Ostbörsen im Fokus (siehe auch www.eaststock.de)

+++ Eilmeldung +++ Eilmeldung +++ Eilmeldung +++ Eilmeldung +++ Eilmeldung +++ Eilmeldung

Interview- und Termin-Hinweise

Andreas Männicke wurde am 19. Juli 2017 von Börsen Radio Networks über die neuen Outperformance-Chancen in Osteuropa, aber auch die Russsland-Connection von Trump befragt.

Andreas Männicke wurde am 7. Juni 2017 in Börsen Radio Networks über die mutmaßlichen russischen Hackerattacken in den USA und in Katar und die Auswikungen auf die russische Börse befragt.

Andreas Männicke wird anläßlich der OPEC-Konferenz am 24. Mai 2017 um 18.15 Uhr in N24 über Russland befragt.

Andreas Männicke wurde am 17. Mai 2017 zusammen mit Kemal Bagci von der BNP Paribas von Friedhelm Tilgen in NT/Telebörse über die Chancen von Rohstoffen und Rohstoffaktien in Russland befragt. Sie können das Interview jetzt unter www.eaststock.de, dort unter der Rubrik "Intreviews" abrufen.

Andreas Männicke wurde am 18. Mai 2017 von Antje Erhard im Aktionärs TV über die Outperformer in Osteuropa befragt. Sie können sich das Inteview jetzt unter www.eaststock.de, dort unter der Rubrik "Interviews" runtreladen.

Andreas Männicke wurde am 19. April 2017 von Börsen Radio Networks über die Auswirkungen der geopolitshchen Risiken auf Osteuropa befragt.

Andreas Männicke wurde vom Businessinsider am 31. März 2017 über die Chancen in Russland und in Osteuropa befragt.

Ab Oktober 2013 können Sie unter Eingabe von "EastStockTV" bei www.youtube.de die aktuellen Kommentare von Andreas Männicke zu den Aussichten an den Welt- und Ostbörsen kostenlos abrufen. Abonnieren Sie einfach den Kanal bei www.youtube.de.

Ab Mai 2014 können mit Herrn Männicke über www.go.guidants.com auch interaktiv in Kontakt treten und Fragen zu den Ostbörsen stellen.

Verpassen Sie die Outperformancechancen in Osteuropa nicht und bestellen Sie jetzt den monatlich erscheinenden Börsenbrief EAST STOCK TRENDS unter www.eaststock.de. Ein Probe-Abo (3 Ausgaben kosten nur 15 €). Die beiden Muster-Depots erzielten seit Februar 2009 eine Performance von über 320% im Muster-Depot 1 (konservativer Osteuropa-Basket) bzw. über 350% im Muster-Depot 2 (spekulativer Osteuropa-Basket, das sind über 40% p.a. seit 2009. In den neuen Muster-Depots ab 2015 wude eine Performance von über 130% bzw über 80% erzielt. Das neue "goldige" Muster-Depot erreichte immerhin ein Plus von 66% ab 2016.

Im neuen monatlich ercheinenden Börsenbrief THE BIG PICTURE werden die globalen Anlagestrategien für Aktien-Indices, Rohstoffe und Währungen besprochen. Auch hier kostet ein Probe-Abo (3 Ausgaben per E-mail) nur 15 €.

Zudem können Sie sich alle bisherigen TV-Inteviews von Andreas Männicke in diesem Jahr runterladen unter den Links der Rubrik "Interviews".

  • Trump schickt die Wall Street auf neue Allzeit-Hochs – alles nur ein Strohfeuer?

    Sonntag, 12. Februar 2017 00:08:00

    Der US-Präsident Donald Trump zündete ein Feuerwerk an Dekreten und setzte damit zum Erstaunen der Weltöffentlichkeit sein Wahlprogramm um - ganz zum Leidwesen vieler westlicher Politiker und politischer Gegner auf der Welt. Trump zündete aber auch ein Kursfeuerwerk an der Wall Street. Auch in der vergangenen Woche erreichte der Dow Jones Industrial Index wieder ein neues Allzeit-Hoch. Nun aber stellen sich viele Experten die berechtigte Frage, ob das alles nur ein Strohfeuer ist.

    Es stiegen aber nicht nur die Aktien in den USA, sondern auch in den Emerging Markets und hier wiederum vielfach auch in Osteuropa, denn 7 Börsen aus Osteuropa zählen schon wieder zu den am besten performenden Aktienmärkten der Welt.

    Trump sorgt für Aufregung, aber auch für steigende Aktienkurse

    Trump ist eine der wenigen „Politiker“, die bisher ihr Wahlprogramm konsequent umsetzten, dies allerdings ganz zum Leidwesen all derjenigen, die dafür überhaupt kein Verständnis haben. Aber Trump sorgt auch für Gegenreaktionen auf der Straße, in den Medien aber auch in den eigenen Reihen der Republikaner. Die US-Gerichte vereitelten bisher die Umsetzung seines recht eigenwilligen Dekrets, Moslems aus 6 arabischen Ländern die Einreise zu verweigern. In den USA leben 11 Mio. Menschen ohne legale Dokumente.

    Trump entschied aber auch, eine Mauer vor Mexiko zu bauen, die er durch eine zwanzig-prozentige Importsteuer für Einfuhren aus Mexiko finanzieren will. Ob er dies jedoch umsetzen kann, wird der Kongress zu entscheiden haben, wo er nicht nur Befürworter hat, obwohl die Republikanische Partei die Mehrheit im Senat und im Kongress hat – er also im Grundsatz ohne Widerstand „durchregieren“ könnte. Trump hat nun auch den extrem konservativen Richter und Abtreibungsgegner Neil Gorsuch zum Obersten Gericht, also dem Verfassungsgericht bzw. dem Supreme Court benannt, wobei diese Benennung auf Lebenszeit ist. Trump hat aber auch angekündigt, dass er die Steuerreform schon in den nächsten Wochen durchführen will und das waren genau die Worte, die die Anleger hören wollten, die sich dadurch auch eine bessere Gewinnentwicklung der US-Unternehmen und mehr BSP-Wachstum in den USA erhoffen.

    Der Dow Jones Industrial Index stieg am 10. Februar – trotz oder auch wegen Trump - auf das neue Allzeit-Hoch von 20.269 Indexpunkten. Der DAX stieg auf 11.666 Indexpunkten und damit um 31 Prozent in 1 Jahr. Im letzten Jahr wurden die globalen Aktienmärkte noch durch den Crash in China in Mitleidenschaft gezogen. Gold stabilisierte sich bei 1233 US-Dollar/Unze und Silber bei 17,95 US-Dollar/Unze. Der Brentölpreis konnte sich bei 56,7 US-Dollar/Barrel behaupten.

    Korrektur an der Wall Street ante portas?

    Die Wall Street ist aber gemessen am Shiller-Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV), das das durchschnittliche KGV der letzten 10 Jahre bemisst, äußerst hoch bewertet und auch das Kurs/Umsatzverhältnis ist auf Rekordniveau. Die Aktienkurse wurden in den USA in den letzten Jahren mehr durch Aktienrückkauf-Programme und niedrige Zinsen künstlich oben gehalten. Nun droht aber eine Zinswende in den USA, die im Jahresverlauf noch für Gegenwind sorgen wird, zumal auch höhere Inflationsarten erwartet werden. Abgewartet werden muss auch, ob die bisher sehr schwache Investitionsneigung der US-Unternehmen durch die Steuererleichterungen tatschlich ansteigt und auch die Gewinnentwicklung verbessert wird. Ist dies nicht der Fall, wird die Wall Street auch wieder scharf korrigieren.

    Wer soll das bezahlen, wer hat so viel Geld?

    Zudem muss abgewartet werden, ob die protektionistischen Maßnahmen auch Gegenreaktionen (von China, Europa) provozieren, die auch dem US-Wachstum schaden werden, so dass die recht eigenwilligen Trump-Maßnahmen später im Nachhinein zum Bumerang werden. Dies kann aber frühestens nach 6 Monaten beurteilt werden. Fraglich ist auch, wie Trump die geplanten Infrastrukturinvestitionen in Kombination mit den Steuererleichterungen finanzieren will ohne dass der US-Haushalt aus den Fugen gerät. Schon jetzt drohen durch Zinssteigerungen wesentlich höhere Haushaltsbilanzdefizite und die USA sind schon mit über 20 Billionen US-Dollar übermäßig verschuldet.

    Zerbrechen die EU und der Euro?

    Aber nicht nur Trump wird noch auf den Boden realen Fakten und nicht seiner alternativen Fakten geführt werden. Auch Europa steht vor großen Herausforderungen mit den Parlamentswahlen in den Niederlanden im März, mit den Präsidentschaftswahlen in Frankreich im Mai und den Bundestagswahlen in Deutschland im Sommer, wo Rechtspopulisten wahlentscheidend werden könnten. Kaum einer hat bisher auf der Rechnung, dass wenn Marine Le Pen die Präsidentschaftswahl im Mai überraschend in Frankreich gewinnen sollte, die EU und der Euro in der gegenwärtigen Form beerdigt werden.

    Kommt nach dem Brexit der Frexit oder der Grexit?

    Le Pen prangert zu Recht an, dass der Euro den südeuropäischen Ländern eine zu hohe Jugendarbeitslosigkeit verschafft und damit der Jugend in Südeuropa die Zukunft verbaut wird, da die Länder nicht durch Abwertungen ihre fehlende Wettbewerbsfähigkeit kompensieren konnten. Die Target-2 Salden, also die Schulden der südeuropäischen Länder gegenüber der Europäischen Zentralbank (EZB) und damit mittelbar gegenüber Deutschland belaufen sich schon auf über 800 Mrd. €, die Grunde uneinbringlich sind. Draghi rettete bisher das System durch seine Nullzinspolitik, womit Sparer in Europa aber faktisch schleichend enteignet werden, zumal die Inflation jetzt wieder anzieht. Dennoch könnte es im Sommer zu einem Grexit kommen. Zudem muss erst einmal der Brexit Großbritanniens ab März 2017 verkraftet werden. Auch Italien wird ein Problemland in Europa bleiben.

    Börsen aus Osteuropa boomen weiter

    Trotz dieser erkennbar großen politischen Risiken und Herausforderungen stiegen insbesondere die Aktienbörsen in Osteuropa besonders stark an. 7 Börsen aus Osteuropa, genauer gesagt die Börsen aus Kasachstan, Ukraine, Polen, Rumänien, Slowenien, Bulgarien und Estland zählen schon wieder zu den 30 am besten performenden Börsen der Welt und konnten sowohl die Wall Street-Indices als auch den DAX klar outperformen. Der CECE-Index mit den Aktien aus Ungarn, Polen und Tschechien stieg bereits um 10 Prozent in diesem Jahr, also weit mehr als der DAX oder der Dow Jones Industrial Index.

    Die Aktien aus Kasachstan stiegen bereits um 24 Prozent in diesem Jahr, die aber auch schon im letzten Jahr zu den bisher wenig beachteten Outperformern unter den Weltbörsen zählten. Überhaupt werden die Aktienmärkte aus Osteuropa in den Medien immer noch sehr stiefmütterlich behandelt. Etwas Ladehemmung haben noch die Aktien aus Russland in diesem Jahr, aber die stiegen im letzten Jahr schon über 50 Prozent im Durchschnitt.

    Rohstoffe vor dem Comeback

    Aussichtsreich sind auch weiterhin Emerging Markets- und Frontier-Länder wie Argentinien, Vietnam und Pakistan. Zudem lohnt es sich via Exchange Traded Commodities (ETC) der BNP Paribas weiter auf das Comeback der Rohstoffe zu setzen und zwar nicht nur auf Öl oder Gold/Silber, sondern auch auf andere Edel- und Industriemetalle. So konnte Blei in diesem Jahr schon um 19 Prozent, Zink um 11 Prozent und Kupfer um 6 Prozent ansteigen, wobei Zink schon im letzten Jahr mit einem Plus von über 70 Prozent viel Freude machte.

    Der Turn around der Rohstoffe dürfte sich in diesem Jahr fortsetzen, was aber auch die Inflation und mithin die Zinsen anheizen wird. In diesem Umfeld erscheinen die Aktienmärkte aus Russland und Kasachstan weiterhin sehr chancenreich, auch wenn Trumps Bumerang irgendwann auch diese Länder treffen wird. Gespannt sein darf man aber so oder so auf das erste persönliche Treffen zwischen dem US-Präsidenten Trump und dem russischen Präsidenten Putin, das spätestens im Sommer beim nächsten G 20-Gipfel in Hamburg stattfinden wird. An eine Aufhebung der Sanktionen gegen Russland ist aber in Anbetracht der neuen militärischen Eskalation in der Ukraine vorerst ohnehin nicht zu denken.

    Erst informieren, dann investieren.

    Der sehr treffsichere ESI-Seminar-Indikator stand im November 2016 auf „Hold“, was bisher richtig war. Nach der Korrektur im August/September 2015, in der ersten Dezemberhälfte 2015 und auch in den ersten Handelswochen in 2016 (bis 12. Februar 2016) blieb auch die Moskauer Börse eine attraktive und stark unterbewertete Trading-Börse, die in 2016 um über 50 Prozent anstieg, was die großen Trading-Chancen aufzeigt. Die Moskauer Börse stieg nach dem Wahlsieg von Trump auf ein neues Allzeit-Hoch beim MICEX-Index auf Rubel-Basis und der RDX-Index auf Euro-Basis sogar um über 50 Prozent, ebenso wie Aktien aus Kasachstan, wo sich die Kurse in 1 Jahr fast verdoppelten. 10 Börsen aus Osteuropa konnten auch in 2016 den DAX klar outperformen und in diesem Jahr schon 7 Börsen aus Osteuropa.

    Informieren Sie sich jetzt ausführlich über die Hintergründe der Ukraine/Russland-Krise, aber auch das zukünftige Erholungspotential der unterbewerteten Aktien aus Osteuropa. Auch in Kasachstan und der Ukraine gibt es neue Chancen. Bestellen Sie jetzt auch ein Probe-Abo (3 Ausgaben per Email für nur 15 €) des monatlich erscheinenden Börsenbriefs EAST STOCK TRENDS (EST) mit einem weiteren Ukraine/Russland-Special mit vielen Hintergrund-Informationen und neuen Anlage-Vorschlägen wie mit der "Aktie des Monats“ und lukrativen Zertifikaten unter www.eaststock.de, dort unter Börsenbrief. Der letzte EST erschien am 19. Januar 2016 mit der Vorstellung von einer aussichtsreichen Öl- und einer Konsum-Aktie.

    Das neue goldige „Muster-Depot“ des EST liegt bereits 57 Prozent im Plus und die die Goldaktien Highland Gold Mining und Trans Sibirian Gold um über 100 Prozent in 2016. Die Muster-Depots aus dem Jahr 2015 liegen mit 107 Prozent, 68 Prozent und 319 Prozent ebenfalls kräftig im Plus. Waren Sie dabei?

    Neu für Trader oder Investoren, die wissen wollen, wie Sie ihr Kapital schützen können, ist der neue monatlich erscheinende Börsenbrief THE BIG PICTURE (TBP) mit der Analyse der Weltbörsen-Indices, der Rohstoffe und Devisen für nur 80 € im Jahr (per E-Mail für 12 Ausgaben) bestellbar bei der ESI GmbH (www.eaststock.de, Tel 040/6570883, Fax: 040/6570884).

    Interview-Hinweise: Andreas Männicke wurde am 26. Januar 2017 im Aktionärs TV über aussichtsreiche Aktien in Russland und über Rohstoffe befragt. Dort wurde auch Polen als Favorit in Zentralosteuropa benannt (bisher schon +10 Prozent, also weit besser als der DAX). Das letzte Radio-Interview war am 17. Januar 2017 in Börsen Radio Networks. Sie können sich das Interview jetzt bei www.eaststock.de, dort unter der Rubrik „Interviews“ runterladen, ebenso wie das gleichnamige EastStockTV-Video, Folge 126.

    Diskutieren Sie jetzt auch mit Herrn Männicke interaktiv unter http://go.guidants.com/de#c/Andreas_Maennicke .

  • Die besten Geldanlagen in 2016 und 2017 - wie lange dauert der Trump-Effekt?

    Sonntag, 29. Januar 2017 22:44:00

    Auf dem sehr gut besuchten Fondskongress in Mannheim am 25./26. Januar, wo ich persönlich anwesend war, gibt es jedes Jahr ein Stelldichein der Fondsmanager, die ihre Meinungen über die Märkte und ihren Anlagestil kundtun. Wenn man diesmal abseits der 220 Vorträge durch die Reihen der Aussteller ging, schien es nur ein Gesprächsthema zu geben und das war der neue US-Präsident Donald Trump, der sprichwörtlich in aller Munde war. In der Tat wird Trump in diesem Jahr die Märkte nachhaltig in die eine oder auch andere Richtung beeinflussen, aber es gibt noch wesentlich mehr Faktoren, die zu beachten sind. Diskutiert wurde fachmännisch, was wohl die besten Geldanlagen in diesem Jahr sein werden. Einige Trends sind dabei jetzt schon erkennbar.

    Politik als brisantes Börsenthema

    Es fiel auf dem Fondskongress in Mannheim zunächst auf, dass mit dem Ex-Wirtschaftsminister und Ex-Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg und dem CDU-Politiker Friedrich Merz als Star-Referenten zwei ehemalige Hoffnungsträger der CDU auf die Seiten der Berater und Investoren in der Wirtschaft gewechselt sind nach dem Motto: „die guten und kompetenten Politiker wechseln in die Wirtschaft, der Rest bleibt in der Politik“. Während Guttenberg Start ups in den USA mitfinanziert, wechselte Merz in den Aufsichtsrat des größten Vermögensverwalters der Welt Blackrock. In den USA ist es nun genau umgekehrt, denn dort werden gerade die Wirtschaftskapitäne und Milliardäre zu Politkern gemacht und so mancher fragt sich auch das, ob das auf die Dauer gut gehen kann.

    Trump setzt sein Wahlprogramm um und erntet Kritik bei Massenprotesten

    Zudem fiel auf, dass die Vortragsäle bei den Reden von Guttenberg und Merz überfüllt waren. Dies verwundert nicht, weil die Themen, wie es jetzt weitergeht mit Trump und Europa, auch maßgeblich in diesem Jahr die Börsen beeinflussen werden. Trump schien tatsächlich das durchsetzen zu wollen, was er im seinem Wahlprogramm androhte, was sehr protektionistische Maßnahmen sind. Es ist aber fraglich, ob er dadurch die USA wirklich wieder zur alten Stärke und Größe führen kann oder ob er sich damit wohlmöglich selbst ins eigene Fleisch schneidet.

    Schon jetzt beschloss Trump durch Erlass den Bau einer Mauer vor Mexikos Grenze, der durch eine 20 prozentige Importsteuer auf Mexikos Waren finanziert werden soll und er beschloss das Einreiseverbot für Moslems, die aus dem Ausland kommen. Alleine diese beiden Maßnahmen führten zu Proteststürmen. In New York kam es schon zuvor zu Massenprotesten von Frauen wegen seiner sexistischen Bemerkungen im Wahlkampf. Nun gibt es neue Massenproteste wegen des Einreiseverbots für Moslems angeblich aus Sicherheitsgründen, wogegen auch Angela Merkel bei dem ersten Telefongespräch mit Trump protestierte. Aber auch im eigenen Lager bekommt Trump zunehmend Widerstand zu spüren wie von dem Ex-Präsidentschaftskandidat McCain.

    Putin auf Augenhöhe mit Merkel und Abe beim ersten Gespräch mit Trump

    Als ersten Staatsgast empfing Trump den pritsche Primier May aus Großbritannien im Weißen Haus und lobte May für den Schritt zum Brexit. Beide Länder wollen nun bilaterale Handelsbeziehungen aufbauen, die beiden Ländern dienen. Trump führte am Wochenende erste Telefongespräche mit der Bundeskanzlerin Merkel mit dem japanischen Primier Abe und auch mi dem russischen Präsidenten Putin, die ihm wohl alle gleich wichtig erschienen.

    Dow Jones Industrial Index (DJI) auf Allzeit-Hoch bei erstmals über 20.000 Indexpunkten

    Nun warten aber auch die Investoren auf die Umsetzung der angekündigten Streuermäßigungen für US-Unternehmen und die Infrastrukturinvestitionen, denn dies waren die Hauptgründe dafür, dass die Wall Street auch mit Trump im Amt am 26. Januar, also 6 Tage nach seiner Inauguration in Washington, ein neues Allzeit-Hoch erreichte. Der Dow Jones Industrial Index überwand am 25. Januar 2017 erstmals die „magische“ 20.000-er Marke. Aber auch der DAX stieg auf ein neues Jahres-Hoch von über 11.800 Indexpunkten. Gold gab hingegen wieder auf unter 1200 USD/Unze nach. Brentöl konnte sich bei 55 US-Dollar/Barrel behaupten. Der Euro blieb stabil bei 1,07 EUR/USD.

    Kommt es zu einem Handelskrieg der USA mit China und Europa?

    Die Referenten beim Fondskongress in Mannheim Guttenberg und Merz waren beide der Auffassung, dass Trump durchaus zunächst „liefern“ wird und damit die Wall Street auf neue Höchstkurse treiben wird; sie waren aber sehr in Zweifel, ob dies nachaltig sein kann. Der zunehmende Protektionismus und der mögliche Handelskrieg mit China werden die USA mittel- bis langfristig eher schaden, worunter aber auch Europa leiden würde. Beide Redner appellierten an ein starkes Europa und warnten aber gleichzeitig vor einem Zerfall Europas. Die Ex-Facebook-Marketing-Chefin Randi Zuckerberg machte deutlich, wie wichtig in Zukunft Social-Media-Marketing für jedes Unternehmen ist.

    Die Börse aus Kasachstan als Top-Performer der Welt

    Auf dem Fondskongress in Mannheim wurden mit 220 Austellern und Fachvorträgen neue und alte Ideen und Konzepte der Geldanlage vorgestellt. Dabei waren Multi-Asset-Strategien und Total Return–Strategien bei Fonds in der Mehrzahl zu finden. Aber auch Emerging Market-Themen waren stark vertreten. Überfüllt war auch der Saal bei der Präsentation von Raiffeisen Capital Management mit einem Vortrag des Osteuropafondsmanagers Gregor Holek über die „Perlen“ aus Osteuropa. Der russische Aktienmarkt war einer der Top-Performer der Weltbörsen im letzten Jahr, wobei die Aktien aus Russland auch im Osteuropafonds hochgewichtet sind. Am besten schnitten in 1 Jahr aber die Aktien aus Kasachstan mit fast einer Kursverdoppelung ab. Auch in diesem Jahr stiegen die Aktien aus Kasachstan gemessen am KTX-Index schon um über 10 Prozent.

    Rohstoffe und Exchange Traded Funds rücken wieder in den Mittelpunkt

    Aber auch der Wert von Bitcoins konnte sich im Wert im letzten Jahr verdoppeln. Sehr positiv war auch die Entwicklung von Rohstoffen und hier wiederum besonders von Öl/Gas und einiger Industriemetalle. So konnte der Zinkpreis in 1 Jahr um über 80 Prozent zulegen, aber auch der Ölpreis in etwa gleicher Höhe. Privatanleger können an der guten Performance durch den Kauf von sogenannten Exchange Traded Commodities (ETC) teilnehmen, die von der BNP Paribas herausgegeben werden. Profitiert hatten von dem positiven Rohstofftrend wieder die Emerging Markets, die nun wieder mehr in den Mittelpunkt des Anlegerinteresses rücken, nachdem Sie in den Jahren 2012 bis 2015 auch aufgrund der schwachen Rohstoffpreise eine Durststrecke hinzunehmen hatten.

    Aus Währungsrisiken werden Währungschancen: Rubel stärkste Währung der Welt in 2016 – neben Bitcoins

    Zu den hohen Kursgewinnen in Emerging Markets gesellten sich im letzten Jahr selektiv auch hohe Währungsgewinne wie beim russischen Rubel und dem brasilianischen Real, die zu den stärksten Währungen der Welt gehörten, was in den Jahren 2014/15 nicht der Fall war. So gab der Euro zum Rubel in 1 Jahr um 21 Prozent auf 64 EU/RUB nach und der US-Dollar zum Rubel sogar um 23 Prozent auf 59 RUB/USD Ein ähnlicher Rebound könnte der türkischen Lira in den nächsten Jahren gelingen, die im letzten Jahr aus bekannten Erdogan-Gründen abgestürzt ist. Die hohen Währungsrisiken und -chancen sind auch in Zukunft weiter zu beachten.

    Bitcoins mit Chancen trotz Bitcoin-Crash zu Jahresbeginn

    Bitcoins waren in 2016 mit einer Kursverdoppelung die beste Geldanlage der Welt. Dies könnte sich auch in 2077 fortsetzen, auch wenn die Bitcoin-Kurse stark schwanken. Zu Jahresbeginn gab es einen Bitcoin-Crash infolge der Untersuchungen der chinesischen Börsenaufsicht, die einige Unregelmäßigkeiten bei großen Bitcoin-Portalen in China entdeckten. Der Bitcoin-Kurs brach von über 1050 EUR/BTC auf unter 800 EUR/BTC ein, erholte sich jetzt aber wieder auf 866 EUR/BTC.

    Frontier Markets mit guten Outperformancechancen

    Als Frontier Markets, also die kommenden Emerging Markets der zweiten Reihe, werden die Aktienmärkte aus Vietnam, Pakistan, Argentinien als besonders chancenreich eingestuft. Auch die Frontier Markets aus Rumänien, Bulgarien und Kasachstan verdienen weiterhin Beachtung.

    6 wichtige Trends in 2017

    Wenn das letzten Jahr und hier wiederum vor allem die letzten 2 Monate des letzten Jahres in die Zukunft extrapoliert, dann werden die Anleger in diesem Jahr mit 6 folgenden Trends zu tu haben 1. Da sich der Kauf von Staatsanleihen bei steigenden Inflationsraten und steigenden Zinsen nicht mehr lohnt, dürfte sich die „Great Rotation“ also der Umtausch von Anleihen in ertragsstarke Aktien fortsetzen. 2. Bei den globalen Aktienmärkten dürften Emerging Markets die etablierten Aktienmärkte wieder outperformen, wobei hier auch die Chancen der Aktienmärkte aus Osteuropa weiterhin Outperformancechancen haben 3. Das Recovery bei Rohstoffen dürfte sich weiter fortsetzen, was aber auch die Inflationsarten weiter ansteigen lässt. Auch Gold scheint in 2017 weiterhin chancenreich 4. Wir werden auch in 2017 politisch beeinflusste Börsen haben mit den Haupthemen Trump (USA), China und Europa(=Wahlen/Brexit), was auch zu Enttäuschungen im Jahresverlauf führen kann. Die Volatilität dürfet im Jahresverlauf zunehmen und es wird im Jahresverlauf bei enttäuschenden Konjunkturdaten oder wenn Trump nicht „liefert“ zur 10 bis 20-Prozent-Korrektur an den Weltbörsen kommen. Insofern werden auch optimale Absicherungsstrategien in den Mittelunkt rücken. 5. Die EZB wird Sparer und Anleihenbesitzer durch ihre Nullzinspolitik und negativen Realzinsen in Europa notgedrungen weiter schleichend enteignen, so dass der Druck zur „Great Rotation“ auch bei den großen Kapitalsammelstellen zunehmen wird, also der Umtausch von Anleihen in Aktien 6. Auch Cyberkriege, Fake-News und das Internet als Meinungsmacher wird eine zunehmende Bedeutung spielen, was auch Wahlen und Börsenkurse beeinflussen kann.

    Erst informieren, dann investieren.

    Der sehr treffsichere ESI-Seminar-Indikator stand im November 2016 auf „Hold“, was bisher richtig war. . Nach der Korrektur im August/September 2015, in der ersten Dezemberhälfte 2015 und auch in den ersten Handelswochen in 2016 (bis 12. Februar) bleibt auch die Moskauer Börse eine attraktive und stark unterbewertete Trading-Börse, die vom 21. bis 29. Januar 2016 sogar um 25 Prozent und vom 11. Februar bis Mitte August 2016 um über 45 Prozent anstieg, was die großen Trading-Chancen selbst in einem Bärmarkt aufzeigt. Die Moskauer Börse stieg nach dem Wahlsieg von Trump auf ein neues Allzeit-Hoch beim MICEX-Index auf Rubel-Basis und der RDX-Index auf Euro-Basis sogar um über 50 Prozent, ebenso wie Aktien aus Kasachstan, deren Kurse sich in 1 Jahr fast verdoppelten. 10 Börsen aus Osteuropa konnten auch in 2016 den DAX klar outperformen und sind immer noch im Plus.

    Informieren Sie sich jetzt ausführlich über die Hintergründe der Ukraine/Russland-Krise, aber auch das zukünftige Erholungspotential der unterbewerteten Aktien aus Osteuropa. Auch in Kasachstan und der Ukraine gibt es neue Chancen. Bestellen Sie jetzt auch ein Probe-Abo (3 Ausgaben per Email für nur 15 €) des monatlich erscheinenden Börsenbriefs EAST STOCK TRENDS (EST) mit einem weiteren Ukraine/Russland-Special mit vielen Hintergrund-Informationen und neuen Anlage-Vorschlägen wie mit der "Aktie des Monats“ und lukrativen Zertifikaten unter www.eaststock.de, dort unter Börsenbrief. Der letzte EST erschien am 19. Januar 2017 mit der Vorstellung von einer aussichtsreichen Öl- und einer Konsum-Aktie, wobei die Kurse nach der Kaufempfehlung schon in 1 Woche um 20 bzw. 8 Prozent anstiegen.

    Das goldige „Muster-Depot“ des EST liegt bereits seit Anfang 2016 mit 57 Prozent im Plus und die die Goldaktien Highland Gold Mining und Trans Sibirian Gold um über 100 Prozent in 2016. Die Muster-Depots aus dem Jahr 2015 liegen mit 107 Prozent, 68 Prozent und 319 Prozent ebenfalls kräftig im Plus. Waren Sie dabei?

    Neu für Trader oder Investoren, die wissen wollen, wie Sie ihr Kapital schützen können, ist der monatlich erscheinende Börsenbrief THE BIG PICTURE (TBP) mit der Analyse der Weltbörsen-Indices, der Rohstoffe und Devisen für nur 80 € im Jahr (per E-Mail für 12 Ausgaben) bestellbar bei der ESI GmbH (www.eaststock.de, Tel 040/6570883, Fax: 040/6570884).

    Interview-Hinweise: Andreas Männicke wurde am 26. Januar 2017 im „Aktionärs TV“ über aussichtsreiche Aktien in Russland und über Rohstoffe befragt. Das letzte Radio-Interview war am 17. Januar 2017 in Börsen Radio Networks. Sie können sich das Interview jetzt bei www.eaststock.de, dort unter der Rubrik „Interviews“ runterladen, ebenso wie das gleichnamige EastStockTV-Video, Folge 125.

    Diskutieren Sie jetzt auch mit Herrn Männicke interaktiv unter http://go.guidants.com/de#c/Andreas_Maennicke .

  • Jetzt den Video-Kanal EastStockTV bei youtube abonnieren!

    Dienstag, 03. Januar 2017 19:48:00

    Vielen Dank, dass Sie den kostenlosen Newletter von Andreas Männicke bestellt haben.

    Ergänzen Sie können die aktuellen Informationen des Newsletters, indem Sie jetzt, falls nicht schon geschehen, auch den Video-Kanal "EastStockTV" von Andreas Männicke unter www.youtube.com abonnieren, dann sind Sie immer up to date.

    Hier ist der Link zum letzten Video mit einem Jahresrückblick 2016 (bitte gerne liken, teilen und kommentieren):

    https://www.youtube.com/watch?v=OVabQi1Ied4

    Über ein Feedback wären wir dankbar.

    Bestellen Sie jetzt auch, falls nicht shcon geschehen, ein Probe-Abo des monatlich erscheinenden Börsenbriefes EAST STOCK TRENDS (EST) online unterhttp://www.eaststock.de/Dienstleistungen/EST-Boersenbrief, damit Sie nicht wieder den rechtzeitigen Einstieg verpassen.

    Die Muster-Depots des EST erzielten seit 2015 eine Perfomance von 104%, 69% und 284%. In diesem Jahr erzielte das "goldige" Muster-Depot eine Performance von +44%. Die alten Muster-Depots des EST ab 2009 erreichten eine Performance von jeweils über 300% bzw 40% p.a.

    Im letzten Jahr wurden aus 1000 € in Russland über 1500 €. 10 Börsen aus Osteuropa zählten zu den 30 am besten performenden Börsen der Welt und konnten auch den DAX outperformen, darunter die Moskauer Börse - allen Unkenrufen zum Trotz - mit einem Plus von über 50%! Waren Sie auch dabei?

    Auch in diesem Jahr lohnt wieder ein Blick nach Osteuropa. Das Motto bleibt also gleich in 2017: go east!

    Happy new year und viel Erfolg (nicht nur) an der Börse in 2017

  • Jahresrückblick 2016: Bitcoins und russische Aktien waren top!

    Montag, 02. Januar 2017 14:46:00

    Die Weltbörsen beeindruckten in den letzten Wochen bis zum Jahresschluss mit einer fulminanten Jahresendrally, die zum Schluss sogar deutsche Anleger versöhnte, denn der DAX schloss bei 11.455 Indexpunkten immerhin noch mit 6,9 Prozent im Plus. Der Dow Jones Industrial Index konnte mit 19.790 Indexpunkten zwar zum Jahresschluss nicht mehr der „magische“ 20.000-er-Marke erstmals erreichen, aber mit einem Plus von 15,2 Prozent deutlich den DAX outperformen.

    Am meisten erfreute aber die Moskauer Börse die westlichen Anleger und zwar sowohl mit einem deutlichen Kursanstieg der russischen Aktien von über 30 Prozent, aber auch mit einem Anstieg des Rubels von über 20 Prozent, wobei Energieaktien in Russland besonders gut abschnitten. Noch besser schnitten aber die Finanzprodukte auf Bitcoins ab, die auch im Börsenbrief EAST STOCK TRENDS (www.eaststock.de) zum Kauf empfohlen wurden.

    Beindruckende Jahresendrally versöhnt auch deutsche Anleger

    Das Jahr 2016 war zwar voller negativer Nachrichten wie der Brexit, wie der zunehmende IS-Terror nicht nur in Syrien, sondern auch in Deutschland, Frankreich, Belgien und Türkei, wie die Flüchtlingswelle in Europa, wie die zunehmenden Spannungen zwischen USA und Russland, wie die Bankenkrise in Italien, wie die Spaltung Europas, wie die Zunahmen des Nationalismus und Protektionismus in vielen Ländern der Welt, wie stark steigende Zinsen vor allem in den USA und in Italien, aber seit dem Wahlsieg von Trump, was zuvor noch als schlechteste Nachricht des Jahres angesehen wurde, geschah genau das Gegenteil von dem, was zuvor erwartet wurde: der Dow Jones Industrial Index erreichte ein neues Allzeit-Hoch und stieg damit um über 15 Prozent seit Jahresbeginn. Erst seit dem Wahlsieg von Trump stieg auch der DAX auf 11.445 Indexpunkte und damit immerhin um 6,9 Prozent seit Jahresbeginn, wobei der DAX zuvor das ganze Jahr über seit dem Mini-Crash im Januar 2016 wegen der China-Ängste im Minus war, ebenso wie die japanische Börse, die sich zum Jahresschluss durch einen Kursanstieg von über 20 Prozent seit Oktober 2016 auch noch knapp ins Plus retten konnte. Am besten schnitten in Deutschland noch Adidas ab mit einem Plus von über 60 Prozent gefolgt von Siemens mit über 30 Prozent. Der Kurs der Deutschen Bank AG konnte sich nach dem Kurseinbruch zuvor seit dem Tief im September zwar wieder um über 70 Prozent von 10 auf über 17 Euro erholen, blieb damit aber seit Jahresbeginn immer noch im Minus

    Italienische Banken weiter in Not

    Auch die noch nicht behobene Bankenkrise in Italien und der Rücktritt des italienischen Primiers Renzi nach dem verfehltem Referendum über eine Verfassungsänderung konnten die beeindruckenden Jahresendrally beim DAX und auch nicht bei der Deutschen Bank AG aufhalten. Die Banca Monte dei Pascha de Seine wird 8 Mrd. € anstatt von zuvor angenommenen 5 Mrd. € für eine Kapitalerhöhung benötigen. Aber auch die italienische Großbank UniCredit Bank braucht wohl eine Kapitalspritze von über 13 Mrd €. Der italienische Staat will insgesamt 20 Mrd. € zur Rettung der italienischen Großbanken zur Verfügung stellen, obwohl Italien mit 135 Prozent zum BSP schon hochverschuldet ist.

    Moskauer Börse hat durch steigenden Ölpreis und dem Wahlsieg von Trump ordentlich Rückenwind

    Am meisten konnten aber die Aktien an der Moskauer Börse zulegen, woben neben den Kursgewinnen auch hohe Währungsgewinne hinzukamen. Der russische RTS-Index stieg auf US-Dollarbasis um 51,1 Prozent auf 1152 Indexpinkte, der MICEX-Index auf Rubel-Basis aber „nur“ um 25,3 Prozent auf 2232 Indexpunkte. Der Rubel war in 2016 dank des fast um 50 Prozent gestiegenen Ölpreises sogar einer der stärksten Währungen der Welt. So gab der Euro zum Rubel in 2016 um 21 Prozent auf 64,46 EUR/RUB nach und der US-Dollar zum Rubel um 17,7 Prozent auf 61,21 US-Dollar/RUB.

    Volatile russische Goldaktien trotz scharfer Korrektur noch mit 44 Prozent im Plus

    Gold stieg zwar in US-Dollar trotz der 3-monatigen Talfahrt Zum Jahresende noch um 8,9 Prozent in US-Dollar auf 1151 US-Dollar/Unze bzw. in Euro sogar um 13,4 Prozent auf 1093 EUR/Unze, was immer noch besser als die Performance des DAX war, aber Gold fiel in Rubel um etwa 10 Prozent in 2016, was es schon lange nicht mehr zuvor gab. Das goldige Muster-Depot des monatlich erscheinenden Börsenbriefes EAST STOCK TRENDS (kurz: EST, www.eaststock.de) konnte trotz der scharfen Korrektur von Goldaktien in den letzten 3 Monaten immerhin um 44 Prozent im Wert zulegen. Der Kurs der Muster-Depot-Aktie des EST Highland Gold Mining konnte sich in 2016 im Kurs sogar mehr als verdoppeln.

    Russische Energieaktien besonders gefragt: +158 Prozent in 2016!

    Am meisten stiegen in Russland die Aktien aus dem Energie-Bereich wie bei den Aktien RusHydro und Mosenergo, deren Kurse sich mehr als verdoppeln konnten. Der RTX Energy Index, wo nur russische Versorger drin sind, stieg in 2016 in Euro sogar um 158 Prozent auf 1361 Indexpunkte, der RTX Mining & Metals-Index um 91 Prozent auf 2787 Indexpunkte und der RDX Oil & Gas-Index um 57,91% auf 1634 Indexpunkte, was schon die unterschiedliche Entwicklung in verschiedenen russischen Branchen in Russland aufzeigt. Mehr als verdoppeln konnte sich aber auch die Aktien von Aeroflot und der Sberbank, die beide im Muster-Depot des Börsenbriefes EAST STOCK TRENDS waren und sind. Der Kurs von Aeroflot konnte seit Anfang 2015 sogar um 357 Prozent und der Sberbank um 237 Prozent ansteigen. Aber auch der russische Stahlproduzent aus Magnitorsk MMK stieg seit 2015 schon um 241 Prozent. Der russische Stahl- und Kohleproduzent Mechel stand zwar in 2014 aufgrund der zu hohen Schulden in Fremdwährung und der stark gefallen Stahl- und Kohlepriese kurz vor der Pleite, konnte aber dann nach der Rettung den Aktienkurs in 2015/16 mehr als verzehnfachen, was die großen Chancen von russischen Turnaround-Aktien aufzeigt.

    Industriemetalle erstmals seit 5 Jahren wieder im Aufwind

    Industriemetalle befinden sich erstmals seit einer über 5-jährigen Baisse wieder im Aufwind. Neben Brentöl (+52 Prozent in 2016) stieg auch die meisten Industriemetalle in 2016 stark an, angeführt von Zink mit +60 Prozent gefolgt von Zinn mit +45 Prozent, Kupfer mit +18 Prozent, Nickel mit +14 Prozent und Aluminium mit +12 Prozent. Unter den Edelmetallen stieg Palladium am meisten mit +21 Prozent, gefolgt von Silber mit +15 Prozent und Gold mit +8 Prozent 8in Euro +10 Prozent), wobei Platin nur auf dem Vorjahresniveau landete. Davon profitieren konnten auch einige Rohstoffunternehmen aus Russland wie Norilsk Nickel.

    Steigende Zinsen und Inflationsraten in 2017 wahrscheinlich

    Die stark gestiegenen Rohstoffpreise dürften aber auch die Inflation in diesem Jahr anheizen, womit auch die Zinsen weiter ansteigen werden. Experten rechnen damit, dass die amerikanische Notenbank FED die Zinsen in diesem Jahr dreimal anheben wird, nachdem die FED schon die Zinsen am 14. Dezember zum zweiten Mal um 0,25 Basispunkte auf 0,75 Prozent angehoben hatte. Dagegen dürfte die Europäische Zentralbank (EZB) die Zinsen weiter niedrig halten, was den Euro weiter schwächen dürfte. Der Euro fiel in 2016 zum US-Dollar in 2016 schon um etwa 4 Prozent und kann in diesem Jahr auf die Parität fallen, wenn die Marke 1,04 EUR/USD nachhaltig unterboten wird.

    Obama mutiert zum Jahresschluss von der „lahmen zur wilden Ente“

    Der noch amtierende US-Präsident Barack Obama mutierte zum Jahresschluss zwar noch von der „lahmen zur wilden Ente“, indem er wegen angeblicher russischer Cyberattacken gegen Russland Sanktionen aussprach und 30 russische Diplomaten des Landes verwies, aber Putin zeigte sich wohlwollend und sprach trotz der Empfehlung seines Außenmisters Lawrow keine Gegensanktionen gegen die USA aus, was der designierte neue Präsident Donald Trump sehr begrüßte und als klug bezeichnete. Obama sorgte schon zuvor auch dafür, dass das Bohren in der Arktis nach Öl/Gas für US-Unternehmen verboten sei, womit er sich als „Mr. Saubermann“ verabschieden will. Es kann aber gut sein, dass Trump versuchen wird, die Beschlüsse wieder rückgängig zu machen.

    Russland profitiert vom Trump-Effekt

    Die Beziehungen zwischen den USA und Russland dürften sich in Zukunft deutlich verbessern, wenn Trump offiziell das Präsidentenamt übernimmt und wenn dann der amtierende ExxonMobil-Chef Rex Wayne Tillerson der neue US-Außenminister wird, denn dem werden sehr gute Beziehungen zu Putin nachgesagt. Diese Konstellation ist für den Weltfrieden wesentlich besser als wenn Hillary Clinton die US-Wahl gewonnen hätte, denn unter Clinton würden die Spannungen zwischen den USA und Russland eher zunehmen, was über die Stellvertreterkrieg in Syrien und in der Ukraine auch zu einem 3. Weltkrieg führen könnte.

    Wer ist der „Gute“ und wer der „Böse“ in Syrien und wer in Jemen?

    Auch Obama unterstütze die Rebellen in Syrien mit Waffen und er wollte Assad stürzen, da im Schulterschluss mit Saudi-Arabien der „Regime change“, also ein Regierungswechsel, sein vorrangiges Ziel war, was er aber durch die Intervention Russland nicht schaffte. Auch der unsägliche Krieg in Jemen, wo in Wirklichkeit Saudi-Arabien mit amerikanischer Hilfe gegen den Iran kämpfte, findet kein Ende. Darüber wird aber nur selten in den Medien berichtet, sondern immer nur über Syrien, wo Putin aufgrund der Luftangriffe in Aleppo zum Kriegsverbrecher erklärt wird.

    In Jemen sind aber 16 Mio. Menschen betroffen und auch dort streben viele Zivilisten und Kinder. Millionen Kinder leiden in Jemen aufgrund des schon lange andauernden Bürgerkriegs an Hunger, was durch die dominante Syrienberichterstattung in Vergessenheit gerät. Was aber nach einem Großangriff in Mossul auch mit Zivilisten und Kindern passiert, berichtet kaum eine. Hier wird bei den Leitmedien leider nicht immer objektiv und umfassend berichtet und auch mit zweierlei Maß die Doppelmoral nicht beachtet, was schon Richtung Propaganda geht. Due humanitäre Hilfe ist in Jemen ist genauso wichtig wie in Syrien, auch wenn Jemen nicht im Rampenlicht der Medienberichterstattung ist.

    Zweierlei Maß und Doppelmoral in den Leitmedien

    Als Doppelmoral wird nach Wikepedia „ein Normensystem bezeichnet, das gleiches Verhalten ethisch unterschiedlich bewertet, je nachdem, welcher Personengruppe die ausführende Person oder die betroffenen Personen angehören, ohne dass dafür ein sachlicher Grund vorhanden wäre.“ So werden die militärischen Aktionen in Mossul beim Kampf gegen den IS positiv bewertet, aber die militärischen Aktionen in Aleppo beim Kampf gegen Rebellen und den IS negativ bewertet. Ganz vergessen wird dabei aber zudem, dass die USA durch den völkerrechtswidrigen Krieg gegen den Irak mitverantwortlich für den Entstehen des IS und wenn man so will auch für die Flüchtlingswelle in Europa sind. Befindet sich hinter der Flüchtlingswelle etwa auch eine amerikanische außenpolitische Strategie, um Europa zu schwächen?

    Bitcoins are simply the best!

    Noch besser als russische Aktien schnitt im letzten Jahr die digitale Kryptowährung Bitcoins ab, deren Wert sich im letzten Jahr um über 100 Prozent auf über 1000 US-Dollar verdoppelt hat. Im Jahr 2013 war ein Bitcoin noch für 25 US-Dollar zu haben. Der Faktor war also 40, ganz zu schwiegen von den Anfängen des Bitcoin in den Jahren 2009/10. Mit 1000 € hätte man also heuten einen neuen Mitteklasse wagen finanzieren könne, wenn man schon 2013 Bitcoins gekauft hätte. Bitcoins waren als die beste Geldanlage der Welt seit 2009/10. Nun versuchen andere Kryptowährungen wie „Onecoins“ dem Bitcoin Konkurrenz zu machen, aber nur eine Kryptowährung wird sich durchsetzen können. Es wird auch noch lange dauern, bis sich Bitcoins als Handelswährung überall anerkannt werden. Durchsetzen könnte sich aber die geradezu revolutionäre Blockchain-Technologie, also der Geldtransfer via Internet ohne Vermittler, ganz zum Leidwesen der Notenbanken und Banken, da die Gebühren für den Geldtransfer dann wegfallen. Unter einer Blockchain wird nach Wikepedia (auch Block Chain, englisch für Blockkette) „eine erweiterbare Liste von Datensätzen verstanden, deren Integrität (Sicherung gegen nachträgliche Manipulation) durch Speicherung der (kryptografischen) Prüfsumme, also eines Hashes des vorangehenden Datensatzes im jeweils nachfolgenden gesichert ist.“

    Neuerdings gibt es auch Finanzprodukte auf Bitcoins, wobei die Anleger an der Performance der Bitcoins partizipieren können. Diese neuen Finanzprodukte wurden auch im Börsenbrief EAST STOCK TRENDS empfohlen und stiegen alleine in der letzten Handelswoche um über 20 Prozent. Im EAST STOCK TRENDS empfohlen wurde aber schon vor dem Wahlsieg von Trump, auf steigende US-Renditen bei Staatsanleihen über einen T-Bond-Future-Short-ETF zu setzen, was auch ein Volltreffer war, denn das Produkt stieg seit Empfehlung im Oktober schon um 26 Prozent.

    Das erste große Fragezeichen für 2017: was macht Trump tatsächlich?

    Nun werden alle Anleger wohl erst einmal abwarten, was die konkreten Entscheidungen von Trump nach der Amtseinführung sein werden. Die Hoffnung der Anleger beruht auf einen deutlichen Anstieg des BSP-Wachstum und der Unternehmensgewinne in den USA aufgrund der angekündigten Steuersenkungen, die aber die Staatsverschuldung nach oben treiben wird. Gespannt sein darf man auch wie sich Trump außenpolitisch gegenüber China, dem Iran und auch Russland verhalten wird.

    Das zweite große Fragezeichen für 2017: wie entwickelt sich Europa weiter?

    Europa steht aufgrund des Wahlmarathons in den Niederlanden, in Frankreich und in Deutschland vor großen Herausforderungen, falls dort jeweils die rechten Populisten nennenswert an Stimmen hinzugewinnen. Kaum einer hat es bisher auf der Rechnung, dass, wenn Le Pen die Wahl in Frankreich im Mai gewinnen sollte, die Spaltung Europas und die Abschaffung des Euros bevorstehen könnte, was ein Chaos in Europa auslösen könnte.

    Zudem müssen noch die Bankenprobleme in Italien durch Kapitalerhöhungen gelöst werden. wobei wie erwähnt der Kapitalerfordernisse höher sind als zuvor erwartet. Gespannt sein darf man auch, wie Europa den Brexit bewältigen wird und wie Großbritannien hernach wirtschaftlich abschneidet. Es gibt also viele Fragezeichen für 2017 für die Anleger. Aber gerade das macht die Börse so spannend und unberechenbar. Es wird wohl auch in 2017 zu starken Kursauschlägen nach oben und unten kommen. Die Volatilität dürfte also zunehmen.

    Das Motto bleibt für risikofreudige Anleger: Go East!

    In jedem Fall lohnt weiterhin ein Blick auf Osteuropa, denn 10 Börsen aus Osteuropa zählten im letzten Jahr zu den 30 am besten performenden Börsen der Welt, darunter auch die Budapester Börse mit einem Plus von 28 Prozent in 2016 nach schon +42 Prozent in 2015. Aber auch die Börsen aus dem Baltikum (Lettland, Litauen, Estland) und einige Börsen aus dem Balkan wie die Börse Sofia (Bulgarien) mit +26 Prozent, aber auch die Börse Zagreb (Kroatien) mit +18 Prozent machten in 2016 viel Freude und konnten den DAX klar outperformen. Die Aktien aus Kasachstan stiegen ähnlich wie an der Moskauer Börse um 40 bis 60 Prozent im Durchschnitt. Starkes Erholungspotential haben noch die Aktien aus der Ukraine, falls der Minsk 2-Prozess umgesetzt werden kann, was aber wohl noch eine Zeit erfordert.

    Erst informieren, dann investieren.

    Der sehr treffsichere ESI-Seminar-Indikator stand im November 2016 auf „Hold“, was bisher richtig war. . Nach der Korrektur im August/September 2015, in der ersten Dezemberhälfte 2015 und auch in den ersten Handelswochen im neuen Jahr (bis 12. Februar) bleibt auch die Moskauer Börse eine attraktive und stark unterbewertete Trading-Börse, die vom 21. bis 29. Januar 2016 sogar um 25 Prozent und vom 11. Februar bis Mitte August 2016 um über 45 Prozent anstieg, was die großen Trading-Chancen selbst in einem Bärmarkt aufzeigt. Die Moskauer Börse stieg nach dem Wahlsieg von Trump auf ein neues Allzeit-Hoch beim MICEX-Index auf Rubel-Basis und der RDX-Index auf Euro-Basis sogar um über 50 Prozent, ebenso wie Aktien aus Kasachstan. 10 Börsen aus Osteuropa konnten auch in 2016 den DAX klar outperformen.

    Informieren Sie sich jetzt ausführlich über die Hintergründe der Ukraine/Russland-Krise, aber auch das zukünftige Erholungspotential der unterbewerteten Aktien aus Osteuropa. Auch in Kasachstan und der Ukraine gibt es neue Chancen. Bestellen Sie jetzt auch ein Probe-Abo (3 Ausgaben per Email für nur 15 €) des monatlich erscheinenden Börsenbriefs EAST STOCK TRENDS (EST) mit einem weiteren Ukraine/Russland-Special mit vielen Hintergrund-Informationen und neuen Anlage-Vorschlägen wie mit der "Aktie des Monats“ und lukrativen Zertifikaten unter www.eaststock.de, dort unter Dienstleistungen/Börsenbrief. Der letzte EST erschien am 23. Dezember 2016 mit der Vorstellung von einer aussichtsreichen Stahl-Aktie und einer Aktie aus dem Gesundheitssektor.

    Das neue goldige „Muster-Depot“ des EST liegt bereits 44 Prozent im Plus und die die Goldaktien Highland Gold Mining und Trans Sibirian Gold um über 100 Prozent in 2016. Die Muster-Depots aus dem Jahr 2015 liegen mit 104 Prozent, 69 Prozent und 285 Prozent ebenfalls kräftig im Plus. Waren Sie dabei?

    Neu für Trader oder Investoren, die wissen wollen, wie Sie ihr Kapital schützen können, ist der neue monatlich erscheinende Börsenbrief THE BIG PICTURE (TBP) mit der Analyse der Weltbörsen-Indices, der Rohstoffe und Devisen für nur 80 € im Jahr (per E-Mail für 12 Ausgaben) bestellbar bei der ESI GmbH (www.eaststock.de, Tel 040/6570883, Fax: 040/6570884).

    Interview-Hinweise: Andreas Männicke wurde am 23. November 2016 in N-TV/Telebörse und am 24. November 2016 im „Aktionärs TV“ über aussichtsreiche Aktien in Russland und über Rohstoffe befragt. Das letzte Radio-Interview war am 1. Dezember 2016 in 13.00 Uhr in Börsen Radio Networks. Sie können sich das Interview jetzt bei www.eaststock.de, dort unter der Rubrik „Interviews“ runterladen, ebenso wie das gleichnamige EastStockTV-Video, Folge 123 und 124 auch mit einem Jahresrückblich 2016.

    Diskutieren Sie jetzt auch mit Herrn Männicke interaktiv unter http://go.guidants.com/de#c/Andreas_Maennicke

  • Moskauer Börse boomt - Jahresendrally global in vollem Gange!

    Sonntag, 11. Dezember 2016 23:48:00

    Die Weltbörsen jagen von einem Jahres-Hoch zum nächsten. Die Wall Street erreichte sogar ein neues Allzeit-Hoch, obwohl die Nachrichtenlage nicht die Beste war. Am meisten stiegen aber russische Aktien, die aber auch schon zuvor zu den Top-Performern der Welt zählten. Erst stimulierte der Trump-Effekt und dann die letzte OPEC-Konferenz, die nach 8 Jahren zum ersten Mal eine Fördermengenverringerung vereinbarte. Rückenwind für europäische Aktien sorgte zusätzlich der Chef der Europäischen Zentralbank (EZB) Mario Draghi, indem er eine Fortsetzung des Anleihenaufkaufs bis Ende 2017 beschloss. Der Goldpreis kam jedoch nicht von der Stelle. Dafür stieg der Wert von Bitcoins stark an.

    Paradoxe Börsenlogik: trotz negativer Nachrichten neuen Jahres-Höchstkurse

    Wer hätte das gedacht: erst Brexit, dann Trump-Wahlsieg und dann noch die Wahlniederlage von Renzi in Italien. Dies waren alles Ereignisse, wo viele „sogenannte Experten“ vor diesen Ereignissen vermuteten, dass die Aktienkurse einbrachen und Gold stark steigen würde. Es kam aber genau anders. Seit über 3 Monaten befindet sich der Goldpreis trotz der zunehmenden auch politischen Unsicherheiten in Sinkflug und die Aktienmärkte erklommen neue Jahres-Höchstkurse, zuweilen sogar neuen Allzeit-Hochs wie in den USA und in Russland (zumindest in Rubel).

    So stieg der amerikanische Aktien-Index Dow Jones Industrial-Index auf das neue Allzeit-Hoch von 19.752 Indexpunkten und nähert sich mit großen Schritten der magischen 20.000-er-Marke. Selbst der zuvor lahmende deutsche Aktienindex DAX konnte in der vergangenen Woche über 6 Prozent zulegen und stieg auf das neuen Jahres-Hoch von 11.243 Indexpunkten. Der Euro-Stoxx konnte am Freitag um weitere 0,64 Prozent ansteigen und schloss bei 3208 Indexpunkten, was freilich noch kein neues Jahres-Hoch bedeutet. In Europa bleibt Italien die Achillesferse, insbesondere nach der Wahlniederlage beim Referendum über eine Verfassungsänderung und dem Rücktritt des Primiers Renzi.

    Japanische Börse holt auf: +20 Prozent seit dem Sommer 2016!

    Der japanische Nikkei 225-Indexex stieg am Freitag um 1,84 Prozent, was auch ein neues Jahres-Hoch bedeutet. Vor einigen Monaten war der Nikkei-Index noch mit über 10 Prozent im Minus. Der Euro stieg seit Oktober zum Yen um 8 Prozent von 122 auf 121 EUR/JPY. Seit Oktober stieg dann auch der Nikkei 225 Index um über 20 Prozent von 15.500 auf über 19000 Indexpunkte. Ein schwacher Yen erbringt meistens steigende Aktienkurse und umgekehrt. Selbst der chinesischen Shanghai Composite Index schloss mit 0,54% im Plus bei 3232 Indexpunkten aufgrund positiver Konjunkturdaten.

    Moskauer Börse bleibt top

    Am besten schnitt aber in diesem Jahr die Moskauer Börse ab. Die lag erst an dem positiven Trump-Effekt und dann an dem positiven OPEC-Effekt. Die OPEC beschloss erstmals nach 8 Jahren eine Fördermengenverringerung um 1,2 Mio. Barrel auf 32,5 Mio. Barrel/Tag ab dem 1. Januar 2017. Dem schloss sich nun auch Russland an mit einer Fördermengenverringerung um etwa 600.000 Barrel/Tag, was einigen russischen Ölkonzernen, die wachsen wollen, aber schwer fallen wird, umzusetzen.

    Der RTS-Index stieg am Freitag um 1,16 Prozent auf das neue Jahres-Hoch von 1110 Indexpunkten in US-Dollar, der RDX-Index stieg sogar um 1,41 Prozent ebenfalls auf das neue Jahres-.Hoch von 1399 Indexpunkten in Euro und der MICEX-Index blieb auf Rubelbasis stabil nahe dem neuen Allzeit-Hoch von 2208 Indexpunkten. Dies lag an den stark gestiegenen Ölpreisen, aber auch an dem starken Rubel, der ebenfalls mit 65 EUR/RUB ein neues Jahres-Hoch erreichte.

    Aufgrund der Rubelschwäche verlor der RTS-Index in US-Dollar in 5 Jahren um 18,6 Prozent, in 3 Jahren um 21,2 Prozent, stieg aber in 1 Jahr um 42,8 Prozent. Dagegen stieg der MICEX-Index auf Rubelbasis in 5 Jahren um 58,3 Prozent, in 3 Jahren um 50,7 Prozent und in 1 Jahr um 27,4 Prozent. Kurzum: Es gab auch – was Medien oft falsch berichten- in 2014 und auch in den Vorjahren nie einen Aktien-Crash an der Moskauer Börse, sondern „nur“ einen Rubel-Crash in 2014. In diesem Jahr war aber der Rubel seit Februar einer der stärksten Währungen der Welt, weil auch der Brentölpreis in diesem Jahr um 45 Prozent anstieg.

    Nach der OPEC-Konferenz waren aber nicht nur Öl- und Gasaktien wie Gazprom und LUkoil stark nachgefragt, sondern auch die Top-Empfehlungen des monatlich erscheinenden Börsenbriefes EAST STOCK TRENDS (www.eaststock.de) wie die Sberbank und Aeroflot, obwohl sich die Kurse dieser beiden Aktien in diesem Jahr schon mehr als verdoppelt haben.

    Goldpreis fällt auf ein neues 3 Monats-Tief

    Der Goldpreis fiel aber in den letzten 3 Monaten um 13,2 Prozent aufgrund der zunehmenden Risikobereitschaft am Aktienmarkt, aber auch aufgrund des stark gestiegenen US-Dollar-Indexes und der stark gestiegenen Zinsen in den USA. Der Euro-Bond-Future fiel am Freitag auf das neue Jahrestief von 149,21. Es ist davon auszugehen dass die amerikanische Notenbank die Zinsen am 14. Dezember nochmals erhöhen wird, was der Anleihenmarkt aber schon vorgemacht hat.

    Anleihenrenditen in den USA und in Italien steigen stark an

    Stark gestiegen sind aber auch die Anleihen-Renditen in Italien von 1 auf 2 Prozent, was man schon einen ersten Anleihen-Crash nennen kann. Da der Chef der Europäischen Zentralbank (EZB) Mario Draghi aber ein Fortsetzung der Anleihenkäufe bis Ende 2017 angekündigt hat und damit die Nullzinspolitik fortsetzen will, blieb der Euro-Bund-Future bei 161,5 sehr stabil. Dagegen fiel der Treasury-Bund-Future in den USA auf das neue Jahrestief von 1,49,21. Im Hoch war er im Juli bei 175 und Anfang November immerhin noch bei 163. Nach dem Wahlsieg von Trump stieg aber die Zinsen in den USA strak an, wobei der Trend fortgesetzt wird, zumal die FED wohl am 14. Dezember die Zinsen weiter erhöhen wird. EZB-Chef Draghi hält jedoch an der Nullzinspolitik fest, ebenso wie die japanische Notenbank. Durch den hohen Zinsspread fiel der Euro auf unter 1,06 EUR/USD, wo es aber auch eine starke Unterstützung gibt. Fällt der Euro unter 1,05 EUR/USD, wird er wohl schnell auf die Parität einbrechen. Dann werden aber auch die Aktienkurse und Rohstoffpreise fallen.

    Aktien schlagen Gold in den letzten 5 Jahren

    Zuletzt gab es das seltene Phänomen, dass die Aktienkurse und sogar die Rohstoffpreise, hier zumindest die Industriemetalle, weltweit trotz einem starken US-Dollar und steigender Zinsen anstiegen, nur der Goldpreis bestätigte den klaren Abwärtstrend der letzten 3 Monate. Der Goldpreis fiel am Freitag um weitere 0,88 Prozent auf nur noch 1160 USD/Unze. Damit fiel der Goldpreis in den letzten 3 Monaten um 13,2 Prozent und stieg in 1 Jahr nur noch um 8 Prozent. In den letzten 3 Jahren fiel der Goldpreis um 6.8 Prozent und in den letzten 5 Jahren sogar um fast 30 Prozent, während sich der Dow Jones Industrie-Index in 5 Jahren um 64 Prozent, in 3 Jahren um 24,7 Prozent und in 1 Jahr um 14,4 Prozent auf ein neues Allzeit-Hoch anstieg - trotz aller erkennbarer Krisen, also trotz Brexit, trotz Trump als Wahlsieger und trotz der Wahlniederlage von dem italienischen Primier Renzi. Damit war Gold in US-Dollar oder in Euro einer der schlechtesten Geldanlagen auf der Welt nicht nur in den letzten 3 Monaten, sondern sogar in den letzten 5 Jahren in US-Dollar bzw. in Euro..

    Gold als Versicherungsschutz unabdingbar

    In den Jahren 1990 bis 2012 war Gold aber noch einer der besten Geldanlagen der Welt. Dies zeigt deutlich, dass der Anleger nicht immer auf das gleiche Pferd setzen sollte. Davon unabhängig bleibt Gold als eine Art Versicherungsschutz für eine Währungskrise oder eine starke Inflation unabdingbar. Wer zum Beispiel in Venezuela Gold gekauft hat, steht jetzt gut da. Das trifft auch für andere Schwachwährungen zu. Mittlerweile ist aber auch die „Great Rotation“ im vollem Gang, also der Umtausch von Staatsanleihen mit sehr niedrigen Renditen in aussichtsreiche Dividendenpapiere.

    Bitcoins werden als Finanzprodukt entdeckt

    Einer der besten „Geldanlagen“ der letzten 5 Jahren war aber die Kryptowährung Bitcoin, also eine Cyberwährung im Internet. In diesem Jahr stieg der Preis der Bitcoins um über 80 Prozent von etwa 300 auf nunmehr 738 EUR/BTC. Der Bitcoin-Preis ist aber sehr volatil, so dass es nicht sicher ist, ob die Hausse hier anhält. In 2015 brach der Kurs von Bitcoins von fast 1000 auf 200 EUR/BTC ein, weil eine große Bitcoin-Börse gehackt wurde. Auch bis Mitte 2015 dümpelte der Bitcoin-Kurs noch bei 200 bis 250 EUR/BTC vor sich hin.

    Fast wichtiger als der Bitcoins-Kurs ist die Blockchain-Technologie

    Der starke Anstieg der Bitcoins kam mit den neuen Unsicherheiten erst ab Mitte 2015 zustande. Bitcoins werden als Ersatz für jedwede Währung gesehen, die nicht von den Zentralbanken kontrolliert werden kann. Die Transaktionskosten über Blockchains ist wesentlich kostengünster, weswegen sich auch die Wall Street und auch Bill Gates für die Bitcoins-Technologie interessieren. Fast wichtiger als der Bitcoin-Kurs ist die Blockchaine-Technologie, da die Transaktionskosten dadurch ohne Banken oder sonstige Vermittler enorm reduziert werden können. Ob sich Bitcoins als Handelswährung durchsetzt wird, hängt auch davon ab, wie viele Banken den Handelsketten Bitcoins als Zahlungsmittel in Zukunft akzeptieren werden. Noch bleibt es ein interessantes Experiment, wovon Mike Hearn, einer der Kernentwickler von Bitcoins, meint, dass Bitcoins eine Blase ist sich langfristig nicht durchsetzen kann wegen der Überlastung im Netz.

    Kritische Stimmen zu Bitcoins dürfen nicht überhört werden

    Schon jetzt beherrschen die Chinesen den Mining-Markt, also dem Schürfen nach Bitcoins, was aber in Zukunft zu einer Überlastung führen kann. Auch Edward Snowden äußerte sich unlängst skeptisch über die Verwundbarkeit der Bitcoins, wenn einer mehr als 50 Prozent des Netzes beherrscht werden. Auch Hackerangriffe könnten bzw. die Haupt-Miner lahm legen. Fraglich ist es auch, wie skalierbar Bitcoins mit zunehmender Zeit sind. Bisher wurden von m maximal 21 Mio. mögliche Bitcoins 11 Mio. Bitcoins geschürft. Der bekannte Analyst Henry Blodget spricht von einer „perfekten Anlageblase“ bei Bitcoins. Der Goldanleger Peter Schiff ist der Meinung, dass Bitcoins Gold nicht ersetzen kann, weil Bitcoins keinen inneren Wert und damit keine Substanz hat.

    Dennoch sollten spekulativ orientierte Anleger Bitcoins im Auge behalten, denn Blockchains könnten die Zukunft sein, da die Transaktionskosten enorm gesenkt werden können. Die mögliche Abschaffung von Bargeld ist ein weiter Grund, sich mit Bitcoins zu beschäftigen. Immer mehr Online-Wett-Anbieter und auch Casinos akzeptieren Bitcoins, was den Umsatz an den zahlreichen Bitcoin-Börsen enorm erhöht. Da die Bitcoin-Inhaber anonym bleiben, suchen selbstverständlich immer mehr, die sonst Geldwäsche betreiben, Zuflucht in Bitcoins, vor allem in Asien. Deswegen streben die Regierungen verschiedener Länder auch eine bessere Regulierung an. Es gibt jetzt neuerdings auch Finanzprodukte auf Bitcoins, die in diesem Jahr schon stark gestiegen sind, aber spekulativ bleiben. Es bleibt die Gefahr, dass auch in Zukunft ein großer Miner oder eine große Bitcoin-Börse gehackt wird und der Bitcoinkurs dann wieder wie schon in 2014 einbricht.

    Haben die Hacker aus Russland Trump zum Wahlsieg verholfen?

    Cyberangriffe sollen aber auch beim Wahlkampf in den USA eine Rolle gespielt haben. So ist sich der amerikanische Geheimdienst CIA sicher, dass die E-Mail-Konten der Demokratischen Partei und von einigen demokratischen Politikern von Spezialisten aus Russland gehackt wurden, um Trump zum Wahlsieg zu verhelfen. Trump glaubt nicht, dass der CIA recht hat; Obama will aber eine Untersuchung einleiten. Russland wird auch bezichtigt, systemisches Doping bei den Sportlern zu betreiben, was jetzt neu bewiesen und damit auch wieder neu wieder aufgewirbelt wird. Dies wird wohl mindestens zum Ausschluss viele russischer Sportler sorgen, wohl aber nicht zum Ausschluss bei den nächsten olympischen Spielen.

    Trump überrascht mit einem neuen Außenminister

    Donald Trump hat zum neuen Außenminister den Chef von ExxonMobil Oil Rex Tillerson gemacht, dem gute Beziehungen zu Russland nachgesagt werden. Spannend wird es, wie er sich im Konflikt in Syrien und in der Ukraine in 2017 verhalten wird und ob es wirklich zu einer Entspannungspolitik mit Russland kommt, was sich der russische Präsident Putin wünscht. Es gibt aber viele Hardliner bei den Republikanern wie der Ex-Präsidentschaftskandidat und amtierender Senator McCain, der strikt gegen eine Annäherung oder gar freundschaftliche Beziehung der USA zu Russland ist. McCain bezeichnet Putin als eine Lügner und er fordert eine Außenpolitik wie unter Reagan. Der US-Senat muss dem Vorschlag von Trump noch zustimmen.

    OECD kann sich nicht einigen

    Die OECD-Konferenz in Hamburg erbrachte keine neuen Ergebnisse und Erkenntnisse, nicht einmal ein Waffenstillstand in Aleppo konnte erreicht werden. Der neue Terroranschlag in Istanbul mit fast 50 Toten nach einem Fußballspiel durch extremistische Kurden geschah erst nach der OECD-Konferenz, könnte aber den Kampf gegen den Terrorismus in der Türkei verschärfen. Es wird auch spannend, wie sich Trump gegenüber der Türkei verhalten wird, nachdem das Verhältnis zur EU auch auf eine neue Belastungsprobe gestellt wird. Eine Einigung in Syrien und in der Ukraine mit dem neuen Präsidenten Trump könnte auch dazu führen, das die Sanktionen gegen Russland im Verlauf von 2017 abgebaut werden, was der Moskauer Börse noch mehr Auftrieb geben könnte.

    Erst informieren, dann investieren.

    Der sehr treffsichere ESI-Seminar-Indikator stand im November auf „Hold“, was bisher richtig war. . Nach der Korrektur im August/September 2015, in der ersten Dezemberhälfte 2015 und auch in den ersten Handelswochen im neuen Jahr (bis 12. Februar) bleibt auch die Moskauer Börse eine attraktive und stark unterbewertete Trading-Börse, die vom 21. bis 29. Januar 2016 sogar um 25 Prozent und vom 11. Februar bis Mitte August 2016 um über 45 Prozent anstieg, was die großen Trading-Chancen selbst in einem Bärmarkt aufzeigt. Die Moskauer Börse stieg nach dem Wahlsieg von Trump auf ein neues Allzeit-Hoch beim MICEX-Index auf Rubel-Basis und der RDX-Index auf Euro-Basis sogar um über 50 Prozent, ebenso wie Aktien aus Kasachstan. 10 Börsen aus Osteuropa konnten auch in 2016 den DAX klar outperformen und sind immer noch im Plus.

    Informieren Sie sich jetzt ausführlich über die Hintergründe der Ukraine/Russland-Krise, aber auch das zukünftige Erholungspotential der unterbewerteten Aktien aus Osteuropa. Auch in Kasachstan und der Ukraine gibt es neue Chancen. Bestellen Sie jetzt auch ein Probe-Abo (3 Ausgaben per Email für nur 15 €) des monatlich erscheinenden Börsenbriefs EAST STOCK TRENDS (EST) mit einem weiteren Ukraine/Russland-Special mit vielen Hintergrund-Informationen und neuen Anlage-Vorschlägen wie mit der "Aktie des Monats“ und lukrativen Zertifikaten unter www.eaststock.de, dort unter Börsenbrief. Der letzte EST erschien am 21. November 2016 mit der Vorstellung von einer aussichtsreichen Automobil-Aktie.

    Das neue goldige „Muster-Depot“ des EST liegt bereits 46 Prozent im Plus und die die Goldaktien Highland Gold Mining und Trans Sibirian Gold um über 100 Prozent in 2016. Die Muster-Depots aus dem Jahr 2015 liegen mit 70 Prozent, 58 Prozent und 279 Prozent ebenfalls kräftig im Plus. Waren Sie dabei? Im neuen EAST STOCK TRENDS wird ausführlich auf 10 Thesen für das Börsenjahr 2017 eingegangen, aber auch wie Sie durch Cross-Hedging vor einem Aktien-Crash schützen können oder sogar von fallenden Kursen profitieren können.

    Neu für Trader oder Investoren, die wissen wollen, wie Sie ihr Kapital schützen können, ist der neue monatlich erscheinende Börsenbrief THE BIG PICTURE (TBP) mit der Analyse der Weltbörsen-Indices, der Rohstoffe und Devisen für nur 50 € im Jahr (per E-Mail für 12 Ausgaben) bestellbar bei der ESI GmbH (www.eaststock.de, Tel 040/6570883, Fax: 040/6570884).

    Interview-Hinweise: Andreas Männicke wurde am 23. November 2016 in N-TV/Telebörse und am 24. November 2016 im „Aktionärs TV“ über aussichtsreiche Aktien in Russland und über Rohstoffe befragt. Das letzte Radio-Interview war am 1. Dezember 2016 in 13.00 Uhr in Börsen Radio Networks. Sie können sich das Interview jetzt bei www.eaststock.de, dort unter der Rubrik „Interviews“ runterladen, ebenso wie das gleichnamige EastStockTV-Video, Folge 122.

    Diskutieren Sie jetzt auch mit Herrn Männicke interaktiv unter http://go.guidants.com/de#c/Andreas_Maennicke .

Anzeige

 

 

Newsletter

Newsletter

Jetzt kostenlos anmelden und von Andreas' Männicke Wissen profitieren! weiter

Termine

Archiv

25.06.17 Neue Bankenpleiten in Südeuropa
28.05.17 G7 und Trump: Einer gegen alle, alle gegen einen!
08.05.17 Vive la France, aber nach der Wahl ist vor der Wahl
02.05.17 100 Tage Trump - und nun?
23.04.17 Schwarzer Montag? - Ein Leben zwischen Bomben und Zeitbomben -

Weitere Artikel im Archiv

Hotline

Tel.: 0900 - 1-86 14 001
(€1,86/Min aus dem Netz der DT AG, Anrufe aus dem Mobilfunknetz können abweichen)