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Wer die Wahl hat, hat die Qual!
Montag, 07. Mai 2012 00:25:00
„Wer die Wahl hat, hat die Qual!“ Wissen Sie schon, wen Sie in 2013 wählen? Die Wahlen in Athen und in Frankreich wurden schon als Schicksalswahlen für den Euro bezeichnet. Der Euro ist eine politische Kunstwährung. Sie muss nicht so bleiben. Es wird sich bis 2013 noch viel verändern, einiges sogar radikal. Europa könnte sich durch neue Politiker in Führungspositionen ändern und möglicherweise spalten. Wir haben jetzt auch wieder von der Politik bestimmte Kurse. Der DAX brach am Freitag um fast 2% auf 6561 Indexpunkte ein, weil es zu einem schlechte Konjunkturdaten in den USA gab – in den USA wurden im April mit 115.000 weit weniger Stellen geschaffen als... Abonnieren Sie jetzt kostenlos den Andreas Männicke Newsletter, um den vollständigen Inhalt per E-Mail zu erhalten.
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Ostbörsen-Seminar "Go east!"" am 22. Mai 2012 in Frankfurt/M
Mittwoch, 02. Mai 2012 20:41:00
Das letzte Jahr war geprägt vor der Angst von Staats- und Bankenpleiten, der Herabstufung von Anleihen durch Rating-Agenturen und vor globalen Rezessionsgefahren. Die Welt- und vor allem die Ostbörsen litten unter diesen – berechtigten - Ängsten und fielen im August/September in den Keller. In diesem Jahr ergeben sich Hoffnungen, dass die gewichtigen Probleme lösbar sind, wobei durch die Liquiditätsschwemme der EZB zunächst nur Zeit gewonnen wird. Die Risikofreudigkeit der institutionellen Anleger nahm zu Jahresbeginn wieder zu, wovon auch die Ostbörsen profitierten. Der russische Aktienmarkt konnte bis Anfang März um 25% zulegen und damit den DAX outperformen. Viele Privatanleger verpassten aber den rechtzeitigen Einstieg, ebenso wie sie im August/September 2011 den Ausstieg verpassten. Einige warfen sogar das Handtuch, was die falsche Reaktionsweise ist.
Gerade in Krisenzeiten tun sich aber auch oft außergewöhnliche Chancen auf! Die beiden Musterdepots des monatlich erscheinenden Börsenbriefes EAST STOCK TRENDS (www.eaststock.de) konnten sich seit 2009 bis März dieses Jahres im Wert mehr als verdreifachen. In jedem Fall ist jetzt Sachverstand und eine der Situation angemessenes Anlageverhalten notwendig, um nicht wieder auf dem falschen Fuß erwischt zu werden. Wie Sie sich jetzt optimal bei verschiedenen Börsenszenarien positionieren und welche Ostbörsen besonders chancenreich sind, wollen wir beim nächsten Ostbörsen-Seminar (mit einem Russland-Special) „Go East –Ostbörsen mit Outperformancechancen!“ am 22. Mai 2012 um 17.00 Uhr besprechen. Herbert Doile von der C.A.T. Oil AG wird über die Chancen eines österreichischen Öl-Service-Unternehmens in Russland und Kasachstan berichten. Richard Saidi von der Danske Invest wird Argumente liefern, warum Russland/Osteuropa im Rahmen eines Fondsproduktes auch in Zukunft gute Chancen hat. Olgierd Bagniewski von der SUV wird bewährte Handelssysteme vorstellen, die helfen, auch in Krisenzeiten ansehnlichen Renditen zu erwirtschaften.Es macht wenig Sinn, in der Krise den Kopf in den Sand zu stecken. Gerade jetzt gilt: „Erst informieren und dann investieren!“ Das detaillierte Seminarprogramm entnehmen Sie bitte dem beiliegenden Seminarprogramm. Das Investment-Seminar findet am Dienstag, den 22. Mai 2011 in Frankfurt/M. um 17.00 Uhr im Hotel Monopol (nähe Hbf) statt (Dauer 4 Stunden). In dem Seminar wird auch besprochen wie Sie einerseits die Outperformancechancen nützen, sich aber auch vor starken Kursverlusten schützen können.
Das Seminar kostet 150 €. Für EST-Leser kosten das Seminar nur 100 € bei nachweislicher Anmeldung und Bezahlung bis 1 Woche vor Seminarbeginn (danach und an der Abendkasse 120 €). Nicht-EST-Abonnenten zahlen 150 €. Aufgrund der begrenzten Teilnehmerzahl ist eine rechtzeitige Anmeldung zu empfehlen. Info und Anmeldung bei der ESI East Stock Informationsdienste GmbH, Jüthornstr. 88, 22043 Hamburg, Tel: 040/6570883, Fax: 040/6570884, Email: info@eaststock.de.
Ostbörsen-Seminar-Programm “Go East - Ostbörsen mit Outperformancechancen!“
Referenten: Herbert Doile (C.A.T-.Oil AG), Richard Saidi (Danske Invest), Olgierd Bagniewski (SUV), Andreas Männicke (Gf der ESI GmbH)
Ort: Frankfurt/M , Hotel Monopol, Mannheimer Str. 11-13
Datum: 22. Mai 2012 um 17.00 Uhr
Beginn: 17.00 Uhr (Dauer 4 Stunden) , Kosten: 150 € ( vor Seminarbeginn), Abendkasse 170 €
EST- und EMT -Leser zahlen nur 100 €, Abendkasse 120 € (Kostenersparnis 50 €).
I. Neue Wachstumschancen im Ölsektor in Russland/Kasachstan (Herbert Doile, C.A.T. Oil AG)
II. Neue Chancen in Russland/Osteuropa in der Krise ( Richard Saidi, Danske Invest)
III. Anlagestrategien in unsicheren Zeiten: Attraktive Handelssysteme als Alternative (Olgierd Bagniewski, SUV)
IV. Outperformancechancen an den Ostbörsen nach dem Crash in 2011 (Andreas Männicke)
Erfolgreiches Traden an den Ostbörsen/ Defensive und offensive Strategien/- Aktien, Anleihen, Fonds, Zertifikate , Cross-Hedging - der Mix macht´s
V. Die chancenreichsten Länder/Branchen/Anlagen in Osteuropa (Andreas Männicke)
- Performancevergleiche weltweit: Russland und Kasachstan als Outperformer
- GUS-Republiken vor dem Comeback? (Kasachstan als Outperformer, aber was ist los mit der Ukraine?)
- Balten-Republiken: Wachstumstiger kommen zurück
- Balkan-Länder vor dem Comeback: Kroatien als nächster EU-Kandidat, Serbien als EU-Beitrittskandidat
- Osteuropafonds versus Indexzertifikate/ETFs, Mainstream-Fonds Vz Exotenfonds
- Chancenreiche Rohstoff-Juniors (Öl/Gas/Gold/Silber): Wohin geht der Ölpreis? Bleiben Gold/Silber der „sichere Hafen“
VI: Russland: Was bringen uns die neuen „Putinomics“ 2012? (Andreas Männicke)
- Moskauer Börse: was bringt uns „Privatisierung 2,0“ in 2012?
- Branchen-Selektion: nicht nur auf Ölaktien achten!
- Kommt ein Iran-Krieg? Ölpreis-Szenarien und Auswirkungen auf die Kurse von Ölaktien
- Neue Investmentchancen: Umstrukturierung und neue IPOs
- Aussichtsreiche Blue Chips und Nebenwerte
VII. Abschließende Diskussion: wie wird das Börsenjahr 2012?
Melden Sie sich jetzt an bei der ESI GmbH, Jüthornstr. 88. 22043 Hamburg, Tel: 040/6570883, Fax, 040/6570884, E-Mail: info@eaststock.de oder unter www.eaststock.de .Anmeldung zum ESI-Seminar „Go east!“ am 22. Mai 2012 um 17. 00 Uhr in Frankfurt/M. 100/150 €
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Wie lange hält das System noch oder wann kommt endlich die eierlegende Milchkuhsau?
Samstag, 28. April 2012 14:11:00
Die spanischen Anleihen wurden von S&P um zwei Stufen herabgestuft. Der Ausblick der Anleihen ist jetzt negativ, was die Renditen ansteigen lässt. Spanien befindet sich in einer hausgemachten Rezession. Die Immobilienpreise sinken weiter. Die Arbeitslosenquote erreichte mit 24,4% ein neues Rekordhoch. Jeder Vierte der werktätigen Bevölkerung hat keine Aussicht auf einen Arbeitsplatz. Die Frage ist, wie lange ein demokratisches Land eine so hohe Arbeitslosigkeit aushält. Der König geht lieber auf Elefantenjagd als neue Denkansätze in der Gesellschaft zu vermitteln.
Auch die Demokratie ist in Spanien Gefahr und nicht nur dort. Die zu hohe Arbeitslosigkeit ist ein soziales Pulverfass beim anstehenden Verteilungskampf, den es unweigerlich geben wird. Die andauernden Streikwellen legen die Wirtschaft schon jetzt lahm. Es gibt keine Wachstumsimpulse. Das Haushaltsbilanzdefizit wird trotz Sparkurs höher ausfallen als angenommen, da die Steuereinnahmen wegbrechen. Viele Unternehmen sind insolvenzgefährdet.
Das Hauptproblem ist in Spanien nicht die Staatsverschuldung – die ist sogar geringer in Relation zum BSP als die in Deutschland – aber die Verschuldung der Unternehmen im Volumen von 1,4 Billionen €. Auch wackeln einige Banken und davor haben die Anleger am meisten Angst. Jede Bankenrettung ist sehr teuer, man kann auch sagen zu teuer für den Staat. Ich nehme an, dass der EFSF bzw. ESM im Sommer auch für die Rettung von Banken freigegeben wird. Angeschlagen sind vor allem spanische Sparkassen, die leichtfertig Immobilienkredite vergeben haben. Der Bausektor liegt in Spanien brach und es gibt schon einige Bauruinen. Das Gesamtvolumen der Immobilienkredite liegt bei 300 Mrd €. Relativ gesund ist noch die Traditionsbank Santander, die zuletzt sogar Filialen der SEB Bank in Deutschland aufgekauft hat und aus der Krise gestärkt hervorgehen will.
Neben Spanien sind auch die Niederlande und Frankreich auf der Watch-list der Rating-Agenturen. In den Niederlanden wurde zwar nach dem Rücktritt des Premiers und dem Bruch der Koalition ein Sparprogram beschlossen aber auch die Niederlande könnte in eine Rezession gleiten. Nicht viel besser sieht es in Frankreich aus, wo es am 6. Mai zur bedeutsamen Stichwahl zwischen Sarkozy und Hollande kommen wird. Ein Sieg von Hollande wäre ein Dämpfer für die Weltbörsen.
Hollande will die eierlegende Milchkuhsau, die es bekanntlich nicht gibt. Es wäre schön, wenn man gleichzeitig sparen und Wachstumsimpulse geben kann. Sicherlich brauchen wir auch Investitionen, aber die sollten von Unternehmen kommen und nicht vom Staat. Alles andere ist eine künstliche Subventionspolitik, die ein Land eher in der Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen behindert. Da schließt sich die Frage an, wie viel Staat für den Wohlstand eines Landes gut ist und wie viel nicht. Auch stellt sich die Frage des Umfangs der Regulierung (=Beschränkung) und Einflussnahme durch den Staat und die Frage der Freiheitsberaubung und faktischen Enteignung in Zukunft mehr denn je, was auch den Wahlkampf in Frankreich und hernach im Sommer in den USA beeinflussen wird. Normalerweise müsste dies die Chance der Liberalen sein, aber die versinken auch zunehmend im Verschuldungssumpf.
Wir brauchen in jedem Fall neue Denkansätze in der Wirtschaftspolitik, konkret in der Geld- und Fiskalpolitik. Dabei sollte viel mehr auf die Wirtschaftspsychologie Wert gelegt werden und dies sollte auch ein Pflichtfach beim Volkswirtschaftsstudium werden. Mit den alten Ökonomiemodellen ist heute keinem mehr geholfen. Auch die Universitäten sind jetzt aufgefordert, mehr Denkanstöße zu geben und im wahrsten Sinne des Wortes „innovativ“ zu sein, was man von der Wirtschaft als solches auch fordern muss, sonst versinkt alles im Verschuldungssumpf und sonst kippt das System weltweit.
Die Verschuldung ist jetzt - auch durch die Bankenrettung - zu hoch geworden, so dass alte bewährte Instrumente nicht mehr wirken. Das Modell der effizienten Märkte und informierten Marktteilneher funktioniert in der Praxis nicht so wie im Modell. Das kapitalistische System hat sich einige Sackgassen selbst geschaffen, wo es nur schwer sein wird, wieder herauszukommen. Im Moment hoffen alle Anleger auf die FED auf ein QE3 und die EZB mit weiteren Rettungsmaßnahmen. Wenn den Börsen die Liquidität fehlt, brechen sie ein, da sie von der Droge abhängig geworden sind, was ich für einen Fehler halte. Die FED und EZB müssen also weiter kräftig Geld drucken, um das System am Leben zu erhalten. Nur wie lange geht das gut und wie endet das ganze Experiment? Durch die künstliche Flutung der Märkte wurde zu Jahresbeginn eine beeindruckende Rallye ausgelöst.
Dabei werden die Probleme aber immer größer. Die Frage ist: wer bezahlt am Ende die Rechnung. Es kann gut sein, dass dies überwiegend der deutsche Steuerzahler direkt oder indirekt sein wird, wenn man den Euro noch retten will. Ansonsten sind die Ungleichgewichte und Unterschiede innerhalb des Euro-Raums so groß, dass der Euro nach alter Denkart keine Überlebenschance hat. Die Südflanke driftet immer weiter auseinander und die Nordflanke wird demnächst auch nicht mehr genug Geld haben, um die Löcher zu stopfen.
Es nützt nichts, einen Fiskalpakt zu beschließen, wenn die Länder in eine Rezession gleiten. Die gesellschaftlichen Probleme werden in diesen Ländern immer größer. Vor allem besteht jetzt die Gefahr, das rechts- und linksextreme Gruppen wieder Zulauf bekommen wie zuletzt bei Le Pen in Frankreich. Das Integrationsproblem der Ausländer wird damit auch immer brisanter.
Ein möglicher Denkansatz wäre eine Art Solidaritätsfonds der Nordländer für die Südländer oder eine Länderfinanzausgleich ohne Gegenforderungen/Rückzahlungen. Das läuft dann unter dem Motto „Hilfe zur Selbsthilfe“. Ich bin ein Anhänger einer solidarischen Marktwirtschaft, aber das wird noch ein langer, steiniger Weg der Selbsterkenntnis werden. Eine solidarische Marktwirtschaft ist jedenfalls besser als Krieg, auch besser als ein Handelskrieg.
Die Börsen haben die Herabstufung der spanischen Anleihen am Freitag relativ gelassen aufgenommen, da am Freitag italienische Anleihen ohne Probleme und ohne Renditeaufschläge gut platziert werden konnten. Monti scheint im Moment als Technokrat einen guten Job zu machen, zumindest aus der Sicht der Rating-Agenturen und der Anleger. Auch die Stimmung auf der Messe „Invest“ ist überwiegend positiv und hoffnungsvoll. Die meisten „Marktschreier““ sehen gute Chancen für Aktien in diesem Jahr, auch für Gold/Silber. Der Jahresauftakt war furios, dann kam die gesunde Konsolidierung. Jetzt kann es wieder aufwärts gehen.
Allerdings sinkt schon das Konsumklima in Deutschland, auch durch die hohen Benzinpreise. Dennoch geht es einige Unternehmen so gut wie noch nie. Dies ist auch der Grund, warum der DAX am Freitag nach der Korrektur zuvor wieder um 0,9% auf 6801 Indexpunkte anstieg. Auch der Dow Jones konnte sich trotz schwacher Konjunkturdaten mit einem Plus von 0,25% auf 13.246 Indexpunkte gut behaupten. Der RTS-Index stieg sogar um 1,39% auf 1599 Indexpunkte, wobei das Internetunternehmen Mail.ru sogar 6% anstieg und damit nahe dem All-Zeit-Hoch von 34 € notierte. Hier fiebern die Anleger dem IPO von Facebook im Mai/Juni entgegen, wobei Facebook beim letzten Quartalsgewinn enttäuschte und hinter den hohen Erwartungen blieb. Der Euro blieb zum Dollar auch stabil bei 1,32 EUR/USD, was im Moment sehr wichtig ist. Der Goldpreis stieg um 0,26% auf 1662 und steht kurz vor einem Chartausbruch ebenso wie Silber bei 31,39 USD/Unze.
Sie sollten nach dem steilen Kursanstieg bis Mitte März und der jetzt laufenden Kurserholung gerade jetzt besonders die Markttechnik beachten, die ich Ihnen recht ausführlich im neuen EAST STOCK TRENDS beschreibe. Wie Sie sich jetzt konkret verhalten sollen und auch welche Aktien in Osteuropa aussichtsreich sind, können Sie nachlesen, wenn Sie jetzt ein Probe Abo- des monatlich erscheinenden Börsenbriefes EAST STOCK TRNDS (3 Ausgaben per e-mail für nur 15 €) unter www.eaststock.de bestellen. Die beiden Muster-Depots konnten sich im Wert seit Auflegung vor 3 Jahren trotz aller Krisen verdreifachen.
Da die Märkte sehr volatil sind, sollten Sie im Moment mehr trading-orientiert agieren. Welche Aktien Sie jetzt kaufen oder verkaufen sollten, können Sie der täglich aktualisierten Ostbörsen-Hotline 09001-8614001 (1,86 €/Min) entnehmen. Verpassen Sie jetzt die guten Trading-Chancen nicht!
TV+Radio-Hinweise: Andreas Männicke wurde am 28/29. März von dem russischen Portal Modern russia.com (www.mordernrussia.com ) über sowie am 5. März 2012 in NTV/Telebörse (www.teleboerse.de), im Deutschen Anleger Fernsehen (DAF, www.anleger-fernsehen.de) und im Börsenradio-Networks (www.brn-ag.de) über die Auswirken der Präsidentschaftswahlen auf die Moskauer Börse befragt. Sie können sich die Interviews jetzt unter www.eaststock.de, dort unter der Rubrik „Interviews“ runterladen.
Seminar-Hinweis: Das nächste Ostbörsen-Seminar „Go East!“(mit einem Russland-Special und einem Anti-Krisen-Cocktail) wird am 22. Mai um 17.00 Uhr in Frankfurt/M im Hotel Monopol stattfinden. Neben Andreas Männicke von der ESI GmbH werden dort Herbert Doile von der C.A.T Oil AG und Richard Saidi von Danske Invest über neue Chancen in Russland/Osteuropa referieren. Auch werden dort zwei vielversprechende Handelssysteme und ein Anti-Krisen-Cocktail vorgestellt. Info und Anmeldung unter www.eaststock.de (Rubrik Seminar) oder direkt bei der ESI GmbH, Jüthornstr. 88. 22043 Hamburg, Tel: 040/6570883, e-mail: info@eaststock.de
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Die Aktienkurse werden wieder „politischer“ - und damit unberechenbarer!
Sonntag, 22. April 2012 20:11:00
Während bis Ende März noch die überwiegend positiven wirtschaftlichen Daten von Unternehmen im Vordergrund standen, kommen nun wieder mehr politische Ereignisse als dominierende Faktoren, die die Kurse beeinflussen, in Betracht. Am 6. Mai wird sich in einer Stichwahl entscheiden, wer der neue Präsident in Frankreich sein wird. Nach den Umfragen führt der Gegenkandidat Francois Hollande vor Nicloas Sarkozy, trotz der Wahlhilfe von Angela Merkel.
Am 22. April stellten sich 10 Kandidaten zur Wahl, von den nun nur noch Sarkozy und Hollande bei einer relativ hohen Wahlbeteiligung übrig bleiben. Entscheidend wird es wohl werden, wer die Wähler von der nationalistischen Le Pen am 6. Mai für sich gewinnen kann.
Wenn Hollande vor Sarkozy die Wahl am 6. Mai bei der Stichwahl gewinnen sollte, dürfte sich einiges in Europa und auch in den deutsch-französischen Beziehungen ändern, denn Hollande präferiert vor dem Fiskalpakt einen Wachstumspakt. Damit will er aber die „Eierlegende Milchkuhsau“, die es bekanntlich nicht gibt. Er will nicht so stringent sparen wie „Merkozy“, sondern mehr auf Wachstumsimpulse setzen. Es wäre schön, wenn beides machbar wäre, also zu sparen und zu wachsen. Das würde nur gehen, wenn sich alle mehr anstrengen und wenn es neue Gedanken-Modelle in der Ökonomie gäbe. Jedes zu hohe Haushaltsbilanzdefizit könnte aber zu einer Herabstufung der Anleihen durch die Rating-Agenturen führen, die schon jetzt Frankreich auf der Watch-list haben. Hollande will auch einen Spitzensteuersatz von 75% bei den Einkommensmillionären einführen.
Hier stehen sich in Frankreich auch zwei volkswirtschaftliche Gedanken-Modelle gegenüber, die aber auch in den USA beim Wahlkampf Obama gegen Romney eine Rolle spielen wird. Es sind die Fragen, wie viel Staat einer Volkswirrschaft und ihren Wachstum sowie dem Wohlstand gut tut, wie viel Soziallasten eine Marktwirtschaft dauerhaft aushält und wie die Diskrepanz zwischen Vermögenden und Almosenempfänger/Arbeitslosen vermindert werden kann. Dabei wird dogmatisch bei beidem Modellen quantitatives Wachstum postuliert, was ich für einen Fehler halte. Neben Frankreich gerät jetzt auch mehr und mehr Spanien in den Fokus von Spekulanten, die nicht daran glauben, dass Spanien die Sparziele erreichen kann. Auch hier geht es darum, dass sich eine Volkswirtschaft nicht tot sparen sollte. Die Wachstumsimpulse sollten aber von den mutigen Unternehmern ausgehen und nicht vom Staat.
Was wir in Zukunft brauchen sind methodisch neue und auch radikale Gedanken-Modelle in der Volkswirtschaft und Ökonomie. Die nächste Rezession wird garantiert kommen und dann brauchen wir auch globale Krisen- und Zeitmanager von Format, ebenso wie Politiker von Format, die Charisma und Vorbildfunktionen auch für die Jugend haben. Daran mangelt es aber leider.
Durch außergewöhnliche Maßnahmen in der Geld- und Fiskalpolitik wurde zunächst nur erfolgreich auf Zeit gespielt. Die wahren Probleme wurden aber nicht radikal genug angegangen. Aber die Zeitbomben ticken weiter und sie werden uns schneller wieder einholen als uns lieb ist. Der Kapitalismus der alten Machart wird immer wieder neue Blasen durch die mainpulierte Niedrigzinspolitik auslösen, die irgendwann zerplatzen und dann entsteht ein neuer Trümmerhaufen. Ich betone immer wieder, dass die Refinanzierung von Banken und Staaten ein zunehmend sich verschärfendes Problem für die Kapitalmärkte darstellt. In den letzten Monaten übernahmen die Notenbanken die Funktion eines Kapitalmarktes und nicht eines Geldmarktes, indem Schrott-Anleihen aufgekauft wurden, die sonst keiner mehr haben wollte.
Der IWF wurde jetzt beim letzten G20-Gipfel um über 400 Mrd. USD aufgestockt, der EFSF zuvor auch auf 700 Mrd €. Damit haben die Feuerwehren mehr Wasser zur Verfügung; aber möglichweise werden in 2012-14 auch die Brände größer. Es wird alles schwieriger zu managen, wenn es eine globale Rezession geben sollte, die dieses Jahr noch ausbleiben wird. Den meisten Unternehmen geht es so gut wie noch nie und se melden neue Rekordergebnisse. Nur in Südeuropa brennt es nach wie vor lichterloh.
Spanien scheint jetzt in der Tat in eine Rezession zu gleiten. Die beiden letzten beiden Quartale brachten schon ein Minus-Wachstum. Die letzte Anleihenplatzierung im Volumen von 2,5 Mrd € gelang zwar reibungslos, für 10-jährige Anleihen mussten aber 5,7% an Zinsen bezahlt werden. Zuvor stieg die Rendite sogar zwischenzeitlich auf über 6% und die CDS-Prämien stiegen auf ein neues Rekordniveau, was ein erstes Warnsignal ist. Die Hauptprobleme liegen aber nicht bei der Staatsverschuldung, sondern bei den zu hoch verschulden Banken und Unternehmen. Die Zahlungsrückstände werden bei einigen spanischen Unternehmen immer größer. Die Arbeitslosenquote bleibt mit über 20% viel zu hoch; bei Jugendlichen beträgt sie sogar über 50%, so dass die Jugendlichen aus Spanien fliehen, weil sie dort selbst bei guter Qualifikation keine Arbeit mehr finden. Dies ist in vielen südeuropäischen länden jetzt das Hauptproblem und nicht akzeptabel, denn dies schadet der Demokratie. Weitere Streiks lähmen die Wirtschaft und in Deutschland bekommen die Piraten Zulauf, die aber auch für diese globalen Probleme keine Antwort haben.
Aufgrund der zu großen wirtschaftlichen Unterschiede und dem zu starken Nord-Südgefälle glaubt George Soros, dass die eigentliche Euro-Krise nicht beendet ist, sondern noch vor uns steht. Er hält ein Auseinanderbrechen des Euros für unausweichlich, wenn zu strak gespart wird und wenn sich Deutschland nicht noch solidarischer zeigt. Der US-Hedgefondsmanager Paulson spekuliert schon wieder auf höhere Renditen bei spanischen Anleihen und auf eine Erhöhung der CDS-Prämien für spanisch und südeuropäischen Anleihen. Südeuropa bleibt die Haupt-Problem-Region der Welt und darauf schaut auch die Wall Street.
Noch sind die Börsen aber noch nicht wieder im Krisen-Modus. Aufgrund guter Unternehmensergebnisse in den USA konnten der DAX am Freitag um 1,18% auf 6750 Indexpunkte und der Dow Jones um 0,5% auf 13.033 Indexpunkte zulegen. Der russische RTS-Index überwand wieder die 1600-er Marke. Der WTI-Ölpreis konnte leicht um 1% auf 103 USD/Barrel bei der Marek WTI zugewinnen. Gold und Silber waren wenig gefragt und tendierten seitwärts. Dagegen notiert der Bund-Future nahe dem Allzeit-Hoch bei 140,6 und bleibt vorerst der „sichere Hafen, was sich im Jahresverlauf aber noch ändern wird. Der Euro stieg zum Dollar wieder auf über 1,32 EUR/USD. Wie wichtig dies ist, können Sie im nächsten EAST STOCK TRENDS im Rahmen der Intermarket-Korrelations-Analyse genau nachlesen. Der russische Aktienmarkt bleibt auch nach der gesunden Korrektur einer der Top-Performer der Weltbörsen.
Sie sollten nach dem steilen Kursanstieg bis Mitte März und der jetzt laufenden Kurserholung gerade jetzt besonders die Markttechnik beachten, die ich Ihnen recht ausführlich im neuen EAST STOCK TRENDS beschreibe. Wie Sie sich jetzt konkret verhalten sollen und auch welche Aktien in Osteuropa aussichtsreich sind, können Sie nachlesen, wenn Sie jetzt ein Probe Abo- des monatlich erscheinenden Börsenbriefes EAST STOCK TRNDS (3 Ausgaben per e-mail für nur 15 €) unter www.eaststock.de bestellen. Die beiden Muster-Depots konnten sich im Wert seit Auflegung vor 3 Jahren trotz aller Krisen verdreifachen.
Da die Märkte sehr volatil sind, sollten Sie im Moment mehr trading-orientiert agieren. Welche Aktien Sie jetzt kaufen oder verkaufen sollten, können Sie der täglich aktualisierten Ostbörsen-Hotline 09001-8614001 (1,86 €/Min) entnehmen. Verpassen Sie jetzt die guten Trading-Chancen nicht!
TV+Radio-Hinweise: Andreas Männicke wurde am 28/29. März von dem russischen Portal Modern russia.com (www.mordernrussia.com ) über sowie am 5. März 2012 in NTV/Telebörse (www.teleboerse.de), im Deutschen Anleger Fernsehen (DAF, www.anleger-fernsehen.de) und im Börsenradio-Networks (www.brn-ag.de) über die Auswirken der Präsidentschaftswahlen auf die Moskauer Börse befragt werden. Sie können sich die Interviews jetzt unter www.eaststock.de, dort unter der Rubrik „Interviews“ runterladen.
Seminar-Hinweis: Das nächste Ostbörsen-Seminar „Go East!“(mit einem Russland-Special) wird am 22. Mai um 17.00 Uhr in Frankfurt/M im Hotel Monopol stattfinden. Info und Anmeldung unter www.eaststock.de oder direkt bei der ESI GmbH, Jüthornstr. 88. 22043 Hamburg, Tel: 040/6570883, e-mail: info@eaststock.de
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Tue nie alle Eier in einen Korb!
Sonntag, 15. April 2012 21:34:00
Letzte Woche wurde das Osterfest bei Christen gefeiert, wobei die orthodoxen Christen das Osterfest noch vor sich haben. Vielleicht haben auch Ihre Kinder oder Enkelkinder bei Ihnen voller Freude fleißig Ostereier in einem großen Korb gesammelt, der dann schnell an seine Leistungsgrenze kam. In der modernen Portfolio-Theorie gilt der Grundsatz: „Tue nie alle in einen Korb!“ Gemeint ist dabei, dass Sie die Risiken streuen sollten. Wenn ein Korb den Belastungen nicht standhält, haben Sie immer noch einen anderen Korb, wo die Eier heil geblieben sind.
Für Aktienanleger bedeutet dies einerseits, dass Sie bei Aktieninvestments nicht nur 1 oder zwei Aktien auswählen und damit alles auf eine Karte setzen sollten, sondern auch hier streuen müssen. Sie sollten dabei auch nicht nur auf deutsche Aktien setzen, sondern auch international streuen. Dabei sollten Sie auch die Emerging Markets, also die aufstrebenden Schwellenländer und hier wiederum auch Osteuropa in Ihre Überlegungen einbeziehen. Insbesondere dann, wenn sich einzelne Märkte den globalen Trend entziehen können, haben Sie unter risikoportfolio-theoretischen Überlegungen eine gute Wahl getroffen.
Dabei sollten Sie nach Möglichkeit in Märkte diversifizieren, die eine negative Korrelation zueinander aufweisen. So konnte Gold/Silber von 2001 bis 2011 in 10 Jahren fast ununterbrochen steigen, während sich die Aktienmärkte per Saldo unter große Schwankungen nur seitwärts bis leicht abwärts bewegten. Auch das Hinzumischen des Bund-Futures oder der Kauf von Bundesanleihen brachte in den letzten 10 Jahren durch Kurssteigerungen erstaunlich positive Ergebnisse, während Aktienmärkte in dieser Zeit fielen. Dagegen waren Staatsanleihen von „PIGS“-Ländern fast genauso risikobehaftet wie Aktien.
Im Grundsatz haben Sie bei Anleihen im Gegensatz zu Aktien immer wieder die Chance, Ihr Geld oft gut verzinst zurückzuerhalten, wenn das Unternehmen oder der Staat nicht pleitegeht. Bisher war so etwas wie Griechenland oder Lehman Brothers ein Ausnahmenfall. Wenn man also auch hier zwischen verschiedenen Anleihen auch international diversifiziert und auch Unternehmensanleihen mit ins Boot nimmt, ist de Wahrscheinlichkeit eines Totalverlustes sehr gering. Sie müssen bei Ihren Investments nicht nur die möglichen Renditechancen, sondern auch die Verlustmöglichkeiten in Betracht ziehen.
Dabei müssen Sie versuchen, möglichst geringe Verluste zu machen und langfristig stabile Erträge zu erzielen. Dies war schon das Erfolgsrezept von der Investmentlegende Warren Buffet. Vermeiden Sie in jedem Fall Verluste von über 50% in einer Asset-Klasse, denn das ist nur schwer, wieder aufzuholen. Diesen Fehler machten viele Anleger nach dem Platzen der Internetblase 2000 bis 2003, aber auch bei Crashs wie 1998 und 2008, wenn Sie in dieser Phase zu einseitig auf die Asset-Klasse Aktien setzten. Diese Gefahr besteht jetzt wieder, falls es einen Facebook-Hype im Mai geben sollte. Fallen Sie bitte nicht darauf herein. Die Verhältnisse werden sich hernach wieder „normalisieren“ und auf das normale Maß zurückfallen. Für Sie als Anleger gilt es immer, bei den ganz großen Crashs und Kursverlusten am besten gar nicht dabei zu sein, also nichts zu machen, oder aber ihre Verluste diszipliniert auf 20-30% zu begrenzen. Setzen Sie sich ehrgeizige Rendite-Ziele, aber werden Sie nicht zu gierig, wenn Sie einmal einen „guten Lauf“ hatten.
Dies ist wiederum nur durch Verlustbegrenzung und geschickte Auswahl der Asset-Klassen machbar. Das Hinzumischen von Gold/Silber zu einem Aktien-Portfolio war also in der letzten Dekade eine kluge Entscheidung. Wir können jetzt aber in eine Phase kommen, wo alle Asset-Klassen gemeinsam fallen. Achten Sie insbesondre auf die systemischen Risiken, die immer wieder von Neuem im EAST STOCK TRENDS beschrieben und analysiert werden. Bei systemischen Risiken fallen fast alle Asset-Klassen und dann nützt auch eine internationale Diversifikation und auch eine Diversifikation der Asset-Klassen oft nichst.
Die EZB und FED haben versucht, die systemischen Verschuldungsrisiken in den Griff zu bekommen. Dafür wurde aber nur Zeit gewonnen. Um einen Befreiungsschlag handelt es sich bisher dabei aber nicht, was Sie im Hinterkopf behalten müssen - so sehr ich mich auch über die Performance der Weltbörsen und insbesondere des russischen Aktienmarktes im 1. Quartal freue. Die meisten Privatanleger waren aber bei der letzten Rallye gar nicht dabei, weil sie zu früh das Handtuch warfen.
Ein Kardinalfehler von Privatanlegern ist auch oft, dass sich die besonders engagierten Aktienfans zu viele unbekannte, bunte Eier in einen Korb nehmen. Sie verlieren dann schnell das Gefühl, wie die einzelnen Eier schmecken. Wenn Sie mehr als 10 Aktien im Portfolio haben, ist es schwer, den Newsflow zu analysieren und auch den Verkaufszeitpunkt von einzelnen Aktien festzustellen. Es ist dann in Krisensituationen schwer, alle Aktien „optimal“ zu verkaufen, weil Sie den Überblick verlieren. Schmeißen Sie Ihre Leichen aus dem Keller. Vermeiden Sie auch zu viele Baustellen, also zu viele Risikoanalagen mit ungewissem Ausgang oder zu viele ungelegte Eier. Oft reichen 5-8 sorgsam ausgewählte Eier aus. Bei über 20 Eiern verlieren Sie den Überblick, so wie Kinder dann auch Bauchschmerzen auch dem Genuss der Eier bekommen, wenn es zu viel waren.
Ich kann Ihnen ein Coaching bei allen Asset-Klassen und hier auch immer wieder einige Anlagemöglichkeiten in verschiedenen Asset-Klassen anbieten. So habe ich für die vermögenden, risikogeneigten Anleger und Fußball-Fans aktuell ein interessantes Pre-IPO mit einer Kursverdopplungschance im Fußball-Bereich auf dem Tisch, ebenso wie Immobilienanlagen mit Rendite-Chancen von über 7% als konservative Anlage. Mischen Sie selbst stark risikobehafte Anlagen (wie Aktien, erst recht Optionen/Futures) mit weniger risikobehafteten Anlagen: dazu zählen neben Immobilien auch Unternehmensanleihen und sogar Aktien mit hohen Dividendenrenditen.
Bei Futuremärkten haben Sie die Möglichkeit, beide Seiten der Märkte zu nutzen, also long und short zu gehen. Gerade hier ist aber das Risiko- und Moneymanagement sehr wichtig, wo die Privatanleger oft die größten Fehler machen. Hier kann ich Ihnen auch zwei Handelssysteme vorschlagen, die insbesondere in Baissephasen überdurchschnittliche Erträge erwirtschafteten. Kontaktieren Sie mich, wenn Sie hier Interesse haben. Auch solche Handelsysteme, die per se diversifiziert sind, sollten nur als Portfolio-Beimischung dienen. Sie können aber auch Renditen im zweistelligen Prozentbereich erzielen.
Dabei sollten Sie auch die jeweiligen Volatilitäten beachten und die Anlagen aussuchen, die zu Ihrem Risikoprofil passen. Bei bestimmten Märkten lassen sich sehr gute Korrelationen feststellen, bei anderen wiederum nicht, weil sie im Zeitablauf schwanken. So gilt der Grundsatz, dass wenn man an der Wall Street hustet, Deutschland ein Grippe bekommt. Das heißt, die Volatilität, also die Schwankungsbreite, ist beim DAX oft doppelt so groß wie bei Dow Jones. Wenn der Dow Jones um 1% fällt, dann fällt der DAX vor lauter Aufregung und Nervosität oft um 2-3% so wie auch am Freitag. In richtigen Krisensituationen sind dann die Kursaufschläge an Emerging Markets- und hier wiederum vor allen in Russland - wiederum wesentlich höher aus in anderen Märkten. Auch ist bekannt, dass Silber wesentlich volatiler ist als Gold. Wenn Gold um 1% fällt, dann fällt Silber oft um 3-4% an einem Tag – und umgekehrt.
Auch der russische Aktienmarkt steigt daher in Haussephasen in der Regel wesentlich stärker als in anderen Aktienmärkte, aber er fällt auch mehr. Dies konnte man immer wieder bei den Crash 1998, 2008 und auch im letzten Jahr des Bären 2011 feststellen. Umgekehrt führt Russland in diesem Jahr schon wieder die Performancerangliste mit an. Unter Beachtung der Portfolio-Theorie und der feststellbaren Volatilitäten und Korrelationen untereinander lassen sich wesentlich höhere und auch stabilere Erträge erwirtschaften.
Wir machen für Sie im EAST STOCK TRENDS immer auch eine Inter-Market-Korrelations-Analyse und beachten die dort feststellbaren Abhängigkeiten. So gilt der einfache Grundsatz, dass Aktien- und Rohstoffmärkte fallen, wenn der Dollar stark steigt und umgekehrt. Alleine dieses einfache Beziehungsmuster kann schon sehr hilfreich sein. Dies gilt nicht für jeden Tag, aber im Trend. Ebenso gilt der Grundsatz, dass, wenn Rohstoffpreise und hier wiederum in erster Linie Ölpreise fallen, der russische Aktienmarkt aufgrund der großen Ölabhängigkeit fällt. Auch dies gilt nicht immer für einen Tag, aber im Trend. Zudem gibt es auch hier Ausnahmen, die dann wiederum die Regel bestätigen.
Auch gilt es besondere Saison-Zyklen zu beachten. So ist die Zeit von November bis April oft die besten Investmentphase mit wesentlich höheren Renditen als von Mai bis Oktober. Daher kommt auch die Börsenweisheit: “Sell on May and go away, but remember to come back in September. “ Auch hier gibt es wiederum immer wieder Ausnahmen, die die Regel bestätigen. Demnach haben wir die bessere Investmentphase von November bis April schon hinter uns. Hier ließen sehr leicht Renditen von über 40% an den Aktienmärkten und sogar über 10% bei Unternehmensanleihen erzielen. Nach so einer Rallye gibt es of eine Ernüchterungs- bzw. Konsolidierungsphase, wobei dann volatile Seitwärtsbewegungen und richtungslose Märkte die Regel sind.
Es kann aber auch eine länger andauernde Korrekturphase werden, was wiederum von den dann geltenden Dominanzfaktoren abhängt. Diese Korrekturphasen sind schwer zu traden und oft auch schwer einzuschätzen, denn nach einer Korrektur besteht auch immer wieder die Gefahr einer Trendumkehr. Ganz aktuell wird es immer Frühjahr/Sommer darauf ankommen, dass Spanien nicht in eine ernsthafte Schieflage kommt und dass Israel nicht den Iran angreift, denn dies könnte die bis jetzt noch verhaltend-gute Börsenstimmung sofort wieder kippen. Zudem müssen die Wachstumszahlen und weitere Konjunkturdaten aus den USA und aus China genau beobachtet werden.
In einer solchen Konsolidierungs- und Korrekturphase befinden sich die internationalen Aktienmärkte im Moment, wobei der DAX wieder wesentlich volatiler ist als der Dow Jones oder der S&P-Index. So gab der DAX am Freitag um 2,36% auf 6583 Indexpunkte, der Dow Jones aber nur um 1,03% auf 12.853 Indexpunkte nach. Da auch der Dollar zum Euro auf 1,3076 nachgab, verlor auch Gold um 1,14% auf 1658 USD/Unze und Silber um 3,5% auf 31,41 USD/Unze an Wert. Der einzige „sichere Hafen“ war wieder einmal nur der Bund-Future, der um 0,42% auf 140,42 anstieg und sich damit nahe dem Allezeit-Hoch befindet. Der RTS-Index stieg am Freitag sogar um 0,22% auf 1612 Indexpunkte, wobei Gazprom sogar um 1,19% auf 9,17 € anzog.
Sie sollten nach dem steilen Kursanstieg bis Mitte März und der jetzt laufenden ganz normalen Korrekturphase gerade jetzt besonders die Markttechnik beachten, die ich Ihnen recht ausführlich im neuen EAST STOCK TRENDS beschreibe. Wie Sie sich jetzt konkret verhalten sollen und auch welche Aktien in Osteuropa aussichtsreich sind, können Sie nachlesen, wenn Sie jetzt ein Probe Abo- des monatlich erscheinenden Börsenbriefes EAST STOCK TRNDS (3 Ausgaben per e-mail für nur 15 €) unter www.eaststock.de bestellen. Die beiden Muster-Depots konnten sich im Wert seit Auflegung vor 3 Jahren trotz aller Krisen verdreifachen.
Da die Märkte sehr volatil sind, sollten Sie im Moment mehr trading-orientiert agieren. Welche Aktien Sie jetzt kaufen oder verkaufen sollten, können Sie der täglich aktualisierten Ostbörsen-Hotline 09001-8614001 (1,86 €/Min) entnehmen. Verpassen Sie jetzt die guten Trading-Chancen nicht!
TV+Radio-Hinweise: Andreas Männicke wurde am 28/29. März von dem russischen Portal Modern russia.com (www.mordernrussia.com ) über sowie am 5. März 2012 in NTV/Telebörse (www.teleboerse.de), im Deutschen Anleger Fernsehen (DAF, www.anleger-fernsehen.de) und im Börsenradio-Networks (www.brn-ag.de) über die Auswirken der Präsidentschaftswahlen auf die Moskauer Börse befragt werden. Sie können sich die Interviews jetzt unter www.eaststock.de, dort unter der Rubrik „Interviews“ runterladen.
Seminar-Hinweis: Das nächste Ostbörsen-Seminar „Go East!“(mit einem Russland-Special) wird am 22. Mai um 17.00 Uhr in Frankfurt/M im Hotel Monopol stattfinden. Info und Anmeldung unter www.eaststock.de oder direkt bei der ESI GmbH, Jüthornstr. 88. 22043 Hamburg, Tel: 040/6570883, e-mail: info@eaststock.de
