ist gefährdet: der Weltfrieden und die Weltwirtschaft, aber auch unsere Welt durch den Klimawandel, sei er durch den Menschen herbeigeführt oder nicht. Die volkswirtschaftlichen Schäden werden jedes Jahr immer größer. Auch die deutschen Bauern klagen schon wieder über eine schwache Ernte bei Getreide. Bei Raps gingen die Erträge um 70 Prozent zurück. Auch gibt es immer Schäden beim deutschen Wald. Wenn der Wald stirbt, stirbt unsere Welt!

    Macron: „Unser Haus brennt!“

    Bei dem G7-Gipfel in Biarritz meinte Macron im Hinblick auf die Umwelt-Katastrophe in Brasilien „Unser Haus brennt“. Macron und Merkel wollen alles dafür tun, um die Waldbrände in Brasilien einzudämmen, nur was können sie konkret tun? Nur mit der Aufkündigung des Freihandelsabkommen mit südamerikanischen Ländern zu drohen, ist wohl wenig wirksam.

    Anleihen-Bubble und inverse Zinsstruktur als Warnzeichen

    Die brennenden Wälder in den Amazonas von Brasilien, aber auch in Gran Canaria, sind aber auch ein Symbol für mögliche ansteckende Brände an den internationalen Kapitalmärkten. Der Bubble bei Anleihen ist unverkennbar. Der Euro-Bund-Future stieg auch fast auf ein neues Allzeit-Hoch von 178. Alle Laufzeiten sind bei Bundesanleihen jetzt schon im negativen Zinsbereich, was es zuvor nie gab. In den USA gibt es eine inverse Zinsstruktur, was oft ein Vorzeichen für eine kommende Rezession im nächsten Jahr ist. Es gibt also genug Warnzeichen.

    Kann Draghi´s neue Bazooka die Rettung sein?

    Der EZB-Chef Draghi plant als letzte Amthandlung im September noch einmal die große Bazooka rauszuholen, um einen Flächenbrand zu verhindern. Gelingt es ihm nicht, wird aber ein Flächenbrand entstehen. Deutschland wird dann ab 2020 im Auge des Sturms seins. Schon jetzt gibt es deutliche Abschwächungen vor allem im Maschinenbausektor und im Automobilsektor, was aber auch die beiden Kernebereiche für deutsche Exporterfolge waren und sind.

    Oder kommt einen neue globale Banken- und Finanzkrise in 2020?

    Allen ist bekannt, dass bisher nur durch die Geldspritzen der Notenbanken eine Rezession seit 10 Jahren vermieden werden konnte. Allen ist aber auch bekannt, dass die Verschuldung seit dem letzen Supergau in 2008 auf allen Ebenen enorm gestiegen ist. Im Falle einer Rezession droht dann der erneut Supergau in 2020/21, weil dann einige Zombie-Unternehmen nicht mehr ihre Schulden begleichen können. Dies wird dann auch die Banken in Bedrängnis bringen, die viel zu wenig Eigenkapital haben, allen voran die Deutsche Bank AG mit nur 2 Prozent Eigenkapital. Ein großes Warnzeichen ist schon die angedrohte Entlassung von 18.000 Mitarbeitern ab nächstem Jahr. Aber auch bei anderen Banken wird eine Entlassungswelle drohen, falls es eine scharfe Rezession in 2020 geben sollte.

    Erst Deflation und dann Inflation?

    Eine erneute große Bankenkrise führt aber zwangsläufig zu weiteren Staatsverschuldungen der Staaten, da das Konzept der Bankenunion des Feuerwehrfonds nicht ausreichen wird, um Bankenpleiten zu verhindern- Schlussendlich muss dann der Staat, sprich der Steuerzahler dann wieder einspringen, denn ein Bail-in bei Großbanen ist ein Illusion. Möglich ein solches Horror-Szenario sind dann auch Währungsreformen und Enteignung des Staates. Durch die Negativ-Zinspolitik der EZB geht das Geschäftsmodell der Banken nicht mehr auf und in einer Rezession würden die Margen noch mehr zusammenfallen oder sogar negativ werden.

    Crash in 2020/21?

    Bei einem deflationären Prozess wird es auch einen Aktien-Crash in 2020/21 geben. Alle Notenbanken haben Angst vor einen Deflation. Sie werden sich mit allen Mitteln versuchen, eine Deflation zu vermeiden, aber wenn die zentrifugalen Kräfte der Wirtschaft zu stark sind, können sie auch nichts mehr machen - die letzte Hoffnung bleibt, dass das japanische Modell mit einer dauerhaften Nullzinspolitik den Supergau nach hinten verschieben oder sogar dauerhaft verhindern kann.

    Weltbörsen schon wieder auf Talfahrt

    Bisher reagierten die Weltbörsen noch relativ moderat auf die drohenden Gefahren in 2020, die ein Rezensions-Szenario beinhalten. Der S&P Index fiel zwar am Freitag um 2,72 Prozent auf 2848 Indexpunkte ähnlich wie schon einmal Anfang August, wo auch der US-Handelskrieg mit China eskalierte; aber der S&P-Index ist damit mit 13,43 Prozent seit Jahresbeginn noch im Plus. Der NASDAQ Composite Index verlor sogar um 3 Prozent auf 7.751 Indexpunkte am Freitag, aber er ist damit sogar noch mit 16,29 Prozent in 2019 im Plus. Noch ist hier sprichwörtlich also noch nichts angebrannt.

    Auch der deutsche Aktienindex DAX gab am Freitag um 1,77 Prozent nach, ist damit aber auch noch seit Jahresbeginn mit fast 10 Prozent im Plus. Der EuroStoxx verlor sogar um 2,11 Prozent, ist aber auch noch mit 11,39 Prozent im Plus in 2019. Der japanische Nikkei-Index blieb noch recht stabil bei 20.710 Indexpunkten. Er wird aber erst am Montag auf den neu entflammten Handelskrieg zwischen den USA und China reagieren können. Am Montag werden daher auch noch einmal sehr schwache Kurse weltweit erwartet, aber vielleicht kommt dann am Dienstag der bekannte „Turn around-Dienstag, was Trader gerne ausnutzen.

    Die Alarmzeichen mehren sich

    Danach dürften die Aktien aber wieder fallen, da Trump und Xi jetzt nicht mehr so schnell zurückrudern können und beide ihr Gesicht wahren wollen und müssen. Damit können beide aber auch mitverantwortlich für eine globale Rezession in 2020 und einen möglichen Supergau an den internationalen Finanzmärkten werden. Die Notenbanken werden versuchen sich dagegen stemmen, aber wenn die Wirtschaft zu schwach werden sollte, werden ihre Mittel nicht ausreichen, um eine Rezession oder gar Deflation zu verhindern. Es gibt schon jetzt viele Alarmzeichen wie schwache Frühindikatoren und ein stark steigender Goldpreis. Gold stieg am Freitag um1,99 Prozent auf 1526 US-Dollar/Unze und Silber um 2,4 Prozent auf 1743 US-Dollar/Unze.

    Jetzt kommen die „goldigen“ Zeiten!

    Genau diese Entwicklung habe ich auch schon Ende Dezember vorausgesehen und daher im Börsenbrief EAST STOCK TRENDS ein Muster-Depot nur mit russischen Gold- und Silberaktien aufgemacht, das jetzt schon um 58 Prozent gestiegen ist. Russland ist der drittgrößte Goldproduzent der Welt und die russische Notenbank kauft so viel Gold auf wie kein anderes Land der Welt. Hier hat der Präsident Putin jetzt einen wahren Goldschatz angelegt, was auch als Festung dienen soll, falls es weitere unnötige US-Sanktionen beschlossen werden. Russland ist mit nur 12 Prozent vom BSP wesentlich geringer verschuldet als westliche Industrieländer und kann daher die nächste Krise besser überstehen als so manches westliches Industrieland. Aber abgesehen davon sind die russischen Aktien immer noch die preiswertesten Aktien mit den höchsten Dividendenrenditen auf der Welt.

    Chancen in Osteuropa: Moskauer Börse bliebt Outperformer

    Der RTS-Index in US-Dollar fiel zwar auch am Freitag um 1,11 Prozent, da auch der Brentölpreis um 1,60 Prozent auf 58,56 US-Dollar/Barrel nachgab; aber er ist damit seit Jahresbeginn noch um 16,71 Prozent gestiegen. Der RTX-Index, ein Kunstprodukt der Wiener Börse für russiche Blue Chips, fiel auch um 0,79 Prozent. Der RTX-Index stieg aber noch um 25,09 Prozent seit Jahresbeginn und bleibt damit einer der Top-Performer unter den Weltbörsen.

    Nur sind viele zu wenige deutsche Anleger dabei, weil deutsche Banken und Vermögensberater es meiden, russische Aktien zu empfehlen, was ein Fehler ist. Aber auch der ROTX-Index; ein Index für rumänische Aktien, stieg in diesem Jahr schon um 21,8 Prozent auf nunmehr 11.385 Indexpunkte, Nicht viel schlechter schnitt der SETX-Index für Aktien aus Sodosteuropa ab mit einem Plus von13,19 Prozent seit Jahresbeginn. Auch die baltischen Indices sind noch alle kräftig im Plus. Mein Motto „Go East!“ bleibt daher ein lohnendes Motto auch in 2019 für Anleger.

    Top-Performance im Börsenbrief EAST STOCK TRENDS

    Bisher konnte der mutige, risikogeneigte Anleger in Russland also sehr zufrieden sein. Im Börsenbrief EAST STOCK TRENDS (www.eaststock.de ) gibt es zwei Muster-Depots und zwar eins, das nur auf russische Gold- und Silberaktien setzt und eins dass nur auf ertragsstarke und niedrig bewerte „Dividendenperlen“ aus Russland setzt. Beide sind mit 30 bzw. 58 Prozent kräftig im Plus, wobei jetzt Teilgewinne mitgenommen werden können.

    Intelligente Anlage-Alternativen aus der Schweiz

    Falls es an den Weltbörsen nicht mehr so rund wie zuletzt laufen sollte, gibt es aber intelligente Anlage-Alternativen, die Sie bei der EST-Redaktion erfragen können. So können sich Anleger jetzt an einem Pre-IPO eines Schweizer Biotechnologie-Unternehmen beteiligen, das im nächsten Jahr an die New Yorker Börse gehen will oder übernommen wird.

    Zudem gibt es das neuen „Active Managed Certificate“ (AMC), das Basis eines eigenen Handelssystems an 23 Rohstoff-Terminmärkten und 11 Aktien-Futuremärkten auf steigende und fallende Kurse setzen kann. Die Renditeerwartungen liegen hier jeweils bei über 20 Prozent p.a., ganz gleich wie sich die Weltbörsen in Zukunft entwickeln. Wenn Sie diese neuen Anlagemöglichkeiten aus der Schweiz interessiert, melden Sie sich bitte bei der EST-Redaktion unter Email: info@eaststock.de.

    Erst informieren, dann investieren

    Informieren Sie sich jetzt auch ausführlich über die Hintergründe und die Entwicklung der Ukraine/Russland-Krise aber auch das zukünftige Erholungspotential der unterbewerteten Aktien aus Osteuropa. Auch im Baltikum, Rumänien und der Ukraine gibt es neue Chancen, wobei die jeweiligen Aktienindices seit Jahresbeginn 2019 alle im Plus sind. So konnten sich einige ukrainische Agraraktien seit 2016 im Kurs schon mehr als verdoppeln und in 2018 stieg der PFTS-Index schon wieder über 70 Prozent. Die Aktien aus Kasachstan zählten 2017 zu den Top-Performern der Welt (+56 Prozent), nicht aber in 2018 und auch nicht in 2019.

    In 2018 zählten aber schon wieder 10 Aktienmärkte aus Osteuropa zu den besten am performenden Aktienmärkten der Welt, die alle den DAX und auch den US-Aktienmarkt klar outperformen konnten. Nun ist die Moskauer Börse schon wieder der klare Outperformer unter allen Weltbörsen mit einem Plus von über 25 Prozent in Euro. Aber auch die Bukarester Börse (Rumänien) stieg schon um fast 22 Prozent. Die Aktienmärkte in Südosteuropa und auch in den baltischen Ländern blieben sehr stabil im Plus. Es lohnt sich also weiterhin ein Blick über den Tellerand nach Osteuropa.

    Bestellen Sie daher jetzt auch ein Probe-Abo (3 Ausgaben per Email für nur 15 €) des monatlich erscheinenden Börsenbriefs EAST STOCK TRENDS (EST) mit einem weiteren Ukraine/Russland-Special und einem Dividenden-Special sowie mit vielen Hintergrund-Informationen und neuen Anlage-Vorschlägen wie mit der "Aktie des Monats“ und lukrativen Zertifikaten unter www.eaststock.de, dort unter Börsenbrief.

    Der letzte EST erschien am 15. August 2019. Die neuen Muster-Depots des EST konnten bereits um 30 und 58 Prozent im Wert zulegen. Das Muster-Depot des EST war zuletzt in 2018 mit 6 Prozent im Plus. Die „Aktie des Monats“ aus dem September 2018 Polyus Gold stieg bereits um über 50 Prozent in 8 Monaten. Nun wurde ein neues „goldiges“ Muster-Depot im EST aufgemacht, das bereits mit 58 Prozent in Plus ist. Die „Dividendenperle“ Gazprom stieg sogar um über 40 Prozent in wenigen Tagen im Mai nach der Ankündigung der Dividendenerhöhung.

    Interview-Hinweise: Das letzte Radio Interview war am 29. Juli 2019 in Börsen Radio Networks. Das nächste Radio-Interview wird im am 8. Oktober 2019 auch in Börsen Radio Networks sein Sie können sich die Interviews jetzt bei www.eaststock.de, dort unter der Rubrik „Interviews“ runterladen, ebenso wie das gleichnamige EastStockTV-Video, Folge 170. By the way: haben Sie schon den Kanal EaststockTV bei YouTube abonniert?

  • Trump schickt die Börsen auf Talfahrt

    Sonntag, 04. August 2019 18:11:00

    Die FED senkte zwar den Leitzins wie erwartet um 0,25 Basispunkte am 31. Juli, was die erste Zinssenkung nach 10 Jahren war. Sehr viel bedeutsamer für alle Weltbörsen war aber die Ankündigung vom US-Staatspräsident Donald Trump, dass er die Zölle für alle chinesischen Importe an 1. September um 10 Prozent erhöhen wird. Gleichzeitig kündigte er aber neue Verhandlungsgespräche am 1. September an. Die Weltbörsen reagierten am 2. August mit sehr schwachen Kursen. Dafür gab es eine Flucht in Gold, Kryptowährungen und in Staatsanleihen.

    FED senkt erstmals die Zinsen nach 10 Jahren

    Die allseits erwartete Zinssenkung der amerikanischen Notenbank FED am 31. Juli um 0,25 Basispunkte war ein relatives Non-Event für die Weltbörsen, obwohl es die erste Zinssenkung seit 10 Jahren war. Viele Marktteilnehmer hatten sich auch einen noch größeren Zinnschritt und auch die Ankündigung von weiteren Zinsschritten seitens der FED erhofft, so auch US-Präsident Trump.

    Die europäische Zentralbank (EZB) kündigte ebenfalls weitere Maßnahmen im September an, was zu höheren Negativ-Zinsen und einem weiteren Aufkauf von Staatsanleihen führen kann. Dies wiederum aber schädigt das Geschäftsmodell der europäischen Geschäftsbanken und die Sparer werden schleichend enteignet.

    Trump läuft Amok gegen China

    Wesentlich bedeutsamer und gewichtiger war aber die Ankündigung von US-Präsident Trump am Folgetag, die Importe für chinesische Produkte im Volumen von 300 Mrd. USD am 1. September um 10 Prozent zu erhöhen. Wenn China darauf dann bald nicht mit einem positiven Verhandlungsregebnis reagieren wird, will Trump die Zölle sogar später um 25 Prozent erhöhen. Trump war sehr verärgert, dass seine US-Delegation in China schon wieder ohne Verhandlungsergebnisse nach Hause geschickt wurde.

    Der beim G20-Gipfel in Japan och überraschend verkündete Waffenstillstand ist damit nun wieder in einen offenen Handelskrieg übergegangen, was die Weltwirtschaft belasten wird. Damit würden sich aber auch viele Produkte wie IPhones aus China im Preis um 10 Prozent erhöhen, was den US-Konsum belasten und die Inflation antreiben könnte. Das wäre dann im Endergebnis ein fulminantes Eigentor für Trump.

    China will sich durch Trump nicht erpressen lassen

    Denn schließlich will Trump im November 2020 wiedergewählt werden und dafür braucht er auch gute Wirtschaftszahlen in den USA. Eine Rezession kann er sich daher nicht erlauben. Aber er glaubt wohl daran, dass er durch seinen massiven Druck auf China bis Ende des Jahres zu einem positiven Verhandlungsergebnis mit China kommt. Dauerhaft wird er die Zölle also kaum erhöhen. Er hat auch schon angekündigt, dass es am 1. September zu neuen Verhandlungen in China kommen soll.

    Die chinesische Regierung hat aber bereits angekündigt, dass sie sich von Trump nicht erpressen lassen will und mit entsprechenden Zollerhöhungen ihrerseits reagieren wird. Für europäische Autos hat Trump hingegen bisher nicht den Zoll erhöht, weil die EU nun zustimmte, mehr Rindfleich aus Amerika einzuführen. Dies schließt aber nicht aus, dass Trump auch in Zukunft mit seiner „Zollkeule“ weiter drohen wird.

    Aber auch Japan kündigt ein Handelsabkommen mit Südkorea auf, was Südkorea enttäuscht. Auch dies sind mittelbar Folgen des Handelsstreits zwischen USA und China. Auch in Japan nehmen die Im- und Export jetzt stark ab. Japan kann auch in eine Rezession kommen, wenn sich der Handelsstreit der USA mit China weiter zuspitzen sollte.

    Turbulenzen an den Aktienmärkten nach Trumps neuere Zollkeule

    Nach Trumps Ankündigung, die Zölle gegen China weiter erhöhen zu wollen, gab es starke Kursbewegungen an den Aktien-, Anleihen und Rohstoffmärkten. Die Aktienmärkte litten alle und gaben am Freitag kräftig um 1 bis 2 Prozent nach. Sie fiel der DAX um 1,49 Prozent auf 11.898 Indexpunkte, der Eurostoxx 50 um 1,55 Prozent auf 33.83 Indexpunkte, der S&P-Index um 0,95 Prozent auf 2930 indexpunkte und der Nikkei-Index sogar um 2,11 Prozent auf 21.087 Indexpunkte.

    Flucht in Gold, Kryptowährungen und Staatsanleihen

    Dagegen blieb Gold am 2. August nach dem neuen Jahres-Hoch von 1445 USD/Unze stabil bei 1441 USD/Unze während Silber um 0,91 Prozent auf 16,19 USD/Unze nachgab. Kryptowährungen wie Bitcoin stiegen um 2,8 Prozent auf 9699 BTC/EUR und der Euro Bund Future stieg auf ein neuen Allzeit-Hoch von 176. Schon in den Vortagen gab es eine Flucht in Gold, Kryptowährungen und Staatsanleihen.

    Industriemetalle und die Ölpreise leiden weiter

    Dagegen gaben einige Industriemetalle wie Kupfer wegen des eskalierenden US-Handelskriegs mit China kräftig im Wert nach. Auch der Brentölpreis brach um 1. August um 6 Prozent auf 60 USD/Barrel ein und konnte sich am Freitag auch nur um 1,8 Prozent auf 61,35 USD erholen. Diese Kursverläufe erinnern schon sehr an das schwache 4. Quartal 2018, wo auch die Aktien und Rohstoffmärkte wegen des drohenden US-Handelskrieges mit China einbrachen. Sollte sich das nun weiderholen?

    Moskauer Börse schwach

    Infolge des stark gefallenen Ölpreises brach auch die Moskauer Börse am 2. August ein, die zuvor noch einer der Top-Performer der Weltbörsen war. So gab der RTS-Index in US-Dollar am 2. August um 3,9 Prozent auf 12293 Indexpunkte nach und der RDX-Index in Euro sogar um 4,94 Prozent auf 1607 Indexunkte.

    In Moskau gibt es eine neue Protestwelle von Oppositionellen, die nicht zur Wahl zugelassen wurden. Die Polizei ging sehr hart gegen die nicht genehmigten Demonstrationen vor. Auch Putin steckt jetzt in einem Stimmungstief, weil die Wirtschaft nicht vorankommt und die Armut zunimmt. Zudem weiten sich die Waldbrände in Sibirien aus mit enormen volkswirtschaftlichen Schäden und für das Klima.

    Beginnt jetzt eine neue Aufrüstungsspirale USA gegen Russland/China?

    Am 1. August lief auch der INF-Atomabrüstungsvertrag für nukleare Mittelstreckenraketen aus und nicht wenige befürchten nun ein weiteres unsinniges Aufrüsten. Hier ist Trump aber zu Gesprächen mit Putin wegen eines neuen Vertrages bereit. Die USA bemängeln aber auch, dass China seine Militärmacht im pazifischen Raum ausweitet. Russland drohen aber auch neue US-Sanktionen, was den Rubel und die Aktienkurs ein Russland weiter schwächen könnte. Insofern sind weitere Gewinnmitnahmen jetzt ratsam; dies aber auch an den Weltbörsen.

    Top-Performance im Börsenbrief EAST STOCK TRENDS

    Bisher konnte der mutige Anleger in Russland aber sehr zufrieden sein. Im Börsenbrief EAST STOCK TRENDS (www.eaststock.de ) gibt es zwei Muster-Depots und zwar eins, das nur auf russische Gold- und Silberaktien setzt und eins dass nur auf ertragsstarke und niedrig bewerte „Dividendenperlen“ aus Russland setzt. Beide sind mit 32 bzw fast 40 Prozent kräftig im Plus, wobei jetzt Teilgewinne mitgenommen werden können.

    Intelligente Anlage-Alternativen aus der Schweiz

    Falls es an den Weltbörsen nicht mehr so rund wie zuletzt laufen sollte, gibt es aber intelligente Anlage-Alternativen, die Sie bei der EST-Redaktion erfragen können. So können sich Anleger jetzt an einem Pre-IPO eines Schweizer Biotechnologie-Unternehmen beteiligen, dass im nächsten Jahr an die New Yorker Börse gehen will oder übernommen wird auf. Zudem gibt es das neuen „Active Managed Certificate“ (AMC), das Basis eines eigenen Handelssystems an 23 Rohstoff-Terminmärkten und 11 Aktien-Futuremärkten auf steigende und fallende Kurse setzen kann. Die Renditeerwartungen liegen hier jeweils bei über 20 Prozent p.a., ganz gleich wie sich die Weltbörsen in Zukunft entwickeln. Wenn Sie diese neuen Anlagemöglichkeiten aus der Schweiz interessiert, melden Sie sich bitte bei der EST-Redaktion unter Email: info@eaststock.de.

    Erst informieren, dann investieren

    Informieren Sie sich jetzt auch ausführlich über die Hintergründe und die Entwicklung der Ukraine/Russland-Krise aber auch das zukünftige Erholungspotential der unterbewerteten Aktien aus Osteuropa. Auch im Baltikum, Rumänien und der Ukraine gibt es neue Chancen, wobei die jeweiligen Aktienindices seit Jahresbeginn 2019 alle im Plus sind. So konnten sich einige ukrainische Agraraktien seit 2016 im Kurs schon mehr als verdoppeln und in 2018 stieg der PFTS-Index schon wieder über 70 Prozent. Die Aktien aus Kasachstan zählten 2017 zu den Top-Performern der Welt (+56 Prozent), nicht aber in 2018 und auch nicht in 2019.

    In 2018 zählten aber schon wieder 10 Aktienmärkte aus Osteuropa zu den besten am performenden Aktienmärkten der Welt, die alle den DAX und auch den US-Aktienmarkt klar outperformen konnten. Nun ist die Moskauer Börse schon wieder der klare Outperformer unter allen Weltbörsen mit einem Plus von über 30 Prozent in Euro. Aber auch die Bukarester Börse (Rumänien) stieg schon um fast 20 Prozent. Es lohnt sich also weiterhin ein Blick über den Tellerand nach Osteuropa.

    Bestellen Sie daher jetzt auch ein Probe-Abo (3 Ausgaben per Email für nur 15 €) des monatlich erscheinenden Börsenbriefs EAST STOCK TRENDS (EST) mit einem weiteren Ukraine/Russland-Special und einem Dividenden-Special sowie mit vielen Hintergrund-Informationen und neuen Anlage-Vorschlägen wie mit der "Aktie des Monats“ und lukrativen Zertifikaten unter www.eaststock.de, dort unter Börsenbrief.

    Der letzte EST erschien am 10. Juli 2019. Die neuen Muster-Depots des EST konnten bereits um 32 und 40 Prozent im Wert zulegen. Das Muster-Depot des EST war zuletzt in 2018 mit 6 Prozent im Plus. Die „Aktie des Monats“ aus dem September 2018 Polyus Gold stieg bereits um über 50 Prozent in 7 Monaten. Nun wurde ein neues „goldiges“ Muster-Depot im EST aufgemacht, das bereits mit 39 Prozent in Plus ist. Die „Dividendenperle“ Gazprom stieg sogar um über 40 Prozent in wenigen Tagen im Mai nach der Ankündigung der Dividendenerhöhung.

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