Fass ohne Boden = Back to the roots!

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Samstag, 24. Januar 2009 18:07:00

Die Banken scheinen ein Fass ohne Boden zu sein. Weltweit rufen Banken weiter nach dem Staat, also nach Ihnen als Steuerzahler, als letzten Retter: die Hypo Real Estate AG soll jetzt in der Summe schon 42 Mrd. Euro an Staatshilfen bekommen. 12 Mrd. EUR kamen an Staatsgarantien nun hinzu und weitere Verstaatlichungswellen sind in Sicht. Bei Versicherungen kann es zum Totalverlust von Hybrid-Anleihen kommen, was den Kurs der Allianz zum Straucheln brachte.

Die RBS muss aufgrund der Übernahme der ABN AMRO Bank sogar 28 Mrd. Pfund in 2008 abschreiben. Barclays braucht auch unbedingt frisches Kapital, um zu überleben. Der britische Staat hat aber RBS und auch Lloyds Banking Group eine Absage für eine Verstaatlichung erteilt. Die Deutsche Bank AG hat eine Verlust von 4,8 Mrd. € im 4Q08 gemeldet, wobei die Hauptverluste im Eigenhandel entstanden sind. Nun gibt es auch noch 2 große Probleme bei Hedgefonds der Deutsche Bank AG. Auch hier kommt eine Teilverstaatlichung in Betracht. Im Falle einer Vollverstaatlichung bei Banken drohen Totalverluste bei den Anlegern wie bei AIG in den USA.

Auch bei der Citibank werden immer wieder Verstaatlichungsgerüchte laut. Die Citibank soll nun zerschlagen werden. Die West LB will 100 Mrd. € an Kreditmüll auslagern und damit eine eigene Bad Bank bilden. Dieses Modell mit eigenen Bad Banks als Tochtergesellschaften, die dann wiederum Staatshilfen beantragen werden, könnte Schule machen und ist besser als die zuvor bevorzugte off-shore-Praxis „an der Bilanz“ vorbei. Aber Achtung: Nach der Subprimekrise kommt nun auch die Kreditkartenkrise und hernach auch die Unternehmenskreditkrise, falls es eine Insolvenzwelle infolge der Rezession mit einem gewissen time lag geben sollte.

Allein ein Chapter 11 von General Motors könnte den Todesstoß für viele Großbanken auslösen, weil dann über 600 Mrd. USD an wertlosen Forderungen im Raum stehen. Bei General Motors sitzen Unternehmen und Banken bei Großkrediten in einem Boot und erfordern einen unternehmerischen Ansatz. So sollte es aber generell sein. Qimonda hat schon Insolvenzantrag gestellt, womit auch Infenion weiter unter Druck kam, da Infenion 75% an Qimonda hält. Es fehlten 300 Mio. USD. Her wurden schon viele Staatsgelder verpulvert: eine weiteres Fass ohne Boden, auch wenn einige bei Qimonda werthaltig und zukunftsträchtig war. ! Der Preisverfall von D-Ram-Chips ist Schuld an der Insolvenz. Auch bei Intel gab es einen Gewinneinbruch um 90%. Und dies ist ein weiteres Problem, auf das ich aufmerksam möchte. Im Falle einer Deflation wird es viele Unternehmensinsolvenzen geben – auch im Rohstoffsektor. Zudem gehen viele Arbeitsplätze verloren – in diesem Fall 12000 Beschäftigte. Dadurch wird es in Zukunft auch mehr private Insolvenzen geben und damit den Abschreibungsbedarf für die Banken erhöhen – ein Teufelskreis.

Und dann kommen noch weitere Hedgefondspleiten à la Madoff in Betracht, die weitere Löcher in Bankbilanzen bringen: ein Fass ohne Boden! Bei einem russischen Broker sind jetzt auch schon angeblich Gelder spurlos verloren gegangen, was Sorge bezüglich des Finanzplatzes Moskau macht. Es ist kaum vorstellbar und vom Volumen auch gar nicht möglich, dass alle diese Löcher der Staat, also der Steuerzahler, stopfen soll. Ich rate nur allen Bankvorständen jetzt: Proben Sie das Nacktbaden noch bei Flut, den bei Ebbe wird man ohnehin alles sehen. Also am besten gleich Hosen runter und saubere Bilanzen liefern, aber nicht nach dem Ackermann-Modell, sondern nach dem Obama-Modell: also mit hohen moralischen Ansprüchen an eine Gesamtverantwortung für das Volk und nicht nur an das eigene Wohl dabei denken, sonst wird nie Vertrauen in den Bankensektor, erst recht nicht in den Interbankenmarkt kommen. Der Interbankenmarkt funktioniert immer noch nicht; es wird immer noch zu viel Geld bei der EZB geparkt. Dies müsste die EZB mal unterbinden. Recht vorbildlich werden eine Privatbanken geleitet, die sich vor Liquidität kaum retten können und die die Gewinner der Bankenkrise sind.

Nach den Schätzungen des Bundesfinanzministeriums sind immer noch über 300 Mrd. Euro an Wertpapieren, faulen Krediten bzw. uneinbringlichen Forderungen in den Bankbilanzen. Davon sollen erst 25% bisher abgeschrieben sein. Andere gehen sogar von 1 Billion Euro Wertberichtigungsbedarf aus. Auch der Rettungsschirm SOFIN kann nicht alle diese Löcher stopfen, zumal es dort auffällig oft zu Meinungsverschiedenheiten bei der Leitung kommt. Auch in Großbritannien und den USA reichen die bisherigen Rettungsmaßnahmen nicht aus und sie werden kontrovers im Parlament diskutiert, denn keine Regierung kann sich ein Fass ohne Boden erlauben. Der von mir sehr geschätzte US-Öknomon Nouriel Roubini schätzt den Abschreibungsbedarf bei US-Banken und Wertpapieren auf 3,6 Billionen USD (!), davon 1,1 Billionen Verluste bei Krediten/Kreditderivate und 700 Mrd. USD Abschreibungen auf Wertpapiere. Die Anleger müssen also weiterhin mit einer Black box im Finanzmarkt rechnen. Dieses Thema wird neben den Konjunkturdaten auch die Welt- und Ostbörsen weiter nachhaltig beeinflussen

Es kommt auf die Bankbilanzen 2008 also einiges an neuem Wertberichtigungsbedarf hinzu, was auch einen neuen Schock für die Anleger bedeuten kann, denn dann summieren sich alle Abschreibungen auf unglaubliche Beträge. Zu beachten sind Abschreibungen auf Kreditderivate, Goodwill-Abschreibungen, Abschreibungen auf Wertpapiere (Beteiligungen+Eigenhandel ) und dann geht ins noch ins Eingemachte, als Abschreibungen auf Immobilienkredite, Abschreibungen Unternehmenskredite und Abschreibungen auf Konsumentenkredite. Oft werden alle diese Abschreibungen in einen Topf geworfen, was ich für falsch und irreführend halte. Auch hier tut Aufklärung und Transparenz not, bevor es zu spät und das Kind schon in den Brunnen gefallen ist.

Die Frage ist, ob jetzt mit den Bilanzen in 2008 „tabula rasa“ gemacht wird oder ob wie im letzte Jahr immer nur Teilwertabschreibungen gemacht werden. Auch wie das Problem der Mega-Abschreibungen gelöst wird ohne eine Konkurswelle im Bankensektor auszulösen, ist noch ungeklärt. Verschiedene Vorschläge sollen am 20. April beim G20-Gipfel besprochen werden. Bis dahin kann aber noch so manche schlechte Nachricht die Weltbörsen nach unten ziehen.

Das Modell West LB könnte Schule machen: das würde bedeuten, dass auch andere Banken alle ihre faulen Kredite zwar auslagern, aber transparent machen und genau beziffern. Die Deutsche Bank AG will den Eigenhandel jetzt stark einschränken. Der britische Primier Brown will nun eine Versicherung für faule Kredite vorschlagen. Damit verschwinden sie aber nicht aus den Büchern. Vielleicht kommen die Banken dann wieder zu ihren Aufgaben zurück, nämlich den Mittelstand und auch Großunternehmen mit Krediten zu versorgen. Wichtig wäre auch, dass die Eigenkapitalbasis wieder gestärkt wird und Basel II auch in den USA Schule macht, denn dann wären solche Eskapaden und „Schneeballsysteme von ungedeckten Schecks“ gar nicht passiert.

Obama wird sicherlich für „Change“ im US-Finanzsystems sorgen und das ist auch gut so. Dies sind allerdings alles schlechte Nachrichten für den shareholder (Aktionäre) von Banken, der zuvor zu stark im Vordergrund von Managemententscheidungen stand. Also „back to the roots“ im Bankensystem und mehr Verantwortung bei den Banken, sollet das Motto des Jahres 2009 werden. Denn was gegenwärtig passiert, kann mehrere Volkswirtschaften gleichzeitig auf der Welt vernichten. Es sind in der Tat Massenvernichtungswaffen bei Kreditderivaten entstanden, die so verpackt wurden, dass sie hernach keiner mehr verstanden hat. Den Leitsatz von Warren Buffet „kaufe nicht, was Du nicht verstehst“ sollten auch Bankvorstände bzw. die Leitungen von internationalen Kreditabteilungen/Anlagen auf ihre Fahne schreiben und Sie als Anleger natürlich auch, was im Grundsatz auch für Zertifikate zutrifft. Denn Ähnliches ergab sich im Zertifikate-Dschungel., wobei das Augenmerk zu sehr auf den Verkauf der Produkte lag. Erst jetzt nach de Pleite von Lehman Brothers beachten die Anleger das Emittentenrisiko. Ich erhoffe mir in Zukunft auch eine Stärkung von (nicht kreditfinanzierten) Private Equity Fonds bei der Kapitalversorgung von Unternehmen. Auch das Modell von sachverständigen „business angels“ sollte ausgeweitet werden, weil dies ein unternehmerischer Ansatz ist. Wir brauchen wieder mehr Entrepreneure der alten Schule.

Es gibt nun mehrere Modelle, die faulen Kredite wieder schonungsvoll aus dem Büchern zu bekommen und den Markt auch wieder liquide zu machen. Sehr sympathisch finde ich im Grundsatz das Islamic banking und auch die Herangehensweise von arabischen Banken, die über Leasingverträge indirekt Immobilienkredite vergeben, wobei die Banken dann Eigentümer bis zur Tilgung bleiben. Überhaupt favorisiere ich das Modell von eigenfinanzierten Private Equity Fonds und als durchaus zukunftsweisend, denn dies ist der unternehmerische Ansatz. Im Grundsatz ist eine Bank auch hier bei der Kreditvergabe ein Mitunternehmer. Wenn aber jemand Mitunternehmen wird, hat auch Verantwortung für das wohl des Unternehmens zu übernehmen und kümmert sich mehr um das Unternehmen. Das ist im Grundsatz auch bei großen Unternehmenskrediten der Fall.

Mit großer Sorge betrachte ich weiterhin die Verstaatlichungstendenzen und die Mega-Konjunktur-Progamme, die im Grunde zunächst nur eine Mega- Staatsverschuldung bedeuten. Wer aber wir hier die Zeche zahlen??? Kommt es früher oder später zur Währungsreform? Die Verschuldungskurve ist schon lange eine Exponentialkurve. Die Zinslast wird erdrückend sein und sie wird keinen Handlungsspielraum mehr für die Zukunft belassen. Auch die Geldpolitik hat bei einer Nullzinspolitik faktisch keinen Handlungsspielraum mehr. Wenn also die „Pferde in der zweiten Jahreshälfte nicht saufen“, entsteht die schwerste Vertrauenskrise in der Nachkriegszeit, weil dann auch der Staat bankrott bzw. hilflos ist. Die Regierungen haben selten Mittel für ein „worst Case-Szenario“, da sie nur die nächste Wahl im Kopf haben.

Mir fehlt ganz explizit die Strategie, was die Regirungen weltweit machen, wenn die Pferde nicht saufen sollten, also wenn es eine länger andauernde Rezession geben sollte. Eine Tilgung der Mega-Schulden kann nur funktionieren, wenn wieder Wachstum generiert wird. Ansonsten bleiben nur Schulden übrig, die dann irgendwie auf die Bevölkerung verteilt werden muss. Unterliegen wir alle nicht einem fatalen Wachstumszwang, der ganze Volkswirtschaften vernichtet, wenn es kein Wachstum mehr gibt. Dann ist alles auf Sand gebaut, nämlich auf einem riesigen Schuldenberg, der keiner mehr abtragen kann. Falsch bzw. irreführend ist es auch, wenn die neuen Mega-Schulden in eine Sondertilgungsfonds (wie für die Finanzierung der Deutschen Einheit) ausgelagert und aus dem Haushalt herausgenommen werden. Die Bundesbank muss wohl wieder dafür herhalten, das diese Neuverschuldung irgendwann zum Teil getilgt wird. Wir versündigen uns alle jetzt an der Nachfolgegeneration. Es liegt für mich kein vernünftiger Tilgungsplan auf dem Tisch, der nicht nut die Mega-Neuverschuldung, sondern auch die Altlasten plausibel tilgt. Auch ein Obama wird den nicht in der Schublade haben. Auch kommt das Thema Klimawandel jetzt – weltweit - zu kurz, den Klimakatastrophen werden weitere Milliarden weltweit verschlingen und weitere Löcher in die Haushalte reißen – und auch das ist nicht richtig eingeplant.

Schon jetzt frage ich mich, wer die Billionen an Staatsanleihen, dike jetzt auf den Markt kommen, kaufen will, und was machen die Käufer, wenn die Zinsen steigen und es zu einem starken Wertverfall in den Kursen bei den Staatsanleihen kommt. Dann kommt es zu einem Käuferstreik bei Anleihen so wie es jetzt einen Käuferstreik im Aktienbereich gibt. In den USA wird es wahrscheinlich zu einem Haushaltsbilanzdefizit von 1,2 Billionen USD kommen. Ich befürchte in der Tat einen weltwirtschaftlich sehr gefährlichen Anleihen-Crash in der zweiten Hälft 2009 mit steigenden Zinsen.

Wenn jetzt schon die Chinesen, Araber, Inder und Russen sagen würden, dass sie keine US-Papiere aufgrund der schlechten Bonität mehr in die Bücher nehmen wollen, wäre die USA am Rande Pleite sowie es Kalifornien jetzt schon ist. Es müsste dann eine Umverteilung in einem Umfang und einer Geschwindigkeit geben, die keiner gewollt hat. Eine Alternative ist auch eine Währungsreform, die dann aber globale Auswirkungen hätte und auch global abgesprochen wird. Zuletzt stieg der Dollar nach stark, was auch die Anleihen in den USA attraktiver machte. Wenn dieser Lockvogel „Währungsgewinne“ wegfällt, sind US-Papiere bei der niedrigen Rendite wenig attraktiv. Beachten Sie also die Gefahr eines möglichen Anleihen-Crashs in den USA oder sogar weltweit. Interessant finde ich hingegen Unternehmensanleihen, insbesondere in Emerging Marktes.

Die Moskauer Börse befindet sich weiterhin im freien Fall. Der RTS verlor schon 18 % seit Jahresbeginn und ist damit wie schon im letzten Jahr zu den Top-Verlierern unter den Weltbörsen. Am 23. Januar gab der RTS-Index um 3,36 auf 498 Indexpunkte nach und unterbot damit sogar das Tief aus dem Horrorjahr 2008. Auch in der nächsten Woche dürfte die 500-er Marke hart umkämpft werden. Neue Tiefstkurse sind dann wahrscheinlich, wenn der Dow Jones unter 7900 Indexpunkte fallen sollte, da die russischen Broker auch gerne die eigen Aktien shorten. Durch den weiter schwachen Ölpreis von 42 USD/Barrel wird der Haushalt defizitär und der Rubel wird immer schwächer. Neben Aktienkursverlusten müssen also hohe Währungskursverluste einkalkuliert werden. Eine Bankenkonsolidierung steht noch bevor. Aus über 1000 Banken sollen nun weniger als 500 Banken werden. Die Großbanken VTB und Sberbank erzielten im 3. Quartal 2008 und wohl noch mehr im 4Q08 hohe Verluste. Der Gaststreit mit der Ukraine ist zwar beendet, aber der Lieferstopp kostete Gazprom über 1 Mrd. USD. Die Ukraine soll nun ab 2010 Weltmarktpreise für Gas bezahlen.

Dennoch eignen sich russische Blue Chips für den geübten Trader. Zudem sind auch hier Unternehmensanleihen attraktiv. Lohnend waren auch Mini-Short-Zertifikate auf den Rubel und auch andere Ostwährungen. Hierauf werde ich im nächsten EAST STOCK TRENDS auch ausführlicher eingehen (www.eaststock.de). Ich persönlich würde auch eine Anleihe der russischen Föderation mit einer Rendite von über 11% einer US-Staatsanleihen mit einer Rendite von 2-3% aufgrund der hohen Risikoprämie vorziehen. Der russische Staat selbst ist nur mit 4% des BIP verschuldet und kann auch eine im Moment stark ansteigende Staatsverschuldung gut verkraften. Kann das aber die USA auch wirklich? Dagegen gibt es reale Defaultgefahren bei einigen osteuropäischen Unternehmensanleihen und auch osteuropäischen Staatsanleihen. Einige Unternehmen haben sich eindeutig zu hoch verschuldet – auch in Russland. Ungarn und Ukraine konnte nur durch IWF-Kredite vor dem Staatsbankrott bewahrt werden. Die Ukraine wird in Zukunft zusätzlich durch hohe Gastarife finanziell belastet. Ab 2010 muss die Ukraine Weltmarktpreise an Gazprom zahlen. Immerhin ist der Gasstreit jetzt endgültig beigelegt und es lohnt sich auch wieder ein Blick auf die Gazprom-Aktie im Trading-Bereich.

Ich empfehle aber weiterhin eine defensive Anlagepolitik mit weiterhin über 70% in Cash und 10-30% in Trading-Positionen im Aktienbereich. Ich erwarte im Jahresverlauf noch eine starke Erholungsrallye an allen Ostbörsen, aber hier braucht der Anleger viel Geduld und dann auch viel Cash. Timing ist alles! Zudem empfehle ich auch eine Multi-Asset-Management-Strategie nach dem Absolut Return–Ansatz mit Renditen im zweistelligen Prozent-Bereich, was ich auch im nächsten EAST STOCK TRENDS und auch bei meinem nächsten ESI-Ostbörsen-Seminar „Optimale Anlagestrategien in unsicheren Zeiten“ am 27. Mai 2009 in Frankfurt/M darlegen werde (siehe www.eaststock.de).

In den nächsten Tagen wird der Markt wieder durch die Markttechnik geprägt sein. Am 23. Januar konnte der Dow Jones noch knapp die wichtige 8000-er Marke behaupten und der DAX die wichtige 4000-er Marke. Der Dow Jones schloss mit einem Minus von 0,56% bei 8077 Indexpunkte und der DAX mit einem Minus von 0,96% bei 4178 Indexpunkten. Bei einem Dow Jones Index von nachhaltig unter 7940 Indexpunkten oder bei einem DAX von unter 3950 Indexpunkten empfehle ich auch an den Ostbörsen voll in Liquidität zu gehen, da dann eine neue Tsunami-Welle und ein Crash droht. Denn dann wir die Trading-Range beim Dow Jones von 7950 bis 9000 und bzw. 4000 bis 5000 beim DAX verlassen, was überall Verkaufssignale auslösen wird.

Fazit: Es kann immer noch zu einem Finanzkollaps in den USA und in Großbritannien kommen. Das Thema „Fass ohne Boden“ (im Banken- und Automobilsektor) wird uns nolens volens noch weiter beschäftigen. Rasche, durchschlagende Lösungen sind jetzt gefragt, denn das System steht immer noch auf der Kippe. Ein erweitertes US-Konjunkturprogramm von 450 Mrd. USD steht jetzt im Raum, was kurzfristig in Verbindung mit dem erhofften, bisher aber ausgebliebenen „Obama-Effekt“ eine kleine Bärmarktrallye auslösen könnte – sogar bei Banken und Automobilwerten! Halten aber die besagten Chartgrenzen und kommt es zu vertrauensbildenden Maßnahmen – auch des „Plunge Protection Teams“ in den USA – kann es zu einer weiteren Bärmarktrallye kommen, die Sie ausnutzen sollten. Welche Aktien und Zertifikate Sie jetzt kaufen sollten, können sie der täglich aktualisierten Ostbörsen-Hotline 09001-8614001 (1,86 € /Min) entnehmen.

Hinweise: Melden sie sich jetzt an für das nächste ESI-Ostbörsen-Seminar „Optimale Anlagestrategien in unsicheren Zeiten mit dem Russland-Special Jahrhundertkrise=Jahrhundertchance?“ am 27. Mai 2009 um 17.30 Uhr in Frankfurt/M. unter www.eaststock.de (oder direkt bei der ESI GmbH , Jüthornstr. 88, 22043 Hamburg, Tel: 040/6570883) an.

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