Ostbörsen im Fokus (siehe auch www.eaststock.de)

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Interview- und Termin-Hinweise

Andreas Männicke wird von Börsen Radio Networks am 29. Juli 2019 um 13.00 Uhr über die neuen Chancen in Osteuropa befragt.

Andreas Männicke wurde am 21, Mai 2019 um 13.00 Uhr in Börsen Radio Networks über die neuen Entwicklungen in Osteuropa befragt.

Andreas Männicke wurde zusammen mit Volker Meinel von der BNP Paribas am 29. Januar 2019 in NTV/Telebörse über Rohstoffe (Öl, Gold, u.a.) und Rohstoffaktien befragt.

Andreas Männicke wurde am 21. Janaur 2019 von Börsen Radio Networks über die neuen Chancen an den Osteuropa-Börsen befragt. Das nächste Interview mit Börsen Radio Networks wird am 4. März 2019 um 13.00 Uhr sein.

Ab Oktober 2013 können Sie unter Eingabe von "EastStockTV" bei www.youtube.de die aktuellen Kommentare von Andreas Männicke zu den Aussichten an den Welt- und Ostbörsen kostenlos abrufen. Abonnieren Sie einfach den Kanal bei www.youtube.de.

Ab Mai 2014 können mit Herrn Männicke über www.go.guidants.com auch interaktiv in Kontakt treten und Fragen zu den Ostbörsen stellen.

Verpassen Sie die Outperformancechancen in Osteuropa nicht und bestellen Sie jetzt den monatlich erscheinenden Börsenbrief EAST STOCK TRENDS unter www.eaststock.de. Ein Probe-Abo (3 Ausgaben kosten nur 15 €). Die beiden Muster-Depots erzielten seit Februar 2009 eine Performance von über 320% im Muster-Depot 1 (konservativer Osteuropa-Basket) bzw. über 350% im Muster-Depot 2 (spekulativer Osteuropa-Basket, das sind über 40% p.a. seit 2009. In den neuen Muster-Depots ab 2015 wude eine Performance von über 130% bzw über 80% erzielt. Das neue "goldige" Muster-Depot erreichte immerhin ein Plus von 66% ab 2016.

Zudem können Sie sich alle bisherigen TV-Inteviews von Andreas Männicke in diesem Jahr runterladen unter den Links der Rubrik "Interviews".

  • Europa nach der Wahl vor großen Herausforderungen

    Montag, 27. Mai 2019 23:06:00


    Bei den Wahlen für das Europäische Parlament zeichnete sich genau das ab, was vorher erwartet wurde. Die Rechtspopulisten können an Stimmen gewinnen und die etablierten Parteien wie die EVP (bzw CDU in Deutschland) und die Sozialisten (bzw. mit der SPD in Deutschland) verloren an Stimmen und Vertrauen. In Deutschland gewannen vor allem die Grünen an Stimmen, wobei das Thema Klimawandel auch in anderen Ländern ein immer wichtigeres Wahlkampfthema wird. Mit den Liberalen könnten die EVP und Sozialisten, die immer noch die meisten Stimmen erholten, eine Koalition bilden. Die Wahlbeteiligung war mit 60 Prozent deutlich höher als bei der letzten EU-Wahl mit 48 Prozent. Kurz vor der Wahl erklärte zudem der englische Primier May den Rücktritt, was die Gefah...

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  • US-Präsident Trump kämpft jetzt an allen Fronten – mit Erfolg?

    Samstag, 11. Mai 2019 16:07:00

    Der US-Präsident Donald Trump kämpft im Moment an verschiedenen Fronten. Gegenüber China erhöhte er die Zölle gewaltig, womit der Handelskrieg eskalieren könnte, wenn China nicht bald einlenkt. Zudem droht eine kriegerische Auseinandersetzung mit dem Iran. Der nord-koreanische Präsident Kim provoziert Trump mit weiteren Raketentests mit Langstrecken-Raketen. In Venezuela droht ein Bürgerkrieg. Falls sich Russland in Venezuela oder dem Iran zu stark einmischt, drohen auch Russland weitere Sanktionen.

    Weltbörsen reagieren (noch) gelassen auf zunehmende geopolitische Gefahren und US-Handelskriege

    In Anbetracht der Anhäufung von geopolitischen Gefahren ist es erstaunlich, wie gelassen bisher die Weltbörsen reagieren. Dee DAX stieg am Freitag sogar um 0,87 Prozent auf 12.187 Indexpunkte und der Dow Jones Industrial Index um 0,44 Prozent auf 25.942 Indexpunkte. Der Euro blieb zum US-Dollar stabil bei 1,12 EUR/USD,

    Auch Gold konnte bisher von den Unsicherheiten kaum profitieren und blieb immer noch unter der 1300 USD-Marke. Am Freitag tendiert er nur seitwärts und schloss bei 1286 Indexpunkte. Dafür stiegen Bitcoins rasant um über 7 Prozent auf den neuen Jahres-Höchstkurse von 6011 BTC/EUR. Damit stieg der Bitcoin schon über 60 Prozent in den letzten 3 Monaten. Der RDX-Index – ein Kunstprodukt der Wiener Börse für russischen Aktien- stieg seit Jahresbeginn um 14,68 Prozent und bleibt damit ein Outperformer unter den Weltbörsen.

    Erst informieren, dann investieren

    Informieren Sie sich jetzt auch ausführlich über die Hintergründe und die Entwicklung der Ukraine/Russland-Krise im Asowschen Meer, aber auch das zukünftige Erholungspotential der unterbewerteten Aktien aus Osteuropa. Auch im Baltikum, Rumänien und der Ukraine gibt es neue Chancen, wobei die jeweiligen Aktienindices seit Jahresbeginn 2019 alle im Plus sind. So konnten sich einige ukrainische Agraraktien seit 2016 im Kurs schon mehr als verdoppeln und in 2018 stieg der PFTS-Index schon wieder über 70 Prozent. Die Aktien aus Kasachstan zählten 2017 zu den Top-Performern der Welt (+56 Prozent), nicht aber in 2018.

    In 2018 zählten aber schon wieder 10 Aktienmärkte aus Osteuropa zu den besten am performenden Aktienmärkten der Welt, die alle den DAX und auch den US-Aktienmarkt klar outperformen konnten. Nun ist die Moskauer Börse schon wieder der klare Outperformer unter allen Weltbörsen.

    Bestellen Sie daher jetzt auch ein Probe-Abo (3 Ausgaben per Email für nur 15 €) des monatlich erscheinenden Börsenbriefs EAST STOCK TRENDS (EST) mit einem weiteren Ukraine/Russland-Special und einem Dividenden-Special sowie mit vielen Hintergrund-Informationen und neuen Anlage-Vorschlägen wie mit der "Aktie des Monats“ und lukrativen Zertifikaten unter www.eaststock.de, dort unter Börsenbrief.

    Der letzte EST erschien am 10. Mai 2019. Die neuen Muster-Depots des EST konnten bereits um 14 und 13 Prozent im Wert zulegen. Das Muster-Depot des EST war zuletzt in 2018 mit 6 Prozent im Plus. Die „Aktie des Monats“ aus dem September 2018 Polyus Gold stieg bereits um über 35 Prozent in 5 Monaten. Nun wurde ein neues „goldiges“ Muster-Depot im EST aufgemacht, das bereits mit 14 Prozent in Plus ist.

    Interview-Hinweise: Das letzte Radio Interview war am 21. Januar 2019 in Börsen Radio Networks. Das nächste Radio-Interview wird am 21. Mai 21019 auch in Börsen Radio Networks sein Sie können sich die Interviews jetzt bei www.eaststock.de, dort unter der Rubrik „Interviews“ runterladen, ebenso wie das gleichnamige EastStockTV-Video, Folge 165.

    Diskutieren Sie jetzt auch mit Herrn Männicke interaktiv unter http://go.guidants.com/de#c/Andreas_Maennicke .

  • Moskauer Börse bleibt Outperformer

    Dienstag, 23. April 2019 00:06:00

    Die Moskauer Börse ist schon wieder einer der Top-Performer unter den Weltbörsen. Der stark gestiegene Ölpreis unterstützt die Hausse an der Moskauer Börse. Das neue Iran-Öl-Embargo könnte den Ölpreis jetzt weiter nach oben treiben. Aber auch die Wall Street steht kurz vor einem neuen Allzeit-Hoch, während der Goldpreis wieder nachgab. Dafür legte der Bitcoin-Kurs in den letzten 3 Monaten schon wieder um über 40 Prozent zu. Wer daran glaubt, dass nun schon wieder bald der Zenit bei den Aktienmärkten erreicht ist, gibt es einige intelligente Anlagealternativen zur Diversifikation.

    Moskauer Börse hebt ab - der Rubel rollt wieder!

    Die Wall Street strebt zwar nun mit großen Schritten neuen Allzeit-Hochs; noch besser schnitt in diesem Jahr – wie schon im letzten Jahr – die Moskauer Börse ab. Der RDX-Index, ein Kunstprodukt der Wiener Börse für russische Aktien stieg am 23. April um 0,43 Prozent auf 1555 Indexpunkte, was ein Plus von 20,03 Prozent seit Jahresbeginn bedeutet und der RTX-Index stieg sogar um 21,83 Prozent seit Jahresbeginn. Zu den hohen Kursgewinnes gesellten sich in diesem Jahr aber auch hohe Währungsgewinne, denn der Rubel ist bisher in diesem Jahr einer der stärksten Währungen der Welt, so dass ich auch der Erwerb von hochverzinslichen Rubelanleihe auszahlte.

    Die russischen Indices performten damit sogar ein wenig besser als die US-Indices und wesentlich besser als der DAX, der aber auch schon um über 15 Prozent auf 12.250 Indexpunkte zulegen konnten. Aber auch der KTX-Index, ein Kunstprodukt der Wiener Börse für Aktien aus Kasachstan, stieg bereits um 17,54 Prozent auf 358 Indexpunkten - dies wohlgemerkt alles in Euro. Am besten schnitt aber der Aktienmarkt aus China ab, der aber freilich im letzten Jahr auch zu den Top-Verlierern gehörte.

    Gold und Silber enttäuschen weiter – Kryptowährungen strak erholt

    Gold war hingen wenig nachgefragt und fiel auf 1274 USD/Unze. Auch Silber enttäuschte die Anleger mit einem Preis von unter 15 USD/Unze. Dafür stieg der Bitcoin seit Anfang April bereits um über 25 Prozent und in den letzten 3 Monaten sogar um über 40 Prozent auf 4750 BTC/EUR.

    5 gute Gründe für die Aktienhausse an den Weltbörsen

    5 Gründe waren ausschlaggebend für den starken Kursanstieg der meisten Weltbörsen in diesem Jahr: 1. Die FED machte eine 180-Grade-Drehung und wurde sehr „taubenhaft“, so dass jetzt viele Marktteilnehmer sogar von sinkenden anstatt von steigenden Zinsen in den USA ausgehen 2. Der Brexit bleibt bis zum Oktober 2019 ein Non-Event für die Börsen 3. Die Spekulationen um einen positiven Ausgang bei US-Handelskonflikt halten an. $. China meldete zuletzt sehr gute Konjunkturdaten mit einem BSP-Wachstum von 6,4 Prozent im 1. Quartal 2019 und 5. die Berichtsaison fiel bisher besser aus als erwartet.

    Wir befinden uns aber noch inmitten der US-Berichtsaison, wo keine Aktienrückaufprogramme erlaubt sind. In der Woche kommen die Zahlen von Facebook, Microsoft und Tesla, die mit Spannung erwartet werden. Je nachdem wie die Zahlen ausfallen werden, wird die Wall Street demnächst neue Allzeit-Hoch erreichen oder eben nicht.

    Neues Iran-Öl-Embargo treibt die Ölpreise nach oben

    Hinderlich dafür könnte der neue Iran-Konflikt werden; denn der US-Präsident Trump will die Ausnahmen für den Import von Schweröl aus dem Iran zurücknehmen. Der Iran exportiert 2 Mio. Barrel/Tag, die USA nur 2,5 Mio. Barrel/Tag. Wenn nun der Iran-Konflikt eskalieren sollte, könnten die Ölpreise weiter ansteigen. Dies wiederum wäre neuer Rückenwind für die russischen Öl-/Gasaktien, wobei LUKoil schon vor kurzen ein neues Allzeit-Hoch erreichte. Der WTI-Ölpreis erreiche mit 64 USD/Barrel bereist ein neues 5-Monats-Hoch.

    Bringt die Präsidentschaftswahl in der Ukraine die Wende im Ost-Ukraine-Konflikt?

    Positiv für Russland könnte sich aber auch auswirken, wenn der neu gewählte ukrainische Präsident Wladimir Selensky tatsächlich neue Friedensgespräche mit Russland über die Ost-Ukraine beginnen würde, was unter dem alten Präsidenten Petro Poroschenko mit seiner Kriegsrhetorik unmöglich wäre. Selinski gewann am Ostersonntag mit einer klaren Mehrheit von 70 Prozent der Stimmen die Stichwahl um die Präsidentschaft. Kurioserweise hatte Selinski genau dies in einem Film zuvor als Schauspeiler gemacht und auch die Korruption erfolgreich bekämpft. So können Filme auf einmal Wirklichkeit werden.

    Attraktive Anlageralternativen

    Wer aber glaubt, dass die Aktienkurse bald schon wieder ihren Zenit erreicht haben, dem bietet sich mit dem neuem „AMC“ Long/Short-Zertifikat aus der Schweiz eine gute Möglichkeit der Diversifikation. Bei dem Zertifikat werden an 11 ausgewählten Aktienmärkten und 23 Rohstoffmärkten über die Terminmärkte Long- und Short-Postionen eingegangen. Die Rendite auf dem Papier betrug in der Simulation in diesem Jahr betrug 17 Prozent. Ab dem 8. April wird mir realem Geld gehandelt. Ansprechpartner ist hier Adrian Morger von der Falknis Wealth Management AG in der Schweiz.

    Eine weitere gute Möglichkeit der Diversifikation mit guten Potentialen ist die vorbörsliche Beteiligung an einem Schweizer Pharmaunternehmen im Rahmen eines Pre-IPOs, das ein sehr wirksames Medikament gegen Entzündungen entwickelt hat und im nächsten Jahr an die New Yorker Börse gehen will. Hier besteht sogar eine Verdoppelungschance.

    Erst informieren, dann investieren

    Informieren Sie sich jetzt auch ausführlich über die Hintergründe und die Entwicklung der Ukraine/Russland-Krise im Asowschen Meer, aber auch das zukünftige Erholungspotential der unterbewerteten Aktien aus Osteuropa. Auch im Baltikum, Rumänien und der Ukraine gibt es neue Chancen, wobei die jeweiligen Aktienindices seit Jahresbeginn 2019 alle im Plus sind. So konnten sich einige ukrainische Agraraktien seit 2016 im Kurs schon mehr als verdoppeln und in 2018 stieg der PFTS-Index schon wieder über 70 Prozent. Die Aktien aus Kasachstan zählten 2017 zu den Top-Performern der Welt (+56 Prozent), nicht aber in 2018.

    In 2018 zählten aber schon wieder 10 Aktienmärkte aus Osteuropa zu den besten am performenden Aktienmärkten der Welt, die alle den DAX und auch den US-Aktienmarkt klar outperformen konnten. Nun ist die Moskauer Börse schon wieder der klare Outperformer unter allen Weltbörsen.

    Bestellen Sie daher jetzt auch ein Probe-Abo (3 Ausgaben per Email für nur 15 €) des monatlich erscheinenden Börsenbriefs EAST STOCK TRENDS (EST) mit einem weiteren Ukraine/Russland-Special und einem Dividenden-Special sowie mit vielen Hintergrund-Informationen und neuen Anlage-Vorschlägen wie mit der "Aktie des Monats“ und lukrativen Zertifikaten unter www.eaststock.de, dort unter Börsenbrief.

    Der letzte EST erschien am 22. April 2019. Die neuen Muster-Depots des EST konnten bereits um 14 und 13 Prozent im Wert zulegen. Das Muster-Depot des EST war zuletzt in 2018 mit 6 Prozent im Plus. Die „Aktie des Monats“ aus dem September 2018 Polyus Gold stieg bereits um über 35 Prozent in 5 Monaten. Nun wurde ein neues „goldiges“ Muster-Depot im EST aufgemacht, das bereits mit 14 Prozent in Plus ist.

    Interview-Hinweise: Das letzte Radio Interview war am 21. Januar 2019 in Börsen Radio Networks. Das nächste Radio-Interview wird am 21. Mai 21019 auch in Börsen Radio Networks sein Sie können sich die Interviews jetzt bei www.eaststock.de, dort unter der Rubrik „Interviews“ runterladen, ebenso wie das gleichnamige EastStockTV-Video, Folge 165.

    Diskutieren Sie jetzt auch mit Herrn Männicke interaktiv unter http://go.guidants.com/de#c/Andreas_Maennicke .

  • „Harter Brexit“ oder der Exit vom Brexit?

    Samstag, 06. April 2019 18:59:00

    Großbritannien konnte sich bis zum 31. März nicht entscheiden, was es eigentlich will. Die EU hat eine Verlängerung des EU-Austrittsdatums zunächst bis 12. April genehmigt. Nun soll die Entscheidung am 10. April fallen, wobei bisher keine Lösung in Sicht ist. Am 10. April kommt dann noch einmal ein EU-Sondergipfel zusammen, um den wahrscheinlichen Antrag von Primer May auf eine deutliche Verlängerung des EU-Beitritts zu besprechen. Einige EU-Politiker bereiten sich aber auch schon auf einen „harten Brexit“, also einen Brexit ohne Deal mit der EU vor.

    Die Aktienmärkte sehen das bisher noch sehr gelassen und stiegen sogar auf neue Jahreshöchststände. Am besten schnitt in diesem Jahr schon wieder die Moskauer Börse ab mit einem Plus von 16 Prozent in Euro. Wer daran glaubt, dass nun schon wieder bald der Zenit bei den Aktienmärkten erreicht ist, gibt es einige intelligente Anlagealternativen zur Diversifikation.

    Großbritannien – quo vadis?

    Der britische Primier May muss eine Niederlage nach der anderen hinnehmen. Viele Briten glauben an einen baldigen Rücktritt von Primier May, was die Brexit-Frage aber nicht klären würde. May kämpfte bis zum Schluss, konnte aber auch bei der letzten Abstimmung am 31. März keine Mehrheit auf sich vereinigen. Die nächste Abstimmung ist nun am 10. April, nachdem die EU eine Verlängerung des EU-Austrittsdatums bis 12. April genehmigt hat.

    Wahrscheinlich wird dann Primier May die zweite Verlängerung des EU-Austrittsdatums beantragen, wobei es zwei Varianten gibt. 1. Verlängerung des EU-Austrittsdatums bis 30. Juni und 2. Verlängerung des EU-Austritts um 1 oder 2 Jahre, um dann den EU-Austritt so zu vorzubereiten, dass Großbritannien zumindest in der EU-Zollunion bleiben kann. In beiden Fällen musste Großbritannien dann aber bei der Europa-Wahl im Mai mitmachen, was eine Farce ist, da es noch gar keine Kandidaten von Großbritannien für die Europa-Wahl gibt.

    Theoretisch möglich, aber wenig wahrschein ist auch immer noch der Exit vom Brexit durch ein neues Referendum. Immerhin gibt es eine Petition mit über 5 Mio. Unterschriften, die ein neues Referendum verlangen nach dem Motto: „Denn sie wussten nicht, was sie tun...“. Die EU will eine Verlängerung bis zum 22. Mai 2019 oder später aber nur zugstimmen, wenn es für ein Abkommen im britischen Parlament eine tragfähige Mehrheit gibt. Danach sieht es bis jetzt aber nicht aus.

    Das Unterhaus debattiert jetzt täglich, um Alternativen zu erarbeiten. Die Lager in Großbritannien sind nach wie vor gespalten und die Demonstration vor dem Parlament halten an bei beiden Lagern., Wenn früher oder später nicht eine Einigung gelingt, könnte es doch zu einem „harten Brexit“ kommen , also einen Brexit ohne einen Deal mit der EU, was im Grunde keiner will, auch die EU nicht. Der EU fehlen durch den Austritt Großbritannien 3 Mrd. € in der EU-Kasse. Nun will Deutschland hier für einen Ausgleich sorgen.

    Mutige Anleger setzten jetzt auf das britische Pfund, da sie nicht an einen „harten“ Brexit glauben. Der Euro fiel zum britischen Pfund seit Jahresbeginn bereits von 0,91 auf unter 0,86 EUR/GBP, wo das Pfund jetzt seitwärts tendiert.

    Anleger setzte auf eine baldige Einigung bei US-Handelsstreit mit China

    Aber auch der US-Handelskonflikt mit China ist noch nicht endgültig geklärt. Zu 90 Prozent sollen jetzt gegenseitige Vereinbaren abgeklärt sein, es fehlen aber noch 10 Prozent. Der Teufel steckt bekannt im Detail. Auch ist noch nicht geklärt, wie Trump hernach mit der Importsteuer für europäische Autos verfahren will. Einige Skeptiker warnen sogar vor einem China-Crash, falls sich der US-Handelskrieg fortsetzten sollte. In diesem Fall wäre dann auch Deutschland sehr negativ betroffen, da der Export nach China dann einbrechen würde. Deutschland könnte dann sogar in eine Rezession kommen. Bis jetzt wird aber noch ein BSP-Wachstum von 0,8 Prozent in Deutschland und 6 Prozent in China erwartet. China versucht gerade mit einem Steuersenkungsprogramm im Volumen von 300 Mrd. US-Dollar die lahmende Konjunktur zu verbessern.

    Aktienmärkte haussieren trotz hoher politscher und wirtschaftlicher Risiken

    Obwohl viele bedeutsame politische Fragen noch nicht geklärt sind und auch die Wachstumsprognosen überall nach unten revidiert wurden , stiegen die Aktienmärkte auf neue Jahreshöchstkurse und zwar der DAX auf 12.000 Indexpunkte, der Eurostoxx auf fast 3500 Indexpunkte und der Dow Jones Industrial Index auf über 26.400 Indexpunkte. Damit sind der DAX und Dow Jones Industrial Index über 13 Prozent und der EuroStoxx sogar über 14 Prozent. Der Nikkei225-Index aus Japan ist immerhin noch mit 8 Prozent im Plus. Der Euro stabilisierte zum US-Dollar bei 1,12 EUR/USD.

    Bestes Quartal an den Aktienmärkten seit 32 Jahren – und nun?

    Das war bis Ende März sogar der höchste Kursanstieg im 1. Quartal sei 32 Jahren an den Aktienmärkten. Das 4. Quartal 2018 war wiederum einer der schlechtesten Quartale im historischen Vergleich gewesen, zumindest bis Weihnachten 2018. Gold und Silber kamen hingegen wieder einmal nicht von der Stelle, weil auch hier bisher die Ängste über einen „harten Brexit“ oder ein Scheitern der US-Verhandlungen im Handelsstreit mit China abgenommen haben. Gold verharrte dabei bei etwas unter 1300 USD/Unze und Silber bei etwas über 15 USD/Unze. Damit tendiert Gold und Silber in diesem Jahr nur seitwärts. In 1 Jahr ist der Goldpreis damit aber noch mit 3,3 Prozent im Minus.

    Der Bitcoin stieg hingegen in den letzten 3 Monaten schon um 35 Prozent auf nunmehr fast 4500 BTC/€. Ende März war er nur noch bei 3750 BC/Euro. Auch andere Kryptowährungen wie der Ripple oder Ethereum konnten sich seit Ende März kräftig erholen.

    Attraktive Anlageralternativen

    Wer aber glaubt, dass die Aktienkurse bald schon wieder ihren Zenit erreicht haben, dem bietet sich mit dem neuem „AMC“ Long/Short-Zertifikat aus der Schweiz eine gute Möglichkeit der Diversifikation. Bei dem Zertifikat werden an 11 ausgewählten Aktienmärkten und 23 Rohstoffmärkten über die Terminmärkte Long- und Short-Postionen eingegangen. Die Rendite auf dem Papier betrug in der Simulation in diesem Jahr betrug 17 Prozent. Ab dem 8. April wird mir realem Geld gehandelt. Ansprechpartner ist hier Adrian Morger von der Falknis Wealth Management AG in der Schweiz.

    Eine weitere gute Möglichkeit der Diversifikation mit guten Potentialen ist die vorbörsliche Beteiligung an einem Schweizer Pharmaunternehmen im Rahmen eines Pre-IPOs, das ein sehr wirksames Medikament gegen Entzündungen entwickelt hat und im nächsten Jahr an die New Yorker Börse gehen will. Hier besteht sogar eine Verdoppelungschance.

    Ein Kurseinbruch um 14 Prozent musste am 4. April die kleine kanadische Ölgesellschaft Saturn Oil & Gas auf 0,76 € in Deutschland bzw 0,12 CAD in Kanada hinnehmen, obwohl der maßgebliche WTI-Ölpreis in diesem Jahr schon um 37 Prozent auf 63 USD/Barrel angestiegen ist und die Gesellschaft wahrscheinlich demnächst Rekordzahlen bei der Ölproduktion melden wird. Das Hoch lag bei der Aktie schon bei 0,3 CAD im September 2018. Seit der Kapitalerhöhung zu 0,24 CAD im Oktober 2018 ging es mit der Aktie aber nur noch abwärts und der Aktienkurs halbierte sich sogar hernach. Das 1. Quartal 2019 dürfte daher vom Ergebnis her diesmal sehr positiv ausfallen, das erst im Mai 2019 gemeldete 4. Quartal 2018 aber sehr schlecht.

    Die effektiven Finanzahlen werden aber immer erst sehr spät gemeldet. Damit ist die Aktie jetzt wieder auf dem Niveau der ersten Kapitalerhöhung, was für risikoorientierte Anleger eine gute Einstiegschance bzw. (Nach-)Kaufgelegenheit ist. Es ist zu vermuten, dass sich ein Großanleger am 4. April von der Gesellschaft aus internen Gründen verabschiedet hat. Der CEO John Jeffrey befindet sich auf Road Show und er hat auch auf der Messe „Invest“ am 5. April in Stuttgart im Rahmen der „Rohstoffnacht“ sein Unternehmen präsentiert. Es bleibt abzuwarten, ob er dadurch neue Investoren und mehr Vertrauen für sich gewinnen konnte. Bis Ende 2019 soll die durchschnittliche Ölproduktion von 1000 auf 2000 Barrel verdoppelt werden. Bei dieser Aktie braucht der Anleger aber viel Geduld und gute Nerven.

    Russischer Aktienmarkt bleibt top

    Sehr viel besser lief es aber bei den russischen Öl-Gesellschaften. So erreichte LUKoil sogar ein neues Allzeit-Hoch von 90 USD in London bzw. von 80 € an der Frankfurter Börse. Die Aktie befindet sich auch im Muster-Depot des Börsenbrief EAST STOCK TRENDS. Der RTS-Index für russische Aktien konnte in den letzten 3 Monaten zwar „nur“ um 9 Prozent in US-Dollar zulegen, der RDX-Index, ein Kunstprodukt der Wiener Börse für den russischen Aktienmarkt, stieg in Euro aber um 16,5 Prozent auf über 1500 Indexpunkte und der RTX-Index sogar um 17,4 Prozent, womit die Moskauer Börse schon wieder zu den Top-Performern unter den Weltbörsen zählt.

    Rubel einer der stärksten Währungen der Welt in 2019

    Einer der stärksten Währungen der Welt ist in diesem Jahr ist – man höre und staune - der russische Rubel. Der Euro gab in diesem Jahr zum Rubel schon von 79 auf 63 EUR/RUB nach. Dies liegt an der geringen Verschuldung und den hohen Handels- und Haushaltsbilanzüberschüssen Russlands, was wiederum eine direkte Folge des stark gestiegenen Ölpreises ist. Falls die USA aber neue Sanktionen gegen Russland beschließen, dürfte sich der Rubel wieder schnell abschwächen.

    Die möglichen US-Sanktionen, die ohnehin nichts bewirken, sind für Anleger eine unkalkulierbare Größe. Der „kalte Krieg“ zwischen den USA und Russland geht in die nächste Runde und wird möglicherweise demnächst in einem weiteren Stellvertreterkrieg in Venezuela ausgetragen, wo sich schon russische und chinesische Soldaten zum Schutz des amtierenden Präsidenten Maduro versammelt haben.

    „Kalter Krieg“ zwischen USA und Russland machen weiterhin Sorgen

    Der „kalte Krieg“ zwischen den USA und Russland ist nicht zu unterschätzen und könnte sogar den Weltfrieden gefährden, wenn eine der beiden Parteien einen militärisch großen Fehler macht. Der beidseitige Ausstieg aus dem Atomabrüstungsvertrag lässt nichts Gutes befürchten. Die NATO will jetzt gewaltig aufrüsten, was den Frieden auf der Welt nicht unbedingt sicherer macht und Deutschland macht dort als „Speerspitze“ mit. Hier wäre eine neue Entspannungspolitik dringlicher denn je. Immerhin eröffnete Daimler eine neue Produktionsstätte mit einem Investitionsvolumen von 250 Mio. € in Russland im Beisein von Präsident Putin, Wirtschaftsminister Altmaier und Daimler-Chef Zetsche, was hoffen lässt, dass die Vernunft obsiegt. Wandel durch Handel ist besser als Stagnation durch Konfrontation!

    Ekosem Agar GmbH mit hohen Anleihenrenditen

    Ein Vorbild zur deutsch-russischen Kooperation und Verständigung ist der Chef des deutschen Agrarunternehmen Ekosem Agar GmbH Stephan Dürr, der als deutscher Staatsbürger der größte Milchbauer in Russland mit einer landwirtschaftlichen Nutzfläche von über 500.000 Hektar geworden ist. Er bekam beim Deutsch-Russischen Forum am 18. März verdientermaßen den Dr. Friedrich Joseph Haass-Preis für sein Engagement in der deutsch-russischen Zusammenarbeit im Agrarbereich verliehen. Die an deutschen Börsen gehandelten Anleihen der Ekosem Agrar haben immerhin eine Rendite von fast 9 Prozent und eignen sich auch zur Depotbeimischung, denn operativ geht es mit der Ekosem Agar GmbH in Russland gut voran.

    Überraschender Wahlsieg eines Außenseiters bei der Präsidentschaftswahl in der Ukraine

    Bei den Präsidentschaftswahlen in der Ukraine, wo es auch eine Art Stellvertreterkrieg USA gegen Russland gibt, erhielt der Schauspielre Wladimir Selensky die meisten Stimmen mit 30 Prozent klar vor der politischen Elite. Nun kommt es zu einer Stichwahl mit dem noch amtierenden Präsidenten Petro Poroschenko, wobei Selensky die besseren Chancen eingeräumt werden, obwohl er politisch keine Erfahrungen hat. Im Gegensatz zu Poroschenko will Selensky das Verhältnis zu Russland verbessern und ohne neuen Krieg zu einer Lösung in der Ost-Ukraine kommen. Dies scheint die Mehrheit der ukrainischen Bevölkerung auch zu wollen. Zudem will er die Korruption effektiver bekämpfen, was Poroschenko bisher nicht gelang.

    Erst informieren, dann investieren

    Informieren Sie sich jetzt auch ausführlich über die Hintergründe und die Entwicklung der Ukraine/Russland-Krise im Asowschen Meer, aber auch das zukünftige Erholungspotential der unterbewerteten Aktien aus Osteuropa. Auch im Baltikum, Rumänien und der Ukraine gibt es neue Chancen, wobei die jeweiligen Aktienindices seit Jahresbeginn 2019 alle im Plus sind. So konnten sich einige ukrainische Agraraktien seit 2016 im Kurs schon mehr als verdoppeln und in 2018 stieg der PFTS-Index schon wieder über 70 Prozent. Die Aktien aus Kasachstan zählten 2017 zu den Top-Performern der Welt (+56 Prozent), nicht aber in 2018.

    In 2018 zählten aber schon wieder 10 Aktienmärkte aus Osteuropa zu den besten am performenden Aktienmärkten der Welt, die alle den DAX und auch den US-Aktienmarkt klar outperformen konnten. Nun ist die Moskauer Börse schon wieder der klare Outperformer unter allen Weltbörsen.

    Bestellen Sie daher jetzt auch ein Probe-Abo (3 Ausgaben per Email für nur 15 €) des monatlich erscheinenden Börsenbriefs EAST STOCK TRENDS (EST) mit einem weiteren Ukraine/Russland-Special und einem Dividenden-Special sowie mit vielen Hintergrund-Informationen und neuen Anlage-Vorschlägen wie mit der "Aktie des Monats“ und lukrativen Zertifikaten unter www.eaststock.de, dort unter Börsenbrief.

    Der letzte EST erschien am 22. März 2019 mit der Vorstellung der beiden russischen Großbanken als neue „Aktien des Monats“. Die neuen Muster-Depots des EST konnten bereits um 15 und 10 Prozent im Wert zulegen. Das Muster-Depot des EST war zuletzt in 2018 mit 6 Prozent im Plus. Die „Aktie des Monats“ aus dem September 2018 Polyus Gold stieg bereits um über 35 Prozent in 5 Monaten. Nun wurde ein neues „goldiges“ Muster-Depot im EST aufgemacht, das bereits mit 15 Prozent in Plus ist.

    Interview-Hinweise: Das letzte TV-Interview mit Andreas Männicke war am 30. Januar 2019 in NTV/Telebörse. Zudem erschien ein Interview mit Andreas Männicke im Börsenmagazin Smart Investor über Osteuropa. Das letzte Radio Interview war am 21. Januar 2019 in Börsen Radio Networks. Sie können sich die Interviews jetzt bei www.eaststock.de, dort unter der Rubrik „Interviews“ runterladen, ebenso wie das gleichnamige EastStockTV-Video, Folge 164.

    Diskutieren Sie jetzt auch mit Herrn Männicke interaktiv unter http://go.guidants.com/de#c/Andreas_Maennicke .

  • Trump vor seinem wichtigsten „Deal“ – aber wie reagieren die Börsen?

    Sonntag, 10. März 2019 23:49:00

    Nachdem der „Deal“ über die Atomabrüstung zwischen dem nord-koreanischen Präsidenten Kim und dem US-Präsidenten Trump (noch) nicht zustande kam, weil Kim die sofortige Beendigung der US-Sanktionen forderte, blicken die Anleger nun gespannt auf die Verhandlungen der USA mit China. Das Ergebnis der Verhandlungen wird sehr wichtig sein, ob sich die Aufwärtsbewegung an den globalen Aktien- und Rohstoffmärkten in den nächsten Wochen und Monaten fortsetzen kann oder nicht. Hinzu kommt die wichtige Entscheidung Großbritanniens bis Ende März, ob es einen „harten“ oder „weichen“ Brexit oder gar ein neues Referendum über den Brexit geben wird.

    Trotz des „kalten Krieges“ zwischen den USA und Russland bleibt die Moskauer Börse einer der Top-Performer unter den Weltbörsen, wobei der chinesische Aktienmarkt noch besser performt. Falls die Aktienbörsen aber ihren Zenit erreicht haben sollte, gibt es auch intelligente Anlage-Alternativen.

    Gelingt Trump ein „Deal“ mit China?

    Nachdem das groß angekündigte Treffen zwischen dem US-Präsidenten Trump und dem nordkoreanischen Präsidenten Kim in Hanoi ergebnislos im Sande verlief, blicken die Anleger nun voller Spannung und großer Erwartungshaltung auf die gerade laufenden Verhandlungen zwischen den USA und China, die im März beendet sein sollen. Die Weltbörsen haben hier ein positives Ergebnis schon vorweggenommen, indem die Indices neue Jahreshöchststände erreicht haben. Bei einem negativen Ende die Verhandlungen wie die ergebnislosen Gespräche in Hanoi dürften die Aktienkurse, aber auch die Preise für Industriemetalle, wieder stark nachgeben.

    US-Außenhandelsdefizit weitet sich trotz US-Handelskrieg weiter aus

    Dabei steht Trump mit dem Rücken zur Wand, denn die USA erhöhten im letzten Jahr trotz erhöhter Zölle ihr Außenhandelsdefizit mit China um 10 Prozent bzw. um 84 Milliarden US-Dollar auf über 400 Milliarden US-Dollar, was fast die Hälfte des gesamten Außenhandelsdefizits von 900 Milliarden US-Dollar ausmacht. Der chinesische Primier Li hat bereits beim Volkskongress in China den ausländischen Investoren einen besseren Marktzugang und einen „fairen Wettbewerb in einem unparteiischen Marktumfeld“ zugesagt. China will sich also mehr öffnen und lehnt den Protektionismus ab. Ob sich die Amerikaner damit zufrieden geben und nun die Zölle nicht wie angekündigt erhöhen, wird man sehen.

    Kommen nun bald höhere Importzölle der USA für deutsche Autos?

    Aber auch mit Deutschland haben die USA ein Handelsbilanzdefizit von ca. 80 Milliarden US-Dollar ebenso wie mit Mexiko. Wenn der Deal mit China platzen sollte, wird Trump wohlmöglich seinen Ärger auch an Deutschland auslassen und die Importzölle für Autos auf 20 Prozent erhöhen. Dies wäre ein erhebliches Konjunkturproblem für Deutschland, das dann sogar in eine Rezession schlittern würde, wo Italien jetzt schon ist. Auch im Fall eines „harten“ Brexit könnte nicht nur Großbritannien, sondern sogar Deutschland in eine Rezession kommen, wo sich Italien jetzt schon befindet. Ohnedies werden jetzt überall die Schätzungen für das BSP-Wachstum nach unten korrodiert, zuletzt auch von der OECD für das globale Wachstum.

    Globale Aktienmärkte haben schon viel vorweggenommen

    Die globalen Aktienmärkte haben einen positiven Ausgang der Verhandlungen also weitestgehend bereits eskomptiert. Allerdings verlief auch die US-Berichtssaison bisher überwiegend positiv. Eine Verschiebung oder gar Nichteinigung beim US-Handelsstreits mit China würde daher sehr negativ von den Anlegern aufgenommen werden. Zudem muss sich Großbritannien bis Ende März entscheiden, ob es einen „harten“ Brexit (ohne Deal mit der EU), einen „weichen“ Brexit oder eine Verschiebung des Austrittsdatums will.

    „Kalter Krieg“ zwischen USA und Russland gefährdet den Weltfrieden

    Auch andere politischen Entscheidungen sind nicht ganz unwichtig wie der Streit um die Präsidentschaft in Venezuela und der Wahlkampf um die Präsidentschaft in der Ukraine, wo sowohl die USA als auch Russland im Hintergrund alles dafür tun, dass ihre Kandidaten gewinnen. Politische Einflüsse auf die Börsenkurse haben kurze Beine, sagt man, aber die Beine werden immer länger. Auch der „kalte Krieg“ zwischen den USA und Russland, der wohl schon bald in neuen Sanktionen gegen Russland münden wird, ist nicht zu unterschätzen und trägt nicht gerade zu einem besseren Weltfrieden bei.

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    Der Konjunkturhimmel trübt sich zunehmend ein

    Zudem trübt sich zunehmend der Konjunkturhimmel ein und dies bei zunehmender Verschuldung. Die Exporte von China nahmen im Februar schon um 20 Prozent ab. Die Auftragseingänge für die Industrie gingen in Deutschland um über 2 Prozent im Februar zurück. Auch die schwachen Arbeitsmarktdaten in den USA, wo im Februar nur 20.000 anstelle der erwarteten 150.000 neue Jobs geschaffen wurden – und das bei den höchsten Lohnstückkosten seit 2009 - mahnen zur Vorsicht.

    Rückenwind kommt weiter von den Notenbanken

    Rückenwind bekommen die Aktienmärkte aber weiterhin durch die Notenbanken. Die Europäischen Zentralbank (EZB) wird die Zinsen bis Jahresende niedrig halten und sie wird südeuropäischen Banken Krediten gewähren, damit diese nicht Pleite gehen. Auch dies wäre aber eine erneute außergewöhnliche Marktmanipulation zur Rettung der Finanzsysteme, die am seidenen Faden hängen. Die Nullzinspolitik der EZB w aber auch den Euro, der auf 1,12 EUR/USD fiel, was ein neues 1 Jahrestief für den Euro zum US-Dollar war. In den USA stützen zudem die enormen Aktienrückkaufprogramme künstlich den Aktienmarkt.

    Aktienmärkte (noch) in Hausselaune

    Bis jetzt reagierten die Aktienmärkte am Freitag sehr gelassen auf die schwachen US-Arbeitsmarktdaten. Erst gingen die Aktienkurse nach Bekanntgabe zurück; im Verkauf erholten sie sich aber wieder, so dass sie in etwa auf dem Niveau des Vortags geschlossen wie der DAX bei 11.491 Indexpunkte und der Dow Jones Industrial Index (DJI) bei 25.459 Indexpunkte. Damit liegen aber sowohl der DAX als auch der DJI noch mit über 10 Prozent seit Jahresbeginn im Plus. Der DJI ist sogar nur noch 4 Prozent von den alten Allzeit-Hochs entfernt.

    Geplanter Mega-Merger im Goldsektor ohne neue Impulse

    Gold stieg zwar um 1,1 Prozent am Freitag auf 1300 Indexpunkte, ist damit in US-Dollar in 1 Jahr noch mit 3 Prozent im Minus Auch der angeblich geplante, aber in meinen Augen unsinnige Mega-Merger zwischen den Gold-Giganten Barrick Gold und Newmont Mining konnte dem Goldsektor bisher noch keine positiven Impulse geben. Es gibt demnächst wohl aber auch Fusionsgespräche zwischen der Deutschen Bank AG und Commerzbank AG, die genauso unsinnig wäre. Viel interessanter und auch aussichtsreicher sind aber einige russischen Goldaktien wie Polyus Gold, die auch organisch stark wachsen.

    Hoher Ölpreis unterstützt die Moskauer Börse und den Rubel

    Der RTX-Index für russische Aktien gab zwar um 0,49 Prozent nach; er ist mit einem Plus von 12,43 Prozent in Euro aber immer noch besser als der DAX und auch besser als der DJI. Unterstützt wurde die gute Performance durch den auf 66 US-Dollar/Barrel gestiegenen Brent-Ölpreis bzw. den auf 56 US-Dollar gestiegenen WTI-Ölpreis. Daher blieb auch Rubel bei 74,52 EUR/RUB sehr stabil. Durch den auch im letzten Jahr in Durchschnitt stark gestiegenen Ölpreis hat Russland auch – ganz im Gegensatz zu den USA – einen hohen Außenhandels– und Haushaltüberschuss. Zudem ist die Auslandsverschuldung die geringste unter allen G 20-Ländern.

    Vor einer Produktions-Verdopplung steht der kleine Ölwert aus Kanada Saturn Oil & Gas, der die Ölproduktion in diesem Jahr von gegenwärtig 1000 auf 2000 Barrel bis Jahresende verdoppeln will. Der Kurs notiert in Kanada noch nahe dem Jahrestief von 0,17 CAD.

    Die Verlierer der Vergangenheit werden die Gewinner der Zukunft

    Nach besser schnitten in diesen Jahr Aktienmärkte aus Kasachstan – der KTX-Index ist mit 14,59 Prozent in 2019 im Plus - und aus China ab – der Shanghai Composite Index stieg schon um 24,4 Prozent auf 3106 Indexpunkten. Im letzten Jahr zählten die Aktienmärkte aus Kasachstan und China aber noch zu den Top-Loseren unter den Weltbörsen. In Emerging Markets werden aber die Hauptverlierer des vergangenen Jahres oft die Hauptgewinner des Folgejahres. Vor allen die chinesischen IT-Aktien wie Alibaba und JD.COM konnten in den letzten 3 Monaten in China kräftig zulegen und performten besser als FANG & Co an der NASDAQ. Kryptowährungen wie der Bitcoin konnten sich ein wenig in den letzten Wochen erholen, tendieren aber auch nur seitwärts wie der Bitcoin bei ca. 3500 BTC/EUR.

    Intelligente Anlage-Alternativen in volatilen Zeiten

    Falls die Aktienmärkte ihren Zenit erreicht haben sollten oder wieder volatiler werden, gibt es auch Alternativen wie das neue „Active Managed Certificate“ (AMC) von der Falknis Wealth Management AG aus der Schweiz, das an 11 ausgewählten Aktienmärkten – darunter auch Peru und Russland - und 23 Rohstoffmärkte an den Futuremärkten auf Basis eines Handelssystem auf steigende und fallende Kurse setzen kann. Die Zeichnungsfrist geht bis 13. März. Mindestzeichnungssumme ist 10.000 US-Dollar, also 10 Anteil à 1000 US-Dollar. Die Renditeerwartungen liegen bei 10 bis 20 Prozent im Jahr.

    Erst informieren, dann investieren

    Informieren Sie sich jetzt auch ausführlich über die Hintergründe und die Entwicklung der Ukraine/Russland-Krise im Asowschen Meer, die Wahl in der Ukraine, aber auch das zukünftige Erholungspotential der unterbewerteten Aktien aus Osteuropa. Auch im Baltikum, Rumänien und der Ukraine gibt es neue Chancen, wobei die jeweiligen Aktienindices seit Jahresbeginn 2019 alle im Plus sind. So konnten sich einige ukrainische Agraraktien seit 2016 im Kurs schon mehr als verdoppeln und in 2018 stieg der PFTS-Index schon wieder über 70 Prozent. Die Aktien aus Kasachstan zählten 2017 zu den Top-Performern der Welt (+56 Prozent), nicht aber in 2018, dafür aber wieder in 2019.

    In 2018 zählten aber schon wieder 10 Aktienmärkte aus Osteuropa zu den besten am performenden Aktienmärkten der Welt, die alle den DAX und auch den US-Aktienmarkt klar outperformen konnten. Nun ist die Moskauer Börse schon wieder einer er klaren Outperformer unter allen Weltbörsen, aber auch der Aktienmarkt aus Kasachstan mit einem Plus von 15 Prozent.

    Bestellen Sie daher jetzt auch ein Probe-Abo (3 Ausgaben per Email für nur 15 €) des monatlich erscheinenden Börsenbriefs EAST STOCK TRENDS (EST) mit einem weiteren Ukraine/Russland-Special und einem Dividenden-Special sowie mit vielen Hintergrund-Informationen und neuen Anlage-Vorschlägen wie mit der "Aktie des Monats“ und lukrativen Zertifikaten unter www.eaststock.de, dort unter Börsenbrief.

    Der letzte EST erschien am 18. Februar 2019 mit der Vorstellung der einen Immobilienaktie aus Russland und einer attraktiven Bank aus Slowenien als neue „Aktien des Monats“. Die neuen Muster-Depots des EST konnten bereits um 9 und 15 Prozent im Wert zulegen. Das Muster-Depot des EST war zuletzt in 2018 mit 6 Prozent im Plus. Die „Aktie des Monats“ aus dem September 2018 Polyus Gold stieg bereits um über 35 Prozent in 5 Monaten. Nun wurde ein neues „goldiges“ Muster-Depot im EST aufgemacht, das bereits mit 15 Prozent im Plus ist.

    Interview-Hinweise: Das letzte TV-Interview mit Andreas Männicke war am 30. Januar 2019 in NTV/Telebörse. Zudem erschien im Februar 2019 ein Interview mit Andreas Männicke im Börsenmagazin Smart Investor über Osteuropa. Das letzte Radio Interview war am 21. Januar 2019 in Börsen Radio Networks. Sie können sich die Interviews jetzt bei www.eaststock.de, dort unter der Rubrik „Interviews“ runterladen, ebenso wie das gleichnamige EastStockTV-Video, Folge 163.

    Diskutieren Sie jetzt auch mit Herrn Männicke interaktiv unter http://go.guidants.com/de#c/Andreas_Maennicke .

 

 

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