Ostbörsen im Fokus (siehe auch www.eaststock.de)

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Interview- und Termin-Hinweise

Andreas Männicke wird am am 12. Dezember 2107 und am 15. Januar 2018 von Börsen Radio Networks über die neuen Chancen an den Ostbörsen in 2018 befragt

Andreas Männicke wurde am 17. Oktober 2017 von Börsen Radio Networks über die neuen Chancen in Osteuropa und Russland befragt.

Ab Oktober 2013 können Sie unter Eingabe von "EastStockTV" bei www.youtube.de die aktuellen Kommentare von Andreas Männicke zu den Aussichten an den Welt- und Ostbörsen kostenlos abrufen. Abonnieren Sie einfach den Kanal bei www.youtube.de.

Ab Mai 2014 können mit Herrn Männicke über www.go.guidants.com auch interaktiv in Kontakt treten und Fragen zu den Ostbörsen stellen.

Verpassen Sie die Outperformancechancen in Osteuropa nicht und bestellen Sie jetzt den monatlich erscheinenden Börsenbrief EAST STOCK TRENDS unter www.eaststock.de. Ein Probe-Abo (3 Ausgaben kosten nur 15 €). Die beiden Muster-Depots erzielten seit Februar 2009 eine Performance von über 320% im Muster-Depot 1 (konservativer Osteuropa-Basket) bzw. über 350% im Muster-Depot 2 (spekulativer Osteuropa-Basket, das sind über 40% p.a. seit 2009. In den neuen Muster-Depots ab 2015 wude eine Performance von über 130% bzw über 80% erzielt. Das neue "goldige" Muster-Depot erreichte immerhin ein Plus von 66% ab 2016.

Im neuen monatlich ercheinenden Börsenbrief THE BIG PICTURE werden die globalen Anlagestrategien für Aktien-Indices, Rohstoffe und Währungen besprochen. Auch hier kostet ein Probe-Abo (3 Ausgaben per E-mail) nur 15 €.

Zudem können Sie sich alle bisherigen TV-Inteviews von Andreas Männicke in diesem Jahr runterladen unter den Links der Rubrik "Interviews".

  • Steigender Ölpreis treibt die Moskauer Börse nach oben

    Montag, 25. April 2016 18:46:00

    Die Moskauer Börse eilt durch den stark gestiegenen Ölpreis von Jahres-Hoch zu Jahres-Hoch und bleibt damit einer der Top-Performer der Welt, nachdem sie zu Jahresbeginn noch stark nachgegeben hat Besonders russische Öl- und Gasaktien wie Gazprom und LUKoil sind jetzt gefragt, aber auch andere russische Rohstoffaktien.

    RTS-Index versus MCEX-Index: zwei verschiedene Welten!

    Der russische RTS-Index (auf US-Dollar-Basis) stieg am Freitag auf 931 Indexpunkte, der auf Euro basierende RDX-Index auf 1097 Indexpunkte und der auf Rubel basierende MICEX-Index erhöhte sich auf 1967 Indexpunkte, was auch ein neues 5.Jahres-Hoch war. Im Gegensatz zum RTS-Index befindet sich der MICEX-Index in einem intakten Aufwärtstrend. In den letzten 5 Jahren stieg der MICEX-Index um 10 Prozent und in den letzten 3 Jahren sogar um 47 Prozent.

    Moskauer Börse einer der Top-Performer der Welt

    Am Montag gaben die Aktienkurse in Moskau durch Gewinnmitnahmen etwas nach, obwohl der Brentölpreis stabil bei 45 US-Dollar/Barrel blieb. Der RTS-Index fiel um 0,23 Prozent auf 929 Indexpunkte, was immer noch ein Plus von 23 Prozent seit Jahresbeginn ist. Damit bleibt die Moskauer Börse zusammen mit den Börsen aus Peru, Brasilien und der Türkei einer der Top-Performer der Welt.

    Notenbanken schmieren die Weltbörsen

    Alle russischen Indices konnten den DAX und auch den Dow Jones Industrial Index (kurz: DJI) in diesem Jahr klar schlagen, obwohl der DJI schon wieder nahe dem Allzeit-Hoch ist. Auch die anderen Weltbörsen konnten sich seit Mitte Februar aufgrund der fortgesetzten „Drogenpolitik (=Nullzinspolitik) der Notenbanken im Kurs kräftig erholen. Nun warten alle Anleger darauf, welches Zins-Signal die amerikanische Notenbank FED am Mittwoch geben wird.

    Der Rubel ist entscheidender als die Aktienkursentwicklung

    Man erkannt an der unterschiedlichen Entwicklung der russischen Indices, wie wichtig die Entwicklung des Rubelkurses für die Performance für ausländische Anleger ist. Für den Rubelkurs ist nun wiederum vor allem der Ölpreis maßgeblich. Steigt der Ölpreis, steigt auch der Rubel – und umgekehrt. So stieg der Brentölpreis seit dem 12. Februar 2016 von 30 auf 45 US-Dollar/Barrel. Folglich fiel auch der Euro zum Rubel von 92 auf 74,5 EUR/RUB, so dass hohe Währungsgewinne für deutsche Anleger entstanden. Weil der Rubel auch im letzten Jahr bis Mai 2015 so stark war, war auch der RTS-Index bis Mai 2015 mit einem Plus von über 40 Prozent schon im letzten Jahr die am besten performende Börse der Welt.

    In diesem Jahr stieg der RTS-Index seit Jahresbeginn um 23 Prozent und seit dem Jahrestief am 20. Januar (mit 628 Indexpunkten) um 47 Prozent Aktien wie Gazprom und LUKoil konnten seit dem Tief schon über 50 Prozent im Kurs zulegen. Gefragt waren aber auch andere russische Rohstoffwerte, vor allem Stahl- und Goldaktien, obwohl der Goldpreis zuletzt etwas auf 1240 US-Dollar/Unze nachgab. Im Jahres-Hoch war der Goldpreis schon bei 1280 US-Dollar/Unze.

    Alles hängt vom Ölpreis ab

    Bis zum 12. Februar 2016 war es aber genau umgekehrt. Die Moskauer Börse war zwar in Rubel relativ stabil, aber es stieg der Euro zum Rubel seit Mai 2015 bis zum 12. Februar um 67 Prozent von 55 auf 92, da auch der Ölpreis von 45 auf das Jahrestief von 28 US-Dollar/Barrel einbrach. Schon im letzten Jahr fiel der Ölpreis seit Mai 2015 von 65 auf 37 USD/Barrel. Dies war auch der Hauptgrund, warum der RTS-Index im letzten Jahr nach der Hausse bis Mai 2015 mit einem Minus von 20 Prozent endete.

    Déjà-vu in Moskau?

    Freilich war der Rubel auch im letzten Jahr bis Mai 2015 aufgrund des von 50 auf 65 US-Dollar/Barrel gestiegenen Ölpreises von 80 auf 55 EUR/RUB gestiegen. Der Rubel war damals sogar die am stärksten gestiegene Währung der Welt. Als der Ölpreis wieder einbrach, gab auch der Rubel wieder nach und mithin auch der RTS- und RDX-Index, wobei der MICEX-Index recht stabil blieb. Insofern ist die Entwicklung des Rubels für ausländische Anleger wichtiger als die Kursentwicklung der Aktien an der Moskauer Börse. Dieses wird von Medien oft verwechselt oder falsch dargestellt. Nun hoffen die ausländischen Anleger, dass Sie nach dem Déjà-vu bis April nun nicht auch wieder ein weiteres Déjà-vu, also einen erneuten Einbruch des Ölpreises wie im letzten Jahr erleben.

    Abbau der Sanktionen als zweiter Kurstreiber?

    Mit starken Kursschwankungen muss der Anleger in Russland in jedem Fall rechnen. Wenn aber die Sanktionen gegen Russland im zweiten Halbjahr abgebaut werden sollten und der Ölpreis nicht wieder zu stark einbricht, bestehen gute Chancen für eine Fortsetzung der Hausse. Ob die Sanktionen abgebaut werden, wird von der weiteren Entwicklung in der Ost-Ukraine abhängen.

    Erst informieren, dann investieren.

    Nach der Korrektur im August/September 2015, in der ersten Dezemberhälfte 2015 und auch in den ersten Handelswochen im neuen Jahr (bis 12. Februar) bleibt auch die Moskauer Börse eine attraktive und stark unterbewertete Trading-Börse, die vom 21. bis 29. Januar 2016 sogar um 25 Prozent und vom 11. Februar bis 25 April 2016 um über 40 Prozent anstieg, was die großen Trading-Chancen selbst in einem Bärmarkt aufzeigt.

    Die preiswertesten Aktienmärkte kommen aus Osteuropa. Die Aktienmärkte aus Serbien und Slowenien zählten im mit einem Plus von jeweils 18 Prozent in 2014 zu den Top-Performern auf der Welt. Die Börse Budapest (Ungarn) war in 2015 einer der Top-Performer mit einem Plus von über 40 Prozent wie auch die Börse Riga aus Lettland mit einem Plus von über 40 Prozent gefolgt von der Börse Bratislava aus der Slowakei mit +32 Prozent. Aber auch die baltischen Börsen aus Estland (+18 Prozent) und Litauen (+7 Prozent) überzeugten in 2015. Die Moskauer Börse war bis Ende November 2015 in US-Dollar noch mit 10 Prozent im Plus, wobei der MICEX-Index noch über 20 Prozent im Plus war. Es kam aber in den letzen Monaten zu hohen Währungsverlusten für deutsche Anleger von über 20 Prozent wegen des schwachen Rubels infolge des schwachen Ölpreises.

    Informieren Sie sich jetzt ausführlich über die Hintergründe der Ukraine/Russland-Krise, aber auch das zukünftige Erholungspotential der unterbewerteten Aktien aus Osteuropa. Auch in Kasachstan und der Ukraine gibt es neue Chancen. Bestellen Sie jetzt auch ein Probe-Abo (3 Ausgaben per Email für nur 15 €) des monatlich erscheinenden Börsenbriefs EAST STOCK TRENDS (EST) mit einem weiteren Ukraine/Russland-Special mit vielen Hintergrund-Informationen und neuen Anlage-Vorschlägen wie mit der "Aktie des Monats“ und lukrativen Zertifikaten unter www.eaststock.de, dort unter Börsenbrief. Der letzte EST erschien am 12. April 2016 mit der Vorstellung von aussichtsreichen Öl/Gasaktien aus Russland. Das neue goldige „Muster-Depot“ des EST liegt bereits über 20 Prozent im Plus und die vorletzte „Aktie des Monats“ Ros Agro auch über 20 Prozent ebenso wie die Goldaktien Polyus Gold.

    Neu für Trader oder Investoren, die wissen wollen, wie sie ihr Kapital schützen können, ist der neue monatlich erscheinende Börsenbrief THE BIG PICTURE (TBP) mit der Analyse der Weltbörsen-Indices, der Rohstoffe und Devisen für nur 30 € (per E-Mail für 12 Ausgaben) bestellbar bei der ESI GmbH (www.eaststock.de, Tel 040/6570883).

    TV- und Radio-Hinweise: Andreas Männicke wurde am 12. April 2016 in Börsen Radio Networks über die aktuellen Ereignisse in der Ukraine und in Russland befragt. Das nächste Interview über Osteuropa ist am 12. Mai 2016 in Börsen Radio Networks und die nächsten TV- Interviews in NTV/Telebörse und im Aktionärs TV am 25. Mai 2016. Schauen Sie sich auch das gleichnamige EastStockTV-Video, Folge 103 unter www.eaststock.de, dort unter der Rubrik „Interviews“ an.

    Seminarankündigung: Am 24. Mai 2016 wird das nächste ESI-Ostbörsen-Seminar „Go east – In der Krise liegt die Chance“ in Frankfurt/M um 17.00 Uhr stattfinden. Info und Anmeldung bei der ESI GmbH, email: info@eaststock.de, web: www.eaststock.de , Tel: 040/6570883.

    Diskutieren Sie jetzt auch mit Herrn Männicke interaktiv unter http://go.guidants.com/de#c/Andreas_Maennicke .

  • Wird die Moskauer Börse der Top-Performer der Welt in 2016?

    Mittwoch, 20. April 2016 23:58:00

    Die Moskauer Börse befindet sich in einer beeindruckenden Frühjahrsrally. Die von mir im EST angekündigte Frühjahrsrally geht damit in Mosakau wie erwartet weiter: RDX-Index +1,37% auf das neue Jahres-Hoch von 1082 indexpunkten und RTS-Index +1,59% auf 941 Indexpunkte. Der Rubel stieg auf eien neus Hoch von 73,4 EUR/RUB, so dass weiter Währungsgewinne entsethen, weil der Brentölpreis um 3,27% auf 45, 3 USD/Barrel angestiegen ist, was auch ein neuer Jahreshöchtskurs ist. Es läuft also im Moment allles rund in Moskau. Bei so einer Rally muss man dabei sein und bis mai die enormen Trading-Gewinne von über 50% mitnehmen. Auch Gazprom geht ab: +7,61% an einem Tag. Gazprom kann man in FRM sehr gut traden, da die Aktie sehr liquide ist. Wer ist dabei?

    Wird die Moskauer Börse dieses Jahr die Top-Börse der Welt? Dieser Frage wollen wir beim nächsten Ostbörsen-Seminar am 24. Mai 2016 um 17.00 Uhr nachgehen. Info und Anmeldung unter www.eaststock.de/Dienstleistungen/Seminare . Bitte sichern Sie sich jetzt die begherten Plätze.

    EM -und Ostbörsen-Seminar

    „Go East – In der Krise liegt die Chance“

    Die Börsen Mittel- und Osteuropas (MOE) bieten trotz der Sanktionen gegen Russland und der Ukraine-Krise selektiv immer wieder große Chancen im Investment- und Trading-Bereich, werden von den Medien aber sehr stiefmütterlich behandelt. In diesem Jahr konnten die MOE-Aktien bis Mitte April in Russland (+15%), Ungarn (+10%), Slowakei (+8%), Estland (+7,8%), Slowenien (+4%) Polen (+3,3%) und Lettland (+2,2%) den DAX klar Outperformen und diese Outperformance-Chancen wird es auch in Zukunft geben.

    Die neuen Muster-Depots des monatlich erscheinenden Börsenbriefes EAST STOCK TRENDS konnten seit 2015 bis April 2016 um 20% beim Muster-Depot 1 (“der Rubelverlierer“) bzw. um 42% beim Muster-Depot 2 (der „Rubelgewinner“) zulegen. Das spekulative „Zocker-Depot“ stieg sogar um 61%. Aktien wie Aeroflot und MMK konnten seit Ende Januar um über 60% zulegen, Aktien wie Gazprom und LUKoil um 50%.

    Jede Krise birgt auch Chancen in sich. Im Seminar wollen wir besprechen, welche Märkte und Investmentmöglichkeiten attraktiv sind. Die preiswertesten Aktien der Welt kommen aus Osteuropa. Welche besonders attraktiv sind, wird auch Seminar besprochen. Besondere Chancen werden in diesem Jahr dem russischem Aktienmarkt eingeräumt, wenn sich der Ölpreis weiter erholen sollte und die Sanktionen abgemildert werden. Daher werden wir uns schwerpunktmäßig auch diesmal mit den russischen Aktienmarkt, aber auch mit der Ukraine-Krise, beschäftigten und die Top-Aktien herausfiltern. Zudem werden wir uns mit den Rohstoffen (insbesondre Gold/Silber, aber auch Öl) beschäftigen, wo es Chancen für einen Turn around gibt.

    Es warten also viele spannende Themen auf Sie. Lassen Sie sich diese wichtigen Informationen und Tipps nicht entgehen. Das ESI-Seminar wird wie immer unter der Leitung von Andreas Männicke von der ESI GmbH durchgeführt.

    Jede Krise birgt auch Chancen in sich. Im Seminar wollen wir besprechen, welche Märkte und Investmentmöglichkeiten attraktiv sind. Die preiswertesten Aktien der Welt kommen aus Osteuropa. Welche besonders attraktiv sind, wird auch Seminar besprochen. Es warten also viele spannende Themen auf Sie. Lassen Sie sich diese wichtigen Informationen und Tipps nicht entgehen. Das ESI-Seminar wird wie immer unter der Leitung von Andreas Männicke von der ESI GmbH durchgeführt.

    Das detaillierte Seminarprogramm entnehmen Sie bitte dem beiliegenden Seminarprogramm. Das ESI-Seminar „Go East!“ findet am Mittwoch, den 24. Mai 2016 in Frankfurt/M. um 17.00 Uhr statt (Dauer 4 Stunden). Das Seminar kostet 100 € bis 1 Woche vor Seminarbeginn (danach und an der Abendkasse 120 €) für EST-Abonnenten, sonst 150 € (170 €). Aufgrund der begrenzten Teilnehmerzahl ist eine rechtzeitige Anmeldung zu empfehlen. Info und Anmeldung bei der ESI East Stock Informationsdienste GmbH, Jüthornstr. 88, 22043 Hamburg, Tel: 040/6570883, Fax: 040/6570884, Email: info@eaststock.de.

    Ostbörsen-Seminar “Go East - in der Krise liegt die Chance!“

    Referenten: Andreas Männicke (Gf der ESI GmbH, Chefredakteur vom EAST STOCK TRENDS), andere Referenten sind angefragt

    Ort: Frankfurt/M, Hotel Monopol, Mannheimer Str. 11-13
    Datum: 24. Mai 2015 um 17.00 Uhr
    Beginn: 17.00 Uhr (Dauer 4-5 Stunden), Kosten: 150 € (vor Seminarbeginn), Abendkasse 170 €, EST- und EMT-Leser zahlen nur 100 €, Abendkasse 120 € (Kostenersparnis 50 €).

    I. Emerging Markets sind wieder „in“ – die Hintergründe

    1. II. Globale Krisen als Auslöser für neue Chancen und neue Risiken für Aktien, Anleihen- und Rohstoffmärkte - Kommen jetzt die „goldigen Zeiten“ oder die „Monsterwellen“?

    - Welche Folgen hätte ein Brexit?

    - Steht Europa vor der Spaltung?

    - Wie geht es weiter in Griechenland?

    - Wie geht es weiter in USA/China?

    - Wie geht es weiter in der Ukraine?

    - Wohin gehen die Rohstoffe Gold, Silber, Öl u.a.?

    - Wohin gehen die Währungen (vor allem der Rubel)?

    - Wohin führt der Handels-, Finanz- und Währungskrieg USA gegen Russland?

    - Was bringt das Anti-Krisen-Programm in Russland?

    - Wozu führt die Drogenpolitik der Notenbank?

    - Kann es in 2016 einen Crash geben und wie schütze ich mich davor?

    1. III. Ursachen und Perspektiven der Ukraine/Russland-Krise – Neue Chancen in Russland/Ukraine –

    Wird die Moskauer Börse der Top-Performer der Welt in 2016?

    1. IV. Outperformancechancen an den Ostbörsen – Länder- und Branchen-Selektion – wo sind die nächsten 100%-er und Tenbagger?
    2. V. Konkrete Anlagestrategien und Anlageempfehlungen - Top 10 Osteuropa
    3. VI. Abschließende Diskussion: wie wird das Börsenjahr 2016?

    Melden Sie sich jetzt an bei der ESI GmbH, Jüthornstr. 88. 22043 Hamburg, Tel: 040/6570883, 0171-3575775 mobil, Fax, 040/6570884, E-Mail: info@eaststock.de oder unter www.eaststock.de .

    Anmeldung zum ESI-Seminar „Go east!“ am 24. Mai 2016 um 17.00 Uhr in Frankfurt/M. 100/150 €

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  • Panama Papers – zweierlei Maß beim beidseitigen „Informationskrieg“

    Freitag, 15. April 2016 16:50:00

    Die Veröffentlichung der „Panama Papers“ wird als besondere Leistung des investigativen Journalismus hervorgehoben und die Berichte darüber sind nun in allen Medien. Die Stuttgarter Zeitung nahm dies sogleich wieder zum Anlass, Putin in den Mitteilpunkt der Untersuchungen zu stellen, obwohl er bei den „Panama Papers“ namentlich gar nicht genannt wird. Dagegen stehen seine Freunde als Mittelsmänner in Verdacht, in Steueroasen Geld gewaschen zu haben. Obwohl der ukrainische Präsident Petro Poroschenko mit seiner Süßwarenfabrik namentlich genannt wird, ist dies in der Berichterstattung der deutschen Medien, wenn überhaupt, nur eine Erwähnung in einem Nebensatz wert. Hier wird einmal wieder mit zweierlei Maß gemessen.

    Ungeachtet dessen setzt sich das politische Chaos in der Ukraine fort, worüber die Leitmedien auch kaum berichten. Wenn anstelle – wie jetzt geschehen - Jazenjuk der russische Primier Medwedew zurücktreten würde, wäre dies sofort wieder die Headline in allen Tageszeitungen und auch im ARD/ZDF die Top-Nachricht. So wurde der Rücktritt des ukrainischen Primiers Arseni Jazenjuk in den Leit-Medien kaum erwähnt. Die Leit-Medien lenken halt ihre Aufmerksamkeit dorthin, wo und wie sie es wollen und für richtig halten.

    Zu Überraschung vieler Anleger avancierte die Moskauer Börse zur Top-Börse unter den Weltbörsen. Aber auch hierüber wird kaum berichtet.

    Ukraine-Krise: der Primier Jazenjuk tritt zurück – und nun?

    In der Ukraine geht es drunter und drüber. Erst brach im Februar die Koalition auseinander, womit die proeuropäischen Politiker auch die Mehrheit verloren. Nun trat am 12. April auch der Primier Arsenia Jazenjuk zurück, da er keine neue Koalition formieren konnte. Als neuer Primier wurde nun der amtierende Parlamentschef Wolodymyr Hrojsman (Wladimir Groisman) vorgeschlagen und am 13. April auch vom Parlament gewählt. Er spricht allerdings kein englisch und soll nun die Verhandlungen mit dem IWF führen. Es ist fraglich, ob unter ihm die erforderlichen Reformen in der Ukraine nun beschleunigt werden, was der IWF und die EU aber verlangen.

    Rücktritt wird von den Leitmeiden ausgeblendet – warum eigentlich?

    Es war eigenartig, dass die Leitmeiden (ARD/ZDF) am 12. und 13 April über den Rücktritt von Jazenjuk kaum berichtet haben. Sowohl die EU als auch der IWF mahnen weitere Reformen an. Jazenjuk wurde von den Oligarchen gestützt, die wiederum viele Reformen auch im Parlament konterkarierten. Auch die Fortsetzung des Minsk 2-Prozesses gerät in Gefahr. So sollte längst die Verfassung geändert, damit die Ost-Ukraine einen Sonder-Staus erhält. Hier sind aber vor allem die rechten Gruppen in der Ukraine dagegen und auch einige Oligarchen.

    Wird aus einem „Kalten Krieg“ wieder ein heißer Krieg?

    Um einen Krieg zwischen Russland und der Ukraine zu vermeiden, wäre es jetzt dringlich geboten, dass Vertreter der Regierung direkt mit Vertreter der Separatisten sprechen, um eine dauerhaft friedliche Einigung herbeizuführen, denn sonst ist die Gefahr sehr groß, dass aus einem „Kalten Krieg“ wieder ein heißer Krieg wird. Am 10. April kam es schon wieder zu Gefechten zwischen den Separatisten und der ukrainischen Regierung mit 8 verletzten Soldaten und einer Frau, die verstarb. Auch die OSZE wurde beschossen und sie warnt vor einer neuen Eskalation.

    Panama Papers als Bestandteil eines „Informationskriegs“?

    Derweil gibt es einen Informationskrieg auf beiden Seiten und zwar der russischen Seite und der pro-westeuropäischen und amerikanischen Seite. Russland stuft auch die „Panama Papers“ als Bestandteil eines von den Amerikaner geführten und lancierten Informationskrieges ein. Der russische Präsident Putin vermutet hinter den Beschuldigungen seines Netzwerkes die CIA und auch Goldman Sachs, die früher einmal die Süddeutsche Zeitung aufkaufen wollte. Auch George Soros wird mit seinen Stiftungen als Anstifter ausgemacht.

    Sinnvoll wäre es aber, den Vorwürfen auch in Russland auf sachlicher Ebene nachzugehen und die Vorwürfe entweder zu entkräften oder zu bestätigen. Sinnvoll wäre es auch die Beziehungen zu rechten Gruppen in Europa wie zur Pegida-Bewegung, AfD und zu Le Pen transparent zu machen. Auch die Berichterstattung Russland zur Flüchtlingspolitik ist sehr einseitig und fällt in die Rubrik Propaganda. Ähnlich undifferenziert scheinen aber auch westliche Medien zu „berichten“ wenn es um die Ukraine und Russland geht. Auch gezielte Desinformation und Nicht-Information gehört zum beidseitig geführten Informationskrieg.

    Petro Poroschenko liebt auch Steueroasen

    So fällt aber in der Tat auf, dass bei der „Berichterstattung“ über die Panama Papers zunächst nur Putin ins Visier der Süddeutschen Zeitung und westlichen Leitmedien (ARD/ZDF) kam, obwohl er dort namentlich gar nicht auftaucht. Dagegen wurde Petro Poroschenko und die ukrainischen Oligarchen bei der Berichterstattung ausgelassen bzw. verschont, der auch in 2014 seit Süßwarenkonzern auf die Jungferninseln verlagerte, angeblich um Steuern zu sparen. Es ist ein offenes Geheimnis, dass die meisten der russischen und auch ukrainischen Oligarchen solche Steueroasen benutzen auch um der Willkür der eigenen Behörden und Steuerfahndungen zu entgehen. Es ist aber auch bekannt, dass die amerikanische Oligarchen und Firmen machen und zwar mitten in ihrem Land in Delaware.

    Panama Papers nur die Spitze des Eisbergs

    Ohnehin sind die „Panama Papers“ bekanntermaßen nur die Spitze des Eisbergs. In Steueroasen werden insgesamt über 20 Billionen USD Dollar geparkt. Eine Lobeshymne auf den investigativen Journalismus würde auch ich gutheißen, wenn nun auch der ganze Eisberg transparent gemacht wird, wo dann sicherlich auch einige interessante amerikanische Politiker und Firmeninhaber auftauchen würden. US-Unternehmen haben über 1 Billion US-Dollar in Steueroasen, chinesische Oligarchen aber auch und wohlmöglich russische und ukrainische Oligarchen ebenso wie die Reichen aus Lateinamerika. Es is ein Sammelsurium von legalen Holdings, aber auch von Geldwäsche der Drogen- und Waffen-Mafia. Es verwundert aber auch nicht, das sich namhafte Politiker und Fußballspieler wie Messi bemühen, legal Steuern zu sparen bzw. wie es so schön heißt, zu optimieren.

    Datenaustusch mit Steueroasen bleibt wohl eine Vision

    Der deutsche Finanzminister Wolfgang Schäuble will nun mehr Transparenz bei den Briefkastenfirmen in Panama & Co und den wahren Eigentümer per Datenaustausch benannt haben. Da machen nun aber ausgerechnet wieder die Amerikaner nicht mit und die Engländer wohl auch, die ja gerade die Steueroasen erschaffen haben. Namhafte Banken waren und sind bei der Beschaffung von Briefkastenfirmen gerne behilflich. Immerhin wird das Bankgeheimnis immer löchriger, sowohl in der Schweiz wie auch in Österreich, wo auch viele reiche Russen – und Ukrainer - ihre Konten haben und ihr Geld parken.

    Dabei wäre es sinnvoll, wenn diese Offshore-Gelder jetzt in Russland reinvestiert werden, was zum Teil sogar über Zypern und die Niederlande, was auch eine Steueroase ist, gemacht wird. Putin will auch die Steueroasen im Ausland austrocknen und zwingt russischen Oligarchen, ihre Firmen wieder in Russland sesshaft zu machen, um steuerliche Nachteile zu verlieren. Ob er da wohl auch sein Netzwerk mit einschließt?

    Moskauer Börse top…

    Die Moskauer Böse war bis Mitte April einer der Top-Performer der Welt mit einem Plus von 15 Prozent. Der RTS-Index (in US-Dollar) ging wieder auf über 900 Indexpunkte und der RDX-Index (in Euro) sogar über 1000 Indexpunkte. Der MICEX-Index stieg sogar auf ein neues 3- und 5 Jahres-Hoch von über 1900 Indexpunkten. Der MICEX-Index stieg damit in den letzten 3 Jahren über 40 Prozent. Am 18. April gaben die Kurse aber auch schon wieder deutlich nach, da sich die OPEC am Vortag nicht auf eine Deckelung der Öl-Produktion einigen konnten.

    Einer der Hauptgründe der erfreulichen Frühjahrsrally seit Mitte Februar war der stark angestiegene Brentölpreis auf über 44 US-Dollar/Barrel im Hoch. Am Freitag konsolidierte der Brentölpreis aber wieder unter 44 US-Dollar/Barrel und am Montag sogar auf unter 42 USD-Dollar/Barrel, nachdem sich die OPEC-Staaten über die Höhe der Ölproduktion nicht einigen wurden. Bei dem Treffen von 17 OPEC-Ländern in Doha am 17. April erhoffte sich Russland eine Bestätigung der Deckelung der Ölproduktion, wobei die Hoffnungen sich nicht erfüllten. Die OPEC war lange nicht so machtlos und zerstritten wie jetzt Aufgrund des in den Vorwochen stark gestiegenen Ölpreises stieg auch der Rubel wieder kräftig zum Euro und zum US-Dollar und auch zum Euro zuletzt auf 74 bis 77 EUR/RUB, so dass für westliche Anleger ab dem 12. Februar hohe Währungsgewinne entstanden. Am 18. April stieg aber der Euro wegen des schwachen Ölpreises wieder auf 76,6 EUR/RUB. Im Februar war der Rubel im Hoch aber noch bei 92 EUR/RUB.

    .. aber auch 9 weitere Börsen aus Osteuropa top

    Aber auch 9 weitere Börsen aus Osteuropa zählen schon wieder zu dem 30 am besten performenden Aktienmärkten der Welt, allen voran die Budapester Börse mit einem Plus von 10 Prozent, die schon im letzten Jahr einer der Top-Performer der Welt mit einem Plus von 42 Prozent war. Aber auch die baltischen Börsen bleiben die „Oasen der Stabilität“ in Europa. Es lohnt sich also für Anleger wieder über den Tellerrand zu schauen, auch die Emerging Markets weiter von den Medien sehr stiefmütterlich behandelt werden.

    Erst informieren, dann investieren.

    Nach der Korrektur im August/September 2015, in der ersten Dezemberhälfte 2015 und auch in den ersten Handelswochen im neuen Jahr (bis 12. Februar) bleibt auch die Moskauer Börse eine attraktive und stark unterbewertete Trading-Börse, die vom 21. bis 29. Januar 2016 sogar um 25 Prozent und vom 11. Februar bis 15. April 2016 um über 30 Prozent anstieg, was die großen Trading-Chancen selbst in einem Bärmarkt aufzeigt.

    Die preiswertesten Aktienmärkte kommen aus Osteuropa. Die Aktienmärkte aus Serbien und Slowenien zählten im mit einem Plus von jeweils 18 Prozent in 2014 zu den Top-Performern auf der Welt. Die Börse Budapest (Ungarn) war in 2015 einer der Top-Performer mit einem Plus von über 40 Prozent wie auch die Börse Riga aus Lettland mit einem Plus von über 40 Prozent gefolgt von der Börse Bratislava aus der Slowakei mit +32 Prozent. Aber auch die baltischen Börsen aus Estland (+18 Prozent) und Litauen (+7 Prozent) überzeugten in 2015. Die Moskauer Börse war bis Ende November 2015 in US-Dollar noch mit 10 Prozent im Plus, wobei der MICEX-Index noch über 20 Prozent im Plus war. Es kam aber in den letzen Monaten zu hohen Währungsverlusten für deutsche Anleger von über 20 Prozent wegen des schwachen Rubels infolge des schwachen Ölpreises.

    Informieren Sie sich jetzt ausführlich über die Hintergründe der Ukraine/Russland-Krise, aber auch das zukünftige Erholungspotential der unterbewerteten Aktien aus Osteuropa. Auch in Kasachstan und der Ukraine gibt es neue Chancen. Bestellen Sie jetzt auch ein Probe-Abo (3 Ausgaben per Email für nur 15 €) des monatlich erscheinenden Börsenbriefs EAST STOCK TRENDS (EST) mit einem weiteren Ukraine/Russland-Special mit vielen Hintergrund-Informationen und neuen Anlage-Vorschlägen wie mit der "Aktie des Monats“ und lukrativen Zertifikaten unter www.eaststock.de, dort unter Börsenbrief. Der neue EST erschien am 12. April 2016 mit der Vorstellung von aussichtsreichen Öl/Gasaktien aus Russland. Das neue goldige „Muster-Depot“ des EST liegt bereits über 20 Prozent im Plus und die vorletzte „Aktie des Monats“ Ros Agro auch über 20 Prozent ebenso wie die Goldaktien Polyus Gold.

    Neu für Trader oder Investoren, die wissen wollen, wie sie ihr Kapital schützen können, ist der neue monatlich erscheinende Börsenbrief THE BIG PICTURE (TBP) mit der Analyse der Weltbörsen-Indices, der Rohstoffe und Devisen für nur 30 € (per E-Mail für 12 Ausgaben) bestellbar bei der ESI GmbH (www.eaststock.de, Tel 040/6570883).

    TV- und Radio-Hinweise: Andreas Männicke wurde am 12. April 2016 in Börsen Radio Networks über die aktuellen Ereignisse in der Ukraine und in Russland befragt. Das nächste Interview über Osteuropa ist am 12. Mai 2016 in Börsen Radio Networks und die nächsten TV- Interviews in NTV/Telebösre und im Aktionärs TV am 25. Mai 2016. Schauen Sie sich auch das gleichnamige EastStockTV-Video, Folge 102 unter www.eaststock.de, dort unter der Rubrik „Interviews“ an.

    Seminarankündigung: Am 24. Mai 2016 wird das nächste ESI-Ostbörsen-Seminar „Go east – In der Krise lieget die Chance“ in Frankfurt/M um 17.00 Uhr stattfinden. Info und Anmeldung bei der ESI GmbH, email: info@eaststock.de, web: www.eaststock.de , Tel: 040/6570883.

    Diskutieren Sie jetzt auch mit Herrn Männicke interaktiv unter http://go.guidants.com/de#c/Andreas_Maennicke .

  • Emerging Markets kommen wieder

    Sonntag, 03. April 2016 15:11:00

    Seit den Notenbankentscheidungen der europäischen Notenbank (EZB) mit der Nullzinspolitik des EZB-Chefs Mario Draghi und der amerikanische Notenbank (FED) mit dem Zurückrudern der Notenbankchefin Janet Yellen im März stiegen die Aktienkurse nicht nur an den etablierten Weltbörsen, sondern vor allem auch in den Emerging Markets rasant an.

    Unter den 30 am besten performenden Börsen der Welt befinden sich schon wieder 10 Börsen aus Osteuropa, was von den Medien aber kaum wahrgenommen und worüber kaum berichtet wird. Auch die Moskauer Börse zählt zu den Outperformern mit einem Plus von 15 Prozent seit Jahresbeginn, während der DAX noch im Minus ist. Es lohnt sich also immer wieder, über den Tellerand zu schauen.

    Anleger in Brasilien hoffen auf einen neue politische Zukunft

    In Brasilien ist zwar die Koalition auseinandergebrochen und es droht eine Abwahl der gegenwärtigen Präsidentin Dilma Rousseff, aber dies war eher eine positive Nachricht für die Börse Bovespa in Brasilien. Der wichtigste Koalitionspartner, die rechtsliberale Partei der demokratischen Bewegung (PMDB), verkündete den sofortigen Austritt aus dem Bündnis mit Rousseffs linker Arbeiterpartei (PT). Der Index stieg in diesem Jahr schon um +28 Prozent ebenso wie die Börse aus Peru. Dabei musste das Flaggschiff Petrobras (Öl-Konzern) einen Rekordverlust von 9 Mrd. € im 4. Quartal 2015 hinnehmen. Damit bewahrheitet sich einmal wieder mehr die Regel, dass die Verlierer des vergangenen Jahres oft zu den Gewinnern des Folgejahres zählen, was man in Emerging Markets immer wieder feststellen kann. Auch die Börse Istanbul zählt jetzt schon wieder zu den Top-Performern mit einem Plus von 15 Prozent – trotz Erdogan.

    Währungseffekte beachten

    Die Börse aus Brasilien zählte im letzten Jahr mit einem Minus von 20 Prozent noch zu den Top-Verlierern unter den Weltbörsen. Neben den Kursverlusten kamen hohe Währungsverluste durch die Abwertung des brasilianischen Reals. Im letzten Jahr stieg der Euro zum Real um über 50 Prozent von 3 auf 4,6 EUR/BRL bis September 2015. Seit Oktober 2015 tendiert der Real zumindest volatil seitwärts zwischen 4,0 und 4,5 EUR/BRL, gegenwärtig bei 4,1 EUR/BRL, so dass seit Jahresbeginn auch schon Währungsgewinne von bis zu 10 Prozent zu erzielen waren. Auch Brasilien ist sehr vom Ölpreis abhängig, der seit Februar kräftig um über 30 Prozent zulegen konnte.

    Moskauer Börse mit neuem 5-Jahres-Hoch in Rubel

    Ganz ähnlich entwickelte sich die Moskauer Börse seit Ende Januar und auch der russische Rubel. Zunächst brach die Moskauer Börse mit dem fallenden Ölpreis im Januar noch einmal ein. Seit Anfang Februar stieg aber der Ölpreis weide von 30 auf 40 US-Dollar/Barrel um über 30 Prozent und folglich stieg auch der Rubel und die Kurse an der Moskauer Börse um etwa 30 Prozent an. Auch der Rubel befestigte si von 90 auf 77 EUR/RUB.

    Der auf Rubel basierende MICEX-Index erreichte im März ein neuen 3- und 5-Jahres-Hoch. In den letzten 3 Jahren stieg der MICEX-Index um über 30 Prozent und in 1 Jahr um 12 Prozent, ganz im Gegensatz zum auf US-Dollar basierende RTS-Index oder dem auf Euro basierenden RDX-Index. Hier waren die Kursverluste des Rubels im letzten Jahr (bzw. bis Januar 2016) so hoch, dass die Indices rein währungsbedingt zu den Top-Verlierern der Welt zählten, denn der Wert des Rubels halbierte sich in 2015. Es gab aber wohlgemerkt nur einen Rubel-Crash wegen dem Öl-Crash, aber keinen Crash oder Bärmarkt an der Moskauer Börse in den letzten 5 Jahren, was die Medien immer wieder falsch darstellen.

    Russische Öl/Gasgesellschaften wieder gefragt

    Zu den Hauptgewinnern zählten ab Februar 2016 die russischen Öl-/Gasaktien wie Gazprom (von 2,8 auf 3,8 €, +36 Prozent) oder LUKoil (von 24 auf 36 €, +50 Prozent!), die im Wert von 30 bis 50 Prozent anstiegen. In den letzten Tagen gab es aber eine Konsolidierung und Kursberuhigung, zumal der Markt übergekauft war. Nun warten alle auf das nächste Treffen einiger OPEC-Länder wie Saudi-Arabien und Katar am 17. April in Doha, wo wieder einmal über eine Deckelung der Ölproduktion diskutiert wird. Der Iran wird zwar auch teilnehmen, aber wohl sich noch nicht abschließend äußern. Iran will die Ölproduktion am Tag von 3 auf Mio. Barrel erhöhen. Die OPEC erhöhet die Ölproduktion zuletzt auf 32,5 Mio. Barrel/Tag, wobei China auch mehr Öl nachfragte als zuvor. Wenn der Ölpreis in Zukunft über 43 US-Dollar/Barrel steigen sollte, bestehen gute Chancen für eine fortgesetzte Frühjahrsrally. Die Moskauer Börse bleibt aber nur die beste Trading-Börse der Welt, ist aber noch keine Investmentbörse auch aufgrund der globalen Unsicherheiten und geopolitischen Risiken.

    Baltische Börsen „Oasen der Stabilität“

    Neben der Moskauer Börse erfreuen aber auch die Börse aus Istanbul und Budapest die Anleger mit prozentual zweistelligen Kursgewinnen. Die Budapester Börse zählte schon im letzten Jahr zu den Top-Performern der Welt mit einem Plus von über 40 Prozent. Auch die Warschauer Börse, die im letzten Jahr mit einem Minus von 20 Prozent die Anleger enttäuschte, kommt allmählich wieder.

    Das Wachstum ist in den zentralosteuropäischen Ländern im Durchschnitt doppelt so hoch wie bei den westeuropäischen Ländern. Zudem sind die osteuropäischen Länder in Durchschnitt wesentlich geringer verschuldet als die westeuropäischen Länder. Zu den „Oasen“ der Stabilität zählen weiter die baltischen Länder, obwohl sie jetzt Zäune zur russischen Grenze auch wegen der befürchteten Flüchtlingswelle via Russland bauen und Obama die NATO-Präsenz dort erhöhen will. Der „Kalte Krieg“ geht also weiter. Dennoch hofft Russland auf eine Beendigung der Sanktionen im zweiten Halbjahr, was aber viel von der weiteren Entwicklung in der Ukraine abhängt.

    Erst informieren, dann investieren.

    Nach der Korrektur im August/September 2015, in der ersten Dezemberhälfte 2015 und auch in den ersten Handelswochen im neuen Jahr (bis 12. Februar) bleibt auch die Moskauer Börse eine attraktive und stark unterbewertete Trading-Börse, die vom 21. bis 29. Januar 2016 sogar um 25 Prozent und vom 11. Februar bis 30. März 2016 um über 30 Prozent anstieg, was die großen Trading-Chancen selbst in einem Bärmarkt aufzeigt.

    Die preiswertesten Aktienmärkte kommen aus Osteuropa. Die Aktienmärkte aus Serbien und Slowenien zählten im mit einem Plus von jeweils 18 Prozent in 2014 zu den Top-Performern auf der Welt. Die Börse Budapest (Ungarn) war in 2015 einer der Top-Performer mit einem Plus von über 40 Prozent wie auch die Börse Riga aus Lettland mit einem Plus von über 40 Prozent gefolgt von der Börse Bratislava aus der Slowakei mit +32 Prozent. Aber auch die baltischen Börsen aus Estland (+18 Prozent) und Litauen (+7 Prozent) überzeugten in 2015. Die Moskauer Börse war bis Ende November 2015 in US-Dollar noch mit 10 Prozent im Plus, wobei der MICEX-Index noch über 20 Prozent im Plus war. Es kam aber in den letzen Monaten zu hohen Währungsverlusten für deutsche Anleger von über 20 Prozent wegen des schwachen Rubels infolge des schwachen Ölpreises.

    Informieren Sie sich jetzt ausführlich über die Hintergründe der Ukraine/Russland-Krise, aber auch das zukünftige Erholungspotential der unterbewerteten Aktien aus Osteuropa. Auch in Kasachstan und der Ukraine gibt es neue Chancen. Bestellen Sie jetzt auch ein Probe-Abo (3 Ausgaben per Email für nur 15 €) des monatlich erscheinenden Börsenbriefs EAST STOCK TRENDS (EST) mit einem weiteren Ukraine/Russland-Special mit vielen Hintergrund-Informationen und neuen Anlage-Vorschlägen wie mit der "Aktie des Monats“ und lukrativen Zertifikaten unter www.eaststock.de, dort unter Börsenbrief. Der neue EST erschien am 11. März 2016 mit der Vorstellung von aussichtsreichen Öl/Gasaktien aus Russland. Das neue goldige „Muster-Depot“ des EST liegt bereits 30 Prozent im Plus und die vorletzte „Aktie des Monats“ Ros Agro schon 36 Prozent – trotz des globalen Börsenbebens im Januar.

    Neu für Trader oder Investoren, die wissen wollen, wie sie ihr Kapital schützen können, ist der neue monatlich erscheinende Börsenbrief THE BIG PICTURE (TBP) mit der Analyse der Weltbörsen-Indices, der Rohstoffe und Devisen für nur 30 € (per E-Mail für 12 Ausgaben) bestellbar bei der ESI GmbH (www.eaststock.de, Tel 040/6570883).

    TV- und Radio-Hinweise: Andreas Männicke wurde am 28. Januar 2016 im Aktionärs TV von Antje Erhard und am 23. Februar 2016 in Börsen Radio Networks über die neuen Chancen in Osteuropa befragt. Das nächste Interview über Osteuropa ist am 12. April 2016 in Börsen Radio Networks. Schauen Sie sich auch das gleichnamige EastStockTV-Video, Folge 101 unter www.eaststock.de, dort unter der Rubrik „Interviews“ an.

    Seminarankündigung: Mitte Mai wird das nächste ESI-Ostbörsen-Seminar „Go east – In der Krise lieget die Chance“ in Frankfurt/M stattfinden. Info und Anmeldung bei der ESI GmbH, email: info@eaststock.de, web: www.eaststock.de , Tel: 040/6570883.

    Diskutieren Sie jetzt auch mit Herrn Männicke interaktiv unter http://go.guidants.com/de#c/Andreas_Maennicke .

    Bestellen Sie jetzt auch den kostenlosen Newsletter von Andreas Männicke mit aktuellen News über die Welt- und Ostbörsen unter www.andreas-maennicke.de.

  • Je suis Charlie, je suis Paris, je suis Istanbul (???), je suis Bruxelles, je suis Manneken (Männicke) Peace!

    Freitag, 25. März 2016 22:56:00

    Am 22. März 2016 kam es zu weiteren Terroranschlägen in Brüssel am Flughafen und an zwei U-Bahn-Stationen mit 34 Toten und über 100 Verletzten. Dieses koordinierte und abgestimmte Verhalten von IS-Kriegern erinnert an die Terroranschläge am 13. November 2015 in Paris, wo während des Fußballspiels Frankreich gegen Deutschland 130 Menschen getötet und über 300 Menschen verletzt wurden. Am nächsten Tag nach den Terroranschlägen in Brüssel gab es eine Reihe von Solidaritätskundgebungen auch im Internet mit der Bezeichnung „je suis Bruxelles“. Die Frage bleibt, ob nun die Fußball-Europameisterschaft in Frankreich friedvoll im Sommer stattfinden kann oder nicht.

    So richtig und wichtig diese Solidaritätskundgeben sind, so muss man sich doch fragen, warum es kein „Je suis Istanbul“ oder „Je suis Bagdad“ gab. Stellvertretend für alle sage ich jetzt „Je suis Manneken (Männicke) Peace“ als Friedenssymbol nicht nur für Brüssel, sondern die ganze Welt.

    Krieg ist die höchste Stufe von Terrorismus

    Bei aller verständlichen Wut vor allem der Angehörigen und Verwandten der Toten sollten wir uns in Anbetracht der Terroranschläge in Großstädten wie in Paris, Istanbul/Ankara und nun in Brüssel, früher auch in Madrid und in London, alle überlegen, was wir als einzelner und in Gruppen dazu beitragen können, um die Welt friedvoller zu machen, denn die Welt gerät zunehmend aus den Fugen. Der schlimmste Terror passiert jedoch immer in Kriegen mit Tausenden von Toten wie zuvor in der Ost-Ukraine, aber auch im Irak, in Jemen und in Syrien. Hier gibt es aber in der Regel keine Solidaritätskundgebungen, sondern bestenfalls eine sehr einseitige „Kriegsberichterstattung“ mit der oft sehr oberflächlichen Einteilung in „Gute“ und „Böse“ durch die Medien.

    Terrorvermeidung beginnt bei der Ursachen-Analyse und Ursachenbekämpfung

    Hier haben die Medien aber ein große Verantwortung bei dem wahrheitsgemäßen Aufzeigen von Ursache-Wirkungs-Mechanismen. Politiker sagen oft leichtfertig, dass man die Ursachen bei der Flüchtlingswelle und auch beim internationalen Terror bekämpfen muss, aber oft sind ja gerade Politiker, die die Ursachen dafür schaffen. So wurde das Flüchtlingsgeld zur Unterstützung von humanitären Einrichtungen in der Türkei und anderswo gestrichen bzw. nicht ausgezahlt. Wenn man den Terror dauerhaft effektiv ankämpfen will, dann muss ihn an der Wurzel, also bei der Ursache, bekämpfen und nicht – kosmetisch und temporär - bei der Wirkung mit Waffengewalt, Militär und Staatsgewalt oder gar Kriegen gegen den Terror.

    Warum nimmt Saudi-Arabien keine Flüchtlinge auf?

    Der IS wird jetzt zwar im Irak und in Syrien zurückgedrängt, dies aber auch nur, weil die irakische und syrische Armee wieder stärker geworden ist. Zudem werden die Finanzmittel des IS-Staates offensichtlich geringer und der Öl-Handel floriert nicht mehr so wie zuvor. Eine sehr zwiespältige Rolle nehmen hier bei der Bekämpfung des IS und bei der Flüchtlingsbekämpfung die Türkei und Saudi-Arabien ein. Saudi-Arabien hat über 100.000 Zelte im Mekka, wo in der Not jetzt über 3 Mio. Flüchtlinge aufgenommen werden könnten, was aber nicht geschieht.

    Warum gibt es keinen Flüchtlings-Fonds der EU „vor Ort“?

    Die Türkei verlangt mit weiteren 3 Milliarden € viel Geld für die Flüchtlinge. Warum aber macht die EU nicht einen selbst verwalteten Flüchtlingsfonds von über 20 Milliarden. € auf und organsiert dann in Eigenregie die Flüchtlingspolitik „vor Ort“ in Abstimmung mit der jeweils nationalen Regierung, also mit sanitären Maßnahmen, Kinderhorten, Schulen und Ausbildung etc. „vor Ort“. Warum ist so eine präventive Flüchtlingspolitik nicht möglich mit Hot-Spots in Libyen, Saudi-Arabien und der Türkei? Dann wäre es gar zu so einem Flüchtlingsstrom in Europa gekommen, wobei es auch Verschwörungstheorien gibt, dass auch Flüchtlingsströme von den USA als Waffe gebraucht und geplant werden, um Europa zu schwächen.

    Zwielichtige Rolle der USA beim „Anti-Terror-Kampf“

    Überhaupt muss die Rolle der USA und des transatlantischen Bündnisses bei dem Entstehen und Folgewirkungen das „arabischen Frühlings“ einmal von den Medien genau analysiert und dann auch beim Namen genannt werden. Dass der Irak-Krieg völkerrechtswidrig war und auch die anschließende Eimischung in die irakische Regierungsbildung durch die USA, sollte immer wieder beim Namen benannt werden, denn dies ist eine wesentliche Ursache für die Entstehung des IS. Jeder sollte sich aber auch jetzt schon Gedanken machen, was passiert, wenn Donald Trump die Präsidentschaftswahl im November gewinnen sollte, der schon angekündigt hat, dass er die Sanktionen gegen den Iran wieder aufleben lassen und die USA stark machen will. Aber auch Hillary Clinton hat als US-Außenmistern schon bewiesen, dass sie in der Lage ist, alles wieder schnell zunichte zu machen, was Obama im Iran und nun auch in Kuba vorbereiten will. Auch der „Kalte Krieg“ der USA mit Russland könnte sich nach „Obama-Care“ verschärfen.

    Obama versagt in der Außenpolitik

    Allerdings versagte auch Obama in der Außenpolitik, indem er die Konflikte mit Russland verschärfte und den Drohnenkrieg mit über 4000 Toten fortsetzte – darunter auch viele unschuldige Zivilisten. Die US-Militärbasis Ramstein in der Pfalz spielt eine zentrale Rolle im Drohnenkrieg in Pakistan. Aber auch bei seiner ursprünglichen Abrüstungsoffensive nicht weiter kam. Unter seiner Regie ist der Nahe Osten ein Pulverfass. Unter seiner Regie eskalierte der Krieg in der Ost-Ukraine, wobei der Einfluss der USA nicht ganz unmaßgeblich war und ist (siehe Brzeziński-Plan). Einen Friedensnobelpreis verdient Obama sicherlich nicht.

    Was passiert geopolitisch in Zukunft mit Trump und Clinton als US-Präsident/in?

    Bei den beiden anderen US-Präsidentschaftskandidaten, Trump und Clinton, rechne ich auch mit einer Zuspitzung des „Kalten Kriegs“ mit Russland und der Fortsetzung von verschiedenen Stellvertreter-Kriegen, die weitere Flüchtlingswellen zur Folge haben können. Auch diese möglichen zukünftigen Gefahren beim Namen nennen. Es kann gut sein, dass wir im November geopolitisch vom Regen in die Traufe kommen. Man sollte auch genau benennen, welche Interessen unter Trump und welche Interessen hinter Clinton stecken. Die US-Rüstungslobby dürfte sich bei beiden Kandidaten freuen und wohl fühlen.

    Syrische Armee wieder auf dem Vormarsch dank Russland

    Dass die syrische Armee jetzt wieder stärker geworden ist, war auch eine Folge der militärischen Intervention Russlands. Die Bekämpfung der IS-Krieger ist aber eine Mammutaufgabe, die nicht alle durch Luftangriffe in Syrien zu meistern ist. Die IS-Krieger sind vor allem in Belgien und in Paris sehr gut vernetzt. Sie sind aber auch in anderen Städten aktiv, so dass im Grunde jede europäische Großstadt zu jederzeit in Zukunft mit einem Terroranschlag rechnen muss. Die USA warnen schon davor, nach Europa zu reisen. Man fragt sich, wie so eine Fußball-Europameisterschaft in Frankreich stattfinden kann. Sicherlich ist es notwendig, dass die europäischen Geheimdienste bei der Anti-Terror-Bekämpfung besser zusammenarbeiten, um Terroranschläge zu verhindern. Dies wird dann ab er auch wieder zu Lasten des Privatbürgers gehen, der immer mehr überwacht wird.

    Cyber-Kriege ante portas

    Was die nächsten Terror-Kriege der Zukunft sein werden und schon sind, sind Cyber-Kriege. Auch hier muss die Bevölkerung viel besser aufgeklärt werden, wie sie sich effektiv schützen kann. So sollen ausgehend vom Iran jetzt mehrere amerikanische Unternehmen durch Hacker angegriffen worden sein. Auch von IS-Kriegern kann es demnächst einen Cyber-Krieg geben. Das Thema Datensicherheit und -schutz wird immer virulenter, auch wenn die Bundesregierung jetzt voll auf die Digitalisierung als Wachstumschance setzt.

    USA und Russland in „Friedensgesprächen“ (?) im „Kalten Krieg“

    Jetzt fanden wieder Friedensgespräche zwischen dem US-Außenminister Kerry und Putin hinter verschlossenen Türen statt und beide zeigen sich optimistisch, dass es zu einer Friedenslösung in Syrien kommen kann. Nur unterstützt Russland weiter das Assad-Regime und die USA in Kooperation mit der Türkei die Opposition. Auch hier muss man sich immer wieder die Frage stellen, wer welche Interessen mit welchen Mittel verfolgt, folglich: wer ist ein Terrorist, wer ist ein gemäßigter Terrorist und wer ist kein Terrorist, sonder nur ein gemäßigter Oppositionelle?

    Wer ist ein Terrorist und wer nicht?

    Aus der Sicht der IS-Krieger sind die USA Terroristen mit ihren Luftangriffen und ihre militärischen Einmischung im Irak und Syrien. Aus der Sicht Assads sind alle Terroristen, die gegen sein Regime mit Waffengewalt vorgehen. Für die türkische Regierung sind die PKK-Kurden Terroristen. Für die saudische Regierung sind alle Terroristen, die ihr Regime gefährden könnten, auch (gar nicht so) extreme (aber kritische) Schiiten im eigenen Land, aber auch in Jemen. Für die Kurden, die erfolgreich gegen IS-Krieger „vor Ort“ in Syrien kämpfen, sind sowohl die IS-Krieger Terroristen als auch die türkische Regierung als Handlanger der IS-Terroristen und Unterdrückung der Kurden. Für die iranische Regierung sind alle sunnitischen Extremisten Terroristen, auch aus Saudi-Arabien und Katar.

    Wird Libyen der nächste IS-Staat?

    In Istanbul und Ankara gab es auch verschiedene Terrorattacken durch die IS-Krieger, aber auch durch extreme PKK-Kurden. Solidaritätskundgebungen wie in Brüssel oder in Paris kam es in Europa aber nicht. In Bagdad gibt es schon seit Jahren Terroranschläge beim Kampf der Sunniten gegen die Schiiten, die sich jeweils zu unterschiedlichen Zeiträumen auch unter Saddam Hussein schon unterdrückt fühlten, mit unzähligen Toten und in Syrien auch. Auch Libyen ist ein Pulverfass, wo sich der IS demnächst zurückziehen könnte, um dort aus globale terroristische Aktien zu starten. Auch das Machtvakuum in Libyen ist sehr gefährlich für den Weltfrieden und die Weltgemeinschaft, ebenso in Pakistan, die sogar Atombomben haben, die auch einmal in die falschen Hände gelangen können, wovor vor allem die USA Angst haben.

    Wo es um Anti-Terror-Bekämpfung geht, ist die USA dabei

    Denn es gibt immer wieder terroristische Attacken in Pakistan, wobei die USA dort einen Drohnenkrieg gegen Taliban führt. Aber auch Afghanistan wird immer wieder von Terroranschlägen durch die Taliban heimgesucht ohne dass es im Westen zu irgendwelchen Solidaritätskundgebungen für Kundus gibt. Das gleich trifft für den Terror in Somalia. Am 8 März wurde durch einen Drohneneinsatz der USA 150 al-Shabaab-Kämpfer in einem Terrorcamp in Somalia, 200 km entfernt von Mogadischu, getötet, die angeblich einen Terroranschlag vorbereiteten und eine Gefahr für die USA gewesen seien. Genaue Untersuchungen, wie viele Zivilisten davon getötet wurden, wurden nicht veröffentlicht.

    An der Elfenbeinküste in Westafrika gab es jüngst auch einen Terroranschlag von den extremen Islamisten „Al Qaida im islamischen Maghreb“ (Al-Qaida MI) mit 22 Toten. Im Januar dieses Jahres stürmten Männer von „Al-Qaida MI“ zwei Hotels und ein Restaurant in Ouagadougou, der Hauptstadt von Burkina Faso. Bei dem Angriff wurden etwa 30 Menschen getötet. Nicht vergessen sollten wir den ständigen Terror in Nigeria durch die Boko Haram, aber auch die Terroranschläge in Tunesien und Algerien.

    Warum kein „je suis Istanbul“ und „je suis Bagdad“?

    Warum fehlte ein „Je suis Istanbul“ wohl? Warum gab es noch nie ein „je suis Bagdad“, obwohl dort weit mehr Menschen durch Terroranschläge im Bürgerkrieg starben als in Brüssel, Istanbul/Ankara und nun in Brüssel zusammen? Auch die Medien machen Ereignisse ganz groß und machen Terroranschläge im Bagdad und Kundus klein, weil sie fast zur Tagesordnung gehören, ebenso wie im Konflikt zwischen Israel und Palästina, der jetzt fast in den Hintergrund tritt.

    Wer sind die „Guten“ und wer sind die „Bösen?

    Nun versucht die deutsche Regierung zwischen „guten und bösen“ Kurden, zwischen gemäßigten Terroristen, zwischen Oppositionellen, gewaltbereitten Terroristen in der Opposition und IS-Kriegern eine Trennlinie zu ziehen, was schwer möglich sein wird, schon gar nicht von der Luft aus. Den „guten“ Kurden werden Waffen zu Bekämpfung des IS geschickt, die nun von Türken aber bombardiert und damit konterkariert werden.

    Es ist in dieser Gemengelage schwer vorstellbar, dass es eine baldige Friedenslösung in Syrien geben wird, denn dort wird versucht, auf vielfältige Weise die gegensätzlichen Interessen mit Waffengewalt und Waffenunterstützung durchzusetzen. Die Bundesregierung versucht zur Minderung des Flüchtlingsproblems nun einen Pakt mit der Türkei, der auch danebengehen kann und zudem einen faden Nachgeschmack hat.

    Präventive Integrationspolitik ist ein Beitrag zur Anti-Terror-Bekämpfung

    Was können wir aber in Deutschland und Europa präventiv tun, um eine Ausbreitung von IS-Kriegern zu verhindern? Ein großes Thema, was viel Geld, Geduld und auch Nerven kosten wird, ist die Integration von Kriegsflüchtlingen in Kombination mit der Integration von ausländischen Zuwanderern, die aufgrund des demografischen Problems nicht nur willkommen, sondern sogar zwingend notwendig sind. Um die Rente in Zukunft zu retten, brauchen wir eine qualifizierte Zuwanderung von etwa 500.000 Fachkräften im Jahr. Das unter den 2 Millionen Flüchtlingen auch eine große Zahl von qualifizierten Fachkräften ist, ist nicht zu bestreiten. Viele von den wenig gebildeten und qualifizierten werden aber auch arbeitslos und kriminell werden. Sie werden auch zu einer Konkurrenz der Hartz 4-Empfänger in Deutschland. So wollen einige skandinavische Länder aufgrund der sozialen Belastung den Kriegsflüchlingen nur ein vorübergehendes Aufenthaltsrecht gewähren. Die Ausbildung und friedvolle Integration von ausländischen Jugendlichen wird also auch eine Herkulesaufgabe für die deutsche Bundesregierung, die dafür auch genügend Mittel und Human Capital bereitstellen sollte und zwar in guten und vor allem auch in schlechten Zeiten.

    Fehler von Brüssel und Paris vermeiden

    Es müssen in jedem Fall die Fehler von Brüssel und Paris vermieden werden, also Isolierung durch Trabantensiedelungen mit Ausländern mit nur geringer Bildung und Qualifikation. Die ausländischen Jugendlichen müssen nicht nur alle deutsch lernen, sondern in den nächsten Jahren auch in sinnvolle Arbeit gebracht werden, was eine weitere Herkulesaufgabe sein wird. Diese Integration kann auch nur gelingen, wenn es der Wirtschaft gut geht. Wenn es zu einer Rezession kommen sollte, werden wich die Probleme mit kriminellen ausländischen Bürgern verschärfen. Es kann dann sogar nicht nur zu einem weiten Rechtsrutsch, sondern auch zu einem Bürgerkrieg kommen. Also wehret den Anfängen! Eine optimale Integrationspolitik ist das Gebot der Stunde, auch zur präventiven Bekämpfung der Ausweitung von IS-Kriegern Wer hier mit einer adäquaten Integrations- und Ausbildungsprogrammen zu spät kommt, den bestraft das Leben.

    Börsen bisher wenig beunruhigt wegen der Terroranschläge

    Die Börsen haben die Ereignisse in Brüssel zunächst mit einiger Gelassenheit hingenommen. Allerdings konsolidierten die Kurse am Donnerstag. Der DAX gab um 0,98 Prozent auf 9894 Indexpunkte nach, nachdem er zuvor noch mit der „magischen“ 10.000-er Marke kämpfte. Der amerikanische Dow Jones Industrial Index stagnierte bei 17.551 Indexpunkten. Sogar Gold gab um 0,44 Prozent auf 1217 US-Dollar/Unze nach.

    Moskauer Börse bleibt top

    Der russische RTS-Index gab zwar am Donnerstag auch nach, stieg aber am Freitag um 1,65 Prozent auf 864 Indexpunkte. Der RDX-Index gab am Donnerst um 0,54 Prozent auf 1009 Indexpunkte nach und kämpft nun mit der „magischen“ 1000-er Marke. Der Rubel stieg zum Euro leicht auf 76,08 EUR/RUB und zum Dollar auf 68,12 USD/RUB. Die Moskauer Börse stieg seit dem 12. Februar um etwa 30 Prozent. Der MICEX-Index für Russland sehr bedeutsame Brentölpreis blieb recht stabil bei 41,08 US-Dollar/Barrel.

    Erst informiere, dann investieren.

    Nach der Korrektur im August/September 2015, in der ersten Dezemberhälfte 2015 und nun auch in den ersten Handelswochen im neuen Jahr (bis 12. Februar) bleibt auch die Moskauer Börse eine attraktive und stark unterbewertete Trading-Börse, die vom 21. bis 29. Januar 2016 sogar um 25 Prozent und vom 11. Februar bis 20. März 2016 um über 30 Prozent anstieg, was die großen Trading-Chancen selbst in einem Bärmarkt aufzeigt.

    Die preiswertesten Aktienmärkte kommen aus Osteuropa. Die Aktienmärkte aus Serbien und Slowenien zählten im mit einem Plus von jeweils 18 Prozent in 2014 zu den Top-Performern auf der Welt. Die Börse Budapest (Ungarn) war in 2015 einer der Top-Performer mit einem Plus von über 40 Prozent wie auch die Börse Riga aus Lettland mit einem Plus von über 40 Prozent gefolgt von der Börse Bratislava aus der Slowakei mit +32 Prozent. Aber auch die baltischen Börsen aus Estland (+18 Prozent) und Litauen (+7 Prozent) überzeugten in 2015. Die Moskauer Börse war bis Ende November 2015 in US-Dollar noch mit 10 Prozent im Plus, wobei der MICEX-Index noch über 20 Prozent im Plus war. Es kam aber in den letzen Monaten zu hohen Währungsverlusten für deutsche Anleger von über 20 Prozent wegen des schwachen Rubels infolge des schwachen Ölpreises.

    Informieren Sie sich jetzt ausführlich über die Hintergründe der Ukraine/Russland-Krise, aber auch das zukünftige Erholungspotential der unterbewerteten Aktien aus Osteuropa. Auch in Kasachstan und der Ukraine gibt es neue Chancen. Bestellen Sie jetzt auch ein Probe-Abo (3 Ausgaben per Email für nur 15 €) des monatlich erscheinenden Börsenbriefs EAST STOCK TRENDS (EST) mit einem weiteren Ukraine/Russland-Special mit vielen Hintergrund-Informationen und neuen Anlage-Vorschlägen wie mit der "Aktie des Monats“ und lukrativen Zertifikaten unter www.eaststock.de, dort unter Börsenbrief. Der neue EST erschien am 11. März 2016 mit der Vorstellung von aussichtsreichen Öl/Gasaktien aus Russland. Das neue goldige „Muster-Depot“ des EST liegt bereits 30 Prozent im Plus und die vorletzte „Aktie des Monats“ Ros Agro schon 36 Prozent – trotz des globalen Börsenbebens im Januar.

    Neu für Trader oder Investoren, die wissen wollen, wie sie ihr Kapital schützen können, ist der neue monatlich erscheinende Börsenbrief THE BIG PICTURE (TBP) mit der Analyse der Weltbörsen-Indices, der Rohstoffe und Devisen für nur 30 € (per E-Mail für 12 Ausgaben) bestellbar bei der ESI GmbH (www.eaststock.de, Tel 040/6570883).

    TV- und Radio-Hinweise: Andreas Männicke wurde am 28. Januar 2016 im Aktionärs TV von Antje Erhard und am 23. Februar 2016 in Börsen Radio Networks über die neuen Chancen in Osteuropa befragt. Das nächste Interview über Osteuropa ist am 12. April 2016 in Börsen Radio Networks. Schauen Sie sich auch das gleichnamige EastStockTV-Video, Folge 100 unter www.eaststock.de, dort unter der Rubrik „Interviews“ an.

    Diskutieren Sie jetzt auch mit Herrn Männicke interaktiv unter http://go.guidants.com/de#c/Andreas_Maennicke .

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