Ostbörsen im Fokus (siehe auch www.eaststock.de)

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Interview- und Termin-Hinweise

Andreas Männicke wurde am 19. Juli 2017 von Börsen Radio Networks über die neuen Outperformance-Chancen in Osteuropa, aber auch die Russsland-Connection von Trump befragt.

Andreas Männicke wurde am 7. Juni 2017 in Börsen Radio Networks über die mutmaßlichen russischen Hackerattacken in den USA und in Katar und die Auswikungen auf die russische Börse befragt.

Andreas Männicke wird anläßlich der OPEC-Konferenz am 24. Mai 2017 um 18.15 Uhr in N24 über Russland befragt.

Andreas Männicke wurde am 17. Mai 2017 zusammen mit Kemal Bagci von der BNP Paribas von Friedhelm Tilgen in NT/Telebörse über die Chancen von Rohstoffen und Rohstoffaktien in Russland befragt. Sie können das Interview jetzt unter www.eaststock.de, dort unter der Rubrik "Intreviews" abrufen.

Andreas Männicke wurde am 18. Mai 2017 von Antje Erhard im Aktionärs TV über die Outperformer in Osteuropa befragt. Sie können sich das Inteview jetzt unter www.eaststock.de, dort unter der Rubrik "Interviews" runtreladen.

Andreas Männicke wurde am 19. April 2017 von Börsen Radio Networks über die Auswirkungen der geopolitshchen Risiken auf Osteuropa befragt.

Andreas Männicke wurde vom Businessinsider am 31. März 2017 über die Chancen in Russland und in Osteuropa befragt.

Ab Oktober 2013 können Sie unter Eingabe von "EastStockTV" bei www.youtube.de die aktuellen Kommentare von Andreas Männicke zu den Aussichten an den Welt- und Ostbörsen kostenlos abrufen. Abonnieren Sie einfach den Kanal bei www.youtube.de.

Ab Mai 2014 können mit Herrn Männicke über www.go.guidants.com auch interaktiv in Kontakt treten und Fragen zu den Ostbörsen stellen.

Verpassen Sie die Outperformancechancen in Osteuropa nicht und bestellen Sie jetzt den monatlich erscheinenden Börsenbrief EAST STOCK TRENDS unter www.eaststock.de. Ein Probe-Abo (3 Ausgaben kosten nur 15 €). Die beiden Muster-Depots erzielten seit Februar 2009 eine Performance von über 320% im Muster-Depot 1 (konservativer Osteuropa-Basket) bzw. über 350% im Muster-Depot 2 (spekulativer Osteuropa-Basket, das sind über 40% p.a. seit 2009. In den neuen Muster-Depots ab 2015 wude eine Performance von über 130% bzw über 80% erzielt. Das neue "goldige" Muster-Depot erreichte immerhin ein Plus von 66% ab 2016.

Im neuen monatlich ercheinenden Börsenbrief THE BIG PICTURE werden die globalen Anlagestrategien für Aktien-Indices, Rohstoffe und Währungen besprochen. Auch hier kostet ein Probe-Abo (3 Ausgaben per E-mail) nur 15 €.

Zudem können Sie sich alle bisherigen TV-Inteviews von Andreas Männicke in diesem Jahr runterladen unter den Links der Rubrik "Interviews".

  • Russen auf Einkaufstour in Deutschland

    Samstag, 14. Juni 2008 11:15:00

    +++Deutsche Bank im Visier der Russen+++deutsch-russische “Leuchturmprojekte“ in Sicht+++Russiche Aktien bleiben gefragt+++

    Die Russen sind bekannt als sehr reise- und konsumfreudige Menschen. Man sieht sie in den mondänen Skiorten in der Schweiz und Österreich, in den Urlaubsorten von Spanien, Türkei und Frankreich und überall gegeben sie mehr als doppelt soviel aus wie andere Touristen. Auch in arabischen Ländern wie vor allem Dubai sind die Einkaufstüten bei Russen auf der Rückreise vor allen bei den Frauen prall gefüllt. Sie haben dabei keine Scheu, ihren schnell erlangten Reichtum offen zur Schau zu stellen.

    Die Oligarchen gehen auch gerne auf Einkaufstour. Sie kaufen Schmuck, Luxusyachten, Flugzeuge und Fußballmannschaften So steht Ballack auf der Gehaltsliste des Fußball Clubs Chelsea London, der von Roman Abromovich für 400 Mio. US-Dollar aufgekauft wurde. Dadurch, dass Chelsea gegen den Erzrivalen Manchester United das Champions-Leage-Endspiel in St. Petersburg verlor, gingen dem Oligarchen 100 Mio. USD durch die Lappen, was er verkraften kann. Aber auch deutsche Unternehmensanteile stehen bei Russen ganz oben auf der Einkaufsliste von russischen Firmenraidern.

    An den Unternehmen Escada, Dr. Scheller Kosmetic, Kali&Salz, Hochjtief, Strabag SE und in der Schweiz Oerlikon und Sulzer haben sich schon die mehr oder weniger bekannten Oligarchen wie Deripaska und Vechselberg beteiligt. Auch an kleineren Fluggesellschaften und Billigfliegern beteiligen sich die russischen Oligarchen gerne. Sogar ein 6%-ges Aktienpaket von EADS befindet sich schon lange in russischer Hand und Russland hat damit „Großes“ vor. Der letzte Coup war die Beteiligung an dem Touristikkonzern TUI durch den Oligarchen Mordashov. Auch Infenion, Deutsche Post und die Bahn sind schon auf dem Radarschirm der russischen Schnäppchenjäger während von der Übernahmen der Deutsche Telekom Abstand genommen wurde, da Angela Merkel da nicht mitspielen wollte..

    Nun hat sich auch der bis dahin unbekannte Multi-Milliadär Sluleiman Kerimow an der Deutsche Bank AG beteiligt. E will seine Beteiligung, die noch unter 3% liegt, angeblich auf 9% aufstocken, womit er der größte Einzelaktionär der Deutsche Bank wäre. Bisher halten nur Barclays und Axa ein Akteinpaket von 3%. Nach einer Schätzung von Forbes hat der 42-jährige Kerimow, der aus der Kaukasus-Republik stammt, aus undurchsichtigen Finanzgeschäften ein Vermögen von 17 Mrd. US-Dollar angehäuft. Ursprünglich war er anfangs an der sowjetischen Ölhandelsgesellschaft Nafta Moskva beteiligt aus der dann die Beteiligungsgesellschaft GNK wurde. Der Kauf und Weiterkauf von Unternehmensanteilen war und ist ein lohnendes Geschäft. So wurden von GNK die Firmenanteilen von Vnukovo Airlines und dem Versicherer Ingosstrakh mit hohem Gewinn ge- und verlauft. Angeblich besitz Kerimow hat sich dann vornehmlich an Staatsbetrieben wie Sberbank du Gazprom beteiligt. So sollen ihm 6% der Sberbank und 4,5% von Gazprom gehören. Die Kurse dieser beiden Unternehmen haben sich seit der Krise 1998 mehr als verhundertfacht. Angeblich will er nun sein Anteil in Russland nach und nach verkaufen und im Westen anlegen. So will er angeblich auch seinen 74%igen Anteil an dem Silber- und Goldproduzenten Polimetall verkaufen. Keromiv ist einer der über 30 Milliardäre, die in der Duma als Abgeordneter sitzen und von daher gewisse Immunität genießen. Früher gehörte er zur Liberaldemokratischen Partei des rechtsextremen Poitikclowns Waldimir Schirinowski.

    Der neue russische Präsident Dimitrij Medwedew wählte nicht ohne Grund als zweites Land für einen Staatsbesuch im Ausland nach China nun Deutschland aus. Er hatte dabei die gleiche Rethorik wie Putin. Er sagte wohl nicht ganz ohne Grund, dass sich Russen und Deutsche bei „Geschäften besser kennenlernen“ können. Und Putin sagte zuvor in der gleichen Rethorik, dass die „Russen nicht mit Kalaschnikows kommen, sondern mit Geld“. Wie wahr!

    Ein Mega-Geschäft könnte der Kauf von Unternehmensanteilen bei der Deutsche Bank AG werden, denn die ist jetzt sehr billig zu Tieftskursen zu haben. Russen sind auch gute Geschäftemacher und achten schon auf den Einkaufspreis.. Andere Mega-Geschäfte werden folgen. So könnte auch Thyssen Krupp irgendwann auf der Liste der russischen Oligarchen stehen. Auf der anderen Seite können ausländische Unternehmen nach dem neuen Gesetz nur noch begrenzt Einfluss auf russischen Unternehmen nehmen. Schon zuvor hatte Siemens Schwierigkeiten, eine Mehrheit bei dem Maschinenbauwert Power Machines zu bekommen, was letztlich auch nicht gelang. An TNK-BP hat im Moment Probleme, sich in Russland zu behaupten und wird mir Steuerfahndungen schikaniert. Angeblich will Gazprom den 50%igen Anteil für des 50.50 JV für 20 Mrd. US-Dollar übernehmen. Russland und England befinden sich im Moment nicht in einer entspannten Situation. Dafür hat Gazprom jetzt mit Wintershall einen neuen 30-jährigen-Vetrag geschlossen, was darauf hindeutet, dass die Russen mit den Deutschen dauerhaft Geschäfte machen wollen. Auch das neue Pipelineprojekt „Nordische Pipeline“, das von Polen und Baltischen Ländern sehr argwöhnisch und kritisch betrachtet wird, soll letztendlich der Versorgungssicherheit dienen. Das wäre dann das erste deutsch-russischen Milliarden-Projekt von Bedeutung. Ob dieses von Ex-Bundeskanzler Gerhard Schröder beaufsichtigte „Leuchtturmprojekt“ aber bis 2010 fertig gestellt wird, steht in den Sternen. Auf jedem Fall wird es wesentlich teurer für Gazprom, EON, BASF/Wintershall als zuvor geplant.

    Mein Tipp: Machen Sie sich auch ein „Oligarchen-Portfolio“, denn auch Russen wollen kein Geld verlieren und sie treffen oft gut überlegte und strategisch sinnvolle Entscheidungen. Insofern wäre der Kauf der Deutsche Bank AG zum jetzigen Zeitpunkt trotz der noch nicht beendeten Finanzkrise eine Überlegung wert. Aber auch russische Aktien bleiben gefragt, da die Petrodollar weiter hineinströmen.

    Hinweise: Trader können die Ostbörsen-Hotline 09001-861400-1 (1,86 Euro/Min) weiter Hinweise für möglichen „Schnäppchenkurse“ in Osteuropa“ bekommen.

  • Weltbörsen unentschieden

    Freitag, 06. Juni 2008 00:40:00

    +++Nachwehen im Bankensektor+++Zwangskapitalerhöhungen nehmen kein Ende+++Inflation wird zum Mega-Problem+++Kommt es zum Iran-Krieg?+++

    „Land unter in Süddeutschland – Sonnenschein in Norddeutschland“. Ebenso wechselhaft sind auch die Börsen im Moment. Einerseits drohen an den Weltbörsen Gewitterwolken, die beim Entladen ein Chaos anrichten können, anderseits gibt es sonnige Flecken, die „blühende Landschaften“ und glückliche Anleger zur Folge haben.

    Auf der Sonnenseite sind im Moment die Länder und Unternehmen, die von den hohen Öleinnahmen bzw hohen Rohstoffpreisen profitieren. Die Petrodollar sind es wiederum, die Finanzengpässe im Bankensektor finanzieren. Bisher sind von den Sovereign Waelth Funds (SWF), also den Staatsfonds, schon 60 Mrd. USD in den Banken- und Industriesektor geflossen, mehr als doppelt soviel wie letztes Jahr. Die SWF werden damit zum „Retter der Finanzwelt“. Das Vermögen der SWF, das überwiegend durch Petrodollar erwirtschaftet wurde, wird schon auf 3,3 Billionen USD geschätzt. Bis 2012 soll das Vermögen auf über 10 Billionen US-Dollar ansteigen. Damit werden die SWF zu einem maßgeblichen Bestimmungsfaktor für die Weltbörsen. Man sollte sie nicht verteufeln, sondern willkommen heißen, da sie langfristige Ziele verfolgen und somit eine stabilisierende Wirkung für die fragilen Welt-Finanzmärkte haben. Der Kuwait-Fonds soll jetzt auch weiter Kapitalspritzen bei Lehman Brothers geben, nachdem er schon bei der Citibank und Merrill Lynch rettend zur Seite stand. Auch britische und französische Banken werden weiter Kapitalspritzen nötig haben, um überleben zu können. Die Citibank Deutschland wird wohl an die Deutsche Bank verkauft werden.

    Die hohe Inflation hat Vor- und Nachteile für die Börsen. Durch Realzinsen nahe Null oder sogar negative Realzinsen lohnen keine Investments in Geldmarktsfonds oder Anleihen, so dass immer mehr Liquidität in Aktien angelegt wird. Einige Unternehmen können die steigenden Kosten auch an den Konsumenten weitergeben, so dass die Aktien einen gewissen Inflationsschutz bieten. Auf der einen Seite dürften die Zinsen steigen, was Gift für die Börse ist. Demnächst wird auch wieder auf die Hurrikan-Saison in den USA spekuliert werden. Diesmal soll es 9 schwere Hurrikane geben, die den Ölpreis auf neue Rekord-Hochs bringen könnten. Auch gibt es wieder Spekulationen, das US-Präsident Bush kurz Beendigung seiner Amtsperiode oder Israel im Alleingang den Wahnsinn betreiben und den Iran angreifen, falls der Iran beim Atomprogramm nicht einlenkt. Hier gibt es eine reale Kriegs-Gefahr, wie auch Ex-Außenminister Fischer meint. Zudem sammelt Bush Geld ein, um dem kriegserfahrenen Vietnam-Kämpfer Chaine eine neue, auch für Bush und seinem Öl-Clan vorteilhafte Bühne zu geben. Falls Obama Präsident wird, dürfte die Wall Street verschnupft reagieren. Auch Obama weiß kein Rezept gegen eine stark steigende Inflation in den USA.

    Schon jetzt ist die Inflation ein ernsthaftes Problem für die Weltwirtschaft. Die EZB könnte im nächsten Monat sogar die Zinsen anheben und damit ein Signal geben, dass den Börsianern weltweit nicht gefallen wird, da die US-Immobilienkrise noch nicht überstanden ist. Dabei gehen die osteuropäischen Notenbanken schon seit geraumer Zeit die Zinsen an. Eine galoppierende Inflation gibt es schon jetzt in Ländern wie Ukraine, Argentinien und Vietnam. Uns dürfte dieses Problem den ganzen Sommer beschäftigen.

    Im Grunde wollen die Börsen in Japan, Deutschland und vielen Ostbörsen nach oben, weil die Unternehmensgewinne weiter sehr robust und die KGV relativ niedrig sind. Maßgeblich werden aber wieder die Wall Street und die nächsten Frühindaktoren sein. Die Auftragseingänge der Industrie waren in den USA zuletzt recht ermutigend. Dagegen gibt es im Automobil- und Bankensektor in den USA noch große Probleme.

    Die europäischen Anleger sind jetzt mehr mit der Fußball-EM als der Börse befasst, wo übrigens osteuropäische Mannschaften wie Polen und Kroatien die nächsten Gegner der deutschen Nationalelf sind. Die niederträchtige Fotomontage in einer polnischen Zeitung zeigt, dass die Deutschen bei Polen nicht gerade sehr beliebt sind. Bei solchen Fotomontagen ging der erste Auslandbesuch des russischen Präsidenten Medwedew in Deutschland fast unter. Dabei kann man aus dem ersten Treffen durchaus guter Hoffung sein, das sich die deutsch-russischen Beziehungen deutlich verbessern.

    Mein Tipp: Setzen Sie auf die Börsen Moskau, aber auch auf Zagreb und Warschau – trotz der medialen Entgleisungen. Es wäre ein Fehler, die Osteuropäer zu unterschätzen, was gleichermaßen für das Fußballfeld und die Börse zutrifft. Nach einer Seitwärtsbewegung bestehen hier gute Performancechancen. Mein Tipp Deutschland gegen Polen: unentschieden - genau wie die Börse im Moment!

    Hinweise: Der Auto wird am 6. Juni um 11.45 Uhr in NTV/Telebörse über Polen und am 11. Juni um 18.15 Uhr in N25 über Kroatien/Ex-Jugoslawien befragt werden. Last Minute: Der Autor wird am 7. Juni anlässlich des Emerging Market Kongresses in München einen Vortrag über die „Neuen Investmentchancen in Osteuropa“ halten. Dort wird auch die Investment-Legende Dr. Mark Faber seine Einschätzung zu den Weltbörsen geben. Verpassen Sie diesen Termin nicht (Anmeldung www.investoren-akademie.de)! Trader können die Ostbörsen-Hotline 09001-861400-1 (1,86 Euro/Min) nutzen.

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