Ostbörsen im Fokus (siehe auch www.eaststock.de)

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Interview- und Termin-Hinweise

Das nächste Ostbörsen-Seminar "Go east" findetam 23. Mai 2018 in Frankkfurt/M statt.

Andreas Männicke wird am 25. Januar 2018 vom Aktionärs TV über Russland befragt. Er ist auch beim Fondskongress in Mannheim anwesend.

Andreas Männicke wurde am 15. Januar 2108 in Börsen Radio Networks befragt. Dort wurde ein Favoritenwechsel bekanntgegegeben

Ab Oktober 2013 können Sie unter Eingabe von "EastStockTV" bei www.youtube.de die aktuellen Kommentare von Andreas Männicke zu den Aussichten an den Welt- und Ostbörsen kostenlos abrufen. Abonnieren Sie einfach den Kanal bei www.youtube.de.

Ab Mai 2014 können mit Herrn Männicke über www.go.guidants.com auch interaktiv in Kontakt treten und Fragen zu den Ostbörsen stellen.

Verpassen Sie die Outperformancechancen in Osteuropa nicht und bestellen Sie jetzt den monatlich erscheinenden Börsenbrief EAST STOCK TRENDS unter www.eaststock.de. Ein Probe-Abo (3 Ausgaben kosten nur 15 €). Die beiden Muster-Depots erzielten seit Februar 2009 eine Performance von über 320% im Muster-Depot 1 (konservativer Osteuropa-Basket) bzw. über 350% im Muster-Depot 2 (spekulativer Osteuropa-Basket, das sind über 40% p.a. seit 2009. In den neuen Muster-Depots ab 2015 wude eine Performance von über 130% bzw über 80% erzielt. Das neue "goldige" Muster-Depot erreichte immerhin ein Plus von 66% ab 2016.

Im neuen monatlich ercheinenden Börsenbrief THE BIG PICTURE werden die globalen Anlagestrategien für Aktien-Indices, Rohstoffe und Währungen besprochen. Auch hier kostet ein Probe-Abo (3 Ausgaben per E-mail) nur 15 €.

Zudem können Sie sich alle bisherigen TV-Inteviews von Andreas Männicke in diesem Jahr runterladen unter den Links der Rubrik "Interviews".

  • Die Party geht weiter – nur wie lange noch?

    Sonntag, 14. Januar 2018 00:15:00


    Die Wall Street hatte wie viele Weltbörsen in den ersten beiden Handelswochen einen tollen Start und schloss am Freitag auf neuem Allzeit-Hoch. Aufgrund der US-Steuerreform sind jetzt die Erwartungen bei den Gewinnsteigerungen sehr hoch und auch Bei der Steigerung des Wirtschaftswachstums in den USA.



    Trump reist jetzt Ende Januar sogar nach Davos um seinen Standpunkte „America first“ der Weltgemeinschaft klar zu machen. Zudem gab es nach 2 Jahren erstmals wieder direkte Gespräche zwischen Nord- und Südkorea na...

    Abonnieren Sie jetzt kostenlos den Andreas Männicke Newsletter, um den vollständigen Inhalt per E-Mail zu erhalten.

  • Danke (Trump?) - das war ein Jahr der Superlative!

    Sonntag, 31. Dezember 2017 21:53:00

    Nachdem Trump nun zum Jahresschluss die seiner Ansicht nach „historische“ US-Steuerreform durchgebracht hat, schloss der Dow Jones Industrial Index nahe dem Allzeit-Hoch bei etwas unter 24.800 Indexpunkten, was ein Plus von 25 Prozent seit Jahresbeginn bedeutet. Der DAX gab am letzten Handelstag durch Gewinnmitnahmen deutlicher nach und schloss nachbörslich bei 12.861 Indexpunkten deutlich unter der „magischen“ 13.000-er Marker. Er stieg damit „nur“ um 12,8 Prozent in 2017.

    Dieses Jahr war das Jahr der Superlative für Aktienanleger, denn die Wall Street und auch der DAX, aber auch viele Emerging Markets erreichten neue historische Allzeit-Hochs. 5 Börsen aus Osteuropa konnten 2017 dabei den DAX outperformen. Die Aktien aus Kasachstan konnten sogar um über 50 Prozent zulegen. Die beste Geldanlage der Welt waren aber in diesem Jahr Kryptowährungen mit über Kursverzehnfachungen in diesem Jahr, wobei der Ripple sogar um 5284 Prozent in 1 Jahr und damit weit mehr als de Bitcoin mit + 1148 Prozent ansteigen konnte.

    Wall Street im Trump-Fieber

    Nach vielen politischen Niederlagen konnte Trump zum Jahresschluss noch einen großen Erfolg mit seiner „historischen“ Steuerreform erreichen, indem nun auch der US-Kongress für die US-Steuerreform stimmte. Nun muss der US-Kongress aber auch die Schuldengrenze von über 20 Billionen US-Dollar anheben, um einen „Goverment Shut down“, also die temporäre Zahlungsunfähigkeit der USA zu vermeiden. Die Anleger an der Wall Street blicken nun hoffnungsvoll in das Jahr 2018. Unter Trump stieg der Dow Jones Industrial Index immerhin um 25 Prozent seit Jahresbeginn 2017 und der NASDAQ-Index sogar um 27 Prozent. 2017 war auch das Jahr der Technologieaktien wie „FANG & Co. wobei die chinesischen Internetaktien also Alibaba & Co noch besser abschnitten, während der Shanghai Composite Index mit 3296 Indexpunkten nur ein Plus von 6,5 Prozent erreichte. Der marktbreitere S&P-Index schaffte in den USA ein Plus von 18,9 Prozent. Genauso strak stieg der Nickei 225-Index in 2017. Der Euro Stoxx blieb mit einem Plus von 7,2 Prozent in 2017 wie schon in den Vorjahren deutlicher Underperformer. Ob die US-Steuerreform nun ein Fluch oder Segen ist, wird sich erst in 2018 entscheiden, je nachdem wie das BSP-Wachstum und die US-Unternehmensgewinne gesteigert werden kann oder nicht.

    Überbewerteter US-Aktienmarkt durch Aktien-Rückkaufprogramme und Rekord-Wertpapier-Kredite

    Nach wie vor ist der US-amerikanische Aktienmarkt mit einem Kurs-Gewinn-Verhältnis von 25 sehr hoch bewertet. Angetrieben wurde die Aktien-Hausse auch durch die fortgesetzten Aktienrückkaufprogramme und die Rekord-Wertpapierkredite in den USA im Volumen von über 500 Milliarden US-Dollar. Da die amerikanische Notenbank den Zins im Dezember 2017 auf 1,5 Prozent anhob und zudem ab 2018 dem Markt wieder Liquidität entziehen und die Zinsen weiter anheben will, könnte diese künstliche Hausse in 2018 etwas geringer ausfallen oder die Kurse könnte sogar kräftig nachgeben. Auf der anderen Seite schwimmen viele US-Unternehmen aufgrund der expansiven Geldpolitik der FED in Liquidität. So schiebt alleine Apple eine Kriegskasse von über 200 Milliarden US-Dollar vor sich her, die zum Teil genutzt wird, eigene Aktien weiter aufzukaufen. Zudem kommen in 2018 Rekord-Dividenden zur Wiederanlage auf den Markt-

    EZB manipuliert die Aktienmärkte weiter durch fragwürdige Anleihen-Aufkäufe

    In Europa will der EZB-Chef Mario Draghi weiterhin bis zu 30 Milliarden Euro (zuvor 60 Milliarden Euro) in den Markt pumpen, wobei das Anleihen-Portfolio eine immer schlechtere Qualität aufweist, wie der Flop der Anleihe von Steinhoff (Poco) mit 10 Mrd. € Verlust zeigte. Aber eine Notenbank kann bekanntlich nicht Pleite gehen, da sie beliebig weiter Geld drucken kann. Die größten „bad banks“ der Welt mit vielen Schrottanleihen im Portfolio der Welt sind aber die Notenbanken, was ganz eindeutig eine dauerhafte Marktmanipulation darstellt, die hoffentlich bald ein Ende hat. Der Weg zur „Normalisierung“, also der Ausstieg aus der „Drogenpolitik der Notenbanken“, wird aber sehr steinig und beschwerlich werden.

    Geopolitische Spannungen nehmen zu - der IS ist nicht tot

    Zunächst steigt durch die US-Steuerreform aber auch die US-Staatsverschuldung enorm an, was die Anleger noch viel zu wenig im Auge haben. Zudem drohen in 2018 einige geopolitische Konflikte der USA mit Nord-Korea, dem Iran und auch in der Ukraine mit Russland, nachdem Trump entschieden hat, auch Waffen zur „Selbstverteidigung“ in die Ukraine zu schicken. Auch mit der Erklärung von Jerusalem zur Hauptstadt von Israel hat Trump die „Büchse der Pandora“ in Nahen Osten geöffnet. Auch wenn der IS aus dem Irak mit amerikanischer Hilfe und Syrien mit russischer Hilfe vertrieben wurde, wird sich der IS mit Terroranschlägen wieder melden wie zuletzt in Afghanistan, St. Petersburg und in Kairo.

    Politische Unwägbarkeiten in Europa

    Zudem gibt es in Europa einige politische Unwägbarkeiten wie die schwierige Regierungsbildung in Deutschland – wird es wohl eine „GroKo“ werden und wie teuer wird sie ggf. für die deutsche Wirtschaft? - und die Parlamentswahlen am 4. März in Italien. Zudem bleibt es abzuwarten, ob die EZB im Laufe des Jahres 2018 einen ähnlichen Weg zur Normalisierung beschreiten wird, wie es die amerikanische Notenbank FED in 2018 versuchen wird. Zudem muss Europa den Brexit verkraften und Großbritannien auch. Abzuwarten bleibt ob sich Macrons Europa-Visionen, die auf Eurobonds, mehr Zentralismus (EU-Finanzminister) und mehr Durchschlagskraft in Europa (sprich Brüssel) hinauslaufen, durchsetzen lässt oder nicht.

    Osteuropa wächst mehr als Westeuropa und ist geringer verschuldet: CECE-Index als Outperformer in 2017

    Die osteuropäischen Länder wachsen weiter am dynamischsten in Europa mit BSP-Wachstumsraten von 3 bis 5 Prozent und dies bei wesentlich geringer Staatsverschuldung. So können die meisten osteuropäischen Länder die Maastricht-Stabilitäts-Kriterien erfüllen, wovon die meisten westeuropäischen Länder weit entfernet sind. So verwundert es nicht, dass der CECE-Index, ein Kunstprodukt der Wiener Börse mit Polen Ungarn und Tschechien im Boot, mit einem Plus von 34,5 Prozent den DAX mit einem Plus von 12,8 Prozent klar outperformen konnten. Am besten schnitten aber die Aktienmärkte aus Kasachstan (+57 Prozent in Euro und +77 Prozent in USD) und in Lettland (+40 Prozent in Euro) ab und dies nicht nur in Europa, sondern in der ganzen Welt.

    „Kryptomanie“ hält an

    Die beste Geldanlage der Welt bleiben aber trotz den starken Kursschwankungen im Dezember die Kryptowährungen, wobei der Wert der Bitcoins in 1 Jahr auch nach der Korrektur von 17.000 auf 10.625 € um 1148 Prozent, der von Ripple aber um 5284 Prozent und der von Etherum um 8900 Prozent zulegen konnte. Viele neue Kryptowährungen gibt es noch nicht sehr lange, da sie erst in diesem Jahr auf den Markt kamen. Immer mehr junge Leute zocken hier jetzt mit, was schon wieder an die Zeiten des neuen Marktes erinnert, der hernach brutal einbrach. Die „big player“ in dem Spiel-Casino kommen aber auch China und aus Russland.

    Am längsten gibt es Bitcoins, die in 5 Jahren um 11.661 Prozent im Kurs anstiegen. Ob die „Kryptomanie“ auch in 2018 anhalten kann, bleibt abzuwarten. Die BaFin warnte zuletzt schon von den allzu spekulativen Exzessen, womit sie Recht hat. Dennoch lohnt es sich für alle Anleger, mit der geradezu revolutionären Blockchain-Technologie intensiver auseinander zu setzen, auch wenn Bitcoins & Co eine Blase sein sollte. Tenbagger-Chancen gab es aber nicht nur bei Bitcoins und Blockchain-Aktien, sind auch bei einigen Modetrends wie bei Lithium- und Cannabis-Aktien, die sich im Kurs vervielfachten.

    Gold und Silber als Underperformer leicht erholt

    Der Goldpreis konnte sich zwar jetzt wieder auf über 1300 USD-Dollar/Unze erholen und Silber auf fast 17 US-Dollar/Unze, aber damit stieg Gold in 1 Jahr nur um 13,1 Prozent und Silber um 3,9 Prozent in US-Dollar. Gold war also als Geldanlage klarer Underperformer wie auch schon in den Vorjahren, wobei Gold vor allem in Deutschland als Währungsschutz weiterhin gefragt bleibt. Aber auch China, Russland und die Türkei kaufen Gold weiterhin in großen Stil auf. Wird es wohlmöglich in Zukunft einen goldgedeckten Yuan oder Rubel geben, was den USA gar nicht behagen würde. In Euro waren Gold und Silber sogar im Minus und damit als Geldanlage ein noch größerer Underperformer als in US-Dollar. In den letzten 5 Jahren gab der Goldpreis sogar in US-Dollar um 22,2 Prozent nach und Silber um 44, 3 Prozent gefallen.

    Rohstoffe kommen wieder: ETC als profitable Geldanlage

    Dagegen stieg das Edelmetall Palladium um fast 50 Prozent in diesem Jahr auf 1064 US-Dollar. Auch in 5 Jahren stieg Palladium um 51 Prozent. Kupfer stieg in diesem Jahr um 32 Prozent auf 7207 US-Dollar/Tonne, ist aber in 5 Jahren noch mit 8,5 Prozent im Minus. Auch Nickel konnte in diesem Jahr um 25 Prozent auf 12.705 US-Dollar/Tonne ansteigen, wobei er in 5 Jahren noch mit 27,6 Prozent im Minus ist. In Euro waren die Kurssteigerungen bei den Rohstoffen nicht so stark, da der Euro zum US-Dollar in 2017 um 14,4 Prozent auf 1,20 EUR/USD gestiegen ist. So stieg der Palladiumpreis in Euro nur um 33 Prozent und Kupfer um 15 Prozent in Euro. Dies war aber immer noch mehr als der DAX. Anleger können and steigende Rohstoffen über die Exchange Traded Commodities (ETC) der BNP Paribas teilnehmen.

    Swiss Commodities Index-Zertifikat von LEONTEQ als Alternative für 2018

    Das Jahr 2018 dürfte sehr viel volatiler werden, Insofern bieten sich als Alternative und zur sinnvollen Diversifikation gut managte Long/Short-Rohstoff-Anlagen wie das neue Swiss Commodities Index-Zertifikat von LEONTEQ Securities AG mit der ISIN CH385003030 an, das nun bis zum 15. Januar bei LEONTEQ gezeichnet werden kann. Im Backtest erwirtschaftete das Produkt in den letzten Jahren einen Performance von über 30 Prozent p.a. (nach Kosten), wobei es kein Verlustjahr gab. In 2017 wurde sogar eine Performance von über 50 Prozent (nach Kosten) erreicht.

    Erst informieren, dann investieren.

    Informieren Sie sich jetzt auch ausführlich über die Hintergründe und die Entwicklung der Ukraine/Russland-Krise, aber auch das zukünftige Erholungspotential der unterbewerteten Aktien aus Osteuropa. Auch in Kasachstan und der Ukraine gibt es neue Chancen. So konnten sich einige ukrainische Agraraktien seit 2016 im Kurs schon mehr als verdoppeln Die Aktie aus Kasachstan zählen 2017 zu den Top-Performern der Welt (+56 Prozent). Gute Chancen gibt es aber auch in Zentralosteuropa wie in Polen (+28 Prozent).

    Bestellen Sie jetzt auch ein Probe-Abo (3 Ausgaben per Email für nur 15 €) des monatlich erscheinenden Börsenbriefs EAST STOCK TRENDS (EST) mit einem weiteren Ukraine/Russland-Special und einem Dividenden-Special sowie mit vielen Hintergrund-Informationen und neuen Anlage-Vorschlägen wie mit der "Aktie des Monats“ und lukrativen Zertifikaten unter www.eaststock.de, dort unter Börsenbrief. Der letzte EST erschien am 29. Dezember 2017 mit der Vorstellung einer russischen Öl-Aktie als „Aktie des Monats“. Die „Aktie den Monats August“ Severstal konnte jeweils schon um 8 Prozent im Kurs zulegen, Die Muster-Depot-Aktien RuSal und Yandex stiegen in 2017 um über 30 Prozent, was selektiv die großen Chancen in Russland aufzeigt.

    Der russische Aktienmarkt stieg seit August schon über 15 Prozent und erholte sich damit prächtig, tendiert jetzt aber nur seitwärts. Insgesamt war der RTX-Index in USD in 2017 zwar mit 0,6 Prozent im Plus aber in Euro mit 12,1 Prozent im Minus, das der Euro zum Rubel auf 69 EUR/RUB anstieg, was hohe Währungsverluste für deutsche Anleger bedeutete.

    Das goldige „Muster-Depot“ des EST aus dem Jahr 2016 liegt auch nach der Korrektur noch 62 Prozent im Plus und die Goldaktie Highland Gold Mining um über 100 Prozent seit 2016. Die Muster-Depots aus dem Jahr 2015 liegen mit 101 Prozent, 70 Prozent und 116 Prozent trotz des jetzt schwachen Gesamtmarktes in Russland ebenfalls immer noch kräftig im Plus, wobei die Muster-Depot-Aktien Aeroflot seit 2015 auch nach der Korrektur sogar um über 290 Prozent zulegen konnte, aber auch die Sberbank mit über 327 Prozent.

    Interview-Hinweise: Das letzte Radio-Interview mit Andreas Männicke in Börsen Radio Network über Osteuropa ist am 12. Dezember 2017. Das nächste TV Interview im Aktionärs TV ist am 25. Januar 2018. Sie können sich die Interviews jetzt bei www.eaststock.de, dort unter der Rubrik „Interviews“ runterladen, ebenso wie das gleichnamige EastStockTV-Video, Folge 143

    Literatur-Hinweis. Andreas Männicke verfasste eine ausführliche Artikel über die Chancen der osteuropäische Aktienmärkte im „Wegweiser für Kapitalanlagen 2018“, der von Hans A. Bernecker herausgeben wird und nun im Bernecker-Verlag erworben werden kann..

    Diskutieren Sie jetzt auch mit Herrn Männicke interaktiv unter http://go.guidants.com/de#c/Andreas_Maennicke .

  • Sind wir alle in einer „stabilen“ Blase?

    Sonntag, 10. Dezember 2017 20:35:00

    Die Wall Street reagierte nach dem positiven Beschluss im US-Senat für eine „historische Steuerreform“ mit einem neuem Allzeit-Hoch. Damit hat der US-Präsident Trump den ersten Etappensieg erreicht, nachdem er bei der Abschaffung der „Obamacare“ scheiterte und nicht voran kam. Kurz danach öffnete er aber auch die „Büchse der Pandora“, indem er Jerusalem zur Hautstadt von Israel erklärte und dort im nächsten Jahr die US-Botschaft verlegen will. Dies wird nicht nur die Friedensbemühungen zwischen Israel und Palästina behindern, sondern auch viel Unruhe im gesamten arabischen Raum schaffen, auch wenn dies nur ein symbolischer Akt ist.

    Wall Street feiert die „historische Steuerreform“

    Der Dow Jones Industrial Index erreichte in der vergangenen Woche schon wieder ein neues Allzeit-Hoch mit 24.500 Indexpunkten, nachdem der US-Senat mit denkbar knapper Mehrheit für Trumps Vorschläge einer „historischen Steuerreform“ stimmte. Der Unternehmensgewinnsteuersatz soll dann von 34 auf 20 Prozent gesenkt werden. Noch unklar ist aber welche Abschreibungen dann genau wegfallen werden. Schon zuvor betrug der durchschnittliche effektive Steuersatz nur 24 Prozent.

    Unklar ist auch, welche Folgen dies für die US-Steuereinnahmen in 2018 haben wird. Nach groben Schätzungen werden die Steuermindereinnahmen 1,4 Billionen US-Dollar betragen. Dabei ist schon jetzt der amerikanische Staat mit über 20 Billionen US-Dollar viel zu hoch verschuldet. Die Staatsschuldenquote beträgt in den USA über 100 Prozent zum BSP während Deutschland jetzt bei etwa 60 Prozent Staatsverschuldung vom Bruttosozialprodukt (BSP) liegt. Dabei muss der US-Kongress jetzt nicht nur die Steuerreform endgültig verabschieden, sondern auch Ende Dezember die Schuldengrenze von 20 Billionenen US-Dollar erhöhen, um einen „Goverment Shut down“, also eine temporäre Zahlungsunfähigkeit der USA, zu vermeiden.

    Kommt es zu einer weiteren Zinserhöhung der FED?

    Die amerikanische Notenbank FED wird am 13. Dezember wahrscheinlich eine weitere Zinserhöhung um 0,25 Basispunkte beschließen, wobei die Zinsen im historischen Vergleich extrem niedrig bleiben. Die Europäische Zentralbank (EZB) tagt auch am 14. Dezember, wobei hier keine Überraschungen zu erwarten sind. Infolge der möglichen Zinserhöhung der FED brach der Goldpreis seit Ende November von 1300 auf 1248 US-Dollar/Feinunze ein und der Silberpreis von 17 auf 15,8 US-Dollar/Feinunze. Damit stieg Gold in 1 Jahr in US-Dollar noch um 6,7 Prozent, während Silber in 1 Jahr um 7,2 Prozent nachgab. In 5 Jahren brachen der Goldpreis um 28 Prozent und der Silberpreis um 53 Prozent ein. Dagegen konnte der NASDAQ-Index in 1 Jahr um 26 Prozent und in 5 Jahren um 129 Prozent zulegen.

    Trump öffnet die „Büchse der Pandora“

    In der letzten Woche entschied der US-Präsident Trump aber auch, die US-Botschaft im nächsten Jahr nach Jerusalem zu verlegen, womit er offiziell Jerusalem als Hauptstadt Israels anerkannt hat, was die Vereinten Nationen (UN) aus guten Gründen bisher nicht gemacht haben. Damit gerät jetzt der Friedensprozess zwischen Israel und Palästina in Gefahr. Nicht nur das: dies könnte der Anlass sein, dass es nicht nur einen neuen Israel/Palästina-Krieg geben wird, sondern der ganze arabische Raum wieder in Aufruhr gerät.

    IS-Gefahr nicht behoben

    Dabei vermeldeten sowohl Syrien als auch der Irak vor kurzem die Erfolgsmeldung, dass sich beide Länder jetzt vollständig vom IS befreit haben, im Irak mit amerikanischer Hilfe, in Syrien mit russischer Hilfe. Der IS ist aber nicht tot, sondern hat sich nun in andere Länder wie Libyen und Libanon verlagert. Dies mindert nicht die weltweit Terrorgefahr, sondern erhöht sie sogar.

    Gold- und Silberpreise stark unter Druck, aber Osteuropa-Börsen weiterhin können outperformen

    Noch zeigen sich die Weltbörsen in keinster Weise von den jüngsten Ereignissen beindruckt. Im Gegenteil: Der Gold- und Silberpreis fiel auf ein neues 4- Monatstief und die Weltbörsen blieben sehr stabil nahe ihren Allzeit-Hoch. Auch der DAX konnte sich bei über 13.000 Indexpunkten behaupten, was ein Plus von 17,7 Prozent in 1 Jahr bedeutet. Dabei ist es immer noch nicht klar, ob eine große Koalition im Januar 2018 zustande kommen kann. Wenn sie kommt, wird es auch für deutsche Unternehmen teuer werden. Am Mittwoch beginnen die ersten Sondierungsgespräche. Auch eine Minderheitsregierung wie in Norwegen kommt noch in Betracht. Etwaige Neuwahlen würden die deutschen Anleger sicherlich verunsichern. Noch sind die deutschen Anleger aber optimistisch. So stieg der DAX am Freitag um 0,92 Prozent auf 13.125 Indexpunkte.

    Noch besser schnitten aber viele Börsen aus Osteuropa ab.: 8 Börsen aus Osteuropa bzw. mit starken Bezug zu Osteuropa (wie Österreich) zählen in diesem Jahr zu dem 30 am besten performen den Aktienmärkten der Welt und zwar die Börsen aus der Mongolei (+75 Prozent), Kasachstan (+47 Prozent), Lettland (+41 Prozent), Türkei (+34 Prozent), Polen (+26 Prozent), Österreich (+26 Prozent), Ungarn (+23 Prozent) und Litauen (+17 Prozent), die auch alle den DAX klar outperformen konnten. Auch der CECE-Index mit Ungarn Polen und Tschechien im Boot konnte mit einem Plus von fast 30 Prozent sogar den NASDAQ-Index outperformen.

    Anleger an der Moskauer Börse hoffen auf 2018

    Dabei blieb die Moskauer Börse, die im letzten Jahr ein Plus von 50 Prozent erreichen konnte, im Minus und damit relativer Underperformer. Anleger an der Moskauer Börse hoffen nun auf bessere Ergebnisse im nächsten Jahr, zumal sich der Brent-Ölpreis zuletzt schon wieder auf 63 US-Dollar/Barrel erhöhte, nachdem sich die OPEC in Wien auf eine Verlängerung der Fördermengenverringerung einigen konnte. Dagegen weiten die USA die Produktion von Schiefer-Öl weiter aus. Im nächsten Jahr wird wie schon in diesem Jahr ein BSP-Wachstum von 1 bis 2 Prozent in Russland erwartet, wenn der Ölpreis stabil bleibt.

    Russland steht 2018 wieder im Fokus der Medien

    Im nächsten Jahr findet aber die Fußballweltmeisterschaft in Russland im Sommer statt und im März 2018 findet die Präsidentschaftswahlen statt, was den Medienblick dann auch wieder mehr auf Russland schicken wird. Russland muss dann aber auch aufpassen, nicht wieder in den Fokus der Doping-Fahnder zugeraten. So wurde Russland jetzt offiziell wegen systematischen Staats-Doping von den Olympischen Winterspielen in Süd-Korea ausgeschlossen.

    Mein Ausblick für die Osteuropa-Börsen ist nachzulesen im neuem „Wegweiser für Kapitalanlagen 2018“, herausgegeben von Hans A. Bernecker, aber auch im Börsenbrief EAST STOCK TRENDS. Der sehr treffsichere ESI-Seminar-Indikator steht weiter auf „kaufen“.

    Kryptowährungen im Wert schon mehr als verzehnfacht – eine unstabile Blase

    Die beste Geldanlage der Welt blieben mit Abstand aber in diesem Jahr Kryptowährungen wie Bitcoins, die in 1 Jahr um fast 1800 Prozent (!) anstieg oder Etherum mit einem Plus von 4760 Prozent in einem Jahr. Es entstehen jetzt immer mehr Kryptowährungen, wobei keiner weiß, wer später das Rennen machen wird. Schon lange spricht man auch hier von einer Blase, aber nach mehreren Kurseinbrüchen von über 30 Prozent konnten in diesem Jahr immer wieder neue Höchstkurse erreicht werden.

    Hier tummelt sich jetzt eine Reihe von „Zockern“, denn im Internet wird jetzt überall geworben, wie man mit Bitcoins schnell zum Millionär werden kann. Die Kryptowährungen sind aber sehr volatil und mit auch hochspekulativ. Tagesschwankungen von über 10 Prozent, zuweilen sogar 20 Prozent nach oben sind eher die Regel als die Ausnahme. Gehandelt werden in Zukunft nun Bitcoins auch über Futures an den amerikanischen Börsen, denn ab Mitte Dezember sind nun auch Terminkontrakte auf Bitcoins möglich.

    Stiglitz fordert Bitcoin-Verbot

    Die „big player“ bei dem Handel von Kryptowährungen kommen aus China, Russland und Nord-Korea. Es gibt viele Experten wie der Nobelpreisträger Joseph Stiglitz, die empfehlen, den spekulativen Handel von Kryptowährungen gänzlich zu untersagen. Stiglitz fordert vehement ein Bitcoin-Verbot. Er hält Kryptowährungen für nutzlos. Es ist anzunehmen, dass dann die „Shorties“ im nächsten Jahr die Regie übernehmen. Gehandelt werden können Kryptowährungen aber auch bei verschiedenen Brokern wie Exante aus Malta, wo man auch russische Originalaktien handeln kann. In meinem Börsenbrief EAST STOCK TRENDS empfahl ich schon im letzten Jahr zwei Bitcoin-Produkte – wohlgemerkt aber nur mit Spielgeld - die sich im Wert schon weit mehr als verzehnfacht haben. Dabei startete die Rally bei allen Kryptowährungen erst im Frühjahr 2017.

    Erst informieren, dann investieren.

    Informieren Sie sich jetzt auch ausführlich über die Hintergründe und die Entwicklung der Ukraine/Russland-Krise, aber auch das zukünftige Erholungspotential der unterbewerteten Aktien aus Osteuropa. Auch in Kasachstan und der Ukraine gibt es neue Chancen. So konnten sich einige ukrainische Agraraktien seit 2016 im Kurs schon mehr als verdoppeln Die Aktie aus Kasachstan zählen in diesem Jahr zu den Top-Performern der Welt (+56 Prozent). Gute Chancen gibt es aber auch in Zentralosteuropa wie in Polen (+28 Prozent).

    Bestellen Sie jetzt auch ein Probe-Abo (3 Ausgaben per Email für nur 15 €) des monatlich erscheinenden Börsenbriefs EAST STOCK TRENDS (EST) mit einem weiteren Ukraine/Russland-Special mit vielen Hintergrund-Informationen und neuen Anlage-Vorschlägen wie mit der "Aktie des Monats“ und lukrativen Zertifikaten unter www.eaststock.de, dort unter Börsenbrief. Der letzte EST erschien am 20. November 2017 mit der Vorstellung einer russischen T-Aktie als „Aktie des Monats“. Die „Aktie den Monats August“ Severstal konnte jeweils schon um über 10 Prozent im Kurs zulegen, was selektiv die großen Chancen in Osteuropa aufzeigt. Der russische Aktienmarkt stieg seit August schon über 15 Prozent und erholte sich damit prächtig, tendiert jetzt aber nur seitwärts.

    Das goldige „Muster-Depot“ des EST aus dem Jahr 2016 liegt auch nach der Korrektur noch 42 Prozent im Plus und die Goldaktie Highland Gold Mining um über 100 Prozent seit 2016. Die Muster-Depots aus dem Jahr 2015 liegen mit 120 Prozent, 57 Prozent und 166 Prozent trotz des jetzt schwachen Gesamtmarktes in Russland ebenfalls immer noch kräftig im Plus, wobei die Muster-Depot-Aktien Aeroflot seit 2015 auch nach der Korrektur sogar um über 360 Prozent zulegen konnte, aber auch die Sberbank mit über 300 Prozent.

    Interview-Hinweise: Das nächste Radio-Interview in Börsen Radio Network über Osteuropa ist am 12. Dezember 2017. Sie können sich die Interviews jetzt bei www.eaststock.de, dort unter der Rubrik „Interviews“ runterladen, ebenso wie das gleichnamige EastStockTV-Video, Folge 142.

    Diskutieren Sie jetzt auch mit Herrn Männicke interaktiv unter http://go.guidants.com/de#c/Andreas_Maennicke .

  • Alles auf Allzeit-Hoch - und nun?

    Sonntag, 05. November 2017 22:52:00

    An der Wall Street knallten nun zum weiderholen mal in diesem Jahr die Sektkorken mit immer wieder neuen Allzeit-Hochs. Auch erreichte der Kurs-Dax im Oktober ein neues Allzeit-Hochs. Noch besser schnitten in diesem Jahr viele Emerging Marktes, aber auch viele Börsen aus Osteuropa ab. Die Kryptowährung Bitcoin geht förmlich durch die Decke. Einer der Hauptgründe für die Hausse war und sind die Notenbanken mit ihrer künstlichen Niedrigzinspolitik, die aber auch zu Rekordgewinne bei vielen Unternehmen geführt hat. Wie geht es aber nun weiter?

    Kurs-DAX erstmals auf neuem historischen Allzeit-Hoch

    Beim Börsentag im Hamburg am 4. November waren die Vortragssäle zum Teil überfüllt. Die Stimmung war sehr positiv, aber nicht euphorisch. Die Frage ist, ob dies nicht schon ein Kontra-.Indikator ist. Kein Wunder: Der Dow Jones Industrial Index (kurz DJI, erreichte am 3. November 2017 das neue Allzeit-Hoch von23.539 Indexpunkten, der S&P-Index von 2589 Indexpunkten und der NASDAQ-Index von 6764 Indexpunkten. Nicht nur der DAX stieg auf ein historisches Allzeit-Hoch von 13.474 Indexpunkten, sondern nun auch erstmals der Kurs-DAX, also ohne Dividenden, auf 6388 Indexpunkte, was ein positives Zeichen ist.

    Die Hausse nährt die Hausse

    Die Haussetrends bleiben damit voll intakt. Gründe für die anhaltende Hausse sind die Notenbanken mit ihrer expansiven Niedrigzinspolitik, wobei die Europäischen Zentralbank (EZB) im nächsten Jahr das Anleihenaufkaufprogramm auf 30 Mrd. Euro pro Monat verringern wird, während die FED Wertpapiere in Volumen von bis zu 50 Mrd. USD-Dollar im Monat verkaufen und damit dem Markt Liquidität entziehen will. Der neue Notenbankchef Jerome Powel, der Janet Yellen im Februar 2018 ablösen wird, gerät dann in schwieriges Fahrwasser. Exchange Traded Funds, kurz ETFs schnitten im Durchschnitt in 2017 wesentlich besser ab als aktiv gemanagte Aktienfonds. Der Zufluss von ETF-Geldern nährt die Aktienhausse. Hinzu kamen die hohen Wertpapierkredite und Aktienrückkaufprogrammen in den USA, die die Super-Hausse an der Wall Street unterstützen.

    CECE-Index (Osteuropa) als Outperformer

    Damit stieg der DAX in einem Jahr schon um 30 Prozent, der DJI um 31,1 Prozente, aber der Eurostoxx „nur“ um 24,9 Prozent. Der japanische Nikkei-Index schaffte hingegen in 1 Jahr ein Plus von 33,8 Prozent. Freilich sind der EuroStoxx und der Nikkei-225-Index noch weit von einem Allzeit-Hoch entfernt. Noch besser schnitt in einem Jahr der CECE-Index (für Polen, Ungarn, Tschechien) ab, der um 38,1 Prozent auf 1889 Indexpunkte anstieg, wobei insbesondere polnische Aktien den DAX und DJI klar outperformen konnten. Noch besser waren die Aktienmärkte aus Kasachstan mit einem Plus von über 50 Prozent in Europa und aus Lettland mit einem Plus von über 35 Prozent in 2017. Aber auch die Aktien aus Österreich schnitten gemessen am ATX-Index mit einem Plus von über 30 Prozent in 1 Jahr besser ab als der DAX und DJI.

    US-Sanktionen und „Kremlingate“ belasten weiterhin die Moskauer Börse

    Dagegen blieben russische Aktien auch aufgrund der nun verstärkten US-Sanktionen ein relativer Underperformer mit einem Plus von nur 6,9 Prozent in einem Jahr, obwohl der Brentölpreis in 1 Jahr um 35,1 Prozent auf 62 US-Dollar/Barrel und der WTI-Ölpreis in Jahr um 24, 5 Prozent zulegen konnte. Zudem belasten die Untersuchungen über die Kontakte von Trumps Wahlkampfteam und die mögliche Beeinflussung des Wahlkampfes durch russische Hacker den russischen Aktienmarkt, wobei Trump noch ein „Kremlingate“ droht. Dabei fiel der Euro zu Rubel in 1 Jahr um 3,9 Prozent auf 68,67 EUR/RUB und der US-Dollar zum Rubel um 8,1 Prozent auf 59,05 US-Dollar/RUB, so dass sogar Währungsgewinne für deutsche Anleger in Russland in 1 Jahr entstanden. Der Euro stieg seit Jahresbeginn zum US-Dollar um etwa 10 Prozent auf 1,16 EUR/USD, er war aber schon über 1,20 EUR USD.

    Ungelöste geopolitische Konflikte treten (noch) in den Hintergrund

    Seit Jahresbeginn sehen die Ergebnisse and der Moskauer Börse aber schlechter aus, da es im letzten Jahr im November 2016 eine fulminante „Trump-Rally“ und Jahresend-Rally gab, die in diesem Jahr wohl ausbleiben wird. Trump bzw. die Republikaner müssen nun die „historische“ Steuerreform“ liefern, die im Vorfeld schon für starke Kurssteigerungen an der Wall Street sorgte. Hier könnte Trump aber auch enttäuschen, wenn er nicht „liefern“ kann. Geopolitische Risiken wie der noch nicht gelöste Nord-Korea-Konflikt traten in den Hintergrund bzw. wurden von Anlegern bisher ignoriert.

    Kryptowährungen als Shooting-Stars in 2017: Etherum +2538 Prozent in 1 Jahr!

    Gold und Silber blieben hingegen Underperformer mit einem Minus von 0,7 Prozent in 1 Jahr beim Goldpreis auf 1269 US-Dollar/Unze bzw. einem Minus von 8,7 Prozent bei Silber auf 16,85 US-Dollar/Unze. In 5 Jahren sank der Goldpreis sogar um 24,6 Prozent und Silber um 46 Prozent, was alle Gold- und Silberanleger enttäuschte. Die Gewinner des Jahres als Geldanlage waren hingegen in diesem Jahr Kryptowährungen wie Bitcoins mit einem Plus von 868 Prozent auf das neue Allzeit-Hoch von 6433 Euro und Etherum sogar um 2538 Prozent auf 257,235 Euro, die man im letzten Jahr noch für 10 Euro erwerben konnte. Die raketenartige Rally bei allen Kryptowährungen, die allmählich in Mode kommen, starten aber erst im April dieses Jahres. Es mehren sich aber die Vermutung einer Blasenbildung bei Kryptowährungen und auch bei Aktien, wobei vor allem amerikanische Aktien jetzt überbewertet sind. Wie es in 2018 weitergehen könnte, wird auch im neuen Börsen-Seminar von Andreas Männicke am 29. November 2017 um 17.00 Uhr in Frankfurt/M diskutiert, aber auch wie Anleger vom „The Big Short“ profitieren können (Info und Anmeldung unter http://www.eaststock.de/Dienstleistungen/Seminare)

    Erst informieren, dann investieren.

    Informieren Sie sich jetzt auch ausführlich über die Hintergründe und die Entwicklung der Ukraine/Russland-Krise, aber auch das zukünftige Erholungspotential der unterbewerteten Aktien aus Osteuropa. Auch in Kasachstan und der Ukraine gibt es neue Chancen. So konnten sich einige ukrainische Agraraktien seit 2016 im Kurs schon mehr als verdoppeln Die Aktie aus Kasachstan zählen in diesem Jahr zu den Top-Performern der Welt (+56 Prozent). Gute Chancen gibt es aber auch in Zentralosteuropa wie in Polen (+28 Prozent).

    Bestellen Sie jetzt auch ein Probe-Abo (3 Ausgaben per Email für nur 15 €) des monatlich erscheinenden Börsenbriefs EAST STOCK TRENDS (EST) mit einem weiteren Ukraine/Russland-Special mit vielen Hintergrund-Informationen und neuen Anlage-Vorschlägen wie mit der "Aktie des Monats“ und lukrativen Zertifikaten unter www.eaststock.de, dort unter Börsenbrief. Der letzte EST erschien am 20. Oktober 2017 mit der Vorstellung von zwei russischen IT-Aktien „Aktie des Monats“. Die „Aktie den Monats August“ Severstal konnte jeweils schon um über 13 Prozent im Kurs zulegen, was selektiv die großen Chancen in Osteuropa aufzeigt. Der russische Aktienmarkt stieg seit August schon über 15 Prozent und erholte sich damit prächtig.

    Das goldige „Muster-Depot“ des EST aus dem Jahr 2016 liegt auch nach der Korrektur noch 42 Prozent im Plus und die Goldaktie Highland Gold Mining um über 100 Prozent seit 2016. Die Muster-Depots aus dem Jahr 2015 liegen mit 120 Prozent, 57 Prozent und 166 Prozent trotz des jetzt schwachen Gesamtmarktes in Russland ebenfalls immer noch kräftig im Plus, wobei die Muster-Depot-Aktien Aeroflot seit 2015 sogar um über 540 Prozent zulegen konnte, aber auch die Sberbank mit über 200 Prozent.

    Interview-Hinweise: Das letzte Radio-Interview war am 18. Oktober 2017 in Börsen Radio Networks über die Outperformancechancen in Osteuropa. Sie können sich die Interviews jetzt bei www.eaststock.de, dort unter der Rubrik „Interviews“ runterladen, ebenso wie das gleichnamige EastStockTV-Video, Folge 141.

    Seminar-Hinweis: Das nächste Ostbörsen-Seminar „Go East – Hochprozentiges aus Osteuropa“ wird am 29. November 2017 im 17.00 Uhr in Frankfurt/M gleich nach dem Eigenkapital-Forum stattfinden. Info und Anmeldung unter www.eaststock.de/Dienstleistunen/Seminar

    Diskutieren Sie jetzt auch mit Herrn Männicke interaktiv unter http://go.guidants.com/de#c/Andreas_Maennicke .

  • Wall Street auf neuem Allzeit-Hoch, aber bekommen wir im Oktober einen Crash?

    Sonntag, 01. Oktober 2017 23:28:00

    Die Wall Street erreichte am 29. September 2017 beim S&P-Index und NASDAQ-Index neue Allzeit-Hochs. Auch der der Deutsche Aktien-Index DAX konnte sich wieder prächtig erholen und notiert auch schon wieder fast auf All-Zeit-Hoch. Dennoch häufen sich jetzt immer mehr Gurus mit der Meinung, dass es einen Börsen-Crash geben könnte wie George Soros, Marc Faber, Ron Paul und Jim Rogers. Bei einem Börsen-Crash wie 1987 und 2008 werden in kurzer Zeit Billionen US-Dollar an Vermögenswerte vernichtet.

    Noch schlimmer als ein Crash wäre aber einen nachaltigen Börsenbaisse wie in den Jahren 2000 bis 2003, denn nach einem Börsen-Crash kommen oft immer wieder schnelle Aufholeffekte, die letztendlich dann auch wieder zu neuen Allzeit-Hochs an den Weltbörsen führten. Aber wird das immer so bleiben?

    Wall Street auf neuem historischen All-Zeit-Hoch

    Der S&P-Index erreichte am 29. September 2017 das neuen Allzeit-Hoch von 2517 Indexpunkten und der NASDAQ-Index von 6495 Indexpunkten. Auch der DAX konnte am Freitag um 0,95 Prozent auf 12.850 Indexpunkte und ist nun nicht mehr vom historischen Allzeit-Hoch entfernt. Gold war hingen nicht gefragt und fiel um 0,32 Prozent auf nur noch 1283 USD-Dollar-Unzen. Am 8. September war der Goldpreis noch bei über 1350 US-Dollar die Unze, aber wenn die Aktienkurse stiegen werden Gold-ETFs wieder verkauft.

    Der DAX konnte nach dem letzten sprunghaften Kursanstieg in € Gold in diesem Jahr wieder klar outperformen. So gab Goldpreis in 1 Jahr auch in US-Dollar um 2,5 Prozent nach und in 5 Jahren sogar um 28 Prozent - trotz aller Krisen in den letzten 5 Jahren. Dagegen stieg der DAX in 1 Jahr um 23 Prozent und in 5 Jahren um 75 Prozent, was schon ein erheblicher Wertunterschied ist. Noch klarer war der Wertunterschied gegenüber über dem NASDAQ-Index und Gold, denn der NASDAQ-Index stieg in 1 Jahr wie der DAX um 23,3 Prozent in 5 Jahren aber um 108 Prozent. Noch enttäuschender als Gold entwickelte sich aber mittelfristig der Silberpreis, der in 1 Jahr um 11,2 Prozent und in 5 Jahren sogar um 52 Prozent in US-Dollar einbrach. Im Grundsatz fallen die Gold und Silberpreise immer dann, wenn die Aktienkurse ansteigen, sprich wenn die Risikoneigung wieder zunimmt und mögliche Belastungsfaktoren in den Hintergrund treten.

    Bitcoins und auch Bitcoin-Produkte stiegen nach dem China-Crash schon wieder auf über 3600 Euro und konnte damit sowohl die Aktienmärkte und erst recht Gold klar outperformen. Bitcoins bleiben damit in diesem Jahr die mit Abstand beste Geldanlage der Welt - dies aber unter großen Kursschwankungen. Aber auch hier droht ein „Bubble“.

    Osteuropabörsen können weiterhin outperformen

    Dennoch gibt es einige Gründe, warum der Aktienmarkt im Oktober kräftig korrigieren könnte, aber ob daraus dann ein Aktien-Crash gleich wird, ist keinesfalls sicher. Nach der Marktechnik sind die Haussetrends an den Weltbörsen noch voll intakt, wobei viele Börsen in Osteuropa sogar die etablierten Westbörsen klar outperformen konnten, besonders der CECE-Index mit Polen, Ungarn und Tschechien im Boot mit einem Plus von über 20 Prozent seit Jahresbeginn. Aber wie nachaltig dies ist muss abgewartet werden. Wenn die Wall Street in die Knie geht, werden auch die Börsen in Osteuropa kräftig korrigieren.

    Will Trump wirklich einen Atom-Krieg mit Nord-Korea?

    Viel wird davon abhängen, wie der Nord-Korea-Konflikt demnächst gelöst wird und zwar diplomatisch oder mit Waffen. Kim wird wohl mit weiteren Raketentests trotz der zunehmenden Sanktionen die USA provozieren, Ein Atom-Krieg könnte zweifellos einen Crash auslösen, muss aber nicht. Während der Kuba-Krise stiegen die Aktien-Kurse sogar und auch nach dem Beginn des völkerrechtswidrigen Irak-Krieges.

    Während der US-Außenminister Rex Tillerson hier Gesprächsbereitschaft mit Nord-Korea signalisiert, twitterte US-Präsident Donald Trump, dass er hier jegliche Verhandlungen für aussichtslos hält und sich Tillerson die Gespräche sparen könnte, Nicht nur hier gerät er im Widerspruch zu Trump, sondern auch bei den rassistischen Anmerkungen von Trump. Aber auch ein neuer (Atom-)Konflikt mit dem Iran wäre wenig hilfreich. Trump muss und will aber auch die historische Steuerreform durch den Kongress bringen, aber ob er sie in Anbetracht der immer noch viel zu hohen Verschuldung auch durch den Kongress bekommt, ist zweifelhaft, wobei Trump bei der Obamacare schon gescheitert ist. Eine zweite Niederlage im eigenen Lager der Republikaner darf er sich nicht erlauben. Zudem droht noch ein „Kremlingate“ für Trump im Oktober, wo sich Trump zu seinen Russlandkontakten während des Wahlkampfes äußern muss. Es wurden nun 200.000 Twitter-Konten geschlossen, die für eine Wahlbeeinflussung in den USA gesorgt haben sollen.

    Vorsicht vor Margin-calls: Zu hohe Aktienkäufe auf Pump sind eine Gefahr!

    Schließlich wird es auch spannend, ob es der FED gelingt, dem Markt durch Wertpapierverkäufe Liquidität zu entziehen ohne dabei den Aktienmarkt negativ zu beeinflussen. Auch darf die FED in Anbetracht der Rekord-Wertpapierkredite nicht zu stark die Zinsen anheben, da sonst „Margin Calls“ bei fallenden Aktienkursen drohen. Die Zinsen sind aber auch wichtig für die enormen Aktien-Rückkaufprogrammen, die den amerikanischen Aktienmarkt künstlich oben halten. Fraglich ist auch, in welchen Umfang China amerikanische Anleihen kaufen bzw. sogar verkaufen wird. Wenn eine Zinswende eingeleitet wird, wäre dies sehr schädlich für den Aktienmarkt, wobei der US-Aktienmarkt ohnehin schon lange überbewertet ist. Spannend wird es in Europa auch, wenn Draghi den Beginn eines Taperings ankündigt, also den Anleihenkäufe reduziert. Auch dies würde den europäischen Aktienmarkt belasten.

    Gibt es eine Jamaika-Koalition oder Neuwahlen in Deutschland

    In Deutschland bleibt die Frage, ob es nach den Sondierungsgesprächen tatsächlich zu einer Koalition kommt oder gar Neuwahlen drohen, was dann den deutschen Aktienmarkt belasten würde. In Deutschland gibt es eine zunehmende Spaltung zwischen West- und Ost-Deutschland, was auch die Wahlergebnisse der AfD belegen, die in Ostdeutschland immerhin 21 Prozent und in Sachsen sogar 27 Prozent erreichten.

    Die Türkei will nicht mehr in die EU, was wohl allen deutschen Parteien sehr genehm ist. Die Börse aus Istanbul ist übrigens trotz Erdogan mit einem Plus von über 40 Prozent nach Argentinien die am besten performende Börse der Welt, wenn man von Venezuela einmal absieht, wo es aber auch eine Hyperinflation gibt. Es macht wenig Sinn, ständig einen Crash zu prognostizieren, denn das Timing ist sehr bedeutsam. Anhand der Markttechnik ist aber gut und vor allem auch rechtzeitig ablesbar, ob es ein Crash geben kann oder nicht, wobei die dominante Nachrichtenlage auch entscheidend ist.

    Was machen die „big player“?

    Entscheidend ist dann aber noch, was die „big player“ und „Flash boys“ der Welt daraus machen. Die Volatilität ist nun fast auf dem niedrigsten Stand in der Nachkriegszeit, aber das kann sich schnell ändern, wenn es gravierende Nachrichten gäbe wie etwa ein Nord-Korea-Krieg, den die meisten Anleger bisher nicht für möglich halten, weil daraus ein Atom-Krieg werden könnte, wo später dann auch Russland und China betroffen wären. Die Abspaltung der Katalonen von Spanien ist hingegen ein Non-Event für die Börse.

    Das Money- und Risiko-Management wird jetzt wichtiger

    Ein Crash bedeutet auch immer Panikreaktionen der Masssenanleger mit großen Volumen. Bisher ist von Panik nichts erkennbar, aber es wäre fahrlässig jetzt in Anbetracht der neuen Höchstkurse und erkennbaren Risiken allzu sorglos zu sein. Auch im neuen EAST STOCK TRENDS wird genau angeben, wann der Anleger vermehrt in Liquidität auch an den Weltbörsen gehen sollte und wie er jetzt seine Stopp-loss-Marken zu setzen hat. Das Money- und Risiko-Management wird umso bedeutsamer, je mehr die Aktienkurse jetzt weiter steigen, auch im Angst-Monat Oktober. Im Krisenfall dürfte sich auch der Goldpreis wieder etwas erholen, der zuvor in den letzten Wochen nachgab.

    Erst informieren, dann investieren.

    Informieren Sie sich jetzt auch ausführlich über die Hintergründe und die Entwicklung der Ukraine/Russland-Krise, aber auch das zukünftige Erholungspotential der unterbewerteten Aktien aus Osteuropa. Auch in Kasachstan und der Ukraine gibt es neue Chancen. So konnten sich einige ukrainische Agraraktien seit 2016 im Kurs schon mehr als verdoppeln Die Aktie aus Kasachstan zählen in diesem Jahr zu den Top-Performern der Welt (+35 Prozent? Gute Chancen gibt es aber auch in Zentralosteuropa wie in Polen (+25 Prozent).

    Bestellen Sie jetzt auch ein Probe-Abo (3 Ausgaben per Email für nur 15 €) des monatlich erscheinenden Börsenbriefs EAST STOCK TRENDS (EST) mit einem weiteren Ukraine/Russland-Special mit vielen Hintergrund-Informationen und neuen Anlage-Vorschlägen wie mit der "Aktie des Monats“ und lukrativen Zertifikaten unter www.eaststock.de, dort unter Börsenbrief. Der letzte EST erschien am 21. September 2017 mit der Vorstellung von einer aussichtsreichen Polnischen Kupferaktie „Aktie des Monats“. Die vorletzten „Aktie den Monats“ Severstal konnte jeweils schon um über 13 Prozent in 1 Monat im Kurs zulegen, was selektiv die großen Chancen in Osteuropa aufzeigt. Der russische Aktienmarkt stieg seit August schon über 15 Prozent und erholte sich damit prächtig.

    Das goldige „Muster-Depot“ des EST aus dem Jahr 2016 liegt auch nach der Korrektur noch 42 Prozent im Plus und die Goldaktie Highland Gold Mining um über 100 Prozent seit 2016. Die Muster-Depots aus dem Jahr 2015 liegen mit 120 Prozent, 57 Prozent und 166 Prozent trotz des jetzt schwachen Gesamtmarktes in Russland ebenfalls immer noch kräftig im Plus, wobei die Muster-Depot-Aktien Aeroflot seit 2015 sogar um über 540 Prozent zulegen konnte, aber auch die Sberbank mit über 200 Prozent.

    Interview-Hinweise: Da letzte Radio-Interview war am 4. September 2017 in Börsen Radio Networks über die Outperformancechancen in Osteuropa. Sie können sich die Interviews jetzt bei www.eaststock.de, dort unter der Rubrik „Interviews“ runterladen, ebenso wie das gleichnamige EastStockTV-Video, Folge 140.

    Seminar-Hinweis: Das nächste Ostbörsen-Seminar „Go East – Hochprozentiges aus Osteuropa“ wird am 29. November 2017 im 17.00 Uhr in Frankfurt/M gleich nach dem Eigenkapital-Forum stattfinden. Info und Anmeldung unter www.eaststock.de/Dienstleistunen/Seminar

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23.05.2018, 17:00
Ostbörsen-Seminar "Go East!" in Frankfurt/M

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31.12.17 Danke (Trump?) - das war ein Jahr der Superlative!
10.12.17 Sind wir alle in einer „stabilen“ Blase?
05.11.17 Alles auf Allzeit-Hoch - und nun?
01.10.17 Wall Street auf neuem Allzeit-Hoch, aber bekommen wir im Oktober einen Crash?
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