James Bond in der Ukraine - kommt Krieg?

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Donnerstag, 10. April 2014 23:47:00

Am 10. April kam es zu schweren Unruhen in Odessa, womit eine weitere ostukrainische Stadt in der Ost-Ukraine destabilisiert wird. Wer aber steckt dahinter? Der amerikanische Außenminister Kerry vermutet dahinter russische Spezialtruppen und russische Provokateure. Russland vermutet umgekehrt Spezialtruppen der CIA, die in der Ukraine schwerbewaffnet und ganz gezielt unterwegs sind. Sie seien von ukrainischen Oligarchen bestellt und sollen das Problem demnächst in der Ost-Ukraine gewaltsam lösen. Es kann daher durchaus demnächst zu einer blutigen Eskalation in der Ost-Ukraine kommen. Von prorussischen Kräften gab es jetzt in Odessa, Donezk, Charkow und Lugansk Belagerungen von Verwaltungsgebäuden. Ich rechne mit einer Kettenreaktion in der Ost-Ukraine, die ganz gezielt vorbereitet wird. Ich rechne auch mit gewaltsamen Auseinandersetzungen demnächst.

Die NATO warnt Russland vor einem militärischen Eingreifen; angeblich sollen sich immer noch über 30000 russische Soldaten an der ukrainische Grenze stationiert sein. Russland entgegnet, dass dies alte Archivbilder seien. Russland warnt seinerseits vor einem Bürgerkrieg in der Ukraine. Das ist ein Job für James Bond. Wer hat ihn schon in der Ukraine gesehen und erkannt?

Georgien und Moldawien wollen jetzt schnellstmöglich in die EU. Russland will der Ukraine demnächst den Gashahn abdrehen und geringe Gasmengen durch die Pipeline pumpen, weil die Ukraine Russland 2,2 Mrd. USD schuldig ist. Der Konflikt auch zwischen der EU/NATO und Russland spitzt sich damit weiter zu.

Die Weltbörsen reagieren verunsichert mit großen Kursverlusten, auch wegen der schwachen Konjunkturdaten aus China. Immerhin konnte Griechenland den Kapitalmarkt wieder betreten, indem es eine Anleihe im Volumen von 3 Mrd. USD zu einem Zinssatz von 4,75% ohne Probleme placieren konnte. Sie war mehrfach überzeichnet, überwiegend aber von Hedgefonds, die nach hohen Renditen ausschauen. Angela Merkel wird morgen in Griechenland sein und wohl von Demonstranten wieder mit weiteren Hitler-Bildern konfrontiert werden. Es flog schon eine Bombe nahe der Notenbank hoch. Von der Nachfrage her hätte Griechenland heute gut 20 Mrd. USD unterbringen können. Zudem war die Emission nach britischem Recht erfolgt, so dass die Anleger im Fall eines Schuldenschnitts verschont bleiben. Es darf wieder gezockt werden! Zocker übernehmen die Überhand an der Börsen. Das wird gefährlich in Kombination mit dem, was sich jetzt in der Ost-Ukraine zusammenbraut.

Dennoch stieg der russische RTS-Index am 10. April um 1,9% auf 1213. Morgen erwarte ich aber deutlich schwächere Kurse. Ich habe einige vertrauliche Informationen zum Hintergrund der Ukraine-Krise , die ich Ihnen in meinem neuen Video in EastStockTV und im nächsten EAST STOCK TRENDS auch kundtue. Sie können das brandaktuelle Video jetzt abrufen unter www.eaststock.de , dort unter Interviews.

Wie geht es nun weiter mit Gazprom &Co? Dieses und vieles mehr wollen wir auch diskutieren beim nächsten ESI-Ostbörsen-Seminar am 13. Mai 2014 um 17.00 Uhr in Frankfurt/M. Es geht dabei aber darum wie Sie ihre Gewinne im Falle eines „black swans“ absichern können, auch in Emerging Markets. Melden Sie daher jetzt an unter www.eaststsock.de, dort unter der Rubrik „Seminar“.

TV-Hinweise: Herr Männicke wurde am 4. April 2014 um 18.15 Uhr live auf der "Invest" von N24von Dietmar Deffner über die Folgewirkungen der Krim-Krise befragt. Sie können das neue Interview jetzt unter www.eaststock.de abrufen, dort unter der Rubrik „Interview“. Das nächste TV-Interview von Herrn Männicke wird am 14. Mai 2014 in NTV-Telebörse im Zertifikate-Check mit Friedhelm Tilgen und im DAF sein.

Informieren Sie sich jetzt ausführlich über die Hintergründe der Ukraine/Russland-Krise: Bestellen Sie jetzt auch ein Probe-Abo (3 Ausgaben per Email für nur 15 €) des monatlich erscheinenden Börsenbriefs EAST STOCK TRENDS mit einem Ukraine/Russland-Special mit vielen Hintergrund-Informationen und neuen Anlage-Vorschlägen wie mit der "Aktie" des Monats und lukrativen Zertifikaten. Denn wie heißt es so schön: erst informieren und dann investieren!

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