Wann kommt der nächste Finanz-Tsunami und wann sind die USA Pleite?

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Samstag, 12. März 2011 14:22:00

Das Erdbeben in Japan und der Tsunami hat Symbolcharakter - auch für die Finanzwelt! Jeder wusste, dass so eine Katastrophe in Japan jederzeit passieren kann, aber wenn das Ereignis dann kommt, sind viele doch überrascht. Immerhin sind die Japaner im Grundsatz sehr gut vorbereitet – und dennoch sind in erster Linie durch den nachfolgenden Tsunami bisher über 1000 Tote zu beklagen. Eine Raffinerie geriet in Brand und bei einem Atomkraftwerk reichen die Batterien für die Notstromaggregate für die Kühlanlage nur für wenige Stunden, so dass es auch hier zu einem Super-Gau, also der Kernschmelze, offensichtlich gekommen ist. Die japanischen Behörden haben eine Kernschmelze im Atomkraftwerk Fukushima bestätigt. Die Regierung dementiert das noch. Es ist zu einer Explosion gekommen und soll auch schon radioaktives Material ausgetreten sein und es wurde die Bevölkerung im Umkreis von 20 km evakuiert. Wenn die Brennelemente nicht gekühlt werden, kann es zu einem Gau sogar dann kommen, wenn die Atomreaktoren abgeschaltet werden.

Ich frage mich – ganz unpolitisch - , warum es in Japan immer noch 50 Atomkraftwerken gibt, wenn die Erdbebengefahr so groß ist. Dies ist sicherlich ein politischer Fehler, der noch globale Folgen haben wird. Der Versicherungsschaden inklusive der Tsunami-Schäden wird schon jetzt auf 50-100 Mrd. € geschätzt, worunter auch Rückversicherungen leiden. Auch Versorger werden wohl in der nächsten Woche unter Druck kommen wie damals im Fall von Tschernobyl. Auch dies dürfte die Aktienmärkte global belasten.

Wir hatten es in der letzten Woche mit einer bemerkenswerten Dichte von Negativnachrichten für den Finanzsektor zu tun, wobei das Erdbeben in Japan nur das I-Tüpfelchen bildete. Zunächst machte Moodys mit seinen Downgrade von Griechenlandanleihen um 3 Stufen (!) und dem Downgrade von spanischen Anleihen klar, dass die „PIGS“-Krise durch die Rettungsschirme keinesfalls vorbei ist. Wenn sich Griechenland und andere südeuropäischen Länder nicht an die Auflagen halten können und sich das Haushaltsbilanzdefizite nicht nachhaltig vermindern lassen, wird auch eine Refinanzierung von Anleihen Probleme bereiten und damit die Zinsspreads wieder nach oben treiben.

Auch Portugal hatte zuletzt wieder Schwierigkeiten, Anleihen zu platzieren, was aber auch an dem negativen Umfeld lag. Portugal kommt selbst zu der Einschätzung, dass es ohne einen Umschuldungsplan nicht zu retten sei und Portugal ist schon ein anderes Kaliber als Griechenland. Für Europa bedarf es meines Erachtens nicht weiterer und größerer Rettungsschirme, sondern eines Cuts und damit verbunden eines klaren Umschuldungsplans, der schmerzlich für alle Staatsanleihenbesitzer werden dürfte. Zu diskutieren sind abgestuft Abschreibungen im Volumen von 25, 50, 75 und 100%. Zudem kommen Laufzeitveränderungen in Betracht, so dass aus 1-2 Jahren einfach 10 jährige Anleihen werden. Wer „PIGS-Anleihen besitzt sollte sich auf solche Abschreibungsquoten und höhere Zinsspreads im Ernstfall einstellen. Nach dem Downgrade von Moodys fielen 1 Jahre Griechenlandanleihen schon wieder auf den Kurs von 92 (im Tief war es 80), so dass in 1 Jahresbereich schon wieder Renditen von 15% herausspringen, obwohl dies noch innerhalb des Zeitraums, wo die Anleihen-Zahlung durch den Rettungsschirm gewährleistet ist. Wenn Griechenland aber an IWF-Auflage verstößt, ist auch ein Cut um 25% möglich und dann sind auch Kurse um 75 oder tiefer realistisch.

Das gleich gilt aber nicht nur für die „PIGS“-Länder, sondern auch für die USA, Großbritannien sowie Japan, um nur drei bedeutsame Länder für die Finanzwelt herauszugreifen. Auch hier kann es jederzeit ein Erdbeben und hernach einen Finanz-Tsunami geben. Ein Erdbeben wäre der Zeitpunkt, wenn es zu einem Käuferstreik von Anleihen gibt und sich Anleihen schlichtweg nicht mehr platzieren lassen, also das Schneeballsystem der Refinanzierung von Staatsanleihen nicht mehr klappt. Der Finanz-Tsunami wäre dann die Wertlosigkeit von Billion von Finanz-Derivaten. Im Jahr 2009 befanden sich Banken noch im Besitz von Finanzderivaten im Wert von 172,5 Billionen USD. 2010 stieg diese astronomische Zahl sogar auf 196 Billionen USD. Dieses virtuelle Geld ist trotz einiger Versuche, die Finanzmärkte transparenter zu machen, noch nicht aus der Welt. Im Gegenteil: es ist eine Zeitbombe, die im Hintergrund tickt.

Jetzt werden gerade für die europäischen Banken nach dem Irland-Debakel neue Stresstests vorbereiten, deren Ergebnisse im Frühjahr gemeldet werden. Die Ergebnisse werden nicht ohne Brisanz sein. Im Ergebnis werden die meisten Banken diesen Stresstest bestehen, wobei es zweifelhaft ist, ob diesmal die richtigen, härteren Kriterien auch angewendet wurden. Die Commerzbank will den Kapitalmarkt mit 6-8 Mrd. € wieder anzapfen. Auch hier ist fraglich, wie nachhaltig die gemachten Buchgewinne sind.

Wenn nun der PIMCO-Chef Bill Gross sich vollständig von US-Anleihen verabschiedet, dann ist das nicht nur eine Ohrfeige für den Notenbankchef Ben Bernanke für sein QE1 und QE2, sondern sprichwörtlich ein Armutszeugnis für die USA. Ich kann von einer Sparpolitik bei Obama noch nichts erkennen und ich erkenne auch keinen Plan, wie die USA von den Monster-Schulden wieder runterkommen wollen. Die USA müssen jedes Jahr 1,5 Billionen USD an Staatsanleihen neu platzieren und haben jetzt schon 15 Billionen USD an Schulden angesammelt. Davon besitzen jetzt erstmals in der amerikanischen Geschichte 60% der Anleihen ausländischen Investoren (wie China, Japan, Saudi-Arabien) und die FED und 40% nur noch der Privatsektor (wie Pensionskassen und zuvor auch PIMCO). Wenn es zu einem Käuferstreik kommen sollte wie ihn PIMCO jetzt anfängt, sind die USA in absehbarer Zeit faktisch pleite.

Sie sollten sich einmal die Mühe machen und das im März veröffentlichte Statement vom PIMCO-Chef Bill Gross in seinem monatlichen Investment Outlook genau zu lesen. Wie Sie wissen ist PIMCO eine Tochter der Allianz und damit hängt die USA nolens volens mittelbar am seidenen Faden einer deutschen Gesellschaft, was auch bisher kaum einer bemerkt hat. Dieser seidene Faden scheint jetzt zu reißen. Was mittelfristig die für Folgen für die internationalen Kapitalmärkte haben wird, kann sich noch keiner ausmalen (außer ich). Eine kriegerische Auseinandersetzung mit Libyen oder den USA können sich die USA schlichtweg nicht leisten und würden die USA noch schneller in den Ruin führen. Was also wird sich der amerikanische Finanzminister Timothy Geithner und US Notenbank-Chef Ben Bernanke in Zukunft einfallen? Etwa auch ein Cut? Bill Gross ist ratlos und ich bin es auch, wenn Bill Gross jetzt schon kalte Füße bekommt.

Zusätzlich haben die Kommunen Schulden im Volumen von 3 Billionen USD und viele Kommunen sind faktisch pleite. Sie werden zum Teil noch durch den föderalen Haushalt subventioniert, aber auch hier sind Grenzen gesetzt. Kalifornien ist faktisch pleite. Auch dies ist übrigens eine bisher zu wenig beachtete Notlage, den ein Ausfall von Kommunalanleihen bringt nicht nur überschuldete Städte in Nöte, sondern auch deren Anleihenbesitzer also Versicherungen, Banken und Pensionskassen.

Welche Löcher das Erdbeben und der Tsunami in japanische Haushalt zusätzlichen reißen wird, ist noch ungewiss. Gewiss ist auch in Japan, dass sich der Staat viel zu lange viel zu hoch zu hoch verschuldet hat und auch dort die Refinanzierung von japanischen Anleihen ein ernsthaftes Problem darstellen wird. Immerhin ist Japan im Gegensatz zu den USA ein Exportnationen und Japan hat über 1 Billion USD an Währungsreserven, China sogar über 2,5 Billionen USD - und hohe Exportüberschüsse, was den USA fehlt.

Aber wie lange werden China und Japan noch weiter den USA bei Käufen von US-Staatsanleihen die Stange halten? Insbesondere bei der chinesischen Notenbank gibt es schon Überlegungen zu einer größeren Diversifizierung. Auch Banken machen jetzt mehr das Kreditgeschäft und werden in Zukunft weniger Staatsanleihen kaufen. Vielleicht müssen die USA schon im Sommer genauso wie die PIGS-Länder zittern, ihre Anleihen zu vernünftigen Konditionen platzieren zu können.

Im Grundsatz ist das was die FED macht nichts anderes als Madoff. Besonders wichtig für die zukünftigen Anleihenplatzierungen werden die zum Teil grotesk geschönten US-Wirtschaftszahlen sein. So beträgt die reale US-Arbeitslosenquote etwa 15-16% und die reale Inflationsrate etwa 8%, was dann sogar bei einem Wachstum von 4% eine reale Rezession in den USA wäre, was in den USA auch so empfunden wird. Obama hat in den letzen drei Jahren 40% der US-Staatschulden verursacht, die sich in 235 Jahren US-Geschichte angesammelt haben. Zudem hat der US-Notenbankchef Bernanke in den letzten 5 Jahren 40% der amerikanischen Geldmenge neu geschaffen, was auch die Aktien – und Rohstoffmärkte zu dem Comeback verhalfen. Auch Vermögenswerte werden in den USA so inflationär aufgebläht ohne dass man das merkt. 1% der Reichsten in den USA gehört 50% des Volksvermögens und über 58% der volkswirtschaftlichen Gewinne landen bei den Reichsten, die immer noch die Welt regieren. Was aber geschieht, wenn diese Geldillusion ausbleibt? In Zukunft werden sich mehr die reichen Oligarchen aus den Emerging Marktes zu Wort melden und beim globalen Machtspiel andere Regeln aufstellen als zuvor. Zumindest werden sie versuchen und ein Versuch ist schon, den Yuan als Weltreservenwährung ins Spiel zu bringen.

Für die globalen Aktienmärkte werden die nächsten US-Konjunkturdaten gerade vor dem Hintergrund dieser Unsicherheiten besonders wichtig sein, Und hier erwarte ich zunächst gute Zahlen, sowohl bei den Unternehmen als auch beim BSP-Wachstum. Zudem sind die Bewertungen im Moment recht niedrig.

Bitte beachten, es gibt – sprichwörtlich - Deadlines – auch für die globalen Aktien- und Rohstoffmärkte: am 30. Juni läuft das QE2 der FED aus und in 2013 läuft der Rettungssschirm der EU aus. Was danach passiert gibt es noch keinen Plan. Wir landen also alleine in einem Niemandsland der finanzpolitischen black box, wo im Dunkeln alles möglich wird. Deutschland wird wohl zu einer noch höheren Schuldenaufnahmen und noch höheren Garantien gezwungen werden, was letztendlich dann auf den deutschen Steuerzahler zurückfällt. Der Stabilitätspakt ist ade!

Ich empfehle allen Politikern, den Bürgern und Anleihenbesitzern rechtzeitig reinen Wein einzuschenken, damit man hinterher keine zusätzlichen Kopfschmerzen bekommt. Ein globale Umschuldung, ein Währungsschnitt und ein globaler Cut bei Staatsanleihen (zumindest) von zu hoch verschuldeten Ländern könnte die Folge sein.

Ich empfehle ohnehin raus aus Staatsanleihen und hinein in Unternehmensanleihen oder substanzstarken Dividendentitel. Irland erwartet von der EU niedrigere Zinsen oder einen Schuldenerlass. Das wird das Thema der nächsten Jahre sein: Welche Länder können mit einem Schuldenerlass rechnen – zu Lasten der Anleihenbesitzer – und welche nicht. Griechenland, Portugal, Spanien, Großbritannien und demnächst auch USA könnten zu den nächsten Bittstellern für Schuldenerlass werden. Das große Dilemma ist: jede Zinserhöhung auch der EZB) kann ein neue EU-Krise auslösen und das von heute auf morgen. Die europäischen Monster-Banken müssen bis Ende nächsten Jahres 2 Billionen € refinanzieren die Banken versuchen sich im Dollarraum zu refinanzieren, was durch Dollar-Kreditaufnahme auch zu dem steigenden Euro gefährt hat. Die Terminkäufe Euro gegen Dollar befinden sich auf historischem Rekord-Hoch von 39 Mrd. USD.

Deswegen stieg auch Gold im März auf ein Allzeit-Hoch von 1445 USD/Unze (am Freitag 1417 USD/Unze) und auch Silber auf 36,77 USD/Unze (am Freitag +2,48% auf 35,94 USD/Unze). Der Silberkurs hat sich in einem Jahr schon verdoppelt und in 10 Jahren sogar verzehnfacht. Silber ist also der große Krisengewinner der letzten Jahre, aber auch weit volatiler als Gold.

Ein zusätzliches Problem sind in diesem Zusammenhang die steigenden Zinsen. Eine Zinserhöhung der EZB ist nur noch eine Frage der Zeit. Auch die Notenbankern in Großbritannien streiten jetzt um den richtigen Weg. Auch Politiker befinden sich jetzt in Dauerstress. Sie sollten sich weniger um das überprüfen von Doktorarbeiten kümmern, sondern um wohlbedachte und ehrliche Schritte zur Stabilisierung der globalen Finanzmärkte, wozu auch richtigen Entscheidungen mit Augenmaß für die brisante Situation im arabischen Raum gehört. Ein Flugverbot im Libyen käme einen Krieg NATO (USA) gegen Libyen gleich mit erheblichen Lateralschäden für die Bevölkerung, die jetzt aber auch unter den Luftangriffen von Gaddafi leidet. Es ist schwer, hier die richtigen Entscheidungen zu fällen. Libyen droht jetzt ein zweites Somalia zu werden. Wer darunter leidet ist die Bevölkerung, der geholfen werden muss, nur wie?

Ich nehme an, dass auch Ben Bernanke in diesem Jahr ins Schwitzen gerät. Je mehr die Zinsen steigen, desto schwerer wird ein Haushaltskonsolidierung und gleichzeitig ein Anhalten des Wachstumskurses. Auch in China besteht die Gefahr des „over tightening“, also das Überschießen der Bremseffekte. In China beträgt die Inflation über 5% und es steigen dort ständig die Zinsen, freilich war im 4. Quartal 2010 das BSP-Wachstum mit über 10% auch noch sehr robust. Aber auch in China brodelt es schon gewaltig und die Presse wird an einer wahrheitsgerechten Berichterstattung gehindert. Wenn uns noch auch aufgrund der internen Probleme China und Japan und Saudi-Arabien als Finanzier für die US-Anleihen ausfallen und PIMCO ebenfalls in einen Käuferstreik stritt, dann werden die Zinsen in den USA mehr steigen als ihnen lieb ist, ganz unabhängig von den Inflationsgefahren aufgrund der stark gestiegen Rohstoffpreise. PIMCO hat nicht nur den größten Anleihenfonds mit 270 Mrd. USD, sondern verwalten angeblich über 3 Billionen USD an US-Anleihen in den Büchern. Wenn PIMCO alle US-Anleihen (und Derivate) verkauft, was kauft PIMCO dann und wer kauft in Zukunft die US-Staastanleihen?

Die dürfte auch ein Grund für die gegenwärtige Dollarschwäche sein. Der Dollar „stabilisierte“ sich bei 1,39 EUR/USD, war aber kein Krisengewinner oder gar eine Fluchtwährung. Im Gegenteil PIMCO&Co fliehen aus dem Dollar, andere wiederum aus dem Euro. Also bleibet der Euro trotz Downgrade bei den „PIGS“ stabil – welch Wunder! Zudem sterben China und Russland an, auch als Weltreservenwährung Beachtung zu finden, wobei der Yuan noch größer Chancen hat. Also weiter Yuan und Rubel long und Dollar short. Auch was der Dollar auch als Krisenwährung nicht mehr sonderlich gefragt. Wenn nun noch die EZB vor der FED die Zinsen erhöhte, dürfte dies den Euro trotz „PIGS“-Downgrades stabilisieren. Dabei kämpfen aber zwei schwache Währungen gegeneinander. Der Sieger könnte in der Tat eines Tages der Yuan oder Rubel werden, aber dafür ist es noch zu früh

Auch die Freiheitsbewegungen im arabischen Raum sind einerseits zu begrüßen, anderseits nicht ganz ungefährlich für de internationalen Finanzmärkte. Zu einem steigen die Ölpreise jetzt viel zu stark an (WTI immer noch über 100 USD/Barrel, zuletzt bei 102 USD/Barrel), was mittelfristig ein Belastungsfaktor werden könnte, zum anderen wäre es eine Gefahr für die USA, wenn es auch in Saudi Arabien solche Freiheitskämpfe wie jetzt im Libyen geben würde. Noch problematischer wäre ein Überschwappen der Jasmin-Revolutionen auf China mit über 200 Mio. Wanderbeitern. Alles das wird gegenwärtig in den Aktienkursen noch nicht eingepreist, da es sich im black swans handelt. Jeder einzelne der aufgeführten Problembereiche (black swans) könnet ein Erbeben und einen Finanz-Tsunami früher oder später auslösen. Die Unternehmen melden jetzt was überall hohe Gewinne, wären aber auch von einem Finanz-Tsunami nicht unbeeinflusst.

In Relation zur Nachrichtenlage hielten sich die Indices an den Geldbörse noch recht gut. Der Dow Jones Industrial Index stieg sogar am Freitag um 0,5% auf 12.044 Indexpunkte während der DAX um 1,16% auf 6981 in Indexpunkte fiel. Damit befinden sich beide Indices an sehr wichtigen Chartmarken. Wenn der Dow Jones nachhaltig unter 12.000 oder DAX nachhaltig unter 6980 Indexpunkte fallen sollte, könnte es sehr schnell zu einer straken Kurskorrektur und jeweils 200 Indexpunkte kommen. Falls diese Marken aber trotz der negativen Nachrichtenlagen halten würde das wieder von relativer Stärke zulegen und zu Käufen Anlass geben.

Ein Profiteuer der vielen Krisen ist im Moment Russland, nicht nur durch die hohen windfall profits im Öl/Gassektor. Insofern verdient das neue Russland-Zertifikat von Goldman Sachs (WKN GS4EZ9) gerade bei fallenden Kursen (unter 92 €) mehr Beachtung. Im Moment rate ich aber nur zu gestaffelten Abstauberlimits aufgrund der brisanten Markttechnik, wo jederzeit global eine fortgesetzte, kräftige Kurskorrektur möglich ist.

Besonders gute Chancen gibt es nach der Korrektur auch in Südosteuropa und in der Mongolei für das „smart money“. Ich werde zu diesen brisanten Themen auch einen Vortrag am 17. März um 18.30 Uhr in Stuttgart am Vorabend vor der Messe „Invest“ halten. An dem Abend lädt Danske Invest zu einem Roundtable und Investmentdinner ins Hotel Möwenpick Airport Stuttgart ein. Stig Brammer von Danske Invest wird hernach über die „Osteuropa-Konvergenz als attraktive Investmentmöglichkeit“ einen Vortrag halten. Wenn Sie sich für diesen Vortrag interessieren und ohnehin zur Messe nach Stuttgart kommen wollen oder aus dem Raum Stuttgart kommen, melden Sie sich bitte heute direkt bei der ESI East Stock Informationsdienste GmbH (Tel: 040/6570883, E-mail: info@eaststock.de) oder bei Dr. KALLIWODA Research GmbH (Tel: .069/97205853, E-Mail: nk@kalliwoda.com) an.

Am Freitag, den 18. März wird Stig Brammer van Danske Invest auch einen Vortrag über die Konvergenzchancen in Osteuropa auf der Messe „Invest“ in Stuttgart um 15.00 Uhr im Raum C5.1.2. im OG des Kongress-Zentrums halten. Stig Brammer wird Ihnen ebenso wie ich dann auch auf dem Messestand 1E16 von Danske Invest für Fragen bereit stehen.

Wie Sie sich jetzt verhalten sollen, können Sie auch im monatlich erscheinenden Börsenbrief EAST STOCK TRENDS nachlesen. Bestellen Sie daher jetzt ein Probe-Abo für den monatlich erscheinenden Ostbörsenbrief EAST STOCK TRENDS (EST, siehe www.eaststock.de) der übernächste Woche neu erscheint. Im EST wird auch immer auf das „big picture“ eingegangen, also auf die Hintergründe der gegenwärtigen Gold/Silberhausse und das Pro und Contra an den Weltbörsen, was immer auch Rückwirkungen auf die aufstrebenden Ostbörsen hat.

Die beiden Osteuropa-Muster-Baskets des EST konnten seit März 2009 in einem Jahr im konservativen Red-Chip-Portfolio eine Performance von 230% und im spekulativen Muster-Basket sogar von 350% erzielen. Aktien wie die Holding AFK Sistema konnten sogar um über 700% und das Softwareunternehmen IBS Group um über 2000% (!) zulegen und haben noch Potential. Ausgehend von den Tiefstkursen bestehen realistische 1000%-Chancen. Es gibt eine ganze Reihe von Werten in Russland mit neuen historischen Höchstkursen.

Welche Aktien aus Osteuropa jetzt im Trading-Bereich ge- oder verkauft werden sollten, können Sie auf der täglich aktualisierten Ostbörsen-Hotline 09001-8614001 (1,86 €/Min) entnehmen. Das nächste Ostbörsen-Seminar „Go east!“ findet am 12. Mai 2011 um 16.00 Uhr in Frankfurt/M statt (Kosten 100 €, Dauer 4 Stunden). Wenn Sie Interesse an dem Seminar haben, dann melden Sie sich bitte bei der ESI GmbH (info@eaststock.de; Tel: 040/6570883). Eine Anmeldung ist auch online möglich unter www.eaststock.de

Interview-Hinweise: Andreas Männicke wird am 18. März in NTV/Telebörse um 13.00 Uhr live über die Anlagechancen in der Balkan-Region befragt werden, wobei die Börsen aus Serbien und Bulgarien schon jetzt die Performanceranglisten der Weltbörsen anführen. Sie können sich die vorherigen TV-Interviews von Herrn Männicke jetzt unter www.eaststock.de, dort unter der Rubrik „Interviews“ runterladen.

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