Der umstrittene Billionen-Poker von Draghi

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Sonntag, 25. Januar 2015 13:31:00

Die EZB holt die Bazooka raus und flutet die Märkte mit den Kauf von Staatsanleihen im Volumen von 60 Mrd. € im Monat nach dem Vorbild der FED und japanischen Notenbank. Ob dies nur zu einer Ausweitung der Kreditnachfrage und Investitionen führt, muss abgewartet werden. Die Aktienmärkte reagieren mit Kurssteigerungen.

EZB gibt Gas

Die Europäische Zentralbank (EZB) macht Ernst und gibt Gas. Am Donnerstag gab der EZB-Chef Draghi bekannt, dass die EZB ab März jetzt monatlich 60 Mrd. € an Staatsanleihen in Zusammenarbeit mit allen europäische Notenbanken kaufen wird. Dabei kauft die EZB selbst nur 20 Prozent der Staatsanleihen auf und 80 Prozent sollen von den Nationalen Notenbanken aus Europa gemäß dem EZB-Verteilungsschlüssel aufgekauft werden. Das bedeutet, dass die Deutsche Bundesbank - recht widerwillig -, 25 Prozent von den restlichen 80 Prozent aufkaufen soll. Gerade die Deutsche Bundesbank war bisher aber immer ein Gegner solcher Staatsanleihenkäufe, weil dann das Reformtempo bei den südeuropäischen Ländern nachlassen könnte.

1,140 Billionen € für 2 Prozent Inflation

Das Programm soll zunächst bis September 2015 laufen und dann überprüft werden, ob es wirkt. Zur Not soll es bis September 2016 weitergeführt mit einem Gesamtvolumen von 1,140 Billionen €. Draghi will damit die Inflationsrate wieder auf 2 Prozent bringen, den Banken mehr Liquidität für Kredite geben und schlussendlich soll dies auch die Investitionsbereitschaft erhöhen. Die Inflationsrate im Euroraum betrug im Dezember 2014 nur -0,2% Prozent nach noch +0,8 Prozent im Vorjahr. Draghi befürchtet eine Deflation im Euroraum und will dies nun künstlich durch das Anleihenkaufprogramm vermeiden. Das Inflationsziel ist mit +2 Prozent sehr ambitioniert.

FED als Vorbild?

Ob nun durch permanentes Golddrucken der Notenbanken mehr Inflation und vor allem mehr Wachstum erreicht werden kann, ist aber umstritten. In den USA führte das FED-Program zumindest zu einem temporären Erfolg, da die Wirtschaft wieder wächst und Arbeitsplätze geschaffen wurden. Bei der Rede zur Lage der Nation lobte sich Obama selbst, dass Amerika die Finanzkrise, die er 2008 geerbt hatte, überwunden hat und nun wieder robust mit über 3 Prozent wächst. Es wurden seit 2008 11 Mio. Arbeitsplätze geschaffen und die Arbeitslosenquote auf unter 6 Prozent gesenkt.

Obamas Vision von sozialer Grechtigkeit wird zur lahmen Ente

Allerdings wurden dabei nicht die Schulden gesenkt. Auch die USA sind mit über 100 Prozent zum BSP immer noch viel zu hoch verschuldet. Immerhin sind die Aktienkurse auf Allzeit-Hoch und auch die Immobilienpreise haben sich wieder erholt, was auch dem Konsum hilft. Dies dient in erster Linie den reichen Amerikanern. So ist Obamas große Vision jetzt in den verbleibenden 2 Jahren, für mehr Verteilungsgerechtigkeit zu sorgen. Obama will eine Reichensteuer einführen, um die Steuern in der Mittelschicht senken zu können.

Das soziale Programm von Obama, das für mehr Verteilungsgerechtigkeit sorgen soll, ist aber jetzt schwer umzusetzen, da er nicht mehr die Mehrheit im Kongress oder Senat hat. Obama wird zur „lahmen Ente“. Die FED kaufte Anleihen im Volumen von 3,9 Billionen US-Dollar auf, beendet aber das sogenannte „Quantitative Easing“ (kurz QE), also „außergewöhnliche Maßnahmen“ schon im letzten Jahr. Die Bilanzsumme erhöhte sich auf das neue Rekordvolumen von 4,5 Billionen US-Dollar.

Vermögensunterschiede werden größer

Die FED-Anleihenaufkaufprogramme machten die Vermögensunterschiede noch größer als sie schon sind. Sparer werden faktisch durch die Null-Zinspolitik enteignet, Mieter zahlen aber höhere Mieten. Die Gewinner solcher Gelddruckgeschenke sind in erster Linie Aktien-. und Immobilienbesitzer. 1 Prozent der Bevölkerung besitzen jetzt schon mehr als die restlichen 99 Prozent auf der Welt. Die Reichen werden immer reicher und die Armen immer ärmer. Das Vermögen der Reichen steigt überproportional durch die Notenbankpolitik. Die Anleihenaufkaufprogramme der Notenbank erhöhen kaum die Inflation, sorgen aber für eine Inflation der Vermögenswerte, neudeutsch Asset Inflation, vor allem bei Immobilien, Anleihenkursen und Aktien.

EZB unterstützt vor allen Südeuropa

Die außergewöhnlich expansive Geldpolitik führt aber auch zu niedrigen Risikoprämien bei den Staatsanleihen von südeuropäischen Ländern. Die Zinsen von südeuropäischen Ländern sinken jetzt gewaltig und viel mehr als der Schuldenstand dies anzeigt. So muss Italien allein in diesem Jahr 70 Mrd. € an Zinsen und Tilgungen leisten. Das gute an dem QE der EZB ist: Der Schuldendienst von südeuropäischen Ländern sinkt durch die niedrigen Zinsen, obwohl die Schulden höher werden. Das entlastet im Moment auch die Haushalte der südeuropäischen Länder. Die EZB-Entscheidung ist also ein Segen für alle südeuropäischen Länder, die sich jetzt wesentlich günstiger refinanzieren können. Es ist die Frage, ob sie jetzt auch die notwendigen Strukturreformen durchführen, denn die Monetisierung von Staatsschulden durch die EZB sorgt zwar für Opium, aber nicht für den Reformdruck, der sonst bestanden hätte.

EZB-Marktmanipulation führt zu einem Anleihen-Bubble

Es handelt sich also ganz klar um eine Marktmanipulation zugunsten der Aktien-, Immobilien-und Anleihenmärkte, was auch zu einem Bubble führen kann. Selbst der Euro-Bund-Future schloss auf einem neuen Allzeit-Hoch von 158,86 (+1,24 Prozent). Bei 5 jährigen Bundesanleihen gibt es jetzt schon Negativ-Zinsen und 10-jährige Bundesanleihen rentieren erstmals unter 0,5 Prozent. Wir nähern uns damit immer mehr japanischen Verhältnissen. Der Sparer wird damit faktisch schleichend enteignet. Eine Rückkehr zu sehr hohen Zinsen ist gar nicht möglich, da dann auf breiter Front Staatsbankrotte drohen.

Fragwürdige Bilanzsummenausweitungen bei den Notenbanken

Die Bilanzsumme in den USA hat sich schon seit 2007 mehr als verfünffacht. Damit sind die USA Spitzenreiter beim Gelddrucken schon dicht gefolgt von der Schweizer Notenbank, die die Bilanzsumme seit 2007 um 480 Prozent erhöht hat. Den dritten Platz beim Gelddrucken nimmt die chinesische Notenbank ein. Seit 2002 hat sich hier die die Bilanzsumme der Peoples Bank of China sogar verzehnfacht.

Japanische Notenbank druckt das meiste Geld

Die FED hat in den Jahren 2008 bis 2014 11 Prozent des BIP eingesetzt, um die Konjunktur anzukurbeln, was schlussendlich bis jetzt auch optisch gelungen ist. Die Bank of England hat bisher immerhin 375 Mrd. Pfund eingesetzt, was aber nur 5 Prozent des BIP sind. Am meisten Geld gedruckt hat die Bank of Japan, die 125 Billionen Yen zusätzlich gedruckt hat, was immerhin 26 Prozent des BIP sind.

Das gewagte 10 Billionen US-Dollar Experiment der Notenbanken

Dies sind alles in der Summe sehr gewagte Experimente der Geldpolitik. Sie dienen auch dazu, Probleme wie Überschuldung in die Zukunft zu schieben, denn die zum Teil toxischen Produkte wandern erst einmal in die Bilanzen der Notenbanken. In der Summe haben die großen Notenbanken ihre Bilanzsumme auf über 10 Billionen US-Dollar angehäuft und es ist die große Frage, wie es in Zukunft wieder zu einer Bilanzsummenverkürzung kommen kann ohne den Steuerzahler zu belasten. Der letzte Schritt wäre ein Schuldenschnitt.

Ausgang des Experiments ungewiss

Die große Frage ist also, wie die Notenbanken diese toxischen Papiere später wieder loswerden bzw. sie ausgebucht werden können ohne den Steuerzahler zu belasten. Letztendlich wird wohl immer der europäische Steuerzahler die Zeche für das QE der EZB zahlen, falls es zum Schluss schief läuft. Was jetzt schon passiert, sind zu 20 Prozent schon „verkappte Eurobonds“ über die EZB.

Wie wäre die Welt ohne QE (=“Drogenpolitik“) der Notenbanken?

Man darf sich bei aller berechtigten Kritik an den Entscheidungen der Notenbanken die Frage stellen, was passieren würde, wenn die Notenbanken nicht in den letzten Jahren zu diesen außergewöhnlichen Maßnahmen, ich sage Marktmanipulationen bzw. bewusste „Drogenpolitik“ der Notenbanken, gegriffen hätten. Dann würden wohl eine Depression, Massenarbeitslosigkeit und Bankenkrisen die Folge sein. Dies alles wurde nun künstlich vermieden.

Dennoch wird sich das Weltwirtschaftswachstum in diesem Jahr trotz aller Notenbankmaßnahmen, auf etwa auf 3 Prozent im Durchschnitt abschwächen. Vor allem in China werden Wachstumsdämpfer auf 6 Prozent erwartet, was das niedrigste BSP-Wachstum in den letzen 10 Jahren wäre. In Deutschland wird immerhin wieder immerhin wieder ein BSP-Wachstum von 1,5 Prozent erwartet.

Ölpreis sorgt für Sonder-Konjunktur

Es wird international immer noch zu wenig investiert und das wird wohl auch der 1 Billionen-Poker der EZB nicht viel ändern und auch nicht das angekündigte 300 Mrd. € Investitionsprogramm der EU. Die Pferde saufen halt nicht bei den Multis, trotz allem Überfließen an Wasser (sprich Liquidität). Durch den stark gefallenen Ölpreis werden nach Goldman Sachs wohlmöglich weltweit Investitionen von bis zu 1 Billion US-Dollar wegefallen. Allerdings wirkt der um über 50 Prozent in 1 Jahr gefallene Ölpreis nun wie ein Sonder-Konjunkturprogramm in vielen Ländern der Welt, da der Konsum belebt wird. In Deutschland werden durch der stark gefallenen Ölpreis in Kombination mit dem stark gefallenen Euro nun zusätzlich Gewinne von 13 Mrd. € bei den DAX-Unternehmen erwartet.

Wann kommt die Zinserhöhung in den USA?

In diesem Jahr wird die FED-Chefin Yellen wohl die Zinsen in den USA im Sommer oder Herbst (oder auch gar nicht?) behutsam erhöhen, um den Prozess einer „Normalisierung“ einzuleiten. Dies dürfte der Wall Street nicht schmecken. Auch dürften die Unternehmensgewinne in den USA nicht mehr so stark steigen wie in den Vorjahren. Zudem dürfte der Dollar weiter im Außenwert steigen, was die Wettbewerbsfähigkeit der US-Exportunternehmen schwächt.

Großbritannien wächst wieder

In Großbritannien (GB) wurden etwa 375 Mrd. Pfund an Staatsanleihen aufgekauft. Das Pfund wurde damit zu einer vergleichsweise starken Währung. Auch in GB erholte sich die Wirtschaft, wobei auch dies auf Pump finanziert wurde. Die Haushaltsbilanzdefizite bleiben weiter hoch und auch GB verschuldet sich immer mehr. England will zudem in 2017 aus der EU austreten, was für Irritationen sorgen wird. Aber auch in England kann man das Aufkaufprogramm temporär als Erfolg verbuchen, denn England wuchs mehr als der europäische Durschnitt und die Arbeitslosigkeit ging zurück, was ohne dem Gelddruck-Programme der Bank of England wohl nicht möglich gewesen wäre.

Kein Erfolg in Japan

In Japan sieht die „Erfolgsbilanz“ des permanenten Gelddruckens noch bescheidener aus. Die Unternehmensgewinne konnten zwar vor allem im Export stark gesteigert werden und auch die Unternehmensliquidität verbessert werden, Japan wächst aber kaum, die Inflation bleibt niedrig und die Investitionen bleiben aus. Stattdessen ist die Verschuldung auf 240 Prozent des BSP gestiegen – in Griechenland beträgt sie „nur“ 175 Prozent des BSP.

Schweizer Notenbank kapituliert vor der EZB

Die Schweizer Notenbank, die schon zuvor Euro im Volumen von fast 500 Mrd. € aufkaufte, um den Schweizer Franken nicht zu stark aufwerten zu lassen, wusste wohl schon vor der EZB-Entscheidung über das, was Draghi nun verkündet hat. Um den Euro zu stützen, hätte die Schweizer Notenbank jetzt 100 Mrd. € im Januar aufkaufen müssen. Das Volumen war der SNB einfach zu groß geworden. Der Schweizer Franken pendelte sich nach der EZB-Entscheidung bei 0,99 EUR/CHF ein. Ich vermute, der Schweizer Franken wird jetzt zur Parität zum Euro seitwärts tendieren.

Gold und Silber wieder gefragt

Gold und Silber profitierten nur vor der EZB-Entscheidung. Der Goldpreis stieg im Hoch auf über 1300 US-Dollar/Feinunze, um dann am Freitag auf 1294 US-Dollar zu konsolidieren und der Silberpreis im Hoch bis auf 18,5 US-Dollar, um dann bei 18,4 US-Dollar leicht im Minus zu schließen. Der Brentölpreis war ebenso wenig beeinflusst wie der WTI-Ölpreis. Beide tendierten letzte Woche seitwärts bei etwa 48 bis 49 US-Dollar bzw. 42 bis 43 US-Dollar/Barrel. Hier war schon wichtiger, dass der saudi-arabische König Abdulla gestorben war, denn es bleibt nun abzuwarten, ob sich sein Bruder Mokren genauso verhalten und ein Öl-Dumping betreiben wird, was schon einige US-Öl-Frackingunternehmen zum Produktionsstopp veranlassten, da die Produktion beim Ölpreis von unter 50 US-Dollar/Barrel unrentabel wird.

Aktienmärkte haussieren und jubeln

Die Anleger am deutschen Aktienmarkt nahmen die EZB-Entscheidung mit viel Wohlwollen und Hoffnung auf eine Stabilisierung auf. Der DAX stieg am 23. Januar um 0,9 Prozent auf das neue Allzeit-Hoch von 10.610 Indexpunkten (im Hoch sogar 10.700 Indexpunkten) nach Wall Street Schluss. Dabei schloss der DAX in deutschen Börsenhandel bei 10.649 Indexpunkten und stieg damit sogar um 2 Prozent bzw. über 200 Indexpunkte zum Vortrag, wo er auch schon kräftig anstieg. Damit stieg der DAX in den letzten 2 Wochen sogar um 1000 Indexpunkte und schnitt damit weit besser als die Wall Street.

Wall Street schaut auf Griechenland

Der Dow Jones Industrial Index fiel im Gegensatz zum DAX am Freitag um 0,93 Prozent auf 17.650 Indexpunkte. Der EuroStoxx konnte am 23. Januar auch von der EZB-Entscheidung profitieren und stieg am Freitag um 1,8 Prozent auf das neue Jahres-Hoch von 3382 Indexpunkten, was ein Kaufsignal auslöste. Die Hoffnung und Visionen könnten aber am Montag einen herben Rückschlag erleiden, wenn in Griechenland am Sonntag die linksradikale Partei gewinnt, die den Sparkurs der Troika ablehnt und einen Schuldenschnitt fordert. Dies dürfte aber nicht so schnell passieren, da auch die linksradikale Partei nicht alleine regieren kann und eine Koalition eingehen muss.

Moskauer Börse erholt sich

Der russische RTS-Index, der auf US-Dollar basiert, stieg am 23. Januar um 0,8 Prozent auf 824 Indexpunkte und damit um +3,84 Prozent seit Jahresbeginn. Der auf Rubel basierende MICEX-Index stieg am 23. Januar zwar nur um 0,3 Prozent auf 1671 Indexpunkte; dies bedeutet aber ein Plus von 19,71 Prozent seit Jahresbeginn und +17,57 Prozent in 1 Jahr, während der RTS-Index in 1 Jahr aufgrund der Rubelschwäche um 37,55 Prozent nachgab. Hier wird schon deutlich, dass es sich in Russland in erster Linie um eine Währungsspekulation handelt.

Der Euro gab zum Rubel um 1,93 Prozent auf 71 EUR/RUB nach. Ein Woche zuvor notiert der Rubel noch bei 78 EUR/RUB, so dass es Währungsgewinne für deutsche Anleger um fast 10 Prozent gab. Die Top-Performer am Freitag waren der Stahlröhrenhersteller TMK mit einem Plus von 25 Prozent und der Pharmawert Pharmastandard mit einem Plus von 24 Prozent sowie der Immobilienentwickler LSR Group mit einem Plus von 23 Prozent. Meine letzte „Aktie des Monats“ im EAST STOCK TRENDS Mail.ru konnte immerhin um 6,6 Prozent auf 14,7 € zulegen. Gazprom schaffte „nur“ ein Plus von 3 Prozent auf 4,3 €. Im Tief war Gazprom im Dezember aber im Kurs unter 3 € zu haben, so dass auch Gazprom seit dem Tief um über 30 Prozent, der RTS-Index aber um über 41 Prozent von 587 auf 812 Indexpunkte seit Mitte Dezember zulegen konnte.

Merkel deutet in Davos Kooperation der EU mit der Eurasischen Zollunion an

Dies zeigt schon wie chancenreich der russische Aktienmarkt immer wieder nach Crashtagen wie am 16. Dezember nach der Rubel-Krise für „hartgesottene“ Trader ist. Beim Weltwirtschafts-Gipfeltreffen in Davos äußerte Bundeskanzlerin Angela Merkel Gesprächsbereitschaft über eine Kooperation der EU mit der Eurasischen Zollunion. Putins Vision war schon lange ein Freihandelsabkommen von Lissabon bis Wladiwostok. Das sind nun in Davos schon andere Töne als man zuvor von Merkel gewohnt war, obwohl Putin nicht nach Davos reiste und der Primier Medwedew auch nicht, da in Russland ein neues Anti-Krisen-Programm entwickelt werden soll.

Wieder Krieg in der Ukraine?

Dennoch ist der Ost-Ukraine-Konflikt nicht gelöst und in der Ost-Ukraine kann es jederzeit wieder zu einem Krieg kommen, zumal der Waffenstilstand sehr brüchig ist. Der Flughafen in Donezk bleibt in der Ost-Ukraine hart umkämpft. Alleine in der letzten Woche starben über 200 Menschen und damit schon über 5000 seit Beginn des Krieges in der Ukraine. Es kann dennoch gut sein, dass die Moskauer Börse auf Rubel-Basis in diesem Jahr zu den Top-Performern der Welt zählt, zumindest für geübte Trader.

Erst informieren, dann investieren

Schauen Sie sich jetzt das neue Video von Andreas Männicke vom 25. Januar 2015 in EastStockTV, Folge 52 über die das Thema: „Der Billionenpoker der EZB“ “, mit den neuen Aussichten für die Weltbörsen und für Russland, den Rubel und die Börse unter www.eaststock.de, dort unter "Interviews" an" oder direkt bei www.youtube.com.

TV- und Radio-Hinweise:. Andreas Männicke wurde am 14. Januar 2015 und 19. Januar von Börsenradio Networks über Russland und Osteuropa befragt. Sie können sich diese Video jetzt unter www.eaststock.de, dort unter der Rubrik „Interviews“ runterladen.

Die preiswertesten Aktienmärkte kommen aus Osteuropa. Die Aktienmärkte aus Serbien und Slowenien zählten im letzten Jahr mit einem Plus von jeweils 18 Prozent in 2014 zu den Top-Performern auf der Welt. Informieren Sie sich jetzt ausführlich über die Hintergründe der Ukraine/Russland-Krise, aber auch das zukünftige Erholungspotential der unterbewerteten Aktien aus Osteuropa. Bestellen Sie jetzt auch ein Probe-Abo (3 Ausgaben per Email für nur 15 €) des monatlich erscheinenden Börsenbriefs EAST STOCK TRENDS (EST) mit einem weiteren Ukraine/Russland-Special mit vielen Hintergrund-Informationen und neuen Anlage-Vorschlägen wie mit der "Aktie des Monats“ und lukrativen Zertifikaten unter www.eaststock.de, dort unter Börsenbrief. Die vorletzte „Aktie des Monats“ RuSal stieg nach der Empfehlung im EST schon um über 30 Prozent (im Hoch +50 Prozent) und die letzte Aktie des Monats Surgut Vz um 19 Prozent. Im neuen EAST STOCK TRENDS wurde eine russische Aktie aus dem wachsenden IT-Sektor vorgestellt. Wie heißt es so schön: erst informieren und dann investieren!

Diskutieren Sie jetzt auch mit Herrn Männicke interaktiv unter http://go.guidants.com/de#c/Andreas_Maennicke .

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