Ostbörsen im Fokus (siehe auch www.eaststock.de)

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Interview- und Termin-Hinweise

Achtung: das nächste Ostbörsen-Seminar "Go East - Hochprozentiges aus Osteuropa" wird am 17. Mai 2017 um 17.30 Uhr in FRM stattfinden. Melden sich jetzt direkt an unter http://www.eaststock.de/Dienstleistungen/Seminare

Dre nächsten TV-Interviews sind am 17. Mai 2017 in NTV/Telebörse und 18. Mai 2017 m Aktionärs TV.

Andreas Männicke wudre am 19. April 2017 von börsen radio Network über die Asuw irkungen der geopolitshchen Risiken auf Osteuropa befragt

Andreas Männicke wurde vom Businessinsider am 31. März 2017 über die Chancen in Russland und in Osteuropa befragt.

Andreas Männicke wurde am 6. März 2017 von Bören Radio Networks über die Chancen in Osteuropa befragt.

Andreas Männicke wurde am 20. Februar 2017 von der Deutschen Welle über den Rubel befragt.

Andreas Männicke wurde am 26. Januar 2017 im Aktionärs TV von Antje Erhard über die neuen Chancen in Osteuropa in 2017 befragt. Dort wurde der Favoritenwechsel in Osteuropa besprochen, was ein Volltrefer war.

Ab Oktober 2013 können Sie unter Eingabe von "EastStockTV" bei www.youtube.de die aktuellen Kommentare von Andreas Männicke zu den Aussichten an den Welt- und Ostbörsen kostenlos abrufen. Abonnieren Sie einfach den Kanal bei www.youtube.de.

Ab Mai 2014 können mit Herrn Männicke über www.go.guidants.com auch interaktiv in Kontakt treten und Fragen zu den Ostbörsen stellen.

Verpassen Sie die Outperformancechancen in Osteuropa nicht und bestellen Sie jetzt den monatlich erscheinenden Börsenbrief EAST STOCK TRENDS unter www.eaststock.de. Ein Probe-Abo (3 Ausgaben kosten nur 15 €). Die beiden Muster-Depots erzielten seit Februar 2009 eine Performance von über 320% im Muster-Depot 1 (konservativer Osteuropa-Basket) bzw. über 350% im Muster-Depot 2 (spekulativer Osteuropa-Basket, das sind über 40% p.a. seit 2009. In den neuen Muster-Depots ab 2015 wude eine Performance von über 130% bzw über 80% erzielt. Das neue "goldige" Muster-Depot erreichte immerhin ein Plus von 66% ab 2016.

Im neuen monatlich ercheinenden Börsenbrief THE BIG PICTURE werden die globalen Anlagestrategien für Aktien-Indices, Rohstoffe und Währungen besprochen. Auch hier kostet ein Probe-Abo (3 Ausgaben per E-mail) nur 15 €.

Zudem können Sie sich alle bisherigen TV-Inteviews von Andreas Männicke in diesem Jahr runterladen unter den Links der Rubrik "Interviews".

  • USA vor dem Showdown: Trump oder Clinton?

    Freitag, 04. November 2016 00:35:00

    Die Präsidentschaftswahl in den USA, wo es nach den Wahl-Prognosen ein Kopf-an Kopf-Rennen zwischen Donald Trump und Hillary Clinton geben wird, hält die Anleger an den Weltbörsen in Atem. Die Aktien-Indices tendieren noch seitwärts, aber nach der Bekanntgabe des Wahlergebnisses dürfte es zu starken Kursbewegungen kommen. Der Wahlausgang hat aber auch große Bedeutung für die zukünftigen geopolitischen Entwicklungen. Neben der US-Wahl gib es aber weitere gravierende Unsicherheitsfaktoren für die Börsen bis Jahresende, so dass die erhoffte Jahresendrally sehr holprig werden könnte oder gar ganz ausfällt.

    Trump vereinigt das Lager der Unzufriedenen

    Wer auch immer am 8. November die Wahl gewinnen wird, eines zeichnet sich schon jetzt ab: Die USA sind gespalten in ein Lager der Unzufriedenen und Abgehängten und dem Lager der Verteidigung des gegenwärtigen politischen Systems und der politischen Elite. Trump vertritt aber auch die Linie der Texaner, der Waffenbesitzer und der Landbevölkerung, sowie der radikalen Christen, die gegen die Abtreibung sind. Auch diejenigen, die gegen die „Obamacare“ also gegen die Zwangskrankenversicherung sind, sind für Trump. Unter Obama sind 11 Millionen nun neu zwangskrankenversichert, aber es klappt nicht alles so wie vorgesehen. Trump nennt die Gesundheitsreform ein Desaster. Die Ungleichheit ist durch Obama nicht gesunken, obwohl er 10 Mio. neue Arbeitsplätze und eine offizielle Arbeitslosenquote von unter 6 Prozent schaffte. Dem Mittelstand geht es in den USA nach wie vor schlecht. Die Mehrheit der Amerikaner hat seit 24 Jahren keine Wohlstandsteigerung erreicht. Trump vertritt auch diese Schichten, denen er Besserung verspricht. Zudem gibt es 43 Mio. Menschen, die Lebensmittelkarten, also quasi mittellose Sozialempfänger sind. Auch die haben kein Vertrauen in Clinton bzw. in die politische Elite, da sie sozial abgehängt sind.

    Trump hat so stark an Stimmen gewonnen, weil er auch klar anspricht, was nach seiner Meinung falsch läuft in den USA wie die Gewalt in vielen Großstädten mit über 500 Ermordungen allein in Chicago, davon viele Kinder, wie die hohe Zahl von 5 Millionen illegalen Einwandern – vor allem in Mexiko, wo er als Schutz eine Mauer bauen will, wie die Gefahr des extremen Islamismus – in den USA leben 3 Millionen Moslems -, wie die Gefahr der wirtschaftlichen Schwäche in den USA in Kombination einer Blasenbildung an den Aktien- und Anleihenmärkten.

    Vor allem vereint er alle diejenigen, die wirtschaftlich an den Rand gedrückt sind und die unzufrieden mit der politischen Elite sind – ein Phänomen, das jetzt auch in Europa immer mehr um sich greift und auch hier nicht nur mit der Einwanderungspolitik zu tun hat. Trump hält Merkels „Einwanderungspolitik“ und das Prinzip der offenen Grenzen für ein Desaster und prangert an, dass auch Clinton offene Grenzen wünscht.

    Trump verspricht, die USA durch Steuersenkungen wieder zur alten Größe und Stärke zu bringen. Aber hernach würde auch er als Präsident mit größeren Problemen zu kämpfen haben als er selbst glaubt. Bei beiden Kandidaten ist nicht klar, wie die 20 Billionen US-Dollar an Staatschulden in Zukunft finanziert werden sollen, wenn immer weniger ausländische Investoren amerikanische Staatsanleihen kaufen. Klar ist nur, dass sowohl Trump als auch Clinton für das Schuldenproblem noch keine Lösung haben und immer um den heißen Brei herumreden.

    Trump will China in die Schranken weisen, aber mit Russland einen pragmatischen Kurs fahren. Für Europa würde Trump als Präsident es aber für mehr Unsicherheit sorgen, da er nicht bereit ist, Europa zu verteidigen, wenn Europa dafür nicht bezahlt. Dass er schon sechsmal Pleite gegangen ist und die Pleiten sogar steuerlich für seine Unternehmen und auch sich selbst nutzen konnten, indem er mit seiner Firma jahrelang keine Bundessteuern zahlen musste, wird ihm bei seinen Anhängern nicht übel genommen, sondern als „clever“ bezeichnet. Er ist auf dem Papier immer noch Milliardär und kann daher mit Geld auch etwas anfangen, so zumindest die Meinung der meisten Trump-Fans.

    Nur wenige Republikaner stehen wirklich hinter Trump

    Allerdings hat er durch seine wilden Äußerungen und niveaulosen Beschimpfungen auch gegenüber kritischen Journalisten immer weniger Republikaner hinter sich und einige wollten schon kurz vor Toresschluss Trump gegen einen anderen Kandidaten austauschen. 10 Frauen wollen Trump wegen sexueller Belästigung und dem Kauf von Prostituierten verklagen, was Trump aber bisher nicht sonderlich schadete. Einige bezeichnen ihn sogar als kindischen und naiven Politik-Clown, der von Politik keine Ahnung hat. Er wird verglichen mit dem Politik-Clown Beppo Grillo von der 5 Sterne-Partei in Italien oder dem ehemaligen italienischen Präsidenten Silvio Berlusconi. Aber auch diese schillernden Personen konnten viele Wählerstimmen aus guten Gründen auf sich vereinigen, auch weil sie einige Dinge beim Namen nannten, die ein Teil des Volkes auch hören wollte, was man auch „Populismus“ nennen kann. Auch die amerikanische Identität, die auf dem Spiel steht, wird bei Trump thematisiert, obwohl die USA schon immer ein Einwanderungsland waren und sind.

    Showmaster in der Politik: The show must go on

    Der ganze Wahlkampf ist eine einzige medienwirksame Show. Amerikaner brauchen offensichtlich auch die Show, denn auch Ronald Reagan war ein Schauspieler und der Terminator Arnold Schwarzenegger konnte Gouverneur in Kalifornien werden. Die USA brauchen offensichtlich solche „Showmaster“ auch in der Politik, zumindest ein Teil der Bevölkerung will das. Dabei ist das Niveau unter Trump nochmals gesunken. Trump kann sich offensichtlich alles leisten, auch keinen Anstand und kein Respekt, auch nicht vor Frauen mit seinen sextischen Anmerkungen.

    Für die US-Wirtschaft könnte aber eine gemäßigter und vom Kongress „eingenordeter“ Trump in der Tat die bessere Alternative sein, da er ein ähnliches Programm wie damals Reagan hat, was unter dem Begriffe Reaganomics zum Erfolgsaktor für die USA wurde. Denn Reagan führte durch Steuersenkungen die USA damals auch aus einer Krise. Jetzt sind die Rahmenbedingen aber schwieriger, da die USA schon so hoch verschuldet sind. Trumps Steuersenkungsprogamm würde aber auch die Verschuldung in den USA erheblich um einige Billionen US-Dollar erhöhen.

    Trump droht mit Bürgerkrieg oder fordert indirekt dazu auf

    Trump äußerte in seinem letzten TV-Duell mit Clinton, dass er wohlmöglich das Wahlergebnis nicht akzeptieren wird, wenn er verlieren sollte. Er deutet auch einen Bürgerkrieg oder eine Revolution an, wenn er die Wahlen verlieren sollte. Diese „Stellungnahmen“ und Drohungen kosteten ihm aber wieder Stimmen der Unentschlossenen, ebenso wie sein frauenfeindliches Video mit sextischen Männersprüchen, das kurz vor Toresschluss aufgetaucht war. Alles dies zeigt nur, wie gespalten die USA heutzutage sind und dass beide vor großen Herausforderungen stehen werden, um das kapitalistische System zu kitten.

    Der bessere Kandidat wäre der Demokrat Bernie Sanders für die USA gewesen, um die USA auf den richtigen Weg zu bringen. Sanders begeisterte vor allem die jungen Studenten und er war gegen den Wall Street-Clan. Es ist sehr bedauerlich, dass sich Clinton als Machtfrau dann doch durchsetzten konnte. So wurde es eine Schlammschlacht um das Weiße Haus in Washington und Schmierenkomödie zugleich, die aber transparent machte, was in den USA alles im Moment falsch läuft und wie gespalten das Land ist und auch nach der Wahl bleiben wird.

    Clinton wird für geopolitische Spannungen vor allem mit Russland sorgen

    Unter Clinton gäbe es eine Fortsetzung der Obama-Politik, wobei sie als bewährte „Kriegsministerin“ – mitverantwortlich für die Kriege im Irak und in Libyen - wohl mehr für geopolitische Spannungen und zu mehr Stellvertreterkriegen wie in Syrien und in der Ukraine sorgen wird. Die Spannungen zu Russland werden sich erhöhen und der „Kalte Krieg“ könnte zu einem „heißen Krieg“ werden, was dann aber auch einen Weltkrieg bedeuten würde. Auf diese Gefahr hat nicht nur Putin, sondern auch Trump zu Recht hingewiesen. Trump fordert die Konzentration auf die Bekämpfung des IS – auch in bewusster Kooperation mit Russland; Clinton fordert hingegen eine Flugverbotszone in Syrien, womit die syrische Luftwaffe ausgeschaltet werden soll. Wer aber gibt völkerrechtlich den USA das Recht, Syrien zu überfliegen? Für Obama ist Trump hingegen aufgrund seiner Unberechenbarkeit und politischen Unerfahrenheit ein Sicherheitsrisiko für die USA und die ganze Welt. Für Trump ist Clinton das größte Sicherheitsrisiko für die ganze Welt. Beide könnten irgendwo Recht haben.

    Schmutzige Wäsche bis zum Schluss

    Bei Clinton gibt es nun kurz vor Toresschluss weitere FBI-Untersuchungen wegen der privaten E-Mails, was sie schädigen könnte. Bei Clinton gingen 30.000 private E-Mails auf einem privaten Server verloren bzw. wurden gelöscht, wobei sie hier die Russen dafür verantwortlich macht, dass die Inhalte bekannt werden Die Wikileaks-Veröffentlichungen der E-Mails bringen Clinton nun sehr in Bedrängnis, da nun bekannt wurde wie Clinton Wahlkampf führt. Es wurde bekannt, dass sie auch die Unterstützung von Goldman Sachs 2,2 Mio. USD bekommen hat, übrigens auch für Reden 200.000 USD-Dollar pro Rede. Die Clintons besitzen beide selbst etwa 150 Mio. US-Dollar und passen daher nicht in das Bild von „linken Demokraten“, wobei Gelder auch aus der Stiftung genommen sein sollen. Clinton vermutet auch hinter dieser Kampagne den russischen Geheimdienst.

    Beide Kandidaten kämpfen bis zum Schluss mit allen Kalibern. Beide Kandidaten gehen auf Stimmenfang, wobei Clinton mehr den Eindruck erweckt, dass sie sich um Sachthemen kümmert und nicht um Trumps Polemik Es wird aber dennoch beidseitig viel schmutzige Wäsche gewaschen, die zum Teil bei beiden auch vorhanden und nicht gereinigt ist.

    Fazit: Es bleibt also die Wahl zwischen Pest und Cholera. Beide Kandidaten sind in den USA die Unbeliebtesten, die es je gab. Bill Clinton war noch ein Sympathieträger, Obama auch zumindest am Anfang. Und noch was: wer auch der nächste Präsident wird, er wird eine Marionette mit nur sehr beschränkter Macht bleiben. Die Macht haben diejenigen, die hinter ihm stehen und den Präsidenten nur dazu benutzen, eigene Ziele und Interessen durchzusetzen. Das bekam der einstige Hoffnungsträger Obama auch zu spüren Auch unter ihm nahm der Rassismus kaum ab, auch die Kriege nicht und nun wurde er sogar zur lahmen Ente Amerikas.

    Der amerikanische (Alp)Traum ist in Wirklichkeit ein korruptes Oligarchen-System

    Der Wahlkampf wird in den USA privat finanziert. Der Wahlkampf in den USA ist sehr aufwendig und kostet einige Millionen US-Dollar. Die Medien und das Internet spielen eine wichtige Rolle, aber auch einige Glamour-Superstars und Hedgefondsmanager, die für den einen oder anderen offen Partei ergreifen. Kongressabgeordnete verbringen viel Zeit, um für Spenden zu betteln. Dabei geht es auch um die eigene Machterhaltung. So unterstützt der Investmentguru George Soros klar Clinton.

    Die Stiftung von Clinton bekommt aber Geld von Saudi-Arabien. In die Lobbyarbeit fließen 1 Mrd. US-Dollar. Über diverse Kanäle werden in Form von dubiosen Spenden und Wohltätigkeitsveranstaltungen aber 6 Mrd. US-Dollar zur Unterstützung von Politkern und politischen Organisationen/Richtungen und zur Wahlkampffinanzierung geschleust. Einige behaupten, das ganze amerikanische Oligarchen-System sei korrupt, sogar der Kongress, und es handelt sich um eine „gekaufte Demokratie“, was nicht viel besser wäre als eine (von Putin und seinen Oligarchen) gelenkte Demokratie wie in Russland. Dies behauptet sogar auch Trump, der selbst aber auch schon über seine Firmen als „Spender“ auftrat.

    Demokratie steht auf tönernen Füssen und auf der Kippe

    Nur 7 Prozent der US-Bevölkerung trauen noch dem US-Kongress, dass er Entscheidungen macht, die wirklich dem Volk dienen. Das Vertrauen in politische Institutionen geht nicht nur in den USA, sondern auch in Europa, immer mehr verloren, aber auch das Vertrauen in die Machbarkeit der Notenbankpolitik. Damit steht aber auch die Demokratie auf tönernen Füssen und sie könnte sogar zerbrechen, insbesondere dann, wenn es der Wirtschaft wieder schlechter gehen sollte. In den USA hat fast jeder Amerikaner eine Waffe. Kein Land der Welt hat so viele Personen in Gefängnissen. Wenn ein Funken ins falsche Lager kommt, könnte es in der Tat Straßenschlachten geben, nicht nur zwischen black and white, was Trump indirekt schon andeutete. Clinton vertrauen in der Tat immer weniger Amerikaner. Viele sagen sie lüge zu viel; dies tut aber auch Trump nachweisbar. Clinton machte auch gesundheitlich als 69-jährige nicht immer den besten Eindruck, was Trump gleich wieder für sich auskosten wollte. Dabei ist er aber mit 70 Jahren auch nicht der jüngste.

    Trump wäre (nicht nur) aus russischer Sicht die bessere Alternative zur Vermeidung eines möglichen Weltkriegs

    Aus russischer Sicht wäre Trump klar die bessere Alternative, denn unter Clinton kann es durch gegenseitige, gezielte Provokationen zwischen den USA und Russland zu einem Weltkrieg kommen, den im Grunde keiner will. Zumindest die Cyberkriege dürften dann zunehmen, wobei Clinton schon lange russische Hacker für die Beeinflussung des Wahlkampfes verantwortlich machen will, was Putin lächerlich findet. Putin und Clinton werden also keine Freunde. Zwischen Putin und Trump dürfte sich das Verhältnis zwischen den USA und Russland bessern, was auch sehr wichtig für die Friedensdividende an den Weltbörsen ist. Trump will auch nicht mehr die Weltpolizei spielen, jedenfalls nicht allein auf Kosten der USA. Er würde wohl Truppen aus Europa abziehen und Deutschland müsste dann selbst mehr aufrüsten.

    Die Wall Street hofft auf einen Clinton-Sieg und hat Angst vor Trump

    Für die Weltbörsen, insbesondere für die Wall Street wäre zunächst kurzfristig Clinton die bessere Alternative, da sie hinter Wall Street und auch hinter der Rüstungslobby steckt. Falls Trump gewinnen sollte, dürfte die Wall Street zunächst mit starken Kursverlusten führen. Auch ein Mini-Crash wäre dann möglich, zumal die Indices gerade vor wichtigen, kritischen Chartmarken stehen. In den letzten Tagen gaben schon die Kurse an der Wall Street aber auch bei DAX nach, weil Trump bei den Wahlprognosen wieder aufholte. Die Markttechnik sieht nicht positiv für die Wall Street aus. Nach einem Mini-Crash wird es aber zu Rückkäufen auch durch großvolumige Aktienrückkauf-Programme kommen, das die Wall Street schon lange künstlich oben hält. Möglich sind daher zunächst neue Tiefstkurse im November und dann eine kleine Jahresendrally ausgehend von tieferen Kursen zum Jahresschluss.

    Nach der Wahl ist vor der Wahl (n Italien): die Gefahr des „Italexit“ droht

    Trump ist aber auch für Zinserhöhungen der FED, wobei es unter ihm zu einem Anleihen-Crash kommen könnte. Unabhängig davon wird wohl die amerikanische Notenbank die Zinsen am 14. Dezember um 0,25 Basispunkte erhöhen, was die Märkte belasten könnte. Zudem wird in Italien am 4. Dezember in einem Referendum entschieden, ob die Verfassung geändert werden soll. Wird das Referendum kein Erfolg, will der Primier Renzi zurücktreten und dann könnten Neuwahlen in Betracht kommen, wo die europafeindliche 5 Sterne-Partei weiteren Zulauf bekommen könnte. Auch dann könnte ein Politik-Clown Beppe Grillo, der gegen den Euro ist, zum Star werden. Kommt es zu einem politischen Chaos in Italien, könnte es auch bei einem Referendum zu einem „Italexit“ kommen, denn über 50% der Italiener sind für den Austritt aus der EU und dem Euro. Ein Italexit wäre dann sogar wahrscheinlicher als ein „Grexit“. Das wäre dann aber auch das Ende des Euros.

    Verzögert sich der Brexit?

    In Großbritannien muss das Parlament über den Brexit nach einer Entscheidung des Londoner High Courts mitbestimmen, was den Brexit verzögern könnte. Es darf also nicht alleine die Regierung über den Brexit entscheiden. Der Primier May will aber dennoch den Brexit bis März beantragen und sie will auch in Berufung gehen. Es kommen also noch viele Unsicherheitsfaktoren bis Jahresende auf uns zu. Nach der Wahl ist vor der Wahl.

    Gold erholt, Öl schwach

    Es kann gut sein, dass die Aktienmärkte je nach Wahlausgang, aber auch unabhängig davon im November und Dezember noch einmal neue Tiefstkurse sehen, bevor es zu einer Jahresendrally kommt. Gold hat zuletzt den Pullback auf 1306 USD/Unze geschafft, könnte jetzt aber wieder nachgeben, wenn Clinton die Wahl gewinnen sollte. Wenn Trump die Wahl gewinnen sollte, wird Gold ansteigen, ebenso wie Bitcoins zuletzt stark angestiegen sind auf 638 EUR/BTC.

    Der Brentölpreis wird von der OPEC-Konferenz Ende November maßgeblich beeinflusst. Die hohen Rohöllagerbestande in den USA brachten den Brent-Ölpreis unter Druck und ließen ihn schon auf 47 USD/Barrel fallen, was auch den Rubel auf 70 EUR/RUB fallen ließ.

    Osteuropa bleibt top

    Dennoch bleibt die Moskauer Börse mit einem Plus von über 30 Prozent einer der Top-Performer der Welt. 10 Börsen aus Osteuropa sind weiterhin unter den 30 am besten performenden Börsen der Welt, also immerhin ein Drittel. Es lohnt sich also wieder ein Blick über den Tellerand, vor allem nach Osteuropa. Melden Sie sich daher jetzt an zum nächsten Ostbörsen-Seminar „Go East – Wir schaffen das“ am 23. November 2016 um 17.30 Uhr gleich nach dem Eigenkapital-Forum (Info und Anmeldung unter http://www.eaststock.de/Dienstleistungen/Seminare, wo nicht nur die neuen Chancen an den Osteuropa-Börsen, sondern auch die globalen Anlagestrategien besprochen werden.

    Erst informieren, dann investieren.

    Nach der Korrektur im August/September 2015, in der ersten Dezemberhälfte 2015 und auch in den ersten Handelswochen im neuen Jahr (bis 12. Februar) bleibt auch die Moskauer Börse eine attraktive und stark unterbewertete Trading-Börse, die vom 21. bis 29. Januar 2016 sogar um 25 Prozent und vom 11. Februar bis Mitte August 2016 um über 45 Prozent anstieg, was die großen Trading-Chancen selbst in einem Bärmarkt aufzeigt. Die Moskauer Börse tendierte zuletzt stabil seitwärts, stieg seit Jahresbeginn aber um über 30 Prozent, ebenso wie Aktien aus Kasachstan. 10 Börsen aus Osteuropa konnten auch in 2016 den DAX klar outperformen und sind immer noch im Plus.

    Informieren Sie sich jetzt ausführlich über die Hintergründe der Ukraine/Russland-Krise, aber auch das zukünftige Erholungspotential der unterbewerteten Aktien aus Osteuropa. Auch in Kasachstan und der Ukraine gibt es neue Chancen. Bestellen Sie jetzt auch ein Probe-Abo (3 Ausgaben per Email für nur 15 €) des monatlich erscheinenden Börsenbriefs EAST STOCK TRENDS (EST) mit einem weiteren Ukraine/Russland-Special mit vielen Hintergrund-Informationen und neuen Anlage-Vorschlägen wie mit der "Aktie des Monats“ und lukrativen Zertifikaten unter www.eaststock.de, dort unter Börsenbrief. Der letzte EST erschien am 14. Oktober 2016 mit der Vorstellung von zwei aussichtsreichen Öl-Aktien. Das neue goldige „Muster-Depot“ des EST liegt bereits 53 Prozent im Plus und die die Goldaktien Highland Gold Mining und Trans Sibirian Gold um über 100 Prozent in 2016. Die Muster-Depots aus dem Jahr 2015 liegen mit 69 Prozent, 50 Prozent und 112 Prozent ebenfalls kräftig im Plus. Waren Sie dabei? Im neuen EAST STOCK TRENDS wird ausführlich auf mögliche black swans eingegangen, aber auch wie Sie durch Cross-Hedging vor einem Aktien-Crash schützen können oder sogar von fallenden Kursen profitieren können.

    Neu für Trader oder Investoren, die wissen wollen, wie Sie ihr Kapital schützen können, ist der neue monatlich erscheinende Börsenbrief THE BIG PICTURE (TBP) mit der Analyse der Weltbörsen-Indices, der Rohstoffe und Devisen für nur 50 € im Jahr (per E-Mail für 12 Ausgaben) bestellbar bei der ESI GmbH (www.eaststock.de, Tel 040/6570883, Fax: 040/6570884).

    Interview-Hinweise: Andreas Männicke wird am 23. November 2016 in N-TV/Telebörse und am 24. November 2016 im „Aktionärs TV“ sowie am 1. Dezember 2016 in 13.00 Uhr in Börsen Radio Networks über aussichtsreiche Aktien in Russland befragt. Sie können sich das Interview hernach bei www.eaststock.de, dort unter der Rubrik „Interviews“ runterladen, ebenso wie das gleichnamige EastStockTV-Video, Folge 118.

    Seminar-Hinweis: Das nächste Ostbörsen-Seminar „Go East – Wir schaffen das“ findet am 23. November 2016 um 17.30 Uhr gleich nach dem Eigenkapitalforum in Frankfurt/M statt. Info und Anmeldung bei der ESI GmbH, Jüthornstr, 88,22043 Hamburg, Tel: 040/6570883, email: info@eaststock.de, web www.eaststock.de.

    Diskutieren Sie jetzt auch mit Herrn Männicke interaktiv unter http://go.guidants.com/de#c/Andreas_Maennicke .

  • Neues Ostbörsen-Seminar "Go east - Wir schaffen das!" in Frankfurt/M

    Dienstag, 18. Oktober 2016 22:07:00

    Ostbörsen-Seminar “Go East - wir schaffen das!“

    Referenten: Andreas Männicke (Gf der ESI GmbH, Chefredakteur vom EAST STOCK TRENDS), andere Referenten sind angefragt

    Ort: Frankfurt/M, Hotel Monopol, Mannheimer Str. 11-13
    Datum: 23. November 2016 um 17.30 Uhr
    Beginn: 17.30 Uhr (Dauer 4-5 Stunden), Kosten: 150 € +MWST (vor Seminarbeginn), Abendkasse 170 €+MWST, EST- und EMT-Leser zahlen nur 100 €+MWST, Abendkasse 120 € (+WWST) (Kostenersparnis 50 €). Bei langjährigeren Seminarteilnehmern ohne MWST!

    I. Emerging Markets sind wieder „in“ – die Hintergründe

    II. Globale Krisen als Auslöser für neue Chancen und neue Risiken für Aktien, Anleihen- und Rohstoffmärkte - Kommen jetzt die „goldigen Zeiten“ oder die „Monsterwellen“?

    - Welche Folgen hätte ein Brexit?

    - Steht Europa vor der Spaltung?

    - Wie geht es weiter in Griechenland?

    - Wie geht es weiter in USA/China?

    - Wie geht es weiter in der Ukraine?

    - Wohin gehen die Rohstoffe Gold, Silber, Öl u.a.?

    - Wohin gehen die Währungen (vor allem der Rubel)?

    - Wohin führt der Handels-, Finanz- und Währungskrieg USA gegen Russland?

    - Was bringt das Anti-Krisen-Programm + Privatisierung in Russland?

    - Wozu führt die Drogenpolitik der Notenbank?

    - Kann es in 2017 einen Crash geben und wie schütze ich mich davor?

    III. Ursachen und Perspektiven der Ukraine/Russland-Krise – Neue Chancen in Russland/Ukraine/Kasachstan –

    Wird die Moskauer Börse der Top-Performer der Welt in 2017?

    Was bewirken Ölpreis und Sanktionen?

    IV. Outperformancechancen an den Ostbörsen – Länder- und Branchen-Selektion – wo sind die nächsten 100%-er und Tenbagger.

    V. Konkrete Anlagestrategien und Anlageempfehlungen - Top 10 OsteuropaAbschließende Diskussion: wie wird das Börsenjahr 2017?

    VI. Abschließende Diskussion: wie wird das Börsenjahr 2017?

    Melden Sie sich jetzt an bei der ESI GmbH, Jüthornstr. 88. 22043 Hamburg, Tel: 040/6570883, 0171-3575775 mobil, Fax, 040/6570884, E-Mail: info@eaststock.de oder unter www.eaststock.de .

    Anmeldung zum ESI-Seminar „Go east!“ am 23. November 2016 um 17.30 Uhr in Frankfurt/M. 100/150 €

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    Ort, Datum Unterschrift

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  • Kommt jetzt eine Jahresendrally oder ein Mini-Crash?

    Montag, 17. Oktober 2016 21:14:00

    Die Weltbörsen bewegten sich in den letzten Wochen seitwärts. Die Frage ist, ob die großen Weltbörsen-Indices in den nächsten Wochen nach oben oder nach unten ausbrechen. Dabei gilt es bis Jahresende noch so einige Hürden zu überwinden. Es drohen sogar einige black swans wie die mögliche Pleite der Deutsche Bank AG. Mit dem bisherigen Kursverlauf an den globalen Aktienbörsen können insbesondere die Anleger in Osteuropa zufrieden sein, denn 9 Börsen aus Osteuropa zählen zu den 30 am besten performenden Aktienbörsen der Welt.

    8 Börsen aus Osteuropa bleiben top – trotz Brexit

    Am besten schnitten die Börsen aus Kasachstan und aus Russland ab mit einem Plus von jeweils über 30 Prozent sogar in Euro. Aber auch die Börsen aus Ungarn und Lettland überzeugen mit einem Plus von fast 20 Prozent. Klare Outperformer gegenüber dem DAX oder S&P-Index bleiben aber auch die Börsen aus Kroatien (+18 Prozent), Estland (+12 Prozent), Litauen (+12 Prozent), Bulgarien (+10 Prozent) und Türkei (+9 Prozent). Die positive Überraschung unter den etablierten Weltbörsen ist die Londoner Börse. Selbst nach dem Brexit stieg der FTSE100-Index um 14 Prozent auf ein neues Allzeit-Hoch von über 7000 Indexpunkten. Freilich blieb für deutsche Anleger von der guten Aktien-Performance nicht viel übrig, da das Pfund auf ein neues Jahres-Tief fiel.

    Emerging Markets sind wieder gefragt

    Sehr wenig beachtet wird zu Unrecht die Börse aus Neuseeland, die nicht nur in diesem Jahr um 12,6 Prozent angestiegen ist, sondern jedes Jahr seit 2009 und damit auch neues Allzeit-Hochs erzielte. Hinzu kamen hohe Währungsgewinne. Sehr positiv schnitten aber auch viele Energing Markets ab - vor allem die südamerikanischen Börsen aus Peru, Argentinien und Brasilien mit einem Plus von jeweils über 40 Prozent seit Jahresbeginn. Dagegen enttäuschen die Börsen aus Japan und China weiterhin mit Kursverlusten von 13 bis 15 Prozent, wobei es hier aber in Japan immerhin zu hohen Währungsgewinnen aufgrund des starken Yens kam, genau im Gegenteil zum britischen Pfund, das auf ein neues Tief fiel, nachdem nun der späteste Brexit-Termin für März 2017 bekannt gemacht wurde.

    Brisante Marktechnik

    Aber auch der DAX enttäuschte in diesem Jahr, da er immer noch leicht im Minus ist. Immerhin tendiert auch der DAX seit August stabil seitwärts in der Range 10.200 bis 10.800 Indexpunkten. Bei über 10.800 Indexpunkten kann es zu einer Jahresendrally kommen, bei unter 10.150 Indexpunkten kann es aber auch zu einem Mini-Crash kommen. Möglich wären aber auch erst ein Mini-Crash und dann eine Jahresendrally. Die Markttechnik ist also jetzt sehr brisant. Auch der Goldpreis gab zuletzt auf ein neues 3-Moantstief nach, nachdem die kritische Marke von 1300 US-Dollar/Unze nach unten durchbrochen wurde.

    Black swans ante portas

    Große Sorgen bereitet hier weiter die Deutsche Bank AG aufgrund der 14 Milliarden US-Dollar-Klage des US-Justizministeriums. Hier ist es gut möglich, dass es eine Zwangs-Kapitalerhöhung geben muss, falls die Vergleichssumme zu hoch ausfallen sollte. In einer Studie der französischen Bank Société General wurde der Kapitalbedarf der Deutschen Bank AG auf 20 Milliarden € geschätzt. Aber nicht nur eine mögliche Pleite der Deutschen Bank AG wäre ein black swan.

    Es drohen in Zukunft auch weitere Gefahren wie die Spaltung Europas, das Ende des Euros, das Platzen der Anleihen-Blase durch steigenden Zinsen, das Patzen der Schuldenlase (Schuldenschnitt, Staatsbankrotte), Wachstumsdämpfer in den USA, China und Europa, Währungs-Kriege (Abwertung des Yuan), Cyber-Kriege, Terroranschläge und viele geopolitische Krisen (Syrien, Ukraine, Nord-Korea), die sogar zu einem Weltkrieg führen können. Durch die Vernetzung wirken sich mögliche Domino-Effekte wesentlich schneller und dramatischer aus als früher. Sie können wie im Jahr 2008 auch das globale Finanzsystem bedrohen, das ohnehin auf sehr tönernen Füssen steht.

    Einige Hürden bis Jahresende sind zu nehmen

    Trotz der überwiegend positiven Entwicklung der Börsen und zumindest stabilen Seitwärtsentwicklungen in den letzten Wochen, ist es fraglich ob nun noch eine Jahresendrally an den Aktienmärkten folgt, denn es stehen auch wichtige Entscheidungen an, wie die Präsidentschaftswahl in den USA am 8. November, wo zwischen Pest und Cholera entschieden wird, aber auch die Wahl am 4. Dezember über eine Verfassungsänderung in Italien, wo der Premier Renzi abtreten will, wenn das Referendum nicht positiv entschieden wird. Zudem kommen die Ängste um eine Zinserhöhung in den USA oder eine zu starke Abwertung des Yuan, worauf wiederum - wie schon zu Jahresbeginn - auf eine Schwäche der chinesischen Wirtschaft geschlossen werden könnte. Aber auch die Anleihen-Blase könnte platzen, falls die Inflation zu stark ansteigt.

    Moskauer Börse profitiert vom OPEC-Beschluss

    Für die Moskauer Börse wird von großer Bedeutung sein, was die OPEC in den nächsten Wochen offiziell beschließen wird, denn der letzte überraschende Beschluss über eine Fördermengen-Drosselung in Algier ist noch inoffiziell. Russland signalisierte bereits, dass sich Russland der Produktions-Minderung anschließen wird. Der Brentölpreis stieg seit dem inoffiziellen Beschluss schon von 46 auf über 52 US-Dollar/Barrel. Der RTS-Index erreichte letzte Woche noch ein neues Jahres-Hoch mit 1009-Indexpunkten, was ein Plus von 33,3 Prozent seit Jahresbeginn bedeutete, korrigierte nun aber wieder auf 977 Indexpunkte

    Es lebe der große Unterschied

    Besonders groß und deutlich ist der Unterschied in der Performance der Sberbank und der Deutschen Bank AG bzw. von Aeroflot und der Lufthansa AG, denn dies ist der Unterschied zwischen neuen Jahres-Höchstkursen bei den russischen Aktien und einem Jahrestiefstkurs bei den deutschen Aktien. Die Sberbank könnte im worst case sogar sicherer sein als die Deutsche Bank AG. Es lebe der große Unterschied!

    Aber viel zu wenige deutsche Anleger haben bisher die die großen Chancen in Osteuropa genutzt, da die Börsen aus Osteuropa von den Medien noch sehr stiefmütterlich behandelt werden Banken kaum auf die Chancen hinweisen. Zudem ahben zu wenige deutsche Anleger den Mut, über den Tellerand zu schauen, was aber ein Fehler ist. Negativ wirkt sich sicherlich auch das permanente Russland- und Putin-Bashing der Leitmedien aus, was viele Anleger verscheuchte-

    Erst informieren, dann investieren.

    Nach der Korrektur im August/September 2015, in der ersten Dezemberhälfte 2015 und auch in den ersten Handelswochen im neuen Jahr (bis 12. Februar) bleibt auch die Moskauer Börse eine attraktive und stark unterbewertete Trading-Börse, die vom 21. bis 29. Januar 2016 sogar um 25 Prozent und vom 11. Februar bis Mitte August 2016 um über 45 Prozent anstieg, was die großen Trading-Chancen selbst in einem Bärmarkt aufzeigt. Die Moskauer Börse tendierte zuletzt stabil seitwärts. 10 Börsen aus Osteuropa konnten auch in 2016 den DAX klar outperformen und sind immer noch im Plus.

    Informieren Sie sich jetzt ausführlich über die Hintergründe der Ukraine/Russland-Krise, aber auch das zukünftige Erholungspotential der unterbewerteten Aktien aus Osteuropa. Auch in Kasachstan und der Ukraine gibt es neue Chancen. Bestellen Sie jetzt auch ein Probe-Abo (3 Ausgaben per Email für nur 15 €) des monatlich erscheinenden Börsenbriefs EAST STOCK TRENDS (EST) mit einem weiteren Ukraine/Russland-Special mit vielen Hintergrund-Informationen und neuen Anlage-Vorschlägen wie mit der "Aktie des Monats“ und lukrativen Zertifikaten unter www.eaststock.de, dort unter Börsenbrief. Der letzte EST erschien am 14. Oktober 2016 mit der Vorstellung von zwei aussichtsreichen Öl-Aktien. Das neue goldige „Muster-Depot“ des EST liegt bereits 53 Prozent im Plus und die die Goldaktien Highland Gold Mining und Trans Sibirian Gold um über 100 Prozent in 2016. Die Muster-Depots aus dem Jahr 2015 liegen mit 69 Prozent, 50 Prozent und 112 Prozent ebenfalls kräftig im Plus. Waren Sie dabei? Im neuen EAST STOCK TRENDS wird ausführlich auf mögliche black swans eingegangen, aber auch wie Sie durch Cross-Hedging vor einem Aktien-Crash schützen können oder sogar von fallenden Kursen profitieren können.

    Neu für Trader oder Investoren, die wissen wollen, wie sie ihr Kapital schützen können, ist der neue monatlich erscheinende Börsenbrief THE BIG PICTURE (TBP) mit der Analyse der Weltbörsen-Indices, der Rohstoffe und Devisen für nur 50 € (per E-Mail für 12 Ausgaben) bestellbar bei der ESI GmbH (www.eaststock.de, Tel 040/6570883, Fax: 040/6570884).

    Interview-Hinweise: Andreas Männicke wird am 23. November 2016 in N-TV/Telebörse und am 24. November 2016 im „Aktionärs TV“ über aussichtsreiche Aktien in Russland befragt. Sie können sich das Interview hernach bei www.eaststock.de, dort unter der Rubrik „Interviews“ runterladen, ebenso wie das gleichnamige EastStockTV-Video, Folge 117.

    Seminar-Hinweis: Das nächste Ostbörsen-Seminar „Wir schaffen das oder auch: Go East – Wir schaffen das“ findet am 23. November 2016 um 17.30 Uhr gleich nach dem Eigenkapitalforum in Frankfurt/M statt. Info und Anmeldung bei der ESI GmbH, Jüthornstr, 88,22043 Hamburg, Tel: 040/6570883, email: info@eaststock.de, web www.eaststock.de.

    Diskutieren Sie jetzt auch mit Herrn Männicke interaktiv unter http://go.guidants.com/de#c/Andreas_Maennicke .

  • Geht die Deutsche Bank AG pleite?

    Sonntag, 02. Oktober 2016 15:56:00

    Der Kurs der Aktie der Deutschen Bank AG erreichte am 30. September morgens ein neues Allzeit-Tief von unter 10 €, um am 30. September intraday wieder um über 10 Prozent auf 11,6 € anzusteigen. Es mehren sich die Gerüchte, dass sich die Deutsche Bank AG auch wegen der Klage aus den USA in einer Liquiditätskrise befindet und eine Not-Kapitalerhöhung machen muss. Immer mehr Hedgefonds spekulieren nicht nur auf fallende Kurse bei der Deutschen Bank AG - wie auch die Investmentlegende George Soros -, sondern räumen auch ihre Konten bei der Deutschen Bank AG, was ein erstes Alarmzeichen ist, denn die Deutsche Bank AG ist die größte Clearing-Stelle für fast 200 Hedgefonds in Europa.

    Zudem plant die Commerzbank einen Stellenabbau von 9000 Stellen. Viel besser geht es - allen Unkenrufen zum Trotz - der russischen Sberbank in Russland mit einem Plus von über 150 Prozent seit Anfang 2015. Kann es aber bei einer Pleite der Deutschen Bank AG zu einem System-Crash kommen oder Muss die Deutsche Bank AG – anders als in 2008/9 - dann doch Staatshilfe in Anspruch nehmen? Kommt es nun zu einer neuen Bankenkrise in Europa?

    Deutsche Bank am Freitag nach neuen Gerüchten erholt, aber…

    Die Aktien Großbanken Deutsche Bank AG und Commerzbank AG verloren ausgehend vom Höchstkurs schon über 90 Prozent an Wert und sind bei einer so geringen Marktkapitalisierung von nur noch 16 bzw. 7 Milliarden € geeignete Übernahmekandidaten, aber keiner weiß so genau, wie hoch die Risiken beider Banken einzustufen sind. Das Hoch lag bei der Deutschen bank AG in 2007 bei etwa 120 € und bei der Commerzbank in 2000 bei etwa 140 € und in 2007 bei etwa 130 €. Nun sind die Aktienkurse auf 11,6 bzw. 5,7 € eingebrochen. Ein Fiaskos für alle in- und ausländischen Aktionäre.

    …Vertrauenskrise bei der Deutschen bank AG hält an

    Bei der Commerzbank AG ist bereits seit der Krise im Jahr 2008/9 der Staat mit 25 Prozent beteiligt. Die Commerzbank will bis 2020 90000 Stellen streichen, um wieder profitabel zu werden. Beide Großbanken leiden unter der Minus-Zinspolitik der Europäischen Zentralbank (EZB), denn so werden die Zinsmargen immer geringer. Sie müssen die Gebühren erhöhen, um den Wegfall der Erträge auszugleichen. Die EZB trägt insofern eine Mitschuld an der Misere, aber viele Probleme sind auch hausgemacht. Die Deutschen Bank AG bekommt eine Klage nach der anderen auf den Tisch und bildete dafür schon Rückstellungen im Volumen von 5,5 Milliarden €. Dies dürfte aber in Anbetracht der neuen Klage des US-Justizministeriums über 14 Mrd. US-Dollar nicht ausreichen, auch wenn der Betrag nach einem Vergleich geringer ausfallen wird. Die Deutschen Bank AG strudelt damit aber auch in eine Vertrauenskrise.

    Ist ein Vergleich wirklich in Sicht?

    Nun mehren sich die Gerüchte, dass auch die Deutsche Bank AG Staatshilfe oder zumindest eine Kapitalerhöhung benötigt. Der Aktienkurs der Deutschen Bank AG fiel am 30. September morgens zunächst auf ein Allzeit-Tief von unter 10 €, um dann wider auf 11,6 € sprunghaft anzusteigen, was per Saldo 6,39 Prozent über den Schlusskurs des Vortags war. Auslöser für den Kursprung war ein von der französischen Presse aufgebrachtes Gerücht, dass die Deutsche Bank AG bald ein Vergleich für die 14 Mrd USD-Dollar Klage des US-Justizministerium machen könne. Dies Gerücht wurde von der Deutschen Bank AG aber nicht bestätigt.

    Deutsche Bank AG mit hohen Risiken und zu geringer Kapitalausstattung

    Die Fakten um die Deutsche Bank AG belegen, dass es sich um ein hochgradiges „Risikopapier“ handelt. Wie groß die Risiken genau sind und ob die Bank aufgrund der Risiken Pleite gehen kann, ist ungewiss, aber möglich. Die Bilanzsumme der Deutschen Bank AG beträgt 1,6 Billionen €, was die Hälfte des deutschen Bruttosozialprodukts ist. Das Eigenkapital beträgt aber nur 68 Milliarden €, was nur 4 Prozent der Bilanzsumme ist. Die Marktkapitalisierung beträgt mit 16 Milliarden € nur 1 Prozent der Bilanzsumme. Schon an diesen Zahlen erkennt man, wie stark die Deutsche Bank AG mit fremdem Geld hebelt, was schon von daher größer Risiken in sich birgt.

    Die hohen Bonuszahlungen sind ein Skandal

    In den letzten Jahren wurde seit 2009 zwar durch Kapitalerhöhungen 13,9 Milliarden € eingesammelt, die schon alle überwiegend durch Rechtsstreitigkeiten und eine Lawine von Gerichtsprozessen verpulvert wurden, aber auch 19,3 Milliarden an Bonuszahlungen geleistet. Wofür eigentlich? Für Unfähigkeit im Management? Dies ist ein Skandal!

    Hohe CDS-Prämien zeigen die hohen Risiken auf

    Das ehemalige Flaggschiff Investmentbanking wurde zwar in London abgebaut, aber auch hier kann es immer wieder zu Schieflagen kommen. Die größten Gefahren liegen aber bei außerbörslichen Derivategeschäfte wie vor allem die Credit Default Swaps (CDS), also Absicherungsgeschäfte für Kredite und Zinsen. Die Höhe der Risikoprämien für CDS sind aber immer ein gutes Zeichen, wie hoch der Markt die Risiken einschätzt und die sind bei der Deutschen Bank AG in den letzten Wochen sprunghaft nach oben gestiegen.

    Wer blickt noch durch bei den Derivategeschäften?

    Bei den außerbörslichen Derivaten weiß keiner so genau Bescheid, da diese Geschäfte nicht geregelt und daher auch nicht extern kontrolliert werden. Auf dem Papier sind Derivategeschäfte als Absicherungsgeschäft zwar Nullsummenspiele; dies aber nur, wenn ein großer Counterpart nicht ausfällt oder es einen Markt gibt. Wenn aber nicht, kann das ganze Kartenhaus zusammenbrechen. Das ist genau wie bei Versicherungen. Wenn die Versicherung selbst Pleite geht, sind keinerlei Risiken abgesichert, da es keinen gibt, der Zahlungen vornehmen kann. Wie wir alle wissen brach der Interbankenmarkt 2008 fast vollständig zusammen, weil keine Bank der andern vertrauen konnte. Wenn so ein Zustand erreicht ist, bricht auch der Derivatemarkt zusammen und auch andere Märkte werden wegen mangelnder Liquidität austrocknen, insbesondere, wenn Banken und auch Versicherungen pleitegehen wie es 2008 der Fall war. So etwas kann aber wieder passieren, auch wenn es den US-Banken jetzt etwas besser geht als den deutschen Banken.

    Das weltweite Derivatevolumen sank zwar nach der Lehman Brothers Pleite von 620 auf 480 Billion US-Dollar, es hat aber immer noch den Charakter von Massenvernichtungswaffen, wie es Waren Buffet nannte. Allein Derivate-Volumen allein der Deutschen Bank AG ist mit 32 Billionen € - einige behaupten sogar 60 Billion USD-Dollar, wobei JP Morgen „nur“ 52 Billionen USD-Dollar an Derivaten hat- , 10 bis 20 mal größer als das Bruttosozialprodukt Deutschlands und mehr als doppelt so groß wie das Bruttosozialprodukt Europas mit 14 Billionen €. Im Jahr 2008 gab es schon so eine Situation, wo fast alle Banken und Versicherungen der Welt pleite waren und nur durch Staatshilfe gerettet wurden, was freilich auch die Verschuldung der Länder seitdem enorm erhöhte.

    Die Notenbanken verschärfen die Bankenprobleme durch die Nullzinspolitik

    Nun versuchen die Notenbanken durch die Nullzinspolitik die Probleme in die Zukunft zu schieben, was bisher auch gelang. Es entstand aber dadurch eine gewaltige Anleihen-Blase, wo auch durch die Höhe der Zinsen die Risiken nicht richtig widergeben werden. Da wir uns an diese Nullzins- oder sogar Negativzinspolitik gewöhnt haben, nenne ich das die „Drogenpolitik! der Notenbanken, was auch ein planwirtschaftlicher Akt ist. Auch die Tatsache, dass systemrelevante Banken nicht Pleite gehen dürfen ist ein Beleg, dass die Marktwirtschaft ad absurdem geführt wurde. Die Deutsche Bank AG ist aber zu groß wo weder ein „Bail out“ (durch Staatshilfe) noch ein „Bail in“ (durch Aktionäre, also durch Kapitalerhöhungen) funktionieren würde. wenn die Deutsche Bank AG in das „schwarze Loch“ der nicht mehr erfüllbaren Derivategeschäfte fallen würde.

    Ungeregeltes und unkontrolliertes Derivate-Geschäft als Zeitbombe

    Wenn auch die Regulierung im Bankensektor immer mehr zunahm und die europäische Union eine wenig leistungsfähige Bankenunion schuf, die demnächst wohlmöglich die Deutsche Bank AG retten muss, so gibt es nach wie vor keine Regulierung im OTC-Derivategeschäft der Banken, wo auch kaum ein Banker mehr durchblickt. Man kann nur hoffen, dass das Risikomanagement und die internen Kontrollen der Banken seit 2008 verbessert wurden.

    Einige große Hedgefonds kehren der Deutschen Bank AG schon den Rücken

    Der Fall Deutsche Bank AG lässt aber schon wieder alle Alarmglocken klingeln, die es nur gibt. Denn die Deutsche Bank AG ist die Haupt-Clearingstelle für europäische Derivategeschäfte mit fast 200 Hedgefonds. Einige große Hedgefonds sollen nach Bloomberg angeblich schon die Konten bei der Deutsche Bank AG geräumt haben wie Millennium Partners, Capula Investment Management und Rokos Capital Management, die neben 7 weiteren Hedgefonds der Deutschen Bank AG den Rücken gekehrt haben oder zumindest ihr Exposition reduziert haben. Dies ist bereits das erste Zeichne einer ernsthaften Vertrauenskrise. Angeblich hat China eine Transaktion über 3,9 Mrd US-Dollar bei der Deutschen Bank AG blockiert. Sicherlich werden jetzt auch negative Gerüchte um die Solidität gestreut, weil jetzt auch viele Hedgefonds bei der Deutschen Bank AG short sind, nicht zuletzt der Investmentguru George Soros. Der US-Investmentexperte Martin Armstrong warnt vor einer globalem System-Kernschmelze, die schon am 4. Oktober beginnen kann, wenn der Felle der Deutschen Bank AG wegschwimmen sollten.

    Die üblichen Beruhigungspillen für das Volk

    Der EZB-Chef Mario Draghi meinte kürzlich bei seiner Stellungnahme im Deutschen Bundestag, wo er seine außergewöhnliche Geldpolitik verteidigte, dass ein Problem bei der Deutschen Bank AG nicht sein Problem sei, dabei wurde zuvor die italienischen Bank Monte Paschi im Sommer auch mit Hilfe der EU und EZB gerettet. Nach einer Bankenkrise in Italien droht nun auch eine Bankenkrise in Deutschland und damit auch in Europa. Der Deutsche Bank AG-Chef Cryan meint, dass eine Kapitalerhöhung im Moment nicht notwendig sei und die Bank hinreichend Liquidität besitze, um auch die Gelder für die Klage aus den USA aufzubringen. Von Angela Merkel kam eine ähnliche Stellungnahme, dass eine Staatshilfe nicht auf der Tagesordnung steht. Dabei gibt es schon lange einen Notfallplan der Regierung, falls eine Großbank in eine Schieflage kommt. Nur darf man sowas natürlich nicht äußeren, weil dann noch mehr das Vertrauen schwindet und ein Banken Run eingeleitet wird, der auch zu einem System-Crash führen kann. Dies sind die üblichen Beruhigungsspillen für das Volk, damit es nicht zu einem Banken Run kommt. Die gab es vor der Lehman Brothers-Pleite aber auch, geadelt durch das hohe Rating der Rating-Agenturen, von denen man jetzt aber auch nichts hört, ebenso wenig wie von der BaFin.

    Es lebe der große Unterschied

    Wesentlich besser als bei der Deutschen Bank AG sieht es nach wie vor bei der Sberbank aus, die ihre Erträge in diesem Jahr durch normales Kreditgeschäft wesentlich erhöhen könnte. Der Kurs gab zwar am Freitag um 1,7 Prozent auf 8,4 € nach; er stieg aber um fast 100 Prozent schon in diesem Jahr und um über 150 Prozent seit Anfang 2015. Russland konnte nun auch einen Eurobond über 1,75 Milliarden US-Dollar mit eine Rendite von fast 4 Prozent platzieren, wobei die Nachfrage sehr groß war. Allen Unkenrufen und allem Russland-Bashing zum Trotz waren und sind Anleger in Russland bisher wesentlich besser aufgehoben als in Deutschland insbesondere wenn man die Kurse der Deutschen Bank AG und der Sberbank, aber auch von Aeroflot und der Lufthansa AG vergleicht. Es lebe der große Unterschied!

    OPEC überrascht mit einer Fördermengen-Drosselung

    Die OPEC einigte sich überraschend zudem auf eine Fördermengendrosselung von 33,5 auf 32,5 Mio. Barrel/Tag, was dem Brentölpreis zu einem Kurssprung auf über 49 US-Dollar/Barrel verhalf. Auch Russland will die Fördermengen jetzt verringern. Es ist aber fraglich, ob dies auch eingehalten wird. Durch den stark gestiegenen Ölpreis stieg auch der Rubel auf 70,67 EUR/RUB an. Dennoch gaben die meisten Ölaktien wie auch der RTS-Index am Freitag durch Gewinnmitnahmen etwas nach.

    Erst informieren, dann investieren.

    Nach der Korrektur im August/September 2015, in der ersten Dezemberhälfte 2015 und auch in den ersten Handelswochen im neuen Jahr (bis 12. Februar) bleibt auch die Moskauer Börse eine attraktive und stark unterbewertete Trading-Börse, die vom 21. bis 29. Januar 2016 sogar um 25 Prozent und vom 11. Februar bis Mitte August 2016 um über 45 Prozent anstieg, was die großen Trading-Chancen selbst in einem Bärmarkt aufzeigt. Die Moskauer Börse tendierte zuletzt stabil seitwärts. 6 Börsen aus Osteuropa konnten auch in 2016 den DAX klar outperformen und sind immer noch im Plus.

    Informieren Sie sich jetzt ausführlich über die Hintergründe der Ukraine/Russland-Krise, aber auch das zukünftige Erholungspotential der unterbewerteten Aktien aus Osteuropa. Auch in Kasachstan und der Ukraine gibt es neue Chancen. Bestellen Sie jetzt auch ein Probe-Abo (3 Ausgaben per Email für nur 15 €) des monatlich erscheinenden Börsenbriefs EAST STOCK TRENDS (EST) mit einem weiteren Ukraine/Russland-Special mit vielen Hintergrund-Informationen und neuen Anlage-Vorschlägen wie mit der "Aktie des Monats“ und lukrativen Zertifikaten unter www.eaststock.de, dort unter Börsenbrief. Der letzte EST erschien am 19. September 2016 mit der Vorstellung einer aussichtsreichen Rohstoff-Aktie. Das neue goldige „Muster-Depot“ des EST liegt bereits 55 Prozent im Plus und die die Goldaktien Highland Gold Mining und Trans Sibirian Gold um über 100 Prozent in 2016.

    Neu für Trader oder Investoren, die wissen wollen, wie sie ihr Kapital schützen können, ist der neue monatlich erscheinende Börsenbrief THE BIG PICTURE (TBP) mit der Analyse der Weltbörsen-Indices, der Rohstoffe und Devisen für nur 50 € (per E-Mail für 12 Ausgaben) bestellbar bei der ESI GmbH (www.eaststock.de, Tel 040/6570883, Fax: 040/6570884).

    Interview-Hinweise: Andreas Männicke wurde am 14. September 2016 in Börsen Radio Networks über aussichtsreiche Aktien in Russland befragt. Sie können sich das Interview jetzt bei www.eaststock.de, dort unter der Rubrik „Interviews“ runterladen, ebenso wie das gleichnamige EastStockTV-Video, Folge 116.

    Seminar-Hinweis: Das nächste Ostbörsen-Seminar „Wir schaffen das oder auch: Go East – In der Krise liegt die Chance“ findet am 23. November 2016 um 17.30 Uhr gleich nach dem Eigenkapitalforum in Frankfurt/M statt. Info und Anmeldung bei der ESI GmbH, Jüthornstr, 88,22043 Hamburg, Tel: 040/6570883, email: info@eaststock.de, web www.eaststock.de.

    Diskutieren Sie jetzt auch mit Herrn Männicke interaktiv unter http://go.guidants.com/de#c/Andreas_Maennicke .

  • FED sorgt für gute Stimmung an den Börsen, nur für wie lange noch?

    Sonntag, 25. September 2016 20:27:00

    In der vergangenen Woche dominierten wieder einmal die Notenbankentscheidungen das Geschehen an den Weltbörsen. Die Europäischen Notenbank ließ die Zinsen unverändert, die englische auch, sie will aber die Zinsen in Zukunft senken, ebenso wie die japanische Notenbank, die aber die Geldmenge – wahrscheinlich durch Aktienkäufe – mehr ausweiten will. Auch die FED ließ die Zinsen am 21. September unverändert, worauf die Anleger gleich wieder erleichtert zugriffen und die Aktienkurse am 21. und 22. September uni sono anstiegen. Am 23. September kam es aber schon wieder zu gewinnmitnahmen und leichten korrekteren an den Weltbörsen. Nun fragen sich die Anleger wie lange der Rückenwind anhält.

    FED sorgt für Rückenwind

    Da die amerikanische Notenbank FED die Zinsen am 21. September nicht erhöht hat, stiegen die Aktienkurse an der Wall Street wieder an. Besonders gut läuft es an der Moskauer Börse, aber auch in Kasachstan. Die Sberbank erreichte seit 2015 schon ein Plus von 156% und Aeroflot ein Plus von 180%. Das Muster-Depot des Börsenbriefs EAST STOCK TRENDS (www.eaststock.de) konnte in diesem Jahr schon um 55% zulegen. Da die FED-Chefin Janet Yellen aber eine Zinserhöhung für Dezember in Aussicht stellte, war die Stimmung auch wieder gedämpft. Der Rückenwind der FED dürfte nicht lange anhalten, denn jetzt beginnt der „heiße Herbst“ an den Weltbörsen.

    Sorgen um die Deutsche Bank AG

    Dabei sieht das Konjunkturbild in den USA nicht sonderlich positiv aus, aber auch nicht in Europa mit sehr schwachen Wachstumszahlen in Frankreich und Italien. In Deutschland muss man sich sogar Sorgen um den Fortbestand der Deutsche Bank AG machen, die von US-Justizministerium eine Klage über 14 Mrd. USD wegen Immobilienkredite aus den Jahr 2008 auf den Tisch bekam. Dennoch schnitt auch der DAX nach der Zinsentscheidung der FED zunächst recht positiv ab.

    Am 23. September korrigierten aber auch der DAX um 0,65 Prozent auf 10.614 Indexpunkte, ebenso wie der Dow Jones Industrial Index um 0,71 Prozent auf 18.261 Indexpunkten. Gold tendierte seitwärts bei 1338 US-Dollar/Unze und Silber gab um 0,96 Prozent auf 19,70 US-Dollar/Unze nach, nachdem die Preise für Gold und Silber an den beiden Vortage auch davon profitierten, dass die FED zunächst nichts machte und die Füße still hielt.

    Moskauer Börse bleibt top

    Besonders gut schnitt in diesem Jahr die weiterhin Moskauer Börse ab. Der RTS-Index stieg schon über 25 Prozent, korrigierte am Freitag aber auch um 0,82 Prozent auf 993 Indexpunkten, nachdem der Brent-Ölpreis um 3 Prozent auf 46,03 US-Dollar/Barrel und der WTI-Ölpreis sogar um 4,1 Prozent auf 44,03 US-Dollar/Barrel nachgab. Noch bessrer als der russische Aktienmarkt schnitten in Osteuropa nur die Aktien aus Kasachstan ab, die schon um 28 Prozent in diesem Jahr zulegen konnte.

    Die Probleme in Syrien und Ukraine bleiben auch nach dem Waffenstillstand ungelöst

    Der Vize-.Kanzler und Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel war vergangene Woche in Moskau, um die Wirtschaftsbeziehungen zu Russland verbessern, die aber noch sehr unter den Sanktionen leiden. Voraussetzung für die Beendigung der Sanktionen ist die Umsetzung der Minsk 2 Vereinbarungen für die Ukraine. In der Ukraine wurde zwar ein Waffenstillstand beschlossen, der aber sehr brüchig ist Auch in Syrien gab es ein Waffenstillstandsabkommen, das aber zunächst von der amerikanischen Luftwaffe gebrochen wurde, indem 60 syrische Soldaten bei einen US-Luftangriff angeblich „versehentlich“ getötet wurden. Wer für den anschließenden Anschlag auf die UN-Hilfslieferungen verantwortlich war, ist noch ungeklärt. Auch hernach wurde Aleppo weiter bombardiert und es starben weiter Zivilisten. Wer ist nun in der Lage, dieses unnötige Morden zu beenden? Aber auch die Probleme in der Ukraine bleiben ungelöst, was aber im Moment kein relevantes Thema für die Börsen zu sein scheint.

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