Ostbörsen im Fokus (siehe auch www.eaststock.de)

+++ Eilmeldung +++ Eilmeldung +++ Eilmeldung +++ Eilmeldung +++ Eilmeldung +++ Eilmeldung

Interview- und Termin-Hinweise

Andreas Männicke wurde am 4. September 2017 von Börsen Radio Network über die neuen Chancen an den Börsen in Osteuropa befragt.

Andreas Männicke wurde am 19. Juli 2017 von Börsen Radio Networks über die neuen Outperformance-Chancen in Osteuropa, aber auch die Russsland-Connection von Trump befragt.

Andreas Männicke wurde am 7. Juni 2017 in Börsen Radio Networks über die mutmaßlichen russischen Hackerattacken in den USA und in Katar und die Auswikungen auf die russische Börse befragt.

Andreas Männicke wird anläßlich der OPEC-Konferenz am 24. Mai 2017 um 18.15 Uhr in N24 über Russland befragt.

Andreas Männicke wurde am 17. Mai 2017 zusammen mit Kemal Bagci von der BNP Paribas von Friedhelm Tilgen in NT/Telebörse über die Chancen von Rohstoffen und Rohstoffaktien in Russland befragt. Sie können das Interview jetzt unter www.eaststock.de, dort unter der Rubrik "Intreviews" abrufen.

Andreas Männicke wurde am 18. Mai 2017 von Antje Erhard im Aktionärs TV über die Outperformer in Osteuropa befragt. Sie können sich das Inteview jetzt unter www.eaststock.de, dort unter der Rubrik "Interviews" runtreladen.

Andreas Männicke wurde am 19. April 2017 von Börsen Radio Networks über die Auswirkungen der geopolitshchen Risiken auf Osteuropa befragt.

Andreas Männicke wurde vom Businessinsider am 31. März 2017 über die Chancen in Russland und in Osteuropa befragt.

Ab Oktober 2013 können Sie unter Eingabe von "EastStockTV" bei www.youtube.de die aktuellen Kommentare von Andreas Männicke zu den Aussichten an den Welt- und Ostbörsen kostenlos abrufen. Abonnieren Sie einfach den Kanal bei www.youtube.de.

Ab Mai 2014 können mit Herrn Männicke über www.go.guidants.com auch interaktiv in Kontakt treten und Fragen zu den Ostbörsen stellen.

Verpassen Sie die Outperformancechancen in Osteuropa nicht und bestellen Sie jetzt den monatlich erscheinenden Börsenbrief EAST STOCK TRENDS unter www.eaststock.de. Ein Probe-Abo (3 Ausgaben kosten nur 15 €). Die beiden Muster-Depots erzielten seit Februar 2009 eine Performance von über 320% im Muster-Depot 1 (konservativer Osteuropa-Basket) bzw. über 350% im Muster-Depot 2 (spekulativer Osteuropa-Basket, das sind über 40% p.a. seit 2009. In den neuen Muster-Depots ab 2015 wude eine Performance von über 130% bzw über 80% erzielt. Das neue "goldige" Muster-Depot erreichte immerhin ein Plus von 66% ab 2016.

Im neuen monatlich ercheinenden Börsenbrief THE BIG PICTURE werden die globalen Anlagestrategien für Aktien-Indices, Rohstoffe und Währungen besprochen. Auch hier kostet ein Probe-Abo (3 Ausgaben per E-mail) nur 15 €.

Zudem können Sie sich alle bisherigen TV-Inteviews von Andreas Männicke in diesem Jahr runterladen unter den Links der Rubrik "Interviews".

  • Kann Trump „liefern“ und was wird aus der EU?

    Sonntag, 05. März 2017 15:18:00

    Donald Trump sorgte mit seiner „präsidialen“ Rede vor dem US-Kongress für Party-Stimmung an den Börsen. Der Dow Jones Industrial Index stieg erstmals über 21.000 Indexpunkte und der DAX überwand die „magische“ 12.000-er Marke. Die große Frage ist nun, ob Trump auch den hohen Erwartungen an der Börse gerecht werden kann. Wichtig dafür ist die von ihm angekündigte „historische“ Steuerreform, aber auch welche Maßnahmen er konkret im Handel vorhat, vor allem mit China.

    Unabhängig davon steht Europa von einer Zerreißprobe. Im März wird Großbritannien den Brexit vollziehen. Es wird aber auch in den Niederlanden ein neues Parlament gewählt, wo der Rechtspopulist Greet Wilders ein Signal für die Spaltung Europas geben könnte. Dann folgt Ende April/Anfang Mai die noch bedeutsamere Präsidentschaftswahl in Frankreich, wo im Moment noch Marine Le Pen von der Front National vorne liegt. Kommt es zur Spaltung der EU und zur Abwahl der etablierten, demokratischen Parteien?

    Trump hält die Weltbörsen in Schwung

    Trump überraschte bei seiner ersten Rede vor dem US-Kongress mit einem sehr moderaten und versöhnlichen Ton. Er bestärkte auch seine Visionen, Amerika wieder groß zu machen. Da viele Anleger so eine „positive“ Rede von ihm nicht erwarteten, gingen viele Anleger in den USA vor seiner Rede short, setzten also auf fallende Aktienkurse. Da sich Trump dann aber in einem ganz anderem Gewand zeigte, mussten die sogenannten „Shorties“ , die an den Terminmärkten auf fallende Kurse setzten, ihre Positionen eindecken, um nicht zu hohe Verluste zu erleiden. Dieses sogenannte „Short-Squeeze“ bzw. „Short-Covering“ führte dann zu einem starken Kursanstieg am 1. März und einem neuen Allzeit-Hoch beim Dow Jones Industrial Index (DJI) von erstmals über 21.000 Indexpunkten bzw. 2400 Indexpunkten beim noch wichtigeren S&P-Index.

    Die Frage ist, ob diese starken Kurssteigerungen auch gerechtfertigt sind, denn nun muss Trump auch bei der Steuerreform und konkreten Infrastrukturinvestitionen überzeugen, wobei noch unklar ist, wie das alles finanziert werden soll. Die Ausweitung des Rüstungsetats um 54 Mrd. US-Dollar wird vor allem den Rüstungsunternehmen helfen. Die Boeing-Aktie war wegen Trump schon zuvor im Höhenflug.

    Druck auf Trump wegen Kontakten zu Russland im Wahlkampf

    Zudem muss abgewartet werden, welche konkrete Maßnahmen Trump im bilateralen Handel, insbesondere gegenüber China und der EU, ergreifen wird. Zudem wird Trump wohl weitere Auseinandersetzungen mit den etablierten Medien haben, vor allem welche konkreten Kontakte sein Wahlkampfteam im Vorfeld der Wahlen zu russischen Politikern und zum russischen Botschafter hatte und ob dort wohlmöglich über einen „Sanktionen-Deal“ gesprochen wurde. Die Medien und die Demokratische Partei erhoffen sich hier eine Art „Watergate“ für Trump. Der amtierende Justizminister Jeff Sessions geriet wegen seiner Kontakte als damaliger stellvertretender Wahlkampfleiter des Trump-Teams zum russischen Botschafter Sergei Kisljak während des Wahlkampfes schon in Misskredit. Nun wird sein Rücktritt gefordert, wobei Trump hinter ihm steht.

    Umgekehrt macht nun Trump Obama dafür verantwortlich, dass er und sein Wahlkampfteam während des Wahlkampfes auf Anordnung von Obama telefonisch überwacht wurden. Trump spricht seinerseits von einem „Watergate“, was dann aber Obama treffen würde. Obama bestreitet diese Vorwürfe selbstverständlich auch.

    Trumps nebulöse Russland-Kontakte werden zum Politikum und Medienspektakel

    Die Demokraten fordern jetzt sogar einen Untersuchungsausschuss, um Trumps Kontakte zum russischen Botschafter Sergei Kisljak während des Wahlkampfes zu überprüfen. Dafür soll auch das FBI eingeschaltet werden. Es geht angeblich um geheime Treffen mit hohen Geheimdienstmitarbeitern, Putin-Vertrauten und dem russischen Botschafter Sergei Kisljak, von dem der amerikanischen Geheimdienst Kenntnis hat. Aber auch der britische Geheimdienst und die Zeitung „The Guardian“ recherchieren schon lange in diese Richtung.

    Wird die angebliche Putin/Trump-Connection zum Watergate für Trump?

    Trump spricht von einer Hetzjagd der Medien und der Demokraten. Es war sicherlich ein großer Fehler von ihm, dass er Teile der amerikanischen Presse als „Feind des Volkes“ bezeichnet und es selbst glaubt, die Stimme des Volkes zu sein. Angeblich soll noch kein Präsident in den USA so verhasst sein wie Trump. Aber auch das stimmt nicht ganz. Er hat immer noch 44 Prozent der Stimmen hinter sich, die seine gegenwärtige Politik gutheißen. Es gibt auch Demonstrationen port Trump und nicht nur gegen Trump, die zum Teil der „Investmentguru“ und Trump-Gegner George Soros und Hillary Clinton mit organsiert haben sollen. Das amerikanische Volk ist gespalten, das europäische aber auch. Gespannt sein darf man auch, welchen „Deal“ Trump nun konkret mit Putin in Zukunft heraus handeln will, wobei sie sich beim Kampf gegen den IS schon jetzt besser gegenseitig unterstützen wollen.

    Snap-Euphorie ist ein erstes Warnsignal einer „irrationalen Übertreibung“

    Nach der Trump-Rally gab es am 2. März an der Wall Street auch noch eine „Snap-Euphorie“, die die Technologie-Aktien an der NASDAQ beflügelte. Der Börsengang, neudeutsch IPO, von Snap Inc. mit der App Snapshot, was eine Konkurrenz zu Whats App ist, war zehnfach überzeichnet und der Börsenkurs stieg am ersten Börsentag um über 40 Prozent gegenüber dem IPO-Preis von 17 US-Dollar, womit Snap schon mehr wert war als die Deutsche Bank AG. Dabei macht das Unternehmen noch hohe Verluste und das Kurs-Umsatz-Verhältnis beträgt fast 50, also doppelt so viel wie bei dem IPO von Facebook.

    Endet Snap wie Twitter?

    Während sich der Kurs von Facebook ausgehend vom Tief von 20 auf nunmehr 137 US-Dollar mehr als versechsfacht hat, fiel der Kurs von Twitter nach dem ersten Hype von 70 auf unter 20 US-Dollar, obwohl Trump mit seinem täglichen „Getwitter“ jetzt ordentlich Werbung für Twitter macht. Ich halte die Kurse von 27 US-Dollar für Snap bei einem IPO-Kurs von 17 US-Dollar für eine „irrationale Übertreibung“ und diese Übertreibung ist eher ein Warnsignal für die Zukunft, ebenso wie die geplante Mega-Übernahme von Unilever durch Kraft für 147 Mrd. €, die aber geplatzt ist.

    Bitcoins performen besser als Gold

    Gold gab in den letzten Tagen seit Ende Februar von 1255 auf 1235 US-Dollar/Unze leicht nach. In 1 Jahr ist Gold sogar in US-Dollar mit 1,8 Prozent im Minus. Dagegen stieg die Kryptowährung Bitcoins auf ein neues Allzeit-Hoch von 1250 €. Bitcoins war schon im letzten Jahr einer der besten Geldanlagen der Welt mit einer Kursverdopplung, weit besser als Gold. Bitcoins werden auch als Alternative zu Papiergeld gesehen, falls es zu einer Währungsreform kommen sollte. Da hinter Bitcoins – anders als bei Gold - aber keine Substanz bzw. Kapitaldeckung, also kein innerer Wert, steckt, kann es sich auch um eine perfekte Blase handeln.

    Rechtspopulisten auf dem Vormarsch – auch in Europa?

    Der Monat März wird in Europa durch eine Reihe von politischen Ereignissen beeinflusst werden wie der Brexit, aber auch die Wahlen in den Niederlanden, wo der Rechtspopulist Greet Wilders in die Fußstapfen von Trump schlüpfen könnte. Dies wäre vergleichbar mit der Wahl von Trump in den USA, also eine Wahl pro Rechts-Populismus und contra etablierte Parteien und gegen etablierte Politiker bzw. gegen das sognannte „Establishment“. Dies könnte sich dann bei den Präsidentschaftswahlen am 7. Mai in Frankreich fortsetzen, wo sich Marine Le Pen Hoffnungen machen kann, als neue Präsidenten Frankreichs gewählt zu werden. Die Chancen dafür sind zwar gering zumindest beim zweiten Wahlgang, aber nichts ist unmöglich. In jedem Fall dürften die Börsen in Europa in den nächsten Wochen stark von politischen Ereignissen beeinflusst werden.

    „Exotenbörsen“ aus Osteuropa können outperformen

    Der DAX überschritt wegen der Trump-Rally die magische 12.000-er Marke und der EuroStoxx stieg auf das neue Jahres-Hoch von 3400 Indexpunkten. Von der Trump-Rally profitierten aber nicht nur die westeuropäischen Börsen, sondern auch die osteuropäischen Börsen vor allem die Warschauer Börse, wo es auch eine rechtspopulistische Regierung gibt, ebenso wie in Ungarn. Selbst die Börse Istanbul zählt in diesen Jahr trotz Erdogan zu den am besten performenden Börsen der Welt und die türkische Lira hat sich zuletzt auch sogar erholt.

    Am besten schnitt die Börsen aus Kasachstan (+30 Prozent) und Polen (+19 Prozent), aber auch die Balkan-Bösen aus Slowenien, Kroatien und Rumänien machen viel Freude und können mit einem Plus über 10 Prozent seit Jahresbeginn sowohl den DJI als auch den DAX klar outperformen. Dagegen gab es an der Moskauer Börse fortgesetzte Gewinnmitnahmen, was nach einem Plus von über 50 Prozent im letzten Jahr auch verständlich ist.

    Erst informieren, dann investieren.

    Der sehr treffsichere ESI-Seminar-Indikator stand im November 2016 auf „Hold“, was bisher richtig war. Die Moskauer Börse stieg nach dem Wahlsieg von Trump in 2016 auf ein neues Allzeit-Hoch beim MICEX-Index auf Rubel-Basis und der RDX-Index auf Euro-Basis sogar um über 50 Prozent, ebenso wie Aktien aus Kasachstan, wo sich die Kurse in 1 Jahr fast verdoppelten. 10 Börsen aus Osteuropa konnten auch in 2016 den DAX klar outperformen und in diesem Jahr schon 7 Börsen aus Osteuropa.

    Informieren Sie sich jetzt ausführlich über die Hintergründe der Ukraine/Russland-Krise, aber auch das zukünftige Erholungspotential der unterbewerteten Aktien aus Osteuropa. Auch in Kasachstan und der Ukraine gibt es neue Chancen. Bestellen Sie jetzt auch ein Probe-Abo (3 Ausgaben per Email für nur 15 €) des monatlich erscheinenden Börsenbriefs EAST STOCK TRENDS (EST) mit einem weiteren Ukraine/Russland-Special mit vielen Hintergrund-Informationen und neuen Anlage-Vorschlägen wie mit der "Aktie des Monats“ und lukrativen Zertifikaten unter www.eaststock.de, dort unter Börsenbrief. Der letzte EST erschien am 17. Februar 2016 mit der Vorstellung von einer aussichtsreiche, russischen IT-Aktie und einem „Kasachstan-Special“.

    Das neue goldige „Muster-Depot“ des EST liegt bereits 66 Prozent im Plus und die die Goldaktien Highland Gold Mining und Trans Sibirian Gold um über 100 Prozent in 2016. Die Muster-Depots aus dem Jahr 2015 liegen mit 131 Prozent, 89 Prozent und 143 Prozent ebenfalls kräftig im Plus. Waren Sie dabei?

    Neu für Trader oder Investoren, die wissen wollen, wie Sie ihr Kapital schützen können, ist der monatlich erscheinende Börsenbrief THE BIG PICTURE (TBP) mit der Analyse der Weltbörsen-Indices, der Rohstoffe und Devisen für nur 80 € im Jahr (per E-Mail für 12 Ausgaben) bestellbar bei der ESI GmbH (www.eaststock.de, Tel 040/6570883, Fax: 040/6570884).

    Interview-Hinweise: Andreas Männicke wurde am 26. Januar 2017 im Aktionärs TV über aussichtsreiche Aktien in Russland und über Rohstoffe befragt. Dort wurde auch Polen als Favorit in Zentralosteuropa benannt (bisher schon +19 Prozent, also weit besser als der DAX). Das letzte Radio-Interview war am 17. Januar 2017 in Börsen Radio Networks. Das nächste Radio-Interview ist am 6. März 2017 mit Börsen Radio Networks über Osteuropa. Sie können sich das Interview jetzt bei www.eaststock.de, dort unter der Rubrik „Interviews“ runterladen, ebenso wie das gleichnamige EastStockTV-Video, Folge 128.

    Seminar-Hinweis: Das nächste Ostbörsen-Seminar „Go east – Hochprozentiges aus Osteuropa“ wird am 17. Mai 2017 m 17.30 Uhr in Frankfurt/M (alternativ am 18. Mai 2017 um 18.30 Uhr) stattfinden: Info und Anmeldung unter www.eaststock.de, dort unter der Rubrik „Dienstleistungen/Seminar“.

    Diskutieren Sie jetzt auch mit Herrn Männicke interaktiv unter http://go.guidants.com/de#c/Andreas_Maennicke .

  • Jetzt beginnen die närrischen Zeiten – auch an den Börsen!

    Sonntag, 26. Februar 2017 23:05:00

    In Deutschland wird überall am Rhein jetzt Karneval gefeiert, in Rio de Janeiro auch. Es ist die Zeit, Spaß zu haben und den Alltagsfrust zu vergessen. Es ist gut möglich, dass demnächst auch die „närrischen Zeiten“ an den Börsen beginnen und das nicht nur wegen des „Ober-Narrs“ Donald Trump, der die Pressefreiheit mit Füßen tritt und nun auch das Atom-Arsenal in den USA ausweiten will. Hinzukommt seine Ausländerfeindlichkeit und sein Protektionismus-Konzept, das zum Bumerang werden kann.

    Die Wall Street sieht das bisher aber alles ganz pragmatisch und feiert vor allem, dass er seine Steuerreform für Unternehmen schon in 3 Wochen umsetzen will, mit einem neuen Kursfeuerwerk und neuem Allzeit-Hoch. Der Dow Jones Industrial Index übersprang letzte Woche erstmals 20.800 Indexpunkte und auch der deutsche Aktien-Index DAX schnupperte schon an der 12.000-er Marke, korrigierte aber am Freitag mit minus 1,2 Prozent auf 11.804 Indexpunkte. Nun muss Trump aber auch hier bei der Steuerreform zeitnah „liefern“, sonst macht er sich selbst zum Narren. Unabhängig davon können für die Börsen demnächst wegen des Wahlmarathons in Europa demnächst die „närrischen Zeiten“ beginnen.

    Macht sich jetzt Trump selbst zum Narr – nicht nur bei der Presse?

    Trump wird sicherlich auch bei den Karnevalsumzügen als „Ober-Narr“ eine gewichtige Rolle spielen, aber auch Mario Draghi mit seiner Nullzinspolitik, der dadurch die Sparer schleichend enteignet. Wir befinden uns politisch, gesellschaftlich und wirtschaftlich im Ausnahmezustand bzw. im Umbruch und merken dabei kaum, was wirklich vor sich geht. Die Gesellschaft ist gespalten und Trump nutzt das aus. Trump ist aber mit der Presse in den USA auf dem Kriegsfuß und das ist nicht gut, zumal er selbst nicht immer die Wahrheit von sich gibt, aber er glaubt für das „Volk“ zu sprechen.

    Trump muss nun bei der Steuerreform bald „“liefern“, sonst wird es „närrisch“

    Die Börsen feiern in den USA zwar neue Höchststände, dies aber auch wegen der Geldpolitik und der Hoffnung, dass Trump bei der Steuerreform auch „liefert“. Tut er es nicht, wird es auch zu Enttäuschungen an den Börsen kommen, denn der amerikanische Aktienmarkt ist sowohl vom Shiller-Kurs-Gewinn-Verhältnis als auch vom Kurs/Umsatzverhältnis schon sehr hoch bewertet. Wie Trump die Steuerreform finanzieren will, ist noch unklar. Möglicherweise wird er die Schulden enorm erhöhen. Die amerikanische Notenbank FED dürfte die Zinsen in den nächsten Monaten anheben, was dann aber auch später die Zinskosten für den Staat erhöhen wird, aber auch die sehr hohen Wertpapierkredite in den USA.

    Mega-Übernahmen und Mega-IPOs deuten oft das Ende einer Hausse an

    Auch Übernahmen werden dann von der Finanzierung her teurer, wenn die Zinsen steigen. Zuletzt wollte Kraft Unilever für 147 Mrd. € übernehmen, was nach Mannesmann/Vodafone die zweitgrößte Summe für eine Übernahme in der Börsengeschichte gewesen wäre. Kraft zog aber das Angebot überraschend letzte Woche zurück, worauf der Kurs von Unilever zunächst von 45 auf 39 € einbrach, sich jetzt aber wieder schnell auf 44 € erholte in der Hoffnung, dass Kraft noch ein neues Angebot unterbreitet.

    Zudem will der größte Öl-Konzern der Welt Saudi Aramco ab 2018 an die Börse Wall Street gehen, was der größte Börsengang in der Börsengeschichte an der Wall Street werden soll, also noch größer als der letzte von Alibaba aus China. Solche Mega-Übernahmen und Mega-IPOs sind ein Zeichen dafür, dass sich die Börsen schon bald auf dem Zenit befinden.

    Trump will steigenden FED-Zinsen, aber einen schwachen US-Dollar – geht das überhaupt?

    Draghi wird aber bei seiner Nullzins-Politik bleiben, was den US-Dollar stärken und den Euro schwächen dürfte, was aber gut für die europäische Exportwirtschaft ist. Damit wird Trump aber das Gegenteil erreichen, was er erreichen wollte. Seine Maßnahmen könnten später zum Bumerang für die Börsen werden und erst dann beginnen die „närrischen Zeiten“ an den Börsen.

    Wahlmarathon in Europa läutet schon im März in Europa die „närrischen Zeiten“ ein

    Hinzukommt jetzt der Wahlmarathon in Europa und der Brexit. Ab März schaut ganz Europa im März außer auf Großbritannien auch auf die Parlamentswahlen in den Niederlanden, wo der Populist und Islam-Gegner Geert Wilders gewinnen und neuer Primier werden könnte. Ende April/Anfang Mai sind dann die sehr bedeutsamen Präsidentschaftswahlen in Frankreich, wo es schon jetzt in 20 Städten bürgerkriegsähnliche Situationen und Straßenschlachten von überwiegend ausländischen Jugendlichen mit der französischen Polizei gibt. Einen ähnlichen Vorfall gab es letzte Woche aber auch in Schweden, allerdings einen Tag, nachdem Trump Schweden erwähnte ohne konkret zu sagen, was er damit meinte, was für „närrische Verwirrung“ im Internet und den Medien sorgte.

    Steht die EU vor der Spaltung durch Marine Le Pen?

    Es ist aber trotz der bürgerkriegsähnlichen Situationen und den Problemen mit den ausländischen Jugendlichen wenig wahrscheinlich, dass Marine Le Pen von der Front National die Stichwahl zur Präsidentschaft am 7. Mai gewinnen wird, weil der Wahlverlierer der Vorwahl sich dafür einsetzen wird, dass seine Stimmen dem Gegner von Le Pen gegeben werden. Damit dürften uns der Euro und die EU noch eine Weile erhalten bleiben, auch wenn der „Grexit“ schon wieder droht. Le Pen will aber ein Referendum anstrengen, um aus der EU und dem Euro auszuscheiden, was dann aber auch das Ende der EU wäre, denn eine EU ohne Frankreich ist nicht denkbar.

    Schulz setzt auf soziale Gerechtigkeit und übertrifft damit Merkel

    Bei den Bundestagswahlen im September in Deutschland könnte es eine Patt-Situation ohne klaren Sieger geben, wobei Martin Schulz jetzt mächtig aufholt und und in den Wahlprognosen erstmals schon vor Angela Merkel liegt, ebenso wie die SPD vor der CDU – erstmals seit 10 Jahren! Schulz will die Agenda 2010 von Gerhard Schröder wieder zurückführen und das Thema „soziale Gerechtigkeit“ in den Vordergrund stellen, was im Moment gut bei der links orientierten Bevölkerung ankommt.

    In jedem Fall werden die Börsen in diesem Jahr durch diesen Wahlmarathon immer wieder neu beeinflusst werden. Zudem sind die südeuropäischen Länder überschuldet, neben Griechenland auch Italien, was Europa im Sommer weiter beschäftigen wird. Die Kapitalflucht nimmt in Griechenland schon wieder zu und Bankkonten werden geräumt, weil der IWF keine weiteren Kredite geben will, da die Schuldentragfähigkeit nicht mehr gegeben ist. Ganz ähnliche Probleme hat aber auch Italien, wo die Kuh längst noch nicht vom Eis ist. Hier könnte es in 2018 zu einer Überraschung kommen, wenn die „5 Sterne-Partei“ unter dem Komiker Beppe Grillo die Parlamentswahlen gewinnen sollte, die ebenso auch wie Le Pen aus der EU und aus dem Euro ausscheiden wollen. Die wahren närrischen Zeiten stehen uns also noch bevor - auch an den Börsen.

    Ostbörsen boomen weiter –allen voran Kasachstan und Polen

    Sehr positiv entwickeln sich bisher weiter die Emerging Markets, Rohstoffe - hier wiederum auch besonders die Industriemetalle, die die Anleger jetzt neu über sogenannte Exchange Trades Commodities (ETC) der BNP Paribas handeln können, und vor allem die Börsen aus Osteuropa: Die Börse aus Kasachstan erreichte schon ein Plus von 30 Prozent und die Börse aus Warschau ein Plus von 15 Prozent, wobei die Moskauer Börse in diesem Jahr etwas durch Gewinnmitnahmen konsolidierte, was nach dem Plus von über 50 Prozent im letzten Jahr nicht verwundert. Aber auch einige Exotenbörsen aus den Balkanländen wie Rumänien, Bulgarien und Kroatien mit einem Plus von zum Teil über 10 Prozent und dem Baltikum performen nun weiter sehr gut.

    Schon im letzten Jahr zählten 10 Börsen aus Osteuropa zu den 30 am besten performenden Börsen der Welt und in dieses Jahr sind es schon wieder 7 Börsen aus Osteuropa, die sowohl die Wall Street als auch den DAX klar outperformen konnten. Und dennoch werden die Osteuropa-Börsen von den Medien immer noch sehr stiefmütterlich behandelt, so dass die deutschen Anleger von den großen Chancen in Osteuropa so gut wie gar nichts mitbekommen.

    Statt auf Entspannung setzt die NATO, die USA und die EU auf Konfrontation und Provokation mit Russland

    Die Leitmedien befassen sich lieber oft recht einseitig mit dem Russland- und Putin-Bashing, womit auch der russische Aktienmarkt in Misskredit gerät. Problematisch ist jedoch dass sich jetzt erstmals nach dem zweiten Weltkrieg wieder deutsche Panzer an der Grenze von Litauen befinden, was Russland provoziert, ebenso wie die neuen geplanten NATO-Manöver an der russischen Grenze und sogar in Polen und der Ukraine. Die schwierige und komplexe Situation in der Ukraine und in Syrien belasten zudem weiter Ost-West-Verhältnis Europa/Russland und NATO-Russland sowie vor allem USA/Russland, was nicht in der Form des eindeutigen Feindbildes sein muss.

    Auch die Medien berichten hier oft sehr einseitig, auf beiden Seiten, ganz abgesehen von den absichtlich gestreuten „Fake News“ – auch von russischer Seite. Trump will, dass Russland die Krim an die Ukraine wieder zurückgibt, wobei er hier wohl intern durch die Untersuchungen bezüglich des Wahlkampfes mit russischer Beteiligung Druck bekommen und eine Kehrtwendung gemacht hat.

    Was bringt die neue Trump-Putin-Connection in Zukunft?

    Gespannt sein darf man daher auf das erste persönliche Treffen zwischen Putin und Trump und welcher reale Deal nach dem Motto „quid pro quo“ dort ausgehandelt wird. Hoffentlich einer, der den Weltfrieden nicht belastet, was unter Clinton der Fall gewesen wäre. Trump hat bezüglich Russlands zunächst eine Kehrtwendung um 180 Grad gemacht, wie die auch immer zustande kam. Mit Sicherheit werden diesseits und jenseits des Kontinents die Geheimdienste auch in Zukunft eine große Rolle spielen und oft leider auch eine unheilvolle, ebenso wie manche nur sehr einseitig oder gar mit Fake News informierende „Propaganda-Medien“. Aber das passt dann auch wieder auf die „närrischen Zeiten“, die auf uns zukommen und in den wir uns zum Teil schon befinden.

    Erst informieren, dann investieren.

    Der sehr treffsichere ESI-Seminar-Indikator stand im November 2016 auf „Hold“, was bisher richtig war. Die Moskauer Börse stieg nach dem Wahlsieg von Trump in 2016 auf ein neues Allzeit-Hoch beim MICEX-Index auf Rubel-Basis und der RDX-Index auf Euro-Basis sogar um über 50 Prozent, ebenso wie Aktien aus Kasachstan, wo sich die Kurse in 1 Jahr fast verdoppelten. 10 Börsen aus Osteuropa konnten auch in 2016 den DAX klar outperformen und in diesem Jahr schon 7 Börsen aus Osteuropa.

    Informieren Sie sich jetzt ausführlich über die Hintergründe der Ukraine/Russland-Krise, aber auch das zukünftige Erholungspotential der unterbewerteten Aktien aus Osteuropa. Auch in Kasachstan und der Ukraine gibt es neue Chancen. Bestellen Sie jetzt auch ein Probe-Abo (3 Ausgaben per Email für nur 15 €) des monatlich erscheinenden Börsenbriefs EAST STOCK TRENDS (EST) mit einem weiteren Ukraine/Russland-Special mit vielen Hintergrund-Informationen und neuen Anlage-Vorschlägen wie mit der "Aktie des Monats“ und lukrativen Zertifikaten unter www.eaststock.de, dort unter Börsenbrief. Der letzte EST erschien am 17. Februar 2016 mit der Vorstellung von einer aussichtsreichen IT-Aktie und einem „Kasachstan-Special“.

    Das neue goldige „Muster-Depot“ des EST liegt bereits 66 Prozent im Plus und die die Goldaktien Highland Gold Mining und Trans Sibirian Gold um über 100 Prozent in 2016. Die Muster-Depots aus dem Jahr 2015 liegen mit 131 Prozent, 89 Prozent und 143 Prozent ebenfalls kräftig im Plus. Waren Sie dabei?

    Neu für Trader oder Investoren, die wissen wollen, wie Sie ihr Kapital schützen können, ist der neue monatlich erscheinende Börsenbrief THE BIG PICTURE (TBP) mit der Analyse der Weltbörsen-Indices, der Rohstoffe und Devisen für nur 80 € im Jahr (per E-Mail für 12 Ausgaben) bestellbar bei der ESI GmbH (www.eaststock.de, Tel 040/6570883, Fax: 040/6570884).

    Interview-Hinweise: Andreas Männicke wurde am 26. Januar 2017 im Aktionärs TV über aussichtsreiche Aktien in Russland und über Rohstoffe befragt. Dort wurde auch Polen als Favorit in Zentralosteuropa benannt (bisher schon +15 Prozent, also weit besser als der DAX). Das letzte Radio-Interview war am 17. Januar 2017 in Börsen Radio Networks. Sie können sich das Interview jetzt bei www.eaststock.de, dort unter der Rubrik „Interviews“ runterladen, ebenso wie das gleichnamige EastStockTV-Video, Folge 127.

    Diskutieren Sie jetzt auch mit Herrn Männicke interaktiv unter http://go.guidants.com/de#c/Andreas_Maennicke .

  • Trump schickt die Wall Street auf neue Allzeit-Hochs – alles nur ein Strohfeuer?

    Sonntag, 12. Februar 2017 00:08:00

    Der US-Präsident Donald Trump zündete ein Feuerwerk an Dekreten und setzte damit zum Erstaunen der Weltöffentlichkeit sein Wahlprogramm um - ganz zum Leidwesen vieler westlicher Politiker und politischer Gegner auf der Welt. Trump zündete aber auch ein Kursfeuerwerk an der Wall Street. Auch in der vergangenen Woche erreichte der Dow Jones Industrial Index wieder ein neues Allzeit-Hoch. Nun aber stellen sich viele Experten die berechtigte Frage, ob das alles nur ein Strohfeuer ist.

    Es stiegen aber nicht nur die Aktien in den USA, sondern auch in den Emerging Markets und hier wiederum vielfach auch in Osteuropa, denn 7 Börsen aus Osteuropa zählen schon wieder zu den am besten performenden Aktienmärkten der Welt.

    Trump sorgt für Aufregung, aber auch für steigende Aktienkurse

    Trump ist eine der wenigen „Politiker“, die bisher ihr Wahlprogramm konsequent umsetzten, dies allerdings ganz zum Leidwesen all derjenigen, die dafür überhaupt kein Verständnis haben. Aber Trump sorgt auch für Gegenreaktionen auf der Straße, in den Medien aber auch in den eigenen Reihen der Republikaner. Die US-Gerichte vereitelten bisher die Umsetzung seines recht eigenwilligen Dekrets, Moslems aus 6 arabischen Ländern die Einreise zu verweigern. In den USA leben 11 Mio. Menschen ohne legale Dokumente.

    Trump entschied aber auch, eine Mauer vor Mexiko zu bauen, die er durch eine zwanzig-prozentige Importsteuer für Einfuhren aus Mexiko finanzieren will. Ob er dies jedoch umsetzen kann, wird der Kongress zu entscheiden haben, wo er nicht nur Befürworter hat, obwohl die Republikanische Partei die Mehrheit im Senat und im Kongress hat – er also im Grundsatz ohne Widerstand „durchregieren“ könnte. Trump hat nun auch den extrem konservativen Richter und Abtreibungsgegner Neil Gorsuch zum Obersten Gericht, also dem Verfassungsgericht bzw. dem Supreme Court benannt, wobei diese Benennung auf Lebenszeit ist. Trump hat aber auch angekündigt, dass er die Steuerreform schon in den nächsten Wochen durchführen will und das waren genau die Worte, die die Anleger hören wollten, die sich dadurch auch eine bessere Gewinnentwicklung der US-Unternehmen und mehr BSP-Wachstum in den USA erhoffen.

    Der Dow Jones Industrial Index stieg am 10. Februar – trotz oder auch wegen Trump - auf das neue Allzeit-Hoch von 20.269 Indexpunkten. Der DAX stieg auf 11.666 Indexpunkten und damit um 31 Prozent in 1 Jahr. Im letzten Jahr wurden die globalen Aktienmärkte noch durch den Crash in China in Mitleidenschaft gezogen. Gold stabilisierte sich bei 1233 US-Dollar/Unze und Silber bei 17,95 US-Dollar/Unze. Der Brentölpreis konnte sich bei 56,7 US-Dollar/Barrel behaupten.

    Korrektur an der Wall Street ante portas?

    Die Wall Street ist aber gemessen am Shiller-Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV), das das durchschnittliche KGV der letzten 10 Jahre bemisst, äußerst hoch bewertet und auch das Kurs/Umsatzverhältnis ist auf Rekordniveau. Die Aktienkurse wurden in den USA in den letzten Jahren mehr durch Aktienrückkauf-Programme und niedrige Zinsen künstlich oben gehalten. Nun droht aber eine Zinswende in den USA, die im Jahresverlauf noch für Gegenwind sorgen wird, zumal auch höhere Inflationsarten erwartet werden. Abgewartet werden muss auch, ob die bisher sehr schwache Investitionsneigung der US-Unternehmen durch die Steuererleichterungen tatschlich ansteigt und auch die Gewinnentwicklung verbessert wird. Ist dies nicht der Fall, wird die Wall Street auch wieder scharf korrigieren.

    Wer soll das bezahlen, wer hat so viel Geld?

    Zudem muss abgewartet werden, ob die protektionistischen Maßnahmen auch Gegenreaktionen (von China, Europa) provozieren, die auch dem US-Wachstum schaden werden, so dass die recht eigenwilligen Trump-Maßnahmen später im Nachhinein zum Bumerang werden. Dies kann aber frühestens nach 6 Monaten beurteilt werden. Fraglich ist auch, wie Trump die geplanten Infrastrukturinvestitionen in Kombination mit den Steuererleichterungen finanzieren will ohne dass der US-Haushalt aus den Fugen gerät. Schon jetzt drohen durch Zinssteigerungen wesentlich höhere Haushaltsbilanzdefizite und die USA sind schon mit über 20 Billionen US-Dollar übermäßig verschuldet.

    Zerbrechen die EU und der Euro?

    Aber nicht nur Trump wird noch auf den Boden realen Fakten und nicht seiner alternativen Fakten geführt werden. Auch Europa steht vor großen Herausforderungen mit den Parlamentswahlen in den Niederlanden im März, mit den Präsidentschaftswahlen in Frankreich im Mai und den Bundestagswahlen in Deutschland im Sommer, wo Rechtspopulisten wahlentscheidend werden könnten. Kaum einer hat bisher auf der Rechnung, dass wenn Marine Le Pen die Präsidentschaftswahl im Mai überraschend in Frankreich gewinnen sollte, die EU und der Euro in der gegenwärtigen Form beerdigt werden.

    Kommt nach dem Brexit der Frexit oder der Grexit?

    Le Pen prangert zu Recht an, dass der Euro den südeuropäischen Ländern eine zu hohe Jugendarbeitslosigkeit verschafft und damit der Jugend in Südeuropa die Zukunft verbaut wird, da die Länder nicht durch Abwertungen ihre fehlende Wettbewerbsfähigkeit kompensieren konnten. Die Target-2 Salden, also die Schulden der südeuropäischen Länder gegenüber der Europäischen Zentralbank (EZB) und damit mittelbar gegenüber Deutschland belaufen sich schon auf über 800 Mrd. €, die Grunde uneinbringlich sind. Draghi rettete bisher das System durch seine Nullzinspolitik, womit Sparer in Europa aber faktisch schleichend enteignet werden, zumal die Inflation jetzt wieder anzieht. Dennoch könnte es im Sommer zu einem Grexit kommen. Zudem muss erst einmal der Brexit Großbritanniens ab März 2017 verkraftet werden. Auch Italien wird ein Problemland in Europa bleiben.

    Börsen aus Osteuropa boomen weiter

    Trotz dieser erkennbar großen politischen Risiken und Herausforderungen stiegen insbesondere die Aktienbörsen in Osteuropa besonders stark an. 7 Börsen aus Osteuropa, genauer gesagt die Börsen aus Kasachstan, Ukraine, Polen, Rumänien, Slowenien, Bulgarien und Estland zählen schon wieder zu den 30 am besten performenden Börsen der Welt und konnten sowohl die Wall Street-Indices als auch den DAX klar outperformen. Der CECE-Index mit den Aktien aus Ungarn, Polen und Tschechien stieg bereits um 10 Prozent in diesem Jahr, also weit mehr als der DAX oder der Dow Jones Industrial Index.

    Die Aktien aus Kasachstan stiegen bereits um 24 Prozent in diesem Jahr, die aber auch schon im letzten Jahr zu den bisher wenig beachteten Outperformern unter den Weltbörsen zählten. Überhaupt werden die Aktienmärkte aus Osteuropa in den Medien immer noch sehr stiefmütterlich behandelt. Etwas Ladehemmung haben noch die Aktien aus Russland in diesem Jahr, aber die stiegen im letzten Jahr schon über 50 Prozent im Durchschnitt.

    Rohstoffe vor dem Comeback

    Aussichtsreich sind auch weiterhin Emerging Markets- und Frontier-Länder wie Argentinien, Vietnam und Pakistan. Zudem lohnt es sich via Exchange Traded Commodities (ETC) der BNP Paribas weiter auf das Comeback der Rohstoffe zu setzen und zwar nicht nur auf Öl oder Gold/Silber, sondern auch auf andere Edel- und Industriemetalle. So konnte Blei in diesem Jahr schon um 19 Prozent, Zink um 11 Prozent und Kupfer um 6 Prozent ansteigen, wobei Zink schon im letzten Jahr mit einem Plus von über 70 Prozent viel Freude machte.

    Der Turn around der Rohstoffe dürfte sich in diesem Jahr fortsetzen, was aber auch die Inflation und mithin die Zinsen anheizen wird. In diesem Umfeld erscheinen die Aktienmärkte aus Russland und Kasachstan weiterhin sehr chancenreich, auch wenn Trumps Bumerang irgendwann auch diese Länder treffen wird. Gespannt sein darf man aber so oder so auf das erste persönliche Treffen zwischen dem US-Präsidenten Trump und dem russischen Präsidenten Putin, das spätestens im Sommer beim nächsten G 20-Gipfel in Hamburg stattfinden wird. An eine Aufhebung der Sanktionen gegen Russland ist aber in Anbetracht der neuen militärischen Eskalation in der Ukraine vorerst ohnehin nicht zu denken.

    Erst informieren, dann investieren.

    Der sehr treffsichere ESI-Seminar-Indikator stand im November 2016 auf „Hold“, was bisher richtig war. Nach der Korrektur im August/September 2015, in der ersten Dezemberhälfte 2015 und auch in den ersten Handelswochen in 2016 (bis 12. Februar 2016) blieb auch die Moskauer Börse eine attraktive und stark unterbewertete Trading-Börse, die in 2016 um über 50 Prozent anstieg, was die großen Trading-Chancen aufzeigt. Die Moskauer Börse stieg nach dem Wahlsieg von Trump auf ein neues Allzeit-Hoch beim MICEX-Index auf Rubel-Basis und der RDX-Index auf Euro-Basis sogar um über 50 Prozent, ebenso wie Aktien aus Kasachstan, wo sich die Kurse in 1 Jahr fast verdoppelten. 10 Börsen aus Osteuropa konnten auch in 2016 den DAX klar outperformen und in diesem Jahr schon 7 Börsen aus Osteuropa.

    Informieren Sie sich jetzt ausführlich über die Hintergründe der Ukraine/Russland-Krise, aber auch das zukünftige Erholungspotential der unterbewerteten Aktien aus Osteuropa. Auch in Kasachstan und der Ukraine gibt es neue Chancen. Bestellen Sie jetzt auch ein Probe-Abo (3 Ausgaben per Email für nur 15 €) des monatlich erscheinenden Börsenbriefs EAST STOCK TRENDS (EST) mit einem weiteren Ukraine/Russland-Special mit vielen Hintergrund-Informationen und neuen Anlage-Vorschlägen wie mit der "Aktie des Monats“ und lukrativen Zertifikaten unter www.eaststock.de, dort unter Börsenbrief. Der letzte EST erschien am 19. Januar 2016 mit der Vorstellung von einer aussichtsreichen Öl- und einer Konsum-Aktie.

    Das neue goldige „Muster-Depot“ des EST liegt bereits 57 Prozent im Plus und die die Goldaktien Highland Gold Mining und Trans Sibirian Gold um über 100 Prozent in 2016. Die Muster-Depots aus dem Jahr 2015 liegen mit 107 Prozent, 68 Prozent und 319 Prozent ebenfalls kräftig im Plus. Waren Sie dabei?

    Neu für Trader oder Investoren, die wissen wollen, wie Sie ihr Kapital schützen können, ist der neue monatlich erscheinende Börsenbrief THE BIG PICTURE (TBP) mit der Analyse der Weltbörsen-Indices, der Rohstoffe und Devisen für nur 80 € im Jahr (per E-Mail für 12 Ausgaben) bestellbar bei der ESI GmbH (www.eaststock.de, Tel 040/6570883, Fax: 040/6570884).

    Interview-Hinweise: Andreas Männicke wurde am 26. Januar 2017 im Aktionärs TV über aussichtsreiche Aktien in Russland und über Rohstoffe befragt. Dort wurde auch Polen als Favorit in Zentralosteuropa benannt (bisher schon +10 Prozent, also weit besser als der DAX). Das letzte Radio-Interview war am 17. Januar 2017 in Börsen Radio Networks. Sie können sich das Interview jetzt bei www.eaststock.de, dort unter der Rubrik „Interviews“ runterladen, ebenso wie das gleichnamige EastStockTV-Video, Folge 126.

    Diskutieren Sie jetzt auch mit Herrn Männicke interaktiv unter http://go.guidants.com/de#c/Andreas_Maennicke .

  • Die besten Geldanlagen in 2016 und 2017 - wie lange dauert der Trump-Effekt?

    Sonntag, 29. Januar 2017 22:44:00

    Auf dem sehr gut besuchten Fondskongress in Mannheim am 25./26. Januar, wo ich persönlich anwesend war, gibt es jedes Jahr ein Stelldichein der Fondsmanager, die ihre Meinungen über die Märkte und ihren Anlagestil kundtun. Wenn man diesmal abseits der 220 Vorträge durch die Reihen der Aussteller ging, schien es nur ein Gesprächsthema zu geben und das war der neue US-Präsident Donald Trump, der sprichwörtlich in aller Munde war. In der Tat wird Trump in diesem Jahr die Märkte nachhaltig in die eine oder auch andere Richtung beeinflussen, aber es gibt noch wesentlich mehr Faktoren, die zu beachten sind. Diskutiert wurde fachmännisch, was wohl die besten Geldanlagen in diesem Jahr sein werden. Einige Trends sind dabei jetzt schon erkennbar.

    Politik als brisantes Börsenthema

    Es fiel auf dem Fondskongress in Mannheim zunächst auf, dass mit dem Ex-Wirtschaftsminister und Ex-Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg und dem CDU-Politiker Friedrich Merz als Star-Referenten zwei ehemalige Hoffnungsträger der CDU auf die Seiten der Berater und Investoren in der Wirtschaft gewechselt sind nach dem Motto: „die guten und kompetenten Politiker wechseln in die Wirtschaft, der Rest bleibt in der Politik“. Während Guttenberg Start ups in den USA mitfinanziert, wechselte Merz in den Aufsichtsrat des größten Vermögensverwalters der Welt Blackrock. In den USA ist es nun genau umgekehrt, denn dort werden gerade die Wirtschaftskapitäne und Milliardäre zu Politkern gemacht und so mancher fragt sich auch das, ob das auf die Dauer gut gehen kann.

    Trump setzt sein Wahlprogramm um und erntet Kritik bei Massenprotesten

    Zudem fiel auf, dass die Vortragsäle bei den Reden von Guttenberg und Merz überfüllt waren. Dies verwundert nicht, weil die Themen, wie es jetzt weitergeht mit Trump und Europa, auch maßgeblich in diesem Jahr die Börsen beeinflussen werden. Trump schien tatsächlich das durchsetzen zu wollen, was er im seinem Wahlprogramm androhte, was sehr protektionistische Maßnahmen sind. Es ist aber fraglich, ob er dadurch die USA wirklich wieder zur alten Stärke und Größe führen kann oder ob er sich damit wohlmöglich selbst ins eigene Fleisch schneidet.

    Schon jetzt beschloss Trump durch Erlass den Bau einer Mauer vor Mexikos Grenze, der durch eine 20 prozentige Importsteuer auf Mexikos Waren finanziert werden soll und er beschloss das Einreiseverbot für Moslems, die aus dem Ausland kommen. Alleine diese beiden Maßnahmen führten zu Proteststürmen. In New York kam es schon zuvor zu Massenprotesten von Frauen wegen seiner sexistischen Bemerkungen im Wahlkampf. Nun gibt es neue Massenproteste wegen des Einreiseverbots für Moslems angeblich aus Sicherheitsgründen, wogegen auch Angela Merkel bei dem ersten Telefongespräch mit Trump protestierte. Aber auch im eigenen Lager bekommt Trump zunehmend Widerstand zu spüren wie von dem Ex-Präsidentschaftskandidat McCain.

    Putin auf Augenhöhe mit Merkel und Abe beim ersten Gespräch mit Trump

    Als ersten Staatsgast empfing Trump den pritsche Primier May aus Großbritannien im Weißen Haus und lobte May für den Schritt zum Brexit. Beide Länder wollen nun bilaterale Handelsbeziehungen aufbauen, die beiden Ländern dienen. Trump führte am Wochenende erste Telefongespräche mit der Bundeskanzlerin Merkel mit dem japanischen Primier Abe und auch mi dem russischen Präsidenten Putin, die ihm wohl alle gleich wichtig erschienen.

    Dow Jones Industrial Index (DJI) auf Allzeit-Hoch bei erstmals über 20.000 Indexpunkten

    Nun warten aber auch die Investoren auf die Umsetzung der angekündigten Streuermäßigungen für US-Unternehmen und die Infrastrukturinvestitionen, denn dies waren die Hauptgründe dafür, dass die Wall Street auch mit Trump im Amt am 26. Januar, also 6 Tage nach seiner Inauguration in Washington, ein neues Allzeit-Hoch erreichte. Der Dow Jones Industrial Index überwand am 25. Januar 2017 erstmals die „magische“ 20.000-er Marke. Aber auch der DAX stieg auf ein neues Jahres-Hoch von über 11.800 Indexpunkten. Gold gab hingegen wieder auf unter 1200 USD/Unze nach. Brentöl konnte sich bei 55 US-Dollar/Barrel behaupten. Der Euro blieb stabil bei 1,07 EUR/USD.

    Kommt es zu einem Handelskrieg der USA mit China und Europa?

    Die Referenten beim Fondskongress in Mannheim Guttenberg und Merz waren beide der Auffassung, dass Trump durchaus zunächst „liefern“ wird und damit die Wall Street auf neue Höchstkurse treiben wird; sie waren aber sehr in Zweifel, ob dies nachaltig sein kann. Der zunehmende Protektionismus und der mögliche Handelskrieg mit China werden die USA mittel- bis langfristig eher schaden, worunter aber auch Europa leiden würde. Beide Redner appellierten an ein starkes Europa und warnten aber gleichzeitig vor einem Zerfall Europas. Die Ex-Facebook-Marketing-Chefin Randi Zuckerberg machte deutlich, wie wichtig in Zukunft Social-Media-Marketing für jedes Unternehmen ist.

    Die Börse aus Kasachstan als Top-Performer der Welt

    Auf dem Fondskongress in Mannheim wurden mit 220 Austellern und Fachvorträgen neue und alte Ideen und Konzepte der Geldanlage vorgestellt. Dabei waren Multi-Asset-Strategien und Total Return–Strategien bei Fonds in der Mehrzahl zu finden. Aber auch Emerging Market-Themen waren stark vertreten. Überfüllt war auch der Saal bei der Präsentation von Raiffeisen Capital Management mit einem Vortrag des Osteuropafondsmanagers Gregor Holek über die „Perlen“ aus Osteuropa. Der russische Aktienmarkt war einer der Top-Performer der Weltbörsen im letzten Jahr, wobei die Aktien aus Russland auch im Osteuropafonds hochgewichtet sind. Am besten schnitten in 1 Jahr aber die Aktien aus Kasachstan mit fast einer Kursverdoppelung ab. Auch in diesem Jahr stiegen die Aktien aus Kasachstan gemessen am KTX-Index schon um über 10 Prozent.

    Rohstoffe und Exchange Traded Funds rücken wieder in den Mittelpunkt

    Aber auch der Wert von Bitcoins konnte sich im Wert im letzten Jahr verdoppeln. Sehr positiv war auch die Entwicklung von Rohstoffen und hier wiederum besonders von Öl/Gas und einiger Industriemetalle. So konnte der Zinkpreis in 1 Jahr um über 80 Prozent zulegen, aber auch der Ölpreis in etwa gleicher Höhe. Privatanleger können an der guten Performance durch den Kauf von sogenannten Exchange Traded Commodities (ETC) teilnehmen, die von der BNP Paribas herausgegeben werden. Profitiert hatten von dem positiven Rohstofftrend wieder die Emerging Markets, die nun wieder mehr in den Mittelpunkt des Anlegerinteresses rücken, nachdem Sie in den Jahren 2012 bis 2015 auch aufgrund der schwachen Rohstoffpreise eine Durststrecke hinzunehmen hatten.

    Aus Währungsrisiken werden Währungschancen: Rubel stärkste Währung der Welt in 2016 – neben Bitcoins

    Zu den hohen Kursgewinnen in Emerging Markets gesellten sich im letzten Jahr selektiv auch hohe Währungsgewinne wie beim russischen Rubel und dem brasilianischen Real, die zu den stärksten Währungen der Welt gehörten, was in den Jahren 2014/15 nicht der Fall war. So gab der Euro zum Rubel in 1 Jahr um 21 Prozent auf 64 EU/RUB nach und der US-Dollar zum Rubel sogar um 23 Prozent auf 59 RUB/USD Ein ähnlicher Rebound könnte der türkischen Lira in den nächsten Jahren gelingen, die im letzten Jahr aus bekannten Erdogan-Gründen abgestürzt ist. Die hohen Währungsrisiken und -chancen sind auch in Zukunft weiter zu beachten.

    Bitcoins mit Chancen trotz Bitcoin-Crash zu Jahresbeginn

    Bitcoins waren in 2016 mit einer Kursverdoppelung die beste Geldanlage der Welt. Dies könnte sich auch in 2077 fortsetzen, auch wenn die Bitcoin-Kurse stark schwanken. Zu Jahresbeginn gab es einen Bitcoin-Crash infolge der Untersuchungen der chinesischen Börsenaufsicht, die einige Unregelmäßigkeiten bei großen Bitcoin-Portalen in China entdeckten. Der Bitcoin-Kurs brach von über 1050 EUR/BTC auf unter 800 EUR/BTC ein, erholte sich jetzt aber wieder auf 866 EUR/BTC.

    Frontier Markets mit guten Outperformancechancen

    Als Frontier Markets, also die kommenden Emerging Markets der zweiten Reihe, werden die Aktienmärkte aus Vietnam, Pakistan, Argentinien als besonders chancenreich eingestuft. Auch die Frontier Markets aus Rumänien, Bulgarien und Kasachstan verdienen weiterhin Beachtung.

    6 wichtige Trends in 2017

    Wenn das letzten Jahr und hier wiederum vor allem die letzten 2 Monate des letzten Jahres in die Zukunft extrapoliert, dann werden die Anleger in diesem Jahr mit 6 folgenden Trends zu tu haben 1. Da sich der Kauf von Staatsanleihen bei steigenden Inflationsraten und steigenden Zinsen nicht mehr lohnt, dürfte sich die „Great Rotation“ also der Umtausch von Anleihen in ertragsstarke Aktien fortsetzen. 2. Bei den globalen Aktienmärkten dürften Emerging Markets die etablierten Aktienmärkte wieder outperformen, wobei hier auch die Chancen der Aktienmärkte aus Osteuropa weiterhin Outperformancechancen haben 3. Das Recovery bei Rohstoffen dürfte sich weiter fortsetzen, was aber auch die Inflationsarten weiter ansteigen lässt. Auch Gold scheint in 2017 weiterhin chancenreich 4. Wir werden auch in 2017 politisch beeinflusste Börsen haben mit den Haupthemen Trump (USA), China und Europa(=Wahlen/Brexit), was auch zu Enttäuschungen im Jahresverlauf führen kann. Die Volatilität dürfet im Jahresverlauf zunehmen und es wird im Jahresverlauf bei enttäuschenden Konjunkturdaten oder wenn Trump nicht „liefert“ zur 10 bis 20-Prozent-Korrektur an den Weltbörsen kommen. Insofern werden auch optimale Absicherungsstrategien in den Mittelunkt rücken. 5. Die EZB wird Sparer und Anleihenbesitzer durch ihre Nullzinspolitik und negativen Realzinsen in Europa notgedrungen weiter schleichend enteignen, so dass der Druck zur „Great Rotation“ auch bei den großen Kapitalsammelstellen zunehmen wird, also der Umtausch von Anleihen in Aktien 6. Auch Cyberkriege, Fake-News und das Internet als Meinungsmacher wird eine zunehmende Bedeutung spielen, was auch Wahlen und Börsenkurse beeinflussen kann.

    Erst informieren, dann investieren.

    Der sehr treffsichere ESI-Seminar-Indikator stand im November 2016 auf „Hold“, was bisher richtig war. . Nach der Korrektur im August/September 2015, in der ersten Dezemberhälfte 2015 und auch in den ersten Handelswochen in 2016 (bis 12. Februar) bleibt auch die Moskauer Börse eine attraktive und stark unterbewertete Trading-Börse, die vom 21. bis 29. Januar 2016 sogar um 25 Prozent und vom 11. Februar bis Mitte August 2016 um über 45 Prozent anstieg, was die großen Trading-Chancen selbst in einem Bärmarkt aufzeigt. Die Moskauer Börse stieg nach dem Wahlsieg von Trump auf ein neues Allzeit-Hoch beim MICEX-Index auf Rubel-Basis und der RDX-Index auf Euro-Basis sogar um über 50 Prozent, ebenso wie Aktien aus Kasachstan, deren Kurse sich in 1 Jahr fast verdoppelten. 10 Börsen aus Osteuropa konnten auch in 2016 den DAX klar outperformen und sind immer noch im Plus.

    Informieren Sie sich jetzt ausführlich über die Hintergründe der Ukraine/Russland-Krise, aber auch das zukünftige Erholungspotential der unterbewerteten Aktien aus Osteuropa. Auch in Kasachstan und der Ukraine gibt es neue Chancen. Bestellen Sie jetzt auch ein Probe-Abo (3 Ausgaben per Email für nur 15 €) des monatlich erscheinenden Börsenbriefs EAST STOCK TRENDS (EST) mit einem weiteren Ukraine/Russland-Special mit vielen Hintergrund-Informationen und neuen Anlage-Vorschlägen wie mit der "Aktie des Monats“ und lukrativen Zertifikaten unter www.eaststock.de, dort unter Börsenbrief. Der letzte EST erschien am 19. Januar 2017 mit der Vorstellung von einer aussichtsreichen Öl- und einer Konsum-Aktie, wobei die Kurse nach der Kaufempfehlung schon in 1 Woche um 20 bzw. 8 Prozent anstiegen.

    Das goldige „Muster-Depot“ des EST liegt bereits seit Anfang 2016 mit 57 Prozent im Plus und die die Goldaktien Highland Gold Mining und Trans Sibirian Gold um über 100 Prozent in 2016. Die Muster-Depots aus dem Jahr 2015 liegen mit 107 Prozent, 68 Prozent und 319 Prozent ebenfalls kräftig im Plus. Waren Sie dabei?

    Neu für Trader oder Investoren, die wissen wollen, wie Sie ihr Kapital schützen können, ist der monatlich erscheinende Börsenbrief THE BIG PICTURE (TBP) mit der Analyse der Weltbörsen-Indices, der Rohstoffe und Devisen für nur 80 € im Jahr (per E-Mail für 12 Ausgaben) bestellbar bei der ESI GmbH (www.eaststock.de, Tel 040/6570883, Fax: 040/6570884).

    Interview-Hinweise: Andreas Männicke wurde am 26. Januar 2017 im „Aktionärs TV“ über aussichtsreiche Aktien in Russland und über Rohstoffe befragt. Das letzte Radio-Interview war am 17. Januar 2017 in Börsen Radio Networks. Sie können sich das Interview jetzt bei www.eaststock.de, dort unter der Rubrik „Interviews“ runterladen, ebenso wie das gleichnamige EastStockTV-Video, Folge 125.

    Diskutieren Sie jetzt auch mit Herrn Männicke interaktiv unter http://go.guidants.com/de#c/Andreas_Maennicke .

  • Jetzt den Video-Kanal EastStockTV bei youtube abonnieren!

    Dienstag, 03. Januar 2017 19:48:00

    Vielen Dank, dass Sie den kostenlosen Newletter von Andreas Männicke bestellt haben.

    Ergänzen Sie können die aktuellen Informationen des Newsletters, indem Sie jetzt, falls nicht schon geschehen, auch den Video-Kanal "EastStockTV" von Andreas Männicke unter www.youtube.com abonnieren, dann sind Sie immer up to date.

    Hier ist der Link zum letzten Video mit einem Jahresrückblick 2016 (bitte gerne liken, teilen und kommentieren):

    https://www.youtube.com/watch?v=OVabQi1Ied4

    Über ein Feedback wären wir dankbar.

    Bestellen Sie jetzt auch, falls nicht shcon geschehen, ein Probe-Abo des monatlich erscheinenden Börsenbriefes EAST STOCK TRENDS (EST) online unterhttp://www.eaststock.de/Dienstleistungen/EST-Boersenbrief, damit Sie nicht wieder den rechtzeitigen Einstieg verpassen.

    Die Muster-Depots des EST erzielten seit 2015 eine Perfomance von 104%, 69% und 284%. In diesem Jahr erzielte das "goldige" Muster-Depot eine Performance von +44%. Die alten Muster-Depots des EST ab 2009 erreichten eine Performance von jeweils über 300% bzw 40% p.a.

    Im letzten Jahr wurden aus 1000 € in Russland über 1500 €. 10 Börsen aus Osteuropa zählten zu den 30 am besten performenden Börsen der Welt und konnten auch den DAX outperformen, darunter die Moskauer Börse - allen Unkenrufen zum Trotz - mit einem Plus von über 50%! Waren Sie auch dabei?

    Auch in diesem Jahr lohnt wieder ein Blick nach Osteuropa. Das Motto bleibt also gleich in 2017: go east!

    Happy new year und viel Erfolg (nicht nur) an der Börse in 2017

Anzeige

 

 

Newsletter

Newsletter

Jetzt kostenlos anmelden und von Andreas' Männicke Wissen profitieren! weiter

Termine

Archiv

31.07.17 Automobilbranche in der Vertrauenskrise – wo bleibt die Moral der Manager?
23.07.17 Drohen jetzt neue Wirtschaftskriege oder sogar ein Börsen-Crash?
25.06.17 Neue Bankenpleiten in Südeuropa
28.05.17 G7 und Trump: Einer gegen alle, alle gegen einen!
08.05.17 Vive la France, aber nach der Wahl ist vor der Wahl

Weitere Artikel im Archiv

Hotline

Tel.: 0900 - 1-86 14 001
(€1,86/Min aus dem Netz der DT AG, Anrufe aus dem Mobilfunknetz können abweichen)