Ostbörsen im Fokus (siehe auch www.eaststock.de)

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Interview- und Termin-Hinweise

Das nächste ESI-Ostbörsen-Seminar "Go East - in der Krise liegt die Chance" findet am 28. November 2108 in FRM gleich nach dem EK-Forum statt. Info und Anmeldung bei www.eaststock.de, unter der Rubrik "Seminare"

Das nächste Radio-Interview von Andreas Männicke ist am 5. November 2018 in Börsen Radio Networks.

Andreas Männicke wurde am 14. September 2018 von Michael Mross in MMnews über Russland, den Rubel und das Verhätnis Russland zum Westen anläßlich der Rede des russischen Außenminsters Sergej Lawrow im Hotel Adlon in Berlin befragt.

Andreas Männicke wurde am 27. August 2018 um 13.00 Uhr in Börse Radio Networks über die neuen Channcen in Osteuropa befragt. Dabei kamen auch die Exotenbörsen aus Georgien, Armenien und Aserbaidschan zu Sprache, aber auch die Auswirkungen der neuen US-Sanktionen gegen Russland.

Das nächste Interview in Börsen Radio Networks ist am 5. November 2018.

Andreas Männicke wurde am 9. Juli 2018 von Börsen Radio Networks um13.00 Uhr über die Chancen in Osteuropa befragt.

Andreas Männicke wurde am 24. Mai 2018 in NTV/Telebörse über Rohstoffe und Russland befragt.

Andreas Männicke wird am 13. Juni 2018 um 18.15 Uhr in WeltTV von Dietmar Deffner anläßlich der Fussballweltmeisterschaft über die Chancen in Russland befragt,

Das nächste Interview für Börsen Radio Networks wird am 2 Juli 2018 um 13.00 Uhr sein.

Andreas Männicke wurde am 2. Maí 2018 in Börsen Radio Networks über die neuen Chancen in Osteuropa, aber auch die Sanktionen gegen Russland befragt.

Andreas Männicke wurde am 19. März 2018 um 13.15 Uhr live in NTV/Telebörse über die Chancen in Russland nach der Präsidentchaftswahl befragt.

Ab Oktober 2013 können Sie unter Eingabe von "EastStockTV" bei www.youtube.de die aktuellen Kommentare von Andreas Männicke zu den Aussichten an den Welt- und Ostbörsen kostenlos abrufen. Abonnieren Sie einfach den Kanal bei www.youtube.de.

Ab Mai 2014 können mit Herrn Männicke über www.go.guidants.com auch interaktiv in Kontakt treten und Fragen zu den Ostbörsen stellen.

Verpassen Sie die Outperformancechancen in Osteuropa nicht und bestellen Sie jetzt den monatlich erscheinenden Börsenbrief EAST STOCK TRENDS unter www.eaststock.de. Ein Probe-Abo (3 Ausgaben kosten nur 15 €). Die beiden Muster-Depots erzielten seit Februar 2009 eine Performance von über 320% im Muster-Depot 1 (konservativer Osteuropa-Basket) bzw. über 350% im Muster-Depot 2 (spekulativer Osteuropa-Basket, das sind über 40% p.a. seit 2009. In den neuen Muster-Depots ab 2015 wude eine Performance von über 130% bzw über 80% erzielt. Das neue "goldige" Muster-Depot erreichte immerhin ein Plus von 66% ab 2016.

Zudem können Sie sich alle bisherigen TV-Inteviews von Andreas Männicke in diesem Jahr runterladen unter den Links der Rubrik "Interviews".

  • Mini-Crash an der Wall Street - und nun?

    Sonntag, 14. Oktober 2018 23:05:00




    Die Wall Street erlebte am 10. Oktober den größten Kurseinbruch seit langer Zeit. Der Dow Jones Industrial Index fiel um über 3 Prozent, ebenso wie der S&P Index, aber der NASDAQ-Index fast um 5 Prozent auch der DAX und EuroStoxx gaben auf breiter Front zu. Auch die asiatischen Märkte gingen kräftig ins Minus. Die Markttechnik bleibt negativ und angespannt. Dies war eine Reaktion auf die zunehmend restriktive Geldpolitik der FED, aber auch des Handelskrieg der USA mit China. US-Präsident machte die Notenbank FED für den Kurseinbruch verantwortlich. Dabei ist er selbst auch eine Ursache des Kurseinbruchs, indem er ständig den...

    Abonnieren Sie jetzt kostenlos den Andreas Männicke Newsletter, um den vollständigen Inhalt per E-Mail zu erhalten.

  • Rekorde über Rekorde in den USA, aber wo führt das hin?

    Samstag, 22. September 2018 20:26:00

    Die Wall Street feiert im Moment einen neuen Rekord nach dem anderen. Der Dow Jones Industrial Index (DJI) stieg vergangene Woche auf ein neues Allzeit-Hoch. Zudem gab es Rekord-Übernahmen, wovon vor allem die großen US-Investmentbanken profitieren. Andere Weltbörsen hinken hingegen hinterher. Europa kommt mit dem Brexit nicht voran und Italien bleibt ein Dauer-Verschuldungsproblem. Zudem belastet die Türkei-Währungskrise. Gold verliert erneut an Wert. Osteuropa-Börsen bleiben selektiv Outperformer. Sogar die Moskauer Börse konnte den DAX trotz der neuen US-Sanktionen klar outperformen.

    Wall Street auf neuem All-Zeit-Hoch

    Der Dow Jones Industrial-Index (DJI) mit 30 Aktien im Index stieg am 21. September auf das neue Allzeit-Hoch von 26.750 Indexpunkten. Auch der marktbreitere S&P-Index mit 500 Aktien im Index erreichte mit fast 2940 Indexpunkten ein neues Allzeit-Hoch, konsolidierte dann aber wieder auf 2925 Indexpunkte und schloss damit am Freitag leicht im Minus. Der Technologie-Index NASDAQ Composite Index erreichte ein neues Allzeit-Hoch mit 8100 Indexpunkten schon am 31. August, gab jetzt aber leicht auf 7986 Indexpunkte nach. Damit ist der DJI jetzt seit Jahresbeginn mit 7,96 Prozent im Plus, der S&P-Index mit 9,62 Prozent und der NASDAQ-Index mit 17,64 Prozent. Die Haussetrends an der Wall Street sind alle noch voll intakt. Die große Frage ist nur, wie lange dieser Boom noch anhält.

    Japan gut erholt

    Gut erholen konnte sich in den letzten Wochen auch der japanische Nikkei-Index, der erst lange Zeit im Minus war, aber seit Mitte August kräftig anstieg und nun mit etwa 5 Prozent seit Jahresbeginn im Plus ist. Damit ist er nun der am besten performende asiatische Aktien- Index. Dagegen ist der Aktienmarkt in China immer noch mit 15 Prozent im Minus, weil der US-Handelskrieg weiterhin enorm belastet und auch noch nicht beendet ist.

    Trump darf triumphieren

    Insofern kann sich der US-Präsident Donald Trump rühmen, dass seine „America-first-Strategie“ bis jetzt zumindest an den globalen Aktienmärkten aufging. Seit seiner Wahl steig der S&P-Index schon um 35 Prozent Die Gründe liegen aber weniger in Trump begründet, sondern an der US-Steuerreform, die künstlich einmalige Gewinne in 2018 auslöste, aber auch in den Rekord-Aktien-Rückkäufen im Volumen von über 1 Billion US-Dollar, die die Gewinne pro Aktie künstlich steigen lässt, auch wenn die Gewinne absolut stagnieren. Zudem gab es Rekord-Übernahmen, die immer wieder für Fantasie sorgten und wovon auch die großen Investmentbanken in den USA profitierten.

    DAX und EuroStoxx bleiben Underperformer

    Aber die europäischen Aktienmärkte hinken nach wie vor hinterher. Der DAX konnte sich zwar im Sepetmber etwas erholen, ist aber bei 12.430 Indexpunkten immer noch mit 4,12 Prozent im Minus. Dem EuroStoxx erging es nicht viel besser. Auch er erholte sich zwar vergangene Wochen ein wenig, ist aber bei 3420 Indexpunkten immer noch mit knapp 2 Prozent im Minus seit Jahresbeginn. Dies hat auch gute Gründe: der Brexit ist auch nach den Gesprächen in Salzburg immer noch unklar, Italien steht weiterhin vor großen Verschuldungsproblemen und in der Türkei drohen wegen der Währungskrise und zu hohen Zinsen demnächst Insolvenzen. Der Welt-Aktien-Index ex USA ist sogar mit 15 Prozent im Minus, da viele Emerging Markets unter den starken US-Dollar und den fallenden Rohstoffpreisen litten.

    Gold und Silber enttäuschen weiter

    Auch Gold und Silber litten die letzten Wochen unter den steigenden US-Zinsen und dem starken US-Dollar. So fiel der Goldpreis schon wieder unter 1200 US-Dollar/Unze und der Silberpreis auf fast 14 US-Dollar, was nahe dem Tief von 2016 ist. Damit ist Gold seit Jahresbeginn in US-Dollar mit 8 Prozent im Minus (in Euro „nur“ mit 6 Prozent) und Silber sogar mit 15 Prozent. Auch fast alle Gold- und Silberaktien sind jetzt im tief Keller, was alle Gold- und Silberanleger enttäuscht. Dagegen waren Kryptowährungen selektiv wieder gefragt: so stieg der Ripple am Freitag um 67 Prozent an einem Tag. Zuvor tendierten Kryptowährungen aber auch schwächer.

    Börsen in Osteuropa als klare Outperformer

    Die Börsen in Osteuropa konnten selektiv weiter outperformen So sind die Börsen aus Slowenien, Rumänien, Litauen, Slowakei und Tschechien seit Jahresbeginn alle im Plus und können die meisten Weltbörsen-Indices, so auch den DAX und EuroStoxx, klar outperformen. Es lohnte sich also auch in diesem jahr vor allem in Osteuropa sein Geld anzulegen, was sich die meisten deutschen Anleger aber nicht trauen, da sie sich nicht wagen, über den Tellerand zu schauen. Das ist aber ein großer Fehler. So sind die Wachstumsraten in Osteuropa wesentlich höher als in Westeuropa, aber die Staatsverschuldung wesentlich geringer als in Westeuropa.

    Moskauer Börse trotz US-Sanktionen kräftig erholt

    Die Moskauer Börse leidet zwar weiter vor allem unter den neuen US-Sanktionen vom 22. August und dem schwachen Rubel. Dennoch zählt nun auch die Moskauer Börse nun wieder zu den Top-Performern der Welt. Der RDX-Index - ein Kunstprodukt der Wiener Börse für russische Aktien mit den 10 größten Standardwerten - stieg auf 1328 Indexunkte und ist damit in Euro mit 3,28 Prozent im Plus. Der RTX-Index, - ein weiteres Kunstprodukt der Wiener Börse- stieg auf 2080 Indexpunkte und ist nun mit 6,58 Prozent im Plus, nachdem der Index zuvor immer im Minus war (bis Ende August). Am besten schnitten die die russischen Öl-/Gasaktien ab. Der RDX Oil-Index, ein Branchen-Index nur mit russischen Öl- und Gas-Aktien, stieg schon um 27 Prozent in Euro in diesem Jahr. Aktien wie Tatneft und Novatek erreichten sogar neue 5 Jahres-Höchststände. Aber auch Aktien wie LUKoil, Rosneft und Gazpromneft überzeugen mit einem starke Kursanstieg während Gazprom etwas hinterherhinkt.

    Ölpreis kräftig erholt – zum Leidwesen von Trump

    Der Hauptgrund für die gute Performance der Moskauer Börse war der wieder auf 78 US-Dollar/Barrel gestiegen Brentölpreis, der Mitte August noch bei 70 USD-Dollar/Barrel im Tief war. Trump fordert von der OPEC per Twitter zwar einen niedrigeren Ölpreis, aber ob sich die OPEC daran halten wird, bliebt abzuwarten. In Rubel waren die Kursgewinne an der Moskauer Börse noch höher, da der Euro zum Rubel seit Anfang August von 72 auf 78 EUR/RUB anstieg, so dass es für ausländischen Anleger zu hohen Währungsverlusten kam.

    Großangriff in Idlip (Syrien) = neue Sanktionen für Russland?

    Wenn es nun infolge des geplanten Großangriff der syrischen Regierung zu einem Giftgasanschlag in Syrien kommen sollte – und sei es nur eine weitere False Flag-Attacke von Terroristen (oder gar dem britischen Geheimdienst bzw. den Weißhelmen) – werden wahrscheinlich weitere Sanktionen gegen Russland und ein militärischer Vergeltungsschlag in Syrien folgen. Insofern ist weiterhin Vorsicht angebracht.

    Erst informieren, dann investieren

    Informieren Sie sich jetzt auch ausführlich über die Hintergründe und die Entwicklung der Ukraine/Russland-Krise, aber auch das zukünftige Erholungspotential der unterbewerteten Aktien aus Osteuropa. Auch im Baltikum, Rumänien und der Ukraine gibt es neue Chancen, wobei die jeweiligen Aktienindices seit Jahresbeginn alle kräftig im Plus sind. So konnten sich einige ukrainische Agraraktien seit 2016 im Kurs schon mehr als verdoppeln. Die Aktien aus Kasachstan zählten 2017 zu den Top-Performern der Welt (+56 Prozent). Gute Chancen gab es 2017 aber auch in Zentralosteuropa wie in Tschechien und den baltischen Börsen (+2 bis 7 Prozent), wobei die Aktienmärkte aus Ungarn und Polen jetzt auch korrigierten.

    Bestellen Sie jetzt auch ein Probe-Abo (3 Ausgaben per Email für nur 15 €) des monatlich erscheinenden Börsenbriefs EAST STOCK TRENDS (EST) mit einem weiteren Ukraine/Russland-Special und einem Dividenden-Special sowie mit vielen Hintergrund-Informationen und neuen Anlage-Vorschlägen wie mit der "Aktie des Monats“ und lukrativen Zertifikaten unter www.eaststock.de, dort unter Börsenbrief. Der letzte EST erschien am 17. September 2018 mit der Vorstellung von zwei russischen Goldaktien als „Aktien des Monats“. Die Muster-Depot-Aktien RuSal und Yandex stiegen in 2017 um über 30 Prozent, was selektiv die großen Chancen in Russland aufzeigt. In diesem Jahr erreichten schon LUKoil, Tatneft, Gazpromneft und Novatek jeweils neue Jahreshöchstkurse.

    Interview-Hinweise: Das letzte TV-Interview mit Andreas Männicke war am 13. Juni 2018 in WeltTV (zuvor N24) anlässlich der Fußballweltmeisterschaft in Russland. Das letzte Radio-Interview war am 27. August 2018 in Börsen Radio Networks. Zudem wurde Andreas Männicke am 14. September 2018 von Michael Mross in MMnews anlässlich der Rede des russischen Außenministers Sergej Lawrov in Berlin interviewt Sie können sich die Interviews jetzt bei www.eaststock.de, dort unter der Rubrik „Interviews“ runterladen, ebenso wie das gleichnamige EastStockTV-Video, Folge 154.

    Diskutieren Sie jetzt auch mit Herrn Männicke interaktiv unter http://go.guidants.com/de#c/Andreas_Maennicke .

  • US-Handelskrieg schickt Weltbörsen auf Talfahrt

    Dienstag, 26. Juni 2018 16:20:00

    Achtung 5-6 black swans (Handelskrieg, „Italexit“, neue Emerging Market Krise (Türkei, Argentinien), Deutsche Bank-Desaster, Junk-Bonds (USA), Iran-Konflikt (Naher Osten als Pulverfass) sind in Kombinationen mit steigenden Zinsen und einem starken US-Dollar Anflug. Wenn sie landen, wird es gefährlich, denn es könnte in den nächsten 2 Jahren eine neue Systemkrise, Bankenkrise und Finanzkrise geben. (siehe ausführlich dazu im neuen EAST STOCK TRENDS, www.eaststock.de)

    Der Handelskrieg zwischen den USA und der EU/China der spitz sich zu

    Der US-Präsident Donald Trump lässt bei der Zollpolitik nicht locker. Er will jetzt auch zusätzlich deutsche Autos mit höheren Zöllen belegen. Bei Daimler gab es deswegen bereits einen Gewinnwarnung, woraufhin alle Automobilaktien im Kurs schon letzten Wochen einbrachen. China will auf die Zollerhöhung der USA am 6. Juli ebenfalls mit der Zollerhöhung von 545 amerikanischen Produkten reagieren. China droht Trump nun mit der Erhöhung des Volumens auf 100 bis 200 Mrd. US-Dollar. Trump will das Handelsbilanzdefizit der USA im Volumen von 700 Mrd US-Dollar in jedem Fall verringern.

    Trump entsetzt über Harley-Davidson-Entscheidung

    Nachdem die EU unter anderem Harley-Davidson mit höheren Zöllen belegt hat, will Harley-Davidson einen Teil der Produktion nun nach Europa verlegen, was Trump überhaupt nicht schmeckt. Der Zoll wurde von 5 auf 31 Prozent erhöht für Harley-Davidson. Der Kurs von Harley-Davidson brach von 45 auf 41 US-Dollar ein

    Deutschland vor der Zerreißprobe im Asylstreit

    Der Handelskrieg zwischen den USA und der Europäischen Union (EU)/China schickte aber auch den DAX auf Talfahrt. In Deutschland besteht zusätzlich die Gefahr die Gefahr, dass die Koalition am Asylstreit scheitert, was ganz Europa verunsichern und spalten wird. Europa könnte mit dem Bruch der Koalition hernach sogar auseinanderfallen. Bis Ende der Woche wollen CDU und CSU die Frage klären, ob es freie Grenzen und eine europäische Lösung oder die Schließung der Grenzen für Asylanten aus einem Drittland gibt. Im Fall des Bruchs der Koalition und Neuwahlen dürfte der DAX noch weiter nachgeben. CDU und SPD sind schon lange in einem Stimmungstief bei den Wählern. Die CSU will bei den Landtagswahlen mit dem Asyl-Thema punkten.

    Erdogan sorgt nicht für Vertrauen – türkische Lira im freien Fall

    In der Türkei gibt es auch nach dem Wahlsieg von Erdogan eine fortgesetzte Kapitalflucht. 6000 Reiche haben schon die Türkei verlassen, was die Talfahrt der türkischen Lira beschleunigt. Die türkische Lira verlor gegenüber dem Euro schon über 20 Prozent an Wert. Der Euro stieg in 1 Jahr um 35 Prozent (!) von 4,0 auf 5,4 EUR/TRY. Dadurch kommen jetzt aber auch türkischen Unternehmen in Bedrängnis, die sich zu hoch im Fremdwährung verschuldet habe. Erdogans eigenwillige und autokratische Politik sorgte nicht gerade für Vertrauen im Ausland. Immerhin stieg das BSP im letzten Jahr noch um 7 Prozent. Hohen Inflationsraten und Zinsen sorgen aber für Unmut bei der Bevölkerung. Dennoch wurde er mit 53 Prozent gewählt und hat nun mehr Macht denn je.

    Weltbörsen wegen Handelskrieg auf Talfahrt

    Aber auch die asiatischen Börsen tendieren aufgrund des Handelskriegs zwischen den USA und China jetzt deutlich schwächenr ebenso wie die US-Indices, wobei sich der NASDAQ mit einem Plus von fast 10 Prozent noch am besten behaupten konnten, Aber auch der TecDAX ist noch mit über 8 Prozent im Plus. Dagegen rutschte der DAX jetzt mit 5 Prozent ins Minus bei einem Indexstand von 12.270 Indexpunkten. Ende Mai war er noch über 13.000 Indexpunkten.

    Moskauer Börse bleibt relativer Outperformer

    Dagegen blieb der russische RDX-Index mit einem Plus von 1 Prozent bei 1292 Indexpunkten ein relativer Outperformer, weil sich der Ölpreis bei 75 US-Dollar/Barrel stabilisierte. Gold enttäuschte hingegen erneut in Anbetracht der Krisen. Der Goldpreis brach auf 1256 US-Dollar/Unze ein, was ein neuen 6 Monats-Tief war. Auch der Silberpreis gab deutlich auf 16,2 US-Dollar/Unze nach.

    Ich habe die Sommerflaute an den Börsen aber schon rechtzeitig am 24. Mai in NTV/Telebörse aber auch bei meinem Ostbörsen-Seminar am 23. Mai angekündigt. „Sell on May and go away“ erwies sich diesmal als richtig.

    In meinem letzten Ostbörsen-Seminar am 23. Mai 2018 in Frankfurt/M haben wir neben den Chancen und Risiken an den Welt- und Osteuropa-Börsen auch einige Alternativen diskutiert, die ich Ihnen auch hier gerne kurz vorstellen möchte.

    Alternativen bei fallenden Aktienkurse oder einem Aktien-Crash

    Es handelt sich dabei

    1 um eine Beteiligung an einem sehr erfolgreichen ungarischen Immobilienunternehmen

    2 Um eine Beteiligung an einer Aktiengesellschaft, die Fanartikel online verkauft und eine eigene Kryptowährung, dem Fancoin herausgibt

    3 Um das Swiss Commodities Index-Zertifikat, das in den Terminmärkten bei Rohstoffen long und short geht

    4 Um eine Beteiligung an einer sehr erfolgreichen Mezzanine-Immobilien-Finanzierung

    5 An einem Pre-IPO an einem sehr aussichtsreichen Biotechnologie-Unternehmen.

    Dabei können Sie 3 bis 6 bei einem Vermögensverwalter aus Deutschland erhalten, was ich Ihnen auch rate. Es handelt dabei um Geldanlagen, die Ihnen im auch im Falle eines Aktien-Crashs hohe Renditen und Kapitalschutz bescheren können, wobei ich empfehle, sich an mehreren Anlagen gleichzeitig zu beteiligen. Wenn Sie an den folgenden Alternativen Interesse haben, wenden Sie sich bitte baldmöglichst direkt an die EST-Redaktion.

    Hohe Renditen mit Büro-Immobilien aus Osteuropa

    Ad 1 Hier handelt sich um eine Beteiligung an dem ungarischen Immobilien-Unternehmen New Work Serviced Offices. Der Geschäftsführer Hubert Abt hat sein Geschäftsmodell auch in dem Ostbörsen-Seminar am 23. Mai 2018 persönlich vorgestellt: New Work Serviced Offices beschäftigt sich mit der Bewirtschaftung von Büros in Mittel- und Osteuropa, konkret in Ungarn, Polen, Tschechien und der Ukraine. Dabei werden größere Flächen langfristig angemietet, neu ausgestattet und kleinteilig weiter vermietet. Das Modell ist sehr populär, da die Veränderung in der Arbeitswelt bedingt durch die Digitalisierung und veränderte Nutzungsgewohnheiten der Kunden/Mieter nach flexiblen Bürolösungen verlangen. Allerdings sind die Märkte in den osteuropäischen Hauptstädten Warschau, Budapest, Prag und Kiew, in denen NewWork derzeit vertreten ist, noch weitestgehend unterentwickelt. So beträgt der Anteil an flexiblen Bürolösungen in London und Frankfurt bei jeweils ca. 11 % und z.B. in Warschau bei 3 % und Budapest 2 %. Das ermöglicht NewWork ein exponentielles Wachstum.

    Das Unternehmen startete 2013 mit lediglich 80 Arbeitsplätzen in Budapest und bewirtschaftet dort nunmehr 8 Standorte mit 1.800 Arbeitsplätzen. In Warschau ist NewWork mit 2 Standorten und 5.400 qm vertreten und will die Präsenz dort bis Jahresende auf 5 Standorte ausbauen. Bürocenter in Kiew und Prag werden in 2018 eröffnet. Angestrebt sind 40.000 qm bis Ende des Jahres 2018 und eine Verdoppelung auf 80.000 qm in 2019.

    Um das Wachstum zu finanzieren wurde eine Wandelanleihe über 2 MEUR begeben. Die Anleihe läuft auf 2 Jahre und wird mit 7 Proznet verzinst. Zeichnungen werden ab 100.000 EUR entgegen genommen. Die Zeichner können nach der Umwandlung des Unternehmens in eine AG (in Q IV 2018) die Anleihe in Vorzugsaktien mit 4 % garantierter Dividende tauschen. Es kann davon ausgegangen werden, dass sich das Unternehmen positiv entwickelt und sich der Wert binnen der kommenden Monate verdoppeln wird.

    Fanartikel und „Fancoin“ rechtzeitig zur Fußball-WM

    Ad 2 Vor der Fußball-Weltmeisterschaft im Putinreich Russland blüht das Geschäft mit Fanartikeln. Die in London und Manchester beheimatete bzw. aktive Megafanstore Marketing Ltd - gegründet von Andreas Schmidt aus Berlin - will auf diesen mit Volldampf fahrenden Zug aufspringen und in diesem Zusammenhang dann gleichzeitig auch die neue Kryptowährung "FanCoin" populär machen. Sport ist ein knallhartes Business und einer der am stärksten wachsenden Wirtschaftszweige überhaupt. Sport ist einer der mächtigen Treiber der Weltwirtschaft. Für viele Sportclubs und Sportfirmen stellen sich auch in diesem Kontext riesige Aufgaben und Herausforderungen, die Schmidt u.a. darin sieht, dass bei Sportveranstaltungen in den Stadien inzwischen die Bargeld-Zahlung kaum mehr möglich ist. Auch als Gutschein oder Incentiv geben sich enorme Möglichkeiten. Er weist in diesem Kontext auch darauf hin, dass Fans die Möglichkeit des Tauschs von FanCoins untereinander nutzen können. Vereinbarungen mit einem entsprechenden Messengerdienst sollen in Kürze abgeschlossen werden. Im Bereich Fanartikel will man mit dem Label "FanStyle" Fanshirts für Fußballfans und andere Sportarten auf den Markt bringen. Dies erfolgt mit dem bekannten Designer Matthias Maus.

    Das große Geschäft im Fußball ist der Verkauf der Trikots an die Fans. Fan Shirts haben noch ein großes Potential und werden von ADIDAS, Nike & Co vernachlässigt. Die anderen Bereiche sind im 3D Geschäft. Dies wird in Kooperation mit einem führenden Anbieter angeboten. Megafanstore übernimmt die Vermarktung für die 3D Figuren und Avatare zum Thema Fußball. Sehr viel verspricht man sich von der Eröffnung des gemeinsamen Ladengeschäftes in Manchester. Im Anschluss soll dann sofort die Finanzierung des Börsenganges erfolgen und eine Umsetzung der Geschäftsstrategie in den USA. Hier wurde mit Cosimo Piszully, den Schmidt aus seiner Connection zu bekannten Bodybuildern kennt, ein sehr guter Partner gewonnen. Aktuell wird Megafanstore beim vorbörslichen Private Placement mit ca. 0,75 Mio. Euro bewertet. Sollte ein Börsengang erfolgen ist durchaus mit einer enormen deutlichen höheren Bewertung auch im zweistelligen Millionenbereich zu rechnen. Interessenten können auf der Seite www.megafanstore.com/ir weitere Infos und den Businessplan abrufen, zudem auch unter fancoinservice@gmail.com informieren.

    Fant-T-Shirts zu gewinnen

    Den Lesern des Newsletters stellt Megafanstore zudem 5 Fanshirts Deutschland zur Verfügung, Daher jetzt eine Quizfrage: wie geht das Spiel Deutschland gegen Süd-Korea aus und kommt Deutschland damit ein Runde weiter? Wer das Ergebnis richtig trifft, gewinnt ein Fan T-Shirt der deutschen Nationalelf (siehe Foto). Bei mehreren richtigen Einsendungen entscheidet das Los.

    Das Swiss Commodities Index Zertifikat als Alternative

    Ad 3 Das Swiss Commodities Index Zertifikat (ISIN CH0385003030) wurde an dieser Stelle und im EAST STOCK TRENDS bereits vorgestellt. Da es nur an den Terminmärkten bei Rohstoffen aktiv ist mit Long und Short-Postionen auf Basis eines Handelsystems, wäre es von einem Aktien-Crash völlig unbeeinflusst. Es hat im Backtest eine Rendite von über 30% p.a. seit 2000 erwirtschaftet. Es handelt sich um ein Private Placement. Durch MIDFID II gibt es nach wie vor Probleme des Kaufs über eine deutsche Bank mit Ausnahme der V-Bank. Als Alternative gibt es jetzt aber die Möglichkeit des Kaufs über einen deutschen Vermögensverwalter oder den problemlosen Kauf über eine Schweizer Bank wie zum Beispiel die Eröffnung eines Kontos bei Swissquote, was auch online geht. Falls Sie auch hier Unterstützung benötigen, wenden Sie sich bitte an die EST-Redaktion.

    Attraktive Beteiligung an Mezzanine-Finanzierung

    Ad 4 Bei der Mezzanine-Finanzierung handelt sich um das sehr lukrative Angebot eines deutschen Vermögensverwalters. Es handelt sich dabei um die Zwischenfinanzierung von ausschließlich deutschen Immobilienprojekten. Die Renditeerwartungen liegen hier bei 12 bis 14% p.a..

    Beteiligung an einem aussichtsreichen Biotechnologie-Unternehmen

    Ad 5 Hier handelt es sich um eine Beteiligung an einem Biotechnologieunternehmen (Medikamente gegen Arthrose), das demnächst eine Roadshow starten wird. Die zweite Genehmigungsphase wurde bereits erfolgreich beschritten und nun kommt die dritte Phase. Eine Kooperation mit einem namhaften Pharmaunternehmen ist so gut wie in trockenen Tüchern. Eine Kursverdoppelung und mehr sind innerhalb von 2 Jahren ohne weiteres möglich, auch wenn es einen Aktien-Crash geben sollte.

    Russland im Fokus wegen der Fußball-WM

    Jetzt schaut die ganze Welt auf Russland, denn am 14. Juni startete die Fußball-Weltmeisterschaft in Russland mit einem furiosen Sieg Russlands gegen Saudi-Arabien. Die deutsche Nationalmannschaft enttäuschte hingegen mit einer 0:1-Niedelgae gegen Mexiko. Aber nach dem 2:1-Sieg gegen Schweden ist nun wieder alles möglich, wobei sich Russland schon für die nächste Runde qualifiziert hat, was dem Turnier gut tut.

    Durch die Fußballweltmeisterschaft wurden viele neue Infrastrukturinvestitionen in Russland vorgenommen, wobei noch wichtiger demnächst das Seidenstraßenprojekt Chinas ist. Aber auch der Konsum und der Tourismussektor profitiert positiv von der Fußballweltmeisterschaft in Russland.

    Erst informieren, dann investieren

    Informieren Sie sich jetzt auch ausführlich über die Hintergründe und die Entwicklung der Ukraine/Russland-Krise, aber auch das zukünftige Erholungspotential der unterbewerteten Aktien aus Osteuropa. Auch im Baltikum, Rumänien und der Ukraine gibt es neue Chancen, wobei die jeweiligen Aktienindices seit Jahresbeginn alle kräftig im Plus sind. So konnten sich einige ukrainische Agraraktien seit 2016 im Kurs schon mehr als verdoppeln. Die Aktien aus Kasachstan zählten 2017 zu den Top-Performern der Welt (+56 Prozent). Die Halyk Savings Bank ist dabei einer der Top-Performer schon seit über 5 Jahren Gute Chancen gab es 2017 aber auch in Zentralosteuropa wie in Tschechien und den baltischen Börsen (+2 bis 7 Prozent), wobei die Aktienmärkte aus Ungarn und Polen jetzt auch korrigierten.

    Bestellen Sie jetzt auch ein Probe-Abo (3 Ausgaben per Email für nur 15 €) des monatlich erscheinenden Börsenbriefs EAST STOCK TRENDS (EST) mit einem weiteren Ukraine/Russland-Special und einem Dividenden-Special sowie mit vielen Hintergrund-Informationen und neuen Anlage-Vorschlägen wie mit der "Aktie des Monats“ und lukrativen Zertifikaten unter www.eaststock.de, dort unter Börsenbrief. Der letzte EST erschien am 22. Juni 2018 mit der Vorstellung einer russischen Goldaktie als „Aktie des Monats“. Die Muster-Depot-Aktien RuSal und Yandex stiegen in 2017 um über 30 Prozent, was selektiv die großen Chancen in Russland aufzeigt. In diesem Jahr erreichten schon LUKoil, Tatneft, Gazpromneft und GlobalTrans jeweils neue Jahreshöchstkurse.

    Interview-Hinweise: Das letzte TV-Interview mit Andreas Männicke war am 13. Juni 2018 in WeltTV (zuvor N24) anlässlich der Fußballweltmeisterschaft in Russland ab dem 14. Juni 2018. Das nächst Radio-Interview ist am 2. Juli 2018 in Börsen Radio Networks Sie können sich die Interviews jetzt bei www.eaststock.de, dort unter der Rubrik „Interviews“ runterladen, ebenso wie das gleichnamige EastStockTV-Video, Folge 153.

    Diskutieren Sie jetzt auch mit Herrn Männicke interaktiv unter http://go.guidants.com/de#c/Andreas_Maennicke .

  • Notenbanken und Trumps Handelskrieg im Fokus

    Sonntag, 17. Juni 2018 22:12:00

    Das historische Treffen zwischen Kim und Trump war an den Börsen schnell abgehakt, wobei ohnehin der Teufel wie immer im Detail steckt und es noch keinen klaren Abrüstungsplan gibt. Immerhin soll es keine Manöver mehr der USA zusammen mit Süd-Korea geben. Wesentlich bedeutsamer war da schon Trumps neue Entscheidung, die Zölle gegenüber China für Produkte im Volumen von 43 Mrd. USD-Dollar zu erhöhen, worauf nun China auch für amerikanische Produkte im Volume von 43 Mrd US-Dollar erhöhen will. Die Europäischen Union (EU) hat noch nicht konkret gesagt, welche US-Produkte genau in welchem Volumen für die USA erhöht werden soll, aber dies wird noch kommen. Damit gibt es die reale Gefahr eines Handelskriegs.

    Im Fokus standen letzte Woche aber auch die Notenbanken, wobei die Zinserhöhung der amerikanischen Notenbank auf 1,75 Prozent erwartet wurde. Nun sollen aber noch 2 weitere Zinsschritte folgen. Die Europäische Notenbank (EZB) will die Zinsen zwar weiter niedrig halten, aber das Anleihenaufkaufprogramm Ende des Jahres beenden. Nun schaut die ganze Welt aber auch auf Russland, wo am 14. Juni die Fußballweltmeisterschaft startete.

    Viele Fragezeichen beim „historischen“ Treffen zischen Trump und Kim

    Am 12. Juni trafen sich die beiden Präsidenten Trump und Kim in Singapur. Die beiden Präsidenten einigten auf eine Beendigung des Atomprogramms in Nord-Korea und der Manöver in Süd-Korea. Wann und ob dies aber umgesetzt wird, ist noch unklar. Insofern kann es auch immer wieder Rückschläge geben. So ist es fraglich, ob dies schon der ganz große Durchbruch war, da viele Fragen noch offen sind. Es war aber gut, dass das „historische“ Treffen stattfand und in einer guten und wohlwollenden Atmosphäre mit guten Ausgang und Ausblick auch endete. Dies ist auch positiv für die Weltbörsen.

    Handelskrieg zwischen USA und China könnet eskalieren

    Weniger erfreulich ist, dass Trump ab 6. Juli nicht nur die Strafzölle bei Stahl (25 Prozent) und Aluminium (10 Prozent) bei der EU erhöhen wird, sondern auch die Zölle gegenüber China für Produkte im Volumen von 43 Mrd. US-Dollar, worauf China nun auch mit der Erhöhung von Importzöllen für amerikanische Produkte wie landwirtschaftliche Produkte und Autos auch ab 6. Juli im Volumen von 43 Mrd. USD antworten will. Die konkrete Antwort der EU steht noch aus, wird aber erfolgen. Damit wird die Gefahr immer größer, dass es einen „richtigen“ Handelskrieg geben wird, der den Welthandel erheblich beinträchtigen kann. Durch die Importzölle werden auch Lieferketten unterbunden. Wenn China tatsächlich die mit Gegenmaßnahmen reagiert, droht Trump als nächstes mit einem Volumen 100 Mrd. USD an Zollerhöhungen kontern. Gegenüber der EU droht er bei Gegenmaßnahmen, die Importzölle für Autos um 25 Prozent zu erhöhen. Der IWF warnt vor einer weiteren Eskalation.

    EZB hält die Zinsen weiter niedrig während die FED die Zinsen weiter erhöht

    Ein weitere Gefahr sind die steigenden Zinsen bei steigender Verschuldung in den USA. Die FED erhöhte den Leitzins wie erwartet um weiter 0,25 Prozentpunkte auf 1,75 bis 2,0 Prozent, womit der Spread zu europäischen Zinsen immer größer wird, denn der EZB-Chef Draghi will die Zinsen zumindest bis Sommer 2019 niedrig halten. Zudem will die FED in diesem Jahr den Leitzins noch zweimal bis Jahresende erhöhen.

    EZB beendet das Anleihenaufkaufprogramm – schlecht für Italien!

    Auf der anderen Seite will er das Anleihenaufkaufprogramm im Volume von 30 Mrd. € monatlich Ende des Jahres beenden. Dies ist aber sehr gefährlich, weil dann die Zinsen in Italien schnell steigen könnten. Dies könnte eine neue Euro-Krise auslösen. Italienische Anleihen wären dann zu shorten. Zudem will die FED im 4. Quartal dem Markt monatlich 50 Mrd. USD entziehen. Wie darauf der Aktienmärkte in Zukunft reagieren wird, muss abgewartet werden.

    Platzt die Koalition?

    In Deutschland scheint der Streit zwischen den Innenminister Seehofer und der Bundeskanzlerin Merkel zu eskalieren. Seehofer will Asylanten, die zuerst in einem Drittland angekommen sind, an der Grenze abweisen und zurückschicken, so wie dies Frankreich schon lange macht. Angela Merkel pocht auf eine „europäische Lösung“. Bis Montag soll eine Einigung über den Masterplan von Seehofer zur Flüchtlingspolitik entschieden werden. Im Extremfall kann es zur Entlassung von Seehofer und/oder zum Platzen der Koalition führen. Die CDU verlor in Wahlumfragen 4 Prozentpunkte, aber auch die SPD 2 Prozentpunkte.

    Weltbörsen (noch) gelassen

    Die Weltbörsen nahmen die negativen Nachrichten bisher relativ gelassen hin. Der DAX gab am Freitag um 0,63 Prozent auf 13.070 Indexpunkte nach und der Dow Jones Industrial Index um 0,34 Prozent auf 25.090 Indexpunkte. Am Vortag stieg der DAX aber kräftig, weil Draghi weiterhin niedrige Zinsen ankündigte. Der NASDAQ-Index gab sogar nur um 0,19 Prozent auf 7746 Indexpunkte nach und ist damit seit Jahresbeginn noch 13 Prozent im Plus. Wesentlich heftiger reagierten aber Industriemetalle und Edelmetalle auf den drohenden Handelskrieg zwischen den USA und China, weil dann auch der Welthandel und die Inflation abnehmen könnten. Wohlmöglich droht sogar eine Deflation.

    Gold stark korrigiert

    So brach der Goldpreis am Freitag um 1,7 Prozent auf 1281 US-Dollar/Unze und Silber sogar um 3,53 Prozent auf 16,59 US-Dollar ein. Alle Edelmetalle und Industriemetalle gaben am Freitag im Kurs kräftig nach. Der Brentölpreis brach sogar um 3,54 Prozent auf 73,3 US-Dollar/Barrel ein. Die Zinserhöhung der FED stärkt den US-Dollar, der sich am Freitag bei etwa 1,16 EUR/USD einpendelte. Der US-Dollar-Index stieg auf 94,97, was nahe dem Jahres-Hoch ist. Ein starker US-Dollar ist schlecht für Rohstoffe und Emerging Markets. Auch Kryptowährungen setzten den fallenden Trend fort. So fiel der Bitcoin auf 5580 €.

    Fußball-WM: Furioser Start für Russland, aber nicht für Deutschland

    Jetzt schaut die ganze Welt auf Russland, denn am 14. Juni startete die Fußball-Weltmeisterschaft in Russland mit einem furiosen Sieg Russlands gegen Saudi-Arabien. Die deutsche Nationalmannschaft enttäuschte hingegen mit einer 0-1-Niedelgae gegen Mexiko. Durch die Fußballweltmeisterschaft wurden viele neue Infrastrukturinvestitionen in Russland vorgenommen, wobei noch wichtiger demnächst das Seidenstraßenprojekt Chinas ist. Aber auch der Konsum und der Tourismussektor profitiert positiv von der Fußballweltmeisterschaft in Russland. Der RDX-Index fiel am Freitag dennoch um 1,47 Prozent, weil auch der Brentölpreis um 3,54 Prozent auf 73,35 US-Dollar/Barrel stark nachgab. Der Rubel konnte sich aber bei 72,6 EUR/RUB gut behaupten.

    Erst informieren, dann investieren

    Informieren Sie sich jetzt auch ausführlich über die Hintergründe und die Entwicklung der Ukraine/Russland-Krise, aber auch das zukünftige Erholungspotential der unterbewerteten Aktien aus Osteuropa. Auch im Baltikum, Rumänien und der Ukraine gibt es neue Chancen, wobei die jeweiligen Aktienindices seit Jahresbeginn alle kräftig im Plus sind. So konnten sich einige ukrainische Agraraktien seit 2016 im Kurs schon mehr als verdoppeln. Die Aktien aus Kasachstan zählten 2017 zu den Top-Performern der Welt (+56 Prozent). Die Halyk Savings Bank ist dabei einer der Top-Performer schon seit über 5 Jahren Gute Chancen gab es 2017 aber auch in Zentralosteuropa wie in Tschechien und den baltischen Börsen (+2 bis 7 Prozent), wobei die Aktienmärkte aus Ungarn und Polen jetzt auch korrigierten.

    Bestellen Sie jetzt auch ein Probe-Abo (3 Ausgaben per Email für nur 15 €) des monatlich erscheinenden Börsenbriefs EAST STOCK TRENDS (EST) mit einem weiteren Ukraine/Russland-Special und einem Dividenden-Special sowie mit vielen Hintergrund-Informationen und neuen Anlage-Vorschlägen wie mit der "Aktie des Monats“ und lukrativen Zertifikaten unter www.eaststock.de, dort unter Börsenbrief. Der letzte EST erschien am 18. Mai 2018 mit der Vorstellung einer russischen Automobilaktie als „Aktie des Monats“. Die Muster-Depot-Aktien RuSal und Yandex stiegen in 2017 um über 30 Prozent, was selektiv die großen Chancen in Russland aufzeigt. In diesem Jahr erreichten schon LUKoil, Tatneft, Gazpromneft und GlobalTrans jeweils neue Jahreshöchstkurse.

    Interview-Hinweise: Das letzte TV-Interview mit Andreas Männicke war am 13. Juni 2018 in WeltTV (zuvor N24) anlässlich der Fußballweltmeisterschaft in Russland ab dem 14. Juni 2018. Das nächst Radio-Interview ist am 2. Juli 2018 in Börsen Radio Networks Sie können sich die Interviews jetzt bei www.eaststock.de, dort unter der Rubrik „Interviews“ runterladen, ebenso wie das gleichnamige EastStockTV-Video, Folge 152.

  • Black swans ante portas?

    Samstag, 02. Juni 2018 18:53:00

    Der US-Präsident Donald Trump löst sein Wahlversprechen ein und erhöht nun die Aluminium- und Stahlzölle auch für China und die EU, was der Beginn eines Handelskrieg werden könnte. Denn nun will die EU mit scharfen Gegenmaßnahmen reagieren. In Italien gibt es zwar jetzt eine neue Übergangs-Regierung. Das Land befindet sich aber nach wie vor in einer schweren Verschuldungskrise. Die Deutsche Bank AG wird als „Risikobank“ in den USA eingestuft. Durch den starken US-Dollar kommen jetzt einige Emerging Market-Länder wie Argentinien und Türkei in eine schwere Währungskrise, die sogar zum black swan werden könnte.

    Russland steht vor der Fußball-Weltmeisterschaft. Der hohe Ölpreis sorgt dafür, dass die Moskauer Börse trotz US-Sanktionen einer der Top-Performer der Weltbörsen bleibt.

    Trump bleibt stur und startet den Handelskrieg mit der EU

    Wie angekündigt und im Wahlkampf versprochen erhöhte der US-Präsident Trump am 1. Juni 2018 die Zölle für Stahl und Aluminium nun nicht nur für China, sondern auch für Kanada, Mexiko und die EU. Alle Betroffenen wollen nun Gegenmaßnahmen ergreifen, also auch die Zölle für einige US-Produkte erhöhen. Leidtragende werden nur die Verbraucher sowohl in den USA als auch in Europa sein, wo sich die Produkte durch die Einfuhrzölle nun verteuern werden. Es muss abgewartet werden, ob die gegenseitigen Zollerhöhungen in einen Handelskrieg ausarten, der dann auch den Welthandel behindert. Dies will die EU, aber auch China in jedem Fall vermeiden.

    Trump will sich eine gute Ausgansposition beim Poker um Einfuhrzölle oder wie Trump es nennt, einen „fairen Wettbewerb“ verschaffen. Seitens der EU gibt es aber erhebliche rechtliche Bedenken bei den Zollerhöhungen. Falls die EU nun auch die Zölle auf US-Produkte erhöht, will Trump seinerseits den Import von deutschen Autos auf 25 Prozent erhöhen, was die deutsche Automobilindustrie schwer treffen würde, da die USA immer noch ein sehr wichtiger Exportmarkt sind. Bei einem richtigen Handelskrieg wird es nur Verlierer geben, auch an den Weltbörsen.

    Trump will nun auch die Sanktionen gen den Iran verschärfen. Israel droht sogar mit einem Krieg. Insofern ist weiteres „Sommertheater“ - dann auch mit Russland - vorprogrammiert. Entspannung gibt es aber in Nord-Korea-Konflikt, da nun doch ein Treffen zwischen Trump und Kim am 12. Juni anberaumt ist,

    Italien macht weiter Sorgen trotz der neuen Regierung

    Da ein Unglück selten allein kommt, kommen nun auch Zweifel an der Schuldentragfähigkeit Italiens auf. Die Rendite der italienischen Staatsanleihen verdoppelte ich zwar in den letzten Tagen in kurzer Zeit; sie liegt aber immer noch unter dem Niveau von US-Anleihen. Obwohl die die rechtsnationale und rechtspopulistische Koalition mit der europafeindlichen 5 Sterne Partei und der Lega Nord nicht zu Stande, a ist fraglich, ob die neue Regierung Vertrauen schaffen kann. Italien ist nach Griechenland mit einer Staatsverschuldung von 132 Prozent des BSP nach Griechenland am zweithöchsten in Europa verschuldet.

    In dem alten Koalitionsvertrag stand daher die Forderung, dass die EZB 250 Mrd. € an Schulden erlassen soll. Zudem sollten sogenannte MinBots zur Finanzierung der Staatsschulden herausgegeben werden, was eine Parallelwährung für den Euro werden könnte. Die Commerzbank AG hat als „sichere Anlage“ italienische Anleihen im Wert von 10 Mrd, € im Portfolio. Aber kann sich die Commerzbank AG dauerhaft auf Draghi verlassen? Auch Schweizer Banken haben sich mit italienischen Anleihen eingedeckt.

    Die EZB muss nun wohl das Anleihenaufkaufprogramm notgedrungen im September wegen Italien verlängern. Dabei handelt es um hochgradig manipulierte Märkte, denn ohne Draghi wäre das Zinsniveau in Italien bei über 6%, womit ein Staatsbankrott Italiens drohen würde. Ein Staatsbankrott Italiens oder auch der Austritt aus dem Euro wäre ein black swan für die globale Finanzwelt. Aber nun macht die neue Regierung erst mal Hoffnung, die an der hohen Verschuldung aber auch nichts ändern kann.

    Südeuropa bleibt zu hoch verschuldet

    Sorgen bereiten in dem Zusammenhang auch die 920 Mrd. € Target II Salden der Bundesbank wovon die Hälfte uneinbringlich ist. Die europäischen Banken sind immer noch nicht hinreichend kapitalisiert, um größere Schieflagen auffangen zu können. Italien hat das Potential, mittel- bis langfristig den Euro zu sprengen, wenn Italien aus den Euro und der EU austreten würde. Ein „Italexit“ wäre weit gefährlicher für die EU als der Brexit. Aber auch Griechenland ist noch nicht gerettet.

    Argentinien braucht wieder die Hilfe des IWF- der Peso im freien Fall!

    Die dritte Gefahr droht von einigen Emerging Markets, also einigen Schwellenländern, durch den starken US-Dollar - wie zum Beispiel die Türkei oder Argentinien, wo die Währungen enorm abgewertet wurden, womit aber auch Unternehmen und Banken, die sich zu stark in Fremdwährung verschuldet haben, leiden. Beide Länder könnten ebenfalls wie Italien zum „Black Swan“ für die globalen Finanzmärkte werden, wenn ein Staatsbankrott droht. Der argentinische Peso verlor in diesem Jahr schon 24 Prozent an Wert. Die Inflationsrate beträgt in Argentinien über 30 Prozent, obwohl die Zinsen ebenso wie in der Türkei schon mehrfach angehoben wurden. Ein Staatsbankrott droht aber auch in Venezuela mit einer Hyperinflation. Aber auch in Argentinien betrug die Inflationsrate zuletzt über 30 Prozent. Die Zinsen wurden ständig angehoben. Hilfe beim IWF wurde seitens der argentinischen Regierung schon angefordert, um einen Staatsbankrott zu vermeiden.

    Türkei vor der Wahl – türkische Lira ebenfalls im freien Fall!

    Nicht nur der argentinische Peso, sondern auch die türkische Lira befindet sich im freien Fall und wurde seit Jahresbeginn schon um 20 Prozent abgewertet. Der Euro stieg zur türkischen Lira in 1 Jahr schon um 35 Prozent von 4,0 auf 5,4 EUR/TRY. Die türkische Industrie hat sich zu stark im Ausland finanziert. Erdogans Appelle, die türkische Lira zu stützen und Gold zu kaufen, bewirkten bisher das Gegenteil. Die schwache Lira verteuert die Importe. Das Leistungsbilanzdefizit ist immer noch viel zu hoch in der Türkei.

    Bei den Präsidentschaftswahlen im Juni kann es sogar zu einer Überraschung kommen, wenn die Opposition mehr Stimmen hinzugewinnen sollte als es Erdogan lieb ist. Noch herrscht der Ausnahmezustand in der Türkei, was auch zur Unzufriedenheit der Bevölkerung beiträgt. Aufgrund des Ausnahmezustands darf in der ganzen Türkei nicht gestreikt werden.

    Kommt eine neue Emerging Market-Krise?

    Insgesamt haben die Schwellenänder Kredite und Anleihen im Ausland im Volumen von 3,7 US-Dollar in US-Dollar aufgenommen. Je stärker der US-Dollar wird, umso schwieriger wird die Zurückzahlung der Kredite bzw. Anleihen. Dies kann zur Insolvenzgefahr führen. zumal die Zinsen im Inland enorm ansteigen. Im Falle der Türkei wären auch die deutschen Banken davon betroffen. Aber auch einige US-Unternehmen haben sich zu hoch verschuldet.

    Deutsche Bank AG bleibt im Abwärtssog eine „Risikobank“

    Die Deutsche Bank AG wurde von den USA als Risikobank eingestuft. Das Rating wurde herabgestuft, womit auch die Refinanzierung der Anleihen und Kredite der Deutschen Bank AG teurer wird. Der amerikanische Einlagensicherungsfonds FDIG hat die Tochter der Deutschen Bank AG mit einer Bilanzsumme von 42 Mrd. US-Dollar auf die Liste der „Problembanken“ gesetzt. Die FED stufte die Deutsche Bank AG schon im letzten Jahr als „Problembank“ ein. Die logische Folge war ein Kurseinbruch des Kurses des Deutschen Bank AG seit Jahresbeginn von 16 auf 9,4 €, was sogar tiefer war als nach der US-Klage in Milliardenhöhe im Jahr 2016. Das Eigenkapital der Deutschen Bank AG ist nach wie vor viel zu gering in Anbetracht der enormen Risiken. Im Juni wird der neue US-Stresstest für die Deutsche Bank AG veröffentlicht, den die Bank zuvor immer noch bestanden hat.

    Eine Pleite der Deutschen Bank AG wäre auch ein Black swan für die globale Finanzwelt schon alleine wegen des überdimensionierten Derivatevolumens. Die Liquiditätsreserven der Bank haben sich allerdings stark zum Vorjahr erhöht Der neue Vorstandschef Christian Sewing richtet sein Augenmerk nun sehr auf die Kosten- und Risikokontrolle. Er will in 1 Jahr bis zu 10.000 Personen entlassen und d

    as Investmentbanking herunterfahren.

    Weltbörsen deutlich schwächer – nur der NASDAQ bleibt gefragt

    In Anbetracht der Fülle der extrem negativen Nachrichten in der letzten Woche reagierten die Weltbörsen noch recht gelassen. Der DAX gab zwar von 13.000 auf 12.550 Punkte im Tief nach, um sich nun wieder auf 12.724 Indexpunkte zu erholen. Damit ist er seit Jahresbeginn schon wieder mit 1,2 Prozent im Minus. Der Dow Jones Industrial Index (DJI) fiel schon Ende Mai von 24.850 auf 24.250 Indexpunkte, erholte sich aber wieder auf 24.629 Indexpunkte, womit er nun auch seit Jahresbeginn mit 1,35 Prozent im Minus ist. Am besten hielt sich noch der NASDAQ Comp Index, der mit 7554 Indexpunkten noch nahe dem Allzeit-Hoch notiert und noch fast 9 Prozent im Plus ist.

    Gold und Silber enttäuschen weiter

    Gold konnte wegen der Angst vor weiter steigenden Zinsen und dem starken US-Dollar nicht von allen Krisen- und Negativnachrichten profitieren. Die FED wird wohl noch einmal die Zinsen im Juni erhöhen. Der Goldpreis pendelte nur um die 1300 US-Dollar Marke, zuletzt bei 1294 USD/Unze und ist damit nur auf dem Niveau wie vor 3 Jahren, was enttäuscht. Aber auch Silber tendiert nur seitwärts bei 16,4 US-Dollar/Unze. Auch der Bitcoin gab auf 6500 € nach und war keine Fluchtwährung wie der US-Dollar, wobei der Euro zuletzt von 1,24 auf 1,16 EUR/USD stark nachgab. Dagegen gab es wieder in eine Flucht in deutsche und amerikanische Anleihen, wodurch die Anleihenrenditen wieder sanken.

    Moskauer Börse bleibt top

    Besser als der DAX und DJI schnitt aber auch die Moskauer Börse aufgrund des hohen Ölpreises ab. Der Brentölpreis stabilisierte sich über 76 USD/Barrel, womit dem russischen Haushalt mehr Einnahmen als geplant zufließen. Auch der Rubel stabilisierte sich bei unter 73 EUR/RUB. Am 14. Juni startet die Fußball-Weltmeisterschaft in Russland und dann wird Russland auch wieder im Mittelpunkt stehen.

    Der RDX-Index ist mit 1357 Indexpunkten immer noch mit über 5 Prozent im Plus und damit weiter besser als der DAX und DJI trotz der scharfen US-Sanktionen im April, worunter besonders der Aluminiumkonzern RuSal litt, wo der Handel der ADR an westlichen Börsen auch ausgesetzt wurde. Neue Sanktionen drohen aber Russland durch die USA demnächst im Rahmen eines verschärften Iran-Konflikts.

    Informationskrieg auch in der Ukraine

    Entspannung soll es aber in der Ukraine durch eine UN-Blauhelmtruppe geben, worüber die Außenminister Russlands, der Ukraine, Frankreich und Deutschland am 11. Juni sprechen und diskutieren werden. Der ukrainische UTX-Index ist mit einem Plus von 17 Prozent nach wie vor einer der Top-Performer in diesem Jahr.

    Wenig verständlich sind die Falschmeldungen und die Verhaltensweisen des ukrainischen Geheimdienstes beim angeblichen Tod des russischen Journalisten Arkadij Babtschenko in der Ukraine, wofür mal wieder Putin verantwortlich gemacht werden sollte. Der Informationskrieg tobt offensichtlich auch in der Ukraine weiter.

    Erst informieren, dann investieren

    Informieren Sie sich jetzt auch ausführlich über die Hintergründe und die Entwicklung der Ukraine/Russland-Krise, aber auch das zukünftige Erholungspotential der unterbewerteten Aktien aus Osteuropa. Auch in Kasachstan (+4% in 2018), Rumänien (+10 Prozent in 2018!) und der Ukraine (+17% in 2018) gibt es neue Chancen, wobei die jeweiligen Aktienindices noch seit Jahresbeginn alle kräftig im Plus sind. So konnten sich einige ukrainische Agraraktien seit 2016 im Kurs schon mehr als verdoppeln. Die Aktien aus Kasachstan zählten 2017 zu den Top-Performern der Welt (+56 Prozent) und der KTX-Index ist jetzt auch schon wieder mit 4 Prozent im Plus. Die Halyk Savings Bank ist dabei einer der Top-Performer schon seit über 5 Jahren Gute Chancen gab es 2017 aber auch in Zentralosteuropa wie in Tschechien (+4 Prozent in 2018) und den baltischen Börsen (+2 bis 7 Prozent), wobei die Aktienmärkte aus Ungarn und Polen jetzt auch korrigierten.

    Bestellen Sie jetzt auch ein Probe-Abo (3 Ausgaben per Email für nur 15 €) des monatlich erscheinenden Börsenbriefs EAST STOCK TRENDS (EST) mit einem weiteren Ukraine/Russland-Special und einem Dividenden-Special sowie mit vielen Hintergrund-Informationen und neuen Anlage-Vorschlägen wie mit der "Aktie des Monats“ und lukrativen Zertifikaten unter www.eaststock.de, dort unter Börsenbrief. Der letzte EST erschien am 18. Mai 2018 mit der Vorstellung einer russischen Automobilaktie als „Aktie des Monats“. Die Muster-Depot-Aktien RuSal und Yandex stiegen in 2017 um über 30 Prozent, was selektiv die großen Chancen in Russland aufzeigt. In diesem Jahr erreichten schon LUKoil, Tatneft, Gazpromneft und GlobalTrans jeweils neue Jahreshöchstkurse.

    Interview-Hinweise: Das nächste TV-Interview mit Andreas Männicke ist am 13. Juni 2018 in WeltTV (zuvor N24) anlässlich der Fußballweltmeisterschaft in Russland ab dem 14. Juni 2018. Das letzte TV/Interview mit Männicke in NTV/Telebörse war am 25. Mai 2018. Sie können sich die Interviews jetzt bei www.eaststock.de, dort unter der Rubrik „Interviews“ runterladen, ebenso wie das gleichnamige EastStockTV-Video, Folge 151.

    Diskutieren Sie jetzt auch mit Herrn Männicke interaktiv unter http://go.guidants.com/de#c/Andreas_Maennicke .

 

 

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