Multiple Krisen können zum Super-Gau führen

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Samstag, 23. Januar 2016 22:04:00

Die Weltbörsen konnten sich zwar gegen Ende der vergangenen Handelswoche erholen, aber es ist fraglich, wie nachhaltig diese Erholung sein kann. Es mehren sich die Anzeichen, das sich die Weltkonjunktur abschwächt und sich die Probleme in der Welt zu einer „Monsterwelle“ anhäufen, die bald nicht mehr kontrollierbar ist. Sehr symbolträchtig ist dafür auch der Monster-Blizzard in den USA, der 70 Mio. US-Haushalte und die US-Wirtschaft lahm legt. Das Ergebnis der multiplen Krisen wäre dann nicht nur ein Aktien-Crash, sondern auch ein System-Crash. Auch der Weltwirtschaftsgipfel in Davos ist mehr ein Krisen-Gipfel ohne Visionen, der nachdenklich macht.

IWF warnt vor globalem Finanz-Crash und Bürgerunruh

Der Internationale Währungsfonds (IWF) warnte schon oft vor einer Crash-Gefahr für das globale Finanzsystem aufgrund der Anhäufung von geopolitischen und wirtschaftlichen Krisen. so jetzt auch wieder zu Jahresbeginn Er warnt aber auch vor Bürgerunruhen in einigen Ländern, wo die Vermögensunterschiede besonders groß sind. Die multiplen Krisen können zum Kontrollverlust führen. Was dann passiert, erleben wir gerade in Deutschland mit der Flüchtlingswelle, wo der Staat die Kontrolle und den Überblick über Recht und Ordnung zu verlieren scheint.

Der Baltic-Dry-Index für Frachtraten ist auf dem niedrigsten Stand aller Zeiten, jetzt sogar unter dem Niveau von 2009. Der Welthandel ist also schon lange rückläufig, allerdings steigt noch das Welt-BSP. Aber auch hier reduzierte der IWF jetzt seine Wachstumsprognose. Nur für Deutschland sieht der IWF gute Wachstumschancen. Aber auch der IWF liegt mit seinen Prognosen oft daneben.

Warnende Stimmen auch aus Davos

Beim Weltwirtschaftsgipfeln Davos gibt es auch mehr nachdenkliche Stimmen, auch was die Zukunft Europas angeht. Der neue Deutsche Bank Chef John Cryan, der gerade den größten Verlust der Deutschen Bank AG mit über 6 Mrd. € zwar nicht zu verantworten hat, aber kommentieren und rechtfertigen muss, hält in 10 Jahren den bargeldlosen Geldverkehr für eine realistische Vision. Wenn das schon die wenigen Visionen aus Davos sind, kann man sich vorstellen, wie rat- und hilflos die Wirtschaftskapitäne der Welt im Moment sind.

Nachdenklich und ratlos machen aber auch die geopolitischen Krisen, vor allem in Syrien, wo sich nicht nur Saudi-Arabien und Iran, sondern auch die USA und Russland feindlich gegenüberstehen. Dabei müssten sie zumindest bei dem Kampf gegen den IS, was zunehmend ein globaler Kampf sein wird, an einem Strang ziehen. Dies scheitert aber schon an der Klassifizierung, was ein („gemäßigter“?) Terrorist ist und was nicht. Die russische Notenbank-Chefin sagte ihren Besuch in Davos ab, weil es im eigenen Land zu viel zu tun gibt, um eine Finanz-Katastrophe zu verhindern.

Europa steht vor der Zerreißprobe

Viele Länder in Europa werden in diesem Jahr vor großen „Herausforderungen“ stehen, die sie möglicherweise überfordern werden wie Portugal mit einer Verschuldung von 130 Prozent zum BSP, mit Italien mit einer ebenso hohen Verschuldung, mit der Türkei und mit Griechenland mit ganz anderen hausgemachten Problemen. Zudem wird das Flüchtlingsproblem zum Sargnagel für Europa, wenn die Grenzen nach und nach überall geschlossen werden sollten. Recht und Ordnung gibt es schon lange nicht mehr, wobei das „Antanzen“ der Nordafrikaner zur Silvesternacht nur das I-Tüpfelchen eines schleichenden Prozesses des Verlusts der staatlichen Gewalt und staatlichen Kontrolle war.

Die nächsten Landtagswahlen in Baden-Württemberg werden bereits eine deutliche Sprache sprechen. Der Schutz der Außengrenze in Griechenland und der Türkei gestaltet sich schwierig. Schon wieder sind 12 Menschen sinnlos im Meer gestorben. Das Flüchtlingsproblem wird aber zunehmend auch zu einem Finanzierungsproblem in Europa werden, denn Integration und Sicherheit kostet viel mehr Geld als man glaubt und einplant. Zudem fehlt das Personal dafür.

Europa steht auch vor dem Scheideweg

Österreich und Dänemark machen schon die Grenzen dicht. Viele Bürger in Deutschland fordern dies nun auch von Angela Merkel. Polen vollzieht gerade den gleichen Rechtsrutsch wie Ungarn zuvor. Die Europäische Union (EU) wird demnächst im Februar vor der Zerreißprobe der wenigen Merkel-Willigen und vielen -Unwilligen stehen. Eine Europa-Krise folgt der nächsten, bis die „Monsterwelle“ kommt. Die Verschuldung in Europa wird weiter ansteigen. Die schwarze Null beim Haushalt in Deutschland gerät in Gefahr. Finanzminister Schäuble denkt schon über eine neue Benzinsteuer nach.

Wie lange retten die Notenbanken noch das fragile Finanz-System?

Bisher haben die Notenbanken das globale Finanz-System durch ihrer „Drogenpolitik“, also mit Geldrucken und Anleihenaufkäufen gerettet. Aber es bestehen Zweifel, dass dies in der Zukunft ausreichen wird, um einen Finanz-Kollaps zu vermeiden Wenn die Probleme weltweit zu groß werden, und aus Herausforderungen Überforderungen werden, können wohl auch die Notenbanken nicht mehr für den notwendigen Ausgleich sorgen und die Politiker werden auch immer macht- und ratloser. Es nimmt dann der Kontrollverlust zu. Vor großer Bedeutung wird es sein, wie stark die Wirtschaftsabschwächung in den USA und in China in diesem Jahr tatsächlich sein wird und hier gehen die Meinungen sehr stark auseinander. In den USA waren die Einzelhandelsverkäufe im vierten Quartal so schlecht wie 2009.

Hochzinsanleihen in Gefahr

Zu einer zunehmenden Belastung werden nun auch die Verluste bei Hochzinsanleihen. Die Krise startete bei den Fracking-Unternehmen, die sich bei Ölpreisen von unter 40 USD nicht mehr refinanzieren können und daher auch Pleite gehen können. Hier geht es in der Summe um einen 200 Milliarden US-Dollar Junk Bonds-Markt, der nun droht, zu platzen bzw. pleite zu gehen. Dann hängen nun wiederum eine ganze Reihe von Hedgefonds und Schattenbanken, die falsch liegen. Die „Margin-Calls“ werden auch im Wertpapierbereich in den USA und in China zunehmen. Wenig transparent ist zudem nach wie vor der Derivate-Markt, der austrocknen könnte. Hier ginge es dann nicht um Milliarden, sondern um Billionen US-Dollar, die über Nacht verschwinden könnten – so wie in 2008 nach der Lehman Brothers Pleite.

USA mit getürkten Zahlen

Der gegenwärtige Jahrhundert-Blizzard in den USA, der über 70 Mio. Haushalte lahm legt, ist symbolträchtig. Die Klimakatastrophen nehmen zu, was auch ein gewaltiger volkswirtschaftlicher Faktor ist. Die Unternehmensgewinne nehmen in den USA schon lange ab, die der US-Energiekonzerne sogar dramatisch, was Goldman Sachs veranlasste, auch einen Crash in den USA zu prognostizieren. Wal Mart will 16.000 Mitarbeiter entlassen.

Die Zinserhöhung der amerikanischen Notenbank FED kam offensichtlich zu früh. Die US-Arbeitsmarktdaten, auf die Präsident Obama bei seiner letzten Ansprache zur Lage der Nation stolz verwies mit 5 Prozent Arbeitslosenquote, muss auch relativiert werden. Zu einem werden dabei auch Hilfsjobs und Teilzeitbeschäftigungen einberechnet, zum anderen nimmt die Partizipationsrate ab, also die Rate derjenigen, die eine Arbeit suchen, ab. So liegt die wahre Arbeitslosquote nach deutscher Zählweise bei etwa 10 Prozent und unter Berücksichtigung aller Arbeitsfähigen sogar bei über 20 Prozent. Die gestiegene Zahl der Lebensmittelkarten für die mittellosen bestätigt diesen Trend.

China mit getürkten Zahlen

China meldete ein BSP-Wachstum von 6,9 Prozent für das vierte Quartal 2015. Dies war zwar das schlechteste BSP-Wachstums-Ergebnis seit über 20 Jahren, aber es war auch erwartet worden. Viele Experten zweifeln aber auch diese Höhe des Wachstums an, da es viele Hinweise gibt, dass die Wirtschaft in China weit mehr lahmt als es der chinesischen Regierung zugeben will. So nahm die Stromproduktion in China in 2015 erstmals ab. Zudem wurde die Währung Yuans seit 2014 um etwa 10 Prozent zum US-Dollar abgewertet, was auch nicht gerade für eine zunehmende Wettbewerbsfähigkeit der Produkte spricht. Die chinesischen Unternehmen haben sich in den letzten Jahren zu stark verschuldet. Zudem ist das Problem der Schattenbanken in China noch nicht gelöst. Der Aktienmarkt crashte schon im letzten Jahr durch einen Retail-Bubble von ahnungslosen Anlegern, die sich sogar übermaßen verschuldeten, um am Aktien-Boom teilzuhaben, was ein typischer Anfängerfehler ist.

Der Shanghai Composite Index stieg am Freitag nur um 1,2 Prozent auf 2916 Indexpunkte. Damit liegt er in einem Jahr jetzt mir 12,8 Prozent im Minus. Im Hoch war er im Juni 2015 bei über 5000 Indexpunkten, so dass der Wertverlust trotz etlicher staatlicher Eingriffe über 40 Prozent beträgt. Millionen von Privatanlegern haben sich sprichwörtlich in China „verzockt“, was die Regierung zuvor sogar mit zu leichtfertiger Kreditvergabe unterstütze. Dies dürfte auch den Konsum in China in Zukunft belasten.

Schwellenländer und Rohstoffkonzerne in Gefahr

Viele Schwellenländer befinden sich jetzt aufgrund des starken US-Dollars bzw. der schwachen eigenen Währung, der zu hohen Inflation und zu hohen Zinsen sowie der Rezession im eigenen Lande in einer Schuldenfalle so wie Brasilien, aber auch einige Rohstoffkonzerne aus Russland, die demnächst wohl staatlich gestützt werden müssen, um zu überleben.

Der erste Pleitekandidat ist Petrobras aus Brasilien mit Schulden von über 120 Milliarden US-Dollar. Aber viele Rohstoffkonzerne aus Schwellenländern, die sich zu hoch in Fremdwährung verschuldet haben, hängen jetzt am „seidenen Faden“. Hier droht also eine Pleitewelle bei Schwelländer-Rohstoffkonzernen. Im letzten Jahr war auch Glencore schon nahe der Pleite. Zudem steigt die Inflation vor allem bei Lebensmitteln aufgrund der importierten Inflation bei Schwachwährungsländern stark an, so wie auch in Russland. In Brasilien könnte wegen der Wirtschaftsflaute und hohen Inflation, was vor allem die armen Bevölkerungsschichten trifft, erstmals in vielen Orten der Karneval ausfallen, weil kein Geld da ist. In Venezuela gibt es eine Hyperinflation und der Staat ist aufgrund des niedrigen Ölpreises auch nahe der Pleite.

Russland leidet unter dem strak gefallenen Ölpreis besonders

Auch einige russische Großkonzerne werden bei diesen Rohstoffpreisen Verluste machen und wer sich zu hoch verschuldet hat, wird Staatshilfe beanspruchen und/oder eigene Assets notgedrungen verkaufen müssen. So verkauft Petrobras im Moment die eigenen Tankstellen, um zu überleben. Unter den gefährdeten Unternehmen könnten auch Gazprom und Rosneft fallen, die beide über 50 Milliarden US-Dollar Schulden haben und die ohnehin von der Fremdfinanzierung im Ausland durch die Sanktionen ausgeschlossen sind. Die großen Investitionsprojekte werden auf Eis gelegt, was auch das Wachstum mindert. Viele Arbeitsplätze sind jetzt in Gefahr.

Immerhin stieg der Brentölpreis am 22. Januar überraschend um 8,9 Prozent auf 32,79 US-Dollar durch Short-Eindeckungen und der WTI-Ölpreis um 8,04 Prozent auf 32,06 US-Dollar. Dies ist aber immer noch viel zu wenig, um profitabel arbeiten zu können. Die Ölläger sind in den USA immer noch voll und zudem kommt jetzt Iran-Öl auf den Markt, was en Ölpreis drückte. Die meisten Rohstoffkonzerne und auch Ölkonzerne machen also im Moment Verluste, da sie nicht kostendeckend produzieren können.

Kräftige Kurserholung an den Weltbörsen nur ein Strohfeuer?

Nach dem schlechtesten Börsenstart aller Zeiten in den ersten beiden Handelswochen mit Kursverlusten von über 10 Prozent, kam es in der vergangenen Woche wieder zu einer deutlichen Erholung am Freitag. Der DAX stieg am 22. Januar um 2,87 Prozent auf 9.818 Indexpunkte, nachdem zuvor am 20. Januar ein neues Jahrestief von 9250 Indexpunkten erreicht wurde, was den intakten Abwärtstrend seit Mai 2015 bestätigt. Die Kurserholung kann zwar jetzt über 10.000 Indexpunkte gehen; die Kurserholung dürfte aber nicht nachhaltig sein. Bei Erreichen neuer Tiefstpunkte deutet sich eine Trendwende zum Bärmarkt an oder es ist sogar ein Crash möglich, vor dem auch George Soros warnt. Auch der US-Milliardär Carl Icahn geht davon aus, dass es aufgrund der vielen Blasen demnächst einen gewaltigen Knall geben wird, wobei der Anlass nur eine kleine Begebenheit sein kann. Die FED hätte die Zinsen viel früher erhöhen müssen.

Es gibt zudem Déjà vu-Erlebnisse mit den Jahren 1969, 1974, 1987 und 2000. Der nächste Crash dürfte alle vorangegangen Crashs aber übertreffen. Zu befürchten ist sogar eine "Monsterwelle", die zum System-Crash führen kann. Seit Mai 2015 ging an den Weltbörsen etwa 15 Billionen US-Dollar verloren, wobei seit 2011 etwa 30 Billionen US-Dollar hinzugewonnen wurden. Aber es geht bekanntlich immer viel schneller und dynamischer runter als rauf.

Der Dow Jones Industrial Index erholte sich auch am 22. Januar um 1,33 Prozent auf 16.093 Indexpunkte, nachdem am 20. Januar ein neues Tief von 15.500 Indexpunkten gebildet wurde. Auch hier deutet sich damit eine Trendwende an zu einem Bärmarkt an. Der EuroStoxx erholte sich sogar um 3,1 Prozent auf 3035 Indexpunkte, nachdem auch hier am 20. Januar ein neues Tief von 2860 Indexpunkten erreicht wurde. Diese neuen Tiefstpunkte dürfen jetzt nicht unterschritten werden, denn sonst wird der Kursverfall immer dynamischer.

Super-Mario und der gestiegene Ölpreis machen wieder Hoffnung

Einerseits beflügelte am Donnerstag der Chef der Europäischen Zentralbank Mario Draghi etliche internationale Börsen, anderseits gab es eine kräftige Erholung beim Ölpreis am Freitag. Dennoch dürfen wir nicht die Augen verschließen, dass die Welt weiterhin vor großen Herausforderungen steht. Aus Herausforderungen können aber auch Überforderungen werden. So droht Europa die Spaltung und regional sogar auch ein Bürgerkrieg, wenn das Flüchtlingsproblem nicht bald gelöst wird. Gold erwies sich bisher noch nicht als der große Krisen-Gewinner und gab am 22. Januar sogar um 0,3 Prozent auf 1098 US-Dollar/Unze nach. Im Februar letzten Jahres lag der Goldpreis noch bei 1300 US-Dollar/Unze.

Kursexplosion an der Moskauer Börse trotz Putin-Vorwürfe

Der auf US-Dollar basierende „Russian Trading Index“, kurz RTS-Index explodierte am 22. Januar um 9,38 Prozent auf 691,4 Indexpunkte, der auf Euro basierende RDX-Index sogar um 10,85 Prozent auf 831 Indexpunkte; der auf Rubel basierende MICEX-Index aber „nur“ um 2,3 Prozent auf 1717 Indexpunkte. Diese großen Performance-Unterschiede beruhen auf dem Anstieg des Rubels am 22. Januar zum Euro um über 5 Prozent von 89 auf 84,29 EUR/RUB und dem Anstieg des Rubels auch um über 5 Prozent zum US-Dollar von 82,1 auf 78,1 USD/RUB. Die temporäre Rubelstärke war wiederum ein Reflex auf den starken Anstiegs der Ölpreise. Der Kurs von Gazprom stieg um 9,1 Prozent auf 3,06, € der von Rosneft um 9,07 Prozent auf 2,87 € und der von der Sberbank sogar um 14 Prozent auf 4,54 €, was die großen Trading-Chancen aufzeigt.

Auch diese staken Kurssteigerungen könnten sich aber als Strohfeuer erweisen und sind noch keine Trendwende. Dennoch zeigen sie die hohen Reboundchancen im Tradingbereich auf. So wird es wohl auch in 2016 bleiben – nämlich eine reine Trading-Börse mit starken Kursschwankungen im Verlauf.

Die Anschuldigungen des Londoner Richters Robert Owen, dass Putin „wahrscheinlich“ direkt als Befehlsgeber oder zumindest Mitwissender für den Tod des Ex-Geheimagenten Alexander Litwinenko aus dem Jahr 2006 durch eine Plutonium-Vergiftung im Tee neben dem Chef des russischen Geheimdienstes Nikolai Patruschew verantwortlich ist, konnte die Kursexplosion an der Moskauer Börse am 22. Januar nicht aufhalten. Der Vorwurf bleibt dennoch in Raum stehen und belastet das Verhältnis zur britischen Regierung erheblich. Die beiden Russen Andrej Lugowoi und Dmitri Kowtu hätten, so der Richter Owen, den Agenten auf Anordnungen des FSB getötet. Sie haben aber als russische Dumaabgeordnete Immunität und dürfen ohnehin aufgrund der Verfassung an England nicht ausgeliefert werden. Die russische Regierung bezeichnet den Vorwurf des Richters Owen als politisch motiviert. Sie wird aber das bilaterale Verhältnis belasten.

Erst informieren, dann investieren

Nach der Korrektur im August/September 2015, in der ersten Dezemberhälfte 2015 und nun auch in den ersten beiden Handelswochen im neuen Jahr bleibt auch die Moskauer Börse eine attraktive und stark unterbewertete Trading-Börse. Die preiswertesten Aktienmärkte kommen aus Osteuropa. Die Aktienmärkte aus Serbien und Slowenien zählten im mit einem Plus von jeweils 18 Prozent in 2014 zu den Top-Performern auf der Welt. Die Börse Budapest (Ungarn) war in 2015 einer der Top-Performer mit einem Plus von über 40 Prozent wie auch die Börse Riga aus Lettland mit einem Plus von über 40 Prozent gefolgt von der Börse Bratislava aus der Slowakei mit +32 Prozent. Aber auch die baltischen Börsen aus Estland (+18 Prozent) und Litauen (+7 Prozent) überzeugten in 2015. Die Moskauer Börse war bis Ende November in US-Dollar noch mit 10 Prozent im Plus, wobei der MICEX-Index noch über 20 Prozent im Plus war. Es kam aber zuletzt zu hohen Währungsverlusten für deutsche Anleger von über 20 Prozent wegen des schwachen Rubels infolge des schwachen Ölpreises.

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