Ostbörsen im Fokus (siehe auch www.eaststock.de)

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Interview- und Termin-Hinweise

Das nächste Interview mit Andreas Männicke über osteuropa in Börsen Radion Networks ist am 18. Oktober 2020.

Andreas Männicke wurde am 7. August 2020 über die neuen Chancen in Osteuropa nach der Corona-Krise befragt.

Anreas Männicke wurde am 9. Juni 2020 in börsen Radio Networks über die neuen Chancen in Osteuropa nach dem Corona-Crash befragt.

Andreas Männicke wurde am 14. April 2020 in Börsen Radio Networks über den Corona-Crash befragt.

Andreas Männicke wurde am 1. März 2020 in BigEye über die Auswirkungen des Coronavirus auf die Ostbörsen befragt.

Ab Oktober 2013 können Sie unter Eingabe von "EastStockTV" bei www.youtube.de die aktuellen Kommentare von Andreas Männicke zu den Aussichten an den Welt- und Ostbörsen kostenlos abrufen. Abonnieren Sie einfach den Kanal bei www.youtube.de.

Ab Mai 2014 können mit Herrn Männicke über www.go.guidants.com auch interaktiv in Kontakt treten und Fragen zu den Ostbörsen stellen.

Verpassen Sie die Outperformancechancen in Osteuropa nicht und bestellen Sie jetzt den monatlich erscheinenden Börsenbrief EAST STOCK TRENDS unter www.eaststock.de. Ein Probe-Abo (3 Ausgaben kosten nur 15 €). Die beiden Muster-Depots erzielten seit Februar 2009 eine Performance von über 320% im Muster-Depot 1 (konservativer Osteuropa-Basket) bzw. über 350% im Muster-Depot 2 (spekulativer Osteuropa-Basket, das sind über 40% p.a. seit 2009. In den neuen Muster-Depots ab 2015 wude eine Performance von über 130% bzw über 80% erzielt. Das neue "goldige" Muster-Depot erreichte immerhin ein Plus von 66% ab 2016.

Zudem können Sie sich alle bisherigen TV-Inteviews von Andreas Männicke in diesem Jahr runterladen unter den Links der Rubrik "Interviews".

  • Neue Chancen in Polen

    Dienstag, 04. August 2020 21:29:00

    Dies habe ich in miener letzten Kolumne geschrieben. Wer Interesse an der Polen- Reise hat, sollte sich kurzfristig bei mir oder direkt bei Swen Lorenz melden.
    Neue Chancen in Polen
    Als besonders chancenreich stufe ich den Wachstumsmarkt-Sektor der Warschauer Börse New Connect ein, wo es eine ganze Reihe von attraktiven Wachstumsaktien im Small- und Mid Cap Bereich gibt. Einige davon werden im Rahmen der von Swen Lorenz organsierten
    Polen-Reise vom 16. bis 19. September in Warschau
    vorgestellt. Ich werde an der Reise auch teilnehmen und ich empfehle jedem, sich auch einmal ein Bild vor Ort in Warscha...

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  • Kommen jetzt die „goldenen“ Zeiten?

    Sonntag, 02. August 2020 22:36:00

    Der Goldpreis erreichte nach 9 Jahren nun endlich auch in US-Dollar ein neues Allzeit-Hoch von 1975 US-Dollar/Unze. Damit stieg er in 1 Jahr um 37,8 Prozent in US-Dollar und um 30,3 Prozent in €. Aber auch andere Edelmetalle wie Platin und sogar Industriemetalle wie Kupfer konnten zuletzt kräftig zulegen, obwohl die Corona-Krise noch lange nicht vorbei ist.

    Die Weltbörsen haben sich kräftig um bis zu 50 Prozent ausgehend vom Märztief nach dem Corona-Crash erholt, stehen möglicherweise aber vor einer neuen Abwärtswelle, sobald die ersten großen Insolvenzen bekannt werden. Dennoch bietet die Corona-Krise auch Chancen, wie der Börsenbrief EAST STOCK TRNDS aufzeigt. Das „goldige“ Muster-Depot mit russischen Goldaktien stieg seit Anfang 2019 sogar um 115% auf ein neues Allzeit-Hoch. Andreas Männicke kommentiert die aktuelle Situation, aber auch die neuen Chancen auch in seinem neuen EastStockTV-Video, Folge 180 auf YouTube, aber auch im nächsten Börsenbrief EAST TOCK TRENDS (www.eaststock.de)

    Gold mit neuem Allzeit-Hoch

    Der Goldpreis stieg seit dem 16. Juli an 9 Tagen in Folge bei 30. Juli auf ein neues Allzeit-Hoch von 1800 auf 1975 US-Dollar/Unze. Damit wurde nach 9 Jahren nun endlich das alte Allzeit-Hoch in US-Dollar aus dem Jahr 2011 in Höhe von 1920 US-Dollar überschritten. In den meisten anderen Währungen wie auch dem Euro wurde ein neues Allzeit-Hoch schon viel früher erreicht, erst recht in den Schwachwährungsländern.

    Aber auch in Euro wurde am 29. Juni ein neues Allzeit-Hoch von 1670 € erreicht. Damit stieg der Goldpreis in 1 Jahr in US-Dollar um 37,8 Prozent und in Euro um 30,3 Prozent. In 3 Jahren steig der Goldpreis in US-.Dollar um 55,2 Prozent und in 5 Jahren sogar um 81,2 Prozent. Damit war Gold nicht nur ein guter Schutz gegen Währungsverluste und Inflation, sondern auch einer der besten Geldanlagen der Welt, was bis 2018 lange Zeit nicht der Fall war.

    Dabei war die Nachfrage nach Goldbarren und -münzen im ersten Halbjahr sogar um 17 Prozent zum Vorjahr zurückgegangen. Vor allem in Asien (Indien) war die Nachfrage aufgrund des hohen Goldpreises und der Corona-Krise um 17 Prozent eingebrochen. Aber Gold-Spekulanten, die vor allem in Gold-ETF investierten, brachten den Goldpreis auf neue Rekordmarken Es gab zuletzt Rekordzuflüsse bei den Gold-ETF, also von Finanzinvestoren, im Volumen von 734 Tonnen. Diese können aber ihre Gold-ETF auch wieder sofort verkaufen, sobald sich ein neuer Abwärtstrend abzeichnet. Noch ist der Haussetrend bei Gold aber voll intakt.

    Verdoppelung des Silberpreises seit März

    Der Euro stieg zum US-Dollar seit Anfang März um 6,55 Prozent von 1,08 auf 1,18 EUR/USD. Der schwache USD-Dollar unterstützte die Rally bei allen Edelmetallen, wobei neben Gold auch Silber und Platin zuletzt deutlich zulegen konnten. Platin stieg in 1 Monat um über 10 Prozent auf 908 USD-Dollar/Tonne. Der Silberpreis verdoppelte sich sogar seit dem Märztief von 12 auf 24 US-Dollar/Unze. Aber auch Kupfer war stark nachgefragt und stieg seit März um fast 40 Prozent von 4600 auf 6400 US-Dollar/Tonne. China importierte Kupfer schon wieder auf Rekordniveau, was den Kupferpreis antrieb. Alle Industriemetalle stiegen im Juli kräftig an, allen voran Zink um13 Prozent auf 2286 US-Dollar-Tonne.

    Die Gründe für die starke Nachfrage nach Gold-ETF vor allem in den letzten Monaten liegen auf der Hand. Durch die Corona-Krise druckten die Notenbanken immer mehr Geld und blähten damit ihre Bilanzsummen auf. So wird die FED wahrscheinlich Bilanzsumme von 3,6 bis auf 12 Billionen US-Dollar im nächsten Jahr erhöhen. Dabei bleiben die Zinsen nahe Null. Negative Realzinsen sind positiv für Goldanleger.

    Kryptowährungen kommen wieder: Ethereum +200 Prozent!

    Aber auch Kryptowährungen stiegen im Juli kräftig. So stieg der Bitcoin seit Mitte Juli um 22 Prozent von 8000 auf 9800 BTC/EUR und damit weit mehr als Gold oder Silber. Im März war der Bitcoin noch bei etwas über 4000 €, so dass ich der Kurs seit dem Märztief bereits verdoppelte, genauso wie Silber Die sehr beliebte Kryptowährung Ethereum stieg seit dem Märztief sogar um 200 Prozent von 100 auf 300 ETC/EUR. Kryptowährungen sind aber sehr volatil und wenig berechenbar. Vor allen Dingen haben sie keinen „inneren Wert“. Ebenso wie Gold steigen Kryptowährungen immer dann besonders stark, wenn Ängste um einen Währungsreform in Zukunft gibt.

    Die Verschuldungsorgie nimmt kein Ende

    Zudem kann es seit März zu einer exponentiellen Steigerung der Staatsverschuldung bei fast allen Ländern der Welt. Auch die USA verschulden sich durch die Corona-Hilfsmaßnahmen übermaßen. Die Staatsverschuldungsquote könnte dieses Jahr fast italienische Verhältnisse annehmen. Italien ist mit über 130 Prozent zum BSP in Europa nach Griechenland besonders hoch verschuldet. Die Unternehmensverschuldung ist hingegen in Italien mit 70 Prozent zum BSP relativ gering. Da ist Frankreich mit über 200 Prozent zum BSP schon wesentlich höher verschuldet, wenn man Staats- und Unternehmensschulden zusammenzieht.

    Wann kommt das Sterben der „Zombieunternehmen“?

    Durch die Null- bzw. Negativzinspolitik der EZB werden aber immer mehr „Zombieunternehmen“ herangezüchtet, die unter normalen Wettbewerbsbedingen nicht mehr wettbewerbsfähig sind und in die Insolvenz gehen müssen. Unabhängig davon droht im Herbst/Winter eine Insolvenzwelle und stark steigende Arbeitslosigkeit. Die Regierungen und die EZB haben ihr Pulver aber schon verschossen. Im Fall einer zweiten Pandemiewelle, wäre die EZB machtlos und müsste wohl früher oder später kapitulieren.

    Finanzkrise 2.0 und System-Crash möglich

    Dann wird sogar ein System-Crash durch eine große Bankenkrise möglich, also die Finanzkrise 2.0, die der Chef von Degussa Markus Krall schon lange ganz unabhängig von der Corona-Krise für das 4. Quartal dieses Jahr prognostizierte. Die Erosion der Bankerträge ist unübersehbar und sehr gefährlich, woran auch die Negativzinspolitik der EZB mit Schuld ist. Krall ist der Auffassung, dass die EZB dann nicht mehr helfen kann, wenn eine Reihe von „Zombieunternehmen“ pleitegehen, da das Volumen dann zu groß sei.

    Wie nachhaltig wird der Wirtschaftsaufschwung und „Corona-Bedingungen“?

    Die Deutsche Bank AG meldete zwar für das zweite Quartal einen Bilanzgewinn von 158 Mio. €, nach einem Verlust von über 600 Mio. € im Vorquartal, aber die Rückstellungen betragen auch „nur“ 800 Mio. €. Bei einer Insolvenzwelle wird das nicht ausreichen. Aber auch bei den Sparkassen werden die enorm hohen Kreditstundungen im nächsten Jahr zum Problem werden, wie für alle Banken, denn unendlich kann man die Kreditstundungen nicht verlängern.

    Es wird in jedem Fall hohe Kreditausfälle in Zukunft geben und die Arbeitslosigkeit wird in Deutschland stark zunehmen, wenn nicht alle 7 Mio. Kurzarbeiter wieder übernommen werden können. Nur wie hoch, weiß man noch nicht. Es ist ohnehin die große Frage, ob es unter den gegenwärtigen Coronabedingungen überhaupt einen starken Wirtschaftsaufschwung im nächsten Jahr gibt, den viele Anleger jetzt antizipieren und die meisten Forschungsinstitute auch prognostizieren. So soll das BSP-Wachstum in Deutschland in diesem Jahr zwar um 6 Prozent einbrechen, aber im nächsten Jahr wieder um 5 Prozent ansteigen.

    Inflation darf es nicht geben

    Solange die EZB die Zinsen niedrig hält und auch europäische Anleihen massenhaft aufkauft, ist die Schuldenanhäufung kein Problem. Probelamtsich wird es erst, wenn eine starke Inflation aufkommt und die Zinsen angehoben werden müssen. Problematisch wird es aber auch, wenn im nächsten Jahr die Konjunktur nicht anspringt und die Steuereinnahmen so schwach bleiben wie jetzt. Dann drohen sogar Staatsbankrotte oder eine Währungsreform. Besonders die Schwellenländer sind jetzt hart getroffen und sie brauchen einen Schuldenerlass.

    Auch die EU verschuldet sich übermaßen – wer bezahlt nachher die Zeche?

    Die Neuverschuldung lag bei einigen Ländern bei über 20 Prozent des BSP. Alle alten Stabilitätskriterien der EU wurden über den Haufen geworfen. Alle Länder holten die Bazooka raus, so auch Finanzminister Scholz. Selbst in Deutschland wird die Staatsverschuldung von 60 auf 80 Prozent des BSP ansteigen. Auch das neue 750 Mrd. Euro schwere Programm der EU führt nun auch zu einer starken Verschuldung der EU. Der EU-Haushalt wurde auf 1,8 Billionen Euro aufgestockt. Und nun steht auch noch ein „harter“ Brexit vor der Tür.

    Unterstütz sollen damit in erster Linie die südeuropäischen Länder Italien, Spanien und Frankreich, die unter der Corona-Krise besonders leiden. Und nun drohte sogar eine zweite Pandemie-Welle, was zu neuen Lock downs führen könnte. Einen zweiten Lock down kann sich aber keine Wirtschaft auf der Welt erlauben, da dies zu vielen Konkursen führen würde. Die große Frage bleibet: wer zahlt am Ende die Zeche? Alle dieser Unsicherheiten führten dazu, dass der „sichere Hafen“ Gold so stark gefragt war wie schon lange nicht mehr.

    Größter Konjunktureinbruch in der Nachkriegszeit

    Zu dem starken Goldpreisanstieg kann es aber also wegen des Konjunktureinbruch auf der ganzen Welt, vor allem aber in den USA. In den USA brach das Bruttosozialprodukt (BSP) im 2. Quartal um 32,9 Prozent ein, in Deutschland um über 10 Prozent. In Deutschland gibt es immer noch fast 7 Mio. Kurzarbeiter, obwohl die Zahl jetzt ständig abnimmt. Die Arbeitslosenquote ist mit 6,1% aber weit geringer als in den USA mit fast 15 Prozent. Über 8 Mio. Menschen in den USA können ihre Miete nicht mehr bezahlen. Die Mietrückstände betragen schon jetzt in den USA 22 Mrd. US-Dollar.

    USA weiterhin besonders stark von der Corona-Krise betroffen

    Die USA sind durch die Corona-Krise also besonders hart betroffen mit nunmehr über 154.000 Toten in Verbindung mit Corona und über 4,5 Mio. Infizierten. Täglich gibt es in den USA über 50.000 Neuinfizierte und über 1000 Tote. Weltweit gibt es jetzt über 17 Mio. Infizierte und über 670.000 Toten Verbindung mit Corona. Der US-Präsident Trump hat schon angedeutet, dass er die Präsidentschaftswahl verschieben lassen will, da es bei verstärkten Briefwahlen zu Manipulationen kommen kann. Noch bleibt es aber bei Wahltermin am 3. November, wo Joe Biden nach den Umfragen führt. Wenn Biden die Wahl gewinnen sollte, kann es zu einem Wall Street-Crash kommen.

    Tech-Aktien gegen durch die Decke

    In Anbetracht dieser katastrophalen Wirtschaftsdaten war es ohnehin erstaunlich, dass die Aktienmärkte weltweit seit dem Märztief so stark ansteigen konnten. Gefragt waren aber vor allem Tech-/IT-Aktien, Pharma/Gesundheitsaktien/Medizintechnik-Aktien, Wasserstoff-Aktien und Gold- & Silberaktien. Mitverantwortlich für den Boom bei den Tech-Aktien waren aber nicht nur die überzeugenden Wachstumszahlen, sondern auch eine Spekulationswelle, die durch das Trading-Portal Robin Hood ausgelöst wurde, wo überwiegend junge Spekulanten vornehmlich auf Tech-Aktien und auf Momentum-Aktien setzten.

    FAANG-Aktien weiterhin gefragt

    Der NASDAQ-Index stieg im Juli von Allzeit-Hoch zu Allzeit-Hoch und damit schon über 20 Prozent in diesem Jahr. Hier sind die Bewertungen aber auch schon sehr hoch und es kam es zu Übertreibungen bei einigen Werten, obwohl die Wachstumszahlen überwiegend sehr beindruckend waren. Die Digitalisierung bekam durch die Corina-Krise weltweit einen enormen Schub, was viele Unternehmen in diesem Sektor zu neuen Höchstkursen verhalfen. Es waren also vor allem einmal wieder FAANG-Aktien gefragt, die jetzt aber auch schon sehr teuer sind.

    Korrektur steht im August bevor

    Am 30. Juli kam es nach den schwachen Wirtschaftsdaten aber schon zu einer Korrektur bei DAX und Dow Jones Industrial Index (DJI), die sich in den nächsten Wochen fortsetzen könnte, denn der August ist oft ein sehr schwacher Börsenmonat. Aber NASDAQ-Aktien werden nach der notwendigen Korrektur weiter gefragt bleiben, da die Digitalisierung die Zukunft ist.

    7 Osteuropa-Börsen als relative Outperformer

    Als sehr stabil erwiesen sich auch während der Corona-Krise sehr viele Börsen aus Osteuropa. So zählen jetzt schon wieder 7 Börsen aus Osteuropa zu den Topperformern der Welt wie die Börsen aus Litauen (+5%), Kasachstan (+1%), Lettland (+1%), Ukraine (-2%), Estland (-3%), Slowenien (-6%) und Bosnien (-6%).

    Auch Outperformancechanen in Russland im IT- und Goldsektor

    Der russische Aktienmarkt litt zwar unter dem schwachen Ölpreis und ist daher noch kräftig mit 30 Prozent m Minus. Aber auch dort konnten Tech-Aktien wie Yandex und Mail.ru deutlich outperformen, aber auch Goldaktien. So war es richtig, dass ich sonn Ende 2018 ein neues Muster-Depot nur mit russischen Gold/Silberaktien im Börsenbrief EAST STOCK TRENDS (www.eaststock.de) aufgemacht haben und seitdem im Durchschnitt schon um 115% gestiegen ist. Mein Favorit Petropavlovsk konnte seitdem sogar um 400 Prozent ansteigen, aber auch Polyus Gold, der zu den Top 10 Goldproduzenten der Welt zählt stieg such über 150 Prozent und ist immer noch unterbewertet. Es lohnt sich also weiterhin ein Blick über den Tellerrand nach Osteuropa!

    Neue Chancen in Polen

    Als besonders chancenreich stufe ich den Wachstumsmarkt-Sektor der Warschauer Börse New Connect ein, wo es eine ganze Reihe von attraktiven Wachstumsaktien im Small- und Mid Cap Bereich gibt. Einige davon werden im Rahmen der von Swen Lorenz organsierten Polen-Reise vom 16. bis 19. September in Warschau vorgestellt. Ich werde an der Reise auch teilnehmen und ich empfehle jedem, sich auch einmal ein Bild vor Ort in Warschau zu machen.Wer Interesse an der Reise hat, kann sich entweder bei mir oder direkt mit Swen Lorenz in Verbindung setzen. Swen Lorenz ist ein ausgewiesener Experte von unterbewerten Aktien in Emerging Markets. Er hat bereits die halbe Welt bereist. Details zu der Reise sind seiner Home www.undervalued-shares.com zu entnehmen. Polen ist ein der wenigen Länder, die seit Jahren ein weit überdurchschnittliches Wachstum in Europa haben. Mein Motto bleibt daher: Go East- in der Corona-Krise liegt die Chance!

    Erst informieren, dann investieren

    Informieren Sie sich jetzt auch ausführlich über die Hintergründe und die Entwicklung der Ukraine/Russland-Krise aber auch das zukünftige Erholungspotential der unterbewerteten Aktien aus Osteuropa. Im März 2020 sollten die nächsten Normandiegespräche stattfinden, die nun aber verschoben wurden. Auch im Baltikum, Rumänien und der Ukraine gibt es neue Chancen, wobei die jeweiligen Aktienindices in 2019 alle im Plus waren. So konnten sich einige ukrainische Agraraktien seit 2016 im Kurs schon mehr als verdoppeln und in 2018 stieg der PFTS-Index schon wieder über 70 Prozent. Die Aktien aus Kasachstan zählten 2017 zu den Top-Performern der Welt (+56 Prozent), nicht aber in 2018 und auch nicht in 2019.

    In 2018 zählten bereits 10 Aktienmärkte aus Osteuropa zu den am besten performenden Aktienmärkten der Welt, die alle den DAX und auch den US-Aktienmarkt klar outperformen konnten. Die Moskauer Börse war in 2019 schon wieder der klare Outperformer unter allen Weltbörsen mit einem Plus von über 46 Prozent in Euro. Aber auch die Bukarester Börse (Rumänien) stieg schon um über 32 Prozent in 2019. Die Aktienmärkte in Südosteuropa und auch in den baltischen Ländern blieben sehr stabil im Plus (Kroatien +13 Prozent). In diesem Jahr zählen schon wieder 7 Börsen aus Osteuropa zu dem 30 am besten performenden Aktienmärkten der Welt. Es lohnt sich also weiterhin nach dem Corona-Crash ein Blick über den Tellerand nach Osteuropa. Nach dem Corona-Crash im März gibt es demnächst wieder gute Einstiegmöglichkeiten auch in Osteuropa.

    Bestellen Sie daher jetzt auch ein Probe-Abo (3 Ausgaben per Email für nur 15 €) des monatlich erscheinenden Börsenbriefs EAST STOCK TRENDS (EST) mit einem weiteren Ukraine/Russland-Special und einem Dividenden-Special sowie mit vielen Hintergrund-Informationen und neuen Anlage-Vorschlägen wie mit der "Aktie des Monats“ und lukrativen Zertifikaten unter www.eaststock.de, dort unter Börsenbrief.

    Der letzte EST erschien am 24. Juli 2020. Die alten Muster-Depots des EST konnten bereits in 2019 kräftig zulegen. Das Muster-Depot des EST war zuletzt in 2018 mit 6 Prozent im Plus. Die „Aktie des Monats“ aus dem September 2018 Polyus Gold stieg bereits um über 150 Prozent in 12 Monaten und die Goldaktie Petropavlovsk sogar um über 400 Prozent im Hoch. Ende 2018 wurde ein neues „goldiges“ Muster-Depot im EST aufgemacht, das bereits mit 115 Prozent in Plus ist und das neue Depot mit Turnaround-Kandidaten stieg um 27 Prozent (bis 21. Februar). Hernach kam es im März coronabedingt zu starken Korrekturen, es ist jetzt aber wieder mit 8% im Plus. die Konsumkette Magnit stieg bereits schon wieder um 27 Prozent und der Versorger RusHydro um 33 Prozent seit Depotbeginn.

    Interview-Hinweise: Das letzte Radio-Interview war am 9. Juni 2020 in Börsen Radio Networks. Das nächste Interview wird am 10.8.20 in Börsen Radio Networks sein. Sie können sich die Interviews jetzt bei www.eaststock.de, dort unter der Rubrik „Interviews“ runterladen, ebenso wie das gleichnamige EastStockTV-Video, Folge 180. By the way: haben Sie schon den YouTube-Kanal EastStockTV abonniert?

  • Ostbörsen-Seminar „Go East – in der Krise liegt die Chance!“ ist am 27. Mai 2020 in FRM

    Montag, 11. Mai 2020 21:35:00

    Ostbörsen-Seminar

    „Go East – in der Krise liegt die Chance!“

    Die Corona-Krise ist das bestimmende Thema in diesem Jahr. Es droht aufgrund des Shut down bzw. Lockdown und damit einem globalen Wirtschaftsstillstand der größte Wirtschaftseinbruch in der Nachkriegszeit. Die Aktienmärkte reagierten im März mit einem in diesem Ausmaß noch nie dagewesenen Kurseinbruch von über 40%. Ab Ende März kam es auf der anderen Seite zu enormen Kursaufholen von bis zu 30%. Ein Eldorado für geübte Trader, aber eine große Herausforderung und Nervenprobe für Langfristinvestoren. Stehen wir nun vor einem Systemcrash oder bieten sich gerade jetzt sehr gute Investmentchancen – vor allem auch in Osteuropa?

    Auch in Osteuropa brachen die Börsen im März ein, wobei die Moskauer Börse durch den Ölpreiseinbruch zusätzlich besonders belastet wurde. Aber auch hier gab es schon wieder kräftige Kurserholungen von 30% und mehr ausgehend vom Tief. Das bereits Ende 2018 neu aufgelegte „goldige Muster-Depot im EAST STOCK TRENDS mit russischen Goldaktien erreichte sogar ein neues Allzeit-Hoch und ein Plus von 80%.

    In diesem Jahr wollen wir gemeinsam diskutieren, wie sich der Anleger jetzt verhalten soll, wo man den Anlageschwerpunkt setzen sollte, welche Anlagealternativen es gibt (wie das AMC-Zertifikat aus der Schweiz), welchen Chancen und Risiken sich auftun und wie sich die Finanzwelt nach der Pandemie wohl aussehen wird. Neben Investments in Aktien aus Osteuropa (mit Schwerpunkt in Russland) wird auch die Entwicklung von Rohstoffen (hier insbesondere Gold/Silber und Öl), aber auch Währungen (Rubel, Kryptowährungen) besprochen.

    Achtung: es kann gibt sein, dass das Seminar Corona bedingt verschoben werden muss. Wir werden dann zeitnah einen neuen Termin festlegen, an dem es möglich sein wird. Bitte melden Sie sich bei Interesse aber in jedem Fall jetzt aber schon an.

    Das detaillierte Seminarprogramm entnehmen Sie bitte dem beiliegenden Seminarprogramm. Das ESI-Seminar „Go East – In der Krise liegt die Chance!“ findet am 27. Mai 2020 in Frankfurt/M. um 17.00 Uhr statt (Dauer 4 Stunden). Das Seminar kostet 100 € (+MwSt) bis 1 Woche vor Seminarbeginn (danach und an der Abendkasse 120 €+ MwSt) für EST-Abonnenten, sonst 150 € (170 € +MwSt.) Aufgrund der begrenzten Teilnehmerzahl ist eine sofortige Anmeldung zu empfehlen. Info und Anmeldung bei der ESI East Stock Informationsdienste GmbH, Jüthornstr. 88, 22043 Hamburg, Tel: 040/6570883, Fax: 040/6570884, Email: info@eaststock.de oder online unter http://www.eaststock.de/Dienstleistungen/Seminare

    Ostbörsen-Seminar für Optimisten “Go East - In der Krise liegt die Chance!“

    Referent: Andreas Männicke (Gf der ESI GmbH, Chefredakteur vom EAST STOCK TRENDS)

    Ort: Frankfurt/M, Hotel Monopol, Mannheimer Str. 11-13
    Datum: 27. Mai 2020 um 17.00 Uhr
    Beginn: 17.00 Uhr (Dauer 4 Stunden), Kosten: 150 € +MwSt (vor Seminarbeginn), Abendkasse 170 €+MWST, EST- und EMT-Leser zahlen nur 100 €+MwSt, Abendkasse 120 € (+MwSt) (Kostenersparnis 50 €). Bei langjährigeren Seminarteilnehmern ohne MwSt!

    1. I. Coronavirus-Krise: Mega-Chance oder black swan?

    - Führt die globale Verschuldung zu einer Währungsreform? Sind Kryptowährungen (wie Bitcoins) eine Alternative? Wohin mit dem Geld im Krisenfall?

    - Konjunkturaufschwung oder System-Crash im 2. Halbjahr 2020?

    Das Horror-Krall- Szenario: erst Deflation (=Depression), dann Hyper-Inflation?

    - Wohin gehen die Rohstoffe Gold, Silber, Öl u.a.? ETC als neue Chance im Rohstoffsektor

    - Wohin gehen die Währungen (vor allem der Rubel)?

    - Wohin führt der Handels-, Finanz- und Währungskrieg USA gegen China/Russland?

    - Was bringt das Anti-Krisen-Programm von Putin in Russland?

    - Wozu führt die Drogenpolitik der Notenbank? Notenbanken hilflos?

    - Kann es in 2020 einen zweiten Mega-Crash geben und wie schütze ich mich davor?

    - Das neue AMC Zertifikat als Alternative

    1. II. Neue Chancen in Russland/Ukraine/Kasachstan

    Was bewirken Ölpreis und Sanktionen in Zukunft? Moskauer Börse – einsteigen oder aussteigen?

    1. III. Outperformancechancen an den Ostbörsen – Länder- und Branchen-Selektion – wo sind die nächsten 100%-er und Tenbagger der Zukunft?
    2. IV. Konkrete Anlagestrategien und Anlageempfehlungen - Top 10 Osteuropa
    3. V. Abschließende Diskussion: wie wird das Börsenjahr 2020?

    Melden Sie sich jetzt an bei der ESI GmbH, Jüthornstr. 88. 22043 Hamburg, Tel: 040/6570883, 0171-3575775 mobil, Fax, 040/6570884, E-Mail: info@eaststock.de oder unter www.eaststock.de .

    Anmeldung zum ESI-Seminar „Go east!“ am 27. Mai 2020 um 17.00 Uhr in Frankfurt/M. 100/150 € +MWT

    Name:……………………………………….. …………… Vorname…………………………………………

    Adresse:……………………………………………….………KdNr………………………

    Firma…………………………………………………………………mit ………..Personen:

    Ort, Datum Unterschrift

    Was sind Ihre Wünsche und Anregungen zum Seminar?:

    Welcher Ort und welcher Seminartermin wäre für Sie optimal, wenn Sie am 27.5.20 nicht nach FRM kommen könnten?

  • Ostbörsen-Seminar „Go East – in der Krise liegt die Chance!“ am 27. Mai 2020 in FRM

    Montag, 11. Mai 2020 21:28:00

    Ostbörsen-Seminar

    „Go East – in der Krise liegt die Chance!“

    Die Corona-Krise ist das bestimmende Thema in diesem Jahr. Es droht aufgrund des Shut down bzw. Lockdown und damit einem globalen Wirtschaftsstillstand der größte Wirtschaftseinbruch in der Nachkriegszeit. Die Aktienmärkte reagierten im März mit einem in diesem Ausmaß noch nie dagewesenen Kurseinbruch von über 40%. Ab Ende März kam es auf der anderen Seite zu enormen Kursaufholen von bis zu 30%. Ein Eldorado für geübte Trader, aber eine große Herausforderung und Nervenprobe für Langfristinvestoren. Stehen wir nun vor einem Systemcrash oder bieten sich gerade jetzt sehr gute Investmentchancen – vor allem auch in Osteuropa?

    Auch in Osteuropa brachen die Börsen im März ein, wobei die Moskauer Börse durch den Ölpreiseinbruch zusätzlich besonders belastet wurde. Aber auch hier gab es schon wieder kräftige Kurserholungen von 30% und mehr ausgehend vom Tief. Das bereits Ende 2018 neu aufgelegte „goldige Muster-Depot im EAST STOCK TRENDS mit russischen Goldaktien erreichte sogar ein neues Allzeit-Hoch und ein Plus von 80%.

    In diesem Jahr wollen wir gemeinsam diskutieren, wie sich der Anleger jetzt verhalten soll, wo man den Anlageschwerpunkt setzen sollte, welche Anlagealternativen es gibt (wie das AMC-Zertifikat aus der Schweiz), welchen Chancen und Risiken sich auftun und wie sich die Finanzwelt nach der Pandemie wohl aussehen wird. Neben Investments in Aktien aus Osteuropa (mit Schwerpunkt in Russland) wird auch die Entwicklung von Rohstoffen (hier insbesondere Gold/Silber und Öl), aber auch Währungen (Rubel, Kryptowährungen) besprochen.

    Achtung: es kann gibt sein, dass das Seminar Corona bedingt verschoben werden muss. Wir werden dann zeitnah einen neuen Termin festlegen, an dem es möglich sein wird. Bitte melden Sie sich bei Interesse aber in jedem Fall jetzt aber schon an.

    Das detaillierte Seminarprogramm entnehmen Sie bitte dem beiliegenden Seminarprogramm. Das ESI-Seminar „Go East – In der Krise liegt die Chance!“ findet am 27. Mai 2020 in Frankfurt/M. um 17.00 Uhr statt (Dauer 4 Stunden). Das Seminar kostet 100 € (+MwSt) bis 1 Woche vor Seminarbeginn (danach und an der Abendkasse 120 €+ MwSt) für EST-Abonnenten, sonst 150 € (170 € +MwSt.) Aufgrund der begrenzten Teilnehmerzahl ist eine sofortige Anmeldung zu empfehlen. Info und Anmeldung bei der ESI East Stock Informationsdienste GmbH, Jüthornstr. 88, 22043 Hamburg, Tel: 040/6570883, Fax: 040/6570884, Email: info@eaststock.de oder online unter http://www.eaststock.de/Dienstleistungen/Seminare

    Ostbörsen-Seminar für Optimisten “Go East - In der Krise liegt die Chance!“

    Referent: Andreas Männicke (Gf der ESI GmbH, Chefredakteur vom EAST STOCK TRENDS)

    Ort: Frankfurt/M, Hotel Monopol, Mannheimer Str. 11-13
    Datum: 27. Mai 2020 um 17.00 Uhr
    Beginn: 17.00 Uhr (Dauer 4 Stunden), Kosten: 150 € +MwSt (vor Seminarbeginn), Abendkasse 170 €+MWST, EST- und EMT-Leser zahlen nur 100 €+MwSt, Abendkasse 120 € (+MwSt) (Kostenersparnis 50 €). Bei langjährigeren Seminarteilnehmern ohne MwSt!

    1. I. Coronavirus-Krise: Mega-Chance oder black swan?

    - Führt die globale Verschuldung zu einer Währungsreform? Sind Kryptowährungen (wie Bitcoins) eine Alternative? Wohin mit dem Geld im Krisenfall?

    - Konjunkturaufschwung oder System-Crash im 2. Halbjahr 2020?

    Das Horror-Krall- Szenario: erst Deflation (=Depression), dann Hyper-Inflation?

    - Wohin gehen die Rohstoffe Gold, Silber, Öl u.a.? ETC als neue Chance im Rohstoffsektor

    - Wohin gehen die Währungen (vor allem der Rubel)?

    - Wohin führt der Handels-, Finanz- und Währungskrieg USA gegen China/Russland?

    - Was bringt das Anti-Krisen-Programm von Putin in Russland?

    - Wozu führt die Drogenpolitik der Notenbank? Notenbanken hilflos?

    - Kann es in 2020 einen zweiten Mega-Crash geben und wie schütze ich mich davor?

    - Das neue AMC Zertifikat als Alternative

    1. II. Neue Chancen in Russland/Ukraine/Kasachstan

    Was bewirken Ölpreis und Sanktionen in Zukunft? Moskauer Börse – einsteigen oder aussteigen?

    1. III. Outperformancechancen an den Ostbörsen – Länder- und Branchen-Selektion – wo sind die nächsten 100%-er und Tenbagger der Zukunft?
    2. IV. Konkrete Anlagestrategien und Anlageempfehlungen - Top 10 Osteuropa
    3. V. Abschließende Diskussion: wie wird das Börsenjahr 2020?

    Melden Sie sich jetzt an bei der ESI GmbH, Jüthornstr. 88. 22043 Hamburg, Tel: 040/6570883, 0171-3575775 mobil, Fax, 040/6570884, E-Mail: info@eaststock.de oder unter www.eaststock.de .

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    Was sind Ihre Wünsche und Anregungen zum Seminar?:

    Welcher Ort und welcher Seminartermin wäre für Sie optimal, wenn Sie am 27.5.20 nicht nach FRM kommen könnten?

  • Es ist 5 vor 14 oder ist es schon 5 nach 12?

    Sonntag, 03. Mai 2020 23:25:00

    Nach wie vor beherrscht der Coronavirus CoVID-19 die Medien, die Politik, die Wirtschaft und die Weltbörsen. Es scheint kein anderes Gesprächsthema mehr zu geben. Alles dreht sich nur nach dem Coronavirus und alles richtet sich nach ihm nach den Empfehlungen der Virologen, die im Moment sagen, wo es lang geht. Der von fast allen Politikern der Welt angeordnete Shut down wird zu der schwersten Wirtschaftskrise in der Nachkriegszeit führen.

    Befürchtet werden Massenarbeitslosigkeit und eine Depression. Möglich ist im worst case aber auch ein System-Crash infolge von Bankenpleiten, den dann die Politiker mit zu verantworten hätten. Die Industrie und Wirtschaft fordert daher eine schnelle Lockerung, als es Angela Merkel und die Regierung vorsieht. Auch die FDP fordert das jetzt erstmals. Die Weltbörsen haben sich zwar etwas nach dem Corona-Crash erholt, stehen möglichweiser jetzt aber vor einen neuen Abwärtswelle, sobald die ersten großen Insolvenzen bekannt werden. Dennoch bietet die Corona-Krise auch Chancen, wie der Börsenbrief EAST STOCK TRNDS aufzeigt. Das „goldige“ Muster-Depot mit russischen Goldaktien stieg seit Anfang 2020 sogar um 80% auf ein neues Allzeit-Hoch. Andreas Männicke kommentiert die brisante du ernste Situation, aber auch die neuen Chancen auch in seinem neuen EastStockTV-Video, Folge 179 auf YouTube, aber auch im nächsten Börsenbrief EAST TOCK TRENDS (www.eaststock.de)

    Erste Lockerungen im Mai machen Hoffnung

    Angela Merkel gab nun endlich die ersten Lockerungen des Shut down bekannt: einige Läden dürfen wieder öffnen, die Schulen werden je nach Alter der Schüler wieder allmählich geöffnet und sogar Spielplätze und Gotteshäuser sollen wieder geöffnet werden, dies aber alles noch unter Einhaltung von Abstandsregeln, was das Einkaufen erschwert und vielen mehr Zeit kostet. Nicht nur bei Banken bilden sich jetzt lange Warteschlangen, womit die Wirtschaft auch nur sehr langsam wieder in Schwung kommen kann.

    Droht nun sogar ein System-Crash?

    Falls aber zu einer Pleitewell und Massenarbeitslosigkeit kommen sollte, droht sogar auch ein System-Crash, also eine Depression und Bankenpleiten, die einen Bankenrun auslösen können. Viele europäische Banken kommen schon jetzt in Not und schließen viele Filialen. Die Mitarbeiter werden ins Homeoffice geschickt. Die europäischen Banken haben im Gegensatz zu den US-Banken zu wenige Rückstellungen für eine schwere Krise gebildet.

    Die Rezession bringt viele neue Arbeitslose und erhöht die Armut weltweit

    In den USA gibt es schon 30 Millionen Arbeitslose und in Deutschland 10 Millionen Menschen, die Kurzarbeitergeld beziehen und damit einen erheblichen Einkommensverzicht hinnehmen müssen, was dann auch den Konsum belasten wird. In China gab das BSP um über 6 Prozent nach. In Deutschland und auch in den USA dürfte der Konjunktureinbruch noch stärker sein, was alle Frühindikatoren schon jetzt signalisieren wie ein äußert schwacher IFO-Geschäftsklima-Index. Die Rezession dürfte auch stärker aus fallen als nach der Bankenkrise im den Jahren 2008/9. Für Deutschland wird bis Jahresende auch ein Minus von über 6 Prozent des BSP erwartet. Vor allem die Armen sind von der Corona-Krise stark betroffen. In den USA droht vereinzelt sogar eine Hungersnot bei den Armen.

    Kaum ein US-Unternehmen wagt einen Ausblick während der Berichtssaison

    Die gerade laufende Berichtssaison in den USA verläuft zwar noch relativ positiv, aber kaum ein Unternehmen wagt einen Ausblick für das Gesamtjahr. Es kommt jetzt sehr darauf an, wie schnell die Lockerungen de Maßnahmen erfolgen und wie schnell sich dann de Wirtschaft unter Einhaltung der Hygiene- und Abstandsregeln auch in der zweiten Jahreshälfte erholen kann.

    War der Shut down in der Form wirklich notwendig?

    Immer mehr fragen sich jetzt, ob ein von den maßgeblichen Virologen empfohlener globaler Shut down wirklich notwendig war, zumal die wirtschaftlichen Folgen unabsehbar sind und im worst case sogar zu einem Systemcrash und einer Depression führen können. Es werden zwar von den Notenbanken und den Regierungen enorme Finanzmittel zur Verfügung gestellt, um einen Insolvenzwelle und Massenarbeitslosigkeit zu vermeiden, aber es ist die Frage, ob das ausreichen wird. Die großen Konzerne wie Lufthansa, wo sich der Staat jetzt mit 25 Prozent beteiligen will und 10 Mrd. € zur Verfügung stellen wird, werden sicher gerettet werden, aber viele Solounternehmer und auch mittelständische Betriebe könnten in die Insolvenz kommen.

    Ist der Shut down angemessen und verhältnismäßig?

    Es wird jetzt also von vielen jetzt kontrovers diskutiert, ob der von der Politik angeordnete Shut Down wirklich klug, maßvoll, angemessen und wirklich notwendig war, zumal er mit auch viele Freiheitsrechte und Grundrechte einschränkt. Die Gesundheit sollte immer an erster Stelle stehen; das ist wohl richtig. Und dennoch ist eine Diskussion vor allem mit den Virologen und Medizinern, Psychologen und Wirtschaftsfachleuten notwendig, die ein Konzept erarbeiten, so dass einen Schutz von vor alten Personen mit Vorerkrankungen geben kann ohne dass es zwangsweise zu einem Lock down kommt.

    Gesundheit geht vor, aber die Wirtschaft dabei zu Grunde

    Denn nach dem Hamburger Gerichtsmediziner Prof Püschel sterben an dem Coronavirus vor allem über 80-jährigen mit erheblichen Vorerkrankungen. Kann man diese nicht besser schützen ohne dass es zu einem Shut down der Wirtschaft kommt? Bei einem Shut down werden zu viele Unternehmen, vor allem auch Solo-Unternehmer, aber auch Künstler und Musiker in ihrer Existenz ernsthaft bedroht und damit aber auch Menschen, die ihre Familien ernähren müssen. Denn je länger der Shut down anhält um sehr mehr werden Milliarden von Menschen in ihre Existenz bedroht und Millionen von Unternehmen und Banken auch. Dies gilt es nun abzuwägen gegenüber dem berechtigten Schutz von alten Menschen mit Vorerkrankungen. Die neue „Normalität“ mit den Coronavirus zu leben soll angeblich mindestens 2 Jahre dauern, bis der Impfstoff da ist. Die Politik muss aufpassen, dass sie bei falschen und unangemessenen Maßnahmen nicht für einen System-Crash sorgt.

    Regierungen haben bei der Gesundheitsvorsorge weltweit versagt

    Fast alle Regierungen auf der Welt haben offensichtlich keine hinreichend Vorsorge für eine Pandemie. Dies trifft auch die die Bundesregierung zu, obwohl es doch ein Gutachten vom Robert-Koch-Institut gibt, das in einer Bundesdrucksache auch 2013 veröffentlich wurde. Es hat also schon im Jahr 2013 nach dem SARS-Virus vor den Folgen einer neuen Pandemie gewarnt, aber die Bundesregierung hat sich nicht an diese Warnung gehalten, sonst wäre sie besser vorbereitet gewesen.

    Deutschland als Bananenrepublik

    Es fehlt überall an Schutzmasken, Beatmungsmasken, Desinfektionsmittel, was eine Katastrophe für Deutschland als einen der reichsten Länder der Welt ist. Dies hatte man alles einlagern und vor allem eigenen Land produzieren können, auch wenn es teurer als im Inland ist. Die Fehler der Globalisierung werden nun offensichtlich, was zum Teil zur De-Globalsierung führen wird und muss. Hoffentlich lernt man auch aus der Corona-Krise und macht es nächstes Mal besser. Auch sollte für solchen Pandemie-Fälle zumindest eine staatliches Krankenhaus in einer Großstadt betreiben werden, das auch mit Verlusten arbeiten darf, dafür aber immer hinreichend Intensivbetten mit Beatmungsgeräten sofort zur Verfügung hat. Auch viel Arzneimittel sind jetzt nicht erhältlich, weil sie in China produziert werden. Hier agiert Deutschland planlos wie eine Bananenrepublik.

    Wer zahlt nachher die Zeche?

    Dann hätte so ein Shut down wohlmöglich vermieden werden können, er nun den Steuerzahler über 1 Billion € kosten wird. Damit könnte man leicht hunderte von defizitären Krankenhäusern finanzieren. Einige Millionen hätten dafür schon ausgereicht inklusive Testgeräte, Beatmungsgeräte, Desinfektionsmittel und Schutzmasken auf Vorrat. Dies hätte man selbstverständlich auch auf Vorrat für die Altenpflegeheime einlagern sollen, damit im Pandemiefall immer ausreichen zur Verfügung stehen. Die Frage ist zudem: wer zahlt nachher die Zeche? Natürlich der Steuerzahler, also wir alle!

    Viele offene Fragen, wenige Antworten

    Es bleiben trotz der täglichen Berichterstattung und den Pressekonferenzen des maßgeblichen Robert-Koch-Instituts viele Fragen offen, wie 1. Warum werden nicht alle sogenannten Corona-Tote obduziert, um herauszufinden, woran der Tote in Wahrheit gestorben ist? 2. Gibt es Corona-Tote ohne Vorerkrankungen, also Tote nur durch den Coronavirus gestorben? 3. Ist bisher die Gesamt-Mortalität gestiegen, zumal es jetzt immer weniger Verkehrstote und weniger Herzinfarkte gibt? 4. Wie schützt man alte Menschen mit Vorerkrankungen demnächst besser – vor allem in Altenpflegeheimen? Gibt es dafür ein Konzept? 5. Ist die Maskenpflicht wirklich sinnvoll? 6. Ist eine Impfpflicht sinnvoll oder dient das nur der „Big Pharma“? Was ist wenn ein neuer Virus in 2021 auftaucht und zur Pandemie wird? 7. Wie ist die Corona-Pandemie bis jetzt im Vergleich zu einer schweren Grippe-Welle einzustufen? Gibt es mehr oder weniger Tote? Die Zahl der Infizierten ist weder bei einer Grippe-Welle noch bei der Corona-Pandemie genau zu beziffern, da nicht alle getestet werden, die infiziert wurden. 8. Gibt es ein Konzept ohne Shut down bzw. Lock down, falls eine neue Pandemie oder zweite Pandemiewelle auftaucht? 9. Wann gib es endlich eine Corona-App, die es in andren Ländern wie Island schon gibt.

    Ist Island ein Vorbild?

    In Island wurde mittels der Corona-App ermittelt, dass von Kindern keine Übertragung des Virus stattgefunden hat. In Island gibt es übrigens schon wieder einen normalen Schulbetrieb ohne Abstandsregeln. Ist Island ein Vorbild? Diese und viele weitere ungeklärte Fragen sollte die Politiker jetzt mit ihren „Experten“ besprechen und darauf auch Antworten geben, denn es ist 5 vor 12.

    Unternehmen brauchen Planungssicherheit und Perspektive

    Ein dauerhafter und immer wieder kehrender Shut down verkraftet keine Wirtschaft. Kein Unternehmen wird investieren, wenn es bei jeder Pandemiewelle zum Stillstand gezwungen wird. Auch Unternehmer brauchen ein gewisses Maß an Planungssicherheit. Oder wollen die Regierungen dauerhaft Massenarbeitslosigkeit und eine Depression von oben anordnen? Dann kommt es unweigerlich früher oder später zum System-Crash mit weit schlimmeren Folgen als die Pandemie. Jetzt ist die Politik gefragt, kluge Antworten der Bevölkerung zu geben, sonst gehen die Menschen auf die Barrikaden wie jetzt schon in den Vororten in Paris oder vereinzelt sogar bewaffnet in den USA.

    In Deutschland keine Überlastung der Krankenhäuser und viele Leer-Kapazitäten

    Die gegenwärtigen Zahlen liegen weit unter den Schätzungen, was die WHO und auch die Bundesregierung zuvor uns glaubhaft machen wollte aber es könnte ja noch eine zweite Pandemiewelle im Herbst folgen, was abzuwarten bleibt. Bisher gibt es in Deutschland bei weitem keine Überlastung der Krankenhäuser durch Corona-Patienten. Im Gegenteil: Es stehen viele Betten für Intensivpflege mit Beatmungsgeräten leer und sie werden wohl auch nicht mehr voll. Daher sollen jetzt auch nicht mehr so viele Operationen verschoben werden.

    USA am meisten vom Coronavirus betroffen

    Weltweit sind bis 2. Mai etwa 3,4 Million vom Coronavirus infiziert, wobei nur die getesteten in die Statistik kommen. Davon sind über 1 Million schon genesen, aber 240.000 gestorben. Die meisten Infizierten gibt es den USA mit über 1 Million Infizierte und über 65.000 Toten. Da die USA am meisten betroffen sind, wollen sie nun China sanktionieren, da China die Welt belogen hat und den Virus auch zu spät bekämpft hat.

    Woher kommt der Coronavirus?

    Es gibt zudem Untersuchungen seitens der USA, ob der Coronavirus nicht doch aus ein Labor in Wuhan wesentlich verbreitet wurde oder ob er gar künstlich im Labor hergestellt wurde, um vor allem die USA zu schädigen. Anderseits untersucht China, ob die USA bei einem Militär-Sportfest in China mit Beteiligung von Amerikanern nicht absichtlich den Virus in Wuhan verbreitet hat. Diese gegenseitigen Beschuldigungen und Vermutungen können noch zu einer größeren Auseinandersetzung zwischen den USA und China führen. Hoffentlich führt das in letzter Konsequenz nicht zum 3. Weltkrieg.

    Afrika als neue Problemregion

    In ganz Europa gibt es 1,1 Millionen Infizierte und 140.000 Corona-Tote, immer als in den USA. Problemländer in Europa sind auch weiter Italien, Spanien und vor allem jetzt auch Großbritannien mit jeweils über 25.000 Toten hier sind aber auch überall die Gesundheitssysteme sehr schlecht. Noch gravierender werden wohl demnächst die Probleme in Afrika sein, wo nur die wenigsten getestet werden. Es bleibt abzuwarten, wo dort die Zahl der Toten demnächst steigt.

    Putin verlängert die „Corona-Ferien“

    In Russland gibt es bisher 135.000 Infizierte, 16.600 Genesene und 1280 Tote, was im europäischen Vergleich noch relativ gering ist. Allerdings steigen jetzt sehr stark die Zahlen der Infizierten vor allen in den Regionen, weil jetzt mehr getestet wird. Der Moskauer Bürgermeister Sergei Sobjanin hat laut Focus gesagt, dass es sogar 250.000 Infizierte in Russland gibt. Aber auch der russische Präsident Putin verlängerte die staatlich angeordneten „Corona-Ferien“ bis zum 11. Mai. Bis dahin dürfen bzw. müssen alle auf Staatskosten bei voller Lohnfortzahlung zu Hause bleiben. Jedes Land hat seine eigenen Maßnahmen, die aber aller zur Einschränkung und Freiheitsberaubung der Menschen und Unternehmen führen.

    Tourismusbranche bleibt in Not

    Es gibt auch hier kein einheitliches europäisches Vorgehen zur Bekämpfung der Pandemie, was vielfach kritisiert wird. Polen streitet darum, die Präsidentschaftswahlen am 10. Mai stattfinden zu lassen. In Deutschland wurde jetzt schon das Oktoberfest abgesagt. Die internationale Reisewarnung gilt bis zum 11. Mai. Man darf nun aber gespannt sein, wann die Grenzen wieder geöffnet werden und wann die ersten Urlaubsflüge wieder ermöglich werden. Solange die Flieger noch am Boden sind, bleibt auch die Wirtschaft am Boden. Der Shut down schadet vor allem den Tourismus, also auch Hotels, Restaurants, Bars, also der Gastronomiebereich, der immerhin 10 Prozent des weltweiten BSP ausmacht. Die Grenzen müssen so schnell wie möglich wieder geöffnet werden. Auch hier ist es 5 vor 12!

    Ist der schwedische Weg doch der bessere?

    Wesentlich besser in Europa und auf der ganzen Welt schneidet Deutschland unter den großen Industrienationen ab mit 165.000 Infizierten, 130.000 Genesenen und „nur“ über 6800 Toten ab. Die Reproduktionszahl liegt in Deutschland jetzt bei 0,78, was die maßgebliche Zahl ist, die weitere Lockerungen zulässt. In Schweden, die keinen vollständigen Shut down der Wirtschaft und Schulen beschlossen hat, gibt es bisher etwa 22.300 Infizierte und 2679 Corona-Tote, was im Verhältnis zu Deutschland etwa die Dreifache Zahlen an Toten ist. Aber die Zahl der Neuinfizierten sank im Mai dramatisch, so dass auch Schweden auf einem guten Weg zu sein scheint. Daher räumen einige Mitglieder der WHO jetzt ein, dass das schwedische Modell doch erfolgreich und besser sein könnte, da die Wirtschaft dort nicht an den Abgrund geführt wird. Noch besser scheint aber der Weg in Island zu sein - auch durch die Corona-App.

    Nach dem Corona-Crash starken Kurserholung an allen Weltbörsen

    Nach dem Corona-Crash im März erholten sich die Aktienkurse im April an den Weltbörsen kräftig. So stieg alleine der DAX ausgehend vom Tief um 28 Prozent von 8500 auf 1.200 Indexpunkte. Ähnlich stark war die Kurserholung an der Wall Street. So stieg der S&P 500 Index von unter 2300 auf über 2900 Indexpunkte, nachdem er im März wegen der Corona-Krise und es Shut down von 3400 auf 2300 Indexpunkte einbrach.

    Amazon und Netflix auf das Allzeit-Hoch

    Einige NASDAQ-Unternehmen erreichten sogar neue Allzeit-Hochs wie Amazon und Netflix. Der Online-Handel blüht jetzt weltweit. Die Berichtsaison für das erste Quartal 2020 verlief in den USA bisher zwar überwiegend positiv, aber fast kein Unternehmen wagt einen Ausblick, was verständlich ist, aber die Analysten und Anleger im Dunkel lässt.

    Kommt nun eine weite Abwärtswelle an den Weltbörsen?

    Am Freitag gab die der DAX schon wieder um 2,8 Prozent auf 10.800 Indexpunkte nach. Es ist zu befürchten, dass bei Bekanntgabe der schwachen Zahlen für das 2. Quartal die Kurse noch einmal nachgeben und sogar den Tiefstpunkt noch einmal unterschreiten können. Das wird insbesondere dann der Fall sein, wen die ersten Insolvenzen von Bedeutung gemeldet werden, die nicht vom Staat aufgefangen werden können. Erst recht werden die Kurse einbrechen, falls die erste Bank durch die Corona-Krise Pleite geht. Daher es auch für die Börsen jetzt 5 vor 12.

    Moskauer Börse stark abhängig vom Ölpreis

    Die Moskauer Börse litt nicht nur durch den Shut down der Wirtschaft, sondern auch durch den Ölpreisverfall Öl und Gas sind immer noch die wichtigsten Einnahmequellen für Russland. Der Brentölpreis brach in 1 Jahr um 63 Prozent bzw. in 3 Monaten um 51 Prozent auf 20,6 USD-Dollar/Barrel ein und der WTI-Ölpreis sogar um 68 Prozent auf unter 20 USD/Barrel.

    WTI-Öl-Terminpreis temporär sogar 30 Prozent im Minus

    Beim WTI-Terminkontrakt für April kamen die Preie sogar mit 30 Prozent in Minus, weil keine das per Termin gekaufte Öl kaufen wollte. Wer dann WTI-Öl kauft und es sich liefern ließ, bekam sogar also Geld, was es vorher noch nie gab. Die Lager waren überall voll und die Lagerung von Öl daher sehr teuer. Viele Luftfahrtgesellschaften lösten die Terminverträge auf, da die Flugzeuge am Boden blieben. Keiner wollte das per Termin gekaufte Öl also mehr abnehmen. Zu einer ähnlichen Konstellation kann es auch noch einmal jetzt im Mai beim WTI-Öl kommen, aber nicht bei der Sorte Brent. Da dort nicht geliefert werden muss.

    Auch im Ölsektor droht einen Pleitewelle

    Die OPEC beschloss zwar zusammen mit Russland die Fördermengen ab 1. Mai um 9,6 Mio. Barrel zu verringern. Es ist aber fraglich, ob dies ausreicht, denn die Nachfrage nach Öl brach weltweit um über übe 30 Prozent ein. Die Flugzeuge bleiben fast alle am Boden und es wurde viel weniger mit dem Auto gefahren wegen des Shut down. Der Ölpreis dürfte erst wieder nachhaltig steigen, wenn weltweit der Shut down abgeschafft wird. Wenn der Ölpreis so niedrig bleibt, könnte die gesamt Fracking-Industrie in den USA zusammenbrechen und dahinter stecken immerhin über 100 Mrd. USD an riskanten Anleihen. Aber Trump wird eine Pleiteweile bei US-Ölkonzernen wohl zu verhindern wissen, zumindest bei den großen Konzernen Aber auch hier ist es 5 vor 12.

    Gold und Goldaktien bleiben gefragt

    Aufgrund der starken gefallenen Ölpreisen brach der russiche RDX-Index im Februar/März von 2000 auf 1000 Indexpunkte ein, erholte sich aber wieder auf 1332 Indexpunkte, also ausgehend vom Tief sogar um 32 Prozent, wobei der RDX-Index am Freitag um 2,31 Prozent auf 132 Indexpunkte konsolidierte. Gazprom brach seit Februar von 7 auf 4 € ein, erholte sich nun aber wieder auf 4,6 €. LUKoil fiel von 90 auf 40 €, erholte sich jetzt aber wieder auf 58 €. Ähnlich waren die Kursverläufe bei anderen russischen Standartwerten. Nur die russischen Goldaktien konnten klar outperformen und erreichten zum sogar neuen Jahreshöchstkurse, da der Goldpreis auf über 1700 USD/Unze anstieg. Er stieg damit in 1 Jahr um 32 Prozent an. Die Gold-ETF bekamen starke Zuflüsse. In Deutschland war Gold als Anlage sehr begehrt und Goldmünzen zum Teil ausverkauft.

    „Goldiges“ Muster-Depot des EST auf neuem Allzeit-Hoch

    So konnte auch das „goldige“ Muster-Depot des Börsenbriefs EAST STOCK TRENDS (EST) mit russischen Goldaktien um über 80 Prozent seit Anfang 2019 ansteigen, was sogar ein neues Allzeit-Hoch bedeute. Aktie wie Petropavlovsk stieg seit Erstempfehlung im EST um 353 (!) Prozent und Polyus Gold, einer der größten Goldproduzenten der Welt, um 123 Prozent seit Ende 2018. Auch das zweite Muster-Depot mit den russischen Dividendenperlen ist trotz Corona-Crash noch mit 14 Prozent im Plus. Zudem wurden im EST rechtzeitig Stopp-Loss-Marken benannt, so dass bei Einhaltung die Kursverluste nicht allzu hoch sein dürften.

    Cash bleibt King

    Was ist also als Anleger nun zu tun? Zunächst Ruhe bewahren, nicht in Panik verfallen und überwiegend in Cash bleiben. Wer die Stopp-loss Marken im Börsenbrief EAST STOCK TRENDS (www.eaststock.de) beachtet hat, müsste jetzt sehr viel Cash haben und wer Cash im Crash hat, ist King. Es wird Sommer aber auch enorme Reboundchancen geben. Wo Sie jetzt investieren sollen und wie die nächsten Stopp-loss-Marken sind, die es zu beachten gilt können Sie im nächsten EAST STOCK TRENDS nachlesen. Melden Sie sich jetzt auch schon an zum nächsten Ostbörsen-Seminar „Go East- In der Krise liegt die Chance“ am 27. Mai in Frankfurt/M. Die Reboundchancen sind in Russland besonders groß, weil Russland die Assets jetzt wieder enorm preiswert zu haben sind.

    Osteuropabörsen können erneut selektiv outperformen

    10 Börsen auf Osteuropa zählen auch jetzt schon wieder zu den Top-Performern der Welt. wobei Top-Performer im März die Börsen sind, die am wenigsten Verluste gemacht haben wie die Börse Kiew, die baltischen Börsen (Estland, Litauen, Lettland) und einige Börsen aus Südosteuropa wie (Slowenien). Die Ukraine ist jetzt auch interessant, weil demnächst die nächsten Normandiegespräche im Sommer stattfinden sollen.

    Erst informieren, dann investieren

    Informieren Sie sich jetzt auch ausführlich über die Hintergründe und die Entwicklung der Ukraine/Russland-Krise aber auch das zukünftige Erholungspotential der unterbewerteten Aktien aus Osteuropa. Im März 2020 sollten die nächsten Normandiegespräche stattfinden, die nun aber verschoben wurden. Auch im Baltikum, Rumänien und der Ukraine gibt es neue Chancen, wobei die jeweiligen Aktienindices in 2019 alle im Plus waren. So konnten sich einige ukrainische Agraraktien seit 2016 im Kurs schon mehr als verdoppeln und in 2018 stieg der PFTS-Index schon wieder über 70 Prozent. Die Aktien aus Kasachstan zählten 2017 zu den Top-Performern der Welt (+56 Prozent), nicht aber in 2018 und auch nicht in 2019.

    In 2018 zählten bereits 10 Aktienmärkte aus Osteuropa zu den am besten performenden Aktienmärkten der Welt, die alle den DAX und auch den US-Aktienmarkt klar outperformen konnten. Die Moskauer Börse war in 2019 schon wieder der klare Outperformer unter allen Weltbörsen mit einem Plus von über 46 Prozent in Euro. Aber auch die Bukarester Börse (Rumänien) stieg schon um über 32 Prozent in 2019. Die Aktienmärkte in Südosteuropa und auch in den baltischen Ländern blieben sehr stabil im Plus (Kroatien +13 Prozent). Es lohnt sich also weiterhin nach dem Corona-Crash ein Blick über den Tellerand nach Osteuropa. Nach dem Corona-Crash im März gibt es demnächst wieder gute Einstiegmöglichkeiten auch in Osteuropa.

    Bestellen Sie daher jetzt auch ein Probe-Abo (3 Ausgaben per Email für nur 15 €) des monatlich erscheinenden Börsenbriefs EAST STOCK TRENDS (EST) mit einem weiteren Ukraine/Russland-Special und einem Dividenden-Special sowie mit vielen Hintergrund-Informationen und neuen Anlage-Vorschlägen wie mit der "Aktie des Monats“ und lukrativen Zertifikaten unter www.eaststock.de, dort unter Börsenbrief.

    Der letzte EST erschien am 24. April 2020. Die alten Muster-Depots des EST konnten bereits in 2019 kräftig zulegen. Das Muster-Depot des EST war zuletzt in 2018 mit 6 Prozent im Plus. Die „Aktie des Monats“ aus dem September 2018 Polyus Gold stieg bereits um über 120 Prozent in 12 Monaten und die Goldaktie Petropavlovsk sogar um über 300 Prozent im Hoch. Ende 2018 wurde ein neues „goldiges“ Muster-Depot im EST aufgemacht, das bereits mit 80 Prozent in Plus ist und das neue Depot mit Turnaround-Kandidaten stieg um 27 Prozent (bis 21. Februar). Hernach kann es jetzt aber auch zu starken Korrekturen und Kursverlusten um über 40 Prozent, wie auch an den Weltbörsen. Es ist jetzt mit 12 Prozent im Minus. Es wurden aber auch Gewinnmintahmen zuvor empfohlen und Stopp-loss–Marken benannt, die alle erreicht wurden.

    Interview-Hinweise Das letzte Radio-Interview war am 16. April 2020 in Börsen Radio Networks. Sie können sich die Interviews jetzt bei www.eaststock.de, dort unter der Rubrik „Interviews“ runterladen, ebenso wie das gleichnamige EastStockTV-Video, Folge 179. By the way: haben Sie schon den YouTube-Kanal EastStockTV abonniert?

    Seminar-Hinweis: das nächste Ostbörsen-Seminar „Go East – In der Krise liegt die Chance!“ findet am 27. Mai 2020 um 17.00 Uhr in Frankfurt/M. statt, wenn es nicht wegen der Corona-Krise verschoben werden muss. Info und Anmeldung unter Tel 040/6570883, Fax 040/6570884 oder per email an info@eastsstock.de

 

 

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18.10.2020
Männicke in Börsen Radio Networks über Osteuropa

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02.08.20 Kommen jetzt die „goldenen“ Zeiten?
11.05.20 Ostbörsen-Seminar „Go East – in der Krise liegt die Chance!“ ist am 27. Mai 2020 in FRM
11.05.20 Ostbörsen-Seminar „Go East – in der Krise liegt die Chance!“ am 27. Mai 2020 in FRM
03.05.20 Es ist 5 vor 14 oder ist es schon 5 nach 12?
22.03.20 Die Lage ist ernst, sehr ernst sogar – auch wirtschaftlich!

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