Ostbörsen im Fokus (siehe auch www.eaststock.de)

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Interview- und Termin-Hinweise

Das nächste Ostbörsen-Seminar "Go east" findetam 23. Mai 2018 in Frankkfurt/M statt.

Andreas Männicke wurde am 19. März 2018 um 13.15 Uhr live in NTV/Telebörse über die Chancen in Russland nach der Präsidentchaftswahl befragt.

Andreas Männicke wurde am 25. Januar 2018 vom Aktionärs TV über Russland befragt. Er war auch beim Fondskongress in Mannheim anwesend.

Andreas Männicke wurde am 15. Januar 2108 in Börsen Radio Networks befragt. Dort wurde ein Favoritenwechsel bekanntgegegeben

Ab Oktober 2013 können Sie unter Eingabe von "EastStockTV" bei www.youtube.de die aktuellen Kommentare von Andreas Männicke zu den Aussichten an den Welt- und Ostbörsen kostenlos abrufen. Abonnieren Sie einfach den Kanal bei www.youtube.de.

Ab Mai 2014 können mit Herrn Männicke über www.go.guidants.com auch interaktiv in Kontakt treten und Fragen zu den Ostbörsen stellen.

Verpassen Sie die Outperformancechancen in Osteuropa nicht und bestellen Sie jetzt den monatlich erscheinenden Börsenbrief EAST STOCK TRENDS unter www.eaststock.de. Ein Probe-Abo (3 Ausgaben kosten nur 15 €). Die beiden Muster-Depots erzielten seit Februar 2009 eine Performance von über 320% im Muster-Depot 1 (konservativer Osteuropa-Basket) bzw. über 350% im Muster-Depot 2 (spekulativer Osteuropa-Basket, das sind über 40% p.a. seit 2009. In den neuen Muster-Depots ab 2015 wude eine Performance von über 130% bzw über 80% erzielt. Das neue "goldige" Muster-Depot erreichte immerhin ein Plus von 66% ab 2016.

Im neuen monatlich ercheinenden Börsenbrief THE BIG PICTURE werden die globalen Anlagestrategien für Aktien-Indices, Rohstoffe und Währungen besprochen. Auch hier kostet ein Probe-Abo (3 Ausgaben per E-mail) nur 15 €.

Zudem können Sie sich alle bisherigen TV-Inteviews von Andreas Männicke in diesem Jahr runterladen unter den Links der Rubrik "Interviews".

  • Kommt nach dem Bitcoin-Crash ein Anleihen-Crash und dann ein Aktien-Crash?

    Sonntag, 04. Februar 2018 23:57:00

    Am 2. Februar 2018 korrigierte Wall Street zum ersten Mal seit langem wieder über 2 Prozent an einen Tag aufgrund von Zinsängsten. Bei den Arbeitsmarktdaten fiel auf, dass die Lohnkosten relativ stark gestiegen waren, was einen inflationären Schub geben könnte. Zudem waren die Ölpreise und einige Rohstoffe zuletzt stark gestiegen. Um über 50 Prozent brach sogar der Bitcoin-Kurs in der letzten Woche ein. Steht nun wohl auch ein Aktien-Crash bevor?

    Moskauer Börse bleibt top

    Am Freitag fielen die Kurse an der Wall Street zum ersten Mal seit langen über 2 Prozent. Auslöser des Kureinbruchs waren „zu gute“ Arbeitsmarktdaten. Bis zum 1. Februar stiegen aber die Börsen zum Teil auf neue Allzeit-Hochs. 6 Börsen aus Osteuropa zählten schon wieder unter den 30 am besten performenden Aktienmärkten der Welt. Die Moskauer Börse stieg sogar schon über 10 Prozent, da der Brentölpreis fast auf 70 US-Dollar/Barrel anstieg. Am Freitag erhielten die Osteuropa-Börsen aber auch einen ersten Dämpfer und gaben im Gleichklang mit der Wall Street nach.

    Trump blieb diesmal im Hintergrund – GroKo als Non event

    Dabei war der Us-Präsident Donald Trump diesmal nicht ausschlagend für die staken Kursausschläge an der Wall Street, obwohl die Veröffentlichung eines Geheimdokuments, was den FBI verunglimpfen sollte, hohe Wogen schlug. Dafür tätigte er relativ moderate Reden in Davos und auch in den USA zur Lage der Nation. Das „Kremlingate“ wird de Börsen aber auch in Atem halten, denn demnächst wird Trump vom Sonderermittler des FBI interviewt werden. In Deutschland wird es wohl bald ein GroKo geben, aber auch das war nicht kursrelevant. Auch die gerade laufende Berichtssaison in den USA trat in den Hintergrund.

    Aktien weltweit unter Druck

    Ausschlagend waren hingegen die aufkeimenden Zinsängste nach den Arbeitsmarktdaten. So fiel der Dow Jones-Industrial-Index um 2,54 Prozent auf 25.520 Indexpunkte und der X-DAX um 2,16 Prozent auf 12.697 Indexpunkte. Auch er CECE-Index mit Polen, Ungarn und Tschechien im Boot gab um 1,38 Prozent auf 1979 Indexpunkte nach, nachdem er im letzten Jahr noch über 30 Prozent zulegen konnte. Der russische RTS-Index fiel zwar auch um 1,57 Prozent auf 1272 Indexpunkten, stieg damit aber noch um 10 Prozent seit Jahresbeginn.

    Kommt jetzt die Zinswende?

    Aufgrund der relativ stark gestiegenen Lohnkosten wird nun eine höhere Inflation und infolge dessen auch höhere Zinsen erwartet. Die FED wird zwar erst im März die Zinsen weiter erhöhen Dennoch stieg schon jetzt die Anleihen–Rendite sowohl in den USA als auch in Europa am Freitag auch auf ein neues Jahres-Hoch. Diese sind zwar im historischen Vergleich zwar immer noch relativ niedrig, aber es wir jetzt eine Zinswende erwartet.

    Haussetrends an den Aktienmärkten bleiben auch nach der Korrektur intakt

    Die Hausse-Trends an den Aktienmärkten sind zwar auch nach der Korrektur am 2. Februar noch voll intakt; dennoch ist dies ein erstes Warn-Signal auch für den Aktienmarkt. So fiel der Euro-Bond-Future auf ein neues Jahres-Tief von 158 (zuvor 161) und der T-Bond-Future auf 145 (zuvor 150). Viele Anleger befürchten jetzt den Beginn eine Zinswende aufgrund steigender Inflation.

    Auch Gold und Silber gaben wegen Zinsängsten nach

    Noch gefährlicher als steigende Zinsen wäre aber eine inverse Zinsstruktur, also dass die kurzfristigen Anleihen höher rentieren als die langfristigen, aber davon ist es noch weit entfernt. Dennoch sind steigende Zinsen Gift für die Börsen. Aber auch bei Gold und Silber machten sich die Zinssteigerungen negativ bemerkbar. So gab der Goldpreis um 1,31 Prozent auf 1331 US-Dollar/Unze und Silber brach sogar um 3,7 Prozent auf 16,59 US-DollarUnze ein. Auch Nickel fiel um 3,2 Prozent auf 13.500 US-Dollar/Tonne.

    Bitcoinkurs halbiert- alle Kryptowährungen brechen ein!

    Wesentlich stärker brachen aber schon zuvor alle Kryptowährungen ein. So fiel de Bitcoin-Kus an 2. Februar um 10,5 Prozent auf 6600 €, erholte sich am Wochenende aber wieder auf fast 7500 €. Wenn der Bitcoin unter 6000 € fällt, könnte der Kurs weiter einbrechen. Im März letzten Jahres war er noch bei etwa 1000 €. Erst seit April 2017 stiegen dann alle Kryptowährungen sehr stark und es wurden immer mehr Kryptowährungen entwickeln darunter auch viele unsinnige. Es gibt sogar schon einen Putin-Coin und einen Trump-Coin. Der Ripple hat aber eine wesentlich geringerer Transaktionszeit als de Bitcoin und wird auch mehr unter verschiedenen Banken benutzt. Dennoch bleibt der Bitcoin die Leit-Kryptowährung, nach der sich im Moment alle richten und der Bitcoin brach im Kurs in 1 Monat brutal ein, was aber auch zu erwarten war nach dem rasanten Kursanstieg zuvor.

    Damit fiel der Bitcoin in 1 Wochen um über 20 Prozent und in Monat sogar um über 50 Prozent von 12.500 auf 6600 €. Die andere Kryptowährungen zeigte ähnliche Kursverläufe. So stieg der Ripple zwar seit dem 12. Dezember von 0,25 USD auf 3 USD, brach jetzt aber auf 0,85 USD ein. Der Ripple-Kurs brach sogar in 1 Monat um über 67 Prozent (!) ein von 2,75 US-Dollar auf 0,81 US-Dollar. Über 1 US-Dollar entsteht aber schon wieder ein Kaufsignal. Auch nach dem Kurseinbruch werden Kryptowährungen im Gespräch bleiben und die Blockchaine-Technologie wird die Finanzwelt noch revolutionieren. Jetzt beginnen aber erst einmal die „närrischen Zeiten“.

    Erst informieren, dann investieren

    Informieren Sie sich jetzt auch ausführlich über die Hintergründe und die Entwicklung der Ukraine/Russland-Krise, aber auch das zukünftige Erholungspotential der unterbewerteten Aktien aus Osteuropa. Auch in Kasachstan und der Ukraine gibt es neue Chancen. So konnten sich einige ukrainische Agraraktien seit 2016 im Kurs schon mehr als verdoppeln Die Aktien aus Kasachstan zählten 2017 zu den Top-Performern der Welt (+56 Prozent). Gute Chancen gibt es aber auch in Zentralosteuropa wie in Polen (+28 Prozent).

    Bestellen Sie jetzt auch ein Probe-Abo (3 Ausgaben per Email für nur 15 €) des monatlich erscheinenden Börsenbriefs EAST STOCK TRENDS (EST) mit einem weiteren Ukraine/Russland-Special und einem Dividenden-Special sowie mit vielen Hintergrund-Informationen und neuen Anlage-Vorschlägen wie mit der "Aktie des Monats“ und lukrativen Zertifikaten unter www.eaststock.de, dort unter Börsenbrief. Der letzte EST erschien am 29. Dezember 2017 mit der Vorstellung einer russischen Öl-Aktie als „Aktie des Monats“, die hernach schon in 2 Wochen um über 10 Prozent anstieg. Die „Aktie den Monats August“ Severstal konnte jeweils auch schon um 8 Prozent im Kurs zulegen. Die Muster-Depot-Aktien RuSal und Yandex stiegen in 2017 um über 30 Prozent, was selektiv die großen Chancen in Russland aufzeigt.

    Der russische Aktienmarkt stieg seit August schon über 20 Prozent und erholte sich damit prächtig Insgesamt war der RTX-Index in USD in 2017 zwar mit 0,6 Prozent im Plus aber in Euro mit 12,1 Prozent im Minus, da der Euro zum Rubel auf 69 EUR/RUB anstieg, was hohe Währungsverluste für deutsche Anleger in 2017 bedeutete. In 2018 war der RTX-Index aber mit einem Plus von fast 10 Prozent einer der Top-Performer der Welt.

    Das goldige „Muster-Depot“ des EST aus dem Jahr 2016 liegt auch nach der Korrektur noch 62 Prozent im Plus und die Goldaktie Highland Gold Mining um über 100 Prozent seit 2016. Die Muster-Depots aus dem Jahr 2015 liegen mit 101 Prozent, 70 Prozent und 116 Prozent trotz des jetzt schwachen Gesamtmarktes in Russland ebenfalls immer noch kräftig im Plus, wobei die Muster-Depot-Aktien Aeroflot seit 2015 auch nach der Korrektur sogar um über 290 Prozent zulegen konnte, aber auch die Sberbank mit über 327 Prozent.

    Interview-Hinweise: Das letzte Radio-Interview mit Andreas Männicke in Börsen Radio Network über Osteuropa war am 15. Januar 2018 und das letzte TV-Interview am 25. Januar 2018 im Aktionärs-TV. Das nächste TV Interview ist am 19. März 2018 in NTV-Telebörse. Sie können sich die Interviews jetzt bei www.eaststock.de, dort unter der Rubrik „Interviews“ runterladen, ebenso wie das gleichnamige EastStockTV-Video, Folge 145. Literatur-Hinweis: Andreas Männicke verfasste eine ausführliche Artikel über die Chancen der osteuropäische Aktienmärkte im „Wegweiser für Kapitalanlagen 2018“, der von Hans A. Bernecker herausgeben wird und nun im Bernecker-Verlag erworben werden kann..

    Seminar-Hinweis: das nächste Ostbörsen-Seminar „Go east – Hochprozentiges aus Osteuropa“ ist am 23. Mai 2018 um 17.00 Uhr in FRM

    Diskutieren Sie jetzt auch mit Herrn Männicke interaktiv unter http://go.guidants.com/de#c/Andreas_Maennicke .

  • Die Party geht weiter – nur wie lange noch?

    Sonntag, 14. Januar 2018 00:15:00

    Die Wall Street hatte wie viele Weltbörsen in den ersten beiden Handelswochen einen tollen Start und schloss am Freitag auf neuem Allzeit-Hoch. Aufgrund der US-Steuerreform sind jetzt die Erwartungen bei den Gewinnsteigerungen sehr hoch und auch Bei der Steigerung des Wirtschaftswachstums in den USA.

    Trump reist jetzt Ende Januar sogar nach Davos um seinen Standpunkte „America first“ der Weltgemeinschaft klar zu machen. Zudem gab es nach 2 Jahren erstmals wieder direkte Gespräche zwischen Nord- und Südkorea nach dem Motto: „Dialog ist kostengünstiger als Krieg“. Die Moskauer Börse wurde durch den stark gestiegenen Ölpreis unterstützt und wurde zum Jahresbeginn sogleich Top-Performer unter den Weltbörsen. Aber auch die „Kryptomanie“ hält an, wobei hier der Ripple zuletzt Furore machte.

    Partystimmung an den Weltbörsen hält an

    Der Dow Jones Industrial Index (DJI) stieg am 12. Januar um 200 Indexpunkte bzw. fast 1 Prozent auf das neue Allzeit-Hoch von 25.803 Indexpunkten, während der DAX mit 13.240 Indexpunkten am Freitag nicht von der Stelle kam. Dennoch stieg auch der DAX seit Jahresbeginn schon über 3 Prozent und der DJI und über 4 Prozent an. Auch der CECE-Index mit Polen, Ungarn und Tschechien im Boot stieg schon wieder um über 3 Prozent, nachdem der CECE-Index schon im letzten Jahr um über 30 Prozent zulegen konnte.

    Nord- und Südkorea sorgen für Entspannung

    Von den Anlegern positiv aufgenommen wurde, dass es nach 2 Jahren erstmals Gespräche zwischen hochrangigen Politkeren aus Nord- und Süd-Korea gab nach dem Motto: „Dialog ist besser und kostengünstiger als Krieg“. Nord-Korea will auch bei den Olympischen Winterspielen in Süd-Korea teilnehmen. Nord-Korea will aber das Atom-Arsenal beibehalten und ausweiten, wobei die Atombombe nur gegen die USA gerichtet sei, nicht gegen Japan oder Süd-Korea.

    Trump reist nach Davos zum WEF-Treffen

    Auch zwischen Deutschland und der Türkei gab es bei den Außenministern freundliche Worte, die auf eine Entspannung hinarbeiten. Sehr gespannt und frostig ist allerding noch das Verhältnis zwischen den USA und Russland, wobei Trump jetzt sogar Waffen in die Ukraine schicken lassen will. Trump will mit etwa 1500 Mitreisenden als zweiter US-Staatspräsidenten bei den WEF-Gesprächen in Davos Ende Januar teilnehmen, was von den Anlegern begrüßt wurde. Ob er dort auch von allen freundlich empfangen wird, bleibt abzuwarten.

    Trump hält am Iran-Deal zunächst fest

    Trump hält zunähst an dem Iran-Deal fest, stellt aber Forderungen an die EU. So sollen die Hisbollah als Terrorismusorganisation eingestuft werden Zudem sollen die Auflagen für den Iran innerhalb von 4 Monaten verschärft werden. Damit kam er der EU entgegen. Wenn seinen Forderungen aber nicht erfüllt werden, will er den Iran-Vertrag in 4 Monaten kündigen und verschärfte Sanktionen anordnen Aber auch diese Nachricht sorgte für gute Stimmung an den Weltbörsen, da nun eine unmittelbare Konfrontation der USA mit dem Iran nicht bevorsteht.

    Moskauer Börse als Top-Performer zum Jahresstart

    Der japanische Nikkei 225-Index konnte mit dem neuen Jahres-Hoch von 23.810 Indexpunkten sogar ein Plus von fast 5 Prozent erreichen. Am besten schnitt aber der russische Aktienmarkt mit einem Plus von fast 10 Prozent in € und in US-Dollar ab. So stiegen der RTS-Index auf US-Dollarbasis um 9,65 Prozent auf 1261 Indexpunkte und der RTX-Index auf Euro-Basis um 9,58 Prozent auf 2126 Indexpunkte.

    Am 18. März finden Präsidentschaftswahlen in Russland statt und im Sommer die Fußball-Weltmeisterschaft. Schon deswegen wird die Moskauer Börse jetzt wieder mehr im Rampenlicht sein, nachdem sie im letzten Jahr nicht performen konnte.

    Russische Öl- und Gasaktien nachgefragt

    Während in den USA die Anleger auf eine Steigerung der US-Unternehmensgewinne infolge der neuen US-Steuerreform und ein stärkeres BSP-Wachstum setzen, war in Russland der um über 5 Prozent angestiegene Ölpreis auf fast 70 US-Dollar/Barrel (Marke Brent, bei WTI: 64 US-Dollar/Barrel) ausschlaggebend. Daher stieg auch der Rubel zum Euro auf 68,70 EUR/RUB. Von dem stark gestiegenen Ölpreis profitierten wiederum besonders die russischen Öl- und Gasaktien wie Gazprom, LUKoil und Rosneft. So konnte der sonst sehr schwerfällige Gasgigant Gazprom seit Jahresbeginn um 10,5 Prozent von 3,8 auf 4,2 € im Kurs zulegen.

    „GroKo“ nach erfolgreicher Sondierung in greifbarer Nähe

    In Deutschland waren die Anleger etwas zurückhaltender, obwohl es jetzt erstmals positive Signale gab, dass die Sondierungsgespräche der SPD mit der CDU/CSU erfolgreich verlaufen waren und dass man nun in Koalitionsverhandlungen eintreten will, die bis Ostern abgeschlossen sein sollen. Allerdings muss hierüber auch noch der SPD-Parteitag befinden, wobei der Jusos nach wie vor gegen eine „GroKo“ sind.

    Gold kommt allmählich wieder

    Da der Goldpries auch am 12. Dezember um 1,12 Prozent wieder etwas auf 1338 US-Dollar/Feinunze anzog und der Silberpreis bei 17,25 US-Dollar/Unze immerhin seitwärts tendierte, stiegen auch Gold- und Silberaktien wieder etwas an. Allerdings sind die Inflationsraten in den westlichen Industrieländern immer noch sehr gering. So tendiert Silber seit Jahresbeginn bei etwa 17 US-Dollar/Unze nur seitwärts, während der Goldpreis um über 3 Prozent zulegen konnte. Der Goldpreis stieg in 1 Jahr um 11,5 Prozent in US-Dollar während er in € immer noch im Minus ist in 1 Jahr.

    Wesentlich besser entwickelte sich in der jüngsten Vergangenheit der Palladiumpreis, der am 12. Januar um 3,39 Prozent und damit schon um 46 Prozent in 1 Jahr zulegen konnte. Anleger können von gestiegenen Rohstoffreisen über sogenannte Exchange Traded Commodities (ETC) der BNP Paribas partizipieren, wobei die Ergebnisse in € wesentlich schlechter sind als in US-Dollar. Eine gute Alternative im Rohstoffsektor könnte in Zukunft das neue Swiss Commodities Index-Zertifikat, das von dem Schweizer Vermögensverwalter Adrian Morger von der Falknis Wealth Management AG als Private Placement imitiert wurde und demnächst an der Schweizer Börse kotiert werden soll. Das Produkt hat im Backtest in den letzten 16 Jahren eine Rendite von über 30 Prozent p.a. nach Kosten erwirtschaftet.

    Ripple der neue Star unter den Kryptowährungen

    Starke Kurssprünge nach oben und unten machten zum Jahresbeginn aber auch schon wieder einige Kryptowährungen. Die von der Marktkapitalisierung bedeutsamsten Kryptowährungen sind immer noch Bitcoins, Etherum und Ripples, die sich zu Jahresbeginn aber sehr unterschiedlich entwickelten. So erholte sich der Bitcoin nach dem Kurseinbruch im Dezember auf nunmehr 11709 €. Er fiel damit aber 17,7 Prozent in einem Monat.

    Etherum konnte in diesem Jahr bereits um über 70 Prozent im Kurs auf 1089 € zulegen und in 1 Jahr damit sogar um 11219 Prozent. Ripple war der Top-Performer in 1 Monat mit einem Plus von 325 Prozent auf 1,68 €. Anfang Dezember war er noch bei 0,24 €, was ein Plus von 600 Prozent bedeutet. In 1 Jahr stieg der Ripple um über 5400 Prozent, also weit mehr als der Bitcoin.

    Es kann gut sein, dass der Ripple, der von einem US-Team entwickelt wurde und vornehmlich unter Banken angewendet wird, bald den Bitcoin als „Marktführer“ auch von der Marktkapitalisierung ablöst. Die gesamte Marktkapitalisierung beträgt jetzt etwas mehr als 500 Milliarden US-Dollar bei den Kryptowährungen, was in gesamten Finanzsektor noch ein sehr kleiner Betrag ist. Der ganz große Bubble ist der von den Notenbanken imitierte Anleihen-Bubble, der wesentlich gefährlicher ist als der Hype bei Kryptowährungen. Leider warnt hier die BaFin aber nicht in erforderlichem Maß.

    Wird der Bitcoin-Handel in China bald verboten?

    Während es auf Bitcoins und Etherum schon Finanzprodukte gibt, ist dies bei Ripple leider noch nicht der Fall. Es wird aber nicht mehr lange dauern bis es den ersten Bitcoin-ETF geben wird. Der ab Mitte Dezember jetzt mögliche Handel der Bitcoins in Chicago an den Terminmärkten gestaltet sich noch sehr schwierig, weil es zu wenige Short-Seller gibt. So ist der Spread zwischen Ask und Bid noch sehr hoch.

    Auf der anderen Seite gibt es auch immer wieder Gerüchte, dass China und auch Süd-Korea den Handel mit Bitcoins gänzlich verbieten wollen und die Chinesen sind die Marktführer beim Mining-Prozess, also der Herstellung von Bitcoins. Wäre dies der Fall würde der Bitcoin-Kurs sofort einbrechen und sich nicht mehr so stark erholen wie zuvor. Auch äußerte sich der russische Präsident Putin zuletzt sehr kritisch gegenüber den Kryptowährungen und er fordert mehr regulatorische Maßnahmen und mehr Transparenz, damit Kryptowährungen nicht von Terroristen, Kriminellen und Geldwäschern genutzt werden können.

    Erst informieren, dann investieren.

    Informieren Sie sich jetzt auch ausführlich über die Hintergründe und die Entwicklung der Ukraine/Russland-Krise, aber auch das zukünftige Erholungspotential der unterbewerteten Aktien aus Osteuropa. Auch in Kasachstan und der Ukraine gibt es neue Chancen. So konnten sich einige ukrainische Agraraktien seit 2016 im Kurs schon mehr als verdoppeln Die Aktien aus Kasachstan zählten 2017 zu den Top-Performern der Welt (+56 Prozent). Gute Chancen gibt es aber auch in Zentralosteuropa wie in Polen (+28 Prozent).

    Bestellen Sie jetzt auch ein Probe-Abo (3 Ausgaben per Email für nur 15 €) des monatlich erscheinenden Börsenbriefs EAST STOCK TRENDS (EST) mit einem weiteren Ukraine/Russland-Special und einem Dividenden-Special sowie mit vielen Hintergrund-Informationen und neuen Anlage-Vorschlägen wie mit der "Aktie des Monats“ und lukrativen Zertifikaten unter www.eaststock.de, dort unter Börsenbrief. Der letzte EST erschien am 29. Dezember 2017 mit der Vorstellung einer russischen Öl-Aktie als „Aktie des Monats“, die hernach schon in 2 Wochen um über 10 Prozent anstieg. Die „Aktie den Monats August“ Severstal konnte jeweils auch schon um 8 Prozent im Kurs zulegen. Die Muster-Depot-Aktien RuSal und Yandex stiegen in 2017 um über 30 Prozent, was selektiv die großen Chancen in Russland aufzeigt.

    Der russische Aktienmarkt stieg seit August schon über 20 Prozent und erholte sich damit prächtig Insgesamt war der RTX-Index in USD in 2017 zwar mit 0,6 Prozent im Plus aber in Euro mit 12,1 Prozent im Minus, da der Euro zum Rubel auf 69 EUR/RUB anstieg, was hohe Währungsverluste für deutsche Anleger in 2017 bedeutete. In 2018 war der RTX-Index aber mit einem Plus von fast 10 Prozent einer der Top-Performer der Welt.

    Das goldige „Muster-Depot“ des EST aus dem Jahr 2016 liegt auch nach der Korrektur noch 62 Prozent im Plus und die Goldaktie Highland Gold Mining um über 100 Prozent seit 2016. Die Muster-Depots aus dem Jahr 2015 liegen mit 101 Prozent, 70 Prozent und 116 Prozent trotz des jetzt schwachen Gesamtmarktes in Russland ebenfalls immer noch kräftig im Plus, wobei die Muster-Depot-Aktien Aeroflot seit 2015 auch nach der Korrektur sogar um über 290 Prozent zulegen konnte, aber auch die Sberbank mit über 327 Prozent.

    Interview-Hinweise: Das letzte Radio-Interview mit Andreas Männicke in Börsen Radio Network über Osteuropa ist am 12. Dezember 2017. Das nächste Radio-Interview in Börsen-Radio Networks ist am 15. Januar 2018 und das nächste TV Interview im Aktionärs TV ist am 25. Januar 2018. Sie können sich die Interviews jetzt bei www.eaststock.de, dort unter der Rubrik „Interviews“ runterladen, ebenso wie das gleichnamige EastStockTV-Video, Folge 144. Herr Männicke wird auch am 24./25. Januar 2018 beim Fondskongress in Mannheim anwesend sein.

    Literatur-Hinweis. Andreas Männicke verfasste eine ausführliche Artikel über die Chancen der osteuropäische Aktienmärkte im „Wegweiser für Kapitalanlagen 2018“, der von Hans A. Bernecker herausgeben wird und nun im Bernecker-Verlag erworben werden kann..

    Diskutieren Sie jetzt auch mit Herrn Männicke interaktiv unter http://go.guidants.com/de#c/Andreas_Maennicke .

  • Danke (Trump?) - das war ein Jahr der Superlative!

    Sonntag, 31. Dezember 2017 21:53:00

    Nachdem Trump nun zum Jahresschluss die seiner Ansicht nach „historische“ US-Steuerreform durchgebracht hat, schloss der Dow Jones Industrial Index nahe dem Allzeit-Hoch bei etwas unter 24.800 Indexpunkten, was ein Plus von 25 Prozent seit Jahresbeginn bedeutet. Der DAX gab am letzten Handelstag durch Gewinnmitnahmen deutlicher nach und schloss nachbörslich bei 12.861 Indexpunkten deutlich unter der „magischen“ 13.000-er Marker. Er stieg damit „nur“ um 12,8 Prozent in 2017.

    Dieses Jahr war das Jahr der Superlative für Aktienanleger, denn die Wall Street und auch der DAX, aber auch viele Emerging Markets erreichten neue historische Allzeit-Hochs. 5 Börsen aus Osteuropa konnten 2017 dabei den DAX outperformen. Die Aktien aus Kasachstan konnten sogar um über 50 Prozent zulegen. Die beste Geldanlage der Welt waren aber in diesem Jahr Kryptowährungen mit über Kursverzehnfachungen in diesem Jahr, wobei der Ripple sogar um 5284 Prozent in 1 Jahr und damit weit mehr als de Bitcoin mit + 1148 Prozent ansteigen konnte.

    Wall Street im Trump-Fieber

    Nach vielen politischen Niederlagen konnte Trump zum Jahresschluss noch einen großen Erfolg mit seiner „historischen“ Steuerreform erreichen, indem nun auch der US-Kongress für die US-Steuerreform stimmte. Nun muss der US-Kongress aber auch die Schuldengrenze von über 20 Billionen US-Dollar anheben, um einen „Goverment Shut down“, also die temporäre Zahlungsunfähigkeit der USA zu vermeiden. Die Anleger an der Wall Street blicken nun hoffnungsvoll in das Jahr 2018. Unter Trump stieg der Dow Jones Industrial Index immerhin um 25 Prozent seit Jahresbeginn 2017 und der NASDAQ-Index sogar um 27 Prozent. 2017 war auch das Jahr der Technologieaktien wie „FANG & Co. wobei die chinesischen Internetaktien also Alibaba & Co noch besser abschnitten, während der Shanghai Composite Index mit 3296 Indexpunkten nur ein Plus von 6,5 Prozent erreichte. Der marktbreitere S&P-Index schaffte in den USA ein Plus von 18,9 Prozent. Genauso strak stieg der Nickei 225-Index in 2017. Der Euro Stoxx blieb mit einem Plus von 7,2 Prozent in 2017 wie schon in den Vorjahren deutlicher Underperformer. Ob die US-Steuerreform nun ein Fluch oder Segen ist, wird sich erst in 2018 entscheiden, je nachdem wie das BSP-Wachstum und die US-Unternehmensgewinne gesteigert werden kann oder nicht.

    Überbewerteter US-Aktienmarkt durch Aktien-Rückkaufprogramme und Rekord-Wertpapier-Kredite

    Nach wie vor ist der US-amerikanische Aktienmarkt mit einem Kurs-Gewinn-Verhältnis von 25 sehr hoch bewertet. Angetrieben wurde die Aktien-Hausse auch durch die fortgesetzten Aktienrückkaufprogramme und die Rekord-Wertpapierkredite in den USA im Volumen von über 500 Milliarden US-Dollar. Da die amerikanische Notenbank den Zins im Dezember 2017 auf 1,5 Prozent anhob und zudem ab 2018 dem Markt wieder Liquidität entziehen und die Zinsen weiter anheben will, könnte diese künstliche Hausse in 2018 etwas geringer ausfallen oder die Kurse könnte sogar kräftig nachgeben. Auf der anderen Seite schwimmen viele US-Unternehmen aufgrund der expansiven Geldpolitik der FED in Liquidität. So schiebt alleine Apple eine Kriegskasse von über 200 Milliarden US-Dollar vor sich her, die zum Teil genutzt wird, eigene Aktien weiter aufzukaufen. Zudem kommen in 2018 Rekord-Dividenden zur Wiederanlage auf den Markt-

    EZB manipuliert die Aktienmärkte weiter durch fragwürdige Anleihen-Aufkäufe

    In Europa will der EZB-Chef Mario Draghi weiterhin bis zu 30 Milliarden Euro (zuvor 60 Milliarden Euro) in den Markt pumpen, wobei das Anleihen-Portfolio eine immer schlechtere Qualität aufweist, wie der Flop der Anleihe von Steinhoff (Poco) mit 10 Mrd. € Verlust zeigte. Aber eine Notenbank kann bekanntlich nicht Pleite gehen, da sie beliebig weiter Geld drucken kann. Die größten „bad banks“ der Welt mit vielen Schrottanleihen im Portfolio der Welt sind aber die Notenbanken, was ganz eindeutig eine dauerhafte Marktmanipulation darstellt, die hoffentlich bald ein Ende hat. Der Weg zur „Normalisierung“, also der Ausstieg aus der „Drogenpolitik der Notenbanken“, wird aber sehr steinig und beschwerlich werden.

    Geopolitische Spannungen nehmen zu - der IS ist nicht tot

    Zunächst steigt durch die US-Steuerreform aber auch die US-Staatsverschuldung enorm an, was die Anleger noch viel zu wenig im Auge haben. Zudem drohen in 2018 einige geopolitische Konflikte der USA mit Nord-Korea, dem Iran und auch in der Ukraine mit Russland, nachdem Trump entschieden hat, auch Waffen zur „Selbstverteidigung“ in die Ukraine zu schicken. Auch mit der Erklärung von Jerusalem zur Hauptstadt von Israel hat Trump die „Büchse der Pandora“ in Nahen Osten geöffnet. Auch wenn der IS aus dem Irak mit amerikanischer Hilfe und Syrien mit russischer Hilfe vertrieben wurde, wird sich der IS mit Terroranschlägen wieder melden wie zuletzt in Afghanistan, St. Petersburg und in Kairo.

    Politische Unwägbarkeiten in Europa

    Zudem gibt es in Europa einige politische Unwägbarkeiten wie die schwierige Regierungsbildung in Deutschland – wird es wohl eine „GroKo“ werden und wie teuer wird sie ggf. für die deutsche Wirtschaft? - und die Parlamentswahlen am 4. März in Italien. Zudem bleibt es abzuwarten, ob die EZB im Laufe des Jahres 2018 einen ähnlichen Weg zur Normalisierung beschreiten wird, wie es die amerikanische Notenbank FED in 2018 versuchen wird. Zudem muss Europa den Brexit verkraften und Großbritannien auch. Abzuwarten bleibt ob sich Macrons Europa-Visionen, die auf Eurobonds, mehr Zentralismus (EU-Finanzminister) und mehr Durchschlagskraft in Europa (sprich Brüssel) hinauslaufen, durchsetzen lässt oder nicht.

    Osteuropa wächst mehr als Westeuropa und ist geringer verschuldet: CECE-Index als Outperformer in 2017

    Die osteuropäischen Länder wachsen weiter am dynamischsten in Europa mit BSP-Wachstumsraten von 3 bis 5 Prozent und dies bei wesentlich geringer Staatsverschuldung. So können die meisten osteuropäischen Länder die Maastricht-Stabilitäts-Kriterien erfüllen, wovon die meisten westeuropäischen Länder weit entfernet sind. So verwundert es nicht, dass der CECE-Index, ein Kunstprodukt der Wiener Börse mit Polen Ungarn und Tschechien im Boot, mit einem Plus von 34,5 Prozent den DAX mit einem Plus von 12,8 Prozent klar outperformen konnten. Am besten schnitten aber die Aktienmärkte aus Kasachstan (+57 Prozent in Euro und +77 Prozent in USD) und in Lettland (+40 Prozent in Euro) ab und dies nicht nur in Europa, sondern in der ganzen Welt.

    „Kryptomanie“ hält an

    Die beste Geldanlage der Welt bleiben aber trotz den starken Kursschwankungen im Dezember die Kryptowährungen, wobei der Wert der Bitcoins in 1 Jahr auch nach der Korrektur von 17.000 auf 10.625 € um 1148 Prozent, der von Ripple aber um 5284 Prozent und der von Etherum um 8900 Prozent zulegen konnte. Viele neue Kryptowährungen gibt es noch nicht sehr lange, da sie erst in diesem Jahr auf den Markt kamen. Immer mehr junge Leute zocken hier jetzt mit, was schon wieder an die Zeiten des neuen Marktes erinnert, der hernach brutal einbrach. Die „big player“ in dem Spiel-Casino kommen aber auch China und aus Russland.

    Am längsten gibt es Bitcoins, die in 5 Jahren um 11.661 Prozent im Kurs anstiegen. Ob die „Kryptomanie“ auch in 2018 anhalten kann, bleibt abzuwarten. Die BaFin warnte zuletzt schon von den allzu spekulativen Exzessen, womit sie Recht hat. Dennoch lohnt es sich für alle Anleger, mit der geradezu revolutionären Blockchain-Technologie intensiver auseinander zu setzen, auch wenn Bitcoins & Co eine Blase sein sollte. Tenbagger-Chancen gab es aber nicht nur bei Bitcoins und Blockchain-Aktien, sind auch bei einigen Modetrends wie bei Lithium- und Cannabis-Aktien, die sich im Kurs vervielfachten.

    Gold und Silber als Underperformer leicht erholt

    Der Goldpreis konnte sich zwar jetzt wieder auf über 1300 USD-Dollar/Unze erholen und Silber auf fast 17 US-Dollar/Unze, aber damit stieg Gold in 1 Jahr nur um 13,1 Prozent und Silber um 3,9 Prozent in US-Dollar. Gold war also als Geldanlage klarer Underperformer wie auch schon in den Vorjahren, wobei Gold vor allem in Deutschland als Währungsschutz weiterhin gefragt bleibt. Aber auch China, Russland und die Türkei kaufen Gold weiterhin in großen Stil auf. Wird es wohlmöglich in Zukunft einen goldgedeckten Yuan oder Rubel geben, was den USA gar nicht behagen würde. In Euro waren Gold und Silber sogar im Minus und damit als Geldanlage ein noch größerer Underperformer als in US-Dollar. In den letzten 5 Jahren gab der Goldpreis sogar in US-Dollar um 22,2 Prozent nach und Silber um 44, 3 Prozent gefallen.

    Rohstoffe kommen wieder: ETC als profitable Geldanlage

    Dagegen stieg das Edelmetall Palladium um fast 50 Prozent in diesem Jahr auf 1064 US-Dollar. Auch in 5 Jahren stieg Palladium um 51 Prozent. Kupfer stieg in diesem Jahr um 32 Prozent auf 7207 US-Dollar/Tonne, ist aber in 5 Jahren noch mit 8,5 Prozent im Minus. Auch Nickel konnte in diesem Jahr um 25 Prozent auf 12.705 US-Dollar/Tonne ansteigen, wobei er in 5 Jahren noch mit 27,6 Prozent im Minus ist. In Euro waren die Kurssteigerungen bei den Rohstoffen nicht so stark, da der Euro zum US-Dollar in 2017 um 14,4 Prozent auf 1,20 EUR/USD gestiegen ist. So stieg der Palladiumpreis in Euro nur um 33 Prozent und Kupfer um 15 Prozent in Euro. Dies war aber immer noch mehr als der DAX. Anleger können and steigende Rohstoffen über die Exchange Traded Commodities (ETC) der BNP Paribas teilnehmen.

    Swiss Commodities Index-Zertifikat von LEONTEQ als Alternative für 2018

    Das Jahr 2018 dürfte sehr viel volatiler werden, Insofern bieten sich als Alternative und zur sinnvollen Diversifikation gut managte Long/Short-Rohstoff-Anlagen wie das neue Swiss Commodities Index-Zertifikat von LEONTEQ Securities AG mit der ISIN CH385003030 an, das nun bis zum 15. Januar bei LEONTEQ gezeichnet werden kann. Im Backtest erwirtschaftete das Produkt in den letzten Jahren einen Performance von über 30 Prozent p.a. (nach Kosten), wobei es kein Verlustjahr gab. In 2017 wurde sogar eine Performance von über 50 Prozent (nach Kosten) erreicht.

    Erst informieren, dann investieren.

    Informieren Sie sich jetzt auch ausführlich über die Hintergründe und die Entwicklung der Ukraine/Russland-Krise, aber auch das zukünftige Erholungspotential der unterbewerteten Aktien aus Osteuropa. Auch in Kasachstan und der Ukraine gibt es neue Chancen. So konnten sich einige ukrainische Agraraktien seit 2016 im Kurs schon mehr als verdoppeln Die Aktie aus Kasachstan zählen 2017 zu den Top-Performern der Welt (+56 Prozent). Gute Chancen gibt es aber auch in Zentralosteuropa wie in Polen (+28 Prozent).

    Bestellen Sie jetzt auch ein Probe-Abo (3 Ausgaben per Email für nur 15 €) des monatlich erscheinenden Börsenbriefs EAST STOCK TRENDS (EST) mit einem weiteren Ukraine/Russland-Special und einem Dividenden-Special sowie mit vielen Hintergrund-Informationen und neuen Anlage-Vorschlägen wie mit der "Aktie des Monats“ und lukrativen Zertifikaten unter www.eaststock.de, dort unter Börsenbrief. Der letzte EST erschien am 29. Dezember 2017 mit der Vorstellung einer russischen Öl-Aktie als „Aktie des Monats“. Die „Aktie den Monats August“ Severstal konnte jeweils schon um 8 Prozent im Kurs zulegen, Die Muster-Depot-Aktien RuSal und Yandex stiegen in 2017 um über 30 Prozent, was selektiv die großen Chancen in Russland aufzeigt.

    Der russische Aktienmarkt stieg seit August schon über 15 Prozent und erholte sich damit prächtig, tendiert jetzt aber nur seitwärts. Insgesamt war der RTX-Index in USD in 2017 zwar mit 0,6 Prozent im Plus aber in Euro mit 12,1 Prozent im Minus, das der Euro zum Rubel auf 69 EUR/RUB anstieg, was hohe Währungsverluste für deutsche Anleger bedeutete.

    Das goldige „Muster-Depot“ des EST aus dem Jahr 2016 liegt auch nach der Korrektur noch 62 Prozent im Plus und die Goldaktie Highland Gold Mining um über 100 Prozent seit 2016. Die Muster-Depots aus dem Jahr 2015 liegen mit 101 Prozent, 70 Prozent und 116 Prozent trotz des jetzt schwachen Gesamtmarktes in Russland ebenfalls immer noch kräftig im Plus, wobei die Muster-Depot-Aktien Aeroflot seit 2015 auch nach der Korrektur sogar um über 290 Prozent zulegen konnte, aber auch die Sberbank mit über 327 Prozent.

    Interview-Hinweise: Das letzte Radio-Interview mit Andreas Männicke in Börsen Radio Network über Osteuropa ist am 12. Dezember 2017. Das nächste TV Interview im Aktionärs TV ist am 25. Januar 2018. Sie können sich die Interviews jetzt bei www.eaststock.de, dort unter der Rubrik „Interviews“ runterladen, ebenso wie das gleichnamige EastStockTV-Video, Folge 143

    Literatur-Hinweis. Andreas Männicke verfasste eine ausführliche Artikel über die Chancen der osteuropäische Aktienmärkte im „Wegweiser für Kapitalanlagen 2018“, der von Hans A. Bernecker herausgeben wird und nun im Bernecker-Verlag erworben werden kann..

    Diskutieren Sie jetzt auch mit Herrn Männicke interaktiv unter http://go.guidants.com/de#c/Andreas_Maennicke .

  • Sind wir alle in einer „stabilen“ Blase?

    Sonntag, 10. Dezember 2017 20:35:00

    Die Wall Street reagierte nach dem positiven Beschluss im US-Senat für eine „historische Steuerreform“ mit einem neuem Allzeit-Hoch. Damit hat der US-Präsident Trump den ersten Etappensieg erreicht, nachdem er bei der Abschaffung der „Obamacare“ scheiterte und nicht voran kam. Kurz danach öffnete er aber auch die „Büchse der Pandora“, indem er Jerusalem zur Hautstadt von Israel erklärte und dort im nächsten Jahr die US-Botschaft verlegen will. Dies wird nicht nur die Friedensbemühungen zwischen Israel und Palästina behindern, sondern auch viel Unruhe im gesamten arabischen Raum schaffen, auch wenn dies nur ein symbolischer Akt ist.

    Wall Street feiert die „historische Steuerreform“

    Der Dow Jones Industrial Index erreichte in der vergangenen Woche schon wieder ein neues Allzeit-Hoch mit 24.500 Indexpunkten, nachdem der US-Senat mit denkbar knapper Mehrheit für Trumps Vorschläge einer „historischen Steuerreform“ stimmte. Der Unternehmensgewinnsteuersatz soll dann von 34 auf 20 Prozent gesenkt werden. Noch unklar ist aber welche Abschreibungen dann genau wegfallen werden. Schon zuvor betrug der durchschnittliche effektive Steuersatz nur 24 Prozent.

    Unklar ist auch, welche Folgen dies für die US-Steuereinnahmen in 2018 haben wird. Nach groben Schätzungen werden die Steuermindereinnahmen 1,4 Billionen US-Dollar betragen. Dabei ist schon jetzt der amerikanische Staat mit über 20 Billionen US-Dollar viel zu hoch verschuldet. Die Staatsschuldenquote beträgt in den USA über 100 Prozent zum BSP während Deutschland jetzt bei etwa 60 Prozent Staatsverschuldung vom Bruttosozialprodukt (BSP) liegt. Dabei muss der US-Kongress jetzt nicht nur die Steuerreform endgültig verabschieden, sondern auch Ende Dezember die Schuldengrenze von 20 Billionenen US-Dollar erhöhen, um einen „Goverment Shut down“, also eine temporäre Zahlungsunfähigkeit der USA, zu vermeiden.

    Kommt es zu einer weiteren Zinserhöhung der FED?

    Die amerikanische Notenbank FED wird am 13. Dezember wahrscheinlich eine weitere Zinserhöhung um 0,25 Basispunkte beschließen, wobei die Zinsen im historischen Vergleich extrem niedrig bleiben. Die Europäische Zentralbank (EZB) tagt auch am 14. Dezember, wobei hier keine Überraschungen zu erwarten sind. Infolge der möglichen Zinserhöhung der FED brach der Goldpreis seit Ende November von 1300 auf 1248 US-Dollar/Feinunze ein und der Silberpreis von 17 auf 15,8 US-Dollar/Feinunze. Damit stieg Gold in 1 Jahr in US-Dollar noch um 6,7 Prozent, während Silber in 1 Jahr um 7,2 Prozent nachgab. In 5 Jahren brachen der Goldpreis um 28 Prozent und der Silberpreis um 53 Prozent ein. Dagegen konnte der NASDAQ-Index in 1 Jahr um 26 Prozent und in 5 Jahren um 129 Prozent zulegen.

    Trump öffnet die „Büchse der Pandora“

    In der letzten Woche entschied der US-Präsident Trump aber auch, die US-Botschaft im nächsten Jahr nach Jerusalem zu verlegen, womit er offiziell Jerusalem als Hauptstadt Israels anerkannt hat, was die Vereinten Nationen (UN) aus guten Gründen bisher nicht gemacht haben. Damit gerät jetzt der Friedensprozess zwischen Israel und Palästina in Gefahr. Nicht nur das: dies könnte der Anlass sein, dass es nicht nur einen neuen Israel/Palästina-Krieg geben wird, sondern der ganze arabische Raum wieder in Aufruhr gerät.

    IS-Gefahr nicht behoben

    Dabei vermeldeten sowohl Syrien als auch der Irak vor kurzem die Erfolgsmeldung, dass sich beide Länder jetzt vollständig vom IS befreit haben, im Irak mit amerikanischer Hilfe, in Syrien mit russischer Hilfe. Der IS ist aber nicht tot, sondern hat sich nun in andere Länder wie Libyen und Libanon verlagert. Dies mindert nicht die weltweit Terrorgefahr, sondern erhöht sie sogar.

    Gold- und Silberpreise stark unter Druck, aber Osteuropa-Börsen weiterhin können outperformen

    Noch zeigen sich die Weltbörsen in keinster Weise von den jüngsten Ereignissen beindruckt. Im Gegenteil: Der Gold- und Silberpreis fiel auf ein neues 4- Monatstief und die Weltbörsen blieben sehr stabil nahe ihren Allzeit-Hoch. Auch der DAX konnte sich bei über 13.000 Indexpunkten behaupten, was ein Plus von 17,7 Prozent in 1 Jahr bedeutet. Dabei ist es immer noch nicht klar, ob eine große Koalition im Januar 2018 zustande kommen kann. Wenn sie kommt, wird es auch für deutsche Unternehmen teuer werden. Am Mittwoch beginnen die ersten Sondierungsgespräche. Auch eine Minderheitsregierung wie in Norwegen kommt noch in Betracht. Etwaige Neuwahlen würden die deutschen Anleger sicherlich verunsichern. Noch sind die deutschen Anleger aber optimistisch. So stieg der DAX am Freitag um 0,92 Prozent auf 13.125 Indexpunkte.

    Noch besser schnitten aber viele Börsen aus Osteuropa ab.: 8 Börsen aus Osteuropa bzw. mit starken Bezug zu Osteuropa (wie Österreich) zählen in diesem Jahr zu dem 30 am besten performen den Aktienmärkten der Welt und zwar die Börsen aus der Mongolei (+75 Prozent), Kasachstan (+47 Prozent), Lettland (+41 Prozent), Türkei (+34 Prozent), Polen (+26 Prozent), Österreich (+26 Prozent), Ungarn (+23 Prozent) und Litauen (+17 Prozent), die auch alle den DAX klar outperformen konnten. Auch der CECE-Index mit Ungarn Polen und Tschechien im Boot konnte mit einem Plus von fast 30 Prozent sogar den NASDAQ-Index outperformen.

    Anleger an der Moskauer Börse hoffen auf 2018

    Dabei blieb die Moskauer Börse, die im letzten Jahr ein Plus von 50 Prozent erreichen konnte, im Minus und damit relativer Underperformer. Anleger an der Moskauer Börse hoffen nun auf bessere Ergebnisse im nächsten Jahr, zumal sich der Brent-Ölpreis zuletzt schon wieder auf 63 US-Dollar/Barrel erhöhte, nachdem sich die OPEC in Wien auf eine Verlängerung der Fördermengenverringerung einigen konnte. Dagegen weiten die USA die Produktion von Schiefer-Öl weiter aus. Im nächsten Jahr wird wie schon in diesem Jahr ein BSP-Wachstum von 1 bis 2 Prozent in Russland erwartet, wenn der Ölpreis stabil bleibt.

    Russland steht 2018 wieder im Fokus der Medien

    Im nächsten Jahr findet aber die Fußballweltmeisterschaft in Russland im Sommer statt und im März 2018 findet die Präsidentschaftswahlen statt, was den Medienblick dann auch wieder mehr auf Russland schicken wird. Russland muss dann aber auch aufpassen, nicht wieder in den Fokus der Doping-Fahnder zugeraten. So wurde Russland jetzt offiziell wegen systematischen Staats-Doping von den Olympischen Winterspielen in Süd-Korea ausgeschlossen.

    Mein Ausblick für die Osteuropa-Börsen ist nachzulesen im neuem „Wegweiser für Kapitalanlagen 2018“, herausgegeben von Hans A. Bernecker, aber auch im Börsenbrief EAST STOCK TRENDS. Der sehr treffsichere ESI-Seminar-Indikator steht weiter auf „kaufen“.

    Kryptowährungen im Wert schon mehr als verzehnfacht – eine unstabile Blase

    Die beste Geldanlage der Welt blieben mit Abstand aber in diesem Jahr Kryptowährungen wie Bitcoins, die in 1 Jahr um fast 1800 Prozent (!) anstieg oder Etherum mit einem Plus von 4760 Prozent in einem Jahr. Es entstehen jetzt immer mehr Kryptowährungen, wobei keiner weiß, wer später das Rennen machen wird. Schon lange spricht man auch hier von einer Blase, aber nach mehreren Kurseinbrüchen von über 30 Prozent konnten in diesem Jahr immer wieder neue Höchstkurse erreicht werden.

    Hier tummelt sich jetzt eine Reihe von „Zockern“, denn im Internet wird jetzt überall geworben, wie man mit Bitcoins schnell zum Millionär werden kann. Die Kryptowährungen sind aber sehr volatil und mit auch hochspekulativ. Tagesschwankungen von über 10 Prozent, zuweilen sogar 20 Prozent nach oben sind eher die Regel als die Ausnahme. Gehandelt werden in Zukunft nun Bitcoins auch über Futures an den amerikanischen Börsen, denn ab Mitte Dezember sind nun auch Terminkontrakte auf Bitcoins möglich.

    Stiglitz fordert Bitcoin-Verbot

    Die „big player“ bei dem Handel von Kryptowährungen kommen aus China, Russland und Nord-Korea. Es gibt viele Experten wie der Nobelpreisträger Joseph Stiglitz, die empfehlen, den spekulativen Handel von Kryptowährungen gänzlich zu untersagen. Stiglitz fordert vehement ein Bitcoin-Verbot. Er hält Kryptowährungen für nutzlos. Es ist anzunehmen, dass dann die „Shorties“ im nächsten Jahr die Regie übernehmen. Gehandelt werden können Kryptowährungen aber auch bei verschiedenen Brokern wie Exante aus Malta, wo man auch russische Originalaktien handeln kann. In meinem Börsenbrief EAST STOCK TRENDS empfahl ich schon im letzten Jahr zwei Bitcoin-Produkte – wohlgemerkt aber nur mit Spielgeld - die sich im Wert schon weit mehr als verzehnfacht haben. Dabei startete die Rally bei allen Kryptowährungen erst im Frühjahr 2017.

    Erst informieren, dann investieren.

    Informieren Sie sich jetzt auch ausführlich über die Hintergründe und die Entwicklung der Ukraine/Russland-Krise, aber auch das zukünftige Erholungspotential der unterbewerteten Aktien aus Osteuropa. Auch in Kasachstan und der Ukraine gibt es neue Chancen. So konnten sich einige ukrainische Agraraktien seit 2016 im Kurs schon mehr als verdoppeln Die Aktie aus Kasachstan zählen in diesem Jahr zu den Top-Performern der Welt (+56 Prozent). Gute Chancen gibt es aber auch in Zentralosteuropa wie in Polen (+28 Prozent).

    Bestellen Sie jetzt auch ein Probe-Abo (3 Ausgaben per Email für nur 15 €) des monatlich erscheinenden Börsenbriefs EAST STOCK TRENDS (EST) mit einem weiteren Ukraine/Russland-Special mit vielen Hintergrund-Informationen und neuen Anlage-Vorschlägen wie mit der "Aktie des Monats“ und lukrativen Zertifikaten unter www.eaststock.de, dort unter Börsenbrief. Der letzte EST erschien am 20. November 2017 mit der Vorstellung einer russischen T-Aktie als „Aktie des Monats“. Die „Aktie den Monats August“ Severstal konnte jeweils schon um über 10 Prozent im Kurs zulegen, was selektiv die großen Chancen in Osteuropa aufzeigt. Der russische Aktienmarkt stieg seit August schon über 15 Prozent und erholte sich damit prächtig, tendiert jetzt aber nur seitwärts.

    Das goldige „Muster-Depot“ des EST aus dem Jahr 2016 liegt auch nach der Korrektur noch 42 Prozent im Plus und die Goldaktie Highland Gold Mining um über 100 Prozent seit 2016. Die Muster-Depots aus dem Jahr 2015 liegen mit 120 Prozent, 57 Prozent und 166 Prozent trotz des jetzt schwachen Gesamtmarktes in Russland ebenfalls immer noch kräftig im Plus, wobei die Muster-Depot-Aktien Aeroflot seit 2015 auch nach der Korrektur sogar um über 360 Prozent zulegen konnte, aber auch die Sberbank mit über 300 Prozent.

    Interview-Hinweise: Das nächste Radio-Interview in Börsen Radio Network über Osteuropa ist am 12. Dezember 2017. Sie können sich die Interviews jetzt bei www.eaststock.de, dort unter der Rubrik „Interviews“ runterladen, ebenso wie das gleichnamige EastStockTV-Video, Folge 142.

    Diskutieren Sie jetzt auch mit Herrn Männicke interaktiv unter http://go.guidants.com/de#c/Andreas_Maennicke .

  • Alles auf Allzeit-Hoch - und nun?

    Sonntag, 05. November 2017 22:52:00

    An der Wall Street knallten nun zum weiderholen mal in diesem Jahr die Sektkorken mit immer wieder neuen Allzeit-Hochs. Auch erreichte der Kurs-Dax im Oktober ein neues Allzeit-Hochs. Noch besser schnitten in diesem Jahr viele Emerging Marktes, aber auch viele Börsen aus Osteuropa ab. Die Kryptowährung Bitcoin geht förmlich durch die Decke. Einer der Hauptgründe für die Hausse war und sind die Notenbanken mit ihrer künstlichen Niedrigzinspolitik, die aber auch zu Rekordgewinne bei vielen Unternehmen geführt hat. Wie geht es aber nun weiter?

    Kurs-DAX erstmals auf neuem historischen Allzeit-Hoch

    Beim Börsentag im Hamburg am 4. November waren die Vortragssäle zum Teil überfüllt. Die Stimmung war sehr positiv, aber nicht euphorisch. Die Frage ist, ob dies nicht schon ein Kontra-.Indikator ist. Kein Wunder: Der Dow Jones Industrial Index (kurz DJI, erreichte am 3. November 2017 das neue Allzeit-Hoch von23.539 Indexpunkten, der S&P-Index von 2589 Indexpunkten und der NASDAQ-Index von 6764 Indexpunkten. Nicht nur der DAX stieg auf ein historisches Allzeit-Hoch von 13.474 Indexpunkten, sondern nun auch erstmals der Kurs-DAX, also ohne Dividenden, auf 6388 Indexpunkte, was ein positives Zeichen ist.

    Die Hausse nährt die Hausse

    Die Haussetrends bleiben damit voll intakt. Gründe für die anhaltende Hausse sind die Notenbanken mit ihrer expansiven Niedrigzinspolitik, wobei die Europäischen Zentralbank (EZB) im nächsten Jahr das Anleihenaufkaufprogramm auf 30 Mrd. Euro pro Monat verringern wird, während die FED Wertpapiere in Volumen von bis zu 50 Mrd. USD-Dollar im Monat verkaufen und damit dem Markt Liquidität entziehen will. Der neue Notenbankchef Jerome Powel, der Janet Yellen im Februar 2018 ablösen wird, gerät dann in schwieriges Fahrwasser. Exchange Traded Funds, kurz ETFs schnitten im Durchschnitt in 2017 wesentlich besser ab als aktiv gemanagte Aktienfonds. Der Zufluss von ETF-Geldern nährt die Aktienhausse. Hinzu kamen die hohen Wertpapierkredite und Aktienrückkaufprogrammen in den USA, die die Super-Hausse an der Wall Street unterstützen.

    CECE-Index (Osteuropa) als Outperformer

    Damit stieg der DAX in einem Jahr schon um 30 Prozent, der DJI um 31,1 Prozente, aber der Eurostoxx „nur“ um 24,9 Prozent. Der japanische Nikkei-Index schaffte hingegen in 1 Jahr ein Plus von 33,8 Prozent. Freilich sind der EuroStoxx und der Nikkei-225-Index noch weit von einem Allzeit-Hoch entfernt. Noch besser schnitt in einem Jahr der CECE-Index (für Polen, Ungarn, Tschechien) ab, der um 38,1 Prozent auf 1889 Indexpunkte anstieg, wobei insbesondere polnische Aktien den DAX und DJI klar outperformen konnten. Noch besser waren die Aktienmärkte aus Kasachstan mit einem Plus von über 50 Prozent in Europa und aus Lettland mit einem Plus von über 35 Prozent in 2017. Aber auch die Aktien aus Österreich schnitten gemessen am ATX-Index mit einem Plus von über 30 Prozent in 1 Jahr besser ab als der DAX und DJI.

    US-Sanktionen und „Kremlingate“ belasten weiterhin die Moskauer Börse

    Dagegen blieben russische Aktien auch aufgrund der nun verstärkten US-Sanktionen ein relativer Underperformer mit einem Plus von nur 6,9 Prozent in einem Jahr, obwohl der Brentölpreis in 1 Jahr um 35,1 Prozent auf 62 US-Dollar/Barrel und der WTI-Ölpreis in Jahr um 24, 5 Prozent zulegen konnte. Zudem belasten die Untersuchungen über die Kontakte von Trumps Wahlkampfteam und die mögliche Beeinflussung des Wahlkampfes durch russische Hacker den russischen Aktienmarkt, wobei Trump noch ein „Kremlingate“ droht. Dabei fiel der Euro zu Rubel in 1 Jahr um 3,9 Prozent auf 68,67 EUR/RUB und der US-Dollar zum Rubel um 8,1 Prozent auf 59,05 US-Dollar/RUB, so dass sogar Währungsgewinne für deutsche Anleger in Russland in 1 Jahr entstanden. Der Euro stieg seit Jahresbeginn zum US-Dollar um etwa 10 Prozent auf 1,16 EUR/USD, er war aber schon über 1,20 EUR USD.

    Ungelöste geopolitische Konflikte treten (noch) in den Hintergrund

    Seit Jahresbeginn sehen die Ergebnisse and der Moskauer Börse aber schlechter aus, da es im letzten Jahr im November 2016 eine fulminante „Trump-Rally“ und Jahresend-Rally gab, die in diesem Jahr wohl ausbleiben wird. Trump bzw. die Republikaner müssen nun die „historische“ Steuerreform“ liefern, die im Vorfeld schon für starke Kurssteigerungen an der Wall Street sorgte. Hier könnte Trump aber auch enttäuschen, wenn er nicht „liefern“ kann. Geopolitische Risiken wie der noch nicht gelöste Nord-Korea-Konflikt traten in den Hintergrund bzw. wurden von Anlegern bisher ignoriert.

    Kryptowährungen als Shooting-Stars in 2017: Etherum +2538 Prozent in 1 Jahr!

    Gold und Silber blieben hingegen Underperformer mit einem Minus von 0,7 Prozent in 1 Jahr beim Goldpreis auf 1269 US-Dollar/Unze bzw. einem Minus von 8,7 Prozent bei Silber auf 16,85 US-Dollar/Unze. In 5 Jahren sank der Goldpreis sogar um 24,6 Prozent und Silber um 46 Prozent, was alle Gold- und Silberanleger enttäuschte. Die Gewinner des Jahres als Geldanlage waren hingegen in diesem Jahr Kryptowährungen wie Bitcoins mit einem Plus von 868 Prozent auf das neue Allzeit-Hoch von 6433 Euro und Etherum sogar um 2538 Prozent auf 257,235 Euro, die man im letzten Jahr noch für 10 Euro erwerben konnte. Die raketenartige Rally bei allen Kryptowährungen, die allmählich in Mode kommen, starten aber erst im April dieses Jahres. Es mehren sich aber die Vermutung einer Blasenbildung bei Kryptowährungen und auch bei Aktien, wobei vor allem amerikanische Aktien jetzt überbewertet sind. Wie es in 2018 weitergehen könnte, wird auch im neuen Börsen-Seminar von Andreas Männicke am 29. November 2017 um 17.00 Uhr in Frankfurt/M diskutiert, aber auch wie Anleger vom „The Big Short“ profitieren können (Info und Anmeldung unter http://www.eaststock.de/Dienstleistungen/Seminare)

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    Informieren Sie sich jetzt auch ausführlich über die Hintergründe und die Entwicklung der Ukraine/Russland-Krise, aber auch das zukünftige Erholungspotential der unterbewerteten Aktien aus Osteuropa. Auch in Kasachstan und der Ukraine gibt es neue Chancen. So konnten sich einige ukrainische Agraraktien seit 2016 im Kurs schon mehr als verdoppeln Die Aktie aus Kasachstan zählen in diesem Jahr zu den Top-Performern der Welt (+56 Prozent). Gute Chancen gibt es aber auch in Zentralosteuropa wie in Polen (+28 Prozent).

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    Das goldige „Muster-Depot“ des EST aus dem Jahr 2016 liegt auch nach der Korrektur noch 42 Prozent im Plus und die Goldaktie Highland Gold Mining um über 100 Prozent seit 2016. Die Muster-Depots aus dem Jahr 2015 liegen mit 120 Prozent, 57 Prozent und 166 Prozent trotz des jetzt schwachen Gesamtmarktes in Russland ebenfalls immer noch kräftig im Plus, wobei die Muster-Depot-Aktien Aeroflot seit 2015 sogar um über 540 Prozent zulegen konnte, aber auch die Sberbank mit über 200 Prozent.

    Interview-Hinweise: Das letzte Radio-Interview war am 18. Oktober 2017 in Börsen Radio Networks über die Outperformancechancen in Osteuropa. Sie können sich die Interviews jetzt bei www.eaststock.de, dort unter der Rubrik „Interviews“ runterladen, ebenso wie das gleichnamige EastStockTV-Video, Folge 141.

    Seminar-Hinweis: Das nächste Ostbörsen-Seminar „Go East – Hochprozentiges aus Osteuropa“ wird am 29. November 2017 im 17.00 Uhr in Frankfurt/M gleich nach dem Eigenkapital-Forum stattfinden. Info und Anmeldung unter www.eaststock.de/Dienstleistunen/Seminar

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