Ostbörsen im Fokus (siehe auch www.eaststock.de)

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Interview- und Termin-Hinweise

Andreas Männicke wurde am 7. Juni 2017 in Börsen Radio Networks über die mutmaßlichen russischen Hackerattacken in den USA und in Katar und die Auswikungen auf die russische Börse befragt.

Andreas Männicke wird anläßlich der OPEC-Konferenz am 24. Mai 2017 um 18.15 Uhr in N24 über Russland befragt.

Andreas Männicke wurde am 17. Mai 2017 zusammen mit Kemal Bagci von der BNP Paribas von Friedhelm Tilgen in NT/Telebörse über die Chancen von Rohstoffen und Rohstoffaktien in Russland befragt. Sie können das Interview jetzt unter www.eaststock.de, dort unter der Rubrik "Intreviews" abrufen.

Andreas Männicke wurde am 18. Mai 2017 von Antje Erhard im Aktionärs TV über die Outperformer in Osteuropa befragt. Sie können sich das Inteview jetzt unter www.eaststock.de, dort unter der Rubrik "Interviews" runtreladen.

Andreas Männicke wurde am 19. April 2017 von Börsen Radio Networks über die Auswirkungen der geopolitshchen Risiken auf Osteuropa befragt.

Andreas Männicke wurde vom Businessinsider am 31. März 2017 über die Chancen in Russland und in Osteuropa befragt.

Ab Oktober 2013 können Sie unter Eingabe von "EastStockTV" bei www.youtube.de die aktuellen Kommentare von Andreas Männicke zu den Aussichten an den Welt- und Ostbörsen kostenlos abrufen. Abonnieren Sie einfach den Kanal bei www.youtube.de.

Ab Mai 2014 können mit Herrn Männicke über www.go.guidants.com auch interaktiv in Kontakt treten und Fragen zu den Ostbörsen stellen.

Verpassen Sie die Outperformancechancen in Osteuropa nicht und bestellen Sie jetzt den monatlich erscheinenden Börsenbrief EAST STOCK TRENDS unter www.eaststock.de. Ein Probe-Abo (3 Ausgaben kosten nur 15 €). Die beiden Muster-Depots erzielten seit Februar 2009 eine Performance von über 320% im Muster-Depot 1 (konservativer Osteuropa-Basket) bzw. über 350% im Muster-Depot 2 (spekulativer Osteuropa-Basket, das sind über 40% p.a. seit 2009. In den neuen Muster-Depots ab 2015 wude eine Performance von über 130% bzw über 80% erzielt. Das neue "goldige" Muster-Depot erreichte immerhin ein Plus von 66% ab 2016.

Im neuen monatlich ercheinenden Börsenbrief THE BIG PICTURE werden die globalen Anlagestrategien für Aktien-Indices, Rohstoffe und Währungen besprochen. Auch hier kostet ein Probe-Abo (3 Ausgaben per E-mail) nur 15 €.

Zudem können Sie sich alle bisherigen TV-Inteviews von Andreas Männicke in diesem Jahr runterladen unter den Links der Rubrik "Interviews".

  • G7 und Trump: Einer gegen alle, alle gegen einen!

    Sonntag, 28. Mai 2017 23:38:00


    Der G7 Gipfel in Taormina (Sizilien/Italien) brachte keine neuen Erkenntnisse, nur dass Trump weiterhin eine sehr eigenwillige Position einnimmt und dass es hinter den Kulissen gewaltig brodelt. Trump wird weiterhin als eine Gefahr für die Weltwirtschaft gesehen. Die einzige Übereinstimmung gibt es bei der Terrorbekämpfung, aber auch hier gibt es Kritik an der Methode. Nach diesem faden Vorgeschmack darf man gespannt sein, wie der nächste G 20 Gipfel am 6./7. Juli Hamburg ausfallen wird.



    Viele Themen sind unge...

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  • Vive la France, aber nach der Wahl ist vor der Wahl

    Montag, 08. Mai 2017 21:51:00

    Am 7. Mai wurde erwartungsgemäß der parteilose Emmanuel Macron in der Stichwahl vor Marine Le Pen mit großer Mehrheit zum neuen französischen Präsidenten gewählt. Dadurch wurde der „schwarze Schwan“ (Black swan) Marine Le Pen in die Schranken verwiesen und ein Chaos in Europa vermieden, denn Le Pen wollte raus aus der EU und raus aus dem Euro. Genau das aber wollen die meisten Franzosen nicht und haben deswegen auch Macron gewählt.

    Dennoch geht ein Riss durch die „Grand Nation“ und der Ausgang der Parlamentswahlen im Juni ist ungewiss. Macron steht jetzt vor großen Herausforderungen; aber auch er muss jetzt „liefern“. Im Hintergrund ticken dabei weiter einige Zeitbomben, die das „savoir vivre“ in Frankreich schwer machen.

    Nach der Wahl ist vor der Wahl

    Die Europa-Politiker waren über den glasklaren Wahlsieg am 7. Mai hocherfreut und sie gratulierten auch alle Macron zum Wahlsieg. Denn ein Wahlsieg von Le Pen hätte zur Spaltung in Europa führen können. Auch ein Hackerangriff auf die E-Mail-Konten von Macron konnte den klaren Wahlsieg nicht verhindern, wobei hier wiederum russische Hacker vermutet werden, was der russische Präsident Putin aber von sich weist. In der Hauptstadt Paris wählten sogar über 90 Prozent Macron zum Präsidenten.

    Dennoch steht Macron jetzt vor großen Herausforderungen und es ist nicht sicher, ob er den hohen Erwartungen gerecht werden kann. Zunächst muss Macron eine Regierung bilden, hinter der dann auch das Parlament steht. Dann muss er seine Bewegung „En Marche“ zu einer Partei formieren, um auch bei den Parlamentswahlen im Juni eine Mehrheit zu bekommen. Nach der Wahl ist für Macron also auch vor der Wahl, nämlich der Parlamentswahl im Juni, wo er erneut mit seiner dann neu geschaffenen Partei überzeugen muss.

    „Demokratische Revolution“ in Frankreich

    Früher gab es bei den Franzosen nur die Wahl zwischen den Konservativen und den Sozialisten. Eine Große Koalition“ wie in Deutschland zwischen den beiden Volksparteien CDU/CSU und SPD wäre in Frankreich undenkbar. Aber schon das kein Vertreter bei der Präsidentschaftswahl es nicht in die Stichwahl am 7. Mai schaffte, ist wie eine „demokratischen Revolution“ der mit der Politik mehrheitlich unzufriedenen Bevölkerung in Frankreich.

    Das Land ist – übrigens ebenso wie in den USA – gespalten in ein Lager der Unzufriedenen Anti-Europäer und ein Lager der unzufriedenen Pro-Europäer, wobei die unzufriedenen Pro-Europäer die Wahl nun klar gewonnen haben. Aber unzufrieden sind die meisten Franzosen mit den „etablierten Politikern der etablieren Parteien“ bzw. mit dem sogenannten Establishment. Das gleiche Phänomen gibt es jetzt in vielen Ländern der Welt – auch in den USA - , was auch eine neue Herausforderungen für die etablierten Parteien in den gestandenen westlichen Demokratien darstellt.

    Macron will ein anderes Europa als so manche deutsche Politiker

    Neben der großen Herausforderung, sich politisch in Frankreich durchzusetzen, muss Macron den nicht ganz einfachen Dialog mit Deutschland aufnehmen, wobei hier Spannungen und unterschiedliche Auffassungen von einem gemeinsamen Europa vorprogrammiert sind, zumindest wenn er sein Wahlprogramm umsetzen will. Denn Macron ist für eine Vergemeinschaftung der Schulden in Europa und für einen europäischen Finanzminister, der das Sagen über den Haushalt hat. Das aber will kaum einer in der deutschen Bundesregierung. Zudem muss er seine Bewegung „En Marche“ nun zu einer Partei machen und eigene Kandidaten für die Parlamentswahl im Juni aufstellen. Insofern ist nach der Wahl vor der Wahl. Die AfD macht gerade durch, wie schwierig es ist, dort verschieden denkende Lager zusammenzubringen. So kann es gut sein, dass er ab Juni eine sehr starke Opposition haben wird und zu der starken Opposition zählt auch die „Front National“. Kann Macron aber auch das gespaltene Land dann einen?

    Macron muss schon bald „liefern“, aber wie?

    Das wichtigste für Frankreich und für Europa ist aber, dass Macron seine wirtschaftlichen und sozialen Hausaufgaben macht und das wird schwierig genug sein. Für Frankreich wird in diesem Jahr ein BSP-Wachstum von 1,4 Prozent erwartet. Aber die Staatsverschuldung ist mit 96 Prozent des Bruttosozialprodukts (BSP) schon viel zu hoch, so dass es kaum Spielraim für kostenintensive Konjunkturprogramme oder höhere Staatsausgaben gibt. Dennoch will er mehr Geld für die innere Sicherheit, vor allem die Polizei, und für die Bildung. Nur wie soll das finanziert werden? Hier wird Macron schon bald vor ähnlichen Problemen stehen wie Donald Trump in den USA bei seiner gewagten Steuerreform.

    Wirtschaftlich Probleme sorgen für soziale Probleme

    Die wirtschaftliche Komponente hängt auch stark zusammen mit der sozialen Komponente. So ist die Arbeitslosenquote in Frankreich mit 10 Prozent viel zu hoch. In Deutschland beträgt sie nur 5,6 Prozent. Die Jugendarbeitslosquote beträgt sogar 25 Prozent. Das Migrationsproblem ist in Frankreich auch ohne die neue Einwanderungswelle durch die Flüchtlinge infolge des Syrien/Irak-Kriegs wesentlich größer als in Deutschland. In einigen Vororten von Großstädten, die von Ausländern dominiert werden, trauen sich kaum mehr „weiße Franzosen“ und es gibt dort immer mehr bürgerkriegsähnliche Auseinandersetzungen mit der Polizei, auch am Wahlabend.

    Tickende Zeitbomben machen das „savoir vivre“ schwer – auch nach dem Wahlsieg -

    Zudem ist Frankreich immer noch ein großes Agrarland und hier können besonders die Milcherzeuger kaum von den Einnahmen leben. Es herrscht also vielerorts ein Überlebenskampf in der „Grand Nation", wo das „savoir vivre“ schwer fällt. Auch hier kann Macron so schnell keine Wunder vollbringen. Zudem sind die Lohnstückkosten in Frankreich viel höher als in Deutschland, womit die Industrie nicht mehr so wettbewerbsfähig ist. Wenn aber das Experiment „Macron“ nicht gelingt, wird sich „Le Pen“ wieder melden und dann mit mehr Macht und Schwung als je zuvor. Fazit: Für Macron ticken in Zukunft im Hintergrund 3 Zeitbomben 1. Die zu hohe Staatsverschuldung 2. Die zu hohe Jugendarbeitslosigkeit 3. Das Migrationsproblem und damit verbunden auch die anhaltende Terrorgefahr in Frankreich.

    Börsen reagieren erleichtert

    Die Börsen haben den Wahlsieg von Macron auch mit Erleichterung aufgenommen, denn bei einem Wahlsieg von Le Pen hätte es am 8. Mai ein Blutbad an den Weltbörsen gegeben. Ein Wahlsieg von Le Pen wäre also ein „schwarzer Schwan“ (black swan) für die Weltbörsen gewesen. Dennoch gaben die Kurse am 8. Mai in Deutschland und auch an der Wall-Street leicht nach dem Motto „sell on good news“. Auf den Wahlsieg von Macron wurde jedoch schon in der Vorwoche erfolgreich gewettet, wie die steigenden Kurse sowohl in Deutschland als auch an der Wall Street neue Allzeit-Hochs erreicht haben. Der DAX konnte seit Jahresbeginn schon über 10 Prozent zulegen, was aber auch mit der „Erleichterungsrally“ nach dem guten Abschneiden von Macron schon am ersten Wahltag im April zusammenhing.

    Warschauer Börse besser als der DAX

    Noch besser als der DAX schnitten aber die Aktien an der Warschauer Börse mit einem Plus von über 20 Prozent in diesem Jahr ab, wobei auch dort die Kurse am 8. Mai etwas nachgaben. So kam es aber am 8. Mai zu leichten Gewinnmitnahmen bei den meisten Weltbörsen. Nur die Moskauer Börse konnte am 8. Mai etwas zulegen, die aber in der Vorwoche aufgrund des stark gefallenen Ölpreises zu den Verlierern gehörte.

    Bitcoins teurer als Gold

    Gold konnte von den ganzen politischen Unsicherheiten nicht sonderlich profitieren. Gold tendierte am 8. Mai nur seitwärts bei 1227 US-Dollar/Feinunze, nachdem dem es in den beiden Vorwochen erheblich an Wert verlor. Im 1 Jahr gab der Goldpreis um 3,4 Prozent, in 3 Jahren um 5,2 Prozent und in 5 Jahren sogar um 24 Prozent nach. Dafür stieg der Wert von Bitcoins um über 30 Prozent in einem Monat auf ein neues Allzeit-Hoch von 1470 €, womit Bitcoins jetzt auch wesentlich mehr wert sind als Gold. Die Kurse von Bitcoins schwanken jedoch sehr.

    Erst informieren, dann investieren.

    Informieren Sie sich jetzt ausführlich über die Hintergründe und die Entwicklung der Ukraine/Russland-Krise, aber auch das zukünftige Erholungspotential der unterbewerteten Aktien aus Osteuropa. Auch in Kasachstan und der Ukraine gibt es neue Chancen. So konnten sich einige ukrainische Agraraktien seit 2016 im Kurs schon mehr als verdoppeln. Gute Chancen gibt es aber auch in Zentralosteuropa wie in Polen (+20 Prozent).

    Bestellen Sie jetzt auch ein Probe-Abo (3 Ausgaben per Email für nur 15 €) des monatlich erscheinenden Börsenbriefs EAST STOCK TRENDS (EST) mit einem weiteren Ukraine/Russland-Special mit vielen Hintergrund-Informationen und neuen Anlage-Vorschlägen wie mit der "Aktie des Monats“ und lukrativen Zertifikaten unter www.eaststock.de, dort unter Börsenbrief. Der letzte EST erschien am 20. April 2017 mit der Vorstellung von einer aussichtsreichen, russischen Rohstoff-Aktie und einem „Polen-Special“.

    Das neue goldige „Muster-Depot“ des EST liegt bereits 66 Prozent im Plus und die die Goldaktien Highland Gold Mining um über 200 Prozent in 2016. Die Muster-Depots aus dem Jahr 2015 liegen mit 115 Prozent, 78 Prozent und 225 Prozent ebenfalls kräftig im Plus, wobei die Muster-Depot-Aktien Aeroflot seit 2015 sogar um über 400 Prozent zulegen konnte, aber auch die Sberbank mit über 200 Prozent. Waren Sie dabei?

    Neu für Trader oder Investoren, die wissen wollen, wie Sie ihr Kapital schützen können, ist der monatlich erscheinende Börsenbrief THE BIG PICTURE (TBP) mit der Analyse der Weltbörsen-Indices, der Rohstoffe und Devisen für nur 80 € im Jahr (per E-Mail für 12 Ausgaben) bestellbar bei der ESI GmbH (www.eaststock.de, Tel 040/6570883, Fax: 040/6570884).

    Interview-Hinweise: Die nächsten TV-Interviews sind dann am 17. Mai 2017 in NTV/Telebörse und am 18. Mai 2017 im „Aktionärs TV stattfinden. Sie können sich das Interview hernach bei www.eaststock.de, dort unter der Rubrik „Interviews“ runterladen, ebenso wie das gleichnamige EastStockTV-Video, Folge 132.

    Seminar-Hinweis: Das nächste Ostbörsen-Seminar „Go east – Hochprozentiges aus Osteuropa“ wird am 17. Mai 2017 um 17.30 Uhr in Frankfurt/M stattfinden. Info und Anmeldung unter www.eaststock.de, dort unter der Rubrik „Dienstleistungen/Seminar“.

    Diskutieren Sie jetzt auch mit Herrn Männicke interaktiv unter http://go.guidants.com/de#c/Andreas_Maennicke .

  • 100 Tage Trump - und nun?

    Dienstag, 02. Mai 2017 00:11:00

    Ende April hat der neue US-Präsident Donald Trump die ersten 100 Tage hinter sich, was viele Analysten zum Anlass nehmen, eine erste Erfolgsbilanz aufzustellen. Diese fällt für Trump bisher nicht sonderlich positiv aus. So musste Trump eine schallende Ohrfeige bei der Reformierung der „Obamacare“ hinnehmen.

    Allerdings markierte die Wall Street neue Allzeit-Hochs, so dass die Erwartungshaltung für die wesentlich wichtigeren nächsten 100 Tage immer noch sehr hoch sind. Nicht nur die Wall Street, sondern auch der DAX erreichte letzten Woche ein neues Allzeit-Hoch. Aber erst in den nächsten 100 Tagen wird ansatzweise erkennbar sein, ob es auch zu wirtschaftlichen Erfolgen kommen kann. Zudem drohen geopolitische Konflikte mit Nord-Korea, dem Iran, China und Russland.

    Trumps Erfolgs- und Mißerfolgsbilanz der ersten 100 Tage Präsidentschaft

    Donald Trump musste schon in den ersten Tagen zur Kenntnis nehmen, dass er nicht so ohne weiteres „durchregieren“ kann, obwohl die Republikaner die Mehrheit sowohl im Senat als auch im Kongress haben. So fand er keine Mehrheit bei den Kongressmitgliedern bei der geplanten Änderung des Gesundheitswesens, die wegen dem ehemaligen US-Präsidenten „Obamacare“ genannt wird. Damit musste Trump auch zu Kenntnis nehmen, das die „checks an balances“, also die Gewaltenteilung und die Kontrolle durch den Kongress in den USA noch funktionieren. Auch der von ihm geplante Einreisestop für Moslems aus einigen ausgewählte Ländern wurden von US-Gerichten zunichte gemacht. Nur 40 Prozent der US-Bevölkerung stehen noch hinter Trump, wobei die Zustimmung im Republikaner-Lager wesentlich höher ist.

    Immerhin bekam Trump den Obersten Richter durch, was Obama nicht geschafft hat. Was er per Dekret entscheiden konnte, wurde umgesetzt wie die geringeren Umweltauflagen für den Kohlesektor. Es laufen aber immer noch Untersuchungen, ob sein Wahlkampfteam mit dem russischen Botschafter und wichtigen offiziellen Personen auch über Sanktionen gesprochen wurde. Vielleicht ist dies auch der Grund, warum Trump sich gegenüber Russland jetzt ganz anders verhält als er im Wahlkampf andeutete. Trump mutierte offensichtlich sogar vom „Putin-Versteher“ zum Falken und Hardliner.

    US-Steuerreform als wichtiger Meilenstein der nächsten 100 Tage

    Die Wall Street hat nach wie vor eine sehr hohe Erwartungshaltung, was wirtschaftliche Erfolge angeht. Diese werden sich aber frühestens, wenn überhaupt, in den nächsten 100 Tagen ansatzweise zeigen können. Die wichtigste Reform dafür wird die angekündigte Steuerreform sein, wobei er nur noch die Steuersätze für die Privatpersonen mit 35 Prozent, 25 Prozent und 15 Prozent einführen will. Zudem will er die Unternehmenssteuern auf 15 Prozent senken. Finanziert werden soll dies in Zukunft mit mehr Wachstum. Ob diese Rechnung aufgeht, kann sich hier erst in den nächsten Jahren zeigen. Bis dahin dürfte sich die Staatsverschuldung enorm erhöhen, die jetzt schon mit 20 Billionen US-Dollar viel zu hoch ist. Insofern wird es spannend, ob er die geplante Steuerreform, die er selbst als „historisch“ bezeichnet, auch im US-Kongress durchbringen kann. Dies könnte dann auch der nächste Stolperstein für Trump werden.

    Droht ein Militärschlag gegen Nord-Korea?

    Der Militärschlag gegen Syrien wird zwar von dem meisten Amerikanern gutgeheißen; es drohen jetzt aber neue verschärfte Konflikte mit Nord-Korea, mit dem Iran und mit Syrien, wo er dann auch in Konflikt mit China und Russland kommen kann. Nord-Korea machte am Wochenende einen neuen Raketentest, de von den Amerikanern als Provokation aufgefasst wird. Zunächst will Trump mit verschärften Sanktionen reagieren, hält sich aber auch militärische Optionen offen. Insofern wird es auch sehr spannend, wie er sich beim G 20–Gipfel am 7./8. Juli in Hamburg präsentieren wird und ob es dann zu mehr Protektionismus kommt oder nicht.

    Droht ein black swan an den Weltbörsen?

    Am 7. Mai kommt es auch zur Stichwahl für die Präsidentschaft in Frankreich zwischen Marine Le Pen und Emmanuel Macron, wobei hier Macron der klare Favorit ist. Falls aber überraschend Le Pen die Wahl gewinnen sollte, wäre das ein black swan für die Weltbörsen, was dann auch in einen Aktien-Crash münden würde. Aber auch ein Militärschlag der USA gegen Nord-.Korea könnte eine ähnliche Wirkung an den Weltbörsen entfalten. Zudem kommt es in den nächsten Wochen und Monaten zu den ersten Brexit-Verhandlungen zwischen Großbritannien und der EU, was auch für viel Konfliktstoff bietet und nicht reibungslos verlaufen wird.

    Korrektur an den Weltbörsen wahrscheinlich

    Insofern ist es ratsam, jetzt an den Börsen einige Gewinne mitzunehmen. Eine Korrektur von 10 bis 15 Prozent und damit 1000 bis 2000 Indexpunkte wäre in den nächsten Wochen keine Überraschung. Bisher können die Anleger aber sehr zufrieden sein mit der Kursentwicklung in diesem Jahr, woran Trump nicht ganz schuldlos ist. Nun stellt sich aber wieder Frage: „Sell on may and go away?“

    OPEC als „lahmer Tiger“

    Am 31. Mai ist die OPEC zu ersten Mal zu Gast in Moskau, um über eine Verlängerung der Fördermengenkürzungen zu beraten. Der Iran und Irak wollen jetzt die Fördermengen wieder erhöhen. Auch Russland ist sich nicht einig, ob sie einer Verlängerung der Fördermengen-Kürzungen als größtes Nicht-OPEC-Land freiwillig zustimmen werden oder nicht. Der Brentölpreis gab zuletzt wieder deutlich auf 51 US-Dollar/Barrel nach, was auch den Rubel etwas schwächte.

    7 Osteuropa-Börsen als Outperformer

    7 Börsen aus Osteuropa konnten bisher den DAX, der schon um 6 Prozent in diesem Jahr anstieg, klar outperformen und zwar die Börsen aus Kasachstan, Polen, Rumänien Slowenien, Bulgarien, Tschechien und Lettland. Aber auch die Aktien aus Österreich mit viel Osteuropa-Approach und die Türkei schnitten im Durchschnitt trotz Erdogan besser ab als der DAX. Gute Chancen gibt es aber auch in Argentinien und in Vietnam. So gibt es auch in Krisen immer wieder neue Chancen.

    Moskauer Börse schwach trotz starkem Rubel

    Dagegen gab die Moskauer Börse in diesem Jahr auch aufgrund der Enttäuschung über Trump und den neuen Spannungen mit den USA um etwa 12 Prozent nach, nachdem der russische Aktienmarkt im letzten Jahr aber über 50 Prozent anstieg. Sehr stabil hielt sich der Rubel bei 62 EUR/RUB, obwohl der Brentölpreis zuletzt weiter auf unter 52 US-Dollar/Barrel nachgab. In einem Jahr verlor der Euro zum Rubel fast um 16 Prozent an Wert, womit hohe Währungsgewinne auch für hochverzinsliche Rubelanleihen für deutsche Anleger in Russland entstanden. Ein geeignetes Vehikel ist hier das im EAST STOCK TTRENDS schon mehrfach empfohlene Rubel-Zins-Zertifikat der BNP Paribas, das seit Anfang 2016 schon um 58 Prozent anstieg und damit wesentlich mehr als der Aktienmarkt.

    Erst informieren, dann investieren.

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    Bestellen Sie jetzt auch ein Probe-Abo (3 Ausgaben per Email für nur 15 €) des monatlich erscheinenden Börsenbriefs EAST STOCK TRENDS (EST) mit einem weiteren Ukraine/Russland-Special mit vielen Hintergrund-Informationen und neuen Anlage-Vorschlägen wie mit der "Aktie des Monats“ und lukrativen Zertifikaten unter www.eaststock.de, dort unter Börsenbrief. Der letzte EST erschien am 20. April 2017 mit der Vorstellung von einer aussichtsreichen, russischen Rohstoff-Aktie und einem „Polen-Special“.

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  • Schwarzer Montag? - Ein Leben zwischen Bomben und Zeitbomben -

    Sonntag, 23. April 2017 11:48:00

    Am 23. April findet die Schicksalswahl für Europa in Frankreich statt. Falls Marine Le Pen von der Front National mit großer Mehrheit die Wahl gewinnen sollte, könnten die Börsen am Montag einbrechen. Durch den Terroranschlag auf der Prachtstraße Champs Elysee am 21. April bekommt Le Pen ungewollt Wahlunterstützung. Dabei werden aber die Stichwahlen am 7. Mai entscheidend sein. Also wird es, wenn überhaupt, einen „Schwarzen Montag“ erst am 8. Mai geben. Aber auch dort sind die Chancen gering, dass Le Pen die Wahl gewinnen wird. Aber wenn sie gewinnen sollte, werden die Weltbörsen einbrechen, da Europa dann vor der Spaltung steht.

    Es drohen den Anlegern aber auch geopolitische Konflikte der USA mit Nord-Korea und dem Iran und damit mittelbar auch mit China und Russland. Trump hat in Syrien und in Afghanistan bereits mit einer Bombardierung für Fakten gesorgt. Wird er aber auch Nord-Korea für einen Präventivschlag bereit sein? Neben den geopolitischen Spannungen drohen aber auch Zeitbomben an den Finanzmärkten, wobei zunehmender Protektionismus nur eine Gefahr von vielen darstellt.

    Terroranschläge nehmen zu

    In den letzten Wochen kam es zu einer ungewöhnlichen Aneinanderreihung von Terroranschlägen in Ägypten (gegen Christen), in St. Petersburg, London, Stockholm und nun in Paris mit islamischem Hintergrund. Zudem kann es zu einem Terroranschlag der Taliban in dem angeblich „sicheren Herkunftsland“ Afghanistan, dem die Medien aber viel weniger Aufmerksamkeit schenkten im Vergleich zu dem Terroranschlag in Paris, obwohl es dort 140 Tote (!) und 160 Verletzte gab, in Paris aber „nur“ 2 Polizisten.

    Perfider Anschlag gegen Borussia Dortmund durch einen Aktien-Zocker aus Habgier

    Beim Anschlag gegen den Mannschaftsbus von Borussia Dortmund gab es zwar drei Bekennerschreiben vom IS, aber der perfide Täter war „nur“ einen Short-Aktien-Zocker aus Habgier, indem er durch den Anschlag mit 15.000 Put-Optionen auf die fallenden Aktien von Borussia Dortmund viel Geld verdienen wollte. Während man sich in Paris wundert, warum die Terroristen immer ihre Pässe im Auto dabei haben und so für schnelle „Ermittlungserfolge“ sorgen, muss man die Ermittler in Dortmund in der Tat loben, dass Sie den Täter so schnell gefunden haben.

    Droht nun ein Krieg in Nord-Korea?

    Neben den Bomben bei Terroranschlägen beunruhigen aber die Bomben von Trump in Syrien und in Afghanistan. Waren diese Bomben etwa nur der Lackmustest für einen Präventiveschlag gegen Nord-Korea? Trump deutete an, dass nun bei weiteren Provokationen durch Raketentests alle Optionen offen seien und Trump ist ohnehin alles zuzutrauen.

    Neue Konflikte mit dem Iran könnten eskalieren

    Es beunruhigen aber auch die Aussagen vom US-Außenminister Tillerson, der die Atomverträge mit dem Iran für falsch hält, da Sie angeblich immer noch einen möglichen Bau einer Atombombe nicht hinreichend behindert. Tillerson gefällt auch nicht die Unterstützung durch die iranische Hisbollah im Jemen und in Syrien. In diesem Fall hat Tillerson Israel voll hinter sich, die nach wie vor dem Bau einer Atombombe Irans warnen und schon lange einen Präventivschlag gegen Iran planen. Da Russland und China aber im Bunde mit dem Iran sind, droht in Zukunft hier einen neuer Stellvertreter-Krieg mit dem Iran, wenn es die USA auf die Spitze treiben. Hier drohen also weiter geopolitische Spannungen und Bomben, was auch die Aktienmärkte früher oder später negativ beeinflussen wird.

    Finanz- und gelpolitische Zeitbomben mit hoher Sprengkraft

    Es drohen aber auch ein ganze Reihe von finanzpolitischen Zeitbomben mit enormer Sprengkraft wie ein zunehmender Protektionismus, was schon eines der Haupthemen beim G20 Treffen der Finanzminister in Washington war und wohl auch beim nächsten G20 Treffen der Staatschefs am 7./8. Juli in Hamburg sein wird. Zunehmender Protektionismus wäre Gift für den Welthandel. Einleiten könnte Trump die Krise mit der Einführung einer erhöhten Importsteuer zur Gegenfinanzierung der Unternehmenssteuerreform.

    FED versucht den Spagat zur „Normalsierung“

    Eine weitere Zeitbombe ist die zunehmende Verschuldung auf verschiedenen Ebenen in Kombination mit der möglichen Beendigung der außergewöhnlichen Maßnahmen, neudeutsch „Quantitative Easing“ (QE) der Notenbanken, was de FED schon jetzt übt. Der Weg zur Normalisierung mit steigenden Zinsen ist steinig und nicht ganz ungefährlich. Bisher haben die Notenbanken durch ihr Quantitative Easing die Banken gerettet und auch Staatsbankrotte verhindert. Aber dabei wird mit der Niedrigzinspolitik, die die Zinslast des Staates künstlich enorm verringert, nur auf Zeit gespielt. Die FED will demnächst wieder Anleihen verkaufen und damit das Gegenteil von dem, was sie zuvor machte. Ob das gut geht?

    Ein Ende des QE wird zum Bumerang

    Wenn die Liquiditätszufuhr beendet wird, werden die Weltbösen Probleme haben, das hohe Kursniveau aufrecht zu erhalten. Die amerikanischen Aktienmarkt ist ohnehin stark überbewertetet. Zu stark steigende Zinsen kann sich keine Notenbank der großen Industrieländer wegen der zu hohen Staatsverschuldung leisten, da dann Staatbankrotte drohen. Der „Club Med“ ist mit den Hauptproblemländern Italien und Griechenland und den 820 Mrd. € Target 2–Salden am Rande der pleite, aber auch die USA werden demnächst vor großen Finanzierungsprobleme stehen. Demnächst muss die Erhöhung der Schuldengrenze von 20 Billionen US-Dollar vom US-Kongress genehmigt werden. Wie Trump die geplante Unternehmenssteuerreform finanzieren will, ist bis heute nicht klar.

    Ausnahmenzustand in Venezuela – bald auch in den USA und Europa?

    Was in einem Land passieren kann , wenn ein Staat kurz vor dem Staatbankrott steht, sieht man jetzt in Venezuela mit Straßenschlachten der „Wutbürger“ gegen die Staatsmacht, also gegen die Polizei und gegen den Präsidenten. Es könnten dann bürgerkriegsähnliche Situationen entstehen, auch in Europa und den USA. Zudem gibt es in Venezuela trotz des Ölreichtum eine Hyperinflation, worunter auch die Bevölkerung am meisten leidet.

    Weltbörsen bisher (noch) stabil – NASDAQ fast vor einem neuen Allzeit-Hoch

    Trotz all dieser altbekannten Probleme blieben die Weltbörsen auf hohem Niveau bisher relativ stabil und gaben bisher kaum nach. Es bedarf aber auch eines gravierenden auslösenden Faktors, damit viele Anleger auf einmal die Exittaste drücken, wobei die „Flash boys“, also die Hochfrequenzhändler die ersten sein werden und damit eine Abwärtsdynamik in Gang bringen und später auch verstärken. Hier hilft aber auch die Markttechnik, den rechtzeitigen Ausstieg zu schaffen. Noch sind die Haussetrends an den Weltbörsen alle intakt. Der NASDAQ-Index steht sogar kurz vor einem neuen Allzeit-Hoch.

    Gold als „sicherer Hafen“ wieder gefragt

    Es war nicht das erste Mal, dass die Börsen entlang der „Mauer der Angst“ weiter steigen. Gesucht waren aber zuletzt auch wieder „sichere Häfen“ wie Gold und trotz Mini-Zinsen sogar auch wieder Bundesanleihen. Gold stieg auf das 8-Moants Hoch mit 1285 US-Dollar die Feinunze. Bei über 1300 US-Dollar/Unze entsteht ein neues Kaufsignal für Gold. Im Sommer letzten Jahres war der Goldpreis aber schon bei über 1350 US-Dollar/Unze und damit weit höher. Aluminium stieg am Freitag um 2,3 Prozent und damit schon um 17,7 Prozent in 1 Jahr. Anleger können dies über Exchange Traded Commodities (ETC) der BNP-Paribas ausnutzen. Der verstorbene Investmentguru André Kostolany würde sagen: „.. man sollte auch mal über Aluminiumwerte nachdenken!“

    Gold stieg in 1 Jahr bis jetzt „nur“ um 4,7 Prozent und Silber um 5,8 Prozent und damit weit weniger als die meisten Aktienmärkte in 1 Jahr, denn der NASDAQ-Index stieg in 1 Jahr um 19,5 Prozent, der DAX um 15,5 Prozent, der RTS-Index (Russland) um 16,9 Prozent und selbst der CECE-Index (Zentralosteuropa: Polen, Ungarn, Tschechien) mit den Aktien aus Zentral-Osteuropa um 12,9 Prozent. In den letzten 3 bis 5 Jahren waren die Performance-Unterschiede noch wesentlich größer zugunsten der Aktienmärkte, zumal hier auch noch steigende Dividendenzahlungen hinzu kamen. Auch in diesem Jahr wird es zu neuen Rekord-Dividendenausschüttungen kommen. Besonders hoch sind die Dividendenrenditen in Osteuropa mit über 4 Prozent.

    7 Osteuropa-Börsen als Outperformer

    7 Börsen aus Osteuropa konnten bisher den DAX, der schon um 6 Prozent in diesem Jahr anstieg, klar outperformen und zwar die Börsen aus Kasachstan, Polen, Rumänien Slowenien, Bulgarien, Tschechien und Lettland. Aber auch die Aktien aus Österreich mit viel Osteuropa-Approach und die Türkei schnitten im Durchschnitt trotz Erdogan besser ab als der DAX. Gute Chancen gibt es aber auch in Argentinien und in Vietnam. So gibt es auch in Krisen immer wieder neue Chancen.

    Moskauer Börse schwach trotz starkem Rubel

    Dagegen gab die Moskauer Börse in diesem Jahr auch aufgrund der Enttäuschung über Trump und den neuen Spannungen mit den USA um etwa 12 Prozent nach, nachdem der russische Aktienmarkt im letzten Jahr aber über 50 Prozent anstieg. Sehr stabil hielt sich der Rubel bei 60,5 EUR/RUB, obwohl der Brentölpreis zuletzt weiter auf unter 53 US-Dollar/Barrel nachgab. In einem Jahr verlor der Euro zum Rubel fast um 20 Prozent an Wert, womit hohe Währungsgewinne auch für hochverzinsliche Rubelanleihen für deutsche Anleger in Russland entstanden. Ein geeignetes Vehikel ist hier das im EAST STOCK TTRENDS schon mehrfach empfohlene Rubel-Zins-Zertifikat der BNP Paribas, das seit Anfang 2016 schon um 58 Prozent anstieg und damit wesentlich mehr als der Aktienmarkt.

    Erst informieren, dann investieren.

    Informieren Sie sich jetzt ausführlich über die Hintergründe und die Entwicklung der Ukraine/Russland-Krise, aber auch das zukünftige Erholungspotential der unterbewerteten Aktien aus Osteuropa. Auch in Kasachstan und der Ukraine gibt es neue Chancen. So konnten sich einige ukrainische Agraraktien seit 2016 im Kurs schon mehr als verdoppeln. Gute Chancen gibt es aber auch in Zentralosteuropa wie in Polen (+15 Prozent).

    Bestellen Sie jetzt auch ein Probe-Abo (3 Ausgaben per Email für nur 15 €) des monatlich erscheinenden Börsenbriefs EAST STOCK TRENDS (EST) mit einem weiteren Ukraine/Russland-Special mit vielen Hintergrund-Informationen und neuen Anlage-Vorschlägen wie mit der "Aktie des Monats“ und lukrativen Zertifikaten unter www.eaststock.de, dort unter Börsenbrief. Der letzte EST erschien am 20. April 2017 mit der Vorstellung von einer aussichtsreichen, russischen Rohstoff-Aktie und einem „Polen-Special“.

    Das neue goldige „Muster-Depot“ des EST liegt bereits 66 Prozent im Plus und die die Goldaktien Highland Gold Mining um über 200 Prozent in 2016. Die Muster-Depots aus dem Jahr 2015 liegen mit 115 Prozent, 78 Prozent und 225 Prozent ebenfalls kräftig im Plus, wobei die Muster-Depot-Aktien Aeroflot seit 2015 sogar um über 400 Prozent zulegen konnte, aber auch die Sberbank mit über 200 Prozent. Waren Sie dabei?

    Neu für Trader oder Investoren, die wissen wollen, wie Sie ihr Kapital schützen können, ist der monatlich erscheinende Börsenbrief THE BIG PICTURE (TBP) mit der Analyse der Weltbörsen-Indices, der Rohstoffe und Devisen für nur 80 € im Jahr (per E-Mail für 12 Ausgaben) bestellbar bei der ESI GmbH (www.eaststock.de, Tel 040/6570883, Fax: 040/6570884).

    Interview-Hinweise: Andreas Männicke wurde am 19. April 2017 von Börsen Radio Networks über Osteuropa befragt. Sie können sich das Interview jetzt bei www.eaststock.de, dort unter der Rubrik „Interviews“ runterladen, ebenso wie das gleichnamige EastStockTV-Video, Folge 130. Die nächsten TV-Interviews sind am 17. Mai 2017 in NTV/Telebörse und am 18. Mai 2017 im „Aktionärs TV stattfinden.

    Seminar-Hinweis: Das nächste Ostbörsen-Seminar „Go east – Hochprozentiges aus Osteuropa“ wird am 17. Mai 2017 um 17.30 Uhr in Frankfurt/M stattfinden. Info und Anmeldung unter www.eaststock.de, dort unter der Rubrik „Dienstleistungen/Seminar“.

    Diskutieren Sie jetzt auch mit Herrn Männicke interaktiv unter http://go.guidants.com/de#c/Andreas_Maennicke .

  • Trump schockt Russland – kommt es zur Konfrontation in Syrien?

    Sonntag, 09. April 2017 22:46:00

    Donald Trump hat am 7. April zum ersten Mal einen Raketenangriff auf einen militärischen Stützpunkt in Syrien befohlen, was wiederum eine spontane Reaktion auf einen Giftgasanschlag in Syrien war, der angeblich von Assad ausgeführt wurde. Genau das wird aber von der syrischen Regierung vehement bestritten. Putin sprach von einem völkerrechtswidrigen Angriff auf einen souveränen Staat. Russland schickte ein Kriegsschiff in die Region.

    Schon zuvor erfüllten sich nicht die Hoffnungen auf eine neue Entspannungspolitik durch Trump. Die Moskauer Börse gab am Freitag kräftig nach, während die Weltbörsen auf den neuen Konflikt zwischen den USA und Russland noch sehr gelassen reagierten. Auch die zunehmenden Terrorattacken im Ausland (Russland, Schweden und Ägypten) beunruhigen die Anleger (noch) nicht.

    Spannungen zwischen USA und Russland nehmen wieder zu

    Statt einer neuen Entspannungspolitik kam es nun nach dem Militärschlag der USA auf einen Luftwaffenstützpunkt der syrischen Armee in der Provinz Homs zu großen Spannungen zwischen den USA und Russland. Der Informationsaustausch zwischen den USA und Russland über die Flugziele in Syrien und die angedachte Kooperation bei der Bekämpfung des IS wurde von russischer Seite aufgekündigt. Russland schickt ein Kriegsschiff in die Region.

    Russland enttäuscht von Trump

    Dabei hat Putin und die russische Regierung so große Hoffnungen in eine neue Ära der Entspannungspolitik nach der Wahl von Donald Trump zum neuen US-Präsidenten gesetzt. Aber die Hoffnungen waren schon schnell verflogen als Trump eine Kehrtwendung machte und äußerte, dass Russland die Krim an die Ukraine zurückgeben soll. Auch kam es nicht wie erhofft bisher zu einem direkten Gespräch zwischen Trump und Putin. Nach der anfänglichen Trump-Euphorie ist mittlerweile Ernüchterung und Enttäuschung in Moskau eingekehrt.

    War es eine False Flag-Attacke beim Giftgasanschlag?

    Der Militärschlag der USA ist nach Auffassung der russischen Regierung völkerrechtswidrig, zumal bisher noch keine Beweise vorgelegt wurden, dass Assad den Giftgasanschlag befohlen hat und die syrische Armee dahinter steckt. Nach Auffassung Russland könnte auch ein chemisches Waffenlager der Opposition getroffen worden sein. Oder es war eine False Flag-Attacke, also ein Angriff unter falscher Flagge. Der grauenhafte Giftgasanschlag, wo auch wehrlose Kinder starben, bietet viel Raum für Verschwörungstheorien: So könnte auch die türkischen Geheimdienst wie angeblich zuvor schon geschehen solche Angriffe initiieren, um Assad zu stürzen beziehungsweise zumindest das syrischen Militär zu behindern weiter die Opposition anzugreifen. Die Türkei fordert nun fortgesetzte Militärschläge der USA gegen die syrische Armee, was bisher aber seitens der USA nicht beabsichtigt ist.

    Auch amerikanische Kampfflugzeuge treffen nicht immer und töten Zivilisten in Syrien

    Die Vorverurteilung von Assad ohne Beweise ist prototypisch für das voreilige Vorgehen der USA, weil sich dies auch schon beim Ukraine-Konflikt so zeigte. Auch die einseitige Berichterstattung in den Leitmedien, wo Assad und Putin angeblich gemeinsame Sache machen und beiden zu den „Bösen“ gehören ist nicht neu. So ist nach Auffassung des Publizisten Jürgen Todenhöfer völlig unverständlich, dass die Bombardierung einer Moschee in Idlip mit 50 Toten durch US-Kampfflugzeuge mit über 50 Toten und auch der versehentlich Angriffe auf eine Schule in Raka mit 30 Toten, darunter viele Kinder, von der westlichen Presse verschwiegen wird.

    USA ursächlich mitverantwortlich für die Flüchtlingswelle in Europa

    Auch bei dem Angriff im Mossul mit Hilfe amerikanischer Flugzeuge streben immer wieder viele Zivilisten. Ungesühnt bleibt auch die Bombardierung in Jemen auch mit Hilfe der Unterstützung des amerikanischen Militärs durch Saudi-Arabien, wo nach wie vor auch viele Zivilisten sterben. Hier wird einmal wieder mit zweierlei Maß gemessen, wie so oft. Nicht unerwähnt bleiben sollte in diesem Zusammenhang auch immer der völkerrechtswidrige Angriff im Irak, der nur auf Lügen des Pentagons beruhte und dessen Folge nun der Kampf gegen den IS und letztendlich die Flüchtlingsproblematik in Europa ist. Auch hier trägt bei genauerem Hinsehen die USA eine erhebliche Mitverantwortung.

    US-Medien und Demokraten hoffen auf ein Watergate bei Trump

    Die Kehrtwendung von dem ohnehin unberechenbaren Trump ist wohl auch darauf zurückzuführen, dass Trump nun wegen sein angeblichen oder tatsächlichen Russland-Kontakte sein Wahlkampfteams erheblich unter Druck steht und nun ganz bewusst genau das Gegenteil von dem macht, was er vor in Zusammenhang mit Assad und Putin ankündigte. So hat der ehemalige Sicherheitsberater Flynn nun angekündigt auszusagen und eine „Geschichte“ zur Russland-Verbindung während des Wahlkampfes zu erzählen, wenn ihm Immunität gewährt wird. Einige Medienvertreter und Mitglieder der Demokratischen Partei erhoffen sich schon ein zweites Watergate und ein Amtsenthebungsverfahren gegen Trump. Daher ist Trump jetzt wohl auch extrem vorsichtig, was Russland angeht.

    Kann Trump nun bei der Unternehmenssteuerreform liefern?

    Aber auch innerhalb der Republikanischen Partei hat Trump wenig Rückhalt. Er kann nicht „durchregieren“, obwohl die Republikaner sowohl im Senat als auch im Kongress die Mehrheit hat wie man beim Scheitern der Reformierung von „Obamacare“ schon gemerkt hat. Hier hat Trump schon nicht liefern können und es bestehen erhebliche Zweifel, dass er auch bei der Steuerreform so schnell liefern kann, wie er versprochen hat. Insbesondere die Grenzsteuern beziehungsweise die Einführung einer Importsteuer könnte den Welthandel erheblich beeinträchtigen.

    Terroranschläge nehmen zu - who prays for Russia?

    Die Weltbörsen reagierten bisher noch recht gelassen auf die Ereignisse in Syrien. Auch der Terroranschlag in Stockholm hatte keine Auswirkungen auf die Weltbörsen und erst recht nicht der Bombenterror in St. Petersburg vor einer Woche, wobei auch hier auffiel, dass kaum einer öffentlich für Russland betete bzw. das Brandenburger Tor auch nicht aus Solidarität in den Farben der russischen Nationalflagge leuchtete. Auch hier werden wohl Terroranschläge mit zweierlei Maß bemessen. Nun kam es zu neuen Terroranschlägen auch in Ägypten gegen Christen, wofür sich der IS verantwortlich zeigt. Die Medien scheinen sich an die Terroranschläge der IS im Ausland allmählich zu gewöhnen und die Anleger auch.

    Große Chancen in Osteuropa

    Der deutsche Aktienindex DAX blieb am 7. April stabil bei 12.233 Indexpunkten, der Dow Jones Industrial Index bei 20.656 Indexpunkten und der Euro-Stoxx bei 3500 Indexpunkten. Nur der russische Aktienmarkt gab um 3 Prozent nach. Dennoch gibt es weiterhin sehr gute Chancen an den Börsen Osteuropas.

    Viel Freude machen diesmal vor allem die Aktienmärkte aus der Balkan-Region, hier vor allem aus Rumänien, und Zentral-Osteuropa, hier vor allem aus Polen, mit einem Plus von jeweils 15 Prozent seit Jahresbeginn, die sogar den DAX mit einem Plus von 7 Prozent outperformen konnten. Beide Länder haben mit über 4 bzw. 3 Prozent auch mit das höchste BSP-Wachstum in Europa.

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    Das neue goldige „Muster-Depot“ des EST liegt bereits 66 Prozent im Plus und die die Goldaktien Highland Gold Mining und Trans Sibirian Gold um über 100 Prozent in 2016. Die Muster-Depots aus dem Jahr 2015 liegen mit 131 Prozent, 89 Prozent und 143 Prozent ebenfalls kräftig im Plus. Waren Sie dabei?

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    Interview-Hinweise: Andreas Männicke wurde am 6. März 2017 von Börsen Radio Networks über Osteuropa befragt. Sie können sich das Interview jetzt bei www.eaststock.de, dort unter der Rubrik „Interviews“ runterladen, ebenso wie das gleichnamige EastStockTV-Video, Folge 129.

    Seminar-Hinweis: Das nächste Ostbörsen-Seminar „Go east – Hochprozentiges aus Osteuropa“ wird am 17. Mai 2017 m 17.30 Uhr in Frankfurt/M (alternativ am 18. Mai 2017 um 18.30 Uhr) stattfinden: Info und Anmeldung unter www.eaststock.de, dort unter der Rubrik „Dienstleistungen/Seminar“.

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