Ostbörsen im Fokus (siehe auch www.eaststock.de)

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Interview- und Termin-Hinweise

Andreas Männicke wurde am 19. Juli 2017 von Börsen Radio Networks über die neuen Outperformance-Chancen in Osteuropa, aber auch die Russsland-Connection von Trump befragt.

Andreas Männicke wurde am 7. Juni 2017 in Börsen Radio Networks über die mutmaßlichen russischen Hackerattacken in den USA und in Katar und die Auswikungen auf die russische Börse befragt.

Andreas Männicke wird anläßlich der OPEC-Konferenz am 24. Mai 2017 um 18.15 Uhr in N24 über Russland befragt.

Andreas Männicke wurde am 17. Mai 2017 zusammen mit Kemal Bagci von der BNP Paribas von Friedhelm Tilgen in NT/Telebörse über die Chancen von Rohstoffen und Rohstoffaktien in Russland befragt. Sie können das Interview jetzt unter www.eaststock.de, dort unter der Rubrik "Intreviews" abrufen.

Andreas Männicke wurde am 18. Mai 2017 von Antje Erhard im Aktionärs TV über die Outperformer in Osteuropa befragt. Sie können sich das Inteview jetzt unter www.eaststock.de, dort unter der Rubrik "Interviews" runtreladen.

Andreas Männicke wurde am 19. April 2017 von Börsen Radio Networks über die Auswirkungen der geopolitshchen Risiken auf Osteuropa befragt.

Andreas Männicke wurde vom Businessinsider am 31. März 2017 über die Chancen in Russland und in Osteuropa befragt.

Ab Oktober 2013 können Sie unter Eingabe von "EastStockTV" bei www.youtube.de die aktuellen Kommentare von Andreas Männicke zu den Aussichten an den Welt- und Ostbörsen kostenlos abrufen. Abonnieren Sie einfach den Kanal bei www.youtube.de.

Ab Mai 2014 können mit Herrn Männicke über www.go.guidants.com auch interaktiv in Kontakt treten und Fragen zu den Ostbörsen stellen.

Verpassen Sie die Outperformancechancen in Osteuropa nicht und bestellen Sie jetzt den monatlich erscheinenden Börsenbrief EAST STOCK TRENDS unter www.eaststock.de. Ein Probe-Abo (3 Ausgaben kosten nur 15 €). Die beiden Muster-Depots erzielten seit Februar 2009 eine Performance von über 320% im Muster-Depot 1 (konservativer Osteuropa-Basket) bzw. über 350% im Muster-Depot 2 (spekulativer Osteuropa-Basket, das sind über 40% p.a. seit 2009. In den neuen Muster-Depots ab 2015 wude eine Performance von über 130% bzw über 80% erzielt. Das neue "goldige" Muster-Depot erreichte immerhin ein Plus von 66% ab 2016.

Im neuen monatlich ercheinenden Börsenbrief THE BIG PICTURE werden die globalen Anlagestrategien für Aktien-Indices, Rohstoffe und Währungen besprochen. Auch hier kostet ein Probe-Abo (3 Ausgaben per E-mail) nur 15 €.

Zudem können Sie sich alle bisherigen TV-Inteviews von Andreas Männicke in diesem Jahr runterladen unter den Links der Rubrik "Interviews".

  • TV-Hinweis: Männicke am 21. September 2016 um 10.40 Uhr in N-TV/Telebörse

    Mittwoch, 21. September 2016 08:56:00

    TV-Hinweis: Andreas Männicke wird heute am 21. September 2016 um 10.40 Uhr in N-TV/Telebörse anläßlich des Besuchs des Vize-Kanzlers Gabriel in Russland über die Chancen in Russland befragt.

    Der russischen Aktienmarkt bleibt einer der Top-Performer unter den Weltbörsen in diesem Jahr.

    Am 19. September 2016 erschien der Börsenbrief EAST STOCK TRENDS mit der Vorstellung einer aussichtsreichen Rohstoff-Aktie als "Aktie des Monats". Die "Aktie des Monats Juli" Aeroflot konnte schon um 12% im kurs in 2 Monaten udn um 180% seit Anfang 2015 als Muster-Depot-Aktien zulegen. Aber auch die Sberbank schaffte es schon auf ein Plus von 156% seit Anfang 2015.

    Das neue "goldige" Muster-Depot mit russischen Goldaktien korrigierte zwar etwas, erzielte aber immer noch eine Performance von +55% in diesem Jahr

    Bestellen Sie jetzt ein Probe-Abo (3 Ausgaben für 15 Euro per E-Mail) unter http://www.eaststock.de/Dienstleistungen/EST-Boersenbrief .

    Das nächste Ostbörsen-Seminar "Go east - Wir schaffen das" wird am 23. November 2016 um 17.30 Uhr gleich nach dem EK-Forum in Frankfurt/M stattfinden.

  • Ist das der Anfang vom Ende?

    Sonntag, 11. September 2016 18:34:00

    Zinsängste brachten am Freitag die Wall Street unter Druck. Der Dow Jones Industrial Index (DJI erlitt mit minus 2,26 Prozent den größten Kurseinbruch nach dem Brexit. Die Markttechnik ist sehr brisant. Die Anleger haben davor Angst, dass die FED die Zinsen am 21. September doch erhöhen wird, obwohl die letzten Konjunkturdaten relativ schwach in den USA ausfielen. Die Drogenpolitik der Notenbanken hat bisher nicht viel geholfen, aber gefährliche Blasen im Anleihenmarkt geschaffen.

    Nun fragen sich die Anleger, ob die schon die Ende der 5-jährigen Aktien-Hausse ist. Aber auch politisch gibt es Anzeichen, dass Demokratien in Gefahr geraten, unregierbar zu werden und sich das Volk immer mehr spaltet. Auch Kriegsgefahren halten an. Gut behaupten konnten sich die Moskauer Börse nahe dem Allzeit-Hoch in Rubel.

    Zinsängste sorgen für Kurskorrekturen

    An der Börse ist es nicht immer einfach, die Wendepunkte von Trends rechtzeitig zu erkennen. Aber es gibt berechtigte Sorgen, dass der 9. September einen Wendepunkt an der Wall Street einläuten könnte. Anlass für den Kurseinbruch war eine Kleinigkeit, nämlich die Äußerung des regionalen Notenbankers von Boston, Eric Rosengren, der vor einer zu langsamen Straffung der geldpolitischen Entscheidungen warnte. Zudem wurde negativ aufgenommen, dass die EZB keine weiteren Maßnahmen am Donnerstag beschloss und die Zinsen unverändert bei null beließ. In Deutschland schlugen auch die schwachen Exportdaten auf die Stimmung.

    So gab der Dow Jones Industrial Index am Freitag um 2,13 Prozent auf 10.885 Indexpunkte nach und der X-DAX nachbörslich um 1,82 Prozent auf 10.486 Indexpunkte. Da die Aktienkurse jetzt demnächst in ein charttechnisches Loch fallen, kann es in den nächsten Wochen sogar zu einem Mini-Crash kommen, sobald der DAX 10.400 Indexpunkte unterschritten hat bzw. der DJI 18.000 Indexpunkte.

    Ist das jetzt der Anfang vom Ende der Aktienrally?

    Nachdem die Kurse an der Wall Street seit über 1 Monat keine neuen Höchstkurse mehr erreicht haben und die Kurse auch im August nur seitwärts tendierten, fragen sich die Anleger, ob sich der 5-jährige Bullenmarkt nun dem Ende entgegen neigt. Die Börsenexperten George Soros und Marc Faber warnen sogar durch die expansive Geldpolitik der Notenbanken und der Zins-Manipulation vor Blasenbildungen und einen Börsen-Crash noch in diesem Jahr. Die Monate September und Oktober waren schon oft der Ausgangspunkt von stärkeren Kurseinbrüchen an der Börse. War der Freitag der 9. September also der Anfang vom Ende eines 5-jähirgen Bullenmarktes? Die Marktechnik ist jetzt brisant und es gibt eine Reihe von kritischen Marken und „roten Linien“, die Anleger beachten sollten.

    Ist dies der Anfang vom Ende der glaubhaften Notenbankpolitik?

    Sind die Notenbanken jetzt mit also mit ihrem Latein am Ende? Die amerikanische Notenbank FED will die Zinsen erhöhen, die Europäischen Zentralbank EZB und die Japanische Notenbank will die Zinsen lange Zeit niedrig halten und die englische Notenbank will die Zinsen senken. Was aber können die Notenbanken damit bewirken? Das Inflationsziel von 2 Prozent wurde trotz jahrelangen Gelddruckens von keiner dieser Notenbanken erreicht. Das FED-Mitglied John Williams, Notenbankchef aus San Franzisco, fordert jetzt schon ein Inflationsziel von 4 Prozent, damit überhaupt mal was in diese Richtung passiert. In den USA, Japan und Europa liegen die Inflationsraten alle unter 1 Prozent, in Europa bei 0,2 Prozent.

    Es scheint so, dass die Geldpolitik der Notenbanken zwar bisher eine Depression und weltweite Rezession verhindert hat, aber auch keine strukturellen Probleme gelöst hat. Das Wachstum ist in den USA, Japan und in Europa weiterhin weit unterdurchschnittlich, die Verschuldung aber weit überdurchschnittlich. Als ultima ratio könnten die FED und die EZB noch Aktien kaufen, was aber auch nur eine weitere Manipulation der Märkte bedeuten würde, die letztendlich im Eklat enden wird.

    Es stellt sich ohnehin die Frage: wer kontrolliert die Notenbanken und dürfen Notenbank wirklich alles machen? Die Folgen der expansiven Bevölkerung wird irgendwann die Bevölkerung zu tragen haben, wobei die Ursache kritik-immune Notenbank-Bürokraten sind, die auch nicht immer wissen, was ratsam ist.

    Klar is, dass wie einen gewaltigen Anleihen-Bubble haben und zwar nicht nur bei Staatsanleihen, sondern auch bei Unternehmensanleihen. Zunächst ist aber klar erkennbar, dass die Ausgabe von Anleihen mit negativen Zinsen, was für sich betrachtet schon eine Absurdität ist, nicht nur Banken, Bausparkassen, Versicherungen und Pensionskassen früher oder später in den Ruin führen wird, sondern dass es auch zu einem gewaltigen Anleihen-Crash irgendwann kommen wird, wenn die Inflationsraten dann tatsächlich kräftig ansteigen sollten oder die Notenbanken ihre extrem expansive und anormale Geldpolitik aufgeben. Sprich: der Schritt „back to the roots“, also die Aufgabe der Drogenpolitik der Notenbanken mit gedopten und manipulierten Märkten bzw. der Schritt zur Normalität, den die FED gerade versucht zu gehen, ist extrem gefährlich und hat auch Risiken und Nebenwirkungen. Wie darauf dann die Weltbörsen reagieren werden, kann man nur erahnen.

    Die Notenbanken spielen ohnehin nur auf Zeit und hoffen auf strukturelle Reformen der Politiker, die dann auch nachhaltiges Wachstum bringen. Es wird jetzt wohl wieder die Zeit der Konjunkturprogramme kommen (müssen), die dann aber auch die Verschuldung weiter erhöhen werden. Ein Teufelskreis.

    Ist dies der Anfang vom Ende der Demokratien und stabilen Regierungen?

    Die Anleger sind aber nicht nur besorgt über die wirtschaftliche Verfassung, sondern auch um die Stimmung im Land, die „Elite-Politiker“ und die Demokratien. So kommt es in vielen Ländern immer mehr zu Zweiteilungen und Spaltungsprozessen. In den USA gibt es schon lange keinen prosperierenden Mittelstand mehr so wie in Deutschland. Es gibt nur einige Groß-Konzerne und Global Player, denen es noch ganz gut geht und die über Aktien-Rückkaufprogramme den Aktienmarkt künstlich oben halten, aber wie lange noch? Die politischen Eliten werden reihenweise abgestraft durch eine Zunahme von unzufriedenen Bürgern, wobei die Gründe für die Unzufriedenheit vielfältig sind. In Europa bekommen rechtspopulistische Parteien immer mehr Zulauf und Unterstützung.

    In letzter Konsequenz kann dies aber dazu führen, dass es keine starke Autoritäten und Führungspersönlichkeiten mehr gibt, die das Volk hinter sich bringen können. Es kann auch zu Patt-Situationen kommen, die ein Land unregierbar machen wie zurzeit in Spanien. Wenn viele kleine Parteien in das Parlament kommen, droht die Gefahr der Zersplitterung und schwierigen Koalition-Bildungen. Dies kann in Anbetracht der großen Herausforderungen, vor den wir steh sehr gefährlich ein und in letzet Instanz auch zum Krieg oder dem Ruf eines starken Mannes führen, was auch ein Weltkrieg bedeuten kann. Über die Hälfte der Bevölkerung wird nicht mitgenommen, was gefährlich ist. dabei geht es den Unternehmen in Deutschland recht gut, was aber kaum wahrgenommen und ignoriert wird, weil dies „unten“ beim kleinen Mann nicht ankommt. Das Problem der Altersarmut ist schon jetzt evident.

    Ist dies der Anfang vom Ende von der Vision Europa?

    Dies fragte man sich schon nach dem Brexit, wobei der Brexit noch nicht einmal formell beantragt wurde. Unverkennbar sind aber die Zerfallsprozesse in Europa, wobei die Migrationswelle nur ein wesentlicher Faktor ist. Schon gibt es Gerüchte, dass die Migrationswelle in Europa von den USA ganz gezielt als „Waffe“ zur Schwächung Europas imitiert wurde. Osteuropa macht deutlich erkennbar nicht mit bei der Aufnahme von arabischen Flüchtlingen und dabei wird es auch bleiben, denn dort ist die Angst vor einer Islamisierung der Gesellschaft besonders ausgeprägt, obwohl der Anteil der Moslems dort noch sehr gering ist, ebenso wie in Ost-Deutschland.

    Aber nicht nur die drohende Islamsierung wird zunehmend zu einem europäischen Thema, sondern auch die strukturelle Arbeitslosigkeit von Jugendlichen in südeuropäischen Ländern. Schließlich ist auch die Arbeits- und Hoffnungslosigkeit von jugendlichen Moslems dann ein Auslöser, zum IS-Krieger zu werden, womit die Terrorgefahr zunimmt.

    Alles das, was Frankreich - relativ erfolglos - hinter sich hat, hat Deutschland nun vor sich. Die Integration von Hunderttausenden von arabischen Jugendlichen, oft mit geringer Ausbildung, wird eine Herkulesaufgabe, die nur dann zu schaffen ist, wenn es der Wirtschaft weiterhin sehr gut geht und sehr viel mehr Geld in die Hand genommen wird. Im Falle einer Rezession werden sich die Probleme verschärfen was Jugendkriminalität und auch Macho-Gehabe und sexuelle Übergriffe der männlichen arabischen Jugendlichen angeht.

    Ist das der Anfang vom Ende von Angela Merkel als Bundeskanzlerin?

    Dies fragt man sich (nicht erst) seit dem Wahlsieg der AfD in Mecklenburg-Vorpommer, wo die AfD erstmals mehr Stimmen erzielte als die CDU. Die CSU macht jetzt ordentlich Druck, damit Angela Merkel mehr auf das Volk hört. Wer aber ist das Volk? Eine Mehrheit hat die AfD nirgendwo. Auch hier ist Angela Merkel wegen der Flüchtlingspolitik auf dem absteigenden Ast, der bald zu brechen droht. Es besteht auch hier die Gefahr, dass bei der nächsten Bundestagswahl im nächsten Jahr 6 bis 7 Parteien in den Bundestag kommen, also CDU und CSU (als eigenständige bundesweite Partei?), SPD, die Linken, die Grünen, die FDP (?) und die AfD, die mit nur knappen Mehrheiten eine mehrfarbige unstabile Regierungs-Koalition bilden können. Dies wird dann erschweren, wichtige Reformen schnell durchzuführen. Das Schlimmste wäre eine dauerhafte Patt-Situationen wie in Spanienoder Italienische-Chaos-Verhältnisse oder gar Weimarer Verhältnisse , wobei wir alle noch wissen, was daraus wurde. Die etablierten Parteien verlieren in vielen Ländern an Stimmen und die stimmlosen unzufriedenen Protestwähler nehmen immer dazu. Dies kann in einen ein Demokratie-Krise enden, denn ein Großteil des Volkes fühlt sich in der Regierung und auch in der eigen Partei nicht mehr vertreten.

    Ist dies der Anfang vom Ende des Euros?

    Ende Oktober soll es in Italien ein Referendum über eine Verfassungsänderung geben. Wenn hier der Primier Renzi nicht die Mehrheit über sein Vorschlag bekommt, will er abtreten. Die 5 Sterne Partei könnte bei Neuwahlen vorne liegen und die 5 Sterne Partei will den Euro ebenso wie die Front National in Frankreich abschaffen. Drei Euro ist also in Gefahr ebenso wie Europa. Aber auch in den USA, Japan und sogar in China kann es neuen Protestwellen geben, die auch im Chaos enden können. In den USA werden viele Wähler von der Demokratie faktisch ausgeschlossen und machen entweder nicht mit, oder wählen eben Trump als angeblich „starken („Marketing“-)Mann. Es ist die Wahl zwischen Pest und Cholera in den USA. Die Hälfte der Bevölkerung wird nicht mitgenommen und ein Großteil wird sogar völlig ausgeschlossen, was gefährlich ist.

    Ist das der Anfang vom Ende von kapitalistischen Systems?

    Bisher konnten nur durch außergewöhnliche Maßnahmen, neudeutsch „Quantitative Easing“, das kapitalistischen System am Leben erhalten und Banken gerettet werden. Durch die Nullzinspolitik der Notenbanken werden aber nur Probleme zeitlich nach hinten verschoben, ebenso wie das globale Verschuldungsproblem. Zudem entstehen neue Probleme wie Blasenbildungen und Abschaffen des Geschäftsmodells für Versicherungen, Banken und Pensionskassen. Eine vernünftige Altersvorsorge ist außer durch Aktien, Immobilien und Gold nicht mehr möglich. Die Risiken im Anleihenbereich werden immer größer. Hier kann es früher oder später auch zum Totalausfall kommen, wenn Länder pleitegehen und Notenbanken nicht mehr als ultima ratio retten können. Wer jetzt Anleihen kauft, macht garantiert Verluste und dennoch werden sie gekauft. So etwas Absurdes gab es noch nie in der Nachkriegszeit.

    Dabei handelte es sich aber um die größte Zins-Manipulation, die es je gab. Was passiert aber, wenn man den Notenbanken nicht mehr vertraut? Dann wären Währungskrisen die Folge. „Prepper“ bereiten sich schon lange auf einen System-Crash vor. Der deutsche Innenminister de Maiziere empfiehlt jetzt auch Notreserven im Haus für eine Krise zu haben, wo nichts mehr funktioniert außer dem Chaos. Zudem drohen Cyber-Kriege und es werden weitere Terroranschläge im Hintergrund geplant, von denen wir gar nichts mitbekommen.

    Russland und China versuchen übrigens auch durch bilaterale Gespräche und Kooperationen – auch im militärischen Bereich, den amerikanischen Turbo-Kapitalismus zu begegnen. Aus Alten entsteht etwas Neues. Wenn etwas ein Ende hat, fängt etwas Neues an. Es lebe – zuweilen – auch das kreative Chaos und das Leben geht weiter – so oder so! Und außerdem: nur Schwarzmalerei macht keinen Sinn und die Bezeichnung „Anfang vom Ende“ kann ein sehr langer Zeitraum sein. Wie oft wurde schon behauptet, dass das der Anfang vom Ende sei und dann dauerte das „Ende“ doch wesentlich länger als erwartet oder es kam zu gar keinem Ende. Warten wir es ab.

    Hauptsache kein Krieg, auch kein (angeblicher) Anti-Terror-Krieg, denn das ist das unmenschlichste Verbrechen, was ein Politiker jemals beschließen kann. Die USA befinden sich seit dem 11. September 2001 aber in einem permanenten Anti-Terror-.Krieg und schaffen damit mehr Unheil für die Welt als uns allen lieb sein kann. Hier der Anfang vom Ende leider nicht absehbar, auch nicht in Syrien und im Irak.

    Am 11. September 2001 begann der unsägliche Anti-Terror-Kampf der USA - damit aber auch die Ursache der Flüchtlingswelle in Europa durch Destabilisierung des ganzen arabischen Raums. Wo soll das hinführen und wie soll im arabischen Raum dauerhaft Frieden geschaffen werden, solange die USA – vordergründig - einen dauerhaften Anti-Terror-Krieg führen? Putin ist der Meinung, wenn Clinton die Wahl gewinnt, gibt es Krieg, wohlmöglich sogar einen Welt-Krieg.

    Dumawahlen in Russland als Non-Event

    Am 18. September sind Dumawahlen in Russland. Die Demokratie ist in Russland wenig ausgeprägt. Einige westliche Länder mögen sich aber nach solchen Verhältnissen, also „gelenkten Demokratien“, wie in Russland später einmal sehnen, wo es zumindest klare Verhältnisse gibt.

    Die Moskauer Börse bleibt einer der stabilsten und am besten performenden Börsen bisher in diesem Jahr, wobei die Dumawahlen wohl ein Non-Event sein werden. Wichtiger für Russland ist das nächste OPEC-Treffen im Oktober. Der Brentölpreis gab am Freitag aber auch um 3 Prozent auf 48 US-Dollar/Barrel ab, so dass der RTS Index um 2,49 Prozent auf 987,87 Indexpunkten nachgab. Der MICEX-Index verlor aber nur 1,01 Prozent an Wert auf 2018 Indexpunkte, was nahe dem neuen Allzeit-Hoch ist. Der RTS-Index stieg damit in 1jahr um 23,4 Prozent und der MICEX-Index um 17,8 Prozent.

    MICEX-Index immer noch nahe dem Allzeit-Hoch

    Der MICEX-Indes stieg in den letzten 3 Jahren um 40 Prozent und in den letzten 5 Jahren um 33 Prozent. Es gab also in den letzten 5 Jahren nie einen Aktien-Crash an der Moskauer Aktienbörse, sondern nur einen Rubel Crash im Jahr 2014 an der Moskauer Devisenbörse. Daher ist der RTS-Index in den letzten 5 Jahren auch um 37 Prozent garfallen.

    Der Goldpreis fiel um 0,73 Prozent auf 1328 US-Dollar/Unze und der Silberpreis um 2,85 Prozent auf 19,44 US-Dollar/Unze wegen der Angst vor einer Zinserhöhung der FED am 21. September.. Dennoch performen die Aktien im goldigen „Muster-Depot“ des Börsenbriefs EAST STOCK TRENDS weiterhin sehr gut.

    Erst informieren, dann investieren.

    Nach der Korrektur im August/September 2015, in der ersten Dezemberhälfte 2015 und auch in den ersten Handelswochen im neuen Jahr (bis 12. Februar) bleibt auch die Moskauer Börse eine attraktive und stark unterbewertete Trading-Börse, die vom 21. bis 29. Januar 2016 sogar um 25 Prozent und vom 11. Februar bis Mitte August 2016 um über 45 Prozent anstieg, was die großen Trading-Chancen selbst in einem Bärmarkt aufzeigt. Die Moskauer Börse tendierte zuletzt stabil seitwärts. 6 Börsen aus Osteuropa konnten auch in 2016 den DAX klar outperformen und sind immer noch im Plus.

    Informieren Sie sich jetzt ausführlich über die Hintergründe der Ukraine/Russland-Krise, aber auch das zukünftige Erholungspotential der unterbewerteten Aktien aus Osteuropa. Auch in Kasachstan und der Ukraine gibt es neue Chancen. Bestellen Sie jetzt auch ein Probe-Abo (3 Ausgaben per Email für nur 15 €) des monatlich erscheinenden Börsenbriefs EAST STOCK TRENDS (EST) mit einem weiteren Ukraine/Russland-Special mit vielen Hintergrund-Informationen und neuen Anlage-Vorschlägen wie mit der "Aktie des Monats“ und lukrativen Zertifikaten unter www.eaststock.de, dort unter Börsenbrief. Der letzte EST erschien am 22. August 2016 mit der Vorstellung einer aussichtsreichen IT-Aktie. Das neue goldige „Muster-Depot“ des EST liegt bereits über 67 Prozent im Plus und die die Goldaktien Highland Gold Mining und Trans Sibirian Gold um über 130 Prozent in 2016.

    Neu für Trader oder Investoren, die wissen wollen, wie sie ihr Kapital schützen können, ist der neue monatlich erscheinende Börsenbrief THE BIG PICTURE (TBP) mit der Analyse der Weltbörsen-Indices, der Rohstoffe und Devisen für nur 50 € (per E-Mail für 12 Ausgaben) bestellbar bei der ESI GmbH (www.eaststock.de, Tel 040/6570883, Fax: 040/6570884).

    Interview-Hinweise: Andreas Männicke wurde am 11. August 2016 in Börsen Radio Networks über aussichtsreiche Aktien in Russland befragt. Sie können sich das Interview jetzt bei www.eaststock.de, dort unter der Rubrik „Interviews“ runterladen, ebenso wie das gleichnamige EastStockTV-Video, Folge 113

    Seminar-Hinweis: Das nächste Ostbörsen-Seminar „Wir schaffen das oder auch: Go East – In der Krise liegt die Chance“ findet am 23. November 2016 um 17.30 Uhr gleich nach dem Eigenkapitalforum in Frankfurt/M statt. Info und Anmeldung bei der ESI GmbH, Jüthornstr, 88,22043 Hamburg, Tel: 040/6570883, email: info@eaststock.de, web www.eaststock.de.

    Diskutieren Sie jetzt auch mit Herrn Männicke interaktiv unter http://go.guidants.com/de#c/Andreas_Maennicke .

  • Börsen im Griff der Notenbanken

    Sonntag, 04. September 2016 18:51:00

    Nach enttäuschen US-Arbeitsmarktdaten stiegen die Aktienkurse an der Wall Street und auch beim deutschen Aktienindex DAX an. Aufgrund der Angst vor einer Zinserhöhung der FED bedeuten schlechte Konjunkturdaten in den USA steigende Aktienkursen, was paradox ist. In Deutschland sorgen Fusionsgerüchte bei der Deutschen Bank AG und Commerzbank AG für Bewegung am Aktienmarkt. Die Notenbanken werden wohl auch fortan das Geschehen an den Weltbörsen bestimmen.

    In Russland dürften die Dumawahlen am 18. September für keine Überraschungen sorgen und wohl auch nicht die nächste OPEC-Sitzung. Die Moskauer Börse bleibt einer der Top-Performer der Welt. Der MICEX-Index erreichte sogar ein neues Allzeit-Hoch.

    Paradoxe Börsen-Logik

    Nach den neuen Schätzungen wurden in den USA im August außerhalb der Landwirtschaft nur 151.000 neue Stellen geschaffen, obwohl 180.000 neuen Jobs erwartet wurden. Die Arbeitslosenquote blieb damit bei 4,9 Prozent. Die so genannte Beschäftigungsquote - also der Anteil der Erwerbspersonen an der Gesamtheit der Bevölkerung im erwerbsfähigen Alter - blieb mit 62,8 Prozent stabil. Die Beschäftigungsquote nahm aber in den letzten Jahren immer mehr ab, so dass die Arbeitsmarktdaten ohnehin geschönt sind. Neben den Konjunkturdaten wird in den nächsten Monaten der US-Präsidentschaftswahlkampf die Kurse an der Wall Street mit beeinflussen.

    Wall Street leicht erholt

    Noch tendieren die Kurse an der Wall Street nahe der Allzeit-Hochs seitwärts. Der Dow Jones Industrial Index stieg am Freitag nach den US-Arbeitsmarktdaten um 0,39 Prozent auf 18.492 Indexpunkte, wobei vor allem Aktienrückkaufprogramme der Markt künstlich oben halten. Aber einige Börsen-Gurus wie die Investment-Legenden George Soros und Marc Faber setzen weiterhin auf fallende Aktienkurse in den USA, aber steigende Goldkurse.

    Fusionsgerüchte treiben die Kurse von Deutsche Bank AG und Commerzbank AG an

    In Deutschland sorgte vor allem das Gerücht, dass die beiden Großbanken Deutsche Bank AG und Commerzbank AG fusionieren wollen/müssen für Bewegung am deutschen Aktienmarkt. Der deutsche Aktienindex DAX stieg am Freitag nach den US-Arbeitsmarkdaten um 1,22 Prozent auf 10.689 Indexpunkte bzw. nachbörslich sogar auf 10.715 Indexpunkte. Dabei wurde das Gerücht von beiden Vorständen dementiert. Der Commerzbank AG droht aber bei einer Marktkapitalsierung von nur noch 8 Milliarden. € der Ausschluss aus dem DAX. Die Commerzbank AG hat ein Eigenkapital von 30 Milliarden €, die Deutsche Bank AG von etwa 50 Mrd. €. Bankanalysten vermuten aber eine Reihe von Abschreibungen und Kreditausfällen. Besonders intransparent ist der Derivate-Bereich.

    Notenbanken dominieren die Aktienmärkte weiter

    Am Donnerstag wird wieder die Europäische Notenbank EZB im Vordergrund der Anlageentscheidungen stehen, wobei hier eine Verlängerung des Anleihen-Aufkauf-Programms um 6 Monate erwartet wird. Eine weitere Senkung des negativen Einlagen-Zinses ist unwahrscheinlich. Diskutiert wird auch, ob die EZB auch einmal Aktien aufkaufen wird wie es die Japanische und Schweizer Notenbanken schon jetzt machen. Viel Beachtung wird aber auch das „Beige Book“ am Mittwoch über die wirtschaftliche Verfassung der USA finden. Am 21. September kommt dann die spannende Frage, ob die FED die Zinsen trotz schwacher US-Konjunkturdaten erhöhen wird, was die Anleger auf dem falschen Fuß erwischen könnte. Für wenig Gesprächsstoff an der Börse sorgt im Moment der Brexit, wobei hier die offizielle Brexit-Entscheidung der britischen Regierung wohl noch lange auf sich warten lässt.

    Dumawahlen in Russland ohne Wirkung

    In Russland wird es am 18. September Dumawahlen geben, wobei dort keine Überraschungen zu erwarten sind. Auch die nächste OPEC-Konferenz dürfte es zu keinen Überraschungen wie eine Fördermengenverringerung führen. Der russische RDX-Index (auf Euro-Basis) stieg am Freitag um 2,41 Prozent auf 1138 Indexpunkte und der RTS-Index (auf US-Dollar-Basis) m 2,6 Prozent auf 969 Indexpunkte, was nahe dem Jahres-Höchstkurs ist. Der MICEX-Index (auf Rubel-Basis) stieg um 1,26 Prozent auf 2003 Indexpunkte, was ein sogar neues Allzeit-Hoch bedeutet.

    MICEX-Index auf Allzeit-Hoch

    Der MICEX-Indes stieg in den letzten 3 Jahren um 46 Prozent und in den letzten 5 Jahren um 32 Prozent. Es gab also in den letzten 5 Jahren nie einen Aktien-Crash an der Moskauer Aktienbörse, sondern nur einen Rubel Crash im Jahr 2014 an der Moskauer Devisenbörse. Daher ist der RTS-Index in den letzten 5 Jahren auch um 40 Prozent garfallen.

    Damit schnitt die Moskauer Börse auch am Freitag mit am besten unter allen Weltbörsen ab. Der Brent-Ölpreis gab in den letzten Wochen kräftig von 49,5 auf 45,5 US-Dollar/Barrel ab, erholte sich aber wieder am Freitag um 2,77 Prozent auf 46,85 US-Dollar/Barrel. Der Euro stieg zum Rubel um 1,05 Prozent auf 73,59 EUR/RUB.

    Der Goldpreis konnte um 0,85 Prozent auf 1325 US-Dollar/Unze erholen; er war aber im August um 3 Prozent gefallen. Der Silberpreis erholte sich am Freitag sogar um 2,91 Prozent auf 19,44 US-Dollar/Unze wegen der schwachen US-Arbeitsmarktdaten. Dennoch performen die Aktien im goldigen „Muster-Depot“ des Börsenbriefs EAST STOCK TRENDS weiterhin sehr gut.

    Erst informieren, dann investieren.

    Nach der Korrektur im August/September 2015, in der ersten Dezemberhälfte 2015 und auch in den ersten Handelswochen im neuen Jahr (bis 12. Februar) bleibt auch die Moskauer Börse eine attraktive und stark unterbewertete Trading-Börse, die vom 21. bis 29. Januar 2016 sogar um 25 Prozent und vom 11. Februar bis Mitte August 2016 um über 45 Prozent anstieg, was die großen Trading-Chancen selbst in einem Bärmarkt aufzeigt. Die Moskauer Börse tendierte zuletzt stabil seitwärts. 6 Börsen aus Osteuropa konnten auch in 2016 den DAX klar outperformen und sind immer noch im Plus.

    Informieren Sie sich jetzt ausführlich über die Hintergründe der Ukraine/Russland-Krise, aber auch das zukünftige Erholungspotential der unterbewerteten Aktien aus Osteuropa. Auch in Kasachstan und der Ukraine gibt es neue Chancen. Bestellen Sie jetzt auch ein Probe-Abo (3 Ausgaben per Email für nur 15 €) des monatlich erscheinenden Börsenbriefs EAST STOCK TRENDS (EST) mit einem weiteren Ukraine/Russland-Special mit vielen Hintergrund-Informationen und neuen Anlage-Vorschlägen wie mit der "Aktie des Monats“ und lukrativen Zertifikaten unter www.eaststock.de, dort unter Börsenbrief. Der letzte EST erschien am 22. August 2016 mit der Vorstellung einer aussichtsreichen IT-Aktie. Das neue goldige „Muster-Depot“ des EST liegt bereits über 67 Prozent im Plus und die die Goldaktien Highland Gold Mining und Trans Sibirian Gold um über 130 Prozent in 2016.

    Neu für Trader oder Investoren, die wissen wollen, wie sie ihr Kapital schützen können, ist der neue monatlich erscheinende Börsenbrief THE BIG PICTURE (TBP) mit der Analyse der Weltbörsen-Indices, der Rohstoffe und Devisen für nur 50 € (per E-Mail für 12 Ausgaben) bestellbar bei der ESI GmbH (www.eaststock.de, Tel 040/6570883, Fax: 040/6570884).

    Interview-Hinweise: Andreas Männicke wurde am 11. August 2016 in Börsen Radio Networks über aussichtsreiche Aktien in Russland befragt. Sie können sich das Interview jetzt bei www.eaststock.de, dort unter der Rubrik „Interviews“ runterladen, ebenso wie das gleichnamige EastStockTV-Video, Folge 113

    Seminar-Ankündigung: Das nächst Ostbörsen-Seminar „Go East!“wird am 23. November 2016 um 17.00 Uhr in Frankfurt/m stattfinden. Anmeldung bei der ESI GmbH (www.eastsock.de, Tel (040/6570883)

    Diskutieren Sie jetzt auch mit Herrn Männicke interaktiv unter http://go.guidants.com/de#c/Andreas_Maennicke .

  • Kommt nach der Sommerrally ein Crash?

    Sonntag, 28. August 2016 21:42:00

    Janet Yellen hat bei ihrer Rede am 26. August angedeutet, dass die Zeit reif sei für eine weitere Zinsanhebung de FED in den USA, wobei Sie den Zinsanhebungstermin offengelassen hat. Es kann aber gut sein, dass die Zinsanhebung schon im September erfolgen wird, wenn auch die nächsten Arbeitsmarktdaten positiv ausfallen werden. Einige Crash-Propheten glauben dann in Folge der Zinsanhebung an stark fallende Aktienkurse oder sogar an einen Crash im Herbst.

    Am Freitag reagierten die Aktienmärkte noch recht besonnen mit leichten Kursverlusten an der Wall Street. Einer der Top-Performer der Welt blieb die Moskauer Börse, wobei hier mit Spannung das nächste OPEC-Treffen im September erwartet wird. Im September sind aber auch Dumawahlen In Russland. Die Moskauer Börse bleibt einer der Top-Performer der Welt.

    Fed-Chefin Janet Yellen deutet Zinsanhebung an

    Die FED wird wohl im September/Oktober die Richtung an den Aktienmärkten vorgeben. Am 26. August deutete die FED-Chefin Janet Yellen an, dass die FED aufgrund der vordergründig guten Arbeitsmarktdaten mit einer geschönten Arbeitslosenquote von nur 4,9 Prozent und robusten Wirtschaft eine weitere Zinserhöhung möglich sei. Geschönt deswegen, weil die Partizipationsarte, also die Zahl derjenigen, die aktiv am Arbeitsleben teilnehmen, immer mehr abnimmt.

    Einige regionale Notenbanker sprachen sich schon zuvor für eine dafür aus, dass eine weitere Zinsanhebung schon im September erfolgen könne. Dabei ist das BSP-Wachstum weit unterdurchschnittlich und die Unternehmensgewinne nehmen schon seit 2 Jahren in den USA ab. Auch nahmen die Auftragseingänge und die Produktivität ab. Möglicherweise will die FED sich aber nur neuen Zinssenkungsspielraum im Fall einer neuen Krise verschaffen. Am Freitag reagierten die Aktienmärkte in den USA noch recht moderat auf die Ankündigung einer Zinsanhebung seitens der amerikanischen Notenbank FED.

    Wall Street (noch) stabil nach der Yellen Rede

    Der Dow Jones Industrial Index gab am Freitag nur um 0,29 Prozent auf 18.395 Indexpunkte nach und blieb damit immer noch nahe des Allzeit-Hoch von 10.600 Indexpunkten. Wenn die FED die Zinsen anheben sollte, dürfte auch der Goldpreis etwas nachgeben, der in diesem Jahrs schon um 25 Prozent anstieg, ebenso der Silberpreis mit einen Plus von 34 Prozent, denn dann dürfte auch der US-Dollar wieder etwas stärker werden. Zuvor kam es zu einem starken Preisanstieg einiger Rohstoffpreise wie bei Zink (+ 44 Prozent seit Jahresbeginn) Palladium (+23 Prozent) und Nickel (+12 Prozent). Am Freitag tendierte der Goldpreis noch seitwärts bei 1322 USD-Dollar/Unze. Der Euro schwächte sich am Freitag leicht um 0,77 Prozent auf 1,12 EUR/USD ab. Der Brentölpreis blieb stabil bei fast 50 US-Dollar/Barrel, was ein Plus von 33 Prozent seit Jahresbeginn bedeutet.

    Crash-Propheten stimmen sich auf düstere Zeiten ein

    Extrem negativ zum US-Aktienmarkt sind die beiden Investmentgurus und -legenden George Soros und Marc Faber eingestellt, die vor einer Blasenbildung aufgrund der Notenbankpolitik warnen. So setzt George Soros 1 Milliarde USD-Dollar ein, um auf fallende Aktienkurse in den USA und Europa zu spekulieren. Auch bei der Deutschen Bank AG ist er mit 100 Mio. US-Dollar short und setzt damit auf fallende Kurse, bisher sehr erfolgreich.

    „Mr. Doom“ Marc Faber, der schon lange sehr skeptisch für US-Aktien is, rechnet sogar mit einem Kurseinbruch von 50 Prozent bei den US-Aktienmärkten. Auch der Analyst Sandy Jadera von Core Spreads, der schon 4 Crashs richtig prognostiziert hat, glaubt an einen Crash in den Monaten September/Oktober dieses Jahres und hernach an eine großen Depression wie 1929.

    Große Kapitelsammelstellen im Anlagenotstand

    In der Tat führt die Negativ-Zinspolitik der FED und der japanischen Notenbank mittelfristig zu Existenznöten bei den Banken, weil das Geschäftsmodell entzogen wird. Zudem ist die Geldpolitik in Europa und Japan expansiv, in den USA aber restriktiv, was zu Spannungen führen könnte. Aber auch Pensionskassen, Bausparkassen und Versicherungen kommen immer mehr in einen akuten Anlagenotstand und sind gezwungen, jetzt mehr Risiken auf sich zu nehmen, da im Anleihenmarkt nicht mehr zu verdienen, aber viel zu verlieren ist.

    Wann platzt die Anleihen-Blase?

    Eine neue Krise bei Banken und Versicherungen ist so vorprogrammiert. Schon jetzt haben viele italienische Banken erhebliche Probleme. Zudem gibt es eine Anleihen-Blase, die irgendwann platzen wird. Weiter steigende Ölpreise können schon ein Grund für das Platzen der Anleihenblase sein, da dann auch die noch sehr geringen Inflationsraten wieder ansteigen werden, was aber das Ziel der Notenbanken im Moment noch ist. Nur wird man die Geister, die man rief, dann später schwer wieder los.

    Europa steht nach dem Brexit vor der Spaltung

    Europa steht nach dem Brexit vor der Spaltung. Die Integration der Flüchtlinge wird zu einer Herkulesaufgabe für ganz Europa, wobei die fortschreitende Islamisierung vor allem von den rechtsextrenm Parteien wie der AFD als reale Gefahr angesehen wird. Die AfD bekommt aber immer mehr Stimmen und die Bundeskanzlerin Angela Merkel verliert an Stimmen wegen der fragwürdigen Flüchtlingspolitik. Mit einem einfachen „Wir schaffen das“ ist es sicherlich nicht getan. Immerhin erreichte Deutschland ein BSP-Wachstum von 1,6 Prozent und einen Haushaltsbilanzüberschuss von 18 Milliarden €, der aber demnächst wohl für die Integration der Flüchtlinge auch benötigt wird. Der IFO-Geschäftsklima-Index ging jetzt aber zweimal in Folge zurück, was für fallende DAX-Kurse in Zukunft spricht.

    Geopolitische Krisenherde bleiben ungelöst

    Es gibt zudem weiterhin ungelöste geopolitischen Krisenherde wie im arabischen Raum (Syrien/Irak/Türkei), aber auch der Ukraine-Konflikt könnte wieder neu entfachen wie sich jüngst in der Krim schon zeigte. Diese Stellvertreterkriege USA gegen Russland können auch zu einem Welt-Krieg führen, wenn man nicht aufpasst. Zudem rüstet Japan auch stark auf, um sich gen China militärisch wehren zu können und die NATO rüstet gegen Russland auf, was beides nicht ganz ungefährlich ist. Bei der US-Präsidentschaftswahl unterscheidet man zwischen „Pest und Cholera“. Weder bei Donald Trump noch bei Hillary Clinton dufte der Weltfrieden sicherer werden.

    Vorbereiten auf den Katastrophenfall - nur Panikmache?

    Auf einen solchen Kriegsfalls oder einen Cyberangriff scheint nun auch der Innenminister Thomas de Maiziere Deutschland vorbeiten zu wollen, indem er empfiehlt, jetzt ausreichend Vorräte und Wasser im Falle eines extremen Krisenfalls im Haus zu haben. Diese präventive Maßnahme kommt wohl aber auch deswegen, weil die Gefahrenlage nicht nur wegen des IS und der Cyberangriffe weltweit zugenommen hat. Die sogenannten „Prepper“ bereiteten sich schon lange auf einen System-Crash vor, bei dem nichts mehr funktioniert und nr noch Chaos herrscht. Die Opposition bezeichnet diese Empfehlung des Innenministers, die zu Hamsterkäufen führen kann, als unnötige Panikmache.

    Schützen vor großen Kursverlusten ist das Gebot der Stunde

    Es ist aber auch an den Aktienmärkten sinnvoll, immer auf das Schlimmste vorbereitet zu sein, was durch Liquiditätshaltung und gutem Risk-Management der eigenen Anlage auch möglich ist. Sehr gut performen bisher weiterhin russische Aktien, wobei die nächste OPEC-Konferenz im September Aufschluss darüber geben könnte, wohin der Ölpreis gehen wird. Ich glaube hier mittelfristig mehr an fallende Ölpreise, zumal Saudi-Arabien schon im Vorfeld die Erwartungen für eine Einigung dämpft. Zu unterschiedlich sind schon die Auffassungen vom Irak und Iran.

    Russische Goldaktien steigen weiter im Wert

    Der RDX-Index stieg am Freitag um 1,43 Prozent auf 1134 Indexpunkte und der RTS-Index um 0,74 Prozent auf 973 Indexpunkte, was nahe dem Jahres-Hoch ist. Damit erweist sich der russische Aktienmarkt weiterhin als „Oase der Stabilität“ nach dem Brexit. Selbst der Rubel konnte auf 72 EUR/RUB zulegen, obwohl der Brentölpreis in den letzten Wochen etwas unter 50 USD7barel notierte. Am Freitag war der Brentölpreis bei 49,64 US-Dollar/Barrel (+33 Prozent seit Jahresbeginn) und der WTI-Preis bei 47,49 US-Dollar/Barrel (+27 Prozent). In Russland gibt es im September Dumawahlen, die aber wohl zu keiner Überraschung führen dürfte. Die Putin-Einheits-Partei wird wohl klar gewinnen. Eine starke Opposition gibt es leider nicht. Besonders stark stieg das Muster-Depot des Börsenbriefs EAST STOCK TRENDS, das nur mit russischen Goldaktien bestückt ist und schon bis Mitte August ein Plus von 67 Prozent erreichen konnte.

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  • Kommt nach dem Brexit eine neue Bankenkrise in Europa?

    Sonntag, 10. Juli 2016 12:57:00

    Nach dem Brexit stiegen zwar die Aktien an der Wall Street auf fast neue Allzeit-Hoch und es waren sogar die Aktien an der Londoner Börse höher als vor den Brexit, aber Bankaktien fielen in den Keller, was als ein erstes Warnzeichen für eine neue Bankenkrise in Europa gewertet werden kann. So fielen die Aktien der Deutschen Bank AG und auch der Commerzbank AG auf ein neues 15-Jahres-Tief. Der IWF bezeichnet die Deutsche Bank AG als größtes Finanzrisiko in Europa.

    Als besondere Bedrohung wird die Situation in Italien wahrgenommen. Auch die Kurse der britischen und meisten europäischen Bankaktien brachen ein, während der Kurs der Sberbank sich seit Jahresbeginn fast verdoppelte. Die Moskauer Börse war in diesen Brexit-Unruhen ohnehin eine „Oase der Stabilität“ mit einem starken Rubel.

    Wall Street trotz Brexit fast auf Allzeit-Hoch – Gold auf neuem Jahres-Hoch

    Die Aktienmärkte reagierten sehr unterschiedlich nach dem Brexit und die Rohstoff- und Devisenmärkte auch. Kaum einer hatte erwartet, dass nach einem Brexit gerade der britische FTSE-Index höher notieren würde und auch die Wall Street jetzt wieder über dem Niveau wie vor dem Brexit ist – und damit sogar wieder nahe der Allzeit-.Hochs. Verständlich und klar war hingegen, dass Gold auf einen neuen Jahreshöchstpreis von 1365 USD-Dollar/Unze und Silber auf über 20 USD-Dollar/Unze anstieg. Als angeblich „sicherer Hafen“ waren auch wieder Bundes-Anleihen trotz der Negativzinsen gesucht.

    Die Anleihen-Blase setzt sich fort

    Der Euro-Bund-Future stieg auf das neue Allzeit-Hoch von 168,02. Hier deutet sich ein weiterer gefährlicher Anleihen Bubble an. Britische Anleihen fiel in der Rendite auf das neue Rekord-Tief von 0,76 Prozent. Japanische 40-jährige Anleihen haben erstmals gar keine Rendite mehr! Über ein Drittel der japanischen Anleihen besitzt schon die japanische Notenbank. Klar war auch dass das britische Pfund im Kurs einbrach und zum Dollar ein 35 Jahrestief-markierte. Der chinesische Yuan wurde auch weiter abgewertet, was im Januar noch zu großen Kursturbulenzen führte. Jetzt geht so eine Meldung unter im Towabo des Brexit-Chaos aber unter.

    Schwellenländer-Börsen kommen wieder

    Die chinesischen Börsen reagierten kaum auf den Brexit und wenn überhaupt mit Kurssteigerungen. Auch die meisten Schwellenländerbörsen blieben stabil oder stiegen sogar leicht an wie auch in Indien. Auch Rohstoffe erholten sich selektiv. Das Thema „BRIC“ ist also nicht „out“, sondern wieder „in“. So war das erste Halbjahr auch das Jahr des Come-backs der Schwellenländer, wobei Peru der Performanceliste anführt gefolgt von Argentinien und Russland (alle mehr als +20 Prozent in 2016!)

    Auch die europäischen Aktienmärkte gaben nach dem Brexit stark nach, so auch der DAX. Der DAX erholte sich am Freitag aber auch wieder um 2,43 Prozent auf 9633 Indexpunkte und der EuroStoxx um 2,53 Prozent auf 2829 Indexpunkte, was aber noch weit unter dem Stand wie vor dem Brexit war. Der amerikanische Dow Jones Industrial Index stieg um 1,4 Prozent auf 18.146 Indexpunkte, was schon wieder nahe dem Allzeit-Hoch ist. Auch der britische FTSE 100-Index stieg um weitere 1,03 Prozent auf 6594 Indexpunkte, was höher ist als vor dem Brexit.

    Gerüchte um Deutsche Bank AG und Bremer Landesbank machen Sorgen

    Besonders schwach notierten jedoch die Bankaktien in Europa. So fiel der Kurs der Commerzbank AG, obwohl am Freitag um 5,6 Prozent erholt, unter 6 € und der der Deutschen Bank AG auf unter 12 €, was ein neues 15-Jahres-Tief bedeutet. Es gibt schon besorgte Stimmen (auch des IWF), dass die Deutsche Bank AG ein zweiter Lehman Brothers Fall werden könnte, was dann auch den Euro sprengt.

    Die Bremer Landesbank kam wegen Schiffs- und Container-Krediten in Schwierigkeiten. 400 Mio. € mussten deswegen schon abgeschrieben werden. Es is jetzt die Frage, ob mehrere Banken in Europa eine Kapitalspritze benötigen, um gerettet zu werden. Besonders stark rumort es bei italienischen Banken. Dabei ist noch keinesfalls klar, ob Großbritannien in eine Rezession gleitet und welche Folgen dies für die europäische Wirtschaft hätte. Auch ist nicht bekannt, welchen Zoll-Status Großbritannien dann bekommen wird.

    Der italienische Primier Renzi warnt vor der Gefahr eines Bankenruns in Italien

    Die größte Angst gibt es aber vor einem Banken-Run in Italien, wovon jüngst der italienische Primier Matteo Renzi warnte. Er forderte daher von Brüssel 40 Mrd. € als Soforthilfe, um einen Banken Run zu vermeiden. Nach der italienischen Verfassung müsse das Geld der Sparer geschützt werden. 4 italienische Regional-Banken kamen in Schwierigkeiten. Die Bevölkerung sträubte sich gegen die Bail-in-Klausel, also das die Sparer und Aktionäre für den Schaden der Bank aufkommen müssen. Wie soll aber die von der EU geforderte Bail-in-Klausel bei großen Banken funktionieren, wenn sie schon nicht bei kleinen funktioniert? Über Umwege muss bei systemischen Banken dann doch wieder der Steuerzahler die Banken retten. Die neuen Regeln der Banken-Union scheinen in der Praxis nicht zu funktionieren, zumindest nicht in Italien. Auch der Euro ist in Gefahr, wenn es einen Bankenrun geben sollte, erst recht, wenn die Deutsche Bank AG pleitegehen sollte.

    Schäuble ist gegen Finanzhilfen des Staates und für Bail-in

    Der deutsche Finanzminister Schäuble war gegen die Staatshilfe aus Brüssel und er will, dass die beschlossene Bail-in-Klausel zur Geltung kommt also erst der Sparer und dann der Aktionär bluten muss bevor der Steuerzahler in Anspruch genommen wird. Das ist aber leichter gesagt als getan, wenn die Bevölkerung zu stark protestiert und es die Gefahr für einen Bunkenrun gibt. Die italienischen Banken sind hoch verschuldet und haben uneinbringliche Kredite im Volumen von 360 Mrd. €. Dass ist in dieser Situation sehr gefährlich. Italien ist mit 130 Prozent des BSP auch zu hoch verschuldet.

    Bail-in oder doch Bail-out in Italien?

    Gegen Spanien und Portugal will die EZB nun Strafen wegen der zu hohen Haushaltsbilanzdefizite aussprechen. Dabei müssen beide Länder ins Defizit gehen, um die Konjunktur anzukurbeln, was in Spanien auch gelang. Spanien hat mit 2,5 Prozent BSP-Wachstum jetzt mit das höchste Wachstum in Europa. In Deutschland stagnierte die Produktion im zweiten Quartal 2016 nur noch. Nun wird Italien wahrscheinlich aber doch Geld von Brüssel bekommen und sei es nur über den Umweg der EZB, und zwar im Volumen von 150 Mrd. €. Die EZB entlastete schon vorher Italien mit 300 Mrd. € durch die Niedrigzinspolitik. 10-jährige italienische Anleihen rentieren nur mit 1,4 Prozent, was aber nicht die hohen Risiken widergeben.

    Sberbank +100 Prozent, Deutschen Bank AG -90 Prozent

    Wesentlich besser sieht es bei der russischen Sberbank aus, die jetzt hohe Gewinne macht und trotz anhaltender Sanktionen gut aufgestellt ist. Der Kurs verdoppelte an der Moskauer Börse schon seit dem Tief im Januar 2016, während die Kurs die Commerzbank AG und der Deutschen Bank AG seit dem hoch im Jahr 2007 um über 90 Prozent einbrachen. Aber auch sonst lohnt sich ein Blick auf die „Red Chips“ in Moskau, die bisher klar die „Blue Chips“ in Europa und den USA klar outperformten. Vom 14./15. Juli findet der 15. St. Petersburger Dialog statt, wo der Hamburger Bürgermeister Olaf Schulz als Redner für den Bundespräsidenten Lammert einspringen wird.

    Russische Goldaktien steigen weiter im Wert

    Der RDX-Index stieg am Freitag um 1,03 Prozent auf 1093 Indexpunkte und der RTS-Index um 1,14 Prozent auf 934 Indexpunkte, was nahe dem Jahres-Hoch ist. Damit erweist sich der russische Aktienmarkt weiterhin als „Oase der Stabilität“ nach dem Brexit. Selbst der Rubel konnte auf 70 EUR/RUB zulegen, obwohl der Brentölpreis in der letzten Woche von 50 auf 46,6 US-Dollar/Barrel nachgab. Besonders stark steig das Muster-Depot des Börsenbriefs EAST STOCK TRENDS, das nur mit russischen Goldaktien bestückt ist und schon bis Ende Mai ein Plus von 43 Prozent erreichen konnte.

    Erst informieren, dann investieren.

    Nach der Korrektur im August/September 2015, in der ersten Dezemberhälfte 2015 und auch in den ersten Handelswochen im neuen Jahr (bis 12. Februar) bleibt auch die Moskauer Börse eine attraktive und stark unterbewertete Trading-Börse, die vom 21. bis 29. Januar 2016 sogar um 25 Prozent und vom 11. Februar bis Ende Juni 2016 um über 45 Prozent anstieg, was die großen Trading-Chancen selbst in einem Bärmarkt aufzeigt. Die Moskauer Börse tendierte zuletzt stabil seitwärts. 6 Börsen aus Osteuropa konnten auch in 2016 den DAX klar outperformen und sind immer noch im Plus.

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    Neu für Trader oder Investoren, die wissen wollen, wie sie ihr Kapital schützen können, ist der neue monatlich erscheinende Börsenbrief THE BIG PICTURE (TBP) mit der Analyse der Weltbörsen-Indices, der Rohstoffe und Devisen für nur 50 € (per E-Mail für 12 Ausgaben) bestellbar bei der ESI GmbH (www.eaststock.de, Tel 040/6570883, Fax: 040/6570884).

    Interview-Hinweise: Andreas Männicke wird am 14. Juli 2016 um 18.15 Uhr in N24 von Dietmar Deffner über Russland befragt Andreas Männicke wurde auch am 29./30. Juni 2016 im Aktionärs Online über aussichtsreiche Aktien in Russland nach dem Brexit befragt. Sie können sich das Interview jetzt bei www.eaststock.de, dort unter der Rubrik „Interviews“ runterladen, ebenso wie das gleichnamige EastStockTV-Video, Folge 111.

    Diskutieren Sie jetzt auch mit Herrn Männicke interaktiv unter http://go.guidants.com/de#c/Andreas_Maennicke .

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