Ostbörsen im Fokus (siehe auch www.eaststock.de)

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Interview- und Termin-Hinweise

Andreas Männnicke wurde am 11. August 2016 in Börsen Radio Networks über die neue bilateralen Entwcklungen Russland/Türkei und Russland/Ukraine sowie die weitere Enntwicklung des Ölpreises befragt.

Andreas Männicke wurde am 14. Juli 2016 um 18.15 Uhr in N24 live über die Chancen in Russland befragt.

Andreas Männicke wurde am 29. Juni 2016 vom Aktionär online über die Chancen in Russland berfragt.

Andreas Männicke wurde am 17. Juni16 von der Deutschen Welle über die neuen Pläne von Daimler in Russland befragt (hierzu gibt es auch ein Video auf russisch bei der DW-TV).

Andreas Männicke wurde am 25. Mai 2016 zusammen mit Herrn Bagci von der BNP Paribas von Friedhelm Tilgen in NTV/Telebörse über die Chancen von Rohstoffen und Rohstoffaktien aus Osteuropa befragt.

Andreas Männicke wurde am 25. Mai 2016 im Aktionärs TV über Russland befragt. Sie können sich alle obigen Interviews jetzt bei www.eaststock.de, dort unter Rubrik Interviews runterladen.

Ab Oktober 2013 können Sie unter Eingabe von "EastStockTV" bei www.youtube.de die aktuellen Kommentare von Andreas Männicke zu den Aussichten an den Welt- und Ostbörsen kostenlos abrufen. Abonnieren Sie einfach den Kanal bei www.youtube.de.

Ab Mai 2014 können mit Herrn Männicke über www.go.guidants.com auch interaktiv in Kontakt treten und Fragen zu den Ostbörsen stellen.

Verpassen Sie die Outperformancechancen in Osteuropa nicht und bestellen Sie jetzt den Börsenbrief EAST STOCK TRENDS unter www.eaststock.de. Ein Probe-Abo (3 Ausgaben kosten nur 15 €). Die beiden Muster-Depots erzielten seit Februar 2009 eine Performance von über 210% im Muster-Depot 1 (konservativer Osteuropa-Basket) bzw. über 270% im Muster-Depot 2 (spekulativer Osteuropa-Basket). In den neuen Muster-Deüots ab 2015 wude eine Performance von jeweils über 40% erzielt ebenso wie in dem neuen "goldigen" Muster-Depot ab 2016.

Zudem können Sie sich alle bisherigen TV-Inteviews von Andreas Männicke in diesem Jahr runterladen unter den Links der Rubrik "Interviews".

  • Kommt nach dem Brexit eine neue Bankenkrise in Europa?

    Sonntag, 10. Juli 2016 12:57:00


    Nach dem Brexit stiegen zwar die Aktien an der Wall Street auf fast neue Allzeit-Hoch und es waren sogar die Aktien an der Londoner Börse höher als vor den Brexit, aber Bankaktien fielen in den Keller, was als ein erstes Warnzeichen für eine neue Bankenkrise in Europa gewertet werden kann. So fielen die Aktien der Deutschen Bank AG und auch der Commerzbank AG auf ein neues 15-Jahres-Tief. Der IWF bezeichnet die Deutsche Bank AG als größtes Finanzrisiko in Europa.



    Als besondere Bedrohung wird die Situation in I...

    Abonnieren Sie jetzt kostenlos den Andreas Männicke Newsletter, um den vollständigen Inhalt per E-Mail zu erhalten.

  • Brexit als Kaufchance für hartgesottene Trader

    Sonntag, 03. Juli 2016 12:44:00

    +++Politisches Chaos in GB+++Unsicherheit in Europa+++Deutsche Bank gemäß IWF als größtes Finanzrisiko der Welt+++Dennoch FTSE auf 10-Monats-Hoch-++Dow steigt nach Brexit um 5 Prozent fast auf das Allzeit-Hoch+++Moskauer Börse weiter stabil seitwärts als Top-Performer+++Rubel weiter stark++Gold und Silber wie Bundesanleihen als „sicherer Hafen“ gesucht+++Selektive Wahrnehmung und Panikmache führen zur Verunsicherung+++

    Nach dem Tag der Bekanntgabe des Wahlergebnisses über den Brexit, also dem Ausscheiden Großbritannien aus der Europäischen Union (EU), gab es sehr unterschiedliche Kursreaktionen an den Börsen, die von den Medien nicht wahrgenommen oder falsch kommentiert wurden. So stiegen die Aktien seit dem Tief am 27. Juni in der letzten Wochen in den USA und sogar in Großbritannien um 5 bis 10 Prozent. Der britische FTSE 100 Index erreichte sogar ein neues 10 Monats-Hoch mit 6586 Indexpunkten und der Dow Jones Industrial Index landet mit fast 18.000 Indexpunkten wieder nahe dem Allzeit-Hoch.

    Auch japanische Aktien konnten ausgehend von Tief am 27. Juni wieder um 10 Prozent zulegen. Die Moskauer Börse blieb eine „Oase der Stabilität“. Dagegen gaben die Aktien in Europa stärker nach, weil hier die Unsicherheit über das zukünftige Europa anhält. Aber auch hier kam es zu kräftigen Kurserholungen in der letzten Woche. Gold, Silber und Bundesanleihen bleiben als „sichere Häfen“ gefragt.

    Medien treiben Anleger in „sichere Häfen“

    Medien lieben negative Schlagzeilen, um die Auflagen zu erhöhen. Nach der Bekanntgabe des Wahlergebnisses über den Brexit am 24. Juni gab es fast nur Schreckensmeldungen und Horrorszenarien, die auch die Anleger verunsicherten. Die oft sehr selektive Medien-Berichterstattung, aber auch die selektive Wahrnehmung der Anleger durch die selektive Berichterstattung der Medien führte zu den Panikverkäufen am 24. und 27. Juni 2016. Gesucht waren wiederum deutsche Bundesanleihen trotz Negativzinsen (bei einer Laufzeit von 10 Jahren) und auch Gold als „sicherer Hafen“. Gold stieg zwar in der Nacht von 23. auf den 24. Juni um über 70 US-Dollar auf über 1350 US.-Dollar im Hoch, konsolidierte dann aber wieder 1315 US-Dollar intraday, um wieder auf nunmehr 1342 USD/Unze anzusteigen, was aber auch ein neues Jahreshoch bedeutet. Zudem stieg der Silberpreis alleine am Freitag um 5,66 Prozent auf das neue Jahreshoch von 19,76 US-Dollar/Unze. Gold und Silber sind als bisher zweifelsohne die großen Gewinner des Brexit, aber auch Gold- und Silberaktien.

    Der Euro-Bund-Future stieg am Freitag um 0,72 Prozent auf das neue Allzeit-Hoch von 167,07, womit sich die Negativzinsen für 10-jährige Bundesanleihen erhöhten. Damit geraten jetzt immer mehr Pensionskassen, Versicherungen und Bausparkassen in einen Anlagennotstand, was sich mittelfristig negativ auswirken wird.

    Deutsche Bank AG gemäß IWF als größtes Risiko im Finanzmarkt

    Für Alan Greenspan, der selbst mittelbar zuvor zu dem Bubble und dem Crash im Jahr 2008 durch seine Niedrigzinspolitik beitrug, war der 24. Juni nach eigenen Aussagen der schlimmste Tag in seinem Leben, schlimmer als der Crash im Jahr 1987 wegen der „ätzenden Folgewirkungen“. George Soros sah das Ende Europas herbeikommen und wettete im großen Stil auf fallende Kurse in den USA, China und in Europa. Er setze vor allem auf fallende Kurse bei der Deutschen Bank AG. Der IWF bezeichnete jüngst das mangelnde Kontrollsystem bei der Deutschen Bank AG als das größte Risiko für die globalen Finanzmärkte. So war es klar, dass bei so einer negativen Nachrichtenlage viele Anleger am 24. Juni oder am 27. Juni ihre Aktien verkauften, was bis zum Wochenschluss im Nachhinein eine falsche Entscheidung war.

    Bankaktien nach Brexit in freien Fall

    Vor allem Bankaktien fielen auf neue Jahrestiefs und blieben auch unten. Der Kurs der Deutschen Bank AG fiel im Tief auf 12,1 € und erholten sich am Freitag um 1,87 Prozent auf 12,55 €. Vor dem Brexit stieg die Aktie der Deutschen Bank AG schon einmal von 12,8 auf 15,5 €. Der Kurs der Commerzbank AG fiel auf das Jahrestief von 5,8 € und war vor dem Brexit am 23. Juni noch bei 7,1 €. Aber auch britische Bankaktien kamen unter Druck. So gab die Lloyds Aktie vor allem am 24. und 27. Juni von 0,91 auf 0,62 € und die Barclays Bankaktie von 2,5 auf 1,5 € nach und erholten sich bis jetzt nur marginal.

    Short-Seller waren nur am 24. Juni und 27. Juni erfolgreich

    Crash-Tage wie am 24. Juni erwiesen sich aber auch schon oft für die „hartgesottenen Trader“ als Kaufgelegenheiten. Wer frühmorgens am 24. Juni oder auch noch am 27. Juni Abstauberlimits in den Markt legte, steht jetzt weit besser da als diejenigen, die am 24. Juni morgens voller Panik „bestens“ verkauften, denn der Handel begann mit einem riesigen Gap in Europa, nachdem der japanische Nikkei 225-Index schon zuvor über 7 Prozent an Wert verlor.

    Die asiatischen Märkte waren auch die ersten, die in der Nacht von 23. auf den 24. Juni unter der Brexit-Entscheidung litten, obwohl die direkten Folgen für asiatische Länder sehr begrenzt sind. Verantwortlich für den Crash waren wieder einmal die Flash boys, also die Hochfrequenzhändler an den Terminmärkten. Aber auch solche Short-Seller, also die Käufer von Verkaufs-Optionen, wie Georg Soros waren die großen Gewinner am 24. Juni. Es kann aber auch gut sein, dass George Soros, der sogar 100 Mio. € auf fallende Kurse bei der Deutschen Bank AG setzte, einen Großteil der Gewinne am 24. Juni 2016 morgens schon glattgestellt hat.

    Short-Squeeze und Short-Covering seit dem 28. Juni: FTSE + 8 Prozent!

    Was wir dann in der letzten Woche seit dem 27. Juni 2016 erlebten, war ein sogenanntes Short-Squeeze oder auch Short-Covering, also das Eindecken von Short-Postionen vor allem in England (London) und in den USA (New York). Dies führte dazu, dass der Englische FSTS-100 Index jetzt zum Wochenschluss mit über 6500 Indexpunkten, sogar ein neues 10-Monats-Hoch erreichte und damit höher steht als vor dem Brexit. Der FTSE-Index gab am 24. Juni nur von 6350 auf 6000 Indexpunkte, um nach den ersten Panikverkäufen sogar um etwa 8 Prozent auf über 6500 Indexpunkte anzusteigen.

    DJI steigt um 5 Prozent in einer Woche

    Ähnlich war die Kursentwicklung in den USA. Der Dow Jones Industrial Index (DJI) gab m 24. Juni nur um etwa 3 Prozent nach, stieg aber seit den 27. Juni um etwa 5 Prozent von 17.100 auf fast 18.000 Indexpunkte, also sogar etwas mehr als die Kursverluste am 24. Juni waren.

    DAX + 5,8 Prozent seit dem Tief am 27. Juni

    In Europa waren die Kursverluste am 24. Juni wesentlich höher und die Kurserholung etwas moderater, was auch daran liegt, dass die Zukunft Europas nach wie vor unsicher ist. So fiel der DAX am 24. Juni von 10.300 auf 9400 Indexpunkte und am 27. Juni noch einmal im Tief auf 9230 Indexpunkte, um dann um 5,6 Prozent auf 9750 (im Hoch 9800 Indexpunkte) anzusteigen.

    EuroStoxx + 6,4 Prozent seit dem Tief am 27. Juni

    Der EuroStoxx litt am 24. Juni und 27. Juni am meisten unter den Weltbörsen-Index mit einem Kursverlust von über 10 Prozent an einem Tag. Der EuroStoxx brach am 24. Juni von 3050 auf 2750 Indexpunkte und am 27. Juni im Tief sogar auf 2700 Indexpunkte ein, um sich letzte Woche dann bis Freitag wieder um 6,4 Prozent auf 2873 Indexpunkte zu erholen.

    Nikkei 225 Index +10 Prozent seit dem Tief am 27. Juni

    Der japanische Nikkei 225-Index, der am 24. Juni als erster großer Aktienmarkt unter der Brexit-Entscheidung litt und um 7 Prozent von 16.200 auf 14.900 Indexpunkte einbrach stieg seit dem 27. Juni bis Ende letzter Woche wieder um etwa 10 Prozent auf 15.682 Indexpunkte. Hier will die japanische Regierung mit einem großen Konjunkturprogramm der Wirtschaft wieder auf die Sprünge helfen.

    Crash-Tage sind oft Kauftage

    Es kam damit nicht zu der von erwarteten zweiten Verkaufswelle Mitte letzter Woche, sondern zu Kursreaktionen von 5 bis 10 Prozent nach oben. Dies führte dazu, dass der englische FTSE 100 Index und auch der Dow Jones Industrial Index sogar über dem Stand steht wie vor dem Brexit am 23. Juni. Fazit: Crash-Tage sind oft Kauftage für hartgesottene Trader, so auch diesmal.

    US-Präsidentschaftswahl als gutes Omen?

    Wie es nun aber im Sommer weiter geht, ist ungewiss. Bei US-Präsidentschaftswahlen gibt es oft eine Sommerrally in den USA und dann auch an den Weltbörsen. Was in Großbritannien und in Italien passierte, kann auch in den USA passieren, nämlich eine Abwahl des Establishments und der politischen Elite. Dies würde aber bedeuten, dass Donald Trump die Wahl vor Hillary Clinton gewinnen würde. Beide Kandidaten sind nicht gerade ein Grant für den Weltfrieden. Unklar ist auch, ob die amerikanische Notenbank FED nach dem Brexit noch einmal die Zinsen erhöhen wird oder gar zu einem weiteren „QE“ übergeht, also wieder Geld drucken wird.

    Ungewissheit über die Zukunft Europas hält an

    Auf der anderen Seite ist es noch sehr ungewiss, wie es nun in Europa weiter gehen wird. Eine Reihe von weiteren Referenden würde die Unsicherheit in Europa wieder erhöhen. Die nächste Wahl, die eine Richtung vorgeben wird, ist die Präsidentschaftswahl in Österreich, die wegen falscher Stimmen-Auszählung nach dem Beschluss des österreichischen Bundesverfassungsgerichts nun wiederholt werden muss. In Spanien wiederholte sich nach den Neuwahlen am 26. Juni die Pattsituation, was die Schwächen einer Demokratie aufzeigt, wenn keine klaren Mehrheiten entstehen. Eine ähnliche Situation gibt es in Portugal. In Italien besetzen jetzt EU-Skeptiker sogar Bürgermeisterposten wie in der Hauptstadt Rom.

    Letzter Weckruf für die EU-Bürokraten

    Die EU- und Euro-Skeptiker werden in ganz Europa den Rückenwind nutzen, um Wählerstimmen anzuziehen, was ihnen möglicherweise sogar gelingen wird. Schottland hat mehrheitlich für ein „Remain“ gestimmt und wird möglicherweise auch ein Referendum anstreben. Jedes neue Referendum ist aber ein Unsicherheitsfaktor für Europa und damit auch für die die Anleger in Europa. Für die EU-Bürokraten ist dies wohl der letzte Weckruf, wieder bürgernäher, unbürokratischer und vor allem transparenter zu werden.

    Gefahr von Dominoeffekten in Europa

    Der Alleingang von Juncker war ein Eigentor und der von Angela Merkel bei der Bewältigung die Flüchtlingsproblematik auch. Nun versucht die EU wieder mehr Einigkeit auszustrahlen, was mit der Abstimmung der Sanktionen gegen Russland aber an der falschen Stelle geschah. Es besteht aber immer noch die Gefahr von Dominoeffekten in Europa, worauf auch George Soros hinwies.

    Politisches Chaos in Großbritannien

    In Großbritannien besteht auch große Unsicherheit, wer der neue Premier im Oktober wird und was Schottland nun machen wird. Es herrscht das politische Chaos in England. Zudem muss jetzt genau analysiert werden, wie groß die Folgenwirkungen für die europäischen Banken sein werden. Hier kann es sein, das Draghi in Zukunft mehr Bankanleihen aufkaufen wird, um die Märkte zu beruhigen. Dabei handelt es sich aber um die größte Marktmanipulation in der Nachkriegszeit.

    Der EZB-Chef Mario Draghi sorgte dafür, dass 10-jährige italienische Anleihen in der Rendite auf 1,4 Prozent fielen, was unter dem Niveau in den USA ist. Dadurch verdienten italienische Banken in den letzten Jahre über 300 Mrd € während deutsche Sparer mehr als 300 Mrd. € an Sparzinsen entgangen. Dadurch konnte es auch vermieden werden, dass die Non-Performing Loans im Volumen von über 300 Mrd. € in Italien zum Kollaps führten. Draghi hat also in erster Linie die europäischen Sparer quasi enteignet, um Italien zu retten. Man darf sich aber fragen, was passiert wäre, wenn er das nicht gemacht hätte. In Italien gibt es viele EU- und Euro-Skeptiker. Rom wird jetzt zum ersten Mal durch eine EU- und Euro-Skeptikerin der 5 Sterne-Partei als Bürgermeistrein angeführt.

    Notenbanken versuchen zu retten, spielen aber auch nur auf Zeit

    Die englische Notenbank hat angekündigt, dass sie die Zinsen im Sommer wieder senken wird. Was nun die amerikanische Notenbank FED im Sommer machen wird ist ungewiss. Es ist aber auch ganz klar, dass es die Notenbanken zu verantworten haben, dass Blasen im Anleihen- und Immobilienmarkt entstehen, die sich dann crashartig auflösen werden und in Zukunft zu einem Systemschock führen können. Spannend wird es schon jetzt wie sich der englische und hier insbesondere der Londoner Immobilienmarkt nach dem Brexit in Zukunft entwickeln wird. Die Notenanken spielen bisher erfolgreich auf Zeit, lösen aber strukturelle Problem nicht. Die Zeitbomben ticken zwar weiter, aber dennoch kann es eine Sommerally an den globalen Aktienmärkten geben. Der Anleger sollte also auf alles gefasst sein, auch auf steigende Kurse nach dem Brexit-Schock, wie schon letzte Woche.

    Moskauer Börse als „Oase der Stabilität“

    Eine „Oase der Stabilität“ war übrigens - man höre und staune - die Moskauer Börse vor und auch nach dem Brexit. Der RDX-Index gab zwar am 24. Juni in Euro nur um etwa über 1 Prozent nach und der RTS-Index um 3 Prozent in US-Dollar (wegen dem schwachen Euro); er war damit aber ein relativer Oupterformer unter den Weltbörsen. Der RDX-Index stieg nun wieder auf 1090 Indexpunkte, was nahe dem Jahreshoch ist. Damit tendiert die Moskauer Börse seit Mai stabil seitwärts. Der RDX-Index in Euro und auch der RTS-Index in US-Dollar bleiben mit einem Plus jeweils weiter über 20 Prozent nach Peru (+38 Prozent) die am zweitbesten performende Börse der Welt. Der Rubel stieg sowohl zum Euro auf 71,05 EUR/RUB als auch zum US-Dollar auf 63,77 USD/RUB in der letzten Woche an und ist damit seit Mitte Februar zusammen mit dem neben dem Yen einer der stärksten Währungen der Welt. Der Brentölpreis stieg am Freitag um 1,84 Prozent auf 50,63 US-Dollar/Barrel während der WTI-Ölpreis um1,13 Prozent auf 48,51 USD nachgab.

    Einige Aktien wie LUkoil konnten selbst nach dem Brexit am 24. Juni sogar im Kurs leicht zulegen, Auch die Aktien des Muster-Depots des EAST STOCK TRENDS stiegen weiter an, die schon bis Ende Mai um 42 Prozent zulegen konnten.

    Erst informieren, dann investieren.

    Nach der Korrektur im August/September 2015, in der ersten Dezemberhälfte 2015 und auch in den ersten Handelswochen im neuen Jahr (bis 12. Februar) bleibt auch die Moskauer Börse eine attraktive und stark unterbewertete Trading-Börse, die vom 21. bis 29. Januar 2016 sogar um 25 Prozent und vom 11. Februar bis Ende Juni 2016 um über 45 Prozent anstieg, was die großen Trading-Chancen selbst in einem Bärmarkt aufzeigt. Die Moskauer Börse tendierte zuletzt stabil seitwärts. 6 Börsen aus Osteuropa konnten auch in 2016 den DAX klar outperformen und sind immer noch im Plus.

    Informieren Sie sich jetzt ausführlich über die Hintergründe der Ukraine/Russland-Krise, aber auch das zukünftige Erholungspotential der unterbewerteten Aktien aus Osteuropa. Auch in Kasachstan und der Ukraine gibt es neue Chancen. Bestellen Sie jetzt auch ein Probe-Abo (3 Ausgaben per Email für nur 15 €) des monatlich erscheinenden Börsenbriefs EAST STOCK TRENDS (EST) mit einem weiteren Ukraine/Russland-Special mit vielen Hintergrund-Informationen und neuen Anlage-Vorschlägen wie mit der "Aktie des Monats“ und lukrativen Zertifikaten unter www.eaststock.de, dort unter Börsenbrief. Der letzte EST erschien am 17.Juni 2016 mit der Vorstellung einer aussichtsreichen Rohstoffaktie. Das neue goldige „Muster-Depot“ des EST liegt bereits über 40 Prozent im Plus und die die Goldaktie Polyus Gold sowie Highland Gold Mining sogar um über 70 Prozent in 2016.

    Neu für Trader oder Investoren, die wissen wollen, wie sie ihr Kapital schützen können, ist der neue monatlich erscheinende Börsenbrief THE BIG PICTURE (TBP) mit der Analyse der Weltbörsen-Indices, der Rohstoffe und Devisen für nur 50 € (per E-Mail für 12 Ausgaben) bestellbar bei der ESI GmbH (www.eaststock.de, Tel 040/6570883, Fax: 040/6570884).

    Interview-Hinweise: Andreas Männicke wurde am 29./30. Juni 2016 im Aktionärs Online über aussichtsreiche Aktien in Russland nach dem Brexit befragt. Sie können sich das Interview jetzt bei www.eaststock.de, dort unter der Rubrik „Interviews“ runterladen, ebenso wie das gleichnamige EastStockTV-Video, Folge 110.

    Diskutieren Sie jetzt auch mit Herrn Männicke interaktiv unter http://go.guidants.com/de#c/Andreas_Maennicke .

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  • Brexit = Black Friday = Crash – und nun?

    Sonntag, 26. Juni 2016 00:20:00

    Am 23. Juni 2016 beschloss Großbritannien (GB) per Referendum den Austritt aus der Europäischen Union (EU), abgekürzt den Brexit. Nach Bekanntgabe des Abstimmungsergebnisses reagierten die Aktienmärkte am „schwarzen Freitag“ mit herben Kursverluste von 6 bis 11 Prozent, was man als einen Mini-Crash bezeichnen kann. Die Kursverluste gingen wie nach der Lehman Brothers Pleite im Jahr 2008 rund um den Globus. Gold und Goldaktien konnten aber im Kurs zulegen. Jetzt fragen sich alle, wie stark die wirtschaftliche Folgen für Großbritannien und Europa sein werden und wie es mit der Europa-Idee und den globalen Aktienmärkte jetzt weitergeht.

    Durch Brexit droht die Spaltung Europas

    Der 23. Juni 2016 wird als historischer Tag und zugleich als ein trauriger Tag für die Europageschichte eingehen, denn Großbritannien entschied sich an diesem Tag per Referendum mehrheitlich für den Austritt aus der Europäischen Union, was man abgekürzt Brexit bezeichnet. Dies ist aber auch ein letzte Weckruf für die EU-Bürokraten, sich zu verändern und effizienter, vor allem aber bürgernäher, zu werden.

    An den globalen Aktienmärkten gab es Panikverkäufe - vor allem aber in Europa, aber auch an den Devisenmärkten gab es Turbulenzen. Das britische Pfund stürzte ab. Es besteht nun die Gefahr von Dominoeffekten in Europa und damit droht auch die Spaltung Europas. Aber es gab auch Gewinner wie Gold und russische Goldaktien. So konnte das "goldige" Muster-Depot des EAST STOCK TRENDS (www.eaststock.de) schon bis Ende Mai um 42 Prozent ansteigen und es stieg auch nach dem Brexit im Wert weiter an.

    Großbritannien bei der Fussball-Europmeisterschaft noch vollständig vertreten

    Das Abstimmungsergebnis war mit 51,9 zu 48,1 Prozent zwar denkbar knapp und auch entgegen allen Prognosen der Umfragen zuvor, aber der Schock ist tief in Europa. Damit hat Großbritannien Europa die „rote Karte“ gezeigt und dabei ein Eigentor geschossen. Bei der Fußball-Europa-Meisterschaft in Frankreich dürfen die britischen Mannschaften wie England, Wales, Irland und Nordirland noch weiter spielen. Es kam sogar zum Achtel-Finale Wales gegen Nordirland und England gegen Island. Für England bedeutet der Brexit aber das Ausscheiden aus Europa.

    Scheidung tut weh

    Die Scheidung von der EU dauert 2 Jahre und wird weh tun, für alle Beteiligten, aber hoffentlich gibt es keinen „Rosenkrieg“ bei den Zollverhandlungen. Die Unsicherheiten über die Zukunft Großbritannien ist groß, was dazu führen wird, dass in Zukunft kaum in Großbritannien mehr investiert wird. Zudem ist Großbritannien später dann nicht mir Mitglied der Zollunion. Die Zollverträge müssen in den nächsten 2 Jahren neu verhandelt werden. Großbritannien wird dann aus der Sicht der EU zu einem Drittland. Out is out! Möglich wäre aber eine EU-Assoziierung ähnlich wie mit der Ukraine. Schottland und Nordirland sind gegen den Brexit, Wales dafür.

    Schottland strebt ein neues Referendum an

    Möglicherweise wird Schottland demnächst ein Referendum anstreben, um in der EU zu bleiben. Aber auch in England gibt es Bestrebungen, ein weiteres Referendum zu erreichen, um den Brexit abzuwenden. Es gibt dafür in einer Petition schon über 1 Million Unterschriften. London will mehr Unabhängigkeit und direkte Verhandlungen mit der EU.

    Alt gewinnt gegen jung

    Die junge Bevölkerung aus Großbritannien wollte in der EU bleiben die alte Bevölkerung war aber mehrheitlich dagegen. Zudem gibt es ein deutliches Stadt-Land-Gefälle (Stadt; Remain, Land: Brexit). London hat zu 60% für die den Verbleib in der EU gestimmt, die ländlichen Regionen aber waren dagegen. Die Wahlbeteiligung war mit nur 72 Prozent deutlich geringer als bei dem Referendum Schottlands. Der Primier David Cameron hat bis Oktober seinen Rücktritt erklärt, worüber die EU-Vertreter wenig begeistert sind. Wann das offiziell Austrittsverlangen an die EU nach Artikel 50 des Lissabon-Vertrages formuliert wird, ist nun ungewiss. Cameron wird sich hier wohl mehr Zeit lassen als es der EU lieb ist.

    Quo vadis Großbritannien?

    Was die Börse aber nicht liebt, ist Unsicherheit und die bleibt. Welches Modell strebt Großbritannien (GB) nun an? Will GB den Status wie Norwegen, dann müsste GB auch in die EU zahlen und die EU-Normen akzeptieren. Das Schweizer Modell bedarf langjähriger Verhandlungen. Da Schottland nun ein neues Referendum beantragt, kann es auch zu einem Zerfall des Vereinigten Königreiches kommen, denn Schottland will in der EU verbleiben. Zu Konflikten kann es auch wieder in Irland kommen, wo die EU zuvor ein guter Friedensstifter war. Auch hier kann es dann wieder zu Grenzkontrollen kommen.

    Gefahr von Dominoeffekten in Europa

    Die Gefahr von Dominoeffekten, die die Spaltung Europas vorantreiben, ist groß, denn die Zahl der Populisten im rechten und linken Parteienspektrum wird immer größer in vielen Ländern wie in Dänemark, Niederlanden, Österreich, aber auch schon lange in Frankreich, Italien und Spanien. Viele osteuropäische Länder ziehen bei der Flüchtlingspolitik schon lange nicht mehr an einem Strang, sondern sind gegen die „EU-Befehle“ von oben. Viele Länder und Bevölkerungsschichten fühlen sich von der EU zu sehr bevormundet und nicht mehr verstanden.

    Spanien als nächster Lackmustest für Europa

    Am Sonntag, den 26. Juni 2016, wird auch in Spanien das Parlament neugewählt, da sich die Koalitionspartien nicht einigen konnten. Auch hier kann es sein, das die rechten und linken Populisten, die gegen den Euro und die EU sind, an Stimmen gewinnen. Wenn die linke Partei Podemos die Wahl gewinnen sollte, kann es zu neuen Auseinandersetzungen mit der EU kommen. In Italien gibt es auch starke Strömungen gegen die EU und den Euro insbesondere durch die Partei „5 Sterne“, die jetzt sogar den Bürgermeister von Rom stellt durch eine Frau. Marine Le Pen von der rechten und nationalistischen Partei Front National fordert nun auch ein Referendum in Frankreich.

    Auch in Dänemark und in den Niederlanden gibt es starke Strömungen gegen die EU und Bestrebungen, ein Referendum durchzuführen. Zuletzt hat die Niederlande die Zustimmung der EU-Assoziierung der Ukraine per Referendum verweigert, was schon die erste Ohrfeige für die EU war. Es gibt dort ein starkes rechtes Lage in den Niederlanden, aber auch in Frankreich und in Italien, die jetzt lauthals ein Referendum fordern. In Spanien kann es eine ähnliche Situation wie in Griechenland geben, wo rechte und linke Populisten die Regierungskoalition bilden. Unklar und politisch zerfahren ist auch die Situation in Portugal.

    Aufbegehren gegen das Establishment

    In vielen Ländern sieht man ein Aufbegehren der einfachen Leute gegen das Establishment und die politische Elite, sowohl in den USA als auch in Europa. Es ist aber auch Ausdruck eines Generations-Konfliktes, denn die jungen Menschen haben in Großbritannien für einen Verbleib in der EU gestimmt, die alten Menschen waren aber dagegen und die Alten sind die Mehrheit bei der Wahlbevölkerung.

    Flüchtlingsproblem als Multiplikator

    Dies kommt, weil sich der einfachen Bürger von der Politik nicht verstanden und berücksichtigt fühlt. Der Brexit war auch eine Abstimmung gegen die überbordende Bürokratie der EU. Das Flüchtlingsproblem hat die EU Gegner als Multiplikator zusätzlich mobilisiert.

    EU beschließt Verlängerung der Sanktionen gegen Russland

    Die EU beschloss mit 28 Ländern einheitlich die Verlängerung der Sanktionen gegen Russland. Damit setzt sich aber auch der „Kalte Krieg“ weiter fort. Die Russen haben aber auch großvolumig in London vor allem im Immobilienmarkt investiert. Polnische Bürger sind beleibte und vor allem preiswerte Arbeitskräfte in Großbritannien, in Boston stellen sie schon ein Drittel der Bevölkerung. Was früher die Türken für Deutschland waren, sind jetzt die polnischen Arbeiter in Großbritannien, die vor allem in der Landwirtschaft zu Billigstlöhnen eingesetzt werden. Rein politisch stehen Großbritannien und hier vor allem England und Europa aber auch auf dem Kriegsfuß.

    Schlittert Großbritannien (England) nun in eine Rezession?

    Durch einen Investitionsstau aufgrund der Unsicherheit könnte Großbritannien in eine Rezession schlittern und die EU dann mit nach unten ziehen. Großbritannien hat 16 Prozent der europäischen Wirtschaftleistung, die EU exportiert 120 Mrd. € nach Großbritannien und damit nach Frankreich der wichtige Handelspartner der EU. Deutsche Exporte werden darunter leiden, wenn England in eine Rezession schlittert und das britische Pfund immer schwächer wird. Großbritannien hat ohnehin chronisch hohe Leistungs-, Handels- und Haushaltsbilanzdefizite, die nun noch größer werden könnten.

    Neue Referenden in Europa könnten zu einer Rezession in Europa führen

    Die größte Gefahr würde aber davon ausgehen, wenn jetzt auch andere EU-Länder wie Dänemark, Niederlande, Italien und Frankreich Referenden verlangen würden, denn dann gerät auch der Euro in Gefahr und würde zusammenbrechen oder sich selbst wohlmöglich die Geschäftsgrundlage wegziehen. Jedes Referendum würde die Kapitalmärkte schon im Vorfeld zutiefst verunsichern und kein Unternehmen würde unter solchen Bedingungen mehr investieren, denn Unternehmen brauchen eine langjährige Planungssicherheit, die seit dem Brexit nicht mehr gegeben ist. Es kann also zu einem Investitionstau kommen und dann auch zu einer Rezession in Europa in 2017.

    EZB spielt auf Zeit durch manipulierte Anleihenmärkte

    Die logische Folge wäre eine Rezession in Europa oder sogar eine Weltwirtschaftskrise, den auch in den USA und in China läuft die Konjunktur nicht mehr wie früher. Die Notenbanken sorgen zudem für einen Bubble bei den Staatsanleihen, der sich auch in einem Crash auflösen kann, denn es handelt sich um von der EZB manipulierte Märkte, was nun sogar vom Bundesverfassungsreicht am 21. Juni für verfassungskonform erklärt wurde. So müssten unter normalen Bedingungen italienische Anleihen viel höher rentieren als es jetzt mit der Negativzins-Politik durch „Super-Mario“ Draghi der Fall ist.

    Es gibt erhebliche Forderungsausfälle in Italien bei Banken und Unternehmen und auch immer noch eine viel zu hohe Jugendarbeitslosigkeit, wie alle südeuropäischen Länder. Deswegen konnte sich die EU- und Euro-kritische Partei „5 Sterne“ jetzt auch bei der Bürgermeisterwahl in Rom durchsetzen. Ein Referendum in Italien könnte zu ähnlichen fatalen Ergebnissen führen wie jetzt in Großbritannien und dann wär die EU und der Euro am Ende. Ohnedies ist de künstlich durch die Notenbanken herbeigeführte Anleihen-Blase sehr gefährlich, denn auch der kann in einem Crash enden.

    Der Euro bleibt ein „Politikum“

    Das Problem war, das der Euro von Anfang an eine rein politische Entscheidung „von oben“ war, die zwischen Helmut Kohl und Francois Mitterrand getroffen wurde, ganz ohne Volksbefragung, und ebenso die EU als künstliches Gebilde so wie sie jetzt es. Die Bevölkerung wurde hingegen nie gefragt in Deutschland oder in Frankreich. Die Vision einer Europäischen Union nach dem Vorbild der USA war im Grundsatz gut, aber aufgrund der Egoismen und des Nationalismus der Länder nicht durchführbar. Auch der Euro war auf dieser Basis eine Fehlkonstruktion, denn es gab keine Finanzpolitik der EU mit einheitlichen Steuersätzen, es gab keine Eurobonds als gemeinsame Finanzierung, es gab keine Außenpolitik der EU und es gab keine europäische Armee, die den Euro verteidigen könnte. Es gab nur die politische Vision Europa als Friedensstifter, die aber in ein Bürokratie-Monster mündete du die bei Krisen wie dem Flüchtlingsproblemen und der Euro-Krise nicht die beste Figur machte. Der Friedensnobelpreis für die EU gehört der Vergangenheit an.

    Beim Euro wurde immer wieder Vereinbarungen und Verabredungen – auch durch Deutschland selbst - nicht eingehalten und damit Verträge gebrochen wie das Verbot von „Bail outs“ oder die permanente Verletzung der Stabilitätskriterien, was auch zum Misstrauen der Bevölkerung sorgte.

    Euro-Skeptiker bekommen Überwasser

    Die Euro-Skeptiker werden jetzt immer mehr, obwohl in Deutschland die EU-Befürworter noch die Mehrheit haben. Es kann aber gut sein, dass die AfD den Rückenwind ausnutzt und nun auch ein Referendum in Deutschland anstrebt, wofür der CSU-Chef Seehofer sogar wäre. Solche Referenden sind zwar im Grundsatz zu befürworten, können aber auch zu sehr schädlichen Ergebnissen führen, die nicht jeder sofort begreift, wenn die Argumente wie in England nur populistisch und nicht immer wahrheitsgemäß vorgetragen werden. Das Referendum in Großbritannien war nur die Folge eines internen Parteienstreits des rechten Lagers der Konservative Partei, also den Tories, und der moderaten Mitte, damit der Primier Cameron im Amt bleibt. Es war ein fauler Kompromiss, worunter nun ganz GB leidet. Nun hat er den Salat, den er sich selbst eingebrockt hat.

    Mein Vorschlag: mehr genossenschaftlichen Prinzipien beherzigen und umsetzen

    Es ist aber jetzt auch die Stunde der Wahrheit für die EU, die sich mehr den Gegebenheiten der „Basis“ anpassen muss und nicht alles „von oben" bürokratisch entscheiden darf. Mein Vorschlag ist: Es sollte das genossenschaftliche Prinzip der Subsidiarität eingeführt werden, das bedeutet, das „Europa-Zentrale“ in Brüssel nur das machen und verordnen darf, was auf lokaler bzw. nationaler Ebene nicht so effizient gemacht werden kann.

    Der Unmut der Unzufrieden nimmt zu

    Die EU ist wenig transparent und ein bürokratisches Ungetüm, das auch Wachstum behindern kann. Der Euro hat zu der Massenarbeitslosigkeit der Jugendlichen in den südeuropäischen Ländern geführt, die mehr und mehr das Vertrauen in die Politik verlieren. In Frankreich gibt es schon durch die neuen Arbeitsmarkt-Reformen bürgerkriegsähnliche Szenarien mit Dauerstreiks und Straßenschlachten mit der Polizei, Der Unmut der Unzufriedenen findet ein Lager und Ventil bei den rechten und linken Populisten. Dies ist ganz gefährlich für Europa. Hinzukommt, dass der Bankensektor zwar sehr kostspielig gerettet wurde, so auch Griechenland, aber die Banken in Europa immer noch sehr labil sind, sogar die Deutsche Bank AG, deren Kurs am Freitag auf 1,27 € einbrach, sich dann aber wieder auf 13,4 € erholte – per Saldo 13 Prozent)!, was nahe dem 5 Jahres-Tief war.

    Brexit teurer als Grexit

    Griechenland wurden in diesem Jahr noch einmal über 80 Mrd. € hinterhergeworfen, wobei es dort auch nicht zu den erhofften Reformen kam. Hier ist wohl ein Schuldenschnitt irgendwann unausweichlich, was den europäischen Steuerzahler viel Geld kosten wird und was der Internationale Währungsfonds (IWF) schon lange fordert. Man hat zwar mit aller Mühe versucht, einen Grexit zu vermeiden, was auch sehr teuer war, aber der Brexit ist wesentlich teuer und kostspieliger für alle Beteiligten, denn Griechenland ist eine kleine Provinz im Vergleich zu Großbritannien.

    Enorme Währungsturbulenzen durch Brexit

    Nach der Bekanntgabe des ersten vorläufigen Wahlergebnisses der BBC, die auf einen Brexit hinauslief, spielten die Devisenmarkte in der historischen Nacht von 23. auf den 24. Juni verrückt, wofür die Flash boys, also die Hochfrequenzhändler, verantwortlich waren. Am Vortag, also am 22. Juni und auch am 23. Juni spekulierten die Anleger noch auf „Remain“, also einem Verbleib in der EU. Die Aktienmärkte stiegen und sogar das britische Pfund stieg im Vorfeld am 22./23. Juni an, ebenso wie die Aktienmärkte. Sie lagen aber alle falsch und wurden vom Wahlergebnis geschockt, was zu Panikreaktionen führte. George Soros prognostizierte aber im Vorfeld schon einen "Black Friday" (Schwarzen Freitag) und setzte auch auf fallende Aktien und Gold, was goldrichtig war. Soros hatte schon einmal mit eine Spekulation gegen das britische Pfund über 1 Mrd. US-Dollar gewonnen und das Pfund zum Fallen gebracht. Jetzt lag er auch wieder im Trend richtig.

    Wahlumfragen und -wetten führten in die Irre

    Die Panikreaktionen an den Devisenmärkten lagen wohl auch an den letztendlich in die Irre führenden Wahlumfragen am 23. Juni und auch den Ergebnissen der Wetten in England, die alle auf ein „Verbleib Großbritanniens in der EU hindeuten, wen auch nur mit knapper Mehrheit. Die Kurskapriolen gab es in der Zeit von 04.00 bis 09.00 Uhr mitteleuropäischer Zeit. Die Hauptfluchtwährung der Welt war der Yen mit enormen Kursgewinnen sogar zum US-Dollar.

    Yen beste Fluchtwähung der Welt – das britische Pfund stürzt ab

    Das englische Pfund verlor schon erheblich an Wert und erreichte den tiefsten Stand seit 1985 zum US-Dollar, aber nicht zum Euro. Zum Euro fiel das Pfund „nur“ um 6 Prozent auf 0,81 EUR/GBP Es war aber im Jahr 2008 bei 0,95 EUR/GBP. Ende des Jahres war das britische Pfund aber bei 0,7 EUR/GBP. Zum US-Dollar fiel das britische Pfund am „schwarzen Freitag“ um 8 Prozent auf 1,37 GBP/US-Dollar. Das britische Pfund war im Juni 2014 schon bei 1,70 GBP/US-Dollar. Der Euro gab zum Dollar um 2 bis 3 Prozent auf 1,10 EU /US-Dollar nach. Die stärkste Währung war aber der japanische Yen, der sogar zum Euro um 7 Prozent anstieg auf 113,02 EUR/JPY, aber nur um 2 Prozent zum US-Dollar auf 1,20 USD/JPY. Der russische Rubel blieb diesmal aber sehr stabil bei 72,44 EUR/RUB bzw. 65,12 US-Dollar/RUB. Stark nachgefragt waren aber auch Bitcoins schon im Vorfeld, die auf 600 EUR/BTC anstiegen.

    Gold geht durch die Decke, Ölpreis bricht ein

    Durch den starken US-Dollar fielen die meisten Rohstoffpreise mit Ausnahme von Gold, Silber und Platin Der Brentölpreis brach sogar um 4,75 Prozent auf 48,44 US-Dollar/Barrel ein. Dagegen konnte der Goldpreis als Hauptgewinner um 4,5 Prozent auf 1314 US-Dollar/Unze zulegen; er war im Hoch aber auch schon um 06.00 morgens durch spekulative Käufe aus Asien über 70 US-Dollar bei über 1350 US-Dollar/Unze. Auch Silber stieg um 2,6 Prozent auf 17,76 US-Dollar/Unze.

    Panikreaktionen an den globalen Aktienmärkten

    Aber auch die Aktienmärkte reagierten am 24 Juni panikartig auf die erste Meldung eines möglichen Brexits, wobei zunächst in der Nacht die Kurse in Japan einbrachen. Der japanische Nikkei 225 Index verlor um 7 Prozent auf 15.316 Indexpunkte. Beim Eurostoxx waren die Kursverluste mit 11,1 Prozent auf 2729 Indexpunkte aber noch größer. Der DAX war im Tief schon unter 9300 Indexpunkte, erholte sich dann aber intraday wieder auf 9440 Indexpunkten, was ein Minus von 8,9 Prozent bedeutet (Nachbörslich nach Wall Street-Schluss).

    Die amerikanischen Indices gaben nicht ganz so stark nach. So verlor der Dow Jones Industrial Index um 3,99 Prozent an Wert, der marktbreitere S&P-Index nur 2,95 Prozent auf 2095 Indexpunkte und der NASDAQ Comp. Index um 4,12 Prozent auf 4708 Indexpunkte. Die reichsten Männer der Welt verloren damit über Nacht 127 Mrd. USD, weltweit werden die Kursverluste auf etwa 5 Billionen US-Dollar geschätzt.

    Moskauer Börse bleibt relativer Outperformer – Goldaktien stark nachgefragt

    Recht moderat waren die Kursverluste an der Moskauer Börse, obwohl der Brentölpreis um fast 5 Prozent auf unter 49 USd-Dollar/Barrel nachgab. Der RTS-Index (auf US-Dollar-Basis) gab um 3,04 Prozent auf 912 Indexpunkte nach der RDX-Index (auf Euro-Basis) „nur“ um 1,24 Prozent und der MICEX-Index auf 1884 Indexpunkte. . er Kurs von LUKoil stieg sogar im 1 Prozent auf 37 €.

    Dabei entschied sich die EU zuvor noch für eine Verlängerung der Sanktionen. Hier ist sich die EU an genau der falschen Stelle einig und macht einen weiteren großen Fehler, da dies nur die Fortsetzung des „Kalten Kriegs“ fördert. Das größte Manöver der NATO in Polen nahe der russischen Grenze wird in Russland als Provokation aufgefasst. Der CECE-Index (mit Polen, Ungarn und Tschechien) fiel um 6,05 Prozent auf 1269 Indexpunkte. Im Kurs zulegen konnte aber das Muster-Depot des EAST STOCK TRENDS mit russischen Goldaktien, das schon bis Ende Mai um 42 Prozent zulegen konnte.

    Erst informieren, dann investieren.

    Nach der Korrektur im August/September 2015, in der ersten Dezemberhälfte 2015 und auch in den ersten Handelswochen im neuen Jahr (bis 12. Februar) bleibt auch die Moskauer Börse eine attraktive und stark unterbewertete Trading-Börse, die vom 21. bis 29. Januar 2016 sogar um 25 Prozent und vom 11. Februar bis Ende Mai 2016 um über 45 Prozent anstieg, was die großen Trading-Chancen selbst in einem Bärmarkt aufzeigt. Die Moskauer Börse tendierte zuletzt stabil seitwärts.

    Die preiswertesten Aktienmärkte kommen aus Osteuropa. Die Aktienmärkte aus Serbien und Slowenien zählten im mit einem Plus von jeweils 18 Prozent in 2014 zu den Top-Performern auf der Welt. Die Börse Budapest (Ungarn) war in 2015 einer der Top-Performer mit einem Plus von über 40 Prozent wie auch die Börse Riga aus Lettland mit einem Plus von über 40 Prozent gefolgt von der Börse Bratislava aus der Slowakei mit +32 Prozent. Aber auch die baltischen Börsen aus Estland (+18 Prozent) und Litauen (+7 Prozent) überzeugten in 2015. Die Moskauer Börse war bis Ende November 2015 in US-Dollar noch mit 10 Prozent im Plus, wobei der MICEX-Index noch über 20 Prozent im Plus war. Es kam aber in 2015 zu hohen Währungsverlusten für deutsche Anleger von über 20 Prozent wegen des schwachen Rubels infolge des schwachen Ölpreises.

    Informieren Sie sich jetzt ausführlich über die Hintergründe der Ukraine/Russland-Krise, aber auch das zukünftige Erholungspotential der unterbewerteten Aktien aus Osteuropa. Auch in Kasachstan und der Ukraine gibt es neue Chancen. Bestellen Sie jetzt auch ein Probe-Abo (3 Ausgaben per Email für nur 15 €) des monatlich erscheinenden Börsenbriefs EAST STOCK TRENDS (EST) mit einem weiteren Ukraine/Russland-Special mit vielen Hintergrund-Informationen und neuen Anlage-Vorschlägen wie mit der "Aktie des Monats“ und lukrativen Zertifikaten unter www.eaststock.de, dort unter Börsenbrief. Der letzte EST erschien am 11. Mai 2016 mit der Vorstellung von aussichtsreichen Aktien aus dem Baltikum. Das neue goldige „Muster-Depot“ des EST liegt bereits über 40 Prozent im Plus und die die Goldaktie Polyus Gold sogar um über 70 Prozent in 2016.

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    TV- und Radio-Hinweise: Andreas Männicke wurde am 25. Mai 2016 im Aktionärs TV von Antje Erhard über Russland und in N-TV/Telebörse von Friedhelm Tilgen über Rohstoffaktien befragt. Sie können sich die Videos jetzt bei www.eaststock.de, dort unter der Rubrik „Interviews“ runterladen, ebenso wie das gleichnamige EastStockTV-Video, Folge 109.

    Diskutieren Sie jetzt auch mit Herrn Männicke interaktiv unter http://go.guidants.com/de#c/Andreas_Maennicke .

  • Schwache US-Arbeitsmarktdaten – Aktien runter, Gold rauf

    Sonntag, 05. Juni 2016 21:31:00

    Die äußerst schwachen US-Arbeitsmarktdaten sorgten am Freitag wieder einmal für starke Kurschwankungen an den Aktien-, Devisen- und Rohstoffmärkten, worüber einmal mehr in erster Linie die Flash boys, also die Hochfrequenzhändler an den Terminmärkten verantwortlich sind. So gab der DAX und EuroStoxx stark nach, während Gold und Silber enorm anstiegen, ebenso der Euro zum Dollar. Aber auch die Moskauer Börse konnte sich gut behaupten. Im Juni stehen viele wichtige Entscheidungen an. Deswegen bezeichnet man den Juni 2016 auch als Schicksalsmonat für die Börsen und die Wirtschaft.

    Wilde Spekulation auf die nächste FED-Entscheidung durch die Flash Boys

    In den USA wurden im Mai nur 38.000 neue Stellen außerhalb der Landwirtschaft geschaffen, was enttäuschte, denn 160.000 neue Jobs wurden erwartet. Dennoch fiel die Arbeitslosenquote von 5,0 auf 4,7 Prozent, weil Unvermittelbare und Ältere die Statistik verließen, da sie dem Arbeitsmarkt nicht mehr zur Verfügung stehen. Ob nach dem schwachen US-Arbeitsmarktdaten die amerikanische Notenbank FED die Zinsen schon am 15. Juni um 0,25 Basispunkte erhöhen wird, was kontraproduktiv wäre, wird nun bezweifelt, was zu den starken Kursausschlägen führte.

    Die Reaktion auf die schwachen US-Arbeitsmarktdaten war demnach sehr heftig, was vor allem den sogenannten Flash boys, also den Hochfrequenzhändler an den Terminmärkten. So gab der DAX um 1,02 Prozent und der EuroStoxx um 1,57 Prozent nach, während der Dow Jones Industrial Index nur um 0,14 Prozent an Wert verlor. Stark gestiegen ist dagegen Gold um 2,77 Prozent auf 1245 US-Dollar/Unze, Silber um 2,63 Prozent auf 16,41 US-Dollar-Unze, der Euro zum US-Dollar um 1,95 Prozent auf 1,1371 EUR/USD, aber auch der Euro-Bund-Future um 0,45 Prozent auf 165,2.

    Die Spekulation ging schlagartig nach der Veröffentlichung der US-Arbeitsmarktdaten dahin, dass die FED am 15. Juni wohl nun doch nicht die Zinsen erhöhen wird. Es war aber wieder einmal ein "Crazy Friday" durch die Crazy Flash boys. Mit völlig übertriebenen Kursreaktionen, was man aber immer wieder nach der Veröffentlichung der ohnehin geschönten US-Arbeitsmarktdaten erlebt

    Vorgeschmack auf die Entscheidungen im Schicksalsmonat Juni

    Die starken Kursschwankungen mögen einen Vorgeschmack geben, was im Juni noch in verstärkter Form folgen könnte, denn es stehen wichtige Termine und Entscheidungen an: am 6. Juni beginnt der Ramadan mit verstärkten Terrorgefahren, zumal am 10. Juni die Fußball-Europameisterschaft im Frankreich startet. Am 15. Juni warten alle Anleger, ob die FED die Zinsen erhöht. Am 21. Juni muss das Bundesverfassungsgericht entschieden, ob die Maßnahmen der Europäischen Zentralbank (EZB) verfassungsgemäß sind. Die EZB entschloss sich jetzt sogar Unternehmensanleihen aufzukaufen, aber die Leitzinsen unverändert zu lassen, was eine Manipulation der Unternehmensanleihen-Zinsen ist.

    Am 23. Juni entscheidet England über den Brexit, also dem Ausstieg aus der Europäischen Union, wobei es nach den Voraussagen ein Kopf an Kopf-Rennen wird. Ende Juni entscheidet zudem die EU über die Verlängerung der Sanktionen gegen Russland, was den „kalten Krieg“ verschärfen könnte.

    Moskauer Börse bleibt Outperformer durch gestiegenen Ölpreis und starkem Rubel

    Die OPEC konnte sich Anfang Juni erwartungsgemäß nicht auf eine Fördermengenbegrenzung einigen. Die Ölproduktion nahm in den USA aber um fast 1 Mio. Barrel auf 8,7 Mio. Barrel/Tag zum Vorjahr nach, was den Ölpreis stütze. Am Freitag gab der Brentölpreis nur leicht um 0,93 Prozent auf 49,34 US-Dollar/Barrel nach. Damit kommen russische Ölunternehmen zwar noch gut aus, aber der russische Staat verliert viel Geld, womit die Haushaltslöcher in Russland immer größer werden. Dennoch konnten der RTS-Index in US-Dollar um 1,89 Prozent und der RDX-Index in Euro um 0,43 Prozent gegen den fallenden Weltbörsentrend zulegen. Damit bleibt die Moskauer Börse einer der Outperformer der Welt in diesem Jahr. Auch der Rubel konnte sich bei 74,36 EUR/RUB stabilisieren. Aktien wie Gazpromneft konnten sogar um 6,2 Prozent, MTS um 3,2 Prozent, Aeroflot um 2,9 Prozent und Rosneft um 2,4 Prozent zulegen.

    EU entschiedet über die Verlängerung der Sanktionen Ende Juni

    Hier wird Ende Juni die Entscheidung der EU über die Verlängerung der Sanktionen gegen Russland eine große Rolle spielen, wie es an der Moskauer Börse und mit dem Rubel weitergeht. Werden die Sanktionen verlängert, dürfte sich auch der „Kalte Krieg“ verschärfen. Werden sie aber abgemildert oder gar abgeschafft, dürften der Rubel und die Moskauer Börse stark ansteigen.

    Erst informieren, dann investieren.

    Nach der Korrektur im August/September 2015, in der ersten Dezemberhälfte 2015 und auch in den ersten Handelswochen im neuen Jahr (bis 12. Februar) bleibt auch die Moskauer Börse eine attraktive und stark unterbewertete Trading-Börse, die vom 21. bis 29. Januar 2016 sogar um 25 Prozent und vom 11. Februar bis 29. April 2016 um über 45 Prozent anstieg, was die großen Trading-Chancen selbst in einem Bärmarkt aufzeigt.

    Die preiswertesten Aktienmärkte kommen aus Osteuropa. Die Aktienmärkte aus Serbien und Slowenien zählten im mit einem Plus von jeweils 18 Prozent in 2014 zu den Top-Performern auf der Welt. Die Börse Budapest (Ungarn) war in 2015 einer der Top-Performer mit einem Plus von über 40 Prozent wie auch die Börse Riga aus Lettland mit einem Plus von über 40 Prozent gefolgt von der Börse Bratislava aus der Slowakei mit +32 Prozent. Aber auch die baltischen Börsen aus Estland (+18 Prozent) und Litauen (+7 Prozent) überzeugten in 2015. Die Moskauer Börse war bis Ende November 2015 in US-Dollar noch mit 10 Prozent im Plus, wobei der MICEX-Index noch über 20 Prozent im Plus war. Es kam aber in den letzen Monaten zu hohen Währungsverlusten für deutsche Anleger von über 20 Prozent wegen des schwachen Rubels infolge des schwachen Ölpreises.

    Informieren Sie sich jetzt ausführlich über die Hintergründe der Ukraine/Russland-Krise, aber auch das zukünftige Erholungspotential der unterbewerteten Aktien aus Osteuropa. Auch in Kasachstan und der Ukraine gibt es neue Chancen. Bestellen Sie jetzt auch ein Probe-Abo (3 Ausgaben per Email für nur 15 €) des monatlich erscheinenden Börsenbriefs EAST STOCK TRENDS (EST) mit einem weiteren Ukraine/Russland-Special mit vielen Hintergrund-Informationen und neuen Anlage-Vorschlägen wie mit der "Aktie des Monats“ und lukrativen Zertifikaten unter www.eaststock.de, dort unter Börsenbrief. Der letzte EST erschien am 11. Mai 2016 mit der Vorstellung von aussichtsreichen Aktien aus dem Baltikum. Das neue goldige „Muster-Depot“ des EST liegt bereits über 30 Prozent im Plus und die die Goldaktie Polyus Gold sogar um über 70 Prozent in 2016.

    Neu für Trader oder Investoren, die wissen wollen, wie sie ihr Kapital schützen können, ist der neue monatlich erscheinende Börsenbrief THE BIG PICTURE (TBP) mit der Analyse der Weltbörsen-Indices, der Rohstoffe und Devisen für nur 50 € (per E-Mail für 12 Ausgaben) bestellbar bei der ESI GmbH (www.eaststock.de, Tel 040/6570883, Fax: 040/6570884).

    TV- und Radio-Hinweise: Andreas Männicke wurde am 25. Mai 2016 im Aktionärs TV von Antje Erhard über Russland und in N-TV/Telebörse von Friedhelm Tilgen über Rohstoffaktien befragt. Sie können sich die Videos jetzt bei www.eaststock.de, dort unter der Rubrik „Interviews“ runterladen, ebenso wie das gleichnamige EastStockTV-Video, Folge 108.

    Diskutieren Sie jetzt auch mit Herrn Männicke interaktiv unter http://go.guidants.com/de#c/Andreas_Maennicke

  • ESI-Seminar-Indikator steht auf “Hold”!

    Sonntag, 29. Mai 2016 19:36:00

    Der sehr treffsichere ESI-Seminar-Indikator steht zwar noch auf "hold"; dennoch sollten Sie die im EAST STOCK TRENDS aufgezeigten kritischen Marken genau beachten. Denn im Juni kommt es zu wichtigen Entscheidungen in der globalen Finanzwelt. Drei wichtige Entscheidungen werden die Börsen prägen und zwar 1. Brexit, 2. Zinserhöhung der FED und 3. Verlängerung der Sanktionen gegen Russland seitens der EU - und dies alles im Schicksalsmonat Juni. Die Moskauer Börse bleibt indessen einer der Top-Performer der Welt.

    ESI-Seminar-Indikator steht auf „hold“

    Das Ostbörsen-Seminar „Go East“ ist einer der wenigen Börsen-Seminare in Deutschland, das seit über 20 Jahren regelmäßig in Frankfurt/M stattfindet. Am 24. Mai fand das letzte ESI-Ostbörsen-Seminar statt, wobei der sehr treffsichere „ESI-Seminar-Indikator“ auf „Hold“ steht. Demnach können Sie Ihre Aktien behalten. Dennoch sollten die Anleger die im EAST STOCK TRENDS angegebenen kritischen Chart-Marken genau beachten, denn in dem Schicksalsmonat Juni könnte es wieder sehr turbulent werden.

    DAX wieder über 10.000

    Die Weltbörsen konnten sich in der vergangenen Woche wieder ein wenig erholen. Der deutsche Aktien-Index DAX übersprang wieder die magische 10.000-er Marke und schloss auch am Freitag leicht mit 0,33 Prozent im Plus bei 10.298 Indexpunkten. Der amerikanische Dow Jones Industrial Index erholte sich auch etwas und schon am Freitag ebenfalls mit einem knappen Plus von 0,25 Prozent bei 17.873 Indexpunkten. Die Wall Street ist damit nur etwa5 Prozent von dem Allzeit-Hoch entfernt, ganz anders als der DAX und Euro-Stoxx. Der Nikkei.-Index war in 2016 wegen der Yen-Stärke überraschend schwach und schloss nun bei 16.913 Indexpunkten. (+0,23 Prozent).

    Gold/Silber schwach – Öl gut behauptet

    Wenn Aktien steigen, konsolidiert meistens Gold/Silber. Zudem wurde der US-Dollar wieder etwas starker. Der Euro fiel am Freitag um 0,61 Prozent auf 1,11 EUR/US-Dollar. So schwächte sich Gold um 0,57 Prozent auf 1213 US-Dollar/Unze und Silber um 0,67 Prozent auf 16,22 USD-Dollar/Unze ab. Dagegen konnte sich Brentöl und auch WTI-Öl nahe dem Jahres-Hoch von knapp unter 50 US-Dollar/Barrel gut behaupten, was positiv für russische Aktien ist. Positiv wirkte sich auch aus, dass Griechenland eine weitere Kredithilfe vom IWF und der EU bekommt, wobei der IWF nach wie vor auf einen Schuldenschnitt drängt, den der Finanzminister Wolfgang Schäuble aber erst nach 2018 diskutieren will.

    G 7 Treffen in Japan ohne neue Impulse

    Das G 7-Treffen in Japan brachte hingegen keine neuen Impulse. Japan fordert eine stärkere Fiskalpolitik, also mehr Schulden durch den Staat, was Angela Merkel aber ablehnt und der fast obligatorische Ruf nach mehr Wachstum ist auch nicht neu.

    Schicksalsmonat Juni für Europa

    Im Juni könnte es an der Börsen wieder etwa turbulenter werden, denn es stehen 3 wichtige Entscheidungen an: 1. England entscheidet am 23. Juni über den Verbleib in der Europäischen Union per Referendum 2. Die FED will die Zinsen weiter erhöhen, aber ob sie dies am 15. Juni vor dem Brexit macht ist fraglich und 3. Die EU entscheidet Ende Juni über die Verlängerung der Sanktionen gegen Russland.

    Im Fall eines Brexit droht die Spaltung Europas

    Alle 3 Entscheidungen sind auch sehr bedeutsam für die Weltbörsen. Kommt es wider Erwarten zu einem Brexit, also einem Ausstieg Englands aus der EU, könnten sich andere europäische Länder ermuntert fühlen, auch aus der EU oder dem Euro auszusteigen. Dann droht auch die Spaltung Europas, wobei die Lösung des Flüchtlingsprobelem weiter an Brisanz gewinnt.

    Gefährliche Zinserhöhung der FED

    Wenn die FED die Zinsen erhöht und weitere Zinsschritte in Aussicht stellen sollte, könnten Wall Street ins Wanken kommen, da dann wohl auch die Wertpapierkredite verringert werden und auch das gewaltige Aktien-Rückkauf-Programm darunter leiden würde. Zudem sind die Konjunkturdaten in den USA nicht so stark, dass es nach einem Aufschwung aussieht. Die Unternehmensgewinne nehmen in den USA ab.

    Fortsetzung der Sanktionen bedeutet Fortsetzung des „Kalten Krieges“

    Eine Verlängerung der Sanktionen seitens der EU gegen Russland würde den „Kalten Krieg“ verschärfen. Viele SPD-Politiker wie der SPD-Chef Sigmar Gabriel sind für eine Beendigung der Sanktionen ebenso wie einige europäische Länder wie Ungarn und Griechenland. Polen und die baltischen Länder sind für eine Fortsetzung der Sanktionen. Estland fordert sogar mehr stationäre NATO-Truppen.

    Der neue Raketenabwehrschirm in Rumänien und in Polen empfindet Russland als Affront und will nun „angemessene Gegenmaßnahmen“ ergreifen, wie Putin jüngst in Griechenland verlautbaren ließ. Griechenland ist für eine sofortige Beendigung der Sanktionen und will hier eine vermittelnde Brückenfunktion einnehmen. De US-Präsidentschaftswahlkampf Donald Trump gegen Hillary Clinton könnte Öl ins Feuer gießen. Sowohl Syrien als auch die Ukraine sind noch nicht befriedet und hier könnte es jederzeit wieder einen Stellvertreter-Krieg USA gegen Russland geben, wobei hier die Rolle der Türkei nicht unbedeutsam ist.

    Moskauer Börse bleibt Outperformer durch gestiegene Ölpreise und starkem Rubel

    Da der Ölpreis wieder auf 50 USD/Barrel gestiegen ist, hielten sich auch die russischen Aktien oben. Der RDX-Index stieg in Euro um 0,59 Prozent auf 1076 Indexpunkte und der MICEX-Index in Rubel um 0,69 Prozent auf 1927 Indexpunkte, was nahe dem 5-Jahres-Hoch ist. Auch der Rubel stieg weiter auf 73,25 EUR/RUB. Damit bleibt die Moskauer Börse mit einem Plus von über 20 Prozent seit Jahresbeginn einer der Top-Performer der Welt. Sehr gut konnten sich aber auch die baltischen Aktien behaupten.

    Erst informieren, dann investieren.

    Nach der Korrektur im August/September 2015, in der ersten Dezemberhälfte 2015 und auch in den ersten Handelswochen im neuen Jahr (bis 12. Februar) bleibt auch die Moskauer Börse eine attraktive und stark unterbewertete Trading-Börse, die vom 21. bis 29. Januar 2016 sogar um 25 Prozent und vom 11. Februar bis 29. April 2016 um über 45 Prozent anstieg, was die großen Trading-Chancen selbst in einem Bärmarkt aufzeigt.

    Die preiswertesten Aktienmärkte kommen aus Osteuropa. Die Aktienmärkte aus Serbien und Slowenien zählten im mit einem Plus von jeweils 18 Prozent in 2014 zu den Top-Performern auf der Welt. Die Börse Budapest (Ungarn) war in 2015 einer der Top-Performer mit einem Plus von über 40 Prozent wie auch die Börse Riga aus Lettland mit einem Plus von über 40 Prozent gefolgt von der Börse Bratislava aus der Slowakei mit +32 Prozent. Aber auch die baltischen Börsen aus Estland (+18 Prozent) und Litauen (+7 Prozent) überzeugten in 2015. Die Moskauer Börse war bis Ende November 2015 in US-Dollar noch mit 10 Prozent im Plus, wobei der MICEX-Index noch über 20 Prozent im Plus war. Es kam aber in den letzen Monaten zu hohen Währungsverlusten für deutsche Anleger von über 20 Prozent wegen des schwachen Rubels infolge des schwachen Ölpreises.

    Informieren Sie sich jetzt ausführlich über die Hintergründe der Ukraine/Russland-Krise, aber auch das zukünftige Erholungspotential der unterbewerteten Aktien aus Osteuropa. Auch in Kasachstan und der Ukraine gibt es neue Chancen. Bestellen Sie jetzt auch ein Probe-Abo (3 Ausgaben per Email für nur 15 €) des monatlich erscheinenden Börsenbriefs EAST STOCK TRENDS (EST) mit einem weiteren Ukraine/Russland-Special mit vielen Hintergrund-Informationen und neuen Anlage-Vorschlägen wie mit der "Aktie des Monats“ und lukrativen Zertifikaten unter www.eaststock.de, dort unter Börsenbrief. Der letzte EST erschien am 11. Mai 2016 mit der Vorstellung von aussichtsreichen Aktien aus dem Baltikum. Das neue goldige „Muster-Depot“ des EST liegt bereits über 30 Prozent im Plus und die die Goldaktie Polyus Gold sogar um über 70 Prozent in 2016.

    Neu für Trader oder Investoren, die wissen wollen, wie sie ihr Kapital schützen können, ist der neue monatlich erscheinende Börsenbrief THE BIG PICTURE (TBP) mit der Analyse der Weltbörsen-Indices, der Rohstoffe und Devisen für nur 50 € (per E-Mail für 12 Ausgaben) bestellbar bei der ESI GmbH (www.eaststock.de, Tel 040/6570883, Fax: 040/6570884).

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03.07.16 Brexit als Kaufchance für hartgesottene Trader
26.06.16 Brexit = Black Friday = Crash – und nun?
05.06.16 Schwache US-Arbeitsmarktdaten – Aktien runter, Gold rauf
29.05.16 ESI-Seminar-Indikator steht auf “Hold”!
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