Ostbörsen im Fokus (siehe auch www.eaststock.de)

+++ Eilmeldung +++ Eilmeldung +++ Eilmeldung +++ Eilmeldung +++ Eilmeldung +++ Eilmeldung

Interview- und Termin-Hinweise

Andreas Männicke wurde am 7. Juni 2017 in Börsen Radio Networks über die mutmaßlichen russischen Hackerattacken in den USA und in Katar und die Auswikungen auf die russische Börse befragt.

Andreas Männicke wird anläßlich der OPEC-Konferenz am 24. Mai 2017 um 18.15 Uhr in N24 über Russland befragt.

Andreas Männicke wurde am 17. Mai 2017 zusammen mit Kemal Bagci von der BNP Paribas von Friedhelm Tilgen in NT/Telebörse über die Chancen von Rohstoffen und Rohstoffaktien in Russland befragt. Sie können das Interview jetzt unter www.eaststock.de, dort unter der Rubrik "Intreviews" abrufen.

Andreas Männicke wurde am 18. Mai 2017 von Antje Erhard im Aktionärs TV über die Outperformer in Osteuropa befragt. Sie können sich das Inteview jetzt unter www.eaststock.de, dort unter der Rubrik "Interviews" runtreladen.

Andreas Männicke wurde am 19. April 2017 von Börsen Radio Networks über die Auswirkungen der geopolitshchen Risiken auf Osteuropa befragt.

Andreas Männicke wurde vom Businessinsider am 31. März 2017 über die Chancen in Russland und in Osteuropa befragt.

Ab Oktober 2013 können Sie unter Eingabe von "EastStockTV" bei www.youtube.de die aktuellen Kommentare von Andreas Männicke zu den Aussichten an den Welt- und Ostbörsen kostenlos abrufen. Abonnieren Sie einfach den Kanal bei www.youtube.de.

Ab Mai 2014 können mit Herrn Männicke über www.go.guidants.com auch interaktiv in Kontakt treten und Fragen zu den Ostbörsen stellen.

Verpassen Sie die Outperformancechancen in Osteuropa nicht und bestellen Sie jetzt den monatlich erscheinenden Börsenbrief EAST STOCK TRENDS unter www.eaststock.de. Ein Probe-Abo (3 Ausgaben kosten nur 15 €). Die beiden Muster-Depots erzielten seit Februar 2009 eine Performance von über 320% im Muster-Depot 1 (konservativer Osteuropa-Basket) bzw. über 350% im Muster-Depot 2 (spekulativer Osteuropa-Basket, das sind über 40% p.a. seit 2009. In den neuen Muster-Depots ab 2015 wude eine Performance von über 130% bzw über 80% erzielt. Das neue "goldige" Muster-Depot erreichte immerhin ein Plus von 66% ab 2016.

Im neuen monatlich ercheinenden Börsenbrief THE BIG PICTURE werden die globalen Anlagestrategien für Aktien-Indices, Rohstoffe und Währungen besprochen. Auch hier kostet ein Probe-Abo (3 Ausgaben per E-mail) nur 15 €.

Zudem können Sie sich alle bisherigen TV-Inteviews von Andreas Männicke in diesem Jahr runterladen unter den Links der Rubrik "Interviews".

  • Neue Bankenpleiten in Südeuropa

    Sonntag, 25. Juni 2017 15:34:00


    Die Europäische Zentralbank (EZB) zog am Freitag nach Börsenschluss die Reißleine bei zwei italienischen Großbanken. Nun muss die italienische Regierung eine tragbare Lösung ausarbeiten und vorschlagen. Zuvor wurde die wesentlich größere Bank Monte die Paschi di Siena (MPS) vom italienischen Staat gerettet. In Spanien wurde die bankrotte Banco Popular für 1 Euro aufgekauft, wobei die nachrangigen Anleihen aber verloren gingen.



    Diese Bankpleiten zeigen deutlich, dass es immer noch eine Bankenkrise in Südeuropa...

    Abonnieren Sie jetzt kostenlos den Andreas Männicke Newsletter, um den vollständigen Inhalt per E-Mail zu erhalten.

  • G7 und Trump: Einer gegen alle, alle gegen einen!

    Sonntag, 28. Mai 2017 23:38:00

    Der G7 Gipfel in Taormina (Sizilien/Italien) brachte keine neuen Erkenntnisse, nur dass Trump weiterhin eine sehr eigenwillige Position einnimmt und dass es hinter den Kulissen gewaltig brodelt. Trump wird weiterhin als eine Gefahr für die Weltwirtschaft gesehen. Die einzige Übereinstimmung gibt es bei der Terrorbekämpfung, aber auch hier gibt es Kritik an der Methode. Nach diesem faden Vorgeschmack darf man gespannt sein, wie der nächste G 20 Gipfel am 6./7. Juli Hamburg ausfallen wird.

    Viele Themen sind ungelösten Zeitbombe: Flüchtlingswelle von Afrika nach Europa, Klimaschutz (mit mehr Klimakatastrophen) und zunehmender Protektionismus. Zwei weitere brennende Themen werden auch vor sich hergeschoben: die globale Verschuldungsproblematik (wie raus aus der globalen Schuldenfalle?) und der zunehmende Cyberkrieg, also die zunehmende Verwundbarkeit durch die Digitalisierung.

    Trump blockiert die G7

    Trumps erste Auslandsreise offenbarte in großer Klarheit, was auf die Welt zukommen kann, wenn Trump so fortfährt wie bisher: Mehr Spannungen und mehr Differenzen bei so wichtigen Themen, wie Bekämpfung der Flüchtlingswelle von Afrika nach Europa, mehr Klimaschutz, mehr internationale Zusammenarbeit und mehr Welthandel. Damit blockiert Trump alle relevanten G7-Themen. Dies beschränkt sich jetzt nur noch auf die Terrorbekämpfung, aber auch hier ist die Vorgehensweise der USA strittig.

    Trump hofiert den IS-Unterstützer Saudi-Arabien

    So ist der 100 Milliarden US-Dollar-Waffen-Deal mit Saudi-Arabien genau der falsche Weg, um Frieden im Nahen Osten zu schaffen, auch wenn dadurch Arbeitsplätze in den USA entstehen sollten und die Aktien von Boeing und Lockheed Martin stark ansteigen. Saudi-Arabien ist nach wie vor ein Land, das sehr viel gemeinsam mit dem IS hat und das auch den IS unterstützt. Saudi-Arabien bombardiert nach wie vor Jemen mit amerikanischer Unterstützung, wo Millionen von Menschen jetzt hungern und Tausende Zivilisten sterben. Auch bei der fortlaufenden Bekämpfung des IS durch das irakische Militär sterben in Mossul täglich Hunderte von Zivilsten, über die die Leitmedien kaum berichten.

    Bei der Bekämpfung von Terroristen in Aleppo waren die Russen und die syrischen Armee die „Bösen“, bei der Bekämpfung der IS in Mossul waren die irakische Armee mit Unterstützung von US-Streitkräften die „Guten“ in den Medien. Für die Zivilisten, die dort streben, macht es aber keine Unterschied aus, wer angeblich die „Guten“ und wer die Bösen“ waren, den tot ist tot. Diese Doppelmoral und das zweierlei Maß gibt es leider immer wieder bei der amerikanischen Art der Terrorbekämpfung zu beklagen, aber auch in den Leitmedien.

    Trump schlägt die falschen Mittel zur Terrorbekämpfung vor

    Trump nannte diejenigen, die den Terroranschlag in Manchester verursacht habe, als „Loser“. Die Einteilung in angebliche Gewinner (=-Trump-Anhänger und Trump selbst?) und Verlierer (=Loser) bringt aber keinen Erkenntnisgewinn und ist auch nicht geeignet, das Problem zu lösen. Auch das Beharren auf die jeweilige Erhöhung der Verteidigungsetats auf 2 Prozent des Bruttosozial-Produkts, was Trump auch bei sein NATO-Besuch in Brüssel erneut anmahnte, löst die Problematik nicht an der Wuzel.

    Besser wären mehr Direktinvestitionen in Afrika und Hilfe zu Selbsthilfe

    Die richtige Maßnahme wäre die Erhöhung der Entwicklungshilfe auf 2 Prozent des Bruttosozialprodukts und die Schaffung von Arbeitsplätzen in Afrika durch Investitionen verbunden mit einer klaren Geburtenkontrolle in Afrika, sonst wird der Flüchtlingsstrom aus Afrika nie abnehmen und weitere Tausende im Mittelmeer streben. Sinnvoller wären also mehr Direktinvestitionen in Afrika und mehr Hilfe zur Selbsthilfe.

    Mehr Waffen hätten der Terroranschlag im Manchester nicht verhindern können

    Es ist ein Irrglaube, dass man an den internationalen Terrorismus nur mit mehr modernen Waffen bekämpfen kann. Auch die von Trump geforderte 119 Mrd. USD, die der NATO fehlen, hätte so einen perfiden Anschlag wie Manchester nicht verhindern können, wohl aber bessere Eingangskontrollen. Der internationale Terrorismus ist längst dezentral organisiert, wodurch auch das Internet und vor allem das Darknet sehr hilfreich geworden ist. Diese klare Erkenntnis ist leider noch nicht bis Trump vorgedrungen.

    Cyberkriege und Cyberattacken sind die Gefahren der Zukunft

    Eine westlich größere Gefahr werden in Zukunft terroristische und kriminelle Cyberattacke auf Konzerne, Krankenhäuser, Stromerzeuger, Behörden und der virtuelle Cyber-Krieg zwischen Staaten sein, wobei nicht unbedingt nur Chinesen, Russen und Nord-Korea immer die „Bösen“ sind, denn jeder kann von jedem Teil der Welt Angreifer von Cyber-Attacken fast unerkannt werden. Die letzte großer Hackerattacke „Wannacry“ war mutmaßlich auch nur ein weiterer Versuch, wie verwundbar das Netz ist, dem aber weitere viel größere Attacken folgen werden. Auch die Börsen könnten davon einmal betroffen sein.

    Aufrüstung in Sicherheit auch im Internet ist notwendiger als Aufrüstung mit Waffen

    Die Kehrseite der Digitalisierung ist die digitale Verwundbarkeit und auch hier stehen wir erst am Anfang. Cyberkriege sind wesentlich wirksamere Waffen als Atomwaffen, da sie schwer zu kontrollieren sind. Die Zukunft sind Drohnen, Killerroboter und Cyberkriege. Hoffentlich werden diese brisanten Sicherheitshemen auch beim nächsten G 20 Gipfel mit der notwendigen Ernsthaftigkeit diskutiert. Es wäre sinnvoll, hier viel mehr in die Sicherheit aufzurüsten anstatt in Waffen, die früher oder später auch Zivilsten töten werden und nicht nur die „Bösen“.

    Wer ist „gut“ und wer ist „böse“?

    Trumps Einteilung in „Gut“ und „Böse“, die in den USA schon ein lange Tradition hat und auch schon von Reagan und Bush praktiziert wurden, ist ebenso fragwürdig wie vereinfachend wie Goethe in Faust für Mephisto schon scharfsinnig zum Ausdruck brachte: „Ich bin ein Teil von jener Kraft, die stets das Böse will und stets das Gute schafft." Es is nicht einfach, das Gute und das Böse zu unterschieden und wenn man schon diese allzu vereinfachende Unterscheidung macht, gehört es auch zur Aufgabe, genau und ehrlich zu untersuchen, warum das „Böse“ entstand, wobei die Amerikaner daran mit ihrem völkerrechtswidrigen Irak-Krieg, der einseitigen Bevorteilung einer politisch genehmen Gruppe und vor allem den fatalen „Anti-Terrorbekämpfung“ nur mit Waffengewalt und mit fragwürdigen Drohneneinsätzen, w auch viele Zivilisen starben, nicht ganz schuldlos sind. Daran ändert auch Trumps Papst-Besuch in Rom nichts.

    Dies gilt für den Kampf gegen die Taliban, gegen Al-Kaida, also Bin Laden, und nun gegen die IS. Wenn Trump nun einseitig nur den Iran für den „Bösen“ erklärt und Saud.-Arabien zu den „Guten“, so befindet sich Trump genauso auf dem Holzweg wie viele andere US-Präsidententen zuvor.

    Germany is not so bad!

    Genauso falsch ist es, den deutschen Rekord-Handelsüberschuss von 267 Mrd € zu beklagen und gar mit höheren Zöllen, also Abschottung, versuchen zu bekämpfen, da dadurch eine sehr gefährliche Abwärtsspirale in Gang kommen kann, die dann nicht mehr aufzuhalten wäre. Der hohe Handelsüberschuss Deutschlands kommt halt eben zustande, weil die deutschen Produkte in der ganzen Welt beliebt und oft auch konkurrenzfähiger sind. Trump bezeichnet Deutschland wegen des hohen Handelsbilanzüberschusses als „schlecht“ (bad), was die amerikanischen Produkte nicht besser macht. Aber auch Frankreich und der IWF schlagen hier in die gleiche Kerbe gegen Deutschland, so dass jetzt eine Arbeitsgruppe beim G 7 gebildet wurde, die ermitteln soll, wie man den Welthandel mehr im Gleichgewicht halten kann.

    Freihandel ist gefährdet

    Die zu hohe Verschuldung in Kombination mit Protektionismus kann ganz klar zu einer Weltwirtschaftskrise größten Ausmaßes früher oder später führen. Von daher: Wehret den Anfängen!“ Insofern ist auch der nächste G20 Gipfel in Hamburg am 6./7. Juli von so großer Bedeutung. Schließlich sollte es auch darum gehen, die großen geopolitischen Schlachtfelder in Syrien, Irak, Jemen, Afghanistan und der Ukraine zu befrieden bzw. einen schärfen, auch militärischen Konflikt mit dem Iran und Nord-Korea zu vermeiden, wo sich dann auch China und Russland einmischen könnten. Es geht aber auch darum, Handels- und Währungskriege zu vermeiden, worauf sich der letzte G 20 Gipfel schon einmal einigen konnte. Aber wird dies auch mit Trump gelingen?

    Bringt die Russland-Connection Trump zu Fall?

    Trump steht innenpoltisch wegen der nebulösen Russland-Connection und der Untersuchungen durch das FBI enorm unter Druck, insbesondere nachdem er den FBI-Chef James Comey entlassen hat und angeblich versucht hat, ihn bei seinen Amtshandlungen zu beeinflussen. Angeblich soll Trump nach einen ZDF-Bericht vom 24. Mai aber auch mit der russischen Mafia und russischen Oligarchen wie der Firma Bayrock Group LLC Kontakt haben, die auch seine Immobiliengeschäfte und auch den Bau des Trump-Towers mitfinanziert haben sollen. Dabei soll es sich auch unter anderem um Kontakte zu Felix H. Sater handeln, der wiederum einer kriminellen Vereinigung angehören soll und vorbestraft war. Es geht um Zahlungen von über 100 Mio. US-Dollar von zwielichtigen Gestalten, die auch im Trump-Tower gleich unter dem Penthouse residieren und Trump mit fragwürdigen Immobilienkäufen dienten als Trump kein Geld mehr von US-Banken wegen seiner vorherigen Pleiten bekam.

    Trumps fragwürdige Immobiliengeschäfte mit Russen

    Es gibt angeblich eine lange Liste hochrangiger Figuren des organisierten Verbrechens, die im Trump Tower residierten und mit Trump Geschäfte machten. Nicht nur amerikanische Verbrecher, sondern auch Gangster aus Russland, Kasachstan und der Ukraine. Sie nutzten angeblich den Trump Tower als Zentrum für kriminelle Machenschaften unter anderem Glücksspiel, Prostitution und Drogenhandel", erklärte Scott Horton, ein weltweit gefragter Antikorruptionsexperte gegenüber dem ZDF.

    In der Tat sind die Immobiliengeschäfte in Russland nach dem Wahlsieg von Trump in New York sprunghaft angestiegen. Trump wollte auch angeblich Hotelketten auch in Russland nach dem Modell des Trump-Towers bauen. Hoffentlich wird er nicht versuchen, durch außenpolitisches Säbelgerassel, das er in Saudi-Arabien schon symbolträchtig „praktizierte“, von den innenpolitischen Problemen abzulenken. Auch ob Trump seine geplante Steuerreform im Kongress ohne Gegenfinanzierung durchbekommt, ist zweifelhaft.

    Bitcoins auf Allzeit-Hoch- Aktienmärkte (noch) stabil

    Die Aktienmärkte reagierten bisher erstaunlich gelassen auf die Trump-Affären im In- und Ausland. Der Dow Jones-Industrial-Index blieb sehr stabil nach dem Allzeit-Hoch bei über 21.000 Indexpunkten und der deutsche Aktienindex seit Anfang Mai relativ stabil über 12.500 Indexpunkten. Gold erholte sich zwar seit Mitte Mai leicht von 1220 auf 1260 US-Dollar/Unze. Den größten Kurssprung erst nach oben auf über 2000 US-Dollar, um dann am 26. Mai aber auch um über 10 Prozent nach unten machten. Bitcoins, die immer mehr zum Spekulationsobjekt werden, sind damit aber wesentlich wertvoller geworden als Gold. Nicht wenige warnen aber von einer Bitcoin-Blase, die der Tulpen-Blase in den Niederlanden ähnelt.

    Osteuropabörsen können selektiv outperformen

    Aber auch die Aktienmärkte aus Osteuropa machen mit Ausnahme des russischen Aktienmarktes viel Freude. Sieben Börsen aus Osteuropa zählen schon wieder zu den 30 am besten performenden Aktienmärkten der Welt, wobei hier wiederum besonders die Aktienmärkte aus Polen und Rumänien als Outperformer weiterhin überzeugen. Der CECE-Index (für die Länder Polen, Ungarn, Tschechien, Slowakei) erreichte am 26. Mai erst ein neues Jahres-Hoch von 1790-Indexpunkten, um dann per Saldo um 0,84 Prozent auf 1774 Indexpunkte zu korrigieren. Der CECE-Index stieg schon über 20 Prozent in diesem Jahr und damit weit mehr als der DAX.

    Russischer Aktienmarkt unter Druck – auch wegen Trump

    Der russische Aktienmarkt leidet hingegen weiter unter den relativ schwachen Ölpreisen und auch der Enttäuschung über Trump, der sich vom Putin-Versteher im Wahlkampf zum Falken wandelte. Trump wird auch am 6./7. Juli das erste Mal direkt auf Putin treffen und man darf sehr gespannt sein, wie die beiden im direkten Gespräch miteinander klar kommen.

    Die OPEC konnte sich zwar am 25. Mai offiziell auf eine weitere Verlängerung der Fördermengen-Kürzungen um 9 Monate einigen. Der Brentölpreis fiel dennoch hernach von 54 auf 52 US-Dollar/Barrel, weil sich einige auch eine Erhöhung der Fördermengen-Kürzungen erhofften, die dann aber nicht zustande kam. Im Vorfeld der OPEC-Sitzung stieg aber der Brentölpreis schon von 48 auf 54 US-Dollar/Barrel. Der russische RDX-Index gab am 26. Mai um 1,73 Prozent auf 1232 Indexpunkte nach, wobei hier aber auch die jetzt intensiver zu untersuchende Trump-Russland-Connection eine Rolle spielt und bei den Anlegern für Verunsicherung sorgt.

    Erst informieren, dann investieren.

    Informieren Sie sich jetzt ausführlich über die Hintergründe und die Entwicklung der Ukraine/Russland-Krise, aber auch das zukünftige Erholungspotential der unterbewerteten Aktien aus Osteuropa. Auch in Kasachstan und der Ukraine gibt es neue Chancen. So konnten sich einige ukrainische Agraraktien seit 2016 im Kurs schon mehr als verdoppeln. Gute Chancen gibt es aber auch in Zentralosteuropa wie in Polen (+24 Prozent).

    Bestellen Sie jetzt auch ein Probe-Abo (3 Ausgaben per Email für nur 15 €) des monatlich erscheinenden Börsenbriefs EAST STOCK TRENDS (EST) mit einem weiteren Ukraine/Russland-Special mit vielen Hintergrund-Informationen und neuen Anlage-Vorschlägen wie mit der "Aktie des Monats“ und lukrativen Zertifikaten unter www.eaststock.de, dort unter Börsenbrief. Der letzte EST erschien am 15. Mai 2017 mit der Vorstellung von einer aussichtsreichen, russischen Aktie aus dem Finanz-Sektor, die schon über 50% in diesem Jahr anstieg aber noch viel Potential hat..

    Das neue goldige „Muster-Depot“ des EST liegt bereits 61 Prozent im Plus und die die Goldaktien Highland Gold Mining um über 100 Prozent seit 2016. Die Muster-Depots aus dem Jahr 2015 liegen mit 121 Prozent, 73 Prozent und 211 Prozent ebenfalls kräftig im Plus, wobei die Muster-Depot-Aktien Aeroflot seit 2015 sogar um über 460 Prozent zulegen konnte, aber auch die Sberbank mit über 220 Prozent. Waren Sie dabei?

    Neu für Trader oder Investoren, die wissen wollen, wie Sie ihr Kapital schützen können, ist der monatlich erscheinende Börsenbrief THE BIG PICTURE (TBP) mit der Analyse der Weltbörsen-Indices, der Rohstoffe und Devisen für nur 80 € im Jahr (per E-Mail für 12 Ausgaben) bestellbar bei der ESI GmbH (www.eaststock.de, Tel 040/6570883, Fax: 040/6570884).

    Interview-Hinweise: Die letzten TV-Interviews waren am 17. Mai 2017 in NTV/Telebörse und am 18. Mai 2017 im „Aktionärs TV“. Sie können sich die Interview jetzt bei www.eaststock.de, dort unter der Rubrik „Interviews“ runterladen, ebenso wie das gleichnamige EastStockTV-Video, Folge 133.

    Diskutieren Sie jetzt auch mit Herrn Männicke interaktiv unter http://go.guidants.com/de#c/Andreas_Maennicke .

  • Vive la France, aber nach der Wahl ist vor der Wahl

    Montag, 08. Mai 2017 21:51:00

    Am 7. Mai wurde erwartungsgemäß der parteilose Emmanuel Macron in der Stichwahl vor Marine Le Pen mit großer Mehrheit zum neuen französischen Präsidenten gewählt. Dadurch wurde der „schwarze Schwan“ (Black swan) Marine Le Pen in die Schranken verwiesen und ein Chaos in Europa vermieden, denn Le Pen wollte raus aus der EU und raus aus dem Euro. Genau das aber wollen die meisten Franzosen nicht und haben deswegen auch Macron gewählt.

    Dennoch geht ein Riss durch die „Grand Nation“ und der Ausgang der Parlamentswahlen im Juni ist ungewiss. Macron steht jetzt vor großen Herausforderungen; aber auch er muss jetzt „liefern“. Im Hintergrund ticken dabei weiter einige Zeitbomben, die das „savoir vivre“ in Frankreich schwer machen.

    Nach der Wahl ist vor der Wahl

    Die Europa-Politiker waren über den glasklaren Wahlsieg am 7. Mai hocherfreut und sie gratulierten auch alle Macron zum Wahlsieg. Denn ein Wahlsieg von Le Pen hätte zur Spaltung in Europa führen können. Auch ein Hackerangriff auf die E-Mail-Konten von Macron konnte den klaren Wahlsieg nicht verhindern, wobei hier wiederum russische Hacker vermutet werden, was der russische Präsident Putin aber von sich weist. In der Hauptstadt Paris wählten sogar über 90 Prozent Macron zum Präsidenten.

    Dennoch steht Macron jetzt vor großen Herausforderungen und es ist nicht sicher, ob er den hohen Erwartungen gerecht werden kann. Zunächst muss Macron eine Regierung bilden, hinter der dann auch das Parlament steht. Dann muss er seine Bewegung „En Marche“ zu einer Partei formieren, um auch bei den Parlamentswahlen im Juni eine Mehrheit zu bekommen. Nach der Wahl ist für Macron also auch vor der Wahl, nämlich der Parlamentswahl im Juni, wo er erneut mit seiner dann neu geschaffenen Partei überzeugen muss.

    „Demokratische Revolution“ in Frankreich

    Früher gab es bei den Franzosen nur die Wahl zwischen den Konservativen und den Sozialisten. Eine Große Koalition“ wie in Deutschland zwischen den beiden Volksparteien CDU/CSU und SPD wäre in Frankreich undenkbar. Aber schon das kein Vertreter bei der Präsidentschaftswahl es nicht in die Stichwahl am 7. Mai schaffte, ist wie eine „demokratischen Revolution“ der mit der Politik mehrheitlich unzufriedenen Bevölkerung in Frankreich.

    Das Land ist – übrigens ebenso wie in den USA – gespalten in ein Lager der Unzufriedenen Anti-Europäer und ein Lager der unzufriedenen Pro-Europäer, wobei die unzufriedenen Pro-Europäer die Wahl nun klar gewonnen haben. Aber unzufrieden sind die meisten Franzosen mit den „etablierten Politikern der etablieren Parteien“ bzw. mit dem sogenannten Establishment. Das gleiche Phänomen gibt es jetzt in vielen Ländern der Welt – auch in den USA - , was auch eine neue Herausforderungen für die etablierten Parteien in den gestandenen westlichen Demokratien darstellt.

    Macron will ein anderes Europa als so manche deutsche Politiker

    Neben der großen Herausforderung, sich politisch in Frankreich durchzusetzen, muss Macron den nicht ganz einfachen Dialog mit Deutschland aufnehmen, wobei hier Spannungen und unterschiedliche Auffassungen von einem gemeinsamen Europa vorprogrammiert sind, zumindest wenn er sein Wahlprogramm umsetzen will. Denn Macron ist für eine Vergemeinschaftung der Schulden in Europa und für einen europäischen Finanzminister, der das Sagen über den Haushalt hat. Das aber will kaum einer in der deutschen Bundesregierung. Zudem muss er seine Bewegung „En Marche“ nun zu einer Partei machen und eigene Kandidaten für die Parlamentswahl im Juni aufstellen. Insofern ist nach der Wahl vor der Wahl. Die AfD macht gerade durch, wie schwierig es ist, dort verschieden denkende Lager zusammenzubringen. So kann es gut sein, dass er ab Juni eine sehr starke Opposition haben wird und zu der starken Opposition zählt auch die „Front National“. Kann Macron aber auch das gespaltene Land dann einen?

    Macron muss schon bald „liefern“, aber wie?

    Das wichtigste für Frankreich und für Europa ist aber, dass Macron seine wirtschaftlichen und sozialen Hausaufgaben macht und das wird schwierig genug sein. Für Frankreich wird in diesem Jahr ein BSP-Wachstum von 1,4 Prozent erwartet. Aber die Staatsverschuldung ist mit 96 Prozent des Bruttosozialprodukts (BSP) schon viel zu hoch, so dass es kaum Spielraim für kostenintensive Konjunkturprogramme oder höhere Staatsausgaben gibt. Dennoch will er mehr Geld für die innere Sicherheit, vor allem die Polizei, und für die Bildung. Nur wie soll das finanziert werden? Hier wird Macron schon bald vor ähnlichen Problemen stehen wie Donald Trump in den USA bei seiner gewagten Steuerreform.

    Wirtschaftlich Probleme sorgen für soziale Probleme

    Die wirtschaftliche Komponente hängt auch stark zusammen mit der sozialen Komponente. So ist die Arbeitslosenquote in Frankreich mit 10 Prozent viel zu hoch. In Deutschland beträgt sie nur 5,6 Prozent. Die Jugendarbeitslosquote beträgt sogar 25 Prozent. Das Migrationsproblem ist in Frankreich auch ohne die neue Einwanderungswelle durch die Flüchtlinge infolge des Syrien/Irak-Kriegs wesentlich größer als in Deutschland. In einigen Vororten von Großstädten, die von Ausländern dominiert werden, trauen sich kaum mehr „weiße Franzosen“ und es gibt dort immer mehr bürgerkriegsähnliche Auseinandersetzungen mit der Polizei, auch am Wahlabend.

    Tickende Zeitbomben machen das „savoir vivre“ schwer – auch nach dem Wahlsieg -

    Zudem ist Frankreich immer noch ein großes Agrarland und hier können besonders die Milcherzeuger kaum von den Einnahmen leben. Es herrscht also vielerorts ein Überlebenskampf in der „Grand Nation", wo das „savoir vivre“ schwer fällt. Auch hier kann Macron so schnell keine Wunder vollbringen. Zudem sind die Lohnstückkosten in Frankreich viel höher als in Deutschland, womit die Industrie nicht mehr so wettbewerbsfähig ist. Wenn aber das Experiment „Macron“ nicht gelingt, wird sich „Le Pen“ wieder melden und dann mit mehr Macht und Schwung als je zuvor. Fazit: Für Macron ticken in Zukunft im Hintergrund 3 Zeitbomben 1. Die zu hohe Staatsverschuldung 2. Die zu hohe Jugendarbeitslosigkeit 3. Das Migrationsproblem und damit verbunden auch die anhaltende Terrorgefahr in Frankreich.

    Börsen reagieren erleichtert

    Die Börsen haben den Wahlsieg von Macron auch mit Erleichterung aufgenommen, denn bei einem Wahlsieg von Le Pen hätte es am 8. Mai ein Blutbad an den Weltbörsen gegeben. Ein Wahlsieg von Le Pen wäre also ein „schwarzer Schwan“ (black swan) für die Weltbörsen gewesen. Dennoch gaben die Kurse am 8. Mai in Deutschland und auch an der Wall-Street leicht nach dem Motto „sell on good news“. Auf den Wahlsieg von Macron wurde jedoch schon in der Vorwoche erfolgreich gewettet, wie die steigenden Kurse sowohl in Deutschland als auch an der Wall Street neue Allzeit-Hochs erreicht haben. Der DAX konnte seit Jahresbeginn schon über 10 Prozent zulegen, was aber auch mit der „Erleichterungsrally“ nach dem guten Abschneiden von Macron schon am ersten Wahltag im April zusammenhing.

    Warschauer Börse besser als der DAX

    Noch besser als der DAX schnitten aber die Aktien an der Warschauer Börse mit einem Plus von über 20 Prozent in diesem Jahr ab, wobei auch dort die Kurse am 8. Mai etwas nachgaben. So kam es aber am 8. Mai zu leichten Gewinnmitnahmen bei den meisten Weltbörsen. Nur die Moskauer Börse konnte am 8. Mai etwas zulegen, die aber in der Vorwoche aufgrund des stark gefallenen Ölpreises zu den Verlierern gehörte.

    Bitcoins teurer als Gold

    Gold konnte von den ganzen politischen Unsicherheiten nicht sonderlich profitieren. Gold tendierte am 8. Mai nur seitwärts bei 1227 US-Dollar/Feinunze, nachdem dem es in den beiden Vorwochen erheblich an Wert verlor. Im 1 Jahr gab der Goldpreis um 3,4 Prozent, in 3 Jahren um 5,2 Prozent und in 5 Jahren sogar um 24 Prozent nach. Dafür stieg der Wert von Bitcoins um über 30 Prozent in einem Monat auf ein neues Allzeit-Hoch von 1470 €, womit Bitcoins jetzt auch wesentlich mehr wert sind als Gold. Die Kurse von Bitcoins schwanken jedoch sehr.

    Erst informieren, dann investieren.

    Informieren Sie sich jetzt ausführlich über die Hintergründe und die Entwicklung der Ukraine/Russland-Krise, aber auch das zukünftige Erholungspotential der unterbewerteten Aktien aus Osteuropa. Auch in Kasachstan und der Ukraine gibt es neue Chancen. So konnten sich einige ukrainische Agraraktien seit 2016 im Kurs schon mehr als verdoppeln. Gute Chancen gibt es aber auch in Zentralosteuropa wie in Polen (+20 Prozent).

    Bestellen Sie jetzt auch ein Probe-Abo (3 Ausgaben per Email für nur 15 €) des monatlich erscheinenden Börsenbriefs EAST STOCK TRENDS (EST) mit einem weiteren Ukraine/Russland-Special mit vielen Hintergrund-Informationen und neuen Anlage-Vorschlägen wie mit der "Aktie des Monats“ und lukrativen Zertifikaten unter www.eaststock.de, dort unter Börsenbrief. Der letzte EST erschien am 20. April 2017 mit der Vorstellung von einer aussichtsreichen, russischen Rohstoff-Aktie und einem „Polen-Special“.

    Das neue goldige „Muster-Depot“ des EST liegt bereits 66 Prozent im Plus und die die Goldaktien Highland Gold Mining um über 200 Prozent in 2016. Die Muster-Depots aus dem Jahr 2015 liegen mit 115 Prozent, 78 Prozent und 225 Prozent ebenfalls kräftig im Plus, wobei die Muster-Depot-Aktien Aeroflot seit 2015 sogar um über 400 Prozent zulegen konnte, aber auch die Sberbank mit über 200 Prozent. Waren Sie dabei?

    Neu für Trader oder Investoren, die wissen wollen, wie Sie ihr Kapital schützen können, ist der monatlich erscheinende Börsenbrief THE BIG PICTURE (TBP) mit der Analyse der Weltbörsen-Indices, der Rohstoffe und Devisen für nur 80 € im Jahr (per E-Mail für 12 Ausgaben) bestellbar bei der ESI GmbH (www.eaststock.de, Tel 040/6570883, Fax: 040/6570884).

    Interview-Hinweise: Die nächsten TV-Interviews sind dann am 17. Mai 2017 in NTV/Telebörse und am 18. Mai 2017 im „Aktionärs TV stattfinden. Sie können sich das Interview hernach bei www.eaststock.de, dort unter der Rubrik „Interviews“ runterladen, ebenso wie das gleichnamige EastStockTV-Video, Folge 132.

    Seminar-Hinweis: Das nächste Ostbörsen-Seminar „Go east – Hochprozentiges aus Osteuropa“ wird am 17. Mai 2017 um 17.30 Uhr in Frankfurt/M stattfinden. Info und Anmeldung unter www.eaststock.de, dort unter der Rubrik „Dienstleistungen/Seminar“.

    Diskutieren Sie jetzt auch mit Herrn Männicke interaktiv unter http://go.guidants.com/de#c/Andreas_Maennicke .

  • 100 Tage Trump - und nun?

    Dienstag, 02. Mai 2017 00:11:00

    Ende April hat der neue US-Präsident Donald Trump die ersten 100 Tage hinter sich, was viele Analysten zum Anlass nehmen, eine erste Erfolgsbilanz aufzustellen. Diese fällt für Trump bisher nicht sonderlich positiv aus. So musste Trump eine schallende Ohrfeige bei der Reformierung der „Obamacare“ hinnehmen.

    Allerdings markierte die Wall Street neue Allzeit-Hochs, so dass die Erwartungshaltung für die wesentlich wichtigeren nächsten 100 Tage immer noch sehr hoch sind. Nicht nur die Wall Street, sondern auch der DAX erreichte letzten Woche ein neues Allzeit-Hoch. Aber erst in den nächsten 100 Tagen wird ansatzweise erkennbar sein, ob es auch zu wirtschaftlichen Erfolgen kommen kann. Zudem drohen geopolitische Konflikte mit Nord-Korea, dem Iran, China und Russland.

    Trumps Erfolgs- und Mißerfolgsbilanz der ersten 100 Tage Präsidentschaft

    Donald Trump musste schon in den ersten Tagen zur Kenntnis nehmen, dass er nicht so ohne weiteres „durchregieren“ kann, obwohl die Republikaner die Mehrheit sowohl im Senat als auch im Kongress haben. So fand er keine Mehrheit bei den Kongressmitgliedern bei der geplanten Änderung des Gesundheitswesens, die wegen dem ehemaligen US-Präsidenten „Obamacare“ genannt wird. Damit musste Trump auch zu Kenntnis nehmen, das die „checks an balances“, also die Gewaltenteilung und die Kontrolle durch den Kongress in den USA noch funktionieren. Auch der von ihm geplante Einreisestop für Moslems aus einigen ausgewählte Ländern wurden von US-Gerichten zunichte gemacht. Nur 40 Prozent der US-Bevölkerung stehen noch hinter Trump, wobei die Zustimmung im Republikaner-Lager wesentlich höher ist.

    Immerhin bekam Trump den Obersten Richter durch, was Obama nicht geschafft hat. Was er per Dekret entscheiden konnte, wurde umgesetzt wie die geringeren Umweltauflagen für den Kohlesektor. Es laufen aber immer noch Untersuchungen, ob sein Wahlkampfteam mit dem russischen Botschafter und wichtigen offiziellen Personen auch über Sanktionen gesprochen wurde. Vielleicht ist dies auch der Grund, warum Trump sich gegenüber Russland jetzt ganz anders verhält als er im Wahlkampf andeutete. Trump mutierte offensichtlich sogar vom „Putin-Versteher“ zum Falken und Hardliner.

    US-Steuerreform als wichtiger Meilenstein der nächsten 100 Tage

    Die Wall Street hat nach wie vor eine sehr hohe Erwartungshaltung, was wirtschaftliche Erfolge angeht. Diese werden sich aber frühestens, wenn überhaupt, in den nächsten 100 Tagen ansatzweise zeigen können. Die wichtigste Reform dafür wird die angekündigte Steuerreform sein, wobei er nur noch die Steuersätze für die Privatpersonen mit 35 Prozent, 25 Prozent und 15 Prozent einführen will. Zudem will er die Unternehmenssteuern auf 15 Prozent senken. Finanziert werden soll dies in Zukunft mit mehr Wachstum. Ob diese Rechnung aufgeht, kann sich hier erst in den nächsten Jahren zeigen. Bis dahin dürfte sich die Staatsverschuldung enorm erhöhen, die jetzt schon mit 20 Billionen US-Dollar viel zu hoch ist. Insofern wird es spannend, ob er die geplante Steuerreform, die er selbst als „historisch“ bezeichnet, auch im US-Kongress durchbringen kann. Dies könnte dann auch der nächste Stolperstein für Trump werden.

    Droht ein Militärschlag gegen Nord-Korea?

    Der Militärschlag gegen Syrien wird zwar von dem meisten Amerikanern gutgeheißen; es drohen jetzt aber neue verschärfte Konflikte mit Nord-Korea, mit dem Iran und mit Syrien, wo er dann auch in Konflikt mit China und Russland kommen kann. Nord-Korea machte am Wochenende einen neuen Raketentest, de von den Amerikanern als Provokation aufgefasst wird. Zunächst will Trump mit verschärften Sanktionen reagieren, hält sich aber auch militärische Optionen offen. Insofern wird es auch sehr spannend, wie er sich beim G 20–Gipfel am 7./8. Juli in Hamburg präsentieren wird und ob es dann zu mehr Protektionismus kommt oder nicht.

    Droht ein black swan an den Weltbörsen?

    Am 7. Mai kommt es auch zur Stichwahl für die Präsidentschaft in Frankreich zwischen Marine Le Pen und Emmanuel Macron, wobei hier Macron der klare Favorit ist. Falls aber überraschend Le Pen die Wahl gewinnen sollte, wäre das ein black swan für die Weltbörsen, was dann auch in einen Aktien-Crash münden würde. Aber auch ein Militärschlag der USA gegen Nord-.Korea könnte eine ähnliche Wirkung an den Weltbörsen entfalten. Zudem kommt es in den nächsten Wochen und Monaten zu den ersten Brexit-Verhandlungen zwischen Großbritannien und der EU, was auch für viel Konfliktstoff bietet und nicht reibungslos verlaufen wird.

    Korrektur an den Weltbörsen wahrscheinlich

    Insofern ist es ratsam, jetzt an den Börsen einige Gewinne mitzunehmen. Eine Korrektur von 10 bis 15 Prozent und damit 1000 bis 2000 Indexpunkte wäre in den nächsten Wochen keine Überraschung. Bisher können die Anleger aber sehr zufrieden sein mit der Kursentwicklung in diesem Jahr, woran Trump nicht ganz schuldlos ist. Nun stellt sich aber wieder Frage: „Sell on may and go away?“

    OPEC als „lahmer Tiger“

    Am 31. Mai ist die OPEC zu ersten Mal zu Gast in Moskau, um über eine Verlängerung der Fördermengenkürzungen zu beraten. Der Iran und Irak wollen jetzt die Fördermengen wieder erhöhen. Auch Russland ist sich nicht einig, ob sie einer Verlängerung der Fördermengen-Kürzungen als größtes Nicht-OPEC-Land freiwillig zustimmen werden oder nicht. Der Brentölpreis gab zuletzt wieder deutlich auf 51 US-Dollar/Barrel nach, was auch den Rubel etwas schwächte.

    7 Osteuropa-Börsen als Outperformer

    7 Börsen aus Osteuropa konnten bisher den DAX, der schon um 6 Prozent in diesem Jahr anstieg, klar outperformen und zwar die Börsen aus Kasachstan, Polen, Rumänien Slowenien, Bulgarien, Tschechien und Lettland. Aber auch die Aktien aus Österreich mit viel Osteuropa-Approach und die Türkei schnitten im Durchschnitt trotz Erdogan besser ab als der DAX. Gute Chancen gibt es aber auch in Argentinien und in Vietnam. So gibt es auch in Krisen immer wieder neue Chancen.

    Moskauer Börse schwach trotz starkem Rubel

    Dagegen gab die Moskauer Börse in diesem Jahr auch aufgrund der Enttäuschung über Trump und den neuen Spannungen mit den USA um etwa 12 Prozent nach, nachdem der russische Aktienmarkt im letzten Jahr aber über 50 Prozent anstieg. Sehr stabil hielt sich der Rubel bei 62 EUR/RUB, obwohl der Brentölpreis zuletzt weiter auf unter 52 US-Dollar/Barrel nachgab. In einem Jahr verlor der Euro zum Rubel fast um 16 Prozent an Wert, womit hohe Währungsgewinne auch für hochverzinsliche Rubelanleihen für deutsche Anleger in Russland entstanden. Ein geeignetes Vehikel ist hier das im EAST STOCK TTRENDS schon mehrfach empfohlene Rubel-Zins-Zertifikat der BNP Paribas, das seit Anfang 2016 schon um 58 Prozent anstieg und damit wesentlich mehr als der Aktienmarkt.

    Erst informieren, dann investieren.

    Informieren Sie sich jetzt ausführlich über die Hintergründe und die Entwicklung der Ukraine/Russland-Krise, aber auch das zukünftige Erholungspotential der unterbewerteten Aktien aus Osteuropa. Auch in Kasachstan und der Ukraine gibt es neue Chancen. So konnten sich einige ukrainische Agraraktien seit 2016 im Kurs schon mehr als verdoppeln. Gute Chancen gibt es aber auch in Zentralosteuropa wie in Polen (+14 Prozent).

    Bestellen Sie jetzt auch ein Probe-Abo (3 Ausgaben per Email für nur 15 €) des monatlich erscheinenden Börsenbriefs EAST STOCK TRENDS (EST) mit einem weiteren Ukraine/Russland-Special mit vielen Hintergrund-Informationen und neuen Anlage-Vorschlägen wie mit der "Aktie des Monats“ und lukrativen Zertifikaten unter www.eaststock.de, dort unter Börsenbrief. Der letzte EST erschien am 20. April 2017 mit der Vorstellung von einer aussichtsreichen, russischen Rohstoff-Aktie und einem „Polen-Special“.

    Das neue goldige „Muster-Depot“ des EST liegt bereits 66 Prozent im Plus und die die Goldaktien Highland Gold Mining um über 200 Prozent in 2016. Die Muster-Depots aus dem Jahr 2015 liegen mit 115 Prozent, 78 Prozent und 225 Prozent ebenfalls kräftig im Plus, wobei die Muster-Depot-Aktien Aeroflot seit 2015 sogar um über 400 Prozent zulegen konnte, aber auch die Sberbank mit über 200 Prozent. Waren Sie dabei?

    Neu für Trader oder Investoren, die wissen wollen, wie Sie ihr Kapital schützen können, ist der monatlich erscheinende Börsenbrief THE BIG PICTURE (TBP) mit der Analyse der Weltbörsen-Indices, der Rohstoffe und Devisen für nur 80 € im Jahr (per E-Mail für 12 Ausgaben) bestellbar bei der ESI GmbH (www.eaststock.de, Tel 040/6570883, Fax: 040/6570884).

    Interview-Hinweise: Andreas Männicke wird am 2. Mai 2017 in N24 über die Chancen in Russland befragt. Sie können sich das Interview hernach bei www.eaststock.de, dort unter der Rubrik „Interviews“ runterladen, ebenso wie das gleichnamige EastStockTV-Video, Folge 131. Die nächsten TV-Interviews sind dann am 17. Mai 2017 in NTV/Telebörse und am 18. Mai 2017 im „Aktionärs TV stattfinden.

    Seminar-Hinweis: Das nächste Ostbörsen-Seminar „Go east – Hochprozentiges aus Osteuropa“ wird am 17. Mai 2017 um 17.30 Uhr in Frankfurt/M stattfinden. Info und Anmeldung unter www.eaststock.de, dort unter der Rubrik „Dienstleistungen/Seminar“.

    Diskutieren Sie jetzt auch mit Herrn Männicke interaktiv unter http://go.guidants.com/de#c/Andreas_Maennicke .

  • Schwarzer Montag? - Ein Leben zwischen Bomben und Zeitbomben -

    Sonntag, 23. April 2017 11:48:00

    Am 23. April findet die Schicksalswahl für Europa in Frankreich statt. Falls Marine Le Pen von der Front National mit großer Mehrheit die Wahl gewinnen sollte, könnten die Börsen am Montag einbrechen. Durch den Terroranschlag auf der Prachtstraße Champs Elysee am 21. April bekommt Le Pen ungewollt Wahlunterstützung. Dabei werden aber die Stichwahlen am 7. Mai entscheidend sein. Also wird es, wenn überhaupt, einen „Schwarzen Montag“ erst am 8. Mai geben. Aber auch dort sind die Chancen gering, dass Le Pen die Wahl gewinnen wird. Aber wenn sie gewinnen sollte, werden die Weltbörsen einbrechen, da Europa dann vor der Spaltung steht.

    Es drohen den Anlegern aber auch geopolitische Konflikte der USA mit Nord-Korea und dem Iran und damit mittelbar auch mit China und Russland. Trump hat in Syrien und in Afghanistan bereits mit einer Bombardierung für Fakten gesorgt. Wird er aber auch Nord-Korea für einen Präventivschlag bereit sein? Neben den geopolitischen Spannungen drohen aber auch Zeitbomben an den Finanzmärkten, wobei zunehmender Protektionismus nur eine Gefahr von vielen darstellt.

    Terroranschläge nehmen zu

    In den letzten Wochen kam es zu einer ungewöhnlichen Aneinanderreihung von Terroranschlägen in Ägypten (gegen Christen), in St. Petersburg, London, Stockholm und nun in Paris mit islamischem Hintergrund. Zudem kann es zu einem Terroranschlag der Taliban in dem angeblich „sicheren Herkunftsland“ Afghanistan, dem die Medien aber viel weniger Aufmerksamkeit schenkten im Vergleich zu dem Terroranschlag in Paris, obwohl es dort 140 Tote (!) und 160 Verletzte gab, in Paris aber „nur“ 2 Polizisten.

    Perfider Anschlag gegen Borussia Dortmund durch einen Aktien-Zocker aus Habgier

    Beim Anschlag gegen den Mannschaftsbus von Borussia Dortmund gab es zwar drei Bekennerschreiben vom IS, aber der perfide Täter war „nur“ einen Short-Aktien-Zocker aus Habgier, indem er durch den Anschlag mit 15.000 Put-Optionen auf die fallenden Aktien von Borussia Dortmund viel Geld verdienen wollte. Während man sich in Paris wundert, warum die Terroristen immer ihre Pässe im Auto dabei haben und so für schnelle „Ermittlungserfolge“ sorgen, muss man die Ermittler in Dortmund in der Tat loben, dass Sie den Täter so schnell gefunden haben.

    Droht nun ein Krieg in Nord-Korea?

    Neben den Bomben bei Terroranschlägen beunruhigen aber die Bomben von Trump in Syrien und in Afghanistan. Waren diese Bomben etwa nur der Lackmustest für einen Präventiveschlag gegen Nord-Korea? Trump deutete an, dass nun bei weiteren Provokationen durch Raketentests alle Optionen offen seien und Trump ist ohnehin alles zuzutrauen.

    Neue Konflikte mit dem Iran könnten eskalieren

    Es beunruhigen aber auch die Aussagen vom US-Außenminister Tillerson, der die Atomverträge mit dem Iran für falsch hält, da Sie angeblich immer noch einen möglichen Bau einer Atombombe nicht hinreichend behindert. Tillerson gefällt auch nicht die Unterstützung durch die iranische Hisbollah im Jemen und in Syrien. In diesem Fall hat Tillerson Israel voll hinter sich, die nach wie vor dem Bau einer Atombombe Irans warnen und schon lange einen Präventivschlag gegen Iran planen. Da Russland und China aber im Bunde mit dem Iran sind, droht in Zukunft hier einen neuer Stellvertreter-Krieg mit dem Iran, wenn es die USA auf die Spitze treiben. Hier drohen also weiter geopolitische Spannungen und Bomben, was auch die Aktienmärkte früher oder später negativ beeinflussen wird.

    Finanz- und gelpolitische Zeitbomben mit hoher Sprengkraft

    Es drohen aber auch ein ganze Reihe von finanzpolitischen Zeitbomben mit enormer Sprengkraft wie ein zunehmender Protektionismus, was schon eines der Haupthemen beim G20 Treffen der Finanzminister in Washington war und wohl auch beim nächsten G20 Treffen der Staatschefs am 7./8. Juli in Hamburg sein wird. Zunehmender Protektionismus wäre Gift für den Welthandel. Einleiten könnte Trump die Krise mit der Einführung einer erhöhten Importsteuer zur Gegenfinanzierung der Unternehmenssteuerreform.

    FED versucht den Spagat zur „Normalsierung“

    Eine weitere Zeitbombe ist die zunehmende Verschuldung auf verschiedenen Ebenen in Kombination mit der möglichen Beendigung der außergewöhnlichen Maßnahmen, neudeutsch „Quantitative Easing“ (QE) der Notenbanken, was de FED schon jetzt übt. Der Weg zur Normalisierung mit steigenden Zinsen ist steinig und nicht ganz ungefährlich. Bisher haben die Notenbanken durch ihr Quantitative Easing die Banken gerettet und auch Staatsbankrotte verhindert. Aber dabei wird mit der Niedrigzinspolitik, die die Zinslast des Staates künstlich enorm verringert, nur auf Zeit gespielt. Die FED will demnächst wieder Anleihen verkaufen und damit das Gegenteil von dem, was sie zuvor machte. Ob das gut geht?

    Ein Ende des QE wird zum Bumerang

    Wenn die Liquiditätszufuhr beendet wird, werden die Weltbösen Probleme haben, das hohe Kursniveau aufrecht zu erhalten. Die amerikanischen Aktienmarkt ist ohnehin stark überbewertetet. Zu stark steigende Zinsen kann sich keine Notenbank der großen Industrieländer wegen der zu hohen Staatsverschuldung leisten, da dann Staatbankrotte drohen. Der „Club Med“ ist mit den Hauptproblemländern Italien und Griechenland und den 820 Mrd. € Target 2–Salden am Rande der pleite, aber auch die USA werden demnächst vor großen Finanzierungsprobleme stehen. Demnächst muss die Erhöhung der Schuldengrenze von 20 Billionen US-Dollar vom US-Kongress genehmigt werden. Wie Trump die geplante Unternehmenssteuerreform finanzieren will, ist bis heute nicht klar.

    Ausnahmenzustand in Venezuela – bald auch in den USA und Europa?

    Was in einem Land passieren kann , wenn ein Staat kurz vor dem Staatbankrott steht, sieht man jetzt in Venezuela mit Straßenschlachten der „Wutbürger“ gegen die Staatsmacht, also gegen die Polizei und gegen den Präsidenten. Es könnten dann bürgerkriegsähnliche Situationen entstehen, auch in Europa und den USA. Zudem gibt es in Venezuela trotz des Ölreichtum eine Hyperinflation, worunter auch die Bevölkerung am meisten leidet.

    Weltbörsen bisher (noch) stabil – NASDAQ fast vor einem neuen Allzeit-Hoch

    Trotz all dieser altbekannten Probleme blieben die Weltbörsen auf hohem Niveau bisher relativ stabil und gaben bisher kaum nach. Es bedarf aber auch eines gravierenden auslösenden Faktors, damit viele Anleger auf einmal die Exittaste drücken, wobei die „Flash boys“, also die Hochfrequenzhändler die ersten sein werden und damit eine Abwärtsdynamik in Gang bringen und später auch verstärken. Hier hilft aber auch die Markttechnik, den rechtzeitigen Ausstieg zu schaffen. Noch sind die Haussetrends an den Weltbörsen alle intakt. Der NASDAQ-Index steht sogar kurz vor einem neuen Allzeit-Hoch.

    Gold als „sicherer Hafen“ wieder gefragt

    Es war nicht das erste Mal, dass die Börsen entlang der „Mauer der Angst“ weiter steigen. Gesucht waren aber zuletzt auch wieder „sichere Häfen“ wie Gold und trotz Mini-Zinsen sogar auch wieder Bundesanleihen. Gold stieg auf das 8-Moants Hoch mit 1285 US-Dollar die Feinunze. Bei über 1300 US-Dollar/Unze entsteht ein neues Kaufsignal für Gold. Im Sommer letzten Jahres war der Goldpreis aber schon bei über 1350 US-Dollar/Unze und damit weit höher. Aluminium stieg am Freitag um 2,3 Prozent und damit schon um 17,7 Prozent in 1 Jahr. Anleger können dies über Exchange Traded Commodities (ETC) der BNP-Paribas ausnutzen. Der verstorbene Investmentguru André Kostolany würde sagen: „.. man sollte auch mal über Aluminiumwerte nachdenken!“

    Gold stieg in 1 Jahr bis jetzt „nur“ um 4,7 Prozent und Silber um 5,8 Prozent und damit weit weniger als die meisten Aktienmärkte in 1 Jahr, denn der NASDAQ-Index stieg in 1 Jahr um 19,5 Prozent, der DAX um 15,5 Prozent, der RTS-Index (Russland) um 16,9 Prozent und selbst der CECE-Index (Zentralosteuropa: Polen, Ungarn, Tschechien) mit den Aktien aus Zentral-Osteuropa um 12,9 Prozent. In den letzten 3 bis 5 Jahren waren die Performance-Unterschiede noch wesentlich größer zugunsten der Aktienmärkte, zumal hier auch noch steigende Dividendenzahlungen hinzu kamen. Auch in diesem Jahr wird es zu neuen Rekord-Dividendenausschüttungen kommen. Besonders hoch sind die Dividendenrenditen in Osteuropa mit über 4 Prozent.

    7 Osteuropa-Börsen als Outperformer

    7 Börsen aus Osteuropa konnten bisher den DAX, der schon um 6 Prozent in diesem Jahr anstieg, klar outperformen und zwar die Börsen aus Kasachstan, Polen, Rumänien Slowenien, Bulgarien, Tschechien und Lettland. Aber auch die Aktien aus Österreich mit viel Osteuropa-Approach und die Türkei schnitten im Durchschnitt trotz Erdogan besser ab als der DAX. Gute Chancen gibt es aber auch in Argentinien und in Vietnam. So gibt es auch in Krisen immer wieder neue Chancen.

    Moskauer Börse schwach trotz starkem Rubel

    Dagegen gab die Moskauer Börse in diesem Jahr auch aufgrund der Enttäuschung über Trump und den neuen Spannungen mit den USA um etwa 12 Prozent nach, nachdem der russische Aktienmarkt im letzten Jahr aber über 50 Prozent anstieg. Sehr stabil hielt sich der Rubel bei 60,5 EUR/RUB, obwohl der Brentölpreis zuletzt weiter auf unter 53 US-Dollar/Barrel nachgab. In einem Jahr verlor der Euro zum Rubel fast um 20 Prozent an Wert, womit hohe Währungsgewinne auch für hochverzinsliche Rubelanleihen für deutsche Anleger in Russland entstanden. Ein geeignetes Vehikel ist hier das im EAST STOCK TTRENDS schon mehrfach empfohlene Rubel-Zins-Zertifikat der BNP Paribas, das seit Anfang 2016 schon um 58 Prozent anstieg und damit wesentlich mehr als der Aktienmarkt.

    Erst informieren, dann investieren.

    Informieren Sie sich jetzt ausführlich über die Hintergründe und die Entwicklung der Ukraine/Russland-Krise, aber auch das zukünftige Erholungspotential der unterbewerteten Aktien aus Osteuropa. Auch in Kasachstan und der Ukraine gibt es neue Chancen. So konnten sich einige ukrainische Agraraktien seit 2016 im Kurs schon mehr als verdoppeln. Gute Chancen gibt es aber auch in Zentralosteuropa wie in Polen (+15 Prozent).

    Bestellen Sie jetzt auch ein Probe-Abo (3 Ausgaben per Email für nur 15 €) des monatlich erscheinenden Börsenbriefs EAST STOCK TRENDS (EST) mit einem weiteren Ukraine/Russland-Special mit vielen Hintergrund-Informationen und neuen Anlage-Vorschlägen wie mit der "Aktie des Monats“ und lukrativen Zertifikaten unter www.eaststock.de, dort unter Börsenbrief. Der letzte EST erschien am 20. April 2017 mit der Vorstellung von einer aussichtsreichen, russischen Rohstoff-Aktie und einem „Polen-Special“.

    Das neue goldige „Muster-Depot“ des EST liegt bereits 66 Prozent im Plus und die die Goldaktien Highland Gold Mining um über 200 Prozent in 2016. Die Muster-Depots aus dem Jahr 2015 liegen mit 115 Prozent, 78 Prozent und 225 Prozent ebenfalls kräftig im Plus, wobei die Muster-Depot-Aktien Aeroflot seit 2015 sogar um über 400 Prozent zulegen konnte, aber auch die Sberbank mit über 200 Prozent. Waren Sie dabei?

    Neu für Trader oder Investoren, die wissen wollen, wie Sie ihr Kapital schützen können, ist der monatlich erscheinende Börsenbrief THE BIG PICTURE (TBP) mit der Analyse der Weltbörsen-Indices, der Rohstoffe und Devisen für nur 80 € im Jahr (per E-Mail für 12 Ausgaben) bestellbar bei der ESI GmbH (www.eaststock.de, Tel 040/6570883, Fax: 040/6570884).

    Interview-Hinweise: Andreas Männicke wurde am 19. April 2017 von Börsen Radio Networks über Osteuropa befragt. Sie können sich das Interview jetzt bei www.eaststock.de, dort unter der Rubrik „Interviews“ runterladen, ebenso wie das gleichnamige EastStockTV-Video, Folge 130. Die nächsten TV-Interviews sind am 17. Mai 2017 in NTV/Telebörse und am 18. Mai 2017 im „Aktionärs TV stattfinden.

    Seminar-Hinweis: Das nächste Ostbörsen-Seminar „Go east – Hochprozentiges aus Osteuropa“ wird am 17. Mai 2017 um 17.30 Uhr in Frankfurt/M stattfinden. Info und Anmeldung unter www.eaststock.de, dort unter der Rubrik „Dienstleistungen/Seminar“.

    Diskutieren Sie jetzt auch mit Herrn Männicke interaktiv unter http://go.guidants.com/de#c/Andreas_Maennicke .

Anzeige

 

 

Newsletter

Newsletter

Jetzt kostenlos anmelden und von Andreas' Männicke Wissen profitieren! weiter

Termine

Archiv

28.05.17 G7 und Trump: Einer gegen alle, alle gegen einen!
08.05.17 Vive la France, aber nach der Wahl ist vor der Wahl
02.05.17 100 Tage Trump - und nun?
23.04.17 Schwarzer Montag? - Ein Leben zwischen Bomben und Zeitbomben -
09.04.17 Trump schockt Russland – kommt es zur Konfrontation in Syrien?

Weitere Artikel im Archiv

Hotline

Tel.: 0900 - 1-86 14 001
(€1,86/Min aus dem Netz der DT AG, Anrufe aus dem Mobilfunknetz können abweichen)