Ostbörsen im Fokus (siehe auch www.eaststock.de)

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Interview- und Termin-Hinweise

Andreas Männicke wird am am 12. Dezember 2107 und am 15. Januar 2018 von Börsen Radio Networks über die neuen Chancen an den Ostbörsen in 2018 befragt

Andreas Männicke wurde am 17. Oktober 2017 von Börsen Radio Networks über die neuen Chancen in Osteuropa und Russland befragt.

Ab Oktober 2013 können Sie unter Eingabe von "EastStockTV" bei www.youtube.de die aktuellen Kommentare von Andreas Männicke zu den Aussichten an den Welt- und Ostbörsen kostenlos abrufen. Abonnieren Sie einfach den Kanal bei www.youtube.de.

Ab Mai 2014 können mit Herrn Männicke über www.go.guidants.com auch interaktiv in Kontakt treten und Fragen zu den Ostbörsen stellen.

Verpassen Sie die Outperformancechancen in Osteuropa nicht und bestellen Sie jetzt den monatlich erscheinenden Börsenbrief EAST STOCK TRENDS unter www.eaststock.de. Ein Probe-Abo (3 Ausgaben kosten nur 15 €). Die beiden Muster-Depots erzielten seit Februar 2009 eine Performance von über 320% im Muster-Depot 1 (konservativer Osteuropa-Basket) bzw. über 350% im Muster-Depot 2 (spekulativer Osteuropa-Basket, das sind über 40% p.a. seit 2009. In den neuen Muster-Depots ab 2015 wude eine Performance von über 130% bzw über 80% erzielt. Das neue "goldige" Muster-Depot erreichte immerhin ein Plus von 66% ab 2016.

Im neuen monatlich ercheinenden Börsenbrief THE BIG PICTURE werden die globalen Anlagestrategien für Aktien-Indices, Rohstoffe und Währungen besprochen. Auch hier kostet ein Probe-Abo (3 Ausgaben per E-mail) nur 15 €.

Zudem können Sie sich alle bisherigen TV-Inteviews von Andreas Männicke in diesem Jahr runterladen unter den Links der Rubrik "Interviews".

  • Sind wir alle in einer „stabilen“ Blase?

    Sonntag, 10. Dezember 2017 20:35:00


    Die Wall Street reagierte nach dem positiven Beschluss im US-Senat für eine „historische Steuerreform“ mit einem neuem Allzeit-Hoch. Damit hat der US-Präsident Trump den ersten Etappensieg erreicht, nachdem er bei der Abschaffung der „Obamacare“ scheiterte und nicht voran kam. Kurz danach öffnete er aber auch die „Büchse der Pandora“, indem er Jerusalem zur Hautstadt von Israel erklärte und dort im nächsten Jahr die US-Botschaft verlegen will. Dies wird nicht nur die Friedensbemühungen zwischen Israel und Palästina behindern, sondern auch viel Unruhe im gesamten arabischen Raum schaffen, auch wenn dies nur ein symbolischer Akt ist.

    Abonnieren Sie jetzt kostenlos den Andreas Männicke Newsletter, um den vollständigen Inhalt per E-Mail zu erhalten.

  • Alles auf Allzeit-Hoch - und nun?

    Sonntag, 05. November 2017 22:52:00

    An der Wall Street knallten nun zum weiderholen mal in diesem Jahr die Sektkorken mit immer wieder neuen Allzeit-Hochs. Auch erreichte der Kurs-Dax im Oktober ein neues Allzeit-Hochs. Noch besser schnitten in diesem Jahr viele Emerging Marktes, aber auch viele Börsen aus Osteuropa ab. Die Kryptowährung Bitcoin geht förmlich durch die Decke. Einer der Hauptgründe für die Hausse war und sind die Notenbanken mit ihrer künstlichen Niedrigzinspolitik, die aber auch zu Rekordgewinne bei vielen Unternehmen geführt hat. Wie geht es aber nun weiter?

    Kurs-DAX erstmals auf neuem historischen Allzeit-Hoch

    Beim Börsentag im Hamburg am 4. November waren die Vortragssäle zum Teil überfüllt. Die Stimmung war sehr positiv, aber nicht euphorisch. Die Frage ist, ob dies nicht schon ein Kontra-.Indikator ist. Kein Wunder: Der Dow Jones Industrial Index (kurz DJI, erreichte am 3. November 2017 das neue Allzeit-Hoch von23.539 Indexpunkten, der S&P-Index von 2589 Indexpunkten und der NASDAQ-Index von 6764 Indexpunkten. Nicht nur der DAX stieg auf ein historisches Allzeit-Hoch von 13.474 Indexpunkten, sondern nun auch erstmals der Kurs-DAX, also ohne Dividenden, auf 6388 Indexpunkte, was ein positives Zeichen ist.

    Die Hausse nährt die Hausse

    Die Haussetrends bleiben damit voll intakt. Gründe für die anhaltende Hausse sind die Notenbanken mit ihrer expansiven Niedrigzinspolitik, wobei die Europäischen Zentralbank (EZB) im nächsten Jahr das Anleihenaufkaufprogramm auf 30 Mrd. Euro pro Monat verringern wird, während die FED Wertpapiere in Volumen von bis zu 50 Mrd. USD-Dollar im Monat verkaufen und damit dem Markt Liquidität entziehen will. Der neue Notenbankchef Jerome Powel, der Janet Yellen im Februar 2018 ablösen wird, gerät dann in schwieriges Fahrwasser. Exchange Traded Funds, kurz ETFs schnitten im Durchschnitt in 2017 wesentlich besser ab als aktiv gemanagte Aktienfonds. Der Zufluss von ETF-Geldern nährt die Aktienhausse. Hinzu kamen die hohen Wertpapierkredite und Aktienrückkaufprogrammen in den USA, die die Super-Hausse an der Wall Street unterstützen.

    CECE-Index (Osteuropa) als Outperformer

    Damit stieg der DAX in einem Jahr schon um 30 Prozent, der DJI um 31,1 Prozente, aber der Eurostoxx „nur“ um 24,9 Prozent. Der japanische Nikkei-Index schaffte hingegen in 1 Jahr ein Plus von 33,8 Prozent. Freilich sind der EuroStoxx und der Nikkei-225-Index noch weit von einem Allzeit-Hoch entfernt. Noch besser schnitt in einem Jahr der CECE-Index (für Polen, Ungarn, Tschechien) ab, der um 38,1 Prozent auf 1889 Indexpunkte anstieg, wobei insbesondere polnische Aktien den DAX und DJI klar outperformen konnten. Noch besser waren die Aktienmärkte aus Kasachstan mit einem Plus von über 50 Prozent in Europa und aus Lettland mit einem Plus von über 35 Prozent in 2017. Aber auch die Aktien aus Österreich schnitten gemessen am ATX-Index mit einem Plus von über 30 Prozent in 1 Jahr besser ab als der DAX und DJI.

    US-Sanktionen und „Kremlingate“ belasten weiterhin die Moskauer Börse

    Dagegen blieben russische Aktien auch aufgrund der nun verstärkten US-Sanktionen ein relativer Underperformer mit einem Plus von nur 6,9 Prozent in einem Jahr, obwohl der Brentölpreis in 1 Jahr um 35,1 Prozent auf 62 US-Dollar/Barrel und der WTI-Ölpreis in Jahr um 24, 5 Prozent zulegen konnte. Zudem belasten die Untersuchungen über die Kontakte von Trumps Wahlkampfteam und die mögliche Beeinflussung des Wahlkampfes durch russische Hacker den russischen Aktienmarkt, wobei Trump noch ein „Kremlingate“ droht. Dabei fiel der Euro zu Rubel in 1 Jahr um 3,9 Prozent auf 68,67 EUR/RUB und der US-Dollar zum Rubel um 8,1 Prozent auf 59,05 US-Dollar/RUB, so dass sogar Währungsgewinne für deutsche Anleger in Russland in 1 Jahr entstanden. Der Euro stieg seit Jahresbeginn zum US-Dollar um etwa 10 Prozent auf 1,16 EUR/USD, er war aber schon über 1,20 EUR USD.

    Ungelöste geopolitische Konflikte treten (noch) in den Hintergrund

    Seit Jahresbeginn sehen die Ergebnisse and der Moskauer Börse aber schlechter aus, da es im letzten Jahr im November 2016 eine fulminante „Trump-Rally“ und Jahresend-Rally gab, die in diesem Jahr wohl ausbleiben wird. Trump bzw. die Republikaner müssen nun die „historische“ Steuerreform“ liefern, die im Vorfeld schon für starke Kurssteigerungen an der Wall Street sorgte. Hier könnte Trump aber auch enttäuschen, wenn er nicht „liefern“ kann. Geopolitische Risiken wie der noch nicht gelöste Nord-Korea-Konflikt traten in den Hintergrund bzw. wurden von Anlegern bisher ignoriert.

    Kryptowährungen als Shooting-Stars in 2017: Etherum +2538 Prozent in 1 Jahr!

    Gold und Silber blieben hingegen Underperformer mit einem Minus von 0,7 Prozent in 1 Jahr beim Goldpreis auf 1269 US-Dollar/Unze bzw. einem Minus von 8,7 Prozent bei Silber auf 16,85 US-Dollar/Unze. In 5 Jahren sank der Goldpreis sogar um 24,6 Prozent und Silber um 46 Prozent, was alle Gold- und Silberanleger enttäuschte. Die Gewinner des Jahres als Geldanlage waren hingegen in diesem Jahr Kryptowährungen wie Bitcoins mit einem Plus von 868 Prozent auf das neue Allzeit-Hoch von 6433 Euro und Etherum sogar um 2538 Prozent auf 257,235 Euro, die man im letzten Jahr noch für 10 Euro erwerben konnte. Die raketenartige Rally bei allen Kryptowährungen, die allmählich in Mode kommen, starten aber erst im April dieses Jahres. Es mehren sich aber die Vermutung einer Blasenbildung bei Kryptowährungen und auch bei Aktien, wobei vor allem amerikanische Aktien jetzt überbewertet sind. Wie es in 2018 weitergehen könnte, wird auch im neuen Börsen-Seminar von Andreas Männicke am 29. November 2017 um 17.00 Uhr in Frankfurt/M diskutiert, aber auch wie Anleger vom „The Big Short“ profitieren können (Info und Anmeldung unter http://www.eaststock.de/Dienstleistungen/Seminare)

    Erst informieren, dann investieren.

    Informieren Sie sich jetzt auch ausführlich über die Hintergründe und die Entwicklung der Ukraine/Russland-Krise, aber auch das zukünftige Erholungspotential der unterbewerteten Aktien aus Osteuropa. Auch in Kasachstan und der Ukraine gibt es neue Chancen. So konnten sich einige ukrainische Agraraktien seit 2016 im Kurs schon mehr als verdoppeln Die Aktie aus Kasachstan zählen in diesem Jahr zu den Top-Performern der Welt (+56 Prozent). Gute Chancen gibt es aber auch in Zentralosteuropa wie in Polen (+28 Prozent).

    Bestellen Sie jetzt auch ein Probe-Abo (3 Ausgaben per Email für nur 15 €) des monatlich erscheinenden Börsenbriefs EAST STOCK TRENDS (EST) mit einem weiteren Ukraine/Russland-Special mit vielen Hintergrund-Informationen und neuen Anlage-Vorschlägen wie mit der "Aktie des Monats“ und lukrativen Zertifikaten unter www.eaststock.de, dort unter Börsenbrief. Der letzte EST erschien am 20. Oktober 2017 mit der Vorstellung von zwei russischen IT-Aktien „Aktie des Monats“. Die „Aktie den Monats August“ Severstal konnte jeweils schon um über 13 Prozent im Kurs zulegen, was selektiv die großen Chancen in Osteuropa aufzeigt. Der russische Aktienmarkt stieg seit August schon über 15 Prozent und erholte sich damit prächtig.

    Das goldige „Muster-Depot“ des EST aus dem Jahr 2016 liegt auch nach der Korrektur noch 42 Prozent im Plus und die Goldaktie Highland Gold Mining um über 100 Prozent seit 2016. Die Muster-Depots aus dem Jahr 2015 liegen mit 120 Prozent, 57 Prozent und 166 Prozent trotz des jetzt schwachen Gesamtmarktes in Russland ebenfalls immer noch kräftig im Plus, wobei die Muster-Depot-Aktien Aeroflot seit 2015 sogar um über 540 Prozent zulegen konnte, aber auch die Sberbank mit über 200 Prozent.

    Interview-Hinweise: Das letzte Radio-Interview war am 18. Oktober 2017 in Börsen Radio Networks über die Outperformancechancen in Osteuropa. Sie können sich die Interviews jetzt bei www.eaststock.de, dort unter der Rubrik „Interviews“ runterladen, ebenso wie das gleichnamige EastStockTV-Video, Folge 141.

    Seminar-Hinweis: Das nächste Ostbörsen-Seminar „Go East – Hochprozentiges aus Osteuropa“ wird am 29. November 2017 im 17.00 Uhr in Frankfurt/M gleich nach dem Eigenkapital-Forum stattfinden. Info und Anmeldung unter www.eaststock.de/Dienstleistunen/Seminar

    Diskutieren Sie jetzt auch mit Herrn Männicke interaktiv unter http://go.guidants.com/de#c/Andreas_Maennicke .

  • Wall Street auf neuem Allzeit-Hoch, aber bekommen wir im Oktober einen Crash?

    Sonntag, 01. Oktober 2017 23:28:00

    Die Wall Street erreichte am 29. September 2017 beim S&P-Index und NASDAQ-Index neue Allzeit-Hochs. Auch der der Deutsche Aktien-Index DAX konnte sich wieder prächtig erholen und notiert auch schon wieder fast auf All-Zeit-Hoch. Dennoch häufen sich jetzt immer mehr Gurus mit der Meinung, dass es einen Börsen-Crash geben könnte wie George Soros, Marc Faber, Ron Paul und Jim Rogers. Bei einem Börsen-Crash wie 1987 und 2008 werden in kurzer Zeit Billionen US-Dollar an Vermögenswerte vernichtet.

    Noch schlimmer als ein Crash wäre aber einen nachaltigen Börsenbaisse wie in den Jahren 2000 bis 2003, denn nach einem Börsen-Crash kommen oft immer wieder schnelle Aufholeffekte, die letztendlich dann auch wieder zu neuen Allzeit-Hochs an den Weltbörsen führten. Aber wird das immer so bleiben?

    Wall Street auf neuem historischen All-Zeit-Hoch

    Der S&P-Index erreichte am 29. September 2017 das neuen Allzeit-Hoch von 2517 Indexpunkten und der NASDAQ-Index von 6495 Indexpunkten. Auch der DAX konnte am Freitag um 0,95 Prozent auf 12.850 Indexpunkte und ist nun nicht mehr vom historischen Allzeit-Hoch entfernt. Gold war hingen nicht gefragt und fiel um 0,32 Prozent auf nur noch 1283 USD-Dollar-Unzen. Am 8. September war der Goldpreis noch bei über 1350 US-Dollar die Unze, aber wenn die Aktienkurse stiegen werden Gold-ETFs wieder verkauft.

    Der DAX konnte nach dem letzten sprunghaften Kursanstieg in € Gold in diesem Jahr wieder klar outperformen. So gab Goldpreis in 1 Jahr auch in US-Dollar um 2,5 Prozent nach und in 5 Jahren sogar um 28 Prozent - trotz aller Krisen in den letzten 5 Jahren. Dagegen stieg der DAX in 1 Jahr um 23 Prozent und in 5 Jahren um 75 Prozent, was schon ein erheblicher Wertunterschied ist. Noch klarer war der Wertunterschied gegenüber über dem NASDAQ-Index und Gold, denn der NASDAQ-Index stieg in 1 Jahr wie der DAX um 23,3 Prozent in 5 Jahren aber um 108 Prozent. Noch enttäuschender als Gold entwickelte sich aber mittelfristig der Silberpreis, der in 1 Jahr um 11,2 Prozent und in 5 Jahren sogar um 52 Prozent in US-Dollar einbrach. Im Grundsatz fallen die Gold und Silberpreise immer dann, wenn die Aktienkurse ansteigen, sprich wenn die Risikoneigung wieder zunimmt und mögliche Belastungsfaktoren in den Hintergrund treten.

    Bitcoins und auch Bitcoin-Produkte stiegen nach dem China-Crash schon wieder auf über 3600 Euro und konnte damit sowohl die Aktienmärkte und erst recht Gold klar outperformen. Bitcoins bleiben damit in diesem Jahr die mit Abstand beste Geldanlage der Welt - dies aber unter großen Kursschwankungen. Aber auch hier droht ein „Bubble“.

    Osteuropabörsen können weiterhin outperformen

    Dennoch gibt es einige Gründe, warum der Aktienmarkt im Oktober kräftig korrigieren könnte, aber ob daraus dann ein Aktien-Crash gleich wird, ist keinesfalls sicher. Nach der Marktechnik sind die Haussetrends an den Weltbörsen noch voll intakt, wobei viele Börsen in Osteuropa sogar die etablierten Westbörsen klar outperformen konnten, besonders der CECE-Index mit Polen, Ungarn und Tschechien im Boot mit einem Plus von über 20 Prozent seit Jahresbeginn. Aber wie nachaltig dies ist muss abgewartet werden. Wenn die Wall Street in die Knie geht, werden auch die Börsen in Osteuropa kräftig korrigieren.

    Will Trump wirklich einen Atom-Krieg mit Nord-Korea?

    Viel wird davon abhängen, wie der Nord-Korea-Konflikt demnächst gelöst wird und zwar diplomatisch oder mit Waffen. Kim wird wohl mit weiteren Raketentests trotz der zunehmenden Sanktionen die USA provozieren, Ein Atom-Krieg könnte zweifellos einen Crash auslösen, muss aber nicht. Während der Kuba-Krise stiegen die Aktien-Kurse sogar und auch nach dem Beginn des völkerrechtswidrigen Irak-Krieges.

    Während der US-Außenminister Rex Tillerson hier Gesprächsbereitschaft mit Nord-Korea signalisiert, twitterte US-Präsident Donald Trump, dass er hier jegliche Verhandlungen für aussichtslos hält und sich Tillerson die Gespräche sparen könnte, Nicht nur hier gerät er im Widerspruch zu Trump, sondern auch bei den rassistischen Anmerkungen von Trump. Aber auch ein neuer (Atom-)Konflikt mit dem Iran wäre wenig hilfreich. Trump muss und will aber auch die historische Steuerreform durch den Kongress bringen, aber ob er sie in Anbetracht der immer noch viel zu hohen Verschuldung auch durch den Kongress bekommt, ist zweifelhaft, wobei Trump bei der Obamacare schon gescheitert ist. Eine zweite Niederlage im eigenen Lager der Republikaner darf er sich nicht erlauben. Zudem droht noch ein „Kremlingate“ für Trump im Oktober, wo sich Trump zu seinen Russlandkontakten während des Wahlkampfes äußern muss. Es wurden nun 200.000 Twitter-Konten geschlossen, die für eine Wahlbeeinflussung in den USA gesorgt haben sollen.

    Vorsicht vor Margin-calls: Zu hohe Aktienkäufe auf Pump sind eine Gefahr!

    Schließlich wird es auch spannend, ob es der FED gelingt, dem Markt durch Wertpapierverkäufe Liquidität zu entziehen ohne dabei den Aktienmarkt negativ zu beeinflussen. Auch darf die FED in Anbetracht der Rekord-Wertpapierkredite nicht zu stark die Zinsen anheben, da sonst „Margin Calls“ bei fallenden Aktienkursen drohen. Die Zinsen sind aber auch wichtig für die enormen Aktien-Rückkaufprogrammen, die den amerikanischen Aktienmarkt künstlich oben halten. Fraglich ist auch, in welchen Umfang China amerikanische Anleihen kaufen bzw. sogar verkaufen wird. Wenn eine Zinswende eingeleitet wird, wäre dies sehr schädlich für den Aktienmarkt, wobei der US-Aktienmarkt ohnehin schon lange überbewertet ist. Spannend wird es in Europa auch, wenn Draghi den Beginn eines Taperings ankündigt, also den Anleihenkäufe reduziert. Auch dies würde den europäischen Aktienmarkt belasten.

    Gibt es eine Jamaika-Koalition oder Neuwahlen in Deutschland

    In Deutschland bleibt die Frage, ob es nach den Sondierungsgesprächen tatsächlich zu einer Koalition kommt oder gar Neuwahlen drohen, was dann den deutschen Aktienmarkt belasten würde. In Deutschland gibt es eine zunehmende Spaltung zwischen West- und Ost-Deutschland, was auch die Wahlergebnisse der AfD belegen, die in Ostdeutschland immerhin 21 Prozent und in Sachsen sogar 27 Prozent erreichten.

    Die Türkei will nicht mehr in die EU, was wohl allen deutschen Parteien sehr genehm ist. Die Börse aus Istanbul ist übrigens trotz Erdogan mit einem Plus von über 40 Prozent nach Argentinien die am besten performende Börse der Welt, wenn man von Venezuela einmal absieht, wo es aber auch eine Hyperinflation gibt. Es macht wenig Sinn, ständig einen Crash zu prognostizieren, denn das Timing ist sehr bedeutsam. Anhand der Markttechnik ist aber gut und vor allem auch rechtzeitig ablesbar, ob es ein Crash geben kann oder nicht, wobei die dominante Nachrichtenlage auch entscheidend ist.

    Was machen die „big player“?

    Entscheidend ist dann aber noch, was die „big player“ und „Flash boys“ der Welt daraus machen. Die Volatilität ist nun fast auf dem niedrigsten Stand in der Nachkriegszeit, aber das kann sich schnell ändern, wenn es gravierende Nachrichten gäbe wie etwa ein Nord-Korea-Krieg, den die meisten Anleger bisher nicht für möglich halten, weil daraus ein Atom-Krieg werden könnte, wo später dann auch Russland und China betroffen wären. Die Abspaltung der Katalonen von Spanien ist hingegen ein Non-Event für die Börse.

    Das Money- und Risiko-Management wird jetzt wichtiger

    Ein Crash bedeutet auch immer Panikreaktionen der Masssenanleger mit großen Volumen. Bisher ist von Panik nichts erkennbar, aber es wäre fahrlässig jetzt in Anbetracht der neuen Höchstkurse und erkennbaren Risiken allzu sorglos zu sein. Auch im neuen EAST STOCK TRENDS wird genau angeben, wann der Anleger vermehrt in Liquidität auch an den Weltbörsen gehen sollte und wie er jetzt seine Stopp-loss-Marken zu setzen hat. Das Money- und Risiko-Management wird umso bedeutsamer, je mehr die Aktienkurse jetzt weiter steigen, auch im Angst-Monat Oktober. Im Krisenfall dürfte sich auch der Goldpreis wieder etwas erholen, der zuvor in den letzten Wochen nachgab.

    Erst informieren, dann investieren.

    Informieren Sie sich jetzt auch ausführlich über die Hintergründe und die Entwicklung der Ukraine/Russland-Krise, aber auch das zukünftige Erholungspotential der unterbewerteten Aktien aus Osteuropa. Auch in Kasachstan und der Ukraine gibt es neue Chancen. So konnten sich einige ukrainische Agraraktien seit 2016 im Kurs schon mehr als verdoppeln Die Aktie aus Kasachstan zählen in diesem Jahr zu den Top-Performern der Welt (+35 Prozent? Gute Chancen gibt es aber auch in Zentralosteuropa wie in Polen (+25 Prozent).

    Bestellen Sie jetzt auch ein Probe-Abo (3 Ausgaben per Email für nur 15 €) des monatlich erscheinenden Börsenbriefs EAST STOCK TRENDS (EST) mit einem weiteren Ukraine/Russland-Special mit vielen Hintergrund-Informationen und neuen Anlage-Vorschlägen wie mit der "Aktie des Monats“ und lukrativen Zertifikaten unter www.eaststock.de, dort unter Börsenbrief. Der letzte EST erschien am 21. September 2017 mit der Vorstellung von einer aussichtsreichen Polnischen Kupferaktie „Aktie des Monats“. Die vorletzten „Aktie den Monats“ Severstal konnte jeweils schon um über 13 Prozent in 1 Monat im Kurs zulegen, was selektiv die großen Chancen in Osteuropa aufzeigt. Der russische Aktienmarkt stieg seit August schon über 15 Prozent und erholte sich damit prächtig.

    Das goldige „Muster-Depot“ des EST aus dem Jahr 2016 liegt auch nach der Korrektur noch 42 Prozent im Plus und die Goldaktie Highland Gold Mining um über 100 Prozent seit 2016. Die Muster-Depots aus dem Jahr 2015 liegen mit 120 Prozent, 57 Prozent und 166 Prozent trotz des jetzt schwachen Gesamtmarktes in Russland ebenfalls immer noch kräftig im Plus, wobei die Muster-Depot-Aktien Aeroflot seit 2015 sogar um über 540 Prozent zulegen konnte, aber auch die Sberbank mit über 200 Prozent.

    Interview-Hinweise: Da letzte Radio-Interview war am 4. September 2017 in Börsen Radio Networks über die Outperformancechancen in Osteuropa. Sie können sich die Interviews jetzt bei www.eaststock.de, dort unter der Rubrik „Interviews“ runterladen, ebenso wie das gleichnamige EastStockTV-Video, Folge 140.

    Seminar-Hinweis: Das nächste Ostbörsen-Seminar „Go East – Hochprozentiges aus Osteuropa“ wird am 29. November 2017 im 17.00 Uhr in Frankfurt/M gleich nach dem Eigenkapital-Forum stattfinden. Info und Anmeldung unter www.eaststock.de/Dienstleistunen/Seminar

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  • Jetzt wird es immer bunter

    Mittwoch, 27. September 2017 23:05:00

    Bei der Bundestagswahl am 23. September 2017 waren ähnliche Trends wie zuvor in den USA und in Frankreich zu beobachten wie die Schwächung der etablierten Volksparteien beziehungsweise des politischen Establishments und starke Zugewinne am rechten Flügel. Zudem lagen einmal wieder fast alle Wahlprognosen ziemlich daneben. So erreichte die AfD mit 13 Prozent weit mehr Stimmen als erwartet und die CDU/CSU soweit die SPD verloren weit mehr Stimmen als erwartet.

    Da die SPD nun in jedem Fall in die Opposition gehen will, ist die einzige Möglichkeit eine Jamaika-Koalition, also eine Koalition mit den Parteien CDU/CSU, FDP und den Grünen, wo es aber auch erhebliche inhaltliche Unterschiede gibt. Es erwarten uns nun sehr schwierige Koalitionsverhandlungen. Erwarten uns nun wohlmöglich auch italienische Verhältnisse oder gar Verhältnisse wie in der Weimarer Republik? Wird die Demokratie geschwächt? Die Börsen nehmen das bis jetzt gelassen hin. Die Ostbörsen boomen sogar weiter.

    Erosion bei den etablierten Parteien – wozu wird das führen?

    Nach dem Erdbeben bei den politischen Volkspateien mit den zum Teil schlechtesten Wahlergebnissen in der Nachkriegszeit stellen sich viele Fragen. Wie wehrhaft ist die Demokratie wirklich gegen Rechtsradikalismus und Rassismus? Und was passiert, wenn sich die Wirtschaft deutlich abschwächen sollte. Bekommen wir jetzt etwa italienische Verhältnisse oder gar Weimarer Verhältnisse, was damals die Vorboten für den Ruf nach einer starken Führungspersönlichkeit war, was aber in einem Weltkrieg mündete. Auch der Hoffnungsträger in Frankreich Macron muss sich nun der Realität stellen und das bedeutet zunächst starke Auseinandersetzungen mit den Gewerkschaften und zunehmende Streiks, was wiederum die Wirtschaft schwächt. Seine Vorschläge zu einer neuen Europa-Politik auf der Universität Sorbonne in Paris waren auch sehr radikal, aber durchaus diskussionswürdig. In Italien wird nun doch erst im Frühjahr das neue Parlament gewählt, aber auch dort gibt es ähnliche Strömungen und Tendenzen wie zuletzt in Frankreich und in Deutschland mit starken Zuwächse am rechten Rand wie mit der 5 Sterne-Partei. Und Italien befindet sich nach wie vor auf dem Krankenbett in Europa mit hoher Jugendarbeitslosigkeit.

    Die Flüchtlingspolitik spaltet das Land

    Ob man will oder nicht: man muss auch mit dem rechten Rand nun in Deutschland ins Gespräch kommen. Eines der Kernfragen. was die Republik auch hier spaltet, bleibt dabei die Flüchtlingspolitik, die Integration von Ausländern und die Behandlung von Ausländern. Wirtschaftliche Fragestellungen und sogar auch solche Problemen treten in den Hintergrund. Deswegen hat sogar die Linke als Partei in Ostdeutschland Stimmen verloren and die AfD. In Sachsen war die AfD sogar die stärkste Partei vor der CDU mit 27 Prozent der Stimmen.

    Jamaika-Koalition unsicher

    Ob es nun tatsächlich eine Jamaika-Koalition nach langen Verhandlungen geben wird, ist noch keinesfalls sicher, denn die inhaltlichen Unterschiede bei dem heiklen Thema Flüchtlingspolitik vor allem zwischen den Grünen und der CSU sind zum Teil so erheblich, dass ein dauerhafter Bestand der Koalition kaum vorstellbar ist. Neuwahlen würde an der Konstellation wohl kaum was ändern. Es entsteht eine Pattsituation ähnlich wie in Spanien und damit aber auch mehr politische Unsicherheit.

    Anleger bisher nicht verunsichert

    An den Börsen machte sich die Unsicherheit aber noch nicht breit. Der deutschen Aktienindex DAX tendierte nach der Wahl recht stabil seitwärts bei etwa 12.600 Indexpunkten. Selbst die standigen Kriegsdrohungen zwischen Nord-Korea und den USA bewegten die Anleger nicht zu Verkäufen Auch der amerikanische Dow Jones Industrial Index (DJI) stabilisierte sich nahe dem Allzeit-Hoch bei etwa über 22.300 Indexpunkten.

    Auch Gold konnte nicht von den Unsicherheiten sonderlich profitieren und tendierte seitwärts etwas unter 1300 US-Dollar/Unze. Der Goldpreis ist damit zwar noch in US-Dollar mit 12 Prozent im Plus aber in Euro nur auf dem Niveau wie zu Jahresbeginn, während der DAX in Euro um über 10 Prozent zulegen konnte. In einem Jahr ist der Goldpreis damit mit 2,5 Prozent im Minus und in 5 Jahren sogar mit 26,3 Prozent. Der silberpreis hat sich sogar in 5 Jahre halbiert auf 16,8 US-Dollar/Unze. Nur der Brentölpreis konnte weiter zulegen auf über 57 US-Dollar/Barrel, was vor allem der Moskauer Börse zu weiteren Kurssprüngen verhalf. Auch viele Industriemetalle sind schon kräftig gestiegen wie vor allem Aluminium mit + 26 Prozent, Zink mit +23 Prozent, Blei mit + 23 Prozent und Kupfer mit +27%, was auch positiv war für viele russische Rohstoffunternehmen wie RuSal und Norilsk Nickel Dies können Anleger über die ETC (Exchange Traded Commodities), der BNP Paribas ausnutzen.

    Moskauer Börse kräftig erholt

    Die Moskauer Börse ist zwar immer noch seit Jahresbeginn im Minus, aber schon seit Anfang August einer der am besten performenden Aktienmärkte der Welt. Der RDX-Indes, ein Kunstprodukt der Wiener Börse für russische Aktien stieg in € seit Anfang August um über 12 Prozent von 1150 auf nunmehr 1280 Indexpunkte. Auch am 26. September konnte der RDX-Index um 1,14 Prozent auf 1279 Indexpunkte zulegen. Zu Jahresbeginn war er aber noch bei 1500 Indexpunkten. Nachgefragt waren aufgrund des gestiegenen Ölpreises vor allem Öl-/Gasaktien wie Gazprom, LUKoil und Rosneft, aber auch Metall- und Stahlaktien wie RuSal, Norilsk Nickel und Severstal.

    Osteuropabörsen boomen

    Noch besser schnitten in diesem Jahr aber schon zuvor die Börsen aus Zentralosteuropa ab. So stieg der CECE-Index, ebenfalls ein Kunstprodukt der Wiener Börse, um 24 Prozent und damit weit mehr als der DAX oder DJI. Noch besser schnitten sogar die Börsen aus Kasachstan und Lettland mit jeweils einem Plus von über 35 Prozent in diesem Jahr ab.

    Erst informieren, dann investieren.

    Informieren Sie sich jetzt auch ausführlich über die Hintergründe und die Entwicklung der Ukraine/Russland-Krise, aber auch das zukünftige Erholungspotential der unterbewerteten Aktien aus Osteuropa. Auch in Kasachstan und der Ukraine gibt es neue Chancen. So konnten sich einige ukrainische Agraraktien seit 2016 im Kurs schon mehr als verdoppeln Die Aktie aus Kasachstan zählen in diesem Jahr zu den Top-Performern der Welt (+35 Prozent). Gute Chancen gibt es aber auch in Zentralosteuropa wie in Polen (+25 Prozent).

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    Das goldige „Muster-Depot“ des EST aus dem Jahr 2016 liegt auch nach der Korrektur noch 49 Prozent im Plus und die Goldaktie Highland Gold Mining um über 100 Prozent seit 2016. Die Muster-Depots aus dem Jahr 2015 liegen mit 126 Prozent, 64 Prozent und 172 Prozent trotz des jetzt schwachen Gesamtmarktes in Russland ebenfalls immer noch kräftig im Plus, wobei die Muster-Depot-Aktien Aeroflot seit 2015 sogar um über 450 Prozent zulegen konnte, aber auch die Sberbank mit über 200 Prozent.

    Neu für Trader oder Investoren, die wissen wollen, wie Sie ihr Kapital schützen können, ist der monatlich erscheinende Börsenbrief THE BIG PICTURE (TBP) mit der Analyse der Weltbörsen-Indices, der Rohstoffe und Devisen für nur 80 € im Jahr (per E-Mail für 12 Ausgaben) bestellbar bei der ESI GmbH (www.eaststock.de, Tel 040/6570883, Fax: 040/6570884).

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  • Trump gegen Kim – gibt es nun einen (Atom-)Krieg?

    Donnerstag, 10. August 2017 12:26:00

    Zwei machtbesessene und unberechenbare Persönlichkeiten treffen mit Trump um Kim Jong-Un aufeinander. Die „Kriegsrethorik“ zwischen dem amerikanischen Präsidenten Trump und dem nordkoreanischen Präsidenten Kim Jong-Un nehmen zu und damit auch das schon oft bekannte Säbelgerassel zwischen den USA und Nord-Korea.

    Trump hat daher schon beim Syrien-Krieg gezeigt, dass er schnell bereit ist, durch einen Präventivschlag ein Zeichen zu setzen, nur kann das diesmal anders ausgehen. In dem Konflikt involviert wären dann auch China und Russland, aber auch Japan und Süd-Korea. Die Wall Street reagierte bisher sehr gelassen auf das schon lange übliche Säbelgerassel. Nur wie lange noch?

    Kim droht mit einem militärischen Präventivschlag bis Mitte August

    Trump droht vom sein Urlaubsort Kim mit den Worten, er werde den Drohungen von Kim mit „Feuer und Wut begegnen, was die Welt noch nie gesehen hätte“. Kim antwortet, dass Trump bar jeder Vernunft sei und man ihm nur mit Stärke begegnen kann. Kim droht seinerseits, nun den dem amerikanischen Militärstützpunkt Guam im Pazifik bis Mitte August angreifen zu wollen. Die militärischen Vorbereitungen für 4 Mittelstreckraketen seien in vollem Gange. Neben der offiziellen, ganz bewusst recht medienwirksamen Verbal-Akrobatik der beiden Präsidenten gibt es aber auch immer noch die oft viel wichtigere Geheim-Diplomatie – mit ungewissem Ausgang.

    Gegenseitige Provokationen spitzen sich zu

    Beide Präsidenten protzen aber auch mit ihrem Atom-Arsenal. 50 Prozent der Haushaltausgaben gehen in Nord-Korea in den Militär-Etat, wobei die meisten Ausgaben in den Bau von Langstreckenraketen mit Atomsprengköpfen gehen, die in Zukunft auch die USA erreichen sollen. Diese Raketen werden auch immer wieder von neuen getestet, was jedes Mal ein Affront und eine Provokation für die USA ist. Auf der anderen Seite veranstalten die USA zusammen mit Süd-Korea immer wieder militärische Manöver, was wiederum eine Provokation für Nord-Korea darstellt. Dieses Katze und Maus Spiel hat aber schon eine lange Tradition, so dass man es schon gar nicht mehr so ernst nimmt. Das könnte aber ein Fehler sein.

    Geht es in Wirklichkeit nur um Rohstoffe, also um einen Rohstoff-Krieg?

    Aber auch Trump will sein Atom-Arsenal aufstocken und modernisieren Aber wozu das beides? Die Kosten dafür sind enorm. Nord-Korea testete am 28. Juli erstmals eine Rakete mit einer Reichweite von 10.000 km. Dies hatte zur Folge, dass der UN-Sicherheitsrat die stärksten Sanktionen gegen Nord-Korea aussprach wie Exportverbote für wichtige Wirtschaftsgüter wie Kohle zum Beispiel. Nord-Korea hat umfangreiche Rohstoffvorkommen, die exploriert und exportiert werden könnten. Nord-Korea will eine Atommacht werden, um sich unangreifbar zu machen, was die USA unbedingt verhindern wollen. Ähnliches spielt sich im Moment im Iran ab, die große Gasvorkommen haben. So gibt es nicht wenige die behaupten, dass es den USA in erste Linie um die Rohstoffe geht, die strategisch in den Einflussbereich der USA kommen sollen.

    Können China und Russland noch de-eskalierend einwirken?

    Für China ist Nord-Korea zudem ein wichtiger Pufferstaat, denn China will keine amerikanischen Soldaten direkt an der chinesischen Grenze. China und Russland haben zuletzt aber erstmals für die UN-Sanktionen gegen Nord-Korea gestimmt. China hätte die Möglichkeit, auf Nord-Korea einzuwirken, weil hier die wirtschaftlichen Verbindungen besonders groß sind, aber auch besonders wichtig zum Überleben von Nord-Korea. Aber auch Russland hat starke wirtschaftliche Verbindungen in Russland. Beide, China und Russland, könnten de-eskalierend einwirken. Tun sie es aber auch oder wollen beide nur insgeheim einen weiter Stellvertreter-Krieg – nach der Ukraine und Syrien jetzt also noch Nord-Korea. Aber auch das wäre ein beidseitig gefährliches machstrategisches Militärspiel – noch auf dem Schachbrett. Nur wer macht den ersten Zug?

    Hiroshima sollte ein Mahnmal sein

    Beide Länder, China und Russland, würden aber wohl auch scharf protestieren, wenn Trump einen militärischen Präventivschlag als erste „Warnung“ machen würde, ähnlich wie zuvor in Syrien, wo seitens der USA zum ersten Mal unter Trump ein syrischer Militärstützpunkt angegriffen wurde. Aber auch Japan ist in den Konflikt involviert, der ein starker Verbündeter mit den USA ist, obwohl die USA 1945, die einzigen waren die jemals eine Atom-Bombe auf Hiroshima geworfen haben, deren verheerende Folgen man nicht so schnell vergessen sollte. Es verwundert doch sehr, dass einige Staatsmänner nun immer öfter mit der Atombombe wieder drohen, so auch der unberechenbare Trump, aber eben auch Kim.

    Japan und USA wollen die Vorherschaft im pazifischen Raum, China aber auch – und nun?

    Es geht dabei auch um die Vorherschaft im pazifischen Raum, wobei hier Japan zusammen mit den USA gegen China kämpft. Es geht dabei um strategisch wichtige Militärstützpunkte. Zunächst unmittelbar betroffen wäre aber Süd-Korea, die bisher aber auch sehr gelassen reagieren, weil sie diese Art der Verbal-Akrobatik von Kim schon gewohnt sind. Nur könnte Trump jetzt aber anders reagieren als die vorherigen US-Präsidenten, die auch ständig auf Konfrontationskurs mit Nord-Korea waren.

    Welche Verbindungen hat Nord-Korea zum Iran und zu Russland?

    Nord-Korea hat möglicherwiese aber auch gute Verbindungen zum Iran auch über Russland, wobei Iran auch auf der Sanktionsliste der USA steht. Unabhängig von einem militärischen Konflikt gibt es schon jetzt einen Handelskrieg gegen Nord-Korea, Iran, aber auch gegen Russland mit dem neuen US-Sanktionsgesetz seitens der Amerikaner. Hinzu kommt der Cyberkrieg zwischen USA, Russland, China und Nord-Korea. Es wird also versucht, mit allen Waffen den Gegner zu schwächen, um die eigene Machtposition auszuweiten.

    Dieses Machtspiel aber sehr gefährlich, insbesondere dann, wenn dann Atom-Raketen mit ins Spiel gebracht werden, und sei es im Moment auch nur verbal. So könnte bei Unbesonnenheit bei einem der beiden wohl auch oft sehr emotional und spontan reagierenden Präsidenten die Sicherung durchbrennen und aus einen Säbelgerassel sogar ein Flächenbrand im pazifischen Raum oder im Extremfall sogar ein Weltkrieg werden, wenn sich China und Russland hernach genötigt fühlen, aktiv militärisch an dem Konflikt zu beteiligen

    Wall Street reagiert (noch) gelassen auf das Säbelgerassel

    Die Wall Street glaubt wohl nicht, dass den forschen Worten von Kim und Trump auch konkrete Taten folgen werden, denn die Kurse gaben an der Wall Street bisher kaum nach. Auch Gold stieg bisher nur leicht an auf 1279 US-Dollar/Unze. Gold ist in € in diesem Jahr kaum gestiegen wegen der US-Dollarschwäche. In einem Jahr ist der Goldpreis aber sogar in US-Dollar um 4,7 Prozent gefallen und in 5 Jahren sogar um 21 Prozent.

    Automobil-Krise belastet den DAX, aber nicht Nord-Korea

    Der deutschen Aktien-Indes-DAX is bisher auch mehr durch den Vertrauensverlusts in der Automobilkrise aufgrund des Diesel-Abgas-Software-Skandals und der angeblichen katellmäßen Absprachen in Mitleidenschaft gezogen und gab daher auch schon vorher etwas kräftiger nach. Der sich nun zuspitzenden Nord-Korea-Konflikt spielt bisher auch an europäischen Börsen (noch) ein nachranginge Rolle. Der DAX fiel am 10. August auf unter 12.100 Indexpunkte. Im Hoch war er schon bei fast 13.000 Indexpunkten Mitte Juni 2017.

    Positive Berichtssaison in den USA sorgte für neuen Rekord-Kurse an der Wall Street

    An der Wall Street fiel die Berichtssaison sehr positiv aus: 70 Prozent der US-Unternehmen lagen bei Umsätzen und Gewinne über den Konsensschätzungen, was die Wall Street beflügelte. Daher erreichte der Dow Jones Industrial Average Index (DJI) auch vor kurzen im August noch ein neues Allzeit-Hoch mit über 22.000 Indexpunkten. Noch wesentlich besser schnitten aber die Aktienmärkte aus Zentralosteuropa, dem Baltikum und dem Balkan ab. 9 Börsen aus Osteuropa konnten die amerikanischen Börsenindices und erst recht dem DAX klar outperformen.

    CECE-Index besser als EuroStoxx, DAX und DJI

    So stieg auch der CECE-Index, ein Kunst-Produkt der Wiener Börse, der die Blus Chips aus Polen, Ungarn und Tschechien in einem Index zusammenfast, klar den Eurostoxx. Denn während der Eurostoxx in den letzten Wochen stark nach unten korrigierte, erreichte der CECE-Index mit über 1800 Indexpunkten mit einem Plus von 22 Prozent ein neues Jahres-Hoch.

    Nur verpassen das die meisten deutschen Anleger, weil sie sich nicht trauen, über den Tellerand zu schauen und Osteuropa in den Medien auch nach wie vor sehr stiefmütterlich behandelt wird. Dabei haben die zentralosteuropäischen Länder und auch die baltischen Länder aus Osteuropa mit 3 bis 4 Prozent weit höher BSP-Wachstumsraten als in Westeuropa mit unter 2 Prozent

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